News

 Sonntag, 29. Oktober 2006 

Volley YoungStars präsentieren sich in Top-Form
Alemannia mit überzeugendem 3:0
Generalprobe geglückt: 3:0 im letzten Test
Giovanni Guidetti: "Ich bin optimistisch!"
Alles auf Dominikanische Republik fokussiert
Goller/Ludwig schon Fünfte
Berlinerinnen Goller/Ludwig in Acapulco Fünfte
Delitzsch erneut ohne Sieg
Grün rät zum Wechsel ins Ausland

Oktober 2006

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Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Sonntag, 29. Oktober 2006

    

Volley YoungStars präsentieren sich in Top-Form

FRIEDRICHSHAFEN - Mehr als vier Punkte und 6:0 Sätze hätten die Volley YoungStars Friedrichshafen aus dem Wochenende nicht herausholen können. Dem 3:0-Sieg (25:21, 25:23, 25:17) am Freitag gegen VCO Bayern Kempfenhausen folgte am Samstag ein Dreisatz-Erfolg (25:23, 25:23, 28:26) gegen den TV Bühl.

Nur zu Beginn des Wochenendes lief bei den Volley YoungStars nicht alles nach Plan: Am Freitagmorgen war Jonas Hemlein in der Schule unglücklich mit seinem Klassenkameraden und Teamkollegen Christian Scholze zusammengerasselt und hatte sich dabei den rechten Daumen angebrochen. Damit waren die beiden Partien und die Erfahrung, gegen seinen Jugendverein TV Bühl anzutreten, für ihn passé. Vom sportlichen Ergebnis her hätte es für den Häfler Nachwuchs nicht besser kommen können. Zwei 3:0-Siege waren mehr als Söhnke Hinz, sportlicher und pädagogischer Leiter der Volley YoungStars, vorher erwartet hatte.

Im ersten Spiel ging's für die YoungStars gegen den VCO Bayern Kempfenhausen, der im Nachwuchsbereich das Pendant in Bayern darstellt. Die Zuschauer sahen einen nervösen Beginn beider Mannschaften, der durch viele Aufschlagfehler zum Ausdruck kam. Nach und nach bekamen die Häfler ihre Nerven in den Griff. Sie setzten die Gegner derart unter Druck, dass die ihre größte Stärke, den Schnellangriff über die Mitte, fast nie einsetzen konnten. Gegen den gegnerischen Außenangriff stand der VfB-Block wie eine Wand. Lediglich im zweiten Satz wurde es knapp, denn die Jungs vom VCO Bayern Kempfenhausen gaben trotz 14:19-Rückstand nicht auf. Mit „Bayern“-Rufen motivierten sie sich gegenseitig und brachten durch kurze Aufschläge die Annahme der Häfler durcheinander. Der Vorsprung schmolz und einige Ballwechsel später glichen die Bayern zum 22:22 aus. Einen Satzgewinn vereitelten die Häfler jedoch, indem Rene Bahlburg beim Stand von 23:23 zuerst einen Angriffsball ins gegnerische Feld pfefferte und dann mit einem Blockpunkt das 2:0 für seine Teamkollegen besorgte. Was die Gäste zu dem Zeitpunkt noch nicht wussten: Ihre 0:3-Niederlage war nicht mehr abzuwenden, denn die YoungStars spielten fortan ihr Repertoire fast fehlerlos ab.

Ein noch spannenderes Spiel sahen die 200 begeisterten Zuschauer am Samstag gegen den TV Bühl. War es auch Jonas Hemlein nicht vergönnt, gegen seine ehemaligen Teamkollegen zu spielen, so kamen zumindest Valters Lagzdins und phasenweise Simon Quenzer in diesen Genuss. Während Lagzdins seine Aufgabe sehr gut löste, hatte Quenzer nach - verletzungs- und krankheitsbedingt - dreimonatiger Spielpause noch Anlaufschwierigkeiten und musste bald für Rene Bahlburg das Feld räumen. „Mir wäre es lieber gewesen, ich hätte mehr zum Sieg beitragen können, aber wichtig ist, dass wir gewonnen haben“, sagte ein von seiner Leistung enttäuschter Quenzer.

„Ich bin ganz gut ins Spiel rein gekommen, und dann lief's prima“, kommentierte Valters Lagzdins seine Leistung. Das 3:0 darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die einzelnen Sätze hart umkämpft waren. Die mit vier ausländischen Spielern aus den USA, Kanada, Italien und Weißrussland in der Stammsechs international besetzten Bühler gaben nie auf und ließen sich auch von einem Sechs-Punkte-Rückstand im dritten Satz nicht beeindrucken. Mittelblocker Sean Kendal hatte im Block seine Finger meistens an der richtigen Stelle und beeindruckte mit fulminanten Schnellangriffen. Der Ex-Häfler Eduard Graz musste sich nach gerade überstandener Magen-Darmgrippe das Spiel von außen anschauen. Am Ende holten sich die Häfler alle drei Sätze mit einem Zwei-Punkte-Vorsprung. „Das waren sicherlich unsere besten Spiele in dieser Saison“ freute sich Söhnke Hinz am Samstag.

Nach acht Spielen und fünf Siegen in Folge hat der Trainer allen Grund, eine positive Zwischenbilanz zu ziehen. Über Außen haben sich mit Rene Bahlburg und Markus Steuerwald zwei Angriffsspieler in die Stammsechs gespielt, die beide über ein großes Schlagrepertoire verfügen und auch in schwierigen Situationen punkten. Auf der Zuspielposition hat Söhnke Hinz die Qual der Wahl zwischen Sören Schneider und Jonas Hemlein. Libero Fabian Kohl ist zum ruhenden Pol in der Annahme gereift. Die Mittelblocker Lukas Lampe und Felix Arenz überzeugen auch im Schnellangriff. Auf der Diagonalen liegt die Verantwortung allein bei Valter Lagzdins, weil Christian Scholze derzeit an einem Patellasehnen-Anriss laboriert. Das Leistungsniveau hat sich im Vergleich zur letzten Saison auch dadurch verbessert, dass der YoungStars-Kader drei Spieler mehr zählt und sich die sportliche Konkurrenz innerhalb des Teams vergrößert hat. Dem Teamgeist tut das allerdings keinen Abbruch.

„Dass wir ein hohes Level spielen können, habe ich gewusst“, sagt Söhnke Hinz. „Aber dass wir es so früh erreichen, überrascht mich positiv.“ Hinz ist überzeugt davon, dass das Team noch nicht am Ende seines Leistungsniveaus angekommen ist. Das Ziel, mit einem ausgeglichenen Punktekonto im Mittelfeld zu landen, ist mehr als greifbar. Söhnke Hinz: „Wir werden uns nach den Ferien zusammensetzen und schauen, ob wir unsere Ziele nach oben schrauben.“

Die Häfler verabschieden sich jetzt in die Herbstferien und setzen am kommenden Wochenende in der Liga aus. Ohne Volleyball kommen die meisten Spieler aber nicht aus. Simon Quenzer, Markus Steuerwald und Fabian Kohl fahren mit der Junioren-Nationalmannschaft zu einem Turnier des deutsch-französischen Jugendwerkes nach Montpellier. Valters Lagzdins, Michael Kasprzak und Mark Senkbeil nehmen an einem Lehrgang der Baden-Württemberg-Auswahl in Tunesien teil. Am 11. November geht's in der Liga weiter - mit dem Auswärtsspiel beim VC Gotha.

So haben die YoungStars am Wochenende gespielt: Sören Schneider, Felix Arenz, Lukas Lampe, Valters Lagzdins, Rene Bahlburg (1. Satz im zweiten Spiel Simon Quenzer), Markus Steuerwald, Fabian Kohl.

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Sonntag, 29. Oktober 2006

    

Alemannia mit überzeugendem 3:0

Braunschweig in die Schranken gewiesen

Alemannia Aachen – USC Braunschweig 3:0 (26:24, 25:21, 25:22): Und es hätte eigentlich noch viel deutlicher sein können – oder gar müssen(?). Denn im dritten Satz hatten die „ladies in black“ gegen die in rot-schwarz gekleideten Braunschweigerinnen bei 24:14 zehn (!) Matchbälle. Doch irgendwie kam in dieser Phase die Alemannia etwas aus dem Tritt, einige glückliche Bälle und Aktionen der Gäste und so gelang der Matchgewinn letztendlich erst mit dem achten Matchball. Doch trotzdem feierten sich Fans und Spielerinnen ausgelassen gegenseitig. Zu Recht: solch einen erfolgreichen Start haben die jetzt in der vierten Saison in der Zweiten Bundesliga spielenden Damen noch nie hingelegt: Das zweite 3:0 hintereinander und der sechste Sieg im sechsten Match. 

Schon zu Beginn der Partie sah man eine hoch motivierte und stark konzentrierte Aachener Mannschaft, welche ihr starkes Spiel dem Gegner förmlich aufzwang. Braunschweigs Verantwortliche, die vorher auf ihrer Homepage von nicht so starken Aachenerinnen geschrieben hatten, trugen das ihrige dazu bei, dass Aachens Spielerinnen von Anfang an kompromisslos agierten. Erst in der Endphase des ersten Satzes kam auf Aachener Seite Unsicherheit auf, die sogar in einer 24:22-Führung Braunschweigs gipfelte. Doch ein einziger Spielerinnenwechsel genügte, denn die eingewechselte Neu-Aachenerin Hüttermann machte drei Super-Aufschläge in Folge: der Satzgewinn! Dann im zweiten Durchgang holten sich die Alemannia-Ladies früh einen Vier-Punkte-Vorsprung, den man sicher bis zum 25:21 verwaltete. Und Satz drei war – wie erwähnt – eigentlich der deutlichste, jedoch bestand laut Trainer Luc Humblet auch in der knappen Schlussphase „nie die Gefahr, den Satz zu verlieren!“ 

Spielerinnen des Tages wurden: auf Braunschweiger Seite die früher schon für Obernkirchen in der 2. Liga aktive Melanie Albers und auf Aachener Seite Cecile Casin. Nun stehen schwere Auswärtspartien und Pokalspiele an, bevor es am 3. Dezember zum Spiel des Jahres in der Bergischen Gasse kommt: SCU Emlichheim - wie Aachen bisher ungeschlagen - gibt dann seine Visitenkarte bei der Alemannia ab, und bei dieser Partie erwarten die Alemannia-Verantwortlichen die „vollste Hütte“, die es je in Aachen gab!

 

 

Deutschland - DVV-News

 Sonntag, 29. Oktober 2006

    

Generalprobe geglückt: 3:0 im letzten Test

Schrecksekunde um Grün

Die deutschen Frauen haben das letzte Testspiel vor Beginn der WM gewonnen: Im zweiten Duell gegen den japanischen Profi-Verein NEC gewann die Mannschaft von Bundestrainer Giovanni Guidetti mit 3:0 (25-17, 25-19, 28-26), anschließend wurde noch ein Satz gespielt, den die Japanerinnen mit 22-25 für sich entschieden. Punktbeste deutsche Spielerinnen waren Cornelia Dumler (11), Angelina Grün und Atika Bouagaa (je 9). Den ersten Vergleich hatte die DVV-Auswahl 3:2 gewonnen.

Am Ende des zweiten Satzes hatte die deutsche Mannschaft eine Schrecksekunde zu überstehen: Spielführerin Angelina Grün musste nach einer unglücklichen Bewegung das Feld verlassen. Mannschaftsarzt Dr. Paul Schmeing und Physiotherapeut Patrick Rissler diagnostizierten ein Patellaspitzensyndrom, „das kriegen wir in den Griff“, so Schmeing.

Am Sonntag, 29. Oktober, reist die deutsche Mannschaft am Vormittag zum Vorrundenort Sapporo an, wo am 31. Oktober (14.00 Uhr Ortszeit, 6.00 Uhr deutsche Zeit, live auf arena) das Eröffnungsspiel gegen die Dominikanische Republik ansteht.

Bundestrainer Giovanni Guidetti begann mit Kathleen Weiß im Zuspiel, Birgit Thumm auf der Diagonalen, Angelina Grün und Cornelia Dumler auf den Annahmepositionen, Corina Ssuschke und Christiane Fürst im Mittelblock sowie Kerstin Tzscherlich als Libero.

1. Satz
Die deutsche Mannschaft präsentierte sich zu Beginn des ersten Satzes hellwach: Weiß setzte ihre Angreiferinnen gekonnt in Szene, die sich gegen die „Gummiwand“ der Japanerinnen mit Angriff oder sogar Lob (Grün) durchsetzten. Zudem klappte auch der Block (Thumm und Fürst), sodass die DVV-Auswahl mit 5-1 in Führung ging und bei der technischen Auszeit immer noch mit drei Zählern führte (8-5). Der Vorsprung wurde auf 10-5 ausgebaut, ehe zwei starke Aufschläge von Taguchi das NEC-Team verkürzen ließen (10-8). Anschließend brachten beide Teams ihren Angriff aus der Annahme durch, ehe ein Abstimmungsproblem auf japanischer Seite (die Finnin Riika Lehtonen ist erst seit einem Monat da) das 14-10 brachte. Nach einem Schnellangriff von Ssuschke ging es mit 16-13 in die zweite technische Auszeit, anschließend kam Margareta Kozuch für Weiß aufs Feld. Kurze Zeit später wurde der Doppelwechsel durch Tanja Hart (für Birgit Thumm) komplett vollzogen. Dann klappte alles: Grün setzte den gegnerischen Annahmeriegel mit druckvollen Sprungaufschlägen unter Druck, anschließend hatte die deutsche Block- und Feldabwehr leichtes Spiel und punktete in Serie (21-14). Kozuch schlug den Block erfolgreich an und holte den ersten Satzball (24-16), den Lehtonen nochmals abwehrte. Den zweiten verwertete Fürst nach gekonntem Einhand-Zuspiel der zurück gekehrten Weiß zum deutlichen 25-17.

2. Satz
Nur auf der Zuspiel-Position verändert – Hart für Weiß - startete die deutsche Mannschaft in den zweiten Satz, das Spiel blieb unverändert: Dumler sorgte mit ihren gefährlichen Sprung-Flatteraufschlägen für Druck, anschließend packte der Block um „Leuchtturm“ Fürst gnadenlos zu (6-1). Bis zu diesem Zeitpunkt verstanden es die deutschen Blockerinnen, viel besser als in der ersten Partie, den Block „sauber“ zu stellen und sich nicht anschlagen zu lassen (8-2). Dann servierte Lehtonen drei mal stark und ließ die Japanerinnen verkürzen (8-5). Als Dumler aus dem Hinterfeld nicht punkten konnte, hieß es nur noch 9-7. Als Ssuschke noch geblockt wurde, nahm Guidetti, sichtlich unzufrieden, eine Auszeit. Die Japanerinnen waren nun besser im Spiel, doch nach hartem Diagonalangriff von Dumler sowie anschließendem Block des Italien-Profis war das Ergebnis wieder positiver (13-10). Als Hart gleich zwei Mal stark in der extremen Diagonalen gegen die finnische Legionärin, zuletzt noch Mitspielerin von Angelina Grün in Bergamo, abwehrte, ging es mit 16-12 in die zweite technische Auszeit. Nach drei weiteren deutschen Punkten in Folge, vor allem der Block war Punktegarant, nahm Trainer Masahiro Yoshikawa eine Auszeit, in der er sich – wütend über sein Team – schweigend auf die Bank setzte (19-12). Nach einem Einbeiner von Thumm kam es wieder zum obligatorischen Doppelwechsel – Weiß und Kozuch für Hart und Thumm (23-14). Schrecksekunde beim 23-17: Grün bricht einen Angriff ab, verlässt das Feld und wird durch Bouagaa ersetzt. Die Japanerinnen nutzen die kurze Phase der Verwirrung und verkürzen auf 23-19, doch Dumler sorgt per Einerblock kurze Zeit später für den zweiten Satzgewinn (25-19).

3. Satz
Bouagaa blieb für Grün auf dem Feld, zudem beorderte Guidetti erneut Weiß und Kozuch ins Team. Bis zur ersten technischen Auszeit passierte nicht viel, beide Teams punkteten beständig aus der eigenen Annahme – das NEC-Team lag mit 7-8 vorne. Nach einem Block von Bouagaa hatte die DVV-Auswahl erstmals das Spiel gedreht, prompt nahm der Gastgeber-Trainer eine Auszeit (10-9). Nach einem Abstimmungsproblem zwischen Weiß und Ssuscke sowie einem Block gegen Kozuch lagen die Japanerinnen wieder vorne (11-13). Einen Punkt später kamen Thumm (für Weiß) und Cathrin Schlüter (für Ssuschke) aufs Feld, dann noch Hart (für Kozuch). Guidetti wechselte weiter und brachte Christina Benecke für Fürst, mit 14-16 ging es in die technische Auszeit, auch weil die Japanerinnen in dieser Phase erfolgreich über die Mitte angriffen. Beim 15-18 kehrten Weiß und Kozuch zurück aufs Feld, mittlerweile war auch Grün wieder in der Halle, nachdem sie zuvor von Physiotherapeut Patrick Rißler behandelt worden war. Die deutsche Mannschaft lief diesem Rückstand hinterher und verpasste Anschlussmöglichkeiten durch Aufschlagfehler (19-22). Ein starker Diagonalaufschlag von Weiß war Grundlage für den Punkt zum 22-23, als Dumler den japanischen Dreierblock anschlug. Als der nächste Angriff der Japanerinnen weit hinter der deutschen Grundlinie einschlug, war der Ausgleich geschafft. Ein Netzaufschlag von Weiß bedeutete erster Satzball für die Japanerinnen – Dumler wehrte nervenstark von der Position zwei ab. Lehtonen schlug den deutschen Block oben an und holte den zweiten Satzball, doch ein Hamburger Block mit Kozuch und Benecke vereitelte diesen (25-25). Erneut war es Lehtonen, die punktete, doch ihr anschließender Aufschlag ging ins aus (26-26). Bouagaa besorgte mit einem Diagonalangriff über den Dreierblock den ersten deutschen Matchball (27-26), den die Münsteranerin mit einem ihrer kurzen Lobs gekonnt nutzte (28-26).

4. Satz
Beide Teams hatten zuvor vereinbart, noch einen vierten Satz zu spielen, in dem Guidetti erneut rotierte und Hart die Bälle verteilen ließ. Ihr zur Seite standen Kozuch, Bouagaa, Benecke, Schlüter, Thumm und Tzscherlich. Bis zum 15-15 verlief das Spiel völlig ausgeglichen, dann setzten sich die Gastgeberinnen in einer Rotation ab (15-18), weil die DVV-Frauen den Ball nicht auf den Boden bekamen. Das war die Vorentscheidung in diesem Satz, den sich die nie aufgebenden Gastgeberinnen verdient hatten (22-25).
Nach dem Spiel tauschten die Teams Nettigkeiten und Geschenke aus: Die DVV-Frauen überreichten Original-Shirts an die Spielerinnen und Krawatten an Trainer und erhielten NEC-Anhänger und -Aufkleber, sowie ein Foto vom ersten Spiel sowie vom Ausflug nach Tokio.

Stimme zum Spiel

Giovanni Guidetti: „Heute lief alles, wie wir uns das vorstellen. Im ersten Spiel hatten wir noch Probleme, heute nicht. Alle sind in einem guten physischen und psychischen Zustand. Block und Angriff waren gut, die Pause am gestrigen Nachmittag hat allen gut getan. Ich bin zufrieden.“

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Deutschland - DVV-News

 Sonntag, 29. Oktober 2006

    

Giovanni Guidetti: "Ich bin optimistisch!"

Seit dem 22. Oktober befindet sich die deutsche Mannschaft in Tokio, um sich dort in der letzten Woche vor der WM auf die Titelkämpfe vorzubereiten. Am 29. Oktober reist die Mannschaft nach Sapporo, den Vorrundenort, wo am 31. Oktober mit dem Spiel gegen die Dominikanische Republik (14.00 Uhr Ortszeit, 6.00 Uhr deutsche Zeit, live auf arena) die WM beginnt. Bundestrainer Giovanni Guidetti äußert sich im Kurz-Interview zufrieden mit dem Zustand der Mannschaft.

Sie waren jetzt eine Woche mit der Mannschaft zur Akklimatisation und zum Training in Tokio. Wie lief es, sind Sie zufrieden?
Guidetti: „Ja, die Gastfreundschaft von NEC war hervorragend, ebenso das Hotel und die gesamte Organisation. Ich konnte mit den Spielerinnen viel trainieren und viel sprechen, zudem haben wir viele Gegner auf Video gesehen. Alle sind in einer guten Kondition und bereit zu spielen.“

Gibt es Probleme? Mit der Zeitverschiebung, mit dem japanischen Leben, mit Verletzungen?
Guidetti: „Nein, ich glaube, alles ist in Ordnung. Natürlich sind einige Spielerinnen müde, aber das ist normal. Die kleinen Probleme, die wir haben, werden wir in Sapporo in den Griff bekommen. Wir haben mit Paul Schmeing und Patrick Rißler einen sehr guten medizinischen Bereich.“

Was wissen sie über Auftaktgegner Dominikanische Republik?
Guidetti: „Ich habe fünf Spiele von der Dominikanischen Republik gesehen, habe jeden Angriff analysiert und gesehen, mit welcher Taktik sie von anderen Teams geschlagen wurden. Ich geben den Spielerinnen Informationen, aber auch nicht zu viele, denn das kann ins Gegenteil gehen. Das werden zwei, drei wichtige Informationen sein. Wir müssen unser Spiel machen. Ich bin sehr optimistisch, auch wenn es ein sehr schwieriges Spiel wird."

Was macht die Mannschaft noch bis zum Spiel am 31. Oktober?
Guidetti: „Wir werden morgen Abend noch ein Mal Krafttraining machen, und am Tag vor dem Spiel unser einziges Training in der Wettkampfhalle durchführen. Am Spieltag trainieren wir nicht in der Halle, weil wir schon um 14.00 Uhr spielen.“

Glauben Sie, alles Mögliche getan zu haben, um bei der WM Erfolg zu haben?
Guidetti: „Ja, ich glaube, ich habe alles gemacht, was ich machen wollte. Gleiches gilt für die Spielerinnen. Natürlich denkt jeder Trainer, dass etwas fehlt. Aber wenn ich mich hinsetze und überlege, glaube ich, alles gemacht zu haben. Das Team ist in allen Bereichen, sei es physisch oder psychisch, sehr gut vorbereitet. Jetzt müssen wir spielen und sehen, ob es eine gute Vorbereitung war oder nicht. Auf jeden Fall will ich sehen, dass mein Team in jedem Spiel mit Herz und Leidenschaft spielt sowie den Volleyball zeigt, den es spielen kann. Dann sind wir ein sehr gutes Team.“

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Deutschland - DVV-News

 Sonntag, 29. Oktober 2006

    

Alles auf Dominikanische Republik fokussiert

Zur Zeit dreht sich bei den DVV-Frauen alles um die Dominikanische Republik. Doch tauschen Bundestrainer Giovanni Guidetti und seine Spielerinnen keine Urlaubseindrücke der Karibikinsel miteinander aus, sondern sprechen nahezu jede Minute über den Auftaktgegner der WM am 31. Oktober (14.00 Uhr Ortszeit, 6.00 Uhr deutsche Zeit, live auf arena). Jede aktuelle Videositzung, vorbereitet durch Scout Alessandro Beltrami, behandelt die sprunggewaltigen Spielerinnen aus der Dominikanischen Republik, alle Stärken und Schwächen werden gezeigt und analysiert. Anschließend werden die Gegenstrategien vermittelt. „Das ist ein ganz entscheidendes Spiel für uns, deshalb bereiten wir die Spielerinnen so akribisch darauf vor“, erläutert Co-Trainer Helmut von Soosten.

Dies führte am heutigen 28. Oktober so weit, dass direkt im Anschluss an das Spiel gegen das NEC-Team Giovanni Guidetti sein Team nochmals aufs Feld bat. Die Taktik der Block- und Feldabwehr gegen die Dominikanische Republik sollte praktisch umgesetzt werden. Dazu wurde u.a. Pressesprecher Thilo von Hagen auf die Position 4 beordert und versuchte, die Angriffe der Dominikanische Republik gegen die Block- und Feldabwehr der DVV-Frauen zu simulieren.

Das Spiel gegen die Dominikanische Republik und der Gegner rücken immer näher: Am 29. Oktober reist die DVV-Auswahl nach Sapporo in den WM-Vorrundenort. Abreise vom Hotel in Tokio ist um 9.30 Uhr, Abflug vom Inlandsflughafen Haneda ist um 11.30 Uhr. Die Maschine soll planmäßig um 13.00 Uhr im ca. 10°C (vielleicht ein Vorteil für die deutschen Spielerinnen) kalten Sapporo landen. Von dort geht es per Bus in das WM-Hotel (ca. 1 Stunde Fahrt), am Abend ist noch eine Einheit Krafttraining angesetzt. Das einzige Balltraining in der Wettkampfhalle steht dann am 30. Oktober an.

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Deutschland - DVV-News

 Sonntag, 29. Oktober 2006

    

Goller/Ludwig schon Fünfte

Gutes Teamergebnis der DVV-Duos

Die vier deutschen Frauen-Duos bei der Beach World Tour im mexikanischen Acapulco haben ein gutes Teamergebnis erzielt: Alle vier Teams landeten unter den Top Ten, mit einem siebten ( Geeske Banck /Susanne Lahme (FT Adler Kiel/VC Olympia Berlin) und zwei neunten Plätzen (Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich (beide USC Münster) und Helke Claasen/Antje Röder (beide VC Olympia Berlin) wurden die Erwartungen erfüllt bzw. übertroffen. Bereits auf Platz fünf und weiter im Rennen sind die amtierenden Deutschen Meister Sara Goller/Laura Ludwig (beide Hertha BSC), die in der Verliererrunde ein Team nach dem anderen aus dem Turnier warfen. Um den Einzug in das Halbfinale kämpfen sie nun gegen die Brasilianerinnen Renata/Talita.

Für Banck/Lahme und Goller/Ludwig sind die Ergebnisse von Acapulco gleichzeitig die besten gemeinsam erzielten Platzierungen auf der World Tour. Bis auf Brink-Abeler/Jurich, die an Position vier gesetzt waren, übertrafen alle deutschen Duos ihre Setzung. Für Platz sieben erhielten BAnck/Lahme 300 Weltranglistenpunkte und 8.000 US Dollar, für Platz neun gingen 240 Weltranglistenpunkte und 6.000 US Dollar an Brink-Abeler/Jurich und Claasen/Röder. Goller/Ludwig haben als Fünfte bereits 360 Weltranglistenpunkte und 10.000 US Dollar sicher.

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Sonntag, 29. Oktober 2006

  http://de.sports.yahoo.com 

Berlinerinnen Goller/Ludwig in Acapulco Fünfte

Acapulco (dpa) - Das Berliner Duo Sara Goller/Laura Ludwig hat beim vorletzten Saison-Turnier der Beach-Volleyballerinnen in Acapulco einen hervorragenden fünften Platz belegt.

 

 

Deutschland - MDR.de

 Sonntag, 29. Oktober 2006

  www.mdr.de 

Delitzsch erneut ohne Sieg

Neuling GSVE Delitzsch wartet weiter auf das erste Erfolgserlebnis in der Volleyball-Bundesliga. Im Duell der Neulinge kassierten die Sachsen bei den Netzhoppers KW eine glatte 0:3-(22:25,22:25,23:25)-Niederlage.

 

 

Deutschland - Die Welt

 Sonntag, 29. Oktober 2006

  www.welt.de 

Grün rät zum Wechsel ins Ausland

Weckruf der Spielführerin vor Beginn der Volleyball-WM in Japan

Dem neuen Stil sei Dank. Ungestraft jedenfalls sollte Trainer Giovanni Guidetti die Besprechung mit seiner Volleyball-Nationalmannschaft nicht im Karaokeraum des "Kawasaki Mikko" Hotels angesetzt haben. 

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 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel