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Mo, 20.03. - So, 26.03.2006 Aus Copyright-Gründen darf zu Berichten von Zeitungen, die ihr Einverständnis zur direkten Wiedergabe nicht erteilt haben, nur ein Link gesetzt werden. Sollte ein Link nicht mehr funktionieren, kann auf individuelle Nachfrage unter Angabe von Datum und Titel der Bericht aus dem Privat-Archiv angefordert werden.
Letztes
Bundesligaspiel der OSV-Volleyballer OSTSTEINBEK
- Wehmut wird wohl nicht aufkommen nach dem Abpfiff der
Volleyball-Bundesliga-Partie des Oststeinbeker SV gegen den VC Markranstädt.
Denn zum einen steht der Abstieg der "Ostbek Cowboys" vor dieser
letzten Partie der Saison (Sonnabend, 19.30 Uhr, Barsbütteler Weg) schon länger
fest, zum anderen wird kein Spieler verabschiedet. "Bislang hat noch keiner
gesagt, daß für ihn Schluß ist", so Trainer Bernd Schlesinger. Für den
Coach markiert die Partie noch am ehesten eine Zäsur: "Es ist mein letztes
Spiel als Cheftrainer der Oststeinbeker." Doch wie angekündigt bleibt auch
Schlesinger in irgendeiner Funktion weiter beteiligt - möglicherweise als Teil
eines Trainer-Triumvirates, zu dem auch sein bisheriger Assistent Joachim Müller
zählen würde. Der überlegt nun doch, ob er Chefcoach des Zweitliga-Teams
wird. Gefeiert
wird das Saisonende wie üblich in Oststeinbek. Erst zapfen die Spieler Freibier
für die Fans, danach steigt die gemeinsame Abschlußfete im benachbarten
Jugendzentrum. masch
VCN:
Generalprobe für das Ligafinale VCN-Frauen
wollen in den DVV-Pokal NORDERSTEDT
- Zumindest den Hauch der großen weiten Volleyball-Welt soll es in der nächsten
Saison in der Norderstedter Moorbekhalle geben. "Wir wollen in den
DVV-Pokal", sagt Thomas Broscheit, Manager der Regionalliga-Frauen des 1.
VC Norderstedt. Erste Voraussetzung, um zum Beispiel den Bundesliga-Klub TV
Fischbek nach Norderstedt zu locken: Die Norderstedterinnen müssen am Sonntag
(15 Uhr) in ihrer Halle den klassentieferen Verbandsliga-Zweiten Grün-Weiss
Eimsbüttel schlagen, so den Hamburger Pokal gewinnen und sich für den
Nordpokal qualifizieren. "Wir
können mit der stärksten Mannschaft antreten", so der VCN-Manager. Am
Sieg seines Teams gibt es keine Zweifel. So ist der Aufgalopp gegen die Eimsbüttelerinnen
auch so etwas wie der letzte Test vor dem abschließenden
Regionalliga-Punktspiel bei FT Adler Kiel (1. April), wo ein Sieg Meisterschaft
und Qualifikation zur Aufstiegsrunde zur zweiten Bundesliga bedeutet. Ein
Problem erwächst aus der Tatsache, daß die Aufstiegsrunde erst am Wochenende
vom 5. bis 7. Mai ausgetragen wird. Erst dann steht fest, wie viele der vier
teilnehmenden Meister aus dem Norden, Nordosten (Köpenicker SC II), Nordwesten
(TuS Jork/USC Braunschweig) und Westen (Alemannia Aachen) den Sprung in die
Zweitklassigkeit schaffen. Zwei, vielleicht drei Aufstiegsplätze stehen zur
Verfügung. "Warum
die Aufstiegsrunde so spät angesetzt ist, verstehe ich einfach nicht",
sagt Thomas Broscheit. Erst, wenn der Aufstieg perfekt ist, könne er seriös
auf Sponsorensuche gehen. Nur: Die
Bereitschaft zum Aufstieg muß Broscheit schon vorher verbindlich erklären.
Gelingt der Sprung in die Zweitklassigkeit, wird eine fünfstellige Summe für
den Betrieb des Liga-Büros und die Schiedsrichtergebühren fällig. Ein
gewisses Risiko bleibt da, dieses Geld ohne einen Sponsor tragen zu müssen. Von
den Kosten für die weiteren Fahrten und möglichen Übernachtungen ganz zu
schweigen. masch
Elmshorn:
Stadtpokal ohne Vorjahrssieger "Tichu Pitu" ELMSHORN -
Das Ende der Volleyball-Hallensaison 2005/06 rückt näher - und damit für
Spielerinnen und Spieler aus Elmshorn und Umgebung der Beginn des Stadtpokals,
der von Ende April bis zum 10. Juni seine 27. Auflage erlebt. Mittlerweile
ist die Gruppeneinteilung für die Vorrunde am 22. April in der KGSE-Halle
erfolgt. Noch vor dem ersten Ballwechsel steht indes fest, daß es einen neuen
Elmshorner Stadtmeister geben wird, denn Titelverteidiger "Tichu Pitu"
verzichtete ebenso wie der Finalist der Jahre 2003 und 2004,
"Schattenparker", auf eine Nennung. Gleichwohl ist das Starterfeld mit
23 gemeldeten Mannschaften größer als in den Vorjahren, und es gibt gleich
mehrere Favoriten. Zum
Auftakt des Stadtpokal-"Marathons" kommt es Ende April in der Gruppe A
zu Vergleichen zwischen "Dorfi", "6 nimmt!", "Fischermans
Friend" und "Netzhänger 04", in der Gruppe B treffen "Blues
Blocker", "Dwwihbschätzchen", "Young Spirit Stars" und
"Stadtstreicher" aufeinander. In die Gruppe C wurden "Lieths
United", "DA Kickers", "SLK 06" und "Crazy
Highflyer", in die D-Gruppe "Serve & Volley", "Die
Racker", "Endoplasmatisches Reticulum" und "Mixed Selection"
gelost. Die Gruppe E umfaßt "GoA", "Animal Farm", "Friday
Freaks" und "Kywalda", und in der Gruppe F schließlich spielen
"Nie da", "Kurz & Knackig" sowie "MC Jürgen"
ums Weiterkommen. fwi
Norddeutsche Senioren-Meisterschaft in Bramfeld Am Sonnabend, dem 25. März findet ab 12 Uhr in
der Sporthalle Gymnasium Grootmoor in Hamburg-Bramfeld die Norddeutsche
Meisterschaft der Senioren (Jahrgang ’70 und älter) statt. Zuschauer sind
gern gesehen - der Eintritt ist frei! Mit dabei ist das Team des Ausrichters vom tus
Berne: Max, Arwed, Martin, Caidy, Gerri, Holgi, Hardy, Eric und Rübe (das sind:
Dietmar Frahm, Arwed Krüger, Martin Kracke, Carsten Potrawke, Gerald Rietz,
Holger Müller, Hardy Grimm, Eric von Pothan und Rüdiger Braun) sind sicher
noch vielen bekannt – und nicht nur den Hamburger VolleyballerInnen! Für das Wochenende haben sie sich viel
vorgenommen und wollen sich für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren.
„Das wird nicht leicht, da werden unsere Gegner bestimmt was dagegen haben.
Aber wir wollen alles geben um unser Ziel zu erreichen.“ verspricht „Caidy“
Potrawke. Als Gastmannschaften können die Berner ESV Turbine Greifswald und TSV
Grün-Weiß Rostock als Vertreter Mecklenburg-Vorpommerns sowie für
Schleswig-Holstein SV Adelby (Flensburg) und den TSV Russee (Kiel) begrüßen. Für das leibliche Wohl von Aktiven und Zuschauern ist gesorgt, denn der ganze Verein hilft mit: Die 1. Damen des tus Berne z.B. machen einen Kiosk. Dafür bedankt sich das Berner Team schon im voraus und freut sich auf einen spannenden Samstag! Norddeutsche Senioren-Meisterschaft der
Herren
Ludwig erhält keine Freigabe für Nationalteam Söllner
spielt nicht mit Dresden. DSC-Volleyballtrainer Arnd Ludwig scheidet wohl aus dem Kandidatenkreis für die nach dem Rücktritt von Hee Wan Lee frei gewordene Stelle des Damen-Bundestrainers aus. Der 39-Jährige wird dafür vom Dresdner SC keine Freigabe bekommen.
Halle wegen Streik zu: You 2 Turnier fällt aus Das für heute angesetzte Schulturnier der You
2-Serie in der Sporthalle Hammer Weg fällt aus, da mit den Angestellten im Öffentlichen
Dienst heute auch die Hallenwarte streiken und somit die Sporthallen nicht geöffnet
sind.
Fischbeks
Coach in der Diskussion FISCHBEK
- Die Mannschaft muß jetzt wieder zur Ruhe kommen und sich auf den Sport
konzentrieren. Aufregung haben wir genug gehabt", sagte Christina Benecke.
Die Mannschaftsführerin des Volleyball-Bundesliga-Klubs des TV Fischbek, der in
der neuen Saison unter dem Namen NA. Hamburg Volleyball aufläuft, vor dem
Heimspiel gegen den Dresdner SC. Die Begegung beginn am Sonntag um 15 Uhr in der
Sporthalle Süderelbe am Neumoorstück. Die Nationalspielerin steht noch immer
unter einem Schock nach dem überraschenden Rücktritt von
Volleyball-Bundestrainer Hee Wan Lee. "Ich
persönlich bedaure seinen Schritt", erklärte die Mittelblockerin, die nun
auch nicht weiß, wie und ob ihre Nationalmannschaftskarriere fortgesetzt werden
kann. "Da ist jetzt alles offen", sagte die Fischbekerin. Ein
Nachfolger als Bundestrainer ist noch nicht in Sicht. Lee ist aber bereit, die
Nationalmannschaft der Frauen noch auf die
Europameisterschafts-Qualifikationsturniere in Tiflis und Bordeaux Ende
Mai/Anfang Juni gegen Frankreich und Georgien vorzubereiten und zu coachen. So
lange wird auch der Fischbeker Trainer Helmut von Soosten noch als Co-Trainer
von Lee tätig sein. Ist
Trainer Helmut von Soosten als Nachfolger im Gespräch? "Gefragt hat mich
noch niemand", antwortete er. Er müsse zunächst darüber nachdenken. Nur:
Wirklich wahrscheinlich ist diese Konstellation nicht. Trat Hee Wan Lee doch
gerade deshalb zurück, weil sein Konzept, als Bundestrainer auch in einem Klub
arbeiten zu wollen, auf heftigen Widerstand der meisten Bundesliga-Vereine. Die Frage
stellt sich, ob sich wirklich alle Beteiligten auf das Alltagsgeschäft, sprich
die Bundesliga-Partie gegen Dresden, konzentrieren können. "Ich jedenfalls
habe Lust auf das Spiel", sagt Christina Benecke. masch
OSV:
Dieser Abstieg tut nicht weh HAMBURG
- Erstmals in seiner mehr als 30jährigen Trainer-Karriere muß Bernd
Schlesinger mit einem Volleyball-Team absteigen. "Es tut nicht weh, da es
ja schon zu Saisonbeginn zu 90 Prozent feststand", sagt er vor dem letzten
Bundesligaspiel der Männer des Oststeinbeker SV gegen den VC Markranstädt
(Trainer: Ex-HSV-Coach Michael Mücke). Für
Schlesinger endet mit dem Schlußpfiff seine Tätigkeit als Cheftrainer. Einen
Nachfolger gibt es noch nicht, allerdings will Assistent Joachim
"Olli" Müller in nächster Zeit mit der Mannschaft reden, sich dann
entscheiden, ob er das Team in der zweiten Liga coacht. Nach der Partie gibt es
Freibier von der Mannschaft für die Fans, später noch im benachbarten JUZO die
Saisonausstands-Party. Vom
Saisonende sind die Erstliga-Frauen des TV Fischbek noch ein paar Wochen
entfernt. Das Match am Sonntag gegen den Dresdner SC ist das vorletzte der
Normalrunde. "Wir können noch Fünfter werden und unsere Ausgangssituation
für die Meisterschaftsrunde verbessern", sagt Mannschaftsführerin
Christina Benecke. Die
Mittelblockerin macht sich darüber hinaus noch Gedanken um die Fortsetzung
ihrer Karriere in der Nationalmannschaft nach dem Rücktritt des Bundestrainers
Hee Wan Lee. "Jetzt ist alles offen", sagt sie. Ein Nachfolger Lees
ist noch nicht in Sicht, dementsprechend fehlt die Gewißheit, ob zum Beispiel
weiter mit ihr geplant wird. masch
Für
Fischbek schlägt die Stunde der Wahrheit „Dresden gilt als Prüfstein
für die Meisterschaftsrunde“ Trotz der durchwachsenen Leistung des TV Fischbek
in den vergangenen Wochen konnte die Mannschaft von Trainer Helmut von Soosten
seine letzten vier Spiele gewinnen und sich vorzeitig für die
Meisterschaftsrunde qualifizieren. Nach Wiesbaden, Braunschweig, Köpenick und
VC Muldental Grimma empfängt der TVF am kommenden Sonntag nicht nur einen
Gegner, der in der Tabelle vor den Hamburgern platziert ist, sondern auch zu den
Mitfavoriten auf den Titel gehört. „Wir spielen insgesamt noch dreimal gegen
Dresden. Für uns ist dieses Spiel der erste echte Prüfstein. Wir können uns
jetzt mit einem starken Gegner messen. Das sollte Motivation genug sein“, so
von Soosten. Mit dem
Tabellendritten aus Dresden empfangen die Hamburgerinnen einen schwer einzuschätzenden
Gegner, der bisher sehr unterschiedliche Leistungen zeigte: „Der DSC hat gegen
starke Teams wie Münster und Vilsbiburg gewinnen können, die Rückspiele dann
allerdings verloren. Die Dresdnerinnen haben eine kompakte Mannschaft. Vor allem
im Nachwuchsbereich hat der DSC sehr gute Jugendarbeit geleistet,“ ist der
TVF-Coach vom Dresdner Konzept überzeugt. Mit fünf
aktuellen Nationalspielerinnen (C. Fürst, K. Tzscherlich, C. Ssuschke, G. Müller
und C. Guhr) stellt der Dresdener SC die meisten Auswahlakteurinnen in der
deutschen Volleyball Nationalmannschaft. In der regulären Saison haben die
Ostdeutschen in 18 Spielen erst fünfmal verloren. Nur der Tabellenführer aus
Schwerin konnte die Dresdnerinnen zweimal besiegen (2:3, 1:3). Der TVF dagegen
musste sich Ende letzten Jahres mit einem deutlichen 0:3 in Dresden geschlagen
geben. „Durch
das Pokalfinale hatten wir ein wenig Zeit zum regenerieren. Jetzt gilt es neue
Kräfte zu mobilisieren und zu alter Form zurück zu finden. Gegen Dresden müssen
wir unsere Leistung der vergangenen Wochen deutlich steigern, um am Sonntag
mithalten zu können. Mit der Unterstützung des Publikums in eigener Halle lässt
sich einiges bewirken. Das Ziel ist es, sich den ersten Drei mit kleinen
Schritten zu nähern. Wenn es uns gelingt, unser Spiel zu verbessern, können
wir jeden schlagen“, so von Soostens Prognose. TV Fischbek Hamburg – Dresdener SC
Ostbek
Cowboys feiern mit Fans – trotz Abstieg Fast ein
Jahr ist er her, der 1. April 2005, der Tag, an dem das Abenteuer begann: Der
Oststeinbeker SV stieg als Vizemeister der 2. Liga Nord überraschend in die 1.
Bundesliga auf. Zwölf Monate später endet der Traum mit dem Abstieg, drei
Siege reichten nicht, die Relegation zu erreichen. Gegen den VC Markranstädt
(Samstag, 19.30 Uhr, Ruckert-Halle) werden die Ostbek Cowboys mit ihren Fans
trotzdem bis in den frühen Morgen feiern. „Weil es einfach ein geiles Jahr
war“, sagt Abteilungschef Jan Schneider. Sie
starteten mit einem emotionalen 3:2 in Rüsselsheim, empfingen vier Tage später
vor 1800 Zuschauern den VfB Friedrichshafen, ein Festtag für den Hamburger
Volleyball. „Damals habe ich mich gefragt, wie wir das alles sechs Monate lang
durchhalten wollen“, sagt Schneider. Sie hielten durch. Zwar sollte sich im
Saisonverlauf zeigen, dass dem nur behutsam geänderten Zweitliga-Kader am Ende
die Luft ausgehen werde. Nach dem 3:1 gegen den Pokalfinalisten Moerser SC aber
standen zwischenzeitlich 4:8 Punkte zu Buche, das Wunder des Klassenerhaltes
schien greifbar. Es sollte
nicht sein, zwar bezwang das Team von Trainer Bernd Schlesinger zum Rückrunden-Auftakt
Rüsselsheim noch einmal 3:2, dann jedoch, im entscheidenden Match gegen den VV
Leipzig, unterlag man vor 800 Fans in Oststeinbek 2:3. „Das war der
Abstieg“, sagt Schlesinger heute, „das muss man so brutal sehen. Danach war
nichts mehr zu machen, die Jungs waren alle.“ Die Bilanz
abseits des Feldes fällt dennoch mehr als positiv aus. Wie geplant, gehen die
Volleyballer des OSV „finanziell absolut gesund“ aus der Saison, wie Jan
Schneider sagt, „das war uns das wichtigste Anliegen. Dafür hatten wir aber
auch den ganzen letzten Sommer gearbeitet“. Es sei ein Sponsorenpool zusammen
gekommen, wie es ihn bislang nicht gab, „eine sehr gute Basis für die
Zukunft. Wir haben den Eindruck, dass uns unsere Partner aus den Unternehmen
verstehen.“ Zuschauer
wie Medien haben die Cowboys in Hamburg gut aufgenommen, der Spagat mit den
beiden Spielhallen darf als geglückt verbucht werden. Den Machern der Spieltage
wurden auch von prominenten Gegnern Erstligatauglichkeit attestiert, „das ging
aber nur, weil ein Dutzend Jungs aus der Abteilung bis zur Erschöpfung
gearbeitet haben“, sagt Schneider. „Ohne die 3. und 4. Herren hätten wir
die Saison auf diesem Niveau im Umfeld nicht bestreiten können, das ist ganz
klar.“ In diesen
Wochen planen die OSV-Verantwortlichen die neue Saison, das ausgegebene Ziel heißt:
Der Weg soll mittelfristig zurückführen in die 1. Liga. Noch ist die
Trainerfrage nicht geklärt, ein tragfähiges Konzept allerdings ist entworfen
– dazu wird weiterhin ein dritter Mann gesucht. Auch auf dem Spielermarkt
schaut sich Oststeinbek um. Obwohl noch keiner der Cowboys seinen Abschied verkündet
hat, wird der Kader in dieser Besetzung in der kommenden Saison mit Sicherheit
nicht mehr auflaufen. „Es wird auf jeden Fall Veränderungen geben“, sagt
Trainer Bernd Schlesinger, der auch in Zukunft dem Trainerstab angehören wird.
„Aber der Kern des Teams ist vollkommen intakt, trotz der harten Saison. Und
diesen Kern aus charakterstarken Spielern wollen wir sinnvoll ergänzen. Wir
wollen nächstes Jahr in der 2. Liga stärker sein als dieses Jahr in der 1.
Liga.“ Ein
ehrgeiziges Unterfangen. Erst einmal heißt es Abschied nehmen. Von der 1. Liga.
Und vom Abenteuer 1. Liga in der Walter-Ruckert-Halle. Denn wenn den Cowboys die
Rückkehr ins Oberhaus gelingen sollte – in ihrer zu flachen, zu engen Halle würde
definitiv kein erstklassiges Spiel mehr angepfiffen werden. Der Prüfungsantrag
für das Projekt „Erhöhung der Hallendecke“ ist allerdings bereits auf den
Weg gebracht. Und das
Spiel, das leider kein Endspiel mehr ist? Für die Gäste aus Leipzig geht es
darum, den wichtigen 7. Platz zu verteidigen, ein Ausrutscher in Oststeinbek würde
ihnen Friedrichshafen als Gegner in den Play-Offs bescheren. In welcher
Besetzung die Hausherren in die Partie gehen, ist noch offen. Gut möglich, dass
Hendrik Hofmann sein Comeback nach langer Leidenszeit feiert, auch Felix Braun
ist wohl wieder fit. Ebenso möglich, dass der junge Oliver Schmäschke aus der
2. Mannschaft sein Debüt gibt, „ein sehr talentierter, ehrgeiziger, offener
Kerl“, wie sein dortiger Trainer Joachim Müller sagt. Vielleicht ist das
Match gegen den VC Markranstädt also nicht das Ende, sondern einmal mehr eine
Art Anfang. Wissenswertes
zum Spiel
ETV-Frauen:
Kategorie Arbeitssieg 3:2 gegen HSG Uni Greifswald Nachdem die Büttels im Spitzenspiel der Männerregionalliga
Nord am vergangenen Samstag in Eimsbüttel ein spannendes Fünf-Satz-Spiel mit
dem leider für Neustadt-Glewe besseren Ende boten, brauchten auch die 1.Damen
des ETV im Anschluss 5 Sätze, um gegen den Tabellenvorletzten aus Greifswald
die Punkte einzufahren. Dabei fällt das ganze Spiel unter die Rubrik: mühsamer
Arbeitssieg ohne besonderen Glanz. Wie bereits in den vergangenen Wochen ist die
Personalsituation bei der Armada verletzungs- und arbeitsbedingt auch weiterhin
angespannt. Dieses Mal halfen Ann-Kathrin Güttner und Johanna Mau aus der
zweiten Damenmannschaft aus. Zumindest Kathrin Urban stand für die
Liberoposition wieder zur Verfügung. Im ersten Satz übernahmen Jasmine Daneshi und
Katrin Wiese die Annahme/ Aussenposition, unterstützt von Meike Utzig auf
Diagonal sowie den beiden Mittelblockern Tanja Sander und Martina Laporte.
Zuspielerin Petra Halfmann wurde immer wieder von der ungenauen ETV-Annahme
gefordert und versuchte trotzdem, ihre Angreifer einigermaßen in Szene zu
setzen. Einigen guten Aktionen folgten immer wieder Unkonzentriertheiten und
Fehler, die den Greifswalderinnen ermöglichten, ins Spiel zu finden.
Folgerichtig gab die Armada den ersten Satz mit 22:25 ab. Der zweite Satz wurde
dann zwar mit 25:18 gewonnen, aber auch hier boten die ETVerinnen kein besonders
ansehnliches Spiel. Im Folgesatz dasselbe Bild, die Angriffe wurden auf die gut
abwehrenden Gegnerinnen geschlagen und zu viele Eigenfehler wurden produziert.
Trainer Christian Grussendorf nahm einen Diagonalwechsel vor und brachte Anni Güttner
ins Zuspiel und Julia Lang auf Diagonal. Besonders Anni sorgte zwar für
frischen Wind, konnte aber auch nicht verhindern, dass dieser Satz wieder mit
18:25 abgegeben wurde. Eine Niederlage wollte man sich nun allerdings gegen
Greifswald in keinem Fall erlauben und so wurde zwar nicht unbedingt schöner
aber immerhin effektiver gespielt, so dass der 4.Satz mit 25:12 deutlich und der
5.Satz mit 15:10 gewonnen werden konnten. Einziger Kommentar von Trainer
Grussendorf nach dem Spiel: ein Arbeitssieg. Mit diesem Spiel verabschiedet sich die Armada für diese Saison von ihrem Heimpublikum in Eimsbüttel und wird sich im nächsten Jahr mit leicht verändertem Gesicht präsentieren. Vorher soll aber der gemeinsame Ausflug mit den 1.Herren nach Stralsund am 01.April die Saison mit zwei Siegen für beide Teams abschließen. Für diese Fahrt wurde bereits ein Bus gechartert, Kaltgetränke geordert und auch erste "Fanplätze" sind bereits vergeben, die Vorbereitung stimmt also, fehlen nur noch zwei schöne Spiele!
TVF:
Aufschlag gegen einen der Großen Im letzten
Heimspiel vor Beginn der Volleyball-Meisterrunde
gilt es für die Frauen des TV Fischbek
(6., 22:14 Punkte), gegen den Dresdner
SC (3., 26:10) das 0:3 aus dem Hinspiel gutzumachen. "In den
vorherigen Spielen haben wir uns dem Niveau der schwächeren Gegner angepaßt.
Wenn wir uns jetzt nach oben anpassen, wäre ich zufrieden", hofft Trainer
Helmut v. Soosten auf einen Leistungssprung. Janina Krohe (18) soll am 26.3. (15
Uhr, Neumoorstück) als Libera wieder fleißig baggern. Abschied
aus der ersten Liga feiern die Ostbek
Cowboys (11.) am 25.3. (20 Uhr, Barsbütteler Weg 30) gegen den
Mitaufsteiger VC Markranstädt mit Ex-HSV-Coach Michael Mücke (Eintritt 7/5/4
Euro). str
Diese
Begeisterung schlägt fast alles Das
German Masters der NESTEA European Championship Tour macht in den kommenden vier
Jahren in Hamburg Station Zürich/Hamburg,
21. März 2006: Wer vor zwei Jahren dabei war und die Euphorie gefühlt
hat, die herrschte, als Europas Beach Volleyball Asse in Timmendorfer Strand um
die kontinentale Krone beim European Championship Final 2004 kämpften, wird
dieses Erlebnis in bleibender Erinnerung behalten. Auch Manfred von Richthofen,
Präsident des Deutschen Sportbundes (DSB), ließ sich seinerzeit im Kurort an
der Ostsee vom Flair verzaubern, das die Athleten und ihre Fans auf dem Centre
Court am Ostseestrand versprühten: „Diese Begeisterung schlägt fast alles,
was im Sport möglich ist“, schwärmte Präsident von Richthofen. Gerade für die Bürger der Hansestadt Hamburg
sind die Wochenend-Ausflüge nach Timmendorfer Strand ein lieb gewordenes
Ritual. Für sie gibt es eine gute Nachricht: In diesem Jahr müssen sie sich
nicht nach Norden aufmachen, um an den Strand zu kommen, denn der Strand kommt
zu ihnen. Vom 31. Mai. bis 3. Juni 2006 gastieren die besten Beach Volleyballer
Europas mit der NESTEA European Championship Tour in Hamburg. Alexandra
Dinges-Dierig, Senatorin für Bildung und Sport in Hamburg, sagte während einer
Pressekonferenz am Montag, bei der eine vierjährige Kooperation zwischen der
Hansestadt Hamburg und Global Sports Marketing (GSM) bekannt gegeben wurde:
„Ich freue mich, dass in unserer Stadt, wo Beach Volleyball eine grosse
Tradition hat, erstmals auch ein internationales Turnier durchgeführt wird.“
Hamburg sei als „Sportstadt am Wasser“ für die NESTEA European Championship
Tour prädestiniert, fügte die Senatorin hinzu. Gespielt wird in Hamburgs guter
Stube, dem Rathausmarkt, und mithin auf dem attraktivsten Eventgelände, das die
Stadt zu bieten hat. „Es freut uns sehr, dass wir dort von der Stadt Hamburg
willkommen geheissen werden“, betonte Christian Scholbrock, Managing Director
bei GSM. „Der Rathausmarkt als Veranstaltungsort ist genau das, was wir uns
gewünscht haben.“ Werner von Moltke, Präsident des Deutschen
Volleyball-Verbandes, freut sich zudem, dass „mit dem German Masters für die
kommenden Jahre ein Turnier der NESTEA European Championship Tour fest in
Hamburg verankert ist und im Jahre 2008 oder spätestens 2009 das
Europameisterschafts-Finale in Hamburg ausgetragen wird.“ Alle Beteiligten
haben sich für das zweite Turnier der diesjährigen Tour, die 2006 an sechs
Spielorten in Europa stattfindet, besonders viel vorgenommen: „Das German
Masters hat für uns ein besonderes Gewicht“, betont Hinnerk Femerling,
Operations Director bei GSM: „Unser Anspruch ist es, in Hamburg ein Turnier
auszurichten, das sich von der Stimmung und der Organisation an dem orientiert,
was wir in Timmendorf erlebt haben.“
Norddeutsche Senioren-Meisterschaft der Männer Die Norddeutsche Senioren-Meisterschaft der Männer
(Jahrgang ’70 und älter) findet am kommenden Sonnabend, dem 25. März 2006,
ab 12 Uhr in der Sporthalle Gymnasium Grootmoor in Hamburg-Bramfeld statt.
Folgende Mannschaften nehmen teil: -
ESV Turbine Greifswald Zuschauer sind herzlich willkommen - der Eintritt ist frei!
Hamburg:
Beach-EM vorm Rathaus HAMBURG
- Stephie Pohl und Okka schmettern, blocken und jubeln zu Füßen des Hamburger
Rathauses im Sand - dieses von deutschen Masters-Turnieren und Beach-Cups
bekannte Bild soll es in diesem Jahr erneut geben. Vom 31. Mai bis zum 3. Juni
messen sich die HSV-Vorzeigefrauen und EM-Dritten des Vorjahres bei den German
Masters 2006 aber mit den stärksten Beachvolleyball-Teams Europas. Das Turnier
für je 16 weibliche und männliche Duos um 100 000 Euro ist zweite Station der
"Nestea European Championship Tour", die mit der Europameisterschaft
in Den Haag ihren finalen Höhepunkt hat. Genau jene
EM will Hamburg mit Blick auf eine erneute Olympia-Bewerbung ebenso ausrichten.
"Die Tendenz geht klar in Richtung 2008", sagt Christian Scholbrock,
Managing-Direktor des Schweizer Rechteinhabers GSM. Das erste Turnier der für
vier Jahre mit der Stadt vereinbarten Kooperation werde ausschlaggebend sein.
Dafür nehmen der Deutsche Volleyball-Verband mit Chef Werner von Moltke und GSM
Einschränkungen in Kauf, die auch Hamburgs Beach-Pionier Frank Mackerodt (knüpfte
den Kontakt von GSM zur Stadt) kannte, ehe er sich 2002 erstmals auf dem
Rathausmarkt breitmachen durfte - gegen 25 000 Euro Gebühr. Diesmal
zahlt GSM weniger dafür, daß wiederum nur zwei Courts errichtet werden, einer
davon mit einer 4,5 Meter hohen Tribüne für maximal 2500 Besucher. "Ins
Rathaus muß man trotz aller Begeisterung noch reinkönnen", sieht
Sportsenatorin Alexandra Dinges-Dierig (CDU) auch den touristischen Aspekt.
"Hamburg nennt sich nicht umsonst Sportstadt." Veranstalter GSM plant,
für einen Teil der Sitzplätze Eintritt zu nehmen, wodurch laut Dinges-Dierig
"auch die Wertigkeit unterstrichen wird". str
Ostbek
Pirates: Deutliches 3:0 gegen Stralsund Stralsund
– OSV Pirates 0:3 (19:25/17:25/22:25) Es war ein
erfolgreiches Wochenende für die Spieler und den Trainer der
OSV Pirates. Nicht nur wegen des ersten Sieges in der Regionalliga seit
Dezember. Der zu erwarten war, der kommen musste gegen ein Stralsunder Team, das
jegliche Drittliga-Tauglichkeit vermissen ließ an diesem Tag. Stralsund,
ein Aufbaugegner zur rechten Zeit für das Team von Joachim Müller, das
sicherlich auch nicht das beste Volleyball
bot. Anpassung an die Verhältnisse. Doch es reichte, um die Gastgeber in Schach
zu halten bei diesem nie gefährdeten 3:0. Allein am Ende des dritten Satzes rückte
Stralsund dem OSV gefährlich auf die Pelle, machte aber in den entscheidenden
Phasen zu viele Eigenfehler. So
feierten die Pirates im von Lars Loßin gecharterten Neunsitzer-Partybus, der
voll schunkelnder Insassen schaukelnd gen Westen fuhr auf der neuen
Ostsee-Autobahn. Der
Sonntag aber war der eigentliche Glückstag für die OSV-Pirates: WiWa verlor in
Kronshagen sein letztes Spiel dieser Saison mit 2:3 – und rutscht, nun wieder
punktgleich mit den Pirates, aber mit dem schlechteren Satzverhältnis - hinter
Oststeinbek zurück auf Platz neun. Abstieg! Das heißt
nun nicht, dass der OSV nun sicher in der Liga bleibt. Zu undurchsichtig ist
weiterhin die Lage in Liga zwei und vier. Doch der direkte Abstiegskonkurrent
hat seine Chance vertan, den Zwei-Punkte-Vorsprung vor dem OSV zu halten. Nun geht
es gegen Kiel am Samstag. Kronshagen ist vier Punkte weg bei zwei noch
ausstehenden Spielen. Zwei Niederlagen des Tabellensiebten, zwei Siege des OSV
– und alle Abstiegsängste würden dem sicheren Klassenerhalt weichen. Graue,
schwer realisierbare Theorie. Sonntag
ist Hamburger Pokalfinale gegen Geesthacht. Und dort wollen die Pirates Meister
werden! Man munkelt, Geesthacht bereitet sich seit zwei Wochen zwei Mal täglich
mit Trainerstab und Physiotherapeuten-Team auf das Spiel des Jahres vor. Und
sicher werden auch einige Kiebitze aus Geesthacht nach Oststeinbek kommen und
sich im hintersten Eck der Tribüne Notizen machen am Samstag, wenn die Kieler Küstenstädter
kommen.
WiWa
Hamburg: Eindrucksvoll zurückgemeldet Mit einer souveränen Leistung hat
das WiWa-Team sein vorletztes Heimspiel glatt mit 3:0 (25:21, 25:17, 26:24)
gegen den USC Münster II gewonnen. Mit 24:14 Punkten behaupten die
Wandsbekerinnen damit den vierten Tabellenplatz und sind ihrem Saisonziel, einem
Platz im oberen Drittel der Tabelle, ein ganzes Stück näher gekommen. Dabei
konnten die langfristigen Ausfälle von Zuspielerin Jana Takacova und Ana
Schanze kompensiert werden. Die mit den Ausfällen
verbundenen taktischen Umstellungen im Spielsystem der Gastgeberinnen
gingen im Spiel gegen den Tabellenneunten – anders als noch vor Wochenfrist in
Warendorf – dieses Mal voll auf. Im ersten Satz war den WiWa-Spielerinnen die
Nervosität und der Druck nach zwei verlorenen Spielen in Folge zwar anzumerken,
so dass der USC Münster mit 13:8 in Führung gehen konnte, aber im weiteren
Verlauf des Satzes konnten die WiWa-Mädels die taktischen Umstellungen und die
neue Zuordnung im Team immer besser umsetzen. Eine zwischenzeitliche 10:16-Führung
der Gäste wurde egalisiert und durch eine Aufschlagserie von Andrea Dellnitz zu
einer 22:19-Führung umgebogen. „Nachdem wir unsere Annahmeleistung
stabilisieren konnten, war mir klar, dass wir diesen Satz gewinnen würden“,
kommentierte Trainer Carsten Schmidt nach der Satzführung.
Der zweite Satz begann stürmisch, mit krachenden
Sprungaufschlägen von Andrea Gerbig zog WiWa schnell mit 15:9 davon, vom USC Münster,
selber stark ersatzgeschwächt, kam kaum Gegenwehr. Mit Einsatz, Leidenschaft
und einer guten Aufschlagstrategie begeisterte das WiWa-Team die Zuschauer und
gewann den Satz deutlich mit 25:17. „Wir sind immer besser ins Spiel gekommen
während das junge Münsteraner Team immer größere Probleme im Spielaufbau
bekam“, sagte eine glückliche und wiedergenesene Spielführerin Silke
Niemeyer. Wer nun glaubte, dass WiWa auch den dritten Satz so deutlich für sich
entscheiden sollte, wurde eines Besseren belehrt.
Viele Aufschlagfehler auf beiden Seiten
dominierten den dritten Satz, entsprechend zerfahren war der Durchgang, in dem
sich kein Team absetzen konnte. Münster II übernahm lange die Führung, doch
dann war es Anita Dresse, die beim Stande von 12:13 das Aufschlagrecht bekam und
Druck machte. Mit platzierten und hart geschlagenen Aufschlägen bereitete sie
eine 14:13-Führung vor, das Eis schien gebrochen. Zwar ging es immer noch Punkt
für Punkt für beide Teams dem Satzende entgegen, doch die Hamburgerinnen
hatten die Nase vorn. Einen Satz- und Matchball werten die Gäste noch ab, aber
mit einem gelungenen Aufschlag beendete Andrea Gerbig den Satz und das Match mit
26:24. „Wir haben heute allen gezeigt, dass wir die deutliche Niederlage in
Warendorf gut verarbeitet haben und freuen uns auf das nächste Auswärtsspiel
in Potsdam“, sagte Trainer Carsten Schmidt zufrieden. Freuen dürfen sich auch alle, die dem Aufruf
gefolgt sind, das WiWa-Team am Samstag, den 25.03.2006, zum Auswärtsspiel in
Potsdam zu begleiten: die Mannschaft fährt auf Einladung von Förderkreismitglied
Krista Sager gemeinsam mit ihren Fans zunächst zu einer Besichtigung in den
Deutschen Bundestag, nach einem Snack in der Bundestagskantine geht es dann zum
Bundesliga-Spiel.
Kronshagen:
Triumphzug der Youngster Klassenerhalt
gesichert Der gestrige letzte Heimspieltag der 1. Herren des TSV Kronshagen gegen WiWa Hamburg endete nach einem furiosen Finale mit 3:2 für die Gastgeber. Die Gäste von WiWa Hamburg waren in dem Bewusstsein angereist, das Spiel gewinnen zu müssen, um noch eine letzte Chance auf den Klassenerhalt zu wahren und waren demenstprechend hochmotiviert in die Kronshagener Realschulhalle gekommen. So begannen sie auch das Spiel und Unkonzentriertheiten in der Kronshagener Annahme führten zum Gewinn des 1. Satzes für WiWa. Im 2. Satz drehten die Kronshagener dann allerdings auf und vor allem Blockaktionen von Jan-Peter Wurl, Matze Werner und Steller Heiko Mülmenstädt führten zum deutlichen Satzgewinn für die Gastgeber. Im dritten Satz begannen sie weiter konzentriert und wir gingen recht schnell in Führung. Doch eine leichte Schwächephase in der Annahme brachte die Gäste wieder ins Spiel zurück. Gegen Ende des Satzes stand es nach einigen unglücklichen Aktionen im Angriff 29:27 für WiWa Hamburg. Trainer Christoph Schimansky reagierte auf diesen unglücklichen Satzverlust mit der Einwechslung von Youngster Sebastian Fuchs für Florian Saß und bewies damit ein "goldenes Händchen". Sowohl im Block als auch im Angriff hatten die Gäste den "gnadenlosen" Aktionen Fuchs kaum etwas entgegenzusetzen. Die guten Sprungaufschläge von Florian Lüdike, gute Angriffe von Matze Werner und Jan-Peter Wurl und eine gute Annahmeleistung führten zu einem deutlichen Satzgewinn. Im fünften und entscheidenden Satz hatten Fuchs und Lüdike dann ihren großen Auftritt. Aus einer guten Annahme heraus wurden die beiden oft eingesetzt und machten aus fast jeder Aktion einen Punkt. Eine fulminante Aufschlagsserie von 7 Sprungaufschlägen von Florian Lüdike besiegelte schließlich den 3:2-Erfolg und damit den endgültigen Verbleib der 1. Herren in der Regionalliga-Nord.
Bundestrainer
nicht zu Fischbek HALLE/WESTFALEN - Der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) hat das Angebot an die Frauen-Bundesliga-Klubs NA. Hamburg Volleyball und Bayer Leverkusen zurückgezogen, im Hinblick auf Olympia 2008 in Peking mit einem der beiden Vereine eine Zusammenarbeit zur Förderung der Nationalmannschaft einzugehen. Nationaltrainer Lee Hee Wan hätte das Team des Kooperationspartners in der Bundesliga gecoacht. "Der DVV-Vorstand ist hier zu voreilig gewesen", sagte Thorsten Endres, Manager der Deutschen Volleyball-Liga (DVL). Offenkundig
war die Initiative des DVV-Vorstands nicht mit der DVL abgesprochen, stieß dort
auf Widerstand. Die Konkurrenz sah die Chancengleichheit gefährdet, da mit der
Abwanderung von Nationalspielerinnen zum von Lee betreuten Verein zu rechnen
sei. Endres fordert eine neue Konzeption, mag aber keinen Zeitplan benennen:
"Ein Schnellschuß hilft uns nicht." masch
USC
2: Kampf und Leidenschaft an der Elbe -ps- Hamburg. Leidenschaftlich gekämpft und dennoch verloren. Mit 0:3 (22:25, 18:25, 24:26) unterlag die Reserve des USC Münster in der zweiten Volleyball-Bundesliga der Frauen bei Wiwa Hamburg.
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