News

 Donnerstag, 19. Oktober 2006 

Cowboys laden Hamburger Dauerkartenbesitzer ein
Benecke und Kozuch für WM nominiert
USC: Auf dem Darß zu sich selbst finden
Drei VCS-Heimspiele in Halle Nord-West
SCC gegen „Aufsteiger der Stunde“
SCC: Neue Hiobsbotschaft
VfB gibt sich keine Blöße
DVV-Frauen nach großem Kampf 1:3
Beach: Das böse Spiel der Frauen-Nationalteams
evivo: Nur ein Startplatz in Königsklasse
May-Treanor räumt groß ab
Hamburger Volleyball mit und ohne WM
Dresdner Trio gegen Brasilien im Stammsechser

Oktober 2006

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Zum Medien-Überblick

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Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Donnerstag, 19. Oktober 2006

   

Cowboys laden Hamburger Dauerkartenbesitzer ein

Am kommenden Samstag 21.10. spielen die Ostbek Cowboys (6:4 Punkte) in der 2. Bundesliga Volleyball um 20h in eigener Halle (Meessen 32) gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Bad Dürrenberg/Spergau (10:0 Punkte). Ein Team, das letztes Jahr nur knapp in der Erstligarelegation gescheitert ist.

Um Hamburgs Volleyballfans auch in der (WM-bedingten) siebenwöchigen Pause der 1. Bundesliga etwas Besonderes zu bieten, laden die Cowboys alle Dauerkartenbesitzer der Damenerstligisten NA. Hamburg und Wiwa Hamburg zu diesem Top-Spiel ein. Einfach die gültige Dauerkarte am Eingang vorzeigen und los geht's - in der "Hölle von Ostbek".

 

 

Deutschland - NA.Hamburg-News

 Donnerstag, 19. Oktober 2006

   

Benecke und Kozuch für WM nominiert

Hamburg, den 19.9.2006 - Das Hoffen und Bangen hat ein Ende. Nach Diagonalspielerin Margareta Kozuch wurde auch die zweite NA. Hamburg-Spielerin für die WM in Japan (31. Oktober bis 16.November) nominiert. Mittelblockerin Christina Benecke konnte eines der letzten WM-Tickets ergattern und darf sich damit auf ihre zweite WM-Teilnahme freuen. Etwas getrübt wurde die Nominierung durch den Ausfall von Sylvia Roll (Schweriner SC), die aufgrund einer Handverletzung (Bruch des Mondbeins im Handgelenk) Bundestrainer Giovanni Guidetti nicht zur Verfügung stehen wird. Damit fehlt Guidetti einer der Hoffnungsträger für die WM in Asien.

„Über meine Nominierung habe ich mich natürlich sehr gefreut. Schon vor dem Spiel gegen Brasilien hat Giovanni mir die gute Nachricht mitgeteilt. Wir werden mit vier Mittelblockerinnen zur WM reisen. Dabei werde ich in einer Doppelfunktion eingesetzt. Eventuell auch im Diagonalangriff“, so die 32-Jährige über ihre Einsatzchancen.

Trotz der traurigen Nachricht über den Ausfall von Sylvia Roll präsentierten sich die DVV-Damen in Bestform und besiegten WM-Topfavorit Brasilien sensationell deutlich mit 3:0 (25:21, 25:21, 25:21). Heute um 19.30 Uhr wird die zweite Trainingspartie in Unterschleißheim angepfiffen. „Für Rolli tut mir die Verletzung zu diesem Zeitpunkt natürlich sehr leid. Ihr Ausfall wird nicht leicht zu kompensieren sein. Doch wenn wir uns in Japan so präsentieren wie gestern gegen Brasilien, bin ich sehr zuversichtlich“, so die 1,90 Meter große NA.Hamburg-Mannschaftsführerin.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Donnerstag, 19. Oktober 2006

   

USC: Auf dem Darß zu sich selbst finden

Die WM-Pause hält für die Volleyballerinnen des USC Münster ein buntes Programm bereit. Vom 21. bis 28. Oktober steht ein Trainingslager auf der Ostsee-Halbinsel Darß sowie am 18. Oktober, 8. November und 15. November Testspiele gegen Longa Lichtenvoorde und Pollux Oldenzaal auf dem Programm

Zehn Tage ohne Balltraining hatte Axel Büring, Trainer des USC Münster, seinen Volleyballerinnen verordnet. Am Montag (16. Oktober) versammelte der Coach sein Team dann erstmals wieder um sich, um mit ihm gemeinsam die anstehenden Aufgaben in der Bundesliga und im DVV-Pokal anzugehen. In den verbleibenden gut fünf Wochen bis zum nächsten Bundesligaauftritt am 22. November beim Schweriner SC erwartet die Münsteranerinnen ein buntes Programm mit Trainingsspielen und einem Trainingslager auf dem Darß.

Los geht es am 18. Oktober mit einem Testspiel gegen Longa Lichtenvoorde. Um 19.30 Uhr treffen die Unabhängigen in Aalten (Niederlande) auf eine gut bekannte Mannschaft, der sie bereits in der Vorbereitung mehrfach gegenüberstanden. „Für uns“, sagt Büring, „ist das eine willkommene Gelegenheit, um wieder unseren Rhythmus zu finden.“

Drei Tage später macht sich der USC-Tross dann auf die Reise an die Ostsee. Vom 21. bis 28. Oktober beziehen die acht Spielerinnen – nur Atika Bouagaa fehlt aufgrund ihrer Verpflichtungen bei der Nationalmannschaft – sowie Büring, Co-Trainer Dieter Theis und Physiotherapeutin Dorothee Terstegge auf der Halbinsel Darß ihr Quartier für ein Trainingslager. Dabei erwartet das Team eine Mischung aus Volleyballtraining und Teambuildingmaßnahmen. „Es ist eine Woche, in der wir uns ganz auf uns als Mannschaft konzentrieren und uns besser kennenlernen können“, sagt Büring. „Das sind acht Tage nur für uns.“ Voller Vorfreude blickt der Coach dem Programm entgegen, dass er sich eigens für den Darß-Aufenthalt überlegt hat. „Wir werden beispielsweise eine Schnitzeljagd und einen Orientierungslauf machen sowie einen Hochsitz bauen“, erzählt er, will sich zugleich aber nicht zu sehr in die Karten schauen lassen. „Dann wäre ja der Überraschungseffekt weg.“

Im November stehen dann bei zwei Partnervereinen des USC Münster zwei Testspiele – wiederum gegen Teams aus den Niederlanden – an. Am 8. November (19 Uhr) trifft Münster in der St. Martin Halle in Sendenhorst auf Pollux Oldenzaal, am 15. November (19 Uhr) heißt der Gegner in der Beverhalle in Ostbevern noch einmal Lichtenvoorde.

 

 

Deutschland - VC Schwerte 02-News

 Donnerstag, 19. Oktober 2006

   

Drei VCS-Heimspiele in Halle Nord-West

Ab 15:00 Uhr gibt es am kommenden Samstag in Halle Nord-West nur noch eins – Volleyball. An diesem Samstag dürfen sich alle drei Damenmannschaften des VC Schwerte 02 über das Heimrecht freuen.

Los geht‘s um 15:00 Uhr im Doppelpack. In der Bezirksliga trifft die dritte Mannschaft des VCS auf den TV Hasperbach und auf einem anderen Spielfeld der Dreifachturnhalle startet zeitgleich das Verbandsligateam in das Spiel gegen den TV Gladbeck II. Beide Spiele werden mit Sicherheit interessant und spannend, aber das große Highlight kommt zum guten Schluss.

Nach den Spielen der „unteren“ Mannschaften startet das Team der 2. Bundesliga. Die „Erste“ trifft auf die Warendorfer SU und hofft ihren ersten Heimsieg feiern zu können.

„Wir werden alles dafür tun und uns komplett reinhängen um zu gewinnen.“, so Trainer Thomas Schmidt. Am letzten Spieltag fehlte der jungen Mannschaft in Potsdam nach zwei gewonnen Sätzen noch das nötige Durchhaltevermögen zum ersten Sieg. „Daran haben wir in der letzten Woche beim Training verstärkt gearbeitet.“, berichtet der Trainer.

Aber auch jenseits des rein Sportlichen wird sich ein Besuch in der Halle Nord-West lohnen. Obwohl schon beim letzten Heimspiel 300 Zuschauer in den Genuss einer erstklassigen Show kamen, wollen die beiden VCS-Hallensprecher Selsen und Wiggermann diesmal noch eins draufsetzten. Nach den Spielen der zweiten und dritten Mannschaft wird es deshalb bereits ab 19:00 Uhr ein Musik- und Showprogramm für die Fans geben, bevor um 19:30 Uhr das Spiel beginnt. Wer nichts verpassen möchte, sollte sich schon frühzeitig in die Halle Nord-West begeben, langweilig wird es ganz bestimmt nicht.

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Donnerstag, 19. Oktober 2006

   

SCC gegen „Aufsteiger der Stunde“

Nach den zwei schweren Spielen gegen die Champions-League-Teilnehmer aus Düren und Friedrichshafen treffen die Volleyballer des SCC BERLIN am kommenden Sonntag  (22.10. / 16 Uhr / Sömmeringhalle) auf das Überraschungsteam der bisherigen Bundesliga-Saison, die Netzhoppers aus Königs Wusterhausen.

Betrachtet man die Entwicklung der letzten Jahre, gab es nur wenige Aufsteiger, die sich dauerhaft in Deutschlands Eliteklasse etablieren konnten. Auch in der letzten Saison mussten mit Essen, Oststeinbek und Rüsselsheim drei Neulinge direkt wieder den Weg in die Zweitklassigkeit antreten. Ähnliches prophezeiten viele Fachleute den Netzhoppers KW, doch das Team aus dem Berliner Umland belehrte bisher alle Skeptiker eines Besseren. Mit drei Siegen aus sechs Spielen hat die Mannschaft von Trainer Matthias Münz alle Erwartungen weit übertroffen.

„Die Netzhoppers werden am Sonntag vor Selbstvertrauen strotzen und können befreit aufspielen“, beschreibt SCC-Coach Michael Warm die mentale Ausgangsituation der Partie, wohl wissend, dass der durchwachsene Saisonstart des SCC nicht spurlos am Nervenkostüm seiner Schützlinge vorüber gegangen ist: „Die Spieler wissen, dass man im Leistungssport selten Zeit geschenkt bekommt, dennoch können wir immer nur einen Schritt nach dem anderen gehen.“ In dieser Situation setzt der Trainer auch auf die Unterstützung der Berliner Volleyballfans: „Wir als Team wünschen uns, dass unsere Fans diesen Weg mit uns gemeinsam gehen und uns weiterhin den Rücken stärken“.

Auch Teammanager Matthias Klee weiß um die Bedeutung der SCC-Fangemeinde: „Gerade in der Anfangszeit, in der das Team erst zusammen wachsen und Selbstvertrauen aufbauen muss, ist es wichtig, dass unsere Jungs spüren, dass wir alle hinter ihnen stehen und an diese Mannschaft glauben.“ Und Michael Warm fügt hinzu: „Wir haben auch in dieser Woche wieder sehr hart gearbeitet, am Sonntag wollen wir unseren Zuschauern zeigen, dass wir das bessere Team sind.“

mk

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Donnerstag, 19. Oktober 2006

   

SCC: Neue Hiobsbotschaft

Eine neue Hiobsbotschaft ereilte die Volleyballer des SCC BERLIN am gestrigen Mittwoch. Mittelblocker und Leistungsträger Aleksandar Spirovski brach sich im Training den kleinen Finger der linken Hand und wird damit für längere Zeit pausieren müssen.

„Eine genaue Prognose ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich“, sagt Mannschaftsarzt Stephan Temme, „aber ich gehe von mindestens fünf bis sechs Wochen aus, in denen Spiro uns fehlen wird.“ Diese Nachricht dürfte bei den Fans des SCC böse Erinnerungen wecken. Fast exakt von einem Jahr, am 08. November 2005, brach sich Spirovski die rechte Mittelhand. Der Serbe fehlte daraufhin in der wichtigen Europapokal-Qualifikation sowie im Pokal-Halbfinale in Friedrichshafen. Auch anschließend brauchte er viel Zeit, um sich wieder an sein volles Leistungsvermögen heran zu arbeiten.

„Natürlich haben wir das alle im Hinterkopf“, meint Trainer Michael Warm zum Verletzungspech seines Mittelblockers, „aber solche Dinge passieren nun mal, keine Mannschaft der Welt ist dagegen gefeit. Wir haben mit Felix Fischer und Marcus Böhme zwei weitere, sehr gute Spieler auf dieser Position. Wir werden alles daran setzen, diesen Rückschlag zu kompensieren, und hoffen, Spiro bald wieder im Training begrüßen zu dürfen.“

mk

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Donnerstag, 19. Oktober 2006

   

VfB gibt sich keine Blöße

Überragender 3:0 Erfolg gegen den SV Bayer Wuppertal

Der VfB Friedrichshafen behält in der Volleyball Bundesliga weiterhin eine reine Weste. Da Gipfeltreffen gegen den SV Bayer Wuppertal entschied der deutsche Rekordmeister deutlich mit 3:0 (25:20; 25:15; 25:19) Sätzen für sich und bleibt damit in der Bundesliga weiterhin ungeschlagen. „Die Jungs haben sich langsam heiß gespielt. Das freut mich. Man hat heute eine solide Leistung von der ganzen Mannschaft gesehen, die sich so langsam zu einem schlagkräftigen Team formiert hat“, so ein begeisterter VfB Co –Trainer Ulf Quell nach dem Match.

Rund 1800 Zuschauer sahen einen überlegen spielenden VfB Friedrichshafen, der zu keiner Zeit die Kontrolle über das Spiel verlor. Lediglich am Anfang der ersten beiden Sätze gab es vor allem beim Aufschlag leichtere Konzentrationsschwächen. Ansonsten überzeugten die Profis ihr Fans mit gelungenen Angriffen und einer guten Annahme, in der Libero Jiri Polansky einmal mehr eine hervorragende Leistung zeigte.

Im Gegensatz zum VfB spielte der SV Bayer Wuppertal phasenweise sehr unkonzentriert und fand gegen den solide aufspielenden Gastgeber kein Gegenmittel. Dementsprechend auch das Urteil von Wuppertals Trainer Jens Larsen:  „Wir mussten zwar auf wichtige Stammspieler wie Mads Ditlivsen und Lars Dinglinger verzichten, aber so viele leichte Fehler darf man sich gegen einen VfB Friedrichshafen nicht leisten. Die Leistung, die meine Mannschaft hier in der Arena  abgeliefert hat, kann ich nicht akzeptieren.“ Eine unüberwindbare Hürde für die Wuppertaler stellte immer wieder der Doppelblock von Joao Josè und Simon Tischer dar.

Zum ersten Mal nach seinem zweifachen Bänderriss war auch Jochen Schöps wieder im Kader des VfB. Zum Einsatz kam der Nationalspieler gegen Wuppertal jedoch nicht. „Es macht mir nichts aus, dass ich nicht gespielt habe. Ich bin froh, wieder bei der Mannschaft zu sein. Das ist auch für den Kopf wichtig“, so Jochen Schöps nach dem Spiel. Für das anstehende Spiel in Unterhaching fühle er sich aber fit genug, um spielen zu können.

Das nächste und vorerst auch letzte Bundesligaspiel vor der WM Pause bestreitet der VfB am kommenden Samstag um 16 Uhr in Unterhaching. Im Moment führt der VfB die Volleyball Bundesliga ungeschlagen mit 12:0 Punkten vor Wuppertal und Unterhaching an.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 19. Oktober 2006

   

DVV-Frauen nach großem Kampf 1:3

Am 21. Oktober Abflug zur WM

WM-Top-Favorit Brasilien hat sich revanchiert: In Unterschleißheim unterlag die DVV-Auswahl den Brasilianerinnen vor 2.000 Zuschauern (ausverkauft) zwar mit 1:3 (16-25, 25-23, 24-26, 17-25) zeigte aber dennoch – vor allem im zweiten und dritten Satz - erneut ein gutes Spiel. In Stuttgart hatte die Mannschaft von Bundestrainer Giovanni Guidetti die Südamerikanerinnen sensationell mit 3:0 besiegt. Punktbeste Spielerinnen waren Angelina Grün (16), Margareta Kozuch (15) und Cornelia Dumler (10) auf deutscher sowie Sheilla Castro (18) und Fabiana Claudino (13) auf Gästeseite.

Die deutschen Spielerinnen haben nun noch zwei Tage frei, ehe sie am 21. Oktober um 21.05 Uhr von Frankfurt nach Tokio/Japan reisen. Dort schließt sich eine weitere Trainingseinheit an, ehe am 31. Oktober die WM mit dem Duell gegen die Dominikanische Republik beginnt. Es folgen die Vorrunden-Duelle gegen Mexiko (1. November), Russland (3. November), Aserbaidschan (4. November) und China (5. November).

Bundestrainer Giovanni Guidetti begann mit folgender Startformation: Kathleen Weiß im Zuspiel, Margareta Kozuch auf der Diagonalen, Cornelia Dumler und Angelina Grün auf den Außenpositionen, Christiane Fürst und Corina Ssuschke im Mittelblock und Kerstin Tzscherlich als Libero. Sein Gegenüber Jose Guimaraes vertraute zunächst auf Helia Souza, Walewska Oliveira, Fabiana Claudino, Marianne Steinbrecher, Jaqueline Carvalho, Sheilla Castro und Fabiana Oliveira.

1.Satz
Die deutsche Mannschaft begann in Unterschleißheim dort, wo sie in Stuttgart aufgehört hatte: Druckvoll im Aufschlag (Weiß mit Ass zum 2-1) und stark in der Block- und Feldabwehr (erfolgreiche Blockpunkte durch Fürst und Grün, 4-2). Dann stabilisierten sich die Brasilianerinnen und punkteten beständig aus der Annahme, doch nach einem Missverständnis zwischen Zuspielerin Souza und Außenangreiferin Steinbrecher ging es mit 8-7 in die technische Auszeit. Nach einem Angriffsfehler von Dumler sowie ein Block gegen die Italien-Legionärin gingen die Brasilianerinnen in Führung (9-10). Einen weiteren Gästepunkt gab es durch einen Angriffsfehler von Kozuch – ihr Hinterfeldangriff ging um Zentimeter hinter die Grundlinie – Auszeit Deutschland. Die deutschen Angriffe fanden in der Folgezeit nicht die Lücken in der brasilianischen Block- und Feldabwehr, sodass sich die Gäste absetzen konnten (10-15). Die Brasilianerinnen beschäftigten Spielführerin Grün in der Annahme und versuchten somit, diese nicht in ihren Angriffsrhythmus kommen zu lassen. Dennoch wurde „Grüni“ auch im Hinterfeld eingesetzt und punktete dort (12-15). Als Dumler abermals am brasilianischen Block scheiterte und Claudino über die Mitte punktete, war der Rückstand angewachsen (12-18). Nun lief der Angriffsaufbau der Brasilianerinnen wie geschmiert, zudem hatten sie mit einem Netzkanten-Ass durch Claudino Glück (15-22). Als Dumler ein direkter Annahmefehler unterlief, hatten die Brasilianerinnen ihre ersten Satzbälle (15-24). Den ersten wehrte Kozuch noch ab, und Guidetti brachte Christina Benecke und Tanja Hart (für Weiß und Kozuch) aufs Feld, doch den zweiten versenkte Walewska eiskalt (16-25).

2.Satz
Guidetti begann den zweiten Satz mit einer entscheidenden Veränderung: Tanja Hart übernahm nun das Zuspiel und die Regie auf deutscher Seite. Doch die Brasilianerinnen präsentierten sich an diesem Abend um einiges wacher als in Stuttgart und wollten sich für die „Schmach“ des Vortags revanchieren. Ein Schnellangriff von Ssuschke – die Mitte wurde bis zu diesem Zeitpunkt zu wenig eingesetzt – brachte den Anschluss, ein Block von Dumler gegen Walewska den Ausgleich (4-4). Ein Block gegen Grün und ein Angriffsfehler von Dumler ließ den Favoriten die nächsten drei Punkte machen, ehe Hart per schöner Finte den nächsten deutschen Zähler beisteuerte (5-7). Nachdem Tzscherlich die Finte von Zuspielerin Souza „gerochen“ hatte, und der deutsche Dreierblock letztlich den Punkt erzielte, folgten zwei weitere Zähler zum Ausgleich: ein Angriffsfehler der Gäste sowie ein gefühlvoller Angriff von Kozuch waren die Ursache – Auszeit Brasilien. Doch der plötzliche Aufschwung wurde jäh durch drei Folgepunkte der Brasilianerinnen gestoppt, der deutsche Angriff wurde stets von der Block- und Feldabwehr entschärft und anschließend verwertet (9-12). Nach zwei weiteren Zählern wechselte Guidetti Cathrin Schlüter für Fürst ein, die zuvor per Schnellangriff gescheitert war. Kozuch sorgte mit zwei hart geschlagenen Longline-Angriffen für deutsche Punkte, doch bei der zweiten technischen Auszeit betrug der Rückstand bereits fünf Zähler (11-16). Nach einem Grün-Knaller lautete das Ergebnis nur noch 13-16 und Guidetti brachte Benecke und Weiß (für Kozuch und Hart). Doch der WM-Favorit ließ sich davon nicht beeindrucken und setzte sich wieder ab. Guidetti nahm beim 14-19 eine Auszeit. Die Worte schienen bei den deutschen Spielerinnen angekommen zu sein, denn die nächsten drei Punkte gelangen ihnen. Zuletzt blockte Dumler Steinbrecher, nach der brasilianischen Auszeit setzte der Doppelblock Schlüter/Benecke noch einen drauf (18-19). Die Zuschauer waren jetzt voll da, Kozuch und Hart kehrten zurück aufs Feld (19-20). Kozuch besorgte unter dem Jubel von Guidetti und der Fans per Block gegen Jaqueline den Ausgleich (20-20), den Schlüter per Schnellangriff hielt (21-21). Als der Dreierblock Grün/Schlüter/Kozuch gegen Jaqueline zupackte, war die Führung da (22-21), die die eingewechselte Welissa Gonzaga per Fehler wachsen ließ (23-21). Ein beherzter Angriff von Kozuch brachte den ersten Satzball (24-22), den Sheilla abwehrte, den zweiten versenkte die beste Angreiferin in diesem Durchgang, „Maggi“ Kozuch, zum viel umjubelten Satzausgleich (25-23).

3. Satz
Guidetti begann wieder mit der gleichen Formation wie im zweiten Satz, bei den Brasilianerinnen blieb Gonzaga auf dem Feld. Trainer Jose Guimaraes war sichtlich unzufrieden über den neuerlichen Satzverlust, doch die deutsche Mannschaft hatte Gefallen an dem Spiel gefunden und glich per Dreierblock aus (4-4). Der Ausgleich hatte bis zum 7-7 Bestand, dann brachte Grün zwei Hinterfeldangriff nicht unter (in Block und ins aus, 7-10). Ein Einerblock von Dumler gegen Claudino brachte die DVV-Auswahl wieder heran (9-10), ein erneuter Zwischenspurt der Gäste machte daraus wieder einen höheren Rückstand (11-15). Beim 12-15 folgte der bekannte Doppelwechsel: Benecke und Weiß kamen für Hart und Kozuch, um Block und Angriff zu stärken. Die Taktik ging nur teilweise auf, denn der Dreipunkte-Rückstand hatte auch in der Folge Bestand, weil beide Teams konsequent aus der Annahme punkteten (16-19). Vor allem die knallharten Angriff von Steinbrecher und Super-Star Sheilla sorgten in dieser Phase für die brasilianischen Punkte. Als Grün sich gegen den gut formierten Doppelblock durchsetzte, nahm Guimaraes sofort eine Auszeit (19-21). Die deutsche Block- und Feldabwehr stand auch danach, und nach einem langen Ballwechsel war es erneut Grün, dieses Mal aus dem Hinterfeld, die für den Abschluss und Anschluss sorgte (21-22). Als Dumler per Trickschlag der Ausgleich gelang, ging ein Aufschrei durch die Halle (22-22), Guimaraes wechselte mit Carolina Albuquerque und Renata Colombo zwei neue Spielerinnen ein. Ein gefühlvoller und mit viel Übersicht gesetzter Lob von Renata brachte den ersten Satzball für die Gäste (23-24), Grün wehrte diesen erneut per Hinterfeldangriff nervenstark ab (24-24). Kozuch kam für Weiß und Hart für Benecke zurück, die Zuschauer erhoben sich von ihren Plätzen. Claudino sorgte für den zweiten Satzball der Gäste, Guidetti nahm seine zweite Auszeit (24-25). Hart bediente Kozuch, doch die Hamburgerin scheiterte am guten Doppelblock der Brasilianerinnen (24-26).

4. Satz
Guidetti brachte erneut die Startformation, d.h. Hart und Kozuch begannen wieder. Brasilien blieb unverändert. Nach einem Fehler Sheillas sowie einem Doppelblock von Kozuch/Fürst war der 1-3-Rüstand in ein 4-3 gedreht. Beide Teams lieferten sich nun packende Ballwechsel, die Brasilianerinnen hatten zwei Mal das bessere Ende auf ihrer Seite und lagen bei der technischen Auszeit vorne (6-8). Ein Annahmefehler von Dumler sowie Ungenauigkeiten auf deutscher Seite ließen den Rückstand anwachsen (6-11), Guidetti reagierte und wechselte Schlüter für Ssuschke ein. Das passte zunächst, denn Grün und Dumler punkteten zwei Mal (8-11), ehe der brasilianische Block gleich zwei Mal zur Stelle war und der höchste Rückstand Fakt war (8-14). Benecke kam für Kozuch, doch bei der zweiten technischen Auszeit hatte der Sechs-Punkte-Rückstand weiter Bestand (10-16). Beim Stand von 11-17 übernahm erneut Weiß die Regie, Grün sorgte mit Angriffsball und Ass für Stimmung in der Bude und eine Auszeit Brasiliens (15-19). Ein weiterer Punkt sorgte für Hoffnung, ehe Brasilien wieder zweifach punktete (16-21). Ssuschke kam zurück, aber der Favorit ließ sich das Spiel nicht mehr aus der Hand nehmen. Ein Dreierblock gegen Dumler bedeuteten die ersten Matchbälle (17-24), gleich der erste wurde durch einen Doppelblock gegen Grün genutzt (17-25).

Stimmen zum Spiel

Giovanni Guidetti (Bundestrainer): „Ich bedanke mich dafür, dass Brasilien uns als Gegner zur Verfügung stand. Ich habe Brasilien heute natürlich stärker erwartet, und so war es auch. Dennoch bin ich heute zufrieden, weil wir wieder mithalten konnten, obwohl mir mit Birgit Thumm eine wichtige Spielerin fehlte. Wir haben sie sicherheitshalber geschont, weil sie eine Kniereizung hat. Nach den Brasilien-Spielen gehen wir mit Selbstvertrauen in die WM.“
Jose Guimaraes (Trainer Brasilien): „Wir haben sehr viel besser gespielt als gestern. Vor allem in der Annahme, sodass unsere Zuspielerin schneller und variabler die Bälle verteilen konnte. Ich bin überzeugt, dass Deutschland bei der WM die Vorrunde übersteht und bedauere, dass wir in der Zwischenrunde aufeinander treffen. Dort erwarte ich ein schweres Spiel.“
Angelina Grün : „Wir wollten es nach dem gestrigen Sieg wieder schaffen, aber vielleicht waren wir etwas verkrampft, und die Brasilianerinnen waren besser als gestern. In Japan wollen wir mindestens Platz zwölf und noch besser.“
Christina Benecke: „Wir haben heute schlechter angefangen als gestern. Dann haben wir aufgeholt und ein 1:3 gegen Brasilien ist ja keine Schande. Ich bin zufrieden mit der Teamleistung, und wir können mit ruhigem Gewissen nach Japan reisen. Platz acht wäre mein Wunschtraum.“

 

 

Deutschland - Volleyball Magazin

 Donnerstag, 19. Oktober 2006

   www.volleyball.de 

Beach: Das böse Spiel der Frauen-Nationalteams

Die Abmelde-Praktiken der deutschen Frauen-Nationalteams sorgen in der heimischen Szene für Entrüstung. Es besteht der begründete Verdacht, dass sich die etablierten Teams beim Turnier in Vitoria (Brasilien) mit Absicht besonders spät zurückgezogen haben, um der Konkurrenz aus dem eigenen Land zu schaden. Die internationalen Spitzenteams schütteln ungläubig den Kopf über solch harte Bandagen und fragt: Wo bleibt da das Fair-Play?

Eine berechtigte Frage, mit der sich das vm in seiner am Donnerstag erscheinenden Print-Ausgabe eingehend beschäftigt.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Donnerstag, 19. Oktober 2006

   www.volleyballer.de 

evivo: Nur ein Startplatz in Königsklasse

Düren. „Es ist in dieser Saison so wichtig wie noch nie, deutscher Meister zu werden.“ Diese Schlussfolgerung zieht Bernd Werscheck, der Manager des Volleyball-Bundesligisten evivo Düren, aus der neuesten Entwicklung in der INDESIT European Champions League.

In der kommenden Saison wird es – so der derzeitige Sachstand – nur noch einen Startplatz für den deutschen Meister in der Königsklasse geben. Das ist das Ergebnis einer Umstrukturierung, die der europäische Verband CEV beschlossen hat. So werden die Startplätze in den europäischen Wettbewerben künftig nach einem Punktesystem vergeben, das sich darauf bezieht, wie die jeweiligen Teams eines Landes abgeschnitten haben. Die Saison 2005/06 dienst als Berechnungsgrundlage für die Startplätze 2007/08. Und da liegt Deutschland auf Rang elf. Nur bis Platz acht werden zwei Startplätze pro Nation vergeben.

„Dieses System ist grundsätzlich fairer“, sagte Werscheck. „Für Deutschland ist es jedoch bitter, dass ein Startplatz zunächst verloren geht.“ Mit gutem Abschneiden in diesem Jahr könnte sich Deutschland für 2008/09 wieder zwei Startplätze erspielen. Dann dienen 2005/06 und 2006/07 als Grundlage. Ab 2009/10 soll dann das Abschneiden in drei Spielzeiten berechnet werden, wobei die jüngst vergangene Saison nicht mit einbezogen wird. Für 2009/10 wären das die Jahre 2005/06, 2006/07 und 2007/08.

Trotzdem lässt die Neuregelung einige Fragen offen. Beispielsweise die nach den zwei Startplätzen für Serbien und Montenegro. Die sind in der Liste für 2007/08 aufgeführt. Die Verbände von Serbien und Montenegro haben sich vor der laufenden Saison jedoch getrennt. Und Podgorica, der letzte Meister des gemeinsamen Verbandes, hat bei seinem Gastspiel in Düren vor zwei Wochen erklärt, dass es keinen Startplatz mehr geben wird. „Das ist zum jetzigen Zeitpunkt reine Spekulation“, sprach Thorsten Endres, Geschäftsführer der Deutschen Volleyball-Liga (DVL), über die Möglichkeit, dass Deutschland als Nachrücker doch noch einen zweiten Platz erhalten könnte. „Fakt ist im Moment, dass es nur einen Platz gibt.“

Viel Zeit zum Nachdenken hat der zweifache Vizemeister, der in dieser Saison erneut einen Versuch unternehmen will, den Favoriten VfB Friedrichshafen vom Thron zu stoßen, nicht. Am Freitag um 19.30 Uhr gastiert Aufsteiger TV Rottenburg in der Arena Kreis Düren. Mit dem Kreis Düren hat evivo eine Kartenaktion gestartet. Alle Besucher des Einlagespiels der Bayern München Allstars am Freitag um 17 Uhr gegen eine Dürener Trainerauswahl haben später beim Volleyball freien Eintritt. Erst können Sportfans Mario Basler beim Kicken auf der Kreissportanlage an der Euskirchener Straße zugucken. Anschließend können sie dabei sein, wenn Düren seine mittlerweile eineinhalb Jahre dauernde Siegesserie bei Bundesligaheimspielen ausbauen will.

Nach der Partie entern Trainer Mirko Culic und seine Mannen den Bus, um zum Auswärtsspiel bei der ambitionierten SG Eltmann anzutreten. Culic erwartet einen heißen Tanz im Frankenland. „Eltmann ist eine starke, gut trainierte Mannschaft. Sie werden wissen, dass wir einen Tag vorher gespielt haben und uns auf der Anfahrt nicht wirklich erholen konnten“, erwartet der evivo-Trainer keinen ehrfürchtigen Gegner, sondern einen selbstbewussten Herausforderer. Das Spiel beginnt um 19.30 Uhr.

 

 

International - Beach-Volleyball.de

 Donnerstag, 19. Oktober 2006

   www.beach-volleyball.de 

May-Treanor räumt groß ab

Die große Siegerin der Ehrungen für die AVP-Saison 2006 ist Misty May-Treanor. Die 29-Jährige räumt alle vier möglichen Preise ab. Sie wird als wertvollste Spielerin ebenso ausgezeichnet wie als beste Angriffs- und Abwehrspielerin. Was zuvor übrigens noch kein Athlet geschafft hat. Gemeinsam mit Partnerin Kerri Walsh bildet May auch das "Team der Saison".

Die Auszeichnung sind umso mehr wert, als sie von den Spielern der AVP-Tour vergeben werden. May darf sich zum dritten Mal in Folge über die Auszeichnung als beste Angriffsspielerin freuen. Dazu kommen noch erstmals der Preis für die beste Defensivspielerin und der MVP-Titel. Gemeinsam mit Partnerin Kerri Walsh bildet Misty wenig überraschend das "Team der Saison".

Ein Blick in die Statistik zeigt, dass Misty diese Preise allesamt zu Recht einheimst. In dieser Saison setzt sich das Duo mit 39 gemeinsamen Erfolgen an die Spitze der AVP-Bestenliste. Von 16 Turnieren gewinnt Misty nicht weniger als 13. Walsh/May beenden die Saison mit 35 Siegen in Folge, die Matchbilanz für die Saison ist mit 82:3 mehr als eindrucksvoll.

"Mein Ehemann meinte, ich soll nur Danke sagen und dann die Bühne wieder verlassen", meint Misty. "Ich will auch einfach nur allen Danke sagen - vor allem meiner Partnerin. Manchmal denke ich, ich will den Rest meines Lebens mit dir verbringen - aber das ist nicht wahr. Ich will aber sagen, dass ich den Rest meines Volleyball-Lebens mit dir verbringen möchte.""Es ist eine Freude, mit Misty zu spielen. Und ich freue mich auf noch viele gemeinsame Jahre", meint Walsh. Was für die Konkurrenz wie eine Drohung klingen mag.

Das Gegenstück zu Misty May-Treanor bei den Herren bildet Todd Rogers. Der Sieger von Klagenfurt darf sich über Preise als MVP und bester Defensivspieler freuen. Sein Partner Phil Dalhausser ist bester Offensivspieler und der "Most Improved Player". Interessant, dass das Duo nicht das beste Team der Saison wurde. Diese Ehrung geht an Mike Lambert und Stein Metzger.

"Das ganze Jahr war so surreal", meint Rogers bei seiner Dankesrede. "Wenn mir vor dieser Saison jemand so etwas prophezeit hätte, ich hätte ihm nicht geglaubt. Ich könnte nicht glücklicher sein über die Entwicklung, die meine Karriere in dieser Saison genommen hat."

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Donnerstag, 19. Oktober 2006

   www.abendblatt.de 

Hamburger Volleyball mit und ohne WM

Die Hamburger Volleyballerinnen Margareta Kozuch (19) und Christina Benecke (31., beide NA.Hamburg) fahren zur WM nach Japan (31. 10. bis 16. 11.). "Ein bisschen tut es mir für Sylvia Roll leid", sagt Benecke, "aber ich freue mich trotzdem." Die 180-malige DVV-Auswahlspielerin profitierte etwas von der Absage der Schweriner Außenangreiferin Roll (Bruch des Mondbeins im Handgelenk), galt lange als Wackelkandidat. Nun reduzierte sich der Kader von Bundestrainer Giovanni Guidetti von allein von 13 auf die zwölf zulässigen Spielerinnen.

Die Hamburgerinnen kehren heute vom Länderspiel gegen Brasilien in Unterschleißheim (1:3 nach 3:0 am Vortag) mit ihrem Klub-Coach Helmut von Soosten - als Kotrainer auch in Japan dabei - nach Hamburg zurück, reisen am Sonnabend gen Frankfurt wieder ab, fliegen von dort aus nach Sapporo. Für die zweimalige Olympiateilnehmerin Benecke ist es die zweite WM-Teilnahme. "1998 war ich schon einmal zu einer WM in Japan, es war mein erstes großes Turnier und wirklich eindrucksvoll", erinnert sie sich. Nur eines stimmte vor acht Jahren nicht. "Wir sind damals in der Vorrunde ausgeschieden, das passiert uns nicht wieder", kündigt Benecke an.

Andere machen derzeit Volleyball-Pause. Beneckes frühere Mitspielerin Lidia Schumakowa (33, zuletzt Vilsbiburg) ist im siebten Monat schwanger, Jana Schmidt (31), Zuspielerin beim Bundesliga-Klub WiWa Hamburg, gerade Mutter des fünf Wochen jungen Samuel Leander geworden. Beide eint die Sorge um das künftige Schicksal ihrer Kinder. Deshalb hat Schmidt und wird Schumakowa Nabelschnurblut bei einer Leipziger Firma in flüssigem Stickstoff tief gekühlt einlagern. Aus diesem Blut lassen sich Stammzellen entnehmen, mit deren Hilfe sich schwere Krankheiten wie Leukämie heilen lassen. Gut 3000 Euro kostet dieser Service pro Kind. Allerdings gibt es Mediziner, die von der Einlagerung für das eigene Kind abraten, dazu aufrufen, dass Nabelschnurblut einer kostenlosen Blutbank zu spenden. Dort kann es auch für andere Fälle genutzt werden. "Wir wollen die Stammzellen unseren Kindern sichern", sagt Schumakowa. Sie und Jana Schmidt wollen jetzt zwei wirtschaftlich nicht so solventen, werdenden Elternpaaren kostenlos eine Einlagerung des kindereigenen Nabelschnurbluts vermitteln. Wer Interesse hat, kann sich per E-Mail an seh@vita34.de mit dem Stichwort "Schumakowa" wenden.

Am kommenden Sonnabend empfangen die Volleyball-Cowboys aus Oststeinbek (6:4 Punkte) in der Zweiten Bundesliga den ungeschlagenen Tabellenführer Bad Dürrenberg/Spergau (20 Uhr, Meessen). Um Hamburgs Volleyballfans auch in der WM-bedingten siebenwöchigen Pause der Frauen-Bundesliga etwas Besonderes zu bieten, laden die Cowboys alle Dauerkartenbesitzer der Frauen-Teams NA.Hamburg und WiWa Hamburg zu diesem Top-Spiel ein. Einfach die gültige Dauerkarte am Eingang vorzeigen.

 

 

Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten

 Donnerstag, 19. Oktober 2006

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Dresdner Trio gegen Brasilien im Stammsechser

Stuttgart/Dresden. Die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft der Damen ist für die Weltmeisterschaft in Japan gerüstet. Das Team von Bundestrainer Giovanni Guidetti sorgte am Dienstagabend ...

 

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