News

 Dienstag, 27. Juni 2006 

Hochschul-HM: Spiel, Satz und Sieg im 3. Satz
Hamburger Beach-Ergebnisse
Huth/Uhmann und Beier/Matthes siegen in Laboe
Mischa Urbatzka meistert erfolgreich Sport und Beruf
EM-Gold für Flemig/Romberg
USC Münster übt Schulterschluss mit der Region
Standvolleyballer holen Silber
Sitzvolleyballer verpassen Medaille
Olympia: Qualifikations-Modus bekannt gegeben
Als Schulsport ungeeignet?
Beachvolleyball: Schüler organisierten Turnier
VGE-Teams in Laboe auf Platz neun
Krause wieder in der Bundesliga
Pool-Play schmeckt Brink-Abeler nicht

Juni 2006

Mo Di Mi Do Fr Sa So
      1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30    

Mai 2006

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31        

Zum Medien-Überblick

Aus Copyright-Gründen darf zu Berichten von Zeitungen, die ihr Einverständnis zur direkten Wiedergabe 
nicht erteilt haben, nur ein Link gesetzt werden. Sollte ein Link nicht mehr funktionieren, kann auf individuelle 
Nachfrage unter Angabe von Datum und Titel der Bericht aus dem Privat-Archiv angefordert werden.

 

 

 

Hamburg - Hochschulsport Hamburg-News

 Dienstag, 27. Juni 2006

   

Hochschul-HM: Spiel, Satz und Sieg im 3. Satz

Premiere der Offenen Hamburger Meisterschaften im Beachvolleyball / Damen trotzten den fast tropischen Temperaturen

Bei strahlendem Sonnenschein wurden am 25. Juni 2006 die 1. Offenen Hamburger Hochschulmeisterschaften im Beachvolleyball ausgetragen. Im Sportpark der Universität Hamburg traten sieben Damen-Teams gegeneinander an. Während in der Nachbarschaft der Hella-Halbmarathon zu Ende ging, mobilisierten die Teilnehmerinnen ihre Kräfte nicht nur gegen ihre Gegner, sondern auch gegen die Sonne, die auch dem Sand kräftig einheizte. Wassereimer brachten phasenweise die ersehnte kurzweilige Erleichterung, sodass es am späten Nachmittag beim Finale noch mal richtig spannend werden konnte.

Jana Foth und Sarah Hoppe (beide Uni Hamburg), die im vergangenen Jahr bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft Beachvolleyball in München den neunten Rang belegten, errangen dabei den Titel der Hamburger Hochschulmeisterinnen. Sie setzen sich im Finalspiel mit 16:14 im dritten Satz knapp gegen Ariane Rogatz (Grün-Weiß Eimsbüttel) und Mandy Lehmann aus Stralsund durch. 

Die Hamburger Hochschulmeister 2006 im Beachvolleyball, Sarah Hoppe und Jana Foth (rechts) mit den 
Zweitplatzierten Beachvolleyballerinnen, Ariane Rogatz und Mandy Lehmann - Quelle: Hochschulsport Hamburg

Der Hochschulsport Hamburg, der im vergangenen Jahr bereits das Herren-Pendant der Veranstaltung ausrichtete, lobte den sportlichen Einsatz der Teams, die trotz der fast tropischen Temperaturen angetreten waren.

„Bedauerlicherweise fanden sich in diesem Jahr keine Herrenteams, die sich auf diesem Wege die offizielle Startberechtigung bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften erkämpfen wollten. Angesichts der Chance sich mit einem Gewinn der deutschen Hochschulmeisterschaft für die europäischen Hochschulmeisterschaften qualifizieren zu können und unter Umständen sogar bei einer Weltmeisterschaft an den Start gehen zu können, ist das überraschend“ so Jörg Förster, Wettkampfsportreferent in Hamburg und Teamleiter der Deutschen Delegation bei den diesjährigen Studentenweltmeisterschaften auf Cypern.

2008 werden die Beachvolleyball - Weltmeisterschaften der Studierenden erstmals in Hamburg realisiert und wünschenswert wäre sicherlich, Hamburger Studierende in den von Jörg Ahmann betreuten Auswahlteams zu sehen. Dazu müssten diese sich aber über nationale Wettbewerbe entsprechen qualifizieren. In diesem Jahr brachte die deutsche Delegation 2 Silber- und eine Bronzemedaille von der „World University Beachvolleyball Championships“ (12.06. – 19.06. – siehe auch unter http://www.ucy.ac.cy/wubeachvolley06/ ) auf Zypern mit und nur eine Woche später war die deutsche Delegation bei den Europäischen Hochschulmeisterschaften mit Gold, Silber und Bronze erneut die führende Nation (vgl. unter http://www.adh.de/aktuelles_news.htm?news_id=2006177101109771001).

Dieses hervorragende Ergebnis 2007 und 2008 zu bestätigen ist das erklärte Ziel für alle Beteiligten. Grundlage sind dafür auch die regionalen und nationalen Wettbewerbe an den Hochschulstandorten.

 

 

Hamburg - Smash Online-News

 Dienstag, 27. Juni 2006

   

Hamburger Beach-Ergebnisse

Pünktlich zum WM-Spiel von Deutschland gegen Schweden war das U19-Turnier der Hamburger YoungBeach-Serie am Samstag beim Oststeinbeker SV beendet. Maßarbeit ... Zuvor erfreuten sich 17 Mädchen- und 15 Jungen-Teams an schönen Spielen und super Wetter.

Beim Turnier der Jungen konnten sich zwei Oststeinbeker Teams ins Finale spielen. Es siegten Jan Meißner und Matthias Beestermöller vor Julian Wolf und Hauke Grader, Dritte wurden Alexander Myritz und Marc Basam von der VG Finkenwerder.

Bei den Mädchen gewannen Annika Lübbert und Alexa Mitterhuber vom Eimsbüttler TV im Finale gegen Mareike Wieland und Kristina Rossow vom TuS Esingen. Auf dem dritten Platz landeten Katja Genz und Nina Funk vom TSV Schwarzenbek.

Beim Frauen-B-Turnier des Niendorfer TSV siegten am Samstag auf der Anlage am Vogt-Cordes-Damm Arian Sultan und Tanja Röhrs vom CVJM Hamburg im Finale gegen Wiebke Böttcher und Katharina Friedrich (HTBU/Grün-Weiß Eimsbüttel). Im Spiel um Platz 3 konnten sich Ute Mahlstedt und Meike Frie (Hummelsbüttler SV/ Grün-Weiß Eimsbüttel) gegen Johanna Mau und Lea Rohde vom Eimsbüttler TV durchsetzen.

Das Männer-B-Turnier am Samstag in der Geesthachter Mercatorstraße gewannen Matthias Steffens und André Menzel vom VC Norderstedt vor Marcus Schmidt und Matthias Ahlf (VfL Geesthacht/Oststeinbeker SV). Dritte wurden Martin Blumenberg und Michael Friedrich (VG WiWa) vor Axel Scherbarth und Hauke Fröhling vom Gastgeber Vfl Geesthacht.

Beim Finkenwerder D-Turnier für Frauen siegten am Sonntag Christine Wagner und Malina Waschkau von der VG Elmshorn. Sie bezwangen im Finale Nicole Ahrens und Christin Petsch vom TSV Wandsetal. Dritte wurden Gül Aydin und Hürrem Yaldiz (Galatasaray Hamburg) durch einen Sieg im kleinen Finale gegen Stefanie Holst und Inga Brüdgam von der VG Finkenwerder.

Meike Frie und Thomas Jürgens (Grün-Weiß´Eimsbüttel/ SV Giewitz) waren beim DuoMixed-Turnier des Niendorfer TSV am Sonntag erfolgreich. Zweite wurden Svenya Banse und Stefan Imke (Oststeinbeker SV/Barsbüttler SV) vor Veronik Olszewska /Hendrik Pfeifer (CVJM/NTSV) und Ute Neumann/Daniel Sanders (Niendorfer TSV, Eimsbüttler TV.

 

 

Deutschland - SHVV-News

 Dienstag, 27. Juni 2006

   

Huth/Uhmann und Beier/Matthes siegen in Laboe

Vor der wunderschönen Kulisse der traditionellen Windjammerparade zur Kieler Woche baggerten und schmetterten sich am Kurstrand von Laboe Florian Huth/Stefan Uhmann (Kiel/Kölledaer SV) beim SHVV-Turnier der Kategorie 1 bis zum ersten Platz souverän durch. Sie gewannen im Finale gegen Stanislav Bakumovski/Sebastian Dollinger (Berlin/Kiel) deutlich mit 21:13, 21:12. Auf Rang drei kam das Interimsduo Malte Nagursky/Carlo Wiese (Lübeck/Kiel), das im kleinen Finale die Oberhand über die Berliner Hannes Goertz/Peer-Ole Mielenz (15:11, 15:13) behielt.

Bei den Damen kamen die Erstliga-Spielerinnen des Dresdner SC Heike Beier/Bianca Matthes auf Platz eins vor den Berlinerinnen Stefanie Kelm/Eve Schmidt-Ott. Die Erstliga-Spielerinnen des Dresdner SC Bestes Duo mit schleswig-holsteinischer Beteiligung war Stephanie Hüttermann/Katharina Schillerwein (Essen/Kiel), das sich im kleinen Finale gegen die Kielerinnen Stephanie Koszowski/Susanna Wigger knapp mit 21:18, 18:21, 15:12 durchsetzen konnte.

"Gutes Wetter, hochklassige Teams und spannende Matches", Beachvolleyballwart Matthias Piehler zusammenfassend auf die Frage, ob er mit dem Turnier zufrieden sei, "Was will man mehr?".

Das nächste Turnier wird am 15./16. Juli in Damp ausgetragen. Die Teams können sich noch bis zum 7. Juli anmelden. Weitere Termine der SHVV-Beach Tour: Am 22. Juli gastiert der SHVV in Kiel (Stadtmeisterschaft). Ein weiteres Turnier der DVV-Kategorie 1 steigt am 5. August in Heide. Die Landesmeisterschaft in Schönberg (19.-20. August) rundet die Landesserie ab.

 

 

Deutschland - SHVV-News

 Dienstag, 27. Juni 2006

   

Mischa Urbatzka meistert erfolgreich Sport und Beruf

Die Lehre zum Sport- und Fitnesskaufmann beim Landessportverband ist erfolgreich absolviert: Beach-Volleyball-Nachwuchshoffnung Mischa Urbatzka (FT Adler Kiel) hat nun seine Abschlussprüfungen mit der Note „gut“ bestanden und kann sich bis zur Aufnahme seines Studiums im Wintersemester voll auf den Sport konzentrieren. „Es war eine Super-Ausbildung, ich bekam Sport und Training wirklich prima unter einen Hut“, blickt der in Elmshorn groß gewordene U-21-Vizeweltmeister von 2003 und U-23-Vize-Europameister von 2004 gern auf die Zeit beim LSV zurück.

Urbatzka wird mit seinem Partner Daniel Krug, der seine Ausbildung in Kiel ebenfalls kürzlich beendete, in den nächsten Monaten auf der World-Tour so viel Turniere wie möglich spielen. Unter anderem in Brasilien und Kanada. Hauptsaisonziel: Eine gute Platzierung bei der Deutschen Meisterschaft in Timmendorf Anfang September. Der eigentlich angepeilte WM-Start bei den Herren ist in diesem Jahr durch eine Verletzung seines Partners zu Saisonbeginn nicht mehr drin. Fernziel bleibt die Olympiateilnahme in Peking 2008. Beworben hat sich der 1 Meter 91 große Athlet für das Studium in Betriebswirtschaft und Sport mit dem Abschluss zum Diplom-Handelslehrer an der Kieler Christian-Albrechts-Universität, die als Partnerschule des Spitzensports bemüht ist, Top-Athleten das akademische Fortkommen zu erleichtern - etwa wenn es um die flexible Handhabung von Prüfungsterminen, die mit dem Wettkampfkalender kollidieren, geht.

 

 

Deutschland - SHVV-News

 Dienstag, 27. Juni 2006

   

EM-Gold für Flemig/Romberg

Nach der Silbermedaille bei der Studierenden-Weltmeisterschaft auf Zypern vor einer Woche waren Ruth Flemig (DSHS Köln) und Friederike Romberg (Uni Kiel) vergangenes Wochenende bei der dritten Europäischen Hochschulmeisterschaft im Beach-Volleyball im italienischen Latina die Besten. Im Finale besiegte das Team Deutschland I seine Gegner aus Slowenien mit 2:0 (21:11; 21:16) und sicherte sich die erste Goldmedaille in diesem Jahr.

Die männlichen Kollegen waren ebenfalls erfolgreich und holten Silber und Bronze. Das Team der HU Berlin, Tom Götz und Florian Karl, zeigte eine überragende Leistung und musste sich erst im Finale dem in der World-Serie erfahrenen Team aus Spanien knapp mit 0:2 (20:22; 19:21) geschlagen geben. Das zweite deutsche Männerteam, Stefan Schmeckenbecher/Axel Ziethe (Uni Tübingen/Uni Stuttgart) besiegte im Spiel um Platz 3 das finnische Team mit 2:0 (21:15; 21:17) und machte mit seiner Bronzemedaille den deutschen Triumph perfekt. Nicole Aures/Tatjana Zautys (TU München/Uni Heidelberg) vom Team Deutschland II landeten in der Frauenkonkurrenz etwas unglücklich auf Platz 5. Zuvor hatten die beiden Studentinnen nur gegen ihre deutschen Kolleginnen Flemig /Romberg und den späteren Silbermedaillengewinner Slowenien verloren.

Mit je einer Gold-, Silber- und Bronzemedaille sowie dem fünften Platz bei den Frauen, waren die deutschen Sandspezialistinnen und -spezialisten die überragende Nation zum diesjährigen Auftakt der Europäischen Hochschulmeisterschaften. Jörg Ahmann, adh-Disziplinchef und Bundesnachwuchstrainer des Deutschen Volleyball-Verbandes, der die deutschen Teams in Latina betreute, zeigte sich sehr zufrieden mit den Leistungen seiner studentischen Schützlinge, die er zum Teil auch in den Nachwuchskadern des DVV unter seinen Fittichen hat.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Dienstag, 27. Juni 2006

   

USC Münster übt Schulterschluss mit der Region

Mit Hilfe seines Partnerkonzepts will der USC Münster zukünftig die Kräfte für den Volleyballsport in Münster und dem Münsterland bündeln. Als erste von künftig fünf Partnern stellte der Klub die SG Sendenhorst und den SC Union Lüdinghausen vor

Zugegeben – am Anfang war Stefan Schubert skeptisch. Da müsse, dachte sich der Volleyball-Abteilungsleiter der SG Sendenhorst, doch irgendein Haken sein, wenn ein Bundesligist wie der USC Münster mit seiner neuen Partnerkonzeption auf einen kleinen Verein wie seinen zukäme. „Jetzt“, stellte Schubert zufrieden fest, „muss ich aber sagen, dass beide Seiten davon profitieren werden – der USC und genauso wir“. Achim Franke, stellvertretender Volleyball-Abteilungsleiter des SC Union Lüdinghausen kann das nur unterstreichen: „Die Partnerschaft ist für uns alle ein Gewinn.“

Mit der SG Sendenhorst und dem SCU Lüdinghausen präsentierte der USC Münster am Montag die ersten beiden von künftig fünf Partnervereinen in den Kreisen Coesfeld, Warendorf, Steinfurt, Borken sowie der Stadt Münster, mit Hilfe derer zukünftig in Münster und dem Münsterland die Kräfte zugunsten des Volleyballsports gebündelt werden sollen. „Wir üben den Schulterschluss mit der Region“, sagt USC-Vorstandssprecher Hans-Ulrich Frank und erklärt: „Wir wollen uns gegenseitig unterstützen und so auch gegenseitig nützen.“

Dabei werden bei der vom USC ins Leben gerufenen Aktion drei wichtige Ziele verfolgt: Zunächst sollen der Volleyballnachwuchs in Münster und dem Münsterland noch mehr gefördert und Talente besser gesichtet werden, des weiteren bei Zuschauern ein größeres Volleyballinteresse geweckt und verstärkt werden sowie schließlich auch potentielle Sponsoren auf neue Möglichkeiten aufmerksam gemacht werden. „Für den Volleyballsport hier in der Region kann das ein ganz großer Wurf werden“, sagt Jürgen Schulz, Sportlicher Leiter des USC. „Allerdings kann das nur klappen, wenn diese Partnerschaften kontinuierlich mit Leben gefüllt werden.“

Dafür soll künftig regelmäßig ein Runder Tisch mit den Partnervereinen, deren Mannschaften das Logo „Partnerverein des USC Münster“ auf dem Trikot tragen sollen, stattfinden, bei dem die Inhalte der Kooperation konkretisiert werden. Angedacht sind dabei schon jetzt verschiedene Projekte, die unter der Federführung der früheren USC-Akteurin Ester Volicerova organisiert werden. So sollen beispielsweise Trainingseinheiten und auch mindestens ein Vorbereitungsspiel des USC-Erstligateams pro Saison bei den Partnervereinen stattfinden. Zudem werden regelmäßig gemeinsame Trainingseinheiten der besten Nachwuchsspielerinnen der Partnervereine und des USC Münster sowie Trainerweiterbildungen durch die USC-Coaches durchgeführt. 

Inbegriffen ist auch der Besuch eines USC-Heimspiels der Partnervereine, die dann auch die Möglichkeit haben, sich dem Publikum zu präsentieren. Außerdem werden die Partnervereine offizielle Vorverkaufsstelle für Dauer- und Heimspielkarten des USC Münster. „Gelingt es uns, das Partnerkonzept umzusetzen“, so Frank, „können wir das Münsterland als Volleyballregion in Deutschland etablieren“.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 27. Juni 2006

   

Standvolleyballer holen Silber

Roermond - Vom 18.-25. Juni fand die Volleyball-Weltmeisterschaft der Behinderten im niederländischen Roermond statt. Die deutschen Standvolleyballer waren bereits zu Anfang des Turniers einer der Favoriten, war das Team von Bundestrainer Athanasios Papageorgiou doch amtierender Vize-Weltcupmeister.

Das erste Spiel der Vorrunde hatte es dann auch gleich in sich, da der Gegner Kanada hieß. Ein außerordentlich heiß umkämpftes Spiel konnten die Deutschen 3:2 (25:16, 23:25, 11:25, 25:20, 15:10) für sich entscheiden. „Alles in allem eine wirklich gute Teamleistung“, so der Kapitän Elmar Sommer.

Bei der zweiten Begegnung musste die Nationalmannschaft gegen „Angstgegner“ Slowakei antreten. In den letzten Spielen wurden die Slowaken zwar immer bezwungen, doch das meist äußerst knapp. Der Start der Deutschen war daher mehr als gelungen, und das slowakische Team wurde in den ersten beiden Sätzen regelrecht aus der Halle geschossen. Doch im 3. Satz ließ die Konzentration nach und die Eigenfehler häuften sich. Dies sollte sich in Satz 4 und 5 fortsetzen, sodass sich das Team von „Papa“ knapp mit 2:3 (25:15, 25:21, 21:25, 22:25, 11:15) geschlagen geben musste. Sommer zum Spielverlauf: „Wir waren ab Mitte des 3. Satzes in all unseren Aktionen nicht mehr konsequent genug.“ Bei den weiteren Vorrundengegnern Polen und Ruanda gingen die deutschen Standvolleyballer wieder konzentriert und motiviert zu Werke. Beide Spielen konnten sie daher mit 3:0 (gegen Polen: 25:19, 25:22, 25:8; gegen Ruanda: 25:11, 25:16, 25:12) für sich entscheiden.

Um den Einzug ins Finale trotz einer Niederlage zu schaffen, war die Mannschaft auf „Schützenhilfe“ angewiesen. Bei der letzten Vorrundenbegegnung schlug Kanada die Slowakei mit 3:0. Das gute Satzverhältnis der Deutschen sicherte ihnen so den Einzug ins Finale.

Ins Spiel ums begehrte Gold startete das deutsche Nationalteam mit sehenswerten Abwehraktionen und äußerst druckvollen Angriffen. Auch der 2,24 m große Kanadier Stewart konnte im Block nichts ausrichten und Deutschland ging mit 21:18 in Führung. Doch die nervenstarken Kanadier holten Punkt um Punkt und siegten im 1. Satz glücklich mit 27:25. In Durchgang Nr. 2 der Partie ein ähnliches Bild: Die deutschen Standvolleyballer kämpften um jeden Ball. Kanada wurde jetzt allerdings stärker – vor allem im Block und gewann 25:22. Zu Beginn des 3. Satzes hatte das Team von Papageorgiou zunächst Schwierigkeiten in der Annahme, sodass im Angriff die entsprechende Durchschlagskraft fehlte. Erneut gute Abwehraktionen sowie harte und platzierte Angaben brachten die Deutschen zurück ins Spiel. Bis Mitte des Satzes war wieder alles offen, doch Kanada setzte am Ende noch einen drauf und sicherte sich den 3. Satz mit 25:22.

Der alte und neue Weltmeister heißt damit Kanada, der Deutschland im Finale mit 3:0 besiegte. Zuspieler Oliver Gutfleisch: „Uns hat leider der letzte Biss gefehlt.“ Der Bundestrainer ist trotzdem mit seinen Jungs zufrieden: „Die Neuzugänge Martin Vogel und Steven Wygasch haben sich hervorragend in die Mannschaft integriert. Außerdem hat die Einstellung der Spieler gestimmt. Und nächstes Jahr holen wir den Titel!“

Neben der Silbermedaille wurde dem Neuen, Martin Vogel, eine besondere Ehre zuteil: Er wurde von den Offiziellen zum besten Spieler der Weltmeisterschaft im Standvolleyball gewählt. „Mit dieser Auszeichnung habe ich im Traum nicht gerechnet. Mir hat es einfach irren Spaß gemacht, auch wenn ich statt der ‚Sonderehrung’ lieber Gold mit meinem Team gehabt hätte.“

Endergebnis der WM im Standvolleyball

1. Kanada
2. Deutschland
3. Slowakei
4. Polen
5. Ruanda

Weitere Infos zur Deutschen Volleyball-Nationalmannschaft der Behinderten unter: www.dbs-volleyball.de

Nanette Hänsel

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 27. Juni 2006

   

Sitzvolleyballer verpassen Medaille 

Auch keine Qualifikation zu den Paralympics

Deutschlands Sitzvolleyballer haben im ersten Anlauf die Qualifikation zu den Paralympics in Peking verpasst. In der Neuauflage des Bronzefinales von Athen unterlag das Quade Team Ägypten im Tie-Break mit 2:3 (25-22, 14-25, 24-26, 25-18, 11-15). Im Halbfinale war das Team gegen den Iran beim 0:3 (14-25, 21-25, 30:32) chancenlos gewesen.

Der erste Satz war durch ständig wechselnde Führung gekennzeichnet. Beim 16-12 konnten die Ägypter erstmalig dem deutschen Team davonziehen. Erst ab dem 18-20 agierte Deutschland im Anngriff druckvoller und konnte schließlich beim 22-22 wieder ausgleichen, um dann den Satz mit 25-22 zu gewinnen. Der Berliner Martin Rickmann war in diesem Satz der stärkste deutsche Angreifer.

Im zweiten Satz verschlief das deutsche Team den Start. Viele Eigenfehler führten zu einem schnellen 0:5 Rückstand. Im Angriff lief nur wenig zusammen so dass der Satz ohne viel Gegenwehr mit 14-25 abgegeben wurde.

Im dritten Satz kam nun Mimberg für den Berliner Schiffler ins deutsche Team, das konzentriert begann und sich zunächst eine Führung erarbeitete. Ab dem 9-8 wechselte die Führung ständig. Nachdem Deutschland 18-17 in Führung gegangen war ging ein Ruck durch die Mannschaft. Wieder agierten die Angreifer druckvoller und beim Stand von 24-22 gab es zwei Satzbälle für das deutsche Team, die beide ungenutzt blieben. Am Ende gewannen die Ägypter 26-24.

Nun wurde der Druck auf das Quade Team größer, denn die nächsten Sätze mussten gewonnen werden. Nachdem das deutsche Team mit einem nun deutlich verbesserten Block und variablen Angriffen schnell eine 16-11 Führung erarbeitet hatten kamen die Ägypter noch einmal auf 16-17 heran um am Ende doch mit 18-25 zu verlieren.

Nun musste der Tie-Break erneut entscheiden. Bis zum 9-10 verlief der Satz ausgeglichen. Dann häuften sich die Eigenfehler im deutschen Spiel. Die Konzentration ließ nach und Ägypten sicherte sich mit 15-11 die Bronzemedaille.

Trainer Quade: „Wir haben heute über weite Strecken ein gutes Spiel gezeigt. Allerdings fehlte uns insgesamt die Konstanz über das gesamte Spiel. Im Tie-Break ließ die Konzentration nach und es kam zu vermeidbaren Fehlern. Leider haben wir im dritten Satz zwei Satzbälle vergeben, was für den Spielverlauf entscheidend war. Nun wird es im kommenden Jahr sehr schwer, die Qualifikation zu schaffen, da bei der EM nur noch ein Startplatz vergeben wird.“

Jörg Frischmann

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 27. Juni 2006

   

Olympia 2008: Qualifikations-Modus bekannt gegeben

Der vom Volleyball-Weltverband FIVB vorgeschlagene Olympia-Qualifikationsmodus für Beach- und Hallen-Volleyball ist vom Olympischen Komitee bestätigt worden. Im Hallen-Volleyball werden 2008 in Peking jeweils zwölf Frauen- und Männer-Teams um den Olympiasieg kämpfen, bei den Beach-Volleyballern jeweils 24 Teams. Titelverteidiger bei den Frauen ist China, bei den Männern Brasilien. Im Sand triumphierten in Athen Emanuel/Ricardo (BRA, Männer) und Walsh/May-Treanor (USA, Frauen).

Im Hallenbereich gibt es insgesamt drei Qualifikationschancen: Die erste ist der World Cup, der im November 2007 (Frauen: 2. bis 16. November, Männer: 18. November bis 2. Dezember) in Japan ausgetragen wird. Dort nehmen insgesamt zwölf Teams, die fünf Kontinentalmeister und Vizemeister, Gastgeber Japan sowie Teams per wild card teil. Die drei Erstplatzierten qualifizieren sich für Peking.

Als zweite Qualifikationsmöglichkeit existieren die fünf kontinentalen (Afrika, Asien, Europa, Nord- und Mittelamerika, Südamerika) Olympia-Qualifikationsturniere, die in der Periode 1. Dezember 2007 bis 15. Januar 2008 ausgetragen werden müssen. Nur der Sieger dieser Turniere ist in Peking dabei. Die letzten drei Tickets werden bei den Männern auf drei Vierer-Turnieren, bei den Frauen in einem Turnier mit acht Teams ausgespielt. Diese letzten Turniere müssen bis zum 8. Juni gespielt werden. China hat als Ausrichter der Olympischen Spiele bei Frauen und Männern einen Startplatz sicher.

Im Beach-Volleyball läuft die Olympia-Qualifikation vom 1. Januar 2007 bis 21. Juli 2008. Die in diesem Zeitraum erzielten besten acht Turnierergebnisse (Als Qualifikationsturniere gelten Turniere der World Tour, Weltmeisterschaften und Kontinentalmeisterschaften) fließen in die Olympia-Qualifikationsliste ein. Jede Nation kann sich maximal mit zwei Teams pro Geschlecht für Peking qualifizieren - zudem gibt es eine kontinentale Quote. D.h., dass beispielsweise das beste afrikanische Duo, welches nach Qualifikationspunkten eigentlich nicht dabei wäre, in Peking an den Start geht. Auch im Beach-Volleyball hat China einen Startplatz garantiert.

 

 

Deutschland - Kölnische Rundschau

 Dienstag, 27. Juni 2006

   www.rundschau-online.de 

Als Schulsport ungeeignet?

Dribbeln, Passen und Grätschen, hier eine Schwalbe, da ein Tritt in die Haxen. Das alles gehört doch genauso zum Fußball wie Schiedsrichter zu beschimpfen und gegnerische Fans anzupöbeln. Oder?

 

 

Hamburg - Harburger Rundschau

 Dienstag, 27. Juni 2006

   www.abendblatt.de 

Beachvolleyball: Schüler organisierten Turnier

EISSENDORF - Ganz ohne die Hilfe von Lehrern, Eltern oder anderen Erwachsenen haben die Schüler des Kreisschülerrats ein Beachvolleyballturnier organisiert. 150 Schülerinnen und Schüler aus 16 Mannschaften von sieben Harburger Schulen tummelten sich auf der Beachvolleyballanlage der FSV Harburg "In der Schlucht".

Im Endspiel siegte die Gesamtschule Harburg mit Richard Krahberg, Moritz Dankers, Lorenz Wascher und Jannick Neu 2:1 gegen das Immanuel-Kant-Gymnasium. Im "kleinen Finale" um Platz drei standen sich das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium und das Friedrich-Ebert-Gymnasium gegenüber. Außerdem dabei waren Teams des Heisenberg-Gymnasiums, des Gymnasiums Kirchdorf/Wilhelmsburg und des Gymnasiums Süderelbe.

Bei sonnigem und trockenem Wetter herrschte eine fröhliche Atmosphäre. Ausgelassen wurde die Stimmung beim Endspiel, in dem beide Teams von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern lautstark angefeuert wurden. Großen Jubel und Applaus gab es auch bei der Übergabe der Urkunden.

"Das Turnier ist sehr gut angekommen, und es kamen schon Anfragen, ob und wann ich das Turnier im nächsten Jahr wieder veranstalte", sagte die Kreisschülerrats-Vorsitzende Laura Krzywosinska vom Immanuel-Kant-Gymnasium.

ml

 

 

Norddeutschland - Pinneberger Zeitung

 Dienstag, 27. Juni 2006

   www.abendblatt.de 

VGE-Teams in Laboe auf Platz neun

ELMSHORN - Nach ihrer jeweils zweiten Niederlage beim Kategorie-1-Turnier am Kurstrand von Laboe beendeten zwei Teams mit Aktiven der VG Elmshorn die nach dem Double-Elimination-Modus ausgetragenen Konkurrenz auf dem neunten Platz. Bei den Frauen unterlagen Anja Svensson (VGE) und Partnerin Silke Niemeyer (VG Wiwa Hamburg) im entscheidenden Match Berit Naffin/Katharina Schulte (Adler Kiel) in drei Sätzen (12:15, 15:9, 11:15). Im Männerfeld zogen die Elmshorner Janis Jäger/Christian Proske gegen Stanislav Bakumovski (Olympia Berlin)/Sebastian Dollinger (Adler Kiel) mit 0:2 (10:15, 12:15) den kürzeren.

fwi

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Dienstag, 27. Juni 2006

   www.westline.de 

Krause wieder in der Bundesliga

-wis- Münster. Anja Krause kehrt in die Damenvolleyball-Bundesliga zurück. Die ehemalige Zuspielerin des USC Münster hat sich dem Liga-Konkurrenten VfB Suhl angeschlossen.

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Dienstag, 27. Juni 2006

   www.westline.de 

Pool-Play schmeckt Brink-Abeler nicht

Münster - Die Enttäuschung über das frühe Aus beim Weltserienturnier in Gstaad mussten die beiden münsterschen Beachvolleyballerinnen Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich nicht lange verdauen.

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel