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 Sonntag, 19. November 2006 

DVV-Männer: Rasantes 3:0 gegen Kuba
DVV-Frauen: Gelandet!
Corina Ssuschke; Ein wahnsinniges Jahr
Noch acht Teams bei Volleyball-WM unbesiegt
“Zangengeburt“ zum Auftakt

November 2006

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Deutschland - DVV-News

 Sonntag, 19. November 2006

    

DVV-Männer: Rasantes 3:0 gegen Kuba

Nicht wiederzuerkennen war die deutsche Herren National-Mannschaft am 2. Turniertag in Fukuoka bei einem klaren 3:0 Sieg gegen Kuba. Dabei sorgten die Spieler von Stelian Moculescu mit diesem Zu-null-Sieg nicht nur für ein gutes Satzverhältnis, sondern konnten mit dem ersten 25:14 Satz auch etwas für das Ballverhältnis (Ballpunktequotient!) tun.

Startsechs Deutschland: Tischer-Schöps, Andrae-Popp, Bergmann-Hübner, Libero: Kröger
Startsechs Kuba: Diaz- Portuondo, Portuondo-Sanchez M., Dominico-Simon, Libero: Sanchez

1. Satz: Nach dem 2:2 Auftakt startete das deutsche Team durch: Angriff von Popp über die Pos.4, Breakball zum 5:3 durch einen Topspin-Lob und Block von Bergmann führten zum 6:3 und zur 1. Auszeit für die Kubaner. Danach schlägt der Kubaner Simon in der Mitte ein „Luftloch“ und mit einem weiteren Fehler (Aus!) desselben Spielers ging es in die 1. techn. Auszeit. Die deutsche Mannschaft kann ihr druckvolles Spiel fortsetzen, Der deutsche Aufschlag zwingt Kuba zu transparentem Spiel und sorgt für viele gute Blockmöglichkeiten, im Angriff sorgt Popp für eine Reihen von Punkten und erlaubt nach eigenem harten Aufschlag Hübner am Netz „abzustauben“. 15:6 der Zwischenstand. Das 16:8 besorgt Andrae mit einem scharf cross geschlagenen Ball, der Pimienta auf der Brust trifft. Mit vier Aufschlägen von Tischer, die alle Wirkung zeigen enteilt das deutsche Team auf 21-9 und kann nach zwei guten Schöps-Angriffen und einen von Pimienta ins Aus geschlagenen Aufschlag mit 25:14 den Satz beenden.

2. Satz: Zwei erfolgreiche Schöps-Angriffe und ein Popp-Hinterfeld-Angriff sorgen für das erste Break bei 4:2. Etwas zu vorsichtige Angriffe werden von Kuba abgewehrt, Kuba kann bei 7:7 egalisieren. Ein direkt mit links verwandelte Ball von Tischer führt zum wichtigen 8:7. Die Kubaner beginnen sich nun energisch zu wehren. Nach einem scharfen Aufschlag von Hübner kann Tischer am Netz zum 11:8 abstauben, dann führen jedoch ein Hübner-Aufschlag, ein Bergmann-Angriffsfehler und ein Schlag von Schöps in Pimientas Block plötzlich zum 11:11 Ausgleich. Andrae sorgt für die 12:11 Führung. Über 13:13 und 15:14 – zwischendurch kommt Siebeck für Bergmann zum Aufschlag – kann Popp zum 16:14 einlochen. Schon bei 14:15 hatte Cuba´s Trainer Garcia eine Auszeit genommen. Die deutsche Mannschaft kann den Vorsprung auf 22:16 ausbauen und ein kurz für Andrae eingewechselter Kromm kann mit einem spektakulären Kill-Block auf 23:16 erhöhen. Nachlassende Konzentration und eher auf Sicherheit bedachte Angriffe schaffen Abwehrmöglichkeiten für die Kubaner, die auf 24:23 herankommen. Den 25. Punkt schenkt Pimienta mit einem Netzfehler bei einem Blockversuch gegen Schöps.

3. Satz: Bis 3:3 ausgeglichen – Andrae sorgt mit einem starken Aufschlag für das Mini-Break zum 5:3. Schöps und Andrae (schöner Hinterfeld-Angriff) sorgen für einen Vier-Punkte-Vorsprung bei der 1. techn. Auszeit. Die deutsche Mannschaft kann diesen Vorsprung über 10:6 und 12:8 halten, muss das 15:13 hinnehmen, als Popp zum ersten Male im Spiel voll den Block trifft. Ein blitzschneller über-Kopf-Ball von Tischer für Hübner sorgt für das 16:14. Bei 20:16 ist die Mannschaft wieder auf vier Punkte Abstand, für das 21:16 sorgt Bergmann, als er einen von Tischer im Sprung gestellten Ball diesem fast „aus der Hand“ schlägt. Kromm kommt kurz für Andrae auf der Pos. 2, Siebeck noch einmal für Bergmann im Aufschlag. Schöps sorgt dann für das 24:20 und ein kubanischer Angriffsfehler besorgt das 25:20.

Fazit: Die deutsche Mannschaft startete wie gestern ins Spiel: mit einem Aufschlagfehler (dieses Mal Popp). Das war es dann aber auch. Vom ersten Mini-Break an, als Andrae seinen verzögerten Topspin unterbrachte dominierte das deutsche Team und konnte über einen kontrollierten starken Aufschlag eine gute Defensive erzeugen. Nach dem hohen Rückstand gerieten die Kubaner zunehmend unter Druck und vermochten nicht zu dem Niveau zurückzufinden, welches sie bei der 1:3 Niederlage gegen Brasilien gezeigt hatten. Das deutsche Team konnte den Druck das ganze Spiel über aufrechterhalten und konnte auch bei Gleichständen immer wieder sofort auf Abstand gehen. Tischer, der gestern einen miserablen Start erwischt hatte, führte glänzend Regie und Popp konnte auf der Position 4 frei schalten und walten, weil der glaubwürdige deutsche Mittelangriff (Hübner und Bergmann!) für Freiräume sorgte. Da auch Andrae sein normales technisches Niveau erreichte, hatte der deutsche Angriff immer eine Antwort. Libero Kröger sorgte in der Annahme zusätzlich für Sicherheit. Mit diesem Sieg relativiert sich die teilweise zu stark kritisierte Leistung der deutschen Mannschaft von gestern: Australien war stärker als Kuba. Die „Aussies“ trotzten den Franzosen heute ein 1:3 ab – alle Sätze nur mit 2 Punkten Differenz.

Stimmen

Trainer Stelian Moculescu: „Ein Riesenkompliment an meine Mannschaft. Die Nervösität war wie weggeblasen, wir haben taktisch gut aufgeschlagen. Simon hat gut Regie geführt und Popp war überragend. Auch Kröger hat ein großes Spiel gemacht. Heute kann man zufrieden sein und genießen. Man muss aber auch sagen, dass die Kubaner doch eine stark verjüngte Mannschaft haben – und das Fehlen von Juantorena macht sich auch bemerkbar. Aber: gestern waren sie weit besser und heute konnten sie sich auf Grund unseres Druckes nicht entfalten.“

Mannschaftsführer Frank Dehne: „Ich bin sehr glücklich. Wir haben jetzt einen perfekten Start ins Turnier hingelegt. Ich hatte die Kubaner für stärker gehalten, aber wir haben sie glaube ich nie ins Spiel kommen lassen. Mit unserem Aufschlag konnten wir viel kontrollieren.“
Zuspieler Simon Tischer: „Wichtig, dass wir so ein gutes Spiel gemacht haben und stramm von 1 bis 25 marschiert sind. Das ist gut für unser Ballverhältnis und auch gut für den Kopf. Wir wissen jetzt dass wir auch so spielen können, ohne große Schwächephasen.“

Mittelblocker/Angreifer Stefan Hübner: „Das war heute ganz wichtig für uns, jetzt wissen wir auf welchem Level wir hier spielen können. Das ist vor allem für das Gefühl wichtig, ganz abgesehen davon, dass uns die Ballpunkte gut tun. Gestern haben wir abgehakt; das war wie so ein typisches Fußball-Eröffnungsspiel, wo der Gastgeber grottenschlecht spielt und 1:0 gewinnt. Man muss aber auch sagen, dass die Australier gestern besser waren, die hatten doch erfahrene Spieler dabei. Kuba hat sicher nicht den besten Tag erwischt.“

Trainer Roberto Garcia, Kuba: „Glückwunsch an die deutsche Mannschaft. Ich möchte zwei Punkte hervorheben: 1. haben wir gestern auf einem hohen Niveau gespielt und heute nicht, es fehlte die Konzentration und 2. hat unsere Taktik heute nicht funktioniert. Das ist für mich sehr unbefriedigend.

Mittelblocker/Angreifer Pavel Pimienta: „Dieses Turnier hat für uns nicht so angefangen, wie wir uns das gedacht haben. Wir haben heute bei weitem nicht unseren besten Volleyball gespielt, wir können es wirklich besser.“

Am Sonntag spielt die deutsche Mannschaft um 16.00 Uhr Ortszeit gegen die griechische Nationalmannschaft.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Sonntag, 19. November 2006

    

DVV-Frauen: Gelandet!

Mit 15 Minuten Verspätung, um 22.15 Uhr deutscher Zeit (6.00 Uhr japanischer Zeit) sind die DVV-Frauen sicher am 17. November in Frankfurt gelandet. Zuvor lag ein wahrer Marathon liegt hinter ihnen: Um 6.00 Uhr morgens japanischer Zeit setzte sich der Bus vom Mannschaftshotel in Osaka in Bewegung und brachte die Delegation zum Flughafen. Von dort ging es nach Tokio, drei Stunden Aufenthalt, ehe um 13.30 Uhr Ortszeit der Jumbo Jet Kurs nach Mailand nahm. Von dort jettete die Mannschaft – ohne die dort bleibenden Giovanni Guidetti und Alessandro Beltrami – nach Frankfurt weiter, wo sie von DVV-Prsäsident Werner von Moltke, Generalsekretär Lutz Endlich und Leistungssportreferent Gerhard Hassler in Empfang genommen wurden. 

Der Grund für den Reise-Marathon: Die FIVB hatte für den Freitag keinen Flug gebucht und die Mannschaft auf Sonntag vertröstet. Damit gab sich (natürlich) keiner zufrieden, und so wurde der Umweg gerne in Kauf genommen.

Für die Spielerinnen ging es von Frankfurt stressig weiter: Per Mietwagen verabschiedeten sie sich in alle Himmelsrichtungen und sehen sich doch in Kürze wieder, wenn die Bundesliga ihren Spielbetrieb wieder aufnimmt.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Sonntag, 19. November 2006

    

Corina Ssuschke; Ein wahnsinniges Jahr

Die erste richtige Chance konsequent genutzt

Sie ist temperamentvoll, stark im Angriff und wird immer besser im Block: Corina „Curry“ Ssuschke (23 Jahre, Dresdner SC) stand bei ihrer ersten WM-Teilnahme auf Anhieb in der Stammformation und will auch in der Zukunft sich weiter international etablieren.

Dass Ssuschke zum Volleyball gekommen ist, muss eigentlich überraschen: „Ich war zwölf als mein Vater Andreas sagte, ich solle was tun und zum Volleyball gehen. Aber eigentlich habe ich nie das gemacht, was mein Vater mir gesagt hat…“, erzählt Ssuschke gleich zum Anfang des Gesprächs. So sollte die bereits in jungen Jahren groß Gewachsene zum Hochsprung gehen, tat dies aber nicht. Dann hatte Ssuschke Volleyball in der Schule, und das Spiel über das hohe Netz fand sie aus zwei Dingen ganz angenehm und interessant: „Es ist kein Ausdauersport (gut für mich!) und ein Mannschaftssport ohne Gegnerkontakt (gut für die anderen!).“ Gleich am ersten Tag der Volleyball-AG schlug dann der (gesteuerte) Zufall zu: Mit Gerda Lermer war die Volleyballtrainerin des PSV Chemnitz anwesend, „die mir nachher sagte, ich solle doch mal beim Training vorbei kommen“, so Ssuschke. Gesagt, getan: Ssuschke war fortan von Volleyball gefesselt und hat seitdem keinen anderen Sport mehr gemacht. Auch, weil die damaligen Mitspielerinnen „mich super aufgenommen haben. Ich habe heute noch Kontakt zu ihnen“, sagt die 23-Jährige. Und mit Lermer hatte sie eine Förderin, die „immer an mich glaubte und auch jetzt noch meine Karriere verfolgt. Sie hat mit meinen Eltern zusammen einige WM-Spiele im TV gesehen“, so die gebürtige Chemnitzerin.

Nur drei Monate nach dem Beginn des regelmäßigen Trainings wurde die Frau mit den vielen „S“ zur Sachsenauswahl eingeladen. Doch das selbstbewusste, egoistische Auftreten des Einzelkindes kam weder beim Trainer noch den Mitspielerinnen an, Ssuschke wurde in den nächsten zwei Jahren nicht mehr berücksichtigt. Erst als mit Sergej Danilov ein neuer Landestrainer ans Ruder kam, kam richtig Bewegung in die Karriere von Ssuschke. Der Weißrusse lud Ssuschke wieder ein und sagte: „Aus dir mache ich was!“ Gleichzeitig machte er der damals 15-Jährigen das Angebot, nach Dresden zum DSC zu wechseln. „Ich hatte zwei Wochen Bedenkzeit, meine Eltern haben mir die Entscheidung überlassen. Ich habe mir dann gesagt, dass mache ich, weil Danilov einen super Eindruck auf mich gemacht hatte“, erinnert sich die Mittelblockerin. Aufgrund ihrer (egoistischen) Vergangenheit hatte Ssuschke zunächst einen schweren Stand in der Mannschaft, „und es hat ungefähr ein Jahr gedauert, bis ich akzeptiert war.“ Mit dem Wechsel ging die Karriere erst richtig los: Drei Deutsche Jugendmeisterschaften, Aufnahme in den Jugend- und Juniorinnenkader, Teilnahme an der Jugend-EM 1999 (6. Platz) und Juniorinnen-WM 2001 (9. Platz). „Ich habe Sergej Danilov sehr viel zu verdanken. Er ist, ähnlich wie Giovanni Guidetti, ein sehr harter Trainer, aber abseits des Feldes ein netter Mensch“, sagt Ssuschke dankbar.

In der Saison 2001/02 stand Ssuschke erstmals im Kader der Erstligamannschaft, ohne jedoch große Einsatzzeiten zu bekommen. Ihren Eintrag in die Dresdner Volleyball-Historie hat sie dennoch sicher, beim Pokalfinale 2002 in Dresden hämmerte sie – kurz vorher eingewechselt – den Matchball gnadenlos ins Feld. In der nächsten Saison kam mit Arnd Ludwig ein neuer Trainer, einer, „der viel mit mir gearbeitet hat, seitdem spiele ich Stamm.“ Durch ihre regelmäßigen Einsätze in der Bundesliga wurde auch Bundestrainer Hee Wan Lee auf Ssuschke aufmerksam und lud sie 2003 erstmals ein: „Ich habe zwei Kurzeinsätze in Länderspielen gehabt, mehr nicht. Danach wurde ich nicht mehr berücksichtigt“, so Ssuschke etwas enttäuscht. Nach einer starken Bundesligasaison lud der Koreaner die Mittelblockerin 2005 erneut ein, „doch eine reelle Chance bekam ich nie. Beim dreiwöchigen Grand Prix kam ich in zwölf Spielen nicht ein mal zum Einsatz.“ Und das, obwohl die DVV-Frauen damals eine 1:12-Bilanz aufwiesen und eh keine Chance auf das Erreichen der Finalrunde hatten. Auch 2006 schien nach dem Ende der Ära Lee die Nationalmannschaft ohne Ssuschke über die Bühne zu gehen: „Die Liga hatte eine Spielerinnenliste zusammengestellt, da stand ich nicht drauf. Doch als Lisa Kulakova ihren Rücktritt erklärte, bin ich nachgerückt“, erklärt Ssuschke. Der neue Bundestrainer Giovanni Guidetti hatte zuvor von Ssuschke nie etwas gehört oder gesehen, war aber so angetan, dass er die Dresdnerin nach der ersten Maßnahme zu allen weiteren Lehrgängen und Turnieren einlud. Ssuschke bedankt sich im Nachhinein für das Vertrauen Guidettis, „da er mir eine Chance gegeben und an mich geglaubt hat.“ Dabei war das Verhältnis auch nicht ganz unproblematisch, wie auch Guidetti zugibt: „Sie ist eine Kämpferin, und manchmal kämpft sie auch mit mir, aber das mag ich. Und auch sie ist eine Spielerin, die einen sehr großen Schritt gemacht hat. Sie hat verstanden, dass der Angriff im Volleyball nicht alles ist und ist eine komplette Volleyballerin geworden.“ Vor allem am Blockspiel wurde gefeilt und eine neue Technik einstudiert, „die ich persönlich auch besser finde.“ Dresden wird´s freuen, „denn in diesem Jahr wollen wir endlich einen Titel gewinnen“, gibt Ssuschke selbstbewusst eine Kampfansage nach Schwerin, Vilsbiburg und die anderen. In Zukunft kann sie sich aber auch ein Engagement im Ausland vorstellen, „das würde mich reizen, auch wenn ich mich in Dresden sehr wohl fühle. Mein Freund Uwe würde auf alle Fälle mitgehen“, erzählt sie.

Die WM in Japan hat Ssuschke sehr beeindruckt, wie überhaupt der Sommer mit der Auswahl: „Es war für mich alles das erste Mal: Der erste richtige Nationalmannschaftslehrgang, das erste richtige Länderspiel, die erste WM-Teilnahme. Mein Slogan lautet einfach WAHNSINN!“ Doch der Wahnsinn soll nach Vorstellungen von Ssuschke auch 2007 weiter gehen. „Für den nächsten Sommer wünsche ich mir, dass wir das Selbstbewusstsein von den Siegen gegen Olympiasieger China und Vize-Weltmeister Brasilien (aus der Vorbereitung) mitnehmen und dieses bei der EM zeigen.“ Sie selber will weiter an sich feilen, „vor allem im Block, da habe ich noch Reserven. Ich will mich weiter an das internationale Niveau heran arbeiten.“

Apropos Arbeiten: Nach ihrem Abitur absolvierte Ssuschke eine Ausbildung als Versicherungskauffrau und ist aktuell halbtags in einem Architekturbüro als Sachbearbeiterin angestellt. Ihr Dank gilt auch dem Arbeitgeber: „Die Familie Spaniel unterstützt mich super, und gibt mir alle Freiheiten, wenn ich mit dem Volleyball unterwegs bin“, so „Curry“. Diesen Spitznamen hat sie, seitdem sie in der Erstligamannschaft des DSC spielt. „Peggy Küttner sagte, Corina ist zu lang, Curry ist gut.“ Zuvor wurde sie „Sushi“ gerufen, das Kuriose dabei: „Ich mag Sushi, aber nicht den Spitznamen. Ich mag das Gewürz Curry nicht, aber den Spitznamen…“

Christiane Fürst, WM-Zimmerkollegin und Mitspielerin in Dresden, kennt „Curry“ sehr gut und bestätigt mit ihrer Aussage, wie der Mensch Ssuschke tickt: „Manchmal beneide ich sie um ihr Temperament. Manchmal geht ihr Temperament mit ihr durch und sie rastet aus, dann muss sie sich selber zügeln. Sie weiß, was sie will und ist sehr selbstbewusst.“

 

 

International - Yahoo-News

 Sonntag, 19. November 2006

   http://de.sports.yahoo.com 

Noch acht Teams bei Volleyball-WM unbesiegt

Fukuoka (dpa) - Acht Mannschaften sind nach dem zweiten Spieltag bei der Volleyball-Weltmeisterschaft der Männer in Japan noch ungeschlagen.

 

 

Deutschland - ZDF.de

 Sonntag, 19. November 2006

   www.zdf.de 

“Zangengeburt“ zum Auftakt

Volleyball-Männer besiegen Australien

Die deutschen Volleyballer sind mit einem Sieg in das Weltmeisterschaftsturnier gestartet. Das Team von Bundestrainer Stelian Moculescu gewann am Freitag in Fukuoka mit 3:1 (20:25, 25:22, 25:21, 30:28) gegen Australien.

 

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel