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 Montag, 31. Juli 2006 

Lehmann/Sude und Krug/Urbatzka feiern Turniersieg
Männer: Aufholjagd wird belohnt
U18-Beach-EM: Bronze für DVV-Duo
Paris: Brink/Dieckmann werden Vierte
Zweites 0:3 gegen Serbien & Montenegro
Beier/Matthes: Letzte Konsequenz fehlt

Juli 2006

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Deutschland - Sportsandevents-News

 Montag, 31. Juli 2006

   

Lehmann/Sude und Krug/Urbatzka feiern Turniersieg

Qualifikanten Erdmann/Windscheif überraschend Dritte

Sie sind derzeit ganz klar die Besten auf der deutschen Beach-Volleyball Tour: Claudia Lehmann und Julia Sude haben am Wochenende beim siebten Turnier der Saison in Burg auf Fehmarn einmal mehr bewiesen, daß sie zu Recht das schwarze Trikot der Führenden des smart beach tour Rankings 2006 tragen. Obgleich sie am Samstag in all ihren Spielen über die volle Dreisatzdistanz gehen mussten, hatten „Klaus“ und „Juli“ auch am Sonntag noch genügend Puste, um sich im Finale gegen das Jugend-Nationalteam Katrin Holtwick und Ilka Semmler durchzusetzen. Am Ende hieß es für das 2006 neuformierte Beach-Duo 25:23 und 21:13.

„Das war einfach fantastisch. Die Zuschauer standen von Anfang an hinter uns. Das hat uns tierisch angespornt, alles zu geben und hier zu gewinnen“, freute sich Julia Sude über ihren zweiten Turniersieg der Saison. Dritte wurden die Siegerinnen der smart beach tour St. Peter-Ording, Ruth Flemig und Friederike Romberg.

Für eine faustdicke Überraschung sorgten Jonathan Erdmann und Stefan Windscheif. Am Freitag kämpften sich die beiden 18-jährigen noch durch die Qualifikation, am Sonntag belegten sie völlig unerwartet den dritten Platz. Gestoppt werden konnten die Youngsters erst im Halbfinale von den späteren Turniersiegern Daniel Krug und Mischa Urbatzka. Das sympathische Jugend-Nationalteam aus Kiel setzte sich schließlich in einem spannenden Finale mit 25:23 und 21:18 auch gegen die Favoriten Florian Huth/Stefan Uhmann durch.

Für Aktive und Veranstalter gibt’s nun ein paar Tage Pause. Nach drei Strandturnieren zieht die olympische Sportart zum Saisonendspurt in die Stadt: Vom 11. bis 13. August findet auf dem Neumarkt, mitten in die Kölner Innenstadt, das vorletzte Turnier der einzigen deutschen Ranglistenserie statt. Eine Woche später starten Deutschlands beste Beacher dann am Münchener Flughafen, um gegebenenfalls die letzten Ranglistenpunkte für das große  Saisonfinale Anfang September, die Deutschen smart Beach-Volleyball Meisterschaften 2006 in Timmendorfer Strand, zu erringen.

Informationen zur smart beach tour und den Deutschen smart Beach-Volleyball Meisterschaften 2006 unter www.smart-beach-tour.de.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 31. Juli 2006

   

Männer: Aufholjagd wird belohnt

3:2 gegen die Slowakei

Die DVV-Auswahl hat in der European League 2006 den zweiten Sieg gelandet und weist nun nach zwei Turnieren eine Bilanz von 2:4-Siegen auf. In ihrem letzten Spiel in Rotterdam drehte die Mannschaft von Bundestrainer Stelian Moculescu einen 0:2-Satzrückstand und gewann noch mit 3:2 (18-23-25, 25-23, 26-24, 15-8). Am kommenden Wochenende gastieren die deutschen Männer im Rahmen der European League in Zagreb/Kroatien, wo sie auf den Gastgeber, die Türkei und Griechenland treffen.

Startsechs: Dehne, Kromm, Holschen, Dünnes, Schwarz, Fischer, Libero: Späth, (Bakumovski leicht angeschlagen)

1. Satz: Bis zur 1. Auszeit hält das deutsche Team über 3-3, 5-5 und 6-6 mit. Dann über einen direkten Annahmefehler von Späth erstes Minibreak der Slowaken zur 8-6 Führung. In der Satzmitte bricht das deutsche Team in der Annahme ein: fast zwangsläufig auch im Angriff nicht effektiv, gerät die Mannschaft mit 9-16 in Rückstand. Auch eine Auszeit von Trainer Moculescu bei 8-13 vermag nichts zu ändern. Der 7-Punkte-Abstand bleibt der Mannschaft bis zum Satzende erhalten.

2. Satz: Die Mannschaft bäumt sich auf, verzeichnet in bei der 1. technischen Auszeit einen 7-8 Rückstand und kann bei 13-13 egalisieren. Timeout des slowakischen Trainers folgt. Bei 16-14 leichte Führung für das deutsche Team. Bis 21-21 ist der Satz offen, dann führt ein direkter Annahmefehler (Späth) zum 21-22 Rückstand und einer Auszeit. Bei 22-24 kurze Einwechslung von Günthör für Holschen, bei 23-24 kann sich das Team im Angriff nicht durchsetzen und muss bei einem erfolgreichen slowakischen Angriff das 23-25 hinnehmen.

3. Satz: Günthör kommt zu Beginn des Satzes ins Spiel, sorgt mit einem schönen Angriff für das 3-2. Ein Dehne-Abstauber sorgt für das erste Minibreak zum 5-3. Die Zwei-Punkte-Führung bleibt bis zur 1. techn. Auszeit erhalten. Ausgeglichenes Spiel – zwischenzeitlich eine Vierpunkte-Führung durch ein Günthör-Ass. Bei der 2. technischen Auszeit ist die 2-Punkte-Führung auf vier Punkte erweitert. Ein Aufschlagfehler, eine verpatzte Annahme und ein direkt in den Block gesetzter Angriff führen zum 18-18 Ausgleich. Moculescu reagiert mit einer Auszeit. Enges Spiel bis 23-23. Ein Holschen-Block sowie ein Dünnes- und ein Holschen-Angriff sorgen in der Schlussphase für ein positives Ende.

4. Satz: Guter Start mit 5-1 Punkten für das deutsche Team, dass aber dann bei 7-6 fast den Ausgleich hinnehmen muss. Führung bei 8-6. Der ganze Satz bleibt außerordentlich umkämpft – häufig kann ein kleiner 1-Punkt-Vorsprung nicht ausgebaut werden, weil ein Aufschlagfehler folgt. Bei 23-23 schöner Hinterfeld-Angriff über Kromm zum 24-23. Auch den 25. Punkt erledigt Kromm, das Satzende führt Günthör mit einem schön gesetzten Block herbei.

5. Satz: Frühes Minibreak zum 2-0 durch Kromm. Bei der 6-4 Führung des deutschen Teams führt ein slowakischer Aufschlagfehler zum 7-4 und ein mutiger Aufschlag von Schwarz zum 8-4. Gleich nach dem Seitenwechsel noch ein „Hammer“ von Schwarz und damit die 9-4 Führung. Das 11-6 erfolgt durch einen schönen Kromm-Lob – Auszeit für die Slowakei folgt. Günthör und Dünnes sorgen in der Schlussphase für Druck und eine schnelle Reaktion von Günthör (Abstauber nach schwacher Annahme der Slowakei) für das Spielende.

Fazit: Die Mannschaft hat sich selbst „aus dem Sumpf“ gezogen, in den sie zu Spielbeginn hineingeraten war. Ob es die ungewohnte Spielzeit (12.00 Uhr) war, ob der Gegner unterschätzt wurde, ob man schon an die Heimreise dachte – keiner konnte hernach so recht erklären, wie der Leistungseinbruch im 1. Satz zustande kam. Es schien, als würden alle Fehler, die sonst über einen ganzen Satz verstreut sind, kompakt im mittleren Teil des Satzes begangen. Bemerkenswert dann jedoch das Aufbäumen der Mannschaft, welche den ersten Satz abhaken wollte und schon im 2. Satz fast die Wende geschafft hatte. Auch nach dem 0-2 Rückstand gute Moral im Team – dies führte dann letztendlich zum Sieg. Spielerische Glanzpunkte fehlten. Gute Regie von Zuspieler Dehne, der im Aufschlag nicht ganz so wirkungsvoll war wie in der Partie gegen die Niederlande. Stärkster Angreifer Robert Kromm (69%), der zwar in der Annahme erneut leichte Probleme hatte, aber vieles nach einem hohen Zuspiel auch wieder ausbügelte. Hervorragender Wert auch für Günthör in der Mitte, der mit 67% im Angriff glänzen konnte.

Insgesamt zeigte sich das deutsche Team am 2. EL-Wochenende von einer sehr positiven Seite: mit den Siegen gegen Griechenland und der Slowakei sowie dem Fünfsatzspiel gegen die Niederlande ist man nun in der Tabellenmitte in der Nähe zu einem „Final Four“ Platz. Am nächsten Wochenende in Zagreb wird sich zeigen, ob das Team steigerungsfähig ist und ob man dann in Berlin am letzten Wochenende den Sprung ins Finalturnier schafft.

Stimmen

Bundestrainer Stelian Moculescu: „Positiv ist, dass wir mal nach einem 0-2 Rückstand haben 3-2 gewinnen können. Wir haben im ersten Satz einfach schlecht aufgeschlagen und haben auch schlecht angenommen – da kann sich kein Spiel entwickeln. Immerhin hat die Mannschaft Charakter gezeigt und ist dann nach dem knappen 3. Satz doch gut ins Ziel gekommen. Zusammenfassend muss ich sagen, dass wir bislang eigentlich nur ein schlechtes Spiel – das gegen die Spanier – gesehen haben. Die jungen Spieler sind, das hat sich gezeigt, aufnahmefähig und ich bin nicht unzufrieden. Das Team ist doch „fest“ geworden.“

Mannschaftsführer Frank Dehne: „Wir haben furchtbar angefangen, die Aufschläge klappten nicht, die Annahme kam nicht und ich wusste kaum was ich machen sollte. Kaum Optionen. Wenn die Annahme steht, kann man spielen – aber so!? Schließlich sind wir dann über Kampf ins Spiel gekommen und haben uns – und das rechne ich den jungen Burschen bei uns hoch an – als Team präsentiert. Wenn man so angefangen hat wie heute und dann alles dreht, muss man zufrieden sein.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 31. Juli 2006

   

U18-Beach-EM: Bronze für DVV-Duo

Melanie Iwansky/Stephanie Koszowski (USC Konstanz/FT Adler Kiel) haben bei der U18-Beach-EM in Bratislava/Slowakei die Bronzemedaille gewonnen: Im kleinen Finale besiegten sie die Polinnen Brzostek/Kurek mit 2:1 (21-13, 20-22, 15-7). Den Finaleinzug hatten sie gegen die Niederländerinnen Remmers/Stiekema mit 1:2 (26-24, 16-21, 9-15) verpasst. Es war die einzige Niederlage für Iwansky/Koszowski im Turnierverlauf. Die Niederländerinnen sicherten sich anschließend auch den Titel in einem rein holländischen Finale.

Die anderen deutschen Duos konnten nicht in den Medaillenkampf eingreifen und belegten folgende Plätze: Rasmus Mumme/Finn Dittelbach (Eimsbütteler TV/TSV Husum) wurden Siebte, Saskia Hippe/Marika Steinhauff (Köpenicker SC/VC Olympia Berlin) belegten Platz neun, und Toni Helmuth/Rene Einbrodt (beide TSC Berlin) kamen als 13. an.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 31. Juli 2006

   

Paris: Brink/Dieckmann werden Vierte

70 Minuten dauerte der Kampf um Platz drei beim Grand Slam in Paris, am Ende hatten die Olympiasieger aus Brasilien das bessere Ende: Julius Brink/Christoph Dieckmann mussten sich in einem furiosen Spiel Emanuel/Ricardo mit 1:2 (14-21, 29-27, 14-16) geschlagen geben.

Erneut lieferten sie aber ein Klasse-Turnier ab, in dem sie nur gegen die Weltmeister Marcio Araujo/de Jesus Magalhaes (BRA), die ihren dritten Turniersieg in Folge feierten, und die Olympiasieger verloren. Der Lohn waren 560 Weltranglistenpunkte und 17.700 US Dollar.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Montag, 31. Juli 2006

   www.volleyballer.de 

Zweites 0:3 gegen Serbien & Montenegro

Auch das zweite von drei Länderspielen gegen Serbien & Montenegro ging für die deutschen Junioren ohne Satzgewinn verloren: Beim 0:3 23-25, 19-25, 20-25) zeigte sich die Mannschaft von Bundestrainer Manfred Steinbeißer zwar verbessert, „Serbien & Montenegro ist jedoch noch deutlich besser“, so der Bundestrainer.

Der hatte seine Formation im Vergleich zum ersten Spiel auf zwei Positionen verändert – ohne jedoch am Ergebnis etwas ändern zu können.

 

 

Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten

 Montag, 31. Juli 2006

   www.dnn-online.de 

Beier/Matthes: Letzte Konsequenz fehlt

Dresden. Ein paar Tränen kullerten bei Heike Beier und Anne Matthes nach dem letzten Spiel auf der Smart-Beach-Tour schon. Die beiden DSC-Volleyballerinnen beendeten am Samstag mit einem neunten Platz auf Fehmarn eine durchaus erfolgreiche Saison im Sand. 

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel