News

 Donnerstag, 30. November 2006 

VfB: Falsche Socken kosten zwei Euro
USC 2: Kathi schwitzt für ihr Comeback
VCO mit Biss ins dritte Heimspiel
WiWa Hamburg: Konzentriert und ohne Resignation
Potsdam: Ein würdiger Höhepunkt
Trotz Niederlage gegen Tschechien Endrunde erreicht
Brasilien im Halbfinale
Die Finalrunden-Teilnehmer und Überkreuzspiele
Roten Raben unterlagen gegen Schwerin mit 1:3
Unterhaching: Netzhoppers sollen Punkte liefern
WM in Japan: Zeitplan für die Finalspiele
Büring: „Dresden ist Favorit“
Gipfeltreffen in der Bergischen Gasse
DVL fordert Guidetti als Vollzeit-Bundestrainer
Alkoholprobleme
NA Hamburg erfolgreich
DSC: „Vilsbiburg war eine Lehre“
DSC: Neustart verpatzt
Holzgreve: Tal der Tränen ist durchschritten

November 2006

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Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Donnerstag, 30. November 2006

   

VfB: Falsche Socken kosten zwei Euro

FRIEDRICHSHAFEN - Manche Volleyball-Regeln wirken auf viele Zuschauer schwer durchschaubar. Die YoungStars müssen nicht nur die Spielregeln beherrschen, sondern haben sich auch außerhalb des Spielgeschehens an gewisse Regeln zu halten. Sonst wird's teuer.

Selbst beim Training muss eine gewisse Kleiderordnung eingehalten werden: Blaues Shirt, rote Hose, weiße Socken. Ersatzweise darf die Hose auch schwarz sein, aber sie muss die drei Adidas-Streifen tragen. Verstößt jemand gegen diese Regel, hält Simon Quenzer die Hand auf. Er verwaltet die Mannschaftskasse und treibt das Geld ein. Damit alles seine Ordnung hat, hat die Mannschaft einen langen Regelkatalog beschlossen. Wer dagegen verstößt, zahlt. Zwei Euro sind für jedes „falsche“ Kleidungsstück fällig. Zu spät Kommen bis zehn Minuten kostet zwei Euro, bei mehr als zehn Minuten und am Spieltag erhöht sich die Strafe auf fünf Euro.

Jetzt im Winter herrscht Mützenpflicht, um sich vor Erkältungen zu schützen. Wer seine Kopfbedeckung vergisst, zahlt zwei Euro. Handyklingeln während einer Teamsitzung oder einer anderen Mannschaftsveranstaltung kostet zwei Euro. Wagt es der Angerufene darüber hinaus das Gespräch entgegenzunehmen, werden fünf Euro fällig.

Zu zahlen sind die Strafen innerhalb von sieben Tagen - danach verdoppelt sich der Betrag. „Aber das kommt eigentlich nicht vor“, sagt Simon Quenzer. Überhaupt hat der Kassenwart momentan wenig zu tun. „Am Anfang der Saison hatte ich jede Menge Einnahmen. Jetzt weniger.“ Nachdem bereits einige Ausgaben angefallen sind - z.B. für den 65. Geburtstag von „Volleyballmama“ Hermine Ozanik, zu dem auch die YoungStars eingeladen waren - sind nur gut zehn Euro in der Kasse. Eine große Sause lässt sich damit nicht veranstalten. Aber die Saison ist ja noch lang.

INFO: Zum nächsten Heimspiel laden die Volley YoungStars am Sonntag, 3. Dezember um 16 Uhr in die Arena Friedrichshafen ein. Gegner ist dann der TuS Eintracht Wiesbaden.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Donnerstag, 30. November 2006

   

USC 2: Kathi schwitzt für ihr Comeback

Ein Kreuzbandriss setzte Katharina Holzgreve aus dem Zweitligateam des USC Münster im Sommer außer Gefecht. Mittlerweile stieg die Zuspielerin wieder ins Training ein und arbeitet unter anderem im Provital Gesundheitszentrum an ihrer Rückkehr Anfang nächsten Jahres

Gut gelaunt spaziert Katharina Holzgreve im Münsteraner Provital Gesundheitszentrum von Gerät zu Gerät. Mittlerweile hat die 20-Jährige nicht nur ihr sympathisches Lächeln wiedergefunden, sondern auch das Training in der Zweitligamannschaft des USC Münster in fast vollem Umfang aufgenommen. „Es geht mir gut – das Knie tut nicht mehr weh“, sagt die Zuspielerin, die sich am 17. Mai 2006 beim Training einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen hatte.

An diese Übungseinheit kann sie sich noch genauestens erinnern. „Ich bin unter den Ball gelaufen, hab mich gedreht und bin dann weggeknickt“, erzählt Katharina Holzgreve. „Zuerst dachte ich, das wäre harmlos und wollte sogar noch weiter trainieren.“ Die anfängliche Diagnose Meniskusriss entpuppte sich bei genauerer Untersuchung jedoch als Kreuzbandriss. Anfang Juni folgte die unumgängliche Operation beim USC-Mannschaftsarzt Dr. Stefan Maurer und anschließend ein intensives Rehaprogramm unter Leitung von USC-Physiotherapeutin Dorothée Terstegge. „Ich bin sehr, sehr zufrieden wie ich operiert und behandelt wurde“, sagt die Blondine mit den frechen Locken. „Sonst wäre die Heilung wohl nicht so gut verlaufen.“

Anstatt sich aber bereits im Sommer mit der Münsteraner Reserve auf die Zweitligasaison vorzubereiten, musste es Katharina Holzgreve notgedrungen ganz gemächlich angehen lassen. Ab Anfang August nahm sie nur im Sitzen am Balltraining teil, begann später wieder mit dem Joggen und durfte seit Anfang Oktober ohne Sprünge und Bodenaktionen im Training mitwirken. „Es war tragisch für die Mannschaft und bitter für Kathi, dass eine über Jahre konstante Zuspielerin so lange ausgefallen ist“, sagt Christoph Kesselmeier, Trainer des USC-Zweitligateams. Und auch Katharina Holzgreve, die in der Vergangenheit schon mehrfach an die Tür zur Erstligatruppe klopfte und 2004 zum Meisterteam des USC Münster zählte, meint: „Der Zeitpunkt der Verletzung war sehr ungünstig. Als ich gehört habe, dass es in der ersten Mannschaft nur eine Zuspielerin gibt, habe ich mich sehr geärgert.“

Seit Montag aber hat die Studentin grünes Licht erhalten und darf nun wieder in vollem Umfang ins Training einsteigen. „Es war der letzte Termin bei Dr. Maurer“, erzählt sie. „Er sagt, dass ich wieder alles machen darf.“ Schritt für Schritt soll Katharina Holzgreve nun wieder an das Spielniveau herangeführt werden und vielleicht schon beim Heimspiel gegen den SC Union Emlichheim (6. Januar, 16 Uhr) ihr Comeback feiern. „Wir werden nichts überstürzen“, so Kesselmeier. „Nach und nach werden wir Kathi jetzt einbauen.“ Und so wird die Volleyballerin auch weiterhin mindestens zwei Mal pro Woche im Provital trainieren, das seit Saisonbeginn nicht nur der Erstliga-, sondern auch der Zweitligamannschaft zur Verfügung steht. „Es ist toll hier“, sagt Katharina Holzgreve. Und auch Kesselmeier schwärmt: „Die Bedingungen sind optimal. Wir können hier vielseitiger und besser trainieren. Das macht sehr viel aus.“

 

 

Deutschland - VCO Rhein-Neckar-News

 Donnerstag, 30. November 2006

   

VCO mit Biss ins dritte Heimspiel

Bayer Leverkusen kommt nach Heidelberg

Knapp zwei Monate liegen die beiden letzten Heimauftritte des VC Olympia Rhein-Neckar bereits zurück. Doch die Weltmeisterschaft ist nun passé und am Freitagabend um 19 Uhr treffen die Juniorinnen im heimischen Olympiastützpunkt mit dem TSV Bayer 04 Leverkusen zum ersten Mal auf einen Gegner, der momentan nicht zu den heißen Anwärtern auf die Meisterschaftsrunde gehört.

„Wir sind natürlich trotzdem wieder der Außenseiter, zumal sich Leverkusen nach der Heimniederlage gegen das bisher sieglose Köpenick keinen weiteren Ausrutscher erlauben darf.“, so Bundestrainer Groß zur Ausgangslage. Zentrale Säule der Gäste ist die 1,96m große Ex-Nationalspielerin, Mannschaftsführerin und Mittelblockerin Kathy Radzuweit. Daneben stehen mit Libera Donata Huebert und Außenangreiferin Karla Borger auch zwei aktuelle Junioren-Nationalspielerinnen im Kader der Rheinländerinnen. „Als Bundestrainer hoffe ich natürlich, dass beide zum Einsatz kommen“, so Groß.

So baut man auf VCO-Seite wieder auf zwei Faktoren: die mannschaftliche Geschlossenheit und die Unterstützung des Publikums. Mit den Zuschauern im Rücken konnten die Nachwuchstalente bisher selbst gegen die Topteams der Liga zuhause einen Satz erkämpfen. „Wenn wir bis zum Ende durchziehen können, ist diesmal noch mehr möglich.“, äußert sich Groß verhalten optimistisch. Vor allem die Annahme, die nach eigenen Satzgewinnen in der Vergangenheit meist den Einbruch einläutete, scheint sich in der WM-Pause stabilisert zu haben. „Da waren wir in Wiesbaden sogar schon stärker als der Gegner“, bemerkt Co-Trainer und Statistiker Adrian Pfleghar.

Durchwachsene Nachrichten gibt es unterdes von der medizinischen Abteilung. Denise Hanke sollte ihre Erkältung soweit überwunden haben. Dagegen sind Nora Kaufmann (Knie) und Alina Bondar (Schienbein) nur bedingt einsatzfähig.

Das Rahmenprogramm wird diesmal das Artistic Show Team der KTG Heidelberg bilden. Am Vorabend ihres letzten Heimwettkampfes in der zweiten Turn-Bundesliga zeigen sie eine rasante Choreographie aus Trampolinsprüngen und Kraftelementen - womöglich wagen sie sogar in den Satzpausen einige Sprungexperimente über das Volleyballnetz.

 

 

Deutschland - WiWa Hamburg-News

 Donnerstag, 30. November 2006

   

WiWa Hamburg: Konzentriert und ohne Resignation

Beim innerstädtischen Derby ‚Wandsbek gegen Fischbek’ am vergangenen Sonntag stellte WiWa Hamburg mit 950 Gästen einen neuen Besucherrekord auf. Mit guter Unterhaltung abseits des Spielfelds und leidenschaftlichem Spiel brachte WiWa Hamburg das Publikum auf seine Seite. Moderator Dirk Böge war überrascht über die Fan-Reaktion: „Ich hatte, aufgrund der jahrelangen Alleinstellung des Fischbeker Teams, eine größere Zahl von treuen Fans erwartet – doch die Sporthalle Wandsbek wurde klar dominiert von WiWa-Fans. Zwar hatten wir am Ende wenig zu jubeln, doch die Begeisterungsfähigkeit war spürbar und hatte mit hanseatischer Zurückhaltung nichts zu tun!“

Nächste Gelegenheit zum Jubeln für Fans und Spielerinnen bietet eventuell das anstehende Heimspiel gegen den VC Wiesbaden am Freitag um 20.00 Uhr. Mit der langjährigen Nationalspielerin Tanja Hart, wechselte die beste deutsche Zuspielerin zu Saisonbeginn in die Karnevalsstadt. Auch auf den übrigen Positionen wurde das Team verstärkt und gilt als einer der Favoriten auf die Teilnahme an der Meisterschaftsrunde. Formal ist WiWa Hamburg mal wieder Außenseiterin, doch unter der Oberfläche mehren sich die Indizien, dass der Leistungsabstand zum Mittelfeld der 1. Bundesliga deutlich geschrumpft ist. „Ein Blick in die Statistik des Spiels vom Sonntag belegt, dass wir über lange Phasen des Spiels auf Augenhöhe agierten – abgesehen von der großen Zahl der Aufschlagfehler. In den Aspekten Annahmequalität, Angriffseffektivität und Blockerfolge waren unsere Werte im direkten Vergleich deutlich besser.“, beschreibt Trainerin Marina Cukseeva die Situation. Überraschend agierte die 43-jährige Ausnahmeathletin als Spielerin, da durch den verletzungsbedingten Ausfall von Katharina Kozuch eine wichtige Annahmespielerin im Kader fehlte: „Da soll aber kein Dauerzustand werden, doch wenn ich dem Team auf diesem Weg helfen kann, tue ich das gern.“

Wenn die jungen Aufsteigerinnen aus Wandsbek ohne die Derby-bedingte Nervosität aufschlagen könnte das überfällige Erfolgserlebnis am Freitag als Initialzündung wirken. Genau zur richtigen Zeit, denn am Sonntag steht mit dem Auswärtsspiel in Leverkusen ein weiteres Spiel gegen vielleicht schlagbare Gegnerinnen an.

 

 

Deutschland - Potsdamer Neueste Nachrichten

 Donnerstag, 30. November 2006

   www.pnn.de 

Potsdam: Ein würdiger Höhepunkt

SC-Volleyballerinnen empfangen im Pokal-Achtelfinale den USC Münster

Eine derart gelungene Meisterschafts- Hinserie wie die der Zweitliga-Volleyballerinnenn des SC Potsdam kann eigentlich keine trefflichere Krönung erfahren: Der USC Münster, neunfacher Deutscher Meister im Frauen-Volleyball, wird am 9. Dezember im Achtelfinale des DVV-Pokals in Potsdam gastieren (voraussichtlich 16 Uhr, Sporthalle Heinrich- Mann-Allee).

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 30. November 2006

   

Trotz Niederlage gegen Tschechien Endrunde erreicht

Die DVV-Männer haben ihr großes WM-Ziel, das Erreichen der Finalrunde der besten zwölf Teams, trotz einer weiteren Niederlage erreicht. Gegen die Tschechische Republik verlor die deutsche Mannschaft 1:3 (24-26, 27-25, 21-25, 13-25), dennoch zieht die Mannschaft von Bundestrainer Stelian Moculescu als Sechster der Zwischenrunden-Gruppe F in die Spiele um Platz neun bis zwölf ein, wo sie am 2. Dezember auf den Fünften der Gruppe E, Puerto Rico, trifft. In der Finalrunde in Tokio geht es für die DVV-Vertretung um die wichtigen Plätze 9-12. Die herausragende Vorrunde rettete der deutschen Mannschaft die Endrundenteilnahme, in der Zwischenrunde gelang in vier Spielen kein Sieg.

Startsechs Deutschland: Tischer-Schöps, Kromm-Siebeck, Bergmann-Hübner, Libero: Kröger
Startsechs Tschechische Republik: Zapletal-Stokr, Popelka-Novotny, Rak-Zadrazil, Libero: Obdrzalek

1. Satz
Die deutsche Mannschaft muss nach einem Schöps Aufschlagfehler schnell mit 2:4 ein Mini-Break hinnehmen, kann aber 4:4 und 6:6 zunächst mitspielen. 1. Auszeit bei 6:8 – die Angriffe zeigen keine Wirkung. Bis 10:11 kann die Mannschaft aber mithalten – dann kommt eine Aufschlagserie von Popelka, die vor allem bei Siebeck Wirkung zeigt. Die deutsche Mannschaft kann dies nicht kompensieren und gerät zur 2. technische Auszeit mit 10:16 in Rückstand. Dann beginnt die Mannschaft eine Aufholjagd: Siebeck macht Punkt 12, 13 und 15, ein Bergmann-Block und ein Hübner-Angriff bringen das 17:20 und eine Auszeit vom tschechischen Trainer Hanik. Schöps punktet zum 19:21. Kromm punktet zum 20:22, ein Hübner-Aufschlagfehler führt zum 20:23 und zu einer Auszeit von Trainer Moculescu. Popp kommt für Hübner zum Aufschlag, Kromm sorgt mit einem Hinterfeld-Angriff für das 22:24, ein Bergmann-Block bringt das 23:24 und die 2. Auszeit für Tschechien. Den tschechischen Gegenangriff kann die deutsche Abwehr nicht parieren.

2. Satz
Nach einem Fehler von Siebeck (schwieriger Hinterfeldangriff) gerät die Mannschaft wieder früh mit 2:4 in Rückstand. Nach dem 3:4 von Kromm bringt eine druckvolle Aufschlagserie von Stokr die Mannschaft mit 4:8 in Rückstand – die deutsche Annahme schwächelt erneut. Siebeck muss für Andrae vom Feld. Beim Stande von 5:9 kommt die Zeit von Ralph Bergmann: zwei Angriffe bringen Punkt 6 und 7, ein Abstauber nach Andrae-Aufschlag Punkt 8 und ein Block Punkt 9. Dann sorgen Punkte von Schöps, Kromm und Hübner dafür, dass bei 12:12 erstmals Einstand ist. Nach einem langen Ballwechsel können die Tschechen zum 14:15 punkten und ein direkter Annahmefehler von Kröger führt zum 14:16. Pampel kommt für Hübner zum Aufschlag und kann das 17:17 markieren – Auszeit Tschechien. In der Folge bleibt der Durchgang hart umkämpft. Bei 23:23 sorgt ein Hübner-Block für den 1. Satzball. Kromms Punkt zum 25:24 führt zum 2. Satzball, Tischers schnelle Reaktion (Abpraller aus der tschechischen Abwehr) bringt den 3. Satzball, den Hübner schließlich mit einem Block zum Satzgewinn nutzt.

3. Satz
Weiter mit Andrae. Über 3:3 und 5:5 erneut ein Rückstand (6:8) in der 1. technischen Auszeit. Ein Schöps-Lob in den Block, ein Ausball nach Andrae-Angriff sowie eine verpatzte Kröger-Kromm Annahme führen zum 8:13-Rückstand und einer Auszeit auf deutscher Seite. Kromm kann noch das 9:14 machen, dann 10:16 in der 2. technischen Auszeit. Nach einem Kromm-Annahmefehler zum 13:18 kommt Popp aufs Feld. Die Mannschaft verkürzt auf 16:20. Auszeit für Tschechien. Ein tschechischer Fehler und ein Popp-Angriff verkleinern den Abstand, Schöps markiert das 20:21. Die Annahme bleibt schwach und führt letztendlich zum 21:25.

4. Satz
Mit Andrae und Kromm. Nach einem 1:2 Rückstand hämmert Kromm zweimal in den Block (1:4) und kann dann einen Ball nicht „tot“ machen – 1:5. Popp wird für Kromm eingewechselt. Schöps kann nicht abschließen: 1:6. Dann Popp mit einem Kraftakt zum 2:6, Auszeit bei 3:8. In der Folge kann die deutsche Mannschaft die Annahme nicht kontrollieren und fällt auf 4:12 zurück. Auszeit von Trainer Moculescu. Bei 7:16 in die 2. technische Auszeit – nach einem weiteren Kröger Annahme-Fehler. Der große Abstand bleibt, nur gelegentlich Gegendruck von der deutschen Seite. Bei 12:22 nimmt Moculescu die 2. Auszeit (1. Auszeit bei 4:12). Die deutsche Mannschaft nimmt das 13:25 hin.

Fazit
Über drei Sätze vermochte das deutsche Team dem Druck der Tschechen stand zu halten: Diagonalspieler Stokr hatte einen Supertag erwischt – ihm gelang im Angriff und im Bereich Aufschlag alles. Auch Popelka und Linkshänder Novotny spielten druckvoll. Die deutsche Annahme stand mit Siebeck und Kromm immer wieder vor Problemen, auch Libero Kröger konnte nicht entlasten. Damit wurde es sehr schwer, Rückstände aufzuholen. Als dann im vierten Satz der Druck der tschechischen Mannschaft eher zunahm, vermochte sich die Mannschaft beim Stande von 4:12 nicht mehr aufzurichten. Inwieweit die vor dem Spiel schon klare Situation (qualifiziert für Tokio) oder aber eine gewisse Ermüdung nach nun 9 Wettkämpfen eine Rolle spielte, ist schwer zu sagen. Fest steht, dass die Mannschaft in der Schlussphase nach drei ordentlichen Sätzen einbrach. Offensichtlich ist man sich der Gesamtsituation voll bewusst: man hat die Platzierungsspiele erreicht und weiß, dass dort noch wichtige Entscheidungen fallen. Bei allen Gesprächen wurde dies klar.

Stimmen

Trainer Stelian Moculescu: „Sich wieder aufzurichten, ist ohne Annahme schwer. Die Tschechen haben heute gut gespielt – fast 20 Asse sprechen eine deutliche Sprache. Unser Angriff lag dennoch bei fast 60% - d.h. wir haben über drei Sätze doch dagegen gehalten. Der Sieg für die Tschechische Republik geht in Ordnung.“

Mannschaftsführer Frank Dehne: „Es war nach Kenntnis der Gesamtlage heute doch schwer sich zu motivieren – auch für die Tschechen. Aber die hatten wohl noch ein wenig Wut im Bauch von der verpassten EM-Qualifikation her. Vielleicht haben auch die schweren Spiele in Fukuoka ihre Spuren hinterlassen. Wir müssen jetzt die ganze Zwischenrunde abhaken, wir sind froh, dass wir in der Endrunde sind und dahin geht jetzt unser Blick.“

Ralph Bergmann: „Wir waren wohl ein bisschen leer. Das war nicht so schön heute, und eigentlich müsste man, wenn man schon das Glück hat, Hobby und Beruf vereinen zu dürfen, ein wenig mehr bringen. Aber dann haben uns die Tschechen in der Annahme weggeschossen – und wenn man dann einmal soweit hinten liegt, wird es ganz schwer. Das ist nicht so schön, aber es ist menschlich. Was soll´s – wir haben von dem Kapital profitiert, das wir von Fukuoka aus mitgenommen haben.“

Mark Siebeck: „Das war über drei Sätze doch ein relativ gutes Spiel. Dann kamen die Serien von Stokr und dann wurde es schwer. Der hat wirklich gut getroffen – und dann hat´s bei mir nicht ganz gereicht, obwohl ich im Angriff zufrieden war.“

Trainer Zdenek Hanik: „Wir fahren nach Hause, haben aber unser Ziel erreicht: wir wollten in die 2. Runde. Wir haben gesehen, dass Stokr eine Schlüsselrolle in unserer Mannschaft gespielt hat.“

Mannschaftsführer Martin Lebl: „Wir haben heute einen überragenden Stokr gesehen. Ansonsten war die WM eine wertvolle Erfahrung. Wir müssen noch eine Menge lernen.“

Ivo Dubs, Delegationsführer der Tschechischen Republik und ehemaliger Spieler in Friedrichshafen: „Es ist immer ein Problem mit den letzten Spielen, wenn vorher schon alles klar ist. Wir haben im Aufschlag und auf der Diagonalen wirklich gut gespielt – so was haben wir bis jetzt noch nicht gezeigt. Das ist der Grund dafür, dass wir jetzt nach Hause fahren.“

 

 

International - DVV-News

 Donnerstag, 30. November 2006

   

Brasilien im Halbfinale

Polen einzig unbesiegte Mannschaft – Kanada rettet sich in Finalrunde

Olympiasieger und Titelverteidiger Brasilien hat am letzten Spieltag der Zwischenrunde Bulgarien die erste Niederlage beigebracht und zieht damit vor den punktgleichen Bulgaren als Gruppenerster in das Halbfinale. Dort bekommen es die Brasilianer mit Serbien & Montenegro zu tun, das im Duell der beiden bis dato ungeschlagenen Teams gegen Polen das Nachsehen hatte.

Die Zwischenrunden-Gruppe E in Sendai

Nach einem hart umkämpften ersten Satz ließen die Polen auch Serbien & Montenegro keine Chance und bleiben einzig unbesiegtes Team bei der WM. Den Polen merkte man an, unbedingt als Gruppenerster in das Halbfinale ziehen zu wollen, bei Serbien & Montenegro hatte man den Eindruck, nach dem verlorenen ersten Satz nicht mehr alles geben zu müssen. Im unteren Bereich der Tabelle gab es zwei packende Partien: Puerto Rico verlor zwar 2:3 gegen Tunesien, zog jedoch als Gruppen-Fünfter in die Finalrunde ein, wo es die Mannschaft um Top-Scorer Hector Soto (36 Punkte gegen TUN) mit der deutschen Mannschaft zu tun bekommt. Den letzen Platz sicherte sich Kanada, welches einen aussichtslos scheinenden 0:2-Satzrückstand gegen Argentinien noch drehte und nun im „Bruder-Duell“ gegen die US-Boys antritt. Russland sicherte sich durch ein 3:0 über Gastgeber Japan den dritten Platz in der Gruppe und spielt wie die Japaner um die Plätze fünf bis acht.

Die Ergebnisse im Überblick
PUR - TUN 2:3 (40-38, 26-28, 25-16, 22-25, 11-15)
ARG – CAN 2:3 (25-19, 25-18, 21-25, 20-25, 13-15)
POL – SCG 3:0 (28-26, 25-19, 25-19)
JPN – RUS 0:3 (20-25, 18-25, 20-25)

Die Zwischenrunden-Gruppe F in Hiroshima

Brasilien hat sich mit seinem vierten Sieg im vierten Zwischenrundenspiel doch noch den ersten Platz gesichert. Gegen die bis dato ungeschlagenen Bulgaren gelang ein sicheres 3:1. Allerdings schonten die Bulgaren mit Kazyiski und Nikolov fast die gesamte Spielzeit über ihre beiden besten Angreifer. Ihre minimale Chance auf das Erreichen der Finalrunde vergaben die Kubaner durch ein deutliches 0:3 gegen die USA, die gemeinsam mit der deutschen Mannschaft nun um die Plätze neun bis zwölf spielt. Im relativ unbedeutungslosen Spiel zwischen Frankreich und Italien gewannen die Franzosen mit 3:2 und sicherten sich damit Platz drei in der Zwischenrunden-Gruppe.

Die Ergebnisse im Überblick
BRA – BUL 3:1 (25-22, 20-25, 25-22, 25-16)
CUB – USA 0:3 (22-25, 17-25, 22-25)
GER - CZE 1:3 (24-26, 27-25, 21-25, 13-25)
ITA – FRA 2:3 (23-25, 17-25, 25-17, 25-23, 10-15)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 30. November 2006

   

Die Finalrunden-Teilnehmer und Überkreuzspiele

Zwölf Teams haben den langen Weg bei der WM mit Vorrunde und Zwischenrunde überstanden und nehmen an der Endrunde teil. Im Folgenden die zwölf Teams im Kurzportrait und die Überkreuz-Duelle, deren Ansetzungen noch nicht feststehen.

Platz 1 – 4
Polen (Weltranglisten-8., 9:0-Siege, 1. Gruppe E) - Bulgarien (Weltranglisten-18., 8:1-Siege, 2. Gruppe F): 
Nachdem Polen in der leichten Vorrundengruppe A erwartungsgemäß durchspazierte, zeigte die Mannschaft von Trainer Raul Lozano seine Qualitäten in der Zwischenrunde. Siege über Russland und Serbien & Montenegro ließen die Polen zu Recht als Nummer eins in das Halbfinale einziehen.

Zuspieler Zagumny erweist sich als genialer Strippenzieher und setzt seine Angreifer gekonnt in Szene. Die polnische Mannschaft präsentierte sich in den bisherigen Spielen als echte Einheit ohne Schwachpunkte. Gegner Bulgarien präsentierte sich ebenfalls bärenstark und hat das bereits bei der EM-Qualifikation im Mai (!) angekündigte WM-Ziel fast problemlos erreicht. Die abschließende Niederlage gegen Brasilien war kalkuliert, standen doch die beiden Super-Stars Nikolov und Kazyiski fast die gesamte Spielzeit in der Wechselzone. Das Spiel dürfte hoch interessant werden, treffen doch zwei Mannschaften mit ähnlicher Spielkultur aufeinander.

Brasilien (Weltranglisten-1., 8:1-Siege, 1. Gruppe F) - Serbien & Montenegro (Weltranglisten-4., 8:1-Siege, 2. Gruppe E): 
Nach dem „Schock“, der Vorrunden-Niederlage gegen Frankreich, zeigte Olympiasieger und Weltmeister Brasilien in den folgenden Spielen seine Qualitäten: Technisch perfekt und das schnellste Angriffs- und Kombinationsspiel aller Teams. Die Angreifer von Star-Trainer „Bernardinho“ haben oftmals nur Einerblocksituationen zu lösen, da sie perfekt von Zuspieler Ricardo eingesetzt werden. Gegner Serbien & Montenegro erlitt nur im abschließenden Spiel gegen Polen eine Niederlage. Das Team setzt sich aus fünf Stammspielern (Grbic-Brüder, Vujevic, Miljkovic und Geric) der Olympiasiegermannschaft von 2000 zusammen, herausragend sicherlich Diagonalangreifer Miljkovic. Können die Grbic-Brüder und ihre Kollegen ihre Topform abrufen, dürfte es ein spannendes Halbfinale werden.

Platz 5 – 8
Russland (Weltranglisten-3., 7:2-Siege, 3. Gruppe E) – Italien (Weltranglisten-2., 6:3-Siege, 4. Gruppe F): 
Für drei Teams ist die Runde 5 – 8 eine Runde der Verlierer. Dies gilt ganz sicherlich für Russland und Italien, die als Weltranglisten-3. bzw. -2. von der Halbfinalteilnahme ausgegangen waren. Russland begann die WM mit einem katastrophalen 0:3 gegen Serbien & Montenegro und machte ansonsten mit seinen Gegnern kurzen Prozess. Das gleiche Bild in der Zwischenrunde, wo das entscheidende Spiel gegen Polen mit 2:3 verloren ging. Der Trainerwechsel hat – anders als bei den Frauen – nicht die erhoffte Wirkung erzielt. Europameister Italien begann ähnlich wie Russland, nämlich mit einer 2:3-Niederlage gegen Bulgarien. Anschließend wurden die Gegner beherrscht, ehe in der Zwischenrunde mit Brasilien das ganz große Kaliber kam. Das 0:3 bedeutete für die Italiener das Aus im Rennen um die Medaillen – eine große Enttäuschung für Fei & Co.
Frankreich (Weltranglisten-6., 7:2-Siege, 3. Gruppe F) - Japan (Weltranglisten-10., 5:4-Siege, 4. Gruppe E): 
Frankreichs Niederlage gegen die deutsche Mannschaft hat der Équipe Tricolore den Einzug in das Halbfinale verbaut: Anschließend wurde nur noch gegen Bulgarien verloren, der Sieg über Brasilien erwies sich als nicht ausreichend. Für die Abwehr starken Franzosen war das Halbfinale das erklärte Ziel. Nun wollen sie zumindest Platz fünf erreichen und gehen gegen Japan als Favorit in das Duell. Die Japaner nutzten die schwächste Vorrundengruppe und zehrten enorm von ihrem Heimvorteil. Immerhin gelangen auch in der Zwischenrunde Siege über Kanada und Tunesien, gegen die Volleyball-Großmächte Serbien & Montenegro und Russland wurden die Grenzen aufgezeigt. Japan dürfte die einzige Mannschaft in dieser Runde sein, die darüber glücklich ist.

Platz 9 – 12
Puerto Rico (Weltranglisten-23., 3:6-Siege, 5. Gruppe E) – Deutschland (Weltranglisten-32., 4:5-Siege, 6. Gruppe F): 
Puerto Rico hat sich vor allem dank seines überragenden Diagonalangreifers Hector Soto für die Finalrunde der besten zwölf Teams qualifiziert. Soto hat in den bisherigen neun Partien 224 Punkte beigesteuert und liegt damit fast 40 Punkte vor dem zweitbesten Punktesammler der WM. Ihn gilt es (einigermaßen) in den Griff zu bekommen, dann hat die deutsche Mannschaft gute Chancen, gegen die Puero Ricaner zu bestehen, die als Weltranglisten-23. die Erwartungen übertroffen haben. Das deutsche Team ist als Weltranglisten-32. die am schwächsten platzierte Mannschaft in der Finalrunde, deutete aber vor allem in der Vorrunde ihr Potenzial an. Überragend der Sieg gegen die Top-Nation Frankreich. In der Zwischenrunde lief es dagegen nicht mehr rund, vor allem das bittere 2:3 gegen die USA traf Mannschaft und Trainer hart.
Kanada (Weltranglisten-12., 4:5-Siege, 6. Gruppe E) – USA (Weltranglisten-5., 4:5-Siege, 5. Gruppe F): 
Zum mit Spannung erwarteten ewig jungen Duell der Nordamerikaner kommt es ebenfalls in der Platzierungsrunde 9 – 12. Kanada rettete sich in allerletzter Sekunde durch ein 3:2 (nach 0:2-Satzrückstand) gegen Argentinien, es war der einzige Sieg in der Zwischenrunde. Zuvor gelangen Siege gegen Kasachstan, Korea und Tunesien. Die Mannschaft tritt kompakt und ohne den großen Super-Star auf. Gleiches gilt für die US-Boys, die schwer in Tritt kamen und sich dann über ihren Kampfgeist steigerten. Die Vorrunde überstanden sie nur dank des besseren Ballpunkte-Quotienten (vor Venezuela) mit Siegen über Tschechien und den Iran, in der Zwischenrunde wurden Deutschland und Kuba bezwungen, gegen Frankreich setzte es ein knappes 2:3. Galt vor der WM eigentlich Diagonalangreifer Clayton Stanley als Star, entpuppte sich dies als trügerisch. Das Team ist der Star.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Donnerstag, 30. November 2006

   www.volleyball-bundesliga.de 

Roten Raben unterlagen gegen Schwerin mit 1:3

Ein Sieg war in greifbarer Nähe

Die Roten Raben hatten die Riesen-Chance, gegen den amtierenden Meister und Pokalsieger Schweriner SC zu gewinnen. Doch am Ende haben einige kleine Fehler den Ausschlag gegeben und die Vilsbiburgerinnen verloren mit 1:3 (21:25/25:17/24:26/21:25). Damit schiebt sich Schwerin auf den dritten Platz vor, während die Roten Raben – punktgleich mit dem USC Münster – nur noch auf dem vierten Platz stehen. Trotz der Niederlage sprach Raben-Trainer Igor Arbutina seiner Mannschaft ein großes Kompliment aus: „Ihr habt gezeigt, dass ihr kämpfen könnt. Ich bin stolz auf euch“.

Die Roten Raben hatten die Riesen-Chance, gegen den amtierenden Meister und Pokalsieger Schweriner SC zu gewinnen. Doch am Ende haben einige kleine Fehler den Ausschlag gegeben und die Vilsbiburgerinnen verloren mit 1:3 (21:25/25:17/24:26/21:25). Damit schiebt sich Schwerin auf den dritten Platz vor, während die Roten Raben – punktgleich mit dem USC Münster – nur noch auf dem vierten Platz stehen. Trotz der Niederlage sprach Raben-Trainer Igor Arbutina seiner Mannschaft ein großes Kompliment aus: „Ihr habt gezeigt, dass ihr kämpfen könnt. Ich bin stolz auf euch“.

Das Spiel begann recht ausgeglichen. Raben-Trainer Igor Arbutina hatte die Mannschaft ein bisschen umgestellt und Zuspielerin Nadja Jenzewski stand heute in der Startformation. Sie rechtfertigte ihre Aufstellung mit einer tadellosen Leistung. Keine Mannschaft konnte sich vor den etwa 600 Zuschauern in der Schweriner Sporthalle allerdings entscheidend absetzen. Allerdings lag der SSC immer ein, zwei Punkte vorne und hat nach 22 Minuten den ersten Satzball. Im dritten Anlauf schafft es dann Cathrin Schlüter den Ball zum 21:25 für Schwerin im Feld der Raben zu versenken.
Kurios dann der zweite Satz. Den ersten Punkt machten dieses Mal die Raben, doch dann kam Schwerins Zuspielerin Kathleen Weiß zum Aufschlag. Mit ihren harten und plazierten Angaben kamen die Raben-Spielerinnen überhaupt nicht zurecht und schon stand es 1:9 für Schwerin. Doch wieder einmal packten die Roten Raben ihr Kämpferherz aus. Punkt für Punkt arbeiteten sie sich an Schwerin heran und hatten den Meister beim 14:14 eingeholt und bei der zweiten technischen Auszeit sogar überholt (16:15). „Die Spielerinnen hielten sich exakt an die Vorgaben von Trainer Arbutina“, lobte Sportdirektor Bernd Hummernbrum. So geschah es, dass die Raben diesen Satz noch drehen und mit 25:17 für sich entscheiden konnten.

Jetzt war allen klar, dass dem dritten Satz eine entscheidende Bedeutung zukommen würde. Hoch konzentriert und engagiert begannen die Raben und lagen schnell mit 4:0 vorne. Auch bei der ersten technischen Auszeit lagen sie noch mit 8:6 vorne. „Wir haben Schwerin eigentlich ganz gut im Griff gehabt“, beschrieb es Bernd Hummernbrum. Doch dieses Mal waren es die SSC-Spielerinnen, die sich wieder herankämpften und beim Stand von 14:14 musste Raben-Trainer Igor Arbutina eine Auszeit nehmen. Dann passierte etwas, was eben den Unterschied zwischen einer 15-jährigen unerfahrenen und einer erfahrenen Libera ausmacht. Beim Stand von 22:20 für die Raben hätte Lenka Dürr einen Ball eigentlich nur nach vorne spielen müssen. Doch sie ließ den Ball vor sich auf den Boden fallen und es hieß 22:21. Natürlich kam die folgende Angabe sofort wieder auf das Raben-Nesthäkchen und Schwerin war wieder da. Beim 24:24 war es wieder Schwerins Zuspielerin Kathleen Weiß, die mit ihren kraftvollen Aufschlägen den Satz für den SSC entschied.

Der vierte Satz ist dann schnell erzählt. In den entscheidenden Situationen war Schwerin immer einen kleinen Tick besser und mit einem Netzroller entschied Tina Gollan den vierten Satz und damit auch das Match für den SSC.

Für Sportdirektor Bernd Hummernbrum war diese Begegnung ein Musterbeispiel, dass man ohen personelle Alternativen nicht bestehen kann. „Während SSC-Trainer Tore Aleksandersen seine Angreiferinnen auswechseln und ihnen damit Zeit zum Erholen geben konnte, mussten Regina Burchardt & Co. durchspielen“.

Raben-Trainer Igor Arbutina meinte, er sei nicht glücklich über die Niederlage. Sie hätten die Chance zum Sieg gehabt. „Es hat nur ein kleines bisschen gefehlt“. Doch er sah auch, dass seine Mannschaft wieder einen Schritt nach vorne gemacht hatte und um einiges besser wie gegen Münster gespielt habe. Daher werden sie weiter intensiv trainieren und den Zuschauern in der heimischen Vilstalhalle ein noch besseres Spiel gegen den VfB Suhl präsentieren.

Harald Schwarz

 

 

Deutschland - DVL-News

 Donnerstag, 30. November 2006

   www.volleyball-bundesliga.de 

Unterhaching: Netzhoppers sollen Punkte liefern

„Wir wollen in der Tabelle oben bleiben “

Viel Zeit zum Feiern blieb den Unterhachinger Volleyballern nach dem 3:0-Erfolg gegen den SCC Berlin nicht. Volle Konzentration gilt seit Montag der Vorbereitung für das nächste Heimspiel gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen (Sonntag, 16 Uhr, Sportzentrum am Utzweg). So war am Dienstag Hypo Tirol Innsbruck zum Trainingsspiel im Hachinger Sportzentrum zu Gast. Dieses entschied der österreichische Erstligist äußerst knapp mit 3:2 für sich.

Was die Begegnung gegen die Netzhoppers KW betrifft, ist TSV-Coach Mihai Paduretu trotzdem zuversichtlich. „Wir sind Profis genug, um einen solchen Gegner nicht zu unterschätzen.“ Der Bundesliganeuling hat beim Vorbereitungsturnier in Unterhaching (September) wohl einen bleibenden Eindruck hinterlassen, als das Team um den Ex-Hachinger Björn Matthes die Hausherren als einziges schlagen konnte.

Doch der TSV hat ein Ziel vor Augen – und zwar den derzeit zweiten Tabellenplatz so lange wie möglich zu halten. „Wir wollen oben bleiben“, sagt Paduretu. Deshalb haben die Hachinger die dreiwöchige Pause vor dem SCC-Spiel für intensive Trainingsarbeit genutzt. Dass es war gebracht hat, war am Sonntag an der konsequenten Spielweise der Hachinger zu sehen. Genauso soll es nun auch gegen die Netzhoppers laufen, die dem TSV im letzen Bundesligaspiel 2006 gegenüberstehen.

Hannah Ziegler

 

 

International - Volleyball Magazin

 Donnerstag, 30. November 2006

   www.volleyball.de 

WM in Japan: Zeitplan für die Finalspiele

Die FIVB hat die Ansetzungen für die Überkreuz- und Platzierungsspiele veröffentlicht. Danach muss die deutsche Mannschaft zu ihrem Überkreuzspiel gegen Puerto Rico am Samstag um 16 Uhr Ortszeit (8 Uhr deutsche Zeit) antreten. Gewinnt sie die Partie, spielt sie tags darauf um 13 Uhr (5 Uhr) gegen den Sieger des Spiels USA – Kanada. Verliert sie, muss sie um 12 Uhr (4 Uhr) gegen den Verlierer dieser Partie antreten.

Überkreuzspiele in Tokio

Halbfinale, 2. Dezember: 
Serbien-Montenegro – Brasilien (12.30 Uhr Ortszeit / 6.30 Uhr deutsche Zeit)

Polen – Bulgarien (15 Uhr / 7 Uhr)

Überkreuzvergleich Platz fünf bis acht, 2. Dezember: 
Russland – Italien (18 Uhr / 10 Uhr)

Japan – Frankreich (18 Uhr / 10 Uhr)

Überkreuzvergleich um Platz neun bis zwölf, 2. Dezember: 
Kanada – USA (14 Uhr / 6 Uhr)

Puerto Rico – Deutschland (16 Uhr / 8 Uhr)

Platzierungsspiele in Tokio, alle am 3. Dezember

Spiel um Platz 11:         12 Uhr / 4 Uhr
Spiel um Platz 9:          13 Uhr / 5 Uhr
Spiel um Platz 7:          18 Uhr / 10 Uhr
Spiel um Platz 5:          15 Uhr / 7 Uhr
Spiel um Platz 3:          14.30 Uhr / 6.30 Uhr
03.12.: Endspiel:          19.30 Uhr / 11.30 Uhr

weg

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Donnerstag, 30. November 2006

    

Büring: „Dresden ist Favorit“

Wiederum als Außenseiter tritt Volleyball-Bundesligist USC Münster am Freitag (1. Dezember, 19.30 Uhr) beim Dresdner SC an. Dabei wollen die Münsteranerinnen an die guten Leistungen der beiden vergangenen Partien anknüpfen. „Es wäre toll, wenn uns das ein drittes Mal gelingt“, sagt USC-Trainer Axel Büring

Gut eineinhalb Tage Pause gönnte Trainer Axel Büring den Volleyballerinnen vom USC Münster nach dem Erfolg über die Roten Raben Vilsbiburg. Am Dienstag aber war die Zeit des Genießens schon wieder vorbei – sowohl mittags als auch abends bat der Trainer sein Ensemble zu Trainingseinheiten. Die Zeit drängte, denn bereits am Freitag (1. Dezember, 19.30 Uhr) wartet auf die Unabhängigen mit dem Auswärtsspiel beim Dresdner SC der nächste dicke Brocken. „Wir haben jetzt zwei Mal hintereinander gut gespielt“, sagt Büring. „Es wäre toll, wenn uns das auch ein drittes Mal gelingt.“

Wie schon in den Begegnungen gegen Vilsbiburg und den Schweriner SC knüpft der Coach seine Erwartungen in erster Linie nicht an ein positives Ergebnis, sondern an eine gute Vorstellung seines Teams. Nur zu gut weiß er, dass Gastgeber Dresden als klarer Favorit in die Partie am Freitagabend geht. Schließlich hat sich das Team im Vergleich zur vergangenen Saison nicht verändert. Mit den beiden Mittelblockerinnen Christiane Fürst und Corinna Ssuschke sowie Libero Kerstin Tzscherlich zählen gleich drei Nationalspielerinnen zum Dresdner Kader, die bei der WM in der Stammformation der deutschen Auswahl standen. Zuspielerin Mareen Apitz und Außenangreiferin Heike Beier sind zudem im erweiterten Aufgebot von Frauen-Bundestrainer Giovanni Guidetti.

„Dresden ist Favorit“, stellt Büring klipp und klar fest. Daran ändert auch die erste Saisonniederlage der Sachsen am vergangenen Freitag in Vilsbiburg nichts. Im Gegenteil: Der DSC brennt förmlich auf das Spiel gegen Münster und einen damit verbundenen Sieg in eigener Halle. „Wir sind heiß und wollen Wiedergutmachung“, sagt Dresdens Trainer Arnd Ludwig. „Wir wollen unbedingt an unsere Leistung vor der WM-Pause anknüpfen.“

Bereits am Donnerstag macht sich der USC-Tross auf den Weg nach Dresden. Mit dabei werden auch Tatjana Zautys und Andrea Berg sein, wenngleich beide mit leichten muskulären Problemen zu kämpfen haben. Nachwuchsspielerin Teresa Mersmann dagegen wird die Reise aus schulischen Gründen nicht, Lea Hildebrand womöglich erst am Freitag antreten. „In Dresden macht es immer Spaß, zu spielen“, sagt Büring. „Ich hoffe, dass auch dieses Mal viele Leute kommen und wir ein gutes Spiel zeigen. Dass die Dresdner Zuschauer natürlich lieber ihr Team als Sieger sehen wollen, wissen wir. Aber davor haben wir keine Angst.“

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Donnerstag, 30. November 2006

    

Gipfeltreffen in der Bergischen Gasse

2. Bundesliga Nord Frauen: Alemannia Aachen – SCU Emlichheim

Über einen Monat musste das einmalige Aachener Publikum auf ein weiteres Heimspiel seiner „Ladies in black“ warten. Seit dem 3:0-Sieg gegen USC Braunschweig am 28. Oktober und dem 3:1-Sieg im Halbfinale des WVV-Pokals gegen Essen-Borbeck am 1. November traten die Aachenerinnen ausnahmslos auswärts an. Aber am Sonntag um 15 Uhr ist es endlich wieder soweit: im letzten Heimspiel des Jahres empfangen die Alemanninnen im Toppspiel der 2. Bundesliga Nord den SCU Emlichheim in der Bergischen Gasse. Zugleich ist es das vorletzte Spiel des Jahres für die Aachenerinnen, sie müssen danach nur noch am 16. Dezember beim aktuellen Tabellenführer Potsdam antreten.

Nach dem nunmehr achten Sieg im achten Meisterschaftsspiel erwarten die Spielerinnen um Trainer Luc Humblet mit den Gästen aus Emlichheim einen „dicken Brocken“: der aktuelle Tabellendritte (16:2 Punkte, 25:7 Sätze) tritt beim noch ungeschlagenen Tabellenzweiten Aachen (16:0 Punkte, 24:8 Sätze) an, also ein absolutes Highlight. Emlichheim hat in der Meisterschaft bislang lediglich beim Tabellenführer Potsdam (18:2 Punkte, 29:10 Sätze) mit 1:3 verloren. Vergangenes Wochenende hatten die Emlichheimerinnen, die zuletzt in der Saison 2004/05 in der 1. Bundesliga spielten, kein Meisterschaftsspiel, mussten aber am Freitag in der DVV-Pokal-Qualifikation gegen Norderstedt antreten und gewannen mit 3:0.

Trainerin Danuta Brinkmann stehen neben der sehr erfahrenen 32jährigen Weißrussin Marina Budaj 11 deutsche Spielerinnen (Jahrgänge 1982-1991) zur Verfügung. Für Emlichheim ist das Spiel in der Kaiserstadt das letzte Spiel des Jahres, was sie auf jeden Fall gewinnen wollen. Allerdings konnten in den vergangenen Jahren sowohl Aachen als auch Emlichheim ihre jeweiligen Heimspiele gewinnen, eigentlich ein gutes Omen für die Aachenerinnen.

Als Zugabe haben sich die Verantwortlichen von Alemannia Aachen noch etwas Besonderes einfallen lassen: im Anschluss an das Zweitliga-Spiel treten in einem Freundschaftsspiel die beiden Champions League-Teilnehmer evivo Düren und der belgische Erstligist NOLIKO Maaseik in der Bergischen Gasse gegeneinander an.

Auch wegen des anschließenden Männerspiels wird die ohnehin immer sehr gut gefüllte Halle der Maria-Montessori-Gesamtschule wohl aus allen Nähten platzen. Die „Ladies in black“ hoffen wie immer auf eine „volle Hütte“, zumal alle anderen Aachener Teams wegen des Jugendspieltages frei haben. Unter anderem haben sich Schüler dreier Aachener Schulen angekündigt, und auch die „Moskitos“ (Fans von evivo Düren) werden die Halle zusammen mit den Aachener Fans hoffentlich wieder in einen Hexenkessel verwandeln.

Um jeden Preis wollen die „Ladies in black“ ihre weiße Weste auch nach diesem Spiel des Jahres behalten. An Motivation sollte es nicht mangeln. Gerne würde man sich im letzten Heimspiel des Jahres für die fantastische Unterstützung beim Publikum mit einem Sieg bedanken und weiter als einzig ungeschlagenes Team am 16. Dezember zum aktuellen Tabellenführer nach Potsdam reisen.

 

 

Deutschland - Volleyball Magazin

 Donnerstag, 30. November 2006

   www.volleyball.de 

DVL fordert Guidetti als Vollzeit-Bundestrainer

Vier Tage vor der Sitzung des DVV-Hauptausschusses in Rüsselsheim, wo auch über die Zukunft von Frauen-Bundestrainer Giovanni Guidetti debattiert wird, hat die Deutsche Volleyball-Liga in einem vierseitigen Positionspapier Stellung zum Abschneiden bei der Frauen-WM genommen. Darin heißt es, Guidetti habe, trotz des Nicht-Erreichen des Minimalzieles „in kurzer Zeit eine Mannschaft geformt, die jederzeit mit den besten Teams der Welt auf Augenhöhe spielen kann.” 

Darum setzt sich die DVL nachhaltig für eine Fortsetzung seines Engagements als Bundestrainer ein und zwar ganzjährig bis zur WM 2010. „Alle sonstigen, auch in aller Öffentlichkeit durch den DVV diskutierten Varianten über eine Teilzeitbeschäftigung erscheinen allenfalls suboptimal”, heißt es in dem Papier. Es wird allerdings auch Kritik an Guidetti geübt, der u.a. in einem Interview mit dem volleyball-magazin (erschienen in der Dezember-Ausgabe) gefordert hat, „es wäre gut, wenn einige Spielerinnen im Ausland Erfahrungen sammeln werden.”

Mit dieser Forderung, so die DVL, „wird unnötiger Druck auf die Spielerinnen ausgeübt, die möglicherweise glauben, dass Berufungen in die Nationalmannschaft von einem Wechsel ins Ausland abhängig sind.”

Im übrigen sei aber eine Verpflichtung Guidettis als Vollzeit-Bundestrainer sinnvoll, weil der DVV bislang von einer Neubesetzung des Sportdirektor-Postens abgesehen habe. Zudem wartet die Liga immer noch auf eine Budgetierung der drei Leistungsbereiche Halle Frauen, Halle Männer und Beach.

Bemängelt wird auch die Erwägung des Verbandes, auf eine Teilnahme an der nächsten Juniorinnen-WM zu verzichten, obwohl die Einordnung der Juniorinnen-Auswahl in den Erstliga-Spielbetrieb eigens zur WM-Vorbereitung dient: „Der Umstand, dass der Verband aus finanziellen Gründen keine Neubesetzung des Sportdirektors plant, kann nicht dazu führen, dass nur noch ad hoc zu Lasten des Sports und insbesondere des Nachwuchses entschieden wird.”

Klaus Wegener

 

 

Deutschland - junge welt

 Donnerstag, 30. November 2006

   www.jungewelt.de 

Alkoholprobleme

Hiroshima. Auch nach der fünften Niederlage der deutschen Volleyballer in Serie bleibt der angestrebte neunte WM-Platz erreichbar und 50 000 Euro mehr Fördergelder sind schon jetzt sicher. Trotz eines ...

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Donnerstag, 30. November 2006

   www.abendblatt.de 

NA Hamburg erfolgreich

HAMBURG - Die Volleyball-Damen von NA Hamburg haben in der Bundesliga einen Pflichtsieg gelandet. Gegen die Berlinerinnen vom Köpenicker SC reichte dem Tabellensiebten vor 430 Zuschauern in der Sporthalle Süderelbe eine durchschnittliche Leistung, um nach 67 Minuten mit 3:0 (25:23; 25:16; 25:18) als Sieger vom Feld zu gehen. Beste Spielerin war Kerstin Ahlke mit 17 Punkten.

masch

 

 

Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten

 Donnerstag, 30. November 2006

   www.dnn-online.de 

DSC: „Vilsbiburg war eine Lehre“

Dresden. Die Fans der DSC-Volleyballerinnen haben morgen Abend allen Grund, in die Halle an der Bodenbacher Straße zu pilgern. Nach langer WM-Pause steht das erste Heimspiel des Erstligisten auf dem Plan - und das gleich gegen den USC Münster.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Donnerstag, 30. November 2006

   www.westline.de 

DSC: Neustart verpatzt

Münster. Seit Jahren zählt der Dresdner SC zu den wenigen wirklichen Vorzeige-Adressen im deutschen Frauenvolleyball. Hervorragende Nachwuchsarbeit, Solidität und Kontinuität zeichnen den Club aus. Die Fans erkennen das an, über 2000 im Schnitt sahen in der vergangenen Saison die Heimpartien der spielstarken Sächsinnen.

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Donnerstag, 30. November 2006

   www.westline.de 

Holzgreve: Tal der Tränen ist durchschritten

Münster - Gut gelaunt spaziert Katharina Holzgreve im münsterschen Provital-Gesundheitszentrum von Gerät zu Gerät. Mittlerweile hat die 20-Jährige nicht nur ihr Lächeln wieder gefunden, sondern ...

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel