News

 Dienstag, 25. April 2006 

Ingo Lenßen: „Ich bin völlig begeistert“
Lea schafft Sprung in die Startformation
SCC mit dem Rücken zur Wand
Kern/Lammens für Scheuerpflug/Ferrer Cutino
Neue Homepage: www.volleyball-schule.info
Schwerin: Großer Schritt Richtung Meisterschaft
DVV- Juniorinnen gewinnen Vier-Nationen-Turnier
Kraftakt: Hachinger kämpfen SCC nieder
Netzhoppers in der 1. Bundesliga
Demnächst könnte es noch etwas höher gehen
Salomoni Trainer in Leverkusen
Turnier in Delitzsch entscheidet über Bundesliga
Vieth: Aufstieg in die 2. Liga wurde toll gefeiert
VCW: Playdown-Erster nach 3:0 in Grimma

April 2006

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Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Dienstag, 25. April 2006

   

Ingo Lenßen: „Ich bin völlig begeistert“

FRIEDRICHSHAFEN - Am Samstag bekam der VfB Friedrichshafen zum wiederholten Mal Besuch von Ingo Lenßen, TV-Anwalt aus der Serie „Lenßen und Partner“ und Strafverteidiger bei „Richter Alexander Hold. Hier ein kurzes Interview mit dem Rechtsanwalt und Schauspieler, der am Bodensee lebt.

Herr Lenßen, was hat Sie zum Volleyball geführt ?
Meine Bekanntschaft zu Stelian Moculescu, den ich im Weinhaus Hack in Meersburg kennen gelernt habe. Er hat mich eingeladen. Das erste Mal war ich beim Champions-League-Spiel gegen Piräus hier.

Wie gefällt es Ihnen in der ARENA ?
Ich bin völlig begeistert. Ich selbst habe früher Eishockey gespielt und immer behauptet, dass bei dem körperbetonten Sport die impulsivste Stimmung herrscht. Das habe ich revidieren müssen. Die Stimmung in Friedrichshafen ist mindestens genau so gut, wenn nicht noch besser. Sie ist freudiger und reißt alle Zuschauer mit.

Kennen Sie die Regeln ?
Ja, mittlerweile schon. Beim ersten Mal war ich noch auf dem Stand aus dem Schulvolleyball und musste mir die neuen Regeln erst erklären lassen. War aber kein Problem, ich komme in so was relativ schnell rein.

Wer wird Deutscher Meister ?
Ich gehe davon aus der VfB Friedrichshafen. Das würde mich sehr freuen. Schließlich ist Volleyball die einzig nennenswerte Sportart in der Region. Leider wissen noch nicht genügend Leute davon.

Sind Sie nächsten Samstag beim dritten Finalspiel gegen Evivo Düren wieder dabei ?
Wenn ich rechtzeitig mit den Dreharbeiten in München fertig werde, komme ich auf jeden Fall.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Dienstag, 25. April 2006

   

Lea schafft Sprung in die Startformation

Beim Vier-Nationenturnier im Münsterland feierte die deutsche Juniorinnen-Nationalmannschaft (Jahrgang 1988/89) den Turniersieg. Mittendrin und nicht nur dabei: Lea Hildebrand vom USC Münster

Erfolgreich gestaltete sich der Aufenthalt der deutschen Juniorinnen-Nationalmannschaft (Jahrgang 1988/89) im Münsterland. Beim Vier-Nationen-Turnier trugen die Youngster zwei Siege und eine Niederlage davon und sicherten sich damit den Gesamtsieg. Zuerst setzten sie sich am Freitag in Coesfeld ungefährdet mit 3:0 (25:22, 25:11, 25:20) gegen Frankreich durch, hatten einen Tag später in Reken mit 0:3 (19:25, 18:25, 16:25) gegenüber Polen das Nachsehen und gewannen am Sonntag gegen Italien überraschend deutlich mit 3:0 (25:21, 25:17, 25:18). „Das Turnier war sehr positiv für uns. Es war eine gute Vorbereitung für die EM-Qualifikation“, sagte Nachwuchs-Bundestrainer Dirk Groß.

Sowohl gegen Frankreich als auch gegen Polen setzte der Coach auf Mittelblockerin Lea Hildebrand in der Startformation und war von ihrem Auftritt angetan. „Sie hat ihre Sache gut gemacht“, lobte er das Talent vom USC Münster, sagte aber auch: „Im Angriff ist sie sehr gut und dominant. Im Aufschlag und Block hat sie aber noch Reserven.“ Das allerdings gab nicht den Ausschlag dafür, dass sich die 17-Jährige gegen Italien auf der Bank wiederfand. Groß: „Das war ein Vorbereitungsturnier und da muss ich alle sehen.“

Am 15. Mai trifft sich die deutsche Auswahl zur unmittelbaren Vorbereitung auf die EM-Qualifikation in Kienbaum. Vom 24. bis 28. Mai spielt sie dort gegen die Niederlande, die Tschechische Republik, Israel, Slowenien und Ungarn um zwei Tickets zur EM-Endrunde in Frankreich. Zum vorbereitenden Lehrgang will Groß 15 Spielerinnen einladen, zu denen auch Lea Hildebrand gehören dürfte. Nur zwölf von ihnen dürfen jedoch an dem anschließenden Turnier teilnehmen. „Ich möchte“, so Groß, „noch einmal einen intensiven Konkurrenzkampf haben“.

Die Ergebnisse des deutschen Teams im Überblick

21. April in Coesfeld

Deutschland – Frankreich 3:0 (25:22, 25:11, 25:20)

22. April in Reken

Deutschland – Polen 0:3 (19:25, 18:25, 16:25)

23. April in Lüdinghausen

Deutschland – Italien 3:0 (25:21, 25:17, 25:18)

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Dienstag, 25. April 2006

   

SCC mit dem Rücken zur Wand

Das Team des SCC BERLIN befindet sich momentan in ungewohnter Rolle. Mit Ausnahme der Partien gegen Meister VfB Friedrichshafen und Vizemeister evivo Düren gingen die Charlottenburger in dieser Saison meist als Favorit in das jeweilige Match. Morgen wird dies anders sein. Grund hierfür sind die zuletzt rätselhaften Leistungsschwankungen der Berliner. Jüngster Beweis ist die 1:3-Heimschlappe gegen den TSV Unterhaching im ersten Spiel um Platz drei. Es war die dritte Niederlage in Folge.

„Es gibt keine Entschuldigung.“, bekennt SCC-Trainer Michael Warm. Nicht nur bei ihm werden Erinnerungen an das Ende der Vorsaison wach, als man - damals noch unter Mirko Culic - nach dem Aus im Halbfinale gegen Außenseiter Moerser SC unterlag. Zwar erkennt man in Unterhaching noch immer die personelle Überlegenheit der Hauptstädter an, doch weiß das Team um Kapitän Michi Mayer, dass es den Deutschen Meister von 2003 und 2004 diesmal knacken kann. Wollen sich die Berliner nicht wie im letzten Jahr den Vorwurf gefallen lassen müssen, das Spiel um Platz drei halbherzig anzugehen, muss unbedingt ein Sieg her. Bitter nur, dass ausgerechnet der zuletzt Stabilste und Ex-Hachinger Sebastian Prüsener dem SCC am Mittwoch verletzungsbedingt fehlen wird. Ihn ersetzt aller Voraussicht nach Dirk Westphal.

Michael Warm gilt als eher ruhiger Zeitgenosse, doch auch ihn dürften die Ergebnisse der vergangenen Wochen maßlos ärgern. Teilweise, wie auch zu sehen am vergangenen Sonntag, spielt das Team auf höchstem Niveau. In den entscheidenden Phasen machen seine Schützlinge aber schlichtweg keine Punkte. „Die Jungs haben den Anspruch, an der Tabellenspitze mitzuspielen. Dies muss jeder einzelne nun endlich auch auf dem Feld beweisen.“, so Warms Appell an die Mannschaft. Es könnte die letzte Möglichkeit in dieser Spielzeit sein.

ar / mk

 

 

Deutschland - Comtent-News

 Dienstag, 25. April 2006

   

Kern/Lammens für Scheuerpflug/Ferrer Cutino

Essen, 24. April 2006. Entgegen ersten Überlegungen hat sich Grandslam-Sieger Andy Scheuerpflug gegen eine Fortsetzung seiner so erfolgreichen Karriere entschieden und konzentriert sich in Zukunft mit seiner Frau Martina Stoof voll auf die Familie.

Anfang des Jahres hatte Andy Scheuerpflug noch Starts bei einzelnen Turnieren geplant. Angesichts der langen Trainingspause und nach den ersten Formtests hat sich Andreas Scheuerpflug im April doch entschlossen nicht mehr anzutreten. Als Teammanager des Nationalteams Julius Brink und Christoph Dieckmann bleibt er dem deutschen Beach-Volleyball hinter den Kulissen erhalten.

Als Ersatz für das Team Scheuerpflug / Ferrer-Cutino werden nun Marten Lammens und Martin Kern (Schladern/Leverkusen), die im letzten Jahr zu den Shootingstars zählten, bei den Beach-Volleyball Indoor Classics an den Start gehen. Mit ihrem dritten Platz beim Masters in Dresden, dem fünften Platz beim Masters auf Fehmarn sowie unzähligen guten Platzierungen bei den German Beach Cups haben die beiden Studenten so manchen Experten überrascht und zählen damit zu den besten Teams in Deutschland.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 25. April 2006

   

Neue Homepage: www.volleyball-schule.info

Viele Informationen für Lehrer, Studenten und Jugendtrainer

Seit dem Wochendende (22. April) ist eine neue Homepage freigeschaltet: www.volleyball-schule.info bietet Informationen und Anregungen für Sportlehrer, die keine Volleyballspezialisten sind, Sportstudenten und weniger erfahrene Jugendtrainer in den Vereinen.

Konzipiert wurde die Homepage von Josef Wolf, Mitglied des DVV-Lehrausschusses, mit dem Ziel, aktuelle Anregungen für jede Altersstufe komprimiert und übersichtlich anzubieten. Dabei decken die Volleyball-Grundlagen das gesamte Schulspektrum von Grundschule bis zum Leistungskurs Sport ab.

Damit (Beach-)Volleyball an den Schulen und somit an der Basis wieder mehr ins Bewusstsein kommt und optimaler gefördert wird, ist der Sport über das hohe Netz umfassend nach Altersgruppen bzw. Schulstufen gegliedert. Auf maximal zwölf Seiten pro Thema sind die Informationen dargestellt, ehe die weiterführende Literatur verlinkt ist. Prunkstück sind dabei Videos, die alle Techniken, von Flatteraufschlag über Abwehr, Zuspiel und Angriff demonstrieren. Natürlich gibt es auch eine eigene Rubrik zum Thema Beach-Volleyball.
Das Team um Josef Wolf würde sich freuen, Rückmeldungen in Form von ausgearbeiteten Stundenbildern, Lehrproben, Reihenbildern oder sonstigem zu erhalten. Bitte per Mail schicken an josefwolf@golf-net.de

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 25. April 2006

   

Schwerin: Großer Schritt Richtung Meisterschaft

Verfolger lassen Federn

Durch die zwei klaren 3:0-Erfolge gegen den VfB Suhl hat der Schweriner SC einen riesigen Schritt Richtung Deutsche Meisterschaft getan. Somit dürfte bei sechs Punkten Vorsprung und noch vier ausstehenden Spielen nichts mehr anbrennen. "Ich bin sehr zufrieden. Das war ein ganz wichtiges Wochenende für uns. Mit den beiden 3:0-Siegen haben wir auch etwas fürs Satzverhältnis getan", so SCC-Coach Tore Aleksandersen. Schwerins härtester Verfolger Vilsbiburg verspielte schon am Freitag mit der 0:3-Heimniederlage gegen den Dresdner SC seine letzten Ambitionen auf Platz eins. Mit dem 3:1-Sieg in Dresden gelang am Sonntag die Revanche für die erlittene Pleite und damit der sichere Sprung ins internationale Geschäft. „Wir haben uns heute emotional wesentlich stärker gezeigt und waren gerade in Aufschlag und Annahme überlegen", so Raben Trainer Michael Schöps nach dem Spiel. 

Der USC Münster bleibt durch zwei Siege gegen den TV Fischbek Hamburg weiter im Rennen um Platz 2. Die Hamburger zeigten bei der 2:3-Niederlage am Sonntag zwar ihr bestes Spiel in der Endrunde, für den ersten Sieg reichte es aber nicht. TVF-Trainer Helmut von Soosten war deshalb nicht unzufrieden: „Ich bin mit der Leistung sehr zufrieden, mit dem Ergebnis natürlich nicht. Wir hätten heute einen Sieg verdient gehabt." Die Hamburger rangieren weiterhin hinter Dresden und Suhl auf dem 6. Tabellenplatz.

Ergebnisse vom Wochenende

Freitag, 21.04.2006
Schweriner SC - VfB Suhl 3:0 (25:14; 25:19; 25:14)
USC Münster - TV Fischbek Hamburg 3:1 (25:16; 20:25; 25:22; 25:17)
Rote Raben Vilsbiburg - Dresdner SC 0:3 (19:25; 20:25; 23:25)
Sonntag, 23.04.2006
VfB Suhl - Schweriner SC 0:3 (23:25; 19:25; 15:25)
TV Fischbek Hamburg - USC Münster 2:3 (21:25; 25:10; 25:20; 22:25; 11:15)
Dresdner SC - Rote Raben Vilsbiburg 1:3 (19:25; 20:25; 26:24; 21:25)

Der 1. VC Wiesbaden ist durch zwei souveräne Siege gegen den VC Muldental Grimma neuer Tabellenführer in der Play-Down Runde. Profitieren konnte die Mannschaft von Trainer Luis Ferradas auch davon, dass jeweils der USC Braunschweig und auch der TSV Bayer 04 Leverkusen ihre Heimspiele im direkten Duell verloren. Braunschweig ist nun punktgleich hinter den Wiesbadenern und Leverkusen lauert mit nur zwei Punkten Rückstand ebenfalls noch auf den Spitzenplatz in der Play-Down Runde.

Ergebnisse vom Wochenende

Freitag, 21.04.2006
1. VC Wiesbaden - VC Muldental Grimma 3:0 (25:20; 25:17; 25:21)
TSV Bayer 04 Leverkusen - USC Braunschweig 1:3 (21:25; 25:21; 13:25; 23:25)
Sonntag, 23.04.2006
VC Muldental Grimma - 1. VC Wiesbaden 0:3 (10:25; 14:25; 21:25)
USC Braunschweig - TSV Bayer 04 Leverkusen 2:3 (19:25; 21:25; 25:22; 25:15; 11:15)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 25. April 2006

   

DVV- Juniorinnen gewinnen Vier-Nationen-Turnier

Die DVV-Juniorinnen (Jahrgang 1988/89) haben beim Vier-Nationen-Turnier in Nordrhein-Westfalen nach zwei Siegen und einer Niederlage den Turniersieg errungen: In Coesfeld gewann die Mannschaft von Bundestrainer Dirk Groß gegen Frankreich mit 3:0 (25-22, 25-11, 25-20), in Reken unterlag sie Polen 0:3 (19-25, 18-25, 16-25), und in Lüdinghausen bezwang sie Italien 3:0 (25-21, 25-17, 25-18).

Deutschland siegte somit vor den punktgleichen Teams aus Italien und Polen sowie den sieglosen Französinnen. Das Turnier diente der deutschen Mannschaft als Vorbereitung auf die EM-Qualifikation vom 24.-28. Mai in Kienbaum, wo sie gegen die Niederlande, die Tschechische Republik, Israel, Slowenien und Ungarn einen der ersten beiden Plätze erreichen muss, um sich für die EM-Endrunde in Frankreich zu qualifizieren.

Trotz des Turniersiegs meinte Bundestrainer Dirk Groß danach: "Auch nach diesem Turniersieg müssen wir weiter hart und zielgerichtet an uns arbeiten. Die Gegner tun das auch. Das Turnier war sehr wichtig für uns, um zu sehen, wo wir stehen." Zumal die deutsche Mannschaft - typisch für Nachwuchs-Teams - schwankend spielte. Gegen die stark verbesserten Französinnen gewann die DVV-Auswahl dennoch recht souverän, ehe gegen Polen nicht viel gelang. Vor allem die Annahme und individuelle Fehler waren Grund für die Niederlage, so wurde aus einer 14:9-Führung im dritten Satz ein 14:19. Ihre Qualität zeigte die Mannschaft dann am letzten Turniertag, als sie gegen die ungeschlagenen Italienerinnen konzentriert agierte und dem Favoriten keine Chance ließ.

Vom 15.-23. Mai absolviert die deutsche Mannschaft noch einen abschließenden Lehrgang in Kienbaum, wo sich Groß letztlich auf zwölf Spielerinnen festlegen will.

Der Kader der DVV-Auswahl beim Vier-Nationen-Turnier: Alina Bondar, Nora Götz, Denise Hanke, Sandra Gutsche, Nicole Schröber (alle VC Olympia Rhein-Neckar), Sandra Sell, Michaela Sabrowske (alle Zurich Team VC Olympia Berlin), Josephin Röwer, Katja Joachim (beide Schweriner SC), Karla Borger (USC Braunschweig), Donata Huebert (TSV Bayer 04 Leverkusen), Lea Hildebrand (USC Münster)

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Dienstag, 25. April 2006

   www.volleyballer.de 

Kraftakt: Hachinger kämpfen SCC nieder

In Berlin versteht man die Welt nicht mehr. Nach der bitteren Niederlage im Halbfinale gegen evivo Düren, wo das Team vom früheren Hachinger Sebastian Prüsener noch einen 2:0-Satzvorsprung vergab, hatte sich der Meister von 2003 und 2004 einiges vorgenommen.

Nach dem deutlichen 25:13 für die Gastgeber vom SCC im ersten Satz sah es auch ganz so aus wie bei den beiden Spielen im regulären Saisonverlauf, die klar an Berlin gingen, doch ab dem zweiten Durchgang zeigten sich die Gäste vom TSV Unterhaching von einer ganz anderen Seite: Sie konnten das Spiel noch einmal drehen und mit einem 3:1 (13:25, 25:23, 27:25, 29:27) einen unbeschreiblich wichtigen Auswärtssieg einfahren.

Die Zuschauer in der Berliner Sömmeringhalle sahen ab dem zweiten Spielabschnitt einen TSV Unterhaching in Höchstform. Als sei das 25:23 noch nicht knapp genug gewesen, musste die Truppe von Mihai Paduretu sowohl im dritten Satz nach zeitweiligen Rückständen von 5:8 und 15:16 als auch im vierten, in dem die Hachinger zwischenzeitlich mit 8:4 und 16:11 geführt hatten, in die Verlängerung.

Knackpunkt in der heutigen Partie war sicherlich nach dem deutlichen Erfolg im ersten Satz der vielleicht etwas leichtfertige Wechsel auf der Zuspieler-Position von SCC-Coach Michael Warm. "Sicher ist Patrick Steuerwald ein Riesentalent, aber man hat deutlich gemerkt, dass er mit der Mannschaft nicht eingespielt ist. Das haben wir dann halt ausgenutzt", erklärte Mihai Paduretu den ungewöhnlichen Spielverlauf. "Davor lief bei uns gar nichts. Eine absolute Katastrophe." Auch die Wiedereinwechslung vom Stamm-Spielmacher Jaroslav Skach änderte nichts daran, dass der TSV, angeführt von einem Michi Mayer in Bestform, der im dritten Satz beim Stand von 16:20 drei Asse servierte und so sein Team wieder ins Spiel brachte, nun den Ton angab.

Am Ende reichte es für die kleine Sensation. Denn schließlich hat der TSV Unterhaching während seiner nun sechs Jahre andauernden Bundesliga-Zugehörigkeit noch nie in Berlin gewinnen können. Darin sah Paduretu auch den Grund, warum seine Jungs am Ende eine 20:15-Führung noch verspielten, und es ab dem 23:23 richtig spannend wurde. "Da haben die sich wohl selber ein bisschen erschreckt."

Am Ende ist dann aber alles gut gegangen. Björn Matthes, der zum Matchball für Patrick Schwaack eingewechselt worden war, war es schließlich, der das Spiel mit einem Ass beendete. Dank dem Erfolg in der Hauptstadt sind die Hachinger für das Rückspiel am kommenden Mittwoch im Sportzentrum am Utzweg (Spielbeginn um 19:30 Uhr) nun klar in der besseren Ausgangsposition für das Rennen um den dritten Platz in der Deutschen Meisterschaft, der wie schon die bisherigen Play-Offs im Modus "Best-of-Three" ausgespielt wird. Denn auch wenn, wie Paduretu zugeben muss, "die Berliner immer noch die bessere Mannschaft sind", ist vor der heimischen Kulisse sicher erneut eine Leistung wie in der heutigen Partie möglich.

Egal wie das Spiel am Mittwoch ausgehen wird, ist im Anschluss an das nun definitiv letzte Heimspiel in dieser Saison eine Abschlussfeier geplant, bei der sich die Mannschaft bei allen Sponsoren, den ehrenamtlichen Helfern und natürlich den großartigen Fans für die Unterstützung in diesem Jahr – in guten wie in schlechten Zeiten – bedanken will. Vielleicht gibt es sogar die Bronzemedaille zu feiern.

Andreas Bergmann

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Dienstag, 25. April 2006

   www.volleyballer.de 

Netzhoppers in der 1. Bundesliga

Als erstes Brandenburger Herrenteam haben die Netzhoppers aus Königs Wusterhausen am Samstagabend den Aufstieg in die 1. Volleyball-Bundesliga perfekt gemacht. In einem begeisternden Saisonfinale setzten sich die Netzhoppers überraschend klar mit 3:0 Sätzen (25:22, 25:16, 26:24) gegen den Tabellenzweiten VC Bad Dürrenberg/Spergau durch.

Schon von Beginn an sahen die 900 Zuschauer in der ausverkauften Königs- Wusterhausener Paul-Dinter-Halle der erwartete spannende Spitzenspiel der beiden besten Mannschaften in der 2. Bundesliga Nord. Die Dürrenberger schenkten dem Gastgeber keinen Ball, dennoch konnten sich die Netzhoppers zur zweiten technischen Auszeit mit zwei Punkten leicht absetzten und den ersten Satz für sich entscheiden.

Den zweiten Durchgang dominierten die Königs-Wusterhausener überraschend klar die Partie. Die Netzhoppers hielten ihr hohes Niveau, führten schnell mit 18:11 Punkten und vollendeten den Satz mit neun Punkten Vorsprung. In dieser Phase des Spiels wirkten die Gäste verkrampft und produzierten zu viele eigene Fehler.

Auf den Zuschauerrängen wurde schon gefeiert, doch der VC gab sich noch nicht geschlagen. Nach einem ausgeglichenen Start im dritten Satz, fanden die Gäste jetzt wieder ins Spiel und setzten sich mit sechs Punkten zum 12:18 ab. Die Netzhoppers kämpften sich durch ein konzentriertes Abwehr- und Angriffsspiel wieder auf 20:22 heran und schafften nach zwei nichtgenutzten Satzbällen für Dürrenberg den Ausgleich zum 24:24.

Den letzten Punkt in dieser Saison setzte Diagonalspieler Falko Steinke, er blockte den Angriff von Dürrenberg senkrecht zurück ins Feld der Gäste. Danach brach in der Halle ohrenbetäubender Jubel aus. Die Mannschaft der Netzhoppers lag sich in den Armen, Trainer Matthias Münz musste eine Sektdusche über sich ergehen lassen und die Zuschauer feierten den Aufsteiger.

Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle vom Vorstand des Netzhoppers Königs Wusterhausen e.V. an den Trainer und die Mannschaft, die Sponsoren und Partner, die Organisatoren und Helfer, sowie den Partyservice Penndorf, die die sportlich erfolgreichste Saison des Vereins ermöglicht haben.

Robert Köhring

 

 

Deutschland - Frankfurter Rundschau

 Dienstag, 25. April 2006

   www.f-r.de 

Demnächst könnte es noch etwas höher gehen

Zweitliga-Volleyballer aus Kriftel und Wiesbaden blicken auf eine erfolgreiche Saison zurück

Am Ende ist es noch zu einem versöhnlichen Abschluss der Saison gekommen. ...

 

 

Deutschland - Newsclick.de

 Dienstag, 25. April 2006

   www.newsclick.de 

Salomoni Trainer in Leverkusen

BRAUNSCHWEIG. Der Coach des Volleyball-Bundesligisten USC Braunschweig, Alberto Salomoni, hat gestern einen Ein-Jahres-Vertrag beim TSV Bayer Leverkusen unterschrieben. Am 1. Juli übernimmt der 40 Jahre alte Italiener die Bayer-Mannschaft.

 

 

Deutschland - MDR.de

 Dienstag, 25. April 2006

   www.mdr.de 

Turnier in Delitzsch entscheidet über Bundesliga

Kann der VV Leipzig doch noch den Abstieg in die 2. Volleyball-Bundesliga abwenden ? Schaffen die bisherigen Zweitligisten Delitzsch oder Bad Dürrenberg den Sprung nach oben ? Drei ostdeutsche Volleyball-Teams kämpfen in einem Vierer-Turnier um den letzten Platz in der 1. Bundesliga der Männer.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Dienstag, 25. April 2006

   www.westline.de 

Vieth: Aufstieg in die 2. Liga wurde toll gefeiert

Warendorf. Mit Petra Vieth verlässt die dienstälteste Volleyballerin den Zweitligisten Warendorfer SU. Neun Spielzeiten lang war die 31-jährige für die Sportunion aktiv, sieben Jahre davon als Spielführerin. 

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Dienstag, 25. April 2006

   www.wiesbadener-kurier.de 

VCW: Playdown-Erster nach 3:0 in Grimma

Lockerer Auftritt mit Aleksandra und Meike

ps. GRIMMA Eine Mannschaft des VC Wiesbaden, wie sie in diesem Jahr noch nicht auf dem Feld stand. Beim 3:0 (25:10, 25:14, 25:21)-Sieg des Volleyball-Bundesligisten beim VC Grimma war die Überlegenheit der Gäste so hoch, dass Trainer Luis Ferradas ein wenig experimentieren, die Ersatzspielerinnen bringen konnte.

 

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel