News

 Samstag, 04. November 2006 

Schwerte: Über Spielausgang im Web spekulieren
Interview mit Jochen Schöps
Schrecksekunde für Atika Bouagaa
Zum Saisonabschluss Platz neun
DVV-Frauen: 1:3 gegen Russland
Aserbaidschan mit erstem Sieg
Taiwan bleibt ungeschlagen
Atika Bouagaa: Knochen sind heil geblieben
Vier-Nationen-Turnier in Paris letzter Test
Platz 9 für deutsche Frauen zum Saisonabschluss
Der „Paule“ will es allen zeigen
Wuppertal: Moculescu - "Können wir wiederholen"
Deutsche Frauen staunen über Russland
OSV bangt um Punkte aus Hildesheim
1. VCN: Heimspiel mit Mini-Kader
VC-Männer empfangen den USV

November 2006

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Deutschland - VC Schwerte 02-News

 Samstag, 04. November 2006

    

Schwerte: Über Spielausgang im Web spekulieren

Nach dem ersten Saisonsieg gegen die Warendorfer SU trifft das aufstrebende Team des VC Schwerte 02 am kommenden Samstag auf Alemannia Aachen.

Kein leichter Gegner für die Schwerterinnen, immerhin steht Aachen zur Zeit auf dem zweiten Tabellenplatz der 2. Volleyball-Bundesliga. „Aachen ist ein starkes Team, dass in die 1. Liga will. Wir werden uns aber so teuer wie möglich verkaufen, die werden nicht einfach die Punkte mitnehmen können.“, verspricht Trainer Thomas Schmidt.

Die Schwerterinnen werden am Samstag Abend ab 19:30 Uhr in Halle Nord-West kämpfen und hoffen natürlich weiterhin auf die Unterstützung der Schwerter Fans. Beim letzten Heimspiel kamen rund 350 Zuschauer in die Sporthalle, diesmal rechnen die Spieltag-Organisatoren sogar noch mit ein paar Volleyball-Begeisterten mehr. „Wir gehen davon aus, dass Aachen einige Fans mitbringt.“, meint Jürgen Klin, Vorsitzender des VC Schwerte 02. Sollte er Recht haben, ist die Unterstützung durch die eigenen Zuschauer für das Schwerter Team umso wichtiger.

Damit alle Fans auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen, wird wieder ab 19:00 Uhr ein Rahmenprogramm in Sporthalle Nord-West stattfinden.

Schon jetzt können sich die Fans auf der Internetseite mit Hintergrundinformationen versorgen oder im neu eingerichtetem Diskussionsforum über den Spielausgang spekulieren. Neu auf der VCS-Homepage ist auch die Galerie, in der neben Fotos auch Video- und Audioinformationen angeboten werden.

Matthias Hierweck

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Samstag, 04. November 2006

    

Interview mit Jochen Schöps

Zurück bei der Nationalmannschaft, wie fühlst Du Dich?
Jochen Schöps: Bislang fühle ich mich sehr gut. Ich bin froh, dass ich wieder fit bin und voll mittrainieren und mitspielen kann.

Was für ein Gefühl ist es, nach der Verletzung wieder in der Nationalmannschaft zu sein?
Jochen Schöps: Zum einen bin ich sehr erleichtert, da es zwischenzeitlich ja fraglich war, ob ich die WM in Japan überhaupt spielen kann. Der Fuß macht keinerlei Probleme und ich denke, dass ich in den beiden Testspielen gegen Polen schon wieder ganz gut gespielt habe.

Wie beurteilst Du die Spiele gegen Polen?
Jochen Schöps: Wir haben zwei Mal knapp verloren, jedoch immer ganz gut gespielt. Ich denke, auf diesen Leistungen können wir aufbauen, zumal auch Simon Tischer beim zweiten Spiel verletzungsbedingt gefehlt hat. Unser Ziel ist, in Japan eine super WM zu spielen und dafür werden wir alles in die Wagschale werfen.

Blicken wir zurück auf den Moment, als Du Dich in der Saison - Vorbereitung verletzt hast. Hattest Du  Angst um deine Karriere?
Jochen Schöps: Um die Karriere im Ganzen hatte ich keine große Angst. Allerdings wird man schon sehr nachdenklich, wenn es die dritte Verletzung am linken Sprunggelenk ist. Doch Sport ist nun mal Sport und Verletzungen passieren immer wieder. Meine Intention war und ist es, nach Verletzungen immer so schnell wie möglich fit zu werden und dafür auch zu arbeiten.

Die Reha ist besser und schneller verlaufen als erwartet.
Jochen Schöps: Ja, die Reha verlief sehr gut. Die Heilungsprozesse und der Kraftaufbau waren überraschend schnell. Damit hatten selbst die Ärzte nicht gerechnet. Wenn ich heute zurückblicke bin darüber natürlich sehr froh, denn nur dadurch bin ich jetzt wieder in der Nationalmannschaft.

Kommen wir zum VfB. Ihr habt bislang eine überragende Saison gespielt? Wie ist Dein Eindruck vom neuen VfB - Team, auch wenn Du selbst noch nicht mit der Mannschaft gespielt hast?
Jochen Schöps: Ich denke, dass das neue Team wieder sehr stark ist, und dass wir fast nahtlos an die Leistungen der letzten Saison anknüpfen können. Die Neuzugänge haben auf jeden Fall das gleiche spielerische Potential wie die Neuen in den vergangenen Jahren. Unser Ziel ist ganz klar wieder Deutscher Meister zu werden. In der Champions League müssen wir abwarten was noch alles passiert, doch mit dem Blick auf den dritten Platz in der Gruppe  haben wir eine ganz gute Ausgangsposition.

Gibt es ganz besondere Charaktere wie Alexis Valido, der den Verein in Richtung Tours verlassen hat, im neuen Team?
Jochen Schöps: Alexis war der Zuschauerliebling. Die Stelle des Zuschauerlieblings zu ersetzten ist sehr schwer. Mein Eindruck ist, dass Jiri Polanski nicht nur sportlich das Zeug hat, ihn zu ersetzen, sondern dass er Alexis auch in vielen Bereichen sehr ähnlich ist. Er geht auf die Fans zu und versucht sie am Spiel teilhaben zu lassen. Jiri ist innerhalb des Teams die „Spaßkanone“.

Du warst bei den letzten beiden Spielen in der Bundesliga dabei, bist jedoch nicht zum Einsatz gekommen. Hat Dich das gestört?
Jochen Schöps: Eigentlich nicht, weil ich in dem Moment wirklich noch nicht so fit war, als dass es sich gelohnt hätte, mich spielen zu lassen. Mein Ziel war ganz klar, bei der WM wieder fit zu sein. Und an daran arbeite ich weiterhin in der Nationalmannschaft.

Wie ist derzeit die Stimmung in der Nationalmannschaft nach der gelungenen EM – Qualifikation und der anstehenden WM?
Jochen Schöps: Momentan ist die Stimmung sehr ausgelassen, da wir auch gegen Polen sehr gut gespielt haben und nun wissen, an welchen Schwachstellen wir noch arbeiten müssen. Derzeit ist diese Lockerheit bei den Spielen und im Training bestimmt förderlich, da alle sehr viel Spaß haben. Doch ab jetzt konzentrieren wir uns nur noch auf die WM in Japan, da wir sehr gut spielen und vielleicht für die ein oder andere Überraschung sorgen möchten.

Wirst Du den Sprung unter die ersten sechs schaffen?
Jochen Schöps: Jetzt zur WM wird es sehr schwierig werden, da mich die Verletzung doch zurückgeworfen hat und Christian Pampel sehr gut in Form ist. Aber vielleicht gelingt es mir beim Vorbereitungsturnier in Paris noch, mich unter die ersten sechs zu spielen. Ich hoffe dies natürlich sehr, doch es wird sehr sehr schwer.

Ihr habt in der WM Vorrunde eine sehr starke Gruppe. Wie sind die Chancen für eine dicke Überraschung zu sorgen?
Jochen Schöps: Die Gruppe ist mit Brasilien, Frankreich usw. natürlich sehr schwer. Aber wir sollten uns selbst nicht unterschätzen. Wir haben auch die Tschechische Republik in der EM Qualifikation geschlagen, die in Europa sehr weit vorne ist. Ich denke, dass wir auf jeden Fall die Vorrunde überstehen können. Und wenn wir in die Zwischengruppe kommen, und das nötige Losglück haben, wer weiß, was dann alles möglich ist. Wir hoffen natürlich alle, dass wir bis zum Ende in Japan bleiben.

Was hast Du Dir für die Saison 2006/2007 noch für Ziele gesetzt? 
Jochen Schöps: Zuerst natürlich, dass wir in Japan eine sehr gute WM spielen und gut abschneiden. Natürlich wäre es schön, wenn ich noch den Sprung zum Stammspieler schaffen würde. Nach der WM beginnt die heiße Phase beim VfB. Die Meisterschaft und der Pokalsieg sind unser Ziel. In der Champions League möchte ich natürlich auch zeigen, wo der „Hase lang läuft“ und mit dem Mannschaft so weit wie möglich kommen. Dann steht kommendes Jahr auch schon die EM an, bei der wir natürlich eine ganz wichtige Rolle spielen wollen.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Samstag, 04. November 2006

    

Schrecksekunde für Atika Bouagaa

Nach den beiden Erfolgen über die Dominikanische Republik und Mexiko musste das deutsche Team bei der WM in Japan eine Niederlage gegen Russland hinnehmen. Dabei knickte Außenangreiferin Atika Bouagaa nach einer Blockaktion unglücklich um und musste verletzt ausgewechselt werden

Nach den beiden Auftaktsiegen über die Dominikanische Republik und Mexiko haben die deutschen Volleyballerinnen ihr drittes Vorrundenspiel bei der WM in Japan verloren. Gegen den Weltranglisten-Dritten Russland zog die DVV-Auswahl mit 1:3 (22:25, 21:25, 25:17, 23:25) den Kürzeren. Dabei enttäuschte die Mannschaft nicht und steigerte sich im Spielverlauf, nachdem zu Beginn die ausgearbeitete Taktik nicht ganz aufging. Durch den gleichzeitigen Erfolg von Aserbaidschan über die Dominikanische Republik dürfte der Einzug in die zweite Runde dennoch so gut wie sicher sein.

Die Niederlage wurde von einer Verletzung Atika Bouagaas getrübt. Die Außenangreiferin vom USC Münster, die wie in den beiden vorherigen Begegnungen in der Startformation stand, knickte im dritten Satz um und musste danach ausgewechselt werden. „Ich habe geblockt, bin bei der Landung auf dem Fuß der Russin gelandet und dann seitlich weggeknickt“, sagte sie.

Vorsichtshalber musste sich Atika Bouagaa im Krankenhaus einer Röntgenunetrsuchung unterziehen, die aber keine Verletzung am Knochen offenbarte. Mannschaftsarzt Dr. Paul Schmeing vermutet nun eine Bänderverletzung. Ein Belastungstest vor dem nächsten Spiel gegen Azerbaidschan (4. November) soll zeigen, ob die Münsteranerin eingesetzt werden kann oder nicht. „Ich hoffe, dass ich spielen kann“, sagte Atika Bouagaa. „Erst einmal aber werden wir die Nacht abwarten und dann sehen, was möglich ist.“

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Samstag, 04. November 2006

    

Zum Saisonabschluss Platz neun

Vom letzten Turnier der Saison kehren Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich erneut mit einer einstelligen Platzierung zurück. Am weißen Bilderbuchstrand von in Phuket (Thailand) belegte das Beachvolleyballteam vom USC Münster wie bereits in der vergangenen Woche den neunten Rang und erhielt dafür 240 Weltranglistenpunkte sowie 6.000 US-Dollar Preisgeld.

Zuerst gewannen die beiden Münsteranerinnen mit 2:1 (21:17, 14:21, 15:13) gegen Mason/Ross (USA) und setzten sich anschließend mit 2:0 (21:15, 21:18) gegen Klapalova/Petrova (Tschechien) durch. Wie schon zuvor in Acapulco (Mexiko) erwies sich auch dieses Mal die dritte Runde als Stolperstein. Hier verloren Brink-Abeler/Jurich mit 0:2 (29:31, 11:21) gegen Xue/Zhang Xi (China) und zogen anschließend auch gegen Larrea Peraza/Fernandez Grasset (Kuba) mit 1:2 (21:17, 17:21, 13:15) den Kürzeren.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 04. November 2006

    

DVV-Frauen: 1:3 gegen Russland

Große Leistungssteigerung wird nicht belohnt

Die DVV-Frauen haben bei der WM in Japan ihre erste Niederlage kassiert: Gegen den Weltranglisten-Dritten und Mitfavoriten Russland unterlag die deutsche Mannschaft mit 1:3 (22-25, 21-25, 25-17, 23-25). Dabei enttäuschte die Mannschaft nicht und steigerte sich deutlich im Spielverlauf, nachdem zu Beginn die ausgearbeitete Taktik nicht ganz aufging. Durch den gleichzeitigen Erfolg von Aserbaidschan über die Dominikanische Republik (3:1) dürfte der Einzug in die zweite Runde dennoch so gut wie sicher sein. Die Niederlage wurde zudem noch durch eine Verletzung von Atika Bouagaa getrübt: Die Außenangreiferin knickt im dritten Satz um, eine Röntgenaufnahme soll Klarheit bringen. Punktbeste Spielerinnen waren Angelina Grün (19 Punkte) und Christiane Fürst (11) auf deutscher sowie Lioubov Sokolova (21) und Elena Godina (14) auf russischer Seite.

Hoch motiviert und mit einer ausgearbeiteten Taktik gegen die Hauptangreiferinnen Gamova und Sokolova ausgestattet, gingen die deutschen Spielerinnen in die Partie gegen Russland. Während die DVV-Frauen jeden ihrer Punkte lautstark bejubelten, spielten die Russinnen emotionslos ihr Programm ab. Dies jedoch sehr gekonnt: In den ersten beiden Sätzen lief die deutsche Mannschaft stets einem Rückstand hinterher, zeigte aber auch ihr bei den Gegnern „gefürchtetes“ Kämpferherz. Nachdem der zweite Satz verloren gegangen war, setzten viele der Zuschauer nicht mehr viel auf die deutschen Asse. Doch die legten nun erst richtig los, obwohl sie gleich zu Beginn einen herben Dämpfer erhielten: Atika Bouagaa landete nach einem Block auf dem Fuß der Russin und knickte um. Cornelia Dumler rückte für sie in die Formation und machte ihre Sache – wie die anderen auf dem Feld – von Minute zu Minute besser.

Spielführerin Angelina Grün lief so richtig „heiß“ und leitete mit einer Aufschlagserie die Wende ein. Mit ihrer Frontfrau steigerten sich auch die anderen, Christiane Fürst blockte nun mehrmals, Gamova wurde gar entnervt ausgewechselt. Die deutschen Spielerinnen witterten nun ihre Chance, erwischten im vierten Satz leider keinen guten Start und schmetterten dem Rückstand stets hinterher. Beim 8-14 schien die Niederlage besiegelt, doch die DVV-Asse, inzwischen mit Tanja Hart und Margareta Kozuch, kämpften sich heran und glichen nach einem Ass von Fürst aus (22-22). Drei unglückliche Aktionen in Folge (Fehlaufschlag Fürst, Thumm in Block von Gamova und Annahmefehler Tzscherlich) beendeten doch noch das Spiel zugunsten des großen Favoriten.

Spielbericht

Bundestrainer Giovanni Guidetti begann mit Kathleen Weiß im Zuspiel, Birgit Thumm auf der Diagonalen, Angelina Grün und Atika Bouagaa auf den Annahmepositionen, Corina Ssuschke und Christiane Fürst im Mittelblock sowie Kerstin Tzscherlich als Libero.
Russland trat an mit Marina Akulova, Maria Borodakova, Lioubov Sokolova, Elena Godina, Ekaterina Gamova, Yulia Merkulova und Svetlana Kryuchkova.

1. Satz
Kathleen Weiß sorgte mit einem Ass für einen perfekten Start, danach zeigten aber die Russinnen, warum sie gefürchtet sind: 2,02 Meter Mittelblockerin Merkulova pflückte sich nacheinander Grün und Fürst (2-4). Doch das schockte die deutschen Spielerinnen nicht, die anschließend ihre Angriffe durchbrachten. Als Thumm ein weiteres Ass auf Godina – dies sah die Taktik vor – servierte, ging es mit einer 8-7-Führung in die erste technische Auszeit. Während die DVV-Frauen jeden ihrer Punkte lautstark, nahmen die Russinnen ihre Punkte cool zur Kenntnis. Als Bouagaa einen Angriff gegen den Dreierblock nicht richtig traf und Godina einen Aufschlag-Winner servierte, hatten die Russinnen die Führung zurück erobert (8-10). Als Fürst einen Einbeiner gegen die Antenne drückte, nahm Guidetti eine Auszeit (8-11). Die deutsche Mannschaft blieb dran und punktete mit Thumm und Grün im Angriff. Da jedoch auch die russischen Riesen aus der Annahme sicher agierten, blieb der Drei-Punkte-Rückstand bestehen (12-15). Als Grün am gut postierten Doppelblock hängen blieb, lagen die Russinnen erstmals mit vier Punkten vorne (12-16). Nach einem weiteren Block gegen Deutschlands Spielführerin kamen Tanja Hart und Margareta Kozuch für Weiß und Thumm (13-18). Kozuch punktete gleich zwei Mal in Folge, aber die Aufschlag- und Spiel-Taktik ging nichts desto trotz nicht auf: Gamova und Sokolova wurden kaum mit hohen Bällen bedient, die russischen Schnellangreiferinnen wurden öfter bedient als erwartet. Dies aber auch deswegen, weil mit dem Aufschlag zu wenig Druck ausgeübt wurde (15-21). Weiß und Thumm kamen zurück aufs Feld, Bouagaa punktete zwei Mal in Folge (von der IV und aus dem Rückraum, 17-22). Nach einem Wirkungs-Aufschlag von Fürst nahm Caprara seine erste Auszeit, zum zweiten Mal innerhalb kürzester Zeit war ein Ball ohne Einsatz seiner Frauen auf den Boden gefallen (19-23). Sokolova holte per „Knaller“ aus dem Rückraum den ersten Satzball, Thumm wehrte den ersten per Einbeiner ab (20-24). Den zweiten drosch Bouagaa nach eigener Abwehr auf den russischen Doppelblock, den dritten verzog Godina (22-24) – Auszeit Russland. Mittlerweile war FIVB-Präsident Dr. Ruben Acosta mit Gattin Malu eingetroffen und sahen nach der Auszeit, wie Godina den vierten Satzball spitz diagonal versenkte (22-25).

2. Satz
Nicht eingeschüchtert durch den ersten Satzverlust bei der WM kamen die DVV-Frauen aus der Satzpause: Ein Angriff von Thumm an den Block von Gamova sowie ein Schnellangriff von Fürst brachten das 3-1. Dann griff aber wieder der russische Block (gegen Hinterfeld Grün) zu, ein Ass folgte (3-4). Als die DVV-Frauen zwei Punktbälle in Folge nicht nutzen konnten, verwertete Gamova den „Turm“ über außen (4-6). Nach zwei harten Angriffen von Sokolova (Hinterfeld) und Godina (IV) ging es mit 4-8 in die erste technische Auszeit. Guidetti war nicht zufrieden mit seinen Spielerinnen und erinnerte sie gestenreich an die taktischen Vorgaben für das Spiel. Das half für den Anfang, weil den Russinnen drei Fehlaufschläge in Folge unterliefen und Ssuschke endlich per Schnellangriff punktete (7-9). Dann erhöhten die Spielerinnen des Weltranglisten-Dritten wieder die Schlagzahl und hatten vier Zähler Vorsprung (9-13). Der deutsche Block kam nicht zur Geltung: Oft zu spät und wenn an der richtigen Stelle, oftmals ignoriert von den Riesen (11-15). Grün punktete zwei Mal per Angriff (1x hart, 1x mit Gefühl), und als Ssuschke noch einen drauf packte, nahm Caprara Auszeit (14-15). Thumm traf per Aufschlag die Seitenlinie, die Deutschen jubelten, die Russinnen bereiteten sich für die nächste Annahme vor, doch Schieds- und Linienrichter hatten den Ball ausgesehen (14-16). Grün schlug über den Block und servierte ein für alle klar ersichtliches Ass – Ausgleich (16-16). Safronova kam für Godina, doch Grün punktete nach starker Abwehr von Tzscherlich auch aus dem Rückraum – Führung (17-16). Safronova und Sokolova drehten mit zwei Angriffen das Ganze wieder, doch Grün war jetzt „heiß“ gelaufen und glich aus (18-18). Als Fürst von Sokolova (beste Russin) geblockt wurde, nahm Guidetti sofort eine Auszeit (18-20), den nächsten Punkt machte Bouagaa, die den Block anschlug. Doch die Russinnen waren jetzt aufmerksamer, Gamova ging über den Zweierblock, Grün machte einen ihrer wenigen Angriffsfehler (19-22). Thumm steuerte den wichtigen Anschlusspunkt bei, und Cornelia Dumler kam für Bouagaa zum Aufschlag. Doch Gamova punktete unwiderstehlich (20-23). Fürst punktete mit schönen Zwei-Meter-Schuss, doch Merkulova tat es ihr per Einbeiner gleich (21-24). Grün versuchte es zwei Mal mir Urgewalt von der Außenposition, wurde jedoch beide Male gestoppt. Einen Blockabpraller versenkte 2,02 Mittelblockerin Merkulova aus dem Stand zum 21-25 und 0:2-Satzstand.

3. Satz
Zwar ging die deutsche Mannschaft im dritten Satz mit 1-0 in Führung, musste diesen Ball jedoch bezahlen. Bouagaa landete auf dem Fuß von Borodakova und wurde durch Cornelia Dumler ersetzt. Der Ausfall der Münsteranerin Bouagaa störte den Spielfluss der DVV-Auswahl nicht: Fürst blockte endlich Gamova, Dumler punktete aus dem Rückraum (5-2). Safronova kam erneut für Godina, die gegen die deutschen Sprung-Flatteraufschläge ins „Schwimmen“ geriet. Grün hämmerte die Bälle aus allen Lagen ins Feld und der deutsche Block (mit Weiß!) punktete gegen Safronova. Das sah gut aus (8-4). Der russische Unmut wuchs weiter, als Fürst Safronova abermals packte und der russische Block im Netz zappelte (10-4) – Auszeit RUS. Dumler/Ssuschke blockten Rückraumangreiferin Gamova, die wurde zum ersten Mal bei der WM ausgewechselt (Natalia Kulikova kam). Godina kam zurück, semmelte ihren Angriff aber auch neben die Linie (13-4). Grün - bestimmt mit ihrem siebten Aufschlag in Serie – steuerte ein Ass bei, ehe den Russinnen das Break gelang. Was für eine Serie der DVV-Auswahl. Doch jetzt hieß es aufpassen, denn der WM-Mitfavorit punktete zwei Mal spektakulär. Mit Glück und Geschick holte Grün den nächsten Zähler (15-7), nach einem Netzaufschlag von Godina ging es mit einem beruhigenden 16-7 in die zweite technische Auszeit. Nach einem Angriff von Sokolova nahm Guidetti die Dresdnerin Fürst vom Feld. Sie hielt sich schmerz verzerrt die Hand. Christina Benecke kam und punktete gleich per Zwei-Meter-Schuss (19-11). Zwei Punkte später kamen Kozuch und Hart (für Weiß und Thumm), die deutsche Mannschaft punktete weiter und steuerte dem Satzgewinn entgegen (22-13). Kozuch punktete zwei Mal unwiderstehlich und holte Satzbälle (24-15), Gamova kam zurück, ebenso wie Thumm (für Hart). Kozuch verschlug den ersten Satzball per Aufschlag und wurde durch Weiß eingewechselt, die kurze Zeit später Dumler bediente – 25-17, der Anschluss war geschafft.

4. Satz
Dumler blieb für Bouagaa auf dem Feld (die hatte ihren Fuß auf einen Stuhl hoch gelegt und wurde von Physiotherapeut Patrick Rißler behandelt), Fürst kam wieder zurück. Nach einem Block gegen Thumm ging Russland mit 1-3 in Führung, Grün hielt die Mannschaft auf Tuchfühlung (3-4), ehe auch sie seit langer Zeit mal wieder geblockt wurde (3-6). Nach einem Block von Fürst gegen Godina war es nur noch ein Punkt Rückstand (6-7), ehe ein feiner Lob das 6-8 brachte. Zwei zu unpräzise Annahmen machten es dem russischen Block leicht, das deutsche Spiel zu lesen. Die Folge: Die Bälle konnten entschärft, abgewehrt und verwertet werden (6-10) – Auszeit Deutschland. Hoffnung, als Fürst geschickt den Block von Godina anschlug (im Training geübt), und Sokolova einen Angriff über den Dreierblock ins aus (8-10) setzte. Doch die nächsten vier Zähler machten die Russinnen, zuletzt durch ein Ass von Godina - erneute Auszeit Guidetti (8-14). In der Zwischenzeit war Kozuch für Thumm gekommen, Fürst begann jetzt zu blocken (gegen Sokolova, 10-14), Grün scheiterte mit ihrer Punktchance am 4,04 Meter Block (Gamova und Merkulova). Hart kam für Weiß und setzte Fürst gleich geschickt ein (11-15). Nach einem Lob von Gamova ins Netz nahm Caprara seine erste Auszeit (12-15). Hart holte den Lob von Sokolova, Grün schlug geschickt den Block an (13-15), Caprara brachte mit Sheshenina seine zweite Zuspielerin, der deutsche Dreierblock war gegen Sokolova erfolgreich (14-16), die deutschen Spielerinnen waren „heiß“ und glaubten an ihre Chance. Der Aufschlag von Grün ging zehn Zentimeter knapp hinter die Grundlinie, Ssuschke verschlug ihren Einbeiner, der Rückstand war wieder angewachsen (15-19). Dumler blockte Borodakova ins Gesicht, die erste Zuspielerin Akulova kam zurück (17-19). Sokolova setzte sich gegen den Dreierblock durch, aber Godina verschlug den nächsten Aufschlag. Russland wackelte, fielen sie auch (19-21)? Grün nutzte die folgende Punktchance nicht, den Ball danach versenkte sie aber erneut (20-22). Als Gamova den Ball über den Block von Kozuch/Ssuschke hinter die Grundlinie setzte, war die deutsche Mannschaft bis auf einen Zähler dran (21-22) – Auszeit Russland. Ein Flatter-Ass von Fürst brachte den Ausgleich (22-22), anschließend servierte sie ins Netz. Die japanischen Zuschauer jubelten inzwischen für die deutsche Mannschaft. Grün drosch den Ball im zweiten Versuch über den Block – Thumm kam zum Aufschlag für Kozuch (23-23). Dumler wehrte den Ball von Gamova ab, doch Thumm scheiterte mit ihrem Rückraumangriff an Gamova. Die 2,02 Meter „Giraffe“ Gamova beendete den Satz mit einem kurzen Sprungaufschlag – Tzscherlich hatte ihn länger erwartet (23-25).

Stimmen zum Spiel

Giovanni Guidetti: „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, weil sie nur mit einem Punkt gegen Russland verloren hat. Gegen ein Team, welches ich im Finale erwarte. In den ersten zwei Sätzen haben wir nicht unser Spiel gefunden, auch weil wir etwas ängstlich waren. Danach haben wir auf dem Level von Russland gespielt. Natürlich ist man auch enttäuscht, zumal am Ende drei Fehler auf unserer Seite den möglichen fünften Satz vereitelt haben. Ich habe nach dem Spiel gute Gesichter gesehen, sie waren ärgerlich und nicht traurig. Wir müssen das Spiel gegen Aserbaidschan gewinnen, weil wir Punkte für die Zwischenrunde brauchen. Ich weiß nicht, ob Atika morgen spielen kann, aber ich glaube, dass es nicht so schlimm ist.“

Angelina Grün: „Wir sind zu Beginn sicherlich ein bisschen „fest“ gestartet, weil wir uns viel vorgenommen hatten. Leider sind wir im vierten Satz früh ins Hintertreffen geraten und haben am Ende die Punktchancen nicht genutzt. Das ist ärgerlich, aber auch nicht einfach, gegen die Physis des russischen Blocks und des Angriffs zu bestehen. Bei den Punktbällen hat uns auch das Quäntchen Glück gefehlt. Das war jetzt ein kleiner Dämpfer nach dem guten Auftakt, jetzt müssen wir aus den Spielen das Beste rausholen, wir wollen die Spiele gewinnen. Die Niederlage gibt uns eher einen „Piekser“, es noch besser zu machen.“

Atika Bouagaa: „Ich habe geblockt, bin bei der Landung auf dem Fuß der Russin gelandet und dann seitlich weggeknickt..“

Tanja Hart: „Die Russen haben in den ersten beiden Sätzen sehr gut gespielt, durch unser besseres Spiel und eigene Fehler sind sie dann ins Wanken gekommen. Am Ende hätten wir den Sack zumachen können, es hat etwas das Glück gefehlt. Mit ihren vielen Rückraumangriffen haben uns die Russen überrascht, zudem haben sie sehr gut aufgeschlagen. Natürlich sind wir enttäuscht, aber es ist keine Schande, gegen die zu verlieren. Mit der Wut im Bauch wollen wir jetzt gegen Aserbaidschan gewinnen.“

Birgit Thumm: „Wir haben gut gespielt, auch wenn wir am Anfang etwas nervös waren. Danach haben wir besser ins Spiel gefunden. Natürlich tut mein vergebener Punktball weh, aber bei dem Riesenblock hatte ich nur die Alternative hart oder leicht rein. Das hat leider nicht geklappt. Das nächste Spiel gegen Aserbaidschan ist das wichtigste.“

Christiane Fürst: „Am Anfang ging unsere Taktik nicht auf, ihre Annahme war gut und ihr Aufschlag auch. Ich kam mir teilweise wie in einem Männerspiel vor: Aufschlag – Annahme - Punkt.“

Kerstin Tzscherlich: „Es wäre mehr möglich gewesen.“

Giovanni Caprara (Trainer RUS): „Deutschland spielt einen sehr guten Volleyball, ist sehr gut organisiert und macht jedem Team Probleme. Sie arbeiten sehr hart und kämpfen um jeden Ball. Die Deutschen können stolz auf diese Mannschaft sein. Ich kenne den Kapitän Angelina Grün, sie ist sehr gut und ein gutes Beispiel für den deutschen Spielertyp.“

 

 

International - DVV-News

 Samstag, 04. November 2006

    

Aserbaidschan mit erstem Sieg

China demontiert Mexiko

In den beiden anderen Partien der „deutschen Gruppe“ in Sapporo landete Deutschlands nächster Gegner, Aserbaidschan, beim 3:1 (21-25, 25-21, 25-21, 25-14) über die Dominikanische Republik seinen ersten Sieg. Olympiasieger China demontierte – wie nicht anders erwartet – Gruppen-Außenseiter Mexiko mit 3:0 (25-20, 25-10, 25-12).

Den starken Eindruck, die Aserbaidschan in den beiden ersten Partien trotz der 1:3-Niederlagen gegen China und Russland hinterlassen hatte, konnte die Mannschaft gegen die Dominikanische Republik nicht bestätigen. Nervös von Beginn an kamen die Spielerinnen um Super-Star Natalya Mammadova nicht ins Spiel. Dagegen hatten die Schnellangreiferinnen der Dominikanischen Republik oft freie Schussbahn und versenkten die Bälle teilweise gar im Dreimeterraum. Im zweiten Satz lief es zunächst besser beim EM-Vierten, der mit 10-4 in Führung ging. Dann bekamen die sprunggewaltigen DOM-Spielerinnen Mammadova immer besser in den Griff und gingen ihrerseits mit 20-18 in Front. Dann brachte Trainer Faig Garayev die nur 1,65 Meter große Sabina Yarmammadova („Klein Mammadova“) für die „Große“, und eine 7:1-Serie für Aserbaidschan war die Folge. Eine Parallele im dritten Satz: Die DOM führte mit 21-19, ehe sechs Punkte am Stück die 2:1-Satzführung bedeuteten – am Aufschlag war „Klein-Mammadova“.

Danach war der Bann der Karibik-Schönheiten gebrochen, Aserbaidschan setzte sich früh ab (14-8) und brachte den Satz umjubelt nach Hause.

Wie erwartet, erwies sich Mexiko für Olympiasieger China nur als besserer Trainingspartner. Im ersten Satz konnten die Mexikanerinnen noch einigermaßen mithalten und 20 Punkte erzielen, in den Durchgängen zwei und drei offenbarte sich der Unterschied mehrerer Klassen. Mexiko – das ist die Erkenntnis – ist das einzig schwache Team in der Vorrundengruppe B und fällt in seiner Leistung deutlich ab. Doch selbst gegen diesen Gegner schonte Trainer Chen Zhonghe nicht seine besten Leute.

 

 

International - DVV-News

 Samstag, 04. November 2006

    

Taiwan bleibt ungeschlagen

Brasilien und Serbien & Montenegro siegen in Fünf-Satz-Spielen

Die Teams aus Taiwan, Polen (beide Gruppe A), China, Russland (beide Gruppe B), Brasilien, USA (beide Gruppe C) und Serbien & Montenegro (Gruppe D) sind nach dem dritten Spieltag noch ohne Niederlage.

Taiwan bleibt die Überraschungsmannschaft der Stunde und wird aller Voraussicht nach mit mindestens zwei Siegen in die Zwischenrunde gehen: Auch in ihrem dritten Spiel blieb der Weltranglisten-23. unbezwungen, nächstes Opfer waren die höher eingeschätzen Südkoreanerinnen.

Ebenfalls über fünf Sätze musste das andere WM-Überraschungsteam sowie der Turnierfavorit gehen: Serbien & Montenegro kam nach seinen Gala-Auftritten gegen Italien und Kuba (jeweils 3:1) gegen Peru nur sehr schwer in die Gänge und drehte einen 0:2-Satzrückstand noch um. Bemerkenswert dabei der fünfte Satz, der erst bei 25-23 endete, nachdem Serbien & Montenegro bereits 14-10 geführt hatte.

WM-Top-Favorit Brasilien musste gegen die Niederlande ebenfalls fünf Sätze bestreiten. Die Mannschaft verzichte zunächst auf Spielmacherin Fofao und kam auch gut ins Spiel. Doch bei 1:0-Satzführung und 11-6 im zweiten Satz kam ein Bruch in das Spiel der Südamerikanerinnen. Die Niederländerinnen machten acht Punkte in Folge und holten sich die beiden nächsten Sätze. Fofao kam nun doch ins Spiel, und mit der erfahrenen Spielgestalterin kam die Souveränität zurück und der dritte Sieg im dritten Spiel gelang. Die Niederländerinnen mussten bereits die zweite Fünf-Satz-Niederlage hinnehmen.

Ergebnisse

Pool A
TPE - KOR 3:2 (26-24, 16-25, 29-27, 24-26, 15-10)
POL – CRC 3:1 (25-17, 20-25, 25-11, 25-14)
KEN – JPN 0:3 (15-25, 17-25, 10-25)
Pool B
DOM – AZE 1:3 (25-21, 21-25, 21-25, 14-25)
GER – RUS 1:3 (25-22, 25-21, 17-25, 25-23)
CHN – MEX 3:0 (25-20, 25-10, 25-12)
Pool C
BRA – NED 3:2 (25-19, 23-25, 23-25, 25-18, 15-9)
PUR – KAZ 3:1 (25-23, 22-25, 25-20, 25-23)
USA – CMR 3:0 (25-17, 25-18, 25-11)
Pool D
PER - SCG 2:3 (25-23, 25-21, 20-25, 25-16, 23-25)
CUB – EGY 3:0 (25-9, 25-9, 25-15)
ITA – TUR 3:0 (25-23, 25-17, 25-14)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 04. November 2006

    

Atika Bouagaa: Knochen sind heil geblieben

Es schein, als ob Atika Bouagaa Glück im Unglück hatte: Die Außenangreiferin des USC Münster war beim ersten Ball im dritten Satz bei einer Blockaktion unglücklich auf dem Fuß der Russin Maria Borodakova gelandet. „Ich habe geblockt, bin bei der Landung auf dem Fuß der Russin gelandet und dann seitlich weggeknickt“, schildert „Atti“ die verhängnisvolle Szene. Sie wurde sofort ausgewechselt und erhielt eine Schnellversorgung. Mannschaftsarzt Dr. Paul Schmeing und Physiotherapeut Patrick Rißler kümmerten sich um Bouagaa, während ihre Mitspielerinnen fast noch die Wende schafften.

Nach dem Spiel ging es mit Schmeing und Dolmetscherin „Hilo“ direkt ins Krankenhaus, „um auszuschließen, dass etwas am Knochen ist“, so Schmeing. Der erhoffte Befund traf zu, die Knochen sind heil geblieben. „Ihr vorderes und wahrscheinlich auch mittleres Band haben etwas abgekriegt, aber die Schwellung ist ziemlich gering, auch wenn es natürlich schmerzhaft ist. Wir machen morgen einen Belastungstest und dann muss natürlich Atika entscheiden“, so Schmeing im offiziellen Bulletin.

Und was sagt die Betroffene selber: „Ich hoffe, dass ich spielen kann. Erst einmal aber werden wir die Nacht abwarten und dann sehen, was möglich ist.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 04. November 2006

    

Vier-Nationen-Turnier in Paris letzter Test

Ein Spieler muss noch raus

So langsam wird es ernst für die DVV-Männer: Vom 3. bis 5. November nehmen sie an einem hochkarätig besetzten Vier-Nationen-Turnier in Paris/Frankreich teil, wo sie auf die WM-Teilnehmer Serbien & Montenegro (3.11. um 21.00 Uhr), Frankreich (4.11. um 17.00 Uhr) und die Tschechische Republik (5.11. um 16.00 Uhr, alle Partien live oder zeitversetzt auf Eurosport bzw. Eurosport 2) treffen. Es ist der letzte WM-Test vor dem Abflug zur WM nach Japan am 10. November und zugleich die letzte Möglichkeit für Bundestrainer Stelian Moculescu, alle 13 Spieler zu sehen. Einen muss er noch aus dem Kader streichen.

Nach den beiden ansehnlichen 2:3-Niederlagen gegen WM-Geheimfavorit Polen folgen gegen die drei Teams weitere Tests auf WM-Niveau. Dem Match gegen Gastgeber Frankreich kommt zudem die besondere Note bei, dass beide Mannschaften auch bei der WM in der Vorrunde aufeinander treffen (21. November). Weitere WM-Gruppengegner der DVV-Männer sind Australien (17. November), Kuba (18. November), Griechenland (19. November) und Brasilien (22. November).

Welche zwölf Spieler in den Genuss der ersten WM seit 1994 kommen, steht indes noch nicht fest: Moculescu muss von den fünf Außenangreifern Björn Andrae, Marcus Popp, Robert Kromm, Eugen Bakumovski und Mark Siebeck noch einen Außenangreifer aussortieren. Eine schwere Entscheidung, aber auch ein Zeichen für Stärke: „ Ich denke, die Mannschaft ist relativ eng zusammengerückt. Wir haben doch einen ziemlich ausgeglichenen Kader. Richtige Schwachstellen gibt es eigentlich nicht. Im Komplex Aufschlag/Annahme haben wir einen ordentlichen Standard – aber in diesem Bereich kann man eigentlich nicht gut genug sein, da kann man immer noch was zulegen“, so Moculescu.

Der deutsche 13-er Kader: Simon Tischer, Jochen Schöps (beide VfB Friedrichshafen), Christian Pampel, Björn Andrae, Robert Kromm (alle Padua/ITA), Eugen Bakumovski (Kedzierzyn/POL), Frank Dehne (z.Zt. ohne Verein), Stefan Hübner (Trento/ITA) Marcus Popp (Montichiari/ITA), Norbert Walter (Montpellier/FRA), Ralph Bergmann, Thomas Kröger (Wien/Österreich), Mark Siebeck (Warschau/POL)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 04. November 2006

    

Platz 9 für deutsche Frauen zum Saisonabschluss

Die beiden Nationalteams Brink-Abeler/Jurich und Banck/Lahme müssen sich beim Saisonfinale in Phuket mit dem neunten Platz zufrieden geben. Sowohl Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich als auch Geeske Banck und Susanne Lahme verloren ihr Drittrundenmatch unglücklich.

Brink-Abeler/Jurich unterlagen nach großem Kampf (v.a. im ersten Satz: 29-31) den Chinesinnen Xue/Zhang Xi. Auch das Spiel der Verliererrunde gegen Larrea Peraza/Fernandez Grasset aus Cuba wurde nach dramatischen drei Sätzen abgegeben.

Ähnlich erging es auch Geeske Banck und Susanne Lahme. In der dritten Runde noch knapp vom norwegischen Duo Hakedal/Torlen bezwungen, musste man sich im folgenden Match den Niederländerinnen Kadijk R./Mooren deutlich geschlagen geben.

Nach dieser langen und anstrengenden Saison werden die deutschen Frauen nun erstmal eine wohlverdiente Pause einlegen, um für das Jahr 2007 wieder topfit zu sein.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Samstag, 04. November 2006

   www.volleyball-bundesliga.de 

Der „Paule“ will es allen zeigen

Am Samstag um 20:00 Uhr empfängt der VC Leipzig den SCC Berlin. Für die Leipziger gab es zuletzt vier Siege in Folge gab es zu feiern. Kapitän Jan Günther, der bis vor kurzem noch für den SCC aufschlug, will dass die Serie weiter hält. Die Mannschaft wird alles daran setzen wollen dass die Leipziger Grube-Halle weiter uneinnehmbar ist.

Am Samstag um 20:00 Uhr empfängt der VC Leipzig den SCC Berlin. Für die Leipziger gab es zuletzt vier Siege in Folge gab es zu feiern. Kapitän Jan Günther, der bis vor kurzem noch für den SCC aufschlug, will dass die Serie weiter hält. Die Mannschaft wird alles daran setzen wollen dass die Leipziger Grube-Halle weiter uneinnehmbar ist.

Leipzig wurde schon einige Male zum Stolperstein für Favoritenteams. Nicht nur Rekordmeister Friedrichshafen kehrte zweimal schon als Verlierer die Heimreise an. So ging es auch schon den Berlinern, die Spieler um ihren damaligen Kapitän Marco Liefke werden sich bestimmt noch daran erinnern. Es waren bei beiden Teams nicht nur Bundesliga-Niederlagen. „Raus aus dem Pokalwettbewerb“ hieß es und so eine Niederlage schmerzt meist noch mehr.

Doch beide Mannschaften sind heute andere, Marco Liefke spielt mittlerweile in Italien. Ein paar neue Ausländer gibt es im Team und einige junge Spieler sind nachgerutscht im Kader von Trainer Michael Warm und sorgen für eine gute Mischung. Dass Michael Warm gut mit jungen Spielern arbeiten kann, hat er als ehemaliger Trainer des VC Olympia Berlin gezeigt und darf nun als SCC-Coach auch die Früchte seiner Arbeit selbst ernten. Dirk Mehlberg und Michael Neumeister haben lange unter ihm trainiert und können das bestätigen.

Auch auf Leipzigs Seite sehen sich die Spieler vorerst gut eingestellt. Auch hier haben die jungen Wilden zuletzt gezeigt, dass sie es gut können. Dirk Mehlberg und Christoph Helbig sind im Aufwind, greifen am Netz mit höherer Effektivität an als in den ersten Spielen. Nun läuft es und die älteren Spieler sorgen für die nötige Sicherheit im Feld. Lutz Mühlisch ist mit seiner Art der ruhige Gegenpol zu Mehlberg, Vernon Podlewski organisiert die Annahme, Nico Riese das Zuspiel.

Alles gut soweit, so kann es „Paule“ am Samstagabend mit seinem Mittelblocker-Kollegen Christian Langer ordentlich krachen lassen in der Mitte und dem Leipziger Publikum zeigen dass die Volleyballer nach wie vor die „Großen“ ärgern können. Der SCC soll kommen…

 

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung

 Samstag, 04. November 2006

   www.wz-newsline.de 

Wuppertal: Moculescu - "Können wir wiederholen"

Der SV Bayer Wuppertal heimst nach der erfolgreichen Ausrichtung des Volleyball-Länderspiels zwischen Deutschland und Polen viel Lob von den Offiziellen ein.

 

 

Deutschland - Die Welt

 Samstag, 04. November 2006

   www.welt.de 

Deutsche Frauen staunen über Russland

Deutschlands Volleyballspielerinnen kassieren erste Niederlage bei der Weltmeisterschaft - Heute gegen Aserbaidschan

Sapporo/Berlin - Der Auftakt schien perfekt. ...

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Samstag, 04. November 2006

   www.abendblatt.de 

OSV bangt um Punkte aus Hildesheim

OSTSTEINBEK - Die Zweitbundesliga-Volleyballer des Oststeinbeker SV müssen um ihren 3:1-Sieg beim MTV Hildesheim bangen. Der Gegner hat wie angekündigt bei der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) Protest gegen die Wertung der Partie eingelegt. Die Niedersachsen behaupten, ihnen sei im vierten Satz ein Punkt nicht angerechnet worden. Statt 25:23 habe es erst 25:24 für Oststeinbek gestanden, Hauptschiedsrichter Thomas Krause die Partie somit zu früh beendet. Als Beweis bietet Hildesheim Videoaufnahmen an, auf denen die Punkte nachgezählt werden könnten. "Nach meinen Aufzeichnungen war alles korrekt", sagte Oststeinbeks Coach Joachim Müller.

Erneut könnten die Stormarner damit eine unfreiwillige Rolle in einem möglichen Präzedenzfall im deutschen Volleyball spielen. Vor zwei Jahren ging es darum, ob das Ligabüro in Frankfurt auch Trainer von einer Sperre benachrichtigen muss. Der damalige Coach Bernd Schlesinger hatte bei einem Spiel auf der Bank gesessen, obwohl er eigentlich gesperrt war - nur hatte es ihm niemand gesagt. Nach viermonatigem Hin und Her blieben die Punkte in Oststeinbek.

Diesmal könnte die Frage nach der Tatsachenentscheidung eines Unparteiischen in den Mittelpunkt rücken. Akzeptiert Bundesspielwart Werner Schaus den Protest der Hildesheimer, wäre auf diese Weise der Videobeweis im Volleyball eingeführt.

Diesen Sonnabend (20 Uhr, Meessen) empfängt der OSV den TSV Giesen.

masch

 

 

Deutschland - Norderstedter Zeitung

 Samstag, 04. November 2006

   www.abendblatt.de 

1. VCN: Heimspiel mit Mini-Kader

NORDERSTEDT - Das Zweitliga-Heimspiel der Volleyball-Frauen des 1. VC Norderstedt gegen die zweite Vertretung des USC Münster (Sonnabend, 19.30 Uhr, Moorbekhalle) muss die Frage beantworten, ob die Substanz der Norderstedter für die Dauer einer langen Saison reichen kann. Denn erneut stehen mit Cornelia Nick (Daumenverletzung) und Katrin Salbach (Schulter) zwei wichtige Angreiferinnen nicht zur Verfügung.

Zum Einwechseln wird an der Seite von Trainer Thomas Broscheit nur Janina Bettencourt am Spielfeldrand stehen. Denn auch Reservespielmacherin Martina Schwarz hat eigentlich die Folgen ihrer Knie-OP noch nicht überwunden und ist allenfalls im Notfall bereit, für Juliane Lüning das Spiel zu machen. So wird erneut Libera Christina Flemming als Diagonalangreiferin "fremdgehen".

masch

 

 

Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten

 Samstag, 04. November 2006

   www.dnn-online.de 

VC-Männer empfangen den USV

Dresden. In der 2. Volleyball-Bundesliga empfangen die Mädchen des VC Olympia Dresden am heutigen Samstag (17 Uhr) den Tabellenletzten VfL Nürnberg. Trainer Klaus Kaiser fordert von seinem Team: ...

 

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel