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 Samstag, 24. Juni 2006 

Friedrichshafen bleibt vom Hammer-Los verschont
Deutsche Standvolleyballer im WM-Finale
Sitzvolleyballer erreichen das Halbfinale
Guidetti: "Es war ein sehr guter Start!"
Bakumovski doch in Lettland dabei
Zurich Team VCO Berlin: Kader ist komplett
Gstaad: Brink/Dieckmann schon Fünfte
24 Teams in Peking

Juni 2006

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Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Samstag, 24. Juni 2006

   

Friedrichshafen bleibt vom Hammer-Los verschont

WIEN/ FRIEDRICHSHAFEN - Panathinaikos Athen, Bre Banca Lannutti Cuneo, Numancia Soria, Vojvodina Novolin Novi Sad und DHL Ostrava heißen die Vorrundengegner des VfB Friedrichshafen in der Volleyball Champions League 2006/07. Das ergab die Auslosung am Freitagabend in Wien. Damit hat es der Deutsche Meister und Pokalsieger besser getroffen als in den Vorjahren.

„Wir hatten schon schwierigere Gruppen“, kommentierte VfB-Trainer Stelian Moculescu die Zusammenstellung von Pool D. „Aber in der Champions League darf man keinen Gegner unterschätzen.“ Novi Sad (Serbien & Montenegro), den spanischen Vizemeister Soria sowie Ostrava (Tschechien) hält er für bezwingbar, Cuneo (Italien) und Athen (Griechenland) „sind über unserer andere Kragenweite“. Noch sei es allerdings zu früh, um über die Chancen des VfB in der Champions League zu spekulieren. Moculescu: „Es kommt darauf an, wie stark unser Kader in der kommenden Saison sein wird.“

Nach der Aufstockung auf 24 Teams, wird die Champions League in vier Vorrunden-Pools mit sechs Mannschaften gespielt. Die ersten drei Teams einer Gruppe qualifizieren sich für die Play-offs. Der erste Spieltag wird am 27. September ausgetragen, das Final Four findet am 31. März/ 1. April 2007 statt. 

Hier die Ergebnisse der Auslosung im Einzelnen:

Pool A

 Lokomotiv Belgorod, Hypo Tirol Innsbruck, Tours VB, Evivo Düren, Buducnost Podgorica, Portol Palma Mallorca.

Pool B

 Dinamo Moskau, Paris VB, Noliko Maaseik, Ortec Nesselande Rotterdam, Iraklis Thessaloniki, Sisley Treviso.

Pool C

 Lube Banca Marche Macerata, Bot Skra Belchatov, Knack Randstad Roeselare, Levski Siconco Sofia, Hotvolleys Wien, Olympiacos Piräus.

Pool D

 Panathinaikos Athen, Bre Banca Lannutti Cuneo, VfB Friedrichshafen, Numancia Soria, Vojvodina Novolin Novi Sad, DHL Ostrava.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 24. Juni 2006

   

Deutsche Standvolleyballer im WM-Finale

Mit einem klaren 3:0 Sieg gegen Ruanda (25:11, 25:16, 25:12) hat sich die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft der Behinderten ins WM-Finale geschmettert. Das Team von Bundestrainer Athanasious Papageorgiou spielt damit am heutigen Freitag gegen den amtierenden Weltmeister Kanada um Gold. Dabei hat das kanadische Team den Standvolleyballer etwas Schützenhilfe gegeben, da sie die Slowakei mit 3:0 besiegten. Das bessere Satzverhältnis der Deutschen hat sein Übriges dazu getan. Bereits in der Vorrunde hatte es das Duell Deutschland - Kanada gegeben, welches die deutsche Mannschaft knapp mit 3:2 für sich entschieden hatte.

Beim Spiel gegen Ruanda hat eine kompakte Mannschaftsleistung der Deutschen zum Sieg geführt. Druckvolle Aufschläge, eine konzentrierte Abwehrleistung sowie harte und platzierte Angriffe ließen den Afrikanern keine Chance. So hatte auch Steven Wygasch, ein Neuzugang in “Papas” Team, seinen ersten WM-Einsatz mit Bravour gemeistert.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 24. Juni 2006

   

Sitzvolleyballer erreichen das Halbfinale

3:1 Sieg gegen China

Deutschlands Sitzvolleyball sind der Qualifikation für die Paralympics 2008 ein weiteres Stück näher gekommen. Bei ihrem bisher stärksten Turnierauftritt besiegten die Quade Schützlinge China mit 3-1 (25-18, 25-15, 21-25 und 25-13) und erreichten damit das Halbfinale. Dort wartet dann der mehrfache Paralympicssieger aus dem Iran.

Das Quade Team begann das Spiel hoch konzentriert und erspielte sich mit variablem Angriffsspiel und einem starken Block schnell eine 14-8 Führung. Am Ende ging der Satz deutlich mit 25-18 an das deutsche Team. Der zweite Satz nahm einen ähnlichen Verlauf. Durch das druckvolle Angriffsspiel hatten die Chinesen Probleme in der Annahme und kamen nicht zu ihrem gewohnten Spielaufbau. Zudem sorgte der deutsche Block für zahlreiche Punkte. Hier machte sich erneut die Einwechselung der beiden Leverkusener Mimberg und Grylak positiv bemerkbar.

Im dritten Satz kamen die Chinesen von Beginn an besser ins Spiel und konnten ihre schlagkräftigen Angreifer effizient einsetzen. Zwar konnte das deutsche Team beim 16-16 erstmalig ausgleichen, doch am Ende führten einige unnötige Fehler zum Satzverlust und die Chinesen verkürzten auf 1:2. Im vierten Satz fand das Quade Team zu seinem Spiel zurück und siegte am Ende verdient mit 25-13. Insgesamt zeigte Deutschland eine geschlossene Mannschaftsleistung. Herausragender Akteur auf Deutscher Seite war der Berliner Steffen Barsch.

Trainer Quade: "Wir haben heute die stärkste Turnierleistung meiner Mannschaft gegen eine starke chinesische Mannschaft gesehen. Auf diesem Niveau muss man spielen, wenn man sich für Peking qualifizieren will. Die Chinesen spielen mit ihrer jungen Mannschaft auf einem sehr hohen Niveau und haben eine gute Technik. Allerdings können sie im Zusammenspiel noch deutlich zulegen. Dieser Mannschaft gehört die Zukunft. Nun gilt unsere Konzentration den beiden ausstehenden Spielen, von denen wir eins gewinnen müssen.
Im zweiten Viertelfinale besiegte Ägypten in einem hochklassigen Spiel den deutschen Vorrundengegner Russland.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 24. Juni 2006

   

Guidetti: "Es war ein sehr guter Start!"

Die DVV-Frauen haben ihren ersten Teil "AUF DEM WEG NACH JAPAN" zur Volleyball-WM 2006 mit Bravour zurück gelegt: Die EM-Qualifikation wurde gegen Frankreich, Georgien und Lettland ohne Spiel- und Satzverlust absolviert, das Top-Turnier in Montreux nach Siegen über Russland, Polen und Japan sowie Niederlagen gegen China und Kuba auf Platz fünf beendet. Zeit also, um eine erste Zwischenbilanz zu ziehen. Bundestrainer Giovanni Guidetti äußerte sich im folgenden Interview.

Der erste Teil der gemeinsamen Arbeit ist beendet: Die EM-Qualifikation locker geschafft, in Montreux sind die DVV-Frauen Fünfte geworden. Zufrieden?
Guidetti: "Absolut, es war ein sehr guter Start. Ich habe gemerkt, dass es eine tolle Truppe ist, dass der Geist in der Mannschaft stimmt. Das mag ich und hat mir und dem Team geholfen, weil wir bis zu sieben Stunden am Tag arbeiten. Im Training haben wir viel Wettkampf, auch weil ich 30 Spielerinnen getestet habe, die sich alle empfehlen wollen. Die EM-Qualifikation war sehr leicht. Frankreich war gut, aber dennoch haben wir beide Spiele 3:0 gewonnen. In Montreux haben wir auch gut gespielt, auch wenn wir uns noch verbessern können und müssen, um noch dichter an die großen Nationen heran zu kommen."

Sie haben die Spielerinnen nun kennen gelernt. Wie ist ihr Eindruck von der Art, von der Spielweise, von der Qualität der deutschen Spielerinnen?
Guidetti: "Es gibt große Unterschiede zwischen den Spielerinnen: Die jungen Spielerinnen, die ich beispielsweise zuletzt in Kienbaum hatte, sind physisch sehr stark, haben aber große technische Defizite. Die erste Gruppe, mit der ich die EM-Qualifikation gespielt habe, ist gut, ich habe für alle Positionen mehre Möglichkeiten. Der einzige Mangel ist die Außen-Annahme Position, sodass ich dort einiges ausprobieren muss."

Im Juli (6.-14.) geht es mit einem Lehrgang in Göttingen weiter, ehe dann eine 2-wöchige Reise (17.-30.) nach China auf dem Programm steht. Was erwarten Sie?
Guidetti: "Das ist der letzte Schritt vor dem Beginn der unmittelbaren WM-Vorbereitung und deshalb sehr wichtig. Nach der Chinareise will ich die 16 besten Spielerinnen heraus gefunden haben. In Göttingen und China habe ich viele junge Spielerinnen, für die die Erfahrungen in China sehr wichtig sein werden."

Mit Alessandro Beltrami ist ein italienischer Scout im Team, gibt es demnächst weitere Veränderungen im Umfeld?
Guidetti: "Im Juli und August kommt noch Roberto Benis dazu, er ist Athletik-Trainer in Bergamo und einer der Besten in Italien. Ich will sieben Stunden am Tag arbeiten, sodass es wichtig ist, dass die Spielerinnen fit sind."

Das Hauptziel in diesem Jahr ist die WM in Japan. Wie sieht die unmittelbare Vorbereitung darauf nun aus?
Guidetti: "Zunächst muss ich mich bei der Liga bedanken, denn sie unterstützt mich und die Nationalmannschaft sehr. Die Liga ist natürlich auch daran interessiert, eine gute Auswahl zu haben. Die Liga hat angeboten, die Spieltage fünf und sechs zu verlegen, sodass ich die Mannschaft eine Woche früher zusammen habe. Im August starten wir mit der Vorbereitung, im September machen wir einen kleinen Stopp für die Liga, am 2. Oktober geht es dann weiter. Ich habe die Bundesliga-Trainer zu einem Trainingslager im August eingeladen, damit sie mich und meine Arbeit kennen lernen und mit mir sprechen können. Ich benötige die Trainer, um gut zu arbeiten und umgekehrt."

Was machen Sie, wenn die Bundesliga läuft?
Guidetti: "Vielleicht bin ich drei, vier Tage in Italien bei meinem Verein (Chieri, Anm. d. Red.), dann bin ich voraussichtlich in Dresden, wo ich mit den „Legionärinnen“ trainiere. Ich gucke mir Spiele an und rede mit den Trainern und Spielerinnen."

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 24. Juni 2006

   

Bakumovski doch in Lettland dabei

Eugen Bakumovski (Ancona/ITA) steht den DVV-Männern im wichtigen EM-Qualifikationsspiel in Riga/Lettland am 25. Juni (16.00 Uhr deutsche Zeit) doch zur Verfügung. Die Augenverletzung, die sich Bakumovski im Vorfeld des Rumänien-Spiels in Düren zugezogen hatte, ist auskuriert, einem Einsatz steht nichts mehr im Wege. Dies ergaben Belastungstests im Trainingslager in Kienbaum. Somit macht Sebastian Schwarz (VfB Friedrichshafen) die Reise nach Riga nicht mit.

Der deutsche Kader in Riga: Jochen Schöps, Simon Tischer (beide VfB Friedrichshafen), Björn Andrae, Christian Pampel (beide Padua/ITA), Ralph Bergmann (Paris/FRA), Frank Dehne (St. Croce/ITA), Robert Kromm (Modena/ITA), Marcus Popp (Taviano/ITA), Norbert Walter (Wien/AUT), Georg Wiebel (Maaseik/BEL), Thomas Kröger (evivo Düren), Eugen Bakumovski (Ancona/ITA)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 24. Juni 2006

   

Zurich Team VCO Berlin: Kader ist komplett

Junioren-Bundestrainer Manfred Steinbeißer hat sich auf den Spielerkreis für das Erstliga-Projekt Zurich Team VCO Berlin in der kommenden Spielsaison festgelegt.

Am Stützpunkt Berlin wird dann das Gros der Junioren-Nationalmannschaft zentralisiert sein. Neben Sebastian Kühner, Erik Weber, Kai Kleefisch, Tim Broshog, Henning Wegter und Roy Friedrich (bisher schon VCO Berlin) werden Sebastian Richter und Max Lake (Volleyball-Internat Frankfurt), Thilo Späth (VfB Friedrichshafen), Jan Umlauft (VCO Kempfenhausen) und Jonathan Erdmann (WSG Potsdam-Waldstadt) zur Mannschaft stoßen. Als weiterer Diagonalspieler wird Marcel Herrmann oder Matthias Böhme (VCO Berlin) spielen.

Die auswärtigen Spieler werden am Wochenende ihren Umzug nach Berlin vornehmen und ab kommender Woche in das Training der Junioren-Nationalmannschaft in Vorbereitung auf das Erstliga-Projekt und die Junioren-EM einsteigen.

Das erste Bundesliga-Spiel des Zurich Team VC Olympia Berlin findet am 20.09.2006 um 20:00 Uhr gegen den VfB Friedrichshafen in der Arena Friedrichshafen statt.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 24. Juni 2006

   

Gstaad: Brink/Dieckmann schon Fünfte

Julius Brink/Christoph Dieckmann haben beim Grand Slam in Gstaad/Schweiz bereits Platz fünf sicher: Das Berliner Duo siegte gegen die Australier Schacht/Slack mit 2:1 (21-18, 16-21, 15-11) und ist neben drei brasilianischen Duos noch ungeschlagen. Als nächstes folgt das Duell gegen die amtierenden Weltmeister Marcio Araujo/de Jesus Magalhaes (BRA), die sie in der vergangenen Woche in Espinho deklassiert hatten.

Die Brasilianer hatten ein deutsches Duell von Brink/Dieckmann gegen David Klemperer/Kjell Schneider verhindert. Das zweite noch im Hauptfeld vertretene DVV-Duo kassierte beim 0:2 (18-21, 16-21) seine erste Niederlage. Klemperer/Schneider treffen nun auf ein Schweizer Duo, den Sieger aus Kobel/Heuscher – Gscheidle/Schnider.

 

 

Deutschland - Nachrichten.ch

 Samstag, 24. Juni 2006

   www.nachrichten.ch 

24 Teams in Peking

Der Internationale Volleyball-Verband (FIVB) hat am Rande des Grand-Slam-Turniers von Gstaad den Qualifikationsmodus für die Olympischen Spiele von Peking 2008 bekannt gegeben.

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel