News

 Montag, 13. November 2006 

Die zwölf Endrundenteams der Frauen-WM
Karten für DAS DERBY
USC II feiert vierten Saisonsieg in Folge
Erste internationale Bewährungsprobe für den SCC
Riesen-Enttäuschung bei deutschem Team
DVV-Frauen: Drei Matchbälle ungenutzt
Brasilien schlägt Russland in emotionalem Spiel
Italien und Serbien & Montenegro im Halbfinale
Volles Programm für DVV-Männer
Hansi´s heilende Hände
Guidetti soll weiter Bundestrainer bleiben
Deutsche Frauen verfehlen ihr Ziel
Absturz ins Tal der Tränen
USC 2: Ab zweitem Satz alles fest im Griff

November 2006

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International - DVV-News

 Montag, 13. November 2006

    

Die zwölf Endrundenteams der Frauen-WM

Die Würfel für die Endphase der Frauen-WM sind gefallen, die besten zwölf Teams, die an der Endrunde am 15. und 16. November in Osaka teilnehmen, ermittelt. Diese wird (leider) in zwei Hallen ausgetragen, so dass beispielsweise die DVV-Frauen nicht das Finale der WM sehen können, da ihr Platzierungsspiel in etwa zeitgleich mit dem Höhepunkt der WM stattfindet. Der Clou: Das Platzierungsspiel der Japaner soll um 18.00 Uhr stattfinden und somit nach dem Finale (14.30 Uhr)…

Halbfinale 1 – 4 (Osaka Municipal Center)
Serbien & Montenegro (30.) - Brasilien (2.) um 14.00 Uhr Ortszeit
Italien (Weltranglisten-4.) - Russland (3.) um 16.00 Uhr Ortszeit

Der große Gewinner der WM ist – ohne Zweifel – die Mannschaft aus Serbien & Montenegro. Der Weltranglisten-30. nutzte die günstige Auslosung und qualifizierte sich mit lediglich einer Turnierniederlage für das Halbfinale, wo das Team um Spielführerin Vesna Citakovic mit den „Volleyball-Giganten“ Brasilien, Russland und Italien (Weltranglistenplätze zwei bis vier) um die Medaillen spielt. Im Halbfinale wartet mit Brasilien der WM-Favorit und die einzig ungeschlagene Mannschaft im Turnier. Das andere Halbfinale verspricht Spannung pur, da sich die Italienerinnen im Turnierverlauf deutlich gesteigert haben. Bei Russland dürfte die „Seele des Spiels“, Lioubov Sokolova, nach ihrer Oberschenkelverletzung wieder dabei sein.

Halbfinale 5 – 8
Kuba (5.) - China (1.) um 16.00 Uhr Ortszeit (Osaka Prefectural Gymnasium)
Japan (7.) - Niederlande (16.) um 19.00 Uhr Ortszeit (Osaka Municipal Center)

China ist einer der großen Verlierer der WM. Wer Olympiasieger ist, kann sich nicht mit der Platzierungsrunde um die Plätze fünf bis acht zufrieden geben. Doch vier (!) Niederlagen im Turnierverlauf sind natürlich zuviel und deuten auf Probleme hin. Kuba, das sich im Turnierverlauf gesteigert hat und in der Zwischenrunde ohne Niederlage blieb, wird dies bestrafen, wenn die Karibik-Schmetterlinge einen guten Tag haben. Im zweiten Überkreuzvergleich dürfte es ziemlich laut in der Halle werden: Dann trifft Gastgeber Japan auf die körperlich haushoch überlegenen Niederländerinnen, die sich mit drei Siegen in der Zwischenrunde in letzter Sekunde noch das Ticket für die Spiele um Platz fünf bis acht verdient gesichert haben.

Halbfinale 9 – 12 (Osaka Prefectural Gymnasium)
Taiwan (23.) - USA (6.) um 14.00 Uhr Ortszeit
Türkei (15.) - Deutschland (18.) um 18.00 Uhr Ortszeit
Von der Weltranglisten-Position gesehen, können die Teams aus Taiwan, der Türkei und Deutschland zufrieden sein, um die Plätze neun bis zwölf zu spielen. Doch es gibt sicherlich Unterschiede in der Betrachtungsweise: Die DVV-Frauen sind bitter enttäuscht, scheiterten sie doch in allerletzter Sekunde und um einen um 0.004 schlechteren Ballpunkt-Quotienten an der Platzierungsrunde fünf bis acht. Gegner Türkei ging mit null Siegen in die Zwischenrunde und besiegte dort Taiwan und Polen. Die Taiwanesinnen spielten in der Vorrunde das Turnier ihres Lebens, als sie alle fünf Gegner bezwungen. In der Zwischenrunde wurde dies gegen Weltklasseteams wie Italien oder Kuba relativiert, Taiwan blieb ohne Sieg. Die USA dürfte favorisiert sein, die Zuschauer dürfen sich auf ein Spiel Technik/Schnelligkeit (Taiwan) gegen Athletik/Power-Volleyball (USA) freuen.

Wo es Gewinner gibt, gibt es natürlich auch Verlierer. So ist es auch bei dieser WM, wo einige Teams hinter den Erwartungen bzw. auch Weltranglisten-Positionen blieben. Europameister Polen absolvierte eine grausame WM, landete gegen die Volleyballzwerge aus Kenia und Costa Rica sowie Südkorea Siege, und blieb in der Zwischenrunde ohne Satzgewinn. Südkorea als Weltranglisten-Achter blieb ebenfalls hinter den Erwartungen zurück, die Dominikanische Republik auch. Großer Verlierer sind auch die afrikanischen Teams, die mit Kenia (11.) und Ägypten (12.) in der Weltrangliste weit vorne platziert sind, aber dies im internationalen Vergleich nicht bestätigen können.

Platz 13: Südkorea, Aserbaidschan
Platz 15: Polen, Puerto Rico
Platz 17: Costa Rica, Dominikanische Republik, Kasachstan, Peru
Platz 21: Kamerun, Ägypten, Kenia, Mexiko

 

 

Deutschland - MTV 48 Hildesheim-News

 Montag, 13. November 2006

    

Karten für DAS DERBY

TEAM 48 – TSV Giesen: Verlosung in der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung

Hildesheim (tbr). Am Sonnabend, 25.November, heißt es wieder Volleyballzeit in der Halle 39. Alle Jahre wieder lockt das Zweitligaderby zwischen dem MTV 48 Hildesheim und dem TSV Giesen Zuschauerscharen an. So wird soll es wieder sein. Diesmal geht es für beide Mannschaften darum, den Anschluss an die führenden Teams  nicht ganz zu verlieren. Nur der Sieger darf sich Hoffnungen machen, höheren Ansprüchen gerecht zu werden, wobei der Druck ein bisschen mehr bei den 48ern lastet, die leicht favorisiert ins Rennen gehen – zumal sie in der vergangenen Jahren gegen den TSV regelmäßig als Sieger vom Feld gegangen sind.

Die HAZ verlost für diese TOP-Veranstaltung 3x2 VIP-Karten und 10x2 Sitzplatztickets. Die Verlosung läuft bis zum Mittwoch, 15. November. Die Gewinn Hotline: 0137 / 818 00 03 (49 Cent pro Anruf). Eine kleine Hürde gibt es aber noch, denn folgende Gewinnfrage muss richtig beantwortet werden:

Welche Mannschaft ging in den Derbys häufiger als Sieger vom Platz?

1. Der TSV Giesen
2. Der MTV Hildesheim
3. Die Bilanz ist ausgeglichen

Also schnell zum Telefonhörer greifen und die Hotline wählen. Die Gewinner werden am kommenden Donnerstag in der HAZ veröffentlicht.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 13. November 2006

    

USC II feiert vierten Saisonsieg in Folge

Pünktlich und passend zum 11.11. konnte man eine - wenn auch kleine - Partykolonne auf der A1 aus Richtung Norden in Richtung Münster kommend verfolgen. Ausgelassen feierten die Zweitliga-Volleyballerinnen des USC Münster das 3:1 (25:27, 25:15, 25:20, 25:19) über den 1. VC Parchim, mit dem sie den vierten Tabellenplatz eroberten

Unter den Augen von Bundestrainer Jens Tietböhl startete die Mannschaft um Kapitän Jennifer Schräder mit Höhen und Tiefen in die Begegnung. Mit Nina Elberich im Zuspiel, Teresa Mersmann auf der Diagonalen, Laura Mertens und Jennifer Schräder im Außenangriff, Lea Hildebrand und Erstligaverstärkung Claudia Bimberg in der Mitte sowie Libero Steffi Golla verloren die Münsteranerinnen den ersten Satz denkbar knapp.

Danach aber drehte das junge Team auf und sicherte sich den zweiten Durchgang deutlich sowie den dritten und vierten jeweils auf der Zielgeraden. Unter dem Strich gab die aggressivere Spielweise, taktisch größere Finesse und geschlossenere Mannschaftsleistung den Ausschlag zugunsten des USC. „Nach dem ersten Satz haben wir den Fuß gar nicht mehr vom Gaspedal genommen“, staunte Silke Schrieverhoff, die immer wieder zur Verstärkung des Blockspiels auf das Feld durfte. Und Nina Elberich, die die verletzte Julia Rudloff ersetzte, freute sich: „Dieses Mal haben wir unser Spiel voll durchgezogen und den Gegner mächtig unter Druck gesetzt. Eine tolle Leistung der kompletten Mannschaft!“

Mit 10:4 Punkten rangiert die Münsteraner Zweite nun auf dem vierten Tabellenplatz und führt das Mittelfeld an. „Das war über weite Strecken eine tolle, aggressive Mannschaftsleistung. Allerdings dürfen wir uns nicht darauf ausruhen“, sagte Trainer Christoph Kesselmeier. „Schon am kommenden Wochenende können und wollen wir gegen Braunschweig unter Beweis stellen, dass wir diese Leistung immer wieder abrufen können.“

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Montag, 13. November 2006

    

Erste internationale Bewährungsprobe für den SCC

Am Mittwoch, den 15. November 2006 empfangen die Volleyballer des SCC BERLIN um 18.30 Uhr in der Sporthalle Sömmeringstraße das russische Spitzenteam Lokomotiv Nowosibirsk. Für SCC-Trainer Michael Warm ist die erste internationale Begegnung des Jahres ein willkommener Prüfstein in Vorbereitung auf das Qualifikationsturnier im Top Teams Cup vom 15. bis 17.12.2006 in Doetinchem (Niederlande).

Nowosibirsk hat enorme Anstrengungen unternommen, um sich erfolgreich in Russlands Eliteliga zu behaupten. Zahlreiche Spitzenvolleyballer des Landes wurden für das Team verpflichtet und ein erfahrener Trainerstab will erreichen, dass "Lokomotiv" auch international den Durchbruch schafft.

Dem Cheftrainer Pavel Borchtch ist die Sporthalle Charlottenburg ein vertrauter Ort. Bereits am 13.12.1994 und 21.10.1995 stand er auf dem Hallenparkett in der Sömmeringstraße. Damals musste er als Zuspieler des SC Leipzig klare 0:3-Niederlagen gegen den SCC einstecken. Jetzt will er gegen Berlins Volleyball-Nr.1 gewinnen.

Die Hauptstädter können in voller Besetzung antreten. Aleksandar Spirovski wird nach seinem Fingerbruch sicherlich für einige Aufschläge eingewechselt werden können. Für alle Schüler bietet der SCC einen besonderen Service: Gegen Vorlage des Schülerausweises haben alle Schüler zu dem internationalen Freundschaftsspiel freien Eintritt. Die Halle wird ab 17.30 Uhr geöffnet sein.

gt

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 13. November 2006

    

Riesen-Enttäuschung bei deutschem Team

In Finalrunde nur um die Plätze neun bis zwölf

Die Augen vieler Spielerinnen waren gerötet, Tränen flossen, so manches Fluchwort verließ die Lippen: Die DVV-Frauen spielen durch das 3:2 (21-25, 17-25, 25-23, 25-22, 15-12) der Niederlande über China nur um die Plätze neun bis zwölf. Am 15. November trifft die Mannschaft von Bundestrainer Giovanni Guidetti auf die Türkei, einen Tag später findet bei einem Sieg das Spiel um Platz 9/10 gegen den Sieger aus Kuba – Taiwan bzw. bei einer Niederlage das Spiel um Platz 11/12 gegen den Verlierer von Kuba – Taiwan statt.

Um ganze 0,004 Punkte war der Ballpunkte-Quotient der deutschen Frauen schlechter als der der Chinesinnen. Die wiesen ein Ballverhältnis von 648:642 (1,009) auf, die Deutschen hatten 609:606 (1,005). Die Niederländerinnen retteten sich mit dem 3:2-Sieg in die Runde um Platz fünf bis acht, denn nach dem Ballpunkte-Quotienten (0,960) wären sie gar hinter den US-Girls eingereiht worden.

Dementsprechend war die Laune der deutschen Spielerinnen. Tanja Hart meinte: „Wir haben nie Glück bei solchen Sachen, das Gleiche hatten wir in Athen bei den Olympischen Spielen. Unsere Mannschaft hätte es einfach verdient, es ist uns aber nie gegönnt.“

Die anderen spielten nicht mit, und selber nutzten die deutschen Spielerinnen ihre vorhanden Chancen nicht. Insgesamt vier Matchbälle vergaben sie in den Partien gegen die Niederlande (einen) und die USA (drei). Ein Sieg aus einer dieser Partien und die DVV-Frauen hätten sich überhaupt keinen Stress machen müssen. So empfindet das auch Corina Ssuschke: „Wir haben selber verkackt. Wir können uns nicht auf andere verlassen, da hatte Deutschland noch nie Glück gehabt.“ Die Dresdner Mittelblockerin war fair, gratulierte den Oranjes und gab schon mal die Devise aus: „Die Niederlande hat es verdient, sie haben ein Super-Spiel gemacht. Unsere Zielstellung ist jetzt Platz neun.“

Während die Spielerinnen zunächst alle die Partie Niederlande – China in der Halle verfolgten (im vierten und fünften Satz verließen einige die Halle), hatte Giovanni Guidetti nicht die Nerven dazu: Der Bundestrainer spazierte draußen herum und warf immer mal wieder einen Blick in die Halle. Auch er war down: „Ich bin sehr frustriert, und es tut mir vor allem leid für die Spielerinnen. Die Mannschaft hätte es verdient, um die Plätze fünf bis acht zu spielen – mehr als andere Teams.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 13. November 2006

    

DVV-Frauen: Drei Matchbälle ungenutzt

Nach 2:3 gegen USA muss gezittert werden

Die DVV-Frauen haben in einem weiteren „Thriller“ bei der Zwischenrunde in Osaka das Nachsehen gehabt und müssen nun auf Schützenhilfe hoffen, um noch die Endrunde um die Plätze fünf bis acht zu erreichen: Gegen die USA verlor die Mannschaft von Bundestrainer Giovanni Guidetti mit 2:3 (27-25, 23-25, 25-19, 24-26, 11-15) und vergab dabei im vierten Satz drei Matchbälle. Trotz der Niederlage rangiert die DVV-Auswahl bei Punktgleichheit aufgrund des besseren Ballpunkte-Quotienten vor den USA. Es hängt nun von der Partie China – Niederlande ab, ob die Spielerinnen um Angelina Grün um die Plätze fünf bis acht oder neun bis zwölf spielen. Denn in jedem Fall geht es auch dieses Mal wieder über den Ballpunkte-Quotienten.

Punktbeste Spielerinnen waren Angelina Grün (22), Birgit Thumm und Cornelia Dumler (je 15) sowie Tayyiaba Haneef und Heather Bown (je 23).

Die Marschroute von Bundestrainer Giovanni Guidetti war klar: Druckvolle Aufschläge auf die amerikanischen Annahmespielerinnen und dann mit formierter Block- und Feldabwehr Punktchancen heraus arbeiten. Die Taktik ging auf und griff, weil die deutschen Spielerinnen an ihre stärkeren Auftritte aus der Vorrunde in Sapporo anknüpften. Vor allem Cornelia Dumler und Chrstiane Fürst wussten zu überzeugen. Dagegen hatte es Spielführerin Angelina Grün äußerst schwer: Die US-Girls konzentrierten sich auf die wichtigste deutsche Spielerin und erschwerten ihr das Leben mit einem massiven Block immens.

Bis zum 24-21 im vierten Satz lief alles bestens, dann passierte das, was keiner erklären kann: Kein deutscher Angriffsball fiel mehr auf den gegnerischen Boden, die Amerikanerinnen kratzten alles hoch, den deutschen Angriffen fehlte es an Durchschlagskraft. Fünf Punkte in Folge und der fünfte Satz waren die Konsequenz. Dort gingen die selbstbewussten US-Spielerinnen sofort mit 0-4 in Führung, ein Vorsprung, von dem sie bis zum Ende zehrten. Zumindest betrieb die deutsche Mannschaft Schadensbegrenzung und weist durch die elf Punkte im fünften Satz einen minimal besseren Ballpunkte-Quotienten als die USA auf.

Spielbericht

Bundestrainer Giovanni Guidetti begann mit Kathleen Weiß im Zuspiel, Birgit Thumm auf der Diagonalen, Angelina Grün und Cornelia Dumler auf den Annahmepositionen, Corina Ssuschke und Christiane Fürst im Mittelblock sowie Kerstin Tzscherlich als Libero.
US-Trainerin Lang Ping vertraute zunächst auf Danielle Scott, Tayyiba Haneef, Heather Bown, Katherine Wilkins, Robyn Ah Mow-Santos, Nancy Metcalf und Sarah Drury.

1. Satz
Die DVV-Auswahl erwischte durch Angriff Thumm und Ass Dumler (mit Sprung-Flatter auf Haneef) einen guten Start, Fürst erhöhte auf 3-1. Die deutsche Annahme funktionierte prächtig zu Beginn, Weiß konnte die Bälle variable verteilen. Schade nur, dass zwei Lobs bei den deutschen Frauen auf den Boden fielen (4-3). Als Grün zum zweiten Mal am Block scheitert, gleichen die US-Girls aus (4-4), ein Annahmefehler Thumms macht das 4-5. Grün macht ihren ersten Punkt aus dem Rückraum und gleicht aus (6-6), ein zweiter folgt zugleich (7-6). Als Dumler mit einem schnellen Ball über die Position vier punktet, geht es mit 8-7 in die technische Auszeit. Dumler gelingt mit ihrem zweiten Ass das 10-8, Fürst beendet den längsten Ballwechsel des Spiel per Block gegen Haneef (11-8) – Auszeit USA. Grün erhöht im zweiten Versuch auf 12-8 – das sieht gut aus, auch wenn Metcalf verkürzt (12-9). Die Spielführerin verzieht gegen Einerblock knapp ins aus, aber Thumm sorgt per Einbeiner wieder für den Drei-Punkte-Vorsprung und legt einen per Ass (Flatter) drauf (15-11). Grün sucht noch ihre Form, auch der nächste Angriff der Italien-Legionärin fliegt ins aus. Als Metcalf ein Ass gelingt (Missverständnis Dumler/Grün), haben die Amerikanerinnen den Anschluss geschafft, ein weiterer Aufschlagwinner sorgt für den Ausgleich (15-15) – die Punkte gingen zu schnell weg. Nach Aufschlagfehler der US-Diagonalangreiferin liegen die Deutschen zumindest in Führung (16-15), als es in die zweite technische Auszeit geht. Als Haneef den deutschen Block anschlägt, sind die US-Girls seit langer Zeit wieder in Führung (16-17) – Auszeit Guidetti. Dumler sorgt per Lob für den Ausgleich (17-17), Haneef holt die Führung zurück, Dumler gleicht wieder aus (18-18). Thumm scheitert nach zu dichtem Zuspiel mit ihrer Punktchance, aber Fürst macht wieder den Gleichstand (19-19). Die lange Dresdnerin gleicht per Einbeiner erneut aus, genauso wie Thumm kurze Zeit später (21-21). Margareta Kozuch kommt für Weiß aufs Feld, Thumm verschlägt ihren Aufschlag, und Tanja Hart kommt für Thumm (21-22). Grün holt erneut den Punkt, Metcalf verzieht aus dem Rückraum – Führung und Auszeit USA (23-22). Wilkins gleicht aus, indem sie Kozuch an die Hände schlägt, doch nach einem Feldzuspiel, welches ins aus fliegt, hat die DVV-Auswahl Satzball, doch Haneef gleicht im zweiten Versuch aus (24-24). Kozuch holt den zweiten Satzball, Thumm kommt zum Blocken zurück (25-24), aber Haneef wehrt erneut ab. Weiß kehrt zurück, bedient Thumm und die holt den dritten Satzball (26-25). Fürst packt sich Metcalf – ein ganz wichtiger Block (27-25).

2. Satz
Als Grün Haneef aus dem Rückraum blockt, und Ssuschke anschließend gegen Wilkins erfolgreich punktet, nimmt Lang Ping schon ihre erste Auszeit (3-1). Ssuschke hält mit einem Einbeiner die Zwei-Punkte-Führung (5-3), als Haneef verzieht, steht es 7-4. Doch nach einem zu flachen Zuspiel schlägt Fürst ins Netz, Thumm misslingt die nächste Annahme, schon heißt es wieder Gleichstand (7-7). Gut, dass Fürst per Zwei-Meter-Schuss diese Mini-Serie stoppt (8-7). Die Kombination Weiß/Fürst funktioniert weiter prächtig, als Thumm einen Lob auf den „Marktplatz“ setzt, steht es 10-8. Fürst blockt Metcalf „brutal“, doch Bown sorgt per Einbeiner für den Ausgleich (11-11). Als Grün am US-Doppelblock scheitert, liegen die Amerikanerinnen das erste Mal vorne. Doch nicht lange, Thumm schlägt den Block an (12-12). Dann packt der hohe Block der Gegner jedoch gnadenlos zu und pflückt sich in einem Ballwechsel Grün und Thumm nacheinander – Auszeit GER (12-14). Auch nach der Auszeit scheitert „Grüni“ an Bown im Block, Dumler macht den ganz wichtigen 13. Punkt (13-15). Doch die Amerikanerinnen sind jetzt voll da: Bown zimmert ihren Einbeiner aus unglaublicher Höhe ins deutsche Feld (13-16). Dumler spielt weiter stark und vollendet zwei mal longline (15-16), die USA punkten mit der erfahrenen Scott (16-18). Als Thumm die Finger von Haneef im Block sucht, aber nicht findet, landet ihr Angriff weit im aus – Auszeit GER (16-19). Dumler macht erneut einen starken Angriff, Fürst verkürzt per Aufsteiger zum 18-19 – Auszeit USA. Grün und Thumm nutzen beide die Punktchance nicht, Haneef schlägt zu (18-20). Thumm macht es danach besser, und als der deutsche Dreierblock (Ssuschke) zupackt, ist der Ausgleich da. Nochmals ist der deutsche Block da, entschärft den Ball und Thumm verwertet ihn (21-20). Doch die US-Girsl kontern und punkten zwei mal in Folge (21-22) und liegen nach einem technischen Fehler von Weiß (nur die Schiedsrichterin sieht das so) mit zwei Zählern vorne (21-23). Grün punktet endlich wieder, Kozuch kommt für Weiß. Als Metcalf verzieht, ist der Ausgleich da (23-23). Thumm verschlägt ausgerechnet jetzt ihren Aufschlag, Hart kommt für die Vilsbiburgerin aufs Feld und bedient Grün, doch die scheitert erneut am Block. Satzausgleich: 23-25.

3. Satz
Der Start in den dritten Satz – beide Teams bleiben unverändert – verläuft ausgeglichen, Dumler punktet aus dem Rückraum, Wilkins blockt Ssuschke (3-3). Grün gelingt per Ass das 5-3, Weiß macht mit feiner Finte das 6-4. Die enorm starke Dumler punktet im zweiten Versuch zum 7-4, Ssuschke erhöht per Ass auf 8-4. Jetzt aber dran bleiben und nachlegen (Zitat Lars Becker, SID)! Und die DVV-Frauen halten sich dran, profitieren aber auch von zwei Aufschlagfehlern der Gegner (10-6). Nach super Abwehr von Weiß, macht Grün den schwierigen Punktball (12-7), Scott erhöht per Angriffsfehler (13-7). Als Grün verzieht und Weiß erneut ein umstrittener Ball abgepfiffen wird, heißt es nur noch 13-10. Guidetti nimmt sofort eine Auszeit, Thumm macht den nächsten Punkt. Doch Spielführerin Grün kommt nicht so zur Geltung wie gewohnt und scheitert zwei mal in Folge (14-12). Auch die nächsten beiden Angriffe bekommt der Italien-Profi und macht es besser (16-12). Grün erhöht nach der Auszeit per Ass, ihr Aufschlag klatscht auf die Grundlinie (17-12). Als Metcalf erst ihren Aufschlag, dann ihren Angriff verzieht, nimmt Lang Ping eine Auszeit (19-13). Dumler bleibt konsequent im Angriff, ihr bislang bestes WM-Spiel. Als Haneef über den Block ins aus schlägt, wächst der Vorsprung weiter (21-14). Doch die 2,00 Meter große Amerikanerinnen verkürzt auf 21-16, ehe sie an der Netzkante scheitert (22-16). Grün schlägt nach einer Kombination den Block an, nur noch zwei Zähler fehlen für den Satzgewinn (23-17). Doch die Amerikanerinnen fighten zurück und verkürzen nach Block gegen Grün auf 23-19. Ssuschke holt per Einbeiner Satzbälle, Kozuch kommt für Weiß (24-19). Der Doppelblock Ssuschke/Kozuch macht keine Kompromisse und packt gegen die eingewechselte Joines zu – 25-19 und 2:1-Satzführung.

4. Satz
Thumm per Angriff und ein Fehler von Scott bringen das 2-0, Fürst setzt per Block gegen Metcalf noch einen drauf (3-0) – Auszeit USA. Thumm spielt erneut unheimlich konstant in allen Elementen und erhöht per Angriff auf 4-1. Als Grün über die Position vier punktet und Wilkins ihren Angriff verzieht, steht es 6-2, Crawford kommt für Wilkins aufs Feld. Doch ein Missverständnis sorgt für das 7-2 und der erste Angriffsfehler von Bown gar für das 8-2. Perfekter Start, so kann und muss es weiter gehen. Und es geht weiter, weil die US-Girls mit den Sprung-Flatteraufschlägen von Thumm überhaupt nicht klar kommen. Erst ein Angriff von Bown bringt ihnen den dritten Punkt (9-3). Crawford blockt Ssuschke, doch die Dresdnerin revanchiert sich postwenden mit einem Einbeiner (10-4) und erhöht mit dem gleichen Ball auf 11-5. Die Annahme der Amerikanerinnen geht überall hin, nur nicht zu Zuspielerin Ah Mow-Santos. Grün macht zwei Rückraumpunkte in Folge (13-6), doch nach Aufschlagfehler Weiß und Angriffsfehler Thumm rücken die Gegner näher heran (13-8). Fürst holt per Einbeiner den wichtigen nächsten Zähler, und Grün muss gequält lachen, als ihr zum wiederholten Mal ein Ball beim Blocken durch die Arme springt. Eine Unkonzentriertheit von Weiß, die einen einfachen Dankeball über das Netz baggert, nutzt Bown sofort, Guidetti nimmt eine Auszeit (15-11). Der Mut der deutschen Spielführerin wird beim nächsten Ball belohnt, als sie mit vollem Risiko angreift und die amerikanischen Fingerspitzen trifft (16-11) – technische Auszeit. Aber die US-Girls schöpfen Mut und sind nach einem Einbeiner von Bown sowie Angriffsfehler von Grün wieder in Reichweite (16-13). Nach zwei weiteren Fehlern kommen Hart und Kozuch, der schöne Vorsprung ist dahin, und Kozuch lernt gleich die Blockstärke der Gegnerinnen kennen (16-16). Grün macht das wichtige 17-16, und glücklicherweise greift Zuspielerin Ah Mow-Santos über das Netz. Anschließend gelingt Grün ein Ass (19-16) – Durchatmen in der Auszeit von Lang Ping ist angesagt. Doch nach einen Aufschlagfehler von Grün sowie verschlagenem Angriff von Kozuch sind die Amerikanerinnen wieder dran (19-18). Gut, dass Grün aus dem Hinterfeld erfolgreich ist und Fürst ebenfalls per Einbeiner zuschlägt (21-19). Thumm kehrt zurück, einen Zähler später Weiß (22-21). Haneef gleicht per Angriff über den deutschen Block aus (22-22), Dumler macht das 23-22 und geht zum Aufschlag. Grün macht per Schlag in die Senkrechte das 23-21, Thumm holt Matchbälle (24-21). Die deutschen Frauen verlieren kurz den Überblick und vergeben den ersten Matchball, auch weil die US-Girls nicht aufgeben. Als Grün an Metcalf scheitert, nimmt Guidetti Auszeit (24-23), ein Matchball bleibt noch. Doch erst Fürst, dann Thumm scheitern und Wilkins macht den Ausgleich (24-24). Als Thumm dann am Block scheitert, haben die Gegner Satzball (24-26), Wilkins nutzt diesen nach verpatzter Annahme von Tzscherlich zum umjubelten und unfassbaren Ausgleich (24-26). Die US-Girls sind zu bewundern für diesen Kampfgeist.

5. Satz
Der fünfte Satz beginnt nicht gut: Grün scheitert am Block, die deutsche Annahme wackelt und Haneef punktet aus dem Rückraum (0-3) – Auszeit Guidetti. Fürst scheitert am fulminanten Block von Scott, jetzt muss ein Ruck durch die Mannschaft gehen. Thumm macht den ersten Punkt (1-4), Wilkins verzieht zum 2-4. doch die deutsche Annahme wackelt und verursacht das 2-6 – erneute Auszeit Guidetti. Jetzt geht es um jeden Punkt, am Ende kann der Ballpunkte-Quotient den Ausschlag über die Platzierung geben. Die Amerikanerinnen sind nun an jedem Ball dran, gut dass Thumm die Nerven behält (3-7). Kozuch kommt für Weiß, Dumler punktet aus dem Rückraum (4-7) – Auszeit USA. Bown macht das 4-8, und es werden die Seiten gewechselt. Hart kommt für Thumm, Kozuch macht das 5-8. Doch Bown ist jetzt unwiderstehlich und erhöht auf 5-9, zum Glück verzieht Wilkins ihren Aufschlag (6-9). Ein Aufschlag-Winner von Dumler macht das 7-9, Haneef erhöht knallhart zum 7-10. Als Scott zum 7-11 erhöht und Haneef am Netz scheitert, steht es 8-11. Kozuch verschlägt ihren Aufschlag, Thumm und Weiß kommen zurück, und Dumler macht den nächsten Zähler (9-12). Als Haneef ihren Aufschlag ins Netz setzt, steht es 10-13 und, Grün blockt Scott brutal (11-13). Nach einem Roller von Wilkins haben die US-Girls Matchbälle, Metcalf verwandelt zum 11-15 und 2:3. Trotz der Niederlage sind die deutschen Frauen aufgrund des Ballpunkt-Quotienten vor den USA, müssen jetzt aber das Spiel China – Niederlande abwarten, um zu wissen, wohin die Reise geht.

Stimmen zum Spiel

Giovanni Guidetti: „Glückwunsch an die USA, sie haben vor allem im Block und Angriff ein gutes Match gespielt. Aber auch mein Team war gut, wir haben das Spiel nicht verloren, die USA haben gewonnen. Es ist schade, dass wir verloren haben, aber im Volleyball steht der Sieger erst fest, wenn der letzte Ball auf dem Boden ist. Wir haben ein gutes Spiel gemacht, waren in Annahme, Abwehr und Aufschlag gut, aber es war nicht gut genug. Wenn man zwei mal so knapp verliert, dann gibt es Gründe dafür: Bei uns ist es der Angriff aus der Annahme. Dort haben wir uns verbessert, aber das reicht noch nicht.“

Angelina Grün: „Wir sind natürlich sehr enttäuscht, weil wir die große Chance selbst in der Hand hatten. Wir haben unser Bestes gegeben. Es war ein hartes, langes Spiel mit vielen Ballwechseln. In der entscheidenden Phase hat uns etwas das Glück gefehlt, zudem haben die USA sehr gut verteidigt. Und dann haben sie natürlich große Leute, die für uns schwer in den Griff zu bekommen waren.“

Cornelia Dumler: „Das ist hart, weil wir eigentlich nicht schlecht gespielt haben. Aber irgendwie schaffen wir es nicht, den letzten Punkt zu machen. Wir müssen es natürlich im vierten Satz machen, aber dann haben sie sehr gut in Block- und Feldabwehr gespielt.“

Kerstin Tzscherlich: „Ich weiß nicht, woran es liegt. Ich würde den vierten Satz gerne noch mal spielen. Am Ende haben wir den Ball nicht mehr auf den Boden gekriegt. Ich sehe aber keine Parallele zum Spiel gegen die Niederlande, weil wir da schlecht gespielt haben und Glück hatten, überhaupt in den fünften Satz gekommen zu sein.“

Robyn Ah Mow-Santos (Spielerin USA): „Wir hatten heute einfach den Willen und die Leidenschaft zu gewinnen, auch weil wir vorher drei Spiele in der Zwischenrunde verloren hatten.“

 

 

International - DVV-News

 Montag, 13. November 2006

    

Brasilien schlägt Russland in emotionalem Spiel

China und Niederlande machen DVV-Team Strich durch die Rechnung

Der letzte Zwischenrundenspieltag in Osaka hatte es in sich: In drei Partien wurde über die Platzierungen der Teams entschieden. Zunächst kam es zum Duell der Giganten, welches Brasilien mit 3:1 gegen Russland gewann. Anschließend drehten die Niederländerinnen eine verloren geglaubte Partie gegen Olympiasieger China – beiden Teams reichte das Resultat zum Erreichen der Finalrunde um die Plätze fünf bis acht. Der Ballpunkte-Quotient gab gegenüber der deutschen Mannschaft den Ausschlag (nach Satzquotient wären die DVV-Frauen vorne gewesen!). Die Partie Aserbaidschan – Puerto Rico hatte nur noch statistischen Wert.

RUS – BRA 1:3 (29-27, 14-25, 25-27, 22-25): Das mit Spannung erwartete Duell der beiden WM-Topfavoriten und ungeschlagenen Teams hatte nicht das Niveau, was sich alle erhofft hatten. Ein Grund: Russlands beste Spielerin, Lioubov Sokolova, wurde wegen ihrer Oberschenkelverletzung geschont, sie soll im Halbfinale wieder eingreifen. Nachdem die Russinnen den ersten Satz mit dem fünften Satzball für sich entschieden, nahmen die in Bestbesetzung angetretenen Brasilianerinnen das Heft in die Hand. Der zweite Satz geriet zu einer Demontage, als die Südamerikanerinnen bereits 20-6 führten. Dann fingen sich die russischen Riesen aber wieder, und so langsam stieg auch das Niveau, welches zuvor durch ungewöhnlich viele technische Fehler gelitten hatte. Mitte des ersten Satzes drohte das Spiel zu eskalieren: Brasilien hatte bereits 13-9 geführt, als eine Fehlentscheidung zu wilden Protesten der Brasilianer führten und Trainer Jose Guimaraes die gelbe Karte sah. Nach einem Block von Merkulova gegen Fabiana fielen denn wohl auch einige derbe Worte am Netz, von nun an war merklich Feuer in der Partie (gut, dass ein Netz beide Teams trennte). Sheilla war es schließlich, die das Match beendete und Brasilien als Gruppenerster in das Halbfinale ziehen lässt. Punktbeste Spielerinnen waren Ekaterina Gamova () und Elena Godina () bei Russland sowie Sheilla () und Fabiana bei Brasilien.

NED - CHN 3:2 (21-25, 17-25, 25-23, 25-22, 15-12): Die Niederlande hat mit einem starken Comeback im entscheidenden Spiel eindrucksvolle Stärke bewiesen und in letzter Sekunde die Finalrunde um die Plätze fünf bis acht erreicht. Nach einem 0:2-Satzrückstand schien alles auf einen sicheren Sieg der Chinesinnen hinzudeuten, doch die Oranjes kämpften sich mit unglaublichen Abwehraktionen und knallharten Angriffen von Chaine Staelens und Manon Flier ins Spiel zurück. Während die Niederländerinnen Punkt für Punkt aufholten und die Chinesinnen immer mehr zurücksteckten, mussten die deutschen Spielerinnen auf der Tribüne tatenlos zusehen. Punktbeste Spielerinnen waren Hao Yang (29), Yimei Wang (25) sowie Chaine Staelens (28) und Manon Flier (20).

AZE – PUR 3:0 (25-21, 25-18, 25-18): Der EM-Vierte Aserbaidschan hat sich mit einem Sieg von der WM verabschiedet. Puerto Rico musste erkennen, dass in der Zwischenrunde nicht viel zu holen war und beendete diese ohne einen Satzgewinn. Aserbaidschan belegte somit Platz 13, Puerto Rico Platz 15. Punktbeste Spielerinnen waren Natalya Mammadova (15) bei Aserbaidschan und Karina Ocasio (10) bei Puerto Rico.

Aktuelle Tabelle
1. BRA - 14 Punkte - 1.215 Ballpunkte-Quotient - 21:5-Sätze
2. RUS - 13 Punkte - 1.164 Ballpunkte-Quotient - 19:6-Sätze
3. NED - 11 Punkte - 0.960 Ballpunkte-Quotient - 16:13-Sätze
4. CHN - 10 Punkte – 1.009 Ballpunkte-Quotient - 15:14-Sätze
5. GER - 10 Punkte - 1.005 Ballpunkte-Quotient- 14:13-Sätze
6. USA - 10 Punkte – 0.995 Ballpunkte-Quotient - 12:16-Sätze
7. AZE - 9 Punkte - 0.938 Ballpunkte-Quotient - 8:17-Sätze
8. PUR - 7 Punkte - 0.739 Ballpunkte-Quotient - 0:21-Sätze

 

 

International - DVV-News

 Montag, 13. November 2006

    

Italien und Serbien & Montenegro im Halbfinale

WM-Titelverteidiger Italien und das WM-Überraschungsteam Serbien & Montenegro haben das WM-Halbfinale erreicht. Italien schlug Gastgeber Japan mit 3:0 und zog als Gruppenerster in das Semifinale, wo Russland wartet. Serbien & Montenegro tat sich überraschend schwer beim 3:2 über Taiwan, jubelte am Ende aber über den sensationellen Halbfinaleinzug.

KOR - TUR 3:0 (25-14, 25-13, 25-22): Südkorea hat sich mit Anstand und einem Sieg von der WM in Japan verabschiedet und somit noch Polen in der Tabelle überflügelt. Der Sieg über die Türkei war der einzige in der Zwischenrunde, dennoch wurde das Erreichen der Endrunde deutlich verpasst. Die Türkei präsentierte sich unmotiviert, erreichte aber dennoch die Endrunde um die Plätze neun bis zwölf, wo sie auf die deutsche Mannschaft trifft. Es wird zugleich ein Duell der beiden punktbesten Spielerinnen in der Endrunde: Neslihan Demir hat bislang 174 mal gepunktet, Angelina Grün 167 mal. Punktbeste Spielerin der Partie waren Youn-Joo Hwang (18) Yeon-Koung Kim (16) sowie Neslihan Demir (12) und Natalia Haninkoglu (10).

POL - CUB 0:3 (18-25, 26-28, 23-25): Kuba hat sich mit einem 3:0 über Polen als Dritter der Zwischenrundengruppe E in Nagoya für die Spiele um die Plätze fünf bis acht qualifiziert. Europameister Polen verpasste auch seine letzte Chance, doch noch die Finalrunde zu erreichen und beendet die WM auf einem enttäuschenden 13. Platz. Kuba hielt sich in der Zwischenrunde schadlos und gab in den Spielen gegen Taiwan, Japan, Korea und Polen lediglich einen Satz ab. Bei Polen konnte Sylwia Pycia (12) zweistellig punkten, bei Kuba gelang dies Nancy Carrillo (18) und Rosir Calderon (12).

JPN - ITA 0:3 (17-25, 26-28, 23-25): Ein packendes Spiel lieferten sich Gastgeber Japan und Titelverteidiger Italien. Nach dem deutlichen Auftaktsatz kamen die Japanerinnen besser ins Spiel, am Ende setzte sich aber die körperliche Überlegenheit und Routine der Europäerinnen durch, die mit Togut, Lo Bianco, Piccinini, Rinieri-Dennis und Cardullo (Libero) noch fünf Weltmeisterinnen in der Stammformation haben. Japan spielt nun um die Plätze fünf bis acht (China), Italien trifft im mit Spannung erwarteten Europa-Klassiker auf Russland. Am Ende waren Saori Kimura und Sachiko Sugiyama (je 11) sowie Simona Rinieri-Dennis (20) und Elisa Togut (18) die punktbesten Spielerinnen dieser Partie.

TPE - SCG 2:3 (22-25, 26-24, 25-19, 15-25, 13-15): Serbien & Montenegro hat das Halbfinale der WM erreicht und damit eine große Sensation geschafft: Der Weltranglisten-30. zog mit nur einer Niederlage in das Semifinale ein, wo es mit den „Großen“ um die Medaillen spielt. Gegen Taiwan taten sich die Europäerinnen jedoch sehr schwer. Im fünften Satz hatten sie dann auch das nötige Glück. Punktbeste Spielerinnen waren Natasa Krsmanovic (18) und Vesna Citakovic (15) sowie Chin I Lin (22) und Shu Li Chen (12). Taiwan beendete die Zwischenrunde ohne Sieg, profitierte jedoch von der makellosen Vorrunde und steht nun in der Endrunde um die Plätze neun bis zwölf.

Aktuelle Tabelle
1. ITA - 13 Punkte - 1.268 Ballpunkte-Quotient - 19:4-Sätze
2. SCG - 13 Punkte - 1.115 Ballpunkte-Quotient - 20:7-Sätze
3. CUB - 12 Punkte – 1,086 Ballpunkte-Quotient - 17:7-Sätze
4. JPN - 11 Punkte - 1.012 Ballpunkte-Quotient - 14:14-Sätze
5. TPE - 10 Punkte - 0.903 Ballpunkte-Quotient - 12:16-Sätze
6. TUR - 9 Punkte - 0.913 Ballpunkte-Quotient - 7:16-Sätze
7. KOR - 8 Punkte - 0.932 Ballpunkte-Quotient - 8:18-Sätze
8. POL - 8 Punkte - 0.853 Ballpunkte-Quotient - 5:20-Sätze

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 13. November 2006

    

Volles Programm für DVV-Männer

Im NEC Sportzentrum bei der Arbeit

Die allerletzte Phase der Vorbereitung hat für DVV-Herren nun richtig begonnen: direkt nach der Ankunft am Samstag ein lockeres erstes Training, am Sonntagmorgen dann 150 Minuten ein wohl dosiertes Aufbautraining mit „Kraft“ und Technik-Details.

Dabei nutzt Bundestrainer Stelian Moculescu die hervorragende Ausstattung des NEC Sportzentrum in Tokio, in welchem auch die Werksteams des Elektronikgiganten trainieren. Im üppig ausgestatteten Kraftraum der Laptop mit den individuellen Arbeitsprogrammen der einzelnen Spieler – direkt daneben die riesige Dreifachsporthalle des Konzerns. Während einzelne Spieler im Kraftraum gezielt an ihrem Programm arbeiten, holt Moculescu andere Spieler gezielt zum „Detailtraining“ in die Halle. Schwerpunkt am Sonntagmorgen zunächst das Zuspielertraining: Dehne und Tischer arbeiten an Schulter-, Arm- und Handstellung, Pampel und Schöps kommen je nach Lage zum Angriff dazu.

Im Kraftraum selbst bei leiser Musik im Hintergrund die gezielte individuelle Arbeit mit Gewichten: wenig Maximalkraft - vielmehr der Komplex Schnellkraft steht im Vordergrund. Jeder Spieler absolviert seinen Turn, geht dann wieder kurz in die Halle für eine ganz spezielle Aufgabe. Dort dann im Vordergrund das Timing bei Hinterfeldangriffen. Zum Abschluss das obligate Aufschlag/Annahmetraining.
Für Trainer Moculescu geht es im Wesentlichen darum, das vorhandene Niveau zu sichern und nun in der letzten Phase zu verfeinern und noch an Details zu arbeiten. Kleine Fehler und Unebenheiten werden sofort angesprochen.

Die Spieler machen einen sehr guten Eindruck: die meisten haben in der ersten Nacht „fast durchgeschlafen“ – der Jetlag scheint kein großes Problem zu sein. Der Arzt Dr. Dieter Heinold weiß, dass es eine bestimmte Zeit braucht, bis der Biorhythmus der Zeitumstellung angepasst ist. Tabletten gegen den Jetlag gibt es nicht – die schnelle Anpassung an einen neuen Tagesrhythmus ist sinnvoll und wird auch dadurch erreicht, dass man sich nicht nur in geschlossenen Räumen aufhält, sondern sich auch morgens, mittags und abends gezielt Licht- und Luftreizen aussetzt.

Nach dem Mittagsessen zunächst Mittagsruhe, am Nachmittag kommt die zweite Trainingseinheit: mit dem Schwerpunkt Zusammenspiel: aus der Annahme zum Angriff und im Angriff einzelne Kombinationen.

Moculescu ist mit der Ausstattung des NEC-Zentrums zufrieden – die Spieler auch. Die Verpflegung ist gut – das erste Abendessen mit Reis, diversen Fischsorten und Gemüse nahmen die Spieler bei bester Stimmung alle mit Stäbchen ein. Schöner Nebeneffekt: man isst langsam und damit gesund. Das Frühstück ist für einige gewöhnungsbedürftig – es fehlen die süßen Sachen, kräftiges steht im Vordergrund. Fisch und Gemüse auch schon zum Frühstück.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 13. November 2006

    

Hansi´s heilende Hände

Der DVV-Physio bei den Herren ist schon lange dabei ...

Die Spieler stehen im Mittelpunkt – aber immer dabei sind auch die Physiotherapeuten des DVV. Einer, der schon sehr lange dabei ist und eine Menge erzählen kann ist Hans-Joseph Groth (55) aus Bad Essen.

Dort betreibt der stets gut gelaunte Fachmann ein Therapeutisches Zentrum und kann dort nur weg, „weil ich mehrere Mitarbeiter habe, die Verständnis für meine Arbeit haben,“ so der von den Spielern kurz „Hansi“ gerufene Physio. Acht Jahre ist der Mann nun bei der Herren-Nationalmannschaft – zehn Jahre „diente“ er dem DVV davor im Jugend- und Juniorenbereich. Zum Volleyball kam er über den VfL Lintorf und die Niedersachen-Auswahl. Pro Jahr kommen da schon mal fast 100 Tage Einsatz zusammen. „Da ist die Familie nicht immer begeistert,“ so Groth. Unzählige Länderspiele, mehrere Europameisterschaften und zwei Weltligatourneen gehen auf sein Konto – der Japan-Job ist sein erster WM-Auftritt.

Ein aufwendiges Hobby, da die Honorare des DVV doch eher begrenzt sind. Zwar singen die DVV-Oberen in regelmäßigen Abständen Loblieder auf die unverzichtbare Arbeit der Physio`s, aber ob „unsere Arbeit wirklich respektiert wird, ist fraglich“ erlaubt sich Groth kritisch anzumerken. Als es vor einiger Zeit einen Mannschaftsempfang beim damaligen Bundeskanzler Schröder gab, waren „Hinz und Kunz mit dabei – ein Physio, angeblich unverzichtbarer Teil des Teams aber nicht.“

„Hansi“ ist bei jedem Training dabei und hat keine Mittagsruhe: dann kommen die Spieler zur Massage und zur Behandlung. Abends geht es in der Regel weiter. Die Aufgaben des Physio bestehen aus weit reichenden prophylaktischen Maßnahmen und der akuten Versorgung „wenn was passiert.“ Bei Training und Spiel geht es auch um die Versorgung mit den richtigen Getränken, um Mineralien und Vitamine. In der Regel geht es um die „Pflege“, um die Behebung von Überlastungsschäden an der Schulter oder im Kniegelenk – da kommen dann neben den „heilenden Händen“ auch hochmoderne Lasergeräte zum Einsatz. Für den Transport von Groth´s zahlreichen Gepäckstücken werden von Mannschaftsführer Frank Dehne immer zwei Spieler nominiert. „Die Schlepperei ist Hansi nicht zuzumuten, „so Dehne.

„Wir leiden mit und wir freuen uns mit,“ so Grothe, der natürlich eine Menge von „Dönekes“ auf Lager hat. So wie die Begebenheit mit dem Ex-Internationalen Sylvio Schultze, dem ein Knie getaped werden musste. Irgendwie war da im Vorfeld das falsche Knie rasiert (wegen des Tape´s) worden und als „Hansi“ dann zur Tat schreiten wollte, meinte Schultze genervt: „Das war eigentlich das andere Knie, ist mir aber egal, mach das Tape jetzt auf das rasierte Knie.“

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Montag, 13. November 2006

   http://de.sports.yahoo.com 

Guidetti soll weiter Bundestrainer bleiben

Giovanni Guidetti hat zwar den angepeilten achten Platz bei der Weltmeisterschaft in Japan verpasst, soll aber dennoch weiter Bundestrainer der deutschen Volleyballerinnen bleiben. 

 

 

Deutschland - Die Welt

 Montag, 13. November 2006

   www.welt.de 

Deutsche Frauen verfehlen ihr Ziel

Osaka/Berlin - Am Ende reichte das Wunder nur für eine Vorrunde. Deutschlands beste Volleyballspielerinnen verloren gestern ebenso tragisch wie knapp ihr letztes Zwischenrundenspiel bei der Weltmeisterschaft in Japan gegen Vizeweltmeister USA mit 2:3 (27:25, 23:25, 25:19, 24:26, 11:15). 

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 13. November 2006

   www.abendblatt.de 

Absturz ins Tal der Tränen

OSAKA/HAMBURG - Wir hätten das Glück nur greifen müssen." Fassungslos kommentierte Margareta Kozuch (NA Hamburg) das Drama der deutschen Volleyball-Frauen bei der WM in Osaka. Durch ein 0:3 (16:25, 22:25, 15:25) gegen den Titelfavoriten Brasilien und ein 2:3 (27:25, 23:25, 25:19, 24:26, 11:15) gegen Vizeweltmeister USA verpasste die DVV-Auswahl die angestrebten Partien um die Ränge fünf bis acht nach sieben Spielen der Zwischenrunde nur um drei Ballpunkte. Die Rechnerei wäre überflüssig geworden, hätten die deutschen Frauen gegen die USA im vierten Satz bei einer 24:21-Führung einen ihrer drei Matchbälle in Folge genutzt und so den notwendigen vierten Sieg in der Zwischenrunde gesichert.

"Vielleicht ist das noch der Unterschied zu den Spitzennationen", vermutet Kotrainer Helmut von Soosten. Die Hölländerinnen, die mit einem fast punktgenauen 3:2-Erfolg über die gleichfalls qualifizierten Chinesinnen die Spiele um Rang fünf erreichten, hätten zum Beispiel deutlich mehr Erfahrung in entscheidenden Situationen auf diesem Niveau. Schon beim 2:3 gegen die Niederländerinnen hatten die DVV-Frauen im Tiebreak ein 11:5 und einen Matchball nicht nutzen können. "Insofern haben es die Holländerinnen auch verdient", so von Soosten, ansonsten Cheftrainer der Bundesligafrauen der NA Hamburg. "Vielleicht war es die fehlende Erfahrung, vielleicht hatten sie auch schlicht Angst", meinte Bundestrainer Giovanni Guidetti tief enttäuscht: "Trotzdem haben wir gezeigt, dass Deutschland zurück ist unter den zehn besten Volleyballnationen der Welt." Das müssen der Coach und sein Team nun noch unter Beweis stellen. Am Mittwoch trifft das Team im Überkreuzvergleich auf die Türkei, parallel kommt es zum Aufeinandertreffen USA gegen Taiwan. Tags darauf spielen Sieger und Verlierer die Platzierungen aus.

"Ich bin einfach traurig und fassungslos. Vor dem Wochenende hatten wir sogar theoretisch die Chance auf eine Medaille, und jetzt spielen wir nur um Platz neun", meinte Mittelblockerin Christina Benecke (NA Hamburg) nach dem Absturz ins Tal der Tränen. Trotz des Frustes sind jetzt zwei Siege Pflicht. Die finanziellen Folgen könnten sonst drastisch sein - die schon eingeplanten 50 000 Euro mehr für den Aufstieg in Fördergruppe eins gibt es nur für den neunten Platz, und auch die ausgelobten 2500 Euro pro Spielerin sind gefährdet. Immerhin entschied der Vorstand, dass Chefcoach Guidetti mindestens bis Olympia 2008 in Peking seinen Job behält. Nur zum Vergleich: Titelverteidiger Italien soll 150 000 Euro Prämie pro Spielerin für den erneuten WM-Gewinn ausgesetzt haben.

Brasilien (bisher ungeschlagen) gegen Serbien-Montenegro und Italien gegen Russland spielen ebenfalls am Mittwoch die Finalteilnehmer aus; Kuba gegen China und die Niederlande gegen Japan kämpfen um das Spiel um Platz fünf.

masch

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Montag, 13. November 2006

   www.westline.de 

USC 2: Ab zweitem Satz alles fest im Griff

Parchim - Es war der vierte Sieg in Folge für die jungen Volleyballerinnen des USC Münster 2. Und mit dem 3:1 (25.27, 25:15, 25:20, 25:19) beim 1. VC Parchim hat sich das Zweitliga-Ensemble von Trainer Christoph Kesselmeier mittlerweile auf den vierten Tabellenplatz der 2. Liga Nord vorgeschoben ...

 

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel