News

 Dienstag, 03. Oktober 2006 

SCC: Ausflug am Feiertag
VfB: „Es wird ein ganz hartes Stück Arbeit”
USC: Mit einem guten Gefühl in die WM-Pause
DVV-Frauen: Unmittelbare WM-Vorbereitung beginnt
Brink/Dieckmann triumphieren in Brasilien!
SSC: 3:1 gegen Argentinischen Meister
Internat Frankfurt: Nichts zu holen in Essen
Haching gegen Moerser SC mit wenig Chancen
Bayer Wuppertal: Stuhlmann schlägt sich wacker

Oktober 2006

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Deutschland - SCC Berlin-News

 Dienstag, 03. Oktober 2006

   

SCC: Ausflug am Feiertag

Exakt 48 Stunden nach dem erfolgreichen Heimauftritt gegen den VC Olympia müssen die Volleyballer des SCC BERLIN am Dienstag (03.10. / 16 Uhr / TÜ-Arena in Tübingen) bereits wieder beim TV Rottenburg antreten. Allerdings dürfte es für die Hauptstädter alles andere als ein gemütlicher Feiertagsausflug werden.

Die Rottenburger dominierten in der vergangenen Saison die 2. Liga Süd (nur 3 Niederlagen in 26 Spielen) und gelten als einer der stärksten Aufsteiger der letzten Jahre. Insbesondere der enorme Publikumszuspruch setzt neue Maßstäbe für die Liga. Den Heimauftakt gegen Meister Friedrichshafen verfolgten 2.600 begeisterte Zuschauer und sahen eine starke Partie des TVR. Vor allem im dritten Satz spielten die Rottenburger groß auf und hatten den Double-Gewinner am Rande des Satzverlustes.

TVR-Coach Müller-Angstenberger ärgerte sich zwar über die vergebenen Satzbälle gegen den VfB, sah aber auch die positiven Aspekte. „Wir haben vor einem halben Jahr gedacht, wir sind am Maximum, was unsere Leistung und das Umfeld angeht. Dann machen wir unser erstes Heimspiel, es kommen 2.600 Zuschauer und wir halten gegen einen Champions-League-Teilnehmer gut mit. Darauf können wir aufbauen.“ Vor dem Spiel gegen die Hauptstädter gibt er sich selbstbewusst: „Der SCC Berlin ist sicher vom gleichen Kaliber wie Friedrichshafen. Wir wollen die Gäste zwingen, ihr bestes Volleyball zu spielen um uns zu schlagen. Und uns dann zu schlagen, machen wir ihnen nicht einfach. Die Zeit ist reif, für ein Ausrufezeichen in der Liga zu sorgen.“

Sein Gegenüber Michael Warm nötigt vor allem der Heimstärke des Kontrahenten Respekt ab: „Vor einer solchen Kulisse kann eine Mannschaft schon mal über sich hinaus wachsen. Auf uns wartet also ein schweres Match. Der kurze Abstand zum letzten Spiel, die lange Anreise, das ist schon mit einigen Anstrengungen verbunden. Dennoch hoffe ich, dass wir in unserer Entwicklung wieder einen Schritt weiter kommen – und vor allem gewinnen!“

mk

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Dienstag, 03. Oktober 2006

   

VfB: „Es wird ein ganz hartes Stück Arbeit”

Friedrichshafen zu Gast bei DHL Ostrava / Große Zuversicht

Kaum ist das Bundesligaspiel gegen die Netzhoppers aus Königs Wusterhausen zu den Akten gelegt, beginnt für die Volleyball Profis des VfB Friedrichshafen die Vorbereitung auf die Indesit European Champions League. Gegner am Mittwoch im zweiten Vorrundenspiel ist DHL Ostrava aus der Tschechischen Republik. Ostrava, ein bislang eher unbeschriebenes Blatt im europäischen Vereinsvolleyball. „Uns liegen nur sehr spärliche Informationen über das Team vor. Spielerisch können wir Ostrava überhaupt nicht einschätzen“, so VfB Coach Stelian Moculescu. Lediglich der Zuspieler und der Mittelblocker seien ihm ein Begriff.

Das Spiel in der Tschechischen Republik wird für den VfB bereits ein ganz wichtiges Match. „Wir wollen unbedingt gewinnen, um unserem Minimalziel, nicht letzter in der Gruppe zu werden, ein Stück näher zu kommen“, gibt Stelian Moculescu die Marschroute vor. Doch am Ende der Vorrunde soll nicht das Minimalziel, sondern der dritte Platz und damit die direkte Qualifikation für die Playoffs der letzten zwölf Teams zu Buche stehen.

Wie Friedrichshafen war auch DHL Ostrava mit einer klaren Niederlage in die European Champions League gestartet. Gegner der Tschechen war der griechische Top Club Panathinaikos Athen, einer der Anwärter für den Gesamtsieg. „Das Spiel am Mittwoch wird für uns die erste richtige Standortbestimmung in dieser Saison“, ist sich Stelian Moculescu sicher, dessen Mannschaft in den bisherigen Bundesligapartien nie richtig gefordert worden ist. Bre Banca Cuneo in der Champions League vergangene Woche war für ihn ein guter Test und ein Spiel für die Forschung, doch Chancen auf den Sieg habe man sich zu keinem Zeitpunkt ausgerechnet. Anders jedoch am kommenden Mittwoch. „Wenn wir unser Ziel, die Playoffs, erreichen wollen, dann müssen wir in Ostrava unbedingt gewinnen. Es wird ein schweres Stück Arbeit, doch ich bin sehr zuversichtlich, dass wir es schaffen.“

Bis auf Jochen Schöps stehen Stelian Moculescu am Mittwoch alle Spieler zur Verfügung. Selbst Lukas Divis, der sich in der Vorbereitung den kleinen Finger gebrochen hatte, wird in dieser Woche wieder voll in das Mannschaftstraining einsteigen. „Wir wissen noch nicht, ob er am Mittwoch spielen kann, spätestens am Wochenende in Berlin soll er aber zu seinem ersten richtigen Einsatz kommen“, so VfB Trainer Moculescu.

Als wichtigsten Konkurrenten um den heiß begehrten dritten Platz schätzen die Verantwortlichen des VfB die Spanier aus Numancia Sori ein, die mit einer eins zu drei Niederlage gegen Novi Sad in die Champions League gestartet sind. Zeitgleich zum Spiel Ostrava gegen Friedrichshafen finden am Mittwoch in der Gruppe D folgende Begegnungen statt: Novi Sad – Bre Banca Lannutti Cuneo und Panathinaikos Athen gegen Numancia Sori.

Wie vergangene Woche wird auch das Spiel des VfB Friedrichshafen in Ostrava wieder in voller Länge ab 20.30 Uhr auf dem Infotainmentkanal des TV Anbieters easy.TV übertragen. Für die Fans veranstaltete der VfB erneut ein Public Viewing in der Arena Friedrichshafen, die ab 19.30 Uhr geöffnet ist. Alle Fans des VfB des Volleyballsports sind herzlich eingeladen.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Dienstag, 03. Oktober 2006

   

USC: Mit einem guten Gefühl in die WM-Pause

Als Favorit geht der USC Münster am Dienstag (3. Oktober, 16 Uhr) in die Partie gegen den VC Olympia Rhein-Neckar. Gegen das Team, das zu großen Teilen mit der Juniorinnen-Nationalmannschaft identisch ist, fordert USC-Trainer Axel Büring eine Leistungssteigerung seiner Mannschaft

So recht zufrieden war Axel Büring nach dem ersten Heimsieg am vergangenen Freitag über den Köpenicker SC nicht. Zu viele Unstimmigkeiten machte der Trainer des USC Münster bei seinem Team aus, die zwar Freude über den Sieg, nicht aber über die gezeigte Leistung zur Folge hatte. „Wir haben miteinander gesprochen und sind einer Meinung: Das war nicht alles, was wir können“, sagt er. Dementsprechend motiviert gehen er und seine Mannschaft in die letzte Begegnung vor der achtwöchigen WM-Pause beim VC Olympia Rhein-Neckar (3. Oktober, 16 Uhr). „Wir wollen gewinnen, besser spielen und so mit einem guten Gefühl in die Pause gehen“, so Büring.

Um die Aufgabe gegen den VC Olympia, der zu großen Teilen mit der Juniorinnen-Nationalmannschaft identisch ist, erfolgreich zu bewältigen, machen sich die Münsteranerinnen bereits am Montag auf den Weg nach Heidelberg und können sich am Abend auf eine ganz besondere Trainingseinheit mit der Frauen-Nationalmannschaft und Bundestrainer Giovanni Guidetti freuen. Allerdings muss Büring auf die Dienste von Claudia Bimberg, die noch immer an ihrer Schulterverletzung laboriert, und Teresa Mersmann, die an einem Lehrgang der WVV-Auswahl teilnimmt, verzichten. Mit von der Partie ist dafür Lea Hildebrand. Die 18-Jährige wird besonders motiviert sein, wurde sie doch im Sommer von Nachwuchs-Bundestrainer Dirk Groß aus dem DVV-Kader gestrichen.

Allerdings konnte die Mittelblockerin sicher einiges über die Stärken und Schwächen ihrer ehemaligen Nationalmannschaftskolleginnen berichten, die in den drei bisherigen Spielen gegen den Schweriner SC, die Roten Raben Vilsbiburg und den Dresdner SC erst einen Satzgewinn verbuchen konnten. „Richtig gut haben sie noch nicht gespielt“, sagt Büring. Als gefährlichstes Element hat er den Aufschlag und als auffälligste Akteurin Zuspielerin Denise Hanke ausgemacht. Zudem ist sich der Coach sicher, dass die Younsgters gegen den USC alles geben werden. „Zuhause tritt die Mannschaft ganz anders auf als auswärts“, sagt er. „Gegen uns haben sie zudem nichts zu verlieren. So ein Spiel gegen Münster ist für diese jungen Spielerinnen etwas ganz Besonderes.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 03. Oktober 2006

   

DVV-Frauen: Unmittelbare WM-Vorbereitung beginnt

"AUF DEM WEG NACH JAPAN": Eine Spielerin muss noch raus!

Der Saisonhöhepunkt rückt näher, die deutschen Frauen treten in die entscheidende Vorbereitungsphase ein: Am 2. bzw. 3. Oktober startet Frauen-Bundestrainer die abschließende WM-Vorbereitung mit einem Lehrgang in Heidelberg. Dann hat er 13 Spielerinnen um sich und muss noch eine für die WM vom 31. Oktober bis 16. November streichen.

Während die Schwerinerinnen Sylvia Roll, Cathrin Schlüter und Kathleen Weiß sowie die „Italien-Legionärinnen“ Angelina Grün und Cornelia Dumler bereits am heutigen Montag nach Heidelberg anreisen, rücken die anderen acht Aktiven erst am Feiertag an. Atika Bouagaa tut dies mit ihrem Verein USC Münster, der am Nachmittag noch sein Bundesligaspiel gegen den VC Olympia Rhein-Neckar bestreitet. „Wir werden in der ersten Woche an der Physis arbeiten, ehe danach Technik-Taktik ansteht. Auch die ein oder andere Videoeinheit zur Technik, aber auch um die Motivation zu fördern, werden wir machen“, meint Giovanni Guidetti.

Bevor die deutsche Mannschaft am 21. Oktober gen Japan abhebt – dort bestreiten die DVV-Frauen noch ein einwöchiges Trainingslager in Tokio mit Trainingsspielen gegen den japanischen Verein NEC – stehen noch vier Länderspiele auf dem Programm: Zunächst gastieren Angelina Grün & Co am 9. und 10. Oktober zu zwei Länderspielen in Sanok/Polen gegen den amtierenden Europameister, am 17. (in Stuttgart um 19.30 Uhr) und 18. Oktober (in Unterschleißheim um 19.30 Uhr) stehen dann die abschließenden „Länderspiel-Knaller“ gegen WM-Top-Favorit Brasilien an. „Spätestens danach will ich die Entscheidung fällen, welche Mittelblockerin nicht mit nach Japan kommt“, sagt Bundestrainer Giovanni Guidetti, dem diese Entscheidung sichtlich schwer fällt. Zur Wahl stehen Christiane Fürst, Corina Ssuschke (beide Dresdner SC), Christina Benecke (NA. Hamburg) und Cathrin Schlüter (Schweriner SC). Dagegen hat sich Guidetti auf der Zuspielposition bereits festgelegt, Mareen Apitz (Dresdner SC) ist bereits in Heidelberg nicht mehr dabei: „Tanja Hart und Kathleen Weiß bilden das Duo. Ich glaube, wir haben auf dieser Position zwei gute Spielerinnen“, so der Italiener.

Der 13-er Kader der DVV-Frauen: Birgit Thumm (Rote Raben Vilsbiburg), Cathrin Schlüter, Kathleen Weiß, Sylvia Roll (alle Schweriner SC), Corina Ssuschke, Christiane Fürst, Kerstin Tzscherlich (alle Dresdner SC), Margareta Kozuch, Christina Benecke (beide NA. Hamburg), Cornelia Dumler (Forli/ITA), Atika Bouagaa (USC Münster), Angelina Grün (Bergamo/ITA), Tanja Hart (1. VC Wiesbaden)

Die WM 2006 in Japan

TV-Tipp: arena überträgt bei der WM alle Partien mit deutscher Beteiligung (Frauen und Männer) sowie die Halbfinal- und Finalspiele.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 03. Oktober 2006

   

Brink/Dieckmann triumphieren in Brasilien!

Julius Brink/Christoph Dieckmann (beide VC Olympia Berlin) haben ihre beeindruckende Siegesserie der letzten Wochen auch nach Übersee gerettet: Das deutsche Top-Duo gewann die World Tour im brasilianischen Vitoria durch ein 2:0 (21-17, 21-19) über die US-Boys Gibb/Rosenthal und kassierte dafür 32.000 US Dollar sowie 600 Weltranglistenpunkte. Durch den zweiten gemeinsamen Sieg auf der World Tour schoben sich Brink/Dieckmann auf den dritten Platz der Weltrangliste und sind nun von Brasilianern auf den Plätzen eins, zwei und vier „umzingelt“.

Mit dem Sieg über Gibb/Rosenthal revanchierten sich Brink/Dieckmann auch für die einzige Turnierniederlage. In der vierten Runde hatten sie mit 1:2 gegen das US-Duo verloren, anschließend feierten das DVV-Duo Siege über die Weltmeister Marcio Araujo/de Jesus Magalhaes sowie die Weltranglisten-Dritten Cunha/Franco (beide BRA).

Dementsprechend zufrieden war das deutsche Duo nach dem Turnier: „Ich glaube, wir haben es verdient, die Nummer drei der Welt zu sein. Wir haben in diesem Jahr sehr gut gegen die Top-Brasilianer gespielt und bewiesen, dass wir sehr wettkampfstark sind“, so Dieckmann.

Brink/Dieckmann weisen nach ihrem Turniersieg in Vitoria eine beeindruckende 41:14-Siegbilanz auf der diesjährigen Swatch-FIVB World Tour auf. Zieht man die 9:11-Bilanz gegen die Brasilianer ab, bleibt eine 32:3-Bilanz gegen den „Rest der Welt“. Das letzte Turnier des Jahres im mexikanischen Acapulco bestreiten Brink/Dieckmann nicht, „weil wir uns etwas Pause gönnen, um dann voll die Olympia-Qualifikation im nächsten Jahr anzugehen“, so der zum MVP, zum wertvollsten Spieler des Turniers, gewählte Julius Brink.

 

 

Deutschland - Schweriner SC-News

 Dienstag, 03. Oktober 2006

   

SSC: 3:1 gegen Argentinischen Meister

Schweriner SC gewinnt erstes Spiel beim Salonpas-Cup 2006 in Brasilien

Am dritten Turniertag hieß es wieder Meister trifft Meister. Der argentinische Primus River Plate musste gegen den Deutschen Meister und Pokalsieger aus Mecklenburg aufs Parkett. Mit einer starken Teamleistung entschieden die Schwerinerinnen dieses Match in 4 Sätzen für sich.

Nach einer unsicheren Anfangsphase im ersten Satz steigerten sich die Schweriner Volleyballerinnen und setzten den Gegner mit schnellen Spielzügen und guten Aufschlägen unter Druck. Mit wuchtigen Angriffen von Tina Gollan und guten Blockaktionen machen die SSC-Damen den ersten Satzgewinn beim Stand 25:17 perfekt.

Im zweiten Durchgang bot sich aber ein völlig anderes Bild, viel Unsicherheit und keine Angriffspunkte ließen River Plate ins Spiel kommen. Der Satz ging mit 17:25 an die Argentinierinnen.

Der dritte Satz zeichnet sich ähnlich ab, in den beiden technischen Auszeit lag der SSC hinten. Erst der Ausglich zum 19:19 durch einen Block von Julia Retzlaff brachte wieder Hoffnung. Tina Gollan am Aufschlag setzte den Gegner unter Druck und man punktete drei Mal in folge. Schwerin behielt am Ende die Nerven und setzte sich mit 27:25 durch. Im vierten Abschnitt ließen dann die Mecklenburgerinnen nicht mehr anbrennen und setzten ihr starkes Angriffsspiel fort. Man gewann den Satz mit 25:15 und damit das erste Spiel mit 3:1.
Beste Spielerin: RETZLAFF, Julia (17) SSC; AZCONA, Veronica (16) River Plate (ARG)

Am 4.Turniertag (Montag) hat der Schweriner SC frei. Am heutigen Nationalfeiertag müssen Sie gegen Finasa/Osasco (BRA) ran.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Dienstag, 03. Oktober 2006

   www.volleyball-bundesliga.de 

Internat Frankfurt: Nichts zu holen in Essen

Mangelhafte Chancenverwertung verhindert besseres Ergebnis

Am Ende war das Volleyball-Internat Frankfurt bei Erstliga-Absteiger VV Humann Essen chancenlos: Mit einer 1:3-Niederlage (21-25, 13-25, 25-21, 15-25) kehrten die Frankfurter aus dem Ruhrpott zurück.

Am 7. Oktober bestreiten die Internatler das erste Heimspiel, wenn sie ab 19.30 Uhr den TuB Bocholt empfangen.
Das Spiel gegen einen der Top-Favoriten der 2. Bundesliga begann verheißungsvoll, denn bis zum 17:17 im ersten Satz konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Dann konnte das Internat drei Bälle in Folge nicht verwerten - das reichte dem Favoriten, um den ersten Satz einzufahren. Der zweite Satz begann schlecht: Die Essener punkteten gleich mehrfach im Block, "weil sie uns gut analysiert hatten und wussten, wer wann welchen Ball bekommt", so Stewart Bernard. Zudem schlossen die Frankfurter ihre zahlreichen Punktchancen aus der Abwehr nicht konsequent ab. Die Folge: Essen gewann den Satz deutlich. Ein 0:3 deutete sich zu Beginn des dritten Satzes an, als die Gastgeber mit 11:7 in Führung gingen. Doch dann kam die Zeit von Johann Schumacher, der mit einer Aufschlagserie die Führung eroberte, die die Internatler ins Ziel retteten. Doch nach dem 9:9-Zwischenstand im vierten Satz wiederholte sich das Spiel der vorherigen zwei verlorenen Sätze: Essen punktete oft im Block, den Internatlern unterliefen individuelle Fehler.
Dennoch war Stewart Bernard, der auf acht Spieler sowie dem noch nicht voll einsatzfähigen Erik Wichert zurückgreifen konnte, nicht unzufrieden: "Essen hat eine gute Mannschaft und gehört klar zu den besseren Teams in der Liga. Leider haben wir nicht so gut aus der Annahme und aus der Abwehr gepunktet, dann wäre ein besseres Ergebnis möglich gewesen.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Dienstag, 03. Oktober 2006

   www.volleyballer.de 

Haching gegen Moerser SC mit wenig Chancen

"Wenn man gegen Moers gewinnen möchte, dann braucht man einen guten Tag." So lautete das nüchterne Fazit von TSV-Coach Mihai Paduretu kurz nach der 1:3-Niederlage (17:25, 25:23, 18:25, 19:25) gegen den Tabellennachbarn. Und diesen guten Tag hatte Unterhaching am Sonntag Nachmittag wahrlich nicht.

Zu viele Aufschlagfehler und "ein erfolgreicher Block in vier Sätzen, das ist zu wenig!" Der Frust war Paduretu deutlich anzumerken. Reihenweise setzten die Hachinger im vierten Satz ihre Angaben ins Aus oder ins Netz. Die Angriffe stattdessen landeten im Moerser Block. Das große Duell der beiden Diagonalangreifer Michael Mayer und Georg Grozer war klar entschieden. "Natürlich bin ich immer besonders motiviert, wenn ich gegen Michi spiele", erklärt Grozer junior.

Bereits im erstens Satz wurde schnell klar, dass die TSV-Jungs gegen Georg Grozer an diesem Tag nicht viel auszurichten haben würden. Drei platzierte Aufschläge des Topangreifers bedeuteten die 6:2-Führung für die Adler. Ein Vorsprung, den der Moerser SC bis zum Satzende (17:25) immer weiter ausbaute. "Wir haben gegen eine deutlich stärkere Mannschaft gespielt", sagt Paduretu, "wir hatten nicht annähernd eine Chance". Zumindest nicht im dritten Satz (18:25) und schon gar nicht im vierten (19:25), der zum Hachinger Aufschlagdebakel wurde. Diese Meinung teilte auch der Trainerkollege vom Moerser SC, Georg Grozer senior: „Wir haben verdient gewonnen!“ Grund war nicht nur ein starker Autritt vom eigenen Sohnemann, sondern eine geschlossene Mannschaftsleistung der Adler. "Wir hatten nur eine kurze Vorbereitung, dafür ist das Team gut zusammengewachsen." Da sind sich Grozers einig.

Denn neben den wuchtigen Angriffen des 22-jährigen sorgten Marco Kopanja und Kristjan Ouekallas dafür, dass es für die Nummer 9 auf der anderen Seite, Michi Mayer, kein Durchkommen gab. Doch auch Dejan Stankovic und Patrick Schwaack fanden kein Mittel gegen den starken Moerser Block. Einzig im zweiten Satz waren die Gäste unkonzentriert, machten viele Fehler. Haching nutze die Chance, gewann den Durchgang mit 25:23. Doch danach war alles wie zu Beginn des Spiels: ein starker Georg Grozer und druckvolle Aufschläge auf Seiten des Moerser SC führten zur ersten Saisonniederlage des TSV. Mihai Paduretu ist deswegen aber "nicht übertraurig", er sehe Moers gleich nach Düren und Friedrichshafen. Lange Zeit zum Ärgern bleibt ihm sowieso nicht. Bereits am Mittwoch sind die Hachinger beim Aufsteiger in Delitzsch zu Gast. Am Sonntag folgt das Heimspiel gegen VCO Berlin. Zwei vermeintlich schwache Gegner und der TSV-Coach warnt, dass es in Delitzsch unangenehm zu spielen sei.

Gerade, weil dann Ben Ibata nicht mehr für den TSV dabei ist. Erstmals nach seiner Verletzung bestritt der 19-jährige Gerrit Zeitler gegen den Moerser SC wieder ein Spiel und soll nun in Delitzsch in der Startformation stehen. Auch, wenn es schwer werden sollt, das Ziel hat Paduretu für die TSV-Jungs klar vorgegeben: aus den nächsten drei Spielen sollen sechs Punkte her.

Andreas Bergmann

 

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung

 Dienstag, 03. Oktober 2006

   www.wz-newsline.de 

Bayer Wuppertal: Stuhlmann schlägt sich wacker

Volleyball-Bundesligist SV Bayer Wuppertal gewinnt das zweite Heimspiel in Folge mit 3:2 gegen den VC Leipzig. Am Mittwoch geht es zum Moerser SC.

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel