News

 Montag, 23. Oktober 2006 

OSV: Gänsehaut-Spiel mit Happy-End
Zu Volleyball und Weihnachtsmarkt nach Dresden
Den YoungStars gelingt der erste Auswärtssieg
Al Pacino und Bier versüßen Deutschen den Drill
VCS: Die ersten Punkte sind im Sack
Kangaroos kommen mit leerem Beutel heim
CarGo! muss Punkte in Warnemünde lassen
VfB erteilt Unterhaching eine Lehrstunde
Alemannia: Fünfter Sieg im fünften Spiel!
SCC: Superstimmung beim Nachbarschaftsduell
MTV mit erster Niederlage im Spitzenspiel
DVV-Frauen sicher in Tokio gelandet
VC Leipzig: Der Hattrick ist gelungen
Bayrische Mädchen und sächsische Jungen siegen
SV Bayer: Mit Heimsieg in die WM-Pause
Hamburg: Sieg und Niederlage in der 2. Liga
Oststeinbek: „Ein unglaubliches Spiel“
VCN: Der Aufsteiger am Tabellenende
DSC-Damen auf Platz drei
WSU: Talfahrt am Tiefpunkt angelangt
USC-Zweite nimmt in Potsdam kollektive Auszeit
SSC Letzter in Dippoldiswalde
MSC braucht nicht mal eine Stunde

Oktober 2006

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Zum Medien-Überblick

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Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Montag, 23. Oktober 2006

   

OSV: Gänsehaut-Spiel mit Happy-End

OSV Cowboys – Bad Dürrenberg/Spergau 3:2 (28:26/20:25/26:24/18:25/20:18)

Es war ein großes Spiel. Ein absoluter Glanzpunkt in dieser Saison, so viel steht jetzt schon fest. Es war das beste Spiel, das die Cowboys seit langem in der Walter-Ruckert-Sporthalle gezeigt haben. Und es war an Dramatik nicht zu überbieten. Der OSV, zuletzt nicht auf der Höhe seines Leistungsvermögens, hat den Tabellenführer Bad Dürrenberg/Spergau mit 3:2 niedergekämpft. In 137 Minuten, was eine Ewigkeit ist seit der Einführung der Tiebreak-Zählweise über das ganze Spiel hinweg. In den fünf Begegnungen zuvor hatte der Favorit gerade einmal einen Satz abgegeben. Über 400 Zuschauer fieberten mit an diesem Zauber-Abend für die Cowboys.

Der erste Satz begann gar nicht gut für die Spieler von Joachim Müller. Sie lagen schnell zurück gegen die athletisch überlegenen Gäste, die fünf Hünen jenseits der zwei Meter in ihren Reihen haben. Die Annahme kam nicht so genau. Dadurch landeten viele Bälle im hohen Block der Bad Dürrenberger. Doch plötzlich schwächelte die Annahme der Gäste. Der OSV machte noch mehr Druck im Aufschlag, kam Punkt um Punkt heran und schaffte es, den verloren geglaubten Satz noch zu drehen. Den zweiten dominierte der Tabellenerste. Dessen Zuspieler passte unglaublich schnelle Bälle auf die starken Außenangreifer, die vom OSV-Block kaum einmal geblockt wurden.

Der dritte Satz war umkämpft bis in die Schlussphase. Die Cowboys bewiesen Moral, sie wussten, dass es für sie bei diesem Spiel um den Anschluss an die Tabellenspitze ging. Und sie gewannen den Durchgang. 26:24, 2:1-Satzführung. Patrick Stellman lief nicht nur hier zu ganz großer Form auf.

Doch dann kam wieder die Fahrt ins Tal. Es war ein Wechselbad der Gefühle, dieses Spiel, der vierte Satz zeigte dies ganz deutlich, die Cowboys wirkten ausgebrannt, Bad Dürrenberg musste gar nicht viel tun, um in den Tie-break zu gelangen.  

Und der hatte es richtig in sich. Die Cowboys begannen stark, hochkonzentriert, gingen mit zwei, drei Punkten in Führung. Wechsel bei 8:5, Bad Dürrenberg schien nicht mehr kontern zu können. 12:10, der OSV-Angriff landet auf der Linie – oder nicht? Die Schiedsrichter geben ihn gut, 13:10, der Trainer der Gäste flucht lautstark auf die Unparteiischen. Und bekommt die gelbe Karte. Die Entgleisung bringt den Cowboys einen weiteren Punkt, 14:10, vier Matchbälle, alles gelaufen. Denkste! 14:15 steht es fünf Minuten später, die Cowboys hatten angesichts der großen Chance scheinbar die Courage verloren und produzierten Fehler um Fehler in Annahme und Angriff, nun drohte eine ganz bittere Niederlage. Matchball abgewehrt! Das Spiel stand auf der Kippe. 18:18, der Ball in den Reihen der Cowboys, Sebastian Neufeldt spielt auf Außen, landet auf einem gegnerischen Fuß und knickt um. Er muss hinausgetragen werden, der wichtigste Mann, bei diesem Spielstand. Ersatzzuspieler Timo Timpe wurde vorher bereits ein- und ausgewechselt, die Cowboys müssen das Spiel also ohne Steller beenden! Mittelblocker Stefan Trienen übernimmt die Verantwortung, der OSV punktet mit einem Angriff und gewinnt das Spiel durch einem Doppelblock. Sensationell. Freudentaumel pur, die Halle steht Kopf, während die Bad Dürrenberger fassungslos das Feld verlassen.

„Wir haben es nun wieder in eigener Hand, oben ranzukommen“, sagt Müller nach dem Spiel. Er blickt schon auf das nächste Spitzenduell beim Tabellenzweiten Hildesheim. „Die Hildesheimer haben nach der Niederlage in Essen sicher nicht die beste Psyche.“

Es ist noch nicht klar, wie lange Neufeldt pausieren muss. Zwei bis vier Wochen wird er aber wohl nicht spielen können. Ein Phyrrussieg? Müller: „Ich habe vollstes Vertrauen in Timo, unseren zweiten Zuspieler. „Er ist heiß auf Hildesheim.“

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 23. Oktober 2006

   

Zu Volleyball und Weihnachtsmarkt nach Dresden

Dresden ist immer einen Besuch wert; ganz besonders gilt das für die Adventszeit. Zum Spiel der USC-Damen am 1. Dezember beim Dresdner SC bietet der Fanklub Critters bei einer Mindestbeteiligung von 30 Personen eine dreitägige Busfahrt zum Preis von 170 Euro für die Fahrt, zwei Übernachtungen im Doppelzimmer mit Frühstück und Eintritt zum Spiel an (Einzelzimmerzuschlag 25 Euro).

Abfahrt: Freitag, 1.12.2006, 8 Uhr. Rückfahrt: Sonntag, 3.12.2006, 10.30 Uhr.

Da die vorgebuchten Hotelzimmer spätestens am 23.10.2006 endgültig bestellt werden müssen, ist eine verbindliche Anmeldung nur bis zum 22.10.2006 möglich. Telefon: 0254-7922, E-Mail: Hans.Siebels@t-online.de

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 23. Oktober 2006

   

Den YoungStars gelingt der erste Auswärtssieg

GRAFING/ FRIEDRICHSHAFEN - Ihren dritten Sieg in Folge haben die Häfler Volley YoungStars am Samstag eingefahren. Dabei gelang dem Team von Söhnke Hinz mit dem 3:1-Erfolg (25:20, 27:25, 21:25, 25:23) beim TSV Grafing der erste Auswärtssieg.

Mit der Zweitligamannschaft aus Friedrichshafen wird in dieser Saison wieder zu rechnen sein. Das zeichnet sich schon nach wenigen Spieltagen ab. „Wir schaffen es mittlerweile, ein konstant gutes Level zu spielen“, sagte ein hoch zufriedener Söhne Hinz nach der Partie im bayerischen Grafing. Das 3:1 in fremder Halle ist umso höher zu bewerten, weil Grafing eine ansprechende Leistung bot.

Allerdings hatten die Gastgeber leichte Anlaufschwierigkeiten und agierten vor allem im Block fehlerhaft. Diese Schwächen nutzten die YoungStars von Anfang an aus, indem Jonas „Jonny“ Hemlein, seine Angreiferkollegen immer wieder geschickt in Szene zu setze. Bevor Grafing richtig wach geworden war, führten die Häfler bereits mit 1:0. Im zweiten Durchgang ging's zwar enger zu und das Team um Diagonalangreifer Valters Lagzdins brauchte am Schluss drei Satzbälle. Dann allerdings war das 2:0 mit einem 27:25-Satzgewinn besiegelt.

Die Hausherren steigerten sich zusehends, während die Häfler ihr Niveau phasenweise nicht halten konnten. Die Aufschläge kamen nicht mehr so konstant wie zuvor und schnell wendete sich der Spielstand zu Gunsten von Grafing, die mit dem 25:21 ihren dritten Satzgewinn im sechsten Spiel bejubeln durften.

Damit ließen es die Volley YoungStars allerdings bewenden. Im vierten Satz fluppte es wieder und mit geschlossener Mannschaftsleistung erschmetterten sich die Gäste den 25:23-Satzgewinn. „Eigentlich hätten wir diesen Satz deutlicher gewinnen können“, gibt Trainer Söhnke Hinz zu. „Aber wir haben es uns selbst schwer gemacht und viele Chancen nicht genutzt.“ Nach diesem Spieltag weisen die YoungStars 6:6 erstmals ein ausgeglichenes Punktekonto vor. Der TSV Grafing bleibt weiter am Tabellenende.
Am kommenden Wochenende müssen die YoungStars gleich zwei Mal in der Arena ran: Am Freitag (27.10., 20 Uhr) geht's gegen Kempfenhausen, am Samstag (28.10., 16 Uhr) ist der TV Bühl zu Gast.

 

 

Deutschland - Die Welt-News

 Montag, 23. Oktober 2006

   www.welt.de 

Al Pacino und Bier versüßen Deutschen den Drill

Bundestrainer Guidetti soll mit seinen Methoden auch bei der WM für Erfolge sorgen. Dann muss der Verband entscheiden, ob er ihn sich weiter leistet

 

 

Deutschland - VC Schwerte 02-News

 Montag, 23. Oktober 2006

   

VCS: Die ersten Punkte sind im Sack

Gänsehaut pur beim ersten Sieg der Schwerter Damen gegen Warendorf

In einem aus Schwerter Sicht überragendem Spiel gewann die junge Mannschaft von Thomas Schmidt gestern Abend gegen die Warendorfer SU mit 3:1 .

Dabei erlebten die gut 350 Zuschauer in der wieder gut besetzten Halle Nord-West schon vor dem Spiel Gänsehautstimmung pur. Bei der Vorstellung der Mannschaft schwenkten die Zuschauer blaue Leuchtstäbe durch die stockdunkle Halle. Dazu wieder das Einlaufen der Spielerinnen in einem Lichtkegel: ein Wahnsinnsbild. "Als ich in die Halle lief und die Tribüne sah, lief es mir eiskalt den Rücken runter." so Spielführerin Debbie Stumpe nach dem Spiel.

Vielleicht waren die Gäste aus Warendorf durch dieses Programm schon zu sehr eingeschüchtert. Denn dieses Mal brauchten die Schwerter Fans nicht lange stehen bleiben um auf den ersten Punkt zu warten. Schnell ging das Schwerter Team mit 1:0 in Führung, baute diese Führung über 4:1 und 8:2 aus und behauptete sie den kompletten ersten Satz durch. So konnte der erste Satzgewinn in eigener Halle nach 21 Minuten mit 25:17 sichergestellt werden.

Auch der zweite Satz begann wie der erste.  Schnell konnte man in Führung gehen und ließ dem Gegner in keiner Phase auch nur einen Fünkchen Hoffnung, in Schwerte zu gewinnen. Zu diesem Zeitpunkt lief einfach alles beim VCS 02. Die Annahme war nahezu perfekt, der Block war erstligareif und im Angriff spielte die Mannschaft variabel wie nie zuvor. Das ließ bei  Mittelblockerin Ivy Kegalj auf der Bank immer wieder Emotionen ausbrechen:  "Das ist einfach nur geil, ich will wieder rein. Warum werden beim Volleyball nur drei Gewinnsätze gespielt, und nicht vier?" schrie sie in die Halle. Nach zwanzig Minuten war auch dieser Satz gewonnen: 25:16

Der dritte Durchgang verlief ausgeglichener. Diesmal konnte man die wiederum schnelle Führung nicht über die Zeit bringen und lag sogar am Ende des Satzes mit 20:23 hinten. Trotzdem konnte man noch einmal ausgleichen und sogar in Führung gehen, sodaß die Zuschauer schon aufstanden um den Matchball zu feiern. Doch die Fans mußten sich wieder hinsetzen. Aufgrund von Eigenfehlern ging dieser Satz mit 26:28 an die Gäste.

Wer jetzt gedacht hat, die Mädchen erinnern sich an die 2:0 Führung in Potsdam, wo man das Spiel noch verlor, sah sich schwer getäuscht. Mit einem unbändigem Siegeswillen stellte man sich der Warendorfer SU im vierten Satz entgegen. Der Gästetrainer versuchte alles. Immer wieder wechselte er die Mannschaft durch. Aber selbst die brasilianische Außenangreiferin kam nur selten an dem Schwerter Block vorbei. In jeder Auszeit hämmerte Thomas Schmidt den Mädchen ein: " Wir gewinnen hier, wir gewinnen hier". Und so kam es auch. Nach genau 93 Minuten hatte der VCS 02 den ersten Matchball, welchen die Gäste noch einmal abwehren konnten. Der darauf folgende Aufschlag aber ging ins Netz. Der erste Bundesliga-Sieg war perfekt.

Viel Lob gab es vom Gegner. Nicht nur für das Spiel, sondern auch für das Drumherum. So bescheinigte der Präsident der Warendorfer SU dem VCS 02 nach Alemannia Aachen in punkto Stimmung die Nummer 2 in der Liga zu sein. Beim nächsten Heimspiel am 04. November können sich die Aachener selbst davon überzeugen. Dann heißt es wieder ab 19:30 Uhr: "Steht auf, wenn Ihr Schwerter seid !"

 

 

Deutschland - Fighting Kangaroos Chemnitz-News

 Montag, 23. Oktober 2006

   

Kangaroos kommen mit leerem Beutel heim

Eine deftige Watschn gab es für die Fighting Kangaroos in Niederbayern. Am Samstag verloren die Chemnitzer „Kängurus“ nach nur 63 Minuten Spielzeit bei den Roten Raben Vilsbiburg II mit 3:0 (19:25, 22:25, 18:25). Durch die zweite Saisonniederlage rutscht das Team von CPSV-Coach Mirko Pansa auf den 4. Tabellenplatz ab.

 „Wir konnten nicht an die Leistung aus den letzten drei Spielen anschließen. Wir kamen viel zu selten zu einem geordneten Spielaufbau. Vilsbiburg war heute einfach eine Nummer zu groß für uns“, resümiert der 33-jährige Chemnitzer Trainer. Nur im zweiten Durchgang sah es nach einem Satzgewinn für die Fighting Kangaroos aus. Eine Fehlerserie verhinderte jedoch den Satzausgleich.

Die Gäste aus Sachsen kamen dabei nur schwer ins Spiel und fanden nur selten ihren gewohnten Rhythmus. Die 43-fache Nationalspielerin Nadja Jenzewski brachte die Chemnitzer Abwehr mit druckvollen Aufschlägen gehörig unter Druck. Durch eine fehlerhafte Annahme waren die Chemnitzer Schmetterlinge für den „Raben-Block“ oft eine leichte Beute. Trotz Ausschöpfung aller taktischen Möglichkeiten gelang es der Chemnitzer Mannschaft nie, dem Spiel die entscheidende Wende zu geben.

 „Wir müssen in den nächsten Spielen mehr Kampfgeist zeigen. Zwei wichtige Aspekte fehlten auf dem Spielfeld: Siegeswillen und Emotionen. Heute hat sich meine Mannschaft in ihr Schicksal ergeben“, erklärt Mirko Pansa.

Mathias Vogel

 

 

Deutschland - CarGo! Bottrop-News

 Montag, 23. Oktober 2006

   

CarGo! muss Punkte in Warnemünde lassen

Klemens Pospiech musste auf Szekeres und Schirmeisen verzichten

Schade - mit grossen Vorsätzen ist das CarGo! Bundesligateam nach Warnemünde aufgebrochen. Die Reise verlief ohne besondere Strapazen nur die Personalliste wies leider einige Lücken auf. So konnte Tamas Szekeres immer noch nicht das Training aufnehmen und die Bänderdehnung von Denis Schirmeisen erwies sich doch problematischer, als sie sich zuvor darstellte. An einen Einsatz war auf keinen Fall zu denken, so dass das zuletzt  in Berlin erfolgreiche Team  nicht erneut auflaufen konnte. Für Denis Schirmeisen brachte Klemens Pospiech jetzt Daniel  Wernitz. 

Die Gastgeber präsentierten sich in Erfolgslaune und zeigten ein erstaunliches Selbstbewußtsein. CarGo! hielt von Beginn an dagegen, zeigte dann aber im Verlauf des Spiels einige individuelle Fehler, die letztlich bei dem knappen Spielausgang in ihrer Summe aufzeigen, wo die Trainingsarbeit in der kommenden Woche ansetzen muss. Andererseits die Erkenntnis, dass das Team in kompletter Aufstellung und mit der Spritzigkeit des Berlinspiels in der Lage sein dürfte, nahezu allen Teams paroli zu bieten. 

Daher muss u.a. schnellstens an der Komplettierung der Mannschaft gearbeitet werden. Die Gelegenheit dazu besteht, zumal in der anstehenden Woche ein komplettes Programm bis Sonntag ansteht. Von dienstags bis freitags wird trainiert, am Samstag kommt Neustadt Gleve und am Sonntag geht es zum Pokalviertelfinale nach Solingen.

SV Warnemünde - CarGo! Bottrop 3:0  (25:22, 25:21, 28:26)

Wolfgang Donat

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 23. Oktober 2006

   

VfB erteilt Unterhaching eine Lehrstunde

Der VfB Friedrichshafen verabschiedet sich ungeschlagen und mit einer Bilanz von 12 zu 0 Punkten in die WM – Pause. Beim Spitzenspiel in Unterhaching erteilte das Team von Trainer Stelian Moculescu dem TSV eine Lehrstunde und gewann das Match deutlich mit 3:0 (15:25 / 18:25 / 17:25). Während der gesamten Spielzeit von 66 Minuten hatte der TSV nicht den Hauch einer Chance. Dies zeigt auch ein Zwischenergebnis aus dem ersten Satz, als der VfB gleich beim Aufschlag von Simon Tischer auch 8:0 davon zog. „Unser Mannschaft hat hervorragend gespielt und den Hachingern im ersten Satz gleich auf den Zahn gefühlt. Wir haben den TSV nie ins Spiel kommen lassen“, freut sich VfB Co – Trainer Ulf Quell über die Leistung seiner Mannschaft.

Der TSV Unterhaching, zu keinem Moment ein ernsthafter Gegner für den deutschen Rekordmeister. „Unser Taktik ist voll aufgegangen und unser Team hat sich perfekt auf den TSV Zuspieler Patrick Steuerwald eingestellt“, so Ulf Quell weiter. Der VfB vertraute bei seinem Gastspiel in Bayern der gleichen Aufstellung wie schon gegen den SV Bayer Wuppertal. Sowohl vor als auch während dem Spiel gab es keinerlei Wechsel.

Endgültig den Faden verloren die Hachinger im zweiten Satz, als sich Michael Meyer bei einer Rettungsaktion an einer Bande am Kopf verletzte und ärztlich behandelt werden musste. Ab diesem Moment baute der VfB seinen bis dahin knappen Vorsprung immer weiter und ohne große Mühe aus. Auch die nachmalige Einwechslung von Meyer am Ende des Satzes änderte nichts mehr am deutlichen 18:25 im zweiten Durchgang.

Auch im dritten und letzten Satz sahen die knapp 900 Zuschauer in der Sporthalle am Utzweg eine Volleyball - Demonstration durch den VfB Friedrichshafen. „Wir haben immer konstant gut aufgeschlagen und waren auch im Block sehr sicher und haben hier viele Punkte gemacht“, zieht Ulf Quell Bilanz, der zugibt, dass es zu keinem Zeitpunkt das Spitzenspiel war, wie es die Tabellensituation vor dem Match dargestellt hat. „Wir waren in jeder Phase des Spiels mindestens eine Klasse besser.“

Trotz dem sehr deutlichen Ergebnis kam Nationalspieler Jochen Schöps nicht mehr zum Einsatz. „Wir wollen hinsichtlich der WM nichts mehr riskieren“, erklärt VfB Co Trainer Ulf Quell. Es sei wichtiger, dass sich Jochen Schöps nun perfekt auf das wichtige Turnier in Japan vorbereiten kann und danach dem VfB wieder mit voller Stärke zur Verfügung steht.

Der VfB Friedrichshafen geht durch den Sieg in Unterhaching und mit einer Bilanz von 12:0 Punkten und 18 zu 2 Sätzen als Tabellenführer in die WM - Pause. Den zweiten Platz belegt punktgleich, jedoch mit einem Satzverhältnis von 18 zu 3 Sätzen  evivo Düren. Das nächste Bundesligaspiel des VfB Friedrichshafen findet am 16. Dezember in Leipzig statt. Zuvor muss der deutsche Volleyball Rekordmeister am 12. Dezember in der European Champions League bei Panathinaikos Athen antreten.

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Montag, 23. Oktober 2006

   

Alemannia: Fünfter Sieg im fünften Spiel!

Tabellenplatz 2 verteidigt und bisher beste Saisonleistung gezeigt

1. VC Norderstedt – Alemannia Aachen 0:3 (23:25, 18:25, 22:25): Trainer Luc Humblet und Co-Trainer Ralph Kranzhoff sprachen nach der fünften gewonnenen Partie von der „bisher stärksten Saisonleistung“ und waren beide sehr zufrieden mit dem gesamten Team. Luc Humblet, der auch lobend die Vorbereitung des Teams auf der langen Busfahrt heraushob, konnte zunächst niemanden aus der fast perfekten Mannschaftsleistung herausheben, ließ dann aber doch noch zwei Namen fallen: Aussenangreiferin Marjorie Pirenne mit einer unglaublich effektiven Angriffsquote von nahezu 100 % in den ersten beiden Sätzen und Bina Rollersbroich mit einer tollen Leistung als Libera, welche die gesamte Abwehr und Annahme ordnete und stabilisierte.

Zum Spiel: von Anfang an und bis zum Spielende überzeugten die Aachenerinnen in eigentlich allen Elementen und beherrschten den Aufsteiger aus Norderstedt und das Spiel. Nach zwei sehr gut gespielten Sätzen war dann die Anfangsphase des dritten Durchgangs das „Haar in der Suppe“, denn schnell lag Norderstedt mit 13:6 und 15:8 in Front. Doch ein Doppelwechsel mit Audrey Hervel (Zuspiel) und Sarah Wolnizki (Diagonal) brachte die spektakuläre Wende: Hervel zog clever und geschickt die Fäden, während Wolnizki in Angriff und vor allem Aufschlag sehr zu überzeugen wusste. Schon bei 18:20 war man „wieder dran“ und ließ sich dann das „Zu-null“ nicht mehr entgehen.

Dadurch, das Emlichheim den Köpenicker SC II mit 3:0 schlug, gibt es jetzt mit Emlichheim und Aachen zwei noch ungeschlagene Teams an der Tabellenspitze. Am kommenden Samstag (!) reist nun der Tabellenzehnte aus Braunschweig in die Bergische Gasse an (Spielbeginn 16.00 Uhr). Und das Team um die auch in Hamburg starke Cecile Casin hat sich auch für dieses Spiel vorgenommen, ungeschlagen zu bleiben. So lange es eben geht!

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Montag, 23. Oktober 2006

   

SCC: Superstimmung beim Nachbarschaftsduell

Im Selbstfindungsprozess mit seiner verjüngten und umformierten Mannschaft ist dem SCC BERLIN in der Volleyball-Bundesliga am Sonntag ein 3:0 (29:27, 25:15, 25:15)-Coup über den couragierten Aufsteiger Netzhoppers KönigsWusterhausen gelungen. Damit hat der Gastgeber vor knapp 1.200 Zuschauern in der gut besuchten Sömmeringhalle in einer kurzweiligen und – zumindest für einen Satz auch spannenden - 66-Minuten-Partie unterstrichen, dass er nach der ungewohnten Tabellenoptik eines zuvor sechsten Platzes wieder den Blick nach vorn richten darf.

"Eigentlich war der Ausgang des Spiels eine ganz normale Sache", sagte hinterher Gästetrainer Matthias Münz. "Der SCC strebt mit seinem Kader eine Finalteilnahme an, wir wollen den Abstieg verhindern." Doch vor dem Anpfiff war die Sache nicht so eindeutig, denn beide Teams standen bei 6:6 Punkten. Der Aufsteiger aus der Berliner Randgemeinde hatte daheim Moers ohne seinen Star Groszer Jr. niedergerungen. Moers wiederum hatte dem SCC eine schmerzliche Niederlage zugefügt. Und: Während der Mittelblocker und Leistungsträger Aleksandar Spirovski wegen einer im Training erlittenen Fingerverletzung etwa fünf Wochen ausfällt, hatten Münz und Netzhoppers-Manager Matthias Haupt den Italien-Legionär und einstigen Nationalspieler Vincent Lange kurzfristig für vorerst zwei Liga-Auftritte als Verstärkung verpflichtet.

Diese Konstellation, dazu die Tatsache, dass in den Reihen des Gegners acht Akteure standen, die in der Jugend oder bei den Männern das SCC-Trikot trugen, die freundschaftliche Verbundenheit zwischen SCC-Cheftrainer Michael Warm und dessen einstigem Co Münz und selbstredend die in den Medien artikulierte Favoritenrolle setzten dem SCC vor allem im umkämpften ersten Durchgang zu. Der dauerte 28 Minuten und wurde erst nach dem fünften Satzball mit 29:27 nach Hause gebracht. Nach einem ständigen Auf und Ab aus Sicht des SCC.-Teams, das mehrfach drei bis fünf Punkte wegziehen konnte, aber bei 23:23 wieder vor einer Situation stand, die Erinnerungen an misslungene Endphasen gegen Düren oder auch gegen Friedrichshafen aufkommen ließ. Aber deren Qualitäten besitzt der Aufsteiger logischerweise nicht und so gelang SCC-Mittelblocker Marcus Böhme mit einem Aufschlagsass der befreiende Satzgewinn.

Micha Warm: "Diese Leistungsschwankungen sind normal bei den vielen jungen Spielern in unserem Aufgebot." Ab dem zweiten Satz hatte der tschechische Kapitän Jaro Skach mit Fischer, Steinke, Westphal, Prüsener, Böhme, Bachmann fünf Deutsche neben sich, von denen vier zwischen 20 und 23 Jahre alt sind. Der Serbe Jovan Vukanovic (Diagonal), der erneut nicht eingesetzt wurde, und der Grieche Athanasios Panousos (Außenangriff), der gegen Dirk Westphal ausgewechselt wurde, seien Profis, "die wissen, dass sie besser sein müssen als die Konkurrenten auf ihren Positionen".

In den beiden folgenden Durchgängen verdeutlichte der SCC auch vom Statistischen her die objektiv vorhandenen Leistungsunterschiede zu den Netzhoppers. In der Athletik, in der Aktionshöhe, im Spielerischen. Der 21-jährige Böhme, 2.10 m groß, spielte immer wieder seine enormen Möglichkeiten aus: Aufmerksam im Block, druckvoll und kontrolliert mit der Aufgabe und effektiv (88 Prozent) beim kurzen Schnellangriff. 16 Zähler  kamen so zustande, womit er hinter Hauptangreifer Falko Steinke (20) und vor Sebastian Prüsener (9) und dem gleichfalls starken Felix Fischer (8) rangierte.
Erfolgreichster Scorer der Gäste war Außenangreifer Lange mit 10 Punkten. "Ich hatte drei gute Jahre in Italien mit dem Highlight Europacupsieg mit Piacenza", sagte der einstige SCCer. Doch nach einer Verletzung bekam er wenig Einsatzzeiten "und so suche ich eine neue Herausforderung. In Italien, in Frankreich oder in Deutschland. Mal sehen, was sich nach der Weltmeisterschaft ergibt."

Laut SCC-Trainer Warm gibt es keine Ambitionen für eine Verpflichtung des 32-Jährigen, während Münz ("Vincent hat gebracht, was wir erhofften. Doch leider hat die Mannschaft ihre kämpferischen Tugenden nur im ersten Satz demonstriert") durchaus nach Optionen für Langes Integration sucht. Der Coach der Gäste gratulierte übrigens - wie ein Teil der SCC-Akteure hinterher im VIP-Raum - SCC-Geschäftsführer Günter Trotz herzlich zu seinem 64. Geburtstag!

epo

 

 

Süddeutschland - MTV München-News

 Montag, 23. Oktober 2006

   

MTV mit erster Niederlage im Spitzenspiel

Die erste Niederlage setzte es für den MTV München im Spitzenspiel der Regionalliga am vergangenen Wochenende. Mit 1-3 (-25, 25, 18, 22) musste man sich vor 250 Zuschauern bei der VGF Marktredwitz geschlagen geben.

Die Vorzeichen vor dem Spiel zwischen dem Tabellendritten VGF Marktredwitz und dem Tabellenzweiten MTV München standen schlecht für die Münchner.  Nicht nur die längste Auswärtsfahrt der Saison stand auf dem Programm, auch die Personaldecke wurde immer dünner.  Andreas Roy (Bänderriß), Martin Otterbach (beruflich verhindert) sowie Dominik Richter (Familienfest) konnten die Fahrt erst gar nicht antreten. Roland Stieger (Bänderdehnung) und Alex Lingg (Sichtfeldausfälle) standen nur in Notfällen zur Verfügung. Damit bestand der MTV-Kader zwar aus zehn Leuten, von denen aber nur acht Spieler wirklich einsetzbar waren.

Doch unbeeindruckt von der dünnen Personaldecke startete der MTV vor 250 Zuschauern gut in die Partie. Es entwickelte sich ein hochklassiges Spiel, in dem sich keine der beiden Mannschaften absetzen konnte. Beim 26-25 hatten die Münchner ihren dritten Satzball, den sie zum 27-25 verwandeln konnten. Das gleiche Bild zeigte sich im zweiten Satz. Wieder hatte der MTV bei 24-23 und beim 25-24 Satzbälle, doch diesmal drehten die Oberfranken den Satz noch um und konnten mit 27-25 den Satzausgleich schaffen. Im dritten Durchgang startete Marktredwitz angespornt durch die Zuschauer im „Hexenkessel Sebald-Halle“ mit 11-4. Die MTV`ler konnten nicht mehr kontern. Der Rückstand blieb konstant und so sicherten sich die Marktredwitzer den dritten Satz mit 25-18. Nun zeigte sich wieder das Bild der ersten beiden Sätze. Bis zum 21-21 ging die Partie hin und her. Durch zwei unglückliche Schiedsrichterentscheidungen ließen sich die MTV-Volleyballer aber derart aus der Ruhe bringen, dass auch dieser Satz und damit das Spiel mit 25-21 an die Oberfranken ging. Nach dem Spiel kassierte auch noch MTV-Libero Dennis Walter wegen Meckern die Rote Karte. Der MTV bleibt nach der Niederlage im Spitzenspiel weiter auf dem zweiten Platz der Regionalliga-Tabelle, weist jedoch jetzt zwei Minuspunkte auf den Tabellenführer DJK Würmtal auf.

Enttäuscht zeigte sich MTV-Trainer Tom Gailer nach dem Spiel: „Der Knackpunkt waren die zwei vergebenen Satzbälle im zweiten Satz. Wenn wir mit 2-0 in Führung gehen, dann ist das Publikum aus dem Spiel  und wir gewinnen das Spiel mit 3-0. Leider standen mir in der Folge keine Wechselmöglichkeiten auf Grund der dünnen Personaldecke mehr zur Verfügung um auf die Entwicklung im Spiel zu reagieren. Ich hoffe, dass sich bis zu den nächsten Spielen das Lazarett wieder lichtet und ich wieder mit dem vollen Kader planen kann.“

Am kommenden Sonntag steht für den MTV München die Pokalrunde B an. In Mühldorf trifft man auf sieben Gegner von der Landesliag bis zur 2.Bundesliga. Hier wollen sich die Volleyballer vom Goetheplatz für das Bayerische Pokalfinale qualifizieren und weiter Spielpraxis gegen starke Gegner sammeln. Vielleicht ist ja auch eine Überraschung drin…

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 23. Oktober 2006

   

DVV-Frauen sicher in Tokio gelandet

Um 7.42 Uhr deutscher Zeit (14.42 Uhr Ortszeit) setzte der Jumbo Jet mit Flugnummer JL 408 auf dem Rollfeld des Flughafens Narita in Tokio auf. An Bord die DVV-Frauen, die zunächst in Tokio ein mehrtägiges Trainingslager mit zwei Trainingsspielen gegen den japanischen Erstligisten NEC zur Akklimatisation bestreiten, ehe es am 29. Oktober in den Vorrundenort Sapporo geht.

Nach einer weiteren Stunde saß das Team im Bus und wurde in das Hotel Kawasaki im Ortsteil Kawasaki gebracht. Für die ca. 75 Kilometer wurden ca. 2 Stunden benötigt. Anschließend wurde eingecheckt, ehe es zum ersten Auflockern in die Trainingshalle des japanischen Profi-Klubs ging. Bundestrainer Giovanni Guidetti ließ seine Spielerinnen etwas Laufen, Dehnen und Kräftigen, anschließend schlossen sich noch Kleinfeldspiele an. Danach fuhr die Delegation in das Hotel zum Abendessen zurück, um 22.00 Uhr Ortszeit gingen die Spielerinnen auf ihre Zimmer.

In den nächsten Tagen soll nun der Rhythmus gefunden werden, um am 31. Oktober topfit im Eröffnungsspiel gegen die Dominikanische Republik zu sein.

Journalisten, die mit dem Team Kontakt aufnehmen möchten, können dies voraussichtlich ab Montag, 23. Oktober, tun. Dann hat DVV-Pressesprecher Thilo von Hagen ein japanisches Handy und kann das Prozedere mit der Kontaktaufnahme erläutern (Bitte die Zeitverschiebung von derzeit 7 Stunden beachten!). Die Nummer wird auf der DVV-Homepage sowie auf der DVV-Geschäftsstelle abrufbar sein. Sayonara aus Tokio/Japan.

Der deutsche WM-Kader: Birgit Thumm (Rote Raben Vilsbiburg), Cathrin Schlüter, Kathleen Weiß (beide Schweriner SC), Corina Ssuschke, Christiane Fürst, Kerstin Tzscherlich (alle Dresdner SC), Margareta Kozuch, Christina Benecke (beide NA. Hamburg), Cornelia Dumler (Forli/ITA), Atika Bouagaa (USC Münster), Angelina Grün (Bergamo/ITA), Tanja Hart (1. VC Wiesbaden)

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 23. Oktober 2006

   www.volleyball-bundesliga.de 

VC Leipzig: Der Hattrick ist gelungen

Die Bundesliga-Mannschaft des VC Leipzig hat das Juniorenteam VC Olympia Berlin mit 3:1 geschlagen und befindet sich damit auf der Straße des Sieges. Drei Spiele in Folge wurden nun gewonnen und damit auch wieder die Hoffnung der Fans auf einige Siege mehr.

Die Bundesliga-Mannschaft des VC Leipzig hat das Juniorenteam VC Olympia Berlin mit 3:1 geschlagen und befindet sich damit auf der Straße des Sieges. Drei Spiele in Folge wurden nun gewonnen und damit auch wieder die Hoffnung der Fans auf einige Siege mehr.

Nach 1 Stunde und 20 Minuten Spielzeit ging das Mücke-Team als klarer Sieger vom Platz. Die ersten beiden Sätze gingen jeweils mit 25:16 an die Leipziger. Nachdem der dritte Satz verloren ging (20:25), wurde das Spiel letztlich zur klaren Angelegenheit: 25:18 im vierten Durchgang.

Es war nicht unbedingt ein Vorzeigespiel, die Annahme war auf beiden Seiten recht ungenau, viele Aufschlagfehler wurden gemacht (beide Teams 14) und gute Blockaktionen blieben den Zuschauern auch kaum in Erinnerung (Leipzig 3, Berlin 4). So war die Partie geprägt vom starken Angriffsspiel der Leipziger, welches von Nico Riese prima organisiert wurde. Riese kam schon im Derby gegen Delitzsch für Michael Neumeister früh zum Zug und machte einen guten Job. Nun führte er von Anfang an Regie und so wurden nach der durchwachsenden Annahme die Angreifer mit schnellen Pässen bedient, die sich mit teilweise spektakulären Aktionen bedankten.

 

 

Deutschland - DVJ-News

 Montag, 23. Oktober 2006

   www.dvj.de 

Bayrische Mädchen und sächsische Jungen siegen

Bundespokal Süd 2006

Nach dem ersten Auftreten der weiblichen Landesauswahlen der Jahrgänge 1992/93 für den Nordbereich letztes Wochenende in Schönebeck (Sachsen-Anhalt) spielten vom 20.-22.10.2006 die Auswahlen aus dem Süden in Rülzheim (Rheinland-Pfalz) gegeneinander.
Regionaler Bundespokalsieger Süd 2006 wurde die Landesauswahl aus Bayern, die sich mit 2:1 gegen die Auswahl aus Hessen durchsetzen konnte. Auf dem dritten Platz landeten die Landesauswahlen aus Sachsen und Württemberg.

Nach dem ersten Auftreten der männlichen Landesauswahlen der Jahrgänge 1991/92 für den Nordbereich letztes Wochenende in Schönebeck (Sachsen-Anhalt) spielten vom 20.-22.10.2006 die Auswahlen aus dem Süden in Rülzheim (Rheinland-Pfalz) gegeneinander.
Regionaler Bundespokalsieger Süd 2006 wurde die Landesauswahl aus Sachsen, die sich mit 2:0 gegen die Auswahl aus Württemberg durchsetzen konnte. Auf dem dritten Platz landeten die Landesauswahlen aus Bayern und Nordbaden.
Die Endplatzierungen:

Mädchen

Jungen

1) Bayern

1) Sachsen

2) Hessen

2) Württemberg

3) Sachsen

3) Nordbaden

3) Württemberg

3) Bayern

5) Rheinland-Pfalz

5) Hessen

6) Nordbaden

6) Südbaden

7) Saarland

7) Rheinland-Pfalz

8) Südbaden

8) Saarland

 

9) Thüringen

 

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung

 Montag, 23. Oktober 2006

   www.wz-newsline.de 

SV Bayer: Mit Heimsieg in die WM-Pause

Gegen den Aufsteiger TV Rottenburg gewann Volleyball-Bundesligist SV Bayer vor heimischem Publikum mit 3:1. Weiter geht es am 3. Dezember beim SCC Berlin.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 23. Oktober 2006

   www.abendblatt.de 

Hamburg: Sieg und Niederlage in der 2. Liga

Die Männer des Oststeinbeker SV (3., 8:4 Punkte) besiegten in einem dramatischen Zweitligaspiel den bis dahin ungeschlagenen Spitzenreiter VC Bad Dürrenberg/Spergau vor 400 Zuschauern in 137 Minuten mit 3:2 (28:26, 20:25, 26:24, 18:25, 20:18). Mittelblocker Stefan Trienen verwandelte den 7. Matchball, die Gäste hatten ihrerseits zwei.

Die Frauen des Zweitliga-Aufsteigers 1. VC Norderstedt (12., 2:10) unterlagen Aachen 0:3 (23:25, 18:25, 22:25). Dabei war Libera Christina Flemming (1,70 m) wegen Personalmangels als Diagonalangreiferin aufgelaufen.

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Montag, 23. Oktober 2006

   www.abendblatt.de 

Oststeinbek: „Ein unglaubliches Spiel“

Der Oststeinbeker SV ringt den Tabellenführer mit 20:18 im Tiebreak nieder - Sebastian Neufeld am Fuß verletzt.

Oststeinbek - Ungefähr 7900 Seelen zählt die Gemeinde Oststeinbek. Vielleicht wäre es eine gute Idee, aus einer der vielen digitalen Aufzeichnungen des Zweitliga-Volleyballspiel der Männer des Oststeinbeker SV gegen den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer VC Bad Dürrenberg/Spergau eine DVD zu machen und an alle Haushalte als Werbebotschaft zu verteilen - dann wären womöglich mehr als nur 400 Fans in der Halle, wenn es wieder einen Sportkrimi zu bewundern gilt, so wie das 3:2 (28:26, 20:25, 26:24, 18:25, 20:18) der "Ostbek Cowboys".

"Das war ein unglaubliches Spiel", sagte Mittelblocker Felix Braun nach der Partie und machte sich sogleich Gedanken, wie er das Geschehene in seiner Kolumne im grandiosen Fanzine "Klatsche" beschreiben wird. "Ich habe schon eine Idee, aber die kann man in der nächsten Ausgabe lesen", kündigte Braun grinsend an.

Eine kleine Hilfestellung für den Tiebreak in zeitlich umgekehrter Folge sei an dieser Stelle erlaubt. Schließlich war es ein Satz, in dem so viel passierte, wie sonst vielleicht in fünf Punktspielen. Da verliert man schnell den Überblick, zumal, wenn man auf dem Feld stand.

Den Matchball - den siebten der Oststeinbeker - verwandelte Mittelblocker Stefan Trienen, danach kannte der Jubel keine Grenzen. Alle liefen zum an der Seitenlinie liegenden Zuspieler Sebastian Neufeld. Der war beim Stand von 18:18 bei einer Netzaktion umgeknickt und vom Feld getragen worden. Da Trainer Joachim Müller schon zuvor Ersatz-Spielmacher Timo Timpe für Diagonalangreifer Oliver Kook für ein paar Bälle in der Abwehr ein- und dann wieder ausgewechselt hatte, durfte Timpe nicht erneut aufs Feld.

Also kam der eigentlich wegen seines Bänderrisses im Knöchel nicht einsatzfähige Gil Ferrer Cutino ins Spiel, wurde von Mittelblocker Stefan Trienen mit bedient und erschmetterte so das 19:18.

Zum Drama trug auch Gäste-Trainer Viktor Borchtch bei. Als Braun einen Ball im Entscheidungssatz beim Stand von 12:10 geblockt hatte, entschied der Schiedsrichter fälschlicherweise auf Punkt für die Oststeinbeker, obwohl der Ball neben der Auslinie aufgesprungen war. Dass Borchtch sich aufregte war verständlich. Unverständlich allerdings sein fulminanter Schuss mit dem Fuß an die Hallendecke, der dem Coach eine Verwarnung einbrachte und den Oststeinbeker einen vorgeschriebenen Zusatzpunkt zum 14:10.

Nur: Drei der vier Matchbälle vergaben die Oststeinbeker mit Fehlern, beim 14:15 und 15:16 mussten sie dann sogar Matchbälle Dürrenbergs abwehren. Das allerdings erledigten Oliver Kook und Patrick Stellmann nervenstark.

"Wir hätten das Spiel auch mit 3:0 gewinnen können", meinte der Dürrenberger Universalangreifer Rick Wiedersberg. Möglich, immerhin hatte der Spitzenreiter in jedem Durchgang Satzbälle. Für den Verlierer spricht, dass sich das Team nicht öffentlich über das aus seiner Sicht schwache Schiedsrichtergespann beschwerte.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Norderstedter Zeitung

 Montag, 23. Oktober 2006

   www.abendblatt.de 

VCN: Der Aufsteiger am Tabellenende

Nach der Daumenverletzung von Cornelia Nick wird die Personalnot beim Team von Trainer Thomas Broscheit immer größer.

Norderstedt - Mit 1,70 Metern ist Christina Flemming gemeinsam mit Stellerin Juliane Lüning die kleinste Spielerin der Volleyballfrauen des 1. VC Norderstedt. Bei der 0:3 (23:25, 18:25, 22:25)-Niederlage im Zweitliga-Heimspiel gegen Alemannia Aachen war die als Libera aus Potsdam verpflichtete Akteurin jedoch eine der Größten beim VCN.

"Wenn bei uns alle so kämpfen würden wie Christina, hätten wir keine Probleme", sagte Trainer Thomas Broscheit. Dabei hatte die 21-Jährige, die ihren Sport unter dem Motto "Kein Ball ist unerreichbar" ausübt, eine für sie denkbar undankbare Aufgabe bekommen. Aufgrund der Personalnot wurde sie auf die Position der Diagonalangreiferin beordert. "Und da war sie wirklich unsere beste Spielerin", so das Lob des Coaches.

Der Trainer hatte arg grübeln müssen. Mit Katrin Rehfeldt (Urlaub) fiel bereits eine Mittelblockerin aus. Und nun musste sich mit Cornelia Nick auch noch die zweite Netzspezialistin abmelden. Im Training hatte sie sich beim einem Blockversuch gegen Katrin Salbach den linken Daumen ausgekugelt. Im Krankenhaus wurde das Gelenk unter örtlicher Betäubung wieder in seine natürliche Position bewegt. Klar ist aber auch: Nick darf mindestens 14 Tage lang nicht an den Ball.

Und so musste Thomas Broscheit erneut das Team umbauen; er beorderte seine Tochter Annalena sowie Katrin Salbach in den Mittelblock. Für den Außenangriff und die Annahme waren Anna Peters und Julia Lemmer zuständig. Am Spielfeldrand stand als einzige Einwechselangreiferin nur noch Janina Bettencourt zur Verfügung. Die ist zwar zehn Zentimeter größer als Christina Flemming, "aber noch nicht weit genug, um eingesetzt zu werden", so Thomas Broscheit.

Und doch wäre aus Sicht des Trainers ein besseres Ergebnis möglich gewesen. "Wovor die Spielerinnen Angst haben, weiß ich nicht", sagte der Coach. Vielleicht ja vor dem Sturz ans Tabellenende - der ist nach der Heimpleite gegen Aachen nun Realität.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten

 Montag, 23. Oktober 2006

   www.dnn-online.de 

DSC-Damen auf Platz drei

Dresden. Die DSC-Volleyballerinnen haben beim Vierer-Turnier im Sportpark Dippoldiswalde Platz drei belegt.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 23. Oktober 2006

   www.westline.de 

WSU: Talfahrt am Tiefpunkt angelangt

-kafi- Warendorf. Man möchte einfach nicht in seiner Haut stecken. Peter Janotta fristet aus sportlicher Sicht momentan kein beneidenswertes Dasein. Eine Zustand, der am Samstagabend seinen vorläufigen Höhepunkt fand. In Form einer 1:3 (17:25, 16:25, 28:26, 20:25)-Niederlage der Warendorfer Zweitliga-Volleyballerinnen beim bis dato punktlosen Tabellenletzten Schwerte.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 23. Oktober 2006

   www.westline.de 

USC-Zweite nimmt in Potsdam kollektive Auszeit

-uni- Münster. Das Stimmungsbarometer von Christoph Kesselmeier verzeichnete im Rahmen des Doppelspieltags des USC Münster II extreme Ausschläge. Dem totalen Frust und dem Tiefpunkt nach dem 0:3 der Volleyballerinnen am Samstag beim SC Potsdam folgte gestern und als Folge des 3:0 beim VCO Berlin ein wohltuendes Hoch.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Montag, 23. Oktober 2006

   www.svz.de 

SSC Letzter in Dippoldiswalde

Schweriner Volleyballerinnen bei Test-Turnier noch nicht wieder in Tritt

Dresden (Von Astrid Hofmann ) - Die Volleyballerinnen des Schweriner SC haben beim Vierer-Turnier im Sportpark Dippoldiswalde den vierten und damit letzten Platz belegt.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 23. Oktober 2006

   www.nrz.de 

MSC braucht nicht mal eine Stunde

Bundesligist fertigt den überforderten GSVE Delitzsch in 58 Minuten mit 3:0 ab. Jeder durfte mal punkten.

Noch harmloser geht´s kaum: Nach nur 58 Spielminuten hatte Volleyball-Bundesligist Moerser SC am Samstag seine Hausaufgaben fehlerfrei erledigt, der GSVE Delitzsch war beim 3:0 (25:14, 25:15, 25:12)-Sieg des MSC im Sportzentrum Rheinkamp völlig überfordert.

 

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel