News

 Dienstag, 14. März 2006 

WiWa: Chancenlos ohne 3 Stammspielerinnen
VCO-Frauen: Mit zwei Siegen zurückgemeldet
VCO-Männer: Dann spielte wieder Schluderian mit...
USC-Spielerinnen sind zum Anbeißen süß
GWE feiert Saisonabschluß
0:3 – Aber Ostbek Cowboys melden sich zurück
Internat Frankfurt: Mit Doppelsieg auf Platz 4
Heiße Phase in Volleyball-Bundesliga startet
VCW besiegt Aufsteiger Köpenicker SC
1844er-Männer “verspielen” ihre wohl letzte Chance
MSC: Die schwerste aller Aufgaben
VGE: Adler Kiel die Flügel gestutzt
Auch Dresden erleidet Schiffbruch
USC: Eine Frage der Ehre
Streit um die Zukunft des Volleyballs
Ein Spagat
VCW: Fans jubeln über "La Bomba" mit Samba

März 2006

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Deutschland - WiWa Hamburg-News

 Dienstag, 14. März 2006

   

WiWa Hamburg: Chancenlos ohne 3 Stammspielerinnen

Stark ersatzgeschwächt reiste das Team von Trainer Carsten Schmidt zum Auswärtsspiel gegen die Warendorfer Sport Union an. Der Trainer musste auf drei seiner wichtigsten Stützen verzichten, krankheitsbedingt blieben Spielführerin Silke Niemeyer, Angreiferin Ana Schanze und Zuspielerin Jana Takacova nur auf der Bank. Diese Ausfälle konnten die Hamburgerinnen nicht kompensieren und verloren geschwächt mit 0:3 (20:25, 14:25, 14:25).

Im ersten Satz schlugen sich die WiWa-Spielerinnen trotz der erheblichen Umstellungen im Team noch beachtlich und boten der Warendorfer Spiel Union lange Paroli. Keine der Mannschaften konnte sich anfangs deutlich absetzen. Die Hamburgerinnen, die bei der ersten technischen Auszeit noch mit 8:7 führten, gerieten danach allerdings  durch die taktischen Umstellungen im Team ins Hintertreffen und verloren den ersten Satz mit 20:25. „Kämpferisch haben meine Mädels alles gegeben, aber wenn man alle Schlüsselpositionen neu besetzen muss, ist es schwer, zu gewinnen“, nahm es Trainer Carsten Schmidt nach dem Spiel entsprechend gelassen zur Kenntnis.

Im zweiten und dritten Satz nutzte Warendorf – das in Bestbesetzung antrat - die Situation gnadenlos aus und in beiden Sätze schnell in Führung. „Da uns einige Stammspielerinnen bis zum Saisonende fehlen werden, müssen wir froh sein, bereits eine solch komfortable Tabellensituation zu haben“, sieht Trainer Schmidt noch die positiven Aspekte. Denn noch behauptet WiWa Hamburg trotz der zweiten Niederlage in Folge weiterhin den vierten Tabellenplatz.

 

 

Deutschland - Podeswa-News

 Dienstag, 14. März 2006

   

VCO-Frauen: Mit zwei Siegen zurückgemeldet

Die jugendlichen Juniorinnen des Zürich Team VC Olympia Berlin rückten am Wochenende mit Heimerfolgen von 3:0 über Aachen (Sonnabend) und 3:1 über den USC Münster II (Sonntag) vom fünften auf den dritten Rang in der zweiten Volleyball-Bundesliga der Frauen (Staffel Nord) vor. Damit gelang den Schützlingen von Nachwuchs-Bundestrainer Jens Tietböhl nach mehrwöchiger Pause und dem Ski-Winterlager ein positiver Wiedereinstieg in den Liga-Spielbetrieb.

"Die Mädchen waren aber nicht ganz ohne Spielpraxis und hatten zwischendurch ihre Wettkämpfe in den Landesmeisterschaften der A- und B-Jugend in Berlin, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen", relativierte Tietböhl die Auftritte seines Teams. Gegen Aachen sah er "einen sehr guten Block und insgesamt eine überzeugende Leistung". Gegen die Münsteraner Talenteformation, im Schnitt drei, vier Jahre älter als sein Aufgebot, sei das VCO-Spiel "etwas krampfig, mit dummen Fehlern" gewesen. 25:21, 21:25, 25:22 und 25:21 lautete die Satzfolge gegen Münster II. Die Gäste, tags zuvor 0:3 in Potsdam, mussten ohne fünf an Grippe erkrankte Spielerinnen auskommen und absolvierten das Wochenende mit lediglich sechs Sportlerinnen. "Dafür, dass keine der drei Zuspielerinnen zur Verfügung stand und unsere Libera als Außenangreiferin aushelfen musste, hat sich die Mannschaft ganz ordentlich aus der Affäre gezogen", bemerkte USC-Co-Trainer Stefan Jäger zu recht. Auf der anderen Seite konnte Tietböhl nicht die am Knöchel verletzte Saskia Leonhardt einsetzen und schickte am Sonntag durchweg nur Mädchen der Jahrgänge 90/91 aufs Feld. "Münster hat Hurra-Volleyball gespielt und jeden Punkt bejubelt. Wir waren heute emotional ein bisschen  zu brav."

Die beiden 17-jährigen VCO-Spielerinnen Saskia Leonhardt und Sandra Sell werden ab Sommer zur Juniorenauswahl nach Heidelberg wechseln, dort eine Ausbildung beginnen und in der ersten Bundesliga schmettern. Die jüngere VCO-Formation mit Spielführerin Patricia Grohmann (16) ("Wir wollten am Wochenende unbedingt beide Spiele gewinnen und standen so etwas unter Druck") tritt in der nächsten Saison 2006/07 unabhängig von der Schlussplatzierung erneut in der 2. Liga an mit dem Ziel Teilnahme an der Jugend-EM 2007. Möglicherweise kommen zwei oder drei Spielerinnen aus dem Bundesgebiet als Verstärkungen ab August nach Berlin. Ab 2007/2008 sei geplant, so Tietböhl, dem Zürich-Talenteam zwei Jahre Erstligazugehörigkeit zu gewähren.

Wie übrigens bekannt wurde, will der einsame Nordstaffel-Spitzenreiter TSV 1860 Spandau (32:2 Zähler) nun wohl doch sein voraussichtliches Aufstiegsrecht in die erste Bundesliga wahrnehmen. 

epo.

 

 

Deutschland - Podeswa-News

 Dienstag, 14. März 2006

   

VCO-Männer: Dann spielte wieder Schluderian mit...

Die Junioren des Zürich Team VC Olympia Berlin haben eine gute Chance nicht genutzt, um sich der erklärten Absicht eines ausgeglichenen Punktestandes zu nähern: Weil der Gastgeber am Sonntag in der Berliner Saefkowhalle in der 2. Volleyball-Bundesliga der Männer (Staffel Nord) beim 1:3 (25:17, 26:28, 20:25, 20:25) gegen den TuB Bocholt nach starkem Beginn den Faden verlor und sich  zu wenig gegen eine vermeidbare Niederlage stemmte.

Mit nunmehr 16:24 Punkten (10. Rang) bei noch sechs ausstehenden Begegnungen dürfte das erwähnte Saisonziel für den VCO kaum noch erreichbar sein. Dabei hatten die Schützlinge von Nachwuchs-Bundestrainer Manfred Steinbeißer trotz einer 5-wöchigen Liga-Spielpause, trotz des absolvierten Winterlagers Mitte Februar im tschechischen Bedrichov souverän und sicher begonnen. Die Gäste, in der Vorsaison immerhin Vierter, aber im Hinspiel dem VCO 2:3 unterlegen, wirkten im Auftaktsatz wie ein 0:3-Kandidat. Auch im zweiten Durchgang diktierten die Junioren mit druckvollen Aufgaben und harten Angriffen das Geschehen, führten 16:14 und 19:17. Doch dann passierte etwas, was der Trainer später als "Schludern" kritisierte. Bocholt, wenig spektakulär, aber sehr effektiv und engagiert, kämpfte sich heran, wehrte mehrere Satzbälle ab und schlug kompromisslos zu, als sich die Möglichkeit zum 28:26-Satzgewinn eröffnete.

Das war der Knackpunkt des Spiels, wie auch VCO-Zuspieler Sebastian Kühner meinte: "Wenn wir den Satz nach Hause gebracht hätten, wäre das Ding wohl anders gelaufen." Er sah bei seiner Mannschaft gute Angriffe (Roy Friedrich) aus dem ersten Tempo und einen guten Block (der aber gegen Bocholts Linkshänder Michael Gehrke über weite Strecken und gegen Schnellangriffe über die Mitte zunehmend löchrig wurde) und räumte ein: "Unsere Annahme war heute einfach zu unsicher und instabil." Dafür waren Denis Kaliberda und Jonathan Erdmann verantwortlich, die nicht ihren besten Tag erwischt hatten. Kühner hatte darunter ebenso wie die Mitspieler zu leiden, denn etliche schnelle Pässe kamen so, dass daraus nicht mehr viel zu machen war. Auch hätte man nicht genügend gegen gehalten, als der Gegner sich nach der deutlichen Abfuhr zu Beginn mit einer Trotzreaktion reinhängte.

Das beschleunigte Zuspiel nach außen sei ein neuer Schwerpunkt im Training, bestätigte Trainer Steinbeißer, und habe noch nicht richtig funktioniert. "Dennoch hätten wir die Partie gewonnen, wenn die Mannschaft so konzentriert und konsequent weiter gespielt hätte wie zu Anfang." Bocholts Trainer Jeroen Peeters dazu nur: "Sie müssen noch lernen, ein ganzes Match wie Männer durchzuspielen und nicht wie Jugendspieler...".

epo.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Dienstag, 14. März 2006

   

USC-Spielerinnen sind zum Anbeißen süß

Die Spielerinnen des USC Münster können nicht nur sehr gut Volleyball spielen. Sie sind so attraktiv, dass sie sowie das Trainergespann Axel Büring, Christoph Kesselmeier und Teee Williams bis Sonntag (19. März) auf den „USC-Talern“ wieder die Amerikaner der Münsteraner Stadtbäckerei zieren

Danach werden sich die Fans des USC Münster im wahrsten Sinne des Wortes wieder die Finger lecken.  Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr gibt es die Volleyballerinnen sowie das Trainergespann Axel Büring, Christoph Kesselmeier und Teee Williams ab morgen (14. März) bis einschließlich Sonntag (19. März) zum Vernaschen. An diesen Tagen verkauft die Stadtbäckerei, Mitglied der Bäcker-Gilde Münster, in allen 31 Filialen in Münster und dem Münsterland Amerikaner mit den Portraits der Erstliga-Spielerinnen. Dabei werden die Fotos von Andrea Berg & Co. auf Esspapier gedruckt und anschließend die Amerikaner damit belegt.

Ein Großteil des Verkaufserlöses der „USC-Taler“ kommt der Jugendabteilung des USC Münster zugute. Auch das war schon 2005 der Fall, als sich die Nachwuchsvolleyballer über 400 Euro freuen konnten. „Wir wollen mit dieser Aktion den USC und seine Jugend unterstützen“, sagte Stadtbäckerei-Bezirksleiterin Ute Zahlten, die auch im USC-Vorstand aktiv ist. „Es wäre doch toll, wenn aus diesen Teams noch mehr Spielerinnen den Sprung in die 1. Liga schaffen.“

Eine, der dieser Sprung bereits gelang, ist Jil Döhnert. Die 20-Jährige begann beim USC Münster mit dem Volleyballsport und spielte seitdem noch nie für einen anderen Verein. „Das ist wieder eine super Aktion“, fand sie und musste schmunzeln: „Es ist ja schon witzig, wenn man sich selbst beim Bäcker kaufen kann.“ Anika Brinkmann, die 2005 zum USC wechselte und in diesem Jahr mit der A-Jugend Westdeutscher Meister wurde, stimmte dem zu. „Ich find´s gut“, sagte sie und verriet: „Als erstes werde ich mich selbst essen.“

Alle Fans, die mit zum Pokalfinale fahren, haben am Sonntagmorgen die Gelegenheit, sich mit den „USC-Talern“ für die Fahrt nach Halle (Westfalen) zu stärken. Dann nämlich wird ein Verkaufsstand der Stadtbäckerei vor dem Volleydome Berg Fidel postiert sein, an dem die Amerikaner sowie belegte Brötchen und Kaffee angeboten werden.

 

 

Hamburg - Grün-Weiß Eimsbüttel-News

 Dienstag, 14. März 2006

   

GWE feiert Saisonabschluß

Egal was auch passiert.... gefeiert wird am Saisonabschluss auf alle Fälle wieder. Ob Abstieg, Aufstieg oder Klassenerhalt, es gibt immer einen Grund.

Am 18. März 2006 steigt die Saison-Abschluss-Feier von Grün-Weiss-Eimsbüttel im Bürgerhaus Julius-Vosseler-Straße 193 ab 21 Uhr (der runde Bau zwischen Beachanlage und Lenzsiedlung, nicht das Vereinsheim!!). Natürlich ist für Musik, Getränke und gute Laune gesorgt!

Wir freuen uns auf Euch,
Eure 1. Damen von Grün Weiß Eimsbüttel

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Dienstag, 14. März 2006

   

0:3 – Aber Ostbek Cowboys melden sich zurück

Zum Ende der Saison ist man bescheiden geworden in Hamburgs Wildem Osten. Zwar gab es gegen den Erstligavierten SG Eltmann die erwartete klare Niederlage, zum Abschied aus der Wandsbeker Sporthalle aber wehrten sich die Ostbek Cowboys sehr wacker. Beim 0:3 (19:25, 22:25, 19:25) deutete man in vielen langen Spielzügen an, zu was das Team in der Hinrunde mal fähig war. Die 550 Zuschauer dankten den Spielern ihr engagiertes Auftreten mit viel Applaus.

Ein besseres Ergebnis verhinderte diesmal vor allem die Aufschlagschwäche, zu viele Services landeten im eigenen Netz. So kam der Favorit aus Franken nur im zweiten Satz etwas in Bedrängnis. „Ich bin sehr zufrieden mit unserem Auftreten“, sagte allerdings Bernd Schlesinger, Trainer des Oststeinbeker SV, „die Jungs haben sich reingehauen, das war vollkommen in Ordnung. Da drüben standen ja auch einige Kanonen wie Frank Bachmann und Olli Heitmann, das darf man nicht vergessen. Die halten den Druck ständig hoch, sie machen es einem niemals leicht.“

Drei Cowboys rückten in den Mittelpunkt, die in der Saison bislang weniger Spielanteile hatten: Vor allem die Mittelblocker Jan Buhrmester und Christian Bartram – Felix Braun fehlte verletzt -, stemmten sich mit aller Macht gegen das schnelle Spiel Eltmanns, punkteten immer wieder, rissen ihre Mitspieler durch emotionales Auftreten mit. Einer ließ sich besonders anstecken: Diagonalangreifer Martin Hofmann, der krumm schlagende Oststeinbeker Tausendsassa, den der Gäste-Block niemals in den Block bekam.

So entwickelte sich ein unterhaltsames Spiel, an dessen Ende der Abstieg der Gastgeber endgültg feststand. Von Trauer war im Oststeinbeker Lager aber wenig zu sehen. „Wir haben es Anfang Februar gegen Leipzig leider aus der Hand gegeben“, sagte Schlesinger, „seitdem wussten wir, es wird schwer, das noch umzubiegen.“ OSV-Abteilungschef Jan Schneider blickte bereits voraus: „Das war heute abend das Herz, das wir nächstes Jahr brauchen. Wir hatten es zuletzt nicht mehr so, das hat mir nicht gefallen.“

Wie man einen Dorfverein in die deutsche Spitze führt, das erklärte nach den 75 Minuten Milan Maric, der Eltmänner Trainer, in der Pressekonferenz. „Wir haben nach der schweren Saison letztes Jahr acht Spieler gefeuert und acht neue Spieler geholt. Jetzt passt es menschlich.“ Staunen in der Runde. Zwei Drittel des Teams rausgeschmissen? „Ja, das war notwendig, damit wir Erfolg haben können.“ Die Oststeinbeker dachten sich ihren Teil. Es ist ein weiter Weg bis zu solchen Strukturen. „Und Stand heute würde ich sagen: So eine Entscheidung möchte ich nie fällen“, sagte Schneider. 

Die Ostbek Cowboys werden sich ihren eigenen Weg zurück in Deutschlands Oberhaus suchen. In zwei Wochen feiert man aber erst einmal Abschied von den treuen Fans, gegen den VC Markranstädt, in der Walter-Ruckert-Halle. Nur noch einen Wunsch haben sie zum Abschied: „Ein Erfolgserlebnis, einen Satz, vielleicht sogar einen Sieg“, sagt Schneider, „es wäre einfach eine herrliche Pointe, wenn uns das gelänge.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 14. März 2006

   

Internat Frankfurt: Mit Doppelsieg auf Platz 4

Das Volleyball-Internat Frankfurt zieht merklich die Zügel an und kletterte nach einem weiteren Doppelerfolg auf Platz vier der Tabelle: Am Wochenende ließen die Schützlinge von Trainer Stewart Bernard den Gegner aus Warnemünde mit 3:0 (25:18 / 25:19 / 25:19) und Schladern mit 3:1 (27:25 / 25:20 / 21:25 / 25:21) keine Chance. Es war der fünfte Sieg in Folge, am kommenden Wochenende steht das Duell mit dem Tabellendritten aus Hildesheim an.

Gegen Warnemünde ging die Taktik von Bernard voll auf: Druckvolle Aufschläge setzten den gegnerischen Annahmeriegel unter Druck, sodass die eigene Block- und Feldabwehr leichtes Spiel hatte. Zudem funktionierte das Spiel aus der eigenen Annahme. Heraus sprang ein deutlicher Sieg.

Tags darauf präsentierte sich Gegner Schladern deutlich stärker und die Internatler mussten etwas mehr Energie in die Partie legen. Zuspieler Lukas Kampa beendete den ersten Durchgang mit einem direkten Aufschlagpunkt, und auch sonst fiel der Kapitän mit druckvollen Aufschlägen aus. Da Mittelblocker Ralph Nothhaft nicht zu stoppen war und die Annahmeachse um Libero Christian Hesse souverän agierte, ließen sich die Frankfurter auch vom Satzverlust nicht aus der Ruhe bringen.

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Dienstag, 14. März 2006

   http://de.sports.yahoo.com 

Heiße Phase in Volleyball-Bundesliga startet

Die teilnehmenden Mannschaften, die die Volleyball-Meisterschaft unter sich ausspielen, stehen fest.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Dienstag, 14. März 2006

   www.volleyballer.de 

VCW besiegt Aufsteiger Köpenicker SC

3:0 vor 1.100 Zuschauern

"Tequilla!" Die Samba-Band der Musikschule Wiesbaden war in Hochform. Genau wie die Bundesliga-Volleyballerinnen des VC Wiesbaden. Vor 1.100 Zuschauern besiegten die Schützlinge von Coach Luis Ferradas im vorletzten Heimspiel der Hauptrunde den Köpenicker SC klar und deutlich mit 3:0 (25:18, 25:15, 25:20). Und darauf stoßen wir nun an!

Samba, genau das ist der Rhythmus für ein Volleyballspiel in der Bundesliga. Fetzig, quirlig, mit Power und einem Schuss Esprit. Das dachten sich wohl auch die Volleyballerinnen des VC Wiesbaden. Von Beginn an setzten die nämlich den Aufsteiger aus der Bundeshauptstadt mächtig unter Druck. Luis Ferradas hatte auf der Mittelblocker-Position dieses Mal Elena Kiesling für Julia Osterloh nominiert und damit einen guten Griff getan. 4:1, 8:5, bis zur ersten technischen Auszeit lief alles wie am Schnürchen. Wenn nur diese Aufschlagfehler nicht gewesen wären. Das 16:11 war der Samba-Band dann einen richtigen Tusch wert und wenige Minuten später hieß es 25:18 und Satz eins war eine fette Beute des VCW.

3:0, 10:4 auch Satz zwei begann optimal. Block und Annahme standen wie eine Eins, nur die Fehlerquote bei den Aufschlägen war immer noch zu hoch. Der Aufsteiger aus Berlin, ein sehr junges Team, sah weiter kein Land und bekam angesichts des Trommelfeuers von Samba-Band und VCW heiße Ohren. Auf der Tribüne wurde derweil gerätselt, wie die Hessen das Hinspiel 1:3 verlieren konnten.
Im dritten Satz das gleiche Bild. Über 4:0 und 13:7 zog der VCW vorentscheidend davon. Lediglich Routinier Ilona Farkowska und Julia Gramenz bereiteten der VCW-Annahme mit ihren raffinierten Aufschlägen Kopfzerbrechen. "Die sind beide mit ihren Angaben volles Risiko gegangen", bilanzierte VCW-Coach Luis Ferradas hinterher. Mehr als Ergebniskosmetik sprang für den Aufsteiger jedoch nicht heraus. 25:20 hieß es am Ende.

Luis Ferradas zog denn auch ein durchweg positives Fazit. "Block und Annahme standen und auch im Angriff waren wir sehr effizient." Dass der Gegner allerdings kaum Bundesliga-Niveau hatte, blieb den Außenstehenden auch nicht verborgen. Dennoch. Der klare Sieg ist natürlich Balsam für die in der letzten Zeit so sehr geschundene VCW-Seele. Klar ist jedoch auch, dass es in zwei Wochen beim letzten Heimspiel in der Hauptrunde anders zugehen wird. Mit dem USC Münster kommt dann nämlich der amtierende deutsche Meister in die Sporthalle am 2. Ring. Und Luis Ferradas wird dann um seinen schwarzen Haarschopf bangen müssen, hat er sich doch auf eine verwegene Wette mit dem Managment und den Spielerinnen des Vereines eingelassen. "Bei einem Sieg wird Luis sich die Haare blond färben lassen", verriet Achim Exner schmunzelnd am Rande des Matches gegen den Köpenicker SC. Darauf schon einmal in Vorfreude zwei Paukenschläge. Und einen Tequilla!

Manfred Schelbert

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Dienstag, 14. März 2006

   www.volleyballer.de 

1844er-Männer “verspielen” ihre wohl letzte Chance

Für die Zweitliga-Volleyballer von 1844 Freiburg ist nun auch der letzte Funke Hoffnung auf den Klassenerhalt so gut wie erloschen. Die Freiburger unterlagen im direkten Vergleich beim oberen Tabellennachbarn in Lohhof glatt mit 0:3 (25:27, 18:25, 21:25) und haben nun fünf Spieltage vor Schluss sechs Punkte Rückstand auf die Bayern. Und dieser dürfte beim Restprogramm beider Teams kaum noch aufzuholen sein.

“Es ist symptomatisch. Immer wenn wir eine Chance haben, versagen wir”, fand 1844er-Trainer Diego Ronconi klare Worte. Zu locker schienen die Freiburger ans Werk zu gehen, mit der Überzeugung, man könne einen 0:2-Satzrückstand wie zuletzt jederzeit aufholen. Früh musste Ronconi auch umstellen und Kapitän Wolfgang Beck nach schwacher Leistung vom Feld holen. Für ihn rückte Sascha Helwig auf die Außenposition. Dem Spielverlauf konnten aber auch diese Umstellungen keine Wende mehr geben. Zu schwach waren die Freiburger Aufschläge, zu harmlos die Angriffe. Lediglich Zuspieler Axel Melde konnte an die Form der vergangenen Spiele anknüpfen.

“Dies war die letzte Chance, die wir bekommen”, ärgerte sich Diego Ronconi darüber, dass man diese abermals vertan hat. “Hoffnung besteht immer noch, aber wir haben es definitiv nicht mehr selbst in der Hand”, so der 1844-Coach. Freiburg spielt noch gegen zwei Teams aus dem Spitzentrio, während Lohhof seinen Platz mit zwei Siegen über bereits feststehende Absteiger sichern kann.

Axel Melde

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Dienstag, 14. März 2006

   www.nrz.de 

MSC: Die schwerste aller Aufgaben

Moerser SC bekommt es vor einer Riesenkulisse im Pokalfinale mit dem Topteam Friedrichshafen zu tun.

In der Volleyball-Bundesliga läuft es in dieser Saison für den Moerser SC nicht ganz so rund - doch die "Adler" sorgten mit dem Einzug in das Pokalendspiel für eine Sensation. Sie treffen am kommenden Sonntag, 19. März, 13 Uhr, in Halle/Westfalen auf den VfB Friedrichshafen.

 

 

Norddeutschland - Pinneberger Zeitung

 Dienstag, 14. März 2006

   www.abendblatt.de 

VGE: Adler Kiel die Flügel gestutzt

Elmshorner Teams zeigen Heimstärke. Die Frauen (3:2) und Männer (3:0) der VGE gewannen ihre vorletzten Regionalliga-Partien der Saison 2005/06.

Elmshorn - Als "Überflieger" mit Ambitionen auf den Aufstieg in die 2. Bundesliga waren die Volleyballer der FT Adler Kiel zum Regionalliga-Punktspielvergleich nach Elmshorn gereist, arg "gerupft" mußten sie die Heimfahrt antreten: Binnen 65 Minuten hatte die gastgebende VG Elmshorn mit 3:0 (25:18, 26:24, 25:22) in der KGSE-Halle die Gäste aus der Landeshauptstadt auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Wenig Federlesens machte die Heimmannschaft vor allem im ersten Satz, den sie in nur 20 Minuten für sich entschieden. "Unser Block hat fast fehlerfrei agiert, und auch die Annahme funktionierte sehr gut", freute sich VGE-Mittelblocker David Jung, der allerdings beim Stand von 6:6 im zweiten Durchgang mit Meniskusbeschwerden aussteigen mußte.

Daß Jungs Auswechslung gegen den routinierten, aber nicht voll im Training befindlichen Florian Pünner keinen Bruch im VGE-Spiel bewirkte, war für Spielertrainer Ekkehard Goller ein weiterer positiver Aspekt: "Neben Daves Ausfall mußten wir schließlich auch das Fehlen von Janis Jäger und Wolf Kindervater kompensieren, und das ist sehr gut gelungen."

Immerhin hatten die Elmshorner aber Mühe, den zweiten Satz für sich zu entscheiden, und trafen auch im dritten auf erheblichen Widerstand der Gäste aus der Landeshauptstadt. Vom Erfolgskurs abbringen ließen sich die wiedererstarkten VGE-Männer dadurch aber nicht, sondern zeigten wie schon zuvor beim 3:1 gegen den 1. VC Norderstedt, welche Leistungen sie an guten Tagen zu erbringen vermögen. Mit einem Erfolg im abschließenden Heimspiel gegen den Oststeinbeker SV II (1. April, 15 Uhr, KGSE-Halle) peilen die Elmshorner den versöhnlichen Abschluß einer Saison an, die sie auf Grund eines zwischenzeitlichen Durchhängers wohl "nur" auf Platz fünf beenden werden.

Mindestens Dritter bleiben wollen die Regionalliga-Frauen der VGE, denen beim 3:2 (25:17, 21:25, 13:25, 25:15, 15:7) über die FT Adler Kiel in der KGSE-Halle nicht nur die Gegnerinnen, sondern auch ein Grippevirus zusetzte. "Zum Abschlußtraining hatten sich gerade einmal fünf Spielerinnen eingefunden, einige sind angeschlagen in die Partie gegangen, und Juliane Mahn fiel sogar ganz aus", berichtete Trainer Burkhard Skibitzki.

Die krankheitsbedingte Schwächung schien sich nach gewonnenem ersten Satz in den folgenden Durchgängen fatal auszuwirken: Im zweiten hielt das Heimteam nur bis zum 19:19 mit, und den dritten beurteilte Skibitzki schlichtweg als "Katastrophe".

Zu seiner Überraschung wurde der VGE-Trainer indes wenig später Zeuge einer "Wunderheilung": Nach anfänglichem Rückstand gelang es seinen Schützlingen unter Aufbietung aller Reserven, den vierten Duchgang noch für sich zu entscheiden und anschließend auch im Tiebreak vom ersten Ballwechsel an zu dominieren. Nach 85 Minuten durften sich die Elmshornerinnen als erschöpfte, aber strahlende Siegerinnen feiern lassen.

Zum Regenerieren haben die VGE-Frauen jetzt knapp drei Wochen Zeit: Erst am 1. April um 18 Uhr stellt sich zum Saisonabschluß der Tabellenzweite CVJM Hamburg zum Spitzenspiel in der KGSE-Halle vor.

Frank Will

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Dienstag, 14. März 2006

   www.westline.de 

Auch Dresden erleidet Schiffbruch

-wis- Münster. Meister Münster kassierte am Samstag bereits die sechste Saisonniederlage. Doch der USC war nicht das einzige Spitzenteam, das am drittletzten Spieltag der Normalrunde in der Damenvolleyball-Bundesliga Schiffbruch erlitt.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Dienstag, 14. März 2006

   www.westline.de 

USC: Eine Frage der Ehre

Münster. Die Volleyballerinnen des USC haben schon angenehmere Wochenenden verlebt als das letzte. Nach der 0:3-Klatsche am Samstag in Schwerin hatten sie reichlich Gelegenheit, um über Fehlleistungen und Versäumnisse nachzudenken und zu sprechen. 

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Dienstag, 14. März 2006

   www.freies-wort.de 

Streit um die Zukunft des Volleyballs

Die Nationalmannschafts-Pläne des Verbandes sind in der Liga auf wenig Gegenliebe gestoßen

SUHL – Von Moltke ist Präsident des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV). Mit seiner Aussage ist eine Debatte, die in den Tagen zuvor für mächtig Wirbel gesorgt hatte, noch lange nicht beendet.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Dienstag, 14. März 2006

   www.freies-wort.de 

Ein Spagat

Nach der mangelnden Kommunikation über das Nationalmannschafts-Konzept und der Aufregung darüber sollte der deutsche Damen-Volleyball nun wieder zu einer Diskussion zurück finden, in der alle Seiten nach Lösungen suchen.

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Dienstag, 14. März 2006

   www.wiesbadener-kurier.de 

VCW: Fans jubeln über "La Bomba" mit Samba

VCW darf durchatmen: 3:0-Erfolg gegen Köpenicker SC / Martina Novotna musste mehr essen und spielt wieder stärker

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel