News

 Freitag, 11. November 2005 

Cowboys reisen optimistisch nach Unterhaching
Münster erwartet unbequemen Gegner
Neuer Höllenritt
VfB holt ersten Sieg in Champions League
Das JTFO Schulsport-Quiz
Wuppertal hofft auf volle Halle
Pokalentscheidungsspiel mit neuer Aufschlagsregel
Fliegende Cowboys
VGE zum Pokalknüller nach Königs Wusterhausen
SV Bayer: Platz an der Sonne verteidigen
Hikels Zeit schon abgelaufen
WSU: Jammern hilft nicht
Holthaus freut sich über Entwicklung
Morgen Lokalderby am Fischerdamm
VC Dresden: David gegen Goliath
MSC betritt internationale Bühne
Suhl: Trainer spielen sich schon die Bälle zu

November 2005

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Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Freitag, 11. November 2005

     

Ostbek Cowboys reisen optimistisch nach Unterhaching

Es ist eine Premiere in der Geschichte des OSV: Die Ostbek Cowboys fliegen zu einem Auswärtsspiel. Das Team trifft sich am Sonntag morgen nicht in Oststeinbek, sondern am Hamburger Flughafen. „Das war die billigste Lösung, um nach München zu kommen“, sagt Abteilungschef Jan Schneider lachend, „und kraftsparend ist es dazu.“ Schließlich soll beim TSV Unterhaching (16 Uhr) der zweite Auswärtssieg in der 1. Bundesliga herausspringen.

Im Münchener Vorort sind die Nerven derzeit angespannt. Zum einen wird die nagelneue Halle diesen Sonntag gegen den Gegner aus Hamburgs Wildem Osten feierlich eröffnet. Zum anderen waren die Erwartungen ans Team durch den Umzug stark gestiegen – die Mannschaft scheint bislang jedoch dem Druck nicht recht gewachsen. Ohne ihren Star Michael Mayer, einen unwiderstehlichen Haudrauf, der noch immer an den Folgen seines Achillessehnenrisses leidet, tut sich die Mannschaft um Kapitän Norbert Kunstek schwer. Erst am letzten Spieltag gelang dem Vorjahrs-Viertelfinalisten der erste Sieg, mit 3:2 in Markranstädt. Zuvor war der TSV fast immer nahe dran, unterlag jedoch Gegnern wie Wuppertal und Moers knapp. Nur beim 0:3 gegen Neuling Essen setzte es eine derbe Schlappe.

Wie gut ist also Unterhaching? „Schwer zu beurteilen“, sagt Cowboys-Trainer Bernd Schlesinger“, „mit Mayer gehören sie zu den fünf besten Teams der Liga, ohne ihn scheinen sie Probleme zu haben. Aber sie sind auf jeden Fall besser, als es der zehnte Tabellenplatz aussagt. Wir fahren da ganz klar als Außenseiter hin.“ Für Schlesinger hat sich nach dem 3:1-Coup seiner Mannschaft gegen den Moerser SC nichts geändert am Rollenverständnis, das er für die Cowboys beschreibt. „Wir haben nichts zu verlieren, sind der Underdog, der aber mit Energieleistungen zu Überraschungen fähig ist.“

Die Stimmung in seinem Team könnte besser nicht sein. Mit Stolz verfolgen die Spieler, dass man sie in der Öffentlichkeit nicht nur als euphorisierte Lustvolleyballer, sondern auch als erstklassige Sportler anzuerkennen beginnt. „Die Jungs arbeiten gut, Schritt für Schritt werden wir gemeinsam besser“, sagt Jan Buhrmester. Der Kapitän, erst Anfang Oktober von seinem sechsmonatigem Praktikum aus den USA zurückgekehrt, beschreibt mit Erstaunen in der Stimme, „dass einige Spieler in dem halben Jahr athletisch mächtig zugelegt haben. Da ist ein ganz anderer Zug im Spiel, wir brauchen uns vor normalen Erstligisten nicht zu verstecken.“

Buhrmester selbst hat im Angriff noch nicht wieder die alte Dynamik, ist dafür im Block umso wertvoller. Gegen Moers gelangen ihm im vierten Satz vier direkte Punkte, in einem einzigen Wechsel, beim Stand von 18:16, war er gleich dreimal für Moerser Angreifer unüberwindbar. „Alles eine Frage des Timings“, sagt der 1.96 Meter große Mittelblocker lächelnd, „die langen Arme hab ich von Natur aus.“

Wie es sein könne, dass seine Cowboys eine nominell so viel besser besetzte Mannschaft wie Moers bezwinge? Buhrmester hat eine verblüffend einfache Erklärung: „Wir vertrauen uns“, sagt er, „das betrifft das Team und das betrifft das gesamte Umfeld. Da arbeiten alle Hand in Hand, wir kennen uns lange, sprechen offen, und ein Rückschlag wie in Leipzig wird deshalb einfach weggesteckt. Aus diesem Vertrauen kommt unser Selbstvertrauen.“

Keine schlechte Basis für das Auswärtsmatch in Unterhaching. Das gehörte noch vor Wochen zu den Partien, die OSV-Trainer Schlesinger als „Lernspiele“ bezeichnet hatte. Die Tabelle spricht derzeit eine andere Sprache. „Und die verstehen wir durchaus“, sagt Schlesinger nun, "wäre schön, wenn wir am Sonntag abend zwei Punkte mit auf den Rückflug nähmen. Die passen ja ins Handgepäck."

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Freitag, 11. November 2005

     

Münster erwartet unbequemen Gegner

Mit Respekt, aber durchaus optimistisch blicken die Volleyballerinnen des USC Münster der nächsten Bundesligapartie entgegen. Am Sonntag (13. November, 15.30 Uhr) empfangen sie im dritten Heimspiel der Saison den VfB 91 Suhl

Wirft man einen Blick auf den Spielplan der Frauen-Bundesliga, könnte man meinen, dass die Volleyballerinnen des USC Münster bestens erholt in die Partie gegen den VfB 91 Suhl am kommenden Sonntag (13. November, 15.30 Uhr) gehen. Schließlich war die Mannschaft um Kapitän Andrea Berg am vergangenen Wochenende spielfrei. Anstatt seinen Spielerinnen aber Entspannung zu gönnen, versammelte Trainer Axel Büring sein Team Anfang dieser Woche in Hamm zu einem dreitägigen Trainingslager. Das Ziel: spielerisch und mannschaftlich noch besser zueinander finden.

„Das war gut“, zieht der Coach eine rundum positive Bilanz. „Wir haben viel trainiert und an individuellen Dingen sowie der Abstimmung gearbeitet. Das hat uns einen Schritt voran gebracht.“ Dementsprechend optimistisch geht Büring in die Partie gegen das Team aus dem Thüringer Wald, zeigt aber auch eine große Portion Respekt. „Suhl ist ein sehr unbequemer Gegner mit großem Potenzial“, sagt er. „An guten Tagen können sie mit so mancher Nationalmannschaft mithalten.“

Zwar startete Suhl mit zwei Niederlagen gegen den TV Fischbek Hamburg (2:3) und den 1. VC Wiesbaden (0:3) in die Saison, konnte zuletzt aber drei Siege in Folge über den VC Muldental Grimma (3:1), Köpenicker SC (3:0) und USC Braunschweig (3:0) feiern. „Die haben richtig Power, schlagen hoch ab und spielen variabel“, beschreibt Büring die Spielweise der Suhlerinnen, in deren 13-er Kader immerhin acht ausländische Actricen aus Serbien und Montenegro, Ungarn, Polen und Tschechien sowie mit Nadja Jenzweski eine deutsche Nationalspielerin stehen.

Dagegen wollen die Münsteranerinnen mit einer Kombination aus schnellem und variablem Spiel sowie viel Kampfgeist antreten. Ein Fragezeichen steht aufgrund von muskulären Problemen noch hinter dem Einsatz von Atika Bouagaa, die nach einer Stressfraktur im Schienbein erst im Oktober ihr Comeback gefeiert und in den vergangenen Begegnungen auf der Liberoposition agiert hatte. „Gerade bei Atika sind wir sehr, sehr vorsichtig“, so Büring. „Da wollen wir nichts riskieren.“

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Freitag, 11. November 2005

    www.abendblatt.de 

Neuer Höllenritt

Die Ostbek Cowboys (Neunter, 4:8 Punkte) verblüffen die Volleyball- Fachleute - und Trainer Bernd Schlesinger. Nach dem ersten Heimsieg des Bundesliganeulings mit Mini-Etat (60 000 Euro), 3:1 in Oststeinbek gegen den Vorjahresdritten Moers, fordern Hamburgs neue Bagger-Bosse am 16.11. (20 Uhr) in der Sporthalle Wandsbek (Rüterstraße 75) Ex-Meister und Tabellenführer Bayer Wuppertal (12:0 Zähler) heraus. 

"Wir haben jetzt zwei Wohnzimmer", meint Schlesinger, dessen Team mit den Fans gegen Champion Friedrichshafen (0:3) und Vizemeister Düren (2:3) in Wandsbek schon für Alarm gesorgt hat. Dazu kommt: In der Vorbereitung siegte das Team um Kapitän Jan Buhrmester gegen Bayer 3:1 . . . (Eintr. 7/4 Euro).

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Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Freitag, 11. November 2005

     

VfB holt ersten Sieg in Champions League

FRIEDRICHSHAFEN - Der VfB Friedrichshafen hat im dritten Champions-League-Spiel den ersten Sieg errungen. Gegen den tschechischen Meister volleyball.cz Kladno holte sich das Team von Stelian Moculescu einen 3:0-Erfolg (25:19, 25:13, 35:33).

Wer dachte, der VfB sei durch das Fehlen des etatmäßigen Liberos gehandicapt, der sah sich eines Besseren belehrt. Sebastian Schwarz machte seine Sache als Ersatz-Libero gut und die Mannschaft lieferte eine geschlossene Leistung ab. So fanden die Tschechen im ersten Satz kaum zu ihrem Spiel und hatten wenig Punktchancen. Kam der tschechische Meister doch einmal zum viel versprechenden Angriff, dann vereitelte ihn der Häfler Block. Typisch für den ersten Satz: Den Satzball zum 25:19 aus Häfler Sicht servierte ein tschechischer Spieler ins Netz.

Dass dieser Satz keine Eintagsfliege sein sollte, zeigten die Häfler im zweiten Durchgang. Vor allem mit druckvollen Aufschlägen von Jochen Schöps, Ashlei Nemer, Simon Tischer und Svetozar Ivanov brachten sie die Tschechen immer wieder in Schwierigkeiten und konnten selbst ungestört ihre Angriffe vorbereiten. Die sehenswerten Angriffe von Jochen Schöps, der mit 20 Punkten wieder einmal der erfolgreichste Angreifer war, Elvis Contreras und Joao Jose riefen wahre Begeisterungsstürme bei den 2100 Zuschauern hervor.

Als wäre die „Slow La Ola“ in der Satzpause den Häflern nicht bekommen, agierten sie fortan weniger aggressiv. Eine Tatsache, die die Tschechen gleich für sich zu nutzen wussten. Bei 11:10 übernahmen sie erstmals die Führung, die sie auf 14:11 ausbauten. So viele Asse die Häfler zuvor geschlagen hatten, so viele Fehlaufschläge fabrizierten sie nun. In diese Phase war Kladno das dominierende Team und führte zwischenzeitlich mit 20:16. Aber Friedrichshafen gab nicht auf und kam ins Spiel zurück. Jochen Schöps egalisierte zum 23:23. Von da an wurde es spannend. Insgesamt musste der VfB vier Matchbälle abwehren und brauchte selbst sechs Chancen, um ihren ersten Champions-League-Sieg einzufahren. Jochen Schöps versenkte den Matchball zum 35:33 in des Gegners Feld. „Zum Schluss hat uns unsere größere internationale Erfahrung geholfen“, sagte ein zufriedener Stelian Moculescu nach dem Spiel. Der Einbruch im dritten Satz kam für ihn nicht überraschend: „Wie haben zwei Sätze auf einem sehr guten Niveau gespielt. Das kann man nicht halten.“

 

 

Deutschland - Jugend trainiert für Olympia-News

 Freitag, 11. November 2005

     

Das JTFO Schulsport-Quiz

JTFO sucht die cleversten und schnellsten Sporttalente vom 12. bis 16. Dezember 2005. Die Registrierung der Teilnehmer erfolgt vom 28. November 2005 bis 12. Dezember 2005.

Sehr geehrte Damen und Herren, als Träger des Bundeswettbewerbs der Schulen JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA schreibt die Deutsche Schulsportstiftung hiermit gemeinsam mit ihrem Partner Karstadt Sport erstmalig ein Schulsportquiz der ganz besonderen Art aus und möchte auch Ihre Schule respektive Ihre Schülerinnen und Schüler herausfordern.

Nach dem außerordentlich erfolgreichen Plakatwettbewerb für alle Schulen der Sekundarstufen I und II Anfang des Jahres setzen wir nun auf die Kombination aus sportlichem Wettkampf, Wissen und sinnvoller Nutzung des Mediums Internet. Gewinnen können sowohl die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler als auch die ganze Schule!

Das Quiz versteht sich in zwei Phasen: In der ersten Phase geht es darum, Teams zu bilden. Hierzu müssen sich jeweils zwei Schüler/-innen einer Schule zusammenfinden, die JTFO-Community auf www.karstadt-jtfo.de aufsuchen und sich (sofern nicht ohnehin bereits geschehen) im dortigen JTFO-Album »Who is Who« (http://www.karstadt-jtfo.de/jtfo_album/jtfo_album.html) anmelden.

Mittels der dort erhaltenen Benutzer-ID tragen sich die beiden Schüler/-innen auf der Teamquizseite www.karstadt-jtfo.de/schulsportquiz ein und sind registriert für das JTFO Schul-Quiz. Diese Registrierung erfolgt in der Zeit vom 28.11.2005 bis zum Start des eigentlichen Schul-Quiz am 12.12.2005. Die aktivste Schule gewinnt den 1. Hauptpreis im Wert von 1.000,- Euro. Die Schule, die in Phase I die meisten Eintragungen verzeichnet, gewinnt bereits einen ersten Hauptpreis. 

In der zweiten Phase treten dann alle angemeldeten Teams zum eigentlichen Wettbewerb gegeneinander an. Das JTFO Schul-Quiz läuft in der Woche vom 12.12.2005 bis zum 16.12.2005 und beinhaltet eine täglich zu lösende Aufgabe.

Jeden Tag wird zwischen 09:00 und 22:00 Uhr auf der Internetseite www.karstadt-jtfo.de die Tagesaufgabe gestellt. Diese muss bis spätestens 24:00 Uhr des gleichen Tages beantwortet werden. Die Aufgaben werden sich rund um die Themen Sport und JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA drehen. Aus den vorgegebenen Antwortmöglichkeiten gilt es per Multiple-Choice-Verfahren die richtige Antwort herauszufinden. Bei mehreren richtigen Antworten entscheidet die für die richtige Antwort benötigte Zeit- das schnellste Team gewinnt. Die Zeit läuft, sobald die Frage abgerufen worden ist.

Jedes Team hat gemeinsam die Gelegenheit, die Aufgaben zu lösen. Hierzu können die Recherche im Internet ebenso genutzt werden wie die Hilfe der Lehrerinnen und Lehrer. Die cleverste Schule gewinnt den 2. Hauptpreis im Wert von 1.000,- Euro. Den 2. Hauptpreis gewinnt die Schule, die das bzw. die erfolgreichsten Teams stellt.

Die Schulwertung ergibt sich wie folgt: Am Ende der 5-tägigen Quizlaufzeit wird ermittelt, welche Schule prozentual gesehen die meisten Fragen richtig beantwortet hat. Bei Punktgleichheit entscheidet die insgesamt kürzeste benötigte Zeit bis zur Eingabe der jeweils richtigen Lösung. Der Hauptpreis für die gewinnende Schule wird stellvertretend einem betreuenden Lehrer oder einer Lehrerin ausgehändigt. Die cleversten und schnellsten Schüler/-innen gewinnen täglich Preise wie den iPod Shuffle, Eastpak Daypacks, Diesel-Uhren usw. Jeden Tag werden die 5 schnellsten Teams für die richtigen Antworten mit attraktiven Tagespreisen belohnt.

Die Preise
Die Tagespreise für die Schüler/Innen sind:
2 x Daypacks (Rucksack von Eastpak)
2 x die Plätze 1 bis 10 der Maxi Music-Charts
2 x Diesel Uhren
2 x Nokia-Handys
2 x iPod Shuffle

Die Hauptpreise für die Schulen bestehen jeweils aus einem Karstadt Einkaufsgutschein im Wert von 1.000,- Euro.
Teilnahmebedingungen

Teilnehmen können alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II von weiterführenden Schulen der Jahrgangstufen 5 bis 13. Teilnahmeschluss ist der 16. Dezember 2005. Die Teilnahme Minderjähriger setzt das Einverständnis der Eltern voraus. Der Rechtsweg und die Barauszahlung der Gewinne sind ausgeschlossen.

Ausgeschlossen an der Teilnahme sind Mitarbeiter/Innen der sem4u GmbH, der inity.interactive branding GmbH und der Deutschen Schulsportstiftung sowie deren Partner.

Weitergehende Informationen zum ersten JTFO Schulsport-Quiz finden Sie ab dem 14. November 2005 unter www.karstadt-jtfo.de/schulsportquiz.

 

 

Deutschland - Volleyball Magazin

 Freitag, 11. November 2005

   www.volleyball.de 

Wuppertal hofft auf volle Halle

Am Sonntag (13. November) um 15.30 Uhr steht in der Bayer-Sporthalle für den Bundesliga-Tabellenführer SV Bayer Wuppertal das vorletzte Heimspiel in diesem Jahr an. Gegner ist der Aufsteiger VC Markranstädt mit dem ehemaligen Wuppertaler Trainer Michael Mücke.

Was waren das bisher für stimmungsvolle Auftritte der Bergischen in ihrer heimischen Halle. Vier Mal standen die Wuppertaler Fans wie eine Wand hinter ihren „Men in black“ und feierten mit den Spielern vier Heimsiege. Keine Frage, auch gegen Markranstädt wird die Bayer-Sporthalle wieder toben. Für den Dänen Mads Ditlevsen ist diese Atmosphäre eher ungewohnt. „In Dänemark hatten wir nie so viele Zuschauer“, erzählt der 21-Jährige, „Das motiviert natürlich ungemein und ist für die gesamte Mannschaft wichtig. Das gibt das richtige Feuer.“

Einmal in einer entsprechenden Atmosphäre gespielt, ist es auch für Ditlevsen wie eine Art Sucht. „Man möchte dann natürlich immer vor einem frenetischem Publikum spielen. Selbst wenn ich nicht alles um mich herum mitbekomme, die Atmosphäre sauge ich natürlich in mich auf und profitiere davon“, so der dänische Nationalspieler. Da kann es gut sein, dass er die Zuschauer nach einer gelungenen Aktion auch mal animiert, noch mehr Stimmung zu machen.

„Der Erfolg der Mannschaft, die Atmosphäre in der Halle, das passt und sollte Grund genug sein, sich mal ein Heimspiel anzuschauen“, hofft Trainer Jens Larsen auf mehr Zuschauer, denn die Bayer-Sporthalle mit ihrem Arenen-Charakter bietet 2.000 Sitzplätze. Sportlich hat der 36-Jährige Coach zur Zeit, wen wundert’s, kaum Sorgen. Dirk Grübler ist nach seiner siebenwöchigen Verletzungspause wieder komplett ins Mannschaftstraining eingestiegen und könnte am Sonntag zu seinen ersten längeren Einsätzen kommen. „Das war eine schwierige Zeit für mich. Immer dabei zu sein, aber nie wirklich mitmachen zu können. Ich fühle mich gut und bin froh, endlich spielen zu können“, blickt der Mittelblocker auf seine Leidenszeit zurück. Der verletzte Fuß bereitet dem 24-Jährigen keine Probleme mehr.

Was den Gegner anbetrifft, sieht Larsen die Ostdeutschen als stärksten Aufsteiger. „Sie treten als kompakte Einheit auf, doch wenn wir unsere Trainingsleistung unter der Woche am Sonntag bestätigen können, bin ich sehr zuversichtlich“, so Larsen.
Fans können sich übrigens am Sonntag über vergünstigte Eintrittspreise zum Heimspiel gegen den VC Markranstädt freuen. Erwachsene zahlen statt acht nur sechs Euro, die ermäßigten Tickets gibt es für 3,50 Euro.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Freitag, 11. November 2005

   www.volleyballer.de 

Pokalentscheidungsspiel mit neuer Aufschlagsregel

FIVB testet zweiten Aufschlag beim Pokalspiel: FTSV Straubing – MTV Stuttgart. Der Pokal führt im Volleyball immer noch ein Mauerblümchendaseins. Vor allem die Qualifikationsrunden vor der Hauptrunde locken seit jeher nur wenige Besucher in die Sporthallen.

Das dürfte jedoch beim Entscheidungs-Spiel am Sonntag (15 Uhr) zwischen dem Regionalpokalsieger Süd-Ost (FTSV Straubing) und dem Regionalpokalsieger Süd (MTV Stuttgart) anders sein. Erstens ist es für den FTSV Straubing seit 2001 wieder einmal die Chance in die 1. DVV Pokal-Hauptrunde einzuziehen. Dort lockt kein geringerer Heimspielgegner als der Erstligist VfB Suhl. Und zum anderen dürften zahlreiche Volleyball-Experten in die Sporthalle der Josefsschule kommen. Testet der Deutsche Volleyball Verband (DVV) bei diesem Spiel doch im Auftrag des Volleyball Weltverbandes (FIVB) eine neue Aufschlagsregel: „Ist ein Aufschlag gemäß Regeln 12.6.2.1 und 12.6.2.2 fehlerhaft, genehmigt der 1. SR einen 2. Aufschlag gemäß Regel 12.4. Ein 2. fehlerhafter Aufschlag führt zu Spielzugverlust“, so der offizielle Regeltext. Kurz zusammengefasst heißt das, dass jede Spielerin wie beim Tennis zwei Aufschlagsversuche hat. Wenn also der erste Ball im Netz oder Aus landet, darf die Spielerin es gleich noch einmal versuchen. Sollte auch dieser Aufschlag fehlerhaft sein, erhält das gegnerische Team einen Punkt und das Aufschlagsrecht. Eingefallen ist diese Idee dem Präsidenten des FIVB Ruben Acosta, der in regelmäßigen Abständen immer wieder neue Regeln für den Volleyballsport erfindet, gemäß dem Motto: „Nichts ist so beständig wieder Wandel.“ So überlegt Acosta derzeit auch zwei Liberos in einer Mannschaft zu erlauben.

Im Pokalspiel selbst, neue Aufschlagsregel hin oder her, dürfte der Bundesligist FTSV Straubing vom Papier her sicherlich die Favoritenrolle im Duell mit dem Regionalligisten MTV Stuttgart innehaben. Die Schwaben waren vergangene Saison in die Regionalliga abgestiegen, konnten jedoch einen Großteil ihres Kaders um die ehemaligen Nationalspielerinnen Renate Riek und Claudia Frank halten. Aktuell belegt der MTV Stuttgart mit 6:4 Punkten Rang vier in der Regionalliga Süd. Die Stuttgarterinnen dürften heiß auf das Gastspiel beim FTSV Straubing sein, wollen sie doch endlich auch beweisen, dass sie nicht nur am grünen Tisch gegen den FTSV gewinnen können. Denn in der vergangenen Bundesliga Saison verloren sie in Straubing mit 0:3 und gewannen dann ihr Heimspiel mit 3:0, jedoch nur weil der FTSV im Verkehr stecken geblieben war und somit zu spät in Stuttgart ankam.

Georg Kettenbohrer

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Freitag, 11. November 2005

    www.abendblatt.de 

Fliegende Cowboys

OSTSTEINBEK - Erstmals fliegen die Volleyballer des Oststeinbeker SV zu einem Punktspiel. "Das ist die billigste Lösung", sagt Abteilungsleiter Jan Schneider über die Reise des Bundesliga-Aufsteigers zum TSV Unterhaching.

Gegen die "Ostbek Cowboys" weihen die Hachinger am Sonntag ihre neue Halle mit 2000 Sitzplätzen und 12,50 Meter Hallenhöhe ein. Die Oststeinbeker müssen nur auf Diagonalangreifer Christian Proske (Bänderriß, soll nächste Woche wieder trainieren) verzichten.

masch

 

 

Deutschland - Pinneberger Zeitung

 Freitag, 11. November 2005

    www.abendblatt.de 

VGE zum Pokalknüller nach Königs Wusterhausen

ELMSHORN - Am Sonntag um 17 Uhr steigt für eine "gemischte" Volleyball-Mannschaft der VG Elmshorn mit Akteuren der "Ersten" (Regionalliga) und "Zweiten" (Landesliga) das "Spiel der Spiele": In einem Entscheidungs-Match um den Einzug ins Achtelfinale des DVV-Pokals gastiert die VGE-Truppe als amtierender Nordpokalsieger beim unbesiegten Tabellenführer der 2. Bundesliga und Gewinner des Nordostpokals, den Netzhoppers Königs Wusterhausen (bei Berlin).

"Alles andere als eine klare Niederlage wäre eine faustdicke Überraschung, aber vielleicht unterschätzt uns der Favorit ja", rechnet sich Ekkehard Goller aus dem Regionalliga-Team (VGE I) nur minimale Siegchancen aus. Fraglich ist bei den Elmshornern noch der Einsatz des angeschlagenen Liberos Matthias Proske (VGE II), der beim Gewinn des Nordpokals in Kiel (wir berichteten) von den gegnerischen Angreifern kaum zu passieren war. Sollte er ausfallen, könnte notfalls Lars Winter aus der Regionalliga-Mannschaft der VG Elmshorn einspringen.

Vervollständigt wird das VGE-Aufgebot durch Heiko Sievers, Karsten Schreiner, Bahne Dieckmann, Martin Stegmann, David Jung, Mischa Urbatzka (alle VGE I), Gunnar Petersen, Julius Milo und Spielertrainer Gerrit Siems (VGE II). Sollten die krassen Außenseiter aus Elmshorn in Königs Wusterhausen die Sensation perfekt machen, hätten sie im DVV-Pokal am 26. oder 27. November Heimrecht gegen den SCC Berlin, den aktuellen Tabellenzweiten der 1. Bundesliga.

fwi

 

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung

 Freitag, 11. November 2005

    www.wz-newsline.de 

SV Bayer: Platz an der Sonne verteidigen

Am Sonntag um 15.30 Uhr empfängt der Volleyball-Bundesligist SV Bayer in der Bayer-Halle den Zweitliga-Aufsteiger VC Markranstädt.

 

 

Deutschland - Ruhr Nachrichten

 Freitag, 11. November 2005

    www.westline.de 

Hikels Zeit schon abgelaufen

Tom Hikel ist nicht mehr länger Trainer des Volleyball-Zweitligisten CarGo! Bottrop. Der 32-Jährige und Teammanager Wolfgang Donat trennten sich überraschend, aber in beiderseitigem Einvernehmen.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Freitag, 11. November 2005

    www.westline.de 

WSU: Jammern hilft nicht

-wol- Warendorf. Heute ist Video-Tag bei Peter Janotta. Der Trainer des Volleyball-Zweitligisten Warendorfer SU wird sich die letzten Spiele von WiWa Hamburg und SC Potsdam zu Gemüte führen.

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Freitag, 11. November 2005

    www.westline.de 

Holthaus freut sich über Entwicklung

Münster - Der Aufsteiger SC Potsdam ist am Samstag Gegner des USC Münster 2 in der 2.Volleyball-Bundesliga. Für die Brandenburgerinnen ist es am Berg Fidel (16 Uhr) der erste von zwei Auftritten, denn um Fahrtkosten zu sparen, sind die Ostdeutschen tags drauf beim USC-Nachbarn Warendorfer SU zu Gast.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Freitag, 11. November 2005

    www.svz.de 

Morgen Lokalderby am Fischerdamm

1. VCParchim empfängt um 17 Uhr Neustadt-Glewe

Parchim - Darauf haben sich die Fans beider Mecklenburgvertreter der 2. Volleyball-Bundesliga schon lange gefreut, morgen ist es so weit: Der 1. VC Parchim empfängt im Derby den Aufsteiger SVF Neustadt-Glewe in der Sporthalle Am Fischerdamm.

 

 

Deutschland - Sächsische Zeitung

 Freitag, 11. November 2005

    www.sz-online.de 

VC Dresden: David gegen Goliath

In der 2. Volleyball-Bundesliga kommt es an diesem Wochenende für die beiden Dresdner Teams knüppeldick. 

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Freitag, 11. November 2005

    www.nrz.de 

MSC betritt internationale Bühne

"Adler" sind von heute bis Sonntag in Belgien beim CEV-Pokal-Qualifikationsturnier gefordert.

Nach zehn langen Jahren der Abstinenz treten die Bundesliga-Volleyballer des Moerser SC heute Abend wieder auf europäischem Parkett an: ...

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Freitag, 11. November 2005

    www.freies-wort.de 

Suhl: Trainer spielen sich schon die Bälle zu

In der Halle Berg Fidel in Münster wird stets eine Volleyball-Party gefeiert. Am Sonntag ab 15.30 Uhr tritt der VfB 91 Suhl dort an.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel