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 Montag, 14. August 2006 

European League: DVV-Männer verpassen Finalrunde
Kroatien sichert sich Platz in Finalrunde
U23-EM: Pompe/Uhmann gewinnen Silbermedaille
Goller/Ludwig neue Europameister
Köln: Beide Titel an Berliner Teams
Olympiasieger Ricardo/Emanuel gewinnen in Polen
U20-DM: Alle VC90-Jungenteams in TOP 8
Ran ans Netz!
Nationalteams machen Turniersieg unter sich aus
Zautys in Köln Neunte

August 2006

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Deutschland - DVV-News

 Montag, 14. August 2006

   

European League: DVV-Männer verpassen Finalrunde

Die deutschen Männer haben die Qualifikation für die Finalrunde der European League 2006 verpasst: In Berlin unterlagen die Spieler von Bundestrainer Stelian Moculescu vor 1.800 Zuschauern in einem packenden Match Tabellenführer Niederlande mit 2:3 (25-19, 23-25, 25-19, 22-25, 11-15). Es war im Wettbewerb das dritte 2:3 gegen den in zwölf Partien ungeschlagenen Tabellenführer der European League, der bei der Finalrunde am 19./20. August in Izmir/Türkei gegen Kroatien, Griechenland und die Türkei Favorit ist. Punktbeste Spieler waren Christian Pampel (21) auf deutscher Seite und Guido Görtzen auf niederländischer (20).

Die DVV-Männer begannen mit Simon Tischer im Zuspiel, Christian Pampel auf der Diagonalposition, Stefan Hübner und Norbert Walter im Mittelblock, Björn Andrae und Marcus Popp im Außenangriff und Thilo Späth als Libero.

Hollands Coach Peter Blangé stellte Nico Freriks, Michael Olieman, Guido Görtzen, Jeroen Rauwerdink, Jario Hooi, Wytze Kooistra und Richard Rademaker dagegen.

1. Satz
Die deutsche Mannschaft feierte einen gelungenen Start in den Auftaktsatz: Ein Block von Stefan Hübner, eine gute Feldverteidigung von Simon Tischer und ein Ass von Christian Pampel brachte den Gastgeber früh in Führung (6-2). Doch zwei Aufschlag-Asse von Guido Görtzen und Wytze Kooistra ließen die Niederländer wieder heran kommen (7-6), ehe zwei Aufschläge von Zuspieler Tischer dafür sorgten, dass der Vier-Punkte-Vorsprung wieder hergestellt wurde (10-6). Björn Andrae nutzte den Punktball knallhart per Diagonalangriff. „Beacher“ Marcus Popp machte mit einem gefühlvollen Roller über den niederländischen Block einen weiteren wichtigen Punkt aus schwieriger Lage, Norbert Walter punktete per „Hammer“ über die Mitte – der Vorsprung hielt (16-12). Ein starker Aufschlag von Nico Freriks, den Andrae nicht unter Kontrolle brachte, sowie ein Ass von Jeroen Rauwerdink – es hieß nur noch 17-16. Doch Walter sorgte per „Monsterblock“ gegen Görtzen für ein kleines Punktepolster, ehe Tischer nochmals den Routinier der Niederländer blockte (20-17). Als Hübner sich Kooistra „pflückte“ und Pampel ein Ass servierte, war die Vorentscheidung gefallen (22-17). Blangé versuchte zwar noch mit einem Zuspielerwechsel alles und brachte Hendrik van Gendt, doch Hübner blockte ein zweites Mal Kooistra. Görtzen beendete den Satz per Netzaufschlag (25-19).

2. Satz
Blangé beließ van Gendt auf dem Feld, und die Niederländer erwischten den besseren Start, weil sie stark in der Block- und Feldabwehr agierten (4-6). Ein Abstimmungsfehler zwischen van Gendt und Hooi brachte den Ausgleich, ein Angriff von Andrae auf den Gäste-Block die deutsche Führung (7-6). Doch die Niederländer konterten und blockten mit Kooistra und Görtzen zwei deutsche Angriffe (Popp und Pampel) erfolgreich (10-12). In dieser Phase fanden die deutschen Aufschläge zu selten ihr Ziel, sodass die Niederländer keine Probleme hatten, den Vorsprung zu halten. Nach einem deutschen Missverständnis hieß es bei der zweiten technischen Auszeit (13-16). Das Spiel blieb auf hohem Niveau und wurde von beiden Teams – wie immer, wenn es GER-NED heißt – sehr intensiv geführt. Doch die deutsche Mannschaft kam nicht näher heran, Bundestrainer Stelian Moculescu wechselte Robert Kromm für Popp ein (16-20). Dann folgte Schöps für Tischer und Frank Dehne für Pampel. Das zeigte Wirkung, die deutsche Mannschaft verkürzte nach zwei Fehlern der Niederländer auf 21-22. Es blieb eng, doch Rauwerdink sorgte per schönem Longline-Angriff für zwei Satzbälle der Niederländer. Den ersten wehrte der Gastgeber noch ab, doch beim zweiten wurde ein Netzfehler der deutschen Mannschaft zum Verhängnis (23-25).

3. Satz
Moculescu schickte wieder seine Startformation ins Rennen, und die spielte vom ersten Punkt an stark. Nach starker Block- und Feldabwehr sowie konsequentem Punktballspiel ging die deutsche Mannschaft mit 6-3 in Führung. Doch ein verschlagener Angriff von Hübner sowie ein Ass von Görtzen bedeuteten Gleichstand (6-6). Nach einem Angriffsfehler Pampel lagen die Niederländer kurz in Führung, zwei Blocks durch Hübner ließen wieder die deutschen Männer jubeln (12-10). Blangé wechselte seine Diagonalangreifer und brachte Kristian van der Wel für Olieman, doch zunächst blieben die Deutschen mit Pampel per Ass weiter am Drücker (14-11). Beide Teams gingen viel Risiko im Aufschlag, aber vor allem die deutschen Aufschläge kamen nicht mehr – die Niederländer verkürzten nach einem Lob von Görtzen bis auf einen Punkt (18-17). Moculescu verstärkte mit Doppelwechsel (Dehne und Schöps für Pampel und Tischer) nochmals den Angriff, das zahlte sich aus: Die deutsche Mannschaft setzte sich vorentscheidend ab (22-18) ab und hatte nach einem direkten Aufschlagpunkt von Popp Satzbälle (24-19). Der eingewechselte Jan Snippe setzte den Aufschlag hinter die Linie (25-19).

4. Satz
Unverändert gingen beide Teams in den vierten Satz, der die Entscheidung über die deutsche Finalteilnahme bringen musste: Und die deutsche Mannschaft begann erneut stark, Pampel punktete zwei Mal per Angriff und der Gastgeber lag mit 5-2 vorne. Blangé reagierte und wechselte seine Mittelblocker – Rob Bontje kam für Kooistra, der an diesem Abend im (Block-)Schatten von Hübner stand. Aber die Niederländer kämpften und spielten sich heran, Görtzen besorgte den Ausgleich (7-7). Hin und her ging das Spiel, die Führung wechselte des öfteren, dann wieder der Gleichstand hergestellt (11-11). Pampel auf deutscher und Görtzen auf niederländischer Seite wurden von ihren Zuspielern gesucht. Die Spannung wuchs immer mehr, je näher das Ende rückte (16-15). Ein kurzer Sprungaufschlag von Görtzen fiel dem regungslosen Andrae vor die Füße, Moculescu nahm seine erste Auszeit (18-19). Die deutsche Mannschaft glich durch Hübners Schnellangriff aus, ein Angriffsfehler von van der Wel brachte die deutsche Mannschaft wieder in Front (21-20). Die Niederländer konterten erneut und profitierten von einem der wenigen Angriffsfehler von Pampel (22-23). Nach einem Dreierblock gegen Pampel hatten die Niederländer Satzbälle (22-24), gleich den ersten verwandelte Rauwerdink per Ass auf die Linie (22-25).

5. Satz
Zwei Asse mit Netzkante (durch Rauwerding und Hooi) ließen die Niederländer im fünften Satz früh jubeln (1-3). Doch Pampel per Hinterfeldangriff und Aufschlag-Ass hielt dagegen (4-3). Aber die Niederländer sorgten wieder für einen Führungswechsel – Bontje servierte ein Ass (6-8). Den Vorsprung hielten die Niederländer und bauten ihn gar aus (7-10). Moculescu wechselte Frank Dehne zum Zuspiel ein, doch den nächsten Punkt steuerte Görtzen per Hinterfeldangriff bei (7-11). Der deutsche Nationaltrainer versuchte alles und wechselte Robert Kromm für Andrae und Jochen Schöps für Wiebel ein. Aber alle Maßnahmen halfen gegen die motivierten und routinierten Niederländer nichts: Sie gewannen den fünften Satz mit 11–15, das Spiel mit 2:3 und damit auch ihr zwölftes im Wettbewerb.

Stimmen zum Spiel

Stelian Moculescu (Trainer Deutschland): „Wir haben ein teilweise sehr gutes Spiel gesehen, leider hat es nicht ganz gereicht. Den zweiten und vierten Satz haben wir teilweise aufgrund „alter Krankheiten“ verloren. Wir hatten in Berlin ein wunderbares Turnier mit zwei sehr gute Spielen, die uns alles abverlangt haben. Ich bin sehr zuversichtlich für die Spiele in den Play-offs der EM-Qualifikation gegen die Tschechische Republik.“
Peter Blangé (Trainer Niederlande): „Es war sehr schwer heute, das Spiel hatte Hochs und Tiefs, sodass das Spiel nicht immer auf hohem Niveau war, aber sehr intensiv. Unsere Körpersprache und unser „Kopf“ war gut. Deutschland hat sehr gut angefangen, deshalb war der zweite Satz für uns wichtig, weil Deutschland dann noch mehr Druck hatte. In Izmir wollen wir natürlich gewinnen, aber es sind alles starke Gegner dort. Die Tagesform entscheidet.“
Stefan Hübner (Spieler Deutschland): „Es war ein enges Spiel, das wir auch 3:0 oder 3:1 hätten gewinnen können. Die Niederländer haben viel Druck mit dem Aufschlag gemacht und uns Probleme in der Annahme bereitet. Die Enttäuschung, nicht an der Finalrunde teilzunehmen, ist sehr groß. In Izmir hätten wir weiter an der „Gewinnermentalität“ arbeiten können.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 14. August 2006

   

Kroatien sichert sich Platz in Finalrunde

Kroatien ist nach den Niederlanden und Ausrichter Türkei die dritte Mannschaft, die sich für die Finalrunde der European League 2006 am 19./20. August in Izmir qualifiziert hat: Die Kroaten gewannen gegen Schlusslicht Estland 3:0 (25-22, 25-20, 31-29) in Berlin. Kroatien beendete die Vorrunde mit einer 8:4-Bilanz auf Platz drei, die Esten gewannen von zwölf Partien lediglich eine. Bester Punktesammler auf kroatischer Seite war erneut Igor Omrcen, der punktbeste Spieler der European League, mit 25 Punkten und Kristjan Ouekallas bei den Esten (15).

1. Satz
Die Kroaten, die noch den Sieg gegen die Esten für das sichere Erreichen der Finalrunde brauchten, konnten sich zunächst nicht gegen die munter drauf los spielenden Esten absetzen (10-10). Erst ein Aufschlag-Kracher von Omrcen gab das Signal und ließ den Favoriten besser ins Spiel kommen (16-13). Dieser Vorsprung genügte den Kroaten, um den ersten Satz sicher nach Hause zu bringen. Immer wenn ein wichtiger Punkt gebracht wurde, bediente Zuspieler Inoslav Krnic Super-Star Omrcen (25-22).

2. Satz
Gleiches Bild im zweiten Satz: Keines der Teams konnte sich entscheidend absetzen, die Esten punkteten beständig über ihre beiden besten Angreifer Kristjan Ouekallas (nächste Saison in Moers) und Kristjan Sikaste, die Kroaten vor allem über Omrcen und Toni Kovacevic (15-15). Ein feiner Trickschlag von Omrcen und ein anschließendes Ass von Tomislav Cukovic beendeten die Ausgeglichenheit zugunsten der Kroaten (19-16). Als der Doppelblock Kovacevic/Sime Vulin erfolgreich gegen Sikaste zupackte, war die Vorentscheidung gefallen (21-17). Vulin beendete per Schnellangriff (25-20).

3. Satz
Nach einem Dreierblock gegen Cukovic gingen die Esten mit 6-4 in Führung und bauten diese durch eine gute Block- und Feldabwehr aus (12-8). Die Kroaten konnten in dieser Phase nicht verkürzen, weil ihre Aufschläge zu fehlerhaft waren. Mit dem Vier-Punkte-Vorsprung für Estland ging es auch in die zweite technische Auszeit. Ein Netz- und zwei Angriffsfehler der Esten brachen die Kroaten wieder heran, ohne dass sie groß dafür etwas tun mussten (19-18). Doch die Esten schlugen in Form von Ouekallas per Angriff und Ardo Kreek per Block zurück (21-18). Nun zeigte Italien-Profi Omrcen seine Klasse: Ein Angriff an den Block und zwei direkte Aufschlagpunkte sorgten für den erstmaligen Ausgleich (21-21), zwei weitere direkte Punkte von der Grundlinie für die kroatische Führung (23-21). Kroatien hatte zwei Matchbälle (24-22), den ersten wehrten die Esten ab, den zweiten vergab ausgerechnet Omrcen (24-24), der prompt den nächsten herbei schmetterte. Doch erneut Ormcen und Cukovic vergaben die nächsten beiden Bälle, sodass die Esten ihren Satzball hatten (26-25). Den wehrten die Kroaten ab, und auch den zweiten, ehe ein Netzfehler Estlands Kroatien den vierten Matchball bescherte (28-27). Doch die Esten wehrten diesen und einen weiteren jeweils durch Ouekallas ab (29-29). Schließlich war es erneut Omrcen von der Aufschlaglinie, der mit einem Ass den sechsten Matchball nutzte (31-29). Mit dem Sieg ist Kroatien damit bei der Finalrunde in Izmir/Türkei dabei.

Statements zum Spiel

Radovan Malevic (Trainer Kroatien): „Wir sind das bessere Team, dennoch war es heute nicht leicht. Ich bin glücklich, dass wir uns für die Endrunde qualifiziert haben. Ich bin zufrieden mit den bisherigen Spielen in der European League, wir hatten einige sehr gute Partien gemacht.“
Avo Keel (Trainer Estland): „Schade, dass wir kein Spiel gewonnen haben, wir hatten unsere Chancen. Aber Omrcen hat im dritten Satz mit seinen Aufschlägen die Entscheidung gebracht. Von den acht Teams sind wir und die Slowakei in diesem Jahr etwas abgefallen, ich hoffe, dass wir in den nächsten zwei Jahren besser abschneiden.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 14. August 2006

   

U23-EM: Pompe/Uhmann gewinnen Silbermedaille

Matthias Pompe/Stefan Uhmann (TV Rottenburg/Kölledaer SV) haben bei der U23-Beach-EM in St. Pölten die Silbermedaille gewonnen: Im Finale unterlagen sie den Lokalmatadoren Bläuel/Huber mit 0:2 (18-21, 19-21). Es war die einzige Niederlage für Pompe/Uhmann im Turnierverlauf. Mit einer Goldmedaille für Sara Goller/Laura Ludwig (beide Hertha BSC) sowie den Silbermedaillen für Katrin Holtwick/Ilka Semmler (beide VC Olympia Berlin) und Pompe/Uhmann sowie dem fünften Platz für Stanislaw Bakumovski/Sebastian Dollinger (VC Olympia Berlin/FT Adler Kiel) war der DVV mit Abstand der erfolgreichste Verband.

Im Finale hatten Pompe/Uhmann zunächst alles im Griff und gingen mit 13-9 in Führung. Dann wurde jedoch ein Punktball nicht genutzt, und das deutsche Duo verlor kurz danach seinen Rhythmus und den Satz. Im zweiten Satz legten die Österreicher einen Blitzstart hin, sodass das DVV-Duo hinterher laufen mussten. Am Ende reichte es nicht ganz.

Bundestrainer Jörg Ahmann meinte zum Finale: „Natürlich bin ich zufrieden, dass wir auch bei den Männern ein Team in den Medaillenrängen haben. Aber wenn man im Finale steht, will man natürlich auch mehr. Kompliment aber auch an die Österreicher, die im Turnierverlauf alle Top-Teams geschlagen haben.“

Für Uhmann war es nach der Bronzemedaille im vergangenen Jahr eine weitere Steigerung.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 14. August 2006

   

Goller/Ludwig neue Europameister

Bakumovski/Dollinger werden Fünfte

Sara Goller/Laura Ludwig sind die U23-Beach-Europameister 2006: Das DVV-Nationalduo setzte sich im deutschen Finale gegen Katrin Holtwick/Ilka Semmler klar mit 2:0 (21-7, 21-17) durch und erfüllte damit sein Versprechen: "Wir hatten im vergangenen Jahr das Versprechen abgegeben, in diesem Jahr den Titel zu holen", so Goller. Nach der Bronzemedaille 2004, der Silbermedaille 2005 gelang nun der komplette Medaillensatz. Doch auch für Holtwick/Semmler ist die Silbermedaille ein großer Triumph, ließen sie doch im Turnierverlauf so renommierte Teams wie die Schwaiger-Schwestern (Österreich) hinter sich. Damit holten die deutschen Frauen wie im Vorjahr das Maximalergebnis. Damals siegten Anja Günther/Jana Köhler vor Goller/Ludwig.

Und auch in der Männer-Konkurrenz riecht es nach einer deutschen Medaille: Matthias Pompe/Stefan Uhmann stehen im Halbfinale nach einem klaren 2:0 (21-13, 21-14) gegen Stanislaw Bakumovski/Sebastian Dollinger. Dort warten nun die Spanier Gavira/Marco.

Bakumovski/Dollinger verpassten auch die zweite Chance, das Halbfinale zu erreichen und belegten am Ende Platz fünf. Gegen die Österreicher Bläuel/Huber verloren sie 0:2 (15-21, 22-24). Dabei vergaben sie vor allem im zweiten Satz ein besseres Ergebnis, als aus einer 16:13-Führung ein 16:18-Rückstand wurde.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 14. August 2006

   

Köln: Beide Titel an Berliner Teams

Für viele unerwartet begann das Finale der Damen auf dem Kölner Neumarkt bereits um 14 Uhr. Das ZDF hatte Interesse bekundet und dem kamen die Veranstalter gerne nach. Auf dem Feld standen sich zwei Duos gegenüber, die in dieser Saison mehr verbunden als getrennt hatte. Beide hatten sie in der ersten Saisonhälfte um die DVV-Nominierung als viertes Damen-Nationalteam gekämpft und beide hatten in dieser Saison spielerisch einige Rückschläge einzustecken. In Köln aber lief es glänzend für die Teams Anja Günther/Jana Köhler sowie Geeske Banck/Susi Lahme. Und so kam es, dass sich beide Duos zu Recht im Finale trafen.

Es war eine hochklassige Begegnung vor voll besetzen Tribünen. Pünktlich zum Mittag hatte sich die Sonne über dem Kölner Neumarkt breit gemacht und die Innenstadt in ein warmes Licht getaucht.

Im ersten Durchgang lagen die an Position Vier gesetzten Günther/Köhler immer ein bis zwei Punkte vorn und hatten demnach beim Stand von 20:19 auch den ersten Satzball. Diesen wusste Anja Günther mit einem Block zu nutzen; die Berlinerinnen gewannen den Durchgang demnach knapp mit 21:19. Im zweiten Satz war dann das an Rang Zwei der Setzliste geführte Nationalteam Banck/Lahme zunächst das tonangebende Beach-Duo. Sie lagen jeweils mit 5:3 und 8:6 vorne, bevor sich Günther/Köhler wieder fingen und wie zu ihren besten Zeiten der vergangenen Saison aufspielten. Sie drehten den Rückstand in eine 14:12-Führung und bauten diese zum 19:16-Zwischenstand auf. Am Ende nutzen sie ihren zweiten Matchball zum entscheidenden 21:17-Sieg.

„Wir haben diese Saison einige Schwierigkeiten gehabt und auch hier lief noch nicht alles super“, sagte Jana Köhler. „Aber wir haben zunehmend besser in unsere Spiele gefunden.“ Für das Duo war es nach dem Erfolg in Essen der zweite Sieg auf der smart beach tour in dieser Saison. Bei seiner Nationalteam-Nominierung hatte sich der DVV im Juli 2006 allerdings für Banck/Lahme entschieden. Von Genugtuung aufgrund des Sieges im direkten Vergleich wollte Anja auf Nachfrage allerdings nichts wissen. "Wir wollen immer gewinnen, egal, wer auf der anderen Seite steht."

Bei den Herren lief zumindest für ein Team doch irgendwie alles noch besser als geplant. Als Jan Günther und Sebastian Prüsener ihre erste Partie auf dem Kölner Neumarkt hinter sich hatten stand ein knapper Drei-Satz-Sieg zu Buche. Den ersten Durchgang hatten die Berliner gegen Backhaus/Görtz sogar 7:15 verloren und es sah nicht gerade so aus, als wäre es das Turnier der beiden Spaßvögel. Doch dann kam alles anders. Günther/Prüsener marschierten durch das Turnier und gaben keinen einzigen Satz mehr ab. Auch im Finale gegen Thomas Kaczmarek und Martin Plöntzke blieben sie konsequent und gewannen in zwei Durchgängen.

Das Duo vom VC Human Essen sah im ersten Satz überhaupt kein Land und verlor klar mit 13:21. Im zweiten Durchgang gewann das Endspiel allerdings an Spannung, weil Kaczmarek/Plöntzke hervorragend mithielten. Am End aber gewann das Duo vom VC Olympia Berlin auch Satz Nummer Zwei mit 23:21 und darf sich über den ersten Turniersieg auf der smart beach tour 2006 freuen. Ihre beste Platzierung war bisher ein fünfter Rang zum Saisonstart in Bonn.

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Montag, 14. August 2006

   http://de.sports.yahoo.com 

Olympiasieger Ricardo/Emanuel gewinnen in Polen

Stare Jablonki (dpa) - Die Olympiasieger Ricardo Costa und Emanuel Santos haben das Beachvolleyball-Turnier der Welttour im polnischen Stare Jablonki gewonnen.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Montag, 14. August 2006

   www.volleyballer.de 

U20-DM: Alle VC90-Jungenteams in TOP 8

Bottrop: Bronzemedaille für Jan Terhoeven vom Beachzentrum Bottrop und seinen Essener Partner Tobias Schroer ( VV Humann Essen ) bei den Deutschen U20 Meisterschaften in Kiel. Im Spiel um Platz drei besiegten sie Ahne/Tille aus Leipzig/Mühldorf knapp mit 2:1(21:17, 20:22, 15:13) durch.

Die am Beachzentrum des VC Bottrop 90 trainierenden Bottroper Jungenteams sorgten bei der Deutschen Beachmeisterschaft U20 in dem 24-er Feld allesamt für Furore und schafften nach den Pool-Play-Spielen der Vorrunde ( 4 Vorrundengruppen a´6 Teams ) als Erst- oder Zweitplatzierter den Sprung in die Play-Offs der besten acht Teams Deutschlands.

Ungeschlagen zogen dabei Walkenhorst/Wernitz als bestes Bottroper Team nach den Donnerstag und Freitagspielen in die Play-Offs und waren schon auf Titelkurs. Frieder Reinhard mit seinem Bocholter Partner Sent, Florian Brink ( mit dem Berliner Helbig ) sowie Jan Terhoeven ( mit dem Essener Schroer ) zogen jeweils als Zweitplatzierte in die Play-Offs. Dort kam dann für Frieder Reinhard in vereinsinternen Duellen gegen Walkenhorst/Wernitz (0:2) und anschließend gegen Terhoeven/Schroer (1:2) das knappe Aus und Platz 7. Den gleichen Platz belegte Florian Brink mit Partner Helbig nach zwei Niederlagen gegen Kook/Utermöhl (Hamburg) und Ahne/Tille (Leipzig/Mühldorf).

Am Samstag verabschiedete sich dann auch Walkenhorst/Wernitz aus dem Turnier. Zwei knappe Niederlagen gegen die Berliner und späteren Deutschen Meister Penk/Rudolph (19:21; 19:21) und Ahne/Tille (1:2, 16:21, 21:18; 10:15) besiegelten das Aus aller Medaillenträume.

„ Nach zwei guten Tagen am Donnerstag und Freitag war der Samstag nicht unser Tag, so Daniel Wernitz unmittelbar nach den bitteren Niederlagen. Platz fünf stellt uns nicht zufrieden, zeigten sich beide enttäuscht.

Besser machten es Jan Terhoeven und sein Essener Partner Tobias Schroer. Trotz knapper Niederlage gegen Penk/Rudolph kämpften sie sich mit zwei Siegen über Reinhardt/Sent und Klass/Lampe (Offenburg) in das Halbfinale der Deutschen Meisterschaft. Hier unterlagen sie ebenfalls den späteren Deutschen Meistern Penk/Rudolph knapp mit 17:25, 24:26.

Das Mädchenteam Larissa Abel und Mandy Pickarski zeigten trotz 5 Niederlagen in der Vorrunde in den Play-Downs weiterhin gute Leistungen und belegten letztlich einen für sie gegen die drei Jahre ältere Konkurrenz tollen Platz 19. Am Wochenende bei den Deutschen U17 in Bottrop wollen sie vor heimischem Publikum die Play-Offs um Platz 1 - 8 erreichen.

Michael Werzinger

 

 

Deutschland - junge welt

 Montag, 14. August 2006

   www.jungewelt.de 

Ran ans Netz!

Volleyballer auf dem Weg zur Qualifikation für die Europaliga

Berlin. In der Hauptstadt trafen sich am Wochenende vier europäische Volleyballnationalmannschaften, um sich um einen Platz im Final Four der Europaliga zu duellieren.

 

 

Deutschland - Sportsandevents-News

 Montag, 14. August 2006

   

Nationalteams machen Turniersieg unter sich aus

Buchner/Richter überraschen bei Männern

Sie haben ihrem Status als Nationalteam alle Ehre gemacht: In der Frauenkonkurrenz der smart beach tour Köln setzten vor allem die Favoritenteams die Akzente. Ohne Niederlage zogen die beiden DVV-Nationalteams Geeske Banck/Susanne Lahme und Anja  Günther/Jana Köhler ins Finale ein. Vor brechend vollen Tribünen hatten Anja und Jana nach einem eher einseitigen Match mit 21:19 und 21:18 die Nase vorn.

Nach ihrem Erfolg in Essen ist das der zweite gemeinsame Turniersieg des sympathischen Berliner Duos in dieser Saison. „Super, nach dem zweiten Platz in St. Peter-Ording stehen wir endlich wieder ganz oben. Wir haben derzeit einfach einen super Lauf“, strahlte Jana Köhler. Geeske Banck und Susanne Lahme müssen weiterhin auf ihren ersten Turniersieg hoffen. Dritte wurden Ruth Flemig und Ilka Semmler, die sich in drei Sätzen gegen Julia Großner und Katharina Schillerwein durchsetzten.

Eine faustdicke Überraschung gab es bei den Männern: Das bayerische Qualifikantenduo Hannes Buchner/Dominik Richter (Foto) kämpfte sich in der Domstadt nicht nur in die Herzen der Zuschauer, sondern auch unerwartet auf Rang vier. Die frisch gebackenen  Bayerischen Meister freuten sich über ihre bislang besten Platzierung 2006. Platz drei sicherten sich Stefan Schmeckenbecher und Axel Ziethe. Den Turniersieg aber holten  andere: Jan Günther und Sebastian Prüsener siegten gegen Thomas Kaczmarek und Martin Plöntzke mit 21:13 und 23:21.

Kommendes Wochenende fällt zum letzten Mal in dieser Saison der Startschuss für die smart beach tour 2006: Am Münchener Flughafen haben die Teams vom 18. bis 20. August noch die letzte Chance, sich für das große Saison-Highlight zu qualifizieren: Die Deutschen smart Beach-Volleyball Meisterschaften in Timmendorfer Strand.

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Montag, 14. August 2006

   www.westline.de 

Zautys in Köln Neunte

Köln - Mit dem neunten Platz beim Turnier der deutschen Beach-Tour in Köln kehrte die Münsteranerin Tatjana Zautys vom USC Münster heim.

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel