News

 Montag, 30. Oktober 2006 

Münsteraner Zweite dreht Spieß wieder um
VCO Berlin: Nach 0:3 zwei Wochen trainingsfrei
Platz neun für Brink-Abeler/Jurich
Pflicht erfüllt - Kangaroos springen auf Platz drei
OSV: Sieg mit fadem Beigeschmack
SCC: Mit mehr Alternativen zum Erfolg
"Ladies in Black" lassen nichts anbrennen!
MTV München erreicht Bayerisches Pokalfinale
Unterhaching siegt in Düren
„Nonno“ als Ruhepol auf der Bank!
DVV-Frauen: Um 12.55 Uhr WM-Boden betreten
DVV-Team verliert 2:3 gegen Polen
"Maggi" in Japan
VCN: Erster Auswärtssieg des Aufsteigers
Hildesheim protestiert gegen Oststeinbeker Sieg
Morgen WM-Start
TVR: Ernüchterung nach bitterer Klatsche
USC 2: Rechtzeitig die Kurve bekommen
Die "Adler" und das springende Pferd
Sonneberg: Kurz, aber schmerzvoll ...

Oktober 2006

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Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 30. Oktober 2006

    

Münsteraner Zweite dreht Spieß wieder um

Mit 3:2 (20:25, 16:25, 25:21, 25:20, 15:7) setzte sich die zweite Mannschaft des USC Münster gegen den 1. VC Essen-Borbeck durch. Dabei drehten die jungen Münsteranerinnen einen 0:2-Satzrückstand noch zu ihren Gunsten

Dank einer eindrucksvollen Energieleistung hat das Zweitligateam des USC Münster seinen dritten Saisonerfolg unter Dach und Fach gebracht. Nach einem 0:2-Satzrückstand drehte die Mannschaft um Kapitän Jennifer Schräder den Spieß noch einmal um und siegte mit 3:2 (20:25, 16:25, 25:21, 25:20, 15:7) über den 1. VC Essen-Borbeck. „Nach den ersten beiden Sätzen waren wir sprachlos. Leider konnten wir nicht das umsetzen, was wir uns vorgenommen haben“, sagte Münsters Trainer Christoph Kesselmeier. „Letztendlich war es ein Arbeitssieg, bei dem wir zwei wichige Punkte gewonnen haben.“

Gegen die engagiert und mit viel Übersicht agierenden Essenerinnen gingen die Münsteranerinnen nicht konzentriert genug in die Partie. Abspracheprobleme und das fehlende Quäntchen Aggressivität führten dazu, dass die Unabhängigen schneller als ihnen lieb war, in Rückstand gerieten und nach zwei verlorenen Durchgängen schon mit dem Rücken zur Wand standen. „Die Einstellung stimmte nicht – wir haben den Gegner unter- und uns überschätzt“, urteilte Kesselmeier.

Danach aber erwachte der Kampfgeist im jungen Münsteraner Team. Leidenschaftlich wehrte sich der USC gegen die drohende Niederlage, schaffte den Satzausgleich und konnte die Partie letztlich doch noch zu seinen Gunsten entscheiden. „Ich hoffe, wir haben für die kommenden Begegnungen aus diesem Spiel gelernt und werden von Beginn an das zeigen, was wir können“, sagte Kesselmeier. „In einer Liga, in der jeder jeden schlagen kann, müssen wir lernen, jedes Team sehr ernst zu nehmen.“

 

 

Deutschland - VCO Berlin-News

 Montag, 30. Oktober 2006

    

VCO Berlin: Nach 0:3 zwei Wochen trainingsfrei

Die Begeisterung hielt sich selbst beim Sieger in Grenzen. 3:0 (25:23, 25:20, 25:19) nach rund 70 Minuten gewann der Moerser SC am Samstagabend in der 1. Volleyball-Bundesliga bei den Junioren des Zurich Team VC Olympia Berlin.  Moers-Coach Georg Grozer: "Wenig richtiger Volleyball. Eher ein Arbeitssieg. Aber: 4:0 kann man im Volleyball nicht gewinnen."

    Nicht dass die Schützlinge von Nachwuchs-Bundestrainer Manfred Steinbeißer  dem Favoriten das Feld kampflos preisgegeben hätten. Das Bemühen war da, der Ehrgeiz ohnehin. Siehe die erfolgreich Aufholjagd im ersten Satz aus Berliner Sicht von 16:20 auf 20:21. Mit einem Aufschlagass durch Denis Kaliberda. Auszeit  MSC. Der 16-jährige (!) Berliner wollte noch eins draufsetzen - doch der Ball blieb an der Netzkante hängen. Moers brachte den Durchgang nach Hause. Oder im zweiten Abschnitt: 11:7 für die Gäste nach einer Fehlerkette des VCO. Dann findet Kapitän und Zuspieler Sebastian Kühner das Timing für seine gefährlichen Linkshand-Aufschläge. 13:13 und 17:14-Führung für den Außenseiter. Grozer Senior reagiert, bringt den ehemaligen VCO-Akteur Nils Lieber für Kristjan Quekallas (Außenangriff). Bis 18:18 halten die Junioren dagegen. Auch weil der Block gegen MSC-Topangreifer Georg Grozer Junior gut eingestellt ist. Daher bringen die Gäste Marko Kopanja erfolgreich ins Geschäft...dem Außenangreifer sowie Mittelblocker Ljubicic und dem zweiten Zuspieler Lukas Kampa (Tiddick  noch 3 Wochen nicht einsatzfähig) bescheinigt Groszer hinterher "gute Leistungen".

Die sind beim VCO rar an diesem Tag. Ob Kühner, der gegen Wuppertal als Zuspieler kaum glaubliche 10 Punkte markierte, ob Nationalspieler und Libero Thilo Späth, ob Mittelblocker Tim Broshog (vorher erkrankt) oder der in den ersten Partien so überzeugende Angreifer Jan Umlauft - sie alle sind einfach zu wechselhaft und fehlerhaft in ihren Aktion.

"Die Jungens sind ausgepowert, obwohl ich das Training bereits reduziert habe. Das war schon im Spiel vorher in Leipzig deutlich", sagte Steinbeißer. Immerhin sei seine Truppe seit Mitte Juni fast ohne Pause zugange. "Trainingsmethodisch eigentlich ein Wahnsinn, aber die Konstellation ist einfach so." Zwar konnte er auf die zeitweilig verletzten Erik Weber und Marcel Herrmann wieder zurückgreifen, doch Kapitän Max Lake und Henning Wegter absolvieren derzeit in einer Sportförder-Einheit ihren Grundwehrdienst...jetzt gibt es erst mal "zwei Wochen trainingsfrei und danach im Training die Schwerpunkte, die sich aus der Junioren-EM-Analyse ergeben". In den Wochen seit Ende August hieß die Devise, möglichst das Niveau zu halten und kämpferisch zuzulegen. "Das hat funktioniert, denn die Mannschaft gibt die Bälle nicht mehr so schnell verloren wie noch zur EM".

Der MSC hingegen überbrückt die vierwöchige Ligapause wegen der WM "mit Training und Spielen in Belgien und Holland". Motto: "Wir wollen in der Meisterschaft unter die ersten Vier und dann international dabei sein." So sagt es der Chef - Spitzname einst "Hammer-Schorsch".

epo.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 30. Oktober 2006

    

Platz neun für Brink-Abeler/Jurich

Beim Weltserienturnier in Acapulco (Mexiko) haben Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich ihr Soll erfüllt. Im heißen Sand am pazifischen Ozean belegte das Beachvolleyballduo vom USC Münster den neunten Platz und erhielt dafür 240 Weltranglistenpunkte und 6.000 US-Dollar Preisgeld.

Zum Auftakt setzten sich die beiden Münsteranerinnen mit 2:1 (21:15, 19:21, 15:9) gegen Campisi/Lozano (Spanien) durch und und gewannen anschließend ebenfalls mit 2:1 (21:19, 17:21, 15:12) gegen Klapalova/Petrova (Tschechien). In Runde drei erwiesen sich Hakedal/Torlen (Norwegen) beim 1:2 (17:21, 21:18, 7:15) als zu stark und schickten das USC-Team in die Verliererrunde, wo sie anschließend im deutsch-deutschen Duell Sara Goller und Laura Ludwig knapp mit 0:2 (20:22, 18:21) unterlagen.

 

 

Deutschland - Fighting Kangaroos Chemnitz-News

 Montag, 30. Oktober 2006

    

Pflicht erfüllt - Kangaroos springen auf Platz drei

Die Fighting Kangaroos Chemnitz siegten am Samstag vor 470 Zuschauern gegen die TG Bad Soden mit 3:1 (25:27, 25:21, 25:21, 25:17). Durch die gleichzeitige Niederlage des SV Sinsheim (0:3 gegen SV Lohhof) verbessern sich die "Kängurus" in der Tabelle der 2. Bundesliga vom vierten auf den dritten Platz. Mit diesem - von der Chefetage vorgegebenen Pflichtsieg - behalten die Fighting Kangaroos zunächst ihre „weiße Heimweste“, die auch in dieser Saison so lang wie möglich sauber bleiben soll.

Die meisten Probleme hatte das Team von Kangaroo-Coach Mirko Pansa mit TG-Angreiferin Elena Kiesling. Führten die Gastgeberinnen bis Mitte des ersten Durchgangs bereits recht komfortabel, standen die CPSV-Damen am Satzende mit leeren Händen da. Wie sooft in dieser Saison ging der erste Spielabschnitt wieder einmal an die Gastmannschaft.

Nach dem knapp mit 25:27 verlorenen ersten Satz verbuchten die Chemnitzerinnen die nächsten drei Durchgänge souverän auf ihrer Seite und kamen zu einem verdienten 3:1-Heimsieg. „Mit den wuchtigen Angriffsschlägen von Bad Sodens Elena Kiesling hatten wir zunächst große Probleme. Unsere Block- und Feldverteidigung hat sich aber steigern können und so den Grundstein für den Sieg gelegt“, resümiert der 33-jährige CPSV-Trainer Mirko Pansa.

In den kommenden Wochen warten auf den Chemnitzer Zweitligisten ein paar richtig schwere Volleyball-Brocken: Schon am nächsten Samstag kommt es zum Sachsen-Derby mit Erstligaabsteiger VV Grimma. Danach folgen vier richtungsweisende Spiele gegen Meister Lohhof (Heimspiel am 18.11.), beim Vizemeister Erfurt (25.11.), gefolgt von zwei Heimspielen gegen Sinsheim (02.12.) und Sonthofen (16.12.). „Mal sehen, wo wir danach in der Tabelle stehen werden“, lässt Coach Pansa im Hinblick auf das schwere Restprogramm in der Hinrunde nichts durchblicken.

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Montag, 30. Oktober 2006

    

OSV: Sieg mit fadem Beigeschmack

OSV Cowboys – Hildesheim – OSV Cowboys (25:21/26:28/20:25/23:25)

Vorerst haben die Cowboys das Auswärtsspiel in Hildesheim gewonnen. 3:1, mit einer ganz starken Leistung. Das Team von Joachim Müller ist nun hinter Bad Dürrenberg auf Platz zwei gerückt. Vorerst. Denn endgültig entschieden wird die dramatische Partie, in der der erste Schiedsrichter und die Anschreiber die Hauptrolle übernahmen, erst am grünen Tisch der DVV-Sportgerichtsbarkeit. Hildesheim hat Protest eingelegt. Warum?

Die Cowboys führen im vierten Satz 24:23. So steht es auf der großen elektronischen Anzeigetafel, so steht es auch auf der kleinen Tafel am Anschreibetisch. Bei einer 2:1-Satzführung haben die Gäste also Matchball. Sie verwandeln ihn, Kapitän Björn Domroese und seine Mitspieler bilden eine Freudentraube in der Mitte des Feldes. Das Spiel ist aus. 50 mitgereiste OSV-Fans jubeln. Auf der anderen Seite herrscht jedoch blankes Entsetzen. Hildesheimer Spieler und Trainer stürmen auf den Schiedsrichter zu. Der Spielstand habe nicht gestimmt, monieren sie fassungslos. Es hätte 24:24 gestanden, der Gegner müsse nun erst mit 25:24 führen und nicht schon als Sieger das Feld verlassen. Kurz: Die Anschreiber hätten einen schlimmen, ja spielentscheidenden Fehler gemacht. Die Schiedsrichter werden noch eineinhalb Stunden nach Spielende über dem Spielberichtsbogen brüten.

Die Cowboys interessiert das herzlich wenig, sie machen La Ola mit ihren Fans, die das Auswärts- zu einem Heimspiel umfunktioniert hatten, und feiern ihren Sieg. „Ich denke nicht, dass das Spiel gegen uns gewertet wird“, sagt Joachim Müller nach der Begegnung. „Es war ein ganz wichtiger Sieg für uns, weil es der erste Auswärtserfolg war. Und dann noch gegen einen unmittelbaren Konkurrenten.“ Für OSV-Kapitän Björn Domroese hatte der Erfolg dennoch einen „faden Beigeschmack“. Ein bisschen unbefriedigend sei es schon, wenn man nun von der DVV-Entscheidung abhängig sei nach so einem guten Spiel.

Dass der erste Satz mit 21:25 flöten ging, lag an verträumten Cowboys, deren Gedanken anfangs überall waren, nur nicht auf dem Feld. „Mit dem Aufschlag und der Annahme bin ich überhaupt nicht zufrieden. Das war durch den ganzen Satz hindurch enttäuschend. Zum Glück waren die Hildesheimer hier genauso schlecht“, so Müller. Lobende Worte fand der Trainer der Cowboys für seinen Zuspieler Timo Timpe. „Der hat seine Sache im ganzen Spiel sehr gut gemacht.“

Der zweite Satz war hart umkämpft, die Cowboys spielten „richtig gut“, wie Domroese formulierte, und machten die wichtigen Punkte. 12:7 für die Gäste im dritten Satz, der OSV-Express rollte nun. Der Aufschlag kam, der Block stand gut, die Abwehr holte viele Bälle. So sieht gutes Volleyball aus, 25:20, Hildesheim hatte keine Chance.

Dann dieser vierte Satz, der so seltsam endete. Zwei Punkte lagen die Cowboys ständig in Führung, bis zum 24:22. Hildesheim verkürzte auf 24:23, der Rest ist bekannt. Ein wichtiger Sieg. Vorerst ist das Spiel „gegessen“, gewonnen also, abgehakt. Der Sieg schmeckt den Cowboys mittlerweile ziemlich gut. Versalzen kann ihn jetzt nur noch der DVV.

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Montag, 30. Oktober 2006

    

SCC: Mit mehr Alternativen zum Erfolg

Nach dem verdienten 3:0 (26:24, 25:17, 25:22) über die SG Eschenbacher Eltmann am Sonntagnachmittag vor 1.060 begeisterten Zuschauern in der Sömmeringhalle vermeldet die Volleyball-Abteilung des SCC BERLIN: Tuchfühlung zur Spitze erhalten, Selbstvertrauen getankt und für den weiteren Saisonverlauf nun elf Spieler auf einem Level parat zu haben.

Gegen die spielstarken Eltmänner zahlte sich aus, dass Trainer Micha Warm nunmehr auch ohne den nach einem Fingerbruch pausierenden Mittelblocker Aleksandar Spirovski über einen kompakten Kader verfügt. Denn als die Berliner über 4:0, 7:7, 12:16, 17:16 bei 18:20 aus SCC-Sicht den Diagonalangreifer Jovan Vukanovic für den vom Gegner oft neutralisierten Falko Steinke brachten, gelang den Hausherren die Wende. Auf Vukanovic wusste der Eltmann-Block samt Abwehr keine rechte Antwort. Der SCC erzwang den Gleichstand und nutzte den zweiten Satzball zum 26:24-Auftakt.

Der neuverpflichtete Serbe (29) hatte bisher damit leben müssen, vor allem seine athletischen Defizite unter der Regie von Sten Schmidt aufzuarbeiten und kaum Spielzeiten erhalten. Das hat er professionell bewältigt und wurde am Sonntag erstmals belohnt. Denn Vukanovic brachte Belebung und überraschende Momente in die Berliner Aktionen, blieb auf dem Parkett und avancierte beim Sieger zum "Mann des Tages".

Auch der griechische Außenangreifer Athanasios Panousos, der diesmal den Vorzug vor Dirk Westphal erhalten hatte, zeigte sich gut aufgelegt. Im dritten Durchgang - in Satz zwei hatte der SCC mit 8:4 und 16:11 früh die Weichen zum 25:17 gestellt - lag der Gastgeber stets vorn. Doch die solide spielende und wenig Fehler machende Formation von Trainer Milan Maric ließ sich nie abschütteln. Dann markierte Panousos mit links das vorentscheidende 23:19. Der SCC-Sieg war in trockenen Tüchern.

Für Trainer Warm war die Partie insgesamt die erfreuliche Bestätigung, dass "wir nun dank der Leistungsentwicklung von Vukanovic und Westphal über mehr Alternativen verfügen. Wenn einer mal einen schwachen Tag hat, dann springt ein anderer in die Bresche". Eine "tolle Leistung" bescheinigte er ausdrücklich auch Zuspieler und Kapitän Jaro Skach, der "mitunter nicht genügend gewürdigt" werde, aber "gegen Eltmann wieder souverän einen tollen Job gemacht hat".

Auf die nächste Partie am 04. November bei den im Aufwind segelnden Leipzigern werde sich der SCC "gewissenhaft und gründlich vorbereiten", zumal dort nach der Fusion eine etwas eigenartige Strategie gefahren werde. So habe man "mit uns bei den üblichen Trainingsmöglichkeiten vor dem Match ein Psychospielchen versucht". Am 15. November gibt es dann in der Charlottenburger Sömmeringhalle wegen der WM-Ligapause einen hochinteressanten Vergleich der Berliner mit dem russischen Erstligisten Nowosibirsk.

epo

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Montag, 30. Oktober 2006

    

"Ladies in Black" lassen nichts anbrennen!

Mit 3:0 gewinnt Alemannia Aachen gegen Oberligist Fortuna Bonn das Viertelfinale

Fortuna Bonn - Alemannia Aachen 0:3 (15:25, 19:25, 15:25): Die erste - wenn auch vermeintlich leichte - Hürde im diesjährigen WVV-Pokal hat Alemannia nach dem Supersaisonstart in der 2. Liga (sechs Siege in sechs Spielen) ebenfalls genommen. In einem einseitig geführten Match beeindruckten die Spielerinnen von Trainer Luc Humblet zwar nicht mit jeder Aktion, aber es ist nicht immer leicht, sich gegen eine zwei Klassen tiefere Mannschaft - und einen Tag nach einem Meisterschaftsspiel - in allen Belangen und ohne Schwächephasen durchzusetzen.

Doch bei dieser Partie hatte ausnahmsweise "der Pokal keine eigenen Gesetze" und so konnte das Aachener Trainerteam auch den kompletten Kader einsetzen, ohne Gefahr zu laufen, etwas zu riskieren. Nach diesem erreichten Sieg stehen die "Ladies in Black" am kommenden Mittwoch (Allerheiligen, 20.00 Uhr in der Turnhalle des Rhein-Maas-Gymnasiums!!!) im Halbfinale des WVV-Pokals gegen die Zweitligakonkurrentinnen von Essen-Borbeck, die den Regionalligisten aus Langenfeld ausschalten konnten. Sollte diese Partie für die Aachenerinnen ebenfalls siegreich enden, stünde man am 12. November in Gladbeck im Finale um den Westdeutschen Pokal.

Besonders reizvoll daran ist die Tatsache, dass man dann zweimal Heimrecht haben könnte: zunächst im Qualifikationsspiel um das Achtelfinale des Deutschen Volleyball-Pokals gegen den Regionalsieger Nordost und dann - sollte man gewinnen - am 9. Dezember in eben jenem Achtelfinale gegen USC Münster aus Liga eins. Mal sehen, wie weit man dieses Jahr im Pokal ohne Niederlage bleiben kann. Reizen würde es das Team jedenfalls, mit der Erfolgsstory weiterzumachen.

 

 

Süddeutschland - MTV München-News

 Montag, 30. Oktober 2006

    

MTV München erreicht Bayerisches Pokalfinale

Beim Oberbayerischen Pokalfinale qualifizierten sich die Volleyballer des MTV München für das Bayerische Pokalfinale. Durch Erfolge über den TSV Herrsching (3-0) und den Zweitligisten TSV Grafing (3-2) sicherte man sich den Einzug in die nächste Runde.

Am frühen Sonntag morgen nahmen die Volleyballer des MTV München die Fahrt nach Mühldorf zum Oberbayerischen Pokalfinale auf. Leider musste man wie in der Woche zuvor wieder auf einige Spieler verzichten, so dass man mit nur sieben Spielern sich auf den Weg machte. Allerdings konnte man wieder auf Zuspieler Roland Stieger zurückgreifen, der nach einer Bänderdehnung wieder ins Training und ins Spielgeschehen einsteigen konnte.

Das Los meinte es zu Beginn gut mit den MTV`lern und bescherte den Landesligist TSV Herrsching als ersten Gegner. Die Herrschinger konnten zu keiner Phase mithalten und so konnte man dieses Spiel nutzen um sich in der ungewohnten Formation einzuspielen und in Schwung zu kommen auf Grund der ungewohnten Spielzeit. Nach nicht einmal einer Stunde Spielzeit war dann auch das 3-0 unter Dach und Fach.

Im zweiten und entscheidenden Spiel um den Einzug ins Bayerische Pokalfinale ging es gegen den Zweitligisten TSV Grafing, der sein erstes Spiel mit 3-0 gegen den TSV Schönberg für sich entscheiden konnte. Diese Begegnung versprach schon in den letzten Jahren immer wieder gute und knappe Spiele auf hohem Niveau. Die Grafinger gingen bis auf ihren Zuspieler mit ihrem kompletten Zweitligakader in das Spiel und galten als klarer Favorit. Doch die Mannen um MTV-Kapitän Hannes Buchner hatten sich viel vorgenommen und so entwickelte sich im ersten Satz ein knappes Spiel, in dem die Grafinger stets mit 2-3 Punkten in Führung lagen und so auch verdient den ersten Satz gewannen. Doch dann drehten die Münchner auf und sicherten sich ebenso knapp den zweiten Satz für sich. Auch im dritten Durchgang zogen sie bis Satzmitte auf fünf Punkte davon, doch leistete man sich dann eine kurze Schwächephase und verlor folgerichtig diesen Satz. Doch die MTV-Männer erholten sich von ihrer „Auszeit“ und spielten fortan wie aus einem Guß. Die vierte Satz ging deutlich an die Münchner und auch im entscheidenden Tie-Break fanden die Grafinger kein Mittel mehr gegen den stark aufspielenden und blockenden MTV München. Damit stand nach knapp zwei Stunden Spielzeit und fünf spannenden und anstrengenden Sätzen der Einzug ins Bayerische Pokalfinale fest. MTV-Trainer Tom Gailer attestierte seiner Mannschaft großen Kampfgeist: „Jeder hat gefightet bis zum Umfallen und genau das hat den Unterschied gemacht. Wir hatten keine Wechselmöglichkeit, konnten dies aber mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung ausgleichen.“

Bevor es jedoch für die MTV-Volleyballer am 12.11. in Schwaig um den Bayerischen Pokal geht, steht am kommenden Wochenende noch ein Doppelspieltag in der Regionalliga auf dem Programm. Am Samstag um 20.00 Uhr empfängt man im heimischen Sportzentrum an der Häberlstraße den TSV Zirndorf. Gegner am Sonntag ist dann auswärts in Starnberg der VC Olympia Bayern Kempfenhausen.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 30. Oktober 2006

    

Unterhaching siegt in Düren

Das hatte sich Meisterschafts-Kandidat evivo Düren ganz anders vorgestellt: Der Champions League Teilnehmer verlor sein erstes Bundesliga-Spiel in dieser Saison mit 2:3 gegen den TSV Unterhaching – und das noch vor eigenem Publikum. In der vergangenen Saison war Düren in allen Liga-Heimspielen ungeschlagen geblieben.

In den zwei anderen Samstags-Partien setzten sich die favorisierten Teams durch: Der Moerser SC hatte beim 3:0 beim Zurich Team VC Olympia Berlin leichtes Spiel, die Netzhoppers Königswusterhausen gewannen auch ihre vierte Heimpartie, dieses Mal gegen Mitaufsteiger GSVE Delitzsch.

Am heutigen Sonntag finden noch die Partien Rottenburg – Leipzig und Berlin – Eltmann statt.

Ergebnisse

Zurich Team VCO Berlin   

-

Moerser SC

0:3   

   (23:25 / 20:25 / 19:25)

Netzhoppers KW   

GSVE Delitzsch

3:0   

   (25:22 / 25:22 / 25:23)

evivo Düren   

-

TSV Unterhaching   

2:3   

   (16:25 / 25:18 / 23:25 / 25:20 / 13:15)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 30. Oktober 2006

    

„Nonno“ als Ruhepol auf der Bank!

Die Schläfen färben sich langsam grau, und er wird liebevoll von Giovanni Guidetti „Nonno“ (Großvater) gerufen: Co-Trainer Helmut von Soosten ist in der Tat mit seinen 42 Jahren der „Delegations-Opa“ – eine so junge Delegation hat es noch nie gegeben.

Neben Spielbeobachter Alberto Salomoni, Physiotherapeut Patrick Rißler und Teamarzt Paul Schmeing ist von Soosten der Vierte, der aus der Ära Hee Wan Lee den DVV-Frauen erhalten geblieben ist. Dabei sah es danach zunächst nicht aus, nachdem Lee ging, schien auch das Kapitel von Soosten beendet. Doch Guidetti fragte nach seiner Einstellung, was mit dem ehemaligen Betreuerstab sei und bat von Soosten, weiter zu fungieren. „Natürlich war gut, dass er die Spielerinnen und den Verband kannte. Außerdem hat er mir kein Konzept vorgelegt, wie es vielleicht viele in seiner Position gemacht hätten, sondern hat mich meine Ideen verwirklichen lassen können“, so Guidetti dankbar.

Von Soosten ist seit 2004 als Co-Trainer bei der Frauen-Nationalmannschaft aktiv und erlebte bereits Olympische Spiele und Europameisterschaften. Die WM in Japan ist allerdings bereits seine zweite, denn der Hamburger nahm 1994 als Co-Trainer der Männer-Nationalmannschaft (neben Igor Prielozny) teil und erreichte dort Platz neun, „ein Abschneiden, das ich als gut ansehe, auch wenn es die Öffentlichkeit anders bewertet hat. Denn Neunter muss man erst Mal werden, und wir haben gegen starke Teams wie die USA und Brasilien verloren“, so von Soosten.

Doch natürlich ist von Soosten nicht Berufs-Co-Trainer, sondern lebt noch in einer anderen Welt: Die dreht sich seit 1977 um Volleyball, zunächst in der Jugend, später bei den Senioren als Zuspieler (u.a. 2. Liga in SSF Bonn, Bayer Wuppertal, Eimsbütteler TV und 1. Liga in Odense/Dänemark), dann als Trainer. Dort durchlief er die Stationen Wuppertal (2. Liga/Regionalliga Männer und Jugend), Schwerte (1. Bundesliga Frauen und Jugend), Hamburg (Landestrainer und CVJM, Jugend). Aus dieser Arbeit entstammen heutige Bundesligaspielerinnen wie Johanna Barg, Imke Wedekind und auch eine Nationalspielerin: Margareta Kozuch. 2003 war von Soosten als weiblicher Jugend-Nationaltrainer vorgesehen, dann kam das Engagement doch nicht zustande und „für ein halbes Jahr hatte ich eine Volleyball-Pause“. In dieser Zeit kümmerte er sich vermehrt um seinen Volleyball-Laden, die „Ballsport GmbH“ in Wandsbek, den er seit 1991 als zweites Standbein betreibt.

Nachdem er als Co-Trainer der DVV-Frauen wieder im Geschäft war, wurde der „Naturbursche“ („Ich bin am Wald groß geworden und bin gerne draußen.“) 2005 Chef-Trainer von Frauen-Erstligist TV Fischbek (jetzt NA.Hamburg), „mit dem ich in drei Jahren um die Deutsche Meisterschaft spielen will“, so von Soosten.

Als nunmehr langjähriger Kenner der Frauen-Nationalmannschaft gibt von Soosten einen optimistischen Ausblick auf die WM: „Die Mannschaft ist – so lange ich dabei bin – so gut vorbereitet wie nie. Alles ist unter Giovanni professioneller und moderner geworden. Es ist eine sehr gute Truppe, sowohl das Team, als auch das Drumherum. Wir können mit den besten Teams der Welt mithalten, wie auch die Vorbereitung mit Siegen gegen Brasilien, Polen, Serbien & Montenegro oder die Niderlande gezeigt hat.“

Von Soosten steuert durch die gegnerische Beobachtung während des Spiels, zudem ist er mit Spielbeobachter Alessandro Beltrami online verbunden, wichtige Informationen bei. „Vor allem die Mittelblockerinnen sind oft bei mir, um zu fragen, wann welcher Ball gespielt wird“, so der „Delegations-Methusalem“. Noch wichtiger kann er für die DVV-Frauen jedoch aus einem anderen Grund werden: „Er ist ein guter Gegenpol zu mir, nicht so nervös wie ich, sodass er mich auch beruhigt. Wir sind ein gutes Team, und er ist ein guter Freund. Der erste, den ich in Deutschland traf. Ein netter Mensch und natürlich auch ein guter Trainer“, lobt Guidetti die Ausgeglichenheit und die Eigenschaften seines Co´s.

Smash-Info: Im Altonaer "Kick & Company" gibt es die WM-Spiele auf Großbildleinwand zum Frühstück!

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 30. Oktober 2006

    

DVV-Frauen: Um 12.55 Uhr WM-Boden betreten

12.55 Uhr Ortszeit (4.55 Uhr deutsche Zeit) war es, da betraten die DVV-Frauen weltmeisterschaftliches Terrain: Sapporo, der Vorrundenort der deutschen Mannschaft war erreicht und präsentierte sich bei ca. 11°C in strahlendem Sonnenschein und in den schönsten Herbstfarben. Nahezu zeitgleich landete die Mannschaft der Dominikanischen Republik, am 31. Oktober Auftaktgegner des DVV-Teams (14.00 Uhr Ortszeit, 6.00 Uhr deutsche Zeit, live auf arena).

Nach dem Auschecken ging es per Bus über die Olympia-Straßen von 1972, ehe um 14.18 Uhr das Renaissance Sapporo Hotel erreicht wurde. Auf dem Weg dorthin meldete sich Spielbeobachter Alberto Salomoni aus Kobe, dem Vorrundenort der Gruppe C. Salomoni war mit dem japanischen Schnellzug Shinkansen in das 600 Kilometer entfernte Kobe gefahren. Dort spielen die potenziellen Gegner der Zwischenrunde.

Die anderen deutschen Vorrundengegner aus Mexiko, Russland, China und Aserbaidschan waren schon vorher in der Pracht-Unterkunft (nach deutscher Einstufung sicherlich *****) in Sapporo angekommen. Nach dem Mittagessen hieß es für die Delegationsführung, zur Preliminary Inquiry zu gehen, auf der die ersten Formalitäten mit der FIVB und dem Organisationskomitee abgestimmt wurden. Um 16.45 Uhr verließ der deutsche Bus das Hotel, um zur Trainingshalle abzufahren. Giovanni Guidetti hatte seine Meinung geändert und ließ seine Spielerinnen zunächst bei einer Balleinheit schwitzen. Spielführerin Angelina Grün absolvierte die Einheit ohne Probleme, nachdem sie sich am Vortag eine leichte Knie-Blessur (Patellaspitze) zugezogen hatte. Anschließend fuhr die Delegation noch in die Wettkampfhalle, die sich bereits in spielfähigem Zustand präsentierte und Lust auf Volleyball macht. Dort wartete bereits Peter Juny von der Deutschen Presse Agentur, der erste deutsche Journalist in Japan.

Nach dem 75-minütigem Krafttraining ging es per Bus zurück in das Hotel, lediglich fünf Minuten entfernt. Das Abendessen beschloss den Abend, auf die nächste Videoeinheit zur Dominikanischen Republik wurde verzichtet. Sayonara aus Sapporo/Japan.

Smash-Info: Im Altonaer "Kick & Company" gibt es die WM-Spiele auf Großbildleinwand zum Frühstück!

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Montag, 30. Oktober 2006

  http://de.sports.yahoo.com 

DVV-Team verliert 2:3 gegen Polen

Zum Auftakt der letzten Phase zur Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft hat es für die deutschen Volleyballer eine Niederlage gesetzt. In Darmstadt verlor die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) mit 2:3 (9:25, 20:25, 25:21, 25:20, 13:15) gegen Polen.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 30. Oktober 2006

  www.abendblatt.de 

"Maggi" in Japan

Am Dienstag spielen die deutschen Frauen zum Auftakt gegen die Dominikanische Republik - mit Margareta Kozuch.

Tokio/Hamburg - Heute wird Margareta Kozuch wieder ihre Klamotten in Taschen und Koffer stecken. Die vorletzte Etappe ihrer Weltreise wird die 20 Jahre alte Hamburgerin mit der Volleyball-Nationalmannschaft nach Sapporo führen. Dort schlägt das Team am Dienstag zum Auftakt der WM-Vorrunde gegen die Dominikanische Republik auf. Die Frauen aus der Karibik sind Zehnte der Weltrangliste, die Deutschen 18. Der TV-Sender Arena überträgt live von 5.50 Uhr MEZ an. Christina Benecke (31) ist die zweite Hamburgerin im 12er-Kader.

In den vergangenen Tagen in Tokio hat Margareta Kozuch "wunderschöne Bilder einer anderen Kultur" genossen, die ihr auch nach einer Woche Akklimatisierung "immer noch fremd" erscheint. Mit ihren 1,87 Meter, ihren langen Beinen und ihrer Modelfigur ist sie auch in Japan der Blickfang. Komplimente aber blockt sie ab wie den Volleyball am Netz. Sie errötet leicht. Der Mittelpunkt ist ihre Position nicht. "Maggi", sagt Helmut von Soosten, "stellt stets das Team an erste Stelle, niemals sich selbst." Von Soosten ist Kozuchs Trainer beim Bundesligaklub NA.Hamburg (früher Fischbek). Bei der WM assistiert er dem deutschen Chefcoach Giovanni Guidetti, einem Italiener.

Ihr Talent ist Hamburgs Sportlerin des Jahres nie zu Kopf gestiegen. Das bestandene Abitur gibt ihr in dieser Saison erstmals die Möglichkeit, wie ein Profi zu trainieren - mehr als 20 Stunden in der Woche. 2007 möchte sie nach Italien wechseln, in die beste Frauenliga der Welt. Der Bundestrainer unterstützt ihre Pläne.

Die WM krönt für Margareta Kozuch ein turbulentes Jahr. "In den vergangenen Monaten ist viel auf sie eingestürzt. Sie hat ihre Unbekümmertheit verloren", hat von Soosten beobachtet. Der zurückgetretene polnische Nationaltrainer Andrzej Niemczyk, ein Freund ihres Vaters, hatte sie in die Heimat ihrer Eltern zu locken versucht. Teile ihrer Familie wohnen weiter in Polen, Margareta Kozuch besucht sie oft. Niemczyks Angebot hatte sie im Frühjahr in eine Identitätskrise gestürzt. Den Halt hat sie jetzt wieder gefunden, im bekennenden Spagat zwischen Polen und Deutschland, den beiden Kulturen, die sie geprägt haben. Auf die WM kann sie sich deshalb freuen: "Jedes Spiel dort wird sicher ein Erlebnis für mich werden."

Rainer Grünberg

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Deutschland - Norderstedter Zeitung

 Montag, 30. Oktober 2006

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VCN: Erster Auswärtssieg des Aufsteigers

Das Team von Trainer Thomas Broscheit beweist trotz angespannter Personalsituation seine Zweitliga-Tauglichkeit.

Norderstedt - Endlich: Die Volleyball-Frauenmannschaft des 1. VC Norderstedt hat mit dem 3:1 (19:25, 25:17, 25:13, 25:21)-Erfolg beim VC Parchim ihren ersten Auswärtssieg in der 2. Bundesliga eingefahren. Allerdings musste sich Trainer Thomas Broscheit im vierten Durchgang nach zwei souverän gewonnenen Sätzen plötzlich wieder Sorgen machen.

Beim Zwischenstand von 8:11 hatte er mit dem üblichen T-Zeichen für ein Time-out in Richtung des zweiten Schiedsrichters seine Spielerinnen um sich versammelt. "Da bin ich dann doch etwas lauter geworden und habe meinen Unmut klar geäußert", kommentierte Broscheit seinen Stimmungsausbruch.

Mit viel Energie in der Stimme fragte der Coach seine Spielerinnen, ob sie dieses Spiel wirklich gewinnen wollten. Zu unkonzentriert hatte der Norderstedter Sechser auf dem Feld agiert. Die deutliche Ansprache wirkte wie ein Weckruf, die Mannschaft fing sich wieder und behielt auch im vierten Durchgang die Oberhand.

"Vielleicht muss ich das immer so machen", meinte Thomas Broscheit nach dem Spiel. Doch selbst dem stets engagierten Coach dürfte klar sein, dass eine derartige Moralpredigt auf Dauer ihre Wirkung verliert. Womöglich ist sie in dieser Form künftig aber auch gar nicht nötig.

Schließlich sollte jetzt auch die letzte Spielerin des Aufsteigers verstanden haben, dass der 1. VC Norderstedt in der 2. Bundesliga durchaus mithalten kann und der Klassenerhalt kein großes Wunder wäre. Angst vor der eigenen Courage braucht niemand mehr zu haben.

Der Beweis: Trotz angespannter Personallage kontrollierte die VCN-Crew den Gegner aus Parchim ab dem zweiten Satz klar, zwischenzeitlich wurde sogar ein Klassenunterschied gegen eines der etablierten Teams der 2. Bundesliga deutlich.

Dabei waren die Angreiferinnen Cornelia Nick (Daumenverletzung) und Katrin Salbach (Schulter) nicht einsetzbar. Zum Einwechseln standen nur die angeschlagene Zuspielerin Martina Schwarz und Janina Bettencourt zur Verfügung.

So verzichtete Broscheit auf die Besetzung des Libera-Postens und beorderte Abwehrchefin Christina Flemming erneut auf die Position der Diagonalangreiferin. Kurios genug: Wird in vielen anderen Teams die Libera-Aufgabe eher notgedrungen übernommen, verhält es sich bei Flemming genau umgekehrt.

"Sie möchte so schnell wie möglich wieder die Abwehr organisieren", so der Trainer. Dabei erweist sich die erfahrene Zweitligaspielerin auch am Netz als wichtige Größe. Thomas Broscheit: "Allein schon aus dem Grund, weil sie kaum Fehler macht."

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Montag, 30. Oktober 2006

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Hildesheim protestiert gegen Oststeinbeker Sieg

OSTSTEINBEK - Dem Spielbericht nach haben die Volleyball-Männer des Oststeinbeker SV ihr Zweitbundesliga-Spiel beim MTV Hildesheim mit 3:1 (21:25, 28:26, 25:20, 25:23) gewonnen. Und doch müssen die "Ostbek Cowboys" um die beiden im Kampf um den Meistertitel so wichtigen Zähler noch ein wenig bangen. Grund: Der Gegner hat gegen die Wertung des Spiels Protest eingelegt. Die Niedersachsen glauben, dass ihnen im vierten Satz ein Punkt nicht angerechnet worden ist. Statt 25:23 habe es erst 25:24 für die Stormarner gestanden, das Match sei mithin noch nicht vorbei gewesen.

"Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass die Sache durchkommt", sagte Oststeinbeks Trainer Joachim Müller. Immerhin wird das Anschreiber-Team, das den Spielstand notieren muss, grundsätzlich vom Ausrichter gestellt, in diesem Fall also von den Hildesheimern. "Die werden wohl kaum ihre eigenen Leute benachteiligt haben", so der OSV-Coach, der selbst mitgezählt hatte, das bestehende Ergebnis für korrekt hält und deshalb fest von einem Sieg ausgeht.

Müller: "Damit haben wir es jetzt wieder selbst in der Hand." Die Hildesheimer gehören wie die in der Tabelle auf den zweiten Rang vorgerückten Oststeinbeker zum Favoritenkreis für Meisterschaft und Aufstieg, vielleicht erklärt dies auch das Verhalten des Verlierers.

Nachdem sie vor acht Tagen schon Spitzenreiter VC Bad Dürrenberg/Spergau geschlagen hatten, bezwangen die Stormarner nun also schon wieder einen direkten Konkurrenten.

"Im oberen Tabellendrittel kann jeder jeden schlagen", so Müller. Auch in Hildesheim hatte sich ähnlich wie in der Woche zuvor ein äußerst enges Spiel entwickelt. Dabei kam Zuspieler Timo Timpe erstmals in dieser Saison von Beginn an zum Einsatz, weil Stammspielmacher Sebastian Neufeld mit einem mit doppelten Bänderriss noch mindestens vier Wochen ausfällt.

"Im Training war es zwischen beiden schon sehr eng, deshalb hatte ich bei Timo keine Bedenken", so der Coach. Und Timpe rechtfertigte das in ihn gesetzte Vertrauen. Sicher auch von Vorteil: Diagonalangreifer Gil Ferrer Cutino war ebenfalls wieder einsatzbereit. Und der aus dem kurzen Heimaturlaub zurückgekehrte US-Amerikaner Chris Ahlfeldt erwies sich erneut als wertvolle Unterstützung. Er kam im zweiten Durchgang für Felix Braun in den Mittelblock.

masch

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 30. Oktober 2006

  www.abendblatt.de 

Morgen WM-Start

TOKIO - Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft besiegte im letzten Test vor dem WM-Auftakt gegen die Dominikanische Republik (morgen, 6 Uhr MEZ, Arena) in Sapporo den japanischen Profi-Klub NEC 3:0 (25:17, 25:19, 28:26). Die Hamburgerinnen Margareta Kozuch und Christina Benecke wurden eingesetzt, Kozuch hatte größere Spielanteile.

"Ich rechne nicht damit, am Dienstag in der Startsechs zu stehen", so Benecke. Im Test war Italienprofi Angelina Grün mit einer Knieverletzung ausgewechselt worden. Ihr WM-Einsatz ist nicht gefährdet.

masch

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Deutschland - Reutlinger General-Anzeiger

 Montag, 30. Oktober 2006

  www.gea.de 

TVR: Ernüchterung nach bitterer Klatsche

Aufsteiger Rottenburg verliert auch gegen Leipzig 0:3. Total verkrampft und völlig ideenlos

TÜBINGEN. So steigt der TV Rottenburg sang- und klanglos gleich wieder aus der Volleyball-Bundesliga ab. Total verkrampft, aber auch völlig ideenlos, kassierte der Aufsteiger gegen den ebenfalls um den Klassenverbleib kämpfenden VC Leipzig eine bittere 0:3 (16:25, 20:25, 21:25)-Klatsche.

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Montag, 30. Oktober 2006

  www.westline.de 

USC 2: Rechtzeitig die Kurve bekommen

Münster - Spät, aber rechtzeitig kam der USC Münster 2 zurück gegen den 1.VC Essen-Borbeck. Beim Zweitliga-Trainer Christoph Kesselmeier überwog am Ende die Freude über den 3:2 (20:25, 16:25, 25:21, 25:20, 15:7)-"Pflichtsieg".

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 30. Oktober 2006

  www.nrz.de 

Die "Adler" und das springende Pferd

Bundesligist Moerser SC tat nicht mehr als nötig, um beim VC Olympia Berlin einen klaren 3:0-Erfolg einzufahren. Coach Georg Grozer senior: "Es war ein reiner Arbeitssieg."

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Montag, 30. Oktober 2006

  www.freies-wort.de 

Sonneberg: Kurz, aber schmerzvoll ...

Es dauerte nur 76 Minuten, da war nach einem schwarzer Sonneberger Abend der Machtwechsel in Thüringens Männer-Volleyball vollzogen.

 

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel