News

 Montag, 19. Juni 2006 

Europapokal-Auslosung in Luxembourg
Doppelter Doppel-Coup
Berlin gewinnt den 1. Internationalen TWF Cup
Brink/Dieckmann und Pohl/Rau gewinnen
Kozuch bleibt in Hamburg
"Es hat vom ersten Moment an wieder gestimmt"
BW-Volleyballer sind Vizeweltmeister

Juni 2006

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Deutschland - SCC Berlin-News

 Montag, 19. Juni 2006

   

Europapokal-Auslosung in Luxembourg

Am 17. Juni fand in Luxembourg, dem Hauptsitz des Europäischen Volleyballverbandes CEV, die Auslosung für die Europapokal-Wettbewerbe 2006/07 statt. In der Qualifikation für den Top Teams Cup wird der SCC VOLLEYBALL auf Doc Stap Orion Doentinchem (Niederlande), Unicaja Almeria (Spanien) sowie OK Karlovac (Kroatien) treffen.

Das Turnier wird vom 15. bis 17. Dezember 2006 in den Niederlanden stattfinden. Nur der Sieger qualifiziert sich für das Achtelfinale und muss hier am 10./17. Januar 2007 gegen CVM Tomis Constanta (Rumänien) antreten.

„Ein hartes Los.“, war die erste Reaktion von SCC-Geschäftsführer Günter Trotz. Und auch Michael Warm schätzt die Kontrahenten der Berliner als sehr leistungsstark ein. „Mit Almeria haben wir mindestens einen Gegner zugelost bekommen, der international seit Jahren erfolgreich spielt. Ich erwarte, dass die Spanier auch in dieser Saison wieder eine starke Mannschaft stellen werden. Doentichhem richtet das Turnier aus, was darauf schließen lässt, dass sich auch die Holländer große Hoffnungen auf das Weiterkommen machen. Über Karlovac liegen mir momentan noch keine detaillierten Informationen vor, aber auch das kroatische Team dürfte nicht zu unterschätzen sein.“, kommentiert der SCC-Coach die Auslosung.

Während sich der Turniersieger für das Achtelfinale qualifiziert, erhält der Zweitplatzierte noch eine letzte Chance, international im Rennen zu bleiben, da dieser Rang zur Teilnahme an der Qualifikation für den CEV-Cup berechtigt. Sollte diese Konstellation eintreten, würden die Berliner hier vom 05. bis 07. Januar 2007 in Baia Mare (Rumänien) auf die Gastgeber sowie auf Jedinstvo Brcko (Bosnien-Herzegowina) und Pagrati Athen (Griechenland) treffen.

 

 

Deutschland - Eurobeach-News

 Montag, 19. Juni 2006

   

Doppelter Doppel-Coup

Pohl/Rau (Deutschland) und Egger/Laciga (Schweiz) gewinnen ihren zweiten Titel der NESTEA European Championship Tour 2006

Moskau, 18. Juni 2006: Sieg vor zwei Wochen beim German Masters auf dem Hamburger Rathausmarkt, Sieg beim Russian Masters im Luzhniki Olympic Complex in Moskau ­ Stephanie Pohl und Okka Rau sind die Nummer eins der NESTEA European Championship Tour. In der russischen Hauptstadt gewannen sie im Finale des mit 100.000 Euro Preisgeld dotierten Turniers gegen die Griechinnen Vassiliki Arvanity und Vassiliki Karadassiou mit 2:1-Sätzen (12:21, 22:20, 15:12) und erhalten dafür 8.500 Euro Preisgeld und 600 Ranglistenpunkte. Was nicht weniger zählt, ist die Ehre, auch weiterhin die “black shirts“ tragen zu dürfen, an denen die “smart European Ranking Leader“ zu erkennen sind.

Allmählich haben sich Pohl/Rau an diese Rolle gewöhnt, anders als im letzten Jahr. “Da durften wir die ,black shirts’ auch mal tragen“, erinnert sich Stephanie Pohl, “haben damit aber schlecht gespielt.“ Und am Saisonende 2005 durften auch noch Karadassiou/Arvanity die beiden smart forfour in Empfang nehmen, die an die “smart European Ranking Leader“ am Saisonende übergeben werden. Doch für die Saison 2006 der NESTEA European Championship Tour haben Pohl/Rau nun erst mal die Führung ausbauen können.

Der Verlauf des Endspiels ließ allerdings lange Zeit nicht an einen Erfolg der Deutschen glauben. Erst erlebten sie einen klassischen Fehlstart im 1. Satz (nach 0:5 hieß es am Ende 12:21), dann lagen sie auch in Satz zwei schon mit 9:12 zurück. Für Okka Rau war das Finale damit schon fast entschieden: “Ich hatte ganz große Zweifel an uns.“ Aber letztlich waren es die Griechinnen, die Pohl/Rau auf Siegerkurs brachten. “Wir haben leider den Sieg wieder aus der Hand gegeben. Das war einfach dumm“, ärgerte sich Vassiliki Arvanity. Stephanie Pohl erinnerte sich dabei an das Finale des Spanish Masters 2005 in Valencia, als “wir gegen die beiden auch schlecht angefangen haben, aber am Ende waren wir vorn. Wir sind eben einfach cool geblieben, so wie heute.“

Dass es in Moskau nicht zu einem deutschen Doppelerfolg kam, verhinderten im Männer-Finale die Schweizer Markus Egger und Martin Laciga, die sich mit 2:0 (21:16, 21:18) gegen Eric Koreng und Kay Matysik durchsetzten. Für Egger/Laciga ist es nach dem Sieg beim Turkish Masters in Alanya der zweite Titelgewinn bei der NESTEA European Championship Tour 2006. Sie übernehmen damit auch wieder Platz eins als “smart European Ranking Leader“ und erhalten wie Pohl/Rau 8500 Euro Preisgeld und 600 Ranglistenpunkte. In der dritten Winnerrunde hatten sie zwar auch schon gegen Matysik/Koreng gewonnen (2:1), aber wesentlich mehr Mühen gehabt, als im Finale. “Heute war unser Spiel stabiler und wir haben in den Schlussphasen der Sätze keine Fehler mehr gemacht“, sagte Markus Egger. Kay Matysik hatte trotzdem keinen Grund, sich zu ärgern: “An meinem 24. Geburtstag in einem Finale, das ist und bleibt etwas Außergewöhnliches.“

Zu einem Doppelerfolg einer Nation kam es auf den dritten Plätzen des Russian Masters. Die holländischen Teams Rebecca Kadijk/Merel Mooren und Richard Nummerdor/Richard Schuil holten sich die Bronzemedaillen sowie jeweils 4.500 Euro Preisgeld und 480 Ranglistenpunkte. Kadijk/Mooren gewannen gegen Hakedal/Toerlen (Norwegen) mit 2:0 (21:14, 21:11), Nummerdor/Schuil siegten gegen Babich/Nikolayev (Ukraine) auch in zwei Sätzen (21:18, 21:18).

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 19. Juni 2006

   

Berlin gewinnt den 1. Internationalen TWF Cup

Mit einem hart umkämpften 2:0 Sieg gewann die Auswahlmannschaft aus Berlin gegen das Team aus Sachsen das Finale im 1. Internationalen TWF-Cup in der Arena in Friedrichshafen. Zwölf Mannschaften der Vierzehn- und Fünfzehnjährigen lieferten sich dreißig spannende Spiele, ehe nach zwei Tagen die Entscheidung gefallen war.

In vier Vorrundengruppen setzen sich am Samstag in den drei Hallen der Arena Berlin, Nord-Rhein-Westfalen, Sachsen und Württemberg durch. Das italienische Team Loreto nahe Ancona in den Marken kam erst im Viertelfinale so richtig in Schwung und verwehrte dort mit einer sehr ansprechenden Leistung der Auswahl Württembergs den Weg in die Finalrunden.

Im ersten Halbfinale zeigte das Team aus der Hauptstadt, dass es auch in der Kaderauswahl gleiche Stärken aufzuweisen hat wie bei den nationalen Meisterschaften der Vereine. Beweglich in der Annahme, clever am Netz und druckvoll in den Angriffen, ließen sich die Berliner wenig beeindrucken und spielten den ersten Satz sicher nach Hause. Zwar schwächelten sie im zweiten Satz, doch am Ende bewiesen sie die besseren Nerven und zogen mit einem 28:26 ins Finale ein.

Viel Spielwitz zeigten die Italiener, das einzige Stadtteam des Turniers, im Halbfinale gegen Sachsen. Körperlich deutlich unterlegen machten sie vieles durch vermehrten Einsatz wett. So überraschte ihr äußerst knapper Satzverlust kaum. Danach allerdings machten die langen Kerls aus Dresdens Umgebung ernst, setzten die Italiener durch wuchtige Aufschläge unter Druck und waren am Netz ein ums andere Mal Sieger.

In der Zwischenzeit hatte sich Südbaden mit einem überraschenden Sieg gegen Württemberg auf Platz fünf gesetzt, obwohl sie lange Zeit einem Rückstand hinterher laufen mussten. Das Spiel um Platz drei geriet zu einer dramatischen Partie. Die Italiener behielten lange Zeit die Oberhand, doch im Tie Break ging ihnen zum Schluss die Luft aus und mit zwei Punkten behielt das Auswahlteam von Nordrhein Westfalen die Nase vorn.

Das Finale spiegelte einen Teil des Turniers wieder. Berlin kam, sah und siegte. Im ersten Satz legten sie zehn Punkte zwischen sich und Sachsen, und als alle im zweiten Satz glaubten, jetzt komme die große Chance für den Gegner, legten sie noch eins drauf und gewannen den entscheidenden Satz mit 28:26. Die Siegerehrung wurde von Wunibald Wösle vorgenommen. Bei allem Dank wurde nicht vergessen, dass ein solches Turnier in Zukunft nur durchgeführt werden kann, wenn Sponsoren wie die TWF und Signal Iduna die Sache wohlwollend unterstützen.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 19. Juni 2006

   

Brink/Dieckmann und Pohl/Rau gewinnen

Koreng/Matysik werden Zweite

Der 18. Juni 2006 wird in die deutsche Beach-Geschichte eingehen: Drei Finalteilnahmen von deutschen Duos, die in zwei Siegen und einem zweiter Platz gipfelten. Julius Brink/Christoph Dieckmann siegten bei der World Tour in Espinho/Portugal, Stephanie Pohl/Okka Rau gewannen zeitgleich das europäische Turnier in Moskau. Den kompletten deutschen Triumph verpassten Eric Koreng/Kay Matysik beim Finale in Moskau.

Den Vogel schossen ohne Zweifel Julius Brink/Christoph Dieckmann in Espinho ab: Im Finale ließen sie den aktuellen Olympiasiegern Emanuel/Ricardo beim 2:0 (21-13, 21-17) nicht den Hauch einer Chance – 600 Weltranglistenpunkte und 32.000 US Dollar waren der Lohn. Für Julius Brink war es zugleich eine erfolgreiche Titelverteidigung, denn im vergangenen Jahr hatte er mit Kjell Schneider das rein deutsche Finale gegen Markus Dieckmann/Jonas Reckermann gewonnen. Mit dem Sieg nahmen Brink/Dieckmann zugleich Revanche an Emanuel/Ricardo, denen sie im Verlauf des Turniers klar mit 0:2 unterlegen waren. Doch das Finale hatte einen völlig anderen Spielverlauf: Die Brasilianer fanden nicht zu ihrem Spiel, die Deutschen imponierten mit fehlerfreien Aktionen und einem überragenden Christoph Dieckmann, der zum MVP des Turniers gewählt wurde. Das Jahr 2006 ist für das neuformierte Duo Brink/Dieckmann sensationell angelaufen: Dritter Platz beim Europa-Turnier in Alnya, dritter Platz bei der World Tour in Shanghai, 1. Platz beim Europa-Turnier in Hamburg und nun der 1. Platz in Espinho.

Ebenfalls in Top-Form präsentieren sich zur Zeit Stephanie Pohl/Okka Rau. Nachdem sie ihr „Heim-Turnier“ in Hamburg (erwartungsgemäß – dort haben sie noch nie verloren!) gewannen, setzten sie sich nun auch in Moskau die Krone auf. Im Finale des europäischen Ranglistenturniers bezwangen sie die aktuellen Europameisterinnen Arvanity/Karadassiou (GRE) nach hartem Kampf mit 2:1 (13-21, 22-20, 15-12). Der Lohn: 8.500 Euro und 600 europäische Ranglistenpunkte, die zugleich die führende Position von Pohl/Rau in der Europarangliste auf über 400 Punkte Vorsprung anwachsen ließen. Lange Zeit sah es nicht nach einem Erfolg des DVV-Duos aus.

Im ersten Satz lagen sie sofort 0:5 hinten und wurden mit 12 Punkten abgewatscht. Auch beim Stand von 9:12 im zweiten Satz deutete nicht viel auf einen Erfolg von Pohl/Rau hin, auch Okka Rau hatte zu diesem Zeitpunkt ihre Zweifel: „Ich habe schon nicht mehr daran gedacht, dass wir das drehen können.” Doch die deutschen Frauen berappelten sich und hinterließen am Ende frustierte Griechinnen.

Dass es in Moskau nicht zu einem deutschen Doppelerfolg kam, verhinderten im Männer-Finale die Schweizer Markus Egger und Martin Laciga, die sich mit 2:0 (21:16, 21:18) gegen Eric Koreng und Kay Matysik durchsetzten. Schon in der dritten Siegerrunde standen sich die beiden Duos gegenüber, welches die Schweizer knapp mit 2:1 für sich entscheiden konnten. Kay Matysik hatte trotzdem keinen Grund, sich zu ärgern: „An meinem 24. Geburtstag in einem Finale, das ist und bleibt etwas Ungewöhnliches.” Korgeng/Matysik schoben sich hinter Egger/Laciga und vor Brink/Dieckmann auf Platz zwei der europäischen Liste.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 19. Juni 2006

   www.abendblatt.de 

Kozuch bleibt in Hamburg

HAMBURG - Margareta Kozuch (19), Hamburgs Sportlerin des Jahres, hat ihren Vertrag beim Volleyball-Bundesligateam der NA.Hamburg (früher TV Fischbek) um ein Jahr verlängert. "In Hamburg könnte sich in der Zukunft etwas entwickeln", sagt die Nationalspielerin, der Anfragen aus Italien, Polen, den USA und verschiedener deutscher Vereine vorlagen.

"Ich hätte Maggi gerne längerfristig an uns gebunden", erklärt NA.H-Manager Horst Lüders. Doch die Außenangreiferin hatte sich von vornherein nur auf Verhandlungen für ein Jahr festgelegt. "Vielleicht ist es im nächsten Jahr für meine Entwicklung wichtig, woandershin zu gehen", sagt sie.

Schon jetzt wird es eine Umstellung für die Abiturientin. Statt wie bisher nur viermal in der Woche am Abend, trainiert sie künftig unter Profibedingungen, kommt auf acht oder mehr Trainingseinheiten in der Woche zuzüglich des Krafttrainings. Derzeit muß sie aber noch die Folgen einer Schulterverletzung auskurieren.

Über die Höhe der Zahlungen vereinbarten beide Seiten Stillschweigen. "Margareta wird aber jetzt bezahlt wie ein Profi", so Horst Lüders.

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Deutschland - Die Welt

 Montag, 19. Juni 2006

   www.welt.de 

"Es hat vom ersten Moment an wieder gestimmt"

Stefan Hübner über den ersten Einsatz in der Volleyball-Nationalmannschaft nach einjähriger Pause und das große Ziel Olympia

Nach mehr als einem Jahr Pause feierte Nationalspieler Stefan Hübner beim 3:0-Sieg über Rumänien in der Qualifikation der Volleyballer für die Europameisterschaft im September 2007 in Rußland ein überzeugendes Comeback. WELT-Mitarbeiterin Conny Kurth sprach mit dem langjährigen Italien-Profi.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 19. Juni 2006

   www.westline.de 

BW-Volleyballer sind Vizeweltmeister

-wol- Warendorf. Den ganz großen Coup verpassten die Bundeswehr-Volleyballer in Arizona nur hauchdünn: Sie verloren gestern das hochklassige und spannende Finale um die CISM-Weltmeisterschaft gegen Korea knapp mit 2:3 (28:30, 25:20, 25:22, 27:29, 12:15) Sätzen.

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel