News

 Dienstag, 15. November 2005 

OSV-Damen siegen sicher gegen CVJM 2
Cowboys nutzen Chancen gegen Unterhaching nicht
DVV-Pokal: Münster trifft auf Neustadt-Glewe
VCO: Zwei Siege und mehr als 1000 km Autobahn
VGE gewinnt gegen Netzhoppers
Ungewohnte Schwächen bei WiWa Hamburg
Grand Champions Cup: Kontinentalmeister in Japan
DVV-Pokal: Achtelfinale komplett
Klemperer/ Schneider mit erstem Auftritt
Unterhaching siegt in neuer Umgebung
Volleyballchef steht vor Gericht
Befreiungsschlag gegen Fischbek
Sparbeitrag: Vereine wollen zustimmen
Jetzt haben die Raben Ruhe
Magische Momente
SV Bayer erledigt Hausaufgaben

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Hamburg - Oststeinbeker SV-News

 Dienstag, 15. November 2005

     

OSV-Damen siegen sicher gegen CVJM 2

Mit einem Sieg ohne Satzverlust erfüllten die OSV Damen die in sich selbst gesetzten Erwartungen.

Gegen die jungen Spielerinnen der CVJM2 wurde die Gelegenheit zum Experimentieren genutzt und das Team konnte wieder zeigen, dass es das Siegen nicht verlernt hat.

Der erste Satz war eine klare Angelegenheit für den OSV, der in den beiden Folgesätzen etwas den Druck aus dem Spiel nahm, aber letztendlich zu einem ungefährdeten 3-0 Sieg kam. Erstmals in dieser Saison kam Mittelblockerin Svenya Banse, die durch berufliche Verpflichtungen an der regelmäßigen Trainingsteilnahme gehindert ist, wieder über einen längeren Zeitraum zum Einsatz und zeigte, dass sie im Block immer noch eine wichtige Stütze des Teams ist.

Durch die überraschenden Niederlagen der Konkurrenz vom VCN und der VG WiWa gegen den Regionalligaabsteiger aus Glinde sind die Oststeinbekerinnen nun auf dem zweiten Tabellenplatz hinter dem ETV2, der am Wochenende ungefährdete Siege gegen die HVBV Auswahl und gegen die CVJM3 einfahren konnte.

Der OSV ist also gewarnt das letzte Spiel des Jahres 2005, am 03.12.05 in gegen Glinde nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Zumal das Lokalduell in der Halle in Glinde stattfinden wird.

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Dienstag, 15. November 2005

     

Cowboys nutzen Chancen gegen Unterhaching nicht

Mit leeren Händen kehrten die Ostbek Cowboys von ihrem Gastspiel beim TSV Unterhaching zurück. Es war ganz ähnlich wie in Leipzig: Der OSV spielte munter mit, nur fehlte es an der nötigen Konsequenz in den Punktballsituationen. Unterm Strich stand eine klare 0:3-Niederlage (20:25, 22:25, 22:25). „Ein, zwei Sätze waren drin, schade“, sagte Trainer Bernd Schlesinger. „Unterhaching hat solide gespielt und sich den Sieg verdient. Wir waren einfach zu unkonstant. Auswärts kriegen die Jungs das noch nicht so gebacken wie zu Hause.“

In heimischen Hallen werden die Cowboys bekanntlich von ihren enthusiastischen Fans nach vorne gepeitscht, in der Fremde fehlt diese Wand im Rücken. „Das macht wirklich 20 Prozent aus“, sagte Schlesinger, „für uns sind das die entscheidenden.“ Weil das Team per Flieger nach München gereist war, saßen keine eigenen Schlachtenbummler unter den gut 700 Zuschauern in der neuen Unterhachinger Halle, einem wahren Schmuckkästchen, angeblich 22 Millionen Euro teuer.

„Deswegen hat ein bisschen der Mut gefehlt“, sagte OSV-Abteilungschef Jan Schneider, der diesmal mit auf der Bank saß („sonst hätte ich mich als einziges Nordlicht schon sehr einsam gefühlt auf der Tribüne“). Schneider war voll des Lobes über die Rahmenbedingungen und die familiäre Stimmung bei den TSV-Volleyballern: „Man merkt, die Strukturen ähneln sich, die Hachinger sind nur eine ganze Ecke weiter als wir.“

Die Gäste begannen mit der Mannschaft, die sich zuletzt gegen Moers in einen Rausch gesteigert hatte, also mit Mirko Suhren auf diagonal und Sebastian Neufeld im Zuspiel. Doch der Motor des OSV sprang nicht an, Unterhaching punktete vor allem über die Mitte und war auch außen vom Block der Cowboys zu selten zu halten. Ein ähnliches Bild im zweiten Satz, stark vor allem Björn Domroese, doch das war zu wenig gegen hochmotivierte Hausherren. Der Außenangreifer hatte unter der Woche wegen einer Oberschenkelverhärtung nicht trainieren können. Dank der Behandlung von Physiotherapeutin Katharina Post konnte Domroese auflaufen – und war gleich bester Cowboy.

Im dritten Satz wieder das alte Bild, Unterhaching hatte stets knapp die Nase vorn. Noch einmal gab Schlesinger Impulse (zuvor hatte er bereits die Mittelblocker Felix Braun, Stefan Trienen und Jan Buhrmester durchgewechselt), mit der Hereinnahme von Timo Timpe für Neufeld und Martin Hofmann für den diesmal glücklosen Patrick Stellmann, „das lief sogar besser als vorher“, sagte Schlesinger, „und damit ist schon viel gesagt: Ein konstante Stammsechs bietet sich mir momentan nicht an. Das ist zu Hause wettzumachen und vielleicht sogar eine Stärke, wir sind unberechenbar. Auswärts aber kommen wir nicht in Fahrt.“

Dennoch war die Stimmung im Lager der Ostbek Cowboys nur kurz getrübt. „Vor der Saison hätte ich ein so offenes Spiel nicht erwartet“, sagte Schneider, „daran darf man sich ja gelegentlich mal erinnern.“ Und kommenden Mittwoch bereits hat es der OSV in der Hand, die Scharte auszuwetzen. Zumal es gegen den SV Bayer Wuppertal geht, den ungeschlagenen Tabellenführer (20 Uhr, Wandsbek). „Die sind aber keine Übermannschaft wie Friedrichshafen“, sagte Schlesinger, "und unsere Jungs sind unglaublich heiß auf das Match. Gut, dass die Pause so kurz ist, so sind die Gedanken jetzt schon bei diesem Spiel."

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Dienstag, 15. November 2005

     

DVV-Pokal: Münster trifft auf Neustadt-Glewe

Zweitligist SVF Neustadt-Glewe heißt der Gegner des USC Münster in der ersten Hauptrunde um den DVV-Pokal. Das Team aus Mecklenburg-Vorpommern setzte sich am Sonntag gegen den Regionalligisten VfK Berlin-Südwest durch und trifft damit am 27. November um 15 Uhr in Neustadt-Glewe auf Titelverteidiger Münster.

Auf welchen Gegner der Sieger dieser Partie im Viertelfinale am 17./18. Dezember trifft, ist noch offen. Denn erst im Rahmen der Achtelfinalbegegnungen erfolgt die Auslosung für die nächste Runde durch Bundesspielwart Werner Schaus. Die Halbfinals finden am 7./8. Januar statt. Das Finale wird am 19. März in Halle/Westfalen ausgetragen.

 

 

Deutschland - Podeswa-News

 Dienstag, 15. November 2005

     

VCO: Zwei Siege und mehr als 1000 km Autobahn

Die beschwerliche Wochenend-Tour in den Ruhrpott hat sich für die Talente des Zürich Team VC Olympia Berlin gelohnt. Siege über TuB Bocholt (3:2/25:27, 25:20, 20:25, 25:23, 15:13) und gegen TuS Schlandern (3:1/20:25, 25:23, 25:20, 31:29) am Sonnabend/Sonntag ließen die Strapazen eines Autobahn-Marathons mit dem Bus über mehr als 1000 km als Nebensächlichkeit erscheinen...mit 8:10 Punkten nach neun Partien haben sich die Berliner nun aus dem Tabellenkeller nach oben absetzen können.

     "Es war von beiden Teams ein gutes Zweitligaspiel", urteilte ZTVCO-Trainer Manfred Steinbeißer nüchtern über die umkämpfte Begegnung in Bocholt. "Meine Mannschaft hat wohl gewonnen, weil sie mit den Aufgaben besser war und mit dem ersten Angriffstempo auch über Schnellangriffe  erfolgreich punkten konnte."

Erstaunlich aber, dass schon da zwei 15-Jährige in der Stammformation der sonst im Schnitt 17- bis 18-Jährigen standen. Wegen des Ausfalls von Matthias Böhme nach seiner Meniskus-OP hatte der Coach Libero Dennis Kalliberda und Außenangreifer Christian Fromm aus der Regionallliga-Truppe von Berti Golf mit auf die Reise genommen. Die beiden Youngster hatten bereits zuvor ihre Zweitliga-Tauglichkeit unterstrichen. Insofern sei deren Einsatz, so Steinbeißer, "überhaupt kein Risiko gewesen".

Das erwies sich auch in der Sonntagspartie beim ehrgeizigen Aufsteiger Schlandern. Der hat sich den Italien-Heimkehrer, früheren Nationalspieler und heutigen Co-Trainer vom Championsligisten evivo Düren Stefan Hübner als Attraktion und Verstärkung geangelt. Dennoch konnte ZTVCO nach verlorenem ersten Satz (wie in Bocholt) mit 2:1 in Front ziehen. "Dann aber funktionierte nur noch wenig bei uns. Die Annahme war schlecht, der Angriff, alles", so Steinbeißer. Nach dem 13:21 habe er in der Auszeit die Devise ausgegeben, ‚Okay, wenn der Satz schon weg ist, dann spielt euch heiß für den fünften Durchgang'.

Plötzlich agierten seine Schützlinge wie befreit mit viel Druck bei den Aufgaben, Engagement im Block und Harakiri-Angriffen...VCO kam heran. Und es wurde spannend mit dem "etwas glücklichen 31:29-Satzgewinn" zum 3:1. Und der Bestätigung von Spielfreude und Siegeswillen und "einem insgesamt guten Mannschaftsklima". Dazu hätten die zwischen die Zweitligaaufgaben eingestreuten drei Vergleiche mit Frankreichs Juniorenauswahl beigetragen. Denn beim Zürich Team sind unter Steinbeißers Regie, zugleich Bundestrainer für den männlichen Juniorenbereich, immerhin sieben Akteure der Nachwuchs-Nationalmannschaft beheimatet.

Ob sich die Mannschaft nach der jüngsten Erfolgstournee auf ihrem Lorbeer ausruht oder weiter siegeshungrig ist, lässt sich beim nächsten Heimspiel am 3. Dezember (19.30 Uhr/Saefkow-Halle) gegen den VCB Tecklenburger Land beobachten.

epo.

 

 

Deutschland - VG Elmshorn-News

 Dienstag, 15. November 2005

     

VGE gewinnt gegen Netzhoppers

Ein nicht ganz objektiver Spielbericht ...

Am Sonntag morgen hatte wohl keiner so recht Lust aufzustehen, um vier Stunden nach Berlin zu fahren, um sich dort die wohl unvermeidliche Klatsche abzuholen. Die eine Hälfte des Teams war wohl noch von Brittas Geburtstagsparty berauscht, die andere Hälfte klagte über verschieden Dinge. Aber nichts desto trotz setzten wir uns in die beiden Busse und fuhren los. Hier nochmals der Dank an Paul, Ekke & Bahne für die Fahrt und Organisation der Busse.

In Königs Wusterhausen steht wohl das größte Kino das je eine Kleinstadt gesehen hat und eine Halle von der Hamburger Teams nur träumen können. Eine volle Tribüne beim Landesligaderby der Basketballer veriet uns schon vorher,dass die KW-ler etwas von Sport und Anfeuern verstehen. Mit etwa einen halben Stunde Verspätung begann das Spiel und wir konnten endlich den Hallenboden betreten.

Schnell ein bisschen warm machen und Aufschlag - Annahme. Die im Einspielen gezeigte Leistung lies schon den ein oder anderen "Schmunzler" im Gesicht der Gegner erkennen.

SATZ 1
Es ging los - wir waren gewillt zu kämpfen und unser Bestes zu geben – in der Gewissheit das dies wohl nicht ausreichen würde. Nach einer souveränen 1:0 Führung mussten wir den Satz "unglücklich" mit 25:11 abgeben ;) KW verstand es ihre Aufschläge in "Aufangriffe" zu verwandeln und zerlegten
unsere Annahme in ihre Bestandteile. In diesem Satz war mehr als ein Klassenunterschied zu erkennen. Die knapp 160 Zuschauer hatten ihren Spaß und freuten sich schon auf das versprochene Freibier nach dem Spiel.

(1:0,3:5,6:13,8:17,10:22,11:25)

SATZ 2
Hm - so konnten wir wirklich nicht weitermachen! Es musste was passieren. Ekke wechselte zwar nicht aus aber die Spieler und vor allem unser Annahmeriegel legte jetzt jeglichen Respekt ab. Der Mittelangriff war effektiv und die Außen punkteten nach Belieben. Es ging hin und her, aber wir konnten einen Zweipunktvorsprung den Satz über halten. Beim Stand von 18:18 war es dann auch dem Publikum zuviel und das legte richtig los - Pokalstimmung in Königs Wusterhausen. In den Auszeiten wurde geschrien und in der Feldabwehr wurde alles abgewehrt was abwehrbar war. Natürlich wurde der ein oder andere Ball vom Gegner im Feld versenkt, aber dies steckten wir überraschend gut weg. Am Ende waren wir sogar psychisch stabiler und konnten gewinnen. Den letzten Punkt feierten wir wie den Sieg und lagen uns in den Armen. Der Gegner war verdutzt und der Trainer ähnelte dem jungen Burkhard in Bestform - rot & wütend ;)

(5:7,10:12,13:16,18:18,20:21,24:22,25:23)

SATZ 3
Jetzt wurde es auch den KW-lern zu bunt, Gegenseitige Anfeuerungen zeigten, das Sie uns nicht noch mal unterschätzen wollten. Bei uns lief die Annahme heiß - eine den Umständen perfekte Annahme lies den Klassenunterschied nicht mehr so oft aufblitzen. Der gegnerische Block war mit dem Misch aus Ditschbällen, gelegten Bällen und harten Angriffen überfordert und das ein oder andere genervte Gesicht im Gegner lies uns diesmal schmunzeln. Beängstigend wie gut wir eigentlich spielen konnten. Der letzte Punkt wurde noch mehr gefeiert als der Satzgewinn zuvor.

(4:3,11:7,14:9,20:18,25:23)

SATZ 4
Jetzt wurde es auch dem Hallensprecher zu bunt - er forderte in regelmässigen Abständen das Publikum auf das Heimteam anzufeuern. Die Halle tobte und wir wurden dadurch nur noch besser. Wie in Trance spielten wir unser Ding runter - ein hier nicht genannter Spieler erreichte absolute
Topleistungen und schlug Aug in Aug mit dem Ersten Schiri die Bälle reihenweise in den gegnerischen Boden. Allmählich begriffen wir - wir können gewinnen und so kämpften wir bis zum Schluss. Ich weiß nicht mehr wie wir den Matchball gemacht haben aber nach dem letzten Pfiff waren wir nicht mehr zu halten. Die Sensation war geglückt - die Klatsche war ausgeblieben.

(4:3,7:5,11:10,18:14,22:19,25:20)

FAZIT

Ein geiler Tag, ein geiles Spiel - schade nur das wir keine Video-Kamera mit hatten. Das Publikum war eines der besten, vor dem ich je Spielen durfte - absolut fair und vor allem LAUT. Viele Glückwünsche von den gegnerischen Fans die durchaus unsere Leistung anzuerkennen wussten. Das Freibier wurde dann aber wohl doch eher von uns getrunken, aber wir hatten ja auch einen guten Grund. Die Rückfahrt war geprägt von SMS schreiben und Raststätten ansteuern - welch ein Spaß.

Wir hatten keine Chance - haben sie aber genutzt ... Der Pokal hat seinen eigenen Gesetze ... ähnlichen Sätze wurden zuhauf gebildet... Der wohl beste aber: Jetzt sind wir unter den TOP 16 in Deutschland - (Daraufhin Lars: Wo wir auch hingehören ;)

Jetzt wird in 2 Wochen der SCC Berlin in Elmshorn auf- bzw. einschlagen. Wir hoffen, dass viele Fans gemeinsam mit uns in der heimischen KGSE-Halle dies miterleben wollen...

Dave

 

 

Deutschland - WiWa Hamburg-News

 Dienstag, 15. November 2005

     

Ungewohnte Schwächen bei WiWa Hamburg

Enttäuschte Fans schlichen sich am Wochenende aus der Wandsbeker Sporthalle. WiWa Hamburg hat nach sehr gutem Start und einer 2:0 Satzführung, das Spiel gegen die Warendorfer Sport Union mit 2:3 (25:17,25:11,14:25,15:25,11:15) verloren. Die dritte Tie-Break Niederlage in Folge. „Ich bin stinksauer! So ein Spiel darf man nicht mehr verlieren“, kommentierte Trainer Carsten Schmidt den Endstand.

In den vorherigen Partien musste das Team bereits jeweils in den fünften Satz und konnte keines der Spiele für sich entscheiden. Obwohl das Team in den ersten beiden Sätzen die Führung klar herausspielte und wie der sichere Sieger aussah, kam der Einbruch. „Ich kann mir das auch nicht erklären“, sagte Ersatzkapitänin Sandra Landvoigt sichtlich enttäuscht. Ein Teil der Erklärung ist sicherlich das Fehlen von Silke Niemeyer in der Annahme. Überdurchschnittlich viele Annahmefehler im dritten Satz brachten das Team aus Warendorf wieder ins Spiel.

Während die Warendorferinnen plötzlich frischer und sicherer in ihren Aktionen wirkten, sahen die Wandsbekerinnen schwerfällig und mit längerer Spielzeit nervöser aus. Carsten Schmidt konnte sich den Spannungsabfall unmittelbar nach dem Spiel auch nicht erklären: „Es ist schwer zu sagen, ob die mentale Schwäche gerade im dritten Satz mit den vorherigen Partien zusammenhängt.“ Die Hinweise des Coaches in der Satzpause zeigten zu Beginn des entscheidenden fünften Satzes Wirkung.  Andrea Dellnitz, die in der ganzen Begegnung eine gute Leistung zeigte, brachte WiWa mit 7:2 in Führung. Das Publikum tobte und Carsten Schmidt konnte sogar wieder grinsen.

Das sollte ihm aber in der Folgezeit vergehen. Ein Eigenfehler bescherte Warendorf das Aufschlagsrecht und erneut patzte das WiWa-Team in der Annahme. Schnell war die Führung eingeholt und die WiWa-Spielerinnen wurden noch nervöser. Beim Stand von 7:6 für WiWa zog Carsten Schmidt die Notbremse: Time out, er holte die Mädels an die Bank. Es half nichts, Warendorf spielte sich in einen Rausch, nutzte die Schwächen der Annahme gnadenlos aus und beendete nach 90 Minuten die Partie mit 15:11 und 3:2 für sich. Trainer Carsten Schmidt zeigte sich am Ende kämpferisch: „Dieses Spiel müssen wir bis ins Detail analysieren und aus unseren Fehlern lernen. Wir wissen, dass wir es besser können und werden es auch im nächsten Spiel gegen den USC Münster II beweisen.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 15. November 2005

     

Grand Champions Cup: Kontinentalmeister in Japan

Vom 15.-20. November kämpfen die Frauen-Teams von Japan (Ausrichter), China (Asienmeister), Polen (Europameister), USA (Norcecameister), Brasilien (Südamerikameister) und Südkorea (wild card) beim sogenannten Grand Champions Cup ums Prestige und 1 Million US Dollar Preisgeld. Der Wettbewerb findet jeweils in den Jahren zwischen den Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften statt, vom 22.-27. November spielen die Männer-Teams von Brasilien, USA, Italien, China, Ägypten und Japan ihren Champion aus.

Favoriten bei den Spielen der Frauen in Tokio und Nagoya dürften Olympiasieger China und Grand Prix Sieger Brasilien sein. Beide Teams treffen bereits am 15. November aufeinander, gespielt wird nach dem Modus "jeder gegen jeden". Ebenfalls zu beachten sind die USA, die sich in der Ausscheidung gegen Kuba durchsetzen konnten.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 15. November 2005

     

DVV-Pokal: Achtelfinale komplett

Das Achtelfinale des DVV-Pokal steht: Am Wochenende ermittelten die Regionalpokalsieger ihre Gewinner. Dabei konnten mit Elmshorn und Mendig zwei unterklassige Mannschaften Favoriten bezwingen und überraschend in die Runde der letzten 16 Teams einziehen. Der Lohn sind Begegnung gegen Erstligisten.

Qualifikationsspiele der Regionalpokalsieger Männer:
Netzhoppers KW - VG Elmshorn 1:3 (25:11, 23:25, 23:25, 20:25)
USC Braunschweig - TSG Solingen 3:0 (25:21, 25:11, 25:22)
SV Schwaig - FT 1844 Freiburg 3:1 (25:8, 25:17, 22:25, 25:21)
MAOAM Mendig - GSVE Delitzsch 3:2 (23:25, 25:22, 22:25, 25:21, 15:5)

Qualifikationsspiele der Regionalpokalsieger Frauen:
FTSV Straubing - MTV Stuttgart 3:2 (19:25, 25:17, 17:25, 25:16, 15:13)
VfK Berlin-Südwest - SVF Neustadt-Glewe 0:3 (19:25, 20:25, 26:28)
TG Bad Soden - Dresdner SC II 1:3 (25:18, 18:25, 23:25, 24:26)
SCU Emlichheim - Warendorfer SU 3:0 (25:17, 25:18, 25:19)

Die Achtelfinalspiele finden am 26. bzw. 27. November statt.

Männer
SV Schwaig - evivo Düren
26.11.05, 19:30 Uhr: Moerser SC - Oststeinbeker SV
MAOAM Mendig - VV Leipzig
TSV Unterhaching - VV Humann Essen
VG Elmshorn - SCC Berlin
VC Markranstädt - TG Rüsselsheim
USC Braunschweig - SG uniVersa Eltmann
VfB Friedrichshafen - SV Bayer Wuppertal

Frauen
FTSV Straubing - VfB 91 Suhl
26.11.05, 19:30 Uhr: USC Braunschweig - Rote Raben Vilsbiburg
SVF Neustadt-Glewe - USC Münster
26.11.05, 19:30 Uhr: TSV Bayer 04 Leverkusen - Köpenicker SC
Dresdner SC II - TV Fischbek Hamburg
1. VC Wiesbaden - Dresdner SC
SCU Emlichheim - VC Muldental Grimma
Freilos: Schweriner SC

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 15. November 2005

     

Klemperer/ Schneider mit erstem Auftritt

Letztes Turnier der World Tour 2005

In Kapstadt (Südafrika) findet das letzte World Tour Turnier für Frauen und Männer in diesem Jahr statt. Die Frauen spielen vom 16.-20. November, die Männer bestreiten ihr letztes Turnier eine Woche später vom 23.-27. November. Mit dabei sind vier deutsche Teams. Im Mittelpunkt steht dabei sicherlich der erste gemeinsame Auftritt des neuen Duos David Klemperer/Kjell Schneider (Hildesheim/Kiel).

Nachdem sich Schneiders WM-Bronze-Partner Julius Brink für die neue Saison mit Christoph Dieckmann zusammen geschlossen hat, fand Schneider in David Klemperer einen neuen Partner, mit dem er die Saison 2006 in Angriff nehmen möchte. Außerdem ist bei den Männern das Sensationsteam von der WM, Marvin Polte/Thorsten Schoen (Essen/Schüttorf), am Start. Mit Okka Rau/Stephanie Pohl (beide Hamburg) und Helke Claasen/Antje Röder (beide Berlin) treten bei den Frauen ebenfalls zwei Teams an, die sich als Ziel einen guten Saisonabschluss gesetzt haben.

Lediglich Claasen/Röder müssen in die Qualifikation, die drei anderen DVV-Duos sind über ihre Weltranglistenpunkte für das Hauptfeld gesetzt.

 

 

Deutschland - Volleyball Magazin

 Dienstag, 15. November 2005

   www.volleyball.de 

Unterhaching siegt in neuer Umgebung

Während für den SCC Berlin in Spanien und den Moerser SC in Belgien das Abenteuer CEV-Pokal endete, bevor es überhaupt richtig begonnen hatte, ging hierzulande der Bundesliga-Alltag mit vier Partien weiter. Bayer Wuppertal gewann zwar nur mit viel Mühe sein Heimspiel gegen den VC Markranstädt mit 3:2 (-22, 13, 21, -23, 12), bleibt aber mit sieben Siegen souveräner Tabellenführer. „Wir sind aber noch lange keine Spitzenmannschaft“, betonte Bayer-Coach Jens Larsen. „Denn wir hatten wieder diese Wellen in unserem Spiel.“

Beispielsweise im Auftaktsatz, den die Wuppertaler komplett verschliefen und sich zahlreiche Eigenfehler leisteten. Danach folgten aber mit Rückkehrer Dirk Grübler, der nach seiner Verletzung erstmals wieder auflaufen konnte, zwei souveräne Durchgänge. Danach leisteten sich die Larsen-Schützlinge wieder eine Auszeit, lagen sogar im fünften Satz zunächst mit 4:8 hinten. „Dann aber hat die Mannschaft wieder Charakter gezeigt“, freute sich Larsen. „Wir spielen nicht berauschend, aber gewinnen.“ So einfach ist das also…

Verfolger Evivo Düren verbuchte standesgemäß einen ungefährdeten 3:0 (20, 16, 21)-Erfolg über Aufsteiger TG Rüsselsheim. Trainer Bernd Werscheck nutzte die Partie zum Experimentieren, ließ phasenweise seine Stammkräfte Elsner, Wiederschein und Holschen auf der Bank. Mittelblocker Kenneth Blanca und Mauricio Juan Arrua in der Annahme nutzten ihre Bewährungschance und lieferten gute Leistungen ab. Positive Randerscheinung: Immerhin 1500 Zuschauer wollten den Auftritt ihrer Lieblinge sehen. „Die Euphorie hier ist derzeit groß, das ist wirklich toll“, findet Trainer Werscheck.

Eine gelungene Premiere in seiner neuen 22-Millionen teuren Halle feierte der TSV Unterhaching beim glatten 3:0 (20, 22, 22) über die „Cowboys“ vom Oststeinbeker SV. Nach vier verlorenen Partien fuhr der TSV in dem „ungeheuer wichtigen Spiel gegen den Abstieg“ (Trainer Mihai Paduretu) nun den zweiten Sieg in Folge ein. Eine starke Leistung zeigte dabei einmal mehr Neuzugang Radko Kolev. Nach dem Ausfall von Simon Hanaoui, der sich in einem Testspiel am Sprunggelenk verletzte, kommt dem Bulgaren in den nächsten Wochen auf der Mittelblocker-Position eine Schlüsselrolle zu. „Der versteht was von seinem Handwerk“, schwärmte „Zuschauer“ Michi Mayer. „Ein totaler Glücksfall, dass er zu uns gekommen ist.“ Trainer Paduretu indes hofft schon auf eine Serie in der neuen Spielstätte. „Ich freue mich schon auf die kommenden Partien in dieser wunderschönen Halle“.

Weiter auf dem Höhenflug bleibt die SG Eltmann, die Aufsteiger VV Humann Essen nach überzeugender Vorstellung mit 3:0 (16, 21, 20) nach Hause schickte. „Für uns war dies ein richtungsweisendes Spiel“, so SG-Trainer Milan Maric. „Wir konnten deutlich machen, wohin es in dieser Saison gehen soll.“ Eltmann machte vor allem mit seinem Service viel Druck, die Gäste dagegen wackelten in der Annahme. Und als verlässliche Größe erwies sich einmal mehr der ungarische Nationalspieler Andras Geiger, der trotz Bänderisses durchspielte. Die SG hat als Tabellenfünfter nun bereits sechs Punkte Vorsprung gegenüber dem Moerser SC, der nun nacheinander gegen Berlin, Düren und Friedrichshafen antreten muss.

Christian Schyma

 

 

Deutschland - Augsburger Allgemeine

 Dienstag, 15. November 2005

   www.augsburger-allgemeine.de 

Volleyballchef steht vor Gericht

Am Montag beginnt die Verhandlung gegen den ehemaligen Vereinsfunktionär Willi Martens

 

 

Deutschland - Newsclick.de

 Dienstag, 15. November 2005

   www.newsclick.de 

Befreiungsschlag gegen Fischbek

Volleyball-Bundesligist USC holt den zweiten Saisonsieg – Im Tie-Break nie die Nerven verloren

Restlos aus dem Häuschen hüpften Mannschaft, Trainer und Betreuer auf dem Feld herum, lagen sich in den Armen und ließen sich vom Publikum feiern. Völlig zu Recht, denn in einem wirklich tollen Volleyball-Spiel bezwang Frauen-Bundesligist USC gestern den TV Fischbek aus Hamburg.

 

 

Hamburg - Hamburger Abendblatt

 Dienstag, 15. November 2005

   www.abendblatt.de 

Sparbeitrag: Vereine wollen zustimmen

"Maximum herausgeholt"

HAMBURG - Vereine und Verbände werden morgen auf der Mitgliederversammlung des Hamburger Sportbundes (20 Uhr, Haus des Sports) dem Konsolidierungsbeitrag des Sports zum Haushalt der Stadt zustimmen. Diese Tendenz zeichnet sich ab. Bis 2010 soll der HSB einen Sparbeitrag von zwölf Millionen Euro leisten, nur 3,75 Millionen davon werden finanziell direkt wirksam - beim Sportbund. Die Vereine müssen weiter keine Betriebskostenbeteiligung zahlen. Andererseits verpflichtet sich die Stadt zu zusätzlichen Investitionen in Sportstätten von zwei Millionen Euro.

"Unter den Umständen ist es das bestmögliche Ergebnis", sagt ETV-Geschäftsführer Frank Fechner. Thomas Beyer (Verein Aktive Freizeit): "Der neue HSB-Präsident Günter Ploß hat das Maximum herausgeholt." Den vorliegenden Kompromiß abzulehnen wäre "politischer Selbstmord". Armin Pilsinger (HT 16) warnt indes: "Der HSB darf jetzt nicht versuchen, seinen Beitrag bei den Klubs zu kassieren." Alle drei plädieren dafür, das Vorgehen des Senats zu brandmarken. Fechner: "Der Sport hat schon eine Vielzahl staatlicher Aufgaben ohne Kompensation übernommen." Beyer empfiehlt zudem, "daß Einfallstor Hallennutzungszeiten zu schließen". Die Belegung der Sportstätten müsse verbessert werden. Mehr Transparenz fordert auch Jürgen Schmidt (SPD), Vorsitzender des Sportausschusses der Bürgerschaft.

Ingo Aurin, Chef des Betriebssportverbandes, will das Verhandlungsergebnis akzeptieren, erwartet aber, "daß bei der Übernahme von Plätzen durch Vereine die Rechte der Gastnutzer nicht beschnitten werden". Fußball-Präsident Friedel Gütt hat ihm Unterstützung zugesagt. Olaf Jessen, Vorsitzender des Boxverbandes, beklagt die beabsichtigte Schließung der Sportschule Sachsenwald. HSB-Boss Ploß: "Bei 250 000 Euro Verlust und 1,5 Millionen Investitionsbedarf sehe ich keine Alternative."

rg

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Dienstag, 15. November 2005

   www.westline.de 

Jetzt haben die Raben Ruhe

MÜNSTER - Mit diesem 3:1-Erfolg beim Dresdner SC haben die Roten Raben Vilsbiburg an der Tabellenspitze erstmal Ruhe. Der deutsche Vizemeister ist nach etwas mehr als der Hinrundenhälfte und einem halben Dutzend Spielen immer noch ohne Niederlage.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Dienstag, 15. November 2005

   www.nrz.de 

Magische Momente

Georg Grozer senior feierte in der Oberliga-Mannschaft des Moerser SC ein Comeback. Krivec-Truppe gewann überraschend mit 3:0 bei der TSG Solingen.

 

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung

 Dienstag, 15. November 2005

   www.wz-newsline.de 

SV Bayer erledigt Hausaufgaben

In der Bayer-Halle bezwingen die Wuppertaler den VC Markranstädt mit 3:2. Trotz des Sieges dämpft Trainer Jens Larsen aber die Euphorie.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel