News

 Dienstag, 07. November 2006 

Mittwoch gegen Niederlande – live im „Kick“
NA.Hamburg II stürzt Tabellenführer
Atika Bouagaa: Immer am Limit spielen
Münsteraner Zweite erneut glücklicher Sieger
Potsdam: Zarte Versuchung
Rüsselsheim: Partie kippt im dritten Satz
DVV-Frauen: „Berg-Predigt“ von Guidetti
arena bleibt live drauf
DVV-Frauen: Die Zwischenrundengegner
Deutsche Spielerinnen in Statistiken vorne dabei
Benecke: Mit Ehrgeiz und Wille in WM-Kader
DVV-Männer: Letzte Etappe absolviert
VCL: Die Überraschung blieb aus
Von Moltke: "Schön wie selten zuvor"
Feiern bei Starbucks
Sieg über China weckt Medaillen-Hoffnung
Oststeinbek festigt Rang zwei
FIVB-Chef plant Reform
Vom schlechten Treppenwitz und einem Stufenplan
Grün punktet um Dollars
Elmshorns Volleyballer im Abstiegskampf
Grozer: „Es wartet eine Menge Arbeit“
Sonneberg: Regionalpokal kampflos gewonnen
Hart: „Ich will der Mannschaft helfen“
Gelungenes Spektakel auf ganzer Linie

November 2006

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Zum Medien-Überblick

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Deutschland - Smash Online-News

 Dienstag, 07. November 2006

    

Mittwoch gegen Niederlande – live im „Kick“

Auch die WM-Spiele der Zwischenrunde können live auf Großbildleinwand im „Kick & Company“ (Klausstraße 1, 8 Minuten vom Bahnhof Altona) gesehen werden. Den Auftakt der von Smash Online präsentierten Übertragung macht am Mittwoch die Partie gegen den Weltranglisten-16. Niederlande. „Das Spiel beginnt um 6 Uhr, es gibt belegte Brötchen – man kann also bestens gerüstet (und hoffentlich gut gelaunt) zur Arbeit fahren!

„Das bringt schon Spaß, so ein Spiel auf Großleinwand zu verfolgen. Fast wie live dabei.“ freut sich Axel Hager , der am Freitag bei der Partie gegen Russland zuschaute und wiederkommen will. „Vielleicht schafft diese tolle Mannschaft ja noch die eine oder andere Überraschung!“ Wo genau das "Kick" liegt? Einen Lageplan des "Kick & Company" findet man beim Stadtplandienst.

Zwar sind alle vier Zwischenrunden-Gegner in der Weltrangliste vor den Deutschen platziert, die Siege in der Vorrunde lassen aber hoffen! Neben der Niederlande sind Puerto Rico, Brasilien und die USA die weiteren Gegner. Hier die Übertragungstermine:

Frauen - Zwischenrunde

 

Mi, 08.11.

06 h

D - Niederlande

 

Do, 09.11.

06 h

D - Puerto Rico

 

Sa, 11.11.

06 h

D - Brasilien

 

So, 12.11.

06 h

D - USA

 

Männer - Vorgruppe

 

Fr, 17.11.

10 h

D – Australien

 

Sa, 18.11.

10 h

D – Kuba

 

So, 19.11.

08 h

D – Griechenland

 

Di, 21.11.

10 h

D – Frankreich

 

Mi, 22.11.

06 h

D - Brasilien

 

 

 

Norddeutschland - NA.Hamburg-News

 Dienstag, 07. November 2006

    

NA.Hamburg II stürzt Tabellenführer

Hamburg, den 06.11.2006.  Mit einem deutlichen 3:0-Heimsieg am vergangenen Samstag (4. November) haben die Hamburgerinnen die Gäste vom 1. VC Stralsund von der Tabellenspitze gestürzt und sich auf einen beachtlichen zweiten Rang in der Regionalliga verbessert. In der Wandsbeker Sporthalle waren rund 80 Zuschauer, darunter auch Spielerinnen des Bundesliga-Teams (sowie Horst Lüders und Rudolf Nölke ), vom engagierten Spiel der Mannschaft begeistert.   

Obwohl Hamburgs Trainer Stefan Schubot auf die beiden Leistungsträgerinnen Alexandra Schuda und Kapitän Kirsten Pemöller verzichten musste, präsentierte sich seine Mannschaft in bestechender Form. Von Anfang an zeigten die NA.-Akteurinnen den größeren Willen, das Spitzenduell zu gewinnen. Besonders im Angriff sowie im Block agierten die Hanseatinnen hoch konzentriert und konnten über weite Strecken die taktische Vorgabe ihres Trainers umsetzen. In den entscheidenden Situationen präsentierten die Gastgeberinnen viel Kämpferherz und konnten so die Satz entscheidenden „Big Points“ für sich verbuchen.

„Ein ganz großes Lob, muss ich Katharina Wulf, Yvonne Gebhardt, Kristin Lange und Belinda Behncke-Biney machen, die gegen Stralsund gar nicht zum Einsatz gekommen sind. Sie alle haben ihre Teamkameradinnen lautstark angefeuert und ihnen während der gesamten Partie den Rücken gestärkt“, freute sich NA.Hamburgs Trainer Stefan Schubot über den außergewöhnlichen Teamgeist seiner Mannschaft.

NA.Hamburg II – 1.VC Stralsund 3:0 (25:20, 25:23, 25:18)                    

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Dienstag, 07. November 2006

    

Atika Bouagaa: Immer am Limit spielen

Bei der WM in Japan stehen die deutschen Volleyballerinnen in der Zwischenrunde und treffen hier auf die Niederlande, Puerto Rico, Brasilien und die USA. Nach den tollen Leistungen in der Vorrunde ist Atika Bouagaa vom USC Münster optimisch: „Ich denke, dass wir es unter die ersten Acht schaffen können. Wir werden alles dafür tun.“

Heiser, aber überglücklich zeigte sich Atika Bouagaa nach dem letzten Vorrundenspiel bei der Weltmeisterschaft in Japan. Mit 3:1 hatte das deutsche Team Olympiasieger China bezwungen und dabei eine fantastische Leistung geboten. „Das Spiel war der Hammer“, sagte die Angreiferin vom USC Münster, die die Partie wie schon die gegen Azerbaidschan aufgrund einer Fußverletzung von der Wechselzone aus betrachten musste. „Wir haben draußen so Party gemacht und jeden Punkt gefeiert“, so Atika Bouagaa. „Zum ersten Mal ist jetzt meine Stimme hinüber.“

Dank der vier Siege über die Dominikanische Republik (3:0), Mexiko (3:0), Azerbaidschan (3:0) sowie China und nur einer Niederlage gegen Russland (1:3) gehen die Deutschen als Gruppenzweiter mit einer glänzenden Ausgangsposition in die Zwischenrunde in Osaka. Hier treffen sie am Mittwoch (8. November) auf die Niederlande und damit mit Kim und Chaine Staelens, Alice Blom, Caroline Wensink und Janneke van Tienen auf gleich fünf Spielerinnen, die einmal das Trikot des USC Münster trugen. Danach stehen die Begegnungen gegen Puerto Rico (9. November), Brasilien (11. November) und die USA (12. November) auf dem Programm.

„Wir wollen versuchen, immer am Limit zu spielen und jede Mannschaft zu schlagen“, sagte Atika Bouagaa. „Was dann dabei herauskommt, wird man sehen.“ Würde die deutsche Auswahl die Zwischenrunde, in die die Punkte aus der Vorrunde übernommen werden, als Erster oder Zweiter beenden, zöge sie direkt ins Halbfinale ein. Als Dritter oder Vierter würde sie die Runde um die Plätze fünf bis acht sowie als Fünfter oder Sechster die Runde um die Plätze neun bis zwölf erreichen. Nur als Siebter oder Achter wäre die WM vorzeitig beendet.

„Wie schon der ersten Runde wollen wir Vollgas geben“, sagte die Münsteranerin, die allerdings noch nicht mit einer Halbfinalteilnahme oder sogar einer Medaille liebäugelt. „Ich denke, dass wir es unter die ersten Acht schaffen können. Wir werden auf jeden Fall alles dafür tun.“ Wahrscheinlich kann die 24-Jährige in der Zwischenrunde auch wieder aktiv ins Geschehen eingreifen. „Der Fuß tut zwar noch weh“, sagte sie. „Aber es wird Tag für Tag besser.“

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Dienstag, 07. November 2006

    

Münsteraner Zweite erneut glücklicher Sieger

Frei nach dem Motto „ohne Schweiß kein Preis“ kehrte die Zweitligavolleyballerinnen des USC Münster von ihrer Auswärtsfahrt aus Norderstedt zurück. Mit 3:1 (19:25, 25:21, 30:28, 30:28) konnten sie die Hanseatinnen bezwingen und rangieren damit auf dem fünften Tabellenplatz

Ohne Zuspielerin Julia Rudloff und Kira Boge im Mittelblock (beide verletzt), dafür aber mit Claudia Bimberg aus dem Erstligateam reisten die Zweitliga-Volleyballerinnen des USC Münster am Samstag (4. November) nach Norderstedt. Dort wollte die junge Truppe auf jeden Fall zeigen, dass sie nicht nur erfolgreich, sondern auch taktisch gut vorbereitet spielen kann. „Wir hatten uns vorgenommen, gerade im Bereich Block und Aufschlag aggressiv und taktisch am Gegner orientiert zu spielen“, sagte USC-Trainer Christoph Kesselmeier. „Allerdings hatte ich den Eindruck, dass ich mir den Mund fusselig rede und oftmals genau das Gegenteil dabei rumkommt – genau wie schon gegen Essen.“

Der erste Satz musste somit fast kampflos und „unterirdisch schlecht“ (Kesselmeier) an die Hanseatinnen abgegeben werden. Dann aber schienen sich die Münsteranerinnen an das erfolgreiche Borbeck-Spiel und auch daran, für einen Sieg gearbeitet werden muss, zu erinnern. Glanzlos, aber letztlich deutlich konnte der USC den zweiten Durchgang für sich entscheiden und zeigten in den beiden Abschnitten drei und vier ihr großes Kämpferherz.

Nachdem die Unabhängigen im dritten Satz mit bis zu acht Punkten zurücklagen, gewannen sie diesen und auch den folgenden knapp in der Verlängerung. „Ich muss den Mädels meinen Respekt zollen“, urteilte Co-Trainer Stefan Jäger. „Sie waren zwar spielerisch schlecht, haben aber streckenweise gut gekämpft und sich vor allem nie aufgegeben.“ Und Kesselmeier sagte: „Morgen fragt keiner mehr nach dem Verlauf. Wir haben gewonnen und das zählt. Allerdings können wir nicht immer mit so viel Glück rechnen. Wir müssen einiges an der Einstellung und am Spielverständnis einiger ändern, sonst geht es schon am kommenden Wochenende gegen Parchim in die Hose.“

 

 

Deutschland - Märkische Allgemeine

 Dienstag, 07. November 2006

   www.maerkischeallgemeine.de 

Potsdam: Zarte Versuchung

SC-Damen mit Doppelschlag an die Tabellenspitze

Gestern Nachmittag zur besten Kaffeezeit gab es leckeren Kuchen. Die jungen Damen griffen schnell zu. Die süße Belohnung hatten sie sich redlich verdient, geriet doch der Blick auf die Tabelle zur zarten Versuchung.

 

 

Deutschland - Main-Spitze

 Dienstag, 07. November 2006

   www.main-spitze.de 

Rüsselsheim: Partie kippt im dritten Satz

TG-Volleyballmänner verlieren überraschend gegen Sonneberger VC 04

RÜSSELSHEIM Lange Gesichter gab es am Samstagabend bei den Volleyball-Herren der TG Rüsselsheim in der Walter-Köbel-Halle. Nach fast zwei Stunden Spielzeit musste sich die Turngemeinde mit 2:3 (25:18, 31:29, 21:25, 21:25, 12:15) in der 2. Volleyball-Bundesliga, Gruppe Süd, gegen den 1. Sonneberger VC 04 geschlagen geben ...

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 07. November 2006

    

DVV-Frauen: „Berg-Predigt“ von Guidetti

DVV-Team im Hotel schon spitze

Die DVV-Frauen sind im Zwischen- und hoffentlich auch Endrundenort Osaka (ca. 20°C, schwülwarm) eingetroffen: Nach 140 Minuten landete die Maschine um 10.25 Uhr Ortszeit in Kansei, von dort ging es 60 Minuten per Bus in das Radisson Miyako Hotel Osaka. Bereits um 5.15 Uhr in der Frühe musste der Bus beladen werden, klar, dass sich alle müde die Augen rieben. Als der Flieger aufsetzte, rief ein lautstarkes Recken von Atika Bouagaa („Ouaaaahhhhh“) alle Passagiere zu lautstarkem Lachen hervor.

Den Abend zuvor hatte die Mannschaft nach dem glorreichen Sieg über Olympiasieger China gemütlich ausklingen lassen: Zunächst wurden einige Pizzas in das Hotel beordert, wo sie neben den am Nachbartisch deprimierten Chinesinnen begierig verschlungen wurden. Danach ging es in die Stadt – DVV-Vize-Präsident Götz Moser lud die komplette Mannschaft zum Starbucks Coffee ein. Der Abend wurde frei gegeben, auch Bundestrainer Giovanni Guidetti und seine Crew gönnten sich eine Ruhepause.

Das Mittagessen in Osaka geriet zum großen Hallo: Die deutsche und niederländische Mannschaft saßen nebeneinander, die Spielerinnen drückten sich und tauschten ihre WM-Eindrücke aus. Mit Kim und Chaine Staelens, Alice Blom, Janneke van Tienen und Caroline Wensink (alle ehemals USC Münster) stehen gleich fünf ehemalige Bundesliga-Spielerinnen in Reihen der Oranjes. Über das Duell am 8. November wurde – den Gesichtern nach zu urteilen – nicht gesprochen.

Danach begaben sich die Spielerinnen auf ihre Zimmer: Die DVV-Delegation ist im 17. Stock untergebracht und damit zumindest in dieser Hinsicht spitze. Alle anderen Zwischenrundenteams sind unter der deutschen Mannschaft angesiedelt (hoffentlich auch auf dem Spielfeld…). Nach der Mittagsruhe bat Guidetti die Spielerinnen Hart, Benecke, Schlüter, Bouagaa und Kozuch zum Balltraining, da sie am Tag zuvor nicht so beansprucht worden waren. Der Rest der Crew stieß eine Stunde später dazu – anschließend führten alle ein Krafttraining durch.

Der Abend war für die Spielerinnen frei, zuvor hielt Bundestrainer Giovanni Guidetti noch eine kurze Ansprache: Der Bundestrainer hatte auf seinem Brett eine Zeichnung angefertigt, die keine der Spielerinnen erkannte. Es sollte ein Berg sein und Guidetti hielt seine „Berg-Predigt“: „Wir waren vor der WM im Basis-Camp, dann haben wir vier Schritte gemacht, die uns keiner zugetraut hat. Zwar sind wir müde, die anderen Teams aber auch. Wir haben ein Ziel vor Augen, welches wir erreichen wollen. Darauf müssen wir fokussiert sein, denn noch haben wir nichts erreicht", so der Motivator Guidetti.

Danach wurde eifrig mit den Medien (FAZ, Süddeutsche Zeitung, WAZ, ARD.de) telefoniert: Auch Deutschland hat registriert, was für starke Leistungen derzeit in Japan geboten werden.

Für Guidetti, Co-Trainer Helmut von Soosten und die Scouts Alessandro Beltrami und Alberto Salomoni, der die gesamte Vorrunde in Kobe bei den Zwischenrundengegnern weilte, war der Abend noch nicht zu Ende. Sie sichteten die Aufnahmen für die Partie gegen die Niederlande. Sayonara aus Osaka/Japan.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 07. November 2006

    

arena bleibt live drauf

arena bleibt der WM-Sender! Der Pay-TV-Sender überträgt auch in der Zwischenrunde alle Spiele mit deutscher Beteiligung live (alle um 14.00 Uhr Ortszeit, 6.00 Uhr deutsche Zeit). Zudem werden noch weitere Spitzenpartien übertragen.

Frank Winkler und Sylvia Roll werden die Spiele weiter fachkundig, emotional und hoffentlich auch erfolgreich begleiten.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 07. November 2006

    

DVV-Frauen: Die Zwischenrundengegner

5 Punkte nehmen die DVV-Frauen aus der Vorrunde in Sapporo mit in die Zwischenrunde nach Osaka. Die Siege gegen Aserbaidschan (3:0) und China (3:1) fließen ebenso ein wie die Niederlage gegen Russland (1:3). Damit nehmen die DVV-Frauen vor dem ersten Spiel der Zwischenrunde F am 8. November gegen die Niederlande Platz vier ein hinter den ungeschlagenen Mannschaften aus Brasilien und Russland sowie hinter den punktgleichen USA. Die haben mit 6:5-Sätzen ein deutlich schwächeres Satzverhältnis als die DVV-Frauen (7:4), liegen aber aufgrund des besseren Ballpunkte-Quotienten (FIVB-Regel) vor der deutschen Mannschaft…

Im Folgenden werden die vier Zwischenrundengegner kurz portraitiert, zudem gibt Spielbeobachter Alberto „Albi“ Salomoni seine Einschätzung zu allen vier Mannschaften ab. Salomoni war während der Vorrunde in Kobe und beobachtete alle kommenden Gegner.

Niederlande (Weltranglisten-16., Gegner am 8. November): Die Niederländerinnen stellen eine körperlich sehr athletische Mannschaft. In der Stammformation stehen mit Chaine Staelens, Manon Flier und Ingrid Visser gleich drei Spielerinnen mit Gardemaß von über 1,90 Meter. Lediglich Zuspielerin Riette Fledderus fällt mit ihren 1,71 Meter körperlich stark ab. Die Oranjes ziehen ein Power-Volleyball auf, das von harten Sprungaufschlägen und Angriffen geprägt ist. Bei den vergangenen Großereignissen belegten unsere Nachbarn Pltz fünf bei den Europameisterschaften 2005. Trainer Avital Selinger hält viel von seiner Mannschaft und will mit ihr 2008 in Peking eine Medaille gewinnen.

Alberto Salomoni: „Die Niederlande ist eine Mannschaft, die über eine sehr gute Annahme verfügt und deswegen in einigen Rotationen sehr schnell spielt. Wenn Chaine Staelens auf der Position vier ist, wird mehr hoch über sie gespielt. Die wichtigsten Spielerin sind Mittelblockerin Ingrid Visser und Diagonalspielerin Manon Flier. Eine sehr wichtige Auswechselspielerin ist Alice Blom. Die Ex-Münsteranerin kommt auf der Außenposition zum Einsatz, sobald es dort Probleme gibt. Die Niederlande ist ein sehr unangenehmer Gegner und schwierig zu spielen.“

Letzter Vergleich
25.08.2005 beim Vier-Nationen-Turnier in St. Brieux/FRA: GER – NED 3:1 (25-12, 22-25, 25-20, 25-20)

Die Bilanz GER – NED*
138 Spiele, 73 Siege und 65 Niederlagen
* inklusive der Spiele gegen die DDR

Puerto Rico (Weltranglisten-12., Gegner am 9. November): In der bisherigen Länderspielstatistik gibt es einen einzigen Vergleich mit Puerto Rico. Somit ist nicht viel über die Mannschaft von der kleinsten Insel der „Großen Antillen“ bekannt. Als Weltranglisten-12. liegen sie – wie alle anderen deutschen Gegner – vor der DVV-Auswahl, doch dies war bei dieser WM zum Glück kein Maßstab. Bundestrainer Giovanni Guidetti erwartet ein ähnliches Spiel wie gegen die Dominikanische Republik, die DVV-Frauen dürfen sich also auf angriffsstarke Gegnerinnen einstellen.

Alberto Salomoni: „Sie erinnern mit ihrer Spielweise an die Dominikanische Republik: Sie haben mit Eva Cruz und Sheilla Ocasio starke Mittelblockerinnen, mit Aurea Cruz und Karina Ocasio zwei sehr gute Außenangreiferinnen. Die Schwachstelle ist meiner Meinung nach die Zuspielerin, sie hat Probleme mit der Präzision. Puerto Rico spielt viel über die Mitte und Position vier. Technische Probleme und kaum vorhandene Wechselmöglichkeiten limitieren sie.“

Der letzte Vergleich aus deutscher Sicht
22.10.1974 Weltmeisterschaften in Mexiko: GER – PUR 3:0 (15-9, 15-6, 15-10)

Die Bilanz GER – PUR
1 Spiel, 1 Sieg

Brasilien (Weltranglisten-2., Gegner am 11. November): Die Brasilianerinnen gingen als Top-Favorit in die Weltmeisterschaft, denn bei den letzten Turnieren waren sie nicht zu schlagen. So war es 2004, 2005 und 2006 beim Grand Prix und 2005 beim Grand Champions Cup. Bislang haben sie ihre Favoritenstellung mit weißer Weste eindrucksvoll untermauert. Allerdings blieb ihnen einer der ganz großen Titel bislang verwehrt: Weder bei Olympischen Spielen noch bei Weltmeisterschaften standen am Ende die Brasilianerinnen auf der höchsten Stufe des Treppchens. Bei den Olympischen Spielen in Athen 2004 hatten die Brasilianerinnen im Halbfinale gegen Russland vier Matchbälle in Serie – gereicht hat es nicht. Am Ende blieb gar nur ein vierter Platz. Der Druck ist also immens. Alle Spielerinnen sind technisch hervorragend, zudem sind allesamt auch athletisch stark. Zuspielerin Fofao, mit 36 Jahren zweitälteste WM-Teilnehmerin, ist Kopf der Mannschaft, war in der Vorrunde aber angeschlagen (Bauchmuskelprobleme).

Alberto Salomoni: „Brasilien ist der WM-Favorit. Als sie 1:2-Sätze gegen die Niederlande zurück gelegen haben, haben sie den fünften Gang eingelegt. Dann hatten die Niederländerinnen keine Chance mehr. Zuspielerin Fofao ist absolute Weltklasse, die zweite Zuspielerin, Carolina Albuquerque, ist nicht auf ihrem Niveau. Sie hat die Spiele immer angefangen, weil Fofao Bauchmuskelprobleme hat. Die einzige Schwachstelle – wenn überhaupt - ist, dass sie den Rhythmus bei Spielerwechseln verloren haben. Die Stammformation ist absolute Weltklasse.“

Der letzte Vergleich aus deutscher Sicht
18.10.2006 Freundschaftsspiel in Unterschleißheim: GER – BRA 1:3 (16-25, 25-23, 24-26, 17-25)

Die Bilanz GER – BRA*
57 Spiele, 14 Siege und 43 Niederlagen
* inklusive der Spiele gegen die DDR

USA (Weltranglisten-6., Gegner am 12. November): Die USA ist der amtierende Vize-Weltmeister. Vor vier Jahren unterlagen die US-Girls in einem packenden Finale in Berlin den Italienerinnen in fünf Sätzen. Mit Danielle Scott, Heather Bown, Nancy Metcalf und Tayyiba Haneef sind aktuell vier Spielerinnen von damals dabei. Allesamt stehen im Stamm, allesamt sind athletisch extrem stark. Haneef überragt mit ihren 2,00 Metern alle. Dennoch konnte die USA in der Vorrunde nur bedingt überzeugen: Gegen die Niederlande und Puerto Rico mühte sie sich zu Fünf-Satz-Siegen, wobei im fünften Satz ihre Weltklasse und das amerikanische Kämpferherz aufblitzte: Gegen Puerto Rico wurde ein 3:9-Rückstand aufgeholt, gegen die Niederländerinnen gaben sie beim 7:7 nicht einen Punkt mehr ab. Bei den Olympischen Spielen wurden die USA Fünfte.

Alberto Salomoni: „Man darf die USA nicht ins Spiel kommen lassen: Sie haben großes Potenzial, und die Spielerinnen sind sehr erfahren. Wenn sie allerdings in der Annahme unter Druck geraten, bekommen sie Probleme. Dann fehlt ihnen eine konstante Angreiferin über die Position vier. Wenn sie so spielen, wie in der Vorrunde, werden sie Probleme bekommen. Mit Jennifer Joines haben sie eine sehr gute Wechselspielerin auf der Mitte.“

Der letzte Vergleich aus deutscher Sicht
11.06.2005 beim internationalen Turnier in Montreux/SUI: GER – USA 3:0 (25-16, 28-26, 25-15)

Die Bilanz GER – USA*
107 Spiele, 20 Siege und 87 Niederlagen
* inklusive der Spiele gegen die DDR

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 07. November 2006

    

Deutsche Spielerinnen in Statistiken vorne dabei

Die Vorrundenspiele der Frauen-WM in Japan sind beendet, Zeit eine erste Bilanz zu ziehen. Die fällt für die DVV-Frauen mit vier Siegen aus fünf Spielen sensationell aus, und auch der Blick auf die Einzelstatistiken zeigt, dass die deutschen Spielerinnen Weltklasse gezeigt haben. Wobei die Statistiken – wie immer - auch mit Vorsicht zu genießen sind.

Spielführerin Angelina Grün geht mal wieder mit gutem Beispiel voran und ist am häufigsten in den Statistiken vertreten: „Grüni“ ist gemeinsam mit Russlands Riese Ekaterina Gamova zweitbeste Punktesammlerin des Turniers und wird nur von Yelena Pavlova (KAZ) übertroffen, die von ihren 40 Punkten aus der ersten Partie gegen die USA zehrte. Jetzt ist sie mit ihrer Mannschaft aber nicht mehr dabei. Italien-Profi Grün ist zudem noch die Nummer 15 der effektivsten Angreiferinnen, die Nummer acht im Block und die Nummer sieben im Aufschlag. Ebenfalls hervorragende Werte weisen Christiane Fürst als Siebte und Corina Ssuschke (15.) im Block, Kathleen Weiß als Fünfte im Zuspiel und Kerstin Tzscherlich als siebtbeste Abwehrspielerin und sechstbester Libero auf.

Betrachtet man die Vorrunde nach Kontinenten war Europa der große Gewinner: Alle acht europäischen Teams qualifizierten sich für die Zwischenrunde. Dagegen waren Afrika und Norceca die Verlierer: Alle drei afrikanischen Teams (Ägypten, Kenia, Kamerun) schafften dies - erwartungsgemäß - nicht und schieden ohne Sieg aus. Mit Mexiko, der Dominikanischen Republik und Costa Rica scheiterten drei von sechs angetretenen Mannschaften des Bereichs aus Nord- und Mittelamerika.

Die Top-Platzierungen in den Kategorien

Beste Scorerin: 1) Yelena Pavlova (KAZ) 101 Punkte, 2) Ekaterina Gamova (RUS) und Angelina Grün (GER) je 98 Punkte
Beste Angreiferin: 1) Nancy Carrillo (CUB) 58.70 %, 2) Liobov Sokolova (RUS) 57,78 % 3) Rosir Calderon (CUB) 57,26 % … 9) Birgit Thumm (GER) 49,46 %, 15) Angelina Grün (GER) 46,95 %
Beste Blockerin: Ekaterina Gamova (RUS) 1,11 Block/Satz, 2) Oliveira Walewska (BRA) 1,06, 3) Lin Chun (TPE) 0,95… 7) Christiane Fürst (GER) 0,82, 8) Angelina Grün (GER) 0,82, 15) Corina Ssuschke (GER) 0,71
Beste Aufschlägerin: 1) Manon Flier (NED) 0,57 Asse/Satz, Elena Godina (RUS) 0,53, 3) Yimei Wang (CHN) 0,50…7) Angelina Grün (GER) 0,41, 15) Christiane Fürst (GER) 0,29
Beste Abwehrspielerin: Kaoru Sugayama (JPN) 3,44/Satz, 2) Fang Szu Hui (TPE) 3,32, 3) Valeriya Korotenko (AZE) 3,22…7) Kerstin Tzscherlich (GER) 2,65
Beste Zuspielerin: Yoshie Takeshita (JPN), 2. Kun Feng (CHN), 3.) Sa-Nee Kim (KOR)…5) Kathleen Weiß (GER)
Beste Annahmespielerin: Yarleen Santiago (PUR) 78,41 %, 2) Jaqueline Carvalho (BRA) 75,61 %, 3) Aurea Cruz (PUR) 73,38 %...17) Kerstin Tzscherlich (GER) 61,29 %
Beste Libero: Kaoru Sugayama (JPN) 60,32 %, 2) Carmen Caso (DOM) 60,00 %, 3) Valeriya Korotenko (AZE) 55,04 %... 6) Kerstin Tzscherlich (GER) 49.53 %

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 07. November 2006

    

Benecke: Mit Ehrgeiz und Wille in WM-Kader

Christina Benecke erlebt zum zweiten Mal in Japan eine WM

Sie ist eine der erfahrensten, vielseitigsten, aber auch ehrgeizigsten Spielerinnen im Team. Und ihr größter Wunsch war es, bei der WM 2006 in Japan dabei zu sein. Sie hat es geschafft! Christina „Tina“ Benecke (32 Jahre, NA.Hamburg) erlebt zum zweiten mal in ihrer Karriere Weltmeisterschaften, zum zweiten mal, nach 1998, im Land der aufgehenden Sonne.

Dabei deutete in ihrer Jugend nicht viel auf diese Karriere hin, Benecke ist eine absolute Spätstarterin. Erst mit 15 Jahren begann sie mit dem Spiel über das hohe Netz, zuvor hatte sie sich sportlich im Basketball, Judo (bis grüner Gurt, „ich war den anderen Größen mäßig überlegen und hatte bessere Hebel“) und Reiten („ich hatte ein eigenes Pflegepferd“) betätigt. Die Wende kam in der Schule, als sie Volleyball und Basketball als Leistungsfächer hatte und „der Lehrer mir sagte, ich müsse mich entscheiden“, so die 1,90 Meter große Mittelblockerin. 

Der Grundstein zur Volleyball-Karriere erfolgte jedoch nicht in der Schule, sondern am Ostseestrand: „Dort spielten einige Männer 6 gegen 6 am Strand und ließen mich nicht mitspielen, weil ich ein Mädchen war“, erinnert sich Benecke. „Das wollte ich ändern und bin in einen Verein eingetreten, den SC Poppenbüttel.“ Kurze Zeit später wurde sie von der VG Alstertal Harksheide angesprochen, ob sie nicht in der Verbandsliga mitspielen wolle. Nach einem Probetraining landete sie gleich in der Regionalliga des Vereins, wo sie sofort einen Stammplatz einnahm. Nach zwei Jahren stand Benecke gar in der 1. Bundesliga, weil das Regionalliga-Team den Platz der Erstliga-Mannschaft einnahm und lediglich durch die erfahrenen Paetow-Schwestern Martina und Beate ergänzt wurde. „Wir sind ohne einen Satzgewinn abgestiegen und haben die schnellste Niederlage aller Zeiten kassiert“, lacht Benecke über ihre Premiere in der Eliteliga. 

Nach dem Abstieg spielte sie noch weiter bei dem Hamburger Klub, ehe sie ein Angebot vom TV Fischbek erhielt und wechselte. Dort ereignete sich Kurioses: „Nachdem wir in die erste Liga aufgestiegen und wieder abgestiegen sind, bekam ich einen Anruf von Siegfried Köhler, der mir sagte, wenn ich Nationalmannschaft spielen wolle, müsste ich weiter in der 1. Liga spielen“, so Benecke. Das Problem dabei: „Ich wusste zu dem Zeitpunkt gar nicht, wer Köhler war, mit der Nationalmannschaft hatte ich mich nicht beschäftigt.“ Benecke begann ihr Leben umzustellen: „Ich fing mit Lauftraining an, führte Krafttraining durch und ging nicht mehr so oft feiern. Ich habe ein, zwei Monate richtig Gas gegeben, weil ich mich bei dem Sichtungslehrgang für die Nationalmannschaft empfehlen wollte“, so „Tina“. Das gelang ihr eindrucksvoll: Benecke kam von 30 bis 40 Leuten in die engere Auswahl und bestritt 1997 beim Bremer Turnier ihr erstes Länderspiel. Die EM 1997 folgte, 1998 wechselte sie zum Bundesliga-Spitzenklub Schweriner SC, blieb dort jedoch nur eine Saison. 1998 erlebte sie dann ihre erste WM und war beim „Debakel“ von Japan dabei: „An die Spiele habe ich kaum noch Erinnerung, ich war aber sehr beeindruckt von der Stimmung und der Kulisse und wie die Zuschauer ihre Stars anhimmelten. Das hat mir erst bewusst gemacht, was ich tue. Es ist einfach ein anderer Stellenwert als in Deutschland.“

Der nächste Karriereschritt des Halb-Profis (sie arbeitete halbtags als Qualitätsprüferin für den Otto-Versand) erfolgte 1999: Benecke unterschrieb in Tortoreto, bei einem italienischen Zweitligisten. „Ich bin als Außenangreiferin geholt worden, wurde aber nach wenigen Spielen auf den Mittelblock gestellt, auch weil Hee Wan Lee das so wollte“, erinnert sich Benecke. Es folgten die Wechsel in die „A Uno“ nach Neapel und Florenz und wichtige Erfahrungen: „Ich möchte die Zeit nicht missen, sie hat viel Positives gebracht, war aber auch anstrengend, weil alles viel professioneller und härter war. Ich habe mich ein bisschen als ,Ware’ gefühlt, eine Sache, die ich nicht so schätze“, meint Benecke. Seit 2002 schmettert und blockt die 32-Jährige wieder für Hamburg, für NA.Hamburg, den Nachfolge-Klub von Fischbek. Halbtags arbeitet sie beim Hauptsponsor als Assistentin des Leiters des Zentralen Services. „Das macht viel Spaß, zumal ich einen coolen Chef habe, der mitverantwortlich ist, dass ich hier bin. Er hat mich großartig unterstützt“, bedankt sich Benecke.

Weil die WM 1998 sportlich so enttäuschend, aber als Erlebnis so einprägend, wollte Benecke acht Jahre später unbedingt wieder dabei sein: „Ich wollte das Ganze noch mal erleben. Von den Zuschauerzahlen bin ich etwas enttäuscht, dafür ist das sportliche deutlich besser“, erzählt sie und gibt Einblicke in ihr Gefühlsleben: „Ich hatte Angst, dass ich nicht mitkomme, aber Giovanni Guidetti hat mir immer Mut gemacht. Allerdings hat er mich in der Vorbereitung nie anfangen lassen, so dass ich mich nie anbieten konnte. Zudem brauche ich längere Regenerationszeiten und war im Training ab und zu ,platt’. Aber ich wollte unbedingt dabei sein.“ 

Ihr Ehrgeiz und ihre Vielseitigkeit haben sie zum Ziel verholfen. Durch den Ausfall von Sylvia Roll ist Benecke nun als Universalspielerin, zur Not auch in der Annahme, gefragt. „Ich bin da, wenn ich gebraucht werde, egal auf welcher Position“, verdeutlicht Benecke ihre Entschlossenheit und Teamgeist. Letztgenannter ist das entscheidende Merkmal der WM-Mannschaft 2006: „Es ist ein viel besserer Zusammenhalt als 1998, es macht mehr Spaß, jede ist für die andere da. Und das macht uns stärker, erst recht, wenn wir sehen, wie sich die Gegner anzicken.“ Einer für alle, alle für einen lässt Benecke sogar zu einer unglaublichen Aussage hinreißen: „Wenn uns eine Verletzung passiern würde, hätte ich lieber einen Bänderriss als Curry (Corina Ssuschke, Anm. d. Red.).“

Die zweifache Olympiateilnehmerin (2000 und 2004) wird von Mannschaft und Bundestrainer Guidetti sehr geschätzt: „Ich bin froh, dass sie hier ist, weil sie wichtig fürs Team ist“, sagt Guidetti. Und Zimmernachbarin Tanja Hart, die mit Benecke das „Oma-Zimmer“ (beide mit 32 die Methusalems in der Mannschaft) bildet, ergänzt: „Sie ist eine sehr gute Zuhörerin und steht ein wenig über den Dingen (positiv gemeint). Sie pickt sich die positiven Dinge raus und weiß, was sie will.“ Benecke bestätigt diesen Eindruck, indem sie sagt: „Ich glaube, ich bin Ansprechpartnerin für alle, so eine Art ,Seelenklemptnerin’. Ich kann gut zuhören und organisieren, auch wenn Tzscherli (Kerstin Tzscherlich, Anm. d. Red.) meist schneller ist. Außerdem glaube ich, dass ich ein guter Motivator bin, aber nicht ganz so willenlos wie Atika (Bouagaa)…“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 07. November 2006

    

DVV-Männer: Letzte Etappe absolviert

Der lange „Weg nach Japan“ – wie der DVV die langen Vorbereitungen auf die Weltmeisterschaften im Lande der aufgehenden Sonne umschrieb – hat mit dem 3. Platz beim „Tournoi de France“ in Paris seinen Anschluss gefunden. Ein durchaus erfreulicher Abschluss: nach zwei Niederlagen gegen die Spitzenteams Serbien/Montenegro und Frankreich mit einer „ordentlichen Leistung“ gelang der deutschen Mannschaft im Spiel um Platz drei ein deutlicher 3:0 Sieg. Damit wurden die beiden Siege gegen die Tschechische Republik bei der EM-Qualifikation bestätigt.

Die Tatsache, dass sich Spieler wie Bakumovski, Siebeck, Dehne, Schöps und Bergmann so gut in Szene setzten, bestätigt die frühere Aussage von Bundestrainer Stelian Moculescu, wonach „die Mannschaft im Leistungsniveau enger zusammengerückt ist“.

Damit wird die Lage für den Bundestrainer allerdings erheblich schwerer: wie bei den anderen Teams war auch Moculescu mit 13 Spielern angetreten um „letzte Erkenntnisse“ vor der endgültigen Entscheidung für den Zwölferkader zu gewinnen. Jetzt muss er feststellen, dass die Entscheidung noch schwerer geworden ist. Moculescu in Paris. „Das ist jetzt die schwerste Entscheidung, die ich bislang als Bundestrainer zu fällen habe.“ Der Bundestrainer, der die Mannschaft in den letzten sieben Jahren zu dem gemacht hat, was sie heute ist, macht sich die Entscheidung nicht leicht. Ein ausführlicher Gedankenaustausch mit Mannschaftsführer und Mannschaftsrat (Moculescu: „Da sind schon Persönlichkeiten, die auch etwas zu sagen haben.“) ist angesetzt – die letzte Entscheidung liegt beim Chef.

Die Mannschaft kehrt am Montag „mit einem Wohlfühl-Gefühl über den letzten Sieg vor dem Trip nach Japan“ zurück nach Deutschland. Dienstag und Mittwoch sind frei, um noch persönliche Dinge zu regeln – immerhin sind eine Reihe von Spielern seit Monaten „nicht aus den Sportklamotten“ heraus gekommen, wie es ein Akteur formuliert. Vor allem die drei Italien-Legionäre Andrae, Kromm und Pampel mussten bis zur letzten Minute im Verein (Padova) weiter trainieren – obwohl es keine Spiele mehr gab. Sie reisten vor zwei Wochen ein Tag später zum Training an.

Am Donnerstag trifft sich die Mannschaft wieder im Olympiastützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg und trainiert am Nachmittag. Am Freitagabend geht der Flieger nach Tokio – dort steht mindestens noch ein Spiel gegen die USA in der Akklimatisierungsphase auf dem Programm. Am Freitagmorgen wird aber noch ein letztes Training in Heidelberg absolviert.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Dienstag, 07. November 2006

   www.volleyball-bundesliga.de 

VCL: Die Überraschung blieb aus

Ein Sieg hätte es werden sollen, können und eigentlich auch müssen. Die Volleyballer des VC Leipzig hatten die Truppe des SCC Berlin am Rande einer Niederlage, doch am Ende selbst das Nachsehen. 1111 Zuschauern kamen in die Grube-Halle um zu sehen wie ihre Jungs um Kapitän und Ex-SCC-Spieler Jan „Paule“ Günther den Favoriten schlagen wollten, doch das Ergebnis lautete nach über 2 Stunden Spielzeit 2:3 für die Gäste.

Ein Sieg hätte es werden sollen, können und eigentlich auch müssen. Die Volleyballer des VC Leipzig hatten die Truppe des SCC Berlin am Rande einer Niederlage, doch am Ende selbst das Nachsehen. 1111 Zuschauern kamen in die Grube-Halle um zu sehen wie ihre Jungs um Kapitän und Ex-SCC-Spieler Jan „Paule“ Günther den Favoriten schlagen wollten, doch das Ergebnis lautete nach über 2 Stunden Spielzeit 2:3 für die Gäste.

Es war wie immer gute Stimmung in der Halle, angeheizt vom neuen Hallensprecher wurden die Fans immer lauter. Sie hatten auch allen Grund dazu, denn Leipzig legte vor mit 1:0 nach Sätzen und dann wurde es ein Wechselbad der Gefühle. Zunächst haben die Leipziger souverän weitergespielt, doch den zweiten Satz nach einer 24:22-Führung noch abgegeben. Der dritte Satz begann dank starker Aufschläge von Günther mit einer 4:0-Führung für den VCL und dieser Vorsprung wurde wieder souverän gehalten. Der vierte Satz war sehr kurios: Nachdem die Leipziger 8 Punkte in Folge vergaben (5:15), wurde jeder Ball hart umkämpft und so kamen sie bis auf 17:21 wieder heran. Doch nun hatten die Berliner zu alter Stärke gefunden und zwangen den Gastgeber in den Tiebreak.

In einem Tiebreak kann eigentlich immer alles passieren, und oft ist es anders als viele denken bevor er beginnt. Überzeugend war zu diesem Zeitpunkt keine der beiden Teams mehr, doch schien es als würden die Berliner ihrer schlechten Leistung zu Anfang der Party trotzen wollen. Kleine Fehler sollten dies Spiel nun entscheiden, 11:15 aus Sicht des VCL. Doch die Leipziger haben trotz dieser Niederlage gezeigt, dass sie eine der „Großen“ ärgern können.

Schade dass es in der Bundesliga noch keine 3-Punkte-Regel gibt, wo man für 2 gewonnene Sätze wenigstens noch einen Punkt bekommt. Diesen hatten Paule und Co. ganz sicher verdient gehabt und bei 3 verlorenen Tiebreaks in dieser Saison wäre es ein kleines Trostpflaster in der Tabelle gewesen.

Am kommenden Wochenende geht’s auf nach Eltmann, das Nachholspiel vom 1. Spieltag. Eltmann hat überraschend 3:2 gegen Unterhaching gewonnen. In dieser Saison wurde bisher jedes 4. Spiel durch den Tiebreak entschieden. Vielleicht beweist es dass die Liga dieses Jahr sehr ausgeglichen und das Niveau etwas gestiegen ist. Die Zuschauer von morgen wird es freuen.

Ebenso gestiegen ist auch das Niveau der Nationalmannschaft, die sich in den nächsten Tagen Richtung Japan aufmacht um nach jahrelanger Abstinenz bei einer WM mitzuspielen. Vielleicht kann das Team von Stelian Moculescu ja dort für eine Überraschung sorgen und allen zeigen dass das Jahr 2006 das WM-Jahr der Deutschen ist. Wir Leipziger drücken alle Daumen.

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Dienstag, 07. November 2006

   http://de.sports.yahoo.com 

Von Moltke: "Schön wie selten zuvor"

Die Damen des Deutschen Volleyball-Bundes (DVV) haben bei der Weltmeisterschaft in Japan mächtig für Furore gesorgt und Olympiasieger China in der Vorrunde überraschend deutlich mit 3:1 in die Schranken verwiesen. In einem Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (sid) äußert sich DVV-Präsident Werner von Moltke unter anderem zu den Perspektiven, die die momentane Aufbruchstimmung bietet.

 

 

Deutschland - Süddeutsche Zeitung

 Dienstag, 07. November 2006

   www.sueddeutsche.de 

Feiern bei Starbucks

Der Sieg gegen den Olympiasieger ist vor allem dem neuen Trainer zu verdanken.

Natürlich haben die Volleyballfrauen ihren - vorerst - größten Triumph ausgiebig gefeiert. Nach dem 3:1-Sieg gegen die Olympiasiegerinnen aus China ließen es die Deutschen so richtig krachen: ...

 

 

Deutschland - Mitteldeutsche Zeitung

 Dienstag, 07. November 2006

   www.mz-web.de 

Sieg über China weckt Medaillen-Hoffnung

DVV-Damen wollen in der Zwischenrunde für Furore sorgen - Top-Teams aus USA und Brasilien warten

Osaka/dpa. Nach dem Überraschungscoup gegen Olympiasieger China wollen die deutschen Volleyball-Frauen bei der Weltmeisterschaft auch in der Zwischenrunde in Osaka für Furore sorgen.

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Dienstag, 07. November 2006

   www.abendblatt.de 

Oststeinbek festigt Rang zwei

„Der Sieg hält uns alle Optionen offen“, sagt Trainer Joachim Müller nach dem 3:1 über den TSV Giesen.

Oststeinbek - Die Wahrheit, so heißt es ja, liegt imAuge des Betrachters, sie ist subjektiv. So kann auch das 3:1 (16:25, 25:19, 25:21, 26:24) der Volleyball-Männer des Oststeinbeker SV über den TSV Giesen ganz unter- schiedlich bewertet werden.

„Das war kein gutes Volleyballspiel“, stellte Björn Domroese, der Mannschaftsführer der „Ostbek Cowboys“, nach den 90 Minuten vor knapp 300 Zuschauern fest. Zu viele Fehler seien beiden Teams für ein Spitzenspiel unterlaufen.

Ein Beleg: Im ersten Durchgang steuerten die Oststeinbeker gleich 15 Fehler zu den 25 Punkten der Giesener bei. Die „revanchierten“ sich mit zwölf Patzern im folgenden Satz. Offenkundig auch ein Zeichen von Nervosität, auch wenn Domroese meinte, diese nicht verspürt zu haben. Wohl aber eine gewisse Müdigkeit nach dem jetzt dritten Spitzenspiel in Folge, das die Oststeinbeker für sich entschieden. „Ich bin froh, dass wir jetzt erst einmal zwei Wochen Punktspielpause haben“, sagte der Kapitän.

„Das war von uns ein gutes Volleyballspiel“, stellte hingegen Trainer Joachim Müller fest, „und das nicht nur wegen des Sieges, der uns jetzt alle Optionen offen hält“. Den Protest des MTV Hildesheim gegen die Wertung des 3:1- Sieges vom Vorwochenende blendete Müller erst einmal aus: „Das können wir jetzt so und so nicht beeinflussen.“

Vor allem mit der Annahme von Patrick Stellmann und Domroese war der Coach zu- frieden. „Das wird immer besser“, so sein Lob. Diagonalangreifer Gil Ferrer Cutino zeigte nach seinem Bänderriss wieder ansteigende Form. 20 Zähler steuerte der frühere kubanische Beach-Nationalspieler zum Ergebnis bei, machte allerdings auch noch etliche vermeidbare Fehler.

Bitter: Mittelblocker Chris Ahlfeldt musste sich mit gymnastischen Übungen während der Auszeiten begnügen. Den US-Amerikaner plagen starke Rückenschmerzen. „Er wird sich am Montag untersuchen lassen“, kündigte Müller an. Sollte sich der Verdacht auf Bandscheibenvorfall nach einer Kernspintomographie erhärten, droht eine mehrwöchige Pause.

Immerhin: Die Moral der Oststeinbeker stimmt. So ließen sie sich im vierten Durchgang auch von einem 22:24- Rückstand nicht aus dem Tritt bringen. Erst wehrte Ferrer Cutino mit einem Schmetterschlag den ersten Satzball der Giesener ab. Danach wechselte Müller Zuspieler Timo Timpe gegen den im Block stärkeren Außenangreifer Oliver Kook aus. Ein Risiko, das sich auszahlte, als mit Kooks Hilfe Stefan Trienen zum Ausgleich blockte. Ein Ass von Ferrer Cutino und ein Schmetterschlag von Domroese beendeten die Partie.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - N-TV.de

 Dienstag, 07. November 2006

   www.n-tv.de 

FIVB-Chef plant Reform

"Sonnenkönig" für Altersgrenze

Ruben Acosta, eine der umstrittensten Figuren des Weltsports, denkt mittelfristig an den Rücktritt als Präsident des Volleyball-Weltverbandes FIVB.

 

 

Deutschland - Heibronner Stimme

 Dienstag, 07. November 2006

   http://stimme.de 

Vom schlechten Treppenwitz und einem Stufenplan

Langes Spiel, lange Gesichter: Volleyball-Zweitligist SV Interroll Sinsheim hat sein Auswärtsspiel beim SWE-Volleyteam Erfurt mit 2:3 verloren.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Dienstag, 07. November 2006

   www.abendblatt.de 

Grün punktet um Dollars

OSAKA - Angelina Grün ist nach der Vorrunde mit 98 Zählern zweitbeste Punktesammlerin der Volleyball-WM und hat beste Chancen auf den mit 75 000 Dollar dotierten Titel als Topscorer. In Führung liegt die Kasachin Jelena Pawlowa (101), allerdings kann sie nach dem Aus ihres Teams keine weiteren Punkte sammeln.

Die deutschen Frauen treffen in ihrem ersten Zwischenrundenmatch am Mittwoch (6 Uhr, Arena live) auf die Niederlande.

 

 

Norddeutschland - Pinneberger Zeitung

 Dienstag, 07. November 2006

   www.abendblatt.de 

Elmshorns Volleyballer im Abstiegskampf

ELMSHORN - Spätestens jetzt hat für die Volleyballer der VG Elmshorn in der Regionalliga Nord der Abstiegskampf begonnen. Nach dem 1:3 (25:18, 17:25, 23:25, 22:25) binnen eineinhalbstündiger Spielzeit bei der FT Adler Kiel sitzt das Team um Spielertrainer Ekkehard Goller mit drei punktgleichen Klubs (alle 2:8) am Tabellenende fest.

Helfen konnten den Gästen in der Landeshaupstadt weder der gewonnene erste Satz noch ihr Vereinskamerad Mischa Urbatzka , der als Zuschauer nur moralischen Beistand zu geben vermochte: Der 23-Jährige wird künftig mit Jonas Reckermann ein Beachvolleyball-Team bilden und zu diesem Zweck voraussichtlich nach Köln übersiedeln.

Fatal wirkten sich für die Elmshorner vor allem die fehlenden personellen Alternativen in der Annahme aus. Dort wurden der beruflich verhinderte Wolf Kindervater und Heiko Sievers (Knorpelschaden im Knie) schmerzlich vermisst, so dass Routinier Florian Pünner aushelfen musste.

Auch wenn dem personellen Notstand in diesem Bereich bis zum nächsten Punktspiel noch nicht abgeholfen werden kann - zumindest die von Ekkehard Goller einmal mehr kritisierte hohe Fehlerquote sollte am 18. November (15 Uhr, KGSE-Halle) gegen die ebenfalls abstiegsgefährdete VG WiWa reduziert werden.

fwi

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Dienstag, 07. November 2006

   www.nrz.de 

Grozer: „Es wartet eine Menge Arbeit“

In der WM-Pause will MSC-Trainer Georg Grozer sein Team runderneuern. Coach hat "erhebliche Defizite" im Aufschlag und in der Annahme erkannt. Auch an der Kondition wird gearbeitet.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Dienstag, 07. November 2006

   www.freies-wort.de 

Sonneberg: Regionalpokal kampflos gewonnen

SONNEBERG – Der 1. Sonneberger VC 04 ist kampflos Volleyball-Regionalpokalsieger Ost geworden.

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Dienstag, 07. November 2006

   www.wiesbadener-kurier.de 

Hart: „Ich will der Mannschaft helfen“

VCW-Zuspielerin Tanja Hart ist bei der Volleyball-WM trotz geringer Einsatzzeiten zufrieden

SAPPORO Die Wiesbadenerin Tanja Hart ist bei der Volleyball-Weltmeisterschaft in Japan eine der erfahrensten deutschen Spielerinnen. Allerdings kommt die vor der Saison aus Münster gekommene Zuspielerin derzeit nur selten zum Einsatz.

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Dienstag, 07. November 2006

   www.wiesbadener-kurier.de 

Gelungenes Spektakel auf ganzer Linie

VCW-Volleyballerinnen und Wallaus Handballer unterhalten prima / 9000 Euro für Känguru

WIESBADEN Spaß und Unterhaltung. Gute Laune, wo man hinschaute. Der Benefiz-Vergleich zwischen den Volleyballerinnen des VC Wiesbaden und den Handballern der SG Wallau/Massenheim geriet vor 1035 Zuschauern zum vollen Erfolg.

 

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel