News

 Montag, 16. Januar 2006 

VCN-Teams triumphieren in Stralsund
Erste Heimniederlage für TV Fischbek
3:2 - Oststeinbeker machen es spannend
Fischbek verliert gegen Tabellenführer 1:3
Volley YoungStars starten mit einer Niederlage
VfB siegt souverän in Markranstädt
Ostbek Cowboys ringen Rüsselsheim nieder
Münster besiegt Braunschweig ohne Satzverlust
SCC Berlin: Erfolgreicher Rückrundenstart
US-Boy Chala machte den Unterschied
WiWa Hamburg: Routiniert durchgesetzt
Aachen:Vor toller Spitzen-Kulisse leider verloren
Fighting Kangaroos Chemnitz gelingt Revanche
Salomoni droht mit der Bank
Cowboys beweisen Siegeswillen und Nervenstärke
Ludwig-Damen in Hessen glänzend aufgelegt
Bottrop: Ein besseres Schaulaufen
Schwache WSU verliert verdient
USC-Reserve erfüllt Pflicht in Bremen
VVL: Der Befreiungsschlag
0:3 - Meister macht mit VCM kurzen Prozess
SSC-Damen meistern auch Bundesliga-Alltag
Parchim: Routine gab den Ausschlag
Neustadt: Ohne jegliche Chance
Warnemünde gewinnt Krimi-Spiel
VC Dresden: Griff in die Trickkiste hilft
Essen: Der erste Pass kam nicht
MSC zurück im grauen Liga-Alltag
Bayer: Missglückter Start in die Rückrunde

Januar 2006

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Zum Medien-Überblick

 

 

 

Norddeutschland - Norderstedter Zeitung

 Montag, 16. Januar 2006

  www.abendblatt.de 

VCN-Teams triumphieren in Stralsund

NORDERSTEDT - Auch wenn die Tabellensituation zunächst etwas anderes vermuten läßt: Der 3:1 (25:22, 18:25, 25:19, 25:21)-Auswärtserfolg der Regionalliga-Volleyballfrauen des 1. VC Norderstedt beim Drittletzten 1. VC Stralsund war eine heikle Sache für den Spitzenreiter. Und zwar nicht nur deshalb, weil der VCN im Hinspiel gegen die Stralsunderinnen ihre bislang einzige Saisonniederlage hinnehmen mußten. Ausgerechnet bei der Revanche fehlten die beiden gelernten Zuspielerinnen Juliane Lüning und Yuen Choi.

Das Duo war mit Janina Bettencourt und Annalena Broscheit auf Skireise mit der Schule. So traten die Norderstedterinnen ohne Spielmacherin an. In aller Eile wurde Katrin Salbach "angelernt"; mehr als zwei Trainingseinheiten konnte sich die Angreiferin aber nicht mit ihrer neuen Rolle im Team auseinandersetzen.

"Katrin hat ihre Aufgabe souverän gelöst", lobte Manager Thomas Broscheit. Daß sich angesichts derartiger Voraussetzungen kein attraktives Volleyballspiel entwickeln konnte, ist leicht zu verstehen - zumal auch Spielertrainerin Marina Cukseeva nicht ihren besten Tag erwischt hatte. Immer wieder wurden die Schmetterschläge der früheren Erstliga-Angreiferin abgeblockt. Wohl selten in ihrer langen Karriere war die gebürtige Kasachin so ineffektiv. Die Ursachen sind ein verminderter Trainingsumfang und mangelnde Spielpraxis.

Ab Ende des dritten Satzes ließ die Spielertrainerin dann ihre Tochter Natalia, deren Knieverletzung sich als nicht so schwer wie befürchtet herausgestellt hatte, auf das Feld.

Die Regionalliga-Volleyballer des 1. VC Norderstedt traten ebenfalls beim 1. VC Stralsund an und setzten sich ungefährdet mit 3:0 (25:22, 25:20, 25:14) durch.

"Das war mit Sicherheit keine berauschende Leistung von uns", stellte Trainer Andreas Meinken fest, "aber immerhin haben wir uns mit zunehmender Spielzeit gesteigert, damit bin ich sehr zufrieden." Der VCN verbesserte sich durch den Erfolg auf den dritten Tabellenplatz der Regionalliga.

Die Norderstedter fuhren nach dem Match übrigens nicht gleich wieder nach Hause, sondern übernachteten in Stralsund und erkundeten am nächsten Tag die kulturellen Güter der Hafenstadt. "Es gibt dort zum Beispiel eine sehenswerte Kirche", sagte Meinken. Das Nachtleben riß jedoch vor allem die jüngeren Spieler nicht so recht vom Hocker.

masch

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Montag, 16. Januar 2006

  www.abendblatt.de 

Erste Heimniederlage für TV Fischbek

Tabellenführer Rote Raben Vilsbiburg überzeugt mit fehlerfreier Vorstellung

Fischbek - Der Trost kam prompt: "So schlecht war das gar nicht. So darf man auch verlieren", sagte Werner Marnette, der Vorstandsvorsitzende der Norddeutschen Affinerie, zu Christina Benecke, der Mannschaftsführerin der Volleyball-Frauen des TV Fischbek. Ausgerechnet unter den Augen des Hauptsponsors mußten die Fischbekerinnen mit dem 1:3 (22:25, 23:25, 25:18, 19:25) gegen die Roten Raben Vilsbiburg ihre erste Bundesliga-Niederlage der Saison in heimischer Halle hinnehmen.

"Die Vilsbiburgerinnen sind uns zum Teil wie eine Wand erschienen, sie haben fast keine Fehler gemacht", beschrieb Nationalspielerin Benecke dem Unternehmens-Chef ihre Eindrücke vom Tabellenführer. Auch der Vizepräsident des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV), Götz Moser, sah in der unterschiedlichen Fehleranfälligkeit beider Teams den wesentlichen Leistungsunterschied.

"Ich hatte mir hier noch ein etwas engeres Spiel erhofft", so Moser. Der DVV-Funktionär hatte aber eine gute Nachricht für die Fischbekerinnen. Auch wenn die Halle am Neumoorstück zwei Meter zu flach ist, um den Anforderungen der Bundesliga zu genügen, wird der TV Fischbek wohl weiter dort spielen dürfen. "Ansonsten sind alle wesentlichen Bedingungen ja erfüllt", sagte er.

Die gut 800 meist fachkundigen Zuschauer in der Halle am Neumoorstück dürften sich gut unterhalten gefühlt haben. In den ersten beiden Sätzen blieben zum Beispiel die Vilsbiburgerinnen ohne eine einzige Fehlaufgabe. Und das, obwohl die Mannschaft mit den Aufschlägen durchaus Druck machte. Relativ knapp entschieden sie die beiden Durchgänge für sich. Beim 25:18 für den Gastgeber keimte bei den Fans des TV Fischbek sogar noch einmal Hoffnung auf. Aber die Gäste waren an diesem Tag effektiver. Mit dem 25:19 im letzten Satz nahmen die Roten Raben Vilsbiburg die Punkte mit nach Hause.

"Ich bin trotzdem nicht unzufrieden", stellte Fischbeks Trainer Helmut von Soosten fest. Eine Leistungssteigerung zu den letzten Spielen vor der Weihnachtspause sei klar zu sehen gewesen. Daß die Fischbekerinnen nun etwas den Anschluß an die Spitzenklubs verloren haben, irritiert ihn weniger. "Wir sind immer noch auf Kurs, unser Saisonziel zu erreichen, nämlich die Meisterschaftsrunde der besten Sechs", so der Trainer.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Montag, 16. Januar 2006

  www.abendblatt.de 

3:2 - Oststeinbeker machen es spannend

OSTSTEINBEK - Ich bin fix und fertig", japste Björn Domroese. Der Außenangreifer der Volleyball-Männer des Oststeinbeker SV mußte nach dem 3:2 im Fünfsatz-Krimi (23:25, 25:22, 23:25, 25:20, 15:13) über Mitaufsteiger TG Rüsselsheim erst einmal auf der Bank Platz nehmen und nach Luft schnappen. Die letzten Kraftreserven hatte er beim Dank an die 700 begeistert johlenden Zuschauer in der Walter-Ruckert-Sporthalle offenkundig verbraucht.

Im vierten Satz des Bundesliga-Kellerduells hatten die Stormarner mit 12:16 zurückgelegen. "Da waren wir eigentlich schon weg vom Fenster", sagte Domroese. "Aber bei so einem enthusiastischen Publikum kann man ja nicht einfach aufhören zu spielen." Zumal es diesmal ja nicht nur um zwei Punkte ging. Bei einer Niederlage gegen den Tabellenletzten aus Hessen hätten sich die "Ostbek Cowboys" erstmals auf einem der beiden direkten Abstiegsränge wiedergefunden. Zudem wären die Rüsselsheimer an ihnen in der Tabelle vorbei gewesen. Das läßt erahnen, wie groß der Druck war.

Ob das aber auch die Ursache für die Aussetzer der Oststeinbeker im ersten und dritten Satz gewesen sein mag, konnte selbst der im psychologischen Bereich so bewanderte Trainer Bernd Schlesinger nicht beantworten. Im ersten Durchgang hatten die Hausherren einen 15:12-Vorsprung verspielt, im dritten Durchgang reichte gar ein 23:19 nicht zum Satzgewinn.

Auffällig allerdings war, daß Hendrik Hofmann mehr Fehler als gewohnt unterliefen. Der Libero war aber schon im ersten Satz mit einem Mitspieler kollidiert und hielt trotz großer Schmerzen durch. Domroese gehörte im vierten Satz zu den Matchwinnern. Gemeinsam mit Stefan Trienen blockte er erfolgreich zum 25:20. Zuvor hatte der 24jährige die Schmetterbälle zum 22:20 und 23:20 sicher verwandelt, so den Widerstand des Gegners gebrochen. Und auch der im vierten Durchgang beim 12:16 für Christian Proske eingewechselte Martin Hofmann hatte einige erstklassige Abwehraktionen, "die immens wichtig und spielmitentscheidend waren", so Schlesinger.

Am Rande des Spiels vermeldete der OSV die Rückkehr von Mittelblocker Christian Bartram, der zuletzt beim USC Braunschweig (Zweite Bundesliga) spielte, zum Jahreswechsel aber eine Stelle als Arzt in Winsen/Luhe antrat und sich sofort bei seinem alten Klub meldete. Er übernimmt das Trikot von Beachvolleyball-Star Christoph Dieckmann, der für die Oststeinbeker nicht mehr spielen wird.

masch

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 16. Januar 2006

  www.abendblatt.de

Fischbek verliert gegen Tabellenführer 1:3

HAMBURG - Schon mal etwas von "Eierbällen" gehört? Nein? Die Volleyballfrauen des TV Fischbek spielen in der Bundesliga jedenfalls neuerdings nicht mit dem Spielgerät des American Football. Mit "Eierbällen" bezeichnete Mike Schöps, Trainer des Spitzenreiters Rote Raben Vilsbiburg, die Vielzahl von Netzrollern, die die gut 800 Zuschauer bei der 1:3-Niederlage (22:25, 23:25, 25:18, 19:25) der Fischbekerinnen in der Sporthalle am Neumoorstück zu sehen bekamen.

Allein im zweiten Satz fiel der Ball bei den letzten fünf Ballwechseln gleich dreimal von der Netzkante zum Fischbeker Nachteil auf den Boden. Doch auch ohne diese Glücksbälle war der Sieg des Tabellenführers verdient. Die ersten beiden Sätze hielten die Fischbekerinnen zwar gut mit, dem stetig hohen Niveau des Gegners hielt das Heimteam jedoch nicht stand. "Vilsbiburg hat wie eine Maschine gespielt", stellte Fischbeks Coach Helmut von Soosten fest.

Bemerkenswert: In den ersten zwei Durchgängen blieb das Team aus Bayern ohne Fehlaufgabe. Als der gerade eingewechselten Veronica Pongratz im dritten Satz bei einer Fischbeker Führung von 18:14 der erste Patzer ihrer Mannschaft in diesem Spielelement unterlief, verzeichnete die Statistik auf Fischbeker Seite schon acht Fehler.

"Ich hatte mir ein etwas engeres Spiel erhofft", sagte Götz Moser, Vizepräsident des Deutschen Volleyball-Verbandes; zumal die Hamburgerinnen bis dahin kein Heimspiel verloren hatten. Moser war an diesem Wochenende auf Hamburg-Tour, hatte tags zuvor den Sieg der Bundesliga-Männer des Oststeinbeker SV über Rüsselsheim gesehen. Angekündigt war auch Frauen-Bundestrainer Lee Hee Wan. Der hatte am Sonnabend einen schweren Autounfall, blieb mit seiner Frau zum Glück unverletzt, ließ sich aber entschuldigen.

Einen guten Eindruck hinterließ Diagonalangreiferin Kerstin Ahlke, die als punktbeste Fischbekerin 17 Zähler machte, ehe ihr im vierten Durchgang die Kraft ausging.

masch

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 16. Januar 2006

   

Volley YoungStars starten mit einer Niederlage

SCHWAIG - Zum Auftakt der Rückrunde in der zweiten Liga haben die Volley YoungStars am Samstag eine Niederlage kassiert. Das Auswärtsspiel beim SV Schwaig endete mit einem 0:3 (18:25, 20:25, 19:25).

In Schwaig würde es schwer werden zu gewinnen. Das wusste Trainer Söhnke Hinz schon bevor er sich mit seinem Team nach Franken aufmachte. Und er sollte leider Recht behalten. Dummerweise hatte sich auch noch Kapitän Thilo Späth mit Brechdurchfall kurzfristig abgemeldet. „Wir haben gut aufgeschlagen und das Zusammenspiel von Block und Feldabwehr hat geklappt“, freute sich Söhnke Hinz nach dem Spiel. Allerdings: Die Annahmespieler hatten nicht ihren besten Tag erwischt und so kamen wenig erfolgreiche Angriffe zustande. 

Im ersten Satz hielten die Häfler bis zum 10:10 mit, ehe sie die Gastgeber davon ziehen lassen mussten. Kurz nach Beginn des zweiten Durchgangs brachte Söhnke Hinz auf Außen Christian Scholze für Simon Quenzer und ab Mitte des Satzes Zuspieler Jonas Hemlein für Sören Schneider. Ab dem Zeitpunkt lief es zwar etwas besser, dennoch liefen die YoungStars einem Rückstand vergeblich hinterher. Der dritte Spielabschnitt begann viel versprechend. Bis 16:15 lagen die Gäste vorn, mussten sich aber letztlich den spielerisch und körperlich überlegenen Schwaigern geschlagen geben. 

Alles in allem zeigte sich Hinz zufrieden mit der Leistung seines Teams, das den routinierten Gastgebern nicht mehr entgegensetzen konnte.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 16. Januar 2006

   

VfB siegt souverän in Markranstädt

MARKRANSTÄDT - Am Deutschen Volleyballmeister VfB Friedrichshafen kommt zurzeit kein Team vorbei. Diese bittere Erfahrung musste am Samstag auch der VC Markranstädt machen. Das Team von Stelian Moculescu siegte bei den Leipziger Vorstädtern souverän mit 3:0 (25:12, 25:16, 25:16).

Nach einem schweren Champions-League-Spiel ist dem VfB Friedrichshafen schon hin und wieder ein Ausrutscher passiert. Nicht jedoch am Samstag. In der mit 700 Zuschauern nicht ganz ausverkauften Stadthalle in Markranstädt zeigten die Häfler vom ersten Ballwechsel an, dass mit ihnen nicht zu spaßen ist. Die Hoffnung von Markranstädts Manager Michael Nickeleit, die Gäste würden sich nicht so bissig zeigen, erfüllte sich nicht.

Um kein Risiko einzugehen, ließ Stelian Moculescu seine Mannschaft erneut in der Siegerformation vom vergangenen Donnerstag auflaufen. Wohl auch, um die eingespielte Sechs zwischen zwei Champions-League-Spielen nicht auseinander zu reißen. Simon Tischer organisierte das Zuspiel, Robert Hupka und Elvis Contreras spielten Annahme/Außen, Kapitän Joao Jose und Svetozar Ivanov übernahmen den Mittelblock, Jochen Schöps wie gehabt die Diagonalposition und Alexis Valido agierte als Libero. Lediglich gegen Ende des dritten Satzes schickte Moculescu Peter Nagy für Jochen Schöps aufs Feld.

Das Ergebnis spricht für sich und muss eigentlich nicht weiter kommentiert werden. Während sich Markranstädt nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat, zog der VfB sein starkes Spiel von Anfang bis Ende durch. „Die Jungs haben wunderschön gespielt“, schwärmte Moculescu von der Leistung seines Teams. Erfreulich war auch die Tatsache, dass Joao Jose und seine Mitspieler während des gesamten Spiels voll konzentriert zur Sache gingen. Lediglich gegen Ende schlichen sich einige Unachtsamkeiten ins Häfler Spiel ein, sonst wäre der letzte Satz wohl noch deutlicher ausgefallen.

Der VfB Friedrichshafen hat damit die Tabellenspitze souverän verteidigt. Am Sonntag reist der VfB weiter Richtung Kienbaum bei Berlin, wo sich das Häfler Team bis zu seinem Abflug nach Moskau am Dienstagmorgen im Leistungszentrum fit hält. Von Berlin-Tegel geht's mit dem Flieger in die russische Hauptstadt, wo das letzte Champions-League-Vorrundenspiel gegen Dinamo Moskau auf dem Plan steht.

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Montag, 16. Januar 2006

   

Ostbek Cowboys ringen Rüsselsheim nieder

Traumhafter Start in die Rückrunde für die Erstliga-Volleyballer des Oststeinbeker SV: Mit 3:2 (23:25, 25:22, 22:25, 25:20, 15:13) bezwang das Team von Trainer Bernd Schlesinger Mitaufsteiger TG Rüsselsheim und landete damit im Abstiegskampf einen Big Point. 800 Zuschauer feierten ihre Ostbek Cowboys nach dem Matchball euphorisch. „Die Jungs haben das Glück heute gezwungen“, sagte Schlesinger.

Wie in der Hinrunde, so zeigte sich schnell, dass sich da zwei Teams auf Augenhöhe begegnen, dass um jeden Punkt erbittert gerungen würde. OSV-Trainer Schlesinger setzte auf Zuspieler Sebastian Neufeld und begann über außen mit dem starken Björn Domroese und Mirko Suhren, der allerdings bald von Patrick Stellmann abgelöst wurde. Seine Sechs begann hochkonzentriert, arbeitete sich schnell eine 14:10-Führung heraus.

Plötzlich aber der Bruch im Spiel, Rüsselsheim konterte, angetrieben vom erfahrenen Zuspieler Thilo von Hagen. „Da hatte ich schon einen mächtigen Hals“, sagte Trainer Schlesinger, „das war exakt das Muster, nach dem wir in der Hinrunde einige Spiele aus der Hand gegeben haben.“ Zudem erlitt Libero Hendrik Hofmann in dieser Phase eine Halswirbelblockade, biss sich fortan mühsam durch das Spiel, kam so aber in der Abwehr seltener als gewohnt an den Ball.

Im zweiten Satz schien die TG obenauf, sehr sicher Edgar Krank und Frank Bachmann über außen, in der Mitte war Andreas Kolle nur schwer zu stoppen. Dann jedoch kamen die Cowboys wieder ins Rollen, Stefan Trienen und Felix Braun punkteten konsequent mit Schnellangriffen, und am Ende sicherten Domroeses krachende Sprungaufschläge den ungefährdeten Satzgewinn.

Aus der 10-Minuten-Pause kamen die Gastgeber wie elektrisiert zurück. „Das war der Level, den wir gerne immer spielen würden“, befand OSV-Abteilungschef Jan Schneider. 16:10 lautete die Führung, dann schlug Rüsselsheim zurück, doch Oststeinbek bog mit 22:20 ins Satzfinale ein. Was dann passierte, trieb nicht nur Schlesinger die Zornesröte ins Gesicht. Der Rüsselsheimer Kolle pfefferte einen Aufschlagwinner nach dem anderen übers Netz, der Oststeinbeker Spielaufbau brach mit einem Mal vollkommen zusammen, nach wenigen Minuten hieß es 22:25, unfassbar. „Da waren alle wie gelähmt“, sagte Schlesinger, „von da an hatte ich Sorge, dass wir verlieren.“ Denn statt eines möglichen 3:0 stand es nach Sätzen 1:2, und Rüsselsheim nutzte den Ostbeker Schock aus, schlug sehr druckvoll auf, arbeitete vorbildlich in der Feldabwehr, zog im vierten Satz verdient auf 16:13 davon.

Entsetzen im Fanlager der Cowboys, ihre Jungs schienen kein Mittel mehr zu finden gegen das schnörkellose, aber effektive Spiel der Gäste. Bis Schlesinger der rettende Einfall kam. Martin Hofmann durfte aufs Feld, der den im Angriff überzeugenden, in der Feldabwehr aber allzu nachlässigen Christian Proske auf diagonal ablöste. Und Hoffmann, der Ur-Oststeinbeker, der sich 90 Minuten draußen warm hatte halten müssen, wurde zum Zündfunken, jetzt sprang der Motor an. Zwei spektakuläre Abwehrbälle, ein schwieriges Zuspiel löste Hofmann perfekt – kurze Zeit später war der OSV dran, zog dann an den konsternierten Rüsselsheimern vorbei, bis zum 25:20. „Das ist der Geist, den wir brauchen“, sagte Jan Schneider, „es hat mich unglaublich für Hoffi gefreut, denn seine Rolle war heute undankbar. Aber er hat das Spiel gedreht.“ La Ola schwappte durch die Halle, initiiert von den „Cowboys St. Pauli“.

Im fünften Satz war die Spannung kaum mehr auszuhalten, das Schicksalsspiel wurde zum Haareraufer. Und Schlesinger vertraute seinem Gefühl. Wieder schickte er Proske auf das Feld, dazu war Suhren zurückgekehrt, mit neuem Mut und kompromisslosen Angriffen. Beide Teams schenkten sich fortan nichts – fast nichts. Bei 14:13 für Oststeinbek landete der Aufschlag des TG-Spielers Anton Borger weit im Aus. Riesenjubel bei den Gastgebern und den Fans, Rüsselsheim ließ, nach couragiertem Spiel, die Köpfe hängen. Wie TG-Trainer Raimund Jeuck das Match gesehen hatte, wollte er der Öffentlichkeit hernach nicht mitteilen. „Das interessiert doch eh keinen“, sagte er. Bei der Pressekonferenz musste ihn der Rüsselsheimer Abteilungsleiter vertreten. Jeucks Mannschaft hatte zuvor mehr Format bewiesen.

Den Ostbek Cowboys konnte es egal sein. Im Restaurant Fairway´s feierten Mannschaft, Fans und Freunde des OSV noch bis weit nach Mitternacht, erstmals meldete die After-Game-Party ausverkauftes Haus. Die Stühle gingen aus, nicht aber das Bier.
Mit 6:18 Punkten hat der OSV nun ein Polster auf die TG Rüsselsheim (2:22), die weiter Tabellenletzter bleibt. Ist es auch ein sattes Polster? „So denken wir nicht“, sagt Jan Schneider, „wir wollen diesen 10. Platz verteidigen, und wir stellen uns auf einen Kampf bis zum letzten Spieltag ein. Leipzig kommt jetzt wie erwartet mit der Kraft der Verzweiflung, den Sieg gegen Wuppertal hatten wir irgendwie erwartet. Und auch Rüsselsheim schreiben wir nicht ab. Aber das Wichtigste ist: Der Cowboys-Spirit ist zurück, mit dieser Einstellung haben wir in der Rückrunde alle Chancen.“

Den OSV unterstützen wird künftig wieder Mittelblocker Christian Bartram, 32, der aus beruflichen Gründen aus Braunschweig zurückgekehrt ist. Der Arzt spielte bereits zwischen 2002 und 2004 in Oststeinbek und war schon am Samstag spielberechtigt, kam jedoch nicht zum Einsatz. „Spielerisch braucht er noch ein bisschen, aber als Typ hilft er der Mannschaft jetzt schon weiter“, sagt Trainer Schlesinger. „`Lette´ wird den Jungs ordentlich Beine machen.“

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 16. Januar 2006

   

Münster besiegt Braunschweig ohne Satzverlust

Die Volleyballerinnen vom USC Münster haben den ersten Dreisatz-Sieg in dieser Saison perfekt gemacht. Im letzten Spiel der Hinrunde gewannen sie mit 3:0 (25:18, 28:26, 25:17) gegen den USC Braunschweig und bilden mit Schwerin und Vilsbiburg damit weiterhin ein punktgleiches Spitzentrio

Die Mehrheit der User auf der Website der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) sollte dieses Mal nicht recht behalten. Bei einer Umfrage tippten stattliche 37 Prozent, die Volleyballerinnen vom USC Münster würden die Hinrunde in der Frauen-Bundesliga als Tabellenerste beenden und damit die härtesten Mitbewerber um die Herbstmeisterschaft, den Schweriner SC und die Roten Raben Vilsbiburg, hinter sich lassen. Da aber Schwerin den VfB 91 Suhl mit 3:0 besiegte und auch Vilsbiburg 3:1 beim TV Fischbek gewann, konnten die Münsteranerinnen an den punktgleichen Konkurrenten nicht vorbeiziehen, rangieren aber nur aufgrund des schlechteren Satzverhältnisses auf Platz drei.

„Das war eine sehr ordentliche Hinrunde, die wir da abgeliefert haben“, sagte Münsters Trainer Axel Büring. „Wir sind oben dabei und die Mannschaft ist gewillt, das auch fortzusetzen.“ Aber nicht nur mit dem bisherigen Saisonverlauf zeigte sich der Coach zufrieden, sondern auch mit der Leistung, die seine Spielerinnen am Sonntagnachmittag beim USC Braunschweig zeigten. Denn zum ersten Mal in dieser Saison gelang dem USC mit dem 3:0 (25:18, 28:26, 25:17) ein Erfolg ohne Satzverlust. „Das haben die Mädels gut gemacht“, so Büring. „Sie haben gekämpft und sich anständig präsentiert.“

Nur im zweiten Abschnitt gelang es den Braunschweigerinnen, den Unabhängigen Paroli zu bieten. Bis zu vier Punkte lag Münster hier zurück und musste sogar zwei Satzbälle abwehren, ehe der knappe 28:26-Erfolg perfekt war. „Insgesamt haben wir solide gespielt und wenig Fehler gemacht“, sagte Büring und stellte zufrieden fest: „Eigentlich waren wir immer einen Tick besser.“ Insbesondere hob er neben Johanna Barg, die nach dem begeisternden Pokal-Halbfinale auch dieses Mal in der Startformation stand und eine überzeugende Leistung bot, Zuspielerin Tanja Hart hervor. „Tanja hat die Bälle gut verteilt und ein Spiel mit vielen Kombinationen aufgezogen.“

USC Münster zu Gast beim TV Mesum

Am Donnerstag (19. Januar) sind die Volleyballerinnen vom USC Münster zu Gast beim TV Mesum. Von 16 bis 18 Uhr übernehmen zuerst die beiden Nationalspielerinnen Caroline Wensink und Andrea Berg ein Jugendtraining des TVM. Anschließend steht von 18 bis 20 Uhr ein komplettes Balltraining des Erstligateams in der Mesumer Don-Bosco-Halle auf dem Programm.

Wählen Sie den USC Münster zur Münsteraner Mannschaft des Jahres!

Geben Sie dem USC Münster auch bei der Wahl zu Münsters Sportlern des Jahres Ihre Stimme. Neben dem Erstligateam sind auch Andrea Berg als Sportlerin sowie Alisa Kasselmann als Juniorsportlerin des Jahres nominiert. Abgestimmt werden kann mit Hilfe der Stimmzettel, die in den Westfälischen Nachrichten abgedruckt sind beziehungsweise beim Karstadt Sport sowie der WN-Geschäftsstelle am Prinzipalmarkt in Münster ausliegen. Das Votum kann aber auch per E-Mail über www.westline.de/go/sportlerwahl abgegeben werden.

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Montag, 16. Januar 2006

   

SCC Berlin: Erfolgreicher Rückrundenstart

Mit einem souveränen 3:0-Erfolg bei Aufsteiger VV Humann Essen starteten die Bundesliga-Volleyballer des SC Charlottenburg gestern in die Rückrunde. Die einzelnen Satzergebnisse (16, 17, 17) verdeutlichen die Überlegenheit der Berliner. Schon nach 57 Minuten mussten die cirka 600 Zuschauer in der Essener Wolfsgrube unerwartet früh den Heimweg antreten.

Insbesondere die harten und platzierten Aufschläge der SCC-Akteure stellten die Gastgeber, die sich in der Hinrunde mit vier (Auswärts-)Siegen als stärkster der drei Aufsteiger einen bemerkenswerten 8. Platz erspielten, immer wieder vor unlösbare Probleme. Aber auch mit ihrem variablen Angriffsspiel setzten die Berliner den Gegner permanent unter Druck und ließen die Essener dadurch kaum zur Entfaltung kommen. Beste Punktesammler auf Berliner Seite waren Liefke (18), Prüsener (12) und Böhme (11).

Auf der Zuspielposition führte erstmals seit seiner Operation im Dezember wieder Mannschaftskapitän Jaroslav Skach die Regie. Und auch Mittelblocker Aleksandar Spirovski konnte nach mehrmonatiger Verletzungspause ab Ende des zweiten Satzes sein Comeback feiern. „Nun haben wir endlich wieder mehr taktische Möglichkeiten.“, kommentierte Michael Warm diese erfreuliche Situation und auch ansonsten zeigte sich der SCC-Coach zufrieden: „Die Mannschaft ist heute geschlossen und konzentriert aufgetreten. Damit konnten wir den positiven Leistungstrend der letzten Wochen bestätigen und fortsetzen. Wir sind auf dem richtigen Weg.“

 

 

Deutschland - CarGo! Bottrop-News

 Montag, 16. Januar 2006

   

US-Boy Chala machte den Unterschied

Dass Comicfiguren die Freunde der Amerikaner sind, ist ja allgemein bekannt und so war es mehr als selbstverständlich, das Sponsorpartner GelsenNet zum Spielbeginn ihren FLATMAN präsentierten, um vor allem CarGos!-US-Boy Geronimo Chala auf Touren zu bringen.

Und nach dem Abklatschen von FLATMAN machte der US-Sonnyboy ernst und führte sein Team vor 250 Zuschauern zu einem 3:0 (25:22, 25:20 und 27:25) - Sieg. „ Chala machte heute den Unterschied zwischen CarGo! und Berlin aus!“ so Bottrops sportlicher Leiter Michael Werzinger nach dem Spiel.

Trainer Matthias Biesiada, der auf seinen am Finger verletzten Kapitän Ferdinand Stebner verzichtete, hatte vor dem Spiel auf volle Teamkonzentration gesetzt und sein Team beim gemeinsamen Mittagessen auf seine Spieltaktik eingeschworen.

Mit einer zunächst konzentrierten taktischen und spielerischen Teamleistung ging CarGo! unter Führung von Zuspieler Denis Schirmeisen in der Mitte des ersten Satz in Front, führten zeitweise mit 5-6 Punkten und spulten gegen das hochgewachsene Junioren-Nationalteam aus dem Olympiastützpunkt Berlin sein Spielprogramm aus einer sicheren Annahme um Libero Torben Mols ab. Immer wieder wurden Yesiltas, Romund, Wernitz und Kurowski von Schirmeisen schnell eingesetzt, um Löcher in den hochgewachsenen Block zu reißen. Und dies gelang vor allem US-Boy Geronimo Chala, der im Angriff eine fast 100%prozentige Ausbeute aufweisen konnte. Lediglich im Block bei zu dicht gestellten Bällen und im Angriff durch den Berliner Kleefisch wussten die Berliner Nachwuchsvolleyballer zu punkten.

Im zweiten Satz ging CarGo! frühzeitig in Führung und schaukelte hernach den Satz nach Hause, um im dritten Satz einen Gang zurück zu schalten. Coach Matthias Biesiada mahnte zu mehr Aufmerksamkeit und mit viel Glück ging der offene Schlagabtausch knapp mit 27:25 an CarGo! Dabei wechselte Biesiada mehrfach, um verschiedene taktische Varianten auszuprobieren.

Nach dem Erfolg in Braunschweig und gegen Berlin gilt es nun am kommenden Wochenende in Giesen zu punkten. Gelingt dies, ist Platz vier in Sicht. „Wir denken positiv!“ so Biesiada.

Michael Werzinger

 

 

Deutschland - WiWa Hamburg-News

 Montag, 16. Januar 2006

   

WiWa Hamburg: Routiniert durchgesetzt

Mit einem knappen, aber letztlich ungefährdeten 3:1-Erfolg beim 1. VC Parchim (25:15, 15:25, 25:23, 25:23) verteidigte das Team von WiWa Hamburg den dritten Tabellenplatz in der 2. Bundesliga Nord.

Nach dem glatten 3:0-Hinspielsieg wollten Mannschaftsführerin Silke Niemeyer und ihre Mitspielerinnen auch beim ersten Rückrundenspiel in Mecklenburg-Vorpommern nichts anbrennen lassen. Nach einem furiosen Start ging WiWa mit 6 : 0 in Führung, baute diese mit diversen guten Block-Feldabwehraktionen sogar bis zum 22 : 6 aus, ohne dass die jungen Parchimerinnen bis dahin einen Fuß auf die Erde bekommen hätten. Doch leider schalteten die Hamburgerinnen dann einen Gang herunter, ließen immerhin noch 11 Punkte zu und den Gegner damit ins Spiel finden.

Und das Team um Zuspielerin Svantje Basan kam im zweiten Durchgang erst so richtig in Fahrt – viele gute Angriffe fanden ihren Weg ins Feld, während WiWa Hamburg in dieser Spielphase wenig Bereitschaft erkennen ließ, kämpferisch dagegen zu halten. Verdienter-maßen kamen die Gastgeberinnen mit 25 : 15 zum Satzausgleich.

Nach deutlichen Worten von Trainer Carsten Schmidt agierten die WiWa-Spielerinnen im dritten Satz wieder aufmerksamer. Dennoch konnte sich bis zum 22 : 22 keine Mannschaft deutlich absetzen. Andrea Dellnitz blieb es vorbehalten, ihr Team mit zwei taktisch clever gesetzten Aufschlägen wieder auf die Siegerstraße zu bringen. Gleich der erste Satzball konnte routiniert zum 25 : 23 verwandelt werden.

Im vierten Durchgang gelang es WiWa Hamburg den Aufschlagdruck auf die gegnerische Annahme noch einmal zu erhöhen. Als Anita Drese nach der letzten technischen Auszeit den Punkt zum 17 : 11 markierte, wähnten sich die WiWa-Spielerinnen wohl schon zu Hause, doch einige Unaufmerksamkeiten in der Annahme führten dazu, dass der 1. VC Parchim wieder herankam und sogar mit 21 : 20 in Führung ging. Gerade noch rechtzeitig fanden die WiWa´s zurück zum konzentrierten Aufbauspiel während die jungen Parchimerinnen Nerven zeigten. Folgerichtig kam WiWa Hamburg bei 24 : 23 zum ersten Matchball. Dabei spielte Zuspielerin Jana Takacova ihre ganze Erfahrung aus und versenkte den zweiten Ball schön im gegnerischen Feld. Damit beendete sie ein Spiel, das aus Sicht von Trainer Carsten Schmidt schnell als glanzloser Arbeitssieg abgehakt werden dürfte: „Mund abwischen und weiter! Dies war sicherlich nicht unsere stärkste Saisonleistung, aber es hat heute immerhin gereicht, die beiden Punkt zu entführen. Mit diesem Ergebnis können wir ganz zufrieden sein.“

Bleibt zu hoffen, dass sich WiWa Hamburg beim Heimspiel gegen BTS Neustadt-Bremen am nächsten Sonntag wieder etwas spielfreudiger präsentiert.

WiWa Hamburg – BTS Neustadt Bremen; 22.01.2006, 16:00 Uhr; Sporthalle Wandsbek

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Montag, 16. Januar 2006

   

Aachen:Vor toller Spitzen-Kulisse leider verloren

Alemannia Aachen – TSV 1860 Spandau 1:3 (25:18, 13:25, 23:25, 20:25):

„Das war ein grandioses Spiel mit fantastischen Fans im Rücken. Leider konnten wir dieses einmalige Publikum und uns trotz der sehr guten Leistung nicht mit einem Sieg belohnen,“ fasste Trainer Luc Humblet das Spiel zufrieden, aber dennoch traurig zusammen. Sein Gegenüber Jürgen Schier sah es so: “Wenn ich meine Sechs des ersten Satzes auf dem Feld lasse, verlieren wir hier 0:3.“ 

Doch diesen Gefallen tat er den Aachenerinnen leider nicht. Er wechselte seine starke Diagonalspielerin auf die Mitte und brachte zusätzlich eine weitere neue Mittelspielerin, welche beide dem Alemannia-Block und der Abwehr fortan mehr Probleme bereiteten als Spandaus Mitte noch zu Beginn des Spiels. Alemannia hatte allerdings auch losgelegt wie die Feuerwehr. Kapitänin Lis Zernickow und ihr Team spielten wie aus einem Guss, schlugen gut auf, wehrten clever ab und hämmerten den Ball teilweise nach Belieben ins Berliner Feld. Dieses Niveau  konnte man allerdings unmöglich über drei Sätze halten, das merkte man zu Beginn des zweiten Durchgangs recht schnell. 

Und ab Beginn des Satzes 3 war es ein offener Schlagabtausch, welcher die brechend „volle Hütte Bergische Gasse“ (annähernd 700 Zuschauer!!!) immer wieder zu Beifallsstürmen brachte. Hierbei muss man die 160 Schülerinnen des St. Ursula-Gymnasiums erwähnen, die einen „Aktionstag“ dankbar annahmen und ständig Stimmung machten. Bayer Leverkusens Erstligatrainerin Gudula Krause war beeindruckt von dieser Aachener Atmosphäre und voll des Lobes.

Die immens gute Stimmung brachte die Alemannia-Ladies in so gute Spiellaune, dass man ohne Übertreibung sagen kann: Mit einer solchen Leistung hätte man letzte Woche die Hamburgerinnen sicherlich geschlagen. Überhaupt: wenn man diese Leistungsstärke kompensieren könnte, wird es jeder Gegner schwer haben gegen Aachens Team. Allerdings bewiesen die Spandauerinnen mit ihrer Abgeklärtheit, warum sie auf Platz eins der Tabelle stehen und Aachens Publikum applaudierte nach erfolgreichem Matchball fair den Siegerinnen. 

Nun steht Alemannia Aachen mit 12:12 Punkten auf Rang sechs der Tabelle, hat zwei Wochenenden spielfrei, um dann erneut zwei Heimspiele hintereinander zu bestreiten: Sonntag, 5. Februar 2006, 15.00 Uhr gegen Aufsteiger Bremen-Neustadt (Hinspiel 3:2 gewonnen) und Sonntag, 12. Februar 2006, 15.00 Uhr gegen Bundesligaabsteiger Emlichheim (Hinspiel 0:3) – beide Spiele in der Bergischen Gasse. Wenn bei diesen Partien all jene Zuschauer wiederkommen, die Sonntagnachmittag von der Leistung und dem Spiel gegen Spandau begeistert waren, dürften es wieder extrem volle Hütten werden. Das Team jedenfalls brennt darauf, wieder vor solchen Fans zu spielen.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Montag, 16. Januar 2006

   www.volleyballer.de 

Fighting Kangaroos Chemnitz gelingt Revanche

Nach der Niederlage vom vergangenen Wochenende gegen den TSV Stuttgart haben die Chemnitzer Zweitliga-Volleyballerinnen der Fighting Kangaroos zu Beginn der Rückrunde wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden.

Durch den 3:0 (26:24, 28:26, 25:18) Auswärtserfolg beim TV Hülzweiler springen die „Kängurus“ mit nun 20:8 Punkten wieder auf Rang hinter Spitzenreiter Lohhof (26:2) und Erfurt (26:2). Die Chemnitzer „Kängarus“ profitieren dabei von der 2:3-Niederlage des SV Sinsheim gegen den TSV Stuttgart.

250 Zuschauer sahen zunächst zwei spannende Sätze (26:24, 28:26), bei denen am Ende die Damen des Chemnitzer PSV die Nase vorn hatten. Zur Erinnerung: Im Hinspiel führte Chemnitz ebenfalls schon mit 2:0 nach Sätzen, ehe der TV aus Hülzweiler einen Matchball abwehrte, das Spiel mit 3:2 gewann und die Punkte mit ins Saarland nahm.

Dieses Mal ließen die Chemnitzer Kangaroos im dritten Durchgang nichts mehr anbrennen, siegten verdient mit 25:18 und revanchierten sich nach 76 Minuten Spielzeit eindrucksvoll für die Auftaktniederlage zu Saisonbeginn.

Mathias Vogel

 

 

Deutschland - Newsclick.de

 Montag, 16. Januar 2006

   www.newsclick.de 

Salomoni droht mit der Bank

Volleyball-Bundesligist USC Braunschweig unterliegt dem Meister Münster 0:3

BRAUNSCHWEIG. "Ich weiß nicht. Es lief die Woche im Training schon nicht", sagte Dominice Steffen, zuckte mit den Schultern und schlich vom Feld.

 

 

Deutschland - Die Welt

 Montag, 16. Januar 2006

   www.welt.de 

Cowboys beweisen Siegeswillen und Nervenstärke

Wichtiger Erfolg für Oststeinbeks Volleyballer gegen Rüsselsheim im Kampf um den Klassenerhalt

Der Erlebnisfaktor bei den Ostbek Cowboys könnte höher nicht sein. Das Team um Trainer Bernd Schlesinger konnte das so wichtige erste Spiel der Rückserie gegen die TG Rüsselsheim in äußerst spannenden fünf Sätzen mit 3:2 (23:25, 25:22, 23:25, 25:20, 15:13) für sich entscheiden.

 

 

Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten

 Montag, 16. Januar 2006

   www.dnn-online.de 

Ludwig-Damen in Hessen glänzend aufgelegt

Dresden. Die DSC-Volleyballerinnen haben einen glänzenden Start ins neue Jahr hingelegt. Sie beendeten die Bundesliga-Hinrunde beim VC Wiesbaden mit einem klaren 3:0-Sieg (25:20, 25:12, 25:14). Damit halten die Elbestädterinnen Tuchfühlung zur Spitze.

 

 

Deutschland - Ruhr Nachrichten

 Montag, 16. Januar 2006

   www.westline.de 

Bottrop: Ein besseres Schaulaufen

Volleyball-Zweitligist CarGo! Bottrop hat sein Heimspiel gegen das Zürich Team VC Olympia Berlin mit 3:0 (25:22, 25:20 und 27:25) gewonnen. Die Zuschauer in der nur spärlich besetzten Dieter-Renz-Halle sahen einen souveränen Gastgeber.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 16. Januar 2006

   www.westline.de 

Schwache WSU verliert verdient

Warendorf. Den sportlichen Start in das neue Jahr hatten sich die Volleyballerinnen der Warendorfer SU ganz anders vorgestellt. 

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 16. Januar 2006

   www.westline.de 

USC-Reserve erfüllt Pflicht in Bremen

-ag- Münster. Die Zweitliga-Reserve des USC Münster hat ihre Pflichtaufgabe glanzlos, aber letztlich souverän erfüllt. Beim 3:0 (25:21, 25:23, 25:20)-Erfolg beim Ligaschlusslicht Neustadt-Bremen gelang den Spielerinnen um Trainer Tom Holthaus damit die Revanche ...

 

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung

 Montag, 16. Januar 2006

   www.lvz-online.de 

VVL: Der Befreiungsschlag

Leipzig. Es war ein Befreiungsschlag, es war eine Auferstehung. Als Dejan Stankovic gestern um 17.18 Uhr den Matchball verwandelte, tobte ein Jubelsturm durch die ausverkaufte Brüderhalle.

 

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung

 Montag, 16. Januar 2006

   www.lvz-online.de 

0:3 - Meister macht mit VCM kurzen Prozess

Markranstädt. Ein Glück, dass der Gegner VfB Friedrichshafen hieß. Gegen jeden anderen Kontrahenten hätte Volleyball-Bundesligist VC Markranstädt nach der deftigen 0:3-Klatsche wohl so ziemlich alles in Frage gestellt.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Montag, 16. Januar 2006

   www.svz.de 

SSC-Damen meistern auch Bundesliga-Alltag

Nach 3:0 gegen Suhl weiter an Vilsbiburg dran

Schwerin - Mit dem 3:0 (15, 21, 24)-Erfolg gegen den VfB Suhl am Freitagsabend vor rund 600 Zuschauern in heimischer Halle übernahmen die Schweriner Volleyballerinnen die Tabellenspitze.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Montag, 16. Januar 2006

   www.svz.de 

Parchim: Routine gab den Ausschlag

1. VC Parchim bot dem Tabellendritten Paroli

Parchim - Die Zweitligavolleyballerinnen des 1. VC Parchim hatten gestern Nachmittag zu Hause gegen den Tabellendritten VG WiWa Hamburg durchaus Chancen auf einen Sieg.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Montag, 16. Januar 2006

   www.svz.de 

Neustadt: Ohne jegliche Chance

SV Neustadt-Glewe – SCU Emlichheim 0:3

Neustadt-Glewe - Dass man ohne entsprechende Vorbereitung in der zweiten Volleyball-Bundesliga kaum konkurrenzfähig ist, bekamen die Damen des SV Neustadt-Glewe gegen die SCU Emlichheim zu spüren.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Montag, 16. Januar 2006

   www.svz.de 

Warnemünde gewinnt Krimi-Spiel

3:2 über Bocholt / 20:18 im Tiebreak

Warnemünde - Die Zweitliga-Volleyballer des SV Warnemünde eilen derzeit von Sieg zu Sieg.

 

 

Deutschland - Sächsische Zeitung

 Montag, 16. Januar 2006

   www.sz-online.de 

VC Dresden: Griff in die Trickkiste hilft

VC Dresden

Der Jubel kannte keine Grenzen. Die VC-Männer klopften sich lachend auf die Schulter, und die Fans feierten ihr Team frenetisch. 

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 16. Januar 2006

   www.nrz.de 

Essen: Der erste Pass kam nicht

Humann hatte gegen Berlin keine echte Chance. Neupert hat viel Arbeit.

Der erste Punkt im neuen Jahr gehörte Volleyball-Erstligist VV Humann durch Mittelangreifer Oliver Kuhlmann. Was so verheißungsvoll begann, endete mit Ernüchterung.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 16. Januar 2006

   www.nrz.de 

MSC zurück im grauen Liga-Alltag

Moerser "Adler" brachten gestern eine 0:3-Pleite aus Unterhaching mit. Georg Grozer verschlief am Morgen.

Der erhoffte Sieg blieb aus, auch zumindest zum erwartet knappen Ergebnis kam es diesmal nicht - der Moerser SC unterlag gestern Nachmittag am 12. Spieltag der Volleyball-Bundesliga dem TSV Unterhaching mit 0:3 (18:25, 21:25, 23:25).

 

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung

 Montag, 16. Januar 2006

   www.wz-newsline.de 

Bayer: Missglückter Start in die Rückrunde

Mit 1:3 verlieren die Bundesliga-Volleyballer des SV Bayer beim Tabellenvorletzten VV Leipzig. Viele Spieler gingen angeschlagen in die Partie.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel