News

 Mittwoch, 08. November 2006 

Mittwoch gegen Niederlande – live im „Kick“
USC: Zweite Auktionsrunde hat begonnen
Münster will wieder Fahrt aufnehmen
MTV 48: Vorverkauf für Derby läuft
Guidetti: „Unser Ziel ist die Finalrunde“
Zwei Wiesbadener sorgen für Heimspiel-Atmosphäre
Maestro Guidetti greift in das Geschehen ein
DVV-Männer: WM-Nominierung verschoben
Zuspieler-Duo der Gegensätze: Weiß und Hart
„Sie haben vor niemandem Angst“
»Habe Medaille fest im Kopf«
Weiß: Die furchtlose Seele
Pass-Spiele ganz anderer Art
Tanja Hart: "Jetzt zickt keine mehr rum"
DVV-Frauen verlieren Drama gegen Niederlande
arena mit täglichen Highlight-Magazinen
"Unser Auftreten ist angsteinflößend"
Elmshorn ist jetzt die Nr. 2

November 2006

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Deutschland - Smash Online-News

 Dienstag, 07. November 2006

    

Mittwoch gegen Niederlande – live im „Kick“

Auch die WM-Spiele der Zwischenrunde können live auf Großbildleinwand im „Kick & Company“ (Klausstraße 1, 8 Minuten vom Bahnhof Altona) gesehen werden. Den Auftakt der von Smash Online präsentierten Übertragung macht am Mittwoch die Partie gegen den Weltranglisten-16. Niederlande. „Das Spiel beginnt um 6 Uhr, es gibt belegte Brötchen – man kann also bestens gerüstet (und hoffentlich gut gelaunt) zur Arbeit fahren!

„Das bringt schon Spaß, so ein Spiel auf Großleinwand zu verfolgen. Fast wie live dabei.“ freut sich Axel Hager , der am Freitag bei der Partie gegen Russland zuschaute und wiederkommen will. „Vielleicht schafft diese tolle Mannschaft ja noch die eine oder andere Überraschung!“ Wo genau das "Kick" liegt? Einen Lageplan des "Kick & Company" findet man beim Stadtplandienst.

Zwar sind alle vier Zwischenrunden-Gegner in der Weltrangliste vor den Deutschen platziert, die Siege in der Vorrunde lassen aber hoffen! Neben der Niederlande sind Puerto Rico, Brasilien und die USA die weiteren Gegner. Hier die Übertragungstermine:

Frauen - Zwischenrunde

 

Mi, 08.11.

06 h

D - Niederlande

 

Do, 09.11.

06 h

D - Puerto Rico

 

Sa, 11.11.

06 h

D - Brasilien

 

So, 12.11.

06 h

D - USA

 

Männer - Vorgruppe

 

Fr, 17.11.

10 h

D – Australien

 

Sa, 18.11.

10 h

D – Kuba

 

So, 19.11.

08 h

D – Griechenland

 

Di, 21.11.

10 h

D – Frankreich

 

Mi, 22.11.

06 h

D - Brasilien

 

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Mittwoch, 08. November 2006

    

USC: Zweite Auktionsrunde hat begonnen

Die ersten Auktionen der Trikotversteigerung des USC Münster sind vorbei und Runde zwei hat bereits begonnen. Bis Sonntag (12. November) kann für die Trikots von Atika Bouagaa, Johanna Barg, Ester Volicerova und Tanja Hart geboten werden. Der Erlös kommt der Kinderheilstätte in Nordkirchen zugute

Erfolgreich beendet wurde die erste Runde der Trikotversteigerung des USC Münster, bei der der Klub seit der vergangenen Woche über das Online-Auktionshaus ebay einen kompletten Trikotsatz der Saison 2005/2006 zugunsten der Kinderheilstätte in Nordkirchen anbietet. Für die Trikots von Vesna Citakovic, Jil Döhnert, Johanna Reinink und Anika Brinkmann kamen exakt 233,01 Euro zusammen. Spitzenreiter war das Shirt von Jil Döhnert, das für 75 Euro verkauft wurde.

Bereits am Sonntagabend hat die zweite Auktionsrunde begonnen. Eine Woche lang  und damit bis zum 12. November kann nun für die Trikots von Johanna Barg und Ester Volicerova sowie der beiden Nationalspielerinnen Atika Bouagaa und Tanja Hart, die derzeit bei der WM in Japan für Furore sorgen, geboten werden. In der kommenden Woche (12. bis 19. November) folgen schließlich noch die Shirts von Doreen Engel, Claudia Bimberg, Andrea Berg und Caroline Wensink.

Auch weiterhin packt der USC zu den wertvollen Trikots noch einen besonderen Leckerbissen dazu. Die Auktionsgewinner nämlich erhalten je zwei Eintrittskarten für das erste Bundesligaspiel nach der WM-Pause am 26. November gegen die Roten Raben Vilsbiburg und haben damit die Möglichkeit, die Trikots im Münsteraner Volleydome am Berg Fidel persönlich in Empfang zu nehmen.

An den ebay-Auktionen teilzunehmen, ist übrigens kinderleicht. Einfach im Internet die Website www.ebay.de besuchen, den Begriff „USC Münster“ eingeben und schon finden Sie die entsprechenden Seiten. Wer mitbieten will, muss sich dann einfach bei dem Auktionshaus registrieren und dann sein Gebot abgeben.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Mittwoch, 08. November 2006

    

Münster will wieder Fahrt aufnehmen

Mit Testspielen gegen ARKE Pollux Oldenzaal (8. November, 19 Uhr in Sendenhorst) und Plantina Longa Lichtenvoorde (15. November, 19 Uhr in Ostbevern) wollen sich die Volleyballerinnen vom USC Münster auf die anstehenden  Aufgaben in der Bundesliga vorbereiten. „Wieder reinfinden – das ist unser Ziel“, sagt Trainer Axel Büring

Die Halbzeit der WM-Pause ist überschritten. Schon seit fünf Wochen ruht der Bundesliga-Spielbetrieb für die Volleyballerinnen des USC Münster. Das allerdings bedeutete keinesfalls trainingsfreie Zeit. Im Gegenteil. Während des Trainingslagers auf dem Darß absolvierten die Münsteranerinnen nicht nur so manche Trainingseinheit, sondern rückten dank vieler Teambuildingmaßnahmen auch menschlich näher zusammen. Bei intensiven Kraft- und Ausdauereinheiten schwitzten sie anschließend gemeinsam, um damit die Grundlagen für die anstehenden Bundesligaaufgaben zu schaffen.

 „Wir haben sehr viel im Grundlagenbereich gearbeitet“, sagt USC-Trainer Axel Büring. „Körperlich sind wir schon in sehr guter Verfassung.“ Seit dieser Woche setzt der Coach nun alles daran, die physischen Attribute auch wieder in spielerisches Können umzusetzen. „Es wird Zeit, dass wir unsere Form entwickeln“, sagt er. „Wir müssen uns einspielen.“

Mit großer Spannung und Erwartung, aber auch Vorfeude blickt er deshalb den beiden Testspielen bei den USC-Partnervereinen SG Sendenhorst und BSV Ostbevern entgegen. Am Mittwoch (8. November, 19 Uhr) trifft der USC in der St. Martins-Halle in Sendenhorst auf den niederländischen Erstligisten ARKE Pollux Oldenzaal. Exakt eine Woche später (15. November, 19 Uhr) steht in der Beverhalle in Ostbevern die Partie gegen den niederländischen Europapokalteilnehmer Plantina Longa Lichtenvoorde auf dem Programm. „Begegnungen in einem öffentlichen Rahmen sind einfach etwas anderes als im Training gegeneinander zu spielen“, so Büring. „Sie sind für uns ein echter Test unter Wettkampfbedingungen.“

In Sendenhorst wollen sich der Coach und die Münsteraner Spielerinnen in erster Linie wieder an die Abläufe während eines Spiels gewöhnen. „Wieder reinfinden – das ist unser Ziel“, sagt Büring, der nur auf Nationalspielerin Atika Bouagaa verzichten muss und spontan entscheiden will, ob die beiden Nachwuchsspielerinnen Lea Hildebrand und Teresa Mersmann den Kader ergänzen. „Zur Zeit ist Pollux dafür genau der richtige Gegner.“

 

 

Deutschland - MTV Hildesheim-News

 Mittwoch, 08. November 2006

    

MTV 48: Vorverkauf für Derby läuft

Weitere Vorverkaufsstellen für DAS DERBY TEAM 48 - TSV Giesen am 25.11.06

Der Vorverkauf läuft und das TEAM 48 kann mit regem Zuschauerinteresse rechnen. Neben dem sportlichen Großereignis, plant das Management eine Reihe von Events vor und rund um DAS DERBY.

"Die Ticketnachfrage entspricht unseren Erwartungen. Wir haben auch eine überregionale Werbekampagne gestartet und der Rücklauf ist positiv", so Claudia Becker, neue Team-Managerin der 48er. Dass DAS DERBY mehr als eine ganze Region mobilisiert zeigen Anfragen z.B. aus Bielefeld, Wolfsburg, Salzgitter, Peine und auch Hannover. Ebenso werden Zuschauer aus Leipzig und Hamburg erwartet. Auch Schulklassen und Vereine nehmen die günstigen Vorverkaufsangebote gerne wahr. So kosten ermäßigte Tickets 5 Euro für Erwachsene 8 Euro.

Auch wichtige Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Sport haben ihr Kommen angekündigt. So hat der Geschäftsführer der Deutschen Volleyball Liga (DVL) Thorsten Endres bereits zugesagt, genauso wie der niedersächsische Finanzminister Hartmut Möllring. Auch der Hildesheimer Oberbürgermeister Kurt Machens möchte sich das traditionsreiche Sportereignis der beiden Vereine aus dem Landkreis Hildesheim nicht entgehen lassen.

Weitere Vorverkaufsstellen

Neben den bekannten Hildesheimer Vorverkaufsstellen, HAZ in der Rathausstr. und Galeria Kaufhof in der Almstraße, stehen allen Interessenten und Fans weitere Vorverkaufsstellen zur Verfügung. So können die Tickets auch bei SPORT ALBRECHT, Scheelenstr. 34 und beim TABAKWARENGESCHÄFT NEDDERMEYER in der Schuhstraße erworben werden.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 08. November 2006

    

Guidetti: „Unser Ziel ist die Finalrunde“

Im Renaissance Miyako Hotel Osaka fand am Nachmittag eine Pressekonferenz mit den acht Trainern der Zwischenrunden-Mannschaften von Aserbaidschan, Brasilien, China, Deutschland, Niederlande, Puerto Rico, Russland und USA statt. Bis auf Jose Guimaraes (BRA) und Giovanni Caprara (RUS), die beide das Ziel Halbfinale kundtaten, hielten sich alle Trainer mit konkreten Aussagen zurück.

Faig Garayev (AZE): „Ich hoffe, dass wir erfolgreicher sind, als in der ersten Runde. Wir wollen in Osaka mindestens zwei Spiele gewinnen.“

Jose Guimaraes (BRA): „Es wird sehr schwierig für jedes Team, da sehr starke Mannschaften in der zweiten Runde sind. Wir wollen ins Halbfinale und müssen dazu mindestens drei Spiele gewinnen. Über die Leistungen von Deutschland bin ich nicht überrascht, weil ich die Mannschaft gut kenne. Sie haben mit Giovanni einen guten neuen Trainer und ein Team mit großem Potenzial.“

Chen Zhonghe (CHN): „Unser Zustand in der ersten Runde war nicht so gut, wir haben nicht unseren besten Volleyball gespielt. Jetzt präparieren wir uns für die zweite Runde, da wird jedes Team sehr stark sein.“

Giovanni Guidetti (GER): „Wir sind sehr glücklich, in der zweiten Runde zu stehen, weil das unser erstes Ziel war. Unser Ziel ist nun, den dritten Part der WM, die Finalrunde, zu erreichen. Wir werden unser Bestes geben.“

Avital Selinger (NED): „Die Situation für meine Mannschaft ist gut, wir haben gut gespielt, auch wenn wir gegen die USA und Brasilien verloren haben. In Osaka ist eine sehr starke Gruppe. Wir wollen unser Niveau steigern, wenn uns das gelingt, werden wir den anderen Teams einen guten Wettkampf liefern.“

Juan Carlos Nunez (PUR): „Die erste Runde war sehr hart für uns, die zweite Runde wird noch schwerer. Wir werden alles geben, um unsere Spiele zu gewinnen.“

Giovanni Caprara (RUS): „Wir sind sehr glücklich über die Resultate der ersten Runde, da wir noch ohne Niederlage sind. Wir wollen an diese Leistungen anknüpfen und ins Halbfinale.“

Lang Ping (USA): „Wir haben in der ersten Runde gut gespielt und uns von Spiel zu Spiel gesteigert. Die Teams in der zweiten Runde werden allerdings noch stärker sein. Ich bin nicht überrascht von Deutschland. Deutschland war in den vergangenen zehn Jahren gut, nahm an den Olympischen Spielen teil und hat Italien-Profis in den Reihen. Zudem haben sie mit Giovanni Guidetti einen international renommierten Trainer.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 08. November 2006

    

Zwei Wiesbadener sorgen für Heimspiel-Atmosphäre

Wenn am 8. November die Zwischenrunde in Osaka beginnt, werden sich die deutschen Spielerinnen wieder auf lautstarke Unterstützung verlassen können: Frank Gallas und Axel Spieß haben über DVV-Partner Vietentours die Reise zur Frauen-WM gebucht und werden die DVV-Frauen bis zum Ende begleiten und anfeuern. In Sapporo waren sie Zeuge der starken Vorrundenauftritte der Spielerinnen von Bundestrainer Giovanni Guidetti und erlebten natürlich auch den Coup gegen Olympiasieger China mit.

Die beiden Wiesbadener sind Volleyball-Fachleute und verfolgen auch die Spiele des 1. VC Wiesbaden in der 1. Bundesliga. Vor den Spielen werden mit den deutschen Pressevertretern die Siegchancen der deutschen Mannschaft erörtert, nach den Spielen gefachsimpelt, gelobt und gejubelt. Die beiden Männer sind echte Sportfans, für die Handball-WM in Deutschland und die Volleyball-EM 2007 in Belgien & Luxemburg haben sie schon Karten bzw. Urlaub gebucht. „Wir sind keine Strandurlauber, sondern gönnen uns lieber so etwas hier, wo man Sport sieht und Länder kennen lernen kann“, meint Gallas. Und Spieß ergänzt: „Da geht der Urlaub für drauf. Außerdem ist es ein teures Vergnügen, da muss man lange für sparen und man kann es nur ein Mal im Leben machen. Peking 2008 ist nicht drin.“

Das scheint sie aber nicht zu sehr zu treffen, denn die Olympischen Spiele in Atlanta und Athen haben die beiden Sportreisenden miterlebt. Von dem Auftreten der deutschen Mannschaft in Japan sind sie begeistert, auch wenn die Stimmung zu wünschen ließ. Oft waren nur sie in der weitläufigen Arena in Sapporo mit ihren „Deutschland, Deutschland“ Rufen zu hören. Dies wird auch im 10.000 Zuschauer fassenden „Osaka Municipal Central Gymnasium“ kaum anders sein, die Halle wird wohl kaum gefüllt sein. Doch das stört die DVV-Frauen kaum, denn umso besser hören sie die Anfeuerungen ihrer „Edelfans“ aus Wiesbaden.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 08. November 2006

    

Maestro Guidetti greift in das Geschehen ein

Es war gegen Ende des Trainings. Die deutsche Mannschaft hatte die taktischen Vorgaben von Bundestrainer Giovanni Guidetti für das Spiel gegen die Niederlande (8.11. um 14.00 Uhr Ortszeit, 6.00 Uhr deutsche Zeit, live auf arena) in die Praxis umgesetzt, da griff der Maestro selber in das Geschehen ein. Weil er mit dem Blockverhalten der Mittelblockerinnen nicht einverstanden war, simulierte Guidetti die niederländische Außenangreiferin Alice Blom und war erst zufrieden, als die Mittelblockerinnen begriffen hatten und umsetzten, was er wollte. Zuvor hatte DVV-Pressesprecher Thilo von Hagen die niederländischen Außenangreiferin nachgeahmt, die überwiegend aus hohen Pässen von der Position vier angreifen. 

Spielführerin Angelina Grün machte nicht das ganze Pensum mit, da sie sich eine starke Erkältung mit Stimmbandentzündung zugezogen hat. Dagegen geht es bei Atika Bouagaa weiter aufwärts: Die Münsteranerin hüpfte nach verhaltenem Beginn wie ein junges Pferd über das Feld und schlug munter die Bälle in das gegnerische Feld. Damit steht sie für die wichtigen Zwischenrunden-Partien gegen die Niederlande, Puerto Rico (9.11.), Brasilien (11.11.) und die USA (12.11.) wieder voll einsatzfähig zur Verfügung. Alle Spiele der DVV-Frauen finden nun definitiv um 14.00 Uhr Ortszeit statt (6.00 Uhr deutsche Zeit, live auf arena) – die FIVB bestätigte die Ansetzungen.

Vor dem ersten und einzigen Training in der riesigen Wettkampfhalle (das Osaka Municipal Central Gymnasium ist 26 Meter hoch und fasst maximal 10.000 Zuschauer) hatte sich die deutsche Mannschaft vorbereitete Szenen der Niederländerinnen auf Video angeschaut. Die Weitsicht des Trainerstabes, der Scout Alberto Salomoni in die Vorrundengruppe C nach Kobe beordert hatte, hat sich somit jetzt schon ausgezahlt. Guidetti führte der Mannschaft alle Rotationen des morgigen Gegners vor, gab Hinweise zu dessen bevorzugten Angriffsrichtungen und zur eigenen Strategie in Aufschlag sowie Block- und Feldabwehr.

Nach der Mittagsruhe für die Spielerinnen ging es für Guidetti, Delegationsleiter Jan Lindenmair und Teamarzt Dr. Paul Schmeing zur Preliminary Inquiry, wo die letzten Anweisungen für die Zwischenrunde in Osaka gegeben wurden. Danach musste Guidetti mit seinen Trainerkollegen auf einer Pressekonferenz Rede und Antwort stehen, anschließend (18.30 Uhr) folgte die zweite Videoeinheit für die gesamte Mannschaft. Nach dem Abendessen (19.30 Uhr) hatten die Spielerinnen den Abend frei, Libero Kerstin Tzscherlich sowie die Mittelblockerinnen Christiane Fürst, Corina Ssuschke, Christina Benecke und Cathrin Schlüter durften nochmals in die Röhre gucken: Guidetti führte Tzscherlich das Aufschlag-Repertoire der Oranjes vor, die Mittelblockerinnen bekamen die Vorlieben und Eigenheiten der gegnerischen Schnellangreiferinnen vor Augen geführt.

Auch die niederländische Presse hat die starke Vorrunde der DVV-Frauen zur Kenntnis genommen und schreibt: „Während die deutsche Mannschaft vor einem halben Jahr noch durch ein Tief ging, sieht die Bilanz nach der Vorrunde nun ausgezeichnet aus“, so der Autor René Banierink in der niederländischen Tageszeitung BN-DeStem. Und weiter: "Der Olympiasieger China wurde ebenso überraschend wie überzeugend geschlagen." Als Schlusssatz steht geschrieben: "Ein halbes Jahr später ist das deutsche Volleyballteam ein gefürchteter Gegner für die Oranjes, morgen bei der WM." So sieht es aus, Sayonara aus Osaka/Japan.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 08. November 2006

    

DVV-Männer: WM-Nominierung verschoben

Bundestrainer Stelian Moculescu hat sich noch nicht auf die zwölf WM-Fahrer festgelegt. Eigentlich wollte der Männer-Bundestrainer am gestrigen Montag Nachmittag den 13. Spieler streichen, dies wird aber nun wohl auf Donnerstag, 9. November, verschoben.

Der Grund: Robert Kromm klagt nach dem Turnier in Frankreich über Schulterbeschwerden. Am Donnerstag soll im Training ein Härtetest für Kromm stattfinden. Danach will Moculescu bekannt geben, welcher Außenangreifer die Reise nach Japan nicht mitmacht.

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Mittwoch, 08. November 2006

   http://de.sports.yahoo.com 

Zuspieler-Duo der Gegensätze: Weiß und Hart

Osaka (dpa) - Sie trennen zehn Jahre Altersunterschied und 148 Länderspiele Erfahrung - und doch haben sie ein gemeinsames Ziel: Die deutschen Zuspielerinnen Kathleen Weiß und Tanja Hart wollen bei der Volleyball-Weltmeisterschaft der Frauen in Japan ihre Teamkolleginnen auch weiter erfolgreich in Szene setzen.

 

 

Deutschland - Der Tagesspiegel

 Mittwoch, 08. November 2006

   www.tagesspiegel.de 

„Sie haben vor niemandem Angst“

Bundestrainer Giovanni Guidetti über die Qualität seiner Volleyballerinnen und die zweite WM-Runde

 

 

Deutschland - Neues Deutschland

 Mittwoch, 08. November 2006

   www.nd-online.de 

»Habe Medaille fest im Kopf«

ND-Gespräch mit der Volleyballerin Kerstin Tzscherlich aus Dresden

Die 28-jährige Kerstin Tzscherlich vom Dresdner SC ist Libero der deutschen Volleyball-Nationalmannschaft und mit inzwischen 216 Länderspielen eine der erfahrensten im DVV-Auswahlteam bei der WM in Japan.

 

 

Deutschland - Süddeutsche Zeitung

 Mittwoch, 08. November 2006

   www.sueddeutsche.de 

Weiß: Die furchtlose Seele

Klein gewachsen, großes Talent: die 22 Jahre alte Kathleen Weiß verkörpert das neue Selbstvertrauen im deutschen Volleyball-Team.

 

 

Österreich - Die Presse

 Mittwoch, 08. November 2006

   www.diepresse.com 

Pass-Spiele ganz anderer Art

Fall des entlassenen Alexej Sanko erhitzt die Gemüter. Funktionäre fordern: Wer nicht für Österreich spielen will, sollte auch nicht eingebürgert werden.

 

 

Deutschland - Die Welt

 Mittwoch, 08. November 2006

   www.welt.de 

Tanja Hart: "Jetzt zickt keine mehr rum"

Mittwoch bestreiten die deutschen Volleyballerinnen bei der WM in Osaka das erste Zwischenrundenspiel gegen die Niederlande. Im Interview mit WELT.de spricht Nationalspielerin Tanja Hart (32) über den WM-Höhenflug, Erfahrungen mit ihrem italienischen Trainer Giovanni Guidetti und als Referendarin im Schulalltag.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 08. November 2006

   

DVV-Frauen verlieren Drama gegen Niederlande 2:3

Matchball ungenutzt!

Die deutschen Frauen sind mit einem dramatischen 2:3 (25-23, 21-25, 23-25, 25-23, 14-16) gegen die Niederlande in die WM-Zwischenrunde in Osaka gestartet. Dabei reichte im fünften Satz eine 11-5-Führung und ein Matchball nicht zum Sieg. Durch die Niederlage weist das deutsche Punktekonto nun zwei Siege und zwei Niederlagen auf, ebenso das der Niederlande. Punktbeste Spielerinnen waren Angelina Grün (21) und Birgit Thumm (18), auf niederländischer Seite Chaine Staelens (31) sowie Alice Blom und Manon Flier (je 18). Am 9. November folgt die nächste Begegnung, dann gegen Puerto Rico (14.00 Uhr Ortszeit, 6.00 Uhr deutsche Zeit, live auf arena).

Vom ersten Ballwechsel an wurde klar, dass sich beide Teams an diesem Tag nichts schenkten: Die Niederländerinnen mussten gewinnen, weil sie mit 1:2-Siegen in die Zwischenrunde starten, die DVV-Frauen wollten an ihre Glanzleistungen aus der Vorrunde anknüpfen. Dies gelang der deutschen Mannschaft nur teilweise: Zu oft landete die Annahme nur an der Dreimeterlinie, zu oft reichten die Aufschläge nicht aus, um Wirkung bei der niederländischen Annahme zu erzielen. Die spielten ganz einfach mit hohen Bällen auf die Außenpositionen, wo mit Chaine Staelens und Manon Flier, später auch Alice Blom, die punktbesten Spielerinnen warteten. Sie bekam die deutsche Block- und Feldabwehr nie in den Griff. 

Nachdem durch die deutsche Kampfkraft der 2:2-Satzausgleich geschafft war, deutete im fünften Satz alles auf ein Happyend hin: 11-5 lagen die deutschen Spielerinnen vorne, auch weil den Niederländerinnen (vor allem Flier) die Nerven versagten. Doch dann passierte, was nicht passieren durfte: Die deutschen Spielerinnen wurden von Ball zu Ball verunsicherter und brachten keinen Angriff mehr auf den Boden. Der Vorsprung schmolz, dennoch gab es Matchball beim 14-13. Den wehrte Staelens ab, und anschließend scheiterte ausgerechnet Thumm – beste deutsche Spielerin in diesem Spiel – zwei Mal am hohen Block

Spielbericht

Bundestrainer Giovanni Guidetti begann mit Kathleen Weiß im Zuspiel, Birgit Thumm auf der Diagonalen, Angelina Grün und Cornelia Dumler auf den Annahmepositionen, Corina Ssuschke und Christiane Fürst im Mittelblock sowie Kerstin Tzscherlich als Libero.
Avital Selinger, Trainer der Oranjes, trat mit Riette Fledderus, Chaine Staelens, Manon Flier, Ingrid Visser, Carline Wensink, Debby Stam und Janneke van Tienen an.

1. Satz
Gleich zu Beginn des Spiels bekamen die wenigen Zuschauer (556, von SID-Mann Lars Becker gezählt) im weiten Rund einen Vorgeschmack auf das Spiel: Lange Ballwechsel, in denen der Ball gleich mehrere Male die Netzkante passierte. Thumm sorgte mit zwei Bällen an den niederländischen Block für die ersten deutschen Punkte, Grün sorgte per Einerblock gegen Wensink für das 4-2. Als Thumm ein Ass auf die Linie servierte, hieß es 6-3. Die Niederländerinnen konterten per Lob von Stam auf 7-6, doch ein Fehlaufschlag von Fledderus ließ die DVV-Frauen mit zwei Punkte Vorsprung in die erste technische Auszeit gehen (8-6). Nach Wirkungsaufschlag von Ssuschke brachte Flier den anschließenden Angriff nicht an der Antenne vorbei (9-6), anschließend schoss Flier Grün die Linie entlang ab. Nach einem Feldzuspiel von Fürst vollendete Wensink per „Dunking“, ein Doppelblock gegen Thumm bedeutete Gleichstand (10-10). Fürst sorgte per Klasse-Einbeiner für die erneute Führung, Grün erhöhte per Angriff an den Block (12-10). Staelens glich erneut aus, Grün besorgte per Diagonal-Kracher die Führung (13-12). Als Dumler einen weiteren langen Ballwechsel per Rückraum-Sechs-Angriff vollendete, ballte der Italien-Profi die Faust (15-13). Die Niederländerinnen glichen erneut aus, doch die Punktchance zur Führung vergab Stam (16-15) – zweite technische Auszeit. Ein Spiel zwischen zwei Teams auf gleichem Niveau, die sich nichts schenkten. Und es ging so weiter: Die Deutschen legten vor, die Oranjes zogen nach. Grün brachte per Hinterfeldangriff das 18-17, Staelens schlug den Block an (18-18). Nach einem Missverständnis zwischen Weiß und Fürst lagen die Niederländerinnen zum ersten Mal in Front – Giovanni Guidetti nahm eine Auszeit (18-19). Dumler glich aus, Staelens schlug über den deutschen Dreierblock (20-21). Nach Aufschlagfehler von Staelens hieß es 21-21 und Margareta Kozuch kam für Weiß. Gleich stand der Block besser, nach Abwehr schlug Grün den niederländischen Block an – Auszeit Niederlande (22-21). Tanja Hart kam nach verschenkter Punktchance für Thumm (22-22) und bediente gleich erfolgreich Grün, die per Lob vollendete (23-22). Die eingewechselte Blom glich zum 23-23 aus, dann musste sie wieder raus. Als Flier ihre Punktchance hinter die Grundlinie setzte, hatten die DVV-Frauen Satzball. Gleich der erste war es: Dumler/Fürst punkteten im Doppelblock gegen Visser – zigfach im gestrigen Training geübt (25-23).

2. Satz
Ssuschke sorgte per Aufsteiger Kopf für den ersten Punkt im zweiten Satz, Thumm machte den zweiten zum 2-1. Als Grün mit etwas Glück den niederländischen Block anschlug, hieß es 3-1. Grün blieb punktbeste deutsche Spielerin und im Angriff stark. Als sie hart in die Diagonale zog und Ssuschke per Einbeiner einen drauf packte, stand es 6-3. Blom kam für Stam, doch Thumm servierte ein Ass (7-3). Nach weiterem Schnellangriff von Ssuschke ging es mit 8-5 in die technische Auszeit (8-5). „Grüni“ setzte direkt nach der Auszeit ein Ass, ein weiterer Aufschlag der Spielführerin konnten die Niederländerinnen nur als „Dankeball“ übers Netz bringen. Dumler schlug geschickt den Block an (10-5) – Auszeit NED. Doch nach drei teils unglücklichen Bällen auf deutscher Seite waren die Oranjes wieder dran, Guidetti nahm seine erste Auszeit (10-8). Der „Wurm“ war jetzt im deutschen Spiel, die Niederländerinnen glichen aus, ohne viel dazu beitragen zu müssen (10-10). Hart kam für Weiß und setzte gleich Grün im Hinterfeld erfolgreich ein. Nach einem Angriffsfehler von Flier hieß es wieder 12-10, doch Staelens glich per Angriff über den Dreierblock erneut aus (12-12). Als Fürst ihren Einbeiner neben die Linie setzte, waren die Niederländerinnen vorne (12-13), doch Blom besorgte per Übertritt den Ausgleich. Als Fürst sich Visser im Einerblock packte, waren die DVV-Frauen wieder vorne (14-13). Grün verschaffte der deutschen Mannschaft per Diagonalangriff eine Zwei-Punkte-Führung zur zweiten technischen Auszeit (16-14). Flier sorgte per Super-Sprungaufschlag den Ausgleich (16-16), Staelens sorgte per Angriff über den Block für den Führungswechsel, Atika Bouagaa kam für Dumler (16-18). Fürst holte wieder den Ausgleich, ihren Sprung-Flatteraufschlag konnte Blom nicht kontrollieren (18-18). Als Flier aus dem Hinterfeld erneut knapp verzog, war die Führung wieder da, Christina Benecke kam für Ssuschke (20-19). Die verzog jedoch ihren Schnellangriff (etwas zu flach), Guidetti nahm seine zweite Auszeit (20-21). Grün verzog anschließend, Ssuschke und Weiß kamen zurück (20-22). Doch auch die Dresdnerin verzog, drei verschenkte Bälle in Folge in dieser Phase. Als Grün einen abermals nicht idealen Ball ins aus schlug, hatten die Niederländerinnen Satzbälle (20-24). Den ersten wehrte die DVV-Auswahl noch ab, den zweiten machten die Niederländerinnen und profitierten erneut von einem Fehler (Netz) der deutschen Mannschaft (21-25).

3. Satz
Die deutsche Mannschaft begann mit der Startformation der ersten beiden Sätze, die niederländische Mannschaft erwischte jedoch einen perfekten Start, vor allem wegen der starken Sprungaufschläge von Flier. Beim 1-5 kam Bouagaa für Dumler, Thumm verkürzte per Einbeiner und Aufschlag zum 5-6. Als die Vilbiburgerin auch aus dem Hinterfeld erfolgreich war, hieß es Ausgleich (7-7). Die stark spielende Blom machte per Angriff an den deutschen Block das 7-8 – technische Auszeit. Die mit 1,78 Meter kleine Außenangreiferin sorgte mit zwei Angriffen an den deutschen Block für zwei weitere Punkte der Oranjes (7-10) – Auszeit GER. Dann fing Blom auch noch zu blocken an, Grün scheiterte aus dem Hinterfeld. Tzscherlich verpasste die nächste Annahme, Bouagaa schlug den Angriff ins aus (7-13). Jetzt heißt es kämpfen, Hart kommt für Weiß. Die fälscht mit ihrem Block gleich den Angriff von Flier ab, Grün vollendet (9-13). Doch die nächsten zwei Zähler gehen wieder an die Niederländerinnen, den deutschen Spielerinnen unterlaufen einfach zu viele Fehler (9-16). Bundestrainer Guidetti muss nun die richtigen Worte finden und seine Spielerinnen wieder aufbauen. Das gelingt zunächst, die nächsten beiden Punkte erzielen die deutschen Frauen (11-16). Nach zu dichtem Zuspiel von Fledderus rücken die Deutschen weiter ran (13-17), doch aus der eigenen Annahme agieren die Niederländerinnen souverän (15-19). Grün machte ein Ass, Selinger nahm sofort eine Auszeit (17-20), um die deutsche Spielführerin in keinen Rhythmus kommen zu lassen. Flier erhöht nach Feldzuspiel auf 18-22, einer der wenigen Angriffsfehler von Blom bringt das 19-22. Als Grün mit ihrer Punktchance (nach sensationeller Feldabwehr von Tzscherlich am Dreierblock scheitert, ist nur noch wenig Hoffnung auf den Satzgewinn. Doch die deutschen Frauen kämpfen und Grün holt den 21. Punkt, bei 23 Gegenpunkten. Dumler kommt für Bouagaa und serviert ein Ass – alles wieder drin (22-23). Aber Staelens macht mit Diagonalknaller das 22-24 – letzte Auszeit Guidetti. Thumm sorgt für den Anschluss, Benecke kommt für Ssuschke. Die Feldabwehr kratzt den Ball vom Boden, doch Grün verzieht knapp hinter die Grundlinie (23-25). Dieser Satz wurde im Mittelteil verloren.

4. Satz
Hart blieb für Weiß auf dem Feld, ansonsten war es die gleiche Start-Formation wie in allen Sätzen zuvor. Das Spiel bleibt umkämpft und ist geprägt von den beiden Block- und Feldabwehrreihen. Kaum ein erster Angriff geht direkt auf der gegnerischen Feldhälfte zu Boden. Nach einem Knaller von Grün sowie einem Ass von Dumler hat die DVV-Auswahl ein 1-3 in ein 4-3 gedreht. Als Flier aus dem Hinterfeld verzieht, heißt es 7-5, Thumm (stark!) erhöht per Ass auf 8-5. Aber die Niederländerinnen kommen mit den Ex-Münsteranerinnen Blom und Staelens wieder heran (8-7), ehe Ssuschke wieder punktet (9-7). Als Staelens ausgleicht, kommt erneut Benecke für Ssuschke. Thumm erhöht wieder auf zwei Zähler per Rückraumangriff, Fürst hält diesen durch Block gegen Flier (12-10). Die Niederländerinnen mit ihren hoch gewachsenen Außenangreiferinnen bleiben dran und punkten immer wieder, weil sie den Ball auf den Block dreschen. Thumm, stärkste deutsche Akteurin im vierten Satz, macht per Angriff und Ass das 16-13. Benecke per Einbeiner und Flier per Fehler lassen deutschen Vorsprung anwachsen (18-14), in Sicherheit wiegen, dürfen sich die Deutschen jedoch nicht – Auszeit NED. Kozuch kommt für Hart, einen Zähler später Weiß für Thumm (18-15). Als Dumler knapp verzieht, nimmt Guidetti eine Auszeit (18-16), doch die Niederländerinnen punkten weiter und gleichen aus (18-18). Hart und Thumm kommen zurück. Als Grün aus dem Hinterfeld verzieht (Netz), sind die Niederländerinnen – ohne großes Zutun – wieder vorne (18-19) – Auszeit Guidetti. Dumler schlägt den Block gekonnt an und bringt den Ausgleich (19-19), Thumm macht aus dem Rückraum die erneute Führung klar (20-19). Als die Niederländerinnen seit langer Zeit mal wieder über die Mitte angreift, pflückt sich Fürst Visser (21-19). Thumm erneut aus dem Rückraum macht das 22-19, dann punkten die Oranjes wieder zwei Mal, dann noch ein drittes Mal als Fürst geblockt wird (22-22). Die DVV-Frauen gehen wieder in Führung, der niederländische Block zappelt im Netz, doch Staelens per Knaller in den Dreimeterraum gleicht aus (23-23). Als Flier bei der Punktchance ein technischer Fehler unterläuft, hat Deutschland Satzball (24-23). Die niederländische Diagonalspielerin ist es auch, die den Satz beendet: Ihr Rückraumangriff bleibt am deutschen Dreierblock (Grün macht ihn) hängen. 25-23, Jubelsprünge bei den deutschen Spielerinnen, das Bangen und Zittern bei den deutschen Fans geht weiter.

5. Satz
Staelens beginnt den Satz mit einem ihrer wenigen Angriffsfehler, gleicht dann aber sofort aus (1-1). Dumler verzieht ihren Ball, Staelens punktet erneut (1-3). Fürst punktet nach starkem Einhand-Zuspiel von Hart, Flier verzieht erneut (3-3). Als die niederländische Annahme den Ball von Dumler nicht kontrollieren kann, der deutsche Block endlich Staelens entschärft, punktet Dumler aus dem Rückraum (5-3) – Auszeit NED. Jetzt scheitert auch Blom am deutschen Dreierblock (Fürst), Flier unterläuft ein weiterer technischer Fehler (7-3). Den Niederländerinnen scheinen ihre Fünf-Satz-Niederlagen gegen Brasilien und die USA noch in den Köpfen und Kleidern zu hängen. Bei Flier geht gar nichts mehr – ihr Aufschlag schlägt mitten im Netz ein – 8-4 Seitenwechsel. Als Staelens ihren Aufschlag verschlägt, heißt es 9-5, Blom unterläuft ein Angriffsfehler (10-5). Thumm erhöht per Ass, die Niederländerinnen sind am Boden, die deutschen Spielerinnen jubeln schon (11-5). Da kann auch der Aufschlagfehler von Thumm akzeptiert werden. Als Blom verkürzt, nimmt Guidetti sofort eine Auszeit, um die Euphorie ein wenig zu dämpfen (11-7). Benecke unterläuft ein Leichtsinnsfehler, eine Unstimmigkeit lässt die Niederländerinnen weiter verkürzen (11-9). Weiß und Kozuch kommen (für Hart und Thumm), Weiß setzt Benecke ein, die macht den ganz wichtigen 12. Zähler. Als Grün die Punktchance aus dem Rückraum nicht nutzt, sind die Niederländerinnen wieder dran (12-10), Blom verkürzt weiter (12-11), Ssuschke kommt für Benecke. Die macht gleich den nächsten Punkt – ganz wichtig (13-11). Kozuch verzieht die Punktchance, jetzt gilt`s: Staelens gleicht aus, weil Dumler den Ball nicht auf den Boden kriegt (13-13) – Auszeit GER. Fürst besorgt per Einbeiner den Matchball, Thumm kommt für Weiß (14-13), doch Staelens gleicht erneut aus (14-14). Hart kommt zurück und bedient Thumm, doch die bleibt am Block hängen (14-15), Matchball NED. Und die stärkste deutsche Akteurin des Spiels, Thumm, scheitert erneut am NED-Block. 14-16! Enttäuschung pur.

Stimmen zum Spiel

Giovanni Guidetti: „Es ist bitter, weil wir eine große Chance hatten, beim 11:5 im fünften Satz zu gewinnen. Die Niederlage ist dennoch in Ordnung, weil wir heute schlecht gespielt haben. Unsere Annahme und Angriff war schwach, mit diesen schwachen Werten kann man auf diesem Level nicht gewinnen. Wir sind sehr enttäuscht. Wir hatten die Chance zu siegen, weil die Niederländerinnen mehr Fehler als wir gemacht haben. Machen sie diese nicht, verlieren wir 0:3. Grün ist angeschlagen, ihre Stimme hat uns auf dem Feld gefehlt. Ich habe dafür zu sorgen, dass die Niederlage zu keinem Problem in den Köpfen der Spielerinnen wird.“

Tanja Hart: „Das tut weh. Wir haben nicht unseren besten Volleyball gespielt. Im ersten und zweiten Satz haben wir viel Kraft gelassen. Nichtsdestotrotz hätten wir gewinnen müssen, deshalb ist die Enttäuschung so groß. Unser Ziel ist immer noch machbar, deswegen müssen wir das Spiel jetzt abhaken und die nächsten Partien angehen.“

Angelina Grün: „Wir haben es in der Hand gehabt und den Sieg verschenkt. Wir haben Staelens nicht in den Griff bekommen und unser Spiel nicht konstant halten können. Mit einem 11:5 im fünften Satz müssen wir natürlich gewinnen, dann haben wir unseren Angriff aus der Annahme nicht mehr durchgebracht und die Niederländerinnen nicht verteidigen können. Wir haben generell schwer ins Spiel gefunden, und unser Spiel nicht durchziehen können. Dabei haben wir oft zwei, drei Punkte geführt, aber es waren heute zu viele Höhen und Tiefen"

Christina Benecke: „Das hätten wir dicht machen müssen. Auch den zweiten Satz hätten wir schon gewinnen müssen. Es war unser schlechtestes Spiel im Turnierverlauf. Wir haben die Außenangreifer nicht in den Griff bekommen, unsere Block- und Feldabwehr hat nicht so gut funktioniert. Im fünften Satz hatten wir im Angriff keine Durchschlagskraft mehr.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 08. November 2006

   

arena mit täglichen Highlight-Magazinen

WM-Sender arena gab nun weitere TV-Zeiten bekannt: So fasst der WM-Sender neben den Live-Übertragungen der deutschen Partien und weiteren Top-Begegnungen das WM-Geschehen in einem täglichen Highlight-Magazin am Abend zusammen.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Mittwoch, 08. November 2006

   www.abendblatt.de 

"Unser Auftreten ist angsteinflößend"

Gespräch mit Tina Benecke

OSAKA/HAMBURG - Die deutschen Volleyballerinnen schlagen heute Morgen um 6 Uhr MEZ (Arena live) in Osaka (Japan) gegen die Niederlande zur Zwischenrunde der WM auf, der zweiten von drei Turnierphasen. Das Abendblatt sprach mit der Hamburger Mittelblockerin Christina Benecke (32) über den bisher erfolgreichen WM-Verlauf.

ABENDBLATT: Frau Benecke, die deutsche Mannschaft hat in ihrem letzten Vorrundenspiel Olympiasieger China 3:1 besiegt. Ist jetzt eine Medaille bei der WM möglich?
CHRISTINA BENECKE: In Japan ist ja bekanntlich nichts unmöglich, deshalb dürfen wir weiter von einer Medaille träumen. Dazu müssten wir aber alle vier Spiele in der Zwischenrunde gewinnen. Realistisch bleibt deshalb die bisherige Zielsetzung: ein Platz unter den ersten acht. Der sollte zu schaffen sein.

ABENDBLATT: Wir hätten mehr Selbstbewusstsein erwartet.
BENECKE: Wir sind selbstbewusst! Und wie! In unserer Mannschaft herrscht eine fantastische Stimmung, wir sind zwölf Freundinnen. Fragen Sie mal unsere Gegnerinnen. Unser Auftreten ist schon beeindruckend, geradezu angsteinflößend. Wir senden nur Signale der Stärke übers Netz.

ABENDBLATT: Ein Verdienst des neuen italienischen Bundestrainers Giovanni Guidetti?
BENECKE: Er hat großen Anteil daran. Wir haben im Sommer sehr viel und sehr hart trainiert. Schon in den Testspielen gegen die Türkei, Serbien oder Brasilien haben wir gezeigt, dass wir jede Mannschaft der Welt besiegen können.

ABENDBLATT: Was zeichnet Guidetti aus?
BENECKE: Er stellt uns taktisch hervorragend auf die Gegner ein. Seine Spielanalysen sind perfekt. Und er findet stets das richtige Maß zwischen Zuckerbrot und Peitsche. Wir pflegen ein fast freundschaftliches Verhältnis mit ihm, er bringt uns immer wieder zum Lachen. Dabei geht der gegenseitige Respekt jedoch nie verloren. Giovanni kann auch knallhart sein, er lässt sich nichts gefallen. Ich denke, er macht alles richtig.

ABENDBLATT: Dabei ist er mit 34 Jahren noch recht jung für die Position eines Bundestrainers.
BENECKE: Er ist gerade zwei Jahre älter als ich. Ich hätte das nicht so gut hinbekommen.

ABENDBLATT: Volleyball ist in Japan Volkssport. Macht sich das bei der WM im Verhalten der Zuschauer bemerkbar?
BENECKE: Da herrscht eine andere Begeisterung als bei uns. Die Japaner sind Volleyball-verrückt. In Sapporo war in der Vorrunde die Halle meist nur spärlich besetzt. Ich hoffe, dass ändert sich jetzt in Osaka. Dann wird die WM ein Fest.

 

 

Norddeutschland - Elmshorner Nachrichten

 Mittwoch, 08. November 2006

   www.en-online.de 

Elmshorn ist jetzt die Nr. 2

Sport, Fairness, Harmonie und keine Verletzungen: Dieses Volleyball-Turnier hatte viele Sieger.

Elmshorn (sr). Sportlich gelang es der Vertretung aus Strande dem Pokalverteidiger und Ausrichter von der Kooperativen Gesamtschule Elmshorn den Landesmeister-Titel abzuringen. Dies war jedoch nur durch eine Geste der Fairness möglich geworden, die ...

 

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