News

 Montag, 23. Januar 2006 

VfB siegt souverän gegen Oststeinbek
Tabellenführer zu stark für die Volley YoungStars
Münster trotzt der Krankheitswelle
SCC schlägt sich warm für Friedrichshafen
Cowboys: Deftige Packung in Friedrichshafen
CarGo! kann in Giesen nicht gewinnen
evivo bleibt  dem VfB auf den Fersen!
VCO: Oldies ließen die Jungen alt aussehen
KSC: Fünf Satzbälle gegen Münster nicht genutzt
Raben verspielen Tabellenführung
Haching setzt die Siegesserie fort
SV Bayer weiter im Abwärtstrend
Volleyball - Krimi in Chemnitz
Gollerplusludwig gewinnen Neuseeland Open
0:3 - Trainer Schlesinger entsetzt
TVF: Zwei Mannschaften auf gleicher Augenhöhe
Rückschlag für Fischbek
Ludwig-Team startet mit einem Sieg in die Rückrunde
USC 2: Schwächephase siegbringend komprimiert
USC braucht starke Nerven
Kaiser-Team im Plan
MSC im Herzen der Fans
Suhl: Mein Gott, was für ein Nervenspiel!
Sonneberg: Wenn dieser dritte Satz nicht wäre

Januar 2006

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Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 23. Januar 2006

   

VfB siegt souverän gegen Oststeinbek

FRIEDRICHSHAFEN - Mit einem 3:0 (25:18, 25:12, 25:9) schickte der VfB Friedrichshafen am Samstag den Oststeinbeker SV wieder nach Hause. Nach einer guten Stunden beklatschten die 600 Zuschauer den bisher deutlichsten Saisonsieg. Mit zwölf Siegen führen die Häfler weiter die Tabelle an.

Der VfB Friedrichshafen spielte in einer Formation, wie sie die Zuschauer in dieser Saison erstmals zu sehen bekamen. Von Beginn an standen Rok Satler, Ashlei Nemer, Sebastian Schwarz, Peter Nagy, Max Günthör, Joao Jose und Libero Alexis Valido auf dem Feld. Verständlich, dass die „zweite Garde“ einige Zeit brauchte, um sich einzuspielen. Nach der ersten technischen Auszeit (8:6) leitete Max Günthör mit einem Ass die Phase der Überlegenheit ein. 25:18 endete dieser erste Satz.

Im zweiten Durchgang legte der VfB los, wie die Feuerwehr. Mit einem Ass von Nagy, Schnellangriffen von Max Günthör und einigen erfolgreichen Blockaktionen führte der VfB schnell mit 8:3. Bei Aufschlägen von Satler gelangen dem VfB in dieser Phase neun Punkte in Folge - es stand 15:3 für die Häfler. Zwar ließ der VfB die Gäste noch ein wenig herankommen, über ein 25:12 kamen die Cowboys aber nicht hinaus.

Im dritten Satz dann die erste Führung für die Gäste, die mit 2:1 und 3:2 vorn lagen. Aber für den Spielverlauf war das nicht entscheidend. Die jungen Häfler wollten dem Spiel wohl ein schnelles Ende bereiten und gingen weiter hoch konzentriert zu Werke. Gerade mal neun Punkte ließen sie den Gästen, bevor Sebastian Schwarz das Spiel mit einem Ass beendete.

Die meisten Punkte steuerten Peter Nagy, Ashlei Nemer und Max Günthör mit jeweils zwölf Punkten bei. Die Ostbek Cowboys verbuchten insgesamt 21 eigene Punkte auf ihrem Konto.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 23. Januar 2006

   

Tabellenführer zu stark für die Volley YoungStars

FRIEDRICHSHAFEN - Der TV Rottenburg ist auf dem Weg in die erste Volleyball-Bundesliga. Das bekamen am Samstag die Volley YoungStars Friedrichshafen zu spüren, die in der Rottenburger Hohenberghalle dem Tabellenführer der zweiten Liga Süd mit 0:3 (15:25, 13:25, 19:25) unterlagen.

Wenn David gegen Goliath antritt, gibt es manchmal Überraschungen. Nicht so am Samstag, als das Team von Söhnke Hinz seine Visitenkarte beim TV Rottenburg abgab. Das Spiel verlief so, wie man es sich von einem Favoriten gegen einen Außenseiter vorstellt und war eine eindeutige Angelegenheit für die Hausherren. „Das war eine beeindruckende Leistung, die Rottenburg geboten hat“, war selbst Söhnke Hinz vom gegnerischen Spiel angetan. Aber hätte sich der TVR nicht eine gute Stunde lang voll darauf konzentriert, dem Team vom Bodensee die Bälle um die Ohren zu hauen - die Häfler hätten Chancen auf mehr gehabt. Denn seine Mannschaft bereitete Hinz mit ihrer Leistung ein ums andere Mal große Freude. 

In den ersten beiden Sätzen unterliefen Sören Schneider, Jonas Hemlein, Felix Arenz, Christian Scholze, Thomas Güßgen, Valters Lagzdins, Thilo Späth und Fabian Kohl kaum Eigenfehler und bis 13:13 gestalteten sie den ersten Durchgang ausgeglichen. „Wir haben über weite Strecken sehr gut gespielt“, freute sich Söhnke Hinz über die Leistung seiner Mannschaft. Dass es für einen Sieg nicht reichen würde, war ihm vorher schon klar gewesen und die spontane Krankheit von Simon Quenzer begünstigte die Lage nicht. Die Rottenburger hatten ihr Ziel, die Bundesliga, so stark vor Augen, dass die YoungStars sie nicht bremsen konnten.

Insgesamt war es die 13. Niederlage der Saison und die vierte in Folge. Wann geht es bei den YoungStars mal wieder aufwärts? Söhnke Hinz: „Was die individuelle Leistung anbetrifft, schon die ganze Zeit. Was einen Sieg anbetrifft, müssen wir uns gedulden, bis wieder schlagbare Mannschaften auf dem Spielplan stehen.“

So spielten die YoungStars: Sören Schneider (im dritten Satz Jonas Hemlein), Felix Arenz, Christian Scholze, Thomas Güßgen, Valters Lagzdins, Thilo Späth und Fabian Kohl. Simon Quenzer war krank.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 23. Januar 2006

   

Münster trotzt der Krankheitswelle

Die Volleyballerinnen des USC Münster sind erfolgreich in die Bundesliga-Rückrunde gestartet. Während des Gastspiels beim Köpenicker SC gaben sie keinen Satz ab und gewannen mit 3:0 (27:25, 26:24, 25:17). Da zugleich die Roten Raben Vilsbiburg gegen den 1. VC Wiesbaden verloren, rückte der USC auf den zweiten Tabellenplatz vor.

Bevor sich die Volleyballerinnen vom USC Münsteram Samstagmorgen auf den Weg zum Köpenicker SC machten, war Trainer Axel Büring alles andere als sorgenfrei. Schließlich hatte sich während der Woche eine Spielerin nach der nächsten krankheits- beziehungsweise verletzungsbedingt abgemeldet. So musste Vesna Citakovic wegen einer Grippe teilweise mit dem Training aussetzen. Andrea Berg und Tanja Hart konnten aufgrund von Knieproblemen sowie ebenfalls einer Grippe erst gar nicht an den Übungseinheiten teilnehmen. Noch schlimmer traf es Anika Brinkmann, die wegen eines Magen-Darm-Infektes sogar die Reise nach Berlin nicht antreten konnte.

In der Hauptstadt aber trotzten die Münsteranerinnen der Krankheitswelle und gestatteten den Gastgeberinnen beim 3:0 (27:25, 26:24, 25:17) nicht einen Satzgewinn. Der jedoch war für die jungen und kampfstarken Köpenickerinnen sowohl im ersten als auch im zweiten Abschnitt zum Greifen nah. „In den ersten beiden Sätzen“, urteilte Büring, „war Köpenick eigentlich besser als wir“.

Dabei erwischte Münster einen Blitzstart. Mit 8:3 und 13:8 lag der USC im ersten Durchgang in Front, ehe eine Aufschlagserie der Polin Ilona Farkowska den Vorsprung in einen 13:16-Rückstand  verwandelte. Mit 20:24 lagen die Unabhängigen dann schon zurück, wehrten vier Satzbälle ab und entschieden den Abschnitt schließlich doch noch zu ihren Gunsten. Ähnliches Bild im zweiten Set: Auch hier hatte Köpenick bereits mit 13:16 die Nase vorn – den Satzgewinn aber verbuchte wiederum Münster für sich. Dann war die Gegenwehr gebrochen und die Münsteranerinnen, bei denen Tanja Hart ab Mitte des ersten Satzes das Zuspiel übernommen hatte und Andrea Berg nur Kurzeinsätze erhielt, agierten konstanter als zuvor. Mit 8:5 und 16:11 führten sie und gewannen den Durchgang letztlich souverän.

„Wir können sicher besser spielen als heute“, sagte Büring. „Unter dem Strich können wir aber feststellen: Wir waren erfolgreich und haben 3:0 gewonnen.“ Dabei verbuchte der USC am Samstagabend nicht nur den zweiten Dreisatzerfolg in Folge, sondern rückte dank der Niederlage der Roten Raben Vilsbiburg beim 1. VC Wiesbaden auf den zweiten Tabellenplatz vor. Punktgleich liegen nun Münster und der Schweriner SC an der Spitze des Bundesligaklassements, zwei Zähler dahinter rangiert Vilsbiburg.

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Montag, 23. Januar 2006

   

SCC schlägt sich warm für Friedrichshafen

Für die zahlreich mitgereisten Fans des VC Markranstädt war es ein kurzer Besuch in der Hauptstadt. Nur etwa eine Stunde benötigte der SCC Berlin für seinen 3:0-Sieg gegen den ambitionierten Aufsteiger aus West-Sachsen und bot dabei eine bemerkenswerte Vorstellung.

Trainer Michael Warm gönnte den VCO-Zugängen diesmal eine Verschnaufpause und dirigierte Gil Ferrer Cutino auf die ungewohnte Außenposition. Eine gute Entscheidung, wie sich herausstellen sollte. Denn der in dieser Saison bislang nur selten zum Einsatz gekommene Kubaner bewies den gut 1.000 Zuschauern auf eindrucksvolle Art und Weise, dass man nicht zwei Meter messen muss, um Angriffs-Volleyball vom Feinsten zu beherrschen.   

Vor allem mit starken Aufschlägen setzte der SCC die Gäste von Anfang an unter Druck. Ob durch Skach, Cutino oder Ollikainen - den Gästen gelang es im ersten Satz kaum, eigene Angriffe aufzubauen, und die wenigen blieben dann zumeist im Berliner Block hängen. Bezeichnenderweise beendete Felix Fischer Durchgang eins per Sprungaufschlag mit einem As zum 25:12.

Trotz neu formierter Mannschaft um Zuspieler Igor Wiederschein und Beachprofi Eric Koreng lief es bei den Gästen im zweiten Satz nur anfänglich besser. Schnell setzte sich der SCC ab und gewann auch diesen Durchgang souverän mit 25:17. Auffälligster Mann auf dem Feld in dieser Phase Marko Liefke, der im Angriff so ziemlich jeden Pass des Kapitäns Jaroslav Skach zum Punkt verwandelte.

Im letzten Durchgang wurde es spannender, denn der VC hielt lange mit und konnte sich zwischenzeitlich sogar eine Zwei-Punkte-Führung erarbeiten. Wiederum waren es die druckvollen Aufschlage des Kubaners Cutino, die der Hoffnung der Gäste auf den ersten Satzgewinn gegen den SCC ein jähes Ende bereiteten. 25:20 hieß es letztendlich leistungsgerecht - das erstrebte und von allen erwartete 3:0 war damit perfekt.           

Entsprechend zufrieden zeigte sich nach dem Spiel Trainer Michael Warm mit der Leistung seiner Mannschaft. Doch weiß nicht nur er, dass der nächste Heimspielgegner von einem ganz anderen Kaliber sein wird. Am 01. Februar (Mittwoch) trifft das SCC-Team um 19:00 Uhr in der Sömmeringhalle auf den Deutschen Meister und Pokalsieger VfB Friedrichshafen. Ein Spiel zum Üben verbleibt den Berlinern noch, nächstes Wochenende in Hamburg gegen die Aufsteiger vom Oststeinbeker SV.

ar

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Montag, 23. Januar 2006

   

Cowboys: Deftige Packung in Friedrichshafen

Die SMS von Jan Schneider, Abteilungschef des Oststeinbeker SV, konnte nach Spielschluss lakonischer nicht ausfallen. Das 0:3 (18:25, 12:25, 9:25) beim deutschen Meister VfB Friedrichshafen sei für die Ostbek Cowboys schlicht die „Klatsche des Jahrhunderts“ gewesen. Trainer Bernd Schlesinger war denn auch angefressen: „Bei allem Respekt vor Friedrichshafen, aber so darf man sich hier nicht abschießen lassen. Ich bin wirklich sauer.“

Ohne die beiden beruflich verhinderten Routiniers Stefan Trienen und Christian Bartram war der OSV an den Bodensee gereist, und so bestaunte der junge Kader schon beim Training vor dem Spiel ehrfürchtig die 4000 Mann fassende Arena. „Die Jungs haben nie ein Gefühl für das Match gefunden, die Atmosphäre hat leider so ziemlich alle gelähmt“, sagte Schneider.

Nur im ersten Satz konnte der Neuling dem Aufschlagwirbel des VFB vor 650 Zuschauern einigermaßen standhalten, zeigte in Ansätzen, dass man sich mit dem Niveau der 1. Bundesliga im Lauf der Vorrunde angefreundet hat. Danach aber zerfloss der Spielaufbau der Gäste wie dieser Tage der Schnee in Hamburgs Wildem Osten, nichts, aber auch gar nichts klappte mehr, bei nahezu keinem OSV-Akteur. Allenfalls der zuverlässige Martin Hofmann konnte sich mit List und Witz gegen den turmhohen Block der Hausherren durchsetzen, fast alle anderen Angriffe landeten in den Armen der VFB-Profis oder im Aus. Da reichte auch deren zweite Garde zum Kantersieg.

„Ich sage besser erst mal nichts“, meinte Trainer Schlesinger, „mit solchen Auftritten machen wir uns selbst kaputt, was wir uns vorher an Renommee aufgebaut haben. Darüber wird noch zu reden sein.“ Für OSV-Macher Jan Schneider sollte das Gastspiel beim Abonnementsmeister dann allerdings schnell abgehakt werden: „Dieses Niveau ist für uns in unserer Phase der Entwicklung ganz einfach eine Nummer zu groß. Friedrichshafen hat bis auf die Niederlage in Düren noch keinen einzigen Satz abgegeben, das wirkte heute manchmal so, als spielten die einen anderen Sport.“

Gelegenheit, das Geschehen zu verdrängen, hat das Team in den nächsten Tagen, wenn man gemeinsam zum Skifahren ins Kleinwalsertal weiterfährt, erst am Dienstag kehrt man in den Norden zurück. „Und gegen Berlin nehmen wir am Samstag dann den nächsten Anlauf“, sagte Schneider, „unsere Jungs können es ja viel besser, als sie heute gezeigt haben.“

 

 

Deutschland - CarGo! Bottrop-News

 Montag, 23. Januar 2006

   

CarGo! kann in Giesen nicht gewinnen

TSV Giesen vs. CarGo! Bottrop 3:1 (22:25, 25:22,25:21, 25:22)

2. Bundesliga Nord / Bottrop: Die Giesener Sporthalle ist für CarGo! Bottrop kein gutes Pflaster. Mit den besten Vorsätzen traten Ferdi Stebner und Co. nach flotter Anreise pünktlich an. Der Kapitän selbst hatte sich bereits zum Abschlusstraining einsatzbereit zurückgemeldet, sodass Trainer Matthias Biesiada ( Foto ) auf den kompletten Kader zurückgreifen konnte.

Im ersten Satz zeigte das Team auch, dass im Gegensatz zum Hinspiel die Punkte eigentlich nach Bottrop gehen sollten. Trotz sechs Netzfehlern, die vom Schiedsgericht gegen Bottrop gepfiffen wurden, ging der erste Satz an das CarGo! Team. Doch in der Folge sollte sich zeigen, dass die Konzentration in der Mannschaft nicht gehalten werden konnte, in allen Bereichen, ob Block, Annahme und Zuspiel schlichen sich immer mehr Fehler ein, die den Gastgeber in den entscheidenden Momenten nach vorn brachten.

Eigentlich war jeder Satz heiß umkämpft, doch in der Gesamtbeurteilung muss deutlich gesagt werden, dass CarGo! den Ex-VCler Mätti Sockel nicht in den Griff bekam. Dieser glänzte durch besonders starke Aufgaben und zahlreiche erfolgreiche Angriffe auf der Diagonalseite.

Bei CarGo! fand US-Boy Geronimo Chala nicht zu der Form seiner vorherigen Spiele, sodass Matthias Biesiada mit Donat, Yesiltas und Romund 3 Mittelblocker brachte, wobei Romund auf der Diagonalposition agieren musste, obwohl er zuvor gut Leistungen auf der Mittelblockposition zeigte.

In der Tabelle kann CarGo! den neunten Rang dennoch halten und aufgrund der Ergebnisse des Wochenendes bleibt die Gesamtsituation immer noch beengt, jeder Spieltag wird immer wieder zahlreiche Wechsel in den Tabellensituationen bringen.

Am kommenden Wochenende erwartet das CarGo! Team in der Dieter-Renz-Sporthalle das Volleyballinternat Frankfurt. Zu diesem Match werden auch aufgrund des Neujahrsempfangs von CarGo! zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Verband und die Sponsorenvertreter erwartet.

 

 

Deutschland - evivo Düren-News

 Montag, 23. Januar 2006

   

evivo bleibt  dem VfB auf den Fersen!

3:0 gegen Aufsteiger Essen

Volleyball-Bundesligist evivo düren hat 72 Stunden nach dem sensationellen Sieg gegen Sisley Treviso in der Champions-League die Umstellung auf den Ligaalltag gut verkraftet. In nur 67 Minuten besiegte der deutsche Vizemeister  VV Human Essen klar mit 3:0 Sätzen, auch wenn der Aufsteiger sich achtbar aus der Affäre zog. 25:21, 25:23 und 25:17 lauteten die einzelnen Satzergebnisse aus Dürener Sicht.

Was Dürens Coach Bernd Werscheck zudem hoch erfreute war die Resonanz. „Unfassbar! Gegen den Tabellenneunten über 1.400 Zuschauer!  Die Volleyball-Begeisterung in Düren hält an! Wir können stolz auf unsere Fans sein.“  In der Tat so viele Besucher hatte man in der Arena Kreis Düren gegen den Aufsteiger aus Essen wohl nicht erwartet. Aber es war der Lohn für die tolle Abschiedsvorstellung, die Düren am Mittwoch in der europäischen Königsklasse lieferte. So manches neue Gesicht war in der Halle zu entdecken. evivo dürfte sich nicht nur beim fachkundigen Bonner Volleyballpublikum neue Freunde gemacht haben. So mancher wollte auch den italienischen Meister-Bezwinger einmal live erleben.

Dass die Partie natürlich nicht, dass Niveau von Mittwoch erreichte war von vorne herein klar. Düren konnte sich durchaus die eine oder andere Konzentrationsschwäche erlauben, dann wenn es ernst wurde und die Big-Points vergeben wurden zog das Team von Bernd Werscheck jedoch wieder an.

So startete der Coach zwar mit der „Treviso-Sechs“ doch konnte sich den Luxus erlauben ab dem 2. Satz den besten Angreifer Heriberto Quero sowie Malte Holschen und ab Satz 3 auch Tim Elsner zu schonen. Für die drei kamen Sven Dick, der wie immer als „Mister Zuverlässig“ agierte, Kenneth Blanca und der äußerst spielfreudige Mauricio Arua ins Team. Dem Spiel der Dürener tat dies keinen Abbruch.

Die Essener spielten zunächst munter mit, konnten im ersten Satz einen 9:14 Rückstand zum 19:19 egalisieren, dann machte Düren ernst und holte sich den Satz mit 25:21. Im 2. Satz konnte das Team von Ingo Neupert sich sogar noch steigern, die Aufschläge von Jochen  Kohaus stellten die Dürener Annahme schon mal vor ein paar Probleme, so dass die Gäste in diesem West-Derby zeitweise führten und diese Führung auch bis zum 18:17 inne hatten. Doch die Dürener ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Die Lockerheit war der Mannschaft förmlich anzusehen, insbesondere im Gesicht des Brasilianers Luiz Roque, der durchspielen musste, blitzte das strahlende Lächeln wieder auf. Mit 25:23 ging auch dieser Satz an Düren. Nach der 10 Minuten Pause wusste vor allem der Argentinier Mauricio Arua zu überzeugen, der beim Stande von 3:5 drei Punkte in Folge zum 6:5 machte und dann seinen freudigen Emotionen auf dem Spielfeld freien Lauf ließ. Mit 25:17 war der dritte Satz dann auch eine einseitige Angelegenheit.

Die Moskitas und Moskitos – Dürens Fanclub – machten erneut mit einer gelungenen Aktion auf sich aufmerksam: „ Danke für die Champions-League! Wir sind stolz auf Euch!“ Und: „Herzlichen Glückwunsch zur Nummer 1 in Europa Heriberto und Luiz“ war auf riesigen Transparenten in der Arena zu lassen.  Die Ehrung für die beiden punktbesten Spieler in Europa Quero und Roque wird der Verband bei einem der nächsten Heimspiele vornehmen.

„Meine Mannschaft hat durch den tollen Sieg am Mittwoch enormes Selbstbewusstsein getankt, das war ihr heute deutlich anzusehen“, freute sich Bernd Werscheck. „Auch wenn heute nicht alles klappte, so bin ich doch unter dem Strich sehr zufrieden, dass die Umstellung auf die Liga problemlos geklappt hat.

Und auch der sympathische Coach der Essener Ingo Neupert war mit der Leistung seines Teams zufrieden „Wir hatten hier nichts zu verlieren und haben für unsere Möglichkeiten in den ersten beiden Sätzen sehr gut mitgehalten. Aber Düren ist nicht unser Maßstab. Die legen halt noch einen drauf wenn’s eng wird. Wir müssen die Punkte für die erforderliche Relegation gegen die direkten Mitkonkurrenten machen. Mal schaun was am Samstag gegen Leipzig machbar ist.

In dieser Hinsicht kreuzen sich die Wege der Essener und Dürener. Denn auch evivo steht vor einem interessanten Ost-West-Vergleich. Bereits am Freitag Abend  um 20 Uhr müssen die Dürener beim heimstarken VC Markranstädt anzutreten. Brisant wird die Partie auch dadurch, dass der aktuelle Tabellensiebte vom Ex-Dürener Michael Mücke gecoacht wird. Und wer Mücke kennt weiß, dass er mit seinen kleinen psychologischen Tricks noch 10 % mehr aus seine3r Mannschaft gegen Düren herauskitzeln will. Der Aufsteiger aus dem Osten ist mit 10:14 Punkten nicht nur im Soll, sondern in seinem 2. Bundesliga-Jahr voll auf Play-Off-Kurs.

 „Ich bin froh, dass vor diesem wichtigen Auswärtsspiel die Mittwochs-Belastung wegfällt. Wir nehmen Markranstädt, die bisher eine tolle Saison gespielt haben und es uns auch im Hinspiel schon nicht einfach gemacht haben, sehr ernst. Daher werden wir das Training nochmals anziehen,“ wird Bernd Werscheck in dieser Woche gleich acht Trainingseinheiten absolvieren und den Schwerpunkt aufs Krafttraining legen, damit es keine unliebsame Überraschung im Osten der Republik gibt.

„Es wäre schön wenn uns die Fans auch in Markranstädt unterstützen würden.“ Eine Bitte die der Trainer sicher nicht umsonst an die Fans stellt. Denn immerhin ist Markranstädts Coach Michael Mücke, auch Namensgeber der Moskitos. Da werden sich wohl doch einige in Markranstädt verlaufen.

Keine Stellungnahme gabs diesmal vom Geschäftsführer Rüdiger Hein. Nicht weil der nicht wollte, oder sich etwa über das Spiel seiner Jungs aufgeregt hätte! Nein die Erklärung ist viel simpler. Ihn plagt seit Mittwoch eine Grippe. Ursache nicht bekannt. Doch ich bin sicher das Schweigen wird nicht lange anhalten. Wünschen wir ihm an dieser Stelle also gute Besserung!

 

 

Deutschland - Podeswa-News

 Montag, 23. Januar 2006

   

VCO: Oldies ließen die Jungen alt aussehen

Zürich Team VC Olympia Berlin gegen VC Bad Dürrenberg/Spergau hieß die Zweitliga-Volleyballpartie am Samstagnachmittag in der Berliner Saefkowhalle. Oder man könnte auch sagen: Ein Team, das siegen lernen will, gegen eine Mannschaft, die (immer) siegen will und kann. Am Ende, nach ca. 65 Spielminuten, gewann der Tabellenzweite Bad Dürrenberg (nun 26:4 Punkte) 3:0 (25:19, 25:18, 25:20) gegen den Zwölften (10:20) aus Berlin.

     Es wird also schwierig für die Junioren von Nachwuchs-Bundestrainer Manfred Steinbeißer, noch das selbst gesteckte Ziel "ausgeglichener oder positiver Punktestand" zu erreichen. Nicht nur, weil dies rein statistisch kein leichtes Unterfangen sein dürfte.

Nein, weil erneut ziemliche Defizite sichtbar wurden. Steinbeißer: "Der Gegner hat uns ständig unter Druck gesetzt, schnell und kompromisslos gespielt. Entlastung über Außenangriffe gelang uns zu wenig und nur anfänglich. Da müssen wir noch viel lernen und variabler werden." Die Routiniers auf der Gegenseite hatten sich rasch auf die Angriffsoptionen des VCO eingestellt und abgewehrte Bälle nahezu postwendend in Punkte und eine solide Spielkontrolle umgemünzt. Es
kam den Sachsen-Anhaltinern, ca. 25 km von Leipzig, entgegen, dass Zuspieler Erik Weber beim Gastgeber nicht gegen seine verletzten Kollegen Sebastian Kühner oder Marcus Steck ausgetauscht werden konnte.

Das Team um die beiden Oldies Lars Schneider (34) und den litauischen Volleyball-Globetrotter und Beach-Nationalspieler Haroldas Cyvas (33) war von Anbeginn "heiß, es den Jungen zu zeigen" (VC-Manager Peter Kurzawa). Und so engagiert wie  sie am Netz die Bälle versenkten oder wegblockten, so frohgemut tanzten die Alten nach Abpfiff ihren Reigen nach der Melodie "3:0-Sieg - 3:0-Sieg..."

Die Frage nach den Aufstiegsambitionen sei "eine der Finanzen", meinte Manager Kurzawa. Fakt sei, dass die im Moment nicht vorhanden seien und solch ein Projekt wachsen müsse: "Wir sind erst die zweite Saison in der 2. Liga und haben im Vorjahr den Abstieg erst am letzten Tag vermieden." Zwar sei das Aufgebot mit "vier bis fünf Akteuren mit Erstligaerfahrung nun stärker, aber für die erste Liga müssten weitere Verstärkungen her". Beispielsweise werde dringend ein "gelernter Zuspieler" gesucht. "Aber mit Gehältern können wir kaum locken, eher schon mit Jobs oder Ausbildungsstellen".

Ein Wiedersehen ab Herbst im Oberhaus steht also in den Sternen, obwohl das VCO -Team bekanntlich "grünes Licht" für das Mitwirken erhalten hat. Dann aber, so Juniorenauswahlchef Manfred Steinbeißer, "mit fünf bis sechs weiteren Juniorenauswahlspielern, die unsere Mannschaft qualitativ nach vorne bringen werden".

epo.

 

 

Deutschland - Podeswa-News

 Montag, 23. Januar 2006

   

KSC: Fünf Satzbälle gegen Münster nicht genutzt

Im richtigen Moment eine Topleistung abliefern - diese Fähigkeit hat den USC Münster zur Nummer eins im deutschen Frauenvolleyball gemacht. Und beispielsweise im Vorjahr zum Doppel mit Pokalsieg und Meistertitel geführt.

     Dass die Schützlinge von Trainer Axel Bühring (38) auf den Punkt fit sein können, bewiesen sie am Sonnabend in der "Flatow-Arena". Gegen den ambitionierten Aufsteiger Köpenicker SC konnten sie so eigentlich schon verlorene Sätze noch aus dem Feuer reißen. Und am Ende nach rund 70 Minuten mit einem standesgemäßen 3:0 (27:25, 26:24, 25:17) Berlin verlassen.
"Mit dem Ergebnis bin ich natürlich zufrieden, mit unserem Spiel kann ich es nicht sein", sagte Bühring, "Wir hätten auch 0:2 zurückliegen können, denn da war Köpenick die bessere Mannschaft. Aber noch das 3:0 zu machen, das muss man auch erst einmal schaffen."

Möglich war das durch die Qualitäten seines Teams ("Weil wir in kritischen Momenten bei Aufgaben und Annahme fehlerfrei gespielt haben") und mangelnde Cleverness des Gegners. Deutlichster Ausdruck dessen die Schlussphase des ersten Abschnitts, in dem der KSC beim  24:20 fünf Satzbälle nicht verwandeln konnte. Zuspielerin Insa  Brychzy räumte hinterher ein, dass ihr diese Situation, die vergebenen Bälle wohl noch länger durch den Kopf geistern werden. Die 18-Jährige spielte zwei- oder dreimal den flachen schnellen Pass und musste erleben, dass ihre Bälle keine Abnehmer fanden. "Ja, das waren meine Entscheidungen, nicht vom Trainer angesagt. Ich dachte, so könnten wir gegen den hohen und schnellen Block am ehesten zum Erfolg kommen." Ein Trugschluss gegen die Blockwand des USC. Allerdings kam ein wenig Pech dazu, dass der KSC nicht zu seinem "wohlverdienten Satzgewinn" (KSC-Abteilungsleiter Hans Fischer) kam: Beim 24:23 und Angriff Köpenicks übersahen die Schiris eine Ballberührung der Münsteranerinnen.

Die begeistert gefeierte Vierpunkte-Führung des Neulings vor rund 450 Zuschauern war einer sensationellen Aufgabeserie Ilona Farkowskas zu verdanken. Mit mehreren Assen zog die Polin den KSC zu sechs Punkten von 11:13 auf 17:13. Haupt-Leidtragende auf der Gegenseite: Nationalspielerin Atika Bouagaa. Die Außenangreiferin betätigt sich nach ihrem Ermüdungsbruch am Schienbein als Aushilfs-Libero, "weil ich noch nicht springen darf". In der Annahme sei es wirklich nicht ihr Tag gewesen, "überhaupt ist es doof, wenn man keine Punkte machen darf". Verzichten musste der USC auf die erkrankte Anika Brinkmann, während Andrea Berg und Tanja Hart geschont werden sollten. Doch nach dem ersten Zitterdurchgang brachte Bühring auf Zuspiel für die 23-jährige Doreen Engel ("hat ihre Sache nicht schlecht gemacht") die mehr als 300-fache Nationalspielerin Hart. Das brachte anfänglich bis zum 10:8 im zweiten Abschnitt Vorteile.

Doch KSC-Coach Michael Lehmann hatte nach der Enttäuschung des entgangenen Satzgewinns gleichfalls reagiert und mit Zuspielerin Sandra Sydlik (15), den Mittelblockerinnen Anja Günther (22) und Saskia Hippe (14) den Altersschnitt der Parkettsieben auf unter 20 gesenkt. Mit neuem kämpferischen Elan gelang gegen die erstaunlich unsicher werdende Nationalspielerinnen-Crew aus mehreren Ländern eine 22:17-Führung. Am Ende jedoch - aus KSC-Sicht - wurde wieder nichts mit einem Satzerfolg zur Selbstbestätigung.

"Macht nichts, Mädels", sagte KSC-Volleyballboss Fischer und goss im VIP-Raum mit Sekt ein, "ihr habt toll gespielt und beim nächsten Mal klappt es bestimmt besser".

epo.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Montag, 23. Januar 2006

   www.volleyballer.de 

Raben verspielen Tabellenführung

Die Tabellenführung ist erst einmal futsch. Während die Verfolger Schwerin und Münster ihre Aufgaben gegen Leverkusen und Köpenick souverän erledigten, haben die Roten Raben gepatzt. Sie unterlagen beim VC Wiesbaden mit 2:3 (25:16/19:25/25:23/22:25/11:15).

Dabei legten die Damen um Spielführerin Katja Wühler los wie die Feuerwehr und zeigten den Gastgebern erst einmal ihre Grenzen auf. Doch die Raben schafften es nicht, die Wiesbadener am Boden zu halten und ließen sie ins Spiel zurück kommen. „Wir haben im technisch-taktischen Bereich nicht konzentriert genug gearbeitet“, analysierte Raben-Trainer Michael Schöps nach dem Spiel.

Über 1000 Zuschauer waren in die Wiesbadener Halle gekommen, um den Tabellenführer zu erleben und natürlich ihre Mannschaft zu unterstützen. „Es war eine gute Wettkampfatmosphäre und das Publikum hat sein Team fair unterstützt“, beschrieb es Schöps. Den besseren Start legten allerdings die Roten Raben hin. Sie dominierten den ersten Satz klar. Mit sehr guten Aufschlägen sowie einer konzentrierten Block- und Angriffsleistung wurden die Wiesbadener mit 25:16 in ihre Schranken verwiesen.

Dann ließ aber der Druck der Raben-Spielerinnen nach und schnell lag Wiesbaden im zweiten Satz mit 6:2, 10:5 und 14:7 in Führung. Diesem Vorsprung liefen die Raben im Verlauf des gesamten Satzes hinterher, ohne ihn egalisieren oder sogar in einen Vorsprung verwandeln zu können. 25:19 hieß es am Ende für Wiesbaden, das mit seinem einfachen Spiel vor allem seine Angriffe über die Außenpositionen vortrug. Hier schafften es die Raben nicht, Steffi Lehmann, Annika Schulz oder Martine Novotna in den Griff zu bekommen.

Ganz anders präsentierten sich die Raben dann wieder im dritten Satz. Die zehnminütige Pause nutzte Trainer Michael Schöps, um seine Spielerinnen wieder neu einzustellen und zu motivieren. So lagen sie schnell in Führung und steuerten schon dem Satzgewinn zu. Allerdings ließen sie die Gastgeber, die, so Schöps, mit Herz und Mut spielten, wieder herankommen und plötzlich hieß es 22:23 für Wiesbaden. Dann schafften die Raben den Ausgleich und zwei Aufschläge von Birgit Thumm sorgten dafür, dass auch der dritte Satz an die Raben ging.

Sehr ausgeglichen verlief der vierte Satz. Bis zum 19:19 konnte sich kein Team entscheiden absetzen. Dann wurde allerdings die engagiertere Spielweise der Wiesbadener belohnt und sie schafften mit dem 25:22 den Satzausgleich.

Ähnlich verlief der Tiebreak. Bewiesen die Raben in der vergangenen Saison im fünften Satz stets Nervenstärke und konnten diesen meist siegreich abschließen, schafften sie es diesmal nicht, sich entscheidend abzusetzen. Im Gegenteil; beim Seitenwechsel lag Wiesbaden mit 8:7 in Führung und baute diese kontinuierlich aus: 10:9, 13:10 und 15:11 lauteten die Spielstände.

Raben-Trainer Michael Schöps meinte nach dem Spiel, dass dieser Sieg für Wiesbaden verdient gewesen sei. Sie hätten ihr bestes Spiel gezeigt und seien mutig geblieben. Das wurde zum Schluss belohnt. Seiner Mannschaft bescheinigte er, dass sie einen guten Start erwischt habe. Dann habe sie in Sachen Konzentration aber nicht mehr alles gegeben und Fehler im technisch-taktischen Bereich gemacht. Damit hätte man die Wiesbadenerinnen förmlich zum Spielen eingeladen. Eine Erkenntnis, die Raben-Trainer Michael Schöps gar nicht gefällt. Die Schwächen im Block- und Abwehrbereich wird er in dieser Woche im Training sicher versuchen, ab zu stellen. Schließlich erwarten die Roten Raben am Freitag, 27. Januar, um 20 Uhr den USC Braunschweig in der heimischen Vilstalhalle. Und da muss jetzt wieder einmal ein Sieg her.

Harald Schwarz

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Montag, 23. Januar 2006

   www.volleyballer.de 

Haching setzt die Siegesserie fort

Gestern Abend waren die Volleyballer vom TSV Unterhaching in Rüsselsheim zu Gast. Nach 97 Spielminuten hatten sie die Gastgeber bezwungen und durften sich mit einem 3:1-Sieg (26:28, 25:15, 25:20, 25:16) und zwei weiteren Punkten im Gepäck auf die Heimreise machen.

Auch wenn es "nur" gegen den Tabellenletzten ging, machte Trainer Mihai Paduretu im Vorfeld der Partie immer wieder deutlich: "Es gibt keine leichten Spiele, wir müssen immer voll bei der Sache sein." Mit seiner Einschätzung, dass man die zwei Punkte sicher nicht auf dem Tablett serviert bekäme, lag er völlig richtig. Zwar gingen seine Jungs im ersten Durchgang schnell in Führung, aus dem zwischenzeitlichen 16:13 sollte jedoch schließlich ein 26:28 werden, und die Hausherren gingen mit 1:0-Sätzen in Führung. Danach jubelten jedoch nur noch die Hachinger, dem klaren 25:15 im zweiten Spielabschnitt folgten auch bald die Sätze drei und vier mit deutlicher Überlegenheit.

Auf der Heimfahrt war der Jubel im Mannschaftsbus dann umso größer, als das Ergebnis der Partie Moerser SC gegen Bayer Wuppertal mitgeteilt wurde, in der die "Adler" aus Moers dem Werksteam eine bittere 3:0-Klatsche zugefügt hatten. So gerät nun weiterer Zündstoff in das nächste Heimspiel der Hachinger am kommenden Sonntag. Bei einem Erfolg über die in der Rückrunde noch sieglosen Wuppertaler käme die TSV-Truppe, die jetzt noch auf Platz sechs rangiert, bis auf zwei Zähler an den Konkurrenten heran. Sollte die Serie der Hachinger noch weiter anhalten, wäre vielleicht sogar noch ein Platz unter den Top-Fünf drin.

Andreas Bergmann

 

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung

 Montag, 23. Januar 2006

   www.wz-newsline.de 

SV Bayer weiter im Abwärtstrend

Mit 0:3 verlieren die Wuppertaler in Moers ihr sechstes Spiel in Folge. In der Rückrunde wartet das Team von Trainer Jens Larsen weiter auf den ersten Sieg.

 

 

Deutschland - PSV Chemnitz-News

 Montag, 23. Januar 2006

   

Volleyball - Krimi in Chemnitz

Die Fighting Kangaroos Chemnitz gewannen am Samstagabend ihr erstes Heimspiel in der Rückrunde der 2. Volleyball Bundesliga-Süd nach 109 Minuten Spielzeit gegen die TG Biberach mit 3:2 (22:25, 25:20, 25:17, 23:25, 17:15).

Den 460 Zuschauern in der Sporthalle an der Forststraße wurde ein wahrer Volleyball - Krimi geboten, der spannender nicht hätte sein können. Nach fünf Sätzen konnten die Chemnitzer "Kängurus" den Gäste aus Oberschwaben hauchdünn mit 17:15 im entscheidenden Tie-Break besiegen und damit ihre Heimstärke untermauern. Aufgrund des schlechteren Satzverhältnisses rutschen sie jedoch wieder auf den vierten Tabellenplatz in der 2. Liga ab, punktgleich mit dem neuen Drittplatzierten SV Sinsheim.

Beim Spielstand von 14:12 vergaben die Chemnitzer Volleyballdamen zwei Matchbälle und mussten beim Stand von 14:15 einen Spielball von Biberach abwehren. Die dritte Chance zum Spielgewinn ließen sich die „Kängurus“ nicht mehr nehmen und verwandelten den Matchball zum glücklichen 3:2 Sieg gegen Aufsteiger Biberach.

"Biberach war für uns der erwartet kampfstarke Gegner", so Trainer Mirko Pansa nach dem Spiel. "Wenn wir dann noch als Favorit in eigener Halle den ersten Satz verlieren, ist der Erfolgsdruck extrem hoch", versucht er den knappen Sieg zu erklären. Trainerkollege Peter Baur von der TG Biberach gab auf der Pressekonferenz noch ein Argument für dieses spannende Spiel: "Meine Mannschaft hat heute gegen Chemnitz ihre bisher beste Saisonleistung gezeigt. Mit etwas mehr Glück hätten wir das Spiel im Tie-Break entscheiden können."

 

 

Deutschland - Hertha BSC-News

 Montag, 23. Januar 2006

   

Gollerplusludwig gewinnen Neuseeland Open

Berlin (ots) - Das Team gollerplusludwig von HERTHA BSC konnte am heutigen Sonntag das abschließende Turnier der neuseeländischen MoreFM Pro-Tour gewinnen. Das höchst dotierte Finalturnier der Tour, die New Zealand Open Beach Volleyball Championship, fand auf dem Center Court des ASB Bank Tennisstadions in Auckland statt.

Erneut traf das deutsche Nationalteam auf ihre härtesten Widersacher Tracy Lindquist/Courtney Guerra (USA). Nach 21:15 und 21:19 Sätzen standen die Herthanerinnen mit 2:0 als Champion fest. Im Halbfinale hatten sie das neuseeländische Team Rebecca Reidy/Susan Blundell ebenfalls mit 2:0 (21:19, 21:15) besiegt.

"Wir freuen uns riesig, die drei Turnierwochen so erfolgreich gestaltet zu haben. Gerade die Amerikanerinnen wollten sich hier für höhere Aufgaben empfehlen. Ich denke, die hatten wir ganz gut im Griff. Jetzt freuen wir uns auf die Heimat und unseren Auftritt Anfang Februar in Berlin", so Sara Goller.

Mit ihrem fünften Sieg im fünften Turnier setzte das Team gollerplusludwig Maßstäbe. Während der gesamten drei Wochen mussten sie nur einen Satz abgeben. Im Turnier am Ohope Beach gelang den US-Girls Lindquist/Guerra im Finale ein 21:18-Satzerfolg, der aber von gollerplusludwig in einen 2:1-Spielsieg gewandelt werden konnte.

Sara Goller und Laura Ludwig werden noch einige Tage auf Neuseeland verbringen, bevor sie Ende des Monats in die Heimat reisen. Am 4. und 5. Februar 2006 werden gollerplusludwig am Beach Nations Cup® Final presented by NESTEA in der Sporthalle am Sportforum in Berlin-Hohenschönhausen teilnehmen. Vor heimischem Publikum treffen die deutschen Frauen dann auf ihre Konkurrentinnen aus den Niederlanden.

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Montag, 23. Januar 2006

   www.abendblatt.de 

0:3 - Trainer Schlesinger entsetzt

Oststeinbek in Friedrichshafen deklassiert

Oststeinbek - 20,3 Punkte pro Satz erschmetterten und erblockten sich die Volleyball-Männer des Oststeinbeker SV bislang im Durchschnitt. Das ist ohnehin schon die schlechteste Ausbeute aller zwölf Teams in der Ersten Bundesliga. Aber daran gemessen ist das 0:3-Debakel (18:25, 12:25, 9:25) beim Abonnements-Meister VfB Friedrichshafen wirklich nur als "peinlich" einzuordnen, so Trainer Bernd Schlesinger.

Der Coach ließ keinerlei Ausreden gelten: "Einige hatten sich mental nicht richtig vorbereitet", so sein Eindruck. Dabei waren die Voraussetzungen nahezu perfekt: Die Oststeinbeker reisten per Flugzeug an, standen deshalb rechtzeitig und entspannt in der Friedrichshafener Arena, um sich mit einem Training an die ungewohnte, fast 4000 Zuschauer fassende, extra für den VfB errichtete Sportstätte zu gewöhnen. "Alles ist dort vom feinsten, von Besprechungszimmern bis hin zum Kraftraum - besser geht es nicht", so Schlesinger, dessen Team in den Räumen des integrierten Leistungszentrums untergebracht war.

Nur im ersten Satz boten die Gäste eine halbwegs akzeptable Leistung. Und dies, obwohl Friedrichshafens Trainer Stelian Moculescu bis auf Libero Alexis Valido und Mannschaftsführer Joao Jose die komplette Reserve durchspielen ließ. "Die ist allerdings immer noch stark genug, um in der Bundesliga Dritter zu werden", schätzte Schlesinger.

Der schwache Auftritt seiner Spieler schmerzte Schlesinger um so mehr, weil er Klub und Team gerade erst eine Art Liebeserklärung gemacht hatte: "Im Hallenvolleyball wird der OSV sicher meine letzte Station sein. Das ist hier irgendwie auch mein Baby."

Ob er allerdings als Cheftrainer weitermacht, ist offen. Klar ist: "In der Zweiten Bundesliga mache ich das definitiv nicht mehr." Sollte es das sportliche Wunder des Klassenverbleibs geben, käme der beruflich und durch sein Engagement als Coach zweier Beachvolleyball-Nationalteams stark ausgelastete Schlesinger noch mal ins Nachdenken. "Vielleicht kann ich dem Verein aber auch in einer anderen Funktion helfen", sagte er.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Montag, 23. Januar 2006

   www.abendblatt.de 

TVF: Zwei Mannschaften auf gleicher Augenhöhe

Frauen des TV Fischbek verlieren gegen VfB Suhl

Fischbek - Intensiver kann ein Volleyballspiel in der Bundesliga nicht sein. "Mehr an Spannung können wir den Zuschauern nicht bieten", sagte Trainer Helmut von Soosten von den Bundesliga-Frauen des TV Fischbek. Im so wichtigen Duell mit dem unmittelbaren Verfolger VfB Suhl unterlagen die Fischbekerinnen allerdings in der Sporthalle Süderelbe am Neumoorstück vor 720 Zuschauern mit 2:3 (29:31, 26:24, 19:25, 15:25, 13:15.).

Schon zweimal hatten sich die Tabellennachbarn in dieser Saison gegenübergestanden, einmal in Hinspiel in Suhl, einmal im DVV-Pokal. 1:1 stand es nach diesen Begegnungen, jeweils gingen sie über fünf Sätze. "Das sind einfach zwei Mannschaften auf Augenhöhe", so Helmut von Soosten.

Wobei allerdings der Kader der Suhlerinnen in der Tiefe noch etwas besser besetzt ist als der der Fischbekerinnen. Die Konsequenz: Suhls Coach Han Abbing konnte immer einmal wieder wichtigen Spielerinnen eine Verschnaufpause gönnen. So wechselte der Holländer im vierten Satz einen Gutteil des Stammes aus, als der Durchgang verloren schien. Seine Hoffnung ging auf, mit dem etwas Mehr an Kraft reichte es zum Satzgewinn.

Trainer Helmut von Soosten hingegen hat im Mittelblock keinen gleichwertigen Ersatz. Allerdings spielte Christina Benecke überragend und auch Julia Kaufhold erledigte ihre Aufgabe ohne Fehl und Tadel in der Mitte. Mannschaftsführerin Benecke war sowohl im Blockspiel als auch im Angriff die effektivste Fischbekerin, zeigte sich in ausgezeichneter Form. In der Bundesliga gibt es kaum eine andere Mittelblockerin, die zusätzlich auch noch in Annahme und Abwehr so einsetzbar ist, wie die Fischbekerin.

Dagegen fehlt eine Angreiferin auf den Außenpositionen, bei der sich Zuspielerin Elena Keldibekowa de Westreicher sicher sein kann, einen erfolgreichen Angriffszug einzuleiten. Zwar machte Diagonalangreiferin Kerstin Ahlke mit ihren Angriffsbällen insgesamt 14 Zähler, keine hatte mehr Schmetterpunkte auf dem Konto. Doch immer wieder wurde die 26jährige auch herbe abgeblockt. Das gleiche gilt für Außenangreiferin Margarethe Kozuch (13 Zähler). "Uns fehlt im Angriff das letzte Fünkchen Aggressivität", stellte Helmut von Soosten fest.

So konnte der Suhler Block immer wieder Angriffsversuche der Fischbekerinnen noch entschärfen, so daß die Abwehr einen eigenen Gegenangriff einleiten konnte. Für die Zuschauer sind diese lange andauernden Ballwechsel höchst attraktiv, für Trainer wohl das Grausen.

Nur dank des etwas besseren Satzverhältnisses behauptete der TV Fischbek den fünften Tabellenrang in der Bundesliga vor dem jetzt punktgleichen VfB Suhl. "Jetzt wird das Erreichen der Meisterschaftsrunde noch einmal ganz spannend", sagte Helmut von Soosten. Der Trainer hofft natürlich, mit seinem Team dabei zu sein.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 23. Januar 2006

   www.abendblatt.de 

Rückschlag für Fischbek

HAMBURG - Als der Ball von den blockenden Händen Claudia Neumanns ins Aus rutschte, Schiedsrichter Volker Schiemenz aus Lörrach auf Punkt, Satz und Sieg für den VfB Suhl entschied, herrschte ein paar Sekunden Stille in der Sporthalle am Neumoorstück, der Heimat der Bundesliga-Volleyballerinnen des TV Fischbek. Mit dem 2:3 (29:31, 26:24, 19:25, 25:15, 13:15) wurde den meisten der 720 Zuschauern das Happyend verwehrt.

"Es war ein dauerndes Auf und Ab", bilanzierte Fischbeks Trainer Helmut von Soosten. Beide Teams wußten um die Brisanz der Partie. Bei einem Sieg hätten sich die Fischbekerinnen (5.) von der direkten Konkurrenz im Kampf um einen der sechs Plätze in der Meisterschaftsrunde um vier Zähler abgesetzt. "Jetzt machen vier Mannschaften zwei Plätze in dieser Runde aus, wir und Suhl sind punktgleich dabei", so von Soosten.

"Wir hätten dieses Spiel nicht verlieren müssen", klagte Nationalspielerin Margarethe Kozuch. Allein im ersten, 30 Minuten dauernden Durchgang reichten vier Satzbälle nicht. Die Suhlerinnen nutzten ihre dritte Möglichkeit. Im zweiten Satz vergaben die Gäste vier Satzbälle, ehe sie dem TV Fischbek durch einen unkonzentrierten Angriffsschlag den Satz-Ausgleich bescherten. "Es war kein durchgängig gutes Niveau, aber beide Mannschaften agierten auf Augenhöhe", meinte von Soosten. Aber: Nervenaufreibender kann Volleyball kaum sein. Bis zum 8:8 blieb der Tiebreak eng, dann erschmetterten sich die Suhlerinnen vier Zähler Vorsprung. Drei der daraus resultierenden Matchbälle wehrten Neumann und die überragende Christina Benecke ab - einen zuwenig.

masch

 

 

Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten

 Montag, 23. Januar 2006

   www.dnn-online.de 

Ludwig-Team startet mit einem Sieg in die Rückrunde

Dresden. Die DSC-Bundesliga-Volleyballerinnen haben trotz ihrer Personalprobleme einen erfolgreichen Rückrundenstart hingelegt. Sie setzten sich gestern beim USC Braunschweig deutlich mit 3:0 (25:23, 25:23, 25:22) durch und halten damit Tuchfühlung zu den beiden Spitzenmannschaften aus Schwerin und Münster.

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Montag, 23. Januar 2006

   www.westline.de 

USC 2: Schwächephase siegbringend komprimiert

Münster - Tom kleine Holthaus beließ es beim Galgenhumor. "Glücklicherweise konzentrierte sich die Schwächephase meiner Mädels komprimiert auf den zweiten Satz", resümierte der Trainer der Volleyball-Frauen vom USC Münster 2 zutreffend nach dem hart umkämpften 3:1-Sieg (25:23, 14:25, 25:16, 26:24) gegen den Zweitliga-Aufsteiger 1. VC Essen-Borbeck.

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Montag, 23. Januar 2006

   www.westline.de 

USC braucht starke Nerven

berlin - Das 3:0 sieht auf den ersten Blick klarer aus als es war. Doch schon heute zählt für den USC Münster nur noch, dass das Auswärtsspiel beim Aufsteiger und Tabellenvorletzten Köpenicker SC ohne Satzverlust über die BundesligaBühne gegangen ist.

 

 

Deutschland - Sächsische Zeitung

 Montag, 23. Januar 2006

   www.sz-online.de 

Kaiser-Team im Plan

Ein Sieg und eine Niederlage ist die Ausbeute des VC Olympia Dresden. Gegen den USC Freiburg setzten sich die Kaiser-Schützlinge mit 3:1 (29:27, 25:20, 14:25, 25:16) durch, gegen den VCO Rhein-Neckar unterlagen sie mit 0:3 (20:25, 12:25, 16:25).

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 23. Januar 2006

   www.nrz.de 

MSC im Herzen der Fans

Bundesligist zeigte vor der stattlichen Kulisse von 600 Zuschauern eine starke Leistung und revanchierte sich gegen Bayer Wuppertal eindrucksvoll für die Hinspiel-Schlappe.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Montag, 23. Januar 2006

   www.freies-wort.de 

Suhl: Mein Gott, was für ein Nervenspiel!

Die Spiele der Suhlerinnen gegen den TV Fischbek Hamburg bleiben eben dramatisch: Nach einem 2:3 zu Hause im Hinspiel und einem 3:2 im Pokal-Heimspiel ging es gestern abermals in den Tie-Break und den gewannen die Gäste mit 15:13.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Montag, 23. Januar 2006

   www.freies-wort.de 

Sonneberg: Wenn dieser dritte Satz nicht wäre

SONNEBERG – Mit diesem 25:13, 25:18, 22:25 und 25:17 gelang die Rehabilitierung für das indiskutable 2:3 von Lohhof recht gut, wenn auch nur über zweieinhalb Sätze hinweg.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel