News

 Dienstag, 05. Dezember 2006 

Knapp am Geld vorbei geblockt
Dresden neuer Spitzenreiter
TSV ohne Probleme beim 3:0 gegen Netzhoppers
FTSV verliert Spitzenspiel gegen SV Lohhof
Guidetti mindestens bis Peking 2008 DVV-Coach
SV Bayer steht sich selbst im Weg
Die glorreichen Sieben des SV Sinsheim
NA.Hamburg besiegt deutschen Meister
Wie ein Taifun durch ein japanisches Reisfeld
Rote Raben zu Hause eine Macht
Rote Raben verlieren 1:3 bei NA.Hamburg
VCO noch nicht abgezockt genug
48 besiegt das Internat Frankfurt
Kronshagen: Sieg in letzter Minute
"Mit der Kondition am Ende"
Dresden spielt schon meisterlich
TG-Trainer verlässt fluchtartig die Halle
Suhl: Immer wieder herangekämpft
Meister in den Seilen, aber der K.o. fehlt
SV Wehen trommelt für den VCW

Dezember 2006

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Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 05. Dezember 2006

   

Knapp am Geld vorbei geblockt

Stefan Hübner und Ralph Bergmann haben nur knapp die 50.000 US Dollar Prämie als bester Blocker der WM verpasst: Italien-Profi Hübner katapultierte sich mit neun Blockpunkten gegen die USA noch auf Rang zwei und lag am Ende nur um 0,04 Blocks/Satz hinter dem Russen Alexey Kuleshov. Bergmann folgte mit 0,02 Blocks/Satz hinter Hübner auf Platz drei. Dabei ließen die beiden deutschen Mittelblocker den Gegnern häufiger die Bälle vor die Füße prallen, als der Russe: Hübner griff 38 mal, Bergmann 37 mal erfolgreich zu, Kuleshov gelang dies nur 34 mal. Allerdings spielte der russiche Mittelblocker auch weniger Sätze.

Ganz leer gehen Hübner, Bergmann und die anderen deutschen Spieler jedoch nicht aus: Durch das Erreichen des WM-Ziels sowie die erfolgreiche EM-Qualifikation erhält die Mannschaft eine zweckgebundene Zuwendung von Sponsoren und durch die DVV-Aktivenvereinbarung in Höhe von 30.000 Euro.

Die anderen ausgezeichneten Spieler stellten überwiegend die Medaillengewinner. Abermals wurde der Brasilianer „Giba“ zum MVP, zum wertvollsten Spieler des Turniers, gewählt. 100.000 US Dollar fließen in die Taschen des brasilianischen Außenangreifers, der bereits bei den Olympischen Spielen 2004 zum MVP gewählt wurde.

Wertvollster Spieler: Giba (BRA) – 100.000 US Dollar
Punktbester Spieler: Hector Soto (PUR) – 75.000 US Dollar… (Björn Andrae 17., Christian Pampel 18.)
Bester Angreifer: Dante (BRA) – 50.000 US Dollar… (Christian Pampel 18.)
Bester Aufschläger: Matey Kazyinski (BUL) – 50.000 US Dollar… (Björn Andrae 4.)
Bester Blocker: Alexey Kuleshov (RUS) – 50.000 US Dollar…(Stefan Hübner 2., Ralph Bergmann 3.)
Bester Zuspieler: Pawel Zagumny (POL) – 50.000 US Dollar… (Simon Tischer 10.)
Bester Libero: Alexey Verbov (RUS) – 50.000 US Dollar… (Thomas Kröger 6.)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 05. Dezember 2006

   

Dresden neuer Spitzenreiter

Unterhaching und Berlin punkten

Der Dresdner SC ist der Gewinner des Wochenendes. Mit zwei Siegen zog man in der Tabelle am VfB Suhl vorbei, der beide Spiele verlor. Ebenfalls zweimal freuen konnten sich die Spielerinnen von NA. Hamburg und Bayer Leverkusen.

Dresden schlug Münster vor knapp 2.500 Zuschauern mit 3:1. Mit diesem Erfolg im Rücken wurde dann auch das Spitzenspiel in Suhl zwei Tage später mit 3:1 gewonnen. Das bedeutete die zweite Niederlage für den VfB an einem Wochenende. Bereits am Freitag unterlag man in Vilsbiburg deutlich.

Für eine Überraschung sorgte das Team von NA.Hamburg. Mit einem über weite Strecken deutlichen 3:1 Erfolg beim Double-Gewinner Schweriner SC hatten wohl die wenigsten gerechnet. Doch damit nicht genug. Die Mannschaft von Trainer Helmut von Soosten legte mit einem 3:1 über die Roten Raben aus Vilsbiburg noch eins drauf. Der Schweriner SC zeigte sich von der Heimniederlage gegen Hamburg gut erholt und gewann beim VC Wiesbaden 3:1. WiWa Hamburg hatte im Heimspiel gegen Wiesbaden nicht den Hauch einer Chance. Nach nur einer Stunde Spielzeit war die 0:3-Niederlage besiegelt. Ähnliches Bild am Sonntag beim Gastspiel der Hamburgerinnen in Leverkusen. Gestärkt vom Sieg beim VCO Rhein-Neckar konnte Bayer auch das Heimspiel gegen WiWa mit 3:0 gewinnen und sich aus dem Tabellenkeller spielen.

Hoffnung auch in Köpenick. Mit dem zweiten Saisonsieg (3:2 über den VCO Rhein-Neckar) ist der Kontakt zum Mittelfeld hergestellt.

Die Spiele in der Übersicht
WiWa Hamburg - 1. VC Wiesbaden 0:3 (14:25 / 15:25 / 8:25)
VCO Rhein-Neckar - TSV Bayer 04 Leverkusen 0:3 (16:25 / 18:25 / 20:25)
Schweriner SC - NA.Hamburg 1:3 (25:20 / 20:25 / 18:25 / 15:25)
Rote Raben Vilsbiburg - VfB Suhl 3:0 (25:14 / 25:19 / 25:23)
Dresdner SC - USC Münster 3:1 (25:18 / 22:25 / 25:22 / 25:17)
VfB Suhl - Dresdner SC 1:3 (22:25 / 25:21 / 21:25 / 25:27)
Köpenicker SC - VCO Rhein-Neckar 3:2 (23:25 / 21:25 / 25:9 / 25:22 / 15:10)
TSV Bayer 04 Leverkusen - WiWa Hamburg 3:0 (25:20 / 25:21 / 25:17)
1. VC Wiesbaden - Schweriner SC 1:3 (26:24 / 23:25 / 20:25 / 16:25)
NA.Hamburg - Rote Raben Vilsbiburg 3:1 (25:20 / 27:25 / 20:25 / 25:19)

Auch wenn die aktuelle Tabelle aufgrund der Anzahl absolvierter Spiele nicht wirklich aussagekräftig ist, werden sich die Spieler vom TSV Unterhaching das Klassement gerne anschauen. Durch einen ungefährdeten Heimerfolg über die Netzhoppers KW (3:0) befinden sich die Bayern momentan auf dem Platz an der Sonne. Das Duell der punktgleichen Verfolger hielt, was es versprochen hatte. Nach über zwei Stunden Kampf setzte sich der heimische SCC Berlin mit 3:2 gegen Bayer Wuppertal durch. Die 1.780 Zuschauer in Berlin sahen ein Spiel auf hohem Niveau, das vor allem im vierten Satz an Spannung kaum zu überbieten war.

Die Spiele in der Übersicht
SCC Berlin - SV Bayer Wuppertal 3:2 (24:26 / 25:20 / 25:18 / 32:34 / 15:11)
TSV Unterhaching - Netzhoppers KW 3:0 (25:21 / 25:15 / 25:18)

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Dienstag, 05. Dezember 2006

   www.volleyballer.de 

TSV ohne Probleme beim 3:0 gegen Netzhoppers

Sehr gerne würde man in Unterhaching die laufende Saison nach dem gestrigen Tag sofort beenden. Wegen der ungleichmäßig angesetzten Begegnungen während der WM rangiert der TSV dank dem heutigen 3:0-Erfolg (25:21, 25:15, 25:18) gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen auf dem ersten Tabellenplatz. Aufgrund der höheren Zahl an absolvierten Partien (acht Siege aus elf Spielen) liegt Haching zumindest vorübergehend vor Friedrichshafen und Düren, die beide erst in zwei Wochen wieder ins Bundesliga-Geschehen eingreifen.

Ein Spieler der Gäste hatte sich besonders auf die Partie gegen den TSV Unterhaching gefreut. Björn Matthes, selber zwei Spielzeiten bei Haching aktiv und jetzt beim Aufsteiger Netzhoppers unter Vertrag, wollte seinen früheren Teamkollegen und natürlich auch TSV-Coach Mihai Paduretu zeigen, dass er es immer noch drauf hat. War er in Unterhaching am Ende immer öfter nur noch Ergänzungsspieler, so darf er bei 'KöWu' nun beweisen, dass er Führungsqualitäten besitzt. Und das tat er dann auch. Immer wieder feuerte er seine Teamkollegen im ersten Durchgang an, dass sie doch alles geben mögen, um an den Hachingern dran zu bleiben - mit Erfolg. Es dauerte lange, bis sich die Gastgeber im hart umkämpften ersten Durchgang absetzen konnten. Nach 6:6 und 11:11 gelang dem TSV das wichtige 'Mini-Break' zum 16:14. Doch weiterhin leisteten die Netzhoppers tapfer Widerstand. "Keiner kann uns vorwerfen, dass wir heute nicht gekämpft hätten", lobte Björn Matthes nach dem Spiel den Einsatzwillen seiner Mannschaft. Die hielt noch bis zum 23:21 für Unterhaching mit, doch dann war der Satz gelaufen.

Im zweiten Durchgang bot sich zumindest anfangs noch das gleiche Bild. Doch beim Stand von 13:12 für die Hachinger servierte Zuspieler Patrick Steuerwald zwei bärenstarke Aufschläge zum 15:12. Von da an war es um den Kampfeswillen der Gäste geschehen. "Wenn ich nach dem heutigen Spiel meinen Jungs überhaupt einen Vorwurf machen kann, dann deshalb, weil sie sich zu schnell aufgegeben haben", bemerkte Gäste-Trainer Matthias Münz auf der anschließenden Pressekonferenz. In dem Satz sollte sein Team nur noch zwei Punkte erzielen.

Danach konnten die Hausherren vom TSV schalten und walten wie sie wollten. Aus einem anfänglichen 2:2 im dritten Satz wurde schnell ein 7:3 und schließlich ein 18:9. Zeit für Mihai Paduretu, seine "jungen Wilden" auf das Parkett zu schicken. Zuerst kam Lucian Jachowicz für Patrick Steuerwald auf der Zuspiel-Position. Wenig später Florian Malescha für Patrick Schwaack und beim Stand von 24:16 hatte auch noch Thomas Ranner seinen Auftritt. Der wurde sogar noch um zwei Punkte verlängert, da die Netzhoppers noch einmal zwei Punkte aufholten. Danach war jedoch Schluss. Nur ein wenig mehr als eine Stunde hatten die Schützlinge von Mihai Paduretu für ihren Sieg benötigt.

Der Trainer kann mit dem starken Abschneiden seiner Jungs in der nun beendeten Hinrunde sehr zufrieden sein: "Die Tabellenführung interessiert mich nicht, da werden Friedrichshafen und Düren schon nachziehen, aber Fakt ist, dass wir in der ersten Saisonhälfte nur drei Spiele verloren haben. Darauf muss man wirklich stolz sein."

Während die anderen Teams nun versuchen werden, den Überraschungstabellenführer wieder vom Thron zu stoßen, können sich die Hachinger jedoch auf keinen Fall ausruhen. Kommendes Wochenende steht das Achtelfinale im DVV-Pokal gegen Humann Essen auf dem Programm, danach wird der Coach zusehen, dass seine Jungs sich über die Feiertage ausreichend bewegen. Denn zu Beginn des neuen Jahres wartet das Abenteuer CEV-Pokal. "Das sind Mannschaften von einem anderen Kaliber wie in Deutschland, da kann auch der Michi Mayer noch einiges Lernen."

Während der Hachinger Coach vor der Presse die Europapokal-Begegnungen im Januar anpreist, wird in der Halle immer noch gefeiert. Denn gestern wurden nicht nur zwei wichtige Punkte für die Meisterschaft eingefahren, sondern im Anschluss an die Partie wurde mit einem großen Festakt die Volleyball Akademie eröffnet. Mit ihr geht der Verein, unterstützt durch seine Sponsoren Develey und Generali, einen neuen Weg, um Jugendliche für den Volleyballsport zu gewinnen und auszubilden. "Für die Jugend Verantwortung zu übernehmen heißt, für die Zukunft Verantwortung zu übernehmen!" Mit diesen Worten begrüßte Develey-Geschäftsführer Michael Durach heute die Zuschauer in der Halle. Die Akademie sei "eine große Chance für den Verein und für die Jugendlichen." Vielleicht spielen einige davon ja dann auch irgendwann im Europapokal, wie es die aktuellen TSV-Profis nun bald tun werden.

Andreas Bergmann

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Dienstag, 05. Dezember 2006

   www.volleyballer.de 

FTSV verliert Spitzenspiel gegen SV Lohhof

(gk). Es war das erwartete Volleyball Spitzenspiel, das die rund 150 Zuschauer in der Sporthalle der Josefsschule am Samstagabend zu sehen bekamen. Bei diesem hatten die FTSV-Damen viele Chancen das Spiel zu gewinnen, doch es sollte nicht sein und so gewann schließlich der Spitzenreiter SV Lohhof letztlich auch verdient mit 2:3 (25:19, 20:25, 25:20, 23:25 und 12:15).

Im ersten Satz war zunächst der SV Lohhof tonangebend und konnte sich gleich zu Beginn auf 2:6 absetzen. Doch dann fanden auch die Damen des FTSV Straubing ins Spiel und glichen zum 6:6 aus. In der Folge entwickelte sich ein spannendes Spiel zweier Teams Augenhöhe, bei dem sich der FTSV aber mehr und mehr absetzen konnte (22:17). So ging dann auch der erste Satz letztlich verdient an die Gäubodenstädterinnen (25:19).

In Durchgang zwei zeigte dann der SV Lohhof, dass er zu Recht Spitzenreiter ist. Die Münchener Vorstädterinnen um Zuspielerin Mona Elwassimy legten eine Schippe drauf und der FTSV seinerseits spielte nicht mehr so druckvoll wie zum Ende des ersten Satzes. Vor allem das Service des FTSV war nun nicht mehr gefährlich genug, um die Lohhoferinnen in Bedrängnis bringen zu können. Hinzu kam, dass die FTSV Annahme zunehmend Probleme mit dem Service des SVL bekam. Die Folge: Lohhof glich den Satzstand aus (22:25).

In der zweiten Satzpause fand das Straubinger Trainergespann Koch/Grüll dann aber offensichtlich die richtigen Worte, denn die FTSV-Damen legten los wie die Feuerwehr und zogen bis auf 10:3 davon. Lohhof kämpfte sich zwar wieder heran (18:16), doch der FTSV war nicht gewillt diesen Satz abzugeben. Angeführt von Außenangreiferin Ludmila Chvatalova, der besten im Dress des FTSV an diesem Abend, zogen die Straubingerinnen das Tempo wieder an und gewannen den Durchgang schließlich mit 25:20.

Im vierten Satz sah es dann lange Zeit so aus, als ob die Straubingerinnen dieses Spiel sicher gewinnen könnten. Denn sie knüpften zunächst nahtlos an die Leistung von Durchgang drei an (9:4). Allerdings bot nun auch Lohhof eine deutlich stärkere Leistung und kämpfte sich wieder heran (9:8). So blieb es bis zum Schluss spannend, wobei der SVL das bessere Ende in diesem Satz für sich hatte. Begünstigt durch plötzlich gehäuft auftretende Annahme und Abwehrfehler auf Straubinger Seite (23:25).

Es musste also der Tie-Break entscheiden. In diesen startete der Spitzenreiter besser als der FTSV und zog gleich auf 3:8 davon. Der FTSV kämpfte sich zwar wieder heran (11:12), wurde dann jedoch durch eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung der Unparteiischen Meier und Schellenberger aus Sulzbach-Rosenberg um den Ausgleich gebracht. Auf Seiten des SVL hatte eine Rückraumspielerin vor der drei Meter Linie angegriffen, wurde jedoch nicht vom Schiedsrichter zurückgepfiffen. So stand es nicht 12:12 sondern 11:13 und das Spiel war so gut wie gelaufen. Die Straubingerinnen konnten zwar noch einen Matchball abwehren (12:14), gegen den zweiten waren sie aber machtlos und so fand die Siegesserie des FTSV im Spitzenspiel ein Ende.

„Das war eine unnötige Niederlage“, war FTSV Co-Trainer Heiko Koch der Ärger über die Leistung seines Teams noch Stunden nach Spielende anzumerken, „bei uns hatte nur eine Spielerin Tagesform erreicht. Alle anderen waren davon zwar nicht weit entfernt, aber das entscheidet dann eben ein Spitzenspiel.“ Auch Coach Andrea Grüll war von der Leistung ihres Teams an diesem Abend nicht begeistert: „Jetzt gilt es zu analysieren, woran es lag und dann wollen wir vorwärts blicken auf die weiteren drei Spiele vor Weihnachten. Die werden nicht leichter, aber wir haben in diesen Spielen die Chance trotzdem noch vor Weihnachten an Lohhof vorbeizuziehen. Dafür müssen wir aber unsere Abwehr deutlich verbessern und auch das Service, denn mit den Kinderaufschlägen, die wir heute zeitweise gezeigt haben, gewinnen wir gegen diese Teams keinen Blumentopf.“

Georg Kettenbohrer

 

 

Deutschland - Handelsblatt

 Dienstag, 05. Dezember 2006

   www.handelsblatt.com 

Guidetti mindestens bis Peking 2008 DVV-Coach

Die "Ehe" zwischen Bundesrtainergiovanni Guidetti und den deutschen Volleyballerinnen wird nicht vorzeitig geschieden, sondern um wenigstens zwei Jahre fortgeführt.

 

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung

 Dienstag, 05. Dezember 2006

   www.wz-newsline.de 

SV Bayer steht sich selbst im Weg

Bundesligist macht bei der 2:3-Niederlage beim SCC Berlin zu viele Eigenfehler

Wuppertal. „Wir haben verdient verloren, weil wir unsere Chancen nicht konsequent genutzt haben.“ So lautet das kurze Fazit von Bayer-Trainer Jens Larsen nach einem Marathon-Match beim SC Charlottenburg Berlin.

 

 

Deutschland - Heilbronner Stimme

 Dienstag, 05. Dezember 2006

   www.stimme.de 

Die glorreichen Sieben des SV Sinsheim

Die Frauenmannschaft des SV Sinsheim hat in der 2. Bundesliga bei den Fight. Kangaroos Chemnitz einen unverhofft klaren 3:0 (25:14, 25:19, 25:17)-Sieg gefeiert und steht nach dem elften Spieltag in der Tabelle weiterhin auf Platz vier.

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Dienstag, 05. Dezember 2006

   www.abendblatt.de 

NA.Hamburg besiegt deutschen Meister

FISCHBEK - Für Michael Schöps war es ein erfolgreicher Trip in die Vergangenheit. "Früher war ich in solchen Situationen noch emotionaler beteiligt", meint er zwar. Doch dass die Volleyball-Frauen der NA Hamburg sowohl bei Meister Schweriner SC ein 3:1 holen wie auch zwei Tage später in eigener Halle die Roten Raben Vilsbiburg mit 3:1 (25:15, 27:25, 20:25, 25:19) besiegen, freute den ehemaligen Chef-Coach beider Klubs.

Dabei schwang keine Bitterkeit mit. Dazu liegt das vier Jahre währende Engagement in Schwerin schon zu lange zurück. Und auch die Trennung in Vilsbiburg hinterließ beim aktuell zweiten Trainer von NA Hamburg keine sichtbaren Narben. Besonders den Erfolg in Schwerin konnte er ein wenig genießen. Hat er doch nicht unweit der Hauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns mit seiner Familie sein Zuhause. "Da kennt man den einen oder anderen", so Schöps, der in den Spielen im Gegensatz zu Cheftrainer Helmut von Soosten auf seinen Stuhl sitzen bleiben muss, aber die gesamte Zeit mit Geesten und Rufen voll "mitspielt".

Und so sah er, dass die Fischbekerinnen im zweiten Satz gegen die Roten Raben ein wenig das Heft des Handelns aus der Hand gaben. "Da haben wir uns noch retten können", so Schöps. Im dritten Durchgang zeigte die Formkurve weiter nach unten, war der Satzverlust nahezu programmiert. Es spricht aber für das NA-H-Team, dass die Mannschaft sich wieder fand, das Spiel noch drehte. "Vier Siege in nur acht Tagen ist doch sensationell", so Manager Horst Lüders .

masch

 

 

International - Neue Zürcher Zeitung

 Dienstag, 05. Dezember 2006

   www.nzz.ch 

Wie ein Taifun durch ein japanisches Reisfeld

Dass Brasiliens Volleyballer in Tokio Weltmeister werden, ist auch Resultat einer riskanten Philosophie

Was es heisst, auf der anderen Seite des Netzes zu stehen, wenn Brasiliens Volleyballer richtig Ernst machen, mussten die bedauernswerten Polen in Tokio während des ersten und dritten Satzes des WM-Finals schmerzvoll erfahren.

 

 

Deutschland - Rote Raben Vilsbiburg-News

 Dienstag, 05. Dezember 2006

   

Rote Raben zu Hause eine Macht

Die Roten Raben sind zu Hause einfach eine Macht. Das bekam am Freitag Abend auch der   VfB Suhl zu spüren. Mit einem 3:0 (25:14/25:19/25:23) wurde der Tabellenführer in nur 72 Minuten abgefertigt. Trotz ihres Verletzungspechs zeigten die Raben den Gästen vor 1140 begeisterten Zuschauern klar ihre Grenzen auf. Mit aggressiven Aufschlägen ließen sie die Suhler zu keiner Phase ins Spiel kommen, da die Annahme des VfB in vielen Phasen Schwächen zeigte und auch die Angriffe häufig wirkungslos im Block der Raben verpufften. Ganz anders bei den Raben: Allen voran Nadja Jenzewski – die als Zuspielerin ebenso überzeugte wie bei ihren Aufschlägen und Blockaktionen – setzten sie ihre Gegnerinnen ständig unter Druck und zwangen sie immer wieder zu Fehlern. Zufrieden meinte Raben-Trainer Igor Arbutina nach dem Spiel: „Wir haben das Spiel kontrolliert und die Mannschaft hat sehr gut gespielt. Ich hatte keinen Grund, regulierend ins Spiel meines Teams einzugreifen“. Auch Suhls Trainer Han Abbing musste einräumen, dass die Raben „zurecht gewonnen haben. Meine Mannschaft hat zu viele Fehler in der Annahme gemacht“. Ein Extra-Lob sprach er Raben-Libera Lenka Dürr aus: „Man muss nicht immer weit fahren, um eine tolle Libera zu finden.“

Es scheint sich zu einer Spezialität der Roten Raben zu entwickeln, dass sie im ersten Satz einen Blitzstart hinlegen. So auch gegen den Tabellenführer. Die Spielerinnen des VfB Suhl waren offensichtlich noch gar nicht richtig auf dem Hallenparkett, da stand es bereits 13:6 für die Raben und Suhls Trainer Han Abbing hatte bereits die zweite Auszeit verbraucht. Auch wenn die Raben-Spielerinnen bei einer Angabenserie von Natasa Loncar ihre Probleme in der Annahme hatten und Suhl dadurch wieder etwas aufholen konnte, ließen sich die Gastgeberinnen nicht beirren. Quasi im Gegenzug revanchierte sich Vilsbiburgs Zuspielerin Nadja Jenzewski bei ihren ehemaligen Mitspielerinnen und brachte sie ihrerseits mit ihren plazierten Aufschlägen ein ums andere Mal in Verlegenheit. Bezeichnend für das Spiel, dass Suhls Jelena Mijatovic eine Angabe ins Aus schlug und damit den Gewinn des ersten Satzes für die Raben sicherstellte.

Im gleichen Stil ging es auch in den Sätzen zwei und drei weiter, auch wenn die Gäste besser ins Spiel kamen. In den entscheidenden Phasen hatten die Raben einfach mehr an Spielwitz und Kampfkraft zu bieten und schaukelten so auch diese beiden Sätze nach Hause. Im zweiten Satz reagierte Han Abbing, nachdem die Raben bei der ersten technischen Auszeit auch schon wieder in Führung lagen. Erst brachte er Jane Hoffmann für Jelena Mijatovic und dann Sherri Williams für Suhls Spielführerin Maja Ilic. In dieser Formation schafften es die Suhlerinnen sogar, mit 16:14 in Führung zu gehen. Doch beim 18:18 waren die Raben wieder dran und dann sorgten einige Aufschlaggranaten von Birgit Thumm dafür, dass die Raben wieder auf die Siegerstraße einbiegen konnten. Martina Georgieva, die vom Suhler Block zu keiner Phase des Spiels kontrolliert werden konnte, setzte mit einem As den Schlusspunkt unter diesen Satz.

Spannend wurde es im dritten Satz. Bis zum 23:23 konnte sich kein Team absetzen. Die Führung wechselte ständig hin und her und wieder waren es die Raben, die in den entscheidenden Momenten die Akzente setzten. Doch der letzte Punkt des Spiels gehörte einer Spielerin von Suhl. Beim Stand von 24:23 für Vilsbiburg schlug Natasa Loncar eine Angabe ins Aus und sorgte so für die 3:0-Erfolg der Raben.

Das letzte Wort hatte Raben-Trainer Igor Arbutina. Er lobte den Zusammenhalt in der Mannschaft und bescheinigte seinem Team, dass Kampf und Einsatz gestimmt hätten. An die Zuschauer gewandt, versprach er: „Mit diesen Fans werden wir noch stärker“.

Ein starke Vorstellung bot im Anschluss auch das Duo „forma fortis“, das von der Vilsbiburger Zeitung für dieses Spiel engagiert worden war. Mit seinen Kraft- und Akrobatikübungen begeisterte es die Zuschauer und passte damit genau zu dem kraftvollen Auftritt der Roten Raben. Die Vilsbiburger Zeitung sorgte als Spielsponsor auch dafür, dass bei der Verlosung attraktive Preise verteilt werden konnten. So war es wieder ein absolut gelungener Auftritt der Roten Raben in der heimischen Vilstalhalle, die seit Samstag Vormittag bereits auf dem Weg nach Hamburg sind. Schließlich steht am Sonntag um 15 Uhr die nächste schwere Prüfung auf dem Programm. Dann müssen sie bei NA. Hamburg antreten, die am Freitag etwas überraschend Meister Schweriner SC in ihrer eigenen Halle mit 3:1 besiegen konnten. Die Raben sind also gewarnt, die Hamburger, bei denen ja wieder Ex-Rabe Nicole Fetting die Fäden zieht, auf die leichte Schulter zu nehmen.

 

 

Deutschland - Rote Raben Vilsbiburg-News

 Dienstag, 05. Dezember 2006

   

Rote Raben verlieren 1:3 bei NA.Hamburg

Vilsbiburg. Es bleibt dabei, die Roten Raben können auswärts nicht punkten. Auch beim NA. Hamburg kamen die Vilsbiburger Damen nicht über ein 1:3 (15:25/25:27/25:20/19:25) hinaus. Darüber hinaus lieferten sie hier ihre bisher schwächste Saisonleistung ab und hatten damit gegen die motivierten Hamburgerinnen keine Chance. Somit gelang den Raben auswärts in dieser Saison bisher nur gegen den VCO Rhein-Neckar ein Erfolg.

Eigentlich hatten sich die Roten Raben viel vorgenommen und wollten, mit dem beeindruckenden Sieg gegen Suhl im Rücken,  auch im hohen Norden erfolgreich sein. Doch weit gefehlt. Gleich im ersten Satz zeigten die Raben-Spielerinnen eklatante Schwächen in der Annahme und gerieten damit sofort in Rückstand. Raben-Trainer Igor Arbutina meinte, seine Mannschaft habe in Hamburg gespielt wie Suhl in der Vilsbiburger Vilstalhalle. Entsprechend deutlich ging der Satz mit 25:15 an die Gastgeberinnen. „Hamburg hat nicht überragend, aber sehr konzentriert gespielt“; resümierte Sportdirektor Bernd Hummernbrum nach dem Spiel. Das hat am gestrigen Sonntag Nachmittag allerdings gereicht, um den Raben die Flügel zu stutzen.

Trotz des klaren Ergebnisses im ersten Satz, ließen sich die Raben aber nicht unterkriegen und kamen ganz gut in den zweiten Satz. Zwar mussten sie auch hier gleich wieder einem Rückstand hinterherlaufen (4:8/13:16), doch Raben-Trainer Arbutina feuerte seine Mannschaft an und rüttelte sie regelrecht auf. So kämpften sie sich wieder heran und hatten beim 24:23 sogar einen Satzball. Den konnten sie allerdings nicht verwerten und so ging auch der zweite Satz nach 29 Minuten an die Gastgeberinnen aus Hamburg.

Im dritten Satz gelang es den Raben endlich, die Initiative zu ergreifen. Die Spielerinnen zeigten sich in der Annahme verbessert und setzen NA. Hamburg mit guten Aufschlägen unter Druck. Bei der zweiten technischen Auszeit hatten sich die Raben schon einen kleinen Vorsprung erarbeitet (16:13), den sie auch bis zum Schluss nicht mehr abgaben.

Der vierte Satz war dann aber wieder ein Spiegelbild der ersten beiden Sätze. Bis zum 8:8 konnten die Raben noch dran bleiben. Dann genügten den Hamburgerinnen zwei gute  Angaben, um das Spiel wieder an sich zu reißen. Beim 16:13 lagen die Raben noch vorne. Über 16:18 und 16:21 zogen die Gastgeberinnen dann aber davon und ließen sich den Satz und damit das Spiel auch nicht mehr aus der Hand nehmen.

Die hohe Eigenfehlerquote bei den Raben war an diesem Spieltag sicher ausschlaggebend für die Niederlage. Elf direkte Fehler bei der Ballannahme sind zu viele, um gegen NA. Hamburg bestehen zu können. Dazu kam die relativ schwache Erfolgsquote bei den drei Angreiferinnen der Raben. Sie lag bei Regina Burchardt bei 47 Prozent, bei Birgit Thumm bei 39 und bei Martina Georgieva bei 29 Prozent.
Raben-Trainer Igor Arbutina kritisierte, dass seine Spielerinnen zu ängstlich agiert hätten. Er sah hier vor allem ein mentales und psychologisches Problem seiner Mannschaft. Für Sportdirektor Bernd Hummenbrum war es wieder ein Paradebeispiel für das personelle Problem der Raben. „Bei so wenigen Spielerinnen kann der Trainer keiner Akteurin eine kurze Pause zum Durchschnaufen gönnen“. Er konnte lediglich Zuspielerin Ivnna Lacerda Sampaio am Ende des ersten Satzes für Nadja Jenzewski bringen und den umgekehrten Wechsel im vierten Satz. Die Einwechslung von Inga Vollbrecht, die noch nicht hundertprozentig fit ist, für Tea Lealamanua, hatte mehr taktischen Charakter.

Hamburgs Co-Trainer Michael Schöps sah die Stärken seines Teams an diesem Nachmittag vor allem im aggressiven Aufschlag, mit dem die Roten Raben sofort unter Druck gesetzt worden seien. Zum anderen hätten sie einen sicheren  Block und eine stabile Feldabwehr gezeigt und seien deshalb gegen Vilsbiburg erfolgreich gewesen.

Für Raben-Trainer Igor Arbutina bleibt nur die Erkenntnis, dass sie weiter hart arbeiten und auf die Genesung der verletzten Spielerinnen warten müssen. Dann werden die Karten wieder ganz neu gemischt.

dz

 

 

Deutschland - VCO Rhein-Neckar-News

 Dienstag, 05. Dezember 2006

   

VCO noch nicht abgezockt genug

Nach 0:3 gegen Bayer folgt 2:3 in Berlin

Die Juniorinnen vom VC Olympia Rhein-Neckar bleiben auch nach dem siebten und achten Bundesligaspiel der Saison weiter sieglos. Bei der 0:3-Heimniederlage vor 700 Zuschauern (16:25, 18:25, 20:25) am Freitagabend gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen schmerzte neben der Tatsache verloren zu haben, vor allem das Zustandekommen. Dass sie es deutlich besser können, bewiesen die Spielerinnen um Mannschaftsführerin Sandra Gutsche am Sonntagnachmittag gegen den Köpenicker SC. Nach 2:0-Satzführung verlor man hier knapp mit 2:3 (25:23, 25:21, 9:25, 22:25, 10:15).

Während in der Vorwoche gegen Wiesbaden den Nachwuchstalenten erst gegen Satzende die Puste ausging, wirkten sie gegen Leverkusen von Beginn an wie blockiert. Von der guten Vorbereitung und dem ausführlichen Videostudium war bereits nach wenigen, gespielten Bällen nicht mehr viel zu sehen. Leverkusen nutzte dies souverän aus und ließ keinen Zweifel daran, wer heute abend als Sieger das Feld verlassen wird. "Sie haben wenig Fehler gemacht und uns mit Aufschlägen unter Druck gesetzt. Das war heute ausreichend", so ein von der Leistung seines Teams enttäuschter Bundestrainer Dirk Groß. "Wir werden die Fahrzeit nach Berlin nutzen, um intensive Einzelgespräche zuführen. Um auf dem Feld eine gute Leistung abrufen zu können, müssen sich die Mädels wieder ihrer eigenen Stärken bewußt werden.", so Groß am Freitagabend.

Dies schien gefruchtet zu haben. Denn die Talentschmiede startete in Köpenick furios. Die Verunsicherung vom Leverkusen-Spiel schien wie weggeblasen. Bereits 16:8 lagen die Groß'schen Schützlinge in Front, bevor es gegen Satzende doch noch eng wurde. Aber auch danach setzte der VCO die Berlinerinnen mit gefährlichen Angaben weiter unter Druck. Diese gaben schlußendlich den entscheidenden Ausschlag zur 2:0-Führung. Die anschließende zehn Minutenpause tat der jungen Mannschaft jedoch nicht gut. "Da fing es in den Köpfen an zu rattern, dass hier heute erstmalig ein Sieg greifbar ist.", beschreibt Team-Manager Holger Schell die Stimmung in der Kabine. So ging der folgende Satz sang- und klanglos an den KSC. Trotz Leistungssteigerung in den folgenden Durchgängen konnte der VCO nicht mehr an das unbekümmerte Spiel der ersten Sätze anknüpfen. Die vermeintliche Vorentscheidung fiel am Ende des vierten Durchgangs. Köpenick baute einen 20:20-Zwischenstand zum 25:21-Satzgewinn aus und hatte alle Trümpfe auf seiner Seite. Die Geschichte des Tie-Breaks ist schnell erzählt. Der KSC agierte und der VCO reagierte. Mit 15:10 gingen Satz und Spiel an die Hausherrinen.

"Wenn man 2:0 führt, will man das Ding natürlich heimfahren.", so ein geknickter Bundestrainer. "Wir wollten das Spiel als Chance verstehen, um den schwachen Auftritt vom Freitag schnell vergessen zu machen. Das ist uns in den ersten Sätzen sehr gut gelungen. Der letzte Tick zum Sieg fehlt leider noch." Am nächsten Wochenende ist der VCO spielfrei. Weiter geht es mit einem Heimspiel am 15.12 um 19 Uhr gegen NA.Hamburg.

 

 

Deutschland - MTV Hildesheim-News

 Dienstag, 05. Dezember 2006

   

48 besiegt das Internat Frankfurt

MTV-Trainer Walther Hoch überrascht die Zuschauer

Hildesheim (cen) Große Erleichterung im Lager des Volleyball-Zweitligisten MTV 48 Hildesheim, großer Frust beim TSV Giesen: Beide Kreisvertreter hatten am Wochenende denselben Gegner – doch während sich das TEAM 48 gestern gegen das Internat Frankfurt in der RBG-Sporthalle mit 3:1 (15, -23, 20, 20) durchsetzte, waren die Giesener bereits am Freitagabend gegen den Nachwuchs des Deutschen Volleyball Verbandes mit 2:3 (-24, -22, 18, 23, -12) unterlegen.

Die Zuschauer rieben sich beim Spiel des TEAM 48 verdutzt die Augen. Gleich auf fünf Positionen hatte Coach Walther Hoch seine Mannschaft gegenüber dem Derby verändert. „Mir war klar, dass ich die Aufstellung total umkrempeln muss, um eine hoch motivierte, in keiner Weise nachlässige Truppe auf dem Feld zu haben. Seine Rechnung ging auf: Sowohl Florian Huth (im Annahmeriegel für Moritz Windemuth, der wiederum im Diagonalangriff für den erkrankten Henning Machtens agierte), Frank Meyer (im Mittelblock für Alexander Schnipkoweit), Doug Soviero (als Libero für Kai Bode) und Stephan Teumer (als Zuspieler für Axel Melde) boten nach Worten ihres Trainers „eine wunderbare Leistung“.

Am Block von Nils Mörsch und Meyer scheiterten reihenweise Angriffe der Frankfurter. Teumer, der unter der Woche öffentlich mehr Spielanteile gefordert und sich damit selbst unter Druck gesetzt hatte, zeigte ein feines Gespür für den jeweils richtigen Pass. Bei Windemuth wurde deutlich, dass er sich auf der Diagonalposition wohler fühlt als in der Annahme. Und mit Huth, Soviero und dem erneut überzeugenden Roman Kammer gab sich der Annahme- Abwehrriegel keine Blöße.

 

 

Norddeutschland - TSV Kronshagen-News

 Dienstag, 05. Dezember 2006

   

Kronshagen: Sieg in letzter Minute

Im heutigen Regionalliga-Spiel gegen den SC Concordia Hamburg konnten die 1. Herren mit dem 3:2-Erfolg einen Sieg in letzter Minute einfahren.

Die ersten zwei Sätze spielten die Kronshagener Gastgeber nervös und agierten vor allem in Aufschlag und Annahme weit unter ihrer Fähigkeiten. Einzelne Akzente übr Matze Werner in der Mitte und Florian Lüdike in Aufschlag und Angriff täuschten nur wenig über die schlechte Gesamtleistung hinweg. Im dritten Satz drehten die Gastgeber aus Kronshagen dann auf und alle Aktionen wurden sicherer. Auch wenn durch einige Schwächen in Abwehr und Annahme noch ein paar Punkte an den Gegner gingen, konnten sich die Kronshagener mit 25:22 durchsetzen.

Der vierte Satz verlief ähnlich dem dritten. Vor allem Florian Lüdike und Hendrik Beimgraben sorgten für großen Druck im Angriff, den Florian Saß wieder erstarkt nach nervösem Beginn mit verstärkte. Das Spiel über die Matze Werner und Jan-Peter Wurl in der Mitte führte gegen die schwächer agierenden Hamburger immer öfter zum Erfolg.

Der fünfte Satz begann furios. Durch die entfesselten Zuschauer angepeitscht gingen die Kronshagener mit einigen Punkten in Führung. Der heraus gespielte Vorsprung war genug für die Gastgeber, die sich letztendlich nach großen Kampf in 5 Sätzen durchsetzen und den zweiten Tabellenplatz sichern konnten.

Trainer Dirk Severloh sagte nach dem Spiel:" Mit dem Verlauf des Spiels kann man nicht zufrieden sein, aber wir haben gesiegt und das zählt."

Das Spitzenspiel in der Regionalliga-Nord steht nächste Woche beim Tabellenersten Eimsbütteler TV auf dem Spielplan der 1. Herren aus Kronshagen."Der Kampfgeist hat heute auf jeden Fall gestimmt", sagte Mannschaftsführer Morten Klein nach dem Spiel, "und der wird gegen Eimsbüttel der entscheidende Faktor sein."

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Dienstag, 05. Dezember 2006

   www.nrz.de 

"Mit der Kondition am Ende"

Annahmespieler Marko Kopanja und der Moerser SC lösen den Vertrag auf. Trainer Georg Grozer war unzufrieden mit dem Serben.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Dienstag, 05. Dezember 2006

   www.westline.de 

Dresden spielt schon meisterlich

-wis- Münster. In der Volleyball-Bundesliga der Frauen hat der VfB Suhl die Tabellenführung eingebüßt. Die Thüringer verloren das Gipfeltreffen gegen den Dresdner SC mit 1:3 (22:25, 25:21, 21:25, 25:27) und mussten den Konkurrenten im Gesamtklassement passieren lassen.

 

 

Deutschland - Main-Spitze

 Dienstag, 05. Dezember 2006

   www.main-spitze.de 

TG-Trainer verlässt fluchtartig die Halle

TG-Volleyballteam verliert in Kriftel 1:3

KRIFTEL Mit Hessenderbys ist das so eine Sache. Das hätten die Volleyballspieler der TG Rüsselsheim wissen müssen.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Dienstag, 05. Dezember 2006

   www.freies-wort.de 

Suhl: Immer wieder herangekämpft

1:3-Niederlage des VfB gegen den Dresdner SC

SUHL - Es hat nicht ganz gereicht. Mit einer deutlichen Leistungssteigerung nach der 0:3-Schlappe am Freitag in Vilsbiburg musste sich der VfB 91 Suhl am Sonntag in der heimischen "Wolfsgrube" knapp mit 1:3 (22:25, 25:21, 21:25, 25:27) dem Dresdner SC geschlagen geben und dem DSC damit vorerst auch die Tabellenführung überlassen.

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Dienstag, 05. Dezember 2006

   www.wiesbadener-kurier.de 

Meister in den Seilen, aber der K.o. fehlt

VCW verliert nach starkem Auftakt den Faden und unterliegt dem Schweriner SC mit 1:3

WIESBADEN Stark begonnen, dann stark nachgelassen: Die Bundesliga-Volleyballerinnen des VC Wiesbaden verloren nach dem Gewinn des ersten Satzes zunächst den Faden, dann vor 1230 Zuschauern das Spiel gegen Meister Schweriner SC - 1:3 (26:24, 23:25, 21:25, 16:25).

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Dienstag, 05. Dezember 2006

   www.wiesbadener-kurier.de 

SV Wehen trommelt für den VCW

ps. WIESBADEN Klatschen reichte Sascha Amstätter nicht - er schlug auf die Trommel ein. Der Kapitän des Fußball-Regionalligisten SV Wehen hatte sich das Lärm-Instrument mal kurz geborgt, feuerte mit seinen Teamkollegen die Bundesliga-Volleyballerinnen des VC Wiesbaden beim 1:3 gegen den Schweriner SC an.

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel