News

 Dienstag, 06. Dezember 2005 

VfB Friedrichshafen tritt beim Titelverteidiger an
VCO Berlin: Ungewohnte Favoritenrolle
Internat Frankfurt: Sieg und Niederlage auf Nordost-Tour
VCO: Wenn die kleinen Träume Wahrheit werden
Gründung des Ligaverbandes beschlossen
Ende der Zwei-Vereine-Herrschaft?!
DVV-Mädchen: Sieg und Platz drei
Dachau: Ordentlich gespielt und verloren
Volleyball Champions League im TV trotz Fußball
VGE-Männer auf dem Boden der Tatsachen
Elmshornerinnen verlieren Regionalliga-Spitzenspiel
USC verpflichtet Nationalspielerinnen im Doppelpack
Zwei ganz starke Spiele der Warnemünder
3:2 in Leipzig! Lars Lindstaedt blieb cool
VCW verliert in Berlin beim Tabellenletzten
VCW: Zittersieg und interne Probleme

Dezember 2005

Mo Di Mi Do Fr Sa So
      1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31  
 

November 2005

Mo Di Mi Do Fr Sa So
  1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30        
 

Zum Medien-Überblick

 

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Dienstag, 06. Dezember 2005

  

VfB Friedrichshafen tritt beim Titelverteidiger an

FRIEDRICHSHAFEN - Nach dreiwöchiger Pause in der Indesit European Champions League geht es ab Dienstag, 6. Dezember, wieder voll zur Sache. Dann tritt der VfB Friedrichshafen beim Titelverteidiger Tours VB an. Das Spiel beginnt um 20.30 Uhr und wird live auf Premiere übertragen.

Manchmal sprechen Erfolge für sich: Tours ist Titelverteidiger des höchsten europäischen Vereinswettbewerbs und hatte sich als französischer Pokalsieger erneut qualifiziert. Ohne Niederlage führen die Franzosen die Tabelle in Pool B an und unterstreichen ihre Favoritenstellung. In der französischen Serie „Pro A liegt das Team von Trainer Roberto Serniotti ungeschlagen mit fünf Punkten Vorsprung auf dem ersten Platz. Dazu muss man wissen, dass in der obersten Liga des Nachbarlandes das Leistungsniveau um einiges höher ist als in der Bundesliga. Die Vorzeichen sind also recht eindeutig.

„In Tours gibt's für uns nicht viel zu ernten“, macht Stelian Moculescu den Häfler Fans denn auch keine allzu großen Hoffnungen. Wenn der Titelverteidiger überhaupt zu knacken sein wird, dann wohl eher im Rückspiel acht Tage später. Moculescu: „Wir müssen sehen, dass wir zuhause gegen Tours gut spielen“.

Doch zunächst müssen Joao Jose und seine Mitspieler in die Höhle des Löwen antreten, genau gesagt in der Robert-Grenon-Halle in Tours. Damit den Spielern die Reisestrapazen am Spieltag nicht mehr in den Knochen stecken, hat „Wegis“-Busfahrer Ernst Siegel sein Fahrzeug bereits am Sonntag in die französische 137000-Einwohner-Stadt an der Loire, gut 200 Kilometer südwestlich von Paris, gelenkt. Zehneinhalb Stunden war der Mannschaftsbus unterwegs, bevor die langen VfB-Recken ihre Glieder wieder richtig strecken konnten.

Apropos Strecken. Das werden sich Jochen Schöps und Co. auch am Dienstag müssen, wenn es gegen das derzeit beste Team Frankreichs und eines von drei ungeschlagenen Teams in der Champions League geht. Außer Tours sind nur Treviso (ITA) und Belchatow (POL) ebenfalls ohne Niederlage. „Tours spielt ich weiß nicht wie viele Klassen besser“, vermutet Sebastian Schwarz. „Wir müssen es schaffen, uns schnell diesem hohen Niveau anzupassen.“

Vor nicht allzu langer Zeit, am 18. September, ist dem VfB Friedrichshafen gelungen, die Franzosen in fünf Sätzen zu besiegen. Das war bei einem Turnier in Luxemburg - und beide Kontrahenten befanden sich in der Vorbereitung auf die Saison. Das letzte Mal, als es wirklich um etwas ging - beim Final Four im März diesen Jahres - da zog der VfB mit 0:3 im Halbfinale den Kürzeren gegen den späteren Gewinner. Fest steht, dass Stelian Moculescu und seinem Team eine sehr schwere Aufgabe bevorsteht. Ob sie lösbar sein wird, können die Fans live und exklusiv im deutschen Fernsehen bei „Premiere“ verfolgen.

Kleiner Tipp für alle, die „Premiere“ nicht empfangen: Einfach mal im Internet unter www.premiere.de die „Premiere Sportsbars“ in der Nähe suchen und fragen, ob dort das Volleyballspiel übertragen wird. Auf der Homepage des europäischen Volleyball-Verbandes CEV gibt es einen Live-Ticker, der unter www.cev.lu aufgerufen werden kann.

 

 

Deutschland - Podeswa-News

 Dienstag, 06. Dezember 2005

  

VCO Berlin: Ungewohnte Favoritenrolle

Bislang waren die Jung-Junioren des Zürich Team VC Olympia Berlin als Außenseiter in der 2. Bundesliga, Staffel Nord, aufgetreten. Und haben dennoch (überraschend) oder auch deswegen (weil ohne Druck) bereits vier Mal gewonnen. Vor dem Heimspiel am Samstag in der Saefkow-Halle hatte Trainer Manfred Steinbeißer jedoch die Rollenverteilung geändert. "Ich möchte sehen, dass ihr gegen Tecklenburg das Spiel diktiert und den Gegner von Anbeginn schon mit den Aufgaben permanent unter Druck setzt", hatte er seinem Team gegen den Tabellenvorletzten aufgetragen. Auch weil die Mannschaft in den Tagen zuvor gut und engagiert trainiert hatte.

Am Ende kam ein 3:1 (25:23, 23:25, 26:24, 25:17)-Erfolg über den VCB Tecklenburger Land aus der Nähe von Osnabrück heraus. Und die Erkenntnis, "dass die Mannschaft mit solch einer Konstellation noch Schwierigkeiten hat". So gab es, allerdings auf beiden Seiten, "eine Vielzahl von Fehlern und eine alles in allem wenig sehenswerte Partie". Der Unterschied aber, so Steinbeißer, "zu anderen Spielen zuvor war, dass wir diesmal dennoch gewonnen haben. Sonst haben wir richtig Hiebe bekommen, wenn wir schlecht spielten". Mit 10:12 Punkten rangiert VCO nun auf dem 9. Platz.

Während der verletzte Matthias Böhme weiter nicht einsatzfähig war, wurde anstelle von Dennis Kaliberda auf der Liberoposition Stefan Köhler aufgeboten.

Da Steinbeißer in dieser Woche in seiner Funktion als Nachwuchs-Bundestrainer im Stützpunkt Kempfhausen bei Münchern zu tun hat (Kadersichtung), wird das Training von Ko-Trainer Daniel Herrmann geleitet. Für die nächsten beiden Heimspiele (10.12. Giesen/17.12. Hildesheim - jeweils 19.30 Uhr in der Saefkow-Halle) annonciert Steinbeißer "auf jeden Fall interessante Zweitligaspiele". Da möchten seine Schützlinge - so darf man annehmen- gewinnen und gut spielen.

epo.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 06. Dezember 2005

  

Internat Frankfurt: Sieg und Niederlage auf Nordost-Tour

Fast wie erwartet verlief das lange Nordost-Wochenende für das Volleyball-Internat Frankfurt (VIF): Zunächst setzte es beim ungeschlagenen Tabellenführer Netzhoppers Königs Wusterhausen eine deutlich 0:3-Niederlage (19-25, 17-25, 20-25), tags darauf raffte sich die Mannschaft von Bundestrainer Stewart Bernard zu einem Kraftakt zusammen und bezwang den SV Warnemünde mit 3:2 (25-13, 18-25, 25-23, 17-25, 15-12). Nach diesem Spieltag liegt das Internat mit 16:8-Punkten weiterhin auf dem hervorragenden dritten Platz.

Nach siebenstündiger Busfahrt erreichte die VIF-Mannschaft Königs Wusterhausen und sah sich von Beginn an einem hochmotivierten Gastgeber gegenüber. Die Netzhoppers machten schnell deutlich, dass sie das Spiel gegen den Tabellen-Dritten nicht auf die leichte Schulter nehmen und übten von Beginn an viel Druck aus. Demgegenüber kamen die Internatler nicht so recht ins Spiel, die Annahme war zu unpräzise, als dass Zuspieler Lukas Kampe variabel und schnell alle Angreifer hätte einsetzen können.

Mit der Vorgabe, zumindest ein Spiel am Wochenende zu gewinnen, gingen die Internatler motiviert und wenig niedergeschlagen in die Partie beim Viertletzten der Tabelle, dem SV Warnemünde. Dieser hatte seinerseits am Tag zuvor einen 3:2-Sieg über Spandau davon getragen und somit ein kräftezehrendes Spiel in den Knochen. Der erste Satz ließ auch Böses für Warnemünde befürchten, denn die Internatler fegten wie eine kräftige Ostsee-Böe über den Gastgeber. Fast alles klappte bei den Jungspunden aus Frankfurt, fast nichts bei den Warnemündern. Nachdem auch der zweite Satz mit einer 6:1-Führung begann, gab es plötzlich einen "Bruch" im Spiel des Internats: Warnemünde fand besser ins Spiel und die Internatler konnten die Leistung nicht halten, vor allem die Annahme agierte zu labil. Nachdem sich beide Teams jeweils zwei Sätze gesichert hatten, musste der fünfte Satz entscheiden. Hier lagen die Internatler von Beginn an vorn und sicherten sich den Satz und das Spiel mit einer guten Leistung in der Block- und Feldabwehr.

Stewart Bernard, der mit seiner Mannschaft um 3.30 Uhr in der Nacht zu Montag wieder in Frankfurt eintraf, meinte zum Wochenende: "Wir haben unser Ziel erreicht und den dritten Platz bestätigt. Gegen Königs Wusterhausen hatten wir keine Chance, die waren richtig stark. Mit ihren Aufschlägen haben sie uns so unter Druck gesetzt, dass wir nicht ins Spiel gekommen sind. Warnemünde war nach dem Sieg am Tag zuvor sehr motiviert, wir aber auch, weil wir das Spiel gegen Königs Wusterhausen vergessen machen wollten. Wir haben zwar nicht das gesamte Spiel über gut gespielt, aber ich bin zufrieden mit dem Ausgang des Wochenendes."

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 06. Dezember 2005

  

VCO: Wenn die kleinen Träume Wahrheit werden

Heidelberg (ML) - Punkt 20.54 Uhr am Samstagabend setzte Melanie Iwansky ihr Lebensmotto – „Spaß am Leben und nichts halb machen, alles durchziehen“ – perfekt um. Die 16-jährige Mittelblockerin des VC Olympia Rhein-Neckar zog „voll durch“, schmetterte den Volleyball ins Feld des SV Interroll Sinsheim und hatte anschließend „viel Spaß“ mit ihren Mannschaftskolleginnen, denn vom Gegner kam das Spielgerät nicht mehr zurück. Nach knapp zwei Stunden Spielzeit gab es stehende Ovationen der 350 Fans im Olympiastützpunkt Rhein-Neckar für die Juniorinnen-Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) der Jahrgänge 1988 bis 1990. Mit 3:1 Sätzen (23:25, 25:17, 25:23, 25:18) schickte die hochmotivierte „Rasselbande“ von Bundestrainer Dirk Groß aus Neuenheim den Nachbarn auf die kurze Heimreise und die lange Zeit lautstarke Interroll-Fan-Schar „rollte“ ihre Fanartikel recht bedrückt zusammen.

Den Grund für die überraschende Niederlage des Tabellendritten der 2. Bundesliga Süd gegen den Achten hatte Sinsheims Trainer Bertram Beierlein schnell erkannt: „Wir waren einfach viel nervöser als der VCO, denn nur wir hatten etwas zu verlieren.“ Beierlein haderte vor allem damit, dass seine Mädchen nach gewonnenem ersten Satz (25:23) und einer schnellen 4:0-Führung im zweiten Durchgang „zu hektisch und verkrampft“ agierten und dadurch dem VCO „das Spiel öffneten“. Die Talentschmiede von Groß nutzte dies geschickt aus und spielte sich zusehends in einen Rausch. Ausgehend von einer immer besser organisierten Blockabwehr drehte die Garde des VC Olympia Rhein-Neckar langsam die umkämpfte Partie.

Nach teils sehenswerten und ungemein umkämpften Ballwechseln deutete sich am Ende des dritten Satzes die Überraschung an. Zunächst setzte Sinsheims Außenangriffs-Spielerin Julia Prus den Ball beim Stand von 23:23 ins Aus, anschließend leistete sich Interroll einen Annahmefehler. Das Zustandekommen des vorentscheidenden Satzverlustes für die Gäste war symptomatisch. Denn obwohl es den heranwachsenden Damen um die Heidelberger Spielführerin Katharina Stauß noch „etwas an Schlaghärte fehlt“ (Groß), überzeugten sie vor allem durch effektive Aufschlagarbeit. „Wir wollten im Aufschlagbereich viel Druck machen“, verriet Groß nachher die taktischen Vorüberlegungen. Und vor allem die Berlinerin Denise Hanke verfügt bereits über ein hervorragendes (Sprung)-Angaberepertoire. Dem hatte Sinsheim im vierten Satz nichts mehr entgegenzusetzen. Zudem hatte der ambitionierte Kraichgau-Express auch noch Verletzungspech und geriet nach Natalia Antanovichs „Kniefall“ noch mehr ins Stocken. 

Dem VCO war´s ziemlich egal, er war in seiner Spielfreude nicht mehr zu stoppen. Von Nervosität jedenfalls war bei den Kader-Spielerinnen nichts zu spüren. Doch das täuschte. „Wir waren genauso aufgeregt wie Sinsheim, konnten wohl aber besser damit umgehen“, vermutete Katharina Stauß trefflich und schwebte ein wenig in ihrer Glückseligkeit durch die OSP-Halle.
Für sie ist an diesem Abend auch ein kleiner Lebenstraum in Erfüllung gegangen. „Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum“, heißt ihr Motto. Wenn sie und ihre Teamkameradinnen weiter so gezielt an ihrem sportlichen Werdegang arbeiten, können bald größere Wünsche in Erfüllung gehen. Denn im nächsten Jahr steht die U 19-Europameisterschaft an und 2007 die U 20-Weltmeisterschaft.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 06. Dezember 2005

  

Gründung des Ligaverbandes beschlossen

Außerordentlicher Verbandstag stimmt einstimmig zu

Auf dem Außerordentlichen Verbandstag in Bonn stimmten die Delegierten der Gründung eines Ligaverbandes einstimmig zu. Den Antrag hatte die Deutsche Volleyball-Liga (DVL) gemeinsam mit dem DVV-Präsidium gestellt, um zeitgemäße Strukturen für die Lizenzvereine der 1. und 2. Bundesliga zu schaffen. Mit der Gründung des Ligaverbandes wird in Zukunft auch eine GmbH mit Sitz in Berlin installiert, deren Haupt-Gesellschafter die DVL und der DVV (mit jeweils 49% Anteil) sind. Die Liga bleibt unter dem Dach des DVV als ordentliches Mitglied und zahlt u.a. jährlich einen Mitgliedsbeitrag in Höhe von 30.000 Euro.

Zugleich wurde eine Kommission aus DVV, DVL und Landesverbänden gebildet, die bis zum nächsten Hauptausschuss im Juni 2006 den genauen Wortlaut des DVV-Ordnungswerkes ausarbeitet.

Zuvor hatten Bonns Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann, Ministerialdirektor Klaus Pöhle sowie der Vorsitzende der Zurich Gruppe als DVV-Generalsponsor, Axel Schmitz, Grußworte an die Anwesenden gerichtet.
Ministerialdirektor Pöhle richtete die Grüße des neuen Bundesministers des Inneren, Wolfgang Schäuble, aus und sagte im Namen von Schäuble: „Die Fußball-Weltmeisterschaft ist wichtig, aber nicht alles. Die Bundesregierung wird versuchen, auch die anderen Sportarten so zu fördern, wie diese es verdient haben.“
Schmitz betonte anschließend, dass die Zurich Gruppe auch in Zukunft dem Deutschen Volleyball-Verband als Partner die Stange halte, „wir werden uns aber wieder auf den klassischen Hallen-Volleyball konzentrieren“, so Schmitz.

Oberbürgermeisterin Dieckmann hob die gesellschaftliche Bedeutung des Sports hervor und sagte, sie sehe es als wichtige kommunale Aufgabe an, den Sport zu unterstützen. Gleichzeitig outete sich die Mutter der beiden Beach-Olympiateilnehmer Christoph und Markus wenig überraschend als Volleyballfachfrau und meinte: „Früher habe ich selbst aktiv gespielt, zwar nicht so erfolgreich wie meine Söhne, aber das hat sich genetisch wohl ausreichend auf sie ausgewirkt.“

 

 

Deutschland - Podeswa-News

 Dienstag, 06. Dezember 2005

  

Ende der Zwei-Vereine-Herrschaft?!

Noch ist ein Fragenzeichen in der Überschrift angebracht. Doch die Indizien häufen sich, dass die Zwei-Vereine-Herrschaft in der Volleyball-Bundesliga der Männer passé sein dürfte.

Den jüngsten Anhaltspunkt lieferte die sonntägliche Partie SC Charlottenburg kontra Bayer Wuppertal, in der der Meister 2003/2004 aus Berlin beim 3:2 nur haarscharf einer Niederlage entging. Davor konnte Düren den Abbomeister der Vorjahre, den VfB Friedrichshafen, erstmals besiegen. Ein erstes Signal schon in der Vorsaison war Dürens zweiter Rang hinter Friedrichshafen.
"Ja, ich denke, dass unsere junge und neuformierte Mannschaft den Anschluss an die Spitzengruppe mit dem SCC und Düren geschafft hat. Wobei Friedrichshafen vielleicht noch ein wenig vorneweg ist", meinte der Coach der Wuppertaler, Jens Larsen, nach der "Superleistung" seiner Mannschaft vor 1900 Zuschauern in der Sömmeringstraße.

Es sei wohl nur eine "Kopfsache" gewesen, so SCC-Annahmespezialist Sebastian Prüsener (noch immer behindert nach Sprunggelenkblessur), "dass Wuppertal den Sieg noch aus der Hand gegeben hat". Und er verwies auf Eigenfehler der Gäste im Tiebreak, denen nach einer 11:7-Führung ein halbes Dutzend technischer Patzer - so mit dem Aufschlagfehler beim Matchball - unterliefen.

      Prüsener hatte vor dem Anpfiff (Brutto-Spielzeit 2:14 Stunden) Blumen als Sieger des Fan-Votums "Bester SCC-Spieler des Monats Oktober" erhalten. Blümchen anlässlich seines 53. Geburtstages waren auch SCC-Manager Kaweh Niroomand überreicht worden. Ein Omen, dass jenen aber nur besonders unruhig werden ließ. "Denn an Spieltagen, die eng mit meinem Geburtstag verknüpft waren, haben wir meistens verloren." Diesmal zu seiner Riesen-Erleichterung aber nicht, "weil unsere Zuschauer die Spieler nach vorn getrieben haben". Da sei auch der Hauptgrund dafür, dass die "in allen Bereichen bessere Mannschaft" (Wuppertal) nicht mit dem Doppelpunktgewinn die Halle verlassen habe. Zufrieden gewesen sei er nur mit der Leistung des jungen Mitttelblockers Marcus Böhme (20), dessen 14 Zähler sich auf Angriff (9 bei 82 Prozent!), Aufschlag (2) und Block (3) verteilten. 17 bzw. 15 Punkte verbuchten die SCC-Hauptangreifer Marco Liefke und Matti Ollikainen, die aber bei weitem nicht so effektiv waren. Vor allem Liefke wurde vom mental und körperlich flinken Bayer-Block phasenweise regelrecht abgemeldet. Auf der anderen Seite wirkte der Riesenblock des SCC, der schwächeren Gegner wie eine Wand vorkommt,  zu schwerfällig und unbeweglich, um die schnell springenden und schnell schlagenden Topangreifer der Gäste (Ditlevesen und Wolfenden je 22 Punkte !) zu stoppen.

Erwähnenswert unbedingt die clevere und abgezockte Vorstellung des 19-jährigen Patrick Steuerwald beim Sieger. Als Stamm-Zuspieler Jaro Skach (noch mit Daumenverband) beim 7:8 im fünften Satz wegen Kniebeschwerden vom Parkett humpelte, übernahm der Zivi die Regie. Dank seiner kontrollierten Aufgaben gelang aus einem 7:10 ein vorentscheidendes 11:10.

"Wir haben im dritten Durchgang einen Satzball und im Tiebreak unsere Möglichkeiten  vergeben, weil wir vor Saisonbeginn noch nicht glaubten, das Level von Düren und dem SCC so rasch erreichen zu können", sagte Larsen, der sich nach Ende einen Disput mit SCC-Bankchef Michael Warm nicht verkneifen konnte. Der Däne sieht das Spiel beim SCC wie den Saisonverlauf als Bestätigung seiner Strategie: "Wir wollen eine Mannschaft aufbauen, die mit Herz spielt, kompakt und ohne Stars. Ein Team, das nie aufgibt und Bälle zurückbringt, die eigentlich schon ‚tot' sind."

Fazit: Der SCC ist mit einem blauen Auge davongekommen und Wuppertal dabei, wenn künftig von den großen Vier im nationalen Männervolleyball die Rede sein sollte.

epo.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 06. Dezember 2005

  

DVV-Mädchen: Sieg und Platz drei

Turnier in Sulzbach

Die weibliche DVV-Jugend (Jahrgang 1990/91) konnte beim traditionellen Nikolausturnier des VG Sulzbach Rosenberg am vergangenen Wochenende überzeugen. Deutschland II siegte, Deutschland I belegte Platz drei bei der 14. Auflage des beliebten Turniers - der DVV war erstmals vertreten.

Nachdem mit Prag kurzfristig eine Mannschaft die Teilnahme abgesagt hatte, musste Bundestrainer Jens Tietböhl seine Spielerinnen in zwei Teams aufteilen. Dies tat er mit Geschick, denn sowohl Deutschland I als auch Deutschland II schlugen sich gegen die zum Teil ältere Konkurrenz aus Deutschland, Slowenien, Italien, Ungarn, Polen und der Tschechischen Republik hervorragend.

Nachdem beide Auswahlen die Gruppenphase als Erste (Deutschland II) bzw. Zweite (Deutschland I) abgeschlossen hatten, ging es in der KO-Runde weiter. Dort siegten sich beide Teams bis ins Halbfinale, als für Deutschland I beim 1:2 gegen den Schweriner SC der Traum vom Finale platzte. Besser machte es Deutschland II, die dem frech aufspielenden Gastgeber-Team von der VG Sulzbach-Rosenberg keine Chance ließen. In den Finalspielen setzten sich die Auswahlspielerinnen gegen Schwerin 2:0 (29, 20)und Sulzbach-Rosenberg 2:1 (-20, 17, 10) durch und sorgten somit für Platz eins und drei.

Für Bundestrainer Jens Tietböhl war das Turnier ein voller Erfolg: "Wichtig war, dass sich alle präsentieren konnten und das war mit den zwei Teams natürlich optimal. Das Turnier ist seinem guten Ruf vollauf gerecht geworden, es hat uns sehr viel Spaß gemacht, und wir würden uns im nächsten Jahr mit dem jüngeren Jahrgang gerne wieder präsentieren."

Deutschland I: Carolin Kresse, Josephine Habermann (beide SWE Volley Erfurt), Nancy Glander, Jule Paul (beide VC Parchim/BSP Schwerin), Anja Brandt (Elmshorner MTV), Sarah Breinbauer (TSV Schönberg)
Deutschland II: Patricia Hofmarksrichter (TSV Deggendorf), Lena Möllers (TuB Bocholt/Zurich Team VCO Berlin), Patricia Grohmann (RPB Berlin/Zurich Team VCO Berlin), Berit Kauffeldt (VC Parchim/BSP Schwerin), Catharina Sahlmann (VfL Geestacht), Mona Kreßl (Rote Raben Vilsbiburg), Lenka Dürr (FTSV Straubing)

Endplatzierung
1. Deutschland II
2. Schweriner SC (GER)
3. Deutschland I
4. VG Sulzbach-Rosenberg (GER)
5. ARGE Baden-Württemberg (GER))
6. Chemnitzer PSV (GER)
7. Landesauswahl Brandenburg (GER)
8.
TPV Novo Mesto (SLO)
9. Scuola di Pallavolo Modena (ITA)
10.
Dresdner SC (GER)
11.
OK Bled (SLO)
12. MOSM Tychy (POL)
13.
BBSC Berlin (GER)
14. ŠSK Gymnázium Nymburk (CZE)
15.
MUKS Poprad Stary Sącz (POL)
16.
Nagybajomi DRC (HUN)

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Dienstag, 06. Dezember 2005

  www.volleyballer.de 

Dachau: Ordentlich gespielt und verloren

Keine Chance. Die Volleyballer des ASV Dachau haben ihr Auswärtsspiel in der 2. Bundesliga Süd beim Ligaprimus TV Rottenburg mit 0:3 (31:33, 22:25, 16:25) verloren. Die mit einem Rumpfteam angetretenen Oberbayern konnten den Schwaben knapp zwei Sätze lang ordentlich Paroli bieten, dann war die Kraft zu Ende und der TVR ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.

„Auf Grund der angespannten personellen Situation mussten wir experimentieren. Mein Team hat das einigermaßen gut hinbekommen. Insgesamt bin ich nicht unzufrieden. Die Mannschaft aus Rottenburg hat verdient gewonnen- die Jungs sind schon sehr gut“, resümierte ASV-Trainer Klaus Dammann das Match. Die Dachauer konnten in der Partie gegen den Tabellenführer neben den Ausfällen von Michael Hänsel und Mike Raddatz auch keinen etatmäßigen Diagonalangreifer aufbieten. Klaus Thummert war beruflich verhindert, Marko Petrik und Denis Werner fehlten verletzungsbedingt. Deshalb griff Dammann zu einer Taktik, die im Männer-Volleyball nur äußerst selten angewandt wird: Dem sogenannten Mittelblocker-Dreieck. 

Allerdings ist diese Art der Aufstellung beziehungsweise Taktik in Dachau nichts unbekanntes, denn schon Ex-Trainer Brian Watson ließ diese Taktik zu Zeiten der ASV Jets Dachau spielen. Allerdings bedarf es sehr viel Abstimmungsarbeit bei dieser Spielart- und die hatten die Dachauer auf Grund der kurzfristigen, verletzungsbedingten Absagen nicht. Trotzdem spielten die Stadtwälder nicht schlecht und brachten die zunächst verdutzten Gastgeber in Verlegenheit. Die Partie wankte gerade im Eröffnungssatz hin und her, doch letztendlich setzten sich die Gastgeber vor 550 frenetisch mitgehenden Zuschauern durch. Auch den zweiten Satz konnten die Dachauern einigermaßen offen gestalten. Danach war allerdings Schluss mit Lustig- die Gastgeber spielten die Überlegenheit aus und sicherten sich den dritten Satz deutlich.

Für die Dachauer steht nun am kommenden Wochenende eine wichtige Partie auf dem Programm: Am Samstag, 10. Dezember, erwarten die Stadtwälder zum Derby den SV Lohhof in der Georg-Scherer-Halle. Die Einnahmen aus dieser Partie wollen die Dachauer karitativen Zwecken zukommen lassen. Dabei wird der ASV sicherlich wieder mehr Personal an Bord haben, wenn es gegen den Erzrivalen geht und zudem noch ein Heimspiel ist. Die Zuschauer dürfen sich jedenfalls auf ein spannendes Spiel freuen.

Bruno Haelke

 

 

Hamburg - Smash-News

 Dienstag, 06. Dezember 2005

   

Volleyball Champions League im TV trotz Fußball

Wo sind die Hamburger Volleyball-Fans? Am Mittwoch, dem 7.12., treffen wir uns um 19.15 Uhr in Bräuers Kneipe! Was es gibt? EVIVO DÜREN gegen AS CANNES!! Die Übertragung auf Premiere beginnt um 19:15 Uhr, Anpfiff ist um 19:30 Uhr!
Trotz Fußball-Championsleague lässt der Wirt mindestens bis 20.Uhr 30 Volleyball laufen! Andere konnten dafür leider nicht garantieren!

Die Anreise ist ganz leicht: Mit der U2 bis Lutterothstr. > Dann zur Ecke Methfesselstraße/Stellinger Weg gehen! Das sind ungefähr 2 Minuten. Und hier seht ihr schon die Leuchtreklame der PREMIERE SPORTS BAR! Ich hoffe, dass ich viele von Euch sehe!

Markus

 

 

Norddeutschland - Pinneberger Zeitung

 Dienstag, 06. Dezember 2005

  www.abendblatt.de 

VGE-Männer auf dem Boden der Tatsachen

ELMSHORN - Die Realität hat die Volleyball-Männer der VG Elmshorn am jüngsten Regionalliga-Spieltag eingeholt - und das in jeder Beziehung: Zum einen mußten sie - anders als beim Pokal-Hit gegen Bundesligist SCC Berlin in der gut gefüllten Olympiahalle - ihr Punktspiel gegen den 1. VC Norderstedt in der neuen KGSE-Halle fast unter Ausschluß der Öffentlichkeit austragen, und zum anderen zogen sie binnen einer knappen Stunde mit 0:3 (21:25, 21:25, 25:27) den kürzeren.

"Wir haben zwei gegnerische Angreifer überhaupt nicht in den Griff bekommen und auch ansonsten nicht überzeugt", kritisierte VGE-Spielertrainer Ekkehard Goller. "Dabei hätten wir gewarnt sein müssen, denn in der Saisonvorbereitung haben wir mehrfach gegen den VCN gespielt."

Im Punktspielvergleich aber wollte den Elmshornern nicht viel gelingen, im dritten Durchgang konnten sie selbst die Gunst von zwei Satzbällen nicht nutzen. Daß die VGE in der Tabelle hinter vier punktgleiche Teams mit besserem Satzverhältnis auf Rang fünf abrutschte, will Goller nicht dramatisieren, fordert aber trotzdem einen Sieg beim Oststeinbeker SV II am kommenden Sonnabend. "Wir wollen oben dranbleiben."

fwi

 

 

Norddeutschland - Pinneberger Zeitung

 Dienstag, 06. Dezember 2005

  www.abendblatt.de 

Elmshornerinnen verlieren Regionalliga-Spitzenspiel

ELMSHORN - In eigener Halle 0:3 zu verlieren - das ist die Höchststrafe für ein Volleyball-Team. Bei genauerer Betrachtung relativierte sich dieser Eindruck jedoch nach dem Spitzenspiel der Regionalliga Nord, das die Frauen der VG Elmshorn mit eben jenem Resultat gegen den Nachbarn (und neuen Tabellenführer) 1. VC Norderstedt verloren: Die Partie bot nämlich 74 Minuten hochklassigen Volleyball, die Elmshornerinnen gaben die einzelnen Durchgänge 22:25, 25:27 und 22:25 ab.

"Das war ein echtes Spitzenspiel, in dem der Gegner in den entscheidenden Phasen einen Tick aggressiver war und besser aufgeschlagen hat", bilanzierte VGE-Trainer Burkhard Skibitzki, der es lediglich als "ärgerlich" empfand, "daß wir mehrfach die Chance, das Spiel knapper zu gestalten, nicht genutzt haben". So vergab der entthronte Spitzenreiter im zweiten Durchgang zwei Satzbälle und führte auch im dritten mehrfach (5:2, 11:7, 18:16). "Ein Satzgewinn war in greifbarer Nähe, und dann hätten wir die Partie vielleicht noch drehen können", so Skibitzki.

Um den Anschluß an die Tabellenspitze geht es für die auf Platz drei zurückgefallenen VGE-Frauen am kommenden Sonntag zum Jahresabschluß beim CVJM Hamburg (Zweiter).

fwi

 

 

Deutschland - Newsclick.de

 Dienstag, 06. Dezember 2005

  www.newsclick.de 

USC verpflichtet Nationalspielerinnen im Doppelpack

Stellerin und Libera aus der Dominikanischen Republik fliegen am Donnerstag ein

BRAUNSCHWEIG. Die Formalitäten sind erledigt, die Flüge für Mittwoch gebucht: Volleyball-Bundesligist USC Braunschweig bekommt voraussichtlich am Donnerstag die ersehnte Verstärkung.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Dienstag, 06. Dezember 2005

  www.svz.de 

Zwei ganz starke Spiele der Warnemünder

2. Bundesliga: Sieg und knappe Niederlage gegen favorisierte Teams

Warnemünde (NNN) - Zwei starke Auftritte hatten am Wochenende die Volleyballer des SV Warnemünde. Dabei ging der aktuelle Tabellenelfte der 2. Bundesliga Nord gegen die favorisierten Teams vom Mitaufsteiger TSV 1860 Spandau (4.) und vom Volleyball-Internat Frankfurt (3.) jeweils über fünf Sätze (NNN berichteten).

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Dienstag, 06. Dezember 2005

  www.nrz.de 

3:2 in Leipzig! Lars Lindstaedt blieb cool

In einer heißen Schlussphase verhalf der 20-Jährige dem Moerser SC zum Sieg.

Volleyball-Bundesligist Moerser SC hat dem enormen Druck standgehalten: Nach einem dramatischen Spiel beim VV Leipzig gingen die "Adler" gestern Nachmittag mit 3:2 (20:25, 18:25, 25:23, 25:18, 15:13) als Sieger vom Feld.

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Dienstag, 06. Dezember 2005

  www.wiesbadener-kurier.de 

VCW verliert in Berlin beim Tabellenletzten

1:3 gegen Köpenick

BERLIN Die Erfolglosigkeit der Bundesliga-Volleyballerinnen des VC Wiesbaden in fremden Hallen hat einen Tiefpunkt erreicht: 

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Dienstag, 06. Dezember 2005

  www.wiesbadener-kurier.de 

VCW: Zittersieg und interne Probleme

VCW gewinnt gegen Grimma mit 3:0 / Katja Giesler nicht im Aufgebot

WIESBADEN So was wird als Arbeitssieg bezeichnet. 3:0 (25:22, 25:18, 25:23) gewannen die Bundesliga-Volleyballerinnen des VC Wiesbaden vor 1020 Zuschauern gegen den VC Grimma. 

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel