News

 Montag, 07. August 2006 

Jugend männlich: Sieg beim Acht-Nationen-Turnier
European League: Niederlage gegen Kroatien
Pohl/Rau müssen in Luzern in die Loserrunde
FTSV Straubing: Neue Angreiferinnen
U20-DM: Bewegung in den Meldelisten
Luzern: Des einen Leid, des anderen Freud
US-Boys gewinnen "wichtigstes Turnier des Jahres"
Zu erfolgreich: Pohl/Rau können nicht feiern
Teresa Mersmann ist Deutsche Meisterin

August 2006

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Deutschland - DVV-News

 Montag, 07. August 2006

   

Jugend männlich: Sieg beim Acht-Nationen-Turnier

Die männliche Jugend-Nationalmannschaft hat das Acht-Nationen-Turnier in Uppsala/Schweden gewonnen: Die Mannschaft von Bundestrainer Stewart Bernard gewann das Finale gegen Belgien mit 3:1 (22-25, 26-24, 25-20, 25-21). Im Halbfinale hatte die deutsche Mannschaft Frankreich mit 3:2 besiegt und blieb damit als einzige Mannschaft im gesamten Turnier ungeschlagen.

„Es war ein schönes und schweres Spiel. Meine Mannschaft hat im gesamten Turnierverlauf eine gute Leistung gezeigt, alle Spieler bekamen ihre Einsätze, was zeigt, dass wir eine gute Breite haben“, sagte Bundestrainer Stewart Bernard nach dem Finale.

Der erste Satz verlief ausgeglichen, ehe sich die Belgier kurz vor Ende entscheidend absetzen konnten. Im zweiten Satz schien alles auf eine Vorentscheidung für Belgien hinzudeuten, denn die Belgier führten bereits mit 20-15. Doch die deutsche Mannschaft kämpfte sich zurück, gewann den zweiten Satz in der Verlängerung und war von da an tonangebend.

Nach dem Acht-Nationen-Turnier folgen in diesem Jahr noch Turnierteilnahmen in Polen (August) und Österreich (September). Vom 4. bis 8. Januar 2007 tritt die Mannschaft in der EM-Qualifikation in Nitra/Slowakei an, wo sie mit den Teams aus der Slowakei, Finnland, Belgien, Dänemark und Luxemburg um zwei Plätze für die EM-Endrunde kämpft.

Der deutsche Kader in Uppsala: Santino Rost, Dennis Kaliberda, Ricardo Galandi, Lucas Arlt, Christian Fromm (alle Zurich Team VC Olympia Berlin), Alexander Schneider, Felix Isaak, Johann Schumacher (alle Volleyball-Internat Frankfurt), Simon Quenzer, Fabian Kohl (beide Volley YoungStars Friedrichshafen), Lukas Bauer, Jonas Umlauft (beide VC Olympia Kempfenhausen)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 07. August 2006

   

European League: Niederlage gegen Kroatien

Aber das Team freut sich auf Berlin

Im dritten Spiel in Zagreb (Kroatien) mussten sich die DVV-Männer am Sonntagabend mit 1:3 (23:25, 20:25, 25:22, 22:25) den Gastgebern geschlagen geben. Damit rangieren sie nach drei von vier Vorrundenturnieren auf Platz vier, haben aber nach wie vor gute Chancen die Finalrunde zu erreichen

Zum Abschluss des dritten Vorrundenturniers der European League in Zagreb (Kroatien) mussten die deutschen Volleyballler nun doch noch eine Niederlage hinnehmen. Gegen die Gastgeber verloren sie mit 1:3 (23:25, 20:25, 25:22, 22:25), mussten sich dabei aber nicht nur mit den Kroaten, sondern auch den Schiedsrichtern auseinandersetzen. „Ich bin stinksauer“, sagte Bundestrainer Stelian Moculescu nach der Partie. „Die Schiedsrichterleistung war alles andere als gut. Was machen die hier erst, wenn es wirklich um etwas geht?“

Im dritten Turnierspiel schickte der Coach wieder eine neue Aufstellung auf das Feld – es begannen Frank Dehne im Zuspiel, Christian Pampel auf der Diagonalen, Marcus Popp und Björn Andrae im Außenangriff, Ralph Bergmann und Stefan Hübner in der Mitte sowie Thilo Späth auf der Liberoposition. Allerdings gelang es ihnen nicht, wie gewohnt mit dem Aufschlag Druck auszuüben. Im Gegenteil: Während die Deutschen mit zahlreichen Fehlern servierten, schlugen die Kroaten effektiv auf und erschwerten damit den Spielaufbau von der Annahme über das Zuspiel bis hin zum Angriff enorm.

Moculescu reagierte und brachte Jochen Schöps für Pampel sowie Robert Kromm für Popp. Nach 0:2-Satzrückstand rappelte sich die neue Formation noch einmal auf und verkürzte auf 1:2. Im vierten Abschnitt aber agierten die Kroaten wieder besser und sicherten sich den Satz- und Spielgewinn. „Eigentlich ist der Aufschlag unsere Stärke, aber das konnten wir heute nicht zeigen“, sagte Kapitän Frank Dehne. „Ich denke, dass war der entscheidende Punkt.“

Punktbeste Spieler auf deutscher Seite waren Björn Andrae (13 Punkte), Jochen Schöps (12 Punkte) und Robert Kromm (8 Punkte). Zudem stehen sieben Blockpunkte, eine Angriffsquote von 46 Prozent, eine Annahmequote von 65 Prozent sowie acht Aufschlagpunkte bei insgesamt 17 Fehlern zu Buche. Nach drei von vier Vorrundenturnieren rangieren die DVV-Männer hinter den Niederlanden, Kroatien und Griechenland auf dem vierten Platz.

Am Montagmorgen kehrt die deutsche Auswahl nach Deutschland zurück, um sich in Kienbaum auf das Turnier in Berlin vorzubereiten. Hier treffen sie am Freitag (11. August, 20 Uhr) auf Estland, am Samstag (12. August, 20 Uhr) auf Kroatien sowie am Sonntag (13. August, 19 Uhr) auf die Niederlande. „Wir freuen uns schon darauf, in Berlin zu spielen“, sagte Andrae. „Dort wollen wir zeigen, was wir können und die Finalrunde klarmachen.“

Conny Kurth

 

 

Deutschland - Volleyball Magazin

 Montag, 07. August 2006

   www.volleyball.de 

Pohl/Rau müssen in Luzern in die Loserrunde

Stephanie Pohl und Okka Rau müssen beim mit 100.000 Euro dotierten Swiss Masters der Beachvolleyballer in die Loserrunde. Das Duo vom Hamburger SV verpasste auf dem KKL Europaplatz in Luzern den direkten Einzug ins Halbfinale durch ein 0:2 (17:21, 17:21) gegen die starken Nowegerinnen Nila Hakedal und Ingrid Toerlen. 

Während sich Sara Goller und Laura Ludwig (Hertha BSC Berlin) ebenfalls noch in der Loserrunde und damit im Wettbewerb befinden, sind Michaela Eckl und Mireya Kaup (Sonthofen) nach zwei schnellen Niederlagen ausgeschieden.

fex

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Montag, 07. August 2006

   www.volleyballer.de 

FTSV Straubing: Neue Angreiferinnen

(gk). In rund zwei Monaten beginnt für den Volleyball-Regionalligisten FTSV Straubing die neue Saison und seit dem Wochenende ist der Kader für die Saison 2006/07 so gut wie komplett. Denn mit Ludmila Chvatalova und Kamila Sinkulova haben sich zwei erfahrene Angreiferinnen dem FTSV angeschlossen. Einzig für die Zuspielerposition suchen die Straubingerinnen nun noch eine gute Lösung.

Die beiden Tschechinnen kommen quasi im Doppelpack nach Straubing. Beide spielten in der vergangenen Saison noch für ihren Heimatverein Slavia Pilsen in der 1. Division in Tschechien (2. Liga). Kamila Sinkulova wurde dabei als Ersatz für Mittelblockerin Laura Benzing geholt. Die 1,85m große Mittelblockerin spielte unter anderem bereits für den VC Tirol Innsbruck in der Österreichischen Bundesliga. Die 23-jährige wurde vom FTSV in den vergangenen Wochen mehrfach getestet und für gut befunden. Vor allem ihre Stärke im Block überzeugte dabei die Verantwortlichen des Straubinger Regionalligisten. Ihr Ziel ist es „mit dem FTSV gute Spiele abzuliefern und eine gute Rolle in der Regionalliga zu spielen“. Das Team ist Kamila bereits ans Herz gewachsen: „Die Mädels sind echt nett und es macht Spaß mit Ihnen zu spielen.“ Die Gäubodenstadt selbst hat es ihr ebenfalls bereits angetan. „Der Stadtplatz mit seinen Cafes ist sehr schön und auf das Volksfest freue ich mich schon jetzt. Die Mädels haben mir erzählt, dass das viel besser als das Bürgerfest sein soll, und das hat mir schon sehr gut gefallen.“

Die zweite Neue im Team des FTSV, Ludmila Chvatalova fühlt sich ebenfalls sehr wohl in Straubing und hat bei den Testspielen am vergangenen Samstag gegen die Bayern Auswahl bereits ihre Qualitäten als Führungsspielerin unter Beweis gestellt. Die 24-jährige Außenangreiferin spielte bislang nur in Tschechien, wobei sie es mit ihrem Gardemaß von 1,87m bereits auch zu Einsätzen in der Extraliga gebracht hat (Stresovice Prag). Auch ihr Ziel für die kommende Saison ist es in der Regionalliga vorne mitzuspielen und wenn möglich den direkten Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga mit dem FTSV zu schaffen.

Neues gibt’s auch von der Trainerbank beim FTSV zu berichten. Der bisherige Cheftrainer und Coach Wolfgang Schellinger wird sich in Zukunft verstärkt um die Jugend kümmern und das Training gemeinsam mit seinem bisherigen Co Albertos Matias und Andrea Grüll leiten. Grüll wird künftig das Coaching des Regionalligateams übernehmen.

Ihr Team steht bereits zu großen Teilen, einzig eine Zuspielerin sucht der FTSV noch. Eine Lösung für diese Position soll jedoch in den kommenden Wochen gefunden werden. Der restliche Kader des FTSV konnte am vergangenen Samstag jedoch bereits unter Beweis stellen, dass er in der Regionalliga eine gute Rolle spielen kann. Gegen die Bayernauswahl lieferten sich die Damen von Coach Andrea Grüll zwei spannende und hochklassige Matches. Mit wechselnden Besetzungen auf Seiten des FTSV konnte man am Ende des Tages in der Statistik ein ausgeglichenes Satzverhältnis notieren. Bei den Spielen testete Grüll unter Anderem verschiedene Zuspieloptionen (Heike Lüdeking, Michaela Formankova und Stephanie Frankl). „Alle drei haben gut gespielt“, freute sich Grüll am Ende des Tages. Die Trainerin hatte außerdem zahlreichen jungen Nachwuchsspielerinnen Einsatzchancen gegeben.

Au-Pair Familie für Formankova gesucht

Ob in der kommenden Saison Außenangreiferin Michaela Formankova weiter für den FTSV am Netz stehen wird hängt noch davon ab, ob die Verantwortlichen des Straubinger Regionalligisten einen Au-Pair-Platz für die 19-jährige finden. „Wir sind derzeit auf der Suche, haben aber leider noch nichts gefunden“, so der Medienbeauftragte des FTSV, Georg Kettenbohrer. „Sollte sich eine Familie finden, dann würde uns das für Forma sehr freuen.“ Interessenten können sich beim FTSV melden (Tel. 0160-44 31 316 oder e-mail: volleyfans@ftsvstraubing.de). Formankova zeigte bei den Testspielen gegen die Bayern Auswahl als Zuspieler und Libero eine ansprechende Leistung und würde gut ins Straubinger Team passen.

Helfer für Beachvolleyballevent King & Queen of the Beach gesucht

Die Organisatoren des King & Queen of the Beach vom 24.-27. August im Straubinger Gäubodenpark suchen noch ehrenamtliche Helfer für die Durchführung der Veranstaltung. „Zu tun gibt es an den Turniertagen jede Menge“, so der Medienbeauftragte des FTSV, Georg Kettenbohrer. „Wir sind über jede helfende Hand froh, angefangen von Ballmädchen, bis hin zum Auf- und Abbau der Eventfläche.“ Interessierte können sich telefonisch unter der Nummer 0160-44 31 316 oder via e-mail: kettenbohrer@king-and-queen.eu melden.

Georg Kettenbohrer

 

 

Deutschland - FT Adler Kiel-News

 Montag, 07. August 2006

   

U20-DM: Bewegung in den Meldelisten

Nils Rohde in Kiel-Schilksee nicht am Start, Kieler Mädchen in Favoritenrolle

Wenige Tage vor dem Beginn der Deutschen Meisterschaft U20 im Beach-Volleyball gab es nochmal Bewegung in den Zulassungslisten. Nils Rohde (FT Adler Kiel) wurde an der Seite von Florian Malescha (TSV Unterhaching) neben für die U20-Europameisterschaft vom 17.-20.08. in der Slowakei nominiert und wird nicht in Kiel-Schilksee an den Start gehen. Derweil schieben sich die Mädchen aus Kiel immer mehr in die Favoritenstellung im Kampf um die Medaillen.

Sarah Eichler und Katharina Hinrichsen (VC Adler Kiel/ FT Adler Kiel) führen punkgleich mit Sächsischen Duo Heinemann/Schumacher die Setzliste an, gefolgt von der U18-Bronzemedaillengewinnerin Stephanie Koszowski (FT Adler Kiel) mit Partnerin Levke Spinger (MTV Heide). Und auch Berit Naffin und Susanna Wigger (beide FT Adler Kiel) haben als fünfte der Setzliste aussichtsreiche Chancen, in dem 24er-Teilnehmerfeld die Runde der besten acht Teams zu erreichen. "Es wäre schön, wenn die Mädchen dem Heimatsand unter den Füßen und dem Heimpublikum im Rücken den Sprung aufs Treppchen schaffen könnten," blickt Organisator Daniel Sattler dem Auftritt der Lokalmatadoren entgegen.

Bei den Jungen wird das einzig verbliebene Kieler Team, die U18-Spieler Julian Brave/ Lars Rohde (beide FT Adler Kiel) wahrscheinlich nicht in die Medaillenränge eingreifen können. Sie wollen aber das Feld ebenso aufmischen wie die beiden U18-Nationalspieler Finn Dittelbach (TSV Husum) und Rasmus Mumme (Eimsbütteler TV), die mit einem siebten Platz von der U18-Europameisterschaft zurückgekehrt sind. "Bei den Jungs haben mindestens 5 Teams Chancen auf den Titel," glaubt Sattler. Darunter befinden sich u.a. auch Tobias Kook und Oliver Utermöhl (Oststeinbeker SV/ VC Norderstedt), die im letzten Jahr Platz 4 belegten und am letzten Samstag mit Platz 2 beim DVV-Kategorie I-Turnier in Heide eine starke Form unter Beweis stellten. Da alle Medaillengewinner des letzten Jahres altersbedingt nicht mehr am Start sind, wird es auf jeden Fall einen neuen neuen Meister geben.

Die Titelkämpfe werden am Donnerstag, 10.08. um 09.00 Uhr durch den Sportreferenten der Landesregierung, Dieter Jöhnk, sowie die Leiterin des Sportamtes der Landeshauptstadt Kiel, Birgit Lucht, eröffnet. Gespielt wird am Donnerstag und Freitag jeweils ab 09.30 Uhr bis ca. 20.00 Uhr. Am Samstag startet die Endrunde der besten 8 Teams um 10.00 Uhr. Abschluss am Sonntag bilden die Halbfinal- (ab 09.30 Uhr) und Finalspiele (ab 13.30 Uhr). Der Eintritt auf der knapp 500 Personen fassenden Tribüne ist frei.

Daniel Sattler

 

 

Deutschland - Eurobeach-News

 Montag, 07. August 2006

   

Luzern: Des einen Leid, des anderen Freud

Die Knieverletzung von Markus Egger eröffnet den Konkurrenten neue Möglichkeiten ­ Pohl/Rau müssen beim Swiss Masters in die Loserrunde

Zürich/Luzern, 06. August 2006: Oft ist der Sport ein Spiegelbild des richtigen Lebens. Auch, wenn es um die alte Weisheit geht, nach der des einen Leid des anderen Freud ist. So können die Konkurrenten von der Knieentzündung des Schweizers Markus Egger profitieren und sich mit gesteigerten Chancen in das Rennen um die beiden smart forfour stürzen, mit denen die smart european ranking leader am Ende dieser Spielzeit ausgezeichnet werden.

Noch führen Egger und sein Partner Martin Laciga die Rangliste an, doch weil Laciga nun mit Interimspartner David Wenger, seines Zeichens Studenten-Weltmeister, antreten muss und deshalb Punkte einbüßen wird, steigen die Chancen der Konkurrenten. Allen voran die der Niederländer Reinder Nummerdor und Richard Schuil, die als Zweite in Lauerstellung sind.

Aber auch die beiden deutschen Teams Koreng/Matysik und Brink/Dieckmann haben noch Chancen, sich auf der fünften Station der NESTEA European Championship Tour in Luzern und beim NESTEA European Championship Final in Den Haag die heiß begehrten Autos zu schnappen. “Es wird allerdings äußerst schwer für uns, die Konkurrenz noch abzufangen“, sagt Christoph Dieckmann, der mit Partner Julius Brink im smart european ranking derzeit auf Position vier notiert wird. “Die Holländer sind uns doch schon um einiges enteilt.“ Im am Montag beginnenden Hauptfeld werden es die Favoriten unter anderem mit den Teams Klemperer/Schneider (Deutschland), Biza/Kubala (Tschechische Republik), Herrera/Mesa (Spanien), und Kalinin/Kolodinsky (Russland) zu tun bekommen, die sich auf den Side Courts im Badi Kriens in der Qualifikation für höhere Aufgaben empfahlen.

Bei den Frauen ist die Ausgangsposition im Kampf um die beiden smart forfour. Satte 660 Punkte Vorsprung haben sich Stephanie Pohl und Okka Rau nach drei Siegen in Folge erschmettert. Auch beim Swiss Masters auf dem KKL Europaplatz lief es für die beiden Deutschen am Anfang mit zwei Siegen nach Plan: Allerdings taten sich Pohl/Rau im ersten Spiel gegen die Qualifikantinnen Annalea Hartmann und Karin Trüssel aus der Schweiz enorm schwer. Einen Tag, nachdem sie beim Grand Slam in Klagenfurt (Österreich) den dritten Platz errungen hatten, mussten sie gleich wieder in Luzern ran.

Um halb zwei in der Nacht war das Duo aus Hamburg im Hotel angekommen, um neun Uhr hieß es antreten auf dem Centre Court. Ein harter Gang, der Tribut kostete: Bei 2:7 im dritten Satz waren Pohl/Rau am Rande einer Niederlage, bevor es ihnen gelang, das Blatt mit einer Energieleistung noch zu wenden und die Partie mit 2:1 (19:21, 21:16, 15:12) zu gewinnen. “Wir waren sehr müde“, sagte Okka Rau, “und dann hat es noch geregnet. Das sind keine Bedingungen, die man sich wünscht.“

Später traten die Ranglistenersten stärker auf und gewannen gegen die Russinnen Alexandra Shiryaeva/Natalia Uryadova. Gegen die Norwegerinnen Nila Hakedal und Ingrid Toerlen gab es beim Spiel um den Einzug ins Halbfinale dann jedoch einen Rückschlag. Gut für die Griechinnen Vassiliki Arvanity und Vassiliki Karadassiou. Sie wollen ihre Chance wahren, nach 2005 zum zweiten Mal in Folge die beiden smart forfour zu gewinnen. Die Titelverteidiger sind als zweites ungeschlagenes Team auf direktem Wege ins Halbfinale des Swiss Masters eingezogen. In ihrer Auftaktbegegnung schlugen die Europameister die Französinnen Deborah Giaoui/Mathilde Giordano mit 2:0 (21:14, 24:22), gewannen danach mit 2:0 (22:20, 21:19) gegen ihre griechischen Konkurrentinnen Efthalia Koutroumanidou/Maria Tsiartsiani, um später mit einem 2:0 (21:14, 21:17) gegen Lenka Felbova und Petra Novotna (Tschechische Republik) den Sprung unter die besten vier zu schaffen. Stephanie Pohl und Okka Rau dürften also gewarnt sein: Ihre Verfolger warten nur auf eine Schwäche, um Boden gut zu machen.

 

 

Österreich - Kleine Zeitung

 Montag, 07. August 2006

   www.kleine.at 

US-Boys gewinnen "wichtigstes Turnier des Jahres"

Erster US-Herren-Sieg seit drei Jahren - Emanuel/Ricardo zum jeweils siebenten Mal im Finale.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 07. August 2006

   www.abendblatt.de 

Zu erfolgreich: Pohl/Rau können nicht feiern

KLAGENFURT/LUZERN - Natürlich hätten wir nach diesem Erfolg gern ein bisschen gefeiert, doch wir wollen ja unbedingt noch die beiden Smarts gewinnen." Stephanie Pohl (28) und Okka Rau (29), Deutschlands beste Beachvolleyballerinnen, haben den dritten Platz beim Weltserienturnier im österreichischen Klagenfurt nur kurz genießen können. Zweieinhalb Stunden nach dem 2:0-(21:19, 21:15)-Sieg am Sonnabendnachmittag über die griechischen Europameisterinnen Karadassiou/Arvaniti im kleinen Finale flogen die beiden HSV-Profis weiter nach Luzern.

In der Schweiz gilt es für die Olympiafünften von Athen 2004, ihre komfortable Führung in der europäischen Rangliste zu behaupten. Den Siegerinnen der kontinentalen Serie werden im September zwei Kleinwagen vor die Tür gestellt. Nach zwei Erfolgen am Sonntag verloren Pohl/Rau am Abend gegen die Norwegerinnen Hakedal/Törlen 0:2 und müssen heute in die Verliererrunde. "Wir waren am Ende müde", meinte Stephanie Pohl. Die vergangenen drei Veranstaltungen der Europa-Tour in Hamburg, Moskau und Valencia hatte das Duo gewonnen.

Der dritte Platz am Sonnabend in Klagenfurt war nach demselben Rang Mitte Juni 2005 in Mailand der bisher größte Erfolg der Hamburgerinnen auf der Weltserie, 22 100 Dollar Preisgeld stellten zudem die bislang höchste Prämie dar. Die einzige Niederlage erlitten Pohl/Rau im Halbfinale mit 0:2 (18:21, 21:23) gegen die WM-Zweiten Juliane Felisberta/Larissa Franca. Die Brasilianerinnen verloren das Endspiel gegen Wang/Tian Jia aus China 1:2 (22:20, 16:21, 11:15).

"Wir sind jetzt mit der absoluten Weltklasse auf Netzhöhe", freute sich Okka Rau nach dem dritten Halbfinal-Einzug auf der Welttour in Folge. Und Partnerin Stephanie Pohl ergänzte: "Wir spielen viel konstanter, gehen inzwischen weit selbstbewusster in die Begegnungen mit den brasilianischen, chinesischen und amerikanischen Topteams, und andererseits haben wir uns bei denen einen gewissen Respekt erspielt."

Noch vor knapp sieben Wochen sah das anders aus. Beim Weltserienturnier in Gstaad (Schweiz) mussten Pohl/Rau nach schwächeren Resultaten und Turnierabsagen erstmals nach drei Jahren wieder in die Qualifikation - und scheiterten. "Das war ein kritischer Moment in diesem Jahr", gesteht Stephie Pohl, "wir haben aber weiter an uns geglaubt, weil wir zuvor viele starke Spiele abgeliefert hatten. Es ist in einer langen Saison die Kunst, mit schwächeren Ergebnissen, die immer vorkommen, gut umzugehen."

Dem Tiefpunkt folgte der Höhenflug. Mit einer ungewohnten Konstanz schlugen sich Pohl/Rau in der Weltrangliste bis auf Platz neun nach vorn.

rg

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Montag, 07. August 2006

   www.westline.de 

Teresa Mersmann ist Deutsche Meisterin

Bostalsee - Während Münsters Beachvolleyballerinnen Hella Jurich und Rieke Brink-Abeler derzeit in die Weltspitze vorstoßen, zeigt sich auch der USC-Beach-Nachwuch erfolgreich: Teresa Mersmann hat gemeinsam mit ihrer Partnerin Mareen Terwege (TuB Bocholt) die Deutschen Meisterschaften der U18 in Bostalsee gewonnen.

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel