News

 Donnerstag, 02. November 2006 

SCC will auch auswärts punkten
Kronshagen: Die Tabellenführung verteidigen!
MTV München will am Spitzenreiter dran bleiben
Serbien & Montenegro Mannschaft der Stunde
Auch Russland mit Problemen gegen Aserbaidschan
Guidetti schwört Team auf die harten Spiele ein
„Atti“ ist wieder da
Bundesliga: Nur zwei Partien am Wochenende
Banck-Lahme und Brink-Abeler-Jurich im Hauptfeld
Volleyball-WM live im Internet
Kleine Euphorie um die Sparkassen-Arena
Aggressiv und dominant
Volleyball-Herren suchen WM-Form
hotVolleys feuern Alexej Sanko
Ausruhen nach dem 3:0 gegen Mexiko
Nur Humann ist für MSC (noch) zu stark

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Deutschland - SCC Berlin-News

 Donnerstag, 02. November 2006

    

SCC will auch auswärts punkten

Zwei aufeinander folgende Heimspiele in der Sömmeringhalle mit zwei klaren 3:0-Siegen gegen Königs Wusterhausen und Eltmann. Mit dieser positiven Tendenz im Rücken reist die Mannschaft des SCC BERLIN am kommenden Samstag zum VC Leipzig (04.11. / 20 Uhr / Ernst-Gruber-Halle).

Nach den Turbulenzen durch die Fusion des VV Leipzig mit dem VC Markranstädt und drei Niederlagen zu Beginn der Saison blickt der VC Leipzig nun auf vier in Folge gewonnene Spiele zurück. Insbesondere der deutliche 3:0-Sieg am vergangenen Sonntag in Rottenburg ist für SCC-Coach Michael Warm ein Zeichen, dass die Sachsen derzeit guten Volleyball spielen. Er allerdings konzentriere sich im Augenblick lediglich auf sein eigenes Team, um weiter intensiv an den Dingen zu arbeiten, die einer Verbesserung bedürfen: „Die Stimmung innerhalb des Teams ist sehr gut. Bis auf Aleksandar Spirovski sind alle gesund und ich hoffe, dass wir aus den letzten beiden Siegen das notwendige Selbstvertrauen mitnehmen, um nun auch die schweren Auswärtshürden in Leipzig und Unterhaching nehmen zu können.“

In Leipzig trifft der SCC auf einen sehr guten Bekannten. Jan „Paule“ Günther hat die Berliner nach sechs gemeinsamen Jahren im Sommer verlassen und beim VC Leipzig die Rolle des Mannschaftskapitäns eingenommen. So steht er seit dieser Saison nur noch während der Sommermonate mit seinem Beachvolleyball-Partner Sebastian Prüsener auf der gleichen Seite des Netzes.

Bevor erst am 03.12. um 16 Uhr der nächste offizielle Heimspieltag des SCC BERLIN gegen den momentanen Tabellendritten aus Wuppertal stattfindet, wird die Mannschaft am 15.11. um 18.30 Uhr vor heimischer Kulisse noch ein Freundschaftsspiel gegen das russische Spitzenteam Lokomotiv Nowosibirsk bestreiten und am 26.11. um 16 Uhr beim TSV Unterhaching zu Gast sein.

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Norddeutschland - TSV Kronshagen-News

 Donnerstag, 02. November 2006

    

Kronshagen: Die Tabellenführung verteidigen!

Das gilt es an diesem Samstag für die 1. Herren des TSVK gegen die Vg WIWA aus Hamburg zu erreichen. Nach zwei Wochen intensiver Trainingsarbeit sollte dies auch im Bereich des Möglichen liegen, wobei auch die Kieler Adler zuletzt gegen WIWA zu Hause in der Gellertstraße patzten.

"WIWA ist kein angenehmer Gegner, mit einer sehr starken Annahme-und Abwehrleistung und wir haben nicht umsonst letzte Saison zweimal über die volle Distanz gehen müssen, um sie zu bezwingen", gibt Mannschaftsführer Morten Klein zu bedenken.

"Das wird ein sehr hartes Stück Arbeit werden und nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung zu schaffen sein", gibt sich auch Trainer Dirk Severloh, der zuletzt mit Platz 5 seiner Beach-Schützlinge Goller/Ludwig beim World Tour-Turnier in Acapulco einen großen Erfolg feiern konnte, eher vorsichtig.

Es wird sich an diesem Wochenende zeigen, ob die derzeitige Tabellenführung nur Ausdruck einer sehr hohen Frühform oder ein Zeichen für konstante Spitzenleistung in Kronshagen ist.

 

 

Süddeutschland - MTV München-News

 Donnerstag, 02. November 2006

    

MTV München will am Spitzenreiter dran bleiben

(tg) Auf die Regionalliga Volleyballer des MTV München warten am kommenden Wochenende gleich zwei Aufgaben. Am Samstag trifft man im heimischen Sportzentrum an der Häberlstraße um 20.00 Uhr auf den TSV Zirndorf. Sonntags schlägt man auswärts auf beim VCO Bayern Kempfenhausen.

Nachdem man sich am vergangenen Wochenende beim Oberbayerischen Pokalfinale in Mühldorf  unter anderem mit einem Sieg gegen den Zweitligisten TSV Grafing das Ticket für das Bayerische Pokalfinale sichern konnte, steht am kommenden Wochenende wieder der Ligaauftakt für die Volleyballer des MTV München auf dem Programm. Die Personalsituation entspannt sich langsam wieder. Es sind zwar noch einige Spieler angeschlagen und noch nicht wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte, doch kann man zumindest wieder mit dem fast kompletten Kader antreten.

Am Samstag empfängt man in eigener Halle den TSV Zirndorf. Viel vorgenommen hatte man sich auf Zirndorfer Seite für diese Saison mit dem Ziel im oberen Drittel der Regionalliga mitzuspielen, doch die Mittelfranken sind mäßig aus den Startlöchern gekommen und stehen mit 4:8 Punkten im Moment auf dem achten Platz der Tabelle. Von der Papierform sollte das Spiel also eine klare Sache für die Münchner werden. Doch MTV-Trainer Tom Gailer warnt: „In den letzten Jahren haben wir fast immer schlecht ausgeschaut gegen Zirndorf genau wie beim Vorbereitungsturnier in Schwaig. Wir müssen schon eine gute Leistung bieten und vor allem mit einer ähnlichen Einstellung wie in der vergangenen Woche im Pokal antreten um zu gewinnen.“  Auf MTV Seite hofft jedoch, dass man mit Unterstützung der Fans gegen den TSV Zirndorf, der mannschaftlich geschlossen und mit Michael Schreiber ihren überragenden Mann hat, weiter seine weiße Weste zu Hause behält.

Gegner am Sonntag ist dann der VC Olympia Kempfenhausen, der identisch mit der Jugend-Auswahl des Bayerischen Volleyball-Verbandes ist. Die jungen Talente sammeln Spielpraxis in der Regionalliga und können nicht absteigen, jedoch werden ihre Spiele normal gewertet. Die Kempfenhausener stehen im Moment mit erst einem gewonnen Satz auf dem letzten Platz der Tabelle, konnten sich aber schon bei einigen Mannschaften Respekt verschaffen. Das Hinspiel sicherte sich der MTV München im ersten Saisonspiel deutlich mit 3-0, doch am kommenden Wochenende kann man ein deutlich engeres Spiel erwarten. Durch tägliches Training im Internat haben sich die Kempfenhausener schon deutlich verbessert und treten auch viel eingespielter auf und werden versuchen den MTV ein bißchen zu ärgern.  „Ich bin sehr froh, dass wir gegen Kempfenhausen schon zweimal so früh in der Saison spielen. Die Jungs entwickeln sich so schnell weiter und werden von Woche zu Woche besser. Trotzdem darf es am Sonntag kein anderes Ergebnis als 3-0 geben und ich hoffe, dass ich der ganzen Mannschaft Spielpraxis geben kann.“, stellt MTV Trainer Tom Gailer klar.

Mit zwei Siegen am kommenden Wochenende könnte der MTV München weiter am an diesem Wochenende spielfreien Spitzenreiter DJK Würmtal dran bleiben und weiter ein Wort mit um die Meisterschaft reden.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 02. November 2006

    

Serbien & Montenegro Mannschaft der Stunde

USA und Polen siegen in Fünf-Satz-Spielen

Die Mannschaft von Serbien & Montenegro ist die Überraschungsmannschaft der ersten beiden Spieltage der WM in Japan. Das Team, welches in der WM-Vorbereitung drei Mal gegen die deutsche Mannschaft unterlag, besiegte einen Tag nach dem 3:1-Erfolg über Weltmeister Italien auch den zweiten Gruppenfavoriten Kuba mit 3:1. „Serbien & Montenegro ist damit aufgrund der weiteren Gegner sicher in der zweiten Runde und nun ein Halbfinal-Kandidat, weil in der Zwischenrunde lauter machbare Aufgaben auf sie warten“, meinte Bundestrainer Giovanni Guidetti.

Vom Halbfinale träumen auch die Teams aus Polen und den USA: Beide siegten am zweiten Spieltag 3:2 gegen Südkorea (POL) bzw. die Niederlande (USA). Dabei steckte die USA auch die Aufholjagd der Niederlande weg, die einen 0:2-Satzrückstand aufholten. Beim Stand von 7:7 im fünften Satz sahen die Zuschauer in Kobe dann eine Rarität im Spitzenbereich: Die USA machte acht Punkte am Stück und ließ die Niederländerinnen bedröppelt vom Feld schleichen.

In Tokio atmeten 7.300 Zuschauer auf: Gastgeber Japan bezwang den großen Außenseiter Costa Rica souverän mit 3:0 und erlitt nicht die zweite Schmach nach der sensationellen 1:3-Niederlage gegen Taiwan vom Vortag.

Ergebnisse

Pool A
TPE - KEN 3:0 (25-13, 25-9, 29-27)
POL – KOR 3:2 (25-21, 23-25, 26-24, 23-25, 15-12)
CRC – JPN 0:3 (9-25, 11-25, 14-25)
Pool B
RUS – AZE 3:1 (25-19, 25-21, 19-25, 25-20)
GER – MEX 3:0 (25-18, 25-21, 25-19)
CHN – DOM 3:0 (25-19, 25-17, 25-23)
Pool C
BRA – KAZ 3:0 (25-17, 25-13, 25-16)
PUR – CMR 3:0 (25-17, 25-23, 25-20)
USA – NED 3:2 (25-19 25-22, 27-29, 20-25, 15-7)
Pool D
TUR – EGY 3:0 (25-11, 25-13, 25-8)
CUB – SCG 1:3 (22-25, 25-22, 20-25, 23-25)
ITA – PER 3:0 (25-15, 25-16, 25-14)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 02. November 2006

    

Auch Russland mit Problemen gegen Aserbaidschan

China fügt Dominikanische Republik zweite Niederlage bei

In den beiden anderen Partien der „deutschen Gruppe“ in Sapporo setzten sich die Favoriten aus Russland und China durch: Der Olympia-Zweite Russland und Mitfavorit bei der WM hatte allerdings – wie auch China tags zuvor – seine Probleme mit dem EM-Vierten Aserbaidschan, und gewann am Ende 3:1 (25-19, 25-21, 19-25, 25-20). Olympiasieger China fügte der Dominikanischen Republik beim 3:0 (25-19, 25-17, 25-23) die zweite Niederlage bei und ist ebenfalls noch ungeschlagen.

Nach einem souveränen Auftaktsatz, als die russischen Riesen ihr Gegnerinnen von Beginn an mit ihrer athletischen Überlegenheit in Block und Angriff beeindruckten, kam die Mannschaft um „Punktmaschine“ Natalya Mammadova immer besser ins Spiel. Im zweiten Satz deutete sich bereits ein anderer Spielverlauf an, als Aserbaidschan zum 21-21 ausgleichen konnte. Doch drei Blockpunkte in Folge retteten die russische Mannschaft. Im dritten Satz war es dann aber passiert: Aserbaidschan ging früh in Führung und verdiente sich den Satz durch eine starke Leistung in allen Elementen. Die russischen Spielerinnen zeigten ihrerseits erste Schwächen – Hoffnung für alle anderen Teams in Sapporo und bei der WM. Im vierten Satz war es vor allem Russlands Alleskönnerin Lioubov Sokolova, die ihre Kolleginnen mitriss und für den 3:1-Sieg sorgte.

Olympiasieger China setzte sich mit seiner Mixtur aus Technik und Athletik gegen die sprunggewaltigen und schlagstarken Dominikanerinnen durch und ließ nichts anbrennen. Auch im zweiten Satz, als der Außenseiter mit 8-4 in Führung ging, blieben die Chinesinnen ruhig und punkteten von da an konsequent aus der Annahme und zielstrebig aus der Block- und Feldabwehr, kurze Zeit später hieß es 16-12. Auch wenn sich die Spielerinnen der Dominikanischen Republik besser als im Auftaktspiel gegen Deutschland präsentierten und oftmals ihre wuchtigen Angriffe im Feld versenkten, scheiterten sie letztlich an ihren technischen Schwächen. Diese nutzten die Chinesinnen eiskalt und stehen wie Russland und die DVV-Auswahl nach zwei Spieltagen ungeschlagen an der Tabellenspitze. Pech für die Dominikanische Republik: Zuspielerin Gonzalez Sanchez schied im ersten Satz mit einem Fingerbruch aus.

Aktuelle Tabelle der Gruppe B
1. RUS – 4 Punkte – 6:1-Sätze – 1,48 Ballpunkte-Quotient
2. GER – 4 Punkte – 6:0-Sätze – 1,33 Ballpunkte-Quotient
3. CHN – 4 Punkte – 6:1-Sätze – 1,19 Ballpunkte-Quotient
4. AZE – 2 Punkte – 2:6-Sätze
5. DOM – 2 Punkte – 0:6-Sätze
6. MEX – 2 Punkte – 0:6-Sätze

* Bei Punktgleichheit entscheidet bei der FIVB der Ballpunkte-Quotient und nicht der Satzquotient

Smash-Info: Im Altonaer "Kick & Company" gibt es die WM-Spiele auf Großbildleinwand zum Frühstück!

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 02. November 2006

    

Guidetti schwört Team auf die harten Spiele ein

Es war kurz nach 20.00 Uhr auf dem Flur des Renaissance Hotels Sapporo. Die deutschen Frauen hörten gebannt ihrem Chef, Nationaltrainer Giovanni Guidetti, zu: „Wir haben die Chance, gegen Russland, Aserbaidschan und China zu gewinnen. Dann müssen aber alle Spielerinnen 100 Prozent bringen, 80 Prozent reichen nicht. Und von heute an, müssen wir daran glauben, dass wir sie schlagen können.“

Die volle Konzentration gilt zunächst Russland, nächster Gruppen-Gegner am 3. November (16.00 Uhr Ortszeit, 8.00 Uhr deutsche Zeit, live auf arena). Der Olympia-Zweite von Athen ist für Guidetti „neben Brasilien der Top-Favorit bei der WM.“ Vor allem die Athletik beeindruckt: Zwei Spielerinnen messen über zwei Meter, fünf sind 1,90 Meter oder größer. Mit Lioubov Sokolova haben sie die vielleicht kompletteste Volleyballerin der Welt in ihrer Mannschaft. Dennoch haben die Russinnen zuletzt nicht die besten Erfahrungen mit der deutschen Mannschaft gemacht, einige der letzten Partien waren hart umkämpft oder gingen gar verloren. „Die haben Respekt vor uns und unserem Kampfgeist“, hat Guidetti aus dem italienischen Umfeld der Russen vernommen. Auch bei den Russen hat mit Giovanni Caprara ein Italiener das Sagen und brachte einen italienischen Betreuerstab mit. „Wichtig ist, dass wir nicht in Ehrfurcht erstarren. Das haben Mexiko und Aserbaidschan am Anfang des Spiels gemacht“, referiert der Bundestrainer seinen Spielerinnen.

Während die Spielerinnen den Abend und den Vormittag frei bekamen, setzten sich Guidetti, Co-Trainer Helmut von Soosten und Spielbeobachter Alessandro Beltrami an die Computer. Es galt, Russland zu analysieren. „Wir haben so viele Spiele von ihnen auf Video, wir müssen erst Mal gucken, welche wir nehmen“, stöhnt der Bundestrainer. Sicher bei der Auswertung wären die Spiele gegen Brasilien (Grand Prix Finale, 1:3), gegen die Türkei (bei der Grand Prix Qualifikation, 2:3) und gegen Aserbaidschan (WM, 3:1). „Ich werde mir jeden Angriff und die Angriffsrichtungen angucken“, so Guidetti, der weiß, dass gegen Russland der Block und die Feldabwehr funktionieren muss.

Die Spielerinnen genossen derweil ihren freien Abend und träumten vielleicht schon von einem Sieg gegen Russland.

Smash-Info: Im Altonaer "Kick & Company" gibt es die WM-Spiele auf Großbildleinwand zum Frühstück!

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 02. November 2006

    

„Atti“ ist wieder da

Atika Bouagaa ist die Gute-Laune-Frau in der Mannschaft

Sie ist die Stimmungskanone der Mannschaft und immer gut drauf: Atika „Atti“ Bouagaa (24 Jahre, USC Münster) ist nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Sylvia Roll noch wichtiger für die DVV-Auswahl geworden und bestätigte dies bereits in den ersten beiden WM-Spielen.

Dass sie überhaupt bei der WM in Japan dabei ist, daran hat sie selber nicht so recht geglaubt: „Als im Mai die Vorbereitung der Nationalmannschaft los ging, habe ich nicht damit gerechnet, jetzt hier dabei zu sein. Ich hatte andere Ziele.“ Die waren ganz profan, aber für Leistungssportler essentiell: Sie wollte einfach nur gesund werden. Ein langer Leidensweg liegt hinter ihr, vor allem ein Ermüdungsbruch im Schienbein legte sie längere Zeit auf Eis. „Ich habe ganz langsam wieder angefangen. Einen Tag mit Springen, dann wieder Pause usw. Jetzt mach ich alles voll mit, toi, toi, toi“, sagt die in Offenburg geborene Bouagaa lachend. Ihre sportliche Wiedergeburt sei auch ein Verdienst ihres Vereins USC Münster, „sie haben von vorneherein gesagt, sie geben mir Zeit und unterstützen mich“, so Bouagaa.

Bouagaa ist in Japan eine von sechs deutschen Spielerinnen mit WM-Erfahrung. Bereits 2002 stand sie bei der WM in Deutschland im Kader, „ich kam in dem Jahr frisch zur Nationalmannschaft und war froh, überhaupt dabei zu sein. Damals hatte ich nur einige Kurzeinsätze“, erinnert sich „Bagga“, wie sie vom japanischen Hallensprecher stets angekündigt wird (und lautes Gelächter bei den deutschen Spielerinnen auslöst). Jetzt ist ihr Standing ein anderes: In den ersten beiden Partien gegen die Dominikanische Republik und Mexiko war sie in der Startformation und bestätigte das Vertrauen mit guten Leistungen. „Ich bin natürlich erfahrener geworden und habe die WM herbei gesehnt. Endlich geht es um etwas, zuletzt hatten wir nur Freundschaftsspiele, das ist natürlich etwas ganz anderes.“ Bundestrainer Giovanni Guidetti ist von Bouagaa vollauf überzeugt: "Sie kann wegen ihrer Schnelligkeit und Power eine der besten Angreiferinnen in der Welt sein, wenn sie an sich glaubt.“

Dass „Atti“ als Profi im Volleyball aktiv ist, war so klar nicht: Bouagaa kommt aus einem religiösen, muslimischen Elternhaus (Tunesien) „und meine Mutter hatte anfangs schon ihre Probleme damit, dass ich als 15-/16-Jährige aus dem Haus gehen sollte. Doch vor allem mein Bruder Musim hat meine Mutter überzeugt, und mittlerweile steht sie hinter mir und ist auch stolz auf mich“, weiß Bouagaa zu berichten, die vor ihrer Volleyball-Karriere auch ihr Talent im Fußball, Baseball, Tennis, Badminton und Weitsprung zeigte.
Vorzeigen will Bouagaa demnächst auch der DOSB, denn die Nationalspielerin ist in diesem Jahr zur Integrationsbotschafterin gewählt worden. Neben ihr sind dies nur noch Trampolin-Olympiasiegerin Anna Dogonadze und die Karateka Ebru Shikh Ahmad. „Weil ich bei den bisherigen Meetings aufgrund von Lehrgängen und der WM nicht dabei sein konnte, weiß ich gar nicht, was ich für genaue Aufgaben habe. Stichwörter sind aber ,Integration durch Sport’ oder ,Ausländer in der Schule’. Ich freue mich und fühle mich geehrt“, sagt Bouagaa.

Bei der deutschen Nationalmannschaft weiß Bouagaa genau, was sie für Aufgaben hat: Annahme nach vorne schieben, Druck mit dem Aufschlag machen und Angriffe versenken. Physiotherapeut Patrick „Pecke“ Rißler sieht in ihr noch mehr: „Sie ist der lustige Vogel in der Mannschaft und verbreitet stets gute Laune. Sie ist immer für ein Späßchen zu haben und meine „Mäusewade“ (wegen ihrer dünnen Waden).“ Auch WM-Zimmergenossin Birgit Thumm bestätigt diese Einschätzung und ergänzt: „Sie ist ein lustiger Mensch und sehr positiv eingestellt. Zudem ist sie sehr mitteilungsfähig…“

Dass Bouagaa in Japan so glänzt, hat auch einen anderen Grund: Im Land des Karaoke muss sich die Hobbysängerin einfach wohl fühlen. „Ich habe zu Hause eine Karaoke-Maschine“, lacht sie. Wen wundert´s, dass sie bei einer Mannschaftssitzung die Erste war, die loslegte.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 02. November 2006

    

Bundesliga: Nur zwei Partien am Wochenende

Aufgrund der WM-Vorbereitung der Nationalmannschaft finden am kommenden Wochenende nur zwei Bundesligaspiele statt.
In Leipzig steigt am Samstag das mit Spannung erwartete Duell zwischen dem VC Leipzig und dem SCC Berlin. Die Hauptstädter wollen nach zwei klaren Heimsiegen auch auswärts punkten, um auf Tuchfühlung zur Spitze zu bleiben. Doch auch der Gastgeber präsentiert sich derzeit in blendender Verfassung. Seit vier Spielen ist der VC ungeschlagen und befindet sich im gesicherten Mittelfeld der Tabelle.

Der TSV Unterhaching gastiert ebenfalls am Samstag bei der SG Eschenbacher Eltmann. Die Bayern sorgten mit dem 3:2 Auswärtserfolg in Düren vergangene Woche für eine Überraschung. Eltmann, das zuletzt gegen die drei Topteams aus Friedrichshafen, Düren und Berlin chancenlos blieb, wird mit aller Macht versuchen, wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.

Die Ansetzungen
04.11.2006 um 20:00 Uhr: VC Leipzig - SCC Berlin
04.11.2006 um 19:30 Uhr: SG Eschenbacher Eltmann - TSV Unterhaching

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 02. November 2006

    

Banck-Lahme und Brink-Abeler-Jurich im Hauptfeld

Beim abschließenden Turnier der diesjährigen Beach World Tour stehen neben Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich auch Geeske Banck und Susanne Lahme im Hauptfeld.

Das Duo Banck-Lahme konnte sich nach einem Freilos in der ersten Qualifikationsrunde mit 2:0 (25-23, 21-17) gegen das dänische Nationalteam Larsen-Andreasen durchsetzen und somit einen Startplatz erspielen. Die Münsteranerinnen Brink-Abeler-Jurich sind, aufgrund der über die ganze Saison hinweg erspielten Ranglistenpunkte, automatisch im Hauptfeld gesetzt.

In dieser komfortablen Situation befinden sich Katrin Holtwick und Ilka Semmler leider nicht. Nach dem Aus in der „Country Quota“ vergangene Woche in Acapulco scheiterten die beiden nach einem deutlichen 2:0 Sieg über Poh Hong-Teck Hua am japanischen Duo Kusuhara-Teru Saiki knapp.

Die deutschen Hoffnungen ruhen nun auf Brink-Abeler-Jurich und Banck-Lahme.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Donnerstag, 02. November 2006

   www.volleyballer.de 

Volleyball-WM live im Internet

Wieviele Volleyball-Fans würden gerne vor der Arbeit noch früher aufstehen um eines der deutschen Spielen live sehen zu können. Live? Sie wollen es überhaupt sehen! Die TV-Rechte in Deutschland liegen bei arena.tv, dies ist jedoch nur gegen Gebühr (ähnlich Premiere) zu empfangen und speziellen Endgeräten möglich. Doch es gibt Abhilfe!

Chinesische TV-Sender kaufen viele TV-Rechte für Ihren Markt (Volleyball, Fussball u.v.m.) und senden die Übertragungen live und komplett im Internet als LiveStream. So auch einige Begegnungen der deutschen Mannschaft in Japan bei der Volleyballweltmeisterschaft.

Doch was wird benötigt. Neben einer guten Internetverbindung (DSL1000 aufwärts) wird eine spezielle Software benötigt. Eine Liste finden Sie unter http://www.chip.de/artikel/c1_artikel_19199175.html

Meine Empfehlung hierbei ist TVAnts. Es ist schnell installiert und Englischsprachig. Die Datenübertragung ist akzeptabel und fast ruckelfrei. Der für Volleyball interessante Kanal ist CCTV5. Dieser Überträgt z.Bsp. Deutschland-Russland
Einziges Manko ist der TV-Plan; Dieser ist nur auf einigen Seiten auf Chinesisch verfügbar. Auf www.tvmix.net und p2ptv-guide.50webs.com gibt es jedoch einige Highlights auch auf Englisch zum nachlesen.

Bei der Recherche habe ich auch noch einige Schmankerl gefunden: Die Demo-TV Version (auch Online-TV Streaming) von p2ptv-guide.50webs.com bietet zum Einen CCTV5, als auch einen niederländischen Volleyball"sender", welcher einige Informationen zum OranjeTeam darbietet. Das Programm ist auch für Anwender geeignet, die nichts installieren wollen. Es muss lediglich die tv-player_demo.exe gestartet werden und dann rechts der Sender ausgewählt werden.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Donnerstag, 02. November 2006

   www.volleyball-bundesliga.de 

Kleine Euphorie um die Sparkassen-Arena

(tem) Das Geheimnis ist gelüftet: Die Sparkasse hildesheim hat für zunächst fünf Jahre die Namensrechte an der Sporthalle Pappelallee erworben. Mit der künftigen Sparkassen-Arena will das Kreditinstitut ein positives Zeichen für den Sport und Aufschwung in Hildesheim setzen.

"Willkommen in der Sparkassen-Arena Hildesheim zum Volleyball-Bundesliga-Spiel TEAM 48 Hildesheim gegen ...", so in etwa dürfte es künftig in den Medien heißen, wenn aus Hildesheim berichtet wird. Werbung und Nutzung für eigene Veranstaltungen, das ist einer der Punkte, auf die die Verantwortlichen der Sparkasse Hildesheim mit der Arena setzen.

Für den Vorstandsvorsitzenden Peter Block ist das aber nur einer von drei Gründen als Namensgeber aufzutreten. Im Vordergrund stehe das Stichwort Sport. Der habe eine wichtige gesellschaftspolitische Funktion und Bedeutung, stehe für Prävention, Emotion und bringe Menschen zusammen.

Zudem unterstütze die Sparkasse damit ihren Träger, die Stadt. Dank des Engagements der Sparkasse verfüge Hildesheim künftig über eine funktionsfähige, attraktive Halle für den Breiten-, Schul- und Spitzensport, erklärt Block. Dieser Dreiklang sei insgesamt eine runde Sache und bilde damit einen guten Abschluss des Jahres zum 175-jährigen Jubiläum der Sparkasse.

Über die Höhe des finanziellen Engagements haben alle Seiten Stillschweigen vereinbart. Absolute Diskretion sei in diesen Sachen üblich, betont Investor Delf Neumann beim Pressegespräch. Mit dem Umbau der alten Halle Pappelallee in die attraktive Sparkassen-Arena sei ein Stück "kleine Euphorie" für Hildesheim verbunden. Das spüre er immer wieder in der Zusammenarbeit mit den meist hiesigen Handwerkern, aber auch in der Sportszene, der Wirtschaft dieser Region und bei Sponsoren.

So sei es ihm gelungen, sieben der acht Tribünen an Namensgeber zu vermarkten. Vorab nennt Neumann Coca-Cola und Krombacher. Andere Namen folgen, wenn alles unter Dach und Fach sei. Der besondere Coup des Investors: "Es handelt sich dabei bis auf eine Ausnahme um überregionale Unternehmen, die sich als Sponsoren ansonsten nie in Hildesheim finanziell engagiert hätten."

Der doppelte Effekt: Den Sportvereine und Kulturschaffenden gehe damit keine Sponsorengeld hiesiger Firmen verloren. Neumann: "Es fließt damit zusätzlich Geld in unsere Stadt."

Der weitere Vorteil: Sogar veranstaltungsmäßig erfolgreiche Hallen in Deutschland arbeiteten defizitär. Neumann: "Ich habe das ehrgeizige Ziel, mit der Sparkassen-Arena eine schwarze Zahl zu schreiben." Der Investor betont, dass er das Großprojekt zudem ohne öffentliche Zuschüsse realisiere.

Das finanzielle Engagement der Sparkasse und der anderen Sponsoren sichere damit auf Dauer den Bestand der Halle. Der Breiten-, Schul- und Spitzensport erhalte angesichts der hervorragenden Bedingungen und der Planungssicherheit wichtige Impulse.

Das unterstreichen auch Jürgen Twardzik und Michael Senft vom Sparkassenvorstand. Das Sponsoring der Sparkasse und überregionaler Firmen sichere das Investment für die Halle, bringe zusätzliches Geld von Außen in die Stadt und sichere den Vereinen Sponsorengelder hiesiger Firmen. Senft: "Ein wirklich hervorragendes Konzept." Twardzik: "So ziemlich einzigartig in Deutschland. Geld, das sonst nicht in Hildesheim eingesetzt würde, fließt in unsere Stadt. Wirklich gut."

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Donnerstag, 02. November 2006

   www.nrz.de 

Aggressiv und dominant

Trainer Guidetti erklärt seine Frauen-Auswahl, die mit zwei Siegen in die WM startet, zu einem Weltklasseteam.

SAPORRO. Der Mensch lässt sich aus den merkwürdigsten Motiven dazu inspirieren, besondere Taten zu vollbringen.

 

 

Deutschland - Sat1.de

 Donnerstag, 02. November 2006

   www.sat1.de 

Volleyball-Herren suchen WM-Form

Gut zwei Wochen vor Beginn der Weltmeisterschaft in Japan zeigen die deutschen Volleyball-Männer trotz einer weiteren Niederlage ansteigende Form. Die Auswahl von Bundestrainer Stelian Moculescu verlor am Dienstag in Wuppertal auch das zweite Spiel gegen Polen.

 

 

Österreich - Kurier.at

 Donnerstag, 02. November 2006

   www.kurier.at 

hotVolleys feuern Alexej Sanko

Da der Volleyballer nach seiner Einbürgerung nicht für das Nationalteam spielen will, wird er von seinem Verein fristlos entlassen.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Donnerstag, 02. November 2006

   www.abendblatt.de 

Ausruhen nach dem 3:0 gegen Mexiko

SAPPORO/HAMBURG - Die deutschen Volleyballfrauen haben mit dem 3:0 (25:18, 25:21, 25:19) über Außenseiter Mexiko im zweiten Spiel der WM-Vorrunde im japanischen Sapporo ihre Pflicht erfüllt und den zweiten Sieg erschmettert. "Jetzt freuen wir uns darauf, einmal ausschlafen zu dürfen", sagte Mittelblockerin Christina Benecke (32; NA Hamburg), die im ersten und dritten Durchgang von Bundestrainer Giovanni Guidetti eingesetzt wurde. Am spielfreien heutigen Donnerstag kommt der Weckruf im Hotel erst um neun statt wie gewöhnlich um 7.30 Uhr.

Den halben freien Tag wird nicht nur Benecke zum Entspannen nutzen. "Sightseeing ist zu anstrengend", sagt die Hamburgerin. Denn schon am Nachmittag beginnt die Vorbereitung auf das Freitagsspiel gegen den Weltranglistendritten Russland (8 Uhr MEZ, Arena live). "Wir haben Respekt, aber die Russinnen mit ihrer geradlinigen Spielweise liegen uns mehr als die Chinesinnen", sagt Benecke. Auf den Weltranglistenersten und Olympiasieger treffen die deutschen Frauen am Sonntag, am Sonnabend heißt der Gegner Aserbaidschan.

"Das wird unser Schlüsselspiel für die angestrebte WM-Platzierung unter den ersten acht", meint die Mittelblockerin. Die ehemalige Sowjetrepublik hatte gegen China und Russland jeweils einen Satz gewonnen. Mindestens einen Sieg braucht die DVV-Auswahl noch, um in die Zwischenrunde einziehen zu können.

Gegen Mexiko gab Guidetti jeder Spielerin Matchpraxis. "Ich brauche alle in diesem Turnier", betonte der Italiener. "Es gibt hier auch keine Sozialwechsel", weiß Routinier Benecke. Gegen die Mexikanerinnen reichte der deutschen Auswahl eine durchschnittliche Leistung.

Mannschaftsführerin Angelina Grün war mit 17 Punkten einmal mehr beste Punktsammlerin. Die zweite Hamburgerin Margareta Kozuch (20) war mit sieben Zählern erfolgreichste Einwechselspielerin.

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Smash-Info: Im Altonaer "Kick & Company" gibt es die WM-Spiele auf Großbildleinwand zum Frühstück!

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Donnerstag, 02. November 2006

   www.nrz.de 

Nur Humann ist für MSC (noch) zu stark

Moerser A-Jugend steuert in der NRW-Liga auf Erfolgskurs und will sich wieder für die DM qualifizieren.

Mit drei Siegen und einer Niederlage startete die Volleyball-A-Jugend des Moerser SC in der NRW-Liga, der höchsten Spielklasse im westdeutschen Volleyball-Verband.

 

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel