News

 Mittwoch, 16. November 2005 

Cowboys wollen Spitzenreiter ein Bein stellen
ETV-Verbandsliga: Wider alle Widrigkeiten
SCC: Keine Zeit zum Verschnaufen
DVV-Pokal: Liga und Verband nehmen sich viel vor
VfB empfängt TSV Unterhaching zum Süd-Duell
China startet mit Pleite in Grand Champions Cup
Bayer im Nachholspiel gegen Wiesbaden
Sportstadt: Hamburg investiert in Steine . . .
VGE: Pokalsensation perfekt gemacht
Oststeinbek verliert in Unterhaching
HTB: Freude und Enttäuschung
OSV heute gegen Bayer Wuppertal
Ein klares Ja zum Abschluß der Vernunft
MSC: Prognosen fallen düster aus
Die Bundesliga rechnet mit elf Unbekannten

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Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Mittwoch, 16. November 2005

     

Cowboys wollen Spitzenreiter ein Bein stellen

Keine 10 Tage ist er her, der Coup der Ostbek Cowboys gegen den Moerser SC. Und auch wenn am Sonntag das Gastspiel in Unterhaching verloren ging, „das Wahnsinns-Gefühl ist noch da“, sagt Jan Buhrmester, Kapitän des Erstligisten. Gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Bayer Wuppertal wollen sie noch einen drauf setzen, am Mittwoch, 20 Uhr, in der Wandsbeker Sporthalle. „Unsere Fans hätten sich das verdient“, sagt Buhrmester, "wir werden alles tun, um das wahrzumachen."

Ein Blick auf die Tabelle müsste genügen, um zu wissen: Das kann ja gar nicht klappen. Eigentlich. 4:10 Punkte gegen 14:0. Zehnter gegen Erster. Aufsteiger gegen Altmeister. Wuppertal hat sieben Spiele, sieben Siege eingefahren, war zweimal deutscher Meister, hat einen potenten Hauptsponsor, dessen Name an dieser Stelle nicht verraten werden soll, und entsprechend große Ziele.

Als Spitzenreiter der 1. Liga träumt das Team von Trainer Jens Larsen von der Rückkehr der alten, glorreichen Zeiten, die Larsen einst selbst als Spieler mitgeprägt hat. Und der Oststeinbeker SV? Die Ruhmestafel des Neulings ist übersichtlich oder, wie es Abteilungschef Jan Schneider ausdrückt, „das eine 3:0 gegen Concordia Hamburg damals in der Verbandsliga war schon ne große Nummer“. Mit solcher Selbstironie, aber auch viel Herzblut sind die Männer aus Hamburgs Wildem Osten in die Bundesliga eingezogen, schlagen sich dort bislang besser als gedacht – und jetzt wollen sie nichts weniger als Wuppertal knacken.

„Die sind nicht unschlagbar“, sagt OSV-Trainer Bernd Schlesinger, „das ist zwar aller Ehren wert, jedes knappe Spiel gewonnen zu haben, Chapeau. Aber sie haben schon neun Sätze verloren, sie haben also immer wieder Schwächephasen. Da müssen wir zuschlagen.“ Vor allem baut der Cowboys-Coach auf das überbordende Adrenalin, das seine Spieler in schöner Regelmäßigkeit bei Heimspielen ausschütten. Auf „zwanzig Prozent“ schätzt Schlesinger das Leistungsplus ein, zuletzt brachte man in Wandsbek Champions-League-Teilnehmer Düren an den Rand einer Niederlage. „Noch mal eine solche Leistung, das wär´s“, sagt Schlesinger.

Zugleich hofft er, dass seine Spieler ihre Lehren aus den vermeidbaren Pleiten in Leipzig und Unterhaching gezogen haben. „Ich erwarte mir von jedem einzelnen, dass er einen Plan im Kopf hat. Dass er nicht überrascht ist, wenn er einmal zwei Bälle hintereinander in den Block semmelt, sondern dass er die Ruhe hat, auf sein antrainiertes Repertoire zurückzugreifen.“ Beim Heimsieg gegen Moers bewies die Mannschaft genau diese Qualität. Mirko Suhren, der phasenweise Georg Grozer ausstach, dazu Patrick Stellmann auf außen, so hießen die Trümpfe der Cowboys gegen den MSC. Und so sollen sie auch gegen Wuppertal heißen, das die Cowboys in der Vorbereitung bereits einmal besiegen konnten, 3:1 in Bottrop. Weiterhin fehlen wird Diagonal-Angreifer Christian Proske, der nach seinem doppelten Bänderriss demnächst wieder mit dem Training beginnen will.

OSV-Macher Jan Schneider wünscht sich für den Mittwoch abend ("der Spieltag hat was von Europacup") vor allem „das nächste Volleyball-Fest für Hamburg. Es wäre nicht auszumalen, wenn das mal mit einem Sieg gekrönt würde. Aber träumen ist ja erlaubt.“

Im Frühjahr war es, als Schneider, angesprochen auf die Aufstiegsambitionen seiner Cowboys, das Unmögliche anpeilte: „Die Phantasie ist eine starke Kraft.“ Ein starkes halbes Jahr später schickt sich der Klub an, im Kampf um den Klassenerhalt mehr als ein Wörtchen mitzureden. Und der Abstiegskampf ist noch nicht mal offiziell eröffnet, seit Regionalliga-Zeiten ein liebgewonnenes Cowboys-Ritual, wenn es langsam eng wird. „Dafür haben wir noch reichlich Zeit“, sagt Schneider, „den Moment werden wir dann aber so richtig auskosten.“

Da der Vorverkauf erfreulich anlief und sich einige norddeutsche Klubs als Gäste angesagt haben, ist Hallen-Einlass wieder ab 18.30 Uhr. Der bewährte Shuttle-Bus ab Oststeinbek fährt um 18.45 Uhr vor dem Rathaus ab.

 

 

Hamburg - Eimsbüttler TV-News

 Mittwoch, 16. November 2005

     

ETV-Verbandsliga: Wider alle Widrigkeiten

Der letzte Spieltag gegen CVJM III und die Hamburger Auswahl stand unter keinem guten Stern, hatte sich doch im Abschlusstraining am Donnerstag mit Jasmin Püst eine weitere Leistungsträgerin des Teams unglücklich verletzt (Bänderriss und Kapselabriss). Glücklicherweise stand mit Simone Rohloff, die erst am vorletzten Spieltag ihren Einstand bei den ETVern hatte, eine kompetente Spielerin bereit, um diese Lücke zu schließen. Weitere krankheitsbedingte Ausfälle zwang die Eimsbütteler mit einem vergleichsweise kleinen Kader von neun Leuten (bei insgesamt 15 Spielerinnen) inklusive Libero im Hammer Weg anzutreten. Grosse Auswechseloptionen standen damit nicht zur Verfügung.

Um so erfreulicher stellen sich dabei im Nachhinein die beiden Siege gegen einen munter aufgelegten CVJM III (3:0; 23, 19, 20) und der – wenn auch hart umkämpfte – 3:1 Sieg gegen die Hamburger Auswahl dar.

Auch wenn sich die Satz-Ergebnisse als recht deutlich darstellen, spiegelt dies nicht den Spielverlauf insbesondere gegen die Auswahl wieder. Ein ums andere mal mussten die Eimsbüttler die verunglückten Starts in den Sätzen wettmachen und Rückständen hinterherlaufen. Im Spiel gegen die Auswahl wurden die ETV-Annehmer durch die Sprungaufschläge von Natalia Cukseeva derart verunsichert, dass es im ersten und zweiten Satz zu keinem geordneten Spielaufbau auf Seiten der ETVer kam. Weitere Unkonzentriertheiten und viele unnötige Fehler resultierten im klaren Verlust des ersten Satzes (17:25) und dem knappen und höchst umkämpften Gewinn zweiten Satzes (26:24). In den Durchgängen drei und vier lief es dann aufgrund druckvollerer Aufschläge besser für die Eimsbütteler, die mehr und mehr ins Spiel zurückfanden (25:14, 25:15).

Die dreiwöchige Verschnaufpause bietet den ETVern nun die Möglichkeit, die Krankheiten auszukurieren und es am 4. Dezember mit einem dann wieder verstärkten Kader gegen WiWa und vor allem erneut die Auswahl besser zu machen.

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Mittwoch, 16. November 2005

     

SCC: Keine Zeit zum Verschnaufen

Gerade erst aus Spanien zurück gekehrt, wo sie im CEV-Cup nach großartiger Leistung nur denkbar knapp die Qualifikation für das Achtelfinale verpassten, müssen sich die Volleyballer des SCC Berlin bereits morgen wieder im harten Bundesliga-Alltag beweisen. Am Mittwoch (16. November / 19 Uhr) wird der Moerser SC zu Gast in der Sömmeringstraße sein …

Die Überraschungsmannschaft des Vorjahres – im Spiel um Platz drei unterlag der SCC damals den Moersern mit 2:3 – ist im bisherigen Saisonverlauf hinter den Erwartungen zurück geblieben. In der Bundesliga stehen zwei Siegen bereits vier Niederlagen gegenüber. Zuletzt waren die Moerser wie die Berliner in der CEV-Cup-Qualifikation aktiv. In Belgien verlor der MSC zwar alle drei Spiele gegen Gastgeber Par-Ky Menen, das Team von Isku-Volley Tampere aus Finnland sowie den Überraschungs-Turniersieger Markokhim Mariupol aus der Ukraine, aber in allen drei Begegnungen zeigte die Mannschaft von Trainer Igor Arbutina, dass sie sich in einem Aufwärtstrend befindet.

„Das war insgesamt eine gute Leistung. Wir haben über weite Strecken besser gespielt als in der Bundesliga und sind auf einem guten Weg. Mit etwas Glück hätten wir auch einen oder zwei Sätze mehr gewinnen können. Wir werden uns bestimmt weiter steigern“, erklärte MSC-Coach Arbutina nach dem verschmerzbaren Europapokal-Aus seines Teams.

Der SCC muss also gewarnt sein. Die verletzungsbedingten Ausfälle von Aleksander Spirovski und Sebastian Prüsener stellen ein großes Handicap dar. Außerdem dürften die körperlichen und mentalen Strapazen der Spanienreise noch in den Knochen und Köpfen der Spieler stecken. „Nach dem Aus im Europapokal müssen wir uns nun voll und ganz auf Liga bzw. Pokal konzentrieren. Ich denke, dies hat die Mannschaft bereits realisiert.“, meint SCC-Coach Michael Warm dazu. Und Geschäftsführer Günter Trotz fügt hinzu: „Unser Team hat in den letzten Wochen hervorragende Arbeit geleistet, so auch in Spanien. Darauf wollen und müssen wir nun aufbauen.“

Bleibt zu hoffen, dass diese Arbeit auch durch die Berliner Volleyballanhänger honoriert wird, um am Mittwoch Abend in der Sömmeringhalle wieder an die großartige Stimmung des letzten Heinspiels gegen Düren anknüpfen zu können.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Mittwoch, 16. November 2005

     

DVV-Pokal: Liga und Verband nehmen sich viel vor

Erstmals werden die Sieger im DVV-Pokal im kommenden Jahr in Halle/Westfalen gekürt. Dabei streben die Verantwortlichen des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) und der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) an, das über 10.000 Zuschauer fassende Gerry-Weber-Stadion möglichst gut zu füllen

Gut neun Monate ist es her, als die Volleyballerinnen des USC Münster beim Pokalfinale 2005 in Bonn den TSV Bayer 04 Leverkusen bezwangen und zum elften Mal den DVV-Pokal in Empfang nehmen durften. Nun verkündeten die Verantwortlichen des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) und der Deutschen Volleyball-Liga (DVL), wo die Pokalsieger 2006 gekürt werden. Im Gerry-Weber-Stadion in Halle/Westfalen werden sich am 19. März zunächst die Finalisten der Frauen und anschließend die der Männer gegenüberstehen.

„Bonn war schon ein Ereignis, das für die Zukunft hoffen ließ“, sagte DVV-Präsident Werner von Moltke mit Blick auf das Finale 2005, zu dem allein mehr als 1000 Fans des USC Münster mit 16 Bussen und über 100 PKW gereist waren. „Aber ich glaube, dass wir das noch toppen können. Denn das ist eine besondere Halle mit besonderem Flair.“ Dabei haben sich von Moltke & Co. einiges vorgenommen. Schließlich fasst das Gerry-Weber-Stadion die stattliche Zahl von 10.500 Zuschauern. „Die Sportart Volleyball muss sich nicht verstecken“, sagte Michael Evers, Vorsitzender der DVL. „Wir können und müssen in große Hallen gehen. Der Bedarf ist da.“ Und Ralf Weber, Geschäftsführer der Gerry-Weber-World, setzte noch eins drauf: „Ich bin positiv gestimmt, dass wir am 19. März mit 5000 bis 6000, vielleicht sogar mit 10.000 Zuschauern rechnen können.“

Für Tanja Hart, die mit dem USC Münster schon 2005 den Pokal gewann, ist das ein zusätzlicher Anreiz, erneut das Finale zu erreichen. „Ich würde das schon gerne schaffen – alleine, um das alles zu erleben“, sagte die Zuspielerin. Bis zum Endspiel ist es für den Titelverteidiger allerdings noch ein weiter Weg. Denn zunächst einmal ist der USC am 27. November im Achtelfinale beim Zweitligisten SVF Neustadt-Glewe gefordert. Gewinnen die Münsteranerinnen, steht am 17. oder 18. Dezember das Viertelfinale auf dem Programm. Die Halbfinals werden am 7./8. Januar ausgetragen.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Mittwoch, 16. November 2005

     

VfB empfängt TSV Unterhaching zum Süd-Duell

FRIEDRICHSHAFEN - Am Mittwoch, 16. November, steht das Süd-Duell in der Volleyball-Bundesliga an. Der TSV Unterhaching gibt ab 19.30 Uhr seine Visitenkarte in der ARENA Friedrichshafen ab.

Am vergangenen Wochenende gönnte Stelian Moculescu seinen Spielern zwei freie Tage. Als Belohnung für den Champions-League-Sieg und zur Regeneration vor dem nächsten Bundesligaspiel am Mittwoch. Sich selbst gönnte der unermüdliche VfB-Trainer jedoch keine Ruhe und war gemeinsam mit VfB-Geschäftsführer Klaus Kolley einmal mehr in Sachen Volleyball unterwegs. Reiseziel war Unterhaching, wo die neue Halle erstmals Schauplatz für ein Bundesliga-Spiel war. Nur der Name fehlt noch. Sonst lässt die Halle keine Wünsche offen: Eine lichte Höhe von 13 Metern, in der Mitte ein Volleyball-Boden, der internationalen Ansprüchen gerecht wird, rund herum Tribünen mit Platz für 2000 Zuschauer. „Ein Schmuckstück“, fasst Moculescu es in einem Wort zusammen.

Außer an der neuen Sportstätte hatte der VfB-Trainer natürlich auch großes Interesse am spielerischen Geschehen. 3:0 gewann der TSV Unterhaching die Partie gegen den Oststeinbeker SV. Besser hätte der Einstand nicht sein können. „Unterhaching hat gut gespielt“, lobte Moculescu das Team seines Trainerkollegen Mihai Paduretu. Es war erst der zweite Sieg für die Bayern, die mit 4:8 Punkten auf dem siebten Platz rangieren. „Wenn sie so weitermachen, werden sie am Ende unter die ersten Sechs kommen“, prophezeit Moculescu.
Die Leistungssteigerung beim TSV Unterhaching trägt den Namen Radko Kolev. Dahinter verbirgt sich der bulgarische Eiltransfer, der die „Schwachstelle Mittelblock“ beheben soll. Durch ihn hat die Mannschaft zu einer guten Balance gefunden, wie Stelian Moculescu beobachtet hat. Der 31-Jährige, der bereits fünf Jahre in der französischen Profiliga bei Tours, Toulouse und Paris gespielt hat, bringt die nötige Erfahrung mit, die den Hachinger bisher gefehlt hat. Gegen Markranstädt und Oststeinbek hat er entscheidend zum Sieg beigetragen. Ob's auch gegen Friedrichshafen reichen wird? Mihai Paduretu: „Dazu brauchen wir sechs wie ihn.“ Sein angepeiltes Ziel lautet deshalb: „Ü 20 Punkte“, also mehr als 20 Punkte pro Satz. „Wenn wir einen Satz gewinnen, wäre das schön“. Mit diesem Ergebnis wäre sicher auch Stelian Moculescu sehr zufrieden.

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Mittwoch, 16. November 2005

   http://de.sports.yahoo.com 

China startet mit Pleite in Grand Champions Cup

Olympiasieger China muss sich beim Grand Champions Cup der Volleyballerinnen gehörig steigern.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Mittwoch, 16. November 2005

   www.volleyballer.de 

Bayer im Nachholspiel gegen Wiesbaden

Leverkusen. Zwei wichtige Heimspiele binnen drei Tagen für die Volleyballdamen des TSV Bayer 04 Leverkusen (4:6 Zähler): Zunächst könnte sich das Team von Trainerin Gudula Krause im Nachholspiel am Mittwoch (16. November, 20 Uhr) gegen VC Wiesbaden durch einen Sieg ein ausgeglichenes Punktekonto sichern und an den Hessinnen in der Tabelle vorbeiziehen.

Dann steht am Samstag (19. November, 19.30 Uhr) das ewig junge Prestigeduell mit Meister USC Münster in der Sporthalle Ophoven auf dem Programm. Bei der "Doppelschicht" sind neben den beiden Nationalspielerinnen Kathy Radzuweit und Julia Schlecht vor allem auch Mannschaftskapitän Alex Preiß und die zuletzt starke Universalspielerin Tatjana Zautys gefordert.

Frank-Michael Rall

 

 

Hamburg - Hamburger Abendblatt

 Mittwoch, 16. November 2005

   www.abendblatt.de 

Sportstadt: Hamburg investiert in Steine . . .

Baustellen: Neue Infrastruktur-Projekte im Wert von 30 Millionen Euro. 50 Hallen und acht Außenanlagen entstanden seit 1996, zwölf Leistungszentren stehen bis 2008.

Hamburg - Als der Grundstein gelegt wurde, ergötzte sich die Riege der Spötter in bissigen Kommentaren. Hier werde Hamburgs Leistungssport beerdigt, grantelte Rolf Danneberg, 1984 Olympiasieger im Diskuswerfen. Und auch Ehrengast Clemens Prokop (Kelheim), Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, blieb skeptisch: "Noch ist nichts passiert", beurteilte er die Lage an der brachliegenden Baufront. Das war am 4. April 2003.

Zweieinhalb Jahre und eine gescheiterte Olympiabewerbung später feiert das oft totgesagte Prestigeprojekt am 1. Dezember Richtfest. Die Sportstadt Hamburg wird auf dem Polizeigelände in Alsterdorf um eine Attraktion reicher: eine Leichtathletik-Trainingshalle mit 200-m-Laufbahn, Baukosten: 10,26 Millionen Euro. Im September 2006 werden die ersten Sprinter und Springer ihr Übungsprogramm aufnehmen. Bereits der Rohbau entfaltet die erhoffte Sogwirkung. "Wir haben Anfragen aus ganz Norddeutschland", berichtet HSV-Leichtathletik-Coach Oliver Voigt.

Baustelle Sport. Seit 1996 hat Hamburg mächtig aufgerüstet, und das schon vor der Olympiabewerbung 2003. Für den Schul-, Vereins- und Breitensport entstanden 50 Hallen, vier Anlagen und vier Kunstrasenplätze für Talentsichtungsmaßnahmen des Deutschen Fußball-Bundes (Dratelnstraße, Kandinskyallee, Sachsenweg, Gropiusring), die sechs Tage in der Woche von der Allgemeinheit genutzt werden.

Leistungszentren für Tischtennis (Sachsenweg) und Trampolinturnen (Langenfort) fielen als Synergieeffekte ab, sagt Rainer Hansen, Behörden-Referent für Sportstättenbau, Zentren für Bogenschießen (Keustück) und Softball (Bundesstraße) sind neu im Betrieb. Gesamtwert der Investitionen: rund 108 Millionen Euro.

Mit 150 Sportanlagen (mit 220 Großfeldplätzen), 585 Hallen und 21 öffentlichen Schwimmbädern weist die zweitgrößte deutsche Stadt eine breitensportliche Infrastruktur auf, die ihresgleichen sucht.

Jetzt wird der Leistungssport aufgestellt. "Die Sportstadt Hamburg investiert kräftig in ihre Zukunft", sagt Sportsenatorin Alexandra Dinges-Dierig. 18 Millionen Euro werden bis 2008 in den Ausbau des Olympiastützpunktes am Dulsbergbad gesteckt, vier Millionen davon übernimmt Bäderland zur Umgestaltung des Freibads. Auf dem Gelände der Gesamtschule Alter Teichweg entsteht im ersten Bauabschnitt für 4,6 Millionen Euro eine Halle mit Leistungszentren im Volleyball und Badminton. Richtfest ist im Dezember, Einweihung im Juni 2006. In der benachbarten Schulturnhalle haben die Basketballer ihr Zentrum aufgemacht.

Die Baugenehmigung für die Beachvolleyball-Anlage (fünf Hallen-, sechs Außenplätze) wird Anfang 2006 erwartet. Besondere Gestaltungswünsche, Lärmschutz und Grünausgleich haben, so Bäderland-Chef Klauspeter Schelm, "Zeit und Geld gekostet". Olympiastützpunktleiterin Ingrid Unkelbach hofft dennoch, "im Winter 2006/2007 die Felder nutzen zu können". Die Vereinbarungen mit der Berliner Betreiberfirma sind formuliert. Abgerundet wird das Ensemble mit einer Halle für Leistungszentren im Handball und Judo. Baubeginn: April 2007.

Während das Ruder-Leistungszentrum in Allermöhe für eine Million Euro modernisiert wird, erhalten die Hockeyspieler auf dem Unisportplatz Rothenbaumchaussee ein neues. Der Rasenplatz wird für ein Hockeyspielfeld (Kunstrasen) um 1,3 Meter abgesenkt. Kosten: 860 000 Euro. Baubeginn: April 2006. Bisher nicht geplant, aber möglich: Tribünen für 5000 Fans.

Eine weit größere Baustelle könnte mit dem Masterplan Volkspark aufgemacht werden. Der US-Projektentwickler indes mußte seinen Bericht für den Senat nachbessern. Im Dezember wird er vorliegen. Unabhängig davon soll auf dem Parkplatz Grau neben der Color-Line-Arena eine Trainingshalle für Eishockey (und Handball) entstehen. Vor 2007 werden die Bagger aber nicht anrücken. Trotz der staatlichen Investitionen bleibt Raum für private Projekte. Vor dem Millerntorstadion plant ein Hamburger Unternehmen auf den zwei Grandplätzen an der Feldstraße einen Soccer-Dome mit zwei Kunstrasenplätzen. Die Skepsis steht dabei längst im Abseits.

Rainer Grünberg

 

 

Deutschland - Pinneberger Zeitung

 Mittwoch, 16. November 2005

   www.abendblatt.de 

VGE: Pokalsensation perfekt gemacht

VGE triumphiert bei Zweitligist Netzhoppers. Nach dem 3:1 in Königs Wusterhausen empfangen die Elmshorner am 27. November in der Olympiahalle Bundesligist SCC Berlin.

Elmshorn - "Wir hatten keine Chance, aber die haben wir genutzt." So recht fassen konnten die zwölf Volleyballer der VG Elmshorn noch nicht, was ihnen soeben gelungen war: In einem Qualifikationsspiel um den Einzug ins Achtelfinale um den DVV-Pokal hatten sich Spielertrainer Ekkehard Goller, Heiko Sievers, Karsten Schreiner, Bahne Dieckmann, Martin Stegmann, David Jung, Mischa Urbatzka, Lars (alle VGE I/Regionalliga), Gunnar Petersen, Julius Milo und Gerrit Siems (VGE II/Landesliga) beim haushohen Favoriten Netzhoppers Königs Wusterhausen (2. Bundesliga) binnen 87 Minuten mit 3:1 (11:25, 25:23, 25:23, 25:20) durchgesetzt und haben nun am 27. November in der Runde der letzten 16 auf Bundesebene in der Olympiahalle Heimrecht gegen den Erstligisten und mehrfachen deutschen Meister SC Charlottenburg (Berlin).

Dabei hatte alles für den Nordostpokalsieger gesprochen: In der 2. Bundesliga haben die Netzhoppers noch kein Spiel verloren, und knapp 200 Fans füllten die Tribünen. "Alles war sehr professionell, die Mannschaften liefen zu Musik und unter Scheinwerferlicht ein, und jeder Spieler wurde persönlöich vorgestellt", beschrieb Ekkehard Goller das Szenario.

Diese ungewohnte Atmosphäre schien die Elmshorner, bei denen Lars Winter als Libero für der verletzten Matthias Proske einsprang, im ersten Satz noch zu lähmen. "Die Bälle flogen uns nur so um die Ohren, und wir mußten mit dem Schlimmsten rechnen", so Goller. Umso erstaunlicher, daß der Nordpokalsieger noch im Verlauf des zweiten Satzes die Kurve bekam. "Als es 18:18 stand, lief es plötzlich für uns - vor allem weil die Annahme funktionierte", berichtete Goller. Im gleichen Maße, in dem sich die Elmshorner spielerisch zu stabilisieren vermochten und an Sicherheit gewannen, flatterten den Netzhoppers jetzt die Nerven. Der Angst des Heimteams vor der Blamage war - neben dem Umstand, daß alle Elmshorner über sich hinauswuchsen - denn auch ausschlaggebend dafür, daß die Gäste die Sätze drei und vier aus einer Führung heraus für sich entscheiden konnten.

Fassungslosigkeit beim gestürzten Favoriten und Freude bei den Elmshornern bestimmten nach dem Matchball das Bild. Daß dem bislang größten Triumph des Elmshorner Volleyballs in eineinhalb Wochen eine weitere Sensation folgen könnte, wagt man bei der VGE angesichts eines mit deutschen Nationalspielern und ausländischen Profis gespickten gegnerischen Teams kaum zu hoffen. Aber wer weiß: Auch die Fahrt nach Königs Wusterhausen waren die Elmshorner mit der bescheidenen Zielsetzung angetreten, vielleicht einen Satz zu gewinnen - und dann waren es drei.

Frank Will

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Mittwoch, 16. November 2005

   www.abendblatt.de 

Oststeinbek verliert in Unterhaching

OSTSTEINBEK - Der Flug nach München hat sich für die Bundesliga-Volleyballer des Oststeinbeker SV nicht gelohnt. "Diese Niederlage war überflüssig", urteilte Trainer Bernd Schlesinger nach dem 0:3 (20:25, 22:25, 22:25) beim TSV Unterhaching. "Zuhause hätten wir das Spiel gewonnen."

Im Grunde genommen war es eine Parallele zum 0:3 beim VV Leipzig. Zum zweiten Mal reisten die "Ostbek Cowboys" zu einem vermeintlich angeschlagenen Gegner, um dann ohne die letzte Gegenwehr die Punkte zu verschenken. "Auswärts fehlt uns offenkundig die notwendige Entspanntheit, um auch mit Fehlern klar zu kommen", sagte Schlesinger.

Dabei bot der Coach seine Erfolgsformation auf, die eine Woche zuvor in heimischer Halle sensationell den Vorjahresdritten Moerser SC düpiert hatte, also auch Zuspieler Sebastian Neufeld, Mirko Suhren als Diagonalangreifer und Mannschaftskapitän Jan Buhrmester im Mittelblock. Doch Buhrmester war der erste, den Schlesinger wieder vom Feld holte: "Ihm ist nicht viel gelungen." Auch Neufeld verteilte die Pässe diesmal nicht so präzise wie gewohnt, für ihn kam Timo Timpe.

Im dritten Satz feierte übrigens Martin Hofmann als Annahmespieler seine Premiere. Zur Erinnerung: Vergangenes Jahr war Hofmann noch Mittelblocker und erst in dieser Saison auf Diagonalangreifer umgeschult worden.

Daß die Spieler teilweise so flexibel einsetzbar sind, sei eine der positiven Überraschungen für ihn, betonte Schlesinger. Und, daß die Mannschaft die Unterstützung des eigenen Anhangs so in Leistung ummünzen könne, erfreue ihn auch. "Vor heimischen Publikum sind wir rund 20 Prozent stärker", so der Coach. "Und dabei ist es völlig egal, ob wir in Wandsbek oder in Oststeinbek spielen."

So darf man im Heimspiel morgen (20 Uhr, Rüterstraße) gegen den aktuellen Tabellenführer Bayer Wuppertal wieder einiges erwarten. "Dieser Gegner dürfte aber eine Nummer zu groß für uns sein", schätzt Schlesinger. Allerdings hatte das Werksteam beim 3:2 über Aufsteiger VC Markranstädt große Mühe.

masch  

 

 

Hamburg - Harburger Rundschau

 Mittwoch, 16. November 2005

   www.abendblatt.de 

HTB: Freude und Enttäuschung 

HARBURG - Langsam arbeiten sich die Volleyball-Männer des Harburger TB aus dem Keller der Hamburger Verbandsliga. Mit dem 3:0 (25:17, 25:20, 25:23) über den SV St. Georg sicherten sich die Harburger den zweiten Saisonsieg, stellten so den Anschluß an das untere Mittelfeld wieder her. "Es hätte auch den dritten Sieg geben können", sagte Trainer Jörn Folster. Doch beim 2:3 (25:16, 27:25, 23:25, 23:25, 9:15) gegen die zweite Mannschaft des 1. VC Norderstedt "ging uns unerklärlicherweise im dritten Satz die Kraft aus", so Folster. Mit 19:15 hatten die Harburger nach zwei gewonnen Sätzen im dritten Durchgang schon geführt. "So etwas gibt man eigentlich nicht mehr aus der Hand", sagte der HTB-Trainer enttäuscht.

masch

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Mittwoch, 16. November 2005

   www.abendblatt.de 

OSV heute gegen Bayer Wuppertal

HAMBURG - Wie lange reicht die Kraft der "Ostbek Cowboys" noch? In dieser Woche müssen die Volleyball-Männer des Oststeinbeker SV drei Bundesliga-Spiele in nur sechs Tagen austragen. Heute (20 Uhr) kommt der ungeschlagene Spitzenreiter Bayer Wuppertal in die Sporthalle an der Rüterstraße. Es ist der zweite Pflichttermin für den Aufsteiger. "Unschlagbar ist Wuppertal nicht", hält sich der Respekt von Trainer Bernd Schlesinger in Grenzen.

"Bayer hat noch nicht gegen einen der drei Großen, Friedrichshafen, Düren und Berlin, gespielt", so Schlesinger. Mit diesem Trio dürfte die Werksmannschaft nicht mithalten können, ist die Einschätzung des Oststeinbekers.

Die größte Unbekannte für den Coach ist ausgerechnet sein eigenes Team. "Viele sind in ihren Leistungen sehr inkonstant", beschreibt er. Die Belastung mit Beruf, Studium und Training sei für die OSV-Amateure immens. Mehr als viermal Training ist nicht möglich, weniger ginge absolut nicht. "Die Spieler sind zwar sehr flexibel einsetzbar, aber manchmal wäre mir etwas Berechenbarkeit lieber", sagt der Trainer.

Mit gut 1000 Zuschauern rechnen die Verantwortlichen erneut.

masch

 

 

Hamburg - Hamburger Abendblatt

 Mittwoch, 16. November 2005

   www.abendblatt.de 

Ein klares Ja zum Abschluß der Vernunft

HSB-Mitgliederversammlung: Vereine und Verbände akzeptieren Sparbeitrag

HAMBURG - Die Mitgliederversammlung des Hamburger Sportbundes (HSB) hat gestern abend im Haus des Sports nach überraschend kurzer Diskussion mit überwältigender Mehrheit dem Konsolidierungsbeitrag des organisierten Sports zum Haushalt der Stadt zugestimmt. Bis 2010 sollen rund zwölf Millionen Euro fällig werden, davon 3,75 Millionen aus Zuwendungskürzungen an den HSB. Die ursprünglich vom Senat geforderte Betriebskostenbeteiligung für die Nutzung öffentlicher Sportplätze und -hallen ist damit vom Tisch. Die zwischen der Behörde für Bildung und Sport (BBS) ausgehandelten Vereinbarungen müssen noch von der Bürgerschaft akzeptiert werden.

Es war kein Beschluß, der unter den 370 Delegierten Freude auslöste. "Der vorliegende Kompromiß sichert dem organisierten Sport das Überleben und schützt die Vereine vor Beitragserhöhungen, die viele Klubs in ihrer Existenz bedroht hätten. Die Belastungen sind jedoch äußerst schmerzhaft. Es wird nicht leicht, sie zu schultern. Und ich bleibe dabei, es ist gesellschaftspolitisch der falsche Weg", sagte Präsidiumsmitglied Gerd Augner (Rissener SV). Die grundlegenden Fehler seien jedoch in der Vergangenheit gemacht worden, als der Sport seine Interessen nicht massiv genug wahrgenommen habe. In den letzten Monaten wäre es "nur um Schadensbegrenzung gegangen".

Das Erreichbare sei hinter dem Gewünschten zurückgeblieben, gestand HSB-Präsident Günter Ploß, weitere Zugeständnisse der Stadt seien allerdings nicht mehr zu erwarten gewesen. Er hatte die Versammlung um ein "Ja zum Abschluß der Vernunft" gebeten - und erhalten. Kontrovers wurde anschließend nur der angedachte Verkauf der defizitären Sportschule Sachsenwald diskutiert. Der HSB will nun weitere Optionen prüfen.

Sportsenatorin Alexandra Dinges-Dierig (CDU) hatte in ihrer Begrüßungsansprache an die Vertreter der Vereine und Verbände appelliert, ihre Verantwortung über den Sport hinaus wahrzunehmen: "Es geht um das Gemeinwesen." Zur Konsolidierung der Haushalte müßten alle gesellschaftlichen Gruppen beitragen. "Ich weiß sehr wohl, wie schmerzhaft diese Einschnitte sind", sagte Dinges-Dierig, die ausdrücklich die Leistungen des organisierten Sports hervorhob. Sie warb dafür, die Sportstadt Hamburg weiter mit Leben zu füllen und das Netzwerk zwischen Sport und Stadt auszubauen. "Dazu möchte ich Ihnen die Hand reichen", sagte die Senatorin und erntete verhaltenen Applaus.

rg

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Mittwoch, 16. November 2005

   www.nrz.de 

MSC: Prognosen fallen düster aus

Der Moerser SC spielt nun hintereinander gegen die drei Top-Teams der Bundesliga. Heute beim SCC Berlin.

Nach der Abwechslung Europacup geht´s für die Volleyballer des Moerser SC nun im derzeit tristen Bundesliga-Alltag weiter.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Mittwoch, 16. November 2005

   www.freies-wort.de 

Die Bundesliga rechnet mit elf Unbekannten

SUHL – Nichts ist berechenbar, alles scheint möglich: Die 1. Volleyball- Bundesliga der Damen ist in dieser Saison eine Rechnung mit exakt elf Unbekannten. Jeder kann jeden schlagen.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel