News

 Donnerstag, 16. Februar 2006 

Friedrichshafen will winzige Chance nutzen
Pokalfinale: Münster ordert weitere 800 Tickets
Aachen: Erstes Auswärtsspiel des Jahres
TVR: Die Grippe hat zugeschlagen
Europapokal: Moskau eine Runde weiter
Schöps: „Wir gewinnen den Pokal!“
Reckermann fällt für erste Saisonhälfte aus
Interesse an www.roteraben.de ist riesig
FTSV im Bayern-Derby in Außenseiterrolle
Münster will Berg Fidel behaupten
Rote Raben keine Eintagsfliegen

Februar 2006

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Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Donnerstag, 16. Februar 2006

   

Friedrichshafen will winzige Chance nutzen

FRIEDRICHSHAFEN - Am Donnerstag, 16. Februar steigt in der ARENA Friedrichshafen die vielleicht letzte Champions-League-Party für diese Saison. Der VfB Friedrichshafen empfängt den russischen Meister Lokomotiv Belgorod zum Rückspiel in der Runde der letzten zwölf Teams in der INDESIT European Champions League. Dabei stehen die Häfler vor der schweren Aufgabe, eine 0:3-Niederlage aus dem Hinspiel wettzumachen.

Kurz vor Beginn der Play-offs hatte der europäische Volleyball-Verband wieder seine alte Zählweise eingeführt. Ab jetzt gilt wieder zuerst das Satzverhältnis, dann die einzelnen Satzpunkte. Viel zu rechnen gibt es in der Sache Friedrichshafen gegen Belgorod so oder so nicht. Das Team von Stelian Moculescu muss das Rückspiel deutlicher gewinnen als dies dem russischen Meister vor Wochenfrist gelang. Genau gesagt, dürfen die Häfler nicht mehr als 53 Punkte zulassen. Nach Adam Riese sind das 17,666 Punkte pro Satz und somit ein Unterfangen, das schier unmöglich scheint. „Die Chance, die nächste Runde zu erreichen, ist winzig“, sagt Trainer Stelian Moculescu, „aber wir wollen versuchen, sie zu nutzen“. Wer sich noch an den 14. Dezember 2004 erinnert, der weiß, dass dem VfB schon einmal so ein Kabinettstückchen gelungen ist. Damals wurde Belgorod im dritten Durchgang mit 25:9 deklassiert. Ob Moculescus Mannen noch einmal so ein Coup gelingen kann?

So groß der Siegeswille auch sein mag, es darf nicht vergessen werden, wer auf der anderen Netzseite lauert. Wenn man bedenkt, dass die Stammsechs von Belgorod mit einer durchschnittlichen Körpergröße von 2,02 Meter im Schnitt sechs Zentimeter größer ist, versteht man leicht, warum im Hinspiel so viele Häfler Angriffe im Block hängen geblieben sind. Zudem verfügt der siebenfache russische Meister über Angreifer wie Sergey Baranov und Sergey Tetyukhin, die wie Volleyball-Kanonen ihre Angriffe ins gegnerische Feld donnern. Bedient werden sie vom 36-jährigen Weltklasse-Zuspieler Vadim Khamuttskikh, das ist der mit dem hoch gestellten Trikotkragen, dem aus jeder Situation ein exzellenter Pass gelingt.

Ganz zu schweigen von den Aufschlägen, die Tetyukin, Khamuttskikh und Alexander Kosarev übers Netz pfeffern können. Der VfB muss also eine sehr gute Annahmeleistung bringen. Da kommt die fiebrige Grippe, die Alexis Valido seit einigen Tagen außer Gefecht setzt, nicht gerade gelegen. Der spanische Libero hofft aber, am Donnerstag wieder fit zu sein. Auch wenn die Voraussetzungen für den Tabellenführer der Bundesliga nicht gerade rosig sind. „Wir wollen den Zuschauern ein spannendes Spiel bieten“, kündigt Stelian Moculescu an.

Die Abendkasse öffnet um 18.30 Uhr. Ab 19 Uhr haben die Zuschauer im ARENA-Foyer die Gelegenheit, sich eine „Premiere“-Übertragung aus der ARENA anzuschauen, denn auf der Großleinwand wird eine Aufzeichnung des VfB-Spiels gegen Piräus aus der Vorrunde gezeigt. Auch Musikfreunde kommen auf ihre Kosten: Vor Beginn des Spiels wird die Markdorfer Sängerin „Mariangela“ live in der ARENA auftreten. „'More than words' und ‚Die Party ist aus!' sind Erstlingswerke der talentierten 22-Jährigen.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Donnerstag, 16. Februar 2006

   

Pokalfinale: Münster ordert weitere 800 Tickets

Die Nachfrage nach den Tickets für das Pokalfinale am 19. März in Halle (Westfalen) ist beim USC Münster ungebrochen. Alle 1400 vorbestellten Eintrittskarten sind verkauft – jetzt orderte der Klub ein Kontingent von 800 zusätzlichen Tickets.

Innerhalb von nur zweieinhalb Wochen hat der USC Münster alle 1400 reservierten Tickets für das Pokalfinale am 19. März in Halle (Westfalen) verkauft. Bis Mittwochnachmittag hatten sogar schon mehr als 1700 Münsteraner Fans beim USC eine Eintrittskarte für das Highlight im Gerry-Weber-Stadion erworben. Zirka 1100 von ihnen meldeten sich zudem für die Busfahrt an, die der USC dank der Unterstützung seiner Sponsoren LVM, Sparda-Bank, buch.de, asics, Jungenblut, Schäpers, SuperBiomarkt und Stadtwerken ohne Aufpreis organisiert. Der Fankonvoi besteht damit bereits aus 20 Bussen – das sind schon jetzt vier mehr als 2005.

Da die Nachfrage ungebrochen ist, orderte der USC in dieser Woche 800 weitere Eintrittskarten, die den Münsteraner Block auf 2200 Fans anwachsen lassen. „Tickets in angrenzenden Bereichen zu bekommen, war gar nicht so einfach“, sagte Geschäftsführer Karsten Krippner. „Wir können aber allen Gruppen versprechen, dass sie, wenn sie wollen, zusammensitzen werden.“ Während die 1400 ursprünglich reservierten Tickets ausschließlich für die Kategorien 1 und 2 waren, musste der Klub nun auch auf die Kategorie 3 ausweichen. Der Preis von 14 Euro bleibt jedoch bestehen.

Eintrittskarten – auch inklusive Anmeldungen für die Fanfahrt – sind auch am Sonntag (19. Februar, 15.30 Uhr) beim Heimspiel gegen die Roten Raben Vilsbiburg am Fanartikelstand erhältlich. Bis zum 10. März können die Tickets zudem bei allen weiteren Heimbegegnungen sowie montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr über die USC-Geschäftsstelle (Von-Stauffenberg-Str. 2, Münster, Telefon: 0251 - 702 1984, E-Mail: info@usc-muenster.de) erworben werden. Auch eine Vorbestellung per Telefon oder E-Mail ist möglich.

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Donnerstag, 16. Februar 2006

   

Aachen: Erstes Auswärtsspiel des Jahres

VC Essen-Borbeck – Alemannia Aachen

Nachdem die „Ladies in Black“ in diesem Jahr bereits vier Heimspiele in Folge bestritten haben, müssen sie am Samstag, 18.02.2006, erstmals im neuen Jahr zu einem Auswärtsspiel reisen. Zum Glück hält sich die Entfernung in Grenzen: Gastgeber um 19.30 Uhr ist der Aufsteiger VC Essen-Borbeck.

Die Essenerinnen hatten am vergangenen Wochenende spielfrei. Mit 10:20 Punkten (23:36 Sätze) belegen sie den elften und somit vorletzten Rang und stehen mit dem Rücken zur Wand. Allerdings horchte die Liga Ende Januar auf, als Essen doch sehr überraschend mit 3:2 gegen den Tabellendritten WiWa Hamburg gewann. Typisch für das eher durchsichtige Essener Spiel sind über die Mitte gespielte Meter-Bälle, Aufsteiger sieht man kaum.

Die Aachenerinnen belegen mit 16:12 Punkten (26:26 Sätze) den fünften Rang, haben aber schon vier Punkte Vorsprung auf den 6. (Potsdam). Nach Minuspunkten hat man sogar nur ein Spiel mehr verloren als der Tabellenzweite Emlichheim.

Um noch einmal auf Emlichheim zurückzukommen: am Montag Abend servierte Trainer Luc Humblet seinen „Mädels“ beim Training zur Belohnung noch einmal Video-Auszüge eben dieses Spiels. Sofort danach begann aber die intensive Vorbereitung auf Essen, denn ein Selbstläufer wird das Spiel nicht werden. Auch Essen will – zumal zu Hause – erst einmal geschlagen werden. Schließlich konnten die Essenerinnen im Hinspiel den ersten Satz gewinnen. Am Ende hieß es aber 3:1 (19:25, 25:14, 25:19, 25:22) für Aachen.

Die Alemanninnen wollen die Euphorie des Emlichheim-Sieges mit ins Spiel gegen Essen nehmen und hoffentlich am Samstag Abend den dritten Sieg in Folge vermelden.

Bina Rollersbroich

 

 

Deutschland - TV Rottenburg-News

 Donnerstag, 16. Februar 2006

   

TVR: Die Grippe hat zugeschlagen

Dauerkartenaktion läuft auf Hochtouren

Die Grippewelle ist mittlerweile auch in die Bundesligamannschaft des TV Rottenburg geschwappt. Vier Spieler und Co-Trainer Oliver Heiming sind mehr oder weniger außer Kraft gesetzt und konnten an den beiden Trainings am Montag und Dienstag nicht teilnehmen. Dennoch sind die TVR-Verantwortlichen optimistisch, dass die Spieler bis zum Wochenende wieder einsatzfähig sind, schließlich steht dem TVR mit dem Lokalderby gegen Freiburg ein heißer Tanz ins Haus, bei dem kein TVR-Spieler gerne fehlt. 

„Sicherlich kann auf Grund der Ausfälle in dieser Woche nicht optimal als Team trainiert werden“, stellt Trainer Müller-Angstenberger fest, „aber wichtig ist erst einmal nur, dass die Jungs alles auskurieren und das möglichst bis Samstag.“ Dass Willy Belizer wegen Zivildienstlehrgängen und Matthias Pompe wegen einem Beachvolleyballlehrgang nur zwei Mal trainieren können, erleichtert die Situation nicht sonderlich. Wenigstens hört man vom Genesungsprozess des Verletzten Stefan Schmeckenbecher Positives: „Bisher läuft alles nach Plan“, so Physio Aris Haikalis.

Auch der Dauerkartenverkauf „rockt“ gewaltig: Nachdem am vergangenen Samstag die  Aufsehen erregende Aktion „1000 Dauerkarten für die 1.Bundesliga“ ins Leben gerufen wurde, konnte am Wochenanfang bereits die Hunderter-Schallgrenze durchbrochen werden. Nach vielen Anfragen weisen die TVR-Verantwortlichen nochmals daraufhin, dass die Aktion bis zum letzten Heimspiel am 8. April gegen Saulgau läuft und der Dauerkartenverkauf neben den Heimspielen in der Hohenberghalle sowohl im Sportpark 1861 (Tel: 07472-1861) werktags von 8.00-17.00 Uhr als auch bei Gottfried Neumann (Tel: 07472-96440) möglich ist.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 16. Februar 2006

   

Europapokal: Moskau eine Runde weiter

Die erste Mannschaft, die sich in der INDESIT European Champions League für die Runde der besten sechs Teams qualifiziert hat, ist Dinamo Moskau: Die Russen siegten auch im Rückspiel souverän mit 3:0 (25-19, 25-13, 25-23) über den niederländischen Vertreter Rotterdam Nesselande. Am heutigen Mittwoch folgen die Rückspiele in Perugia und Maaseik, ehe am Donnerstag, 16. Februar, die drei restlichen Partien auf dem Programm stehen. Dann versucht u.a. der VfB Friedrichshafen das Unmögliche wahr zu machen und das 0:3 gegen Lokomotiv Belgorod (RUS) aufzuholen.

In der Champions League der Frauen setzte sich der Erste der Vorrundengruppe B Perugia nur knapp mit 3:2 (28-26, 17-25, 25-23, 23-25, 15-13) beim Vierten der Gruppe A Ekaterinenburg (RUS) durch. Die beiden übrigen Hinspiele der KO-Runde finden am heutigen Mittwoch, 15. Februar, in Istanbul und Bergamo statt.

Indesit European Champions League 2005/06 der Männer
Dinamo MOSCOW (RUS) - Ortec ROTTERDAM Nesselande (NED) 3:0 (25-20, 25-19, 27-25) und 3:0 (25-19, 25-13, 25-23)
Knack Randstad ROESELARE (BEL) - TOURS VB (FRA) 3:2 (28-26, 17-25, 18-25, 25-21, 15-13)
Lokomotiv BELGOROD (RUS) - VfB FRIEDRICHSHAFEN (GER) 3:0 (25-16, 25-17, 25-21)
Iraklis THESSALONIKI (GRE) - aon hotVolleys VIENNA (AUT) 3:0 (25-17, 25-18, 25-15)
BOT Skra BELCHATOW (POL) - Noliko MAASEIK (BEL) 3:1 (25-16, 25-19, 24-26, 25-22)
AS CANNES (FRA) - EMU RPA PERUGIA (ITA) 3:1 (28-26, 25-20, 24-26, 25-23)

Rückspiele
15.02.2006: EMU RPA PERUGIA (ITA) - AS CANNES (FRA)
15.02.2006: Noliko MAASEIK (BEL) - BOT Skra BELCHATOW (POL)
16.02.2006: aon hotVolleys VIENNA (AUT) - Iraklis THESSALONIKI (GRE)
16.02.2006 um 20.30 Uhr: VfB FRIEDRICHSHAFEN (GER) - Lokomotiv BELGOROD (RUS), ab 20.15 Uhr live auf Premiere
16.02.2006: TOURS VB (FRA) - Knack Randstad ROESELARE (BEL)

Indesit European Champions League 2005/06 der Frauen
Uralochka NTMK EKATERINBURG (RUS) - Pallavolo Sirio PERUGIA (ITA) 2:3 26-28, 25-17, 23-25, 25-23, 13-15
15.02.2006: Vakifbank Günes ISTANBUL (TUR) - Hotel Cantur LAS PALMAS (ESP)
15.02.2006: Foppapedretti BERGAMO (ITA) - Azerrail BAKU (AZE)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 16. Februar 2006

   

Schöps: „Wir gewinnen den Pokal!“

Nur noch knapp einen Monat ist es bis zum DVV-Pokalfinale am 19. März im Gerry Weber Stadion in Halle/Westfalen. Die Finalpartien Moerser SC - VfB Friedrichshafen (Männer) und Schweriner SC - USC Münster (Frauen) versprechen packenden Sport und gute Unterhaltung. Bis zum 19. März äußert sich jeweils ein Akteur der Finalisten im Interview zum Finale und dem Drumherum. Den Anfang macht Jochen Schöps vom Titelverteidiger aus Friedrichshafen.

Jochen Schöps (22 Jahre) ist einer der Garanten für die Dominanz des VfB Friedrichshafen in den vergangenen Jahren. Seit 2003 hämmert der Nationalspieler für die Bodensee-Truppe auf den Ball und feierte seitdem zwei Pokalsiege und eine Deutsche Meisterschaft. Im Interview äußerte Schöps sich zu der Favoritenrolle im Finale, seine Erwartungen an das Gerry Weber Stadion in Halle sowie seine Saisonziele.

Alle erwarten von Friedrichshafen den erneuten Pokalsieg. Sie auch?
Schöps: „Ja, ehrlich gesagt schon. Ich denke, dass wir im Vergleich zu Moers die bessere Mannschaft haben und aus diesem Grund gewinnen sollten.“

Moers wurde in der Liga deutlich bezwungen und ist klarer Außenseiter. Wird das Finale ein Spaziergang für den VfB?
Schöps: „Nein, sicher nicht. Pokalspiele haben immer ihren eigenen Charakter. In der Liga kann man sich auch mal einen Ausrutscher erlauben, im Pokal nicht. Es wäre falsch, die Moerser zu unterschätzen. Moers könnte von der Nähe zum Austragungsort profitieren, weil die Fans nicht so einen weiten Weg haben.“

Was ist die Stärke von Moers, und wie muss Friedrichshafen agieren?
Schöps: „Die Stärke von Moers heißt Georg Grozer. Über ihn wird das Spiel aufgebaut, von seiner Spielweise hängt auch die Mentalität der restlichen Mannschaft ab. Wenn wir es schaffen, Grozer aus dem Konzept zu bringen, haben wir schon viel gewonnen.“

Mit dem Gerry Weber Stadion wird das Pokalfinale der Frauen und Männer erstmals in einer großen Arena ausgetragen. Was halten Sie davon?
Schöps: „Ich finde es gut, wenn in großen Hallen gespielt wird. Bei unseren Champions-League-Spielen in Friedrichshafen haben wir gezeigt, dass der Volleyballsport ein großes Zuschauerpotenzial hat. Das sollte man nutzen, weil es eine tolle Atmosphäre ist, vor großer Kulisse zu spielen.“

Friedrichshafen war in der Vergangenheit immer wieder Sprungbrett für ein Engagement in der weltbesten Liga in Italien. Wann gehen Sie über die Alpen?
Schöps: „Mein Ziel ist es, irgendwann in Italien zu spielen. Wann es soweit sein wird, hängt davon ab, wann und von wem ich Angebote bekomme und wie sie ausfallen. Eine Entscheidung für die nächste Saison treffe ich im Sommer. Es kann aber auch sein, dass ich in Friedrichshafen bleibe.“

In diesem Jahr stehen neben Pokal und Meisterschaft noch zahlreiche Einsätze mit der Nationalmannschaft auf dem Programm. Belastung oder Freude?
Schöps: „Auf die Einsätze freue ich mich schon – egal, ob bei der EM-Qualifikation, bei den Euroliga-Turnieren oder bei der WM. Ich kenne das genaue Nationalmannschafts-Programm noch nicht, aber es wäre schön, wenn erstmals nach sieben Jahren mal wieder zwei Wochen Urlaub drin wären.“

Was ist der Höhepunkt in diesem Jahr?
Schöps: „Von nur einem Höhepunkt zu sprechen, wäre sicher zu wenig. Das nächste Highlight wird das Achtelfinale der Champions League gegen Belgorod. Beim Pokalfinale in Halle wollen wir dann im März unseren ersten nationalen Titel verteidigen. Anschließend konzentrieren wir uns in der Bundesliga auf die Play-offs und hoffen, wieder ins Finale zu kommen. Mit der Nationalmannschaft wird sicher die WM in Japan ein ganz besonderes Ereignis.“

Was rechnen Sie sich aus?
Schöps: „In der Champions League gegen ein russisches Top Team bestehen zu können, ist eine schwere Aufgabe, aber wir werden unser Bestes geben. In der Bundesliga ist die Konkurrenz mit Düren und dem SCC Berlin im Vergleich zum letzten Jahr stärker geworden. Ich hoffe, dass wir unseren Meistertitel verteidigen können, aber wir werden auf jeden Fall unsere maximale Leistung abrufen müssen. Bei der WM hoffe ich, dass wir trotz der schweren Gegner Australien, Brasilien, Kuba, Frankreich und Griechenland weiterkommen. Wir sind ein Team, das sich im Laufe eines Turniers steigern kann. Wenn das klappt, ist einiges drin.“

Was machen Sie am Abend des 19. März?
Schöps: „Ich hoffe, wir gewinnen den Pokal. Dann wird gefeiert. Aber soweit denke ich noch nicht, denn zuerst müssen wir gegen den Moerser SC gewinnen.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 16. Februar 2006

   

Reckermann fällt für erste Saisonhälfte aus

Markus Dieckmann mit Eric Koreng

Herber Rückschlag für die Ambitionen von Markus Dieckmann und Jonas Reckermann: Die Weltranglisten-Achten können die Saison 2006 zunächst nicht gemeinsam bestreiten, da Reckermann aufgrund großer Rückenprobleme auf einen Start verzichtet. Dieckmann spielt somit die erste Saisonhälfte mit Eric Koreng (VC Markranstädt), mit dem er bereits beim Beach Nations Cup® zusammenspielte.

Jonas Reckermann sagt dazu: "Natürlich bin ich sehr enttäuscht. Um den Heilungsprozess nicht zu gefährden und die Verletzung vollständig auszukurieren, haben mir die Ärzte jedoch dazu geraten, in den nächsten Monaten nicht zu spielen. Sobald ich wieder fit bin, werde ich mit Markus wieder voll angreifen."

Eric Koreng, der nach gut einjähriger Trennung eigentlich wieder mit seinem Freund und Ex-WG-Mitbewohner Marcus Popp an den Start gehen wollte, fiel die Entscheidung nicht ganz leicht, da die gesamte Saisonplanung für das Team Koreng-Popp schon stand.
Nach intensiven Gesprächen mit Marcus Popp und seinem Management entschied sich Eric Koreng, diese einmalige Chance und sportliche Herausforderung anzunehmen und die erste Saisonhälfte an der Seite von Markus Dieckmann zu spielen. Für Eric gilt es vor allem, internationale Erfahrung an der Seite von Markus Dieckmann zu sammeln.

Marcus Popp wird in der Saison 2006 wieder an der Seite seines Partners aus der Saison 2005 spielen. Das Team Matysik-Popp, das 2005 zwei Masters gewinnen konnte und den dritten Platz bei der Deutschen Meisterschaft am Timmendorfer Strand belegte, bleibt somit bestehen und wird neben den heimischen Beach Cups auch das ein oder andere internationale Turnier der FIVB und CEV-Serie spielen.

Das Duo Dieckmann/Reckermann spielt seit der Saison 2001 äußerst erfolgreich zusammen. Die größten Erfolge des konstantesten deutschen Weltklasse-Duos waren zwei Siege auf der World Tour (Berlin und Rio de Janeiro 2004), zwei EM-Titel (2002 und 2004), Platz neun bei den Olympischen Spielen 2004 sowie zwei Deutsche Meisterschaften (2001 und 2005).

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Donnerstag, 16. Februar 2006

   www.volleyballer.de 

Interesse an www.roteraben.de ist riesig

Die Roten Raben, Volleyball-Bundesligist aus dem niederbayerischen Vilsbiburg, sind nicht nur sportlich ganz vorne mit dabei. Sie bemühen sich auch, ihre Fans ständig auf dem Laufenden zu halten. Dazu dient auch die Homepage der Roten Raben, die eine Vielzahl an Informationen und Service rund um den Verein und das Bundesligateam bietet.

Unter www.roteraben.de kann sich jeder Interessierte über die neuesten Spielergebnisse informieren, Karten für das nächste Heimspiel bestellen oder in Kontakt mit Spielerinnen und Management treten. Über das Gästebuch oder den neu eingerichteten Chatroom haben die Fans darüber hinaus die Möglichkeit, sich untereinander aus zu tauschen und Themen rund um die Roten Raben zu diskutieren. Ein Angebot, das von vielen Fans sehr intensiv genutzt wird.

Die Auswertung der Benutzerzahlen hat ergeben, dass sich im Januar so viele Fans wie noch nie für die Homepage der Roten Raben interessiert haben. 13773 Besucher haben im vergangenen Monat www.roteraben.de angeklickt. Das ist die höchste Besucherzahl, die bisher gemessen wurde. Führend war bisher der Mai 2005 mit etwa 13400 Besuchern. Das war die Zeit, als die Roten Raben mit dem USC Münster um die Deutsche Meisterschaft kämpften. Im Jahresmittel hat sich die Zahl der Besucher stabil bei etwa 11000 pro Monat eingependelt. Vor zwei Jahren lag die Zahl noch bei 5000 pro Monat. Die meist besuchten Seiten sind dabei die Startseite, der Liveticker, das Gästebuch, der Chatroom, die Impressionen und die Sponsorenseite. Interessant ist auch, dass Besucher aus beinahe 40 Ländern Monat für Monat die Homepage der Roten Raben besuchen. Darunter sind Internetuser aus Neuseeland, Österreich, Holland, Bulgarien, Italien oder Frankreich

Diese Zahlen belegen, dass die Homepage der Roten Raben für viele Volleyballfans aus aller Welt eine interessante Informationsplattform ist.

Harald Schwarz

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Donnerstag, 16. Februar 2006

   www.volleyballer.de 

FTSV im Bayern-Derby in Außenseiterrolle

(gk). Die Saison des FTSV Straubing scheint wie verhext. Das Verletzungspech will nicht abreißen und zu allem Überfluss erreichen die jeweiligen Konkurrentinnen des Straubinger Volleyball-Bundesligisten immer vor den Spielen gegen die Niederbayern ihre Top-Form. So auch beim Samstagsgegner VfL Nürnberg (19 Uhr in Schwaig). Sie konnten vor der Bundespokalpause den Tabellenvierten Chemnitz besiegen und sich so vom FTSV absetzen.

Auf Seiten des FTSV galt es dagegen in den vergangenen zwei Wochen möglichst die Verletzungen und Krankheiten auszukurieren. Das gelang auch zum Teil, denn Laura Benzing hat ihre Rückenprobleme überwunden und steht wieder voll im Mannschaftstraining. Dagegen konnte Libera Lenka Dürr diese Woche wegen ihrer Schulterverletzung nicht trainieren und wird aller voraussichtig am Samstagabend nicht spielen können. Ebenso fraglich ist der Einsatz von Michaela Formankova und Patricia Hofmarksrichter. Beide hüteten unter der Woche wegen einer Erkältung das Bett. Alles in Allem kann man also zu dem Schluss kommen, dass der FTSV in Franken die Außenseiterrolle innehaben wird. „Doch alles jammern hilft nichts“, so Trainer Wolfgang Schellinger, „wir haben uns unter der Woche auf die noch ausstehenden Spiele eingeschworen und ich bin mir sicher, dass unsere Mädels am Samstagabend ihre Chance suchen werden und wenn wir dann auch wieder das nötige Gwendtchen Glück haben, dann wird es sicher nicht leicht gegen uns zu gewinnen.“

Doch der Samstagsgegner VfL Nürnberg wird auch nicht gerade wenig Selbstvertrauen haben. Gewannen sie doch ihr letztes Spiel überraschend deutlich mit 3:0 beim Tabellenvierten in Chemnitz. Dabei ließen sie auf Seiten der Sachsen in keinem Satz mehr als 17 Punkte zu. Beim Team von Trainer Markus Hartinger schien an diesem Abend alles zu funktionieren. Ob über Außen mit Daniela Radatz und Florentina Büttner oder aber über die Mitte mit Sabine Sagert, der VfL kam zumeist zum erfolgreichen Abschluss. Man darf gespannt sein, ob das Team von Markus Hartinger, die in Chemnitz gezeigte Leistung über die Bundespokalpause konservieren konnte, oder ob dem FTSV vielleicht doch eine Überraschung gelingt. Unterschätzen werden die Franken den FTSV jedoch sicher nicht, haben sie doch im Vorjahr in eigener Halle mit 1:3 verloren und somit noch eine kleine Rechnung mit den Straubingerinnen offen. Auch die Fans zu Hause können beim Spiel der Straubingerinnen hautnah dabei sein, denn der FTSV testet beim Spiel in Nürnberg einen neuen Internet Live-Ticker, mit dem deutlich mehr Informationen übermittelt werden können als bisher. Zu finden ist der Ticker auf der FTSV-Homepage: www.ftsv-volleyball.idowa.de.

Kuno Benefizaktion auf dem Weg nach Nürnberg

Das Glück des Tüchtigen wollen die FTSV-Damen sich bereits auf der Hinreise holen. Denn ihr Weg nach Franken führt am kommenden Samstag zunächst nach Hagelstadt (ca. 12-14 Uhr). Dort wollen sie bei der Eröffnung des Musterhauses vom FTSV-Partner Town & Country in Hagelstadt mit einer Tombola möglichst viel Geld für den kleinen blauen Raben Kuno sammeln, dem Maskottchen der Initiative zum Bau einer eigenen Kinder Uni-Klinik in Ostbayern. Zu gewinnen gibt es bei der Tombola unter anderem ein FTSV-Trikot, einen original Spielball oder aber FTSV-Kalender, jeweils mit den Autogrammen der Spielerinnen. Die Fahrt nach Hagelstadt lohnt sich zudem, denn im Musterhaus gibt es auch erstmals die druckfrischen Autogrammkarten vom Bundesliga-Team des FTSV. Außerdem gibt es das ganze Wochenende über im Musterhaus in Hagelstadt zahlreiche Vorträge zum Thema Bauen mit renommierten Rednern.

FTSV goes Straubinger Eiszauber am Sonntag

Am kommenden Sonntag werden die FTSV-Damen dann einen Ausflug zum Straubinger Eiszauber. Auch dort sind sie für einen guten Zweck unterwegs. Denn von 14-16 Uhr stellen sie gemeinsam mit der Privatbrauerei Stöttner ein Glücksrad auf. Zu gewinnen gibt es auch hier jede Menge Preise und der Erlös des Glücksrades kommt dem Volleyballnachwuchs des FTSV zu Gute. Selbstverständlich gibt es dort auch die Möglichkeit Autogramme von den Straubinger Volleyball-Damen zu ergattern.

Georg Kettenbohrer

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Donnerstag, 16. Februar 2006

   

Münster will Berg Fidel behaupten

Erinnerungen werden wach, wenn am Sonntag (19. Februar, 15.30 Uhr) die Roten Raben Vilsbiburg zu Gast beim USC Münster sind. Schließlich sind die Niederbayern das Team, dass zuletzt am Berg Fidel gewann und sich mit dem USC in der vergangenen Saison vor rappelvollem Haus ein packendes Bundesligafinale lieferte

Das Volleydome am Berg Fidel ist eine Festung. Von hier die Punkte zu entführen, ist schwierig. Zuletzt gelang es den Roten Raben Vilsbiburg. Mehr als zehn Monate und exakt 13 Spiele ist es her, dass die Niederbayern sich vor 3.730 Zuschauern im fünften Satz mit 17:15 durchsetzten. Am Sonntag (19. Februar, 15.30 Uhr) steigt die Neuauflage dieser und zugleich auch der abschließenden Partie der Saison 2004/5, als sich Münster vor rappelvollem Haus die Meisterschaft sicherte – die Roten Raben sind zu Gast beim USC. „Das wird ein Spitzenspiel“, freut sich Trainer Axel Büring und macht kein Geheimnis daraus, dass er sich eine Kulisse deutlich jenseits der 3000 Zuschauer wünscht: „Ich hoffe, dass wir den Zuschauerrekord erobern. Ich finde das nicht gut, dass Dresden den zur Zeit hält.“

In sportlicher Hinsicht können sich die Fans auf einen absoluten Leckerbissen freuen. Schließlich treffen mit dem Tabellendritten Münster und dem aktuellen Zweiten Vilsbiburg zwei Teams aufeinander, die derzeit mit je drei Niederlagen punktgleich sind und nur durch das Satzverhältnis getrennt werden. Im Hinspiel in der Vilstalhalle allerdings hatten die Roten Raben deutlich mit 3:0 die Nase vorn. „Da haben wir eine Klatsche gekriegt“, so Büring. „Das soll uns nicht noch einmal passieren. Wir wollen deutlich besser spielen, als wir das damals getan haben.“

Dafür fordert der Coach von seinen Spielerinnen „wenig Fehler, eine hohe Offensivität und eine gute Quote im Bereich Block-Abwehr“. Zugleich haben sich die Münsteranerinnen auch nach dem 3:0-Erfolg über den TV Fischbek Hamburg am vergangenen Sonntag einige Dinge vorgenommen, die verändert werden sollen. „Mit manchen Elementen waren wir nicht zufrieden. Das soll gegen Vilsbiburg anders werden“, so Büring. Ob Atika Bouagaa oder wie zuletzt Jil Döhnert im Liberotrikot auflaufen, bleibt bis zuletzt ein Geheimnis. „Selbst, wenn ich das jetzt schon wüsste, würde ich es nicht sagen“, sagt er und grinst: „Sollen die Kollegen doch ruhig ein bisschen arbeiten.“

LVM-Mitarbeiter haben freien Eintritt / Carsten Höfer ist zu Gast

Das Heimspiel gegen die Roten Raben Vilsbiburg wird vom LVM präsentiert. Dabei genießen alle LVM-Mitarbeiter gegen Vorlage des Mitarbeiterausweises freien Eintritt. Zudem erhält der USC Münster prominenten Besuch. Zu Gast im Volleydome ist am Sonntag Kabarettist Carsten Höfer, der einige Ausschnitte aus seinem Programm „Der Frauenversteher“ präsentieren wird.  

Wer mit diesem Auftritt auf den Geschmack kommt, kann Carsten Höfer auch am 19. März in der Halle Münsterland erleben. Gegen Vorlage der USC-Eintrittskarte vom Heimspiel am 19. Februar oder 5. März, einer USC-Dauerkarte oder eines USC-Mitgliedsausweises muss nur der ermäßigte Preis gezahlt werden.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Donnerstag, 16. Februar 2006

   www.westline.de 

Rote Raben keine Eintagsfliegen

Münster. Rote Raben sind keine Eintagsfliegen. Nach der Vizemeisterschaft im Vorjahr mischen die Volleyballerinnen aus Vilsbiburg auch in der laufenden Runde munter mit. Zwei Pünktchen nur trennen sie von Tabellenführer Schwerin. Und mit Titelverteidiger Münster bewegen sie sich auf Augenhöhe.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel