News

 Dienstag, 22. August 2006 

OSV-Turnier: Erschöpfte und zufriedene Gesichter
Hamburger Meister im DuoMixed
Vorfreude auf Beach-Volleyball-Fest steigt
Es war einmal ein Beachvolleyball-Team…
Zwei Siege beim Vier-Nationen-Turnier in Polen
DVV-Junioren: 1:2-Serie gegen die Slowakei
U20-Beach-EM: Doppel-Gold für Deutschland
Bieneck/Grohmann und Stiel/Wesselmann siegen
Hinrichsen/Wigger und Fuchs/Lüdike SHVV-Meister
SHVV: Neue Initiative für Talentförderung
Wigger und Hinrichsen strahlten
Menzel/Rohde holen den Titel

August 2006

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Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Dienstag, 22. August 2006

   

OSV-Turnier: Erschöpfte und zufriedene Gesichter

Zum ersten Vorbereitungsturnier des OSV fanden sich am letzten Samstag 7 Damenteams  und 6 Herrenteams in der Walter-Rückert-Halle in Oststeinbek ein. Die längste Anreise hatten dabei die Herren vom PSV Berlin. Die Damenkonkurrenz war mit NA-Hamburg 2 (RL), dem neuformierten Team des RL-Absteigers SV Rissen, drei Verbandsligisten (OSV 1, CVJM 1, HTBU), einem Landesligisten (CVJM 1) und der Zweitvertretung des OSV (BeL) besetzt.

Vor Turnierbeginn hatten sich die beteiligten Teams und Trainer auf einen Modus geeinigt, der allen Teams eine möglichst hohe Satzzahl gewährleistete und keine Doppel-Begegnung zuließ. So hatten die Teams zwischen 11 und 15 Sätzen im Zeitraum 10.00 – 21.00 zu bewältigen, was für Kondition und Konzentration eine echte Herausforderung bedeutete. Die beiden Damenteams des OSV hatten dankenswerterweise ein umfangreiches Buffet für die Gäste zusammengestellt, so dass die Energieverluste in den Pausen ausreichend kompensiert werden konnten.

Der Favoritenrolle gerecht wurde das Team von NA-Hamburg 2, dass nur 2 Satzverluste hinnehmen musste. Auch Helmut von Soosten , Trainer des Bundesligateams der NA Hamburg und Co-Trainer der Frauennationalmannschaft, ließ es sich nicht nehmen, den Nachwuchs bei diesem ersten Test in der Saisonvorbereitung zu beobachten und bekam abwechslungsreiche Ballwechsel zu sehen.

Die Plätze 2 und 3 teilen sich die Teams von der CVJM 1 und OSV 1, wobei der OSV ein Spiel weniger in die Wertung einbringen konnte, da am Ende des Turniers Begegnungen im gegenseitigen Einverständnis aufgrund der fortgeschrittenen Tageszeit gestrichen werden mussten. Eine Überraschung gelang der Zweitvertretung des OSV, die mit engagiertem Spiel den Verbandsligaaufsteiger HTBU mit 2:0 bezwingen konnten.

Unter ganz ähnlichen Vorzeichen lief auch die Herrenkonkurrenz ab. Neben dem bereits erwähnten PSV Berlin (LL), nahmen noch die TG Rangenberg (VL Schleswig-Holstein), GW Eimsbüttel (LL), ein All-Star-Team aus Mecklenburg Vorpommern, die sich Dynamo Tresen nannten, sowie zwei Mannschaften vom OSV (LL und BK) teil.

Am Ende eines langen Tages wurde mit dem PSV Berlin diejenige Mannschaft verdienter Turniersieger, die nach der Sommerpause bereits ein paar mehr Trainingseinheiten in den Knochen hatte, als die Konkurrenz. Auf Rang zwei kam die TG Rangenberg, Platz drei errang GW Eimsbüttel vor Dynamo Tresen. Die Oststeinbeker Gastgeber begnügten sich ganz galant mit den hinteren Plätzen. Trotzdem war man beim OSV nicht unzufrieden, denn bei beiden Mannschaften waren über den Tag gesehen deutliche Fortschritte zu beobachten. Es ging in erster Linie auch darum, dass sich die neu zusammengesetzten Teams untereinander beschnupperten und kennen lernten. Auf dieser Grundlage wird in den kommenden Wochen nun weiter gearbeitet, um eine erfolgreiche Saison in Angriff nehmen zu können.

Insgesamt konnte man allen Teams anmerken, dass nach der Ferienpause alle noch am Anfang der Saisonvorbereitung stehen. Neue SpielerInnen müssen integriert werden, Spielsysteme optimiert, das Zusammenspiel und die Abstimmung verbessert werden. Daher waren alle anwesenden Trainer in erster Linie froh über die umfangreiche Matchpraxis, die alle Teams bei diesem Turnier erhalten haben.

Für die Organisation erhielten die Oststeinbeker von ihren Gästen durchweg positive Rückmeldung. Auch wenn im Vorfelde nicht alles so gelaufen ist, wie man es sich vorgestellt hatte – für die jeweils geplanten 12er-Felder gab es nicht genügend Anmeldungen, so dass das ursprünglich auf zwei Tage angesetzte Turnier auf einen Tag reduziert wurde – ließen sich die Oststeinbeker für die Zukunft nicht den Mut nehmen. Es soll nicht bei dieser Premiere bleiben. Nach dem gelungenen Auftakt sollen weitere Veranstaltungen dieser Art in Oststeinbek folgen.

Schon nach Neujahr ist das nächste Turnier angedacht, zur Vorbereitung auf den Rest der Rückrunde der Saison 2006/2007.

 

 

Hamburg - HVbV-News

 Dienstag, 22. August 2006

   

Hamburger Meister im DuoMixed

Hamburger Beachvolleyball-Meister 2006 im Duo-Mixed sind Katharina und Michael Friedrich (GW Eimsbüttel / VG WiWa Hamburg). In einem spannenden Finale setzten sie sich in zwei Sätzen mit 16:14 und 15:12 gegen Anne Schmidt und Johannes Metzler (beide Niendorfer TSV) durch.

Beide Teams kamen ohne Spielverlust ins Halbfinale, mussten hier aber gegen Wiebke Böttcher / Timm Clasen (HTBU / GW Eimsbüttel) bzw. Astrid Markwort / Manfred Ahrens (TH Eilbeck / Walddörfer SV) ihr volles Potential abrufen, um das Endspiel erreichen zu können.

Das wechselhafte, aber bis auf einen Schauer am früheren Nachmittag trockene Wetter verbreitete den ganzen Tag über beste Laune, hielt aber wie schon am Vortag bei den Meisterschaften der Frauen und Männer nicht bis zum Ende des Finals durch. Die Sichtverhältnisse hätten einer Überprüfung durch den Weltvolleyballverband FIVB wohl gerade noch standgehalten, der einsetzende Starkregen jedoch war alles andere als meisterlich. Der Begeisterung der neuen Hamburger Meister konnte dies aber keinen Abbruch tun. Und auch die anderen Teams waren der Meinung, dass die HVbV-Beachserie mit diesem Turnierwochenende einen gelungenen Abschluss gefunden hat.

 

 

International - Global Sports-News

 Dienstag, 22. August 2006

   

Vorfreude auf Beach-Volleyball-Fest steigt

Hohe Erwartungen an das NESTEA European Championship Final 2006 ­ Pressekonferenz in Scheveningen mit den Favoriten

Zürich/Den Haag, 21. August 2006: Mit großen Erwartungen starten Reinder Nummerdor und Richard Schuil in das Finale der NESTEA European Championship Tour 2006 in Scheveningen/Den Haag vom 24. bis 27. August. Für die niederländischen Beach Volleyball-Profis ist das Finale, das gleichbedeutend ist mit der Europameisterschaft der Beach Volleyballer, die Chance, sich und ihren Sport zu präsentieren. “Die EM ist für die Entwicklung von Beach Volleyball in Holland extrem wichtig", sagt Richard Schuil. "Wir haben die Möglichkeit, den Zuschauern, dem Fernsehen und den Sponsoren zu zeigen, wie attraktiv Beach Volleyball ist." 

Es ist auch die Gelegenheit, dass erstmals nach elf Jahren wieder ein niederländisches Männerteam eine Medaille gewinnen kann. 1995 hatte das Duo Klok/van der Kuip in St. Quay (Frankreich) die Europameisterschaft der Männer gewonnen. Bei den Frauen gab es in der Geschichte der Europameisterschaften schon vier Medaillen: Silber (1998) und Bronze (2000) für Kadijk/Schoon-Kadijk, Silber (2002) für Kadijk/Leenstra und ebenfalls Silber (2005) für Kadijk/Mooren.

Hinweis für die Medien: Am Mittwoch, 23. August, findet im smart center in Den Haag um 14.30 Uhr eine Pressekonferenz statt. Als Gesprächsteilnehmer stehen u.a. bereit: Sander Dekker (Deputy Mayor in Den Haag für Erziehung, Jugend und Sport), Reinder Nummerdor/Richard Schuil (NED), Rebecca Kadijk/Merel Mooren (NED), Julius Brink/Christoph Dieckmann (GER), Stefan Potyka (Präsident der CEV Beach Volleyball-Kommission), Michel Everaert (Beach Volleyball Koordinator NeVoBo), Anja Mohlenkamp (Brand Manager NESTEA Netherlands), Dominik Greuel (Event Manager smart International), Frank van Overeem (Managing Director von Free Time Promotion) und Christian Scholbrock (Managing Director von Global Sports Marketing).

Letzte Wild Card: Als drittes Team haben am Wochenende die Niederländer Jochem de Gruitjer und Gijs Ronnes eine Wild Card für das NESTEA European Championship Final erhalten. De Gruitjer/Ronnes hatten sich durch den Gewinn der niederländischen Meisterschaft in Scheveningen die EM-Teilnahme verdient.

 

 

Deutschland - TV Rottenburg-News

 Dienstag, 22. August 2006

   

Es war einmal ein Beachvolleyball-Team…

Wenn’s um Volleyball-Märchen geht, ist Rottenburg bekanntlich die beste Adresse. Dass das beim Beachvolleyball kaum anders ist, hat Stefan Schmeckenbecher (seit nunmehr 14 Jahren beim TVR) zusammen mit seinem Partner Axel Ziethe (TSV Allianz Stuttgart) unter Beweis gestellt. Innerhalb einer Saison, sprich: 4 Monaten und 15 Turnierteilnahmen haben sich die beiden vom Ranglistenplatz 43 an die Nummer 12 der deutschen Rangliste vorgekämpft. Mit einem großartigen vierten Platz beim letzten Tourstopp im Münchener Airport Center (MAC) haben sie endgültig ihre erstmalige Teilnahme bei der Deutschen Meisterschaft besiegelt.

Vor dem Cup in München am vergangenen Wochenende war die Teilnahme bei der DM in Timmendorfer Strand (1.-3. September), dem Wimbledon der Beachvolleyballer, für die beiden Beach-Asse noch nicht in trockenen Tüchern, da die Konkurrenz nur wenige Ranglistenpunkte hinter ihnen lag.

Eines dieser Teams, Tilo Backhaus und Tom Götz (beide VC Olympia Berlin), standen in München gleich im ersten Spiel auf der anderen Feldhälfte und es kam zum direkten Vergleich, bei dem die Württemberger nach einer Stunde Thriller-Atmosphäre knapp den Kürzeren zogen (20:22; 21:18; 13:15).

Doch der weitere Turnierverlauf liest sich im Nachhinein für Schmeckenbecher/Ziethe genau wie ihre gesamte Saison: Sie haben sich bis nach vorne durchgebissen. Mit einem riesigen Kraftakt und einem Siegeszug durch den Loser-Pool haben sie sich nach vier Spielen und insgesamt 10 Sätzen in 187 Spielminuten bis ins Halbfinale gekämpft. Dabei kegelten sie neben den Timmendorf-Konkurrenten Kinder/Waligora aus Berlin (24:26; 21:14;

15:10) auch die Turniersieger des Cups in Köln, Günther/Prüsener (SCC Berlin/VC Leipzig) mit 2:1 (19:21; 21:15; 22:20) aus dem Turnier. Das Spiel gegen letztere war mit 64 Minuten reiner Spielzeit das längste des Wettbewerbs.

Im Halbfinale warteten die an Eins gesetzten Marvin Polte und Thorsten Schoen (Dachau/Schüttorf), die in ihren drei Spielen keinen Satz abgegeben hatten und letztlich auch von Schmeckenbecher/Ziethe auf ihrem Weg zum Turniersieg nicht zu stoppen waren (15:21; 19:21).

Gegner im Spiel um den letzten Treppchenplatz waren Hannes Ambelang und Manuel Rieke aus Königs Wusterhausen, Mitaufsteiger in die erste Volleyball-Bundesliga, die ebenfalls ihr Auftaktmatch verloren hatten und somit dafür sorgten, dass insgesamt acht schwere Beine auf dem Centrecourt die letzten Reserven ausschöpften. Vielleicht waren es gerade die vollbesetzten Zuschauerränge mitten im MAC und ein Publikum, das die Akteure lauthals anfeuerte – und dabei das Warten auf Abflugzeiten vorübergehend vergaß – das dafür sorgte, dass dieses Spiel dennoch absolut hochklassig war. In beiden Sätzen waren die Teams bis kurz vor Ende gleichauf und begeisterten die Fans mit spektakulären Ballwechseln. Letztlich hatten die Berliner jedoch den längeren Atem und sicherten sich mit 2:0 (21:18; 21:17) den dritten Platz.

Für Schmeckenbecher/Ziethe war diese Niederlage keineswegs schwer zu verkraften, schließlich dürfen die beiden auf eine beeindruckend erfolgreiche Saison zurückblicken, deren unerwarteter Höhepunkt, die Deutsche Beachvolleyball-Meisterschaft, in zwei Wochen bevorsteht.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann spielen sie noch in Timmendorf.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 22. August 2006

   

Zwei Siege beim Vier-Nationen-Turnier in Polen

Die männliche Jugend-Nationalmannschaft (Jahrgang 1989/90) hat bei einem Vier-Nationen-Turnier in Posen/Polen unter Beweis gestellt, dass ihr kürzlicher Erfolg beim Acht-Nationen-Turnier kein Zufall war: Gegen die starke osteuropäische Konkurrenz aus Russland, Polen und die Ukraine gewann die Mannschaft, die von der etatmäßigen Co-Trainerin Nina Sawatzki betreut wurde (Bundestrainer Stewart Bernard ist bei der Männer-Nationalmannschaft), zwei Partien und musste sich doch punktgleich mit Russland und Polen mit Platz drei begnügen.

Gleich zu Beginn sorgten die deutschen Spieler mit einem 3:2 (19-25, 39-37, 23-25, 25-21, 15-9) über Russland für eine Überraschung. Auch gegen Polen entwickelte sich eine sehr knappe Partie, dieses Mal jedoch mit dem besseren Ende für den Gegner, 1:3 (28-30, 25-27, 25-18, 19-25). Gegen die sieglosen Ukrainer gelang ein ungefährdetes 3:0 (25-16, 25-10, 25-23).

Der deutsche Kader für das Turnier in Polen: Santino Rost, Ricardo Galandi, Lucas Arlt, Christian Fromm, Sebastian Krause, Sebastian Kühnert (alle Zurich Team VC Olympia Berlin), Alexander Schneider, Felix Isaak, Johann Schumacher (alle Volleyball-Internat Frankfurt), Fabian Kohl (beide Volley YoungStars Friedrichshafen), Lukas Bauer, Jonas Umlauft (beide VC Olympia Kempfenhausen)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 22. August 2006

   

DVV-Junioren: 1:2-Serie gegen die Slowakei

Die DVV-Junioren haben eine Dreier-Serie gegen die Slowakei mit 1:2-Spielen verloren. Nachdem der Auftakt mit 2:3 verloren ging, konnten die Spieler von Bundestrainer Manfred Steinbeißer beim 3:1 (25-23, 26-24, 22-25, 25-19) endlich ein Erfolgserlebnis feiern. Am gestrigen Sonntag endete die Serie mit einem 0:3 (23-25, 23-25, 23-25). Bereits vom 21. bis 23. August folgen in Boario Terme/Italien drei weitere Länderspiele gegen den Gastgeber, der wie die Slowaken Gegner in der EM-Vorrunde ist.

Insgesamt zeigte sich Steinbeißer zufrieden und meinte: "Die Spiele gegen die spielerisch besseren Mannschaften - auch die Slowaken sind uns da überlegen - sind wichtig, damit wir uns weiter entwickeln. Die Serie hat auf alle Fälle eine Leistungssteigerun gebracht, auch wenn wir in der Angriffseffektivität nach eigener Annahme noch zu harmlos sind. Dort brauchen wir noch zu viele Chancen, um einen Punkterfolg zu erzielen. Ausserdem passieren uns noch zu viele Annahmefehler."

Die Länderspiele gegen die Italiener dienen als letzter Härtetest vor der EM-Endrunde vom 6. bis 14. September in Kazan/Russland. Dort bekommt es die DVV-Auswahl mit Frankreich, Italien, der Slowakei, Bulgarien und den Niederlanden zu tun.

Der deutsche Kader: Max Lake, Sebastian Richter (beide Volleyball-Internat Frankfurt), Henning Wegter, Marcel Herrmann, Erik Weber, Roy Friedrich, Denis Kaliberda, Kai Kleefisch, Tim Broshog, Sebastian Kühner (alle Zurich Team VC Olympia Berlin), Markus Steuerwald (VC Offenburg), Jan Umlauft (VC Olympia Kempfenhausen)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 22. August 2006

   

U20-Beach-EM: Doppel-Gold für Deutschland

Sude/Eckardt und Erdmann/Windscheif triumphieren

Deutschlands Nachwuchs-Beach-Volleyballer haben erneut ihre Klasse eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Jennifer Eckardt/Julia Sude (VC Olympia Berlin/VfB Friedrichshafen) und Jonathan Erdmann/Stefan Winscheif (VC Olympia Berlin/TuS Iserlohn) gewannen bei der U20-Beach-EM in Ankaran/Slowenien jeweils die Goldmedaille. Eckardt/Sude siegten 2:0 (22-20, 27-25) gegen Grässli/Kayser (SUI), Erdmann/Windscheif gewannen 2:1 (21-17, 16-21, 15-11) gegen Fijalek/Orman (POL). Julia Großner/Katharina Schillerwein (SWE Volley Team/Hamburger SV) belegten zudem einen guten siebten Platz. Eckardt und Erdmann wurden zudem zu den wertvollsten Spielern des Turniers bestimmt.

Die Freude im deutschen Lager über den Doppel-Triumph war natürlich groß: "Wir haben das ganze Jahr über hart gearbeitet und sind jetzt natürlich total glücklich", meinte Jonathan Erdmann. Und Jennifer Eckardt ergänzte mit Tränen in den Augen: "Es war sehr schwer, hier zu gewinnen, weil wir unter Druck standen. Ich bin sehr glücklich, die Goldmedaille gewonnen zu haben." Eckardt/Sude gewannen das Turnier ohne jeglichen Spielverlust und gaben nur zwei Sätze ab. Dagegen mussten Erdmann/Windscheif nahezu in jeder Ko-Runde über drei Sätze gehen und hatten im Halbfinale bereits Matchbälle gegen sich. Doch das DVV-Duo kämpfte und revanchierte sich an Urnaut/Zemljak (SLO), die amtierenden U19-Weltmeister, für die einzige Turnierniederlage in der ersten Ko-Runde.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Dienstag, 22. August 2006

   www.volleyballer.de 

Bieneck/Grohmann und Stiel/Wesselmann siegen

Neue Deutsche Meister U17

Bottrop: Erinnerungen an den letzten Ostsee-Trip beim Blick auf die Sportanlage Jacobi: Jede Menge Sand, Strandfeeling, Bandenwerbung soweit das Auge reichte, eine Zeltwiese sowie zahlreiche sportliche Teenager in Badebekleidung. Doch für 96 Jungen und Mädchen aus dem gesamten Bundesgebiet waren es eher drei anstrengende, aber dies sei vorweg geschickt auch tolle Tage, als denn Ostseeurlaub in Bottrop. Von Freitag bis Sonntag baggerten und pokten sie bei der Deutschen Beachvolleyball-Meisterschaft U 17 um Erfolge.

Das Team um die Turnierleiter Andreas Elbers und Michael Werzinger, den sportlichen Leiter des VC 90, sowie Peter Korcik als Leiter der Beachabteilung hatten auf Jacobi beste Voraussetzungen geschaffen. 1500 Liter Getränke der Sponsoren Schloss-Quelle und Pfanner, 100 Kg Bananen, Äpfel und Nektarinen. Kein Wunsch wurde vom Bottroper Orgateam offen gelassen.

Auch Bundestrainer Elmar Harbrecht schaute in Bottrop vorbei und sah vor allem starke Talente aus der Bundeshauptstadt, die an seinem Stützpunkt trainieren. Bei den Mädchen holten sich im fast reinen Berliner Endspiel Victoria Bieneck (TV Wetter/VC Olympia Berlin) und Patricia Grohmann (Rotation Prenzlauer Berg) den Titel gegen Saskia Hippe und Sandra Sydlik (beide Köpenicker SC). Mit Lars Flüggen schaffte es auch ein Nachwuchsspieler des heimischen VC Bottrop 90 aufs Treppchen, der zusammen mit Toni Hellmuth (TSC Berlin) bei den Jungen Silber erbeachte. Neue Deutsche Meister der Jungen sind Malte Stiel (TV Hausen) und Holger Wesselmann (VSC Konstanz), die sich im Endspiel sicher mit 15:10 und 15:10 durchsetzten.

Die zwei weiteren VC-90-Teams - Larissa Abel und Mandy Pickarski sowie Felix Ahr und Pierre Grone - erreichten die Ränge 19 und 21. Nach Niederlagen in der Vorrunde konnten sie zum Abschluss ihre Platzierungsspiele gewinnen. "Felix und Pierre waren unter der Woche beim Sichtungslehrgang der Nationalmannschaft und danach körperlich und geistig platt", erklärte Michael Werzinger, warum die Nachwuchspaarung den Heimvorteil nicht nutzen konnte.

Der VC 90 freute sich über die gelungene Veranstaltung und über starken Volleyball auf den acht Feldern des Beachzentrums. Das gute Abschneiden von Lars Flüggen komplettierte die ohnehin gute Bilanz des VC im Beachsommer 2006. Zuletzt hatte Jan Terhoeven bei der U 20-DM in Kiel Platz die Bronzemedaille gewonnen.

"Die Beachsaison geht nun leider zu Ende", blickte Werzinger mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück auf die Sommer-Erfolge des VC Nachwuchses. Die 96 Teilnehmer brachten zahlreiche Betreuer mit. Neben den verschiedenen Landestrainer gesellten sich auch viele Eltern. Untergebracht waren die Betreuer im Sponsorhotel Courtyard Hotel Bottrop, dem Sportlerheim Rheinbaben und in Zelten auf Jacobi.

Und viele waren sich am Ende der Deutschen Meisterschaft einig. Wir sehen uns im April beim Beachcamp 2006 des VC Bottrop 90 vom 07. - 14. April 2007 in Spanien wieder.

Michael Werzinger

 

 

Deutschland - SHVV-News

 Dienstag, 22. August 2006

   

Hinrichsen/Wigger und Fuchs/Lüdike SHVV-Meister

Schönberg brachte neue und junge Landesmeisterinnen und Landesmeister hervor: Die 18-jährigen Katharina Hinrichsen und Susanna Wigger (beide FT Adler Kiel) sind die neuen schleswig-holsteinischen Beach-Volleyball-Landesmeisterinnen. Sebastian Fuchs (20)/Florian Lüdike (23) (Eckernförde/Krohnshagen) haben sich in der Herren-Konkurrenz durchgesetzt und den Titel geholt. Die zweiten Plätze belegten die mehrmaligen Landesmeisterinnen Maiken Severloh/Bianca Westphalen und Andreas Köhler/Eberhard Maaß (beide Eckernförde). Dritte wurden Katrin Heinrichsen/Nina-Katrin Schneider (beide Russee) und Arne Bleines/Jörg Schröder (beide TSC Münster).

Hinrichsen/Wigger hatten im Turnierverlauf wenig Probleme, spielten sehr souverän und kamen ohne Satzverlust ins Finale. Gegen die Landesmeisterinnen von 2004 Severloh/Westphalen wurde es dann doch relativ knapp. In einem Drei-Satz-Endspiel setzten sich dann doch die Youngsters mit 19:21, 21:13 und 15:12 durch. Das kleine Finale entschieden Heinrichsen/Schneider gegen Wiebke Plähn/Lisa Schümann (Kieler TV/FT Adler Kiel) deutlich für sich (21:17, 21:13).

Auch Fuchs/Lüdike zogen ungeschlagen und ohne Satzverlust ins Finale ein. Gegen Köhler/Maaß gaben sie gleich den ersten Satz ab (17:21), fanden dann zu ihrer Form zurück und entschieden die folgenden beiden Sätz für sich (21:13, 15:12). Im kleinen Finale zwischen Bleines/Schröder und Niko Hoff/Julius Milo (Friedrichsgabe/Elmshorn) verlief das Spiel deutlich zu Gunsten von Bleines/Schröder. Die Münsteraner setzten sich mit 21:15, 21:9 souverän durch.

Die Landesmeisterschaft in Schönberg (19./20. August) bildete den Abschluss der aus sechs A-Turnieren bestehenden SHVV-Turnierserie. Der SHVV gastierte von Mai bis August in Eckernförde, Kiel, Laboe, Damp, Kiel-Friedrichsort und Heide.

 

 

Deutschland - SHVV-News

 Dienstag, 22. August 2006

   

SHVV: Neue Initiative für Talentförderung

SHVV schreibt Trainerstellen aus

Mit der Ausschreibung von zwei Honorartrainerstellen für das Grundlagentraining hat der SHVV-Vorstand eine neue Initiative für die Nachwuchsförderung ergriffen. Damit möchte der SHVV speziell auch ein Signal für den Hallen-Volleyball setzen, einem Bereich, der zuletzt nicht gut aufgestellt war. Die letzte existierende Hallen-Auswahl der weiblichen Jahrgänge 88/89 bestreitet mit dem A-Jugend-Bundespokal ihr Abschlussturnier. Neue Auswahlmannschaften wurden zuletzt nicht eingerichtet, weil neben den finanziellen Mitteln vor allem eine klare konzeptionelle Zielrichtung fehlte. Das soll sich nun ändern.

SHVV-Vizepräsident Daniel Sattler erläutert in einem Interview mit Ana Schanze die Zielrichtung der beiden Trainerstellen und beantwortet Fragen rund um das Thema Landesauswahl.

Schanze: Der SHVV hat zwei Honorartrainerstellen für das Grundlagentraining ausgeschrieben. Was hat es damit auf sich? Gibt es eine neue konzeptionelle Zielrichtung?
Sattler: Ein fertiges Konzept können wir noch nicht präsentieren.  Das Jugendförderkonzept des SHVV aus dem Jahr 2002 ist jedoch hinsichtlich der Leistungssportförderung im Hallen-Volleyball überholt. Damals konnte keiner von uns ahnen, welch steilen Aufstieg der Beach-Volleyball in unserem Land nehmen würde. Inzwischen sind wir ein anerkannter Bundesstützpunkt und beschäftigen eine hauptamtliche Landestrainerin.
Das nunmehr ausgeschriebene Grundlagentraining ist auf eine ganzheitliche technische, taktische und athletische Ausbildung junger Talente ausgelegt. Im Anschluss an dieses Training, das ein Zeitraum von zwei bis drei Jahren umfasst, werden die Talente dann in die Landesauswahl überführt.

Es wird also wieder Auswahlmannschaften in der Halle geben?
Grundsätzlich ja, wir halten uns jedoch die Entscheidung im Einzelfall offen. Hierüber werden wir jeweils kurz vor dem C- bzw. B1-Bundespokal zu entscheiden haben. Aber mit dem jetzt eingeschlagenen Weg machen wir einen großen Schritt vorwärts. Zuletzt war es so, dass wir auf Grundlage der Talentsituation und Finanzlage bereits zu Beginn der sechs- bzw. siebenjährigen Ausbildungsphase eines Doppeljahrgangs über die Einrichtung einer Landesauswahl entschieden haben. 
Das Grundlagentraining hingegen möchten wir zu einer Dauereinrichtung machen. Dabei sind wir auch nicht strikt an die Jahrgangseinteilungen der DVJ gebunden. Die Förderung der Talente findet hier in Ergänzung zum Training der Vereine statt – egal, ob die Spieler später ihre Priorität im Hallen- oder Beach-Volleyball setzen.

Wie häufig wird das Grundlagentraining stattfinden?
Wir haben Aktionsmittel für 80 bis 100 Trainingsstunden pro Jahr und Geschlecht in den Haushalt eingestellt. Ob diese in Form von monatlichen Blockveranstaltungen, 14-tägigen oder wöchentlichen Trainingsabenden erteilt werden, wird sowohl von der Trainersituation als auch von der Gruppenstruktur abhängen. Denkbar ist auch eine Mischung von regionalen Trainingseinheiten und zentralen Maßnahmen. Zusätzlich zu diesen regelmäßigen Aktionstagen sind auch Trainingslager und Feriencamps denkbar, die von den Teilnehmern finanziert werden.

Was passiert am Ende dieser dreijährigen Ausbildungsphase?
Dann muss einerseits entschieden werden, ob eine Auswahlmannschaft in der Halle eingerichtet und für den Bundespokal gemeldet wird oder ob das Talentpotential in einem Doppeljahrgang dies nicht rechtfertigt. Und andererseits, was noch wichtiger ist: Die Finanzierung dieser Maßnahmen muss gesichert sein. Aus den Haushaltsmitteln des SHVV ist dies derzeit nicht zu bestreiten! Es gibt auch Ideen, die Auswahlmannschaften zusammen mit dem Hamburger Volleyball-Verband zu unterhalten..
Daneben gilt es diejenigen Talente, die ihre Priorität auf Beach-Volleyball legen möchten, in das Training der Landesauswahl und des Bundesstützpunktes zu überführen. Auch der Wechsel von Talenten in das Internat in Schilksee ist dann eine Option.

Hat das Grundlagentraining auch Auswirkungen auf die Talentförderung im Beach-Volleyball?
Es wird in den unteren Altersklassen wahrscheinlich kein Winter-Training in der Beachhalle in Bordesholm mehr geben. Diese Ausbildung – dies hat auch Landestrainerin Silke Kerl dem Vorstand gegenüber betont – soll in der Halle im Rahmen des Grundlagentrainings stattfinden. Spieler lernen hier schneller, weil Störfaktoren wie Sand, Sonne und Wind wegfallen.

Das Grundlagentraining wird also das neue Fundament der Talentförderung im SHVV bilden. Welche weiteren Aufgaben gilt es zu bewältigen?
Zunächst einmal wünsche ich mir, dass wir die beiden Honorartrainerstellen schnell besetzen können. Und dann müssen die Vereinstrainer mitziehen! Ich weiß, dass es einige Trainer gibt, die mit den Entwicklungen in den letzten Jahren nicht immer einverstanden waren. Ich würde mich freuen, wenn wir diese mit diesem Ansatz zurückgewinnen und für eine Mitarbeit motivieren können.
Was die Frage der Teilnahme an Bundespokalen betrifft, haben wir ein wenig Luft. Der nächste für uns in Frage kommende C-Pokal findet im Herbst 2008 statt. Der Termin im Herbst 2006 ist für uns nicht realisierbar! 
Im Beachbereich werden wir bis zum Verbandstag 2006 einen Kriterienkatalog für regionale Stützpunkte vorlegen.

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Sattler!

 

 

Deutschland - Lübecker Nachrichten

 Dienstag, 22. August 2006

   www.ln-online.de 

Wigger und Hinrichsen strahlten

Schönberg – Stell' dir vor, es ist Beachvolleyball-Landesmeisterschaft, und keiner geht hin. Nur zehn Frauen- und elf Männerteams stürzten sich am Wochenende am Schönberger Strand in das LM-Abenteuer.

 

 

Hamburg - Norderstedter Zeitung

 Dienstag, 22. August 2006

   www.abendblatt.de 

Menzel/Rohde holen den Titel

Hamburger Meisterschaften im Kiwittsmoorbad. Die beiden "Strandjungs" beweisen im Verlauf des Turniers Kämpferqualitäten und triumphieren zum zweiten Mal nach 2004.

Norderstedt - Es war das erste Mal, dass die Hamburger Beachvolleyball-Meisterschaften der Männer und Frauen im Langenhorner Kiwittsmoorbad ausgerichtet wurden - und das Wetter schien die Verantwortlichen für diese Entscheidung belohnen zu wollen. Bei strahlendem Sonnenschein kämpften 16 Männer- und zwölf Frauen-Duos (in diesem Wettbewerb hatten keine Norderstedterinnen gemeldet) um Meisterehren.

Für den Norderstedter André Menzel (23) endete der Tag mit einer Genugtuung. Mit Partner Daniel Rohde (23, Eimsbütteler TV) gelang es dem Regionalligaspieler des 1. VC Norderstedt, den gemeinsamen Erfolg aus dem Jahr 2004 zu wiederholen. Im Finale triumphierte das Duo über Martin Blumenberg/Stefan Anschütz (VG Wichernschule-Wandsbek), nachdem die beiden zuvor im Halbfinale deren Vereinskameraden Torben Meier/Michael Friedrich ausgeschaltet hatten.

"Das war mehr, als wir erhoffen durften", sagte ein zufriedener André Menzel, "ich bin erst vor vier Tagen aus dem Urlaub zurückgekehrt. Daniel, der in Darmstadt studiert und dort in der Regionalliga aktiv ist, hat an der Uni mächtig Stress. Wir wollten uns daher nicht unter Druck setzen, sondern einfach nur spielen und Spaß haben."

Und der wäre Menzel beinahe schon im Zweitrunden-Krimi gegen das Duo Philipp Kerl/Sebastian Meiser (ETV/VCN) vergangen. Menzel/Rohde setzten sich zwar mit 8:15, 19:17 und 15:13 durch, "doch anschließend war ich so platt, dass ich nicht glaubte, das Turnier noch zu überstehen."

Pech hatte VCN-Akteur Matthias Steffens, der mit Matthias Ahlf (Oststeinbek) an Position drei gesetzt war. Gegen Oliver und Tobias Kook (Oststeinbek/VCN) verletzte er sich am rechten Ringfinger und musste aufgeben.

Stefan Nickel (SV Friedrichsgabe) landete mit Klubkamerad Bernd Meißner auf Rang sieben. "Nach dreimal Training und vier Turnieren ein gutes Ergebnis", so Nickel.

Ulrich Stückler

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel