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 Dienstag, 13. Juni 2006 

Papageorgiou: "Wir holen den Titel!"
Militär-WM: Auftaktsieg gegen Qatar
In Espinho und Moskau um Punkte und Preisgelder
Ausrichtung von Deutschen Meisterschaften 2007
Verena Veh beendet ihre Karriere

Juni 2006

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Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 13. Juni 2006

   

Papageorgiou: "Wir holen den Titel!"

Es ist wieder so weit. Die besten Standvolleyballer der Welt messen sich vom 18. bis 26. Juni in Roermond (Niederlande) und kämpfen um den Titel. Eine schwierige, aber lösbare Aufgabe, denn die deutsche Volleyballnationalmannschaft der Behinderten ist amtierender Vizeweltcupmeister. Weitere WM-Teilnehmer sind Gastgeber Holland, Weltmeister Kanada, „Angstgegner“ Slowakei, Polen, Kambodscha, Ruanda, Israel sowie die USA.

Mannschaftskapitän Elmar Sommer sieht dem Turnier mit Spannung entgegen: „Kanada wird wieder ein harte Nuss. Die ist aber zu knacken! Die letzten Spiele gegen die Slowakei konnten wir dagegen immer für uns entscheiden, wenn auch äußerst knapp. Auch die Jungs aus Kambodscha darf man nicht unterschätzen. Ihre geringe Körpergröße machen sie mit einer enormen Sprungkraft wieder wett.“ Etwas gelassener sieht Sommer den Niederlanden und Israel als Standvolleyball-Neulinge, den USA, Ruanda und Polen entgegen. „Unterschätzen darf man die aber alle nicht.“

Die Mannen von Papageorgiou („Papa“) bereiten sich auf die bevorstehende Weltmeisterschaft mit verschiedenen Trainingslagern und Testspielen vor. Taktik und ein optimales Zusammenspiel stehen hier im Vordergrund. Spielerfahrung, Kondition und Technik müssen sich die Spieler dagegen in ihrer jeweiligen Heimmannschaft holen. „Das ist die Stärke des deutschen Standvolleyballs. Da wir keine Behindertenliga haben, müssen die Nationalspieler in einer nichtbehinderten Volleyballmannschaft trainieren und spielen“, gibt der Bundestrainer Auskunft. Dieses Konzept ist im Behindertenleistungssport durchaus ungewöhnlich. Die Erfolge geben „Papa“ aber Recht.

Die letzten vier Paralympics, bei denen Standing Volleyball noch im Programm war, wurden jeweils mit Gold belohnt (Seoul 1998, Barcelona 1992, Atlanta 1996 und Sydney 2000). Darüber hinaus ist das Team dreifacher Weltmeister und fünffacher Europameister. Eine Bilanz, die sie zur erfolgreichsten Mannschaft der Welt seit Bestehen des Behindertenleistungssports und zur erfolgreichsten deutschen Sportspielmannschaft der letzten 20 Jahre auch im Nichtbehindertenbereich macht!

Zuspieler Oliver Gutfleisch hofft für die Weltmeisterschaft auf die Unterstützung des deutschen Publikums wie vor zwei Jahren in Mettmann. „Das ist sozusagen unser siebter Mann auf dem Feld“. Die Chancen stehen hierfür gut, liegt Roermond doch direkt hinter der deutschen Grenze und ist beispielsweise nur knapp 40 Kilometer von Mönchengladbach entfernt.

Damit die Mannschaft weiterhin so erfolgreich spielen kann, ist Manager Christoph Esser immer auf der Suche nach neuen Sponsoren. Aber auch neue Spieler sind jederzeit herzlich willkommen. Weitere Infos zur deutschen Volleyballnationalmannschaft der Behinderten und zur Weltmeisterschaft gibt es im Internet unter: www.dbs-volleyball.de

Nanette Hänsel

Regeln Standvolleyball

Standing Volleyball wird von behinderten Sportlern nach den internationalen Volleyballregeln der Nichtbehinderten gespielt, das heißt gleiche Spielfeldabmessung, Netzhöhe und Spielgeräte. Die einzige Ausnahme besteht in der Zusammensetzung der Mannschaft und die Athleten sind in drei Kategorien von Behinderungsgraden eingeteilt:

A) geringfügige Behinderung, z.B. steifes Sprunggelenk oder deformierte Finger an einer Hand
B) mittelschwere Behinderung, z.B. amputierter Unterschenkel oder stark verkürztes Bein
C) schwere Behinderung, z.B. amputierter Arm oder amputiertes Bein

Damit die Mannschaften vergleichbare Chancen für das Spiel haben, darf jeweils maximal ein Spieler aus der Kategorie A und muss mindestens ein Spieler aus der Kategorie C auf dem Spielfeld stehen. Höchstleistungen der Sportler und eine taktisch intelligente Aufstellung, die die Handicaps der einzelnen Spieler möglichst ausgleichen, sichern den Zuschauern somit spannende Volleyballspiele.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 13. Juni 2006

   

Militär-WM: Auftaktsieg gegen Qatar

Das Deutsche Militär-Nationalteam gewann am gestrigen Sonntag das Auftaktspiel bei den Weltmeisterschaften (8. bis 18.Juni) in Tucson/Arizona gegen Qatar mit 3:1. In der Startformation standen: Anton Borger, Nils Lieber, Dirk Grübler, Patrick Schwaack, Oliver Gies, Gergely Chowanski und als Libero Thomas Kaczmarek. Auf Falko Steinke musste das deutsche Team aus gesundheitlichen Gründen verzichten. Im ersten Satz fand die junge Auswahlmannschaft der Bundeswehr nicht gleich in ihr Spiel. Viele Aufschlagfehler und ein aggressiv beginnender Gegner mit zwei überragenden Angreifern machten einen kontrollierten Spielaufbau unmöglich. Mit 25:22 ging der erste Satz verdient an Qatar.

Im zweiten Satz konnte das deutsche Team mehr Druck mit dem Aufschlag entwickeln, und der gute Libero Thomas Kaczmarek stabilisierte die Annahme. Immer wieder konnten sich Nils Lieber und Oliver Gies im Angriff durchsetzen. Durch gutes Block - Abwehrspiel ließ man den Gegner immer häufiger verzweifeln, und so war am Ende das 25:16 der verdiente Lohn für die mannschaftlich gute Arbeit.

Im dritten Satz kam Alexander Wiskirchen für den leicht grippegeschwächten Anton Borger ins Spiel. Die Mannschaft aus Qatar hatte sich aber nun besser auf das deutsche Spiel eingestellt. Mit schnellem Spiel über die Außenpositionen und guter Feldabwehr wurde der dritte Satz zu einem spannenden und hochklassigen Volleyballspiel. In dieser Phase zeigten sich immer wieder die routinierten Spieler Patrick Schwaack und Dirk Grübler, der mit seinen Schnellangriffen und guten Blockspiel immer wieder Akzente setzte. Mit zwei Blockpunkten in Folge, durch die Wuppertaler Grübler und Chowanski, beendete das deutsche Team den dritten Satz und gewann diesen 25:23.

Im vierten Satz begann die Bundeswehrauswahl mit gutem Aufschlag- und Blockspiel. Mannschaftliche Geschlossenheit in der Feldabwehr und gute Angriffsleistungen von Lieber, Gies und Schwaack brachten das Team aus Qatar schnell in Rückstand. Beim 21:14 für das deutsche Team kam Frank Niggemeyer auf der Zuspielposition für Gegerly Chowanski zum Einsatz. Die Feldabwehr stand jetzt gut - einmal mehr war es Thomas Kaczmarek, der die gegnerischen Angreifer zur Verzweifelung brachte und hart geschlagene Angriffsbälle abwehrte. Mit zwei schnelle Bällen ueber die Oliver Gies auf der Außenposition beendete das deutsche Team das Spiel und gewann den Satz mit 25:16.

Die Gruppeneinteilung
Gruppe A: Qatar, Deutschland, Kanada
Gruppe B: Sued-Koera, Indien, Zypern
Gruppe C: USA, China, Indien

Der deutsche Kader: Anton Borger (TG Rüsselsheim), Gergely Chowanski, Dirk Grübler (beide SV Bayer Wuppertal), Oliver Gies, Nils Lieber, Jaromir Zachrich (alle Moerser SC), Thomas Kaczmarek (VV Humann Essen), Frank Niggemeyer (TV Riedenburg), Patrick Schwaack (TSV Unterhaching), Falko Steinke (SCC Berlin), Jürgen Stuber (TB Regenstauf), Alexander Wiskirchen (VfB Ulm)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 13. Juni 2006

   

In Espinho und Moskau um Punkte und Preisgelder

Die nationale smart beach tour pausiert während der Fußball-WM in Deutschland, nicht aber die internationale World Tour sowie die europäische Beach Championship Tour: In Espinho/Portugal wird vom 14. bis 18. Juni der Sieger der World Tour ermittelt. Julius Brink/Christoph Dieckmann (beide VC Olympia Berlin) sind dabei und wollen nach einer Turnierpause und bisher glänzenden Resultaten um den Titel mitspielen. Ebenfalls in Espinho am Start, jedoch in der Qualifikation am 14. Juni, ist das Duo Matthias Pompe/Stefan Uhmann (TV Rottenburg/Kölledaer SV).

Zeitgleich findet in Moskau/Russland der dritte Stopp der europäischen Beach Championship Serie statt. In Russlands Hauptstadt sind insgesamt sieben DVV-Duos am Start, angeführt wird das deutsche Teilnehmerfeld von Stephanie Pohl/Okka Rau (beide Hamburger SV) und Michaela Eckl/Mireya Kaup (beide TSV Sonthofen) bei den Frauen sowie David Klemperer/Kjell Schneider (MTV 48 Hildesheim/FT Adler Kiel) und Eric Koreng/Kay Matysik (VC Olympia Berlin/Seaside Beach Club Essen) bei den Männern. Diese Duos sind für das am 16. Juni beginnende Hauptfeld gesetzt.

Um den maximal möglichen dritten deutschen Platz im Hauptfeld kämpfen am 15. Juni mit Katrin Holtwick/Ilka Semmler (beide VC Olympia Berlin), Helke Claasen/Antje Röder (beide VC Olympia Berlin) und Sara Goller/Laura Ludwig (beide Hertha BSC) gleich drei DVV-Duos.

 

 

Deutschland - DVJ-News

 Dienstag, 13. Juni 2006

   

Ausrichtung von Deutschen Meisterschaften 2007

Die DVJ hat nun endlich einen Anforderungskatalog für potentielle Ausrichter und interessierte Vereine erstellt, die ab 2007 eine Deutsche Meisterschaft durchführen wollen. Der Anforderungskatalog und ein Anschreiben mit Terminen und wichtigen Hinweis können ab sofort auf der Homepage der DVJ herunter geladen werden.

Auf der Homepage der DVJ (www.dvj.de) im linken Menübereich sind die Dokumente hinterlegt. Einfach auf die Begriffe klicken und die PDF-Dokumente ausdrucken oder herunterladen.

Die DVJ wünscht allen Interessierten viel Erfolg bei der Bewerbung! allerdings möchte die DVJ darauf hinweisen, dass auch eine Regionale Verteilung ab dem kommenden Jahr stattfinden soll und deshalb nicht alle Vereine berücksichtigt werden können. Es wird daher um Verständnis gebeten!

Anforderungskatalog

Informationsbrief

 

 

Deutschland - Volleyball Magazin

 Dienstag, 13. Juni 2006

   www.volleyball.de 

Verena Veh beendet ihre Karriere

Es-Nationalspielerin Verena Veh beendet ihre Karriere. Die 28-Jährige schlug das Vertragsangebot der Roten Raben Vilsbiburg aus: "Es wird Zeit, etwas Neues zu machen", sagt die Mittelblockerin, die mit Ulm 2003 das Double holte.

45 Mal trug Verena Veh das Trikot der deutschen Nationalmannschaft und nahm an der Weltmeisterschaft 2002 im eigenen Land teil. Nun will sie ihre berufliche Karriere vorantreiben: "Am liebsten wäre mir, etwas im Werbe- und Marketingbereich zu machen."

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel