News

 Montag, 03. April 2006 

YOU 2 – zweiter Startschuss
YoungStars spielen gut - und verlieren
VfB gewinnt erstes Viertelfinale mit 3:0
Spieler des Monats: Elvis Contreras
Der TV Rottenburg besucht München
TVF gegen Vilsbiburg chancenlos
evivo düren startet mit „Arbeitssieg“
USC: Verdienter Sieg zum Abschluss
CVJM gewinnt 3:1 in Elmshorn
VCN-Frauen machen ihr Meisterstück
TV Fischbek lässt Suhl noch vorbeiziehen
Alemannia verliert in Potsdam im Tie-Break
Bottroper B-Junioren überzeugten bei Westdeutscher
SCC siegt zum Play-Off-Auftakt
3 Spiele - 3 Siege für den VC Bad Dürrenberg
Ausrichter für DM der A-Jugend weiblich gefunden
„Kängurus“ gewinnen Ostderby gegen Erfurt
DSC: Übermut nach gutem Start
Hart hat die Fäden fest in der Hand
USC-Reserve patzt im Schlusssatz
1. VCP bleibt im Rennen
SSC-Volleyballerinnen landen Arbeitssieg
Nach 0:3 stehen "Adler" vor dem Aus
Sonneberg: Sportlich eine klare Sache
Suhl: Da wäre mehr drin gewesen

April 2006

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Zum Medien-Überblick

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Hamburg - CVJM zu Hamburg-News

 Montag, 03. April 2006

   www.abendblatt.de 

YOU 2 – zweiter Startschuss

Nun soll es endlich klappen! Am Freitag, dem 7. April 2006 um 15 Uhr soll der zweite Startschuss für  Teil zwei der Turnierserie YOU 2 in der Spielzeit 2005/2006 fallen. Durch einen Streik u.a. der Hausmeister an vielen Hamburger Schulen wurde der offizielle Start am Freitag, den 24. März leider verhindert – die Hallen waren geschlossen.

Nun soll dem aber nichts mehr im Wege stehen und alle Mädchen und Jungs im Alter von 10-13 können wieder kostenlos Volleyball spielen. Im Vergleich 2 gegen 2 wird auf verkleinertem Feld um Punkte gespielt. Nach jeweils 8 Minuten Spielzeit werden die Ergebnisse erfasst und mit der Gratis-Selter der Durst gelöscht.

Und nun die spannende Frage zum Schluss: Wo findet das Ganze statt? Im Gymnasium Hamm, Sporthalle Hammer Weg  (Zugang von der Eiffestraße), von 15-17 Uhr. Anmeldungen direkt und vor Ort in der Halle oder über E-Mail info@you2-volley.de und kahl@hvbv.de – eure Teams könnt ihr frei zusammenstellen: Mädchen/Mädchen, Junge/Junge oder Mädchen/Junge alles ist erlaubt und möglich. Eure eigene Musik für den vorhandenen Ghetto Bluster könnt ihr selbstverständlich auch mitbringen - wir freuen uns auf die Musik und auf euch.

Die weiteren Turniertermine: Freitag 21. April/Altona, Freitag 5. Mai Grün-Weiß Eimsbüttel und Freitag 19. Mai Oststeinbeker SV. Genauere Informationen zu den Terminen findet ihr unter www.you2-volley.de

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 03. April 2006

   

YoungStars spielen gut - und verlieren

FREIBURG - Gut gespielt und trotzdem verloren - so lässt sich das Spiel der Volley YoungStars bei der FT 1844 Freiburg kurz und knapp erklären. Die 2:3-Niederlage (25:17, 25:22, 17:25, 18:25, 9:15) zeigte einmal mehr, dass mit Abstiegskandidaten nicht zu spaßen ist.

„Die Jungs haben sehr gut gespielt“, schwärmte Trainer Söhnke Hinz von den ersten beiden Sätzen. Die Aufschläge kamen gut und die Annahme stand sicher. Zudem überzeugte Jonas Hemlein im Zuspiel. Zum ersten Mal durfte der 17-Jährige von Anfang an die Bälle bei den YoungStars verteilen. Die stark abstiegsbedrohten Freiburger fanden keine Mittel gegen das Häfler Spiel und lagen nach zwei Sätzen bereits 0:2 zurück.

Den Knackpunkt im doppelten Wortsinn gab's im dritten Satz. Gleich den zweiten Ball bekam Jonas Hemlein unglücklich auf die Finger. Ausgerechnet auf den Daumen, den er sich am vergangenen Montag beim Schulsport bereits verletzt hatte. Hemlein konnte nicht mehr weiter spielen, vor allem auch, weil am Sonntag die Süddeutsche Meisterschaft der B-Jugend in Konstanz zu bestreiten ist. Und darauf wollte Jonas Hemlein ebenso wenig verzichten wie seine Teamkollegen Valters Lagzdins und Simon Quenzer (alle TV Bühl) sowie Christian Scholze vom VfB. Scholze gehörte übrigens nach seiner mehrwöchigen Krankheit erstmals wieder zum Team.

Warum auch immer, der Faden war gerissen. „Wir sind nicht mehr richtig ins Geschäft gekommen“, sagte Söhnke Hinz, der nach Hemleins Verletzung auf Sören Schneider setzte.

In den verbleibenden Sätzen machten sich die YoungStars teilweise selbst das Leben schwer. Zu viele leichte Fehler und ausgelassene Chancen verhinderten den Sieg. Söhnke Hinz war dennoch zufrieden. „Es war klar, dass wir das Niveau der Anfangssätze noch nicht konstant halten können. Alles in allem haben aber wir eine ansprechende Leistung gezeigt.“ Zu den verpassten Chancen gesellte sich der immer stärker werdende Ehrgeiz der Freiburger, die sich gegen den drohenden Abstieg aufbäumten.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 03. April 2006

   

VfB gewinnt erstes Viertelfinale mit 3:0

FRIEDRICHSHAFEN - Der VfB Friedrichshafen hat das erste Spiel der Play-Offs gewonnen. In der ARENA Friedrichshafen haben die Häfler den Pokalfinalisten Moerser SC mit 3:0 (25:21, 26:24, 25:18) besiegt.

Man merkte der Partie vom ersten Aufschlag an, dass am Samstag kein normales Bundesligaspiel in der ARENA gespielt wurde. Schließlich ging es um die Vorentscheidung, welches Team nach maximal drei Spielen ins Halbfinale einzieht. Das lässt auch eine routinierte Mannschaft wie den VfB Friedrichshafen nicht kalt. In der ersten Rotation hatten gleich fünf von sechs Spielern ihren Aufschlag verschlagen. Lediglich Elvis Contreras war erfolgreich. Hinzu kam die beste Moerser Leistung gegen den VfB in dieser Saison. Das hatte zur Folge, dass den 600 Zuschauern ein packendes Spiel geboten wurde. Zumindest im ersten Satz, der bis zum 14:14 völlig ausgeglichen verlief. Als dann Simon Tischer beim Stand von 19:17 zum Service ging, war die Satzniederlage der Moerser besiegelt, denn mit seinen schwer annehmbaren Aufschlägen legte er bis zum 22:18 den Grundstein für den 25:21-Satzgewinn.

Der zweite Satz gehörte dem Moerser SC. Während bei den Häflern nicht viel zusammenlief - insbesondere die Aufschlagleistung war extrem schwach - steigerten sich die Gäste in allen Spielelementen. Von wegen, der Moerser SC besteht nur aus Georg Grozer. Auch Alexander Mimouh, Novak Stankovic, Diego Gutierrez, Oliver Gies, Tamas Szekeres und Jochen Neumann zeigten, was in ihnen steckt und lagen lange Zeit vorne. Den Ausgleich zum 18:18 und damit die Vorentscheidung zu Gunsten des VfB führten Elvis Contreras und Joao José herbei, indem sie Georg Grozer zweimal hintereinander blockten. Dass die Häfler auch diesen Satz sicher nach Hause brachten, lag diesmal nicht an der großen Routine, sondern am Häfler Jungspieler Max Günthör, den Moculescu bei 20:19 für Svetozar Ivanov brachte. Ein Joker, der stach. Erst punktete er mit einem Schnellangriff zum 23:22, dann ließ er einen erfolgreichen Block gegen Mimouh folgen. Zwar „grozerte“ es bei Moers noch einmal zum Ausgleich (24:24), aber die letzten beiden Satzpunkte zum 26:24 blieben Max Günthör vorbehalten.

Im dritten Satz zeigte der VfB nun endlich seine Stärken. Mit druckvollen Aufschlägen von Jochen Schöps vom 5:4 auf 12:4 spielte er sich früh eine deutliche Führung heraus. Anschließend durfte er sich den deutlichen Satzerfolg des VfB von der Bank aus anschauen. Peter Nagy hinterließ ebenso wie Max Günthör einen guten Eindruck. Die Häfler holten sich den Satz mit 25:18 und besiegelten damit den 3:0-Sieg. „Das war kein gutes Spiel von uns“, sagte Zuspieler Simon Tischer nach der Partie selbstkritisch. „Mit der Leistung können wir uns nicht zufrieden geben. Am Mittwoch in Moers müssen wir anders auftreten.“

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 03. April 2006

   

Spieler des Monats: Elvis Contreras

MÜNSTER/ FRIEDRICHSHAFEN - Elvis Contreras ist in der April-Ausgabe des in Münster erscheinenden „volleyball magazin“ zum Spieler des Monats gewählt worden. Ausschlaggebend war seine herausragende Leistung beim Pokalfinale in Halle/ Westfalen. Mit einer Erfolgsquote im Angriff von 85 Prozent war Elvis Contreras „Spitze“. Wie der Häfler Scout Donato Iasi belegen konnte, hatte der 21-jährige Angreifer auch eine stabile Annahmeleistung abgeliefert.

Den Spieler des Monats gibt es seit August 1998. Seitdem sind 27 Männer, 32 Frauen und 28 Beacher gekürt worden. Acht Mal haben sich Spieler des VfB Friedrichshafen in dieser Rubrik verewigt. Den Anfang hat Axel Jennewein im April 1999 gemacht. Gleich zweimal schafften es Norbert Walter (5/2001 und 1/2003) und Bogdan Jalowietzki (5/2002 und 3/2004), die Jury, bestehend aus den Bundestrainern und den Redakteuren des Volleyball-Magazins, mit ihren Leistungen zu überzeugen. Jochen Schöps ist der meist gekürte VfB-Spieler. Allerdings fiel nur die Ehrung aus dem März 2005 in seine Häfler Zeit. Zuvor erschmetterte er sich die Ehre beim Volleyball-Internat Frankfurt (2/2001) und VCO Berlin (12/2002). 

In 2006 hat der VfB Friedrichshafen mit Simon Tischer (2/2006) und Elvis Contreras (4/2006) bereits zweimal den Spieler des Monats gestellt. Weitere Spieler, die vorher oder nachher beim VfB gespielt haben waren: Armin Dewes (8/1998, Volleyball-Internat Frankfurt), Björn Andrae (2/1999, VCO Berlin), Ilja Wiederschein (7/2001, SCC Berlin), Georg Wiebel (3/2003, Maaseik) und Christian Pampel (10/2003, Loreto).

 

 

Deutschland - TV Rottenburg-News

 Montag, 03. April 2006

   

Der TV Rottenburg besucht München

Ein Doppelspielwochenende in München direkt nach der Meisterschaft nutzte die Mannschaft des TV Rottenburg, um sich neben den beiden Spielen gegen den SV Lohhof und den ASV Dachau die Stadt anzuschauen und den Meistertitel zu begehen.

Dass der Sport bei dem Wochenende trotz der „Sidevents“ im Fordergrund stand, machten die Spieler am Freitagabend gegen den SV Lohhof klar. Im Vorfeld hatte die Begegnung bereits hohe Wellen geschlagen. Auf Grund der Schneebedingten, verspäteten Anreise des TVR am 4.3. trat der SV Lohhof nicht mehr an und das Spiel wurde zunächst mit 3:0 für Lohhof gemeldet. Eine pikante Situation für die Bayern, die zu dieser Zeit mitten im Abstiegskampf standen. Mittlerweile wurde das Spiel neu angesetzt, die Aufregung war umsonst.

Völlig unaufgeregt war dann allerdings das Spiel. Lohhof ging in Satz 1 durch einen Rottenburger Fehlaufschlag 1:0 in Führung – das einzige Mal in diesem Satz. Die Bischofstädter verstanden wenig Spaß, dominierten in Block und Aufschlag und sicherten sich den Durchgang in gerade einmal 13 Minuten mit 25:19.

Nach einer schnellen Führung im zweiten Durchgang schalteten die Akteure vom Neckar zwei Gänge zurück. Das Spiel plätscherte ein wenig vor sich hin, der TVR spielte letztlich deutlich konsequenter – 25:20. Im dritten Satz legten die zu keiner Zeit geforderten Schwaben eine Schippe drauf und kamen über die Zwischenstände 8:4, 16:8 zum 25:14. Nach 49 gespielten Minuten war die Partie zu Ende.

Am Sonntag beim Spiel gegen Dachau ergab sich ein anderes Bild. Youngster Tobias Zachrich und Julien Clin teilten sich die durch Umstellung im Team vakant gewordenen Außenangreiferposition. Stefan Schmeckenbecher rückte auf Diagonal und Stefan Schneider besetzte den Mittelblock. Nachdem Stjepan Masic auf Grund von Rückenbeschwerden nicht eingesetzt werden konnte und die Rottenburger Reihen schon sehr dezimiert sind, konnte den stark aufspielenden Dachauern nicht genug entgegen gesetzt werden. Mit 3:1 (25:16 / 25:19 / 21:25 / 25:19) wurde die Partie verloren. Dachau trat mit der bestmöglichen Besetzung an und zeigte sich sehr spielfreudig. Die erstligaerfahrenen Bayern suchten und fanden konsequent Schwächen in der Rottenburger Annahme. Insgesamt entwickelte sich ein Spiel auf weit höherem Niveau als Tags zuvor.

Nächste Woche wollen die Rottenburger in eigener Halle auf jeden Fall den Heimnimbus erhalten und ungeschlagen nach Tübingen wechseln. Im Anschluss an das Spiel wird in der Hohenberghalle gefeiert. Alle Zuschauer und Fans sind herzlich eingeladen, sich gebührend von der alten Heimspielstätte zu verabschieden.

 

 

Deutschland - TV Fischbek-News

 Montag, 03. April 2006

   

TVF gegen Vilsbiburg chancenlos

Rote Raben Vilsbiburg – TV Fischbek 3:0 (25:16, 25:20, 25:19)

Der TV Fischbek hat durch eine 0:3-Niederlage gegen die Rote Raben Vilsbiburg seinen fünften Tabellenplatz eingebüßt und rutscht vorerst auf Platz sechs ab. Zwar verlor der direkte Konkurrent VfB Suhl sein Partie ebenfalls, doch ein gewonnener Satz gegen den Schweriner SC (1:3) reichte, um an den Hamburgerinnen vorbei zu ziehen.  „Wir hatten heute große Annahmeprobleme und haben nicht zu unserem Spielrhythmus gefunden. Vilsbiburg hat sehr stark aufgeschlagen und kaum Fehler produziert“, analysierte TVF-Coach Helmut von Soosten die Auswärtsniederlage.

Vor 1.300 Zuschauern in der ausverkauften Vilstalhalle sah es lange nach einer offenen und spannenden Begegnung aus. Beide Teams kämpften erbittert um jeden Punkt, so dass sich keine der Mannschaften entscheidend absetzen konnte. Erst beim Stande von 10:10 im ersten Satz erhöhten die Gastgeberinnen, angepeitscht vom eigenen Publikum, das Tempo. Immer besser fanden die Roten Raben ins Spiel, so dass der TVF kein Mittel fand, um den Offensivlauf des Gegners zu stoppen und nach 22 Minuten den ersten Satz mit 25:16 verlor.

Auch in den Durchgängen zwei und drei hatten die Gäste aus Hamburg den starken Bajuwarinnen nicht viel entgegen zu setzen und verloren beide Sätze glatt mit 25:20 und 25:19. Mit gefährlichen Angaben, schlagkräftigen Offensivaktionen und einem kaum zu überwindenden Block, wurden dem Tabellensechsten aus Hamburg klar die Grenzen aufgezeigt. „Eine bessere Annahme wäre von Nöten gewesen, um die Partie offener zu gestalten. Daher hoffe ich sehr, dass unsere langzeitverletzte Libera Sabine Verwilt-Jungclaus schnell zurückkehrt. Sabine bringt die nötige Ruhe und Erfahrung mit, die unser Spiel benötigt. Wir werden nach dieser Niederlage nicht nervös werden. Wir haben gegen den Tabellenzweiten verloren und haben noch zehn Spiele zu bestreiten. Unser Saisonziel bleibt Rang vier oder fünf. Wir haben Suhl als direkten Konkurrenten und werden auch Münster nicht aus den Augen lassen. Dass wir uns mit Münster schon messen, zeigt doch nur, wie weit wir schon sind“, blickt von Soosten optimistisch auf den weiteren Saisonverlauf voraus.

 

 

Deutschland - evivo Düren-News

 Montag, 03. April 2006

   

evivo düren startet mit „Arbeitssieg“

3:1 über VC Markranstädt in die Play-Offs

Mehr Mühe als erwartet hatte Volleyball-Bundesligist evivo düren im ersten Play-Off-Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft gegen den VC Markranstädt. Vor 1.600 Zuschauern in der ARENA Kreis Düren langte es am Ende nur zu einem 3:1 Arbeitssieg des deutschen Vizemeisters gegen den wackeren Aufsteiger aus dem Osten der Republik. Nach 100 Spielminuten stand der 25:18, 22:25, 25:17 und 25:21 Erfolg fest, der durch eine schwere Verletzung von Markranstädt Zuspieler Igor Wiederschein überschattet wurde.

Eigentlich hatte alles so gut angefangen. Beinahe mühelos konnte evivo den ersten Satz über 16:11, 19:12 und 25:18 nach nur 21 Minuten für sich verbuchen. Doch wer glaubte dass dies so weiterging sah sich getäuscht.  Markranstädt legte den Respekt ab und ging über 10:8 mit 16:13 in Führung. Leichte Konzentrationsschwächen und eine Spur Übermut begünstigten das Spiel der Gäste soll aber deren Erfolg keineswegs schmälern. Ein kurzer Zwischenspurt zum 19:20, doch diesmal bog man den Satz nicht mehr um. Michael Mückes Team fightete um jeden Ballwechsel und gewann den 2. Satz verdient mit 25:22.

1:1 Satzausgleich und 10 Minuten Pause. Zeit zum sammeln und Hoffnung auf Besserung. Doch weit gefehlt, jetzt wurde das Spiel zur Nervensache. Und evivo schien mit der Bürde des Favoriten so seine Probleme zu haben. Leichte Fehler in Annahme und Aufschlag und vermehrt auch im Angriff häuften sich. Markranstädt ging im 3. Satz gleich mit 3:0 in Führung, so dass Coach Bernd Werscheck, die erste Auszeit nehmen musste, um seine Mannschaft aufzurütteln. 7:6 führten die Gäste als sich die folgenschwere Aktion des Markranstädter Zuspielers ereignete. Igor Wiederschein kam nach einer Aktion so unglücklich auf, das er sich das Knie verdrehte und auf dem Boden zusammensank. Dank der schnellen Hilfe von Mannschaftsarzt Dr. Berger, und den Rettungssanitätern des Malteser Hilfsdienstes wurde Wiederschein ärztlich versorgt musste aber zur genauen Diagnose ins Lendersdorfer Krankenhaus transportiert werden. Ersten Diagnosen Zufolge soll sich der 26-jährige einen Innenbandriss zugezogen haben. Wir wünschen dem sympathischen Gästeakteur von dieser Stelle aus gute Besserung und hoffentlich baldige Genesung.

Nach einer zehnminütigen Verletzungsunterbrechung beorderte Michael Mücke  den 1,85 m großen Nico Riese als Zuspieler ins Team, der seine Sache mehr als ordentlich machte. Schon  paradox: Das Bruderduell der Wiederscheins scheint unter einem schlechten Stern zu stehen. Bekanntlich musste im Bundesliga-Rückspiel Dürens Ilja Wiederschein wegen Verletzung passen und zu allem Überfluss verletzte sich in Markranstädt Dürens 2. Zuspieler Björn-Arne Alber im Abschlusstraining so schwer, dass Till Lieber zum Zuspieler umfunktioniert wurde.

Die Zwangspause brachte beide Mannschaften aus dem Konzept. Nicht nur Ilja Wiederschein war über die Verletzung seines Bruders geschockt, auch die anderen Dürener spielten nur mit halber Kraft. Immerhin Sven Anton und Tim Elsner sorgten Mitte des 3. Satzes dafür, dass Düren wieder Oberwasser bekam und verwandelten den 11:12 Rückstand in eine 16:12 Führung. Mit 25:17 konnte der Satz am Ende begünstigt durch den Ausfall Wiederscheins doch recht deutlich gewonnen werden.

Im vierten Satz lag evivo zumeist mit zwei Punkten vorn, doch die Gäste ließen sich nicht abschütteln. Beim Stande von 15:14 brachte Wescheck Sven Dick für Tim Elsner ins Spiel um die Annahme zu stabilisieren, zumal Markranstädt nach dem Motto alles oder nichts spielte und mit knallharten Aufschlägen die Dürener Annahme in Bedrängnis brachte. Über 19:15 und 24:19 konnte Düren den 3. Matchball zum 25:21 und damit 3:1 Sieg verwandeln.

Bernd Werscheck war nach dem Spiel erleichtert: „Markranstädt hat es uns sehr schwer gemacht, wir haben nicht gut gespielt aber ich bin froh, dass wir gewonnen haben. Schließlich starten wir ja öfter auch mal mit einer Niederlage in die Play-Offs,“ spielte Werscheck auf die Heimniederlage gegen Unterhaching im vergangenen Jahr an.

Michael Mücke hingegen hatte es seinen Ex-Schützlingen – er coachte von 1996 bis 1999 an der Rur – mehr als schwer gemacht „Das Spiel hätte noch enger werden können und ich wollte gewinnen. Aber das holen wir jetzt am Mittwoch nach dann wird Igor wieder mit von der Partie sein,“ hatte Mücke seinen Humor ob des 1. Aprils schnell wieder gefunden.

Aber in der Tat wird sich Düren steigern müssen, um in der kleinen Stadthalle in Markranstädt bestehen zu können. Eine Niederlage am Mittwoch im Osten würde ein 3. Spiel am kommenden Sonntag um 17 Uhr in der Arena Kreis Düren notwendig machen, um ins Play-Off-Halbfinale einzuziehen. Hoffen wir also auf zahlreiche Fanunterstützung und dass viele Moskitos Ihre Mannschaft nach Markranstädt begleiten werden. Die 530 km lange Reise nach Düren hatten gestern immerhin auch drei Fans auch Markranstädt auf sich genommen. Sympathisch, begeistert von der Arena und mehr als zufrieden über das Spiel Ihrer Mannschaft konnten Sie am Morgen die Heimreise antreten. Auf ein Wiedersehen am Mittwoch….

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 03. April 2006

   

USC: Verdienter Sieg zum Abschluss der Normalrunde

Glatt mit 3:0 (25:21, 25:18, 25:20) haben sich die Volleyballerinnen des USC Münster gegen den USC Braunschweig durchgesetzt. Die Normalrunde hat Münster damit als Vierter beendet, ist aber punktgleich mit dem Dritten Dresden und nur zwei Zähler hinter dem Zweiten Vilsbiburg

Zum Abschluss der Normalrunde hatten die Volleyballerinnen des USC noch einmal allen Grund, sich zu freuen. Glatt mit 3:0 (25:21, 25:18, 25:20) gewannen sie gegen den USC Braunschweig und bleiben damit vor Beginn der fünfwöchigen Meisterrunde auf Tuchfühlung zur Tabellenspitze. „Ich bin rundum zufrieden“, sagte Münsters Trainer Axel Büring. „Wir hatten zwei schwere Wochen hinter uns und mussten mit verschiedenen Aufstellungen spielen. Aber die Mädels haben das gut gemacht.“

Wie schon in der vergangenen Woche gegen den 1. VC Wiesbaden waren die Unabhängigen auch gegen Braunschweig personell arg dezimiert. Libero Jil Döhnert konnte wegen Grippe wiederum nicht auflaufen und Vesna Citakovic stand aufgrund ihres Muskelfaserrisses im Oberschenkel nur für Kurzeinsätze zur Verfügung. Zudem gingen mit Tanja Hart (Magen-Darm), Caroline Wensink und Andrea Berg (beide Knie- und Rückenprobleme) sowie Claudia Bimberg (Rückenprobleme) vier weitere Spielerinnen angeschlagen in die Partie. Und so beorderte Büring Mittelblockerin Lea Hildebrand und Libero Steffi Golla aus der USC-Zweitligavertretung ins Team. „Sie haben ihre Sache gut gemacht“, lobte der Coach. „Besonders Steffi hat nach ein paar Anfangsschwierigkeiten eine sehr gute Leistung gezeigt.“

Trotz der Personalsorgen boten die Münsteranerinnen, bei denen Doreen Engel, Claudia Bimberg und Johanna Barg in die Startformation gerückt waren, über weite Strecken eine souveräne Vorstellung. Auch, wenn sie wie im ersten und zweiten Satz in Rückstand gerieten, kam letztendlich nie ein Zweifel auf, welche Mannschaft das Spielfeld als Sieger verlassen würde. Großen Anteil daran hatte Johanna Barg, die zum zweiten Mal in dieser Saison zur Spielerin des Tages gekürt wurde. „Wir haben gekämpft und bis zum Schluss versucht, alles zu geben. Leider hat das nicht gereicht“, sagte Braunschweigs Karla Borger. Und Büring fand: „Vor allem im Bereich Aufschlag-Annahme waren wir heute besser und haben damit verdient gewonnen.“

Mit dem Erfolg hat sich der USC eine gute Ausgangsposition für die Meisterrunde verschafft. Zwar geht das Team „in einer etwas ungewohnten Situation, acht Punkte hinter dem Spitzenreiter“ (Büring) in die finale Phase der Saison, hat aber Anschluss zum Zweiten Rote Raben Vilsbiburg und Dritten Dresdner SC. Während Münster mit Dresden sogar punktgleich ist, fehlen auf Vilsbiburg nur zwei Zähler. „Unser Ziel ist es, am Ende Zweiter oder Dritter zu werden“, sagte Johanna Barg. „Wir werden daür kämpfen, denn das können wir schaffen.“

 

 

Norddeutschland - CVJM zu Hamburg-News

 Montag, 03. April 2006

   

CVJM gewinnt 3:1 in Elmshorn

Zum Abschluß der Regionalliga-Saison siegten die Frauen des CVJm zu Hamburg bei der VG Elmshorn mit 3:1 (25:22, 25:27, 25:18, 27:25). Svea Beyer war es vorbehalten, den allerletzten Punkt für ihr Team zu erzielen. Mit einem Aufschlag-As zum 27:25 beendete sie den vierten Satz zugunsten des CVJM. Damit war der letzte Ball in der Regionalliga-Saison 2005/2006 gespielt.

Doch bis dahin gab es in Elmshorn noch einmal Volleyball mit all seinen Facetten zu sehen. Beide Mannschaften boten im ersten Satz Volleyball auf hohem Regionalliganiveau und ließen sich gegenseitig nicht enteilen. Erst zum Satzende nutzten die Spielerinnen um Mannschaftsführerin „Kiki“ Pemöller zwei, drei Punktballsituationen aus Block/Feldabwehr, um den Satz mit 25:22 für sich zu entscheiden. Die Sätze zwei und drei waren jeweils von Phasen geprägt, in denen beide Teams sich selbst das Leben schwer machten – hauptsächlich in den Elementen Aufschlag und Annahme waren deutliche Leistungsschwankungen zu verzeichnen. Dazwischen blitzte immer wieder das wahre Können aller Spielerinnen auf und entlockte den Zuschauern Beifall und den Trainern anerkennendes Kopfnicken.

Kopfschütteln gab es dann anfänglich auf Seiten des CVJM mit Beginn des vierten Satzes. Plötzlich schien nichts mehr zu gehen. Doch neben vielen anderen „Kleinigkeiten“ haben die CV-Spielerinnen in dieser Saison wieder entdeckt, dass sie auch mit solchen Rückschlägen umgehen können. Manchmal muss der Trainer sie in Auszeiten nur daran erinnern. Auch dieses Mal war das von positiver Wirkung: Gesagt, gehört, geglaubt (vor allen Dingen an die eigene Leistung), gespielt und noch gewonnen!

Somit wurde die Saison als Vizemeister beendet. Trainer Stefan Schubot: „Ich möchte allen Spielerinnen und dem gesamten Umfeld ein dickes Dankeschön sagen! Aus den gegebenen und vorhandenen Bedingungen wurde das Bestmögliche herausgeholt. Und ich möchte an dieser Stelle nicht auf ein „hätte, wenn und aber“ schauen, sondern will allen verdeutlichen, dass Team und Umfeld aus dem, was uns zur Verfügung stand, etwas Tolles gemacht hat! Weiter so und mehr davon!“

Weiter geht es erst einmal für alle Spielerinnen – so der Trainerwunsch – bis Ende April. Am 22./23. April richtet der CVJM die Norddeutschen Meisterschaften der A-Jugendlichen (w/m) in Bergedorf aus und nimmt daran mit seiner weiblichen A-Jugend teil. Bis dahin wünscht sich der Trainer, dass die A-Jugendlichen mit Unterstützung der Regionalligaspielerinnen auf hohem Niveau trainieren können: „Wenn es möglich wäre, würde ich sie sogar mit ins Trainingslager nach St. Peter-Ording nehmen. Außerdem stehen bis dahin noch Gespräche mit allen Spielerinnen über die nächste Saison an – und auf die freue ich mich jetzt schon.“

 

 

Deutschland - Norderstedter Zeitung

 Montag, 03. April 2006

   www.abendblatt.de 

VCN-Frauen machen ihr Meisterstück

Volleyball-Regionalliga. Das Team von Spielertrainerin Marina Cukseeva holt sich mit einem 3:0 bei Adler Kiel den Titel.

Norderstedt - So läßt es sich ausgezeichnet feiern: Die beiden Regionalliga-Volleyballteams des 1. VC Norderstedt kehrten mit Siegen von ihren Punktspielen bei Adler Kiel zur Saison-Abschlußfeier nach Norderstedt zurück. Die Frauen sicherten sich den erhofften Meistertitel, die Männer wurden überraschend Zweiter. Kein Wunder also, daß breite Zufriedenheit zu spüren war.

"Auch im guten Feiern zeigt sich der Teamgeist", gab Thomas Broscheit, Manager der Frauenmannschaft, nach dem 3:0 (25:20, 25:22, 25:17)-Erfolg und vor der Abfahrt zum Vereinshaus des Norderstedter SV als Losung aus. Zuvor hatten seine Spielerinnen schon ausgelassen im Kreis getanzt. Zwei Sätze lang hatte sich das Team doch schwer getan. Kein Wunder: Schließlich spukte das Fernduell mit Verfolger CVJM Hamburg, der 3:1 bei der VG Elmshorn gewann, in den Köpfen der Spielerinnen herum.

Allerdings war die Partie beim FT Adler Kiel so durchaus ein aussagekräftiger Test für die in vier Wochen möglicherweise anstehende Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga. Die wichtigste Erkenntnis: Das Nervenkostüm hält.

"Noch ist jedoch nicht sicher, ob die Aufstiegsrunde überhaupt stattfinden wird. Erst muß geklärt werden, wie viele Auf- und Absteiger es gibt", so Thomas Broscheit. Die Norderstedterinnen werden aber in den kommenden Wochen voll weitertrainieren. Und Thomas Broscheit wird jetzt seine Bemühungen intensivieren, um Sponsoren für die 2. Bundesliga zu finden. "Mit dem Meistertitel ist das einfacher", sagt er.

Durch das 3:1 (15:25, 25:22, 25:23, 25:18) bei Adler Kiel sicherten sich die Norderstedter Männer den zweiten Rang in der Tabelle. "Damit bin ich hochzufrieden, vor der Saison hatte ich mit Platz fünf gerechnet", sagte Trainer Andreas Meinken. Daß die Norderstedter schon nach dem ersten verlorenen Satz die winzige Chance auf den Meistertitel verspielt hatten, störte den Coach nicht. "Das hatte ich gar nicht auf dem Zettel."

Nun steht ein personeller Umbruch an: Christian Stridde lief zum letzten Mal als Libero auf und wird voraussichtlich in die zweite Mannschaft wechseln. Auch Zuspieler Johannes Student erhofft sich von einem Wechsel in die zweite Mannschaft mehr Einsatzmöglichkeiten als bislang.

Da der hochtalentierte Spielmacher Merten Krüger (15) den 1. VC Norderstedt wohl in Richtung Volleyball-Internat Berlin verlassen wird, fehlt dem Team künftig eine Zweitbesetzung auf der Position des Zuspielers. "Alle Neuzugänge müssen menschlich gut zu uns passen", gibt Andreas Meinken eine wesentliche Bedingung vor. Gerade die mannschaftliche Geschlossenheit habe maßgeblich zum unerwartet guten Abschneiden der Mannschaft beigetragen.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Montag, 03. April 2006

   www.abendblatt.de 

TV Fischbek läßt Suhl noch vorbeiziehen

FISCHBEK - Die Freude und die Erleichterung über das Erreichen der Meisterschaftsrunde der Volleyball-Bundesliga brachte bei den Frauen des TV Fischbek nicht die erhoffte Leistungssteigerung. Im letzten Match der Normalrunde gab es eine 0:3-Schlappe (16:25, 20:25, 19:25) bei den Roten Raben Vilsbiburg. "Wir spielen in der Meisterrunde wohl nur mit dem punktgleichen VfB Suhl um Rang fünf", sagte Fischbeks Trainer Helmut von Soosten. Es fehle an der Tiefe im Kader, so seine Einschätzung.

Zwar konnte in Vilsbiburg die leicht angeschlagene Mittelblockerin Julia Kaufhold durchspielen. Doch gerade bei den jungen Spielerinnen wie Ioanna Nemtanu oder Margareta Kozuch machen sich derzeit einige Formschwankungen bemerkbar. "Daß es zum Beispiel mit Ioanna nicht auf dem Niveau des Saisonanfangs weitergehen würde, war zu erwarten", sagt von Soosten. Die erst 17jährige hatte in ihrer ersten Bundesliga-Saison außergewöhnlich stark begonnen.

Ärgerlich: Da der VfB Suhl einen Satz gegen Tabellenführer Schweriner SC für sich verbuchte, konnte Suhl die Fischbekerinnen überflügeln. "Das ist deshalb schade, weil wir nun am letzten Spieltag ein Auswärtsspiel haben", erklärt Helmut von Soosten. Gern hätte das Team mit seinen Fans den Saisonabschluß in eigener Halle gefeiert.

MEISTERRUNDE

So spielt der TV Fischbek: Fr., 7 April Schweriner SC (A); So., 9. April Rote Raben Vilsbiburg (H); Sa., 15. April Dresdener SC (A); Mo., 17. April VfB Suhl (H); 21. April USC Münster (A), 23. April USC Münster (H); 28. April Schweriner SC (H); 30. April Rote Raben Vilsbiburg (A); 5. Mai Dresdner SC (H), 7. Mai VfB Suhl (A)

masch

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Montag, 03. April 2006

   

Alemannia verliert in Potsdam im Tie-Break

Jetzt auf Tabellenplatz 6 – Kommenden Sonntag großes Abschluss-Event

Es wäre mehr drin gewesen! Jene bei vielen Auswärtsspielen in dieser Saison zitierte Phrase darf auch diesmal erneut benutzt werden. Die Gegnerinnen waren von Anfang an aggressiver in Angriff und Aufschlag und hellwach in den Elementen Feldabwehr und Block. Aachens Spielerinnen kamen zunächst gar nicht richtig in Schwung. Sicherlich waren die fast 9 Stunden Fahrt (ein 16 km langer Stau zwang unterwegs zu einer längeren Landstraßenroute!) eine schwierige Ausgangsvoraussetzung und lassen sicherlich den Verlust des ersten Durchgangs akzeptabel erscheinen. Doch spätestens nach dem Satzausgleich und im weiteren Spiel müssen die Gründe sicherlich woanders gesucht werden.

Auf Potsdamer Seite stimmten vor allem die Verhältnismäßigkeiten bei Aufschlag und Annahme: immer wieder hämmerte eine glänzend aufgelegte Sandra Piasecki ihre Spungaufschläge den Aachener Annahmespielerinnen ins Feld, während bei den „Ladies in Black“ eher mal vier Spielerinnen nacheinander (!) ihre Angaben verschlugen. Somit holten sich Potsdams Spielerinnen häufig kleine Punktserien, Alemannia rannte diesen dann ständig hinterher. Das war – unter dem Strich und an diesem Tag – zu wenig, um die Punkte wie letzte Woche aus Warendorf erneut mitzunehmen. Ein mehr als zu erwähnender Lichtblick auf Alemannia-Seite war die Einwechslung und die darauf folgende Leistung von Yvonne Altenhof. Fast ihr allein war der Satzgewinn im vierten Durchgang zu verdanken, denn sie war es, die mit ihrer kämpferischen Einstellung und auch vielen guten Aktionen das Aachener Team immer wieder wachrüttelte und das Erreichen des Tie-Breaks maßgebend ermöglichte. In diesem Entscheidungssatz war der Anfang dann leider spielentscheidend: der frühe Rückstand (0:4 und 5:10) verunsicherte das Team von Luc Humblet zusehends, während die Potsdamerinnen sich das Match nicht mehr nehmen ließen. 

Punktgleich mit den Kontrahentinnen belegt Aachen nunmehr Rang 6 in der Tabelle und hat bei zwei ausstehenden Partieen noch Chancen auf 5 oder sogar 4. Als nächstes freuen sich die Alemannia-Spielerinnen jetzt auf den kommenden Sonntag, wo wieder eine große „Volleyball-Party“ eine insgesamt tolle Spielzeit mit dem letzten Heimspiel beenden soll und wird. Eine eine große Verlosung, die erneute Wahl zur „MVP der Alemannia-Ladies 05/06“ und einige Überraschungen werden wieder viele Zuschauer in die Halle locken und am Sonntag, dem 9. April um 15.00 Uhr die Bergische Gasse in einen Hexenkessel verwandeln. Gegner wir die Zweitvertretung des USC Münster sein.

André Schnitker

 

 

Deutschland - VC 90 Bottrop-News

 Montag, 03. April 2006

   

Bottroper B-Junioren überzeugten bei der Westdeutschen

Goliathe wackelten aber sie fielen nicht, Platz sechs in Lüdinghausen

Bottrop: VC-90-Jugendtrainer Michael Werzinger hatte es fast wieder alles richtig vorausgesagt. Nach einem knappen 2:1 (24:26, 25:18, 15:7)-Auftaktsieg über den Bundesliganachwuchs des SV Bayer Wuppertal standen die VC-Youngster im Sieg um den Gruppensieg bei den Westdeutschen Jugendmeisterschaften in Lüdinghausen knapp vor der Sensation. Im zweiten Gruppenspiel gegen TuB Bocholt führte das Team um Kapitän Frederic Hürter (Foto) nach dem ersten Satz (25:20), spielte im zweiten Satz weiterhin taktisch klug, ja fast fehlerfrei und wie entfesselt und führte mit 23:22. Dann bedeuteten drei unerzwungene Eigenfehler den Satzverlust, von dem sich die VC-Buben auch im Entscheidungssatz nicht mehr erholten. Dieser ging mit 10:15 verdienter Maßen an Bocholt.

Im Überkreuzspiel gegen einen der Top-Favoriten und Gruppensieger SC Union Lüdinghausen führte der VC90 teilweise mit drei Punkten, hatte beim Spielstand von 24:23 sogar Satzball. Und wieder einmal konnten die VC-Youngsters den Sack nicht zumachen und verloren mit 24:26. Der zweite Satz ging dann mit 15:25 an die körperlich überlegenen Lüdinghausener…

Im Überkreuzspiel um die Plätze 5 – 8 behielten die Bottroper über SV RW Röttgen mit 2:1 die Oberhand und standen im Spiel um Platz 5/6 , wiederum gegen den TuB Bocholt. Nach dramatischem, sehenswertem Spiel verlor der VC90 erneut knapp mit 1:2. VC-Jugendtrainer war mit dem sechsten Platz und seinem Team vollauf zufrieden. Westdeutscher Meister wurde der TV Hörde vor VV Humann Essen und SC Union Lüdinghausen.

„Hätten wir im Gruppenspiel gegen Bocholt gewonnen, wäre mehr drin gewesen, aber alles Wenn und Aber hilft nicht. Diese Spieler, diese Mannschaft haben in dieser Saison so viele Fortschritte gemacht, wie ich selten bei einem Team gehabt habe. Zu Saisonbeginn konnten die meisten nichts, jetzt sind sie die Sechsbesten im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW, so Werzinger. „Darauf können wir für die nächste Saison aufbauen!“ und bittet seine Spieler gleich am Mittwoch zum Abschlussgespräch Halle und zum Auftaktgespräch Beach 2006.

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Montag, 03. April 2006

   

SCC siegt zum Play-Off-Auftakt

Mit einer insgesamt überzeugenden Vorstellung ist der Mannschaft des SCC BERLIN ein guter Start in das Play-Off-Viertelfinale der Saison 2005/2006 gelungen. Die hoch motivierten Gäste aus Wuppertal - in den vergangenen fünf Jahren immerhin schon zweimal Finalteilnehmer - müssen trotz ihrer auch in dieser Partie erkennbaren Spielkultur weiter auf einen Sieg gegen die Berliner warten und nun all ihre Hoffnung in das Rückspiel am kommenden Mittwoch setzen.

Anfangs sah es so aus, als würde die Partie gegen das Team aus dem Bergischen Land für die Berliner ausnahmsweise mal eine dankbare und kurze Angelegenheit werden. Die Gäste starteten unkonzentriert und konnten dem schnellen und nahezu fehlerfreien Spiel der Hauptstädter wenig entgegensetzen. SCC-Manager Niroomand und die übrigen gut 1.000 Zuschauer in der Sömmeringhalle verbuchten gelassen den ersten verwandelten Satzball zum 25:18.

Doch die Sätze zwei und drei ließen erahnen, warum die bisherigen Begegnungen der Mannschaften jeweils erst im Tiebreak endeten. Beide Durchgänge waren geprägt von einem Kopf-an-Kopf-Rennen, in dem sich die Berliner jeweils Mitte des Satzes einen kleinen Vorsprung herausarbeiten. Doch Bayer hielt tapfer dagegen und ließ den vom Regelwerk vorgesehenen Punktwert für das Satzende zur grauen Theorie werden. Dies galt insbesondere für den zweiten Satz, der sich zu einer nicht enden wollenden Nervenprobe entwickelte, mitsamt einiger strittiger Schiedsrichterentscheidungen sowie jeweils fünf(!) vergebenen Satzbällen auf beiden Seiten. Wieder einmal behielt der vor Matchbeginn zum Spieler des Monats gekürte Marco Liefke einen kühlen Kopf und schlug zur Erleichterung aller SCC-Anhänger zum 34:32 ein. Den anschließenden dritten Satz mussten die Berliner allerdings nach einem vergebenen Matchball mit 24:26 abgeben.

Der vierte und letzte Durchgang avancierte zu einer wahren One-Man-Show des SCC-Stars Aleksandar Spirovski. Wie schon zuletzt gegen Eltmann gelang dem Mann aus Serbien-Montenegro vor allem in der Schlussphase fast alles. Seine Bilanz: insgesamt 17 Punkte bei einer Erfolgsquote von 87 Prozent. „Eine sensationelle Leistung“, wie auch dem gutgelaunten SCC-Trainer Warm nicht entgangen ist. Allein die schwere Fußverletzung des Bayer-Zuspielers Huib den Boer beim Stand von 5:11 warf einen kleinen Schatten auf den aus Berliner Sicht glorreichen Schlussabschnitt des Spiels. Sollten Spirovski und Co diese Leistung am kommenden Mittwoch in Wuppertal bestätigen können, stünden die Chancen für den Halbfinaleinzug alles andere als schlecht.

ar

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 03. April 2006

   www.volleyball-bundesliga.de 

3 Spiele - 3 Siege für den VC Bad Dürrenberg

So fällt die Wochenendbilanz des VC Bad Dürrenberg/Spergau aus.

Die Pokalaufgaben am Samstag löste die Mannschaft von Trainer Viktor Borschtsch mit zwei 3:0 Siegen einigermaßen souverän, auch wenn man im Spiel gegen die eigene 2. Mannschaft kurz in Bedrängnis geriet. Eine ungleich schwerere Aufgabe wartete am Sonntag beim Tabellendritten MTV Hildesheim auf den VC. Schon zu Beginn zeigte sich, dass sich die etwa 100 Zuschauer auf eine hochklassige, dramatische Partie freuen konnten.

Hildesheim startete furios und entfachte mit harten Sprungaufschlägen immensen Druck. Der VC aber hielt seinerseits dagegen und konnte sich am Satzende knapp absetzen. Nach dem 25:23 Teilerfolg taten sich die Spieler um Kapitän Lars Schneider leichter. „Wir haben taktisch stark aufgeschlagen, gut abgewehrt und starke Szenen im Angriff gehabt. Leider konnten wir das Niveau nicht ganz halten.“

Ging dieser Durchgang mit 25:21 noch recht deutlich an die Dürrenberger, so übernahmen in der Folge die Gastgeber die Initiative. Konstant gefährliche Sprungaufschläge und Hildesheims Hauptangreifer Henning Machtens, der nun kaum noch zu stoppen war, sorgten mit 25:21 und 25:18 für den Satzausgleich. „Wir hatten in dieser Phase große Annahmeprobleme und haben wenig geblockt. Vielleicht spielte auch die Pokalbelastung vom Vortag ein Rolle.“ sagte Enrico Erhardt.

Erhardt war es dann aber auch, der gemeinsam mit seinen Kollegen noch einmal Feuer fing und im Tiebreak die letzten Reserven mobilisierte. „Wir wollten einfach nicht verlieren, um den Kampf um die Meisterschaft noch offen zu halten.“ So Erhardt. Der 15:11 Tiebreaksieg war letztlich das Resultat des größeren Willens, und dafür gab es Komplimente vom Teamchef. „2:0 Führung und dann den Ausgleich hinnehmen zu müssen, ist natürlich hart.“ So Peter Kurzawa. „Die Leistung im Tiebreak ist angesichts des Wochenendes nicht hoch genug einzuschätzen.“

 

 

Deutschland - DVJ-News

 Montag, 03. April 2006

   www.dvj.de 

Ausrichter für DM der A-Jugend weiblich gefunden

Nun ist es endlich soweit und der letzte Ausrichter für die Austragung der Deutschen Meisterschaften der A-Jugend weiblich ist gefunden. Der TSV Sonthofen (selber als Regionalmeister Südost) qualifiziert, hat sich bereiterklärt die Meisterschaft in Sonthofen durchzuführen.

Wir wünschen allen Beteiligten viel Erfolg und Spaß in Sonthofen!

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 03. April 2006

   www.volleyballer.de 

„Kängurus“ gewinnen Ostderby gegen Erfurt

Am Samstag gewannen die Fighting Kangaroos Chemnitz ihr Heimspiel gegen das SWE Volley-Team Erfurt vor 520 Zuschauer mit 3:1 (25:22, 22:25, 25:21, 25:11). Nach 96 Minuten Spielzeit beendete ein direkter Aufschlagpunkt von Mandy Sohr das Spiel zu Gunsten der Gastgeber. Trotz des Sieges bleiben die Volleyballerinnen des Chemnitzer PSV vorerst auf dem siebenten Tabellenplatz der 2. Bundesliga-Süd.

Die Mannschaft von CPSV-Trainer Mirko Pansa begann gegen den Tabellenzweiten furios und sicherte sich Durchgang eins nach zwischenzeitlicher 22:12-Führung am Ende mit 25:22. Im zweiten Spielabschnitt liefen die Chemnitzer „Kängurus“ die ganze Zeit einem Satzrückstand hinterher. Beim Stand von 18:24 starteten die Sachsen eine 4-Punkte-Aufholjagd bis zum 22:24. Erfurt sicherte sich dennoch Durchgang zwei und glich zum 1:1 nach Sätzen aus.

Unbeeindruckt vom Satzausgleich ging das Chemnitzer Team selbstsicherer in den dritten Durchgang. In diesem wurden aus einer konzentrierten Annahme und Feldabwehr variable Angriffe eingeleitet, die dem Gastgeber nur wenig Raum zum eigenen Spiel ließen. So erspielte sich die „Kängurus“ schnell einen komfortablen Vorsprung, der bis zum 25:21 Endstand nicht mehr abgegeben wurde. Begünstigt wurden die CPSV-Damen dabei von einer hohen Fehlerquote der Gäste. „Mit 14 Fehlern in einem Satz kann man nicht gewinnen“, war auch SWE-Coach Jürgen Treppner unzufrieden.

Mit variablen Angriffen und druckvollen Angriffsschlägen in Serie wurde das SWE Volley-Team im vierten Satz zum Statisten degradiert und mit einem 25:11 der 3:1-Heimerfolg über die favorisierten Thüringerinnen besiegelt. „Im vierten Durchgang hat bei uns alles gepasst. Je stärker mein Team wurde, desto mehr ließ Erfurt den Siegeswillen vermissen“, lässt der Chemnitzer Trainer Mirko Pansa das Spiel Revue passieren.

Nach der „Durststrecke“ von zwei Niederlagen in Folge meldete sich das Team der Fighting Kangaroos somit eindrucksvoll zurück. „Wir haben heute mit viel Herz und Einsatz gespielt. Schließlich wollten wir unseren Fans ein tolles Spiel bieten. Und das haben wir dann auch getan“, freut sich der 32-jährige CPSV-Coach über den Sieg.

Mathias Vogel

 

 

Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten

 Montag, 03. April 2006

   www.dnn-online.de 

DSC: Übermut nach gutem Start

Das kann teuer werden

Dresden. Das kann die Volleyballerinnen des Dresdner SC im Bundesliga-Titelrennen noch teuer zu stehen kommen: Das Team von Trainer Arnd Ludwig verpatzte das letzte Vorrundenspiel, unterlag am Sonnabend vor über 2700 Zuschauern in eigener Halle dem VC Wiesbaden mit 1:3 (20:25, 25:17, 23:25, 23:25) Sätzen.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 03. April 2006

   www.westline.de 

Hart hat die Fäden fest in der Hand

Münster. Am Ende durften zwei Punkte verbucht werden, und da auch noch die Null stand, waren alle in fröhlicher Stimmung. 3:0 (25:21, 25:18, 25:20) besiegte Damenvolleyball-Bundesligist USC Münster den USC Braunschweig ...

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 03. April 2006

   www.westline.de 

USC-Reserve patzt im Schlusssatz

-ag- Münster. Tom Holthaus hat alles geboten bekommen, was der Volleyballsport zu bieten hat und das war machmal sehr gut und manchmal sehr schlecht.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Montag, 03. April 2006

   www.svz.de 

1. VCP bleibt im Rennen

Sieg und Niederlage gegen Münster und Emlichheim

Parchim - Zwei Punktspiele, zweimal Tiebreak und am Ende ein Sieg sind zusammengefasst die Ergebnisse der Parchimer Zweitliga-Volleyballerinnen am vergangenen Wochenende.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Montag, 03. April 2006

   www.svz.de 

SSC-Volleyballerinnen landen Arbeitssieg

Mühevoller 3:1-Erfolg beim VfB Suhl

Suhl - Im letzten Spiel vor der Meisterschaftsrunde der Volleyball-Bundesliga der Frauen gewann Tabellenführer Schweriner SC beim VfB 91 Suhl mit 3:1 (15, -21, 13, 20).

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 03. April 2006

   www.nrz.de 

Nach 0:3 stehen "Adler" vor dem Aus

Friedrichshafen wieder zu stark für MSC. Rückspiel am Mittwoch.

"Das war bislang das beste Spiel zwischen beiden Teams in dieser Saison" - die Aussage von Stelian Moculescu (Trainer VfB Friedrichshafen) darf sich Gegner Moers eigentlich als Kompliment eines echten Fachmanns ans Revers heften.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Montag, 03. April 2006

   www.freies-wort.de 

Sonneberg: Sportlich eine klare Sache

SONNEBERG – Überaus deutlich (16, 19, 16) und in nur 62 Minuten setzte sich der 1. Sonneberger VC 04 gegen die jungen, nervös spielenden Gäste vom bayrischen Landesstützpunkt durch und ist damit wieder Dritter.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Montag, 03. April 2006

   www.freies-wort.de 

Suhl: Da wäre mehr drin gewesen

VfB Suhl unterliegt mit 1:3 gegen einen nicht übermächtigen Schweriner SC

Die Überraschung blieb aus: Im letzten Spiel vor der Meisterschaftsrunde unterlag der VfB 91 Suhl den Gästen vom Schweriner SC mit 1:3 (15:25, 25:21, 13:25, 20:25).

 

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel