News

 Mittwoch, 13. Dezember 2006 

NA.Hamburg II erobert Tabellenspitze
VCS 02 lädt ein: Weihnachts-Fan-Samstag
VLW: Dank an Nationalspieler und Bundestrainer
Europapokal: Fünf Bundesligisten im Einsatz
VC Wiesbaden zu Gast an der Spree
Friedrichshafen knapp an der Sensation vorbei
Sinsheim: Jahresabschluss mit Spitzenspiel
"Der SV Bayer muss sich freischwimmen"
Friedrichshafen vergibt vier Matchbälle

Dezember 2006

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Norddeutschland - Smash Online-News

 Mittwoch, 13. Dezember 2006

   

NA.Hamburg II erobert Tabellenspitze

Mit einem glatten 3:0-Erfolg im Heimspiel über FT Adler Kiel eroberte die zweite Mannschaft von NA.Hamburg die Tabellenführung in der Regionalliga Nord, wenn auch punktgleich mit dem spielfreien VC Stralsund. Die VG Elmshorn mit ebenfalls zwei Minuspunkten bei einem Spiel weniger ist aufgrund der Niederlage von VC Adler Kiel beim Eimsbüttler TV Dritter der Tabelle.

Stefan Schubot, der Trainer von NA.Hamburg II, sah die Partie gegen die Kielerinnen mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Das weinende galt der Knieverletzung von Diagonalangreiferin Katharina „Tinki“ Wulff (Verdacht auf Meniskus-Anriß) beim Aufwärmen vor dem Spiel, das lachende galt natürlich dem 3:0-Sieg. „Da haben sich die Spielerinnen an meinen Wunsch vor dem Spiel gehalten: Bitte ganz schnell klare Verhältnisse schaffen und dafür sorgen, dass nur eine Mannschaft als Sieger vom Feld gehen kann, nämlich wir.“ freut sich Schubot.

Mit gutem Aufschlag- und Angriffsspiel ließ sich seine Mannschaft auch nicht durch die Verletzung von Wulff aus der Ruhe bringen und machte dieses Mal „kürzeren Prozess“ – gegen den Eimsbüttler TV wurden am vorigen Wochenende doch zwischendurch die Zügel ziemlich locker gelassen. Gegen Kiel gab es lediglich Anfang/Mitte des dritten Satzes eine kleine Schwächeperiode. Doch des Trainers Worte in den Auszeiten wurden prompt wieder in konzentrierte Spielweise umgesetzt.

Dabei musste das Team von NA.Hamburg II erneut stark ersatzgeschwächt in die Partie gehen. Zwar schlug sich Kapitänin Kirsten Pemöller schon wieder mit ein, mit einem vollwertigen Einsatz war aber noch nicht zu rechnen. Außerdem fehlten mit Svenja Ehlers (Praktikum in Südafrika), Arian Sultan (Urlaub) und Alexandra Wilczek und eben der verletzten Katharina Wulff weitere erfahrene Kräfte. Zudem musste das Regionalligaspiel am Wochenende der Hamburger A-Jugendmeisterschaft durchgeführt werden, wo insgesamt fünf Spielerinnen von NA.Hamburg II im Rahmen der Kooperation mit dem CVJM zu Hamburg Kader der A1 standen und Schubot auch als Trainer fungierte.

Das Finale, in dem mit CVJM 1 und CVJM 2 erstmals zwei Mannschaften eines Vereins in der A-Jugend aufeinander trafen, fand ebenfalls Sonntag Nachmittag statt. Und so richtet Schubot ein „besonderes“ Dankeschön an Kristin Lange und Michaela Bremer, die beide nach dem Halbfinale der Hamburger Meisterschaft die Finalteilnahme „opferten“ und mit zum Spiel der Regionalliga kamen. Doch die „Dagebliebenen“ legten sich mächtig für sie mit ins Zeug und wurden auch so Hamburger Meister. Gleich nach Ende des Finales reisten auch die weiteren drei Spielerinnen (Belinda Behncke-Biney, Yvonne Gebhardt und Alexandra Schuda) noch in die Wandsbeker Sporthalle und konnten tatkräftig beim Sieg gegen die Kielerinnen helfen.

Nach dem Spiel gab es im Wandsbeker Restaurant ARTOS natürlich reichlich zu feiern. Doch Schubot verweist auch auf die letzte Partie des Jahres: „Es gilt, den Spannungsbogen bis zum Ende des Spiels am kommenden Samstag bei Neustadt-Glewe aufrecht zu erhalten. Erst dann können die Spielerinnen eine verdiente kurze Pause ab dem 21. Dezember einlegen, um am 3. Januar wieder das volle Trainingsprogramm für die Rückrunde aufzunehmen. Schon am 6. Januar hofft Schubot, beim Neujahrsturnier des Oststeinbeker SV die Form der Spielerinnen nach Weihnachtsnascherei und Silvesterfeten überprüfen zu können.

 

 

Deutschland - VC Schwerte 02-News

 Mittwoch, 13. Dezember 2006

   

VCS 02 lädt ein: Weihnachts-Fan-Samstag

Zum großen Fan-Samstag mit anschließender Weihnachtsfeier lädt der VC Schwerte 02 am Samstag, den 16.12.2006 in die Halle Nord-West ein.

Bereits um 15:00 Uhr macht die zweite Mannschaft den Auftakt mit ihrem Spiel in der Verbandsliga gegen den VC Marl. Nach der Schmach vom vergangenen Wochenende will die Mannschaft von Trainerin Susi Jacobs-Tschorn mit einem Sieg einen einigermaßen versöhnlichen Jahresabschluß feiern.

Direkt nach Spielende startet der erste VCS-Weihnachtsmarkt in und um der Halle Nord-West. Neben Glühwein und Bratwurst werden selbstgemachte Holz- und Textilbasteleien angepriesen. Außerdem bieten Schwerter Unternehmen wie z.B. "Floristik Schettner" ihre Waren an. Dazu kommen noch leckere Wurstspezialitäten eines Landwirtes aus der Umgebung sowie selbstgebackene Plätzchen der Schwerter Spielerinnen, angeführt von Pia Bachorz.

Um 19:30 Uhr kommt es dann zum letzten sportlichen Highlight dieser Saison. Dann nämlich erwartet der VC Schwerte den 1.VC Norderstedt. Mit einem Sieg können die Schützlinge von Coach Thomas Schmidt gleich zwei Plätze in der Tabelle gutmachen und bis auf Platz sieben hochklettern. Wer hätte das vor der Saison gedacht.

Dazu baut die Mannschaft allerdings wieder auf die Unterstützung der Schwerter Fans. Mehrere Persönlichkeiten aus der Schwerter Sport- und Politikszene haben sich schon wieder  angekündigt. Ein Indiz dafür, welch gute Unterhaltung beim VCS 02 geboten wird.

Ein weiterer Grund zu kommen ist die anschließende Weihnachtsparty in den Räumlichkeiten der Halle Nord-West. Mit Faßbier und Bratwurst will der VC Schwerte mit seinen Mitgliedern und Fans den erfolgreichen Jahresabschluß feiern. Und das zu garantiert erschwinglichen Preisen. Dies gilt natürlich auch wieder für den Eintritt zum Spiel. Wie schon seit Saisonbeginn gelten für Vereinsmannschaften, die mit mindestens 10 Spielern in die Halle kommen, Ermäßigungen von "60%". Da lohnt sich doch ein Mannschaftsausflug.

 

 

Deutschland - VLW-News

 Mittwoch, 13. Dezember 2006

   

VLW: Dank an Nationalspieler und Bundestrainer

Der VLW nutzte die Chance, beim DVV-Pokalspiel TV Rottenburg – VfB Friedrichshafen am 10.12.2006 in Tübingen die zwei Nationalspieler Simon Tischer und Jochen Schöps, sowie Bundestrainer Stelian Moculescu zu ihrem grandiosen Erfolg bei der Volleyball-WM 2006 in Japan zu gratulieren.

Nach 12 Jahren war es das erste Mal, dass die deutsche Männer-Nationalmannschaft wieder an der WM teilnahm. Und sie machten ihre Sache gut und kamen mit einem sehr guten neunten Platz zurück. Für die Nationalspieler und den Bundestrainer gab es nach der Rückkehr jedoch nur wenig Zeit auszuruhen – DVV-Pokalspiele und Bundesliga stehen auf dem Programmund für den VfB auch noch die Spiele der Champions League. So absolvierte der VfB Friedrichshafen am Sonntag das DVV-Pokal-Achtelfinale und siegte souverän mit 3:0 gegen den TV Rottenburg.

Vor Spielbeginn lobte VLW-Vizepräsident Manfred Schulz die Leistungen von Schöps, Tischer und Moculescu bei der WM 2006 und dankte für die sportliche Leistung. Unter lautem, anerkennenden Applaus der Zuschauer erhielten die drei eine kleine Aufmerksamkeit vom VLW und auch vom Gastgeber TV Rottenburg.

Stelian Moculescu trainiert bereits seit 1997 die Volleyballer vom Bodensee und konnte seither unzählige Erfolge erzielen. So gelang ihm mit seiner Mannschaft in den letzten Jahren insgesamt sechs Mal das Double aus Deutschen Meistertitel und DVV-Pokalsieg. Und auch in seiner Tätigkeit als Bundestrainer, die er seit 1999 ausübt, hat er die deutsche Männer-Nationalmannschaft sehr gut voran gebracht. 2003 erreichten sie den 7. Platz bei den Europameisterschaften. Der 9. Platz bei der diesjährigen WM ist ein weiteres Zeichen für seine hervorragende Arbeit.

Für die beiden jungen Baden Württemberger Tischer (24) und Schöps (23) war es die erste Teilnahme an einer Weltmeisterschaft. Simon Tischer überzeugte mit seiner Leistung als Zuspieler und belegte Platz 10 bei der Wertung der besten Zuspieler der WM.

Simon Tischer, gebürtig aus Schwäbisch Gmünd, spielt seit 2004 beim VfB Friedrichshafen. Der Schwenninger Jochen Schöps kam bereits 2003 zum Verein und spielt auf der Position des Diagonalangreifers.

Auch Lukas Tichacek, Zuspieler beim VfB Friedrichshafen, war bei der WM 2006 dabei. Er spielte in der Nationalmannschaft der Tschechischen Republik. Der Sieg der Tschechen gegen Deutschland in der Zwischenrunde half allerdings nicht. Nach der Zwischenrunde schied die Tschechische Nationalmannschaft leider aus.

Sybille Baecker

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 13. Dezember 2006

   

Europapokal: Fünf Bundesligisten im Einsatz

Gleich fünf Bundesligisten greifen in dieser Woche in das Europapokal-Geschehen ein: evivo Düren und der VfB Friedrichshafen versuchen in der Champions League, an ihre starken und erfolgreichen Auftritte vor der WM-Pause anzuknüpfen, allerdings warten Gegner größten Kalibers auf die beiden deutschen Top-Teams: Düren empfängt am 13. Dezember (19.30 Uhr) Belgorod/RUS, welches sportlich noch ungeschlagen ist, jedoch zwei Spiele am „grünen Tisch“ verlor. Das DSF fasst die Partie am 14. Dezember ab 13.30 Uhr zusammen. Friedrichshafen muss tags (19.00 Uhr) zuvor beim ungeschlagenen Tabellenführer Panathinaikos Athen/GRE antreten, der mit Dante und Marcelo zwei frisch gebackene brasilianische Weltmeister in seinen Reihen hat.

Im Top Teams Cup der Frauen versuchen Meister Schweriner SC und die Roten Raben Vilsbiburg die Gruppenphase zu überstehen und in das Achtelfinale einzuziehen: Schwerin muss nach Novo Mesto/Slowenien, wo es vom 15.-17. Dezember gegen den Gastgeber, Istanbul/TUR und Budapest/HUN geht. Hoffnungsträgerin ist Sylvia Roll, die nach ihrer komplizierten Handverletzung am Wochenende ihr Comeback in der Bundesliga gegeben hatte. Vilsbiburg tritt parallel in Brno/CZE gegen den dortigen Gastgeber, Athen/GRE und Murcia/ESP an. Lediglich die Turniersieger ziehen in das Achtelfinale ein.

Im Top Teams Cup der Männer müssen die Männer des SCC Berlin vom 15.-17. Dezember nach Doetinchem/NED, um dort gegen den Gastgeber, Almeria/ESP und Karlovac/CRO zu bestehen. Auch hier zieht nur der Sieger in das Achtelfinale ein.

euen Jahr greifen vom 5.-7. Januar mit dem TSV Unterhaching und der SG Eschenbacher Eltmann zwei Männer-Bundesligisten im CEV-Pokal an – Unterhaching genießt gar Heimrecht.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Mittwoch, 13. Dezember 2006

   www.volleyballer.de 

VC Wiesbaden zu Gast an der Spree

Schon am Donnerstag Abend erwarten die Damen des Köpenicker SC den 1.VC Wiesbaden zum Nachhohlheimspiel in der "Flatow-Arena" in Berlin. Die stark in die Saison gestarteten Hessinnen ließen gleich am ersten Spieltag mit einem Sieg in Münster aufhorchen, nahmen dann dem VfB Suhl die Punkte ab und am letzten Sonntag ließen sie im Pokal den Roten Raben Vilsbiburg keine Chance.

Mit nur 2 Niederlagen (unglücklich und knapp gegen NA.Hamburg und bei Meister Schwerin) haben sie sich unter den Top-Teams eingereiht. Der KSC ist etwas angeschlagen, Zuspielerin Nadin Nickel laboriert an einer Rückenverletzung, die Mannschaft will aber gerade vor eigenem Publikum den Favoriten kitzeln. Im letzten Jahr gelang den Köpenickerinnen gegen Wiesbaden der erste Sieg in der 1.Bundesliga überhaupt. Nadine Nickel: "Wiesbaden hat diese Saison ein bärenstarkes Team. Als Außenseiter haben wir in dem Spiel aber nichts zu verlieren und wollen mal sehen, was geht".

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Mittwoch, 13. Dezember 2006

   

Friedrichshafen knapp an der Sensation vorbei

Der VfB Friedrichshafen hat in der Indesit European Champions League fast für die Sensation des Spieltages gesorgt. Nach über zwei Stunden Spielzeit musste sich der deutsche Volleyball Rekordmeister in Athen in fünf Sätzen mit 3:2 (27:29 / 25:17 / 19:25 / 25:17 / 20:18) geschlagen geben. „Ich muss meiner Mannschaft ein riesiges Kompliment machen, wie sie gespielt hat“, lobte VfB – Co Trainer Ulf Quell seine Mannschaft nach dem Spiel. „Trotzdem ist es sehr ärgerlich, dass wir den Sieg durch eigene, leichte Fehler aus der Hand geben haben.“

Ohne Druck aufspielen war die Devise, die das Trainerduo Moculescu / Quell ihren Schützlingen mit auf den Weg gegeben hatte. Und dies setzten die VfB Profis von Anfang an konsequent um. Nervosität vor den großen Namen auf der anderen Seite des Netzes – Fehlanzeige. Von Beginn an entwickelte sich ein packendes Spiel, in dem Friedrichshafen immer auf Augenhöhe mit dem großen Favoriten war. Der Lohn für den Einsatz stand nach 33 Minuten zu Buche: der VfB gewinnt den ersten Satz mit 29 zu 27.

Im zweiten Satz nahm Athen die Initiative an sich und schaffte es auf die gesamte Dauer des zweiten Durchgangs, einen kleinen Puffer zwischen sich und dem VfB zu halten. Am Ende holte sich der Favorit aus Griechenland den zweiten Satz nach 25 Minuten.

Wer jedoch gedacht hat, dass der VfB nun einbricht, der sah sich getäuscht. Das Team schaffte es von Beginn des dritten Satzes an, das Spiel wieder offen zu gestalten und lies Athen das ein oder andere Mal durch gekonnte Aktionen vor fast leerer Kulisse schlecht aussehen. Der verdiente Lohn für die Anstrengung: Friedrichshafen gewinnt den dritten Durchgang in 28 Minuten mit 25:19.

Die Anspannung und der Druck, unter dem die Spieler aus Athen standen, war im vierten Satz förmlich zu spüren. Nicht immer ganz sattelfest, aber trotzdem standhaft wehrten sich die Griechen gegen eine Niederlage. Der Knackpunkt Mitte des Satzes: „Wir haben unsere Chancen einfach nicht genutzt. Und auf diesem Niveau rächen sich vergebene Chancen meist ganz schnell“, so Ulf Quell. Athen hingegen nutze die Chance und sicherte sich den vierten Durchgang mit 25:17.

Die Entscheidung musste nun im fünften und letzten Satz fallen. Punkt um Punkt spielten sich die beiden Teams nach oben. Keinem gelang es sich entscheidend abzusetzen. So wurde aus einem zwei Punke Vorsprung des VfB`s beim Stande von 7:9 in kürzester Zeit ein 11:10 für die Griechen. Beim Stande von 15:14 für Friedrichshafen die große Chance, für die Sensation zu sorgen, doch die Häfler bekommen den Ball nicht „tot“.

Beim Stande von 18:18 dann ein leichter Fehler von Friedrichshafen. Den folgenden Matchball verwandeln die Griechen mit einem Ass. „Die Enttäuschung ist groß, das muss ich ganz ehrlich zugeben“, schildert Ulf Quell seine Gefühle unmittelbar nach dem Spiel. „Wir sind für die Chancen, die wir nicht genutzt haben, gnadenlos bestraft worden. Und dies ist bei einem solchen Spiel besonders bitter. Wir hatten die Sensation zum Greifen nahe, doch wir haben es nicht geschafft.“

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Mittwoch, 13. Dezember 2006

   www.volleyballer.de 

Sinsheim: Jahresabschluss mit Spitzenspiel

Der SV Interroll Sinsheim bietet am kommenden Wochenende in der 2. Volleyball-Bundesliga seinen Anhängern einen würdigen Jahresabschluss mit einem Spitzenspiel. Besser und spannender hätte das Jahresfinale nicht konstruiert werden können.

Es steht sich am Samstagabend der SV Interroll Sinsheim als viertplaziertes Team und der TSV Allianz Stuttgart als Drittplatzierter gegenüber. Und es kommt zum ewig jungen Baden-Württemberg-Duell um die Spitzenposition im Lande. Was kann man mehr bieten, um ein erfolgreiches Volleyballjahr zu krönen?

Der SV Interroll Sinsheim hat sich nach den unglücklichen Niederlagen gegen Sonthofen und in Erfurt wieder stabilisiert, ja er hat sogar überrascht durch eine glänzende Leistung in Chemnitz mit einem deutlichen 3:0-Sieg. Die Pflichtaufgabe in Hülzweiler wurde erwartungsgemäß mit 3:0 erledigt. Die Voraussetzungen für das Spitzenspiel sind geschaffen.

Die Ausgangspositionen sind klar. Nach Pluspunkten hat der SVS zu den Stuttgartern aufgeschlossen. Nun muss er es nach Minuspunkten tun und dem TSV Allianz die Punkte abnehmen. Ob dies gelingt, hängt zum größten Teil von der Tagesform ab. Und da hat das Sinsheimer Publikum in dieser Saison ja bereits seine Erfahrungen gemacht. Dem SVS-Team muss es einfach gelingen, die Lockerheit und die Konzentration aus den letzten Spielen auch in diesem Spiel zu bewahren und auf die eigene Leistungsfähigkeit zu vertrauen. Denn dass das Sinsheimer Team jeden Gegner dominieren und schlagen kann, das hat Bertram Beierleins Truppe schon überzeugend unter Beweis gestellt. Nun muss am Samstag diese Einstellung und der Siegeswille erkennbar werden.

Der TSV Allianz Stuttgart hat im bisherigen Saisonverlauf sehr überrascht. Zu Beginn der Saison nicht unbedingt in Höchstform und mit unnötigen Niederlagen belastet, haben die Schwaben besonders mit dem Sieg gegen den haushohen Favoriten SV Lohhof für eine faustdicke Überraschung gesorgt. Dass so ein Sieg Flügel verleihen kann, ist gewiss, denn in den anschließenden Spielen fegten die Stuttgarter nominell gleichwertige Gegner vom Feld. Dies bekam der SWE Erfurt bitter zu spüren. Also haben die Stuttgarter derzeit einen Lauf und werden sich nur schwer aufhalten lassen.

Sie sind derzeit noch der einzig ernsthafte Verfolger der beiden bayrischen Favoriten an der Spitze. Und diese Rolle wollen die TSVler sicherlich noch so lange wie möglich spielen. Mit 4 Punkten Rückstand auf die beiden Top-Teams lässt sich durchaus noch etwas anfangen. Dazu muss allerdings unbedingt auch ein Sieg in Sinsheim her.

In der vergangenen Saison besiegte der SVS den TSV Stuttgart in beiden Saisonspielen. Aber dies will nicht viel heißen, da sich die Stuttgarter gezielt verstärkt haben und ihr Kader völlig verändert wurde. U.a. haben sie die letztjährige Sinsheimer Zuspielerin Ellen Barwise verpflichtet. Die Kanadierin hat sich offenbar gut in der deutschen Volleyballszene eingeführt und spielt beim TSV eine ganz passable Rolle. Und gegen den ehemaligen Verein ist man ja dann auch besonders motiviert, um zu zeigen, was man so drauf hat.
Der SV Interroll wird wohl auch im kommenden Spiel auf Zuspielerin Vera Dölger verzichten müssen. Ihre Bänderdehnung lässt einen Einsatz nach wie vor nicht zu. Somit hat der Trainer das Risiko, nur mit einer Zuspielerin agieren zu können. Ansonsten sind alle Kadermitglieder an Bord und können eingesetzt werden.

Die Verantwortlichen des SV Interroll Sinsheim hoffen natürlich bei diesem richtungsweisenden Spiel auf eine stattliche Zuschauerkulisse, die es den Stuttgartern schwer macht in der Realschulhalle zu bestehen und auf die gute Tagesform ihres Teams. Am Samstag, den 16.12.2006, ab 19.30 Uhr, werden es dann alle wissen.

Heinz Stegmaier

 

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung

 Mittwoch, 13. Dezember 2006

   www.wz-newsline.de 

"Der SV Bayer muss sich freischwimmen"

Meist endeten die Spiele gegen Düren mit 3:2 für den SV Bayer.

Wuppertal. "Wenn Düren in Wuppertal spielt, dann ist das immer eine heiße Kiste." Es hat Jahre gedauert, bis Bernd Werscheck mit den Bundesliga-Volleyballern von evivo Düren die Wuppertaler Bayer-Halle l als Sieger verlassen durfte.

 

 

Deutschland - Netzeitung.de

 Mittwoch, 13. Dezember 2006

   www.netzeitung.de 

Friedrichshafen vergibt vier Matchbälle

Die Volleyballer des VfB Friedrichshafen sind in der Champions League knapp an einer großen Überraschung vorbeigeschrammt. In den entscheidenden Situationen zeigten die Spieler des deutschen Meisters in Athen Nerven.

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel