News

 Montag, 20. November 2006 

1:3 gegen SV Lohhof - Kangaroos auf Augenhöhe
Erster Auswärtssieg für die Pirates
Auswärtssieg in Schwerin: ETV-Damen 3:0
YoungStars spielen gut und verlieren knapp
WiWa Hamburg gegen das Team aus Fischbek
CarGo! wie im Rausch
DVV-Männer in Zwischenrunde
Gewinner des DVV Gewinnspiels vor Ort
Moculescu: "Einfach nur schön"
Europa hat WM fest im Griff
VC Norderstedt fehlt ein "Leitwolf"
Bester WM-Start seit 36 Jahren
WSU: Gute Vorstellung lässt hoffen
USC Münster 2: Unnötige Überstunden

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Deutschland - Fighting Kangaroos Chemnitz-News

 Montag, 20. November 2006

    

1:3 gegen SV Lohhof - Kangaroos auf Augenhöhe

Die weiße Heimweste der Fighting Kangaroos Chemnitz hat am Samstag einen ersten Fleck bekommen. Nach 94 Spielminuten unterlagen die Zweitliga-Volleyballerinnen gegen Spitzenreiter SV Lohhof mit 1:3 (25:21, 21:25, 22:25, 21:25). Durch diese Niederlage rutscht das Team von Kangaroo-Coach Mirko Pansa aufgrund des schlechteren Satzverhältnisses gegenüber Sinsheim und Stuttgart vorerst auf den fünften Tabellenplatz ab.

Spitzenspiele halten bekanntlich nicht immer das, was der Zuschauer erwartet. Zum Top-Spiel in der 2. Bundesliga-Süd zwischen den Fighting Kangaroos Chemnitz und dem Vorjahres-Meister SV Lohhof kamen über 550 Zuschauer in die Sporthalle an der Forststraße. Trotz der 1:3-Niederlage dürfte es kaum ein Fan bereut haben, am Samstagabend in der Halle gewesen zu sein.

„Es war zu jeder Zeit ein Volleyball-Duell auf Augenhöhe, mit packenden Ballwechseln, in der sich beide Teams nichts schenkten. Am Ende hat das glücklichere Team gesiegt. Zumindest habe ich heute keinen Leistungsunterschied gesehen“, resümiert CPSV-Coach Mirko Pansa.

Nach 23 Minuten konnten die Chemnitzer Fans das erste Mal jubeln. Eine 22:18-Führung ließen sich die Gastgeberinnen nicht mehr nehmen und verbuchten den ersten Satz auf ihrer Seite. Davon völlig unbeeindruckt starteten die Gäste im nächsten Durchgang mit einer 7:0-Punkteserie. Im Satzverlauf konnte „Känguru“ Mandy Sohr mit drei Aufschlag-Assen in Folge den 16:17-Anschluss herstellen. Am Ende hieß es dennoch 21:25 aus Chemnitzer Sicht.

Auch der dritte Spielabschnitt war bis zum Stand von 22:22 völlig offen. Danach gingen drei Punkte in Folge an den Spitzenreiter aus Lohhof. Beinahe hätten die Chemnitzer Volleyballerinnen im vierten Durchgang noch den entscheidenden Tie-Break-Satz erzwungen. Das Pansa-Team führte bereits mit 20:19 und stand kurz vor dem Satzausgleich. Doch eine Fünf-Punkte-Serie der Gäste brachte Lohhof den 3:1-Auswärtssieg in einer heiß umkämpften Partie.

„In den entscheidenden Satzphasen fehlte uns die nötige Coolness, um erfolgreich zu sein. Die sich bietenden Chancen nutzte Lohhof kaltschnäuzig und clever aus“, erzählte CPSV-Spielerin Anne Richter nach dem Spiel.

Mathias Vogel

 

 

Norddeutschland - Oststeinbeker SV-News

 Montag, 20. November 2006

    

Erster Auswärtssieg für die Pirates

SC Concordia Hamburg – OSV Pirates 0:3 (11:25/21:25/18:25)

Exakt 62 Minuten standen sich SC Concordia und die Pirates des Oststeinbeker SV gegenüber in einem Lokalderby, das die Gäste eindeutig bestimmten. 3:0 hieß es nach der guten Stunde für die Pirates, die damit nach drei Niederlagen in Folge (zwei in der Liga, eine beim Regionalpokal) wieder in die Erfolgsspur zurückfanden.

Als die erfahrenen Spieler Concordias ihre Halle betraten, hatten sich dort die Pirates schon im Kreis aufgewärmt. Es war ein Bild mit Symbolcharakter, denn „Cordi“ fand überhaupt nicht ins Spiel. Das Team von Bernd Schlesinger zeigte dagegen von Beginn an eine konzentrierte und souveräne Vorstellung. Der Block arbeitete gut, vor allem in der Reihe mit Jan Burmester und Mathias Ahlf. Die Annahme kam sicher, so dass der junge Valentin Begemann ein variables Angriffsspiel aufziehen konnte, das die etwas behäbigen Concordia-Spieler ab und an überforderte. Nur einmal schliefen die Pirates völlig, als der gegnerische Zuspieler einen Ball ablegte. Die Pirates bauten ihren Vorsprung, den sie sich zu Beginn des ersten Satzes erarbeitet hatten, kontinuierlich aus und gewannen ihn mit 21:11.

Im zweiten Satz schluderten die Gäste. Der klare Vorsprung (15:9) schmolz auf 21:19, eine unmittelbare Gefahr, den Satz zu verlieren, bestand dennoch nicht. Der SC Concordia war an diesem Tag einfach zu schwach, um auch nur in die Nähe eines Satzgewinnes zu kommen.

Den dritten Satz brachten die Pirates ohne Probleme nach Hause. „Wir haben die gute Abwehr des Gegners heute geknackt und das Spiel auch durch unseren starken Block gewonnen. Hier kann man nicht glänzen, aber mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden“, sagte Pirates-Trainer Bernd Schlesinger.

Er weiß selbst, dass dieser Gegner, dem man bei der Begegnung am Samstag die Regionalligatauglichkeit absprechen musste, kein Maßstab für die kommenden Partien sein kann. Vor allem nicht für das Auswärtsspiel in Kiel, das auf das spielfreie Wochenende folgt.

 

 

Norddeutschland - Eimsbüttler TV-News

 Montag, 20. November 2006

    

Auswärtssieg in Schwerin: ETV-Damen 3:0

Das Spiel gegen Schwerin begann, mittlerweile leider schon fast traditionell, mit einem 5:11 Rückstand. Doch wie sollte es anders sein, nach einigen wackeligen Annahmen fingen sich die ETVlerinnnen und begannen, ihr Spiel zu spielen. Dank einer kleinen Aufschlagserie von May-Britt Förster ging das Team dann bei 14:13 in Führung. Die jungen Spielerinnen von Schwerin (im Durchschnitt 90/91er Jahrgang) konnten immer dann gut mithalten, wenn die ETV-Damen nach Lehrbuch spielten. Diesen gelang es jedoch nach einer Auszeit, die Tipps von Trainer Ulli Kahl umzusetzen und die Schwerinerinnen mit gelegten Bällen und kurz in die Mitte geschlagenen Angriffen in Bedrängnis zu bringen. Dennoch gelang es den Gegnern, die Führung zurück zu gewinnen. Durch eine Aufschlagserie von Anna-Maria Danch änderte sich diese Tatsache jedoch wieder und die Eimsbüttelerinnen drehten den Spielstand von 18:20 auf 23:20. Schließlich wurde der Satz mit 25:23 nach 25 Minuten beendet.

Der zweite Satz wusste den Beginn des ersten Satzes noch zu toppen – ein unglaublicher Ball folgte dem Anderen, so dass man zeitweise glaubte, in einem falschen Film zu sein. Annahmefehler von sonst sehr sicheren Annahmespielerinnen, Fehler im Angriff und eine nicht vorhandene Kommunikation auf dem Feld reihten sich aneinander. Wieder hieß es, einen Rücktand von 0:3, 3:9, 5:10 aufzuholen. Als die Hamburgerinnen zurück ins Spiel fanden und wieder durch eine Aufschlagserie von May-Britt, die mit insgesamt 8 Bällen einige direkte Asse verzeichnen konnte, in Führung gingen, ließen sie sich nicht mehr aufhalten und gewannen auch den zweiten Satz nach 23 Minuten mit 25:23.

Mit dem Hintergrund der ersten beiden gewonnenen Sätze startete man mit größerer Sicherheit in Satz 3, was sich in einer schnellen Führung von 14:8 widerspiegelte. Bei einem Spielstand von 23:13 sah die Mannschaft das Spiel leider bereits frühzeitig als gewonnen an und ließ die Gegnerinnen noch bis auf 20 Punkte herankommen, bis die ETVlerinnen dann nach 20 Minuten Spielzeit doch mit einem 3:0 nach Hause fahren konnten.

Vielen Dank an dieser Stelle auch noch einmal an Imme Rieger, die als Ersatz für die beruflich bedingt fehlende Ann-Kathrin Güttner aus der zweiten Mannschaft "ausgeliehen" wurde.

Das kommenden Wochenende wird nun erst einmal zum Ausruhen genutzt, denn am 2.12. um 16 Uhr steht in unserer Heimhalle in der Gustav-Falke-Str das Lokalderby gegen den momentan Erstplatzierten an: NA Hamburg II.

Hey Skol!

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 20. November 2006

    

YoungStars spielen gut und verlieren knapp

FRIEDRICHSHAFEN - 200 Zuschauer haben am Sonntag in der Arena Friedrichshafen ein spannendes Spitzenspiel der zweiten Volleyballliga Süd gesehen. Erst im Tiebreak unterlagen die Volley YoungStars Friedrichshafen nach knapp zwei Stunden der TG Rüsselsheim mit 2:3 (23:25, 25:22, 25:23, 23:25, 15:17).

Der erste Satz war wie das gesamte Spiel von Höhen und Tiefen geprägt. Mal mussten die YoungStars wegen Abstimmungsproblemen in der Annahme einen Punkt dem Gegner überlassen. Mal ließen Simon Quenzer und Sören Schneider unannehmbare Aufschläge übers Netz zischen. Auf Grund der konstanteren Leistung hatten die Häfler die meiste Zeit die Nase vorn. Als Simon Quenzers Angriff zum 20:21 erst hinter der Feldbegrenzung zu Boden ging, wendete sich der erste Spielabschnitt zu Gunsten der Gäste. Zwar gelang - ebenfalls durch Quenzer - noch einmal die Führung, am Ende besorgten jedoch Edgar Tetsuekoue und ein verschlagener Aufschlag der Häfler den 25:23-Satzgewinn aus Rüsselsheimer Sicht.

Angespornt von diesem knappen Ergebnis schienen die YoungStars richtig aufgewacht zu sei und ließen sich die Führung von Anfang an nicht nehmen. Dabei kam ihnen zugute, dass die Rüsselsheimer nach einer Auseinandersetzung zwischen ihrem Trainer Christian Metzger mit dem zweiten Schiedsrichter schwer zu ihrem Spiel fanden. Die Häfler nutzten die Phase, um ihren Vorsprung auf 18:13 zu vergrößern. Dass es am Ende beim 25:22-Satzergebnis noch relativ eng zuging, lag an dem effektiven Service von „Eddy“ Tetsuekoue. Der kamerunische Diagonalspieler war es allerdings auch, der den YoungStars mit einem Netzaufschlag den Satzgewinn bescherte.

Als Markus Steuerwald im dritten Satz umknickte und beim Rückstand von 5:10 für den eben wieder hergestellten Rene Bahlburg das Feld räumen musste, ging ein Ruck durch das Häfler Team. „Jetzt erst recht“, schienen sich Abwehrchef Fabian Kohl und seine Vordermänner gedacht zu haben und waren beim 14:14 wieder gut im Spiel. Der frisch eingewechselte Bahlburg leistete mit seinen Aufschlägen die Vorarbeit für die Angreifer, Simon Quenzer stellte wiederholt seine Schlagkraft unter Beweis und der Häfler Block pflückte regelmäßig die Angriffe von „Eddy“ Tetsuekoue herunter. Auch nachdem Rüsselsheim nach einem Zwei-Punkte-Vorsprung zum 23:23 ausglich, ließen sich Kapitän Sören Schneider und seine Mitspieler nicht beirren. Zunächst erschmetterte Simon Quenzer die Führung für sein Team, dann verwandelte Valters Lagzdins mit einem gefühlvollen Angriff den Satzball zum 25:23.

Aber der Tabellenzweite aus Hessen kam zurück ins Spiel. Dank dem starken Anton Borger beim Aufschlag sowie im Block und Angriff zog das Team von Christian Metzger nach dem 9:9-Gleichstand immer mehr davon und holte sich den Satz am Ende knapp mit 25:23.

Im alles entscheidenden Tiebreak mobilisierten beide Mannschaften noch einmal alle Kraftreserven, die Gäste hatten jedoch den längeren Atem. Kaum hatten sie sich mit einer erfolgreichen Aktion wieder an die führenden Rüsselsheimer herangekämpft, da vergrößerten diese wieder den Vorsprung. Dass die Häfler zwei Matchbälle abwehrten, spricht für sie. Am Ende behielt der Aufstiegsaspirant aus Rüsselsheim jedoch mit 17:15 Punkten die Oberhand im fünften Satz. Trainer Söhnke Hinz sieht die Sache gelassen: „Wir haben in so vielen Situationen knapp gewonnen, jetzt haben wir halt mal ein Spiel verloren.“ Mit der Leistung seines Teams, dass jetzt auf Rang vier der Tabelle geführt wird, war er dennoch sehr zufrieden.

 

 

Deutschland - WiWa Hamburg-News

 Montag, 20. November 2006

    

WiWa Hamburg gegen das Team aus Fischbek

Am kommenden Sonntag treffen in der Sporthalle Wandsbek in einem Spiel der 1. Bundesliga erstmals zwei Vereine aus Hamburg aufeinander: Die jungen Aufsteigerinnen von WiWa Hamburg gegen das anspruchsvolle Team aus Fischbek.

Sonntag, den 26.11.2006 um 16.00 Uhr

WiWa Hamburg lädt ein zu einen Nachmittag mit Spitzensport, hoffentlich begeisternder Stimmung und guter Laune in der Sporthalle Wandsbek (Rüterstraße 75 – nur 3 Minuten vom Wandsbeker Markt). Die Hallenöffnung erfolgt 1 Stunde vor Spielbeginn.

Gerne reservieren wir Karten unter karten@wiwa-hamburg.de . Der Eintritt kostet 6 Euro (ermäßigt 3 Euro). Weitere Informationen zum Team sind unter www.wiwa-hamburg.de zu haben.

 

 

Deutschland - CarGo! Bottrop-News

 Montag, 20. November 2006

    

CarGo! wie im Rausch

CarGo!Bottrop gewinnt Revierderby mit 3:2 gegen VV Humann Essen

Bottrop: Darauf hatten die Bottroper Volleyball-Fans lange gewartet. Zweitligist CarGo! gewann vor knapp 500 begeisterten Zuschauern in der Dieter-Renz-Halle ein hochklassiges Revierderby mit 3:2 (25:22, 21:25, 21:25, 25:20, 15:5) gegen VV Humann Essen.

Der Höhepunkt war der fünfte Durchgang. Den CarGo!-Recken gelang einfach alles. Zwei Asse durch Alexander Mimouh und Jan Romund und zum Abschluss ein geglückter Block - 15:5 und die Renz-Halle stand Kopf.

Alle rissen die Arme hoch. Die Spieler hatten wie im Rausch gespielt. "Das ist nicht alltäglich, dass Bottrop gegen Essen gewinnt", freute sich Trainer Klemens Pospiech nach dem Erfolg gegen den favorisierten Bundesliga-Absteiger. Auch Bottrops Team-Manager Wolfgang Donat und sein sportlicher Leiter Michael Werzinger zeigten sich mehr als zufrieden.

Unter den Augen von WVV-Präsident Fell und Bottrops Ex-Oberbürgermeister und Ehrenkapitän Ernst Löchelt zeigten beide Teams von Beginn an ausgeglichenen Spitzenvolleyball. CarGo! trat in Bestbesetzung mit Alexander Mimouh, Torben Mols, Dennis Schirmeisen, Ferdinand Stebner, Tamas Szekeres und Jan Terhoeven in der Startformation an und bot Humann die Stirn. Die konzentrierte und konsequente Abwehrarbeit bildete den Grundstein zum Erfolg. "Da leg ich enormen Wert drauf. Alle Spieler haben heute jeden Zentimeter des Feldes persönlich kennen gelernt", sagte Coach Pospiech, dessen Handschrift mittlerweile klar zu erkennen ist.

Nach dem gelungenen ersten Durchgang, fehlte jedoch zum Satzende die letzte Konsequenz und so zogen die Essener mit 2:1 davon.

Doch CarGo! kam zurück. Unermüdlich rannte die Bottroper Sechs den Bällen hinterher, bis Alexander Mimouh den Ball zum Satzausgleich verwandelte. Danach folgte im letzten der Satz der pure Volleyball-Rausch, bei dem es keinen mehr auf den Sitzen hielt. "Bis auf den Ärger über ein paar kleine Fehler überwiegen die Glückshormone", analysierte der zufriedene Trainer Pospiech. "Kein Ball wurde verloren gegeben, ein großes Kompliment an meine Mannschaft", sprudelte es dann doch aus ihm heraus.

Weiter geht es für CarGo! am kommenden Samstag mit dem Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten Oststeinbek Cowboys. Um 20 Uhr geht es in Hamburg aufs Feld. Mit einer Leistung wie im gestrigen Spiel ist dem CarGo!-Team durchaus eine erneute Überraschung zuzutrauen.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 20. November 2006

    

DVV-Männer in Zwischenrunde

Dritter Sieg im dritten Spiel

In einem schweren Spiel konnte die deutsche Auswahl mit der griechischen Nationalmannschaft erneut ein Team bezwingen, das in der FIVB Ranking-Liste (9.Platz) weit vor der Mannschaft von Stelian Moculescu rangiert. Es war ein Spiel, in welchem die Spieler um Stefan Hübner geduldig auf ihre Chancen warteten und diese dann auch nutzten. Nach 81 Minuten stand es 3:0 (25:22, 28:26, 25:21) für die deutsche Mannschaft.

Startsechs Deutschland: Tischer-Schöps, Andrae-Popp, Bergmann-Hübner, Libero: Kröger
Startsechs Griechenland: Koumetas-Roumeliotis, Lappas-Christofelidis, Andrealis-Pantaleon, Libero: Stefanou

1. Satz
Nach Fehlversuch Schöps im Aufschlag gleicht Popp von der Pos. 4 aus Zwei Hübner-Fehler sind am ersten Break für die Griechen beteiligt, die auf 2-5 erweitern. Ein Popp-Hinterfeld-Angriff und ein griechischer Fehler (Aus) bringen die Mannschaft auf 4-5 heran. Ein Schlag von Popp in den Block bringt einen 5:8 Rückstand. Die deutsche Mannschaft wehrt sich. Vier Ballberührungen auf der griechischen Seite (zählen vergessen!) bringt die deutsche Mannschaft auf 7:8 heran, bei 9:9 gelingt Schöps der Ausgleich. Über 11:11, 13:13 und 15:15 geht die man – wieder über Schöps – mit 16:15 in die 1. technische Auszeit. Das Spiel bleibt eng. Popp gelingt mit einem raffinierten Floater ein Mini-Break zum 18:16. Es folgt eine Auszeit der Griechen. Die Partie bleibt eng: bei 19:19 führt ein direkt von Tischer verwandelte Annahme zum 20:19, derselbe Spieler verschafft der deutschen Mannschaft mit einem Ass das 21:19. Ein griechischer Fehler folgt (Aus), Trainer Charitonidis nimmt die 2. Auszeit. Ein erneuter Fehler der Griechen führt zum23:19, und ein Lappas-Aufschlagfehler beendet den Satz nach hartem Ringen mit 25:22.

2. Satz
Der zweite Durchgang brachte eine schnelle 3:1 und 4:2 Führung, dann aber den Ausgleich bei 4:4. Eine fehlerhafte Annahme von Popp brachte das 4:5, ein Dreierblock von Tischer-Bergmann-Andrae führte zur 7:6 Führung und ein hammerharter Angriff von Andrae senkrecht in Richtung Position 1 den kleinen 8:7 Vorsprung in der 1. technischen Auszeit. In der Folge blieb der Satz hart umkämpft. 9:9, 11:11, 13:13 und 15:15 zeigen, dass beiden Mannschaften praktisch ebenbürtig agierten. Obwohl die Griechen im Angriff immer wieder schnelle Attacken lieferten, konnte Bergmann in dieser Phase im Block gegenhalten und wichtige Punkte beisteuern. Bei 16:15 kleine Führung für die deutsche Mannschaft, eine harte Entscheidung des Schiedsrichters gegen ein „Einhandzuspiel“ von Simon Tischer bringt einen 17:18 Rückstand. Die weiteren Satzstände bleiben knapp. Über 19:19, 21:21 und 23:23 bleibt der wirklich hart umkämpft. Ein Angriffsschlag von Andrae in den Block bringt den 1. Satzball für die Griechen. Bei 24:24 komm Kromm kurz für Popp und schlägt zum 24:25 aus. Bei 26:25 hat Deutschland durch einen Hübner-Block erstmals die Chance „zuzumachen“ – Popp schlägt einen hinten abgewehrten Ball mit Risiko ins Aus. Dem Ausgleich folgt ein Aufschlagfehler von Linkshänder Lappas und schließlich die Erlösung durch Schöps.

3. Satz
Über 2:2, 4:4 und 6:6 erneut ein hartes Ringen um Vorteile. Bei 7:7 bringt ein Netzfehler den 7:8 Rückstand. Deutschland egalisiert durch Hübner zum 9:9, durch denselben Spieler kommt es durch einen Aufschlagfehler zum 9:10. Zwei Andrae-Punkte und ein schöner Schöps-Solo-Block führen zur 12:11 Führung. Popp sorgt für das 15:13, ein Hübner-Fehler (in den Block) sowie eine mangelhafte Angriffsicherung auf deutscher Seite bringen den Ausgleich. Popp sorgt für das 16:15. Ein Monsterblock von Hübner sorgt für das 17:15. Nach diesem Break kann die griechische Mannschaft nicht mehr aufschließen. Popp lässt Lappas in der Annahme „alt“ aussehen und ein griechischer Annahmefehler führt zum 19:15. Bei 21:17 die zweite Auszeit für Griechenland. Durch einen direkten Annahmefehler von Andrae kommen die Griechen noch einmal auf 22:20 heran, können dann jedoch einen Popp-Hinterfeld-Angriff nicht parieren und Zuspieler Prousalis, von der Position 1 laufend, bekommt von Andrae einen Topspin Aufschlag vor die Füße. 24:22! Ein griechischer Angriffsfehler beendet das Spiel.

Fazit: „Wir haben drei Siege, aber drei verschiedene Spiele gesehen,“ merkte ein Beobachter von der Schwäbischen Zeitung mit Recht an. Gegen Australien noch unsicher und instabil, gegen Kuba mit einem rasanten Auftritt und nun gegen Griechenland über weite Strecken eine echte Pokerpartie, in der sich beide Teams nichts schenkten. Bemerkenswert, dass die deutsche Mannschaft nie die Nerven verlor, sondern kühl und rational die meisten Chancen nutzte und immer wieder die „richtige Karte“ zog. Über weite Strecken wurde klug aufgeschlagen (Tischer, Andrae, Popp), die Abwehr funktionierte dank einer erneut guten Leistung von Bergmann und Hübner. Im 2. Durchgang wurden die Chancen nicht so schnell genutzt, wie es sich der Bundestrainer gewünscht hätte – da wurde unnötig Druck erzeugt, mit dem die Mannschaft heute allerdings gut umgehen konnte. Die Mannschaft hat in bemerkenswerter Weise Stabilität gezeigt und bemerkenswert ist, dass sie dies in sachlicher und bescheidener Manier abgeliefert hat. Für Björn Andrae war es ein besonderes Erlebnis: Der Italien-Profi machte sein 150. Länderspiel und freute sich besonders über den dritten Sieg im dritten Spiel.

Stimmen

Trainer Moculescu: „Mein Glückwunsch an die Mannschaft. Auf diese Gruppe muss man stolz sein und auch die Nation kann stolz sein auf das, was die Mannschaft heute und zum Auftakt geleistet hat. Wir hofften, zwei Spiele in der Vorrunde gewinnen zu können – jetzt haben wir drei hintereinander gewonnen.“

Trainer Charitonidis: „Wir hatten alle unsere Hoffnung auf dieses Spiel gesetzt. Nach den schweren Gegnern zu Beginn war das heute unsere Hoffnung, die sich zerschlagen hat. Gratulation an die deutsche Mannschaft für diese exzellente Leistung. Ich hoffe, wir bekommen in der Pause morgen den Kopf frei, um noch etwas zu erreichen.“

Frank Dehne: „Das war unser bestes Spiel bisher. Wir haben alle Gelegenheiten genutzt. Es war phantastisch – ich bin sehr glücklich.“
Simon Tischer: „Jetzt wissen wir, dass wir die 2. Runde erreicht haben. Die Griechen waren gut und haben uns doch sehr unter Druck gesetzt, aber am Ende sind wir richtig gelandet – ein perfekter Start für uns.“

Marcus Popp: „Ich bin stolz auf diese Mannschaft. Ganz wichtig war, dass wir jetzt doch Kontinuität gezeigt haben. Zwischendurch haben wir Druck gekriegt, wenn wir unsere Punktballchancen nicht sofort genutzt haben.“

Die aktuelle Tabelle
1. GER- 6 Punkte- 9:1-Sätze
2. FRA - 6 Punkte - 9:3-Sätze
3. BRA - 5 Punkte - 7:4-Sätze
4. CUB - 4 Punkte - 4:6-Sätze
5. AUS - 3 Punkte - 2:9-Sätze
6. GRE - 3 Punkte - 1:9-Sätze

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 20. November 2006

    

Gewinner des DVV Gewinnspiels vor Ort

Mitmachen lohnt

Da saßen dann plötzlich zwei deutsche „Touristen“ im Mannschaftsbus und fuhren mit zum Spiel Deutschland-Kuba in die „Marine Messe Fukuoka“ Halle. Touristen besonderer Art: Jochen Stöhr aus Aalen und sein Freund Michael Sammert. Jochen Stöhr hatte sich im Frühjahr am DVV Gewinnspiel zur WM beteiligt und gewonnen: eine Reise für zwei Personen nach Fukuoka zur Vorrunde - Flug, Hotel mit Frühstück und Eintritt zu allen deutschen Spielen inbegriffen.

„Da habe ich mich natürlich riesig gefreut,“ meinte Stöhr im Bus, „richtig gigantisch.“ Zunächst habe er seine Freundin mitnehmen wollen, aber die ist im Lehramt und bekam nicht frei. Da nahm Stöhr dann seinen Freund mit. Hat er einen Augenblick daran gedacht, die Reise zu verscherbeln? „Nie nur einen Augenblick,“ so Stöhr, „die hätte ich nie weggegeben.“ Als seine Freundin allerdings nicht konnte, dachte er mal kurz daran, einen Teil des Gewinns über ebay zu versteigern, verwarf die Idee aber schnell wieder.

Stöhr selbst ist Volleyballexperte, weiß allerdings nicht mehr, welche Frage er damals richtig zu beantworten hatte. „Ich hatte damals viel um die Ohren,“ so Stöhr, „ich kann mich beim besten Willen nicht mehr daran erinnern.“ Stöhr selbst spielt bei der DJK Aalen aktiv Volleyball in der Regionalliga. Die Mannschaft ist derzeit in Abstiegsgefahr. „Mit den profunden Erkenntnissen aus Fukuoka kann ich meine Mannschaft nun vielleicht vor dem Abstieg retten,“ so Stöhr mit einem Augenzwinkern.

Jochen Stöhr und Freund Michael Sammet sind nun gelegentlich Gäste beim Training und Tag für Tag in der Halle bei den Spielen. Dort haben sie sich mit zwei Deutschen angefreundet, die aus beruflichen Gründen in Fukuoka sind. Die Viererbande macht mächtig Lärm auf der Tribüne. Beim Spiel gegen Kuba wurden sie vom Hallensprecher animiert, doch ein paar Worte zur Mannschaft zu sagen. Deutsche Töne in der Halle: „Wir wünschen unserer Mannschaft alles Gute und drücke die Daumen für das Erreichen der Zwischenrunde!“

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Montag, 20. November 2006

   http://de.sports.yahoo.com 

Moculescu: "Einfach nur schön"

Nach dem sensationellen Start in die Volleyball-WM schwebt auch Bundestrainer Stelian Moculescu auf Wolke sieben. Die dürren Jahre seien jetzt endgültig vorbei, lässt Moculescu durchklingen.

 

 

Deutschland - Sportlive.at

 Montag, 20. November 2006

   www.sportlive.at 

Europa hat WM fest im Griff

Die Volleyball-WM der Herren in Japan ist fest in europäischer Hand. Alle fünf Teams, die noch keine Niederlage einstecken mussten, kommen vom „alten“ Kontinent. 

 

 

Norddeutschland - Norderstedter Zeitung

 Montag, 20. November 2006

   www.abendblatt.de 

VC Norderstedt fehlt ein "Leitwolf"

NORDERSTEDT - Trainer Peter Schulz ist beim 1. VC Norderstedt eigentlich für den männlichen Nachwuchs zuständig. Nun half er, wie schon in der Serie 2005/2006, ausgerechnet in einer Spitzenpartie für Chefcoach Andreas Meinken bei den Regionalliga-Männern aus - und kassierte mit dem VCN-Team eine 1:3 (21:25, 18:25, 25:20, 21:25)-Auswärtsniederlage beim TSV Kronshagen. Beide Vereine wiesen vor der Partie 8:2 Zähler auf.

"Das Ergebnis geht in Ordnung", sagte Schulz. In den entscheidenden Phasen hätte seine Mannschaft einfach zu viele Fehler gemacht, sich kleine, aber entscheidende Nachlässigkeiten erlaubt. Da halfen auch diverse Einwechslungen nichts. "Die Mannschaft hat einfach so weitergespielt wie zuvor", zeigte sich Schulz verwundert.

"Uns fehlt einfach ein ,Leitwolf', der in engen Situation die anderen Akteure auf dem Feld mitreißt", stellte der erfahrene Coach fest. Die Norderstedter seien zwar in der Lage, in den Punktspielen durchgängig ein gutes Regionalliga-Niveau zu halten. "Doch in den wichtigen Phasen, wenn man den Erfolg etwas mehr haben will als der Gegner, da fehlt etwas."

Dies sei ärgerlich, weil die Mannschaft in Kronshagen durchaus gut mithielt. "Gegen die Kieler hätten wir nicht verlieren müssen", so das Fazit von Peter Schulz , der in der vergangenen Saison mit dem 1. VC Norderstedt bei seinem Aushilfs-Einsatz dem späteren Aufsteiger SVF Neustadt-Glewe unterlegen war.

masch

 

 

Deutschland - Die Welt

 Montag, 20. November 2006

   www.welt.de 

Bester WM-Start seit 36 Jahren

Fukuoka - Die deutschen Volleyballer lagen sich nach dem erfolgreichsten WM-Start seit dem Titelgewinn vor 36 Jahren in den Armen und hüpften vor Freude durch die Halle.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 20. November 2006

   www.westline.de 

WSU: Gute Vorstellung lässt hoffen

Warendorf. Eine Steigerung war unverkennbar auch wenn sie gestern nicht mit einem Satzgewinn belohnt wurde. Warendorfs Volleyballerinnen boten dem hohen Favoriten, SC Union Emlichheim, über weite Strecken Paroli, besaßen auch zwei Satzbälle.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 20. November 2006

   www.westline.de 

USC Münster 2: Unnötige Überstunden

Münster. Die Zweitliga-Volleyballerinnen des USC Münster schoben am Samstag völlig unnötige Überstunden. Trotz eindeutiger Überlegenheit musste das Team von Trainer Christoph Kesselmeier im Heimspiel gegen den USC Braunschweig über volle fünf Sätze gehen, 

 

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel