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Deutschland - Jugend trainiert für Olympia-News |
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Mittwoch, 10. Mai 2006 |
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JtfO:
Talk mit Westphal und Steuerwald
63 Gold-, Silber- und Bronzemedaillen in sechs
Sportarten und 21 Wettkampfklassen wurden beim 71. JUGEND TRAINIERT FÜR
OLYMPIA-Bundesfinale in Berlin vergeben. Eine ganze Woche lang waren zumindest
Teile der Hauptstadt fest in den Händen von 3.500 Schülerinnen und Schülern
und ihren betreuenden Lehrkräften. Das Frühjahrsfinale hat für viel Bewegung
in der Stadt gesorgt - in den Sporthallen und dank des sonnigen Frühlingswetters
auch in den Straßen und auf den Plätzen der Stadt. Wer in diesem Jahr zu den
glücklichen Bundessiegermannschaften gehört und welche Überraschungssieger es
gab, alle Spielergebnisse und die Platzierungen 4-16 finden sich auf den Seiten
des offiziellen Ergebnisdienstes: http://www.sport-pol-online.de/jtfo/jtfo_spring/index.php
Zum Auftakt der Volleyballvorrunde fand auf dem Spielfeld Nummer 1 das JTFO-Pressegespräch mit zwei Bundesligaspielern des SCC Berlin statt. "Mit Herz und Freude hart trainieren" lautete der Rat von Volleyballprofi Dirk Westphal an alle, die einmal in seine Fußstapfen treten möchten - in der Volleyballbundesliga und in der Nationalmannschaft. Ein paar Mal durfte er sich das Trikot mit dem Adler schon überstreifen und das motiviert natürlich besonders.
Nicht nur die Eltern und der Trainer, sondern eben auch die Schule müsse in den Anfangsjahren hinter den Talenten stehen. Die Meinung vertrat Patrick Steuerwald, der vor drei Jahren mit dem Graf-Zeppelin-Gymnasium gegen das Coubertin-Gymnasium und seinen heutigen Teamkollegen Dirk Westphal im Endspiel des JTFO-Bundesfinales vor 3000 Leuten im Velodrom verloren hat. "Ganz wichtig sind die Freistellungen für die Lehrgänge", sagte er beim JTFO-Talk. Auch Dirk Westphal erinnerte sich noch ziemlich genau an das JTFO-Finale und das Gänsehautfeeling im Velodrom. "JTFO bedeutete für mich große Wettkämpfe gegen große und starke Gegner. Das Niveau ist schon anspruchsvoll und der Wettbewerb hat mich eine Stufe vorangebracht in meiner Entwicklung."
Auch der Vorsitzende der Kommission JTFO, Dietmar
Hiersemann, der DVV-Vizepräsident Götz Moser und JTFO-Turnpatin Yvonne Musik
ließen es sich nicht nehmen, ihre Statements zum Wettbewerb und Antworten auf
die Frage "Ist JTFO ein Sprungbrett zu Olympia
Gepritscht, gebaggert und geschmettert wurde natürlich
auch - mit folgenden Endergebnissen:
Berlin ist im Volleyballnachwuchsbereich nach wie vor eine Bank: In allen vier Wettkampfklassen haben sich die Berliner Schulteams bis ins Endspiel bzw. ins Spiel um Platz drei gespielt. Für drei Siege und eine Niederlage wurden sie mit Gold-, Silber- und Bronzemedaillen belohnt.
Die Goldmedaillen gab es für die Jungen (WK III) und die Mädchen (WK II) des Coubertin-Gymnasiums, die sich in ihren Endspielen gegen das Sportgymnasium Dresden und das Helmholtz-Gymnasium Heidelberg durchsetzen konnten.
In der Wettkampfklasse II der Jungen mussten sich die Coubertin-Schüler in einem hart umkämpften Endspiel gegen das Landschulheim Kempfenhausen, Berg beim Stand von 1:2 im vierten Satz mit 31:33 Punkten geschlagen geben.
Im kleinen Finale der Wettkampfklasse III der Mädchen
gelang der Flatow-Oberschule Berlin gegen die Realschule Emlichheim aus
Niedersachsen ein 2-Satz-Erfolg. Im Endspiel standen sich das Sportgymnasium
Schwerin und das Einstein-Gymnasium Angermünde gegenüber. Die Mädchen aus
Mecklenburg-Vorpommern ließen in beiden Sätzen nichts anbrennen und gewannen
mit 25:17 und 25:15 verdient die Goldmedaillen.
WK III Jungen:
1. Coubertin Gymnasium Berlin
2. Sportgymnasium Dresden (Sachsen)
3. Carl-Humann-Gymnasium Essen (NRW)
WK II Jungen:
1. Landschulheim Kempfenhausen, Berg (Bayern)
2. Coubertin Gymnasium Berlin
3. Sportgymnasium Dresden (Sachsen)
WK III Mädchen:
1. Sportgymnasium Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern)
2. Einstein Gymnasium Angermünde (Brandenburg)
3. Flatow-Oberschule Berlin
WK II Mädchen:
1. Coubertin-Gymnasium Berlin
2. Helmholtz-Gymnasium Heidelberg (Baden-Württemberg)
3. Sportgymnasium Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern)
Alle Volleyballergebnisse: http://www.sport-pol-online.de/jtfo/jtfo_spring/volleyball/
Abschlussparty
mit Siegerehrung und Showprogramm in der Max-Schmeling-Halle
Die Finalwoche in Berlin endete mit der großen
Abschlussveranstaltung in der Max-Schmeling-Halle, die zum dritten Mal von
Christian Keller moderiert wurde. Der JTFO-Botschafter und Weltklasseschwimmer
begrüßte neben den "frisch gebackenen Bundessiegerteams" und den
3.500 Sporttalenten und ihren betreuenden Lehrkräften auch zahlreiche Ehrengäste
aus Sport und Politik sowie die Vertreter/-innen der Sponsoren des
Bundeswettbewerbs der Schulen von Karstadt Sport, Kellogg's, Deutsche Bahn,
McDonald's, Eurosport, Molten und AWI. Dr. Hans-Bernhard Beus, Staatssekretär
im Bundesministerium des Innern überreichte nach dem Winterfinale nun schon zum
zweiten Mal die Medaillen und Pokale, u.a. gemeinsam mit dem mehrfachen
Olympiasieger im Canadier, Andreas Dittmer, dem Silbermedaillengewinner bei den
Olympischen Spielen 2004 in Athen im Handball, Klaus-Dieter Petersen, und dem
ALBA-Coach und mehrfachen deutschen Pokalsieger im Basketball, Henrik Rödl.
Die Eurosport-Videoclips sowie Fotos vom
Bundesfinale gibt's unter www.jtfo.net.
Eine Filmdokumentation über das Frühjahrsfinale wird voraussichtlich Ende Juni
auf DVD erscheinen, die gegen eine Schutzgebühr von 5 € zzgl. Portokosten bei
der JTFO-Geschäftsstelle bestellt werden kann (E-Mail: geschaeftsstelle.deutsche-schulsportstiftung@im.nrw.de);
bitte Versandadresse nicht vergessen.
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Deutschland - TV Rottenburg-News |
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Mittwoch, 10. Mai 2006 |
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TVR:
EnBW Regional AG als Hauptsponsor
Nach
einer sehr erfolgreichen Saison in der 2. Volleyball Bundesliga und einer
riesigen Euphorie in Rottenburg und dem ganzen Umland ist es dem TV Rottenburg
(TVR) nun gelungen, einen neuen Hauptsponsor zu gewinnen. Mit der EnBW Regional
AG präsentiert der TVR einen renommierten Konzern aus Baden-Württemberg.
Diese Partnerschaft ist, neben der außergewöhnlichen Unterstützung
durch das Publikum mit 1350 verkauften Dauerkarten, ein enorm wichtiger
Bestandteil, um die Erstligasaison verantwortlich planen zu können.
TVR-Manager
Papenheim dazu: “Es freut uns sehr, mit einem Partner diesen Formats
eine Partnerschaft eingehen zu können. Die Verhandlungen waren zu jeder
Zeit fair, ergebnisorientiert und vertrauensvoll.“ Die EnBW Regional AG erhält
ein ganzes Paket von Werbepräsenzen, wobei das Logo auf der Trikotvorderseite
das Augenfälligste ist.
Beide
Partner haben eine klare Ausrichtung auf Baden-Württemberg. Der TVR hat
den größten Teil seines Teams mit Athleten aus dem Ländle besetzt. Die EnBW
Regional AG, eine Tochter der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, ist Netzbetreiber
in Baden-Württemberg und auch aus dieser Funktion heraus eng mit
den Kommunen im Land verbunden. Sie ist fest mit dem Land verwurzelt und übernimmt
Verantwortung für die Region. Aus Rottenburger Sicht ist sie ein leuchtendes
Vorbild, die mit ihrem breit angelegten Engagement den Spitzensport
und diverse Veranstaltungen in Baden-Württemberg überhaupt erst ermöglicht.
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International - DVV-News |
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Mittwoch, 10. Mai 2006 |
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Christian
Pampel gleicht mit Piräus aus
Ziemlich überraschend konnte Christian Pampel mit seinem Interims-Verein Piräus in der Halbfinalserie gegen Top-Favorit Thessaloniki ausgleichen: Piräus siegte am gestrigen Montag Abend mit 3:2 (34:32 22:25 25:22 19:25 15:7), sodass am Donnerstag, 11. Mai, in Thessaloniki die Entscheidung fällt.
Pampel spielte erneut stark und steuerte 19 Zähler zum Sieg bei. Thessaloniki, Zweiter der Champions League Spielzeiten 2004/05 und 2005/06, hatte in der Serie bereits mit 2:0-Spielen geführt.
Die Finalserie, die eigentlich
schon starten sollte, ist um eine Woche nach hinten verschoben worden und
startet so erst am kommeden Sonntag.
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Deutschland - DVV-News |
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Mittwoch, 10. Mai 2006 |
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Sieben
DVV-Frauen-Duos beim Saisonauftakt in Modena
Nachdem die nationale smart beach tour am vergangenen Wochenende in Bonn sonnig in die Saison 2006 gestartet ist, beginnt in dieser Woche auch die internationale Swatch FIVB World Tour. Vom 10. bis 14. Mai baggern die weltbesten Frauen-Duos in Modena/Italien um den ersten Turniersieg. Die Männer starten zwei Wochen später in Shanghai/China in die World Tour.
In Modena sind sieben DVV-Duos dabei, wobei allerdings lediglich Stephanie Pohl/Okka Rau (beide Hamburger SV) und Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich (beide USC Münster) für das am 11. Mai beginnende Hauptfeld gesetzt sind. Die Teams Geeske Banck/Susanne Lahme (FT Adler Kiel/VC Olympia Berlin), Helke Claasen/Antje Röder (beide VC Olympia Berlin), Sara Goller/Laura Ludwig (beide Hertha BSC), Michaela Eckl/Mireya Kaup (beide TSV Sonthofen) und Anja Günther/Jana Köhler (beide VC Olympia Berlin) sind allesamt in der Qualifikation und müssen zunächst am 9. Mai in deutsch-deutschen Duellen gegeneinander antreten, bis zwei Teams übrig bleiben. Diese treten dann in der Qualifikation am 10. Mai an.
Demnach geht es von Beginn an
zur Sache. Während fünf Teams unverändert in die Saison gehen, startet
Susanne Lahme gezwungenermaßen einen Neuanfang: Ihre Partnerin Danja Müsch
beendete nach der vergangenen Saison ihre Karriere und Lahme fand in der 25-jährigen
Geeske Banck eine neue Partnerin. Ganz verzichten kann und muss Lahme auf Müsch
aber nicht. Die dreifache Olympia-Teilnehmerin ist Trainerin von Banck/Lahme.
Banck/Lahme
rutschen ins Hauptfeld
Glück für das neuformierte
DVV-Nationalduo Geeske Banck/Susanne Lahme (FT Adler Kiel/VC Olympia Berlin):
Aufgrund der Absage eines kubanischen Teams rutschte das deutsche Duo als Nummer
eins der Nachrücker in das Hauptfeld des ersten Turniers der World Tour in
Modena/Italien.
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Deutschland - Seaside Beach Club-News |
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Mittwoch, 10. Mai 2006 |
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Matysik
und Koreng bilden neues Team
Essen, 09.05.06. Der
Beachvolleyball - Nationalspieler und zweimalige Europameister, Markus
Dieckmann, muss aufgrund von Rückenproblemen auf unbestimmte Zeit pausieren.
Nach dem bereits sein Partner Jonas Reckermann die erste Saisonhälfte passen
musste, erwischte es im April auch Markus Dieckmann selbst.
Für Eric Koreng, der an der
Seite von Markus Dieckmann als Interimspartner für Jonas Reckermann angreifen
wollte, ein bitterer Schlag. „Das ist bitter. Ich
hatte mich sehr auf die World Tour an der Seite von Markus gefreut, von dem ich
natürlich noch viel hätte lernen können. Im Trainingslager in Brasilien haben
wir uns intensiv vorbereitet und wirklich gut zu einander gefunden“ so der
sympathische Leipziger, der inzwischen für den Seaside Beach Club Essen e.V.
spielt.
„Vor Verletzungen werden wir leider alle nicht verschont und so gilt es nach vorn zu schauen. Nach intensiven Gesprächen mit Markus Dieckmann sowie Kay Matysik habe ich mich für die Zusammenarbeit mit Kay Matysik entschieden, mit dem ich in dieser Saison sowohl die FIVB World Tour, die CEV-Serie wie auch die Beach Cup Serie spielen werde“, so Eric Koreng. Kay Matysik konnte im Jahr 2005 mit seinem Partner Marcus Popp das Masters in Essen und Dresden sowie das Challenger Turnier in Cagliari gewinnen. Außerdem belegte er Platz drei bei der Deutschen Meisterschaft am Timmendorfer Strand. In diesem Jahr startete Kay Matysik nicht weniger erfolgreich. Mit seinem Partner Niklas Rademacher belegte bereits Platz zwei bei den Indoor Classics und konnte am letzten Wochenende die smart beach tour in Bonn gewinnen. Kay Matysik ist also mehr als eine Notlösung.
Ganz im Gegenteil, beide
Athleten brennen auf die gemeinsame Saison und haben hohe Erwartungen. Kay
Matysik: „Beim Beach Cup in Leipzig, unserem ersten gemeinsamen Turnier,
wollen wir natürlich in Erics Heimatstadt unserer Favoritenrolle gerecht werden
und den Titel holen. Danach geht es nach
Alanya, wo wir im Hauptfeld stehen. Unser Ziel ist es, das interne Duell mit Kröger-Hübner
um den Status und die Förderung als Nationalteam vier für uns zu entscheiden,
so der Berliner Kay Matysik. Und Eric Koreng fügt hinzu:„ International
wollen wir Erfahrung sammeln und uns im Hauptfeld der FIVB World Tour
etablieren, wogegen wir national schon am Ende der Saison einen Platz auf dem
Treppchen am Timmendorfer Strand anstreben. Kay hat dies ja schließlich 2005
bereits erfolgreich vorgemacht“.
Wer die beiden sympathischen
Sunnyboys live erleben will, der sollte am kommenden Wochenende nach Leipzig
kommen. Dort sind die beiden an Position eins gesetzt.
Michael Werzinger
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Deutschland - Sportsandevents-News |
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Mittwoch, 10. Mai 2006 |
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Kalifornisches
Flair mitten im Ruhrpott
smart
beach tour Essen 2006
Pünktlich
zur smart beach tour in Essen verwandelt sich der Kennedyplatz vom 19. bis 21.
Mai in ein riesiges Sport- und Partyareal. Bereits zum zehnten Mal in Folge ist
der beliebte Treffpunkt in der City Austragungsort eines offiziellen
Ranglistenturniers des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV).
Das
fachkundige und begeisterungsfähige
Publikum kann sich auf eine Topp-Besetzung freuen. Marvin Polte und Thorsten
Schoen, Überraschungs-Vierte der Beach-WM 2005 in Berlin, führen die
Meldeliste des 16er Männerfeldes an. Dicht auf ihren Fersen lauern die
Zweitplatzierten der smart beach tour Bonn, Florian Huth und Stefan Uhmann. Auf
die Unterstützung der heimischen Fans hoffen die Lokalmatadoren Stephan Kern und
Martin Plöntzke vom VV Humann Essen.
Bei
den Frauen sind Joana Domagala und Stefanie Hüttermann vom VC Essen-Borbeck für
das am Samstag startende Hauptfeld gesetzt. Als Toppfavoriten starten allerdings
die beiden DVV-Nationalteams Geeske Banck/Susanne Lahme (Kiel/Berlin)
und Anja Günther/Jana Köhler (Berlin). Am Freitagmittag beginnen die Qualifikationsspiele
auf den drei Courts. Jeweils 10 Teams kämpfen bei den Frauen und
Männern um die 4 freien Hauptfeldplätze.
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Norddeutschland - Harburger Rundschau |
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Mittwoch, 10. Mai 2006 |
Zu
wenig Teilnehmer - Turniere im Alten Land gefährdet
Konkurrenzveranstaltung
des Landesverbandes sorgt für Unruhe
JORK
- Für die Ausrichtung seiner Beachvolleyball-Turniere hat Rolf Schmitt vom TuS
Jork stets viel Lob bekommen. Und so freute er sich auf den siebten Durchgang in
diesem Jahr, zumal es wieder Punkte für die deutsche Rangliste geben sollte.
Jetzt ist das Turnier für Männer und Frauen auf vier Plätzen hinter dem
Schulzentrum am 3./4. Juni in Frage gestellt.
"Uns
fehlen vor allem bei den Männern die Anmeldungen", sagte Schmitt. Eine
Mitschuld habe der Niedersächsische Volleyball-Verband (NVV), der zeitgleich
das Top-Ten-Turnier in Norderney ausrichtet. "Eigentlich wollte ich unser
Turnier schon absagen", so Schmitt. Doch die NVV-Verantwortlichen hätten
ihn überredet, es noch einmal zu versuchen. Dabei scheint das Frauenturnier
weniger gefährdet. Die Besonderheit in Jork: Während in Norderney das
Hauptfeld in zwei Tagen Sieger und Plazierte ausspielt, wird im Alten Land nur
einen Tag gebaggert.
Von
den 32 Starterplätzen bei den Frauen sind 16 vergeben, bei den Männern erst
acht. "Wenn wir bis zum 22. Mai nicht für beide Turniere jeweils 20
Starter registrieren, sage ich ab", kündigt Rolf Schmitt an. Hintergrund:
Die Preisgelder von insgesamt 1500 Euro werden komplett aus den Startgebühren
refinanziert. Einen Sponsor konnte Schmitt nicht finden, auch wenn sich einige
lokale Unternehmer mit kostenlosem Obst für die Aktiven engagieren. Das Risiko
für die Abteilung sei einfach zu groß.
masch
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Hamburg - Hamburger Abendblatt |
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Mittwoch, 10. Mai 2006 |
Gut
wären zehn Prozent der Opernzuschüsse
Breitensport:
Udo Bandow fordert Umdenken. Der Chef des HSV-Aufsichtsrats will die Basis stärken,
"sonst wird Hamburg keine Sportstadt".
Hamburg
- Udo Bandow (74) ist seit 1996 ehrenamtlicher Aufsichtsratsvorsitzender des
HSV. Den Präsidenten der Hanseatischen Wertpapierbörse Hamburg beschäftigt
aber nicht nur die Entwicklung des Profifußballs. Bandow, unter anderem als
Leichtathlet bei der LG Alster Nord noch jede Woche aktiv, liegt auch der
Breitensport am Herzen. Und vor allem Hamburg als Sportstadt.
"Der
gesellschaftliche Stellenwert des Sports in der Stadt wächst, der Sport hat in
Hamburg aber immer noch nicht den Rang, der ihm aufgrund seiner Bedeutung für
die Gesundheit, für das soziale Miteinander, die Integration, die lokale
Wirtschaft und das Standortmarketing zusteht", sagt Bandow. In einem Gespräch
mit dem Abendblatt fordert Bandow nun einen Masterplan für den Hamburger Sport.
"Mir fehlt die administrative und personelle Koordination vieler Bereiche,
besonders im Sportstättenbau und bei der Kooperation Schule/Verein. Vieles war
in der Vergangenheit dem Prinzip Zufall überlassen. Das muß sich ändern.
Gerade durch die Ganztagsschulen, die ich aus Gründen der Chancengleichheit
sehr begrüße, werden die Jugendlichen künftig weniger Zeit haben, Sport im
Verein zu treiben." Warum, fragt Bandow, können die Klubs nicht in enger
Zusammenarbeit mit den Schulen und im pädagogischen Austausch mit den
Sportlehrern den Sportunterricht zu einem erheblichen Teil übernehmen
Die
Ernennung von Andreas Ernst zum Sportstaatsrat in der Bildungs- und Sportbehörde
sei jetzt ein Schritt in die richtige Richtung. Ernst ist das erste
Regierungsmitglied eines Bundeslandes, das ausschließlich für den Sport zuständig
ist. "Das werte ich als Signal", sagt Bandow.
Der
Sport, so Bandow, werde von drei Säulen getragen: dem Leistungssport, den
Veranstaltungen und der Basis. "Die sportlichen Erfolge des HSV, im Hockey
und im Handball, die Tennis- und Reitturniere, Events wie der Marathon, die
Cyclassics und der Triathlon, der Bau einer neuen Leichtathletik-Trainingshalle
und verschiedener neuer Leistungszentren am Olympiastützpunkt reichen jedoch
nicht für den Begriff Sportstadt aus." Hierfür müsse auch in der Breite
gearbeitet werden. Die in Hamburg laufenden Überlegungen, Sportstätten und
Turnhallen an die Vereine zu übertragen, sei "hundertprozentig
richtig". Die Staatsquote müsse auf allen Ebenen verringert, "public
zu private" werden. Weil die Vereine diese umfangreichen Aufgaben nicht
ohne nachhaltige Zuschüsse leisten können, habe die Stadt mehr - statt wie
zuletzt geplant weniger - Gelder für den Breitensport aufzuwenden.
Woher
diese kommen könnten, darüber hat sich Bandow bereits Gedanken gemacht:
"Die Staatsoper erhält jährlich von der Stadt Zuschüsse von rund 40
Millionen Euro. Würden nur zehn Prozent davon dem Sport zufließen, wäre ein
Teil der Problematik des Breitensports gelöst." Bandow ist kein
Kulturfeind, im Gegenteil, er besucht regelmäßig Aufführungen der Staatsoper.
"Beim HSV kostet die teuerste Karte um 400 Euro, in der Oper nur 110. Auch
wenn die Kosten beim HSV für Geschäftsleute zum größten Teil abzugsfähig
von der Steuer sind, ist der Unterschied zur Oper zu groß. Ich persönlich möchte
meinen Opernbesuch in dieser Preisklasse nicht von anderen Steuerzahlern
subventioniert haben." Wer 110 Euro für eine Opernkarte ausgebe, sei
grundsätzlich bereit, das Doppelte zu zahlen. "Natürlich sollen Karten
weiter bezuschußt werden, damit die Oper für jeden Hamburger erschwinglich
bleibt. Für die besseren Plätze sehe ich diese Notwendigkeit jedoch
nicht."
Bandows Fazit: "Wenn wir
es als Stadt nicht schaffen, die Basis des Sports dauerhaft zu stärken, ist es
schwer vorstellbar, daß wieder einmal Olympiasieger und Weltmeister aus Hamburg
kommen." Jeder sportliche Erfolg sei nicht nur beste Werbung für die
Stadt, "er steht auch für die Leistungsbereitschaft und -fähigkeit seiner
Bewohner". Und diese Kriterien werden im weltweiten Wettbewerb der
Standorte immer wichtiger.
Alexander
Laux
© 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel