News

 Montag, 22. Mai 2006 

Bundesliga startet am 22. September
Bottrop: Die Sieger stehen fest
Essen: Favoriten trotzen Wind und Wetter
Die „Black Shirts” sind in fester Hand
Lettland Gegner der deutschen Männer
DVV-Männer: 0:3 gegen Olympiasieger Brasilien
Norbert Walter wechselt nach Montpellier
Brink/Dieckmann werden Dritte
Hüttermann auf dem Treppchen
Sonneberg: Letzter Auftritt

Mai 2006

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Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 22. Mai 2006

   

Bundesliga startet am 22. September

Während der Bundesligaversammlung am 19. und 20. Mai in Berlin entschieden sich die Vereine für den Saisonstart am 22. September und sprachen sich damit gegen den Vorschlag von Bundestrainer Giovanni Guidetti aus, erst nach der WM mit dem Spielbetrieb zu beginnen. Zudem beschlossen die Vertreter eine Beibehaltung des Spielsystems mit Normal- und Meisterrunde für die kommenden zwei Jahre.

Nun ist es amtlich: Wie die Vereinsvertreter während der Bundesligaversammlung am 19. und 20. Mai in Berlin beschlossen, beginnt die Saison 2006/2007 am 22. September. Zugleich wurde sich damit gegen einen Vorschlag von Bundestrainer Giovanni Guidetti ausgesprochen, erst nach der Weltmeisterschaft (31. Oktober bis 16. November) mit dem Bundesligaspielbetrieb zu starten. „Diese Idee wurde klar abgelehnt“, sagte der Sportliche Leiter des USC Jürgen Schulz, der seinen Klub in Berlin gemeinsam mit Hermann Holzhausen und Geschäftsführer Karsten Krippner vertrat. „Von zwei schlechten Lösungen ist dies noch die bessere.“

Vom 22. September, wenn der USC mit einem Heimspiel auf den 1. VC Wiesbaden trifft, bis zum 8. Oktober treten die Teams nun jeweils freitags und sonntags gegeneinander an. Danach folgt eine siebenwöchige Pause ehe die Bundesliga am 26. November in die nächste Runde geht.

In den beiden kommenden Spielzeiten wird der Deutsche Meister zudem auch weiterhin in der Meisterrunde gekürt. Wie in den vergangenen fünf Jahren findet zunächst eine Normalrunde statt, in denen alle Team in Hin- und Rückspiel gegeneinander antreten. Danach bestreiten die besten Sechs in der Meisterrunde noch einmal Hin- und Rückspiel während die anderen – auch in Hin- und Rückrunde – die Absteiger ausspielen. „Mit dieser Entscheidung bin ich sehr zufrieden“, so Schulz. „Das jetzige Spielsystem ist aus sportlicher Sicht und auch für die Zuschauer wesentlich interessanter als Playoffs.“

Möglich allerdings ist, dass nach den Olympischen Spielen 2008 ein neues Spielsystem eingeführt wird. Eine Arbeitsgruppe soll möglichst schon bis Dezember eine tragfähige Lösung erarbeiten. „Ein Schnellschuss nützt uns nichts“, sagte Schulz. „Jetzt haben wir Zeit und können ein neues System ausreichend lange vorbereiten.“

 

 

Deutschland - VC Bottrop-News

 Montag, 22. Mai 2006

   

Bottrop: Die Sieger stehen fest

Großeinsatz der Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen

Schirmeisen/Sockel und Matthes/Beier heißen die Sieger beim GELSENNET-PREMIUM-CUP am alpincenter Bottrop. Mehr als 2000 Besucher bei der Players Party.

Es war ein dramatisches Wochenende auf dem höchsten Beachvolleyballplatz in Nordrhein-Westfalen, dem alpincenter Bottrop. Die Feuerwehren im „Pott“ hatten Großeinsatz, der Japantag in Düsseldorf wurde abgesagt, eine Millionen Zuschauer nach Hause geschickt und der MoviePark im nahe gelegenen Gladbeck wurde evakuiert. Und auf den Beachcourts am alpincenter Bottrop oberhalb des Ruhrgebiets und der Vereinsbeachanlage Jacobi des VC90 trotzen 32 Herren und 24 Damenbeachvolleyballteams diesem Sturm. „Eine vorbildliche Ausrichtung, für das Wetter kann kein Ausrichter etwas, waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einig!“ und unterstützten die Turnierleiter Michael Werzinger und Peter Korcik nach Leibeskräften.

Am Samstag peitschten Regen und Wind zeitweise derart heftige Orkanböen über die Courts, dass an Beach-Volleyball eigentlich nicht zu denken war. Am Sonntag ließ sich dann zumindest zeitweise die Sonne auf der Bergstation bei den Halbfinal- und Finalspielen sehen.

Nach einem dramatischen Spieltag am Samstag, der dennoch zeitgerecht über die Bühne gebracht wurde, nahmen dann 2000 (!) Besucher an der Player’s Party „ Beachvolleyball goes Ski“ im alpincenter teil.

Zahlreiche Beacher nutzten die „geniale Idee“ des VC90 und des alpincenters Bottrop und tauschten das Element Sand gegen den Schnee! GELSENNET-Pressesprecher Lübbers war dann auch voll des Lobes über die Veranstaltung. “Phänomenal was die Spielerinnen und Spieler bei diesen widrigen Verhältnissen geleistet haben!“

Im Finale setzten sich die Dresdnerinnen Matthes/Beier gegen die Saarländerinnen Luttermann/Schramm in zwei Sätzen durch. Wensing/Rollersbroich sicherten sich Platz drei durch einen Sieg im kleinen Finale gegen Graß/Romberg.  

Bei den Männern starteten die Teams des ausrichtenden VC Bottrop 90 als Außenseiter. Im Halbfinale setzten sich die Youngster Wernitz/Walkenhorst überraschend deutlich gegen das Berliner Duo Mielenz/Goertz durch und standen überraschend im Finale des GelsenNet-Cups. Im zweiten Halbfinalspiel setzen sich Schirmeisen/Sockel gegen Romund/Kampa durch.

Im Finale waren dann Schirmeisen/Sockel das bessere Team. Zu wenig Biss und Siegeswillen entwickelten die Youngster Wernitz/Walkenhorst unter den Augen von WVV-Verbandstrainerin Ulrike Schmidt. Platz drei und damit den totalen Bottroper Triumph sicherten sich Romund/Kampa durch einen knappen Sieg über Mielenz/Goertz.

Michael Werzinger

 

 

Deutschland - Sportsandevents-News

 Montag, 22. Mai 2006

   

Essen: Favoriten trotzen Wind und Wetter

Während die Profi-Beacher beim Auftakt der Europäischen Serie im türkischen Alanya über Sonnenbrand und Hitze stöhnten, kämpften ihre deutschen KollegInnen auf dem Essener Kennedyplatz mit deutlich „unsportlicheren“ Bedingungen: Orkanartiger Wind, Blitz, Donner, Dauerregen und frostige Temperaturen forderten Spieler, Ballkinder, Schiedsrichter und Zuschauer am Samstag aufs Äußerste. Doch die Aktiven zeigten sich beim dritten Stopp der einzigen offiziellen nationalen Ranglisten-Turnierserie des Deutschen Volleyball-Verband (DVV) von ihrer professionellen Seite - und trotzten Wind und Wetter.

Für eine kleine Sensation in der Damenkonkurrenz sorgten Julia Grossner und Katharina Schillerwein . Das sympathische DVV-Nachwuchsteam kämpfte sich von der Qualifikation bis ins kleine Finale. Erst im Spiel um den dritten Platz verloren sie gegen die Lokalmatadorinnen Stefanie Hüttermann vom VC Essen-Borbeck und Interimspartnerin Julia Krumbeck. Das Finale machten die Favoritinnen unter sich aus: Das an eins gesetzte Nationalteam Anja Günther/Jana Köhler aus Berlin traf auf die Nummer drei, Claudia Lehmann/Julia Sude. Drei Sätze lang fighteten beide Teams um den heiß ersehnten Sieg, am Ende hatten die Berlinerinnen die Nase vorn: Mit 17:21, 21:17 und 15:10 gewannen Günther/Köhler (Foto) die smart beach tour Essen. „Endlich!“, strahlte Jana Köhler, „Jetzt geht’s los!“ Groß war der Druck, der auf den beiden jungen Spielerinnen lastete, entscheiden doch die Punkte 2006 über ihren Verbleib im DVV-Nationalkader...

Die Männerkonkurrenz war am Wochenende geprägt von betrübten Gesichter und sportlichen Überraschungen. Nachdem für Thomas Kröger und Niklas Rademacher jeweils in Runde drei das verletzungsbedingte Aus kam, standen sich am Sonntag im Halbfinale vor voll besetzten Tribünen die an eins gesetzten WM-Vierten, Marvin Polte/Thorsten Schoen, und die Publikumslieblinge Gil Ferrer Cutino/Florian Karl gegenüber. Nach drei spannenden, hart umkämpften Sätzen (21:18/19:21/12:15) feierte das Essener Publikum den ersten Finaleinzug des in Berlin lebenden Kubaners und seines Partners Florian Karl. Ihre Gegner beherrschen derzeit die Deutsche Tour: Florian Huth und Stefan Uhmann absolvierten die smart beach tour Essen im Schnelldurchgang, ohne eine einzige Niederlage. Und auch im Finale von Essen liessen die beiden Youngsters zu keinem Zeitpunkt Zweifel daran aufkommen, wer zur Zeit im deutschen Beach-Volleysport die Nasen vorn hat: Nach zwei zweiten Plätzen in Bonn und Leipzig holten sich Huth/Uhmann auf dem Kennedyplatz ihren ersten gemeinsamen Sieg (21:16, 21:14)!

Aufgrund der FIFA WM legt die smart beach tour nun eine fünfwöchige Spielpause ein. Vom 7. bis 9. Juli gibt’s dann wieder Beach-Volleyball live auf dem Altmarkt in Dresden und natürlich auch im Internet unter www.beach-tv.de.

 

 

Deutschland - Global Sports-News

 Montag, 22. Mai 2006

   

Die „Black Shirts” sind in fester Hand

Egger/Laciga und Karadassiou/Arvanity, die Sieger des Turkish Masters, bleiben auf Kurs in Richtung Ranglistenplatz eins in Europa

Alanya, 21. Mai 2006: 19:19 stand es im zweiten Satz des Endspiels beim Turkish Masters in Alanya, als Martin Laciga demonstrierte, warum er mit seinem Partner Markus Egger die Nummer eins in Europa ist. Ihre Finalkonkurrenten Ricardo Lione und Matteo Varnier (Italien) hatten gerade ein wenig Hoffnung geschöpft, nach dem verlorenen ersten Satz (14:21) das Spiel noch drehen zu können. Doch dann kam Martin Lacigas großer Auftritt: Mit zwei knallharten Sprungaufschlägen, die Lione in der Annahme nicht unter Kontrolle bekam, sorgte er für die entscheidenden letzten beiden Punkte zum Matchgewinn, zu 8.500 Euro Preisgeld und 600 Ranglistenpunkte.

Egger/Laciga waren als Nummer eins in Europa in Alanya angetreten, erkennbar an den Black Shirts der smart European Ranking Leaders, die nur die Ranglistenbesten Europas tragen dürfen. In diesen Trikots werden sie nun auch vom 31. Mai bis 3. Juni in Hamburg bei den German Masters der NESTEA European Championship Tour antreten. „Sie sind im Aufschlag und im Sideout einfach besser als wir”, musste Ricardo Lione anerkennen. „Ich habe leider zu wenig konstant gespielt, so kann man ein Finale nicht gewinnen.” Lione/Varnier erhalten für Platz zwei 540 Punkte und 6.250 Euro Preisgeld.

Das Siegerteam führte seinen Erfolg auf die Leistung vom Vortag zurück. „Das hat uns heute gut gepuscht”, sagt Markus Egger. „Gestern hatten wir unsere besten Spiele und haben das Selbstvertrauen gewonnen, dass wir im Finale gebraucht haben”, sagt Martin Laciga. Über den Axel Hager, Olympia-Bronzegewinner von 2000 und als Beobachter in Alanya, anerkennend sagt: „Martin erinnert mich an Boris Becker. Im entscheidenden Moment ist er zu tausend Prozent konzentriert und macht die Punkte.”

Im Spiel um die Bronzemedaille beim Saisonstart der NESTEA European Championship Tour 2006 gewannen Julius Brink und Christoph Dieckmann (Deutschland) gegen das russische Duo Roman Arkaev/Dmitry Barsouk mit 2:1 (18:21, 21:16, 15:12). Für Platz drei gibt es 480 Punkte und 4.500 Euro, für Platz vier 420 Punkte und 3.250 Euro.

Auch bei den Frauen wurde mit dem Turkish Masters die Überlegenheit der Ranglistenbesten Europas untermauert. Vassiliki Karadassiou und Vassiliki Arvanity (Griechenland) siegten gegen die Norwegerinnen Nila Hakedal und Ingrid Toerlen mit 2:1 (16:21, 21:17, 15:13) und erhalten den gleichen Lohn wie die Männer (600 Punkte und 8.500 Euro Preisgeld). Und wie ihre männlichen Pendants Egger/Laciga bewahren sie sich das Recht, die Black Shirts der smart European Ranking Leader tragen zu dürfen. 

„Wir wussten, dass es ein hartes Spiel wird”, sagt Vassiliki Karadassiou, „denn die beiden haben ein starkes Turnier gespielt.” Hakedal/Toerlen ist es damit nicht gelungen, eine offene Rechnung zu begleichen. „Wir schaffen es einfach nicht, endlich mal gegen sie zu gewinnen”, sagt Ingrid Toerlen. „Aber wir müssen verinnerlichen, dass wir noch nie so weit gekommen sind und werden uns nicht länger ärgern über die Niederlage.”

Als drittes Team auf dem Siegerpodest durften die Holländerinnen Rebecca Kadijk und Merel Mooren Platz nehmen. Sie gewannen gegen die Russinnen Alexandra Shiryaeva und Natalia Uryadova mit 2:1 (21:16, 17:21, 20:18), mussten aber einen Matchball abwehren und konnten erst ihren eigenen fünften Matchball erfolgreich nutzen.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 22. Mai 2006

   

Lettland Gegner der deutschen Männer

Lettland kommt am 2. Juni in die EWE Arena nach Oldenburg (19.30 Uhr) zum EM-Qualifikationsspiel gegen die DVV-Männer. Der Weltranglisten-51. stand nach der 1:3-Hinspiel-Niederlage in der Vor-Qualifikation gegen Außenseiter Moldawien (Weltranglisten-90.) mächtig unter Druck, hielt diesem jedoch – auch mit einer gehörigen Portion Glück – stand. Die Letten siegten 3:1 (20-25, 25-18, 25-12, 25-17) und gewannen somit den Vergleich mit 177:170-Ballpunkten.

Es ist nicht bekannt, ob die Moldawier nach Gewinn des ersten Satzes im Gefühl des Weiterkommens nachließen oder die Letten mit einer „alles oder nichts“-Einstellung dem Vergleich noch die entscheidende Wende gaben.

Neben Lettland setzten sich noch Aserbaidschan (gegen Österreich) und Norwegen (gegen Luxemburg) in der Vor-Qualifikation durch. Der letzte Qualifikant wird zwischen Schweden und Georgien ermittelt.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 22. Mai 2006

   

DVV-Männer: 0:3 gegen Olympiasieger Brasilien

Die deutschen Männer sind mit einer Niederlage gegen Olympiasieger und Weltmeister Brasilien in das WM-Jahr 2006 gestartet: In Düren unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Stelian Moculescu vor 2.100 Zuschauern mit 0:3 (23-25, 20-25, 16-25).
Die deutschen Spielerhaben bereits am morgigen Montag, 22. Mai, ab 20.00 Uhr in der Ballsporthalle in Frankfurt/Main die Chance zur Revanche.

Die Spiele dienen der deutschen Mannschaft als Vorbereitung auf die EM-Qualifikation, die mit einem Heimspiel am 28. Mai in Münster (18.00 Uhr) gegen Gruppenfavorit Bulgarien beginnt. Die weiteren Gegner sind Lettland (Heimspiel am 2. Juni um 19.30 Uhr in Oldenburg) und Rumänien (Heimspiel am 17. Juni um 19.30 Uhr in Düren). Der Erstplatzierte qualifiziert sich für die EM-Endrunde 2007 in Russland, der Zweite bestreitet Play-off Spiele gegen einen anderen Qualifikations-Zweiten.


1. Satz
Bundestrainer Stelian Moculescu begann mit folgender Aufstellung: Frank Dehne im Zuspiel, Ralph Bergmann und Norbert Walter im Mittelblock, Björn Andrae und Mark Siebeck im Außenangriff, Christian Pampel auf der Diagonalposition und Eugen Bakumovski als Libero.

Sein Gegenüber Bernardo „Bernardinho“ Rezende schickte aufs Parkett. Seien Sohn Bruno, Leandro, Murilo, Riad, Sidao, Thiago und Alan

Die jungen Brasilianer (ältester Spieler Jahrgang 1979) zeigten gleich zu Beginn des ersten Satzes ihre Qualitäten. Wieselflink in der Abwehr und stark im Block um den 2,14 Meter Riesen Leandro gingen sie mit 4:1 in Führung. Die DVV-Auswahl verkürzte durch einen Aufschlagwinner von Pampel auf 3-4, doch nach einem Dreierblock gegen Andrae hieß es wieder 7-10. Als Leandro einen Hinterfeldangriff ins aus schlug und Andrae Leandro blockte, war der Ausgleich geschafft (14-14). Das Spiel blieb dann ausgeglichen, beide Teams agierten aus der Annahme sehr sicher (17-17). Ein Missverständnis zwischen Dehne und Bergmann brachte die Gäste wieder mit zwei Zählern nach vorne und wurde nach einem Dreierblock gegen Andrae auf drei Zähler ausgebaut (20-23). Zwar konnte die deutsche Mannschaft nach einem Ass von Andrae nochmals verkürzen (23-24), doch der nächste Aufschlag des Italien-Profis segelte ins aus (23-25).

2. Satz
Obwohl die deutsche Mannschaft per Ass von Andrae den ersten Akzent setzte (3-1), lag bei der technischen Auszeit Brasilien wieder vorne (6-8). Der Grund: Thiago rettete mit einer schönen Fußabwehr einen Ball und deutete an, welche Mannschaft bei der Fußball-WM klarer Favorit ist. Diese Aktion schien die Brasilianer zu beflügeln und die deutschen Männer zu lähmen. Nun gelang nicht mehr viel, Bergmann und Andrae schlugen ihre Angriffe ins Netz bzw. aus, der Rückstand wuchs (11-17). Bundestrainer Moculescu reagierte und wechselte mit Georg Wiebel, Simon Tischer und Marcus Popp (für Bergmann, Dehne und Siebeck) frische Leute ein. Doch auch das verhalf der deutschen Mannschaft nicht zu einer entscheidenden Wende. Die Brasilianer spielten in der Annahme nahezu fehlerfrei, und Trainer-Sohn Bruno setzte geschickt seine Angreifer ein. Zwar konnte Pampel mit zwei krachenden Aufschlägen noch ein wenig verkürzen, doch Sidao machte dem Ganzen mit einem Schnellangriff über die Mitte ein Ende (20-25).

3. Satz
Moculescu beließ die gleichen Spieler auf dem Feld, die den zweiten Satz beendet hatten. Doch es stellte sich zunächst keine Besserung ein. Nach einem knallharten Aufschlag von Murilo hieß es 2-6. Dann kam die stärkste Phase der deutschen Mannschaft, die nach Blockpunkten von Wiebel (2) und Popp gar mit 12-11 in Führung gehen konnten. Doch durch Unkonzentriertheiten wie zwei Netzfehler brachte sich die DVV-Auswahl selbst wieder in die Hinterhand (14-16). Die Brasilianer setzten sich wieder durch glänzende Abwehraktionen, aber auch Eigenfehler der deutschen Spieler ab, und machten den Sack mit einem Dreierblock gegen Pampel zu (16-25).

Anschließend spielte beide Teams noch einen vierten Trainingssatz, den ebenfalls die Brasilianer mit 25-20 gewinnen konnten.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 22. Mai 2006

   

Norbert Walter wechselt nach Montpellier

Norbert Walter spielt in der Saison 2006/07 in Montpellier/Frankreich. Der Nationalspieler wechselt von Wien/Österreich zum französischen Erstligisten, der in diesem Jahr deutlich die Play-offs verpasste. 

„Leider spiele ich nicht mehr mit Wolfgang Kuck zusammen, der seine Karriere beendet hat, aber das Ziel ist das Erreichen der Play-offs“, so der 2,10 Meter Riese am Rande des Länderspiels in Düren.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 22. Mai 2006

   

Brink/Dieckmann werden Dritte

Julius Brink/Christoph Dieckmann haben ihr erstes gemeinsames Turnier auf dem guten dritten Platz beendet: Bei Auftakt der NESTEA European Championship Tour im türkischen Alanya setzte sich das DVV-Duo mit 2:1 (18-21, 21-16, 15-12) gegen die Russen Arkaev/Barsouk durch, gegen die sie im Turnierverlauf verloren hatten.

Für ihren dritten Platz erhielten Brink/Dieckmann 480 europäische Ranglistenpunkte und 4.500 Euro Preisgeld. Sieger des Auftakt-Turniers der europäischen Serie wurden die die Schweizer Egger/Laciga.

Zweite Station der europäischen Serie ist vom 31. Mai bis 3. Juni Hamburg.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 22. Mai 2006

   www.nrz.de 

Hüttermann auf dem Treppchen

Huth/Uhmann siegen bei den Herren. Günther/Köhler holen Damen-Titel.

Mit zwei Favoritensiegen ging ein turbulentes Beach-Volleyballturnier auf dem Essener Kennedyplatz zuende. Am Freitag und Samstag hatten die Volleyballer allerdings sehr viel Pech mit dem Wetter.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Montag, 22. Mai 2006

   www.freies-wort.de 

Sonneberg: Letzter Auftritt

GERA – Der letzte Auftritt der Sonneberger Mannschaft von 2005/06 gelang nach leichten Anlaufschwierigkeiten prächtig (23:25, 25:17, 25:15, 25:17).

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel