News

 Montag, 19. Dezember 2005 

Die Raben schlagen die "Pillendreher"
1. VCN hat Soll schon jetzt erfüllt
Aus im Pokal für Fischbeks Volleyball-Frauen
Pokalträume geplatzt: DSC 1:3
SCU knöpft dem USC Satz ab
USC 2 beschenkt sich selbst
VVL: Mit frischem Mut zur Gänsekeule
SSC greift letztendlich härter durch
VC Dresden: Überwintern mit Rotlicht
Suhl: Oh du fröhliche - So kann’s weitergehen
SCC mit erfolgreichem Jahresabschluss
Münster zum 8. Mal in Folge im Halbfinale
„Hammer-Los“ für SCC Berlin
VfB Friedrichshafen steht im Halbfinale
Ostbek Pirates verpassen siegreichen Jahresabschluß
ETV-Verbandsliga: Vorzeitiges Ende eines Pokalspiels

Dezember 2005

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Zum Medien-Überblick

 

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Montag, 19. Dezember 2005

  www.volleyballer.de 

Die Raben schlagen die "Pillendreher"

Mit einem verdienten Sieg gegen Bayer Leverkusen im Gepäck sind die Roten Raben ins verschneite Vilsbiburg heimgekehrt. 3:1 (25:18/22:25/25:29/25:23) hieß es nach 72 Minuten Spielzeit und damit haben Katja Wühler & Co. den Einzug in das Halbfinale des DVV-Pokales geschafft. Mit diesem Erfolg verabschieden sich die Roten Raben erst einmal in die Weihnachtsferien, müssen aber bereits am 7./8. Januar wieder in der nächsten Runde des DVV-Pokals ran.

Zum Ausklang eines Jahres lässt man immer wieder das vergangene Jahr Revue passieren. Auf die Roten Raben bezogen heißt das, dass sie mit Stolz auf das erfolgreichste Jahr ihrer Vereinsgeschichte zurückblicken können. Schließlich haben sie am 15. Mai die Saison 2004/2005 als Vizemeister abgeschlossen. In der angefangenen Saison 2005/2006 gehen sie als Tabellenführer in die Winterpause und haben außerdem den Weg ins Halbfinale des DVV-Pokales geschafft. Wenn das kein Grund zum Feiern ist.

Auf dem Papier war die Begegnung bei Bayer Leverkusen eigentlich eine klare Sache: Der Tabellenführer aus Vilsbiburg ging als Favorit in das Viertelfinalspiel des DVV-Pokales. Schließlich hatte man Leverkusen auch Anfang Dezember in der Bundesliga mit 3:1 bezwungen. Allerdings wollten sich die Damen von Trainerin Gudula Krause nicht so einfach in ihr Schicksal ergeben. Daher verlief der erste Satz zu Beginn auch recht ausgeglichen. Bei der ersten technischen Auszeit lagen die Gastgeberinnen sogar mit 8:5 in Front. Dann holten die Raben allerdings Punkt für Punkt auf und lagen bei der zweiten technischen Auszeit mit 16:15 in Front. Diesen Vorsprung bauten Katja Wühler und ihre Mitspielerinnen aus und am Ende hieß es 25:18 für die Raben.

Im zweiten Durchgang wechselte die Führung ständig: Erst lagen die Raben vorne (8:4) und bei der zweiten technischen Auszeit hieß es 16:14 für Leverkusen. Dann kämpften sich die Roten Raben aber wieder heran und zogen zwischenzeitlich auf 21:17 davon. Allerdings verspielten sie diesen Vorsprung wieder und verloren nach 23 Minuten Spielzeit mit 22:25. Im dritten Satz lagen dann die Gastgeberinnen zu Beginn in Front, mussten dann aber die Vilsbiburgerinnen vorbei ziehen lassen. Diese gewann schließlich klar mit 25:19. Eine Schrecksekunde gab es für Raben-Trainer Michael Schöps beim Stand von 11:9. Außenangreiferin Rong Chi verletzte sich am Sprunggelenk und musste ausgewechselt werden. Für sie kam Hana Kovarova ins Spiel, die ihre Sache gut machte. Außerdem wurde Ina Prechtl beim 22:17 für „Micki“ Dömeland ins Spiel genommen und beendete diesen Satz auch auf der Zuspielposition.

Recht eng wurde es noch einmal im vierten Satz. Zwar lagen die Roten Raben immer Führung, konnten sich aber nicht entscheidend absetzen. 8:7, 10:8, 16:15, 20:18, 22:19 hieß es zwischenzeitlich. Leverkusen konnte sogar noch zum 23:23 ausgleichen, bevor die Roten Raben mit 25:23 den Satz und damit den Spielgewinn unter Dach und Fach brachten.
Raben-Trainer Michael Schöps konnte dieses Mal nur zehn Spielerinnen mit nach Leverkusen nehmen. Vroni Pongratz und Regina Daudysch wurden in der zweiten Mannschaft eingesetzt, Verena Veh verletzte sich im Training und war ebenfalls nicht dabei. So traten nur Katja Wühler, Tsvetelina Zarkova, Regina Burchardt, Nicole Fetting, Ina Prechtl, „Micki“ Dömeland, Hana Kovarova, Xi Ziong, Rong Chi und Birgit Thumm die Reise in den Westen der Republik an, wobei „Thummi“ und „Roxi“ gesundheitlich angeschlagen waren. Rong Chi musste im Verlauf des Spiels verletzt ausscheiden, Birgit Thumm hielt – trotz Verletzung – durch.
Nicht mehr als etwa 140 Zuschauer wollten diese Viertelfinalbegegnung sehen. „Bitter wenig“, beschrieb es Raben-Trainer Schöps.

Dennoch war die Stimmung im Bus bei der Rückfahrt prächtig; auch weil „Micki“ Dömeland nach ihrem Kurzengagement bei den Raben gebührend verabschiedet wurde. Jetzt genießen die Raben erst einmal die Weihnachtsferien, bevor es am 7./8. Januar schon wieder ernst wird.

Harald Schwarz

 

 

Norddeutschland - Norderstedter Zeitung

 Montag, 19. Dezember 2005

  www.abendblatt.de 

1. VCN hat Soll schon jetzt erfüllt

NORDERSTEDT - Andreas Meinken, der Trainer der Volleyballmänner des 1. VC Norderstedt, geht entspannt in die noch ausstehenden Regionalliga-Spiele im kommenden Jahr. "Unser Soll haben wir schon jetzt erfüllt", sagte er nach dem 3:1 (19:25, 25:20, 25:21, 25:23)-Erfolg über den TSV Kronshagen. Mit 12:6 Zählern belegen die Norderstedter den fünften Tabellenrang, nach Pluspunkten liegen sie sogar gleichauf mit Tabellenführer Eimsbütteler TV.

Meinken ist davon überzeugt, daß die Norderstedter mit dem Abstieg nichts mehr zu tun bekommen werden. Deshalb setzt er ein neues Ziel: Rang drei in der Endabrechnung. "Die Mannschaften, die vor uns stehen, werden sich noch gegenseitig Punkte abnehmen", so die Rechnung des VCN-Trainers. Und dann müssen die Norderstedter nur noch den einen oder anderen Sieg über die vier vor ihnen stehenden Teams einfahren.

Gegen den TSV Kronshagen traten die Norderstedter arg ersatzgeschwächt an. Libero Christian Stridde (Bänderdehnung) fehlte ebenso wie Reserve-Zuspieler Johannes Student (beruflich verhindert) und Angreifer Tobias Kook (Leisten-OP). Doch selbst die Ersatzbeschaffung erwies sich als kompliziert. So mußte Routinier Cordt-Peter Lattmann seine Aushilfe als Libero kurzfristig absagen, da ihn die Grippe erwischt hatte. Also wurde Außenangreifer André Menzel zum Libero umfunktioniert; für ihn schmetterteThomas Barck.

Als zweiten Zuspieler holte sich Meinken Merten Krüger ins Team. Der Coach ließ den 15jährigen im ersten und vierten Satz sogar einige Bälle verteilen. "Er ist ein Spieler für die Regionalliga", so der Coach, "doch ein Wechsel in die erste Mannschaft kommt für uns erst in Betracht, wenn das Verbandsliga-Team den Klassenerhalt geschafft hat."

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Montag, 19. Dezember 2005

  www.abendblatt.de 

Aus im Pokal für Fischbeks Volleyball-Frauen

FISCHBEK - Wenn es in dieser Saison eine verständliche Niederlage der Volleyball-Frauen des TV Fischbek gibt, dann gehört das 2:3 (23:25, 25:19, 18:25, 25:23, 6:15) im Viertelfinale des Deutschen Volleyball-Pokals beim Bundesligakonkurrenten VfB Suhl dazu. "Ich kann der Mannschaft nach dieser Anreise keinerlei Vorwürfe machen", sagte Manager Horst Lüders.

Gute zwölf Stunden hatte die Mannschaft auf Grund der widrigen Wetter- und Verkehrsverhältnisse im Bus sitzen müssen, um von Fischbek nach Suhl zu kommen. Mit mehr als fünf Stunden Verspätung war das Team um drei Uhr nachts im Hotel angekommen. "Da schläft man dann auch nicht mehr richtig", wußte Lüders. Eine Konsequenz aus der Verspätung: Daß für morgens angesetzte Vormittagstraining fiel aus, um wenigstens einigermaßen Schlaf sicher zu stellen.

Die stressige Anreise hatte den Kräfteverschleiß der Mannschaft verstärkt. In den vergangenen fünf Wochen hatte das Team viermal auswärtig übernachten müssen, war nur einmal gegen Meister Münster in eigener Halle aktiv. "Die meisten bei uns sind nun einmal keine Vollprofis. Da schlaucht es schon, wenn das gesamte Wochenende für ein Spiel verloren geht", zeigte Lüders viel Verständnis.

Bei Universalangreiferin Claudia Lehmann waren zudem noch die Folge einer Grippe zu spüren. Und für die Leistung von Außenangreiferin Margarethe Kozuch ist der Abiturstreß nicht förderlich. So versuchte es Trainer Helmut von Soosten mit Teilung der Kräfte. Auf der Diagonalangreifer-Position lösten sich Kerstin Ahlke und Lehmann ab, im Außenangriff Kozuch mit Imke Wedekind. Mehr Einwechselmöglichkeiten hat der Klub nicht. In der Mitte mußten Christina Benecke und Julia Kaufhold ebenso durchspielen wie Zuspielerin Elena Keldibekowa de Westreicher. "Es gibt so keine Möglichkeit, noch einmal für neuen Schwung zu sorgen", stellte der Trainer fest.

So ist ein Vorteil des Ausscheidens, daß es jetzt eine Woche mehr Ruhe gibt. Schon für den 7./ 8. Januar ist das Pokalhalbfinale angesetzt. Jetzt tritt Fischbek erst am 15. Januar daheim gegen Spitzenreiter Rote Raben Vilsbiburg an. Insgesamt war der Pokal ein Zuschußgeschäft in diesem Jahr. Auf Grund der weiten Fahrten und Übernachtungen errechnete Manager Lüders ein Minus von 400 Euro. "Ich wäre trotzdem gern eine Runde weiter gekommen", sagte er.

masch

 

 

Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten

 Montag, 19. Dezember 2005

  www.dnn-online.de 

Pokalträume geplatzt: DSC 1:3

Volleyballerinnen verlieren beim Schweriner SC

Dresden. Enttäuschung pur bei den Volleyballerinnen des Dresdner SC. Die Schützlinge von Trainer Arnd Ludwig mussten sich erneut vorzeitig aus dem Pokal verabschieden. Sie scheiterten diesmal bereits im Viertelfinale, unterlagen beim Schweriner SC mit 1:3 (26:24, 23:25, 23:25, 18:25).

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Montag, 19. Dezember 2005

  www.westline.de 

SCU knöpft dem USC Satz ab

EMLICHHEIM Die Volleyballerinnen des USC Münster haben den Zweitligisten SC Union Emlichheim besiegt und stehen damit zum siebten Mal hintereinander im Halbfinale des DVV-Pokals. Gegner der Unabhängigen wird hier der Bundesliga-konkurrent VfB 91 Suhl sein.

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Montag, 19. Dezember 2005

  www.westline.de 

USC 2 beschenkt sich selbst

Münster - Der kollektive Jubel nach dem verwandelten Matchball durch Alisa Kasselmann war Ausdruck der Freude. Doch nach zuvor vier Niederlagen in Folge war sicherlich auch eine gewisse Portion Erleichterung dabei, als die Zweitliga-Volleyballerinnen des USC Münster 2 die Gäste vom 1. VC Parchim verdient mit 3:1 (26:24, 23:25, 25:13, 25:19) bezwungen hatten.

 

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung

 Montag, 19. Dezember 2005

  www.lvz-online.de 

VVL: Mit frischem Mut zur Gänsekeule

Beide Volleyball-Erstligisten sind im Pokal-Viertelfinale mit 0:3 gescheitert. Doch unterschiedlicher hätte die Signalwirkung für den VC Markranstädt und den VV Leipzig nicht sein können.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Montag, 19. Dezember 2005

  www.svz.de 

SSC greift letztendlich härter durch

3:1 (-24, 23, 23, 18)-Erfolg im DVV-Pokal-Viertelfinale gegen den Dresdner SC

Schwerin - "Das war ein hammerschweres Spiel. Es ging so eng zu. Ich bin so stolz auf unsere Mannschaft", war SSC-Trainer Tore Aleksandersen die Freude ins Gesicht geschrieben. Mit einem Kraftakt gewannen seine Volleyballerinnen am Sonnabendabend das DVV-Viertelfinale gegen den Dresdner SC mit 3:1 (-24, 23, 23, 18).

 

 

Deutschland - Sächsische Zeitung

 Montag, 19. Dezember 2005

  www.sz-online.de 

VC Dresden: Überwintern mit Rotlicht

Für die Volleyballer des VC Dresden wird die Luft immer dünner. Auch im letzten Spiel des alten Jahres konnten die Blume-Schützlinge den „Bock nicht umstoßen“ und unterlagen in eigener Halle dem VC Olympia Kempfenhausen glatt mit 0:3 (17:25, 15:25, 24:26).

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Montag, 19. Dezember 2005

  www.freies-wort.de 

Suhl: Oh du fröhliche - So kann’s weitergehen

In einem spannenden Spiel gegen Fischbek Hamburg schafft der VfB 91 Suhl erstmals den Sprung ins Halbfinale  

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Montag, 19. Dezember 2005

   

SCC mit erfolgreichem Jahresabschluss

Die Überraschung aus der Bundesliga hat sich nicht wiederholt: Der SC Charlottenburg gewann am Samstagnachmittag in der heimischen Sömmeringhalle das Pokal-Viertelfinale gegen uniVersa Eltmann mit 3:0 (25:20, 25:23,  25:16). Die Berliner, in der Bundesliga-Tabelle Dritter zwei Punkte vor Eltmann, revidierten den schwachen Eindruck von der 1:3-Auswärtspleite aus der Vorwoche und waren vor ca. 600 Zuschauern in den 69 Spielminuten nie ernsthaft in Gefahr.

Interessant die Meinung des Gästetrainers Milan Maric, der in die Saison mit acht neuen Spielern und damit fast einer total veränderten Mannschaft starten konnte, über die Gründe der Niederlage: "Das heutige Spiel haben wir vor sieben Tagen mit dem Sieg verloren. Damit war Charlottenburg, normalerweise im Gegensatz zu uns eine Spitzenmannschaft der Bundesliga, diesmal psychologisch im Vorteil!“ Er ahnte, dass sich der Favorit in diesem Pokalfight (SCC-Manager Kaweh Niroomand: "Viel wichtiger als die Bundesligapartie, denn die Finalteilnahme im Pokal ist ja eines unserer Saisonziele") nicht noch einmal vom Außenseiter düpieren lassen würde. Und seine Schützlinge nicht noch einmal so locker und unbeschwert würden auftrumpfen können. Und er lag damit völlig richtig.

Auch wenn das Team von SCC-Trainer Michael Warm erneut auf die drei Stammkräfte Jaro Skach, Alex Spirovski und Felix Fischer (nach einer Nervenentzündung im Ohrbereich nur für Sekunden eingesetzt) verzichten musste, präsentierte sich die Mannschaft "solider, kompakter, stärker als in Eltmann. Zudem hatte sich unser Block auf den starken Diagonalangreifer Edgar Tetsukoe besser eingestellt", so Warm. Tetsukoe saß schon nach dem ersten Satz murrend auf der Bank, weil er unzufrieden mit seiner und der Vorstellung seiner Mannschaft war. Als er Ende des zweiten Durchgangs durch den jungen Alex Mayer ersetzt wurde und auch im Schlussabschnitt nicht wiederkam, "da wusste ich, dass die Sache entschieden war".

Und Warm lobte vor allem auch seine beiden Außenspieler Matti Ollikainen und Sebastian Prüsener. Letzterer scheint nach seinen Sprunggelenk-Problemen wieder fit zu sein und bewies das mehrfach eindrucksvoll. So als er im Auftaktsatz mit einer Aufgabenserie die Weichen auf Erfolg stellte und sogar mit Hinterfeldangriffen aus der Mitte punktete. Immer wieder griffen die Musik-Hallen-DJ's zu einer stimmungsvollen Schuhplattler-Melodei, wenn der gebürtige Bayer glänzen konnte. Zwischendurch freilich war beim Gastgeber durchaus die Verunsicherung aus dem Negativerlebnis zuvor sowie aus der Personalsituation erkennbar. Vor allem bei den beiden Youngsters Zuspieler Patrick Steuerwald und Mittelblocker Marcus Böhme zeigte sich, dass es etwas anderes ist, sich temporär an der Seite von routinierten Leistungsgaranten erfolgreich ins Spiel einzupassen oder permanent im Feuer zu stehen. "Aber zum Glück hat sich Patrick nie von Fehlern irritieren lassen und ist stets erfolgreich zurückgekommen", sagte Manager Niroomand und wollte dies auch auf den Routinier Marco Liefke gemünzt wissen.

Auf alle Fälle ist die Volleyball-Welt beim SCC passend zum Weihnachtsfest wieder in Ordnung und die Zuversicht zurück. Nach einer Trainingspause geht es vom 28. bis 31. Dezember zu einem Turnier nach Warschau, ehe am 7./8. Januar das bedeutsame Pokal-Halbfinale wartet.

epo

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 19. Dezember 2005

   

Münster zum 8. Mal in Folge im Halbfinale

Die Volleyballerinnen vom USC Münster haben das Halbfinale im Wettbewerb um den DVV-Pokal 2006 erreicht. Im Viertelfinale besiegten sie den SC Union Emlichheim mit 3:1 (25:22, 25:19, 25:27, 25:20) und empfangen nun in der Runde der besten Vier den VfB 91 Suhl

Das haben wahrscheinlich noch nicht viele Volleyballteams vor dem USC Münster geschafft: Zum achten Mal in Folge zogen die Unabhängigen am Sonntag ins DVV-Pokal-Halbfinale ein. Dafür bezwangen sie in der rappelvollen Vechtetalhalle den gastgebenden SC Union Emlichheim mit 3:1 (25:22, 25:19, 25:27, 25:20). „Wir wussten, dass es sehr schwer werden wird“, sagte Münsters Trainer Axel Büring. „Emlichheim hat heute viel Mut zum Risiko bewiesen und uns in allen vier Sätzen das Leben schwer gemacht.“

Allerdings gelang den USClerinnen, bei denen mit Anika Brinkmann, Johanna Reinink und Andrea Berg gleich drei ehemalige SCU-Actricen auf dem Feld standen, gegen den Zweitligisten ein Blitzstart. Schnell zogen sie auf 8:1 und 12:5 davon, mussten dann aber feststellen, wie die Emlichheimerinnen mit cleverem Aufschlagspiel sowie einer beeindruckenden Block-Abwehr-Leistung immer stärker wurden. Sowohl im ersten als auch im zweiten Durchgang aber hatten die favorisierten Münsteranerinnen trotzdem die Nase vorn. In Abschnitt drei erkämpfte sich Emlichheim beim 14:15 zum ersten Mal die Führung und nutzte – auch dank der Unterstützung der gut 1000 begeisterten Zuschauer – den Rückenwind, um mit dem vierten Satzball den Durchgang für sich zu entscheiden. Das allerdings ließ Münster nicht auf sich sitzen. Mit 18:12 lag man schon in Front ehe Emlichheim bis auf 19:17 verkürzte, dieses Mal den Schwung aber nicht zum Satzgewinn nutzen konnte.

„Wir haben zwischendurch nicht offensiv genug gespielt“, haderte Büring nach der Partie mit seinem Team. „Die Mannschaft muss einfach lernen, sich auch aus schwierigen Situationen selbst zu befreien.“ Demgegenüber war Emlichheims Trainerin Danuta Brinkmann trotz der Niederlage äußerst zufrieden. „Ich bin sehr stolz auf die Leistung meiner Mannschaft“, sagte sie und verriet, wie sie die schwierige Situation mit Tochter Anika auf der Münsters Seite meisterte: „Einerseits habe ich mir gewünscht, dass sie eine gute Leistung bringt und zeigt, was sie bisher beim USC gelernt hat. Auf der anderen Seite gehörte mein Herz meiner Mannschaft.“

Noch weitaus größer als der Jubel über den Einzug in die Runde der besten Vier fiel bei den etwa 200 mitgereisten USC-Anhängern die Freude über die Halbfinalauslosung aus. Schließlich bescherte Thorsten Schoen, Vierter der Beachvolleyball-WM 2005, dem Schweriner SC die Roten Raben Vilsbiburg als Gegner und dem USC zum ersten Mal seit 2002 wieder ein Pokalheimspiel. Voraussichtlich am 8. Januar (15.30 Uhr) empfängt Münster den VfB 91 Suhl. „Ich freue mich riesig, dass es ein Heimspiel ist“, sagte Büring. „Jetzt gilt es richtig Werbung zu machen, damit der Berg Fidel beim Halbfinale wieder bebt.“

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Montag, 19. Dezember 2005

   

„Hammer-Los“ für SCC Berlin

Bei der heutigen Auslosung der Halbfinals des Deutschen Volleyball-Pokals erwischte der SCC Berlin ein echtes „Hammer-Los“: Gegner der Charlottenburger wird niemand geringeres als der amtierende Meister und Pokalsieger VfB Friedrichshafen sein. Und als wäre diese Aufgabe nicht schon schwer genug, müssen die Schützlinge von Trainer Michael Warm auch noch auswärts am Bodensee antreten.

Die Partie findet voraussichtlich am 07. Januar 2006 in der Arena Friedrichshafen statt. Im anderen Halbfinale empfängt evivo Düren den Moerser SC. Bei den Frauen wird es folgende Ansetzungen geben: Schweriner SC – Rote Raben Vilsbiburg und USC Münster – VfB Suhl. Die jeweiligen Sieger qualifizieren sich für die Endspiele am 19. März 2006 in der Gerry-Weber-Arena in Halle/Westfalen.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 19. Dezember 2005

   

VfB Friedrichshafen steht im Halbfinale

FRIEDRICHSHAFEN - Der VfB Friedrichshafen hat das Halbfinale im DVV-Pokal erreicht. Gegen den VV Leipzig gelang dem Team von Stelian Moculescu ein 3:0-Sieg (25:22, 25:21, 25:23).

Stelian Moculescu hatte sich entschlossen, seine erste Garnitur aufs Feld zu schicken. Und er tat gut daran. Leipzig machte von Anfang an Druck und die Häfler mussten ständig einem Rückstand hinterher laufen. Die erste Führung in der Endphase gelang Joao Jose zum 21:20. Damit war die Entscheidung im ersten Satz gefallen. Am Ende stand es 25:22.

Im zweiten Satz bekamen die Leipziger den bis dahin überragenden Häfler Jochen Schöps (er steuerte 19 Punkte zum Spiel bei) immer besser in den Griff. Symptomatisch war die Szene zum 10:13 aus VfB-Sicht, als Schöps mit einem Einer-Block von Dirk Mehlberg gestoppt wurde. Auch die Einwechslung von Rok Satler (kam bei 6:7 für Simon Tischer) brachte nicht sofort den erhofften Umschwung. Immer wieder schaffte es der VVL, mit seinen Schnellangriffen zu punkten. Doch als der Satz in die Entscheidung ging, war der VfB Friedrichshafen wieder voll da und bog ihn zum 25:21-Erfolg um.

Ähnlich verlief auch der dritte Durchgang. Fast hatte man den Eindruck, die Friedrichshafener wollten ihren Gästen einen Vorsprung lassen, bevor sie „den Sack zumachten“. Von 19:19 zogen sie auf 24:21 davon. Aber die Sachsen gaben sich nicht auf und wehrten mehrere Bälle ab, so dass sich Stelian Moculescu bei 24:23 zur ersten Auszeit gezwungen sah. Ein Aufschlagfehler von Leipzigs Zuspieler Simon Kronseder beendete die Partie zum 25:23 aus Häfler Sicht.

Damit steht der VfB Friedrichshafen unter Stelian Moculescu zum achten Mal im Halbfinale des DVV-Pokals. Die übrigen Viertelfinal-Paarungen: Moerser SC - VC Markranstädt: 3:0 (27:25, 25:19, 25:16), SCC Berlin - SG uniVersa Eltmann: 3:0 (25:20, 25:23, 25:16), 18. Dezember: TSV Unterhaching - Evivo Düren. Die Halbfinalpaarungen werden am 18. Dezember ausgelost.

 

 

Norddeutschland - Oststeinbeker SV-News

 Montag, 19. Dezember 2005

   

Ostbek Pirates verpassen siegreichen Jahresabschluß

Das letzte Hinrundenspiel der Ostbek Pirates in der Regionalliga fand am Samstag in der Walter- Ruckert- Halle in Oststeinbek statt. Zu Gast war die VG Elmshorn, die vor einigen Wochen noch den Erstligisten SCC Berlin als Achtelfinalgegner im DVV-Pokal in Ihrer Heimat empfingen.

Die Pirates gingen sehr unkonzentriert in das Spiel, wollten unbedingt den Favoriten schlagen, schlugen sich durch unzählige Eigenfehler und ein schlechtes Aufschlagverhalten in den ersten beiden Sätzen aber eher selbst.

Zu Beginn des dritten Satzes wirkten die Pirates plötzlich wie ausgetauscht, spielten einen jungen, dynamischen Volleyball mit viel Selbstvertrauen im Angriff. Dies wurde durch eine solide Annahme ermöglicht, die unter Führung des jungen Libero Jan Petri enorm konstant und mit wenigen Fehlern behaftet war.

Der dritte Satz ging verdient und sehr deutlich an die Oststeinbeker Regionalligisten, welche im vierten Satz allerdings Schwierigkeiten hatten, dieses hohe Niveau aus dem dritten Satz zu halten. Erst gegen Ende des Satzes gelang es den Pirates der VG Elmshorn die Führung abzunehmen und den Satz noch knapp für sich zu entscheiden, um somit in die Verlängerung, den fünften Satz zu gehen.

Einen fünften Satz haben die Männer um Trainer Joachim Müller in dieser Saison noch nie gewinnen können, und auch gegen Elmshorn hielt diese Negativserie. Beim Seitenwechsel war man noch mit 8:7 in Führung, danach nahm aber leider die Fehlerquote auf seiner der Pirates stark zu, so dass der Satz und somit das Spiel mit 10:15 verloren ging.

Trotzdem war der Trainer mit der Leistung seiner Jungs sehr zufrieden: "Sie wissen gar nicht, was für einen großen Schritt in die richtige Richtung sie mit der Leistung heute getan haben", so Müller nach dem Spiel.

Die Pirates überwintern mit 6:10 auf dem 6. Rang im Niemandsland der Tabelle. Jetzt hoffen alle, dass es mit einer guten Leistung am 14.01.2006 im ersten Spiel der Rückrunde gegen die VG WiWa (Hinspiel 3:0) weitergeht.

 

 

Hamburg - Eimsbüttler TV-News

 Montag, 19. Dezember 2005

   

ETV-Verbandsliga: Vorzeitiges Ende eines Pokalspiels

Nachdem Anfang Dezember schon die letzten Punktspiele dieses Jahres erfolgreich bestritten worden waren, stand 10.12. der Hamburger Pokalwettbewerb an. Eine stark dezimierte Mannschaft des ETV musste im zweiten Spiel des Tages gegen die Mitkonkurrenten aus der Verbandsliga, GW Eimsbüttel, antreten, nachdem diese zuvor souverän gegen die Landesliga-Vertretung aus Berne gewonnen hatten.

Die Tatsache, dass Coach Ulli Kahl an diesem Tag nur 6 Spielerinnen zur Verfügung hatte, sollte sich nicht unbedingt  in der Qualität des Spiels widerspiegeln. So gewann man den ersten Satz klar. Im zweiten Satz reagierte GWE und entschied sich nun doch dafür, die erste Sechs auf das Feld zu schicken. Zunächst ließen sich die ETVerinnen hierdurch nicht beirren. Beim Stande von 23:17 sah es dann auch so aus, als könne man hier einen deutlichen 3:0-Erfolg einfahren. Jedoch trugen vor allem zahlreiche verschlagene Aufschläge und die verbesserte Leistung der „anderen“ Eimsbüttlerinnen dazu bei, dass dieser Satz doch noch mit 34:36 verloren ging.

Wie durch einen weisen Mann prophezeit, konnte der nächste Durchgang dann wieder deutlich mit 25:15 auf dem eigenen Konto verbucht werden, um dann abermals den 4. Satz abzugeben. Also musste der 5. Satz die Entscheidung bringen, oder auch nicht…

Nach einem relativ ausgeglichenen Satz passierte etwas, das in den letzten Wochen bei den Eimsbüttlerinnen schon öfter zu sorgenvollen Minen beigetragen hatte. Beim Stande von 11:11 knickte Mittelblockerin Miriam Hölscher bei einem Blockversuch um. Angesichts der Tatsache, dass nicht ausgewechselt werden konnte und mit ihr zur Zeit nur 2 Spielerinnen im Kader auf dieser Position zur Verfügung stehen, überlegte man nicht lange und gab dieses Spiel ohne weitere Ballwechsel ab.

Somit stand also das Ausscheiden aus dem Pokalwettbewerb fest. Die ETVerinnen gehen nun in ihre wohlverdiente Weihnachtspause, um neue Kräfte für die Rückrunde in der Liga zu schöpfen. Bis dahin werden dann auch alle verletzten Spielerinnen wieder zur Verfügung stehen, um das ausgegebene Saisonziel dann wieder mit vollen Kräften anzugehen.

Bleibt nur noch allen eine schöne Weihnachtszeit und einen nicht allzu heftigen, guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen!

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel