News

 Mittwoch, 18. Januar 2006 

CVJM: Nach Sieg in Rissen ins Exil
Ostbeker Piraten segeln in falsche Richtung
Russland zurück am Montreux Volley Masters
Düren noch mit ganz kleiner Hoffnung
Wie ein Davis Cup für Beach Volleyballer
VfB Friedrichshafen spielt für Jochen Schöps
A-Trainer-Lehrgang - Auch Sonderlehrgang geplant
TV Rottenburg: Der Traum nimmt Konturen an
Walter ist Europas Nummer eins
Lage der Sportunion wird so langsam bedrohlich

Januar 2006

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Norddeutschland - CVJM zu Hamburg-News

 Mittwoch, 18. Januar 2006

   

CVJM: Nach Sieg in Rissen ins Exil

Zum Jahresauftakt siegten die Regionalliga-Frauen des CVJM zu Hamburg beim Tabellenletzten Rissener SV mit 3:1. Am kommenden Sonntag folgt ein Heimspiel an ungewöhnlichem Ort: am Bramfelder Dorfplatz in der Halle Höhnkoppelort.

„Das war wahrlich keine Glanzleistung von uns“ fasste CVJM-Trainer Stefan Schubot das Geschehen beim 3:1 Erfolg seiner Spielerinnen beim aufopferungsvoll kämpfenden Regionalliga-Schlusslicht in Rissen zusammen. Mit 25:17, 25:23, 24:26 und 25:17 setzte sich der CVJM letztlich verdient durch. Ohne die erkrankte Kirsten „Kiki“ Pemöller und mit einigen erkälteten Spielerinnen agierte der Tabellenzweite im ersten Spiel nach der Weihnachtspause fahrig und überheblich.

Vielleicht wurde der erste Satz zu schnell und sicher gewonnen. Im zweiten und dritten Satz konnte Rissen auf gleicher Augenhöhe agieren. Dass dann der zweite Durchgang – unglücklich für die Rissenerinnen – an den CVJM fiel, ließ den Tabellenzweiten noch tiefer im Winterschlaf verharren. Erst der Rissener Satzgewinn brachte Bewegung ins Spiel. Eine klar herausgespielte 17:8 Führung wurde dann ins Ziel gebracht.

„Im Fussball wird nach solchen Leistungen immer davon gesprochen, dass in ein paar Wochen niemand mehr davon spricht, wie das Ergebnis zustande kam. Hoffen wir, dass auch wir in ein paar Wochen über bessere Leistungen berichten können.“ kommentierte Schubot das müde Geschehen. Schon am kommenden Sonntag hat der CVJM sein erstes Heimspiel des Jahres, und das an ungewohnter Stelle. „Aufgrund der Terminprobleme in der Wandsbeker Sporthalle müssen wir für unser Spiel gegen FT Adler Kiel in den Bramfelder Höhnkoppelort ausweichen, eine Halle, die wir gar nicht kennen. Ich hoffe, wir finden dort beim Aufbau die Netzpfosten ...“

CVJM - FT Adler Kiel, Sonntag, 22.01.2006, 15 Uhr, Sporthalle Höhnkoppelort

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Mittwoch, 18. Januar 2006

   

Ostbeker Piraten segeln in falsche Richtung

Oststeinbek 2 – WiWa Hamburg 2:3

Das erste Spiel der Rückrunde ging für die zweite Herrenmannschaft des OSV nach ganz gutem Start und einer 1:0-Satzführung den Bach hinunter. Im Tie-break verlor das Team von ‚Olli’ Müller gegen den Tabellenvorletzten WiWa Hamburg und wird sich, mit 6:12 Punkten auf Platz sechs stehend, zunächst einmal dem Abstiegskampf widmen müssen.

Das Pirates-Schiff schipperte gemächlich, aber souverän durch den ersten Satz. Steuermann Stefan Haarmeyer, der nach seinem Fingerbruch erstmals zum Einsatz kam und zunächst in der Zweiten Spielpraxis sammeln soll, spielte souverän zu und vor allem Heiko Student auf der Diagonalposition und Oliver Kook über die Mitte feuerten erfolgreiche Salven auf die WiWa-Barkasse.

Kräftige Schlagseite im zweiten Satz: Die Pirates wollten sich aufmachen zum Entern und schossen sich dabei selbst ein Loch in den Rumpf. WiWa, nicht wirklich viel stärker als zuvor, in der Abwehr aber kämpferisch zu harmlose Attacken der Pirates  erhaschend, setzte die Segel auf Sturm und führte gnadenlos zweistellig. Gerade so nicht einstellig, das Konto der  harmlosen Piraten zum Ende des zweiten Satzes. Wenig Kampf, wenig Stimmung, Gesichter, die Bände sprachen.

Die Verunsicherung der OSV-Spieler schlich sich durch den dritten Satz, den die Pirates ebenfalls, wenn auch knapper, verloren.

Die Wiederauferstehung erfolgte im vierten Durchgang. Das Leck war gestopft durch den klaren Satzgewinn, alles wird gut im Tie-break, so schien es. Doch die Winde drehten erneut nach einem knappen Vorsprung beim Seitenwechsel. Die Fehlerquote in Angriff und Annahme war hoch, zu hoch. WiWa brauchte nur seinen Stiefel herunterspielen. Das reichte für die Gäste, zwei wichtige Zähler zu entführen und die Pirates kräftig in die Bredouille zu bringen vor den nächsten Spielen. In zwei Wochen wartet Kronshagen auf die Oststeinbeker Erstliga-Reserve. Lauert vielmehr direkt hinter dem OSV, ebenfalls mit 6:12 Punkten, auf Rang sieben.

Sebastian Winter

 

 

International - Montreux Volley Masters-News

 Mittwoch, 18. Januar 2006

   

Russland zurück am Montreux Volley Masters

Montreux, 17. Januar 2006 - Nach einjähriger Absenz kehrt Russland 2006 zurück an den Genfersee. Die Olympia Silbermedaillen-Gewinnerinnen haben ihre Teilnahme am besten Einladungsturnier der Welt kürzlich mit grosser Vorfreude bestätigt. Neben Russland werden Titelverteidiger Brasilien, Olympiasieger China, Weltmeister Italien, Olympia Bronzemedaillist Kuba, Europameister Polen, Japan und Deutschland um den prestigeträchtigen Titel des Montreux Volley Masters 2006 kämpfen.

Die 22. Ausgabe des Weltklasse-Turniers findet vom 6. - 11. Juni in der Perrier-Halle in Montreux statt. Alle teilnehmenden Teams freuen sich auf ihren Auftritt an der waadtländischen Riviera. Als Vorbereitung auf die im November in Japan stattfindenden Weltmeisterschaften kommt dem diesjährigen Turnier in Montreux eine besondere Bedeutung zu.

Nachdem die acht teilnehmenden Teams feststehen, kann das Organisationskomitee des Montreux Volley Masters in den folgenden Tagen den Spielplan ausarbeiten. Wie bisher werden die acht Teams in zwei Gruppen ausgelost, wo sich die beiden Gruppenersten nach der Vorrunde für die Halbfinalspiele qualifizieren.

Die Spiele während der Woche finden um 16 Uhr 30, 18 Uhr 30 und 21 Uhr statt. Die Organisatoren sind bestrebt, die Spielansetzung ganz im Sinne der Zuschauerinnen und Zuschauern, Sponsoren und dem internationalen Fernsehpublikum zu gestalten. Die genauen Daten entnehmen Sie in Kürze auf www.volleymasters.ch. Alle Volleyballfans, die nicht auf die besten Volleyball-Spielerinnen der Welt verzichten möchten, werden ihre Tickets ab dem 6. März bestellen können.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 18. Januar 2006

   

Düren noch mit ganz kleiner Hoffnung

Europapokal: Letzter Vorrundenspieltag in der Champions League

Am letzten Vorrundenspieltag in der INDESIT European Champions League hofft evivo Düren am morgigen 18. Januar auf ein Wunder von Bonn (ab 19.15 Uhr live auf Premiere). Friedrichshafen kann dagegen kurz vorher in Moskau (ab 16.55 Uhr live auf Premiere) befreit aufspielen.

Während die Mannschaft vom VfB Friedrichshafen am letzten Vorrundenspieltag in der INDESIT European Champions League ohne großen Druck und Sorgen nach Moskau reist, um dort am Mittwoch gegen den Tabellenführer der Gruppe B, Dynamo Moskau, zu spielen, muss das Team von Trainer Bernd Werschek ebenfalls am Mittwoch Abend in der Bonner Hardtberghalle gegen das italienische Starensemble aus Treviso schon auf ein Wunder hoffen, um vielleicht doch noch den so wichtigen vierten Tabellenplatz in der Gruppe C zu erreichen, der Deutschland auch im nächsten Jahr den zweiten Teilnehmer in der Champions League garantieren würde. 

Doch gegen den Tabellenführer aus Italien sind die Dürener nicht nur auf einen eigenen Sieg angewiesen, sondern müssen auch auf einen deutlichen Sieg im anderen Gruppenspiel von Maaseik gegen Wien hoffen (bei Punktgleichstand zählen die kleinen Punkte!). Da die Arena Düren schon seit langem anders für diesen Abend verplant ist, ziehen die Dürener nach Bonn um, und hoffen dort auf ähnlich lautstarke Unterstützung wie in der heimischen Arena. Die Häfler haben ihrerseits den dritten Tabellenplatz sicher, und können selbst bei eigenem Sieg in Moskau den zweiten Platz nur durch eine gleichzeitige deutliche Niederlage von Tours VB gegen den Tabellenletzten Kladno erreichen.

Viele weitere deutsche Spieler sind mit ihren Klubs in entscheidenden Spielen des Europapokals vertreten: Im Duell um den letzten Champions League Platz in der KO-Runde treffen Maaseik (mit Georg Wiebel) und Wien (mit Norbert Walter) am 18. Januar aufeinander. Der Sieger steht in der Runde der besten zwölf Mannschaften. Schon vor dem letzten Gruppenspiel gegen Ekaterinenburg (17. Januar) hat sich Angelina Grün mit ihrem italienischen Verein Bergamo für die KO-Runde der besten sechs Teams in der Champions League der Frauen qualifiziert.

Im Viertelfinale des Top Teams Cup der Männer muss Mark Siebeck mit seinem polnischen Klub Olsztyn nach einer 2:3-Hinspiel-Niederlage (95:110-Ballpunkte) gegen Athen genau 15 Ballpunkte aufholen, um sich den Traum vom Finalturnier der besten vier Teams zu erfüllen. Den Schritt dürften Christian Dünnes und Vincent Lange in Diensten von Piacenza bereits nach dem deutlichen 3:0 (75:56) über Ankara vollzogen haben. Beide Spiele finden am 18. Januar statt.

Im Top Teams Cup der Frauen geht Lichtenvoorde/Niederlande, trainiert von Matthias Eichinger und besetzt mit Anja Krause und Stefanie Lammers, mit einem hauchdünnen Drei-Punktepolster in das Rückspiel gegen Zürich. In das Viertelfinal-Rückspiel des CEV-Pokals gehen drei deutsche Nationalspieler relativ entspannt: Christian Pampel und Björn Andrae müssen nach dem 3:0-Sieg (75:54) über Soria nur noch die Pflicht erfüllen (17. Januar), Ralph Bergmann mit Paris nach dem 3:0 (75:61) über Lille konzentriert bei der Sache bleiben. Eng könnte es noch für Hanka Pachale und Chieri werden, die zwar das Hinspiel gegen Amstelveen mit 3:1 (95:84) gewannen, sich aber kein großes Punktepolster für das Rückspiel (19. Januar) anlegen konnten.

Seit dieser Saison geben im Europapokal die Ballpunkte und nicht mehr die Sätze den Ausschlag über das Weiterkommen der Teams.

 

 

Deutschland - Global Sports-News

 Mittwoch, 18. Januar 2006

   

Wie ein Davis Cup für Beach Volleyballer

Bei der zweiten Auflage des Beach Nations Cup® in Berlin trifft Titelverteidiger Deutschland auf Spanien, Norwegen und die Schweiz

Berlin/Zürich, 17. Januar 2006: Es war, als hätten die Beach Volleyballer aus Deutschland und der Schweiz auf dieses Event gewartet: Bei der Premiere des Beach Nations Cup® im Februar 2005 in Braunschweig hechteten sie mit so großem Ehrgeiz durch den Sand, als ginge es um olympisches Edelmetall. Das Besondere an diesem Wettbewerb lässt sich an zwei Dingen festmachen: Zum einen findet der Beach Nations Cup® im europäischen Winter unter dem Hallendach statt. Und noch etwas anderes unterscheidet ihn von anderen Events: Es treten Nationen mit ihren besten Spielern gegeneinander an.

Was die Tenniscracks seit vielen Jahren als Davis Cup zelebrieren, gibt es damit auch seit 2005 für die Beach Volleyballer. Und das, so die einhellige Überzeugung aller Athleten, ist die eigentliche Faszination dieses Wettbewerbs. „Manchmal nervt es, dass du bei den Turnieren immer als einzelnes Team und dabei sogar oft gegen Mannschaften aus dem eigenen Land antreten musst“, sagt der Schweizer Sascha Heyer. So wie der Vize-Weltmeister von 2005 denkt auch ein Großteil seiner Kollegen. Sie genießen es, dass sie beim Beach Nations Cup® nicht als Einzelkämpfer in einer Zweierbeziehung, sondern als Vertreter ihrer Nation antreten.

Entsprechend groß ist die Vorfreude auf die zweite Auflage, die als Beach Nations Cup® Finale 2006 presented by NESTEA vom 3. bis 5. Februar 2006 im Berliner Sportforum Hohenschönhausen stattfinden wird. So hat Markus Dieckmann vom Premierengewinner Deutschland schon mal per E-Mail eine Kampfansage an den Rest Europas verschickt: „Der Pott gehört nach Deutschland!“ Allerdings wird es für die Deutschen sehr viel schwerer werden, die ausgelobte Silbertrophäe für ein weiteres Jahr zu behalten. Während sich bei der Premiere in Braunschweig mit der Schweiz lediglich ein Gegner präsentierte, fordern den Titelverteidiger dieses Mal die Spanier, die Norweger und die Schweizer heraus. Ein Umstand, der den Davis Cup der Beach Volleyballer weiter aufwertet. Hinnerk Femerling, Operations Director bei der in Zürich ansässigen Agentur Global Sports Marketing (GSM), die das Beach Nations Cup® Finale presented by NESTEA vermarktet, spricht nicht ohne Grund von einer „inoffiziellen Mannschafts-Europameisterschaft“.

Bei den Frauen entwickelt sich die Nachfrage stetig und das deutsche Team um die Europameister 2003 (Stephanie Pohl/Okka Rau) trifft auf das niederländische Team um die aktuellen Vize-Europameister 2005 (Rebekka Kadijk/ Merel Mooren). Dass es beim Beach Nations Cup® Finale 2006 presented by NESTEA nicht allein um Ruhm und Ehre geht, versteht sich von selbst: insgesamt 46.000 Euro Preisgeld gibt es in Berlin zu gewinnen. Ein Spektakel dürfte dabei für besonderes Aufsehen sorgen: die Spielform vier-gegen-vier wurde bereits bei der Premiere in Braunschweig mit Erfolg als entscheidendes Match eingeführt. Doppelblock gegen den Angreifer, ein Zuspieler am Netz, ein Annahmespezialist hinten – taktische Abläufe, die es sonst nur im Hallenvolleyball zu sehen gibt.

Für die Sandspezialisten ist das ein Highlight mit ganz neuen Reizen, wie nicht nur Patrick Heuscher nach der Premiere fand: „Ich habe nichts dagegen, öfter so zu spielen”, hat der Schweizer Gewinner der Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 2004 gesagt. In Berlin bekommt er die Gelegenheit. Allerdings hat der Hüne noch einen zusätzlichen Wunsch: „Dieses Mal will ich mit meiner Mannschaft vorne sein.“

Mehr Informationen über das Beach Nations Cup® Finale 2006 presented by NESTEA (Zeitplan, Eintrittspreise, Players’ Party etc.) unter www.beach-nations-cup.com und communications@beach-natons-cup.com.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Mittwoch, 18. Januar 2006

   

VfB Friedrichshafen spielt für Jochen Schöps

MOSKAU - Die Vorrunde der Indesit European Champions League endet für den VfB Friedrichshafen, wie sie begonnen hat - mit einem Spiel gegen Dinamo Moskau. Allerdings kann das Team von Stelian Moculescu am Mittwoch, 18. Januar um 17 Uhr deutscher Zeit in der russischen Hauptstadt befreit aufspielen, weil es bereits für die Play-offs qualifiziert ist. Das Spiel wird ab 16.55 Uhr live auf „Premiere“ übertragen.

„Es ist wichtig, dass wir für Jochen spielen“, hat Trainer Stelian Moculescu immer wieder gesagt, wenn die Sprache auf das Moskau-Spiel kam. Gemeint ist Jochen Schöps, der gute Chancen auf einen individuellen Preis der CEV hat. Warum? Weil Champions-League-Sponsor „Indesit“ für den besten Punktballspieler, den besten Angreifer, den besten Aufschläge, den besten Blocker und den besten Zuspieler eine Trophäe sponsert. „Schöpsi“, wie der Häfler Diagonalspieler von seinem Trainer und den Mannschaftskollegen genannt wird, liegt gleich in zwei Kategorien vorn. Mit 165 Punkten hat der Häfler elf Punkte Vorsprung auf den härteste Widersacher Vladimir Nikolov von Tours VB (154 Punkte). In der Wertung „Bester Angreifer“ sitzt Jochen Schöps (147 Punkte) der Dürener Heriberto Quero (138 Punkte) im Nacken. Wenn alles wie erhofft läuft, darf der Häfler Moderator Sven Rautenberg beim Play-off-Heimspiel am 9. oder 16. Februar die Ehrungszeremonie des europäischen Volleyball-Verbandes in den Ablaufplan aufnehmen.

Die Aufschlagwertung hingegen Matey Kaziyski an. Mit 18 Assen hat der Moskowiter bereits seine Gegenspieler „erfreut“. Die Aufschlagqualität des Dinamo-Angreifers könnte auch der VfB zu spüren bekommen. Aber die Häfler wissen sich zu wehren, denn sie haben gleich mehrere Ass-Spezialisten im Team. Simon Tischer (13 Asse), Joao Jose (13 Asse) und Jochen Schöps (12 Asse) belegen die Plätze fünf bis sieben.

Schon vor der Saison hatte Stelian Moculescu die Russen zum Favoritenkreis gezählt. Diese Einschätzung hat sich voll bestätigt. Auch wenn das Team von Vladimir Alekno bisher vier Mal in den Tiebreak musste, so endeten diese bis auf das Auswärtsspiel in Tours zugunsten von Dinamo. Zuhause im „Sports Palace“ hat sich Dinamo Moskau die Weste bisher nicht beschmutzen lassen. Vielleicht gelingt dem VfB am Mittwoch dieser Coup.

Nach zweitägigem Trainingsaufenthalt im Sportleistungszentrum Kienbaum bei Berlin sind die Häfler am Dienstagmorgen nach Moskau aufgebrochen. „Alles okay“, meldete Stelian Moculescu kurz vor dem Abflug. In der russischen Hauptstadt werden sich Jochen Schöps und seine Mitspieler warm anziehen müssen. Zum einen, weil sie mit Dinamo einer der stärksten Mannschaft Europas gegenüberstehen, zum anderen, weil der Wetterbericht für Moskau zweistellige Minusgrade vorhergesagt hat.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 18. Januar 2006

   

A-Trainer-Lehrgang 2006 - Auch Sonderlehrgang geplant

Der DVV führt in kontinuierlicher Folge auch in 2006 wieder einen A-Trainer-Lehrgang durch. Termin: 10.-19. Juli, Ort: Köln, Trainer-Akademie. Die Anmeldung erfolgt über den jeweiligen Landeslehrwart an den Verantwortlichen des Lehrausschusses Dr. Richard Heuchert. Anmeldeschluss ist der 25. März 2006.

In 2006 hat der DVV vor, erneut einen Sonderlehrgang für verdienstvolle und langjährige Volleyballspieler durchzuführen.
Vorgesehener Termin: 29. Sept. bis 8. Okt. 2006. Teilnahmevoraussetzungen: Nationalspieler oder 4 Jahre Spielpraxis in der 1. Bundesliga. Die Anmeldung mit Nachweis der Spielzeit bis zum 15. Juli 2006 an: Dr. Richard Heuchert, Am Mückenschlösschen 15, 04105 Leipzig oder per E-Mail: richard@heuchert.de

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Mittwoch, 18. Januar 2006

  www.volleyballer.de 

TV Rottenburg: Der Traum nimmt Konturen an

Die Serie der Zweitligavolleyballer des TV Rottenburg hält weiter an. Der zwölfte Sieg in Folge bescherte dem TVR etwas Luft im Aufstiegskampf. Vor 800 Zuschauern besiegte Rottenburg Verfolger Delitzsch mit 3:1 (25:20, 21:25, 25:20, 25:20) und hat nun vier Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten. „Es ist noch ein weiter Weg, aber unser Traum von der 1. Liga nimmt langsam Konturen an“, freute sich Trainer Müller-Angstenberger nach dem Sieg.

Wieder einmal bewies der Trainer des TVR den richtigen Riecher. Beim Stand von 24:20 im vierten Satz brachte Müller-Angestenberger den an den Bändern verletzten Matthias Klippel. Dessen Doppelblock mit Stefan Schneider setzte den umjubelten Schlusspunkt einer souveränen Partie des Tabellenführers.

Die großen Emotionen des Spieles gegen Sonneberg fehlten am vergangenen Samstag. Obwohl im Vorfeld von beiden Trainern das Gewicht der Begegnung herabgespielt wurde, lastete auf den Mannschaften erkennbarer Druck. Beide Mannschaften mussten den Ausfall eines Mittelangreifers verkraften, wobei der TVR mit Stefan Schneider die bessere Alternative hatte. Dessen kurzfristige Rückkehr von der Diagonalposition auf die Mitte war die erste Option für Rottenburgs Trainer Müller-Angstenberger nach der Verletzung von Matthias Klippel unter der Woche. „Stefan hat sich schnell umgestellt und seine Sache sehr gut gemacht.“ Die Akzente der Partie setzte der zweite Stefan im Rottenburger Team. Stefan Schmeckenbecher spielte für Schneider auf der Diagonalposition und war der Mann für die entscheidenden Punkte.

Das Spiel war zwar hart umkämpft, aber die Sätze gingen am Ende doch jeweils deutlich an die Mannschaften. Einzig im zweiten Satz erlaubte sich der TVR einige kleine Schwächen, die Delitzsch auch prompt zum Satzgewinn nutzte. Ansonsten zeigte die Rottenburger Annahme gegen die wuchtigen Aufschläge der Gäste selten Wirkung und Thomas Welz konnte seine Angreifer variabel einsetzten. Wenn es eng wurde, dann ging das Zuspiel einfach zu Schmeckenbecher, der selten etwas anbrennen ließ. Mit schnellen Führungen durch starke Aufschläge von Pompe und Schneider im dritten (5:0) und vierten Satz (6:2) stellten die Hausherren früh die Weichen zum Sieg.

„Wir haben bewiesen, dass uns zuhause kaum eine Mannschaft schlagen kann. Der Aufstieg ist aber noch lange nicht perfekt, es sind noch zwölf schwere Spiele“, warnte Müller-Angstenberger vor einer verfrühten Meisterfeier. „Die Mannschaft ist sich dessen bewusst, aber wir haben jetzt vier Punkte Vorsprung und noch sieben Heimspiele, jetzt liegt es an uns, den Traum wahr werden zu lassen.“

Jörg Pappenheim

 

 

International - Sportlive.at

 Mittwoch, 18. Januar 2006

  www.sportlive.at 

Walter ist Europas Nummer eins

Aon hotVolleys-Mittelblocker Norbert Walter ist eine Runde vor Schluss der Main Phase der Volleyball Champions League die Nummer 1 in Europa. Mit 28 direkt erzielten Blockpunkten führt der Berliner die offizielle Rankinglist der CEV an.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Mittwoch, 18. Januar 2006

   www.westline.de 

Lage der Sportunion wird so langsam bedrohlich

Mit zwei Siegen starteten die WSU-Volleyballerinnen in die neue Spielzeit. Doch im weiteren Saisonverlauf lief es weniger gut, der Vizemeister muss in dieser Saison kleinere Brötchen backen ...

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel