News

 Mittwoch, 14. Dezember 2005 

CVJM behauptet gegen Elmshorn Platz 2
So lange Beine hat Wiesbaden
VfB erwartet volles Haus gegen Titelverteidiger Tours
Lee testet junge Spielerinnen gegen Niederlande
Juniorinnen: Jahresabschluss gegen Frankreich
Eine ganze Kneipe schaut Volleyball!
SCC-Kapitän Skach erfolgreich operiert
evivo verpasst Sensation: 2:3 in Cannes
SVF: Schon zum vierten Mal im Tiebreak verloren
Sieg und Niederlage für 1. VCParchim

Dezember 2005

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Norddeutschland - CVJM zu Hamburg-News

 Mittwoch, 14. Dezember 2005

  

CVJM behauptet gegen Elmshorn Platz 2

Sieg gegen VG Elmshorn mit 3:1

Einen Tag nach dem Finale bei der Hamburger Meisterschaft der weiblichen A-Jugend standen sich der CVJM Hamburg und die VG Elmshorn erneut gegenüber. Diesmal im Punktspiel der Regionalliga Nord. Allerdings waren nur auf Seiten des CVJM erneut Spielerinnen aus dem Endspiel auf dem Feld. Die frischgekürten Hamburger Meisterinnen Alexandra Schuda, Belinda Bencke-Biney und Veronik Olszewska bildeten neben Svenja Ehlers, Svea Beyer und Stefanie Oelsner die Startsechs.

„Ich hatte mir in der Besprechung gewünscht, dass wir vor allen Dingen in das Element Aufschlag viel Konzentration und Aufmerksamkeit investieren“, erklärte Trainer Stefan Schubot nach dem Spiel. Das gelang den Hamburgerinnen im ersten Satz teilweise schon recht gut und sie gewannen den Durchgang mit 25:15.

„Für das Element Annahme hatte ich gefordert, dass die Spielerinnen da mit sehr schneller Bein- und Laufarbeit agieren, da wir in einigen Spielsituationen noch davon ausgehen, dass der Ball immer auf unsere Arme fällt. Das haben wir in Satz 2 überhaupt nicht gebacken bekommen, das war eine kollektive Auszeit über den gesamten Satz.“, resümierte Schubot. Auch die Einwechselungen von Zuspielerin Tanja Röhrs für Alex Schuda und Angreiferin „Kiki“ Pemöller für Veronik Olszewska konnten daran nichts mehr ändern und die Elmshornerinnen gewannen verdient mit 25:16.

Im dritten Durchgang, in dem nun Arian Sultan auf der Diagonalposition für Stefanie Oelsner spielte, Alex Schuda wieder das Zuspiel und „Kiki“ die Position von Veronik Olszewska übernahm, kehrte mehr Sicherheit in der Annahme ein und zudem entwickelten die CV-Damen mehr Druck im Aufschlag. „Außerdem kamen jetzt die Pässe auf die Außenpositionen wieder sehr konstant, so dass unsere Angreiferinnen alle Möglichkeiten im Angriff hatten. Das hatte ich den Mädels in der Besprechung ebenfalls ans Herz gelegt. Sie sollten mutig und aggressiv im Angriff sein, das ist eine ihre Stärken.“, so der Kommentar von CV-Trainer Stefan Schubot über den gewonnen dritten Satz (25:10).

Der vierte Satz fing für den CVJM wie eine Kopie des zweiten Satzes an. Probleme in der Annahme verhinderten einen Spielaufbau mit den sehr starken Angriffen aus dem dritten Durchgang. Eine schnelle Auszeit des CV-Trainers verhinderte fürs Erste, dass die Elmshornerinnen ähnlich schnell und weit enteilen konnten wie im 2. Satz. Von nun an entwickelte sich ein sehr gutes und spannendes Regionalligaspiel, in dem die Gäste aus Elmhorn mit maximal drei Punkten in Führung lagen. Punkt für Punkt kämpften sich die Hamburgerinnen heran. Beim Stand von 18:19 kam Arian Sultan zum Aufschlag und CVJM konnte zum ersten Mal im Satz mit 22:19 in Führung gehen. Diese Chance ließen sich die CV-Damen trotz heftiger Gegenwehr von Elmshorn nicht mehr nehmen und entschieden den Satz mit 25:20 für sich.

Mit 12:4 Punkten belegen die CV-Damen weiterhin den 2. Platz in der Regionalliga, zwei Punkte hinter Ligafavorit VC Norderstedt. Am 14. Januar ist das Team zum Beginn der Rückrunde beim Aufsteiger Rissener SV (19 Uhr, Sporthalle Nagelshof) zu Gast.

 

 

Deutschland - Der Spiegel

 Mittwoch, 14. Dezember 2005

  www.spiegel.de 

So lange Beine hat Wiesbaden

Achim Exner, ehemaliger Oberbürgermeister von Wiesbaden und heute Manager in der 1. Volleyball-Bundesliga, hat die Damen seines Teams auf ungewöhnliche Art porträtieren lassen. In einem Kalender zeigt der VC Wiesbaden die Spielerinnen nur von ihrer längsten Seite.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Mittwoch, 14. Dezember 2005

  

VfB erwartet volles Haus gegen Titelverteidiger Tours

FRIEDRICHSHAFEN - Das Volleyball-Fest kann beginnen: In der INDESIT European Champions League spielt der VfB Friedrichshafen am Mittwoch, 14. Dezember, um 20.30 Uhr gegen Titelverteidiger Tours VB. Nach dem Sieg im Hinspiel erwartet der VfB eine ausverkaufte ARENA. Ausreichend Karten sind aber noch ab 19 Uhr an der Abendkasse erhältlich. Das Spiel wird live von „Premiere“ übertragen.

„Trainingsfrei“ hieß es am Dienstagmorgen beim Team von Stelian Moculescu. Normalerweise trainiert die Mannschaft dienstags zweimal. Aber am Tag vorm Spiel ruft der Trainer seine Mannen nur nachmittags zusammen. Tours hält es übrigens genauso. Zwangsläufig, denn die CEV-Regularien sehen das so vor. Während sich der VfB vergangene Woche in Tours mit Stadtbesichtigung, Video-Analyse und Ausruhen von der zehneinhalbstündigen Busfahrt verbracht haben, konnten es sich die Franzosen im Ringhotel „Krone“ in Schnetzenhausen so richtig gut gehen lassen. Die De Kergrets, Nikolovs und Boskans haben das Schwimmbad, die Sauna und den Whirlpool genossen und sich von ihrem Physiotherapeuten Guillaume Rio die Muskeln lockern lassen. „Die Krone ist sicher eines der besten Hotels in Europa“, schwärmt Stelian Moculescu, der solche Bedingungen bei den Volleyballreisen höchst selten vorfindet. Am Dienstagabend durfte das Team von Roberto Serniotti dann zur ersten Trainingseinheit in die ARENA. 

Beim VfB sah es zu Wochenbeginn noch so aus, als müsste Moculescu ohne Joao Jose und Ashlei Nemer auskommen. Beide kamen mit einer Bronchitis aus Essen zurück, ohne dort gespielt zu haben. Aber Mannschaftsarzt Johann Kees kann Entwarnung geben. „Beide sind aus meiner Sicht spielfähig und 100 Prozent fit.“ Kaum aus Essen zurück hatte der Häfler Mediziner den beiden Sportlern gleich am Sonntag Infusionen mit homöopatischen Mitteln und Vitaminen sowie Antibiotika verabreicht. Aufatmen bei Trainer Moculescu, denn bereits Montagabend waren sie wieder beim Training dabei. So kann der VfB am Mittwoch in stärkster Besetzung gegen die stärkste Equipe der französischen Liga antreten. In der Champions-League-Tabelle sind die Franzosen nach der Niederlage gegen den VfB auf Platz zwei hinter Moskau zurückgefallen. Dicht gefolgt von Friedrichshafen auf dem dritten Rang.

Vergangene Woche hatte Cheftrainer Moculescu prophezeit, „man gewinnt nicht zweimal gegen Tours“. Diese Aussage würde er am Mittwoch nur zu gern widerlegen. Sein Co-Trainer Ulf Quell ist optimistisch: „Wichtig ist, dass wir unser Leistungsvermögen voll ausspielen. Wenn wir wirklich gut spielen, wird's eng.“ Aber Vorsicht ist geboten, denn Tours ist immer noch Favorit. Quell. „Die haben Spieler mit viel mehr internationaler Erfahrung und sind reifer als wir.“ Wer weiß, vielleicht ist am Mittwoch einmal mehr das Publikum entscheidend. Und das steht in der hoffentlich ausverkauften ARENA auf jeden Fall hinter den Häflern.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 14. Dezember 2005

  

Lee testet junge Spielerinnen gegen Niederlande

Frauen-Bundestrainer Hee Wan Lee führt vom 26. bis 28. Dezember einen Lehrgang in Emlichheim durch, welcher mit zwei Testspielen in Almelo am 29. (14.30 Uhr) und 30. Dezember (19.00 Uhr) gegen die niederländische Nationalmannschaft abgeschlossen wird. Dabei testet der Bundestrainer ausschließlich junge Perspektivspielerinnen.

In dem 13 Spielerinnen umfassenden Kader befinden sich mit Margarethe Kozuch (Hamburg, 17 Länderspiele), Dominice Steffen (Braunschweig, 13) und Kathleen Weiß (Schwerin, 19) gerade mal drei Spielerinnen mit Länderspielerfahrung, allerdings haben alle Spielerinnen in den Jugend- und Juniorinnen-Nationalmannschaften des DVV gespielt.

Bundestrainer Hee Wan Lee möchte die Trainingstage und die Länderspiele nutzen, um die neuen Spielerinnen besser kennen zu lernen und zu sehen, ob die ein oder andere bereits 2006 für die Frauen-Nationalmannschaft in Frage kommt. Die meisten Spielerinnen kommen von Schweriner SC (vier), drei kommen jeweils vom Dresdner SC und vom USC Braunschweig.

Der Kader: Maren Brinker, Anke Borowickow, Dominice Steffen (alle USC Braunschweig), Margarethe Kozuch, Imke Wedekind (beide TV Fischbek Hamburg), Kristin Kasperski, Kathleen Weiß, Julia Retzlaff, Linda Dörendahl (alle Schweriner SC), Inga Vollbrecht (Köpenicker SC), Stephanie Karg, Mareen Apitz, Stephanie Kestner (alle Dresdner SC)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 14. Dezember 2005

  

Juniorinnen: Jahresabschluss gegen Frankreich

Spiele im Rahmen des deutsch-französischen Jugendwerks

Kurz vor dem Weihnachtsfest treten die besten deutschen Volleyballerinnen des Jahrgangs 1988/89 zu Vergleichen mit dem gleichaltrigen französischen Nachwuchs an. Gespielt wird am 19. Dezember in Mühlacker (19.30 Uhr), am 20. Dezember in Pforzheim (19.00 Uhr) und am 22. Dezember in Rot am See (19.00 Uhr), alle Partien finden im Rahmen des traditionellen deutsch-französischen Jugendwerks statt, welches vom Bundesfamilien-Ministerium gefördert wird.

Den Großteil der deutschen Mannschaft (8) bilden Spielerinnen vom VC Olympia Rhein-Neckar. Das Team spielt zur Zeit in der 2. Bundesliga Süd und belegt einen guten sechsten Platz (14:12-Punkte). In der nächsten Saison treten die Spielerinnen und Bundestrainer Dirk Groß in der 1. Bundesliga an. Ziel dieses in der deutschen Sportspiel-Landschaft einmaligen Projektes ist die Vorbereitung auf die Juniorinnen-Weltmeisterschaften 2007 sowie das schnellere Heranführen an den Frauenbereich.

In der Mannschaft steht mit Karla Borger (Braunschweig) eine Spielerin aus der 1. Bundesliga. Borger spielt mit ihren 17 Jahren gar in der Stammformation ihres Klubs und gilt als großes Talent. Kein Wunder: Ihre Mutter Cordula war einst Nationalspielerin in Halle und Beach (Europameisterin 1995).

Die Partien gegen Frankreich sind für Bundestrainer Dirk Groß eine erste Standortbestimmung nach dem Start des VC Olympia Rhein-Neckar. In den Partien will Groß sehen, "wie sich die Spielerinnen von ,außerhalb' integrieren und gucken, ob sie die Mannschaft verstärken". Und stark muss die deutsche Mannschaft vor allem im nächsten Jahr sein, wenn sie die wichtige EM-Qualifikation vom 24.-28. Mai in Deutschland (Ausrichter noch nicht bekannt) spielt. Dann trifft die DVV-Auswahl auf die Niederlande, die Tschechische Republik, Slowenien, Ungarn und Israel und muss einen der ersten beiden Plätze belegen, um sich für die EM-Endrunde in Frankreich vom 26. August bis 4. September zu qualifizieren.

Länderspiel-Gegner Frankreich zählte in den vergangenen Jahren nicht unbedingt zur Créme des weiblichen Nachwuchs-Bereichs, dürfte jedoch in diesem Jahr, als EM-Ausrichter, ein interessanter und spielstarker Gegner für die DVV-Juniorinnen sein.
Der Kader der DVV-Juniorinnen: Sandra Sell, Michaela Sabrowske, Saskia Leonhardt (alle Zurich Team VC Olympia Berlin), Katharina Stauss, Nora Kaufmann, Nora Götz, Denise Hanke, Melanie Iwansky, Lisa Rühl, Sandra Gutsche, Nicole Schröber (alle VC Olympia Rhein-Neckar), Josephin Röwer (Schweriner SC), Karla Borger (USC Braunschweig), Lea Hildebrand (USC Münster)

 

 

Deutschland - Smash-News

 Mittwoch, 14. Dezember 2005

  

Eine ganze Kneipe schaut Volleyball!

Am sechsten Spieltag in der Volleyball-Championsleague pilgerten die Fans auch in Hamburg wieder in die Premiere Sports-Bars. Auch wenn am Ende eine denkbar knappe 3:2 Niederlage (22-25 25-17 25-19 22-25 15-12) des deutschen Vize-Meisters Evivo Düren gegen den mehrfachen französischen Meister AS Cannes steht, nimmt der Abend einen erfreulichen Verlauf.

Pünktlich zum Spielbeginn nehmen die Fans des Volleyballsports die Plätze ein. Man ist direkt von der Arbeit in Bräuer’s Kneipe am Stellinger Weg 51 (direkt an der U2, Lutterothstraße) gehastet und gönnt sich nun das erste große Bier. Ein Auftakt nach Maß! Evivo Düren gewinnt den ersten Satz. Im zweiten Durchgang häufen sich die Eigenfehler und Cannes findet zur erwarteten Stärke zurück. Die Fans ärgern sich über die leichtfertig vergebenen Bälle. Es wird lauter. Jetzt gesellen sich auch die Gäste aus dem gemütlichen Restaurantbereich dazu. Es wird eine Position eingenommen, von der man das Spielgeschehen auf dem großen Flachbildschirm bestens beobachten kann. Auch der dritte Satz wird abgegeben. Echte Fans mit einer positiven Grundeinstellung erkennt man aber daran, dass sie kurz vor Ende des vierten Satzes noch ein Bier bestellen! Und das sollte auch belohnt werden: Es geht in den Tie-Break.

Jetzt rücken die Fans zusammen. Die gesamte Kneipe schaut nun Volleyball! Was für ein Gefühl. Man tauscht sich aus. Ehemalige Aktive treffen auf derzeitige Spieler, fanatische Fans und neu hinzugewonnenen Volleyball-Interessierte. Einladungen für das nächste Bundesligaspiel der Ostbeck-Cowboys werden ausgesprochen. Doch schnell richten sich die Blicke wieder auf das Geschehen an der französischen Mittelmeerküste. Die Fan-Schals werden mit der schweißgetränkten Faust zusammengedrückt.

Die Spannung ist zum Greifen. Immer wieder hallt lauter Jubel über grandiose Blocks und auch blankes Entsetzen über verschlagene Punkte durch den abgedunkelten Raum. Kurz vor Ende fällt noch das Bild aus. Hektisch werden die Handys herausgeholt, um Kontakt zu den anderen Fans in Volleyball-Deutschland aufzunehmen. Doch dann kommt der Matchball wieder live und in Farbe! Schade, der Außenseiter Evivo Düren war so nah dran. Wirklich ärgern tut sich jetzt keiner. Man erfreut sich an dem Spitzenvolleyball, den man live unter Gleichgesinnten sehen durfte. So mancher Angriffsschlag von „Hubschrauberto“ oder ein genialer Block von Luis Roque wird in Erinnerung bleiben. Man verabredet sich für das nächste Spiel: Am Mittwoch, 04. Januar 2006, 19:15 Uhr, live auf Premiere, Düren gegen Maaseik.

Vielleicht werden es dann mehr als die zwei verabredeten und die zwei zufällig hinzugesellten Fans. Mehr war an diesem Abend nicht los auf der Ecke am Stellinger Weg in Hamburg. Es haben aber immerhin alle Gäste gespannt das Volleyballspiel verfolgt. Eine denkbar gute Quote!

Markus Freier

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Mittwoch, 14. Dezember 2005

  

SCC-Kapitän Skach erfolgreich operiert

Gestern wurde Jaroslav Skach, Zuspieler und Kapitän des Volleyball-Bundesligisten SCC Berlin, nach seiner schweren Knieverletzung (Riss der Plica infrapatellaris und des Innenmeniskus) erfolgreich operiert. „Die Operation ist ohne Probleme verlaufen. Nach einer intensiven Rehabilitationsphase dürfte Jaro in cirka drei Wochen wieder einsatzfähig sein.“, war von Mannschaftsarzt Dr. Stephan Temme zu erfahren.

Die Verletzung hatte sich Skach vor gut einer Woche während der Partie gegen Bayer Wuppertal zugezogen. Dank des Einsatzes von Mannschaftsarzt Dr. Temme und Chefphysiotherapeut Somnath Chakraborty wurden sowohl die Behandlung als auch die Operation ambulant durchgeführt, so dass ein stationärer Aufenthalt vermieden werden konnte.

Neben seinem Kapitän muss Trainer Michael Warm beim bevorstehenden Pokalspiel gegen die SG uniVersa Eltmann (17. Dezember, 15 Uhr) auch weiterhin auf Mittelblocker Aleksandar Spirovski (Mittelhandbruch) verzichten. Außerdem steht hinter dem Einsatz von Felix Fischer (Entzündung des Nervus vestibularis) nach wie vor ein großes Fragezeichen. Dieses umfangreiche Lazarett dürfte die Aufgabe gegen die Franken, denen man am vergangenen Wochenende in der Bundesliga überraschend mit 1:3 unterlag, nicht gerade einfacher machen. Umso mehr hoffen Warm und sein Team, dass am Samstag viele Fans ihre Weihnachtseinkäufe verschieben und den Weg in die Sömmeringhalle finden werden.

mk

 

 

Deutschland - evivo Düren-News

 Mittwoch, 14. Dezember 2005

  

evivo verpasst Sensation: 2:3 in Cannes

Volleyball-Bundesligist evivo Düren hat eine weitere Überraschung am 5. Spieltag der Champions-League nur knapp verpasst. Erst im Tiebreak mussten sich die Dürener Volleyballer denkbar knapp im Rückspiel beim französischen Meister AS Cannes mit 2:3 Sätzen geschlagen geben. Nach der Abwehr von 2 Matchballen verlor evivo nach 101 Spielminuten den 5. Satz mit 12:15.

Trainer Bernd Werscheck vertraute in seiner Anfangsformation auf die erfolgreiche Sechs der überzeugenden Partie gegen Wuppertal am Sonntag in der Bundesliga. Und mit dem nötigen Selbstbewusstsein ausgestattet sorgte evivo gleich für ein erneutes Ausrufezeichen, indem der erste Satz nach anfänglichem 8:11 Rückstand am Ende noch mit 25:22 überraschend gewonnen werden konnte. Die Zuschauer sahen in Cannes im Anfangssatz ein Spiel auf hohem Niveau und wenig Eigenfehlern. Düren konnte in dieser Phase durch eine gute Annahme und ausgezeichnete Aufschläge begeistern.

Allerdings gab der gewonnene erste Satz nicht den erhofften Schub für die Werscheck-Schützlinge, die Sätze 2 und 3 gingen mit 17:25 und 19:25 doch relativ deutlich verloren. Heriberto Quero avancierte auch gestern zum besten Angreifer seines Teams, doch Mitte des 2. Satzes hatten sich die Franzosen auf den besten Dürener eingestellt.

Beeindruckend war die Art und Weise wie der deutsche Vizemeister in der Höhle des Löwen sich wieder zurück in die Partie kämpfte und Satz 4 zur großen Freude der Fans und Moskitos mit 25:22 gewinnen konnte.  Erneut hatten sich zahlreiche Fans und Moskitos in der Gaststätte „Alt-Birkesdorf“ eingefunden und litten am Bildschirm oder besser gesagt einer Großleinwand mit Ihren Helden mit.

Dass letztlich Cannes den Tiebreak und damit das Spiel gewann lag an wenigen Nuancen der Partie. Der Block der Dürener kam insgesamt gegen die hochgewachsenen Franzosen viel zu selten zum Erfolg und die Dürener Annahme in Person von Til Lieber schwächelte am Ende doch etwas zu häufig: Letztlich zahlte sich auch das volle Risiko im Aufschlag leider nicht aus. Mit 25 Fehlern wurde ein ganzer Satz quasi durch vergebene Aufschläge abgegeben. Hinzu kam, dass der französische Meister insgesamt gesehen mit weniger Eigenfehlern agierte und in der entscheidenden Phase der Partie mehr Cleverness in die Wagschale werfen konnte.

Nicht zuletzt gingen Zuspieler Ilja Wiederschein nach seiner Magen-Darm-Grippe angeschlagen in die Partie und Heriberto Quero laborierte ab Satz 3 doch mehr oder minder an einer schmerzhaften Verletzung seines Arms konnte aber durchspielen.

Auch Geschäftsführer Rüdiger Hein schaute sich die Partie mit den Fans in Birkesdorf an und traf mit seinem Fazit den Nagel auf den Kopf: „Im ersten Moment bin ich sicherlich ein wenig enttäuscht. Ich habe gehofft evivo hätte nach dem gewonnen 4. Satz doch eine Chance die Partie zu gewinnen, nachdem ich nach dem 3. Satz das Spiel fast abgeschrieben hatte. Andererseits ist es schon toll den amtierenden französischen Meister in dessen Halle in ein 5 Satz Match zu zwingen und beweist den Kampfgeist meiner Mannschaft.“

Wohl war: Wer hätte vor einigen Wochen wirklich auch nur geglaubt evivo Düren könnte den Großen“ in der Champions-League Paroli bieten. Auch den Franzosen war es nicht vergönnt den deutschen Vizemeister mal eben mit 3:0 nach Hause zu schicken. Nach dem unglücklichen 2:3 in Treviso und dem 3:1 Sieg in Maaseik war auch das 3. Auswärtsspiel der Dürener kein Selbstläufer und bis zum Schluss hart umkämpft. Mit erhobenem Haupt kann evivo auch Frankreich verlassen wohl wissend den deutschen Volleyball erneut würdig vertreten zu haben.

Bevor das  Team jedoch in die kurze wohlverdiente Weihnachtspause gehen darf, ist am Wochenende noch einmal volle Konzentration angesagt. Im Viertelfinale des DVV –Pokals muss evivo am kommenden Sonntag um 16 Uhr in beim TSV Unterhaching antreten. Trotz des 5 Satz-Spieles in den Knochen hoffen die Dürener auch in der neuen Arena bestehen zu können. Die Leistung gegen Wuppertal und Cannes stimmt jedenfalls optimistisch, dass das Jahr 2005 zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden kann.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Mittwoch, 14. Dezember 2005

  www.svz.de 

SVF: Schon zum vierten Mal im Tiebreak verloren

Bittere Niederlage für Neustädter Volleyballerinnen

Neustadt-Glewe - Mit zwei Niederlagen beendeten die Volleyballerinnen des SV Neustadt-Glewe die Hinrunde in der zweiten Bundesliga und rutschten dadurch auf den zehnten Tabellenplatz ab.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Mittwoch, 14. Dezember 2005

  www.svz.de 

Sieg und Niederlage für 1. VCParchim

Boden gutgemacht

Parchim - Mit einem glatten 3:0-Sieg (16, 21, 18) gegen den VC Essen-Borbeck und einer ebenso klaren 0:3-Niederlage (-16, -17, -19) bei der Warendorfer SU kehrten die Volleyballerinnen des 1. VC Parchim vom Auswärts-Punktspielwochenende zurück.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel