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Mo, 18.12. - So, 24.12.2006

Aus Copyright-Gründen darf zu Berichten von Zeitungen, die ihr Einverständnis zur direkten Wiedergabe nicht erteilt haben, nur ein Link gesetzt werden. Sollte ein Link nicht mehr funktionieren, kann auf individuelle Nachfrage unter Angabe von Datum und Titel der Bericht aus dem Privat-Archiv angefordert werden.

Harburg: Sportgala zwischen den Jahren
Danubia freut sich auf "warmen Wein"
ETV: Bilanz einer Hinrunde
Der Fall Olszewska - eine Frage des Geldes?
Änderungen zur Weihnachtspause beim HVbV
ETV ist Herbstmeister der Regionalliga Nord
VCO: 0.3 gegen NA.Hamburg
ETV ist Hamburger Meister Senioren I
Elmshorns Oldies sind Landesmeister
NA.Hamburg II siegt in Neustadt-Glewe
In Schwerte gehen nur fünf Sätze
ETV: Sonntagsausfahrt mit verdienter Niederlage
Elmshorner Doppelsieg
WiWa: Riesenfreude über doppelten Satzgewinn
Cowboys können Spiele spannend machen
Pirates spielen wieder um den Titel mit
NA.Hamburg: Siegesserie gerissen
KSC: Das war Pflicht, jetzt kommt Kür
NA Hamburg verpasst die Spitze
Oststeinbeker lassen sich feiern
VCN: Andreas Meinken hört auf
VCN-Frauen: Auswärtssieg im Tie-Break

 

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Samstag, 23. Dezember 2006

   www.abendblatt.de 

Harburg: Sportgala zwischen den Jahren

HARBURG - Ein großes Ereignis zwischen den Jahren wirft seinen Schatten voraus. Am 28. und 29. Dezember steigt in der Sporthalle Kerschensteinerstraße die Harburger Sportgala. Die Bundesliga-Handballerinnen des Buxtehuder SV und die Volleyball-Bundesliga-Frauen von NA. Hamburg geben sich bei der Veranstaltung zugunsten der Deutschen Muskelschwundhilfe die Ehre. Organisiert wird die Gala von der Harburger Fußball-Altherren-Auswahl und der Sparkasse Harburg-Buxtehude.

Am Donnerstag um 18.30 Uhr spielt zunächst NA. Hamburg gegen eine mit Erstligaspielerinnen gespickte Hamburger Polizeiauswahl. Um 21.30 Uhr treten die BSV-Handballfrauen gegen das polnische Spitzenteam MKS Piotrcovia an. Moderiert wird die Veranstaltung vom bekannten Radiosprecher Jan Malte Andresen. Mit Livemusik der Band Nightlife '98 geht es am Freitag um 10.30 Uhr weiter. Anschließend folgt die "2. Harburger Meisterschaft im Torwandschießen". Abgesagt wurde das Tischfußballturnier um den Kicker-Cup.

Erfreut äußerte sich Joachim W.A. Friedrich, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Muskelschwundhilfe, gegenüber den Organisatoren: "Ihr soziales Engagement ist bemerkenswert. Sie haben das Herz am rechten Fleck." Friedrich vergaß jedoch nicht, den Pflegenotstand in Deutschland anzuprangern.

ml

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Samstag, 23. Dezember 2006

   www.abendblatt.de

Danubia freut sich auf "warmen Wein"

HAMBURG - Überall blinkt und glitzert es. Mit offenem Mund und großen Augen spaziert Danubia Costa Caldara über den weihnachtlichen Jungfernstieg. "Natürlich werden auch in meiner Heimat Brasilien die Straßen festlich geschmückt, aber so etwas wie hier habe ich noch nie gesehen", staunt die Mittelblockerin der NA Hamburg, die dieses Jahr zum ersten Mal Heiligabend in Deutschland verbringt.

In eine dicke Jacke eingekuschelt erzählt die 24-jährige Brasilianerin, wie ihre Familie im fernen Rio de Janeiro Weihnachten feiert: "Bei uns versammelt sich immer die ganze Verwandtschaft an den Festtagen." Bei Temperaturen um die 30 Grad kommt aber eher Strand- statt Weihnachtsstimmung auf. Das sei in Hamburg ganz anders: "Hier kann man die Weihnachtsluft an jeder Ecke einatmen." Überrascht war sie nur, als die Leute bereits vor einem Monat mit den Vorbereitungen angefangen hatten. Mittlerweile sei sie aber auch kräftig vom "Weihnachts-Virus" angesteckt.

Am heutigen Sonnabend fährt die Südamerikanerin mit dem Zug nach Schwerin, wo sie über die Festtage ihre ehemalige Mannschaftskollegin Fernanda, die mittlerweile beim SSC Schwerin am Netz steht, besuchen will. Die beiden Brasilianerinnen kennen sich aus gemeinsamer Zeit beim portugiesischen Erstliga-Klub Famalicense AC. Zusammen mit Fernandas Mutter Maria wollen sie dieses Jahr ein internationales Weihnachtsfest feiern. "Maria wird etwas Brasilianisches kochen, und ich mache ein paar Plätzchen für den Nachtisch." Auf jeden Fall mitbringen will sie eine Flasche Glühwein, denn "warmen Wein, so etwas gibt es in Brasilien nicht".

ks

 

 

Norddeutschland - Eimsbüttler TV-News

 Freitag, 22. Dezember 2006

   

ETV: Bilanz einer Hinrunde

Die Männer des Eimsbütteler TV sind die Nummer Eins der Regionalliga Nord. Nicht unverdient, aber auch nicht souverän, denn mit nur wenigen Sätzen bzw. mit nur zwei Punkten Unterschied lauern die FT Adler Kiel, der TSV Kronshagen und die zweite Mannschaft des OSV hinter den Büttels.

Nach einem guten Start zu Saisonbeginn gegen die Elmhorner und VG Wiwa folgte die erste Niederlage gegen die Oststeinbeker. „Ein kleiner Knackpunkt“ so Trainer Henning Wullf, der sich die kollektive Leistungsverweigerung bis heute nicht erklären kann. Mühsam wurden die anschließenden Begegnungen vor allem auch gegen deutlich schwächere Gegner gewonnen. Ausdruck dafür ist vermutlich das Spiel in Greifswald, die nur knapp mit 3:2 geschlagen wurde.

Dass es solche Spiele gibt, daran besteht kein Zweifel. Doch in der Hälfe aller Spiele wurde der erste Satz förmlich verschlafen bzw. verschenkt. Meistens durch individuelle Fehler im Annahmebereich, die gegen die Hälfte der Regionalligateams noch zu kompensieren sind, aber eben in den TOP-Spielen sofort zu Satzverlusten führten.

Mit den Spielen gegen Norderstedt und Kronshagen setzte man sich vermeintlich  gegen seine Hauptrivalen im Kampf um die Meisterschaft durch. Es waren in allen Belangen die besten Spiele der jungen Saison. Norderstedt hat allerdings den Anschluss verpasst und wird wohl im Mittelfeld landen. Bleibt also ein Vierkampf zwischen ETV, Kronshagen, OSV und Adler Kiel.

Der Spielplan sieht ein Showdown im März vor. Wollen andere Teams an den Büttels vorbeiziehen, kommen sie um einen Sieg in der Gustav-Falke Str. nicht vorbei. Und dort hat in dieser Saison noch keine Mannschaft gegen den ETV gewonnen.

 

 

Deutschland - Norderstedter Zeitung

 Freitag, 22. Dezember 2006

   www.abendblatt.de 

Der Fall Olszewska - eine Frage des Geldes?

Der Streit um die talentierte Nachwuchsspielerin geht in die nächste Runde. Das Schiedsgericht der DVL wird angerufen.

Norderstedt - Es gibt keinen Weihnachtsfrieden zwischen den Verantwortlichen der Volleyball-Teams des 1. VC Norderstedt und von WiWa Hamburg. Weiterhin bleibt das sportliche Schicksal der nach Norderstedt wechselwilligen Veronik Olszewska (18) offen.

Der Norderstedter Zweitligist ruft jetzt die Schiedsstelle der Deutschen Volleyball Liga (DVL) an, um doch noch die Freigabe vom Erstliga-Klub zu erhalten. Ein vorangegangener letzter Versuch, sich doch noch intern gütlich zu einigen, scheiterte. Nun hoffen die Norderstedter auf Unterstützung seitens der Schiedsstelle der DVL.

Diese war allerdings nach einem ersten Antrag beim zunächst zuständigen Bundesspielwart Werner Schaus (Worms) den VCN-Verantwortlichen versagt worden. Die Voraussetzungen, den Vertrag aus wichtigem Grund kündigen zu können, lägen nicht vor, so das Urteil von Werner Schaus. Das habe auch nichts mit der Form der Kündigung zu tun. WiWa-Sport-Chef Carsten Schmidt hatte moniert, dass Olszewska ihren Abschied per SMS übermittelt hatte. "Die SMS war nur eine Ankündigung. Später ist die Kündigung auch noch auf anderem Weg erfolgt", so Veronik Olszewska .

Da die bisherige Begründung der Kündigung (Nichtberücksichtigung im Spiel, zu späte Einholung der Freigabe) offenkundig nicht ausreichte, wurde diese jetzt im Antrag des Schiedsgerichts-Verfahrens erweitert. Nun wirft der VCN der medizinischen Abteilung von WiWa vor, eine Knieverletzung der Spielerin nicht erkannt und folglich nicht behandelt zu haben. "Dabei braucht Veronik ein Spezialtraining, sonst ist sie in einem Jahr Sportinvalidin", sagt Klaus Meetz, Marketing-Chef des Zweitliga-Aufsteigers.

Der Wandsbeker Klub wirft der Spielerin dagegen vor, aus wirtschaftlichen Gründen den Wechsel zu suchen. Tatsächlich gesteht sie ein, vom VCN ein Auto für die Fahrten zum Training gestellt bekommen zu haben. Beim finanziell angespannten Erstliga-Klub war dies nicht möglich.

Letztendlich geht es um die Höhe einer (nicht ganz legalen) "Ablösesumme". Der VCN ist bereit, WiWa die an den CVJM gezahlt Ausbildungskosten-Erstattung in Höhe von ungefähr 2250 Euro zu zahlen. WiWa hingegen stellte eine Forderung in Höhe von 5000 Euro in den Raum. Am 31. Dezember endet die Wechselperiode in der DVL.

Manfred Schäffer

 

 

Hamburg - HVbV-News

 Freitag, 22. Dezember 2006

  

Änderungen zur Weihnachtspause beim HVbV

Während der Weihnachtsfeiertage bleibt die Geschäftsstelle zwischen dem 27. Dezember und dem 6. Januar geschlossen. Ab dem 8. Januar sind wir wieder zu den üblichen Zeiten zu erreichen.

Neuer Telefonanschluss

Am 27. Dezember werden die Telefonleitungen des HVbV von der Telekom zu Hansenet umgeschaltet. In der Übergangszeit kann es kurzfristig zu Komplikationen kommen. Der HVbV weiterhin unter der gleichen Nummer zu erreichen sein, ändern wird sich aber:

Neue Fax-Nummer: 41 35 34 56
E-Mail: Anfrage@hvbv.de

Die E-Mail-Adressen für die Mitarbeiter bleiben unverändert.

 

 

Norddeutschland - Eimsbüttler TV-News

 Donnerstag, 21. Dezember 2006

   

ETV ist Herbstmeister der Regionalliga Nord

Trotz einer unnötigen 2:3 Niederlage gegen FT Adler Kiel sichern sich die Eimsbüttler die Tabellenführung.

In einer hochklassigen Begegnung gerieten die Eimsbüttler - wie schon in einigen Begegnungen zuvor – durch Unkonzentriertheiten in der Annahme im ersten Satz schnell in Rückstand. Zwischenstände von 18:11 für die frei aufspielenden Adler konnten nicht mehr aufgeholt werden, so dass der erste Satz deutlich mit 25:17 an die Gastgeber ging.

Im zweiten Satz stabilisierte sich die Annahme, so dass das eigene Angriffsspiel variabler gestaltet werden konnte. Es entwickelte sich eine gute Regionalligapartie, in der die Büttels sich immer besser auf den gegnerischen Block einstellten und mit zahlreichen Abwehraktionen die wichtigen Punkte im Satz einleiteten. Beim Stande von 22:23 schlug dann ein Kieler eine missglückte Annahme unverhofft ins Aus. Der Satz endete mit 25:22 für den Eimsbüttler TV.

Im dritten Satz war der ETV richtig gut im Spiel, beherrschte den Gegner und spielte attraktiven Volleyball über die Mittel- und Diagonalposition. Die Eimsbüttler hatten das Spiel jetzt weitestgehend  unter Kontrolle. Einzig die Außenpositionen hatten an diesem Tag große Probleme mit dem Block der Kieler. Der dritte Satz ging dann recht deutlich mit 25:19 an den ETV.

Der vierte Satz begann analog zum dritten Satz. Mit einer zwischenzeitlichen Führung von 10:7 waren die Eimsbüttler auf dem richtigen Weg. Durch eine Reihe individuelle Fehler wurden die Adler aufgebaut, so dass der Vorsprung sich in einen Rückstand von 10:13 verwandelte. Von dort an liefen die Büttels den Kieler hinterher. Der Satz ging mit 18:25 an die Gastgeber.

Der Tiebreak rief zur Entscheidung. Nach guten Anfang geriet der ETV zunehmend unter Druck. Zu durchsichtig jetzt das Aufbauspiel über wesentlich zwei Positionen. Die fehlende Durchschlagskraft über die Außenpositionen machten sich bemerkbar. So ging der letzte Satz deutlich mit 15:9 an die Gastgeber.

„Diese Niederlage war vollkommen unnötig“ schimpfte Henning Wulff nach dem Spiel. Statt eines vier Punkte Vorsprungs sind es jetzt nur wenige Sätze vor dem Tabellenzweiten. Allzu groß darf der Weihnachtsbraten jetzt nicht werden, damit der ETV rechtzeitig im neuen Jahr aus den Startblöcken kommt.

 

 

Deutschland - VCO Rhein-Neckar-News

 Mittwoch, 20. Dezember 2006

   

VCO: 0:3 gegen NA.Hamburg

VCO Rhein-Neckar beendet Jahr ohne Bundesliga-Sieg

Die Juniorinnen vom VC Olympia Rhein-Neckar beenden das Jahr ohne Spielgewinn in der ersten Bundesliga. Im letzten Auftritt vor der Weihnachtspause unterlagen sie vor 450 Zuschauern gegen NA.Hamburg mit 0:3 (14:25, 15:25, 23:25). Lediglich im dritten Durchgang konnten sie gegen überlegene Gäste bis zum Ende mithalten.

Völlig daneben gingen die beiden ersten Durchgänge. Aus einer soliden Annahme gelang es zu keiner Zeit Druck auf die favorisierten Hamburgerinnen auszuüben. Viele der zaghaften VCO-Angriffe waren eine sichere Beute der gut organisierten Gästeabwehr und wurden zielsicher im Gegenzug verwertet.

Erst im dritten Satz konnten die jungen Damen die von Trainer Groß geforderte Marschroute umsetzen: „Wir haben besser aufgeschlagen und waren endlich mutig im Abschluss“ Bis zum 22:23 konnten die VCO-Mädels den Satz offen gestalten und waren noch auf Tuchfühlung mit einem weiteren Satzgewinn. Doch zwei eigene Aufschlagfehler ebneten den Weg zum Sieg für die Gäste, den Nationalspielerin Magaretha Kozuch mit zwei Diagonalangriffen sicherstellte. Erfolgreichste Punktesammlerin auf Heidelberger Seite war Lisa Rühl mit zehn verwandelten Bällen.

„Die Fehler am Satzende kann man sich auf Bundesliga-Niveau einfach nicht erlauben“, resümierte Groß nach der neunten Niederlage. „Nach einem enttäuschenden Start haben wir uns besser präsentiert. Jedoch taten auch die zahlreichen Wechsel bei Hamburg ihr übriges“. Nach dem anstehenden Heimaturlaub heißt es für den VCO wieder schnell in Tritt zu kommen. Bereits am 5. Januar (19 Uhr) wartet gegen das bisher ebenfalls sieglose WiWa Hamburg die nächste Aufgabe im Olympiastützpunkt.

 

 

Hamburg - Eimsbüttler TV-News

 Mittwoch, 20. Dezember 2006

   

ETV ist Hamburger Meister Senioren I

Im Endspiel um die Hamburger Meisterschaft bezwang der ETV den Tus Berne mit 2:1 Sätzen.

Eigentlich ging es nur um die goldene Ananas, denn beide Mannschaften waren nach dem Rückzug der VG Wiwa schon für die Norddeutschen Meisterschaft qualifiziert. So  verwunderte es ein wenig, dass sich die Gastgeber des Tus Berne wenig flexibel hinsichtlich einer Verlegung der Uhrzeit oder auch des Spieltages an sich zeigten. War ihnen doch bekannt, dass es beim ETV durchaus zu Interessenskonflikten kommen sollte, da einige Spieler auch noch zeitgleich in der Regionalliga aktiv waren. Und wäre der ETV nicht mit sechs spielberechtigten Spielern angetreten, so wäre er disqualifiziert worden.

Wie auch immer, letztendlich standen am Sonntag um 10.00 Uhr sechs Spieler der ETV-Senioren auf dem Feld. Und wahrhaftig konnte man diese sechs Spieler nur von der Quantität, keinesfalls aber von der Qualität als Notlösung bezeichnen.

Mit Axel Hager , Dirk Schlüter , Marcus Hoechstetter, Ekke Goller, Jan Peter Wurl und Florian Pünner standen dort ehemals bundesligaerfahrene Spieler auf dem Feld. Zwar teils ohne große Spielpraxis, aber aus Erfahrung gut. Ohne in dieser Konstellation jemals zusammengespielt  oder gar trainiert zu haben, ging es immerhin gegen den 6. der letztjährigen Deutschen Meisterschaft. Also schon ein echter Prüfstein.

Nach anfänglichen Problemen kam die individuelle Stärke der einzelnen Akteure immer mehr zum Tragen, so dass der erste Satz knapp mit 25:23 an den ETV ging. Im zweiten Satz konnte auch ein Vorsprung gegen Ende des Satzes nicht den Verlust desselben verhindern (23:25). Eine konzentrierte Leistung im Tiebreak sorgte allerdings dann für den verdienten Sieg gegen den Tus Berne (25:19).

„Das hat Spaß gemacht“ so der einhellige Tenor auf Eimsbüttler Seite. Bei den Norddeutschen Meisterschaften muss zumindest dann auch die Quantität der anwesenden Personen erhöht werden.

Das sollte grundsätzlich kein Problem sein, besteht der Kader doch noch aus den verletzten Andreas Gloy / Morten Klein, den verhinderten Oliver Heitmann, Henning Wulff, Stefan Haarmeyer, Sven Klieme und Sven Hesse.

 

 

Norddeutschland - Elmshorner Nachrichten

 Mittwoch, 20. Dezember 2006

   www.en-online.de

Elmshorns Oldies sind Landesmeister

Drei Mannschaften der Volleyball-Gemeinschaft haben sich für die Norddeutschen Meisterschaften 2007 qualifiziert.

Hamburg/Elmshorn (sr). Bei den Hamburger Meisterschaften der Seniorinnen und Senioren haben die Teams der Volleyball-Gemeinschaft Elmshorn (VGE) zwei Titel und eine Vizemeisterschaft gewonnen.

 

 

Norddeutschland - Smash Online-News

 Dienstag, 19. Dezember 2006

   

NA.Hamburg II siegt in Neustadt-Glewe

3:0 (25:23, 25:22, 25:21)

Das letzte Spiel des Jahres bestritt die zweite Mannschaft von NA.Hamburg am Samstag beim SV Fortschritt Neustadt-Glewe, dessen Team sich nach dem Zweitliga-Abstieg im Umbruch befindet und damit in dieser Saison nicht wie früher an der Spitze der Regionalliga mitspielt. Ohne Satzverlust gewannen die Hamburgerinnen und konnten sich auf der Rückfahrt über die „Weihnachtsmeisterschaft“ freuen.

Drei verschlafene Anfangsphasen machten der Hamburger Mannschaft das Leben schwerer als notwendig. Jeweils erst ab Satzmitte wurde ein Rückstand von bis zu sechs Punkten langsam reduziert, um im letzten Satzdrittel dann in Führung zu gehen. In dieser letzten Phase zeigte die Mannschaft jeweils ihr wahres Können und setzte mit sehr guter Aufschlagstrategie und gutem Blockverhalten die spielentscheidenden Akzente.

„Aufschlagstrategie heißt“, so erklärt NA-Trainer Stefan Schubot, „dass es auch wichtig ist, zu wem man aufschlägt, da hierdurch auch die Möglichkeiten des Spielaufbaus von Neustadt begrenzt werden können.“ So mussten sich die NA-Spielerinnen hauptsächlich auf zwei Angreiferinnen konzentrieren – wenn die Strategie denn umgesetzt wurde. Dies geschah wenigstens in den wichtigen Phasen des Spiels. „Das war sehr wichtig für die Psyche und die Rückrunde - zu wissen, dass wir solche Spiele zu unseren Gunsten gestalten können.“ sagt Schubot.

Diese Woche steht mit der Weihnachtsfeier und drei Trainingseinheiten zwar noch ein wenig „Arbeit“ auf dem Programm, aber danach haben sich die Spielerinnen die „Mini-Pause“ bis zum 2. Januar auch voll und ganz verdient. Mal die Seele baumeln lassen und Kraft und Energie für die Rückrunde tanken. Außerdem können wir dann langsam auch wieder auf die verletzten Spielerinnen zurückgreifen. Auch in Neustadt fehlten aufgrund von Verletzungen und beruflicher Verpflichtungen sechs Spielerinnen!

Kurz vor dem Jahreswechsel richtet Schubot ein großes Dankeschön an die gesamte Mannschaft, die sich bis hierhin - trotz vieler kleiner Schwierigkeiten – mehr als achtbar geschlagen und sehr gut mitgezogen habe. „Da es sich um einen Mannschaftssport handelt, ist es immer sehr schwer, einzelne Spielerinnen aus dem Team hervor zu heben, da die Leistung natürlich von allen zusammen erbracht wird. Nichtsdestotrotz möchte ich die erwähnen, deren Position im Spiel „scheinbar“ unauffälliger ist: das sind unseren beiden Mittelangreiferinnen Stefanie Oelsner und Valessa Ehrke. Sie beschäftigen und binden im Spiel immer die gegnerische Mittelblockerin derart, dass unsere anderen Angreiferinnen einen schlechten Doppelblock oder gar einen Einerblock vor sich haben. Und was mir auch sehr am Herzen liegt, sind die Ergänzungsspielerinnen, die ebenfalls dazu beitragen, dass diese Mannschaft bisher so erfolgreich war.“

Und weiter freut Schubot, dass die Mannschaft nicht allein steht: „Das Dankeschön geht auch an das Team im Umfeld: an der Spitze mit dem 2. Trainer Ali Hobst, dem Physio Thune Höller, dem Team-Betreuer Peter Neese – genauso an die Eltern und weiteren Helfer und Unterstützer, die an dieser Stelle leider namentlich unerwähnt bleiben, da es doch so viele sind! Aber auch an die, die durch ihre finanziellen wie sachlichen Zuwendungen die Mannschaft unterstützen wie die Norddeutsche Affinerie, Hotel Ibis, Restaurant Artos, Daisys Repro, Ballsport, Hummel, Printing & More … Allen wünsche ich wunderschöne und entspannte Weihnachtstage und einen friedvollen Rutsch ins neue Jahr.“

Bevor das Team am Samstag, dem 13. Januar beim Wiker SV die Rückrunde beginnt, steht bereits am 06. Januar das Neujahrsturnier des Oststeinbeker SV auf dem Programm. Das erste Heimspiel in 2007 findest als Doppelveranstaltung mit dem Erstliga-Team von NA.Hamburg statt: am Sonntag, dem 21. Januar spielt um 12 Uhr der Regionalliga-Spitzenreiter NA.Hamburg II gegen Grün-Weiß Eimsbüttel und anschließend um 15 Uhr Erstligist NA.Hamburg gegen Bayer 04 Leverkusen.

 

 

Deutschland - VC Schwerte 02-News

 Dienstag, 19. Dezember 2006

   

In Schwerte gehen nur fünf Sätze

Wie bei den letzten beiden Heimspielen sahen die Zuschauer des VC Schwerte 02 wieder fünf Sätze. Doch diesmal reichte es nicht ganz zum Sieg. Am Ende hieß es 2:3 (25:20 , 22:25 , 24:26 , 25:18 , 12:15) für die Gäste aus Norderstedt. Dabei legten die Schwerterinnen los wie die Feuerwehr. Man merkte von Anfang an, daß sie unbedingt das letzte Spiel des Jahres gewinnen wollten. Mit 25:20 wurde der erste Satz relativ locker eingefahren.

Doch wie in den letzten Spielen schlichen sich von nun an wieder die alten Fehler ein, von denen man im ersten Satz nichts bemerkt hatte. Eine unglaublich hohe Fehlerquote beim Aufschlag ließ die Gäste wieder ins Spiel zurückkommen. Da nützten auch die Einwechselungen der am Samstag wieder frech aufspielenden Anna Hoja nichts. Der nächste Satz ging klar an Norderstedt.

Erst am Ende des dritten Satzes merkte man der Mannschaft von Thomas Schmidt wieder den Siegeswillen an. Zwar wurde der Satz mit 24:26 knapp verloren, aber es wurde wieder gekämpft.

Das setzte sich auch im vierten Satz fort. Als Libera Marcia Domanski verletzungsbedingt außerhalb des Spielfeldes behandelt wurde, ging ein Ruck durch die Mannschaft. Als wollte man zeigen, zu welch gutem Team die junge Mannschaft mittlerweise zusammengewachsen ist, spielten sie wieder auf wie im ersten Satz. Plötzlich klappte wieder alles wie im Training. Besonders wenn über die Mitte gespielt wurde hatten die Gegnerinnen nichts entgegenzusetzen. Gegen die Schnellangriffe von Ivi Kegalj und Pia Bachorz konnte Norderstedt nichts ausrichten. Mit 25:18 konnte der VC diesen Durchgang mehr als klar für sich entscheiden.

Mit der gleichen Euphorie startete man in den Tie-Break. Bis zum 8:8 lag man ständig in Führung. Doch plötzlich: Wieder Nervosität und technische Fehler. Fehlentscheidungen der Schiedsrichter kamen hinzu. Der Gast konnte bis zum 14:9 eine Serie hinlegen, so dass Sabrina Petrausch gezwungen war, Sicherheitsaufschläge übers Netz zu bringen. Bis zum 12:14 konnten die Mädchen noch drei Matchbälle abwehren. Doch der vierte saß. Nach 113 Spielminuten war der Traum ausgeträumt.

Trotzdem wurde auf der anschließenden Weihnachtsparty, zu der der Verein eingeladen hatte, ordentlich gefeiert. Schade nur, dass so wenige Fans dieser Einladung folgten.

Fazit: Streckenweise gut gespielt, aber nicht konstant genug. Fehler aus denen gelernt werden muß und an denen gearbeitet wird. Schwamm drüber: Am 07. Januar kann man die verlorenen Punkte wieder reinholen, wenn der VCS zu Gast beim Abstiegskonkurrenten USC Braunschweig ist.

 

 

Norddeutschland - Eimsbüttler TV-News

 Dienstag, 19. Dezember 2006

   

ETV: Sonntagsausfahrt mit verdienter Niederlage

Nachdem die Regionalliga-Damen des Eimsbütteler TV am vergangenen Wochenende daheim gegen den VC Adler Kiel überraschend deutlich mit 3:1 gewannen, sollte an diesem Wochenende die vermeintlich schwächere Adler-Mannschaft, nämlich die FT Adler Kiel, der Gegner sein. Gegen Mittag machte sich der ETV-Tross optimistisch auf nach Kiel, schließlich hat sich die Mannschaft im Laufe der Hinrunde stetig gesteigert und lediglich gegen die 3 Top-Mannschaften der Liga Niederlagen einstecken müssen. Gegner FT Adler hingegen konnte bis dato nur 2 Siege auf seiner Haben-Seite verbuchen und steckt mittendrin im Abstiegskampf.

Die ETV-Damen hatten sich fest vorgenommen, von Anfang an ihrer Favoritenstellung gerecht werden und die insgesamt erfreuliche Hinrunde positiv abschließen zu wollen. Doch wie so oft kam alles anders. Lag es an der kalten Halle? Daran, dass ungewohnter Weise an einem Sonntag gespielt wurde? Oder vielleicht wurde der Gegner schlicht und einfach nur unterschätzt? Man weiß es nicht genau, die Mannschaft konnte jedenfalls nur phasenweise überzeugen. Stattdessen prägten Hektik, Nervosität, fehlender Einsatz und viele vermeidbare Eigenfehler das Eimsbütteler Spiel, während der Gegner kämpfte und sich phasenweise in einen Rausch spielen konnte.

Im Vergleich zur Vorwoche wurde die Startformation auf zwei Positionen verändert: Für die kränkelnde Anna Schäuble rückte Kathrin Urban in Annahme und Außenangriff, auf Diagonal durfte Anna Böhning für Anna-Maria Danch auflaufen.

Schon nach ein paar Punkten zeigte sich jedoch, dass vor allem in Block und die Abwehr (in den vergangenen Partien die Stärke der Eimsbüttelerinnen) nicht konzentriert genug gearbeitet wurde. So war der gesamte erste Satz ein ständiges Hin und Her, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Auf Seiten des ETV kam erschwerend hinzu, dass die Angaben reihenweise ins Aus oder Netz gesetzt wurden. Beim 23:23 wurde ein Angriff verzogen und auch der Satzball wurde den Gegnerinnen mit einem ins Netz gepritschten Ball von der 3m-Linie geschenkt - Höhepunkt eines schwachen ersten Satzes mit einer Reihe von Unkonzentriertheiten bei den ETV-Mädels.

Der zweite Satz begann zunächst besser. Die ETVlerinnen schienen den Ernst der Lage erkannt zu haben und spielten in unveränderter Aufstellung endlich engagierter und mutiger. Als Lohn führte man zur Satzmitte schnell mit 6-7 Punkten. Doch dann brachen die Spielerinnen wieder ein, taktische Vorgaben wurden oder konnten nicht mehr umgesetzt werden und auch ein Wechsel im Außenangriff (Jasmine Daneshi für Kathrin Urban) brachte keine Änderung. Beim FT Adler Kiel schlug zu diesem Zeitpunkt die Stunde der groß gewachsenen Mittelblockerin Katrin Plöhn, die weder vom Block noch von der Abwehr des ETV zu stoppen war. Von allen Vorderpositionen und auch aus dem Rückraum machte sie Punkt um Punkt und im Gegenzug vereitelte sie einige ETV-Angriffe durch ihren hohen Block. Doch die ETV-Damen gaben nicht auf, kämpften und versuchten alles, so dass der zweite Satz noch knapper verlief als der erste. Mehrere Satzbälle konnten vom ETV leider nicht verwertet werden, die Kielerinnen hingegen nutzen ihren zweiten und gewannen den Satz mit 30:28.

Die Stimmung beim Seitenwechsel war dementsprechend gereizt, so wollte man sich nicht in die Winterpause verabschieden. Doch flüssiger und besser wurde das Spiel durch den bloßen Vorsatz natürlich nicht. Ein Schwachpunkt waren weiterhin die Angaben: Zwar wurden jetzt weniger direkte Fehler fabriziert, aber druckvoll oder platziert waren die meisten Angaben ebenfalls nicht, so dass die Kieler Annahme um die lange Zeit fehlerfrei agierende Libera Silke Kerl kaum vor große Probleme gestellt wurde. Der dritte Satz wurde erneut zu einer Zitterpartie, auch diesmal konnte kein Team davonziehen. Die mittlerweile eingewechselten Jasmine Daneshi und Anna-Maria Danch konnten jedoch die lange Zeit vermisste Durchschlagskraft am Netz erhöhen, so dass der Satz knapp gewonnen wurde (27:25).

Im vierten Satz spielten die ETVlerinnen dann endlich so, wie sie es sich vorgenommen hatten. Die Annahme stand besser, über die Mittelpositionen konnte ein ums andere Mal gepunktet werden und auch im Block wurde „zugegriffen“, während die Kielerinnen ein wenig den Mut zu verlieren schienen. Dieser Satz war schnell mit 25:13 gewonnen und es ging in den Tie-Break.

Doch anstatt den Schwung des gewonnen Satzes mitzunehmen schlichen sie sich wieder ein, die Unkonzentriertheiten und bösen Eigenfehler, so dass die eigentlich schon am Boden liegenden Gegnerinnen wieder ins Spiel gebracht wurden. 5:8 stand es beim Seitenwechsel, ein paar unglückliche Aktionen der bis dato überzeugenden Jasmine Daneshi und gute Angriffe der FT-Damen genügten, diesen in einen 14:9-Vorsprung auszubauen. Dann kam Kathrin Urban an den Aufschlag, ging volles Risiko und wurde belohnt: Nur noch 12:14. Doch dann eine Fehlangabe und somit wurde das Spiel 2:3 verloren.

Auch wenn die ETV-Mädels am Ende deutlich mehr Punkte als ihre Gegnerinnen erzielen konnten, so war die Niederlage irgendwie verdient: Kiel spielte als leidenschaftliche Einheit, während beim ETV der letzte Biss fehlte. Als krönender Abschluss eines irgendwie vermurksten Tages konnten die Eimsbüttelerinnen nicht einmal mehr warm duschen – es konnte vom Gastgeber kein Schlüssel aufgetrieben werden…

Jetzt werden die ETVlerinnnen in eine 3-wöchige Weihnachtspause gehen und dieses Spiel hoffentlich schnell vergessen, um am 13. Januar beim Heimspiel gegen die VG Elmhorn (derzeit punktgleich mit Spitzenreiter NA.Hamburg II) wieder eine überzeugendere Vorstellung abliefern zu können. Man selber konnte in der Tabelle überraschenderweise einen Platz aufsteigen und „überwintert“ somit trotz der Niederlage auf dem 4. Tabellenplatz, da der direkte Konkurrent um diesen Platz, VC Adler Kiel, bei seinem Heimspiel gegen den VC Stralsund ebenfalls nicht gewinnen konnte.

 

 

Norddeutschland - Pinneberger Zeitung

 Dienstag, 19. Dezember 2006

   www.abendblatt.de

Elmshorner Doppelsieg

ELMSHORN - Die vierwöchige Punktspielpause in der Regionalliga Nord haben sich die Volleyball-Teams dre VG Elmshorn durch ihre jüngsten Heimsiege redlich verdient. Während die VGE-Frauen zum Abschluss einer englischen Woche mit dem 3:1 (23:25, 25:5, 25:17, 25:20) über Grün-Weiß Eimsbüttel den dritten Sieg binnen acht Tagen landeten und punktgleich mit Tabellenführer NA Hamburg II und dem 1. VC Stralsund das Spitzentrio bilden, bannten ihre Vereinskameraden dank eines 3:0 (25:18, 26:24, 25:14) über den SC Concordia die ärgste Abstiegsgefahr.

Ob allerdings der siebte Platz, den die VGE-Männer nunmehr einnehmen, am Saisonende zum Klassenerhalt reicht, möchte Spielertrainer Ekkehard Goller nicht beschwören: "Wenn der SVF Neustadt-Glewe und der SV Warnemünde aus der 2. Bundesliga absteigen, könnte es eng werden." Mit weiteren Darbietungen wie zuletzt gegen den Hamburg-Rivalen dürften die Elmshorner, die einmal mehr nur zu siebt angetreten waren, aber noch manchen Sieg landen. "Wir haben solide gespielt und auf Fehler des Gegners gewartet", beschrieb Goller die Taktik, die lediglcih im zweiten Durchgang, in dem das Heimteam zwischenzeitlich eine klare Führung verspielte, fast schiefgegangen wäre.

Die VGE-Frauen benötigten nach dem mühsamen 3:2 gegen den Schweriner SC unter der Woche einen (verlorenen) Satz, um auf Touren zu kommen. Dann aber, so Mannschaftsführerin Katja Saß, "klappte fast alles". Das hohe Niveau des zweiten Durchgangs, in dem vor allem Britta Schümann mit einer Angabenserie für Verwirrung beim Gegner sorgte, konnte zwar nicht gehalten werden, doch musste VGE-Trainer Marc Hasselmeyer nicht mehr um den achten Saisonsieg bangen. Anschließend ließen die Elmshornerinnen das Spieljahr2006 mit einem gemeinsamen Essen und einen Besuch auf der Bowlingbahn ausklingen.

fwi

 

 

Deutschland - WiWa Hamburg-News

 Montag, 18. Dezember 2006

   

WiWa: Riesenfreude über doppelten Satzgewinn

So eindrucksvoll können Knoten platzen: WiWa Hamburg kämpft leidenschaftlich über 102 Minuten, gewinnt zwei Sätze und die Herzen des Publikums. Mit dem psychologisch wichtigen ersten Satzgewinn und einer tollen Leistung verabschieden sich die Wandsbekerinnen für diese Kalenderjahr von ihren Fans. „Das war sogar noch mehr drin!“ resümiert Spielkapitänin Anita Drese . „Ich hoffe diese Leistung gibt uns allen das Selbstvertrauen jetzt auch siegen zu können.“

Nach einem katastrophalen ersten Satz (8:25) nimmt Trainerin Marina Cukseeva Andrea Dellnitz und Nina Nezam statt ihrer Tochter Natalia und Sandra Landvoigt in die Startformation. Doch weiterhin findet WiWa Hamburg kein Mittel die druckvollen Aufschläge der Berlinerinnen im Spiel zu halten – beim Zwischenstand von 1:10 im 2. Satz sieht alles nach einem gewohnt kurzen Abend aus. Doch Köpenick reißt der Film – unnötige Einwechslungen des Trainers und enthusiastische WiWa-Fans bewirken die Wende. WiWa Hamburg spielt befreit auf, zeigt Biss und Cleverness. Vor allem Hauptangreiferin Anita Drese (42 Angriffe mit 13 direkten Punkten im gesamten Spiel) gelingt in dieser Phase des Spiels fast alles und WiWa Hamburg ist schon bei der zweiten technischen Auszeit in Reichweite (14:16). Köpenick ist ratlos und wird in der Endphase des Satzes ausgeknockt: 26:24. Die Sporthalle Wandsbek verwandelt sich in ein jubelndes Tollhaus über den lang ersehnten Satzgewinn des Aufsteigers in der 1. Bundesliga. Im dritten Satz donnert WiWa Hamburg beflügelt vom Erfolgserlebnis über die Konkurrentinnen im Abstiegskampf hinweg und führt ständig mit bis zu 4 Punkten. Der Satz wird souverän beendet (25:21) und WiWa Hamburg ist nur noch einen Satz von dem vermeintlichen ersten Sensationssieg über ein Profi-Team entfernt.

Den Sieg vor Augen schwinden den sympathischen Wandsbekerinnen die Kräfte: Mit 20:25 verliert WiWa Hamburg den vierten Durchgang - ohne vorgeführt zu werden - und auch im ersten Tie-Break der Bundesliga-Historie von WiWa Hamburg ist das Spiel lange Zeit offen. Viele lange Ballwechsel halten die Zuschauerinnen und Zuschauer in Atem. Beim Spielstand 8:10 jedoch zeigt WiWa Hamburg Nerven, erzeugt zwei Eigenfehler in Serie und verliert den entscheidenden Satz mit 10:15. Anita Drese benennt die Ursache für das unschöne Ende: „Auf diesem Spielniveau waren wir noch nie soo lange auf dem Feld. Das Spiel war länger als unsere Trainingseinheiten – uns fehlte am Ende die Kraft. Immerhin haben wir jetzt im nächsten Spiel noch eine Steigerungsmöglichkeit und wollen drei Sätze gewinnen!“

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Montag, 18. Dezember 2006

   

Cowboys können Spiele spannend machen

OSV Cowboys – USC Braunschweig 3:2 (20:25/20:25/25:16/26:24/15:11)

Es ist schön, wie die Cowboys immer wieder für die Zuschauer spielen. Der wichtige Sieg gegen Braunschweig ist der dritte Tiebreak-Erfolg zu Hause in dieser Saison, die Hälfte aller Heimspiele endete im fünften Satz. Meist lassen die Cowboys den Gegner erst einmal zwei Sätze gewinnen, dann gleichen sie aus, im Tiebreak desillusionieren sie ihn schließlich. Ein perfekt konstruierter Spannungsbogen, der im Heimspiel gegen Braunschweig wieder einmal bis zum Ende hielt, nur im Auswärtsspiel gegen Essen zerbarst er im fünften Satz einmal.

Die Spieler scheinen den Wandel der Zeit also erkannt zu haben. Die Leute wollen etwas sehen für ihr Geld, schnelle 3:0-Abende wie gegen Frankfurt laufen nicht mehr, es muss schon Salz in die Suppe.

Man könnte tatsächlich meinen, dass die Cowboys es immer vorsätzlich so spannend machen. Natürlich entspricht das nicht der Wahrheit, OSV-Trainer Joachim Müller sieht das ebenfalls ganz anders, ein schnörkelloser 3:0-Sieg wäre ihm lieber gewesen. Vielmehr sah er reichlich Sand im Getriebe, welches gehörig stotterte an diesem Tag und fast den Geist aufgab, aber eben nur fast.

„Wir wollten den ersten Satz gewinnen, sind aber im entscheidenden Moment nicht wach.“ Mit dem entscheidenden Moment meinte Müller das Ende des Satzes, wo die Cowboys nach einem 18:18 fünf Punkte in Folge abgaben. Der Satz war weg.

Im Anschluss lief es ähnlich, die Cowboys führten 18:16 und verloren erneut mit 20:25. „Schläfrig und tranig waren wir“, sagte Kapitän Björn Domroese. „Das, was uns zuletzt ausgezeichnet hat, nämlich am Ende aufzudrehen, haben wir in den ersten beiden Sätzen überhaupt nicht gemacht.“ Braunschweig hingegen spielte mutig, respektlos und war der erwartet schwere Gegner.

Erst als die Cowboys im dritten Satz 13:15 zurücklagen und eine 0:3-Klatsche drohte, wurden sie „extrem wach“, wie Domroese sagte. 12:1-Punkte machte der Favorit und sicherte sich so den dritten Satz.

Der vierte Satz war hart umkämpft, bei 23:24  hatte Braunschweig Matchball, abgewehrt, zwei Blockpunkte des OSV danach und ein Fehler der Gäste, Tie-break, durchatmen.

8:4 führten die Cowboys dort schon, wurden schlampig, ließen Braunschweig zum 8:8 ausgleichen und gewannen dann doch 15:11.

Geschafft, eine Niederlage wäre unglaublich ärgerlich gewesen. So aber gehen die Cowboys als Zweiter ins neue Jahr, hinter Bad Dürrenberg, das minuspunktgleich ist, aber ein Spiel mehr absolviert hat. „Erleichtert sind wir erst einmal“, sagte Björn Domroese, die Spieler brauchen die Pause, sie sind müde. Es war mal wieder ein Drahtseilakt, den sie gezeigt haben, und wieder war er von Erfolg gekrönt. „Doch irgendwann“, sagt Domroese, „wird das schief gehen, zu oft dürfen wir unser Glück nicht mehr herausfordern.“

Ein Rezept gegen die Schludrigkeit vor allem am Anfang der Spiele habe er selbst noch nicht, es ist auch nicht seine Aufgabe, dieses zu finden, „aber vielleicht muss das ja etwas sein, was aus einer ganz anderen Ecke kommt.“

 

 

Norddeutschland - Oststeinbeker SV-News

 Montag, 18. Dezember 2006

   

Pirates spielen wieder um den Titel mit

OSV Pirates – TSV Kronshagen 3:0 (25:17/25:17/27:25)

Die OSV Pirates haben ihr letztes Spiel vor der Weihnachtspause souverän gewonnen. Mit 3:0 fertigten sie den TSV Kronshagen ab. Die Pirates stehen jetzt auf dem dritten Platz der Regionalliga Nord und haben nun wieder Chancen, ganz nach oben zu kommen. Der Tabellenführer Eimsbüttel verlor das Spitzenspiel gegen Kiel mit 2:3, die beiden Teams stehen nun punktgleich an der Spitze, der OSV lauert nur zwei Punkte dahinter.

Von Beginn an merkte man Oststeinbek den Siegeswillen an. Aggressiv wie lange nicht eröffnete das Team von Bernd Schlesinger die Partie, der Block stand gut, die Abwehr und Annahme auch, wodurch Zuspieler Valentin Begemann seine Angreifer gut in Szene setzen konnte. Der seit Wochen ganz stark spielende Thomas Zipser zeigte seine wohl beste Partie. Er machte nicht einen Fehler im Angriff. Das gesamte Team spielte gut, vor allem machte es weniger Fehler als noch gegen Greifswald. Kronshagen dagegen hatte einen schwarzen Tag. Morten Klein war auf die Mitte gewechselt, weil die beiden etablierten Schnellangreifer fehlten, doch wurde er schon Mitte des ersten Satzes verletzt ausgewechselt. Diagonalspieler Florian Lüdike, der schon mal ein Spiel allein entscheiden kann, war ein Totalausfall. Schlesinger schüttelte mehrmals den Kopf, als könne er nicht fassen, wie leicht der Gegner es seinem Team in diesem Spiel machte.

Die ersten beiden Sätze schaukelten die Pirates gemütlich nach Hause, erst im dritten Satz wurde die Partie ausgeglichener. Das lag aber nicht nur an den Kronshagenern, deren Formkurve nur leicht nach oben ging, sondern an einigen Unkonzentriertheiten auf Seiten der Pirates.  

24:24 stand es, die Partie auf der Kippe, doch Kronshagen hatte nicht einen Satzball. 27:25 gewann der OSV, die Spieler sprangen im Kreis. „Das ist ein schöner Abschluss für uns nach einer nicht immer gelungenen Hinrunde. Nach der Winterpause wollen wir angreifen“, sagte Bernd Schlesinger , der im Anschluss an die Partie gewaltig mit den Cowboys mitzittern musste beim Tiebreak-Erfolg gegen Braunschweig.

 

 

Deutschland - NA.Hamburg-News

 Montag, 18. Dezember 2006

   

NA.Hamburg: Siegesserie gerissen

„Das war ein Spiel auf sehr hohem Niveau“

Hamburg, den 17.12.2006. - Mit einem Sieg hätten die Hamburgerinnen den Tabellen-Ersten von der Spitze verdrängen können und auf Platz eins überwintert. Doch die Volleyball-Damen aus Fischbek konnten ihre Siegesserie von fünf gewonnenen Partien nicht ausbauen und scheiterten trotz großem Kampf am Dresdner SC mit 1:3. Damit rutschen die Hanseatinnen vorübergehend auf Rang vier ab. „In den letzten drei Jahren waren wir Achter, Siebter und dann Sechster. Wir wollen uns kontinuierlich verbessern und von Jahr zu Jahr steigern. Jetzt sind wir Vierter und mit dem bisher Erreichten zufrieden“, resümierte von Soosten das Volleyball-Jahr 2006.

Überrascht wurden die 1.800 Zuschauer von dem selbstbewussten Auftreten der Gäste aus Hamburg. Hochkonzentriert und mit viel Kampfbereitschaft schien der erste Durchgang kein Ende zu finden. Etwas glücklich, aber nicht unverdient, konnte die Mannschaft um Kapitän Christina Benecke den DSC nach hartem Kampf mit 32:30 bezwingen. Auch in Durchgang zwei konnte sich keine der beiden in Topform befindlichen Teams entscheidende Vorteile verschaffen, so dass die Spannung beim Stande von 23:24 nicht zu überbieten war. „Das war der Knackpunkt. Hätten wir in der Phase noch einmal drauflegen können, wäre der Satz an uns gegangen“, so von Soosten. Doch Dresden zeigte keine Schwächen und spielte seine ganze Erfahrung und Routine aus. Knapp aber verdient glich der DSC auf 1:1-Sätze aus (25:23).

In Durchgang drei und vier waren die Hamburgerinnen dem Druck des Tabellenführers dann nicht mehr gewachsen. Knallharte und präzise Aufschläge führten die Gastgeberinnen endgültig auf die Siegestrasse. Zwar konnte sich NA.Hamburgs Libera Sabine Verwilt-Jungclaus mit vielen spektakulären Abwehraktionen auszeichnen, doch der DSC war in den Sätzen drei und vier zu stark. „Wir sind von Anfang an hohen Rückstände hinterhergelaufen. Das hat viel Kraft gekostet. Wir haben am Ende einfach kein Mittel mehr gegen die Dresdnerinnen gefunden und daher verdient verloren. Dennoch sind wir zufrieden, da es ein Spiel auf sehr hohem Niveau war. Wir haben 17 Blockpunkte gemacht und Dresden elf. Wichtig ist, dass wir im nächsten Jahr Suhl, Wiesbaden, Vilsbiburg und Leverkusen schlagen, um unseren vierten Platz zu verteidigen“, erläuterte von Soosten das Ziel fürs 2007.

Dresdner SC – NA.Hamburg 3:1 (30:32/ 25:23/ 25:18/ 25:15).

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 18. Dezember 2006

   www.volleyball-bundesliga.de 

KSC: Das war Pflicht, jetzt kommt Kür

WIWA Hamburg - Köpenicker SC 2:3 8:25; 26:24; 25:21; 20:25; 10:15

Nach dem überzeugenden 3:0 Sieg (25:19 / 25:22 / 25:13 - 75:54) gegen den ambitionierten 1.VC Wiesbaden am Donnerstag taten sich die Volleyballerinnen des Köpenicker SC heute beim Tabellenschlusslicht WIWA Hamburg zwar schwer, sicherten sich die beiden Punkte aber letztlich verdient und setzen sich in der Tabelle vor Bayer 04 Leverkusen auf Rang 8.

Mit der Bilanz der Spiele ist man beim KSC mehr als zufrieden, seit mindestens 6 Jahren ist keine Damenmannschaft aus Berlin mehr so gut in die Hinrunde der 1.Bundesliga gestartet.
Die 1.Bundesliga ist somit für die Köpenickerinnen für dieses Jahr Geschichte, ein weiterer Höhepunkt 2006 erwartet sie aber noch am kommenden Donnerstag um 20:00 Uhr. Im DVV 1/4-Finale ist der VfB 91 Suhl in der Sporthalle der Flatow-Oberschule in Berlin-Köpenick zu Gast.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 18. Dezember 2006

   www.abendblatt.de 

NA Hamburg verpasst die Spitze

DRESDEN/HAMBURG - Die Volleyballfrauen der NA Hamburg sind beim Ansturm auf die Tabellenspitze gescheitert. Mit 1:3 (32:30, 23:25, 18:25, 15:25) unterlagen die Hamburgerinnen in 107 Minuten beim Spitzenreiter Dresdner SC, rutschten mit 12:6 Zählern auf Rang vier zurück.

Dresden ist derzeit die beste Mannschaft der Liga", so das Kompliment des Hamburger Trainers Helmut von Soosten in Richtung des Siegers. Dabei kam es vor den 1750 Zuschauern insbesondere zum Duell der besten deutschen Mittelblockerinnen. Bei Dresden standen die WM-Fahrerinnen Corina Ssuschke und Christiane Fürst (bei der WM in Japan beste Blockerin des Turniers), im NA-H-Team Nationalspielerin Christina Benecke, die allerdings diesmal von ihrer brasilianischen Mitspielerin Danubia Costa Caldara übertrumpft wurde. Benecke steuerte fünf, Costa Caldara sieben der insgesamt 17 Blockzähler der Hamburgerinnen bei, 13 verzeichneten die Dresdnerinnen.

Nach dem ersten, auf hohem Niveau stehenden Durchgang setzte sich allmählich die größere Konstanz der Sächsinnen durch. "Wir lassen einfach noch immer zu häufig Phasen zu, in denen der Gegner vier oder fünf Punkte in Folge machen kann", analysierte Helmut von Soosten. Einer der Gründe: Die Hamburgerinnen lassen zu viele eigene Angriffschancen aus, laden den Gegner so zum (erfolgreichen) Gegenangriff ein.

Trotzdem wirkte von Soosten nach dem letzten Spiel vor der kurzen Weihnachtspause nicht unzufrieden. Zuvor hatte sein Team fünfmal in Folge gewonnen. "Wenn wir in der Saison-Endabrechnung ebenfalls auf dem vierten Rang stehen würden, wäre ich zufrieden", sagte der Coach.

Aufsteiger und Schlusslicht WiWa Hamburg verpasste mit dem 2:3 (8:25, 26:24, 25:21, 20:25, 10:15) in der Sporthalle Rüterstraße gegen den bisherigen Drittletzten Köpenicker SC im neunten Bundesliga-Spiel den ersten Saisonsieg. "Das Spiel war länger als unsere Trainingseinheiten - uns fehlte am Ende die Kraft", sagte die stark aufspielende Diagonalangreiferin Anita Drese nach den 98 Spielminuten.

Immerhin konnten die Wandsbeker Feierabend-Volleyballerinnen nach einem katastrophalen ersten Durchgang die ersten beiden Sätze der Saison gewinnen. "Fakt bleibt aber, dass wir gegen einen Konkurrenten um den Klassenerhalt Boden verloren haben", stellte Manager Carsten Schmidt fest nach dem Spielende fest.

masch

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Montag, 18. Dezember 2006

   www.abendblatt.de 

Oststeinbeker lassen sich feiern

3:2-Erfolg nach 0:2-Satzrückstand - Erstligaabsteiger aus Stormarn spannt seine Anhänger auf die Folter.

Oststeinbek - Über die Volleyball-Männer des Oststeinbeker SV kann man sich manchmal maßlos ärgern. Aber wenn sie dann, wie nach dem 3:2 (20:25, 20:25, 25:16, 26:24, 15:11) im Zweitbundesligaspiel über den USC Braunschweig, wie strahlende Helden in der Walter-Ruckert-Sporthalle gefeiert werden, ist alles vergeben und vergessen.

"Irgendwie bleibt zu Beginn der Spiele das Adrenalin auf der Strecke", versuchte Trainer Joachim Müller eine Erklärung zu finden für die immer wieder auftretenden Nachlässigkeiten seiner Spieler. "Irgendwann geht das wahrscheinlich einmal schief", sagte auch Mannschaftsführer Björn Domroese, um grinsend anzumerken: "Aber nervenstark sind wir schon."

Zweieinhalb Sätze lang sah es nach der ersten Saison-Heimniederlage des Erstliga-Absteigers aus, der sich den direkten Wiederaufstieg zum Ziel gesetzt hat. "Wir waren immer einen kleinen Tick zu spät", urteilte Mittelblocker Felix Braun. Und das gegen einen Gegner, der allenfalls gehobenes Zweitliga-Format aufwies - also gemessen an den Ansprüchen der Oststeinbeker klar beherrscht werden müsste. "Ich hatte trotz des Verlusts der ersten beiden Sätze nie das Gefühl, wir könnten dieses Spiel verlieren", sagte Braun.

Welches Engagement Volleyball verlangt, um in der Zweiten Liga erfolgreich sein zu können, demonstrierte der mit zwei Metern längste Oststeinbeker dann im Tiebreak beim Stand von 10:9. Als Libero Hendrik Hofmann einen Schmetterball der Niedersachsen nur noch mit dem Fuß parieren konnte, hechtete Braun dem eigentlich schon verlorenen Ball hinterher, schaufelte ihn wieder in die Luft, sodass er irgendwie noch auf die gegnerische Seite gespielt werden konnte. Nur wenige Augenblicke später sprang Braun schon wieder am Netz hoch und beförderte per Einzelblock den Ball auf den Boden des Braunschweiger Feldes - das war die Vorentscheidung.

"Ich bin mir ganz sicher, dass die Mannschaft aus den bisherigen Spielen lernt", sagte Müller. "In der Rückrunde werden sich bestimmte Fehler nicht wiederholen." Denn Patzer darf es im engen Dreikampf mit dem punktgleichen Spitzenreiter VC Bad Dürrenberg/Spergau und dem mit zwei Zählern Rückstand auf Rang drei lauernden Mitabsteiger VV Humann Essen nicht geben.

Sieben Spiele haben die Oststeinbeker jetzt hintereinander nicht verloren. Doch nur zum Beginn der Serie hatte es ein klares 3:0 gegeben - über das junge Team des Volleyball-Internats Frankfurt. Müller: "Wir haben noch Steigerungspotenzial." Das gilt zum Beispiel für Diagonalangreifer Gil Ferrer Cutino. Der spielte für seine Verhältnisse sehr gehemmt. Die Erklärung gab Müller nach der Partie: "Seine Mutter ist krank. Deshalb fliegt er bald nach Kuba."

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Norderstedter Zeitung

 Montag, 18. Dezember 2006

   www.abendblatt.de 

VCN: Andreas Meinken hört auf

"Ich bin einfach ausgebrannt"

Wer die Nachfolge des Ex-Nationalspielers als Coach für das Regionalliga-Team übernimmt, steht noch nicht fest.

Norderstedt - Ich glaube, die Mannschaft hatte meine Entscheidung im Hinterkopf", sagte Andreas Meinken. Nach dem 2:3 (21:25, 25:15, 25:19, 19:25, 7:15) im Regionalligaspiel bei WiWa Hamburg erklärte der Trainer der Volleyball-Männer des 1. VC Norderstedt in der Mitte der Saison seinen Rücktritt. "Die Mannschaft wusste Bescheid", so der 46-Jährige, vielleicht habe sie deshalb auch ein wenig verkrampft gespielt.

"Ich bin nach zwölf Jahren als Verantwortlicher dieser Mannschaft einfach ausgebrannt", lautet die Erklärung Meinkens für seinen Schritt. Das Verhältnis zum Team sei vollkommen in Ordnung, Vorfälle habe es keine gegeben. "Ich bin nur volleyballmüde", so der Coach. Zudem ist er als Mitarbeiter der Stadtwerke Norderstedt in einer führenden Position auch beruflich sehr stark eingespannt. "Das alles wurde mir zu viel."

Am Ende seines Urlaubs vor einigen Wochen sei der Entschluss gereift. "Ich denke, es ist der richtige Schritt", sagt Meinken, aber ein kleiner Hauch des Zweifels ist zu hören. So soll es auf keinen Fall ein endgültiger Abschied aus dem Volleyball für den früheren DDR-Nationalspieler sein: "Vielleicht habe ich in einem oder anderthalb Jahren ja wieder Lust, etwas zu machen."

Einen Nachfolger für Meinken gibt es aber noch nicht. "Da hat auch die Mannschaft etwas zu sagen", sagt der nun ehemalige Trainer, der im Laufe der Woche alle wesentlichen Organisationsaufgaben an Mannschaftsführer Alexander Hente übergibt. Möglicherweise könnte A-Jugend-Coach Peter Schulz das Training übernehmen, Gespräche mit ihm hat es schon gegeben - noch ohne Entscheidung.

Der neue Coach wird sich nach der Niederlage gegen die Wandsbeker mit dem Thema Abstieg befassen müssen. Denn vier der insgesamt zehn Mannschaften könnten am Ende der Saison die Spielklasse verlassen müssen. Und zur Halbzeit der Serie belegen die Norderstedter nur deshalb den fünftletzten Rang, weil sie einen Satz weniger verloren haben als Tabellennachbar VG Elmshorn.

"Mit einem Sieg in Wandsbek hätten wir uns doch ein wenig Luft verschaffen können", so Andreas Meinken. Aber ab dem vierten Satz ging dem Team offenkundig die Kondition aus. Und der Tiebreak war de facto schon nach zwei Minuten und einem Rückstand von 0:6 verloren.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Norderstedter Zeitung

 Montag, 18. Dezember 2006

   www.abendblatt.de 

VCN-Frauen: Auswärtssieg im Tiebreak

NORDERSTEDT - Die Volleyball-Frauen des 1. VC Norderstedt haben eine weitere Reifeprüfung in der Zweiten Volleyball-Bundesliga bestanden. Das Aufsteiger-Team gewann beim 3:2 (20:25, 25:22, 24:26, 25:18, 15:12) beim VC Scherte auswärts seinen ersten Tiebreak in der neuen Spielklasse. Trotzdem war Trainer Thomas Broscheit nur bedingt zufrieden: "Wir hätten eigentlich klarer gewinnen müssen."

Daran war aber auch ein wenig die Anreiseplanung schuld. Erst 75 Minuten vor dem Anpfiff hatte der Bus der Norderstedterinnen an der Sporthalle Nord-West am Holzener Weg in Schwerte eingeparkt. "Es hatte die gesamte Zeit über geregnet", so Broscheit. So machte sich dann die fehlende Vorbereitungszeit im ersten Durchgang bemerkbar.

Der VCN-Trainer hatte zunächst die zuletzt erfolgreiche Formation aufgeboten, die genesene Mittelblockerin Cornelias Nick erst einmal nicht berücksichtigt. Doch nach dem ersten Satz korrigierte der Coach die Aufstellung. Er nahm Christina Flemming aus dem Diagonalangriff, beorderte Anna Peters von Außen dorthin, stellte Mittelblockerin Annalena Broscheit auf Peters' Posten und wechselte Cornelia Nick als Mittelblockerin ein. Die gelernte Libera Flemming wurde regelmäßig für Nick in der Abwehr und Annahme eingewechselt. "Ab dann lief es", so der Trainer.

Jetzt geht das Team erst einmal in die kurze Weihnachtspause, zwischen den Feiertagen ruht der Ball. Doch schon am 2. Januar empfängt Thomas Broscheit seine Spielerinnen wieder zum Training. Schließlich starten die Norderstedterinen am Sonnabend, 13. Januar, gegen das zweite Team des Köpenicker SC in die Rückrunde.

masch

 

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