News

 Montag, 02. Oktober 2006 

Erneut ein „ganz Großer“ für den TVR
In Dresden war für VCO nichts zu holen
"Kängurus" untermauern Heimstärke
Volley YoungStars unterliegen erst im Tiebreak
Unnötige Niederlage gegen Bayer 04
OSV: Ein Sieg des Willens
OSV-Pirates: Mühevoller als nötig
8.250 Zuschauer sahen TOP-Spiel in fünf Akten
Zweiter Titel für Brink/Dieckmann
Bayer gewinnt 3:1 gegen NA Hamburg
Alemannia startet mit zwei Siegen in Saison!
SCC: Kurz und schmerzlos
Satzgewinn gegen SCC war greifbar nahe
Gelungene Premiere der MTV Volleyballer
Jubel bei den NA.Hamburg-Volleyballdamen
1. VCN: Vom Verletzungspech gebeutelt
NA.Hamburg patzt, WiWa zahlt Lehrgeld
Oststeinbek besiegt Aufsteiger Bonn
VGE-Volleyballer mit schwerem Programm
WSU: Glanzloser 3:1-Sieg
Der MSC wird langsam unheimlich

Oktober 2006

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Deutschland - TV Rottenburg-News

 Montag, 02. Oktober 2006

   

Erneut ein „ganz Großer“ für den TVR

Was war das für ein Heimauftakt!! 2600 Zuschauer verfolgten vor gut einer Woche die Premiere des TV Rottenburg in der 1. Liga und sahen eine starke Partie des TVR. Vor allem im dritten Satz spielten die Rottenburger groß auf und hatten den Double-Gewinner und mit großen Ambitionen gestarteten VfB Friedrichshafen am Rande des Satzverlustes.

Wie schon im Auftaktmatch gegen Königs Wusterhausen zahlte das junge Rottenburger Team für seine „Unerfahrenheit“ einen bitteren Preis. Fünf Satzbälle konnte man vor den unglaublich mitgehenden Fans nicht verwandeln und verlor doch noch mit 0:3.

Der Stimmung tat das keinen Abbruch und die Mannschaft wurde trotzdem gefeiert. Die Lehrzeit soll jetzt vorbei sein. Wenn es nach Hans Peter Müller-Angstenberger geht, soll langsam ein Sieg, mindestens aber ein paar Sätze her. „Die Zeit ist reif, für ein Ausrufezeichen in der Liga zu sorgen.“ Der TVR-Trainer muss zwar weiterhin auf Neuzugang Oliver Gies aufgrund dessen Rückenbeschwerden verzichten, hat aber ansonsten alle Mann an Bord. „Wir haben uns an die neue Halle gewöhnt und mit diesem Publikum im Rücken kann alles passieren, da kann sogar der VfB noch stolpern“, blickt Müller-Angstenberger augenzwinkernd auf die ausstehende Pokalpartie zwischen dem TVR und dem VFB Friedrichshafen am 10. Dezember voraus.

Zunächst gastiert aber mit dem SCC Berlin ein etabliertes Team der 1. Bundesliga und der Meisterschaftsdritte der vergangenen Saison. Wie Friedrichshafen haben auch die Berliner einige neue Spieler und sind noch nicht richtig eingespielt. Seine Auftaktpartie verlor der SCC Berlin in Moers knapp mit 2:3 und auch am vorletzten Wochenende beim Aufsteiger in Delitzsch gaben die Hauptstädter überraschend einen Satz ab.

Müller-Angstenberger ärgerte sich zwar über die vergebenen Satzbälle gegen den VfB, sieht aber auch die positiven Aspekte. „Wir haben vor einem halben Jahr gedacht, wir sind am Maximum was unsere Leistung und das Umfeld angeht. Dann machen wir unser erstes Heimspiel, es kommen 2600 Zuschauer und wir halten gegen einen Champions-League-Teilnehmer gut mit. Darauf können wir aufbauen.“

Vollmundig verkündet der TVR-Trainer das Ziel gegen die Gäste: „Der SCC Berlin ist sicher vom gleichen Kaliber wie Friedrichshafen. Wir wollen die Gäste zwingen ihr bestes Volleyball zu spielen um uns zu schlagen. Und uns dann zu schlagen machen wir ihnen nicht einfach.“

 

 

Deutschland - VCO Rhein-Neckar-News

 Montag, 02. Oktober 2006

   

In Dresden war für VCO nichts zu holen

Mit einer deutlichen 0:3-Niederlage (18:25, 9:25, 12:25) kehren die Juniorinnen vom Auswärtsgastspiel beim Tabellenführer Dresdner SC nach Hause. Die nächste Chance zur Wiedergutmachung bietet sich jedoch bereits am Dienstag um 16 Uhr, wenn der USC Münster in Heidelberg zu Gast ist.

Alles andere glücklich lief bereits die Vorbereitung. Aufgrund von Verkehrsproblemen kam der VCO-Bus erst kurz vor Spielbeginn nach neunstündiger Busfahrt in Dresden an. Nach einem - trotz dieser Umstände - guten Beginn wurden jedoch im Laufe des Spiels die Kräfteverhältnisse immer deutlicher. Besonders im Angriff gelang es nicht, den sicheren DSC-Block und die starke Abwehrspezialistin Kerstin Tzscherlich ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Bezeichnend für den Auftritt der VCO-Girls der Matchball, der mit einem Aufschlagfehler an Dresden ging. Für das Nachwachsteam gab zwischenzeitlich Nora Kaufmann im dritten Durchgang ihr Bundesliga-Debüt.

Lange Zeit des Grübelns bleibt den jungen Athletinnen jedoch nicht. Gleich am Dienstag wird der USC Münster zum zweiten Heimspiel im Olympiastützpunkt erwartet. Unumstrittener Star bei den Westfälinnen ist Nationalspielerin Atika Bouagaa. Die Offenburger Außenangreiferin kam letztes Jahr nach einem Gastspiel in Italien wieder zurück nach Münster. Ebenfalls im Kader der ?Unabhängigen? steht Tatjana Zautys. Als Leichtathletin fand die 26jährige erst während des Sportstudiums in Heidelberg über ihre Dozentin den Weg zum Volleyball, um mittlerweile für eine der renommiertesten Mannschaften aufzuschlagen. ?Münster kann man momentan nicht mit Schwerin. Vilsbiburg oder auch Dresden vergleichen?, weiß Bundestrainer Dirk Groß. Von finanziellen Altlasten gebeutelt wurden die Ansprüche beim Titelverwöhnten USC auf das Erreichen der Meisterrunde zurückgefahren. ?Wir sind natürlich trotzdem wieder der krasse Außenseiter. Doch mit einer Topleistung können wir gegen Münster etwas erreichen?, ist Groß überzeugt und hofft auf die Unterstützung des heimischen Publikums.

Auch dieses Mal wird wieder ein umfangreiches Rahmenprogramm angeboten. So wird es in der Satzpause eine Darbietung der Kunstradfahrerin Katja Scherer vom TV Hemsbach geben. Frisch qualifiziert holte sie bei der Europameisterschaft auf Anhieb den Vize-Titel und wurde prompt in ihrer Heimatstadt als ?Sportlerin des Jahres? ausgezeichnet. Vor dem Spiel wird es neben einem Warm-Up für die Fans auch eine Autogrammstunde der aktuellen Frauen-Nationalmannschaft um Spielführerin Angelina Grün geben. Die Spielerinnen von Bundestrainer Giovanni Guidetti bereiten sich ab dieser Woche in Heidelberg auf die anstehende Weltmeisterschaft in Japan vor.

 

 

Deutschland - Fighting Kangaroos Chemnitz-News

 Montag, 02. Oktober 2006

   

"Kängurus" untermauern Heimstärke

Den zweiten Sieg im dritten Spiel feierten am vergangenen Samstag die Volleyballerinnen der Fighting Kangaroos Chemnitz  gegen die TG Biberach. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten zu Beginn der Partie kam die Mannschaft von Trainer Mirko Pansa immer besser in Fahrt und siegte vor 450 Zuschauern in der Sporthalle an der Forststraße verdient mit 3:1 (23:25, 25:15, 25:16, 25:21).

Das Spiel begann auf Seiten der Chemnitzer Mannschaft zunächst recht zerfahren. Annahmeprobleme der "Kängurus" nutzten die Gäste aus Biberach konsequent aus und erspielten sich ein komfortables Punktepolster. Beim Stand von 21:14 für die Volleyballerinnen aus Oberschwaben begann das Spiel für die Fighting Kangaroos. Bis auf zwei Punkte kämpfte sich das Team von Coach Mirko Pansa heran. Am Ende des ersten Durchgangs mussten die Gastgeberinnen mit 23:25 dennoch einen 0:1-Satzrückstand hinnehmen.

In den beiden darauffolgenden Sätzen hatten die CPSV-Damen mit den Gästen aus Biberach relativ leichtes Spiel. Durch druckvolle Aufgaben von Zuspielerin Krysta Cannon und Kapitänsfrau Stacey O'Connor kam die Mannschaft von Gästetrainer Peter Baur nicht mehr ins Spiel. Mit einer guten Block- und Feldverteidigung verbuchten die Chemnitzer Volleyballerinnen die Sätze zwei und drei mit 25:15 bzw. 25:16 auf ihrer Seite.

Nach 84 Spielminuten und insgesamt sechs Matchbällen jubelten die Fighting Kangaroos Chemnitz über ihren zweiten Sieg im zweiten Heimspiel und untermauern ihre Heimstärke. Mit diesem Erfolg rücken die Zweitliga-Volleyballerinnen des CPSV mit nunmehr 4:2 Punkten auf den vierten Tabellenplatz vor.

Zur besten Spielerin des Tages kürte der 32-jährige Kangaroo-Coach die 16-jährige Angreiferin Mandy Sohr. "Mandys erfolgreiche Angriffsquote in den vergangenen Spielen und ihr Einsatzwille lassen mich optimistisch auf die weitere Entwicklung dieser Spielerin schauen", so Pansa.

Im Vorfeld der Zweitligabegegnung überreichte Thomas Schulz von der Sparkassen Versicherung Sachsen den Fighting Kangaroos den neuen Sponsorenvertrag für die neue Spielzeit. Die Sparkassen-Versicherung Sachsen ist seit Jahren ein aktiver Förderer der Fighting Kangaroos und gehört zu den Hauptsponsoren der Chemnitzer Mannschaft.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 02. Oktober 2006

   

Volley YoungStars unterliegen erst im Tiebreak

FRIEDRICHSHAFEN - Die Volley YoungStars haben ihr erstes Heimspiel am Sonntag erst im Tiebreak mit 2:3 (23:25, 25:20, 21:25, 25:23, 12:15) verloren. Vor gut 200 Zuschauern in der Arena hat die Mannschaft von Söhnke Hinz gezeigt, dass sie es in dieser Saison mit jedem Gegner aufnehmen kann.

Das Duell der Zuspieler stand am Sonntag für die Partie der YoungStars und der routinierten Schwaiger. Jonas Hemlein, Jahrgang 1989, der für die Häfler die Bälle verteilte, sah sich Milan Cernousek, Jahrgang 1957 gegenüber. Einleuchtend, dass die Gäste (Durchschnittsalter 30 Jahre), den Gastgebern (Durchschnittsalter 18 Jahre) Einiges an Erfahrung voraus hatten. Die machten die YoungStars mit körperlicher Fitness und Cleverness wett. Wie beispielsweise Markus Steuerwald mit einem Lob zum 21:22 im ersten Satz. Oder einem Volley-Ball von Felix Arenz zum anschließenden Ausgleich. Den Blockball im nächsten Ballwechsel brachte das Duo Steuerwald/Arenz jedoch nicht erfolgreich in des Gegners Hälfte unter und legte damit den Grundstein für den 25:23-Satzgewinn der Gäste.

Mit jugendlichem Elan gingen die YoungStars auch weiterhin zu Werke. Immer öfter setzten sich die Häfler Angreifer gegen den starken Block des SV Schwaig durch und lagen in der zweiten technischen Auszeit mit 16:11 vorn. Kurz drauf gönnte Schwaigs Trainer Vojkan Lazic seinem Zuspieler-Oldie eine Pause für den Rest des Satzes und brachte einen neuen Mann auf der Zuspiel-Position. Genutzt hat es dem bisherigen Tabellenfünften wenig. Am Ende brauchten die Häfler zwar vier Anläufe, brachten den Durchgang allerdings sicher mit 25:20 nach Hause.

Nach anfänglicher Führung mussten die YoungStars in der entscheidenden Phase des dritten Satzes permanent einem Rückstand hinterherlaufen, bevor beim 17:23 die Aufholjagd begann - mittlerweile spielte Sören Schneider für Jonas Hemlein und Michael Kasprzak für Christan Scholze. Hier tat sich vor allem Lukas Lampe mit einigen Punkten hervor. Bis auf zwei Zähler kamen die Häfler noch heran (21:23), bevor die Gäste sie mit einer Auszeit aus dem Konzept brachten. Den Satzball zum 21:25 aus Häfler Sicht kann die Abwehr nicht parieren. Wer dachte, die Moral der Häfler sei nun gebrochen, sah sich getäuscht. Sie spielten weiter locker auf und gingen durch einen „Hattrick“ von Rene Bahlburg zum 8:7 in Führung. Schwaigs Trainer nutzte die technischen Pausen für lautstarke Standpauken, die aber wenig fruchteten. Die YoungStars spielten ihren Stiefel weg und erkämpften sich mit einem 25:23-Satzgewinn den Tiebreak. Auch hier hielt das Team von Söhnke Hinz lange mit, musste sich aber am Ende mit 12:15 geschlagen geben. „Unter Stress spielen wir noch nicht so gut“, resümierte Söhnke Hinz. „Das hat uns leider den dritten und den fünften Satz gekostet“.

Die YoungStars spielen mit: Jonas Hemlein, (ab 12:14 im 3. Satz Sören Schneider), Felix Arenz, Lukas Lampe, Rene Bahlburg, Markus Steuerwald, Christian Scholze, (ab 13:18 für den Rest des 3. Satzes Michael Kasprzak), und Fabian Kohl.

 

 

Deutschland - NA.Hamburg-News

 Montag, 02. Oktober 2006

   

Unnötige Niederlage gegen Bayer 04

„Hier war heute mehr drin“

Hamburg, den 01.10.2006. Die Mannschaft von Trainer Helmut von Soosten konnte nicht an ihre starke Leistung vom Freitagabend anknüpfen und verlor auch ihr zweites Auswärtsspiel gegen TSV Bayer 04 Leverkusen mit 1:3. „Wir haben keinen guten Start erwischt und in den ersten beiden Sätzen mit Annahme-Problemen zu kämpfen gehabt. Im vierten Satz hatten wir die große Möglichkeit, das Spiel noch umzubiegen. Leider haben wir die Chance nicht genutzt“, trauerte von Soosten den vergebenen Chancen hinterher.

Leverkusen wollte endlich den ersten Sieg in der neuen Saison einfahren und dem misslungenen Saisonstart ein Ende setzen. Vor 500 Zuschauern übte die Mannschaft von Bayer-Trainer Alberto Salomini den größeren Druck aus und konnte die ersten beiden Durchgänge verdient mit 25:17 und 25:21 für sich entscheiden. NA.Hamburg offenbarte zu Beginn der Partie Annahmeschwächen, so dass der Tabellen-Siebte nicht zu seinem gewohnten Angriffsspiel fand. Erst die Einwechslung von Neuzugang Adina Hinze für Nicole Fetting brachte die erhoffte Wende. Prompt lief es bei den Fischbekerinnen besser, so dass die Gäste auf 1:2-Sätze (18:25) verkürzen konnten.

„Adina ist ein ganz anderer Spielertyp als Nicole. Ihre Spielweise hat heute zu Leverkusen besser gepasst“, erläutert Hamburgs Trainer den Wechsel auf der Zuspieler-Position. Auch im vierten Abschnitt präsentierte  sich NA.Hamburg hellwach und setzte die Gastgeberinnen verstärkt unter Druck. Trotz einer 24:20-Führung konnten die Hanseatinnen vier Satzbälle nicht nutzen. Leverkusen behielt die Nerven und startete eine fulminante Aufholjagd zum 27:25 Satz- und Matchgewinn. 

Für Trainer von Soosten war es der Knackpunkt der Partie: „Wir hatten die Möglichkeit ,das Spiel noch umzubiegen. Ich bin sehr unglücklich, dass wir vier Satzbälle nicht nutzen konnten. Bayer hat in der Phase sehr stark aufgeschlagen und wir waren gedanklich schon im fünften Satz. Da war heute einfach mehr drin. Jetzt konzentrieren wir uns ganz auf die nächsten Spiele gegen WiWa und Köpenick nach der WM-Pause. Die Saison ist noch sehr lang, da kann sich noch einiges tun“, prognostiziert von Soosten.

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Montag, 02. Oktober 2006

   

OSV: Ein Sieg des Willens

In ihrem dritten Saisonspiel bezwingen die OSV Cowboys den Aufsteiger aus Bonn nach anfänglichen Schwierigkeiten deutlich mit 3:1.

Die OSV-Spielertraube hatte sich schnell geformt nach dem verwandelten Matchball, vielleicht schneller als sonst. Ausgelassen hüpften die Athleten im Kreis, erst langsam lösten sie sich, um die Glückwünsche des Gegners anzunehmen. Sie genossen den Jubel auf der Tribüne der Walter-Ruckert-Sporthalle, setzten die La-Ola an, als Dank an die 400 Zuschauer, tanzten ausgelassen mit den ausdauernden Trommlern des Oststeinbeker SV.

Es war ein wichtiger Sieg für das Team von Joachim Müller, keine Frage, und die Erleichterung stand Spielern wie Trainern nach den unterhaltsamen 90 Minuten ins Gesicht geschrieben. Nach der Niederlage in Neustadt-Glewe waren die mit Aufstiegsambitionen in die Zweitliga-Saison gestarteten OSV’er unter Zugzwang geraten, eine weitere Pleite hätte das Team in die unteren Tabellenregionen zurückgeworfen. Zu allem Unglück knickte Diagonalspieler Gil Ferrer Cutino im Donnerstags-Training um und fällt für Wochen aus.  

Die Mannschaft von Kapitän Björn Domroese bewies trotz der schwierigen Umstände Moral nach einem unglücklich verlorenen ersten Satz. Einem Satz, den die Gastgeber lange dominiert hatten und den sie durch individuelle Fehler am Ende unnötig abgaben.

Der zweite Satz erwies sich dann als Knackpunkt des Spiels. Lange konnte Bonn in dieser Phase die Begegnung offen halten. Zwar zog der OSV zwischenzeitlich auf 13:10 davon, doch Bonn konterte und ging selbst mit 20:19 in Führung. Zwei grandiose Blocks sowie ein Lob über die Mitte waren schließlich entscheidend für den Satzgewinn der Gastgeber. Der OSV war in dieser Phase nicht unbedingt besser als die Gäste, doch in der entscheidenden Phase willensstärker. Nun war der Knoten geplatzt, Oststeinbek ging im dritten Satz haushoch in Führung (17:8). Oft waren die Gastgeber über die Mitte erfolgreich – Felix Braun und vor allem der US-Neuzugang Chris Ahlfeldt hatten einen richtig guten Tag erwischt. Bonn wusste keine Antwort mehr auf das druckvolle Spiel des OSV, selbst die Angriffe des Hauptangreifers Christoph Schwenk, der gegen Essen noch so geglänzt hatte, verpufften weitgehend. Mit 25:11 überrollte der Erstliga-Absteiger die Bonner förmlich. Abgeklärt spielten die Favoriten ihr Pensum herunter, sie ließen auch in Satz vier nichts mehr anbrennen, während die chancenlosen Bonner ihrem erst 18-jährigen zweiten Zuspieler immerhin noch zu etwas Spielpraxis verhalfen.

 

 

Norddeutschland - Oststeinbeker SV-News

 Montag, 02. Oktober 2006

   

OSV-Pirates: Mühevoller als nötig

Lange Zeit hatten sich die Pirates schwer getan in diesem Spiel, dem zweiten dieser Saison, dem ersten ohne Trainer Bernd Schlesinger , der wie abgesprochen eine Woche in Urlaub fuhr. Doch am Ende siegte das von Jan-Peter Zeß gecoachte Team deutlich mit 3:1.

„Wir hätten 3:0 gewinnen müssen“, sagte Jan Buhrmester nach dem Spiel. Martin Hofmann und er, die in der vergangenen Saison noch für die Cowboys vergeblich um den Nichtabstieg gekämpft hatten, waren so etwas wie die ruhenden Pole in dieser Begegnung gewesen. Die nur teilweise schön anzuschauen war, zu viele Fehler passierten auf den 162 Quadratmetern in der Walter-Ruckert-Sporthalle. Dass die Gäste einen Großteil davon produzierten, kam den Pirates dabei nicht gerade ungelegen. Die Aufschlagquote Elmshorns war unterirdisch, der Service der Pirates wurde nach dem gerade so eben gewonnenen ersten Satz dagegen wirkungsvoller. 

Warum das Team um Kapitän Martin Kauffeldt den dritten Satz nach einer 10:4- und 18:13-Führung sang- und klanglos aus der Hand gab, ist kaum erklärlich. Die Annahme hatte plötzlich unerklärliche Aussetzer, es kam kaum ein ordentlicher Ball zum Zuspieler. Der erst 16 Jahre alte Valentin Begemann hatte es entsprechend schwer, die Bälle zu verteilen, die von den OSV-Angreifern fulminant in den Block gewuchtet wurden. Der mit einigem Abstand jüngste Spieler in Reihen der Pirates spielte erstmals ein komplettes Regionalliga-Duell durch. Und er machte seine Sache richtig gut. 

Im vierten Satz gingen die Piraten schnell 5:2 in Führung. Die Moral der Elmshorner war gebrochen, über einen schon sehr beruhigendes 17:9 schipperte die Zweite gemütlich dem Sieg entgegen.

Am kommenden Samstag spielen die Pirates im Lokalderby gegen Eimsbüttel (20 Uhr, Walter-Ruckert-Sporthalle).

 

 

Deutschland - Schweriner SC-News

 Montag, 02. Oktober 2006

   

8.250 Zuschauer sahen TOP-Spiel in fünf Akten

Brasilianischer Meister vs. Deutscher Meister hieß es gestern Abend zum Turnierauftakt in Sao Paulo. Obwohl die Schwerinerinnen als klarer Außenseiter an den Start gingen, verpassen sie nur knapp den Sieg.

Rexona-Ades (BRA) vs. Schweriner SC (GER) 3:2 (25:17, 25:15, 24:26, 23:25, 15:11; 112: 94, Time: 1:51, 8.250 Zuschauer)

Das erste Spiel im Salonpas Cup fand zwischen den beiden Meistern der Saison 2005/ 2006, Rexona-Ades (BRA) und Schweriner SC (GER), statt. Schwerin ging als klarer Aussenseiter in dieses Spiel, jedoch hatte man nichts zu verlieren und nach Aussage von Trainer Tore Aleksandersen, kann man hier nur gewinnen und viel dazu lernen.

Die Schweriner Volleyballerinnen starteten aber sehr mutig und kämpferisch in diese Partie und zwangen Rexona bei Stand von 0:4 zu ersten Auszeit. Nach dieser kleine Pause kam auch endlich Rexona zu seinem ersten Punkt, doch Schwerin behielt weiter seinen Vorsprung und ging mit 5:8 in die erste technische Auszeit. Zu diesem Zeitpunkt hatte man den Eindruck, dass die temperamentvollen Brasilianerinnen den Gegner völlig unterschätzt haben und mit so viel Gegenwehr nicht gerechnet haben.

Rexona war nun gewahrt jedoch fanden sie noch nicht den richtigen Weg das Spiel an sich zu reißen. Schwerin führte immer mit zwei bis drei Punkten, bei Stand von 14:13 führte zu ersten Mal Rexona in dieser Partie und ließ sich nun nicht mehr aufhalten. Punkt für Punkt setzten sie sich ab, am Ende waren es 5 Eigenfehler von Schwerin, die Rexona den Vorteil für diesen Satz brachte. Nach 22 Minuten war der erste Durchgang vorbei und ging mit 25:17 an den Favoriten.

Der zweite Satz schien gleich ein klares Ding für die Südamerikanerinnen zu werden 8:3 und 16:10 waren die Zwischenstände in den beiden technischen Auszeiten. Nach ebenfalls 22 Minuten ging auch dieser Durchgang an die Mannschaft von Rexona-Ades und alles sah nun nach einem deutlichen 3:0 aus.

Doch Schwerin begann den dritten Durchgang wieder mutig und kämpferisch, man führte schnell und deutlich mit 4:8 zur ersten technischen Auszeit, zur zweiten Auszeit noch mit 14:16, dann begann eine harten Schlagabtausch beider Teams, bei 20:19 führte Rexons erstmals wieder in diesem Satz, doch konnte man sich nicht absetzten. Schwerin kämpfte, man wollte diesen Satz gewinnen. 24:22 für Rexona, 2 Matchbälle, Auszeit durch Trainer Tore Aleksandersen, Angriff Julia Retzlaff zum 24:23, 24:24 Ausgleich!, Fehler durch Rexona 24:25, Angriffsfehler Rexona 24:26, der dritte Satz ging an den SSC.

Im vierten Satz sah nun alles nach einer klaren Entscheidung aus, Rexona führte souverän in diesem Abschnitt 5:3, 8:4, 12:7, 14:11, 16:12. Doch der Kampfgeist war beím SSC noch nicht verschwunden, eine starke Aufholserie begann, Angriffspunkt Tina Gollan zum 19:15, dann Fernanda zum 19:16, drei Fehler nun von Rexona, 19:19 - Ausgleich. Die Endphase war wieder ein offener Schlagabtausch, 23:23, dann zwei Mal Angriffspunkte durch den SSC, 23:25, der vierte Durchgang ging wieder an den Schweriner SC. 

Der Tiebreak musste dann die Entscheidung herbeiführen, bis zum 10:9 für Rexona, konnte sich keiner der beiden Teams richtig absetzten, dann waren es die Fehler beim SSC die einen ersten Sieg und eine kleine Sensation verhinderten. Rexona punktete so zum 14:9, machte dann noch zwei Fehler bevor sie den Satz und das Spiel mit 15:11 beendeten.

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Montag, 02. Oktober 2006

   http://de.sports.yahoo.com 

Zweiter Titel für Brink/Dieckmann

Julius Brink und Christoph Dieckmann aus Berlin spielen sich immer eindrucksvoller in die Weltspitze der Beachvolleyballer. Die amtierenden Europameister haben im brasilianischen Vitorio zum zweiten Mal in ihrer gemeinsamen Laufbahn ein Weltserien-Turnier gewonnen.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Montag, 02. Oktober 2006

   www.volleyballer.de 

Bayer gewinnt 3:1 gegen NA Hamburg

Endlich ein Sieg. Und was für einer! Mit 3:1 (25:17; 25:21; 18:25; 27:25) haben sich die Damen von Bayer Leverkusen gegen die Gäste von NA Hamburg durchgesetzt. Vorallem auf den Neuzugang aus China, Hong Shen, kann Trainer Alberto Salomoni „mehr als stolz sein“; Im vierten Satz gab es bereits Satzball für die Gäste beim Stand von 19:24.

Sowohl Zuschauer als auch Trainerteam bereiteten sich eher auf einen Tiebreak vor. Doch alles kam anderes. Druckvolle und platzierte Aufschläge brachten Hamburg aus dem Konzept. Zwei Asse und viele gescheiterte Angriffe setzten die Hamburgerin unter Druck. Bayer behielt die Nerven und zog durch. Beim 24:24 war wieder alles offen. Bayer legte vor und konnte zum Matchball aufschlagen. Die ganze Halle stand und war angespannt. Nervöse Gesichter wohin man schaute. Es dauerte jedoch noch einen Ballwechsel, bis Bayer mit einem Aufschlag von Anke Borowikow den Satz beendete und verdient siegte.

Es war ein Sieg für das Selbstvertrauen. Besonders für Donata Huebert, welche beim ersten "echten" Bundesligaspiel als Libera eine sehr gute Leistung zeigte.

Nun geht es in die Pause bevor am 25.11.2006 die Saison fortgesetzt wird. Während der Pause wird Trainer Alberto Salomoni viel an den noch augenscheinlichen Schwächen arbeiten sowie einige Tests spielen lassen. Bereits am Donnerstag steht ein Trainingsspiel gegen die belgische Mannschaft Eburon Tongeren an.

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Montag, 02. Oktober 2006

   

Alemannia startet mit zwei Siegen in Saison!

Erneut Tie-Break mit enorm spannendem Spielverlauf!

Alemannia Aachen – 1.VC Parchim 3:2 (23:25, 25:18, 21:25, 25:17, 17:15): Das hatten sich die Spielerinnen von Aachens Trainer Luc Humblet sicherlich leichter vorgestellt! Doch was die jungen Parchimer Volleyballerinnen (Durchschnittsalter 16 Jahre!) am Sonntagnachmittag in der rappelvollen Bergischen Gasse ablieferten, war allerhöchste Zweitliga-Kunst. Und deutlich besser als das, was man durch die Video-Aufnahmen der ersten beiden Partien (3:2-Sieg über Potsdam, 0:3 gegen Emlichheim) von den Gästen aus den Neuen Ländern gesehen hatte. Immer wieder gab es neben der bekannten Anfeuerung für das Alemannia-Team auch Aachener Applaus und Ovationen für die Aktionen der Gäste. Vor allem die junge Libera aus Schwerin, Marie-Christin Schmerer, hatte es dem Publikum angetan. Sie wurde dann auch zu Recht Spielerin des Tages auf Parchimer Seite – bei Alemannia bekam Cecile Casin die Auszeichnung der besten Akteurin. Zum Spielverlauf:

Im ersten Satz brauchte Aachen zu lange, um sich auf das aggressive Angriffsspiel der Parchim-Mädels einzustellen und erst im zweiten Satz zeigte Alemannias Team seine Möglichkeiten auf. Hier hatten dann die Parchimerinnen ihre Mühen mit dem Aufschlag und dem Angrifsspiel der Aachenerinnen. Im dritten Ducrhgang lief Alemannia erneut einem Vorsprung des VCP bis zum Satzverlust hinterher, bevor man dann endlich im vierten Durchgang wieder überzeugend auftrat.

Erneut musste – wie schon in der Vorwoche gegen Olympia Berlin – der nervenaufreibende Tie-Break die Entscheidung über zwei oder null Punkte bringen. Und wieder war auf die „Festung“ Bergische Gasse Verlass. Unentwegt lautstark unterstützte das Publikum das endlich kämpferisch eingestellte Team um die starke Kapitänin Lis Zernickow bis zum ersten Matchball Aachens. Parchim wehrte ab und holte sich selber einen Matchball, den Aachens Zuspielerin Diana Berkemyer mit einer mutigen Finte abwehrte. Dann endlich im zweiten Versuch gelang es unter tosendem Aachener Jubel, den Sieg einzuholen. Dieses Spiel war eine echte Werbung für diesen Sport und hatte eigentlich keinen Verlierer verdient. So gab es auch auf Parchimer Seite zunächst viele Tränen, doch kurze Zeit später begriffen die Youngsters aus Schwerin, was sie da für eine Leistung gebracht hatten und ließen sich verdient ebenfalls vom Aachener Publikum feiern.

VCP-Trainer Stephan Bräuer: Es hat riesig Spaß gemacht, vor dem geilsten Publikum der Liga solch ein Spiel abzuliefern und wir werden versuchen, uns bis zum Rückspiel zu verbessern.“ Aachens Humblet: „Heute hatte das Team weniger Vertrauen zu sich selbst und deshalb wurde es enger als erwartet. Kompliment an das starke und junge Parchim-Team!“ Jetzt steht man mit 4:0 Punkten auf Platz 3 der Tabelle und fährt nächsten Samstag guten Mutes zur Zweitvertretung des USC Münster. Am 15. Oktober erwartet man dann wieder in der Bergischen Gasse den Tabellenletzten Essen-Borbeck.

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Montag, 02. Oktober 2006

   

SCC: Kurz und schmerzlos

"Keine Leichtfertigkeiten", hatte SCC-Trainer Michael Warm gefordert (weil die Junioren vom Zurich Team VC Olympia Berlin gegen Vizemeister Düren "drei Mal nahe am Satzgewinn waren"). Warms Schützlinge hielten sich an diese Mahnung und so gewann der Gastgeber SCC BERLIN seine Heimspielpremiere am Sonntag vor 950 Zuschauern in der Sömmeringhalle nach rund 70 Minuten 3:0 (16, 23, 15).

Allerdings zeigte sich zumindest zwei Durchgänge lang, dass die Warnung berechtigt war. Im ersten Satz verloren die 18/19-Jährigen von Nachwuchs-Bundestrainer Manfred Steinbeißer erst den Anschluss, als der erste Grieche im Trikot des SCC, Athanasios Panousos, mit seinen Aufschlägen eine 5-Punkte-Serie hinlegte. Danach hieß es vorentscheidend 18:10 für den Favoriten. Warm hatte neben dem Linkshänder aus Hellas auch Libero Frank Bachmann und Diagonalangreifer Falko Steinke - also drei Neuverpflichtungen - in die Stammformation beordert. Dazu kamen die "Alteingesessenen": Kapitän und Zuspieler Jaro Skach, die Mittelblocker Marcus Böhme und Aleksandar Spirovski sowie die Allzweckwaffe Sebastian Prüsener.

Dass zu Saisonbeginn noch längst nicht alles feinabgestimmt läuft, erwies sich vor allem im zweiten Abschnitt. Die VCO-Formation startete mit 4:1 und hielt einen knappen Vorsprung bis zum 17:17. Dann erhöhte der SCC (vor allem über Spirovski) den Druck, führte 20:18, musste aber bis zum knappen 25:23 ein Kippen des Geschehens befürchten. Im dritten Durchgang war dann der Glaube an einen (erstrebten) Satzgewinn beim jungen Gegner fast erloschen.
"Schade", meinte VCO-Zuspieler Sebastian Kühner, dessen sportliche Wurzeln wie bei seinen Mitspielern Kai Kleefisch und Tim Broshog mit dem SCC verbunden sind, "wir hatten im zweiten Durchgang eine große Chance zum Satzgewinn, denn da zeigte auch der SCC Abstimmungsprobleme. Natürlich war ich wie meine Mannschaftskameraden heute besonders motiviert. Aber nicht, weil es gegen meinen Heimatverein ging sondern gegen ein Spitzenteam der 1. Liga." Die besondere Konstellation der Partie bestätigte auch der SCC-Coach Micha Warm. Denn neben dem SCC-Trio im VCO-Aufgebot standen in seinem Kader vier Akteure, die das Talentemodell VC Olympia teilweise unter seiner Leitung durchlaufen haben: "Da schaut man etwas anders hin und reagiert emotional anders als das gegen Wuppertal oder Düren wäre."

Alles in allem habe seine Mannschaft in den ersten beiden Liga-Auftritten "im Angriff etwas stärker als heute" gespielt. Er bemerkte positiv, "dass 80 Prozent unserer Angriffe über die Mitte erfolgreich blieben". Von den drei eingesetzten neuen Akteuren war er vor allem mit Libero Frank Bachmann sehr zufrieden, sah beim Diagonalangreifer Falko Steinke neben "sehr guten Aktionen auch phasenweise Nervosität in seinem zweiten Bundesligamatch. Aber er wird mit mehr Mut und Selbstvertrauen ein wichtiger Mann für uns werden". Dem Griechen Panousos bescheinigte er "ein feines Händchen und ein gutes Auge für die Situation, obwohl er heute trotz seiner Routine ein bisschen aufgeregt schien".

Dass Libero Frank Bachmann neben seinen Annahme- und Verteidigungsqualitäten auch das Zeug zu einem quasi-Mannschaftssprecher hat, bewies der 28-Jährige nach dem Schlußpfiff: "Ich glaube, wir sind beim SCC mit dem Spielerpersonal auf einem guten und richtigen Weg in die Saison. Trainieren gut und reden miteinander. Dass noch längst nicht alles im Spiel perfekt sein kann, ist normal zum Start in die Bundesliga. Zu den Play-offs müssen wir da sein und das schaffen wir auch."

epo

 

 

Deutschland - VCO Berlin-News

 Montag, 02. Oktober 2006

   

Satzgewinn gegen SCC war greifbar nahe

Die "kleine" Sensation lag vor 950 Zuschauern in der Luft - der Satzgewinn des Zurich Team VC Olympia am Sonntag beim übermächtigen SC Charlottenburg. Letztlich aber kam er nicht zustande - weil der SCC alle Kraft und Konzentration zusammennahm und die VCO-Junioren in der Endphase des zweiten Durchgangs nicht zwingend punkteten. Die Folge: Der SC Charlottenburg brachte nach rund 70 Spielminuten das 3:0 (16, 23, 15) unter Dach und Fach.

Unbeeindruckt von der Tatsache, dass der Gast im ersten Abschnitt nur bis zur Mitte mithalten konnte (dann zog der Favorit dank einer 5-Punkteserie des aufschlagenden Griechen Panousos auf 18:10 davon), ging der VCO locker, mutig, selbstbewusst in den zweiten Durchgang: 4:1, 4:4, 10:8, 15:11 (!), 17:17. Kapitän Max Lake brannte vor Ehrgeiz und Elan. Zuspieler Sebastian Kühner zeigte seine Qualitäten auch bei den Linkshand-Aufgaben. Außenangreifer Jan Umlauft bewies Herz und Durchschlagskraft gegen den SCC-Defensive und die Mittelblocker Tim Broshog und Roy Friedrich zogen die Gefährten zu elastischer "Wandbildung" mit...

"Da waren wir auf dem Weg zur angestrebten Bundesliga-Reife", bestätigte VCO- und Bundes-Trainer (Junioren) Manfred Steinbeißer die positiven Eindrücke, die man auf der Zuschauertribüne hatte.

Aber leider patzte in dieser Phase nicht nur ein übermotivierter Lake, und beim SCC hängte sich nicht nur der neu engagierte Libero Frank Bachmann gegen den drohenden Satzverlust voll rein. Doch selbst beim 22:23 aus VCO-Sicht war der Braten noch nicht verloren. Das war dann beim 23:25 passiert.

"Schade", meinte der 2,03 m lange Spielmacher Kühner, der wie Broshog und Kai Kleefisch im Talentepool des SCC groß geworden ist, "wir waren diesmal so nahe dran am ersten Satzgewinn...aber dann hatten wir wieder im falschen Moment unsere schwächeren Szenen". Die Spielfreude und Einsatzbereitschaft, die er wie das komplette VCO-Team (ohne die noch verletzten Henning Wegter und Marcel Herrmann) rüberbrachte, habe nicht mit einer besonderen Motivation zu tun, es den älteren Vereinskollegen oder dem SCC-Management zu zeigen: "Motiviert sind wir gegen starke Gegner in der Bundesliga immer, egal wie die heißen." Allerdings hat der 19-jährige Junioren-Nationalspieler erstmals in der SCC-Hauptarena geschmettert: "Mit der Jugend haben wir nie hier sondern meistens in Turnhallen in Marzahn gespielt."

      Von einem "Stadtderby" war im Programmheft die Rede. Was aber nur die halbe Wahrheit ist. Die andere Hälfte könnte man als "vereinsinterne" Auseinandersetzung bezeichnen. Denn neben den drei SCC-Gewächsen im Kader des VCO standen vier Spieler beim SCC (Marcus Böhme, Falko Steinke, Dirk Westphal, Felix Fischer)sowie Trainer Micha Warm, die wichtige Abschnitte ihrer Karrieren beim VCO erfolgreich absolviert hatten...Es sei "schon eine spezielle Gefühlslage" gewesen sagte denn auch Warm. Über Fehler auf der anderen Seite habe man sich nicht so "recht freuen können".

     Sein Nachfolger als Bankchef beim VCO, Manfred Steinbeißer, zog ein Licht-und-Schatten-Fazit: "Bis auf den zweiten Durchgang haben wir zu viele Bälle und Möglichkeiten leicht vergeben." Darüber, dass mit der Gegnerfolge Friedrichshafen, Düren und dem SCC (allesamt 0:3) das didaktische Prinzip vom "Leichten zum Schweren" außer Kraft gesetzt wurde, beklagte er sich nicht. Der Blick geht auf den Dienstag (15 Uhr/Saefkow-Halle)und auf den kommenden Gegner Eltmann: "Auch wenn ich die Eltmänner noch nicht gesehen habe und deren Erfolg über Delitzsch Respekt verbreitet - da wollen wir das probieren, was gegen Düren und den SCC noch misslang - den Satzgewinn."

epo.

 

 

Süddeutschland - MTV München-News

 Montag, 02. Oktober 2006

   

Gelungene Premiere der MTV Volleyballer

(tg) Im ersten Regionalligaspiel für ihren neuen Verein gaben sich die Männer vom MTV München keine Blöße. Mit 3-0 Sätzen schickte man die jungen Talente vom VC Olympia Bayern Kempfenhausen wieder nach Hause und konnte so einen gelungenen Saisoneinstand feiern.

Im Gegensatz zu den Fußballern des FC Bayern blieben die MTV Regionalliga Volleyballer zur Wies`n Zeit ungeschlagen. Nach 1 Stunde und 3 Minuten stand der erste Saisonsieg für die Männer vom Goetheplatz fest. Deutlich dominierte man den Gegner VC Olympia Bayern Kempfenhausen, der zu großen Teilen aus der Jugend-Auswahl des Bayerischen Volleyball-Verbandes besteht. Vor 70 Zuschauern präsentierte sich die ehemalige Mannschaft der FTM Schwabing zum ersten Mal in ihrer neuen Heimat im Sportzentrum Häberlstraße für den MTV München und zeigte von Beginn an wer Herr im Hause ist.

Der 1.Satz war geprägt von Eigenfehlern der Kempfenhausener, die sichtlich nervös in ihr erstes Regionalligaspiel ihres Lebens gingen. Schnell gingen die Männer um MTV-Kapitän Hannes Buchner mit 5- 0 in Führung und konnten im weiteren Verlauf des Satzes den Vorsprung bis zum Satzende auf 25-10 ausbauen.

Deutlich enger verlief dann der 2.Satz der Begegnung. Die Mannschaft aus Kempfenhausen fand langsam ins Spiel und zeigte welch großes Potential die 15- und 16-jährigen haben. Bis zum 6-6 war es ein ausgeglichenes Spiel, doch dann zogen die MTV`ler einen kurzen Zwischenspurt an und spielten den Vorsprung souverän nach Hause und so hieß es am Ende 25-18.

Auch im Satz drei gab es ein ähnliches Bild. Bis zum 17-17 konnten die Jungs vom VCO mithalten, doch dann zog der MTV noch einmal an und konnte schlußendlich auch den dritten Satz deutlich mit 25-18 gewinnen und sich von den Zuschauern feiern lassen.

Insgesamt zeigte sich der Trainer des MTV München Tom Gailer zufrieden. „Ich konnte alle Spieler einsetzen und taktische Möglichkeiten in einer Wettkampsituation testen. Die Leistung war zwar durchwachsen, aber immer wenn nötig konnten wir zulegen“, so Tom Gailer nach seinem Trainerdebüt.

Am kommenden Wochenende steht bereits das nächste Spiel an für die Volleyballer des MTV München. Gegner wird am Samstag um 20.00h im Sportzentrum Häberlstraße der Aufsteiger TSV Mühldorf sein, der sein erstes Spiel mit 1-3 gegen den Mitaufsteiger TSV Nittenau verloren hat.

Für den MTV München spielten: Ingemar Hunold, Roland Stieger (Zuspiel), Simon Osterhold, Martin Otterbach, Dominik Richter (Diagonal), Sebastian Brehme, Alex Lingg, Andreas Roy (Mittelblock), Hannes Buchner, Thilo Pfletschinger, Joschi Schöberl (Außenangriff), Dennis Walter (Libero)

Tom Gailer

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Montag, 02. Oktober 2006

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Jubel bei den NA.Hamburg-Volleyballdamen

NA.Hamburg gelingt erster Heimsieg. Nach 3:2-Erfolg gegen Wiesbaden und 1:3-Niederlage bei Bayer Leverkusen gehen Volleyballerinnen in die WM-Pause.

Fischbek - "Rumnölen" gibt es nicht, befindet Imke Wedekind, Volleyballerin im Bundesliga-Team der NA.Hamburg. Und so gab die gelernte Außenangreiferin mit dem Gardemaß von 1,97 Meter dem Drängen von Trainer Helmut von Soosten nach, schulte auf den Mittelblock um. Es könnte eine echte Erfolgsgeschichte werden. "Ich bin völlig geschlaucht", sagte die 22-Jährige nach dem ersten Saisonsieg gegen den 1. VC Wiesbaden. Beim 3:2 (25:12, 20:25, 25:27, 27:25, 15:11) hatte sie bei 24 Blockpunkten ihres Teams siebenmal die Finger mit am Ball. Nur die seit Jahren auf dieser Position erfahrene Nationalspielerin Christina Benecke (11) konnte mehr aufweisen.

Am Ende, und das war deutlich zu sehen, ging nicht nur Imke Wedekind die Kraft aus. Doch mit viel Willen entschieden die Fischbekerinnen die hochdramatische Partie für sich. "Ich wollte das einfach mal ausprobieren", erklärte Wedekind ihren Sinneswandel. "Sie hat vor allem mit den Armen eine unheimliche Reichweite", so Trainer Helmut von Soosten über die frühere Jugend-Nationalspielerin, die ihre Leistungssport-Karriere schon beendet hatte. Für den Coach ist Wedekind die ideale Mittelblockerin. "So komme ich wenigstens viel zum Spielen", sagte die Volleyballerin, die in der Vorsaison auf der Außenposition nur Reservistin war.

Spannend dürfte es werden, wenn der Klub eine weitere Mittelblockerin verpflichten sollte. Im Gespräch sind die Brasilianerin Danubia Costa Caldara (24, FC Porto) sowie die Ukrainerin Kateryna Prikhodko (23, VC Jenestra). Beide absolvieren heute und morgen ein Probetraining. Womöglich liegt der Handlungsbedarf auch auf einer anderen Position. Beim 1:3 (17:25, 21:25, 25:18, 25:27) bei Bayer Leverkusen wackelte in den ersten beiden Sätzen die Annahme. "Mit Ioana Nemtanu, Dominice Steffen, Christina Benecke und Libera Sabine Verwilt-Jungclaus sind wir eigentlich gut aufgestellt", sagte der Trainer. Mit 2:4 Zählern geht NA.HAmburg in die siebenwöchige WM-Pause.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Norderstedter Zeitung

 Montag, 02. Oktober 2006

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1. VCN: Vom Verletzungspech gebeutelt

1:3-Auswärtsniederlage. Der Zweitliga-Aufsteiger zieht beim SC Potsdam mit 1:3 Sätzen den Kürzeren und rutscht an das Tabellenende ab.

Norderstedt - "Vielleicht tut uns die Woche Abstand ja ganz gut", sagte Thomas Broscheit, der Trainer der Volleyballfrauen des 1. VC Norderstedt. Nach der 1:3 (24:26, 19:25, 25:23, 14:25)-Auswärtsniederlage beim SC Potsdam beschleicht den Coach und Manager des Zweitliga-Aufsteigers immer mehr das Gefühl, mit dem Team einen Fehlstart hingelegt zu haben. Mit jetzt 0:6 Zählern rangieren die Norderstedterinnen am Tabellenende.

"Potsdam war keineswegs eine Übermannschaft", stellte Broscheit fest, der nun eine Woche lang in Berlin für den notwendigen Trainerschein büffelt und an den Übungsabenden von Co-Trainerin Martina Schwarz vertreten wird. "Die Niederlage war trotz aller Widrigkeiten vermeidbar", so die Einschätzung des Coaches.

Zu Beginn des zweiten Satzes hatte sich Zuspielerin Juliane Lüning mit starken Rückenschmerzen abgemeldet. Für sie musste Martina Schwarz als Stellerin auflaufen; dabei ist die frühere Europameisterin nach ihrer Knie-Operation noch nicht wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte.

Auch Trainer-Tochter Annalena Broscheit quittierte wegen starker Unterleibs-Schmerzen in diesem Durchgang den Dienst. Eine während einer Auszeit eingenommene Schmerztablette hatte keine Besserung gebracht. Deshalb schmetterte Anna Peters durch, obwohl sie unter den Folgen einer Bauchmuskelzerrung litt.

"Wenn wir im ersten Durchgang beim Zwischenstand von 24:23 unseren Satzball nutzen, geht das Spiel ganz anders aus", sagte Thomas Broscheit. Vor dem Saisonstart war der Trainer noch unsicher über die Leistungsfähigkeit seines Teams gewesen: "Jetzt weiß ich, dass wir auf Dauer ins Mittelfeld der 2. Bundesliga gehören." Und vielleicht bekommt der frühere Erstligaspieler bei der Trainerausbildung in Berlin ja ein paar Tipps, wie er seine Mannschaft dorthin bringen kann . . .

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 02. Oktober 2006

   www.abendblatt.de 

NA.Hamburg patzt, WiWa zahlt Lehrgeld

HAMBURG - Ich bin nur froh, dass wir das Spiel am Freitag gegen Wiesbaden gewonnen hatten", sagte Helmut von Soosten, Trainer der Volleyball-Bundesligafrauen der NA.Hamburg. Nach dem gestrigen 1:3 bei Bayer Leverkusen (17:25, 21:25, 25:18, 25:27) gehen die Fischbekerinnen mit 2:4 Punkten in die siebenwöchige WM-Pause.

Dabei gaben die Hamburgerinnen einen möglichen zweiten Sieg etwas leichtfertig aus der Hand. Im vierten Satz führte das NA.H-Team schon mit 24:20. Doch weder Diagonalangreiferin Margareta Kozuch, noch die Außenangreiferinnen Kerstin Ahlke und Ioana Nemtanu konnten die sich ihnen bietenden Schmettermöglichkeiten zum Satzgewinn nutzen. Eine richtige Erklärung für den "Schmetter-Blackout" seiner Asse hatte der Trainer kurz nach der Partie nicht.

Am Freitag hatten die Fischbekerinnen ein 3:2 über den bis dahin noch ungeschlagenen 1. VC Wiesbaden erblockt. Nervenstark hatte das Team im vierten Durchgang sogar zwei Matchbälle abgewehrt, den Tiebreak souverän mit 15:11 gewonnen.

"Angesichts unseres schweren Auftaktprogramms mit drei Begegnungen gegen Mitkontrahenten um einen Platz in der Meisterschaftsrunde bin ich nicht beunruhigt", stellt Helmut von Soosten fest. Die beiden Auswärtsniederlagen könne das Team in den Rückspielen zu Hause wieder wettmachen. Zumal das Team dann noch weiter verstärkt werden könnte. Die Brasilianerin Danubia Costa Caldara (24, FC Porto) sowie die Ukrainerin Kateryna Prikhodko (23, VC Jenestra, beide Mittelblock) werden von heute an ein Probetraining in Fischbek absolvieren.

Carsten Schmidt, Manager des Bundesliga-Aufsteigers WiWa Hamburg, bleibt nach dem 0:3 (23:25, 13:25, 9:25) beim Dresdner SC und jetzt 0:6 Punkten noch gelassen: "Uns war angesichts des Auftaktprogramms nur gegen Toppvereine klar, dass wir wenig bestellen können." Dass die mit Profispielerinnen gespickten Spitzenteams mit zunehmender Spielzeit auch körperlich immer überlegener werden würden, war den Beteiligten klar. Die Folge: Insbesondere in der Annahme nimmt die Konzentration immer weiter ab. Das war auch beim 0:3 am Freitag in Vilsbiburg zu beobachten.

"Wichtig ist aber, dass wir angesichts des knappen ersten Satzes in Dresden durchaus sehen konnten, dass wir spielerisch in der Liga mithalten können", so Schmidts Hoffnung. Besonders die jüngeren Spielerinnen müssten sich an das Niveau in der Erstklassigkeit gewöhnen.

masch

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Montag, 02. Oktober 2006

   www.abendblatt.de 

Oststeinbek besiegt Aufsteiger Bonn

OSTSTEINBEK - Die Verunsicherung war am Anfang schon da", sagte Björn Domroese, Außenangreifer der Zweitliga-Volleyballer des Oststeinbeker SV, nach dem 3:1 (25:27, 25:22, 25:11, 25:16) über den Aufsteiger SSF Bonn vor 350 Zuschauern in der Walter-Ruckert-Halle. Nicht nur die überraschende Niederlage bei Aufsteiger SVF Neustadt-Glewe aus der Vorwoche steckte den "Ostbek Cowboys" noch in den Knochen. Sie mussten zudem ohne ihren Diagonalangreifer Gil Ferrer Cutino antreten, für den Oliver Kook ins Team rückte.

Ferrer Cutino war am Ende des Trainings bei seinem letzten Sprungaufschlag beim Landen auf einen umherliegenden Ball getreten und umgeknickt. Die erste Diagnose im Krankenhaus schloss immerhin einen Bruch aus. Wie schlimm die Bänderverletzung ist, wird sich in den kommenden Tagen zeigen.

"Wir sind mit der Zeit immer besser ins Spiel gekommen", so Domroese. Nach und nach legte sich die Verkrampfung, in den letzten beiden Durchgängen war sie dann verschwunden. "Da hatten wir Bonn voll im Griff", befand der Außenangreifer. Nun können die Oststeinbeker etwas entspannter am kommenden Sonnabend zum Duell beim Mitabsteiger Humann Essen reisen. "Sonst wäre der Druck schon sehr groß gewesen", sagte Domroese.

masch

 

 

Norddeutschland - Elmshorner Nachrichten

 Montag, 02. Oktober 2006

   www.en-online.de 

http://www.en-online.de/source/code/visitor_en/sport2.asp?Objekt=2150

VGE-Volleyballer mit schwerem Programm

Oststeinbek/Elmshorn (wa). Mit 1:3 Sätzen unterlagen die Männer der Volleyball-Gemeinschaft Elmshorn beim Oststeinbeker SV II. "Das war wieder nichts. Wir waren zu unkonzentriert und schlecht im Angriff", sagte Mittelblocker David Jung. Nach der Auftaktniederlage gegen Eimsbüttel stehen die VGEler auf dem vorletzten Tabellenplatz der Regionalliga Nord.

"Da wollen wir natürlich nicht bleiben, aber es läuft im Moment nicht. Unser Trainer meinte, die Leistung im Spiel spiegele eins zu eins die Leistung im Training wieder", so Jung. Keiner der Elmshorner konnte gegen die Hamburger spielerisch überzeugen.

"Und wir haben jeden Satzanfang verpennt und hätten den ersten Satz gewinnen müssen", so der 29-Jährige. Aber die Möglichkeit wurde leichtfertig vergeben. Selbst nach der Aufholjagd im dritten Durchgang, der trotz des Rückstands von 4:10 noch gewonnen wurde, konnten die Elmshorner nicht weiter erfolgreich spielen.

"Unser Saisonauftakt war natürlich auch nicht einfach. Eimsbüttel und auch Oststeinbek zählen zu den Favoriten in der Liga", sagte Jung. Am Sonnabend steht das nächste schwere Auswärtsspiel an bei Tabellenführer 1. VC Norderstedt.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 02. Oktober 2006

   www.westline.de 

http://www.westline.de/sport/lokal/index_nachricht.php?file_name=564d4bf.nit&newsline=lokal&catchline=wf/%/ls&szm_flag=1

WSU: Glanzloser 3:1-Sieg

Warendorf. Ganz tief atmete Peter Janotta nach dem letzten Ballwechsel durch. Seine WSU-Volleyballerinnen hatten nach 96 gespielten Minuten gerade einen 3:1 (25:18, 16:26, 25:19, 25:23)-Pflichtsieg über den VC Essen-Borbeck eingefahren. Diese zwei Punkte sind unheimlich wichtig. Wir durften das Spiel nicht verlieren, so der WSU-Coach.

Damit traf der 45-Jährige den Nagel auf den Kopf, denn Essen gehört wie in der Vorsaison mit Sicherheit auch diesmal zu den heißesten Abstiegsanwärtern in der 2. Bundesliga Nord. Die Begegnung stand über weite Strecken auf sehr niedrigem Niveau, weil sich gestern beide Teams vor rund 200 Zuschauern in der BW-Sportschule viele leichte Fehler erlaubten und die nötige Durchschlagskraft vermissen ließen.

Essen war der erwartet unangenehme Gegner, der in der Feldabwehr seine Stärken hatte. Ich habe einige gute Ansätze im Spiel meiner Mannschaft gesehen, aber wir müssen uns natürlich auch steigern, resümierte Janotta, der die angeschlagene Christine Schulte nur sporadisch einsetzte. Bruna Brüggemann saß wegen ihres Bänderrisses auf der Bank. Da Daniela Schmees immer noch nicht in Bestform ist, tat sich die WSU im Angriff recht schwer. Besonders überzeugt hat mich heute Rebekka Tiemeier. Wenn man bedenkt, dass sie im Vorjahr noch in der Oberliga gespielt hat, war das eine tolle Leistung, lobte Janotta den Neuzugang aus Münster.

Die Warendorfer SU hatte den besseren Start erwischt und führte mit 16:8, ehe die Gäste richtig warm wurden und besser ins Spiel fanden. Satz eins brachte die Sportunion noch erfolgreich über die Bühne, doch im zweiten Durchgang war sie von allen guten Geistern verlassen und verlor ganz glatt. Danach folgte eine deutliche Leistungssteigerung und der schnelle Gewinn des drittens Satzes, ehe es im vierten spannend bis zur allerletzten Sekunde blieb.

Wolfgang Schulz

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 02. Oktober 2006

   www.nrz.de

http://www.nrz.de/nrz/nrz.moers.lokalsport.volltext.php?kennung=on1nrzSPOSpoMoers38989&zulieferer=nrz&kategorie=SPO&rubrik=Sport&region=Moers&auftritt=NRZ&dbserver=1

Der MSC wird langsam unheimlich

Auch beim TSV Unterhaching siegen die "Adler" souverän mit 3:1. Mittwoch kommt Bayer Wuppertal.

Die Erfolgsserie des Moerser SC wird langsam unheimlich: Gestern Nachmittag siegte der Volleyball-Bundesligist vom Niederrhein beim TSV Unterhaching souverän mit 3:1 (25:17, 23:25, 25:18, 25:19). Der MSC weist nun nach drei Spieltagen und den Erfolgen über die einstigen Angstgegner SCC Berlin, Eltmann und Unterhaching 6:0 Punkte und eine weiße Weste auf, steht auf dem zweiten Tabellenplatz - wer hätte das nach dem Ende der unglücklichen letzten Saison und den Querelen in der Sommerpause schon gedacht? Wohl nur der treueste Fan...

600 Zuschauer in der Sporthalle am Utzweg in Unterhaching sahen gestern eine von Beginn an konzentrierte Moerser Mannschaft. Der Gastgeber hingegen enttäuschte und fand irgendwie nie zu seiner Linie, ein Aufschlagfehler von Zuspieler Patrick Steuerwald zu Spielbeginn war symptomatisch. Der MSC wusste um seine Chance, ging 3:1 in Front und zog über 6:2 und 8:4 auf 12:7 davon. Es lief schnell wie am Schnürchen bei den "Adlern" - Unterhachings Trainer Mihai Paduretu nahm hingegen beim 2:6-Rückstand schon früh die erste Auszeit und wechselte erstmals bei 7:12. Annahmespieler Patrick Schwaack bekam den Ärger ab.

Ehrliche Worte nach der bitteren Niederlage

MSC-Trainer Georg Grozer senior konnte wieder auf Neuzugang Marko Kopanja zurückgreifen. Die schwere Fußprellung des Serben aus der vergangenen Woche war offenbar so weit verheilt, das er wieder seine Knochen für das Team herhalten konnte. "Marko muss ich herausheben, das war klasse von ihm", bekam er dafür nach Spielende ein dickes Lob vom Trainer. Auch Torben Tidick war erneut mit von der Partie, so dass die derzeit vermeintlich beste Formation des Moerser SC (siehe Infobox) auflaufen konnte. Leidtragende waren Nils Lieber, der wieder zurück auf die Bank musste, und Lukas Kampa sowie Lars Lindstaedt.

Nachdem der MSC den ersten Durchgang "im Sack" hatte, kamen die Bayern um ihren Star Michael Mayer besser ins Spiel, glichen mit 25:23 zum 1:1 aus. Anschließend gelang es den "Adlern" jedoch wieder, sich besser zu konzentrieren und weniger Fehler zu machen. Dem TSV fiel nix mehr ein, auch Mayer gelang nicht viel: "Unser Aufschlag war insgesamt nicht gut. Moers spielte fantastisch, die waren einfach zu stark für uns", fand der Student ehrliche und anerkennende Worte nach der bitteren Niederlage. Das Angreiferduell gegen Pendant Georg Grozer junior verlor er diesmal deutlich: "Moers hatte einen überragenden Grozer", gab auch Paduretu zu. "Die anderen Spieler haben sich an ihm aufgerichtet", ergänzte Mayer.

Nach 98 Minuten Spielzeit gab es beim MSC rundherum nur zufriedene Gesichter - auch Lars Lindstaedt konnte wieder lachen. Grozer wollte den 21-jährigen Mittelblocker im zweiten Satz einwechseln, der jedoch fand sein Wechseltäfelchen nicht und der lange wartende Schiedsrichter gab das Spiel wieder frei...

Nun freuen sich die "Adler" auf den Westklassiker am Mittwochabend: Dann kommt der SV Bayer Wuppertal ins Sportzentrum Rheinkamp.

Henrik Lerch

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel