Mo, 19.02. - So, 25.02.2007

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Heute in Hamburg der nächste Krimi?
NA.Hamburg: Hart umkämpfter Auswärtserfolg
Hamburger Ligen: Entscheidendes Wochenende
Aachen empfängt Aufsteiger VCN
Reisestrapazen für NA.Hamburg
Cowboys: In Bad Dürrenberg Big Point machen
Volleyball heute: NA in Vilsbiburg
Felix Braun: "Der Druck liegt beim Gegner"
NA-Trainer fordert Konzentration beim Aufschlag
VCN: Die einzige Zuspielerin fällt aus
Vom Kölner Karneval nach Rio
"Starkes Interesse am Jugendvolleyball"
NA.Hamburg II: Es wird noch mal spannend!
Okka Rau ist "Sportlerin des Jahres" in Hamburg
Wer bezahlt den Hamburger Sport?
Thema Aufstieg für VfL-Männer nach 0:3 erledigt
Ostbek Cowboys neuer Tabellenführer
Wie die Cowboys den Wiederaufstieg planen
USC spielt nach dem Halbfinale
VGE: Fünfsatz-Krimis mit Happy-End
Festival der Weltmeister in der Stadt der Sieger
Sieg über Tabellenführer: da tanzt die VGE
Pirates: Nichts Neues gegen Norderstedt
Hohes Aufschlag-Risiko kostet den Sieg
VC Wiesbaden besiegt WiWa mit 3:0
Schweriner SC gewinnt Spitzenspiel mit 3:1
NA-Volleyballerinnen vom Meister geblockt
Oststeinbek jetzt alleiniger Spitzenreiter
Schwerin eine Klasse für sich
VCN bezwingt Oststeinbek II
SSC-Damen meisterlich
VC-Damen gegen Hamburg erfolgreich

 

 

 

Deutschland - Dresdner Morgenpost

 Sonntag, 25. Februar 2007

   www.dsc-volleyball.de 

Heute in Hamburg der nächste Krimi?

Wie macht er das nur? DSC-Trainer Arnd Ludwig bekommt keine grauen Haare. Selbst nach dem mühsamen und nervenaufreibenden 3:2 ...

Smash-Info: NA.Hamburg - Dresdner SC, Sonntag, 25.02.07, 15 Uhr, AreNA Süderelbe (Neumoorstück)

 

 

Deutschland - NA.Hamburg-News

 Sonntag, 25. Februar 2007

   

NA.Hamburg: Hart umkämpfter Auswärtserfolg

NA.Hamburg klettert auf Rang drei

Hamburg, den 24.2.2007. - Es war ein hartes Stück Arbeit, bevor die von Soosten-Schützlinge den vierten Auswärtssieg in dieser Saison bejubeln durften. Nach dem Motto „über den Kampf ins Spiel finden“ kämpfte NA.Hamburg den Gastgeber Rote Raben Vilsbiburg nieder. Am Ende waren es die starken Nerven der Fischbekerinnen, die den Unterschied ausmachten. Mit dem 3:2-Auswärtssieg in Vilsbiburg haben die Hamburgerinnen den Anschluss an die Tabellenspitze hergestellt und liegen nun mit Wiesbaden und Schwerin punktgleich auf Rang vier. „Wir haben uns das Leben selber unnötig schwer gemacht. Zum Glück hatten wird das bessere Ende für uns“, freute sich NA.Hamburg-Trainer Helmut von Soosten über den knappen Erfolg.

In der ausverkauften Vilstalhalle in Vilsbiburg waren es die Gastgeberinnen, die vor 1070 Zuschauern den besseren Start erwischten. Über 8:4 und 16:12 zogen die Roten Raben davon und ließen sich von den NA-Damen auch nicht mehr aufhalten. Mit 25:19 erwischte der Tabellensechste einen Auftakt nach Maß. In Durchgang zwei konnten sich die Gäste fangen und den Druck verstärken. Angetrieben von der auffälligen Margareta Kozuch punktete NA.Hamburg jetzt nach Belieben und ging verdient mit 23:17 in Führung. Vilsbiburg kam noch einmal auf 22:23 heran, doch die Gäste behielten die Nerven und glichen auf 1:1 Sätze (25:23) aus. Bis zum 8:8 sah es lange nach einem engen dritten Satz aus, ehe sich Benecke & Co. absetzen konnten und auf 19:12 davon zogen. Die ebenfalls in bestechender Form spielende Kerstin Ahlke war von den Gastgeberinnen nur schwer zu stoppen, so dass auch der dritte Satz mit 25:20 an die Hanseatinnen ging.

Nach dem Wechsel konnten die Gäste ihre starke Phase nicht beibehalten. Obwohl NA.Hamburg schon deutlich in Führung (19:13) lag, kämpften sich die Roten Raben mit großer Kampfbereitschaft zurück in die Partie und gewannen unter dem Jubel der zahlreichen Anhänger den vierten Satz mit 25:23. Damit hieß es 2:2-Satzausgleich. Im Tie Break wurden die Siegeshoffnungen der Bajuwarinnen dann aber schnell zunichte gemacht. NA.Hamburg konzentrierte sich auf seine alten Stärken und zeigte im fünften Satz seine beste Leistung. Über 7:4 und 11:5 gewannen die NA-Damen den spielentscheidenden Satz mit 15:11 und damit auch die Partie. Letztendlich ein hart erarbeiteter, aber verdienter 3:2-Auswärtssieg. „Wir sind schlecht gestartet und hätten den zweiten Satz nicht verlieren dürfen. Dennoch sind wir aufgestanden und haben die Partie noch umbiegen können. Wir haben eine gute Moral bewiesen und sind für das morgige Spiel gegen Dresden gut gerüstet“, blickte von Soosten optimistisch auf den zweiten Einsatz am Wochenende voraus.

Rote Raben Vilsbiburg - NA.Hamburg –2:3 (25:19/23:25/20:25/25:23/11:15)

 

 

Hamburg - Smash Online-News

 Samstag, 24. Februar 2007

   

Hamburger Ligen: Entscheidendes Wochenende

Während in einigen Ligen des Hamburger Spielbetriebes die Meister schon feststehen, fällt die Entscheidung über in vielen Staffeln erst an diesem letzten Wochenende der Spielsaison. Die Smash weist auf die spannendsten Spiele hin, alle Spieltage ohne Zeitangabe beginnen um 14.30 Uhr.

Während bei den Frauen der Hamburger Meister mit dem Rissener SV als Sieger der Verbandsliga seit längerem schon feststeht, stehen in der Verbandsliga der Männer vier Teams mit jeweils 10 Minuspunkten an der Spitze. Für den VfL Geesthacht (Satzverhältnis +19) und den Eimsbüttler TV 2 (+18) ist die Saison abgeschlossen, sowohl der VC Norderstedt (+18) als auch der VfL Pinneberg (+14) können bei zwei Siegen noch an die Spitze vorstoßen. Der entscheidende Spieltag ist am Sonntag, dem 25.2., ab 14.30 Uhr in der Moorbekhalle, wenn der VCN den Mitkonkurrenten aus Pinneberg sowie den Eimsbüttler TV 3 empfängt.

In der Staffel 1 der Landesliga liegen die VG Elmshorn und HTBU punktgleich an der Spitze und kämpfen im Fernduell um Staffelmeisterschaft und direkten Aufstieg in Hamburgs höchste Liga. Elmshorn tritt am Sonntag in der Halle Moorflagen beim Niendorfer TSV an, die HTBU kann bereits am Samstag in Rissen (Voßhagen) vorlegen.

Jeweils Zweikämpfe gibt es in den drei Staffeln der Bezirksliga der Männer. In Staffel 1 muss der Altonaer TSV (26:4) am Samstag bei Germania Schnelsen gewinnen und auf einen Patzer von Tus Esingen (28:2) am Sonntag in Blankenese (Karstenstraße) hoffen. Gleiche Ausgangslage in Staffel 2, wo der TSC Wellingsbüttel (24:6) Samstag beim FC Hellbrook im Gropiusring gewinnen muss, um seinen Vorsprung vor der VG Elmshorn (22:8) zu behaupten. Diese muss sich allerdings am Sonntag beim TV Groß Flottbek (Walderseestraße) behaupten. Die VG HNF (22:6) hat in Staffel 3 nur noch eine Chance auf den Staffelsieg, wenn die VG Vierlande (26:4) beim SC Hamburg-Mitte am Sonntag im Hammer Weg verlieren und zuvor am Samstag beide eigenen Heimspiele am Kiesbarg gegen VG Elmshorn und FSV Harburg gewonnen werden.

Regelrechte Finalpartien gibt es in den Staffeln 3 und 4 der Frauen-Bezirksklasse. In Staffel 3 empfängt Tabellenführer VG HNF (26:2, +29 Sätze) am Samstag um 14 Uhr im Fischbeker Moor Verfolger VG WiWa (26:4, +29 Sätze) und muss zuvor auch gegen den Tabellenfünften SV Nettelnburg-Allermöhe punkten. In Staffel 4 kann Verfolger TSV 08 Eppendorf-Großborstel (24:4) im Brödermannsweg den Spitzenreiter SC Poppenbüttel (26:4) noch abfangen, muss sich allerdings auch noch gegen die VG WiWa durchsetzen.

Einen Dreikampf gibt es in der Staffel 3 der Bezirksklasse der Männer. Hier führt die BFSV Atlantik mit 24:4 Punkten vor VG WiWa (24:6) und dem Oststeinbeker SV (22:6). Der Spitzenreiter muss seine beiden Heimspiele gegen SV Altengamme und FSV Harburg (Samstag, von-Moltke-Bogen) gewinnen, da er sonst bei einem Sieg von WiWa beim OSV noch auf Platz 2 zurückfallen würde. Oststeinbek hat nur noch eine Chance auf den Staffelsieg, wenn Atlantik beide Spiele verliert und der OSV seine Heimspiele (Samstag, 15 Uhr, Meessen 32) nicht nur gegen WiWa, sondern auch gegen SV Nettelnburg-Allermöhe gewinnt.

Bei den Frauen in Staffel 3 der Kreisliga empfängt Spitzenreiter Oststeinbeker SV (22:2) am Samstag (Meessen 32) den Verfolger BFSV Atlantik (22:4) zum entscheidenden Spiel um die Staffelmeisterschaft und muss sich im Falle einer Niederlage anschließend wenigstens gegen den Tabellendritten Barsbüttler SV (18:8) durchsetzen, um auf das bessere Satzverhältnis zu hoffen. Grün-Weiß Eimsbüttel führt mit 24:2 Punkten (Satzverhältnis +28) die Staffel 4 an, kann vom Bramfelder SV (20:4, + 21) in dessen Heimspielen am Samstag aber noch abgefangen werden. Nach dem Spitzenspiel gegen GWE muss sich Bramfeld auch noch gegen die VG WiWa durchsetzen und kann bei deutlichem Ausgang beider Spiele auf das bessere Satzverhältnis hoffen. Während in Staffel 5 Tabellenführer Scala (18:2) am Samstag im Gymnasium Heidberg den SC Norderstedt und Union Ulzburg empfängt, muss sich Verfolger VC Norderstedt (16:4) gleichzeitig in der Halle Am Exerzierplatz gegen den Hummelsbüttler SV und Tura Harksheide durchsetzen und auf einen Patzer der Alstertaler hoffen.

Dicht gedrängt stehen der TSV Uetersen (26:4), VG Elmshorn (24:4) und Blau-Weiß Schenefeld (24:6) die Staffel 1 in der Kreisliga der Männer an. Während Blau-Weiß Schenefeld am Samstag beim Tabellenvierten VfL Pinneberg in der Jahnhalle siegen muss, empfängt die VG Elmshorn am Sonntag in der Köllner Chaussee den TSV Uetersen im letzten Saisonspiel zum wohl entscheidenden Finale. Zuvor muss die VGE sich allerdings gegen den Altonaer FC durchsetzen. Spannnend auch die Situation in Staffel 2: hier hat Tabellenführer Altonaer TSV (24:4) bereits alle Spiele absolviert und ein Satzverhältnis von 39:11 erreicht. Verfolger Bramfelder SV (20:4) kann bei zwei glatten 3:0-Erfolgen am Samstag in der Kielkoppelstraße gegen SV Großhansdorf und den Niendorfer TSV aber noch nach Punkten und Sätzen exakt gleichziehen.

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Freitag, 23. Februar 2007

   

Aachen empfängt Aufsteiger VCN

2. Bundesliga Nord Frauen: Alemannia Aachen – 1. VC Norderstedt

Nach den beiden letzten relativ klar gewonnen Spielen zu Hause gegen Münster (3:0) und in Essen (3:1) gehen die „Ladies in black“ am Sonntag um 15 Uhr mit viel Selbstbewusstsein in die Partie gegen den Aufsteiger aus Norderstedt. Von der Papierform müsste es eigentlich eine klare Angelegenheit für die Aachenerinnen werden, die momentan mit 22:8 den dritten Tabellenplatz hinter Potsdam (28:4 Punkte) und Emlichheim (26:6 Punkte) belegen. Norderstedt steht mit 10:22 Punkten auf Rang 8.

Diese eindeutige Tabellenkonstellation könnte dazu verleiten, das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen, zumal die gegnerischen Mannschaften stets mit einer gehörigen Portion Respekt nach Aachen reisen. Doch dem ist nicht so. Jedes Spiel wird von den Alemanninnen ernst genommen, so auch die kommende Partie. Schließlich musste die Mannschaft im Hinspiel ihre bis dahin beste Saisonleistung zeigen, um das Spiel in Norderstedt mit 3:0 (25:23, 25:18, 25:22) zu gewinnen.

Dass die „Nordlichter“ nicht zu unterschätzen sind, belegen zudem folgende Ergebnisse: am 23. September ließen sie zum ersten Mal zu Hause durch ein respektables 2:3 gegen Emlichheim aufhorchen. Am 28. Oktober schlugen sie die Parchimerinnen in deren Halle mit 3:1, am 19. November die Essenerinnen in deren Halle mit dem gleichen Resultat und am 2. Dezember die Braunschweigerinnen zu Hause mit 3:2. Am 13. Januar mussten sie sich zu Hause nur knapp dem Tabellensechsten Köpenicker SC geschlagen geben. Erst der Tiebreak brachte mit 20:22 die Entscheidung zu Gunsten der Berlinerinnen.

Allerdings scheinen die Spielerinnen von Trainer Thomas Broscheit in diesem Jahr noch nicht richtig in Schwung gekommen zu sein. In diesem Jahr verloren sie alle ihre 5 Spiele. Konnten sie zu Beginn der Hinrunde am 7. Oktober noch zu Hause mit einem 3:0 gegen Warendorf glänzen, verloren sie mit dem gleichem Ergebnis Anfang des Monats ihr Auswärtsspiel gegen den momentanen Tabellenletzten. Dies war auch das letzte Meisterschaftsspiel der „Nordlichter“. Zudem bekam Norderstedt am grünen Tisch die beiden Spiele Ende Januar zu Hause gegen Potsdam und Parchim mit jeweils 0:2 Punkten, 0:3 Sätzen und 0:75 Bällen aberkannt, weil sie eine nicht spielberechtigte Spielerin eingesetzt hatten. Ursprünglich hatten sich die Norderstedterinnen immerhin jeweils einen Satz erkämpft.

So datiert der letzte Sieg der Norderstedterinnen vom 16. Dezember, als sie mit 3:2 in Schwerte die Oberhand behielten. Das dies auch weiterhin so bleibt, hoffen die „Ladies in black“ und setzen dabei wieder auf die tolle Unterstützung des Publikums in der Bergischen Gasse. Aber Norderstedt wird sich nicht kampflos geschlagen geben, da für sie das „Abstiegsgespenst“ noch nicht gebannt ist. Nur 4 Punkte trennen sie vom letzten Tabellenplatz.

 

 

Deutschland - NA.Hamburg-News

 Freitag, 23. Februar 2007

   

Reisestrapazen für NA.Hamburg

„Wollen die Punkte mit nach Hause nehmen“ 

Hamburg, den 22.2.2007. Für die NA.Hamburg Volleyball-Damen ist das Auswärtsspiel zum Tabellensechsten Rote Raben Vilsbiburg immer wieder eine Tortour. Bereits am heutigen Vormittag (12 Uhr) hat der Fischbek-Tross den Reisebus bestiegen, um die zehnstündige Fahrt nach Bayern auf sich zu nehmen. Für die Fischbekerinnen Grund genug, um die Punkte aus dem Süden zu entführen. „Es ist ja nicht das erste Mal, dass wir nach Vilsbiburg reisen. Wir sind das schon gewohnt. Auf der Fahrt herrscht eine familiäre Stimmung und wir haben ausreichend Zeit, um uns auf den Gegner einzustimmen“, relativiert NA–Zuspielerin Nicole Fetting die Reisestrapazen. 

Die Fischbekerinnen haben in dieser Saison mit dem Ligakonkurrenten aus Bayern bisher positive Erfahrungen sammeln können. Anfang Dezember letzten Jahres feierten die NA–Damen beim überzeugenden 3:1-Erfolg gegen die Roten Raben ihren dritten Heimsieg in Folge. Auch für das Rückspiel ist Nicole Fetting optimistisch gestimmt: „Natürlich waren wir über das verlorene Schwerin–Spiel enttäuscht. Dennoch ist die Stimmung nach wie vor sehr gut. Wir haben hart trainiert und uns optimal auf Freitagabend vorbereitet. Wir müssen uns den Sieg erarbeiten und werden alles dafür tun, um die Punkte mit nach Hause zu nehmen.“

Trotz der späten Spielansetzung erwartet Benecke & Co. ein wahrer „Hexenkessel“ in der Vilsbiburger Vilstalhalle. 1.000 Zuschauer werden erwartet, um ihre Mannschaft lautstark anzufeuern. „Leicht ist es nie, bei den Roten Raben zu bestehen. Sie haben die Fans im Rücken und werden alles gegen uns geben. Wir müssen von Anfang an wach sein und besonders auf ihre Außenangreiferinnen Katja Wühler und Regina Burchardt achten. Dennoch haben wir gute Chancen und wollen den Anschluss an die Tabellenspitze verringern“,  blickt Fetting der Auswärtspartie zuversichtlich entgegen.

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Freitag, 23. Februar 2007

   

Cowboys: In Bad Dürrenberg Big Point machen

Seit geraumer Zeit fiebern die Fans beider Klubs diesem Vergleich entgegen:

Am Sonntag, 16 Uhr, empfängt der VC Bad Dürrenberg/Spergau die Ostbek Cowboys in der Jahrhunderthalle, zum Spitzenspiel der 2. Liga Nord. Allerdings haben sich die Vorzeichen der Partie vorige Woche unerwartet gedreht: Nach der 0:3-Niederlage der Dürrenberger in Essen ist der Oststeinbeker SV (3:0 in Frankfurt) auf den ersten Platz gerückt. Für die Gäste hat sich so eine unerwartet große Chance eröffnet: Bei einem weiteren Auswärtssieg würde der Vorsprung der Hamburger bereits vier Minuspunkte betragen.

Der Tabellenzweite, nicht weit von Leipzig beheimatet, hat ein ambioniertes Team beisammen, das im Vorjahr nur knapp in der Relegation zur 1. Bundesliga gescheitert war. Nun soll es in diesem Jahr klappen, die Mannschaft wurde gezielt mit zwei Erstligaakteuren des VV Leipzig verstärkt. Der Saisonstart glückte auch, man eilte zunächst von Sieg zu Sieg - bis zum denkwürdigen Hinspiel, das die Oststeinbeker 20:18 im fünften Satz für sich entschieden.

„Das war ein Herzschlagmatch, hochklassig, sehr emotional“, erinnert sich Cowboys-Macher Jan Schneider , „das Ende hatte was von Hollywood“. Beim Stand von 18:17 war OSV-Zuspieler Sebastian Neufeld mit Bänderverletzung umgeknickt, wurde minutenlang auf dem Feld behandelt. Da der zweite Zuspieler Timo Timpe bereits zuvor eingewechselt worden war, brachte Cowboys-Coach Joachim Müller Gil Ferrer Cutino, zwei Wochen nach dessen doppelten Bänderriss. Und der Kubaner machte den nächsten Punkt gegen einen Dreierblock, setzte im Verein mit Stefan Trienen auch den entscheidenden Blockpunkt. Ende, Aus, 3:2, Riesenjubel in Oststeinbek.

Nun aber ist die Ausgangslage anders, gehen die Ostbek Cowboys als Tabellenführer in das Match. Aus dem OSV-Lager dringt dieser Tage wenig, da ist vor allem wieder jene bemerkenswerte Ruhe zu spüren, die das Team um Kapitän Björn Domroese bereits seit Wochen ausstrahlt. Man reist zudem bereits am Samstag an, bereitet sich konzentriert auf das wichtige Spiel vor. „Die Jungs haben unter der Woche sehr zielgerichtet gearbeitet“, sagt Trainer Müller, „jeder weiß, worum es am Sonntag geht, alle freuen sich auf das Match“.

Im Gegensatz zum ersten Aufeinandertreffen kann Müller auf einen gesunden Gil Ferrer Cutino zurückgreifen, und auch der wieder genesene Mittelblocker Chris Ahlfeldt, damals auf Heimaturlaub in den USA, wird auflaufen. Der Kader steht somit komplett bereit, von Verletzungssorgen spricht keiner mehr. „Wir haben ein ganz anderes Selbstvertrauen als noch im Oktober“, sagt Müller, „nach dreizehn Siegen in Folge ist das ja auch klar. Womöglich gleicht das den fehlenden Heimvorteil aus.“

Für Jan Schneider , Abteilungsleiter des OSV, steht ohnehin fest: „Mein Tipp ist, dass sich nächste Saison beide Klubs in der 1. Liga wieder sehen. Das Spiel am Sonntag aber wird sicher über die Nerven entschieden werden. Unsere Jungs haben jetzt so oft gezeigt, dass sie unter Druck immer besser werden, dass ich da sehr guten Mutes bin. Wir wollen das packen, und wir werden das packen.“ Zumal rund 50 Fans ihr Team begleiten werden und für die gewohnte Unterstützung sorgen.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Freitag, 23. Februar 2007

   www.abendblatt.de 

Volleyball heute: NA in Vilsbiburg

HAMBURG - Die Volleyballfrauen der NA Hamburg (4., 24:10) reisten ohne Ersatz-Libera Janina Krohe (Abiturstress) zum Bundesligaspiel bei den Roten Raben Vilsbiburg (heute, 20 Uhr). Nur mit einem Sieg beim Tabellensechsten halten die Hamburgerinnen Anschluss an die Ligaspitze.

Gedanken macht sich Trainer Helmut von Soosten noch darum, ob Dominice Steffen oder Ioana Nemtanu die zweite Außenangriffsposition neben Kerstin Ahlke besetzen wird.

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Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Freitag, 23. Februar 2007

   www.abendblatt.de 

Felix Braun: "Der Druck liegt beim Gegner"

Mittelblocker Felix Braun über den Traum vom Aufstieg, das Fanzine "Klatsche" und seine Liebe zum FC St. Pauli.

Oststeinbek - Nicht nur auf dem Feld ist Mittelblocker Felix Braun (26) eine der auffälligsten Figuren des Zweitliga-Volleyballteams des Oststeinbeker SV. "Ich denke in dieser Woche jeden Tag an das Spiel am Sonntag beim VC Bad Dürrenberg/Spergau", sagt der frühere Junioren-Nationalspieler. Dabei bleibt der Zwei-Meter-Mann völlig locker vor dem vorentscheidenden Spiel um Meisterschaft und direkten Erstliga-Aufstieg: "Der Druck liegt beim Gegner, nicht bei uns", sagt er im Interview mit der Ahrensburger Zeitung.

AZ: Herr Braun, wie groß ist die Anspannung vor dem voraussichtlich die Meisterschaft und direkten Aufstieg entscheidenden Spiel beim VC Bad Dürrenberg/Spergau?
FELIX BRAUN: Eigentlich nicht so groß. Der Druck liegt doch eher bei den Dürrenbergern als bei uns nach den Ergebnissen des vorigen Wochenendes. Wenn wir verlieren, ist weiterhin alles offen. Verliert der VC, ist der Abstand für sie schon ziemlich groß. Außerdem machen mir Spiele vor großer Kulisse einfach viel Freude. Ich freue mich richtig auf das Spiel dort.

AZ: Auch wenn 1000 Leute gegen Sie schreien?
BRAUN: Das hört man während des Spiel gar nicht so genau. Mir ist völlig egal, ob die für oder gegen uns schreien und trommeln. Viel wichtiger ist die Atmosphäre, die treibt einen an. Außerdem reisen ja gut 100 unserer Fans mit Bus und eigenem Pkw an.

AZ: Die Fans und Macher des Fanzines "Klatsche" werden dann auch vor Ort sein?
BRAUN: Nicht alle, aber ein großer Teil wird wohl mitfahren. Die Mannschaft fährt ja schon am Sonnabend mit einem Kleinbus voraus, übernachtet dann in der Nähe der Halle. Am Sonntag auf der Rücktour mischen wir dann den Fan- und unseren Bus.

AZ: Sie zeigen Ihre Verbundenheit mit dem Volleyball-Projekt der "Ostbek Cowboys" ja nicht nur auf dem Feld. Sie sind einer der "Klatsche"-Macher. Wie kam es dazu?
BRAUN: Das ist ein Projekt von Fans des FC St. Pauli, die gleichzeitig auch von den Cowboys begeistert sind. Ursprünglich war da die Idee von Christian Schneider, der ein Zeitschriftenprojekt für seine Ausbildung machen wollte. Das kam so gut an, dass es weitergehen sollte. Bei der zweiten Ausgabe habe ich ich einen Text geschrieben. Und nun bin ich selbst voll dabei.

AZ: Wir haben gehört, die nächste Ausgabe präsentiert kochende News?
BRAUN: Ja, und zwar stand der OSV im Kochduell mit dem Frauen-Nationalteam: Oliver Kook und Björn Domroese sind gegen Christina Benecke und Margareta Kozuch von NA.Hamburg angetreten. Mehr wird aber nicht verraten. Das steht in der Ausgabe am 3. März.

AZ: Falls der Aufstieg klappt: Machen Sie weiter?
BRAUN: Ich würde mir gern den Traum verwirklichen, in einer Mannschaft zu stehen, die realistische Chancen auf den Klassenverbleib und einen Mittelplatz in der Ersten Bundesliga hat. Der Kern der Mannschaft ist ja sehr gut. Er müsste um einen außergewöhnlichen Zuspieler, einen sehr guten Mittelblocker und Annahmespieler ergänzt werden. Dann wären wir in der Ersten Liga konkurrenzfähig.

AZ: Das Umfeld des OSV wäre dafür gerüstet?
BRAUN: Ja, mit Jan Schneider und Rüdiger Barth haben wir zwei sehr gute Fachleute. Wenn die dann noch Hilfe bekommen, wie das angedacht ist, sollte das machbar sein.

AZ: Wie häufig kommen Sie eigentlich noch zu Regionalliga-Spielen des FC St. Pauli?
BRAUN: Viel zu selten. Aber ich fiebere immer mit. Es gäbe nichts besseres, als sich im Sommer über einen Doppel-Aufstieg freuen zu können.

AZ: Und wie beurteilen sie die Krise um St.-Pauli-Präsident Corny Littmann, der nach Auseinandersetzungen mit dem Aufsichtsrat womöglich sein Amt aufgibt?
BRAUN: Dann finden wir für Corny bei den Cowboys was zu tun. Das wäre doch auch nicht schlecht.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Freitag, 23. Februar 2007

   www.abendblatt.de 

NA-Trainer fordert Konzentration beim Aufschlag

Fischbeker Mannschaft spielt heute in Vilsbiburg, am Sonntag kommt der Tabellenerste Dresden.

Fischbek - Doppelstress in der Bundesliga für die Volleyball-Frauen der NA.Hamburg. Heute Abend um 19.30 Uhr müssen sie bei den Roten Raben Vilsbiburg antreten. Am Sonntag (15 Uhr) kommt mit Spitzenreiter Dresdner SC der nächste schwere Gegner in die Sporthalle Süderelbe am Neumoorstück.

"Wenn wir den Anschluss nach oben halten wollen, dann müssen wir in Vilsbiburg gewinnen", weiß Trainer Helmut von Soosten. Was ihn optimistisch stimmt für die beiden Begegnungen: "Auch wenn wir gegen Schwerin verloren haben, zeigte die Leistungskurve meiner Mannschaft nach oben." Und mit der Güte des Gegners werde auch die Leistung der Fischbekerinnen weiter ansteigen.

Klar ist aber: Die Konzentration muss sich deutlich erhöhen. Sollten die Fischbeker Volleyball-Damen wieder ein Festival von Fehlaufgaben veranstalten wie gegen Meister und Pokalsieger Schwerin, wird es auch gegen die Roten Raben aus Vilsbiburg schwer werden, zu gewinnen. Zu eng sind die sechs Bundesliga teams der Spitzengruppe in der Leistung beieinander, die voraussichtlich in die Meisterschaftsrunde kommen. Was die Vilsbiburgerinnen besonders gefährlich macht: Noch haben sie den sechsten Platz in der Tabelle nicht sicher, anders als die schon qualifizierten Fischbekerinnen der NA. Hamburg.

Und dann gab es noch unter der Woche einige Ablenkungen: Mannschaftsführerin Christina Benecke belegte bei der Wahl zur Hamburgs Sportlerin des Jahres 2006 den dritten Rang, war ebenso Blickfang bei der Hamburger Sportler-Gala in der Handelskammer wie ihre Mitspielerin Margareta Kozuch, die mit Schwester Katharina (WiWa Hamburg) gekommen war.

Die Volleyballerinnen aus Dresden hingegen waren dem Karneval erlegen. Coach Arnd Ludwig sah sich am Dienstag verkleideten und geschminkten Spielerinnen beim Training gegenüber. An ein wirklich ernsthaftes Arbeiten war da nicht zu denken.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Norderstedter Zeitung

 Freitag, 23. Februar 2007

   www.abendblatt.de 

VCN: Die einzige Zuspielerin fällt aus

Juliane Lüning steht dem Zweitliga-Team wegen eines doppelten Bandscheibenvorfalls vorerst nicht mehr zur Verfügung.

Norderstedt - Während ihrer dreiwöchigen Wettkampfpause wollten die Volleyballfrauen des 1. VC Norderstedt eigentlich Kräfte für den Abstiegskampf in der 2. Bundesliga sammeln. Doch stattdessen geht das Team von Trainer Thomas Broscheit arg geschwächt in die letzten Begegnungen.

"Unsere Zuspielerin Juliane Lüning fällt mit einem doppelten Bandscheibenvorfall auf unbestimmte Zeit aus", so Broscheit vor dem Auswärtsspiel am Sonntag beim Tabellendritten Alemannia Aachen. Sein Dilemma: Die vor dem Saisonstart eigentlich als Ersatz eingeplante Co-Trainerin Martina Schwarz steht inzwischen aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung. Den VCN-Frauen fehlt damit die zentrale Spielerin im Aufbau.

Juliane Lüning hat sich den Schaden an der Wirbelsäule schon im September 2006 zugezogen und kämpfte fortan immer wieder mit Rückenschmerzen. Nun brachte eine Computer-Tomografie das ganze Ausmaß der Verletzung an den Tag.

"Juliane wird jetzt erst einmal mit einem Physiotherapeuten arbeiten müssen", so Thomas Broscheit. Nun wird wohl seine Tochter Annalena Broscheit (18) den Job der Zuspielerin übernehmen. Das hatte sie in Vertretung von Lüning schon einmal gemacht, als diese wegen Abiturklausuren ausfiel.

Klar ist aber, dass der gelernten Angreiferin die nötige Routine für die Pritsch-Position fehlt. Schlimmer noch: Sie hinterlässt im Angriff eine große Lücke, die angesichts der dünnen Personaldecke wohl kaum geschlossen werden kann.

In Aachen wird der 1. VC Norderstedt mit nur sieben Spielerinnen antreten können, das Team stellt sich praktisch von selbst auf. Trainer Broscheit kann nur Libera Christina Flemming oder Janina Bettencourt auf die Auswechselbank setzen.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Elmshorner Nachrichten

 Freitag, 23. Februar 2007

   www.en-online.de 

Vom Kölner Karneval nach Rio

Mischa Urbatzka und sein Partner Jonas Reckermann trainieren fünf Wochen am Strand von Ipanema für das Fernziel Olympische Spiele 2008.

 

 

Hamburg - Smash Online-News

 Mittwoch, 21. Februar 2007

   

„Starkes Interesse am Jugendvolleyball“

Interview mit HVbV-Jugendreferent Andreas Wurche

Beim Verbandstag des Hamburger Volleyball-Verbandes im Mai 2006 wurde der vom Jugendverbandstag gewählte Andreas Wurche (44) als Jugendreferent bestätigt. Smash Online befragte ihn über die ersten Monate voller Aufräum- und Aufbauarbeiten.

Andreas Wurche ist 44 Jahre jung, ledig, von Beruf Verwaltungsbeamter bei Dataport, dem IT-Dienstleister für Hamburg und Schleswig-Holstein und in dem Unternehmen als Anwendungsentwickler tätig. Er spielt seit 1975 Volleyball, zur Zeit in einem Mixed-Team, trainiert zusätzlich zwei Frauenteams. Seit 1982 ist er mit einer kurzen Unterbrechung als Abteilungsleiter der Volleyballer von Grün-Weiß Eimsbüttel tätig.

Andreas, als ich im Mai wegen eines Interviews anfragte, sagtest du, du bräuchtest  erst einmal Zeit, um dir einen Überblick zu verschaffen und eine Art Bestandsaufnahme zu machen. Wie steht es denn zur Zeit um den Jugendvolleyball in Hamburg?
Andreas Wurche: Natürlich musste ich erst einmal einen Überblick gewinnen sowie eine Wertigkeit entwickeln, was mit erster Priorität angepackt werden sollte. Aus meiner Sicht gibt es in Hamburg sehr viele gute Aktionen, die viel zu wenig genutzt werden und so nicht die gewünschten Effekte erzielen.

Was waren deine ersten Maßnahmen?
Als erstes war mir wichtig, besser miteinander arbeiten zu können. Nur, weil der Verband und die Geschäftsstelle hier auch Signale ausgestrahlt haben, war ich zur Kandidatur bereit. Als ich dann in einem der ersten Treffen gleich die Frage von mehr Stellvertretern regeln wollte, fragten alle, ob ich denn schon wieder aufhören wolle. Darum ging es natürlich nicht. Mein Wunsch ist lediglich, den Jugendausschuss auf eine breitere Basis zu stellen.

Was heißt das konkret?
Zur Zeit sind im Jugendausschuss fünf Mitglieder. Ich wünsche mir, dass es doppelt so viele werden, nicht nur, um Arbeit auf mehr Schultern verteilen zu können, sondern vor allem, damit Informationsfluss und Interesse wieder mehr über ganz Hamburg verteilt wird. Bei allen Schwierigkeiten von ehrenamtlichen Trainern und Helfern: möglichst viele Vereine sollten Vertreter im Jugendausschuss haben! Dann wird das, was getan wird, auch noch mehr Verbreitung und Bedeutung im Hamburger Volleyball haben. Ich beabsichtige, einzelne Personen zunächst für Projekte zu begeistern, es liegt bei jedem, ob dann daraus eine dauerhafte Zusammenarbeit erwächst.

Was ist denn die Hauptaufgabe des Verbandes in der Jugendarbeit und was kann dabei der Jugendreferent bewirken?
Der Verband kann den Vereinen die Jugendarbeit nicht abnehmen, aber er kann Impulse setzen, Hinweise geben und so die Rahmenbedingungen für die Vereine verbessern. Zudem wissen wir ja, dass sich die Situation im Bildungswesen, das ja mit dem Sport eng verbunden ist, massiv ändern wird. Hier müssen wir am Ball bleiben! Die Schulen erscheinen mir heute viel offener für Kooperationen als früher. Jetzt gilt es, neue Kontakte zu schaffen und die Angebote der Vereine fit für die Zukunft zu machen.

Also die Verbindung zu bzw. den Umgang mit Schulen. Wie bist du da herangegangen?
In der Tat lebte die Jugendarbeit der Vereine zum Großteil davon, dass die Schulturnhallen ab einer bestimmten Zeit für die Vereine freigegeben wurden und dass  Lehrer in Neigungsgruppen das Interesse für Volleyball geweckt  haben. Das funktioniert heute so nicht mehr - ich nenne nur die Stichworte Ganztagsschule und Lehrerarbeitszeitmodell. In Gesprächen mit Vertretern der Schulbehörde und des Sportamtes suchen wir gemeinsam nach neuen Wegen.

Gibt es schon Erkenntnisse, von denen du berichten kannst?
Zunächst freut es mich, dass in Gesprächen mit den Fachvertretern Volleyball der Schulbehörde, Marianne Lorbeer und Andreas Gloy, das starke Interesse deutlich wurde, Volleyball weiterhin im Schulsport einzubinden. Allerdings wird bisher oft zu wenig von Seiten der Vereine angemessen auf die Schulen zugegangen. Man muss wissen, wie die Schule tickt. Auf dem Jugendverbandstag werden wir Vorschläge machen, wie Schulen und Vereine gleichermaßen von Kooperationen profitieren können.

Und im Sportamt?
Herr Baumann, der im Sportamt für Sportentwicklung/ Leistungs-, Schul- und Breitensport zuständig ist, sieht durchaus noch eine Menge Potential, Volleyball an den Schulen wieder zu beleben. Es gilt wieder mehr Lehrerfortbildungen anzubieten, Ballsport bereits in der Grundschule zu fördern, niederschwellige Angebote zu machen und diese mit großen Events in Hamburg zu verbinden sowie die Nachhaltigkeit bestehender Angebote zu stärken. Es ist interessant, was Schulen so alles machen und öffentlich kaum bekannt ist. So gibt es beispielsweise in Altona und Eimsbüttel Bezirksmeisterschaften von Schul-Volleyballmannschaften. So etwas sind doch Ansatzpunkte, um gemeinsam etwas voran zu treiben.

Welche Ideen ziehst du daraus?
Ich will hier nur zwei Beispiele nennen. Zum einen wäre es doch toll, die genannten Bezirksmeisterschaften auf alle Bezirke zu erweitern, um anschließend einen Hamburger Schulmeister ermitteln zu können. Und natürlich „Jugend trainiert für Olympia“. Das ist ein etablierter Wettbewerb und damit einfacher zu intensivieren. Ich stelle mir vor, dass jeder Verein einer Schule hilft, eine Schulmannschaft aufzubauen und zu betreuen, damit sie möglichst erfolgreich am Wettbewerb teilnimmt.

Aber wer soll das von Vereinsseite aus machen, da diese Veranstaltungsformen tagsüber stattfinden?
Wir müssen erkennen, dass der Übungsleiter eines Vereins, so wie wir ihn heute kennen, zu den Trainingszeiten an den Schulen nicht zur Verfügung stehen wird und müssen auch da neue Wege finden. Möglichkeiten gibt es z.B. bei Lehramts-Studenten, bei Schülern aus höheren Klassen und manchmal vielleicht auch durch fest angestellte Kräfte. Deren Finanzierbarkeit könnte über mehrere Vereine und Schulen abgedeckt werden.

Bekommt man denn durch solche Veranstaltungen Jugendliche in die Vereine?
Wir müssen da aus Versäumnissen auch lernen. Die durchaus tolle Veranstaltungsreihe YoungBeach hat sich anfangs im wesentlichen an Nichtvereinsspieler gerichtet und wollte eigentlich primär auf Trainingseinheiten setzen, aus denen dann erst Turniere entstehen sollten. Mittlerweile hat sich daraus überwiegend ein Turnierangebot für Jugendliche entwickelt, die schon in den Vereinen sind. Das ist zwar auch schön, hilft aber nicht wesentlich, um neue Mitglieder zu gewinnen. Den Weg in die Schulen zu gehen, dort zu arbeiten und Volleyball zu verbreiten, ist etwas beschwerlicher als einfach ein Turnier auszurichten, aber den Weg müssen wir gehen. Und gehen ihn ja auch z.B. mit der vom CVJM entwickelten Turnierserie You2, die mittlerweile vom HVbV betreut wird und aktuell deutlich mehr beteiligte Vereine und Schulen aufweist.

Ich höre oft, dass der HVbV zu wenig konkret für die Vereine macht. Sag mir mal was dazu.
Ich weiß, dass Geschäftsführer Ulrich Kahl zum Beispiel immer ein offenes Ohr für Probleme eines Vereins hat und gerne schaut, wie da zu helfen ist. Um nur ein konkretes Beispiel zu nennen: seit zwei Jahren bietet der HVbV an, über seinen FJS’ler Schul-AGs betreuen zu lassen. Das wurde anfangs schlicht und einfach nicht zur Kenntnis genommen. Mittlerweile ist Oliver Utermöhl  im Einsatz und trainiert aktuell vier AGs für drei verschiedene Vereine, aber das darf auch gerne noch mehr werden.

Siehst du den Schwarzen Peter also eher bei den Vereinen?
In einigen Vereinen wird ganz hervorragende Jugendarbeit geleistet. Insgesamt bestehen aber zu viele weiße Flecke auf der Landkarte, wo so gut wie nichts geschieht. Hier müssen wir uns gemeinsam bewegen, um voran zu kommen! Und es gibt in Hamburg ja auch in nächster Zukunft mehrere Events, an denen Vereine und Verband gemeinsam arbeiten und neue Mitglieder gewinnen können.

Was meinst du da?
Zum Beispiel die Hochschulweltmeisterschaften im Beach-Volleyball, die 2008 in Hamburg stattfinden und für die sich das Hochschul-Team um Jörg Förster enorm viel hat einfallen lassen. Da kann und muss eine Menge passieren. Es stand auch mal die Möglichkeit im Raum, in Hamburg ein Olympia-Qualifikationsturnier auszutragen. Solche Events müssen wir natürlich gemeinsam nutzen. Und ich finde, wir müssen neben einer natürlichen Konkurrenz zwischen den Vereinen vermehrt dazu kommen, dass Vereine auch zusammen arbeiten.

Wie sieht es mit den bestehenden Angeboten für Jugendliche im HVbV aus? Gibt es da Pläne für Veränderungen?
Der DVV hat die Jugendspielklassen neu strukturiert. Es gibt jetzt fast überall in Deutschland die Spielklassen U21, U18, U16, U14 und U13. Dies wollen wir auf dem Jugendverbandstag für Hamburg anpassen. Wir haben uns auch viele Gedanken gemacht über die Jugendmeisterschaften und ob man diese vielleicht an die Spielklassen anbinden sollte. Die jetzt bestehenden Strukturen gibt es jedoch noch nicht lange. Wir wollen die letzten Veränderungen zunächst wirken lassen, bevor wir über weitere Verbesserungen entscheiden.

Ein regelmäßig wiederkehrendes Thema in der Öffentlichkeit ist das Ehrenamt und dessen Honorierung. Wie kann man z.B. neue Jugendtrainer gewinnen?
Es gibt da viele Ideen. Der frühzeitige Einsatz als Co-TrainerInnen ist so ein Ansatz und  die U18-Talente Aktion des Abendblatts ist ein Super-Event! Dies geht aber auch über den Bereich des HVbV hinaus. Projekte wie z.B. vom Verein „Jugend ohne Grenzen“ wollen wir auf jeden Fall verstärkt einbeziehen. Der Verein macht sehr gute, vielfältige Aktionen für Jugendtrainer.

Wäre es für den HSB als größten Hamburger Interessenverband, wie er sich selbst gern nennt, nicht eine interessante Maßnahme, eine Ehrenamts-Card für Trainer und Helfer einzurichten, durch die diese Vergünstigungen erlangen, die ihr Verein ihnen nicht bieten kann?
Eine Ehrenamts-Card  ist auch eine schöne Idee, sicher nichts, was der HVbV leisten kann. Noch wichtiger aber finde ich, dass die städtischen Einsparungen im Bereich Sport gestoppt werden. Der Nutzen gerade der Jugendarbeit wird viel zu niedrig bewertet. Die Arbeit, die in der Stadtverwaltung eingespart und den Ehrenamtlichen aufgelastet wird, lähmt den Sport ungemein. Es fehlt uns an Ansprechpartner in den Schulen und in der Verwaltung. Es fällt schwer, neue Ehrenamtliche zu gewinnen, wenn diese sich als Lückenbüßer ausgenutzt sehen und jegliche Form der Kreativität von vornherein auf der Strecke bleibt. Eine Stadt mit den Ansprüchen Hamburgs muss allen Formen des Sports eine entsprechende Infrastruktur zur Verfügung stellen.

Stichwort Jugendleistungsförderung: vor kurzem hat die weibliche Landesauswahl beim B2-Bundespokal den 6. Platz belegt, für ein Bundesland ohne Bundesstützpunkt ein herausragendes Ergebnis. Entwickelt sich da was nach vorn oder haben wir einen zufällig besonders guten Jahrgang?
Selbst, wenn es „nur“ ein guter Jahrgang wäre, liegt dem ja auch Sichtungsarbeit zugrunde und damit einiges an Arbeitsleistung unserer Verbandstrainer. Glückwunsch auch an dieser Stelle, ebenso zum 9. Platz der männlichen Auswahl! Sicher macht sich bemerkbar, dass seit einigen Jahren die gleichen Personen arbeiten und etwas aufbauen. Erstmals haben die Auswahlteams durch den Ausbau des Olympiastützpunktes in dessen neuer Sporthalle eine eigene Halle, in der nur sie trainieren. Auch das ist ein wesentlicher Schritt nach vorn und wir sehen da noch weiteres Entwicklungspotential. Aber wir beobachten auch die Entwicklungen bei den Vereinen in den oberen Ligen. Wenn sich z.B. ein Weltkonzern wie die Norddeutsche Affinerie als Sponsor zur Jugendleistungsförderung in Hamburg bekennt, kann man hoffen, dass sich einige langjährige Probleme in der Region auch lösen lassen.

Zum Abschluss: Kannst du deine Erkenntnisse nach fast einem Jahr als Jugendreferent irgendwie zusammenfassen? Und was ist dein größter Wunsch?
Ich bin davon überzeugt, dass wir sehr viel erreichen  können, wenn es uns gelingt die wichtigen Informationen  an die richtigen Leute zu bringen. Ich wünsche mir, dass viel mehr Berührungspunkte zwischen Jugend- und Erwachsenenvolleyball geschaffen werden und dass wir den Grundstein für viele neue Jugendabteilungen legen können.

Interview: Peter Neese

Der Jugendverbandstag des HVbV findet statt am 

Mittwoch, dem 11. April, um 18.00 Uhr 
im Haus des Sports (Olympiasaal)

Anträge zum Jugendverbandstag müssen bis spätestens 14. März, 12.00 Uhr, bzw. Posteingang in der Geschäftsstelle schriftlich eingegangen sein.

 

Schreibe deine Meinung zu diesem Interview!

 

 

Norddeutschland - Smash Online-News

 Mittwoch, 21. Februar 2007

   

NA.Hamburg II: Es wird noch mal spannend!

1:3-Niederlage in Stralsund

Auch nach zwei Nächten Schlaf weiß Stefan Schubot , Trainer der 2. Mannschaft von NA.Hamburg, immer noch nicht, warum sein Team beim Auswärtsspiel in Stralsund die schlechteste Saisonleistung abgeliefert haben. Mit 1:3 (11:25, 25:12, 18:25, 16:25) kam der Tabellenführer drei Sätze lang gehörig unter die Räder.

Übermotiviert? Druck zu groß? Nicht gut genug eingestellt? Auf jeden Fall hat Stralsund ein gutes Spiel abgeliefert und ist ihrerseits mit dem Druck gut umgegangen. Es handelte sich schließlich um ein so genanntes Vier-Punkte-Spiel: Mit einem Sieg von NA.Hamburg hätte der Spitzenreiter mit einem Vorsprung von vier Punkten in die letzten vier Spiele gehen können und wäre wohl durch gewesen.

„Drei Sätze lang lag die Qualität von Aufschlag und Annahme bei uns weit hinter dem, was die Mannschaft eigentlich leisten kann. Darunter litt zwangsläufig auch die Leistung im Angriff. Lediglich im zweiten Satz konnten wir das umsetzen, was wir uns in der Woche im Training für das Spiel erarbeitet hatten. Doch mit dem Start in den dritten Satz war das alles wieder wie weggeblasen.“ schildert Schubot immer noch etwas fassungslos.

Zwar verwandelten die Stralsunder Zuschauer die Halle in einen Hexenkessel, blieben bei aller Anfeuerung für ihr Team aber immer fair. Zwar wirkten die Schiedsrichter oftmals in einer Weise, die an Einschüchterungsversuchen grenzte, doch all das hat man ja schon hier und da mal erlebt. „Diese Randerscheinungen sind unwesentlich, damit müssen die Spielerinnen natürlich fertig werden. In der 2. Liga sind manchmal mehrere Hundert Zuschauer, da muss man sich auch behaupten können.“

Nun ist es wieder spannend an der Spitze der Regionalliga Nord. NA.Hamburg II führt punktgleich mit dem VC Stralsund die Tabelle an und darf sich in den verbleibenden vier Spielen drei Satzverluste erlauben. Auch haben die Hamburgerinnen das etwas schwerere Restprogramm, so dass die Entscheidung wohl erst am letzten Spieltag fallen wird, wenn Stralsund den VC Adler Kiel empfängt und Hamburg den wieder erstarkten SVF Neustadt-Glewe. Und mit nur zwei Punkten Rückstand lauert die VG Elmshorn auf Platz drei auf Ausrutscher der beiden Tabellenführer.

„Nun heißt es: Augen auf und weiter arbeiten! Wir dürfen die Leistung nicht überbewerten oder dramatisieren, aber wir können auch nicht einfach darüber hinweg gehen, sondern sollten sie dankend als kleinen Weckruf annehmen.“ fordert Schubot. „Dass in der Mannschaft technisch und taktisch alles drin steckt, hat sie in der bisherigen Saison immer wieder und auch gerade in kritischen Situationen mehr als deutlich unter Beweis gestellt. Also stellen wir das wieder in den Vordergrund, spinnen den Faden da weiter und zeigen ab dem nächsten Heimspiel gegen VC Adler Kiel, dass wir deutlich mehr können, als in Stralsund gezeigt. Ich glaube an die Mannschaft!“

Die letzten Spiele von NA.Hamburg II:

03.03.2007

NA Hamburg II

-

VC Adler Kiel

15.00 h

Sporthalle Wandsbek

10.03.2007

NA Hamburg II

-

Eimsbüttler TV

15.30 h

Sporthalle Wandsbek

18.03.2007

FT Adler Kiel

-

NA Hamburg II

12.00 h

Sporthalle Gellerststraße

31.03.2007

NA Hamburg II

-

SVF Neustadt-Glewe

16.00 h

Sporthalle Wandsbek

 

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 21. Februar 2007

   

Okka Rau ist „Sportlerin des Jahres“ in Hamburg

Der Titel „Sportlerin des Jahres der Stadt Hamburg“ bleibt fest in Volleyball-Händen: Nachdem bei der Premiere im vergangenen Jahr Hallen-Nationalspielerin Margareta Kozuch (NA.Hamburg) den Titel gewann, war es dieses Mal Beach-Nationalspielerin Okka Rau (Hamburger SV). Sie wurde neben Hockey-Weltmeister Moritz Fürste (Sportler des Jahres), den HSV-Handballern (Mannschaft des Jahres) und Segel-Legende Hans-Otto Schümann (Lebenswerk) von den über 1.000 anwesenden Gästen gefeiert.

In seiner Laudatio hatte Schauspieler Peter Lohmeyer ("Das Wunder von Bern") die Lacher auf seiner Seite, als er Okka Rau als das "Wunder von Bernd", in Anspielung auf Trainer Bernd Schlesinger , bezeichnete.  

 

 

Hamburg - Hamburger Abendblatt

 Mittwoch, 21. Februar 2007

   www.abendblatt.de 

Wer bezahlt den Hamburger Sport?

Sportbund fordert Grundabsicherung durch die Stadt. Strittig ist die Höhe.

Hamburg - Selten waren sich Senat und Hamburger Sportbund (HSB) in den vergangenen Jahren derartig einig. "Der Breitensport braucht für die Finanzierung seiner Aufgaben eine feste Basis", sagte Bürgermeister Ole von Beust auf der Hamburger Sportgala. Über die Höhe des Fundaments aber herrschen unterschiedliche Vorstellungen. Die Differenz beträgt rund 1,1 Millionen Euro. Bisher profitiert der Sport von den schwankenden Erträgnissen des Nordwest Lotto und Toto Hamburg.

Von den Überschüssen, 2006 45,5 Millionen Euro, fließen jährlich vertraglich vereinbarte 15 Prozent in den HSB-Etat. Damit konnte der Sportbund in der Vergangenheit gut leben. Jetzt drohen Gewinneinbrüche beim Glücksspiel den HSB in eine existenzielle Krise zu stürzen (siehe Grafiken).

Im vergangenen Jahr kassierte der Sport 6 830 676,38 Euro aus Lotto-Toto-Mitteln - 1,873 Millionen weniger als 2002. Davon erhielt der Hamburger Fußball-Verband (HFV) aufgrund interner Verteilungsformeln 1 293 850,93 Euro. Von den verbliebenen 5 536 825,45 Euro, das sind 85 Prozent des frei verfügbaren HSB-Haushalts, musste der Sportbund 600 000 Euro als Konsolidierungsbeitrag an die Stadt abführen. Das sieht eine Rahmenvereinbarung zwischen HSB und Senat aus dem November 2005 vor. Die war nötig, weil sich beide Seiten nicht über Hallennutzungsgebühren hatten einigen können.

Diese Zwangsgelder steigen in den nächsten Jahren auf mehr als eine Million Euro an. Sollte sich zudem die düstere Prognose von Nordwest-Lotto-Geschäftsführer Siegfried Spies bewahrheiten, muss der HSB 2008 mit Einnahmeausfällen von weiteren 1,68 Millionen Euro rechnen. Spies sieht die vergangenen Gewinnmargen gefährdet, weil das Werben für Lotto und Toto eingeschränkt und das Spielen im Internet untersagt wurde. HFV-Präsident Friedel Gütt versuchte inzwischen in einem Brief an die Fußballvereine die Lage zu entspannen. Tenor seines Schreibens: So schlimm wird es nicht kommen.

"Wir müssen trotzdem weg von diesem Vabanquespiel, ob genug Leute in Hamburg Lottoscheine ausfüllen", sagt HSB-Präsident Günter Ploß. Er fordert eine unabhängige Grundabsicherung. Schatzmeister Peter Gründel hält 7,3 Millionen Euro für realistisch, die Lotto-Toto-Summe aus 2004: "Auf den Zahlen dieses Jahres für Kosten und Personal basieren die finanziellen Angebote der Stadt an die Fußballvereine zur Übernahme von Sportplätzen."

Die Stadt, ist aus Senatskreisen zu hören, wäre bereit, jährlich 6,2 Millionen Euro für HSB/HFV festzuschreiben, die prognostizierte Summe für 2007. "Der Sport in dieser Stadt liegt mir am Herzen. Wir befinden uns in Verhandlungen, die weit fortgeschritten sind", sagte der neue Finanzsenator Michael Freytag dem Abendblatt.

Die Diskussionen, klagen SPD und Grüne, hätten längst beendet sein können. Am 23. Februar 2005 hatte die CDU-Mehrheitsfraktion in der Bürgerschaft den Senat aufgefordert, den Entwurf eines Sportfördergesetzes vorzulegen. In ihm sollte auch die finanzielle Grundabsicherung des HSB seitens der Stadt geregelt werden. Geschehen ist bislang nichts.

Rainer Grünberg

 

 

Hamburg - Pinneberger Zeitung

 Mittwoch, 21. Februar 2007

   www.abendblatt.de 

Thema Aufstieg für VfL-Männer nach 0:3 erledigt

PINNEBERG - Die Volleyball-Männer des VfL Pinneberg müssen wohl mindestens noch eine Saison auf den Aufstieg in die Regionalliga Nord warten. Am zurückliegenden Verbandsliga-Spieltag unterlag der Aufsteiger nach einem 3:2-Erfolg über den TuS Berne dem bis dato noch abstiegsbedrohten SV Altengamme 0:3 und müsste nun am letzten Spieltag (Sonntag, 14.30 Uhr, Moorbekhalle) gegen Gastgeber 1. VC Norderstedt II und die dritte Mannschaft des Eimsbütteler TV jeweils 3:0 gewinnen - ein schier aussichtsloses Unterfangen.

"Das ist uns in den vergangenen beiden Jahren nie gelungen, und da standen uns andere Teams gegenüber als in Norderstedt", erinnert sich Mannschaftskapitän Daniel Pötz, der mit seinen Kameraden aber zumindest zwei weitere Siege anpeilt, um eine "tolle Saison" abzurunden.

fwi

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Dienstag, 20. Februar 2007

   

Ostbek Cowboys neuer Tabellenführer

Souveränes 3:0 beim Internat Frankfurt

Die Nachricht erreichte die Volleyballer des Oststeinbeker SV in rasender Fahrt: Im ICE sitzend, nach erfolgreicher Pflichtübung in Frankfurt, verfolgten die Spieler per Handyschaltung die letzten Punkte der Partie Essen gegen Bad Dürrenberg. Das 3:0 der Essener machte die Ostbek Cowboys zum neuen Tabellenführer - die Rückfahrt nach Hamburg verging für sie von da an wie im Flug.

„Ein solides Spiel“, wie es OSV-Trainer Joachim Müller formulierte, reichte den Cowboys, um beim Internat mit 3:0 (25:23, 25:20, 25:20) die Punkte einzufahren. Nur im ersten Satz kamen die A-Jugendlichen gefährlich in Fahrt, nötigten die Gäste zu einer konzentrierten Leistung.

Doch nach dem 25:23 beherrschten die Oststeinbeker den Gegner souverän, konnten stets zulegen, sobald es brenzlig zu werden schien. Coach Müller lobte einmal mehr „die immer wieder geschlossene Mannschaftsleistung, da hilft der eine dem anderen“. Einzig Außenangreifer Fridolin Lippens gab er ein Sonderlob: „Er hat in der Annahme gehörig unter Druck gestanden und die Aufgabe erstklassig gelöst. Dadurch war unser Spielaufbau jederzeit stabil.“

Ohne den zweiten Zuspieler Timo Timpe (beruflich verhindert), setzte Müller in der Mitte auf Stefan Trienen und Felix Braun, über außen auf Björn Domroese und Lippens, diagonal auf Gil Ferrer Cutino und im Zuspiel auf Sebastian Neufeld. Zum Wechseln sah er wenig Anlaß: „Die Jungs haben das vernünftig durchgezogen. Ich wollte den Rhythmus nicht verändern.“ Dabei wird mit zunehmender Saisondauer immer klarer, dass Müller sein Team je nach Gegner sehr unterschiedlich ausrichten kann. Die Aggressivität eines Oliver Schmäschke oder die Schlagkraft eines Patrick Stellmann waren diesmal nicht gefragt, könnten es aber bald wieder sein: „Gegen das Internat ging es eben weniger um Risikobereitschaft oder Abschlaghöhe, sondern mehr um Konstanz“, sagte Müller.

Wie die Spieler, so reagierte auch der Trainer mit Freude auf die unerwartete Nachricht aus Essen. Wenn auch auf seine Weise: sehr besonnen. „Das macht es für uns kommende Woche in Bad Dürrenberg leichter“, sagte er immerhin. Allerdings seien es noch sieben Spiele in dieser Zweitliga-Saison, es sei nichts entschieden, „aber es ist keine Frage, dass wir auf dem richtigen Weg sind“.

Dreizehn Siege in Folge sind es nun, gelingt am nächsten Spieltag ein weiterer, steht der OSV zumindest mit einem halben Bein wieder in der 1. Bundesliga. Kommenden Sonntag geht es in der Jahrhunderthalle zu Spergau um zwei vielleicht entscheidende Punkte: Die Ostbek Cowboys als Tabellenerster (30:4 Punkte, 48:20 Sätze) können dabei gegen die Bad Dürrenberger (30:6, 48:15) einen Big Point landen.

Für OSV-Abteilungsleiter Jan Schneider wird dieses Match „ein weiterer Höhepunkt in der Abteilungsgeschichte“ sein. Das sei Nervenkitzel pur: „Das ist doch einer der Gründe, warum wir den ganzen Aufwand betreiben: Da treffen zwei geile Volleyball-Mannschaften aufeinander, die vor vielen Fans alles geben und sich ordentlich die Bälle um die Ohren hauen. Wir freuen uns unwahrscheinlich auf die Partie.“ Als Spitzenreiter sagt sich das noch mal so leicht.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Dienstag, 20. Februar 2007

   www.abendblatt.de 

Wie die Cowboys den Wiederaufstieg planen

HAMBURG - Mit dem 3:0 (25:23, 25:20, 25:20) beim Volleyball-Internat Frankfurt, dem 13. Sieg in Folge, hat der Oststeinbeker SV (30:4 Punkte) wieder die Tabellenführung in der 2. Bundesliga übernommen. Auch weil der Konkurrent um den Titel und direkten Aufstieg in die Bundesliga, der VC Bad Dürrenberg/Spergau (30:6), bei Human Essen mit 0:3 patzte.

"Jetzt liegt der Druck auf den Dürrenbergern", sagte Kapitän Björn Domrose. Nächsten Sonntag kommt es in Sachsen-Anhalt zum Duell um die Meisterschaft. Die Niederlage des Kontrahenten hatten die Ostbek Cowboys auf der Rückfahrt nach Hamburg im ICE live auf einem Handy miterlebt.

"Ich habe die Mannschaft selten so entschlossen erlebt", sagte Manager Rüdiger Barth . Der Wille zur Rückkehr in die Erstklassigkeit sei ausgeprägt, "auch wenn einige wissen, dass sie den Weg in die Erste Bundesliga nicht mitmachen werden". Diejenigen wollen sich dann im Umfeld engagieren.

Die Verbundenheit ist groß wie die Einsicht, dass ein Wiederaufstieg nicht als "Abenteuer" gesehen werden kann. "Der Zwang zur Professionalisierung ist diesmal da", weiß Barth, der einen Etat von 300 000 Euro für machbar hält. Neben etlichen Profis im Team, erste Kontakte gibt es, soll es auch einen bezahlten Geschäftsführer geben.

masch

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Dienstag, 20. Februar 2007

   www.westline.de 

USC spielt nach dem Halbfinale

Der USC Münster bestreitet sein letztes Spiel in der Volleyball-Bundesliga-Normalrunde gegen NA Hamburg am 10. März (Samstag) um 19.30 Uhr ...

 

 

Norddeutschland - Pinneberger Zeitung

 Dienstag, 20. Februar 2007

   www.abendblatt.de 

VGE: Fünfsatz-Krimis mit Happy-End

Während die Männer der VG Elmshorn dem Tabellenführer die dritte Saisonniederlage beibrachten, machten es ihre Vereinskameradinnen unnötig spannend.

Elmshorn - Volleyball-Fans, die sich zum jüngsten Regionalliga-Doppelspieltag der VG Elmshorn in der KGSE-Halle eingefunden hatten, dürften diese Entscheidung nicht bereut haben. In den Vergleichen der VGE-Frauen und -Männer mit Teams der FT Adler Kiel bekamen sie insgesamt knapp vier Stunden Dramatik auf dem Parkett und zwei 3:2-Siege der Heimmannschaften zu sehen.

Zunächst allerdings machten es die VGE-Frauen spannender als nötig, brauchte die Mannschaft von Marc Hassel doch eine Stunde und 45 Minuten, um gegen den Tabellensiebten mit 25:13, 20:25, 25:23, 22:25 und 15:7 die Oberhand zu behalten. "So richtig rund lief es nicht", musste denn auch Mannschaftsführerin Katja Saß einräumen. "Wahrscheinlich hatten wir den ersten Satz zu deutlich gewonnen und waren anschließend nicht mehr konzentriert genug."

Das rächte sich: Die Kielerinnen gewann den zweiten Satz aus einer frühen Führung heraus, anschließend wiederholte sich das Spiel, und so musste der Tiebreak entscheiden, in dem sich die Elmshornerinnen dann allerdings wieder von ihrer besseren Seite zeigten. "Wir konnten uns mit druckvollen Angriffen und guten Blockaktionen gleich zu Beginn etwas absetzen", freute sich Katja Saß über das Happy-End für ihre Mannschaft.

Den dritten Tabellenplatz hinter den Topteams NA Hamburg II und 1. VC Stralsund zu behaupten gilt es für die Elmshornerinnen in gut zwei Wochen (3. März) beim SV Fortschritt Neustadt-Glewe. "Dann müssen wir aber eine ,Schippe' zulegen", nimmt Katja Saß sich und ihre Kameradinnen in die Pflicht.

Für die VGE-Männer dürften in der Form, in der sie sich gegen den Spitzenreiter präsentieren, schon bald sämtliche Abstiegssorgen passé sein. In der Anfangsphase des ersten Satzes hatten sie zwar erhebliche Probleme mit den explosiven Sprungaufschlägen der Gäste, gewannen diesen Durchgang aber noch 26:24. 30:32 hieß es aus VGE-Sicht nach dem ebenso umkämpften wie hochklassigen zweiten Satz, 25:21 nach dem dritten und 20:25 nach dem vierten. Vielleicht wäre den Elmshornern sogar der Tiebreak erspart geblieben, hätte nicht Matthias Proske (VGE II/Landesliga) bei seinem Saisondebüt als Libero des Regionalliga-Teams im vierten Satz mit Adduktorenbeschwerden das Feld räumen müssen. "Dadurch sind wir aus dem Rhythmus geraten", so VGE-Spielertrainer Ekkehard Goller.

Auch ohne "Willy", wie Proske allenthalben gerufen wird, schafften es die Elmshorner jedoch, sich im Tiebreak durchzusetzen. Das Heimteam verspielte zunächst zwar eine Führung, verwandelte aber nach einer Spielzeit von zwei Stunden und zehn Minuten den Matchball zum 15:13. Das war offensichtlich zuviel für den Zuspieler der Kieler, der nach Ende der Partie das Schiedsgericht beleidigte, dafür die Rote Karte sah und somit für zwei Begegnungen gesperrt werden dürfte.

Für die weiterhin fünftplazierten Elmshorner gilt es nach der überzeugenden Leistung gegen den Spitzenreiter, am 3. März beim Hamburg-Rivalen VG WiWa (Tabellensiebter) nachzulegen und damit vielleicht schon vorzeitig letzte Zweifel am Klassenerhalt auszuräumen.

Frank Will

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Dienstag, 20. Februar 2007

   www.abendblatt.de 

Festival der Weltmeister in der Stadt der Sieger

1100 Gäste aus Wirtschaft, Sport, Kultur und Politik feierten bis spät in die Nacht.

Wenn die Hansestadt gewinnt, kommt Freude auf. So wie bei der Hamburger Sportgala gestern Abend in den fantasievoll illuminierten Börsensälen der Handelskammer. Mehr als 1100 Ehrengäste aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens bildeten den illustren Rahmen für ein außerordentliches Ereignis, bei dem Sportsgeist und Spaß am Siegen im Blickpunkt standen. Es war ein Festival der Weltmeister. Was im vergangenen Jahr Premiere feierte, empfanden viele bei der zweiten Auflage als Institution.

"Der Norden ist flach, aber Hamburger Spitzensportler sind wahre Gipfelstürmer", stellte Bürgermeister Ole von Beust fest. "Für die Sportstadt Hamburg ist diese Gala eine tolle Veranstaltung." Getragen von der fröhlich-optimistischen Stimmung gerieten die Ehrungen der Sportler 2006 zu Festakten mit ganz besonderer Note. Jeder für sich.

Die Abendblatt-Leser und eine achtköpfige Jury hatten ihre Wahl in verschiedenen Kategorien getroffen. Geehrt wurden jene, die Größe zeigten - sportlich wie persönlich. Herausragende Leistungsträger mithin, die den Ruf der Stadt national und international nährten. Dafür gab es stehende Ovationen des Publikums und lobende Worte der Laudatoren: Ole von Beust, Schauspieler Peter Lohmeyer, Erzbischof Werner Thissen sowie das Ex-Model Mirja Du Mont. Das Quartett formulierte gewählt, was die Leser bestimmt hatten.

-  Als "Sportlerin des Jahres" wurde die HSV-Beachvolleyballerin Okka Rau gekürt.

-  "Sportler des Jahres" ist Moritz Fürste (UHC), Weltmeister mit der Hockey-Nationalmannschaft. In bewegenden Worten dankte er seinem vor 13 Jahren auf der Estonia gestorbenen Vater, der ihn an diese Sportart herangeführt hatte.

-  Als "Mannschaft des Jahres" wurden die HSV-Handballer (Deutscher Pokalsieger) nach vorne gerufen.

-  Für sein Lebenswerk geehrt wurde die Segel-Legende Hans-Otto Schümann (90).

In allen Fällen gab Moderator Reinhold Beckmann, ebenfalls in Hochform, die verbale Steilvorlage für bewegende Momente. Die dann besonders intensiven Charakter hatten, wenn Meister für Meister applaudierten. Die vor drei Tagen frisch gekürte Boxweltmeisterin Susianna Kentikian, die Hockey-Stars Sebastian Biederlack und Tobias Hauke erwiesen den geehrten Hauptpersonen ebenso Respekt wie die umjubelten Handball-Champions Pascal Hens, Stefan Schröder und Torsten Janssen aus den Reihen des HSV. Aus deren Fußballsparte Huub Stevens, Rafael van der Vaart, Frank Rost und viele andere erschienen waren. Diese Botschaft kam an: Gemeinsam ist Hamburgs Sport stark! Kein Wunder, dass viele Gäste einen Hauch olympischen Geistes verspürten - nicht nur wegen der Flamme vor der Tür.

Und weil Siegen eben Freude macht, wurde im Anschluss an die finale Ehrung gebührend gefeiert - an köstlich ausgestatteten Büffetstationen, aber auch auf der Tanzfläche.

Bürgermeister Ole von Beust ehrte die Mannschaft des Jahres, die Handballer des HSV. Als deutscher Pokalsieger war sie im vergangenen April Beusts Gast auf dem Rathausbalkon. Schauspieler Peter Lohmeyer ("Das Wunder von Bern") hielt die Laudatio auf die Beachvolleyballerin Okka Rau. Er nannte sie das "Wunder von Bernd", in Anspielung auf Trainer Bernd Schlesinger . Mirja Du Mont, ehemaliges Model und Ehefrau von TV-Star Sky Du Mont, ehrte Hamburgs Sportler des Jahres, den zweimaligen Hockey-Weltmeister Moritz Fürste vom Uhlenhorster HC. Hamburgs Erzbischof Werner Thissen übergab dem Segler Hans-Otto Schümann den Ehrenpreis für dessen Lebenswerk. Schümann sei immer ein Vorbild und ein Hanseat gewesen.

Sportlerin des Jahres

Okka Rau (30) ist mit Stephanie Pohl (28) die sportliche Vorzeigefrau des HSV - auch wenn sie eher selten in Hamburg ist. Seitdem die gebürtige Ostfriesin 1996 ihr erstes Beachvolleyball-Turnier absolviert hat, sind die Strände in aller Welt das Zuhause der Lehramtsstudentin (Deutsch, Englisch, Sport). Mit ihrer Partnerin wurde Rau 2002 deutsche Meisterin, 2003 Europameisterin (jeweils unter Coach Olaf Kortmann) und 2004 in Athen Olympiafünfte. Seitdem werden Rau/Pohl von Bernd Schlesinger trainiert, der sie 2006 als erstes deutsches Frauenduo zum Gesamtsieg auf der Europatour und zu mehreren Halbfinal-Teilnahmen bei World-Tour-Turnieren führte.

Die beliebte Abwehrspezialistin Rau gilt als zielstrebig, selbstkritisch, humorvoll, auch mal streitbar. Nach der Trennung von Beach-Europameister Christoph Dieckmann ist sie wieder solo.

Von Duzfreunden, Liebesbeweisen und viel Begeisterung

Liebe ist . . . manchmal mehr als ein Strauß Blumen. Martin Portatz, Freund von Volleyballerin Christina Benecke (NA.Hamburg), machte seiner Liebsten zum Valentinstag eine besondere Freude - passend zur Sportgala. Er schenkte ihr ein vierstündiges Styling im "Mona Li" in Barmbek und begleitete sie dann auch noch zum Abendkleid-Shoppen. Das ist Liebe.

Den Letzten beißen die Hunde - gestern glücklicherweise nicht. Da fanden sich der kürzlich zurückgetretene HSV-Aufsichtsratsvorsitzende Udo Bandow, seine Kontrolleurskollegen Frank Mackerodt, Willi Schulz und St.-Pauli-Urgestein Walter Frosch in der letzten Reihe auf einer Notbank ein. Kein Grund zum Nörgeln. Als Erzbischof Werner Thissen Segler Hans-Otto Schümann ehrte, fragte Bandow Exprofi Frosch, welcher Konfession er angehöre. Frosch: "Ich war evangelisch, bin aber mit 19 Jahren aus der Kirche ausgetreten, als ich die Abzüge auf meiner ersten Gehaltsabrechnung beim 1. FC Kaiserslautern gesehen habe. Meine Mutter, eine Katholikin, hat damals fast einen Nervenzusammenbruch erlitten."

 

 

Norddeutschland - Elmshorner Nachrichten

 Dienstag, 20. Februar 2007

   www.en-online.de 

Sieg über Tabellenführer: da tanzt die VGE

Angefeuert von den Fans in der KGSE-Halle holten die Elmshorner gegen den Titelaspiranten zwei Punkte. Matthias Proske verletzte sich bei seinem ersten Spiel in der Regionalliga.

 

 

Norddeutschland - Oststeinbeker SV-News

 Montag, 19. Februar 2007

   

Pirates: Nichts Neues gegen Norderstedt

VC Norderstedt- OSV Pirates 3:2 (22:25/25:22/27:29/25:11/15:13)

Es geht nicht. Die Oststeinbek Pirates können gegen Norderstedt nicht gewinnen. Nun haben sie auch das Auswärtsspiel in Norderstedt verloren, 1:3 endete das Heimspiel vor ein paar Monaten, letzte Saison verloren sie beide Spiele, vorletzte Saison auch. Eine bittere Niederlage war das am Samstag, denn Tabellenführer Kiel verlor überraschend in Elmshorn. Eimsbüttel war der lachende Dritte und liegt nur noch zwei Punkte hinter Kiel. Die Pirates dagegen mussten Kronshagen vorbeiziehen lassen und fielen auf den vierten Platz zurück.

Wortlos verließ OSV-Trainer Bernd Schlesinger die Halle. Zuvor hatte er eine ganz schwache Leistung seiner Mannschaft gesehen, die zwei mögliche Punkte sorglos verschenkt hatte. Norderstedt spielte in der mäßigen Partie keineswegs überragend, aber solide genug, um die fahrig und fehlerhaft agierenden Gäste aus Oststeinbek zu bezwingen. Und das obwohl Norderstedt nach Sätzen immer zurücklag. Den ersten gewannen die Pirates nach ordentlicher Leistung mit 25:22, den zweiten gaben sie mit dem gleichen Ergebnis ab.

Der dritte Satz taugte sehr gut dazu, zum Knackpunkt des Spiels zu werden. 15:19 lagen die Pirates zurück, als Schlesinger reagierte und Karsten Lutz für Valentin Begemann im Zuspiel brachte. Der Wechsel zahlte sich aus, Lutz spielte stark, die Pirates wehrten drei Satzbälle ab und gewannen 29:27. Den vierten Satz gaben sie mit 11:25 ab.

Es sind genau diese Situationen, die Rätsel aufgeben und wohl kaum zu erklären sind. Da schaffen es die Pirates, die schlecht spielen, mit großem Herzen ins Spiel zurückzufinden und den Satz noch zu drehen – und lassen ein paar Minuten jegliche Inspiration vermissen. Block und Abwehr waren schwach, der Angriff seltsam wirkungslos. 

Norderstedt war auch im fünften Satz das bessere Team. Der Tabellen-Siebte wollte gewinnen, die Pirates verzagten am Ende – und machten einfache Fehler. 

Jetzt sind sie Vierter, die Meisterschaft oder Rang zwei nach einer solchen Leistung illusorisch. Auch wenn beide Optionen rechnerisch noch möglich sind. Natürlich kann man insgesamt zufrieden sein und von einer ganz erfolgreichen Saison sprechen. Man kann aber auch sagen, dass die Pirates zu oft unter ihren Möglichkeiten blieben. Wie in Norderstedt.

 

 

Deutschland - NA.Hamburg-News

 Montag, 19. Februar 2007

   

Hohes Aufschlag-Risiko kostet den Sieg

Umkämpfte 1:3-Niederlage gegen Schwerin

Hamburg, den 19.2.2007. Es wurde das erwartet spannende und hart umkämpfte Spitzenspiel um den zweiten Tabellenplatz. Trotz einer großen kämpferischen Leistung konnte NA.Hamburg nicht an seine überzeugende Leistung aus dem Hinspiel anknüpfen und musste sich den Gästen aus Schwerin mit 1:3 geschlagen geben. Statt des angestrebten zweiten Tabellenplatzes rutschen die Hamburgerinnen auf den vierten Rang ab, da Ligakonkurrent Wiesbaden gegen WiWa Hamburg deutlich gewinnen konnte (3:0) und sich so auf den dritten Platz verbessert. „Für uns ist das kein Untergang. Gegen Schwerin darf man mit 1:3 verlieren. Dennoch dürfen wir den Anschluss nach oben nicht verlieren und müssen zusehen, dass wir in Vilsbiburg nächste Woche gewinnen“, war NA.Hamburg-Trainer Helmut von Soosten mit den Gedanken schon beim nächsten Gegner.     

Hohes Tempo und viel Risikobereitschaft auf beiden Seiten beherrschte die Anfangsphase zwischen dem Tabellen-Dritten und Zweiten. 1.000 Zuschauer in der bis auf den letzten Platz ausverkauften AreNA Süderelbe sahen einen auf hohem Niveau stehenden, umkämpften ersten Durchgang. Mit den zahlreichen lautstarken Fans im Rücken, hatte NA.Hamburg knapp die Nase vorn und führte bis zur Mitte des Satzes mit einem Punkt (11:10). Doch die Gäste aus Schwerin sprühten vor Spielfreude und konnten den knappen Rückstand in eine verdiente 15:12-Führung drehen. Die erste Auszeit vom Trainergespann von Soosten/Schöps war die Folge. Die Fischbekerinnen kämpften sich zurück und konnten dank einer spektakulären Offensivaktion von Nicole Fetting und einem Aufschlag-Ass von Dominice Steffen auf 18:18 ausgleichen. Angetrieben von der überragenden SSC-Nationalspielerin Sylvia Roll blieb der erste Durchgang bis zum Ende spannend. Beim 21:23-Rückstand  nahm Hamburgs Trainerduo die zweite Auszeit. Doch Schwerins Außenangreiferin Tina Gollan (1,98 Meter)  brachte ihr Team mit einer gelungen Angriffs- sowie Abwehraktion auf die Siegerstraße. 1:0-Satzführung nach 21 Minuten für den Schweriner SC (23:25).

Auch nach der Pause sahen die Zuschauer eine umkämpfte Partie, in der um jeden Punkt erbittert gefightet wurde. Über 7:10 und 8:12 konnten sich die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern leichte Vorteile beschaffen. Es waren die unnötigen Konzentrationsfehler im Spielaufbau, die dem SSC eine komfortable 15:9-Führung bescherten. Die Hamburgerinnen wehrten sich mit großer Kampfbereitschaft gegen den zweiten drohenden Satzverlust, doch gegen die variablen Angriffe und druckvollen Schmetterbälle der auffälligen Tina Gollan fand die NA-Defensive kein probates Mittel, so dass auch in Durchgang zwei die Gäste jubeln durften und mit 2:0 in Führung gingen.

In Durchgang drei schien sich das Blatt nicht zu wenden. Wieder waren es leichte Fehler in der Annahme und beim Aufschlag der Hamburgerinnen, die der Mannschaft von Trainer Tore Aleksandersen eine schnelle 8:4-Führung bescherte. Ein spektakulärer Einzelblock zum 6:9 von Danubia Costa Caldara sollte ihre Teamkolleginnen wachrütteln und die erhoffte Wende bringen. Angeführt von der kämpfenden Margareta Kozuch im Angriff und Costa Caldara in der Abwehr, verkürzten die von Soosten-Schützlinge auf 11:13 und 13:15. Mit leidenschaftlichem Einsatzwillen konnten die NA-Damen den Rückstand in eine 21:18- und 24:21-Führung drehen. Mit einem Netzroller der agilen Kozuch, zum etwas glücklichen 25:23, konnten die Gastgeberinnen ihren ersten Satz gewinnen und auf 1:2 verkürzen. „Auch wenn wir die meiste Zeit einem Rückstand hinterher gelaufen sind, haben wir uns nie hängen lassen. Wir haben immer versucht, den Vorsprung aufzuholen und uns rangekämpft. Der Kampfgeist war heute auf jeden Fall vorhanden. Doch die vielen Aufschlagfehler haben uns am Ende das Genick gebrochen“, ärgerte sich Kozuch über die eigenen Fehler. 

Nach dem Wechsel war es erneut der sechsfache deutsche Meister Schwerin, der sich leichte Vorteile erarbeiten und mit 10:6 in Führung gehen konnte. Immer wieder wurde Außenangreiferin Sylvia Roll im Angriff gesucht und auch gefunden. Mit 18:13 konnte der Pokal-Finalist davon ziehen und die Gastgeberinnen geschickt auf Distanz halten. Zwar konnten Benecke & Co. noch einmal auf 21:24 verkürzen, doch Schwerins Außenangreiferin Anzhela Kryvarot verwandelte mit dem 25:21 den verdienten Matchball zum 3:1-Auswärtssieg. „Wir konnten uns nicht darauf verlassen, dass Schwerin viele Fehler macht. Daher mussten wir mit dem Aufschlag ein hohes Risiko gehen, um sie unter Druck zu setzen. Es ist immer ein schmaler Grat bei den Aufschlägen. Ich denke, wir können insgesamt besser spielen. Schwerin ist mit dem Kern der Mannschaft zusammen geblieben und verfügt über die größere Erfahrung. Wir sind immer noch auf dem Weg nach oben und brauchen diese Spiele auf hohem Niveau“, analysierte Helmut von Soosten die Heimniederlage.

NA.Hamburg – Schweriner SC 1:3 (23:25/19:25/25:23/21:25). 

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 19. Februar 2007

   www.volleyball-bundesliga.de 

VC Wiesbaden besiegt WiWa mit 3:0

Für die Play-Off-Runde qualifiziert

Der VC Wiesbaden hat zum ersten Male in seiner Vereinsgeschichte die Play-Off-Runde um die deutsche Meisterschaft erreicht. Vor 1.185 Zuschauern bezwangen die Hessinnen in der Wiesbadener Sporthalle am 2. Ring Aufsteiger WiWa Hamburg mit 3:0 (25:17, 25:12, 25:8).
Luis Ferradas rang nach Fassung. Soeben hatte ihm VCW-Hauptsponsor Dieter Klindworth einen leibhaftigen Fastnachtsorden um den Hals gehängt. Begründung: Luis Ferradas hätte mit seinen VCW-Mädels bei den Wiesbadenern das Lustgefühl gestärkt. Na, wer sagt es denn!. „Was ich zur Zeit in Wiesbaden erlebe, ist nicht so einfach in Worte zu fassen“, gestand der VCW-Coach ein. Der Sieg gegen WiWa Hamburg sei eigentlich unwichtig, wichtig sei nur das Erreichen der Play-Off-Runde gewesen. Und das geschah mit Glanz und Gloria.

Luis Ferradas hatte im Vorfeld des Spieles angekündigt, auf einige angeschlagene Spielerinnen zu verzichten. Und dieses Versprechen machte er auch tatsächlich wahr. So kamen neben der frisch operierten Sarka Vaneckova auch Anne Friedrich und Elisabeth Hintemann nicht zum Einsatz. Für Anne Friedrich spielte Martina Novotna im Außenangriff, im Block ersetzte wiederum Julia Osterloh Elisabeth Hintemann. Im ersten Satz führte der VCW schnell mit 4:1, leistete sich in der Folge jedoch einige Leichtsinnsfehler, so dass der Aufsteiger aus dem hohen Norden bis zum 8:6 in Sichtweite blieb. Spätestens beim 16:11 und der zweiten technischen Auszeit war die Messe im ersten Satz jedoch gelesen. Über 21:12 zog der VCW schließlich bis zum 25:17 davon.

Noch deutlicher wurde die Angelegenheit im zweiten Satz. Nun stand der Block der Gastgeberinnen wie eine Eins und auch die Fehlerquote bei den Aufschlägen tendierte gegen Null. Zwar gingen die Gäste zunächst mit 3:1 in Führung, doch eine Aufgabenserie von Martina Novotna sorgte schnell für klare Verhältnisse. Über 8:6 und 16:8 zog der VCW-Express unaufhaltsam davon. Am Ende stand ein überdeutliches 25:12 auf dem Spielberichtsbogen.

Die Showeinlage der Wiesbadener Tanzschule Weber in der Pause nach dem zweiten Satz schien die Ferradas-Schützlinge dann erst richtig gepusht zu haben. Zwar führte auch hier WiWa zunächst mit 1:0, fünf Minuten später hieß es jedoch bereits 12:2 und ein Kantersieg bahnte sich an. Stakkadoartiger Trommelwirbel auf der Tribüne tat nun sein Übriges. 17:4, 20:5, der VCW-Block war schier unüberwindbar. Am Ende hieß es 25:8! Ein Klassenunterschied. Entsprechend frustriert und fassungslos war WiWa-Spielertrainerin Marina Cukseeva. „Letzte Woche gegen Fischbek haben wir noch sehr gut mitgehalten, heute sind wir völlig eingebrochen.“ Stimmt! Allerdings spielte sich der VCW im dritten Satz auch in einen Rausch. Drei Spieltage vor Schluss bereits die Play-Offs erreicht zu haben, das ist es, was Luis Ferradas begeisterte. Und natürlich der Fastnachtsorden. Viva, Luis!

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 19. Februar 2007

   www.volleyball-bundesliga.de 

Schweriner SC gewinnt Spitzenspiel mit 3:1

Revanche gegen NA Hamburg geglückt

Die Freude beim Team und den Fans aus Schwerin war groß, als der SSC nach 99 Minuten das Spitzenspiel bei NA Hamburg für sich entscheiden konnte. In vier Sätzen (25:23, 25:19, 23:25, 25:21) revanchierte sich der amtierende Deutsche Meister für die Niederlage im Hinspiel und wahrte damit die Chance, seinen Titel zu verteidigen. „Uns war klar, dass wir im Hinblick auf die Titelverteidigung dieses Spiel nicht verlieren durften und dementsprechend sind wir auch aufgetreten“, erklärte SSC-Trainer Tore Aleksandersen nach der Partie. Mit einer insgesamt guten Leistung konnte der SSC, als erstes Team in dieser Saison, bei NA Hamburg gewinnen.

Beim SSC begannen neben Sylvia Roll, Kathleen Weiß, Anzhela Kryvarot, Jana Schumann und Linda Dörendahl, Tina Gollan und Cathrin Schlüter, die die verletzte Patricia Thormann vertrat. Obwohl der Einsatz bei der ‚neuen Sechs’ von Anfang an stimmte, gelang dem SSC im ersten Satz noch nicht alles. Neben anfänglicher Nervosität schlichen sich im Angriff und Block einige vermeidbare Fehler ein. Kaum hatte Schwerin sich eine kleine Führung herausgespielt, wurde diese zumeist durch eigene Fehler wieder hergegeben. So konnte der SSC auch seinen 18:15 Vorsprung nicht bis zum Satzende verteidigen und musste beim Stand von 21:21 den Ausgleich hinnehmen. Aus der Hand gab Schwerin den ersten Durchgang aber nicht mehr. Symptomatisch für den gesamten ersten Satz beendeten die Hamburgerinnen den Durchgang mit einem Fehler – 25:23 für den SSC.

Im zweiten Satz schien nur der Meister aus Schwerin aus den vielen Fehlern gelernt zu haben. Während Hamburg weiterhin in seiner Leistung schwankend agierte, wurden die Blau-Gelben immer stabiler. Eine 4:3, 10:7 und 17:12-Führung, baute der SSC bis auf 20:14 aus und diesmal ließ man dem Gastgeber keine Chance, noch einmal in den Satz zurückzukommen. Cathrin Schlüter beendete den Durchgang für den SSC mit einem Schnellangriff - 25:19.

Der dritte Durchgang schien ähnlich zu verlaufen wieder der Zweite. Schwerin übernahm die Führung und baute diese bis 11:6 immer weiter aus. Dann aber hatte sich der Hamburger Block auf die SSC-Angriffe eingestellt und drehte den Satz. „Wir haben leider sehr lange gebraucht, bis wir den Angriffen von Schwerin etwas entgegen zu setzen hatten, aber ab dem dritten Satz standen wir dann im Block wirklich gut“, analysierte Hamburgs Trainer Helmut von Soosten den Spielverlauf. Mit 25:23 holte sich NA den dritten Durchgang.

Aber auch wenn der Hamburger-Block nun weniger Schweriner Angriffspunkte zuließ, konnte der Gastgeber das Spiel nicht mehr drehen. Denn im vierten Satz setzte der SSC seine Überlegenheit in einigen Bereichen wieder konsequenter in Punkte um. Zwar produzierten beide Teams eine sehr hohe Fehlerquote beim Aufschlag, insgesamt servierten SSC und NA 31 Aufschlagfehler, aber Schwerin konnte während des gesamten Spiels mit seinem Service viel mehr Druck ausüben. Hamburg hatte enorme Probleme die Aufschläge des SSC zu kontrollieren und anschließend die geplanten Angriffe auszuführen. Auf der anderen Seite standen Schwerins Libera Linda Dörendahl und Sylvia Roll sehr sicher in der Annahme. Der SSC-Kapitän avancierte auch insgesamt zur Spielerin des Tages. Mit der sicheren Annahme, einem druckvollen Aufschlag und sehr überlegten Angriffen, zeigte sich Roll in der überzeugenden Form und Rolle aus der letzten, erfolgreichen Saison. Da auf Seiten der Hamburger die erfolgreichste Angreiferin der Liga, Margareta Kozuch, nicht annähernd an die gute Form der letzten Spiele anknüpfen konnte, hatte der SSC mehr Vorteile auf seiner Seite, mit denen er den vierten Satz mit 25:21, und damit das Match, für sich entschied.

Der Meister hatte vorgelegt und wartete anschließend darauf, wie sich Tabellenführer Dresden in Münster schlagen würde. Im VIP-Raum drängte sich Hamburger und Schweriner um einen Computer, auf dem der Live-Ticker der Begegnung zu sehen war. Am Ende konnten sich die Schweriner aber ‚nur’ über den eigenen Sieg freuen. Auf die ‚Krönung’ des Spieltages, die Tabellenführung, mussten sie verzichten. Dresden gewann in Münster knapp mit 3:2-Sätzen (18:25, 25:23, 23:25, 25:21, 11:15) und behielt damit den Spitzenplatz der Liga.

Der nächste Schweriner Angriff auf die Tabellenspitze folgt am kommenden Wochenende. Während der SSC am Freitag den 1.VC Wiesbaden empfängt und am Sonntag in Leverkusen antreten muss, spielt Dresden erst gegen Suhl und dann bei NA Hamburg. Die Hoffnungen auf einen Wechsel an der Tabellespitze werden bei den Paarungen auch bei Tore Aleksandersen nicht geringer. „Ich habe meinem Team vor dem Spiel gesagt, dass ich nicht glaube, dass Hamburg beide Heimspiele, gegen uns und Dresden, verlieren wird. Ich bin froh, dass wir gewonnen haben und wäre nicht traurig, wenn ich mit dieser Vermutung recht hätte.“

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 19. Februar 2007

   www.abendblatt.de 

NA-Volleyballerinnen vom Meister geblockt

HAMBURG - Noch reicht die sportliche Qualität der Frauen der NA Hamburg nicht für den Meistertitel in der Volleyball-Bundesliga. Das hat Titelverteidiger Schweriner SC den Hamburgerinnen beim 1:3 (23:25, 19:25, 25:23, 21:25) vor 1000 Zuschauern in der AreNA Süderelbe am Neumoorstück eindrucksvoll demonstriert. Es war die erste Heimniederlage der Saison. "Wir haben einfach zu viele Fehler gemacht", stellte der Hamburger Trainer Helmut von Soosten nach 94 Spielminuten fest.

Vor allem im zentralen Element von Annahme und Aufschlag waren die Mecklenburgerinnen das dominierende Team. "Es ist deutlich zu sehen, dass Schwerin auf einem höheren Level arbeitet", analysierte von Soosten. Vor allem Libera Linda Döhrendahl und Routinier Sylvia Roll baggerten mit hoher Konstanz. So blieb der Druck auf den Gegner gering. "Wir konnten häufig unser erstes Tempo, den Schnellangriff über die Mitte spielen. Das war entscheidend", sagte Schwerins Trainer Tore Aleksandersen zufrieden.

Seit mehr als drei Jahren ist das Meisterteam im Kern zusammen, sei deshalb gut aufeinander abgestimmt, so von Soosten. Außerdem sammelt es Erfahrungen auf internationalem Niveau, hat im Europacup die Endrunde erreicht. "Das fehlt meiner Mannschaft", sagte der NA-Coach.

Eines seiner Probleme: Im Außenangriff sind die beiden Youngster Ioana Nemtanu (18) und Dominice Steffen (19) in ihren Leistungen noch zu schwankend. Das zeigt sich über den gesamten Saisonverlauf. Nemtanu verfügt zwar über eine solide Annahme, ist im Angriff aber nicht effektiv genug. Für Steffen gilt es eher umgekehrt. "Das ist eine unserer Schwachstellen", weiß von Soosten, der aber an die Entwicklungsmöglichkeiten des sich abwechselnden Duos glaubt.

Mit Sicherheit nicht in Topform war Mannschaftsführerin Christina Benecke, die als Mittelblockerin den Annahmeriegel verstärkte, diesmal aber zu selten den Ball perfekt zu Spielmacherin Nicole Fetting brachte. Und wenn sich dann - wie im ersten Satz - noch die Aufschlagfehler im gesamten Hamburger Team häufen, ist der notwendige Rhythmus schnell verloren. "Wir waren einfach nervös", sagte Christina Benecke.

"Die Meisterschaft aber ist keineswegs entschieden", meint der Schweriner Trainer. Noch seien 13 Spiele auszutragen. "Die werden wir und Dresden nicht alle gewinnen", so der Norweger, "Hamburg hat wie Wiesbaden noch gute Chancen." Dem Schweriner kann wenig an einem frustriertem Hamburger Team gelegen sein. Schließlich kommt nächsten Sonntag Spitzenreiter Dresdner SC nach Fischbek.

WiWa unterlag beim VC Wiesbaden 0:3 (17:25, 12:25, 8:25). Spielertrainerin Marina Cukseeva hatte auf ihren Einsatz verzichtet, um Reservistinnen Spielpraxis zu geben.

masch

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Montag, 19. Februar 2007

   www.abendblatt.de 

Oststeinbek jetzt alleiniger Spitzenreiter

Oststeinbek - Als es sich Volleyball-Männer des Oststeinbeker SV nach dem 3:0 (25:23, 25:20, 25:20) im Zweitbundesliga-Spiel beim Volleyball-Internat Frankfurt im ICE gemütlich gemacht hatten und mit 160 Stundenkilometern Richtung Hamburg fuhren, konnten sie auf dem Handy von Mittelblocker Oliver Kook live mitanhören, wie der Meisterschaftskonkurrent VC Bad Dürrenberg/Spergau bei Humann Essen mit 0:3 verlor.

"Als die Essener den Matchball verwandelt hatten, kannte der Jubel keine Grenzen mehr", beschreibt Außenangreifer Björn Domroese die Reaktion auf die unerwartete Niederlage des bisherigen Tabellenführers. Nun reisen die "Ostbek Cowboys" am kommenden Sonntag als alleiniger Spitzenreiter zum vorentscheidenden Duell nach Bad Dürrenberg.

"Der Druck liegt jetzt beim Gegner", urteilte Domroese. Allerdings müssen die Oststeinbeker weiterhin siegen, um Erster bleiben zu können, da das Satzverhältnis des zwei Punkte zurückliegenden Kontrahenten aus Sachsen-Anhalte deutlich besser ist. Nun rächt sich ein wenig so manche Nachlässigkeit der Oststeinbeker im Verlauf der Saison.

"Wir sind aber gut gerüstet für das Spitzenspiel", sagte Trainer Joachim Müller. Vor allem in der Annahme mit Domroese, Fridolin Lippens und Libero Hendrik Hofmann zeigten sich die Stormarner gegen die guten Sprungaufschläger der Frankfurter äußerst stabil. "Es war für uns auch ein gutes Training im Blockspiel, da der Gegner eine hochgewachsene Mannschaft hat", so der OSV-Coach.

Immerhin konnte der OSV das bevorstehende vermeintliche Endspiel um den Titel für die 80 Spielminuten in Frankfurt geistig beiseite schieben, sich voll auf die Aufgabe gegen die Hessen konzentrieren. Da die aufgebotene Sieben, zu der noch Sebastian Neufeld als Zuspieler, Gil Ferrer Cutino als Diagonalangreifer sowie die Mittelblocker Felix Braun und Stefan Trienen gehörten, souverän agierte, sah Müller keinen Grund für Umstellungen. Zumal der Trainer schon vor der Partie darauf hingewiesen hatte, sie auch zum Einspielen nutzen zu wollen.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Montag, 19. Februar 2007

   www.abendblatt.de 

Schwerin eine Klasse für sich

Der deutsche Meister und Pokalsieger setzt sich in der Sporthalle Süderelbe vor 1000 Zuschauern mit einem 3:1 durch.

Fischbek - Ich bin schon etwas enttäuscht, aber auch zufrieden." So fasste Christina Benecke, Mannschaftsführerin der Volleyball-Frauen der NA.Hamburg, ihre Stimmungslage nach der 1:3-Niederlage (23:25, 19:25, 25:23, 21:25) gegen den deutschen Meister Schweriner SC zusammen. Es war vor 1000 Zuschauern die erste Heimniederlage in der Sporthalle Süderelbe.

"Schwerin war einfach die bessere Mannschaft", so das Fazit der Nationalspielerin, die allerdings nicht ihren besten Tag erwischt hatte. "Wir können aber darauf aufbauen, dass wir im Vergleich zu den beiden vorangegangenen Partien unser Leistungsniveau doch deutlich erhöht haben", so Benecke. Da hatte es zwar Siege über das Schluss-Duo VCO Olympia Rhein-Neckar und WiWa Hamburg gegeben, doch mit dem Auftritt hatte das Team nur bedingt zufrieden sein können. "Ein bisschen passt man sich dem Niveau des Gegners an", so Benecke. Danach hatte es auch in der Anfangsphase der Partie gegen den amtierenden deutschen Meister und Pokalsieger Schwerin ausgesehen. Bis zum 12:12 hielten die Fischbekerinnen gut mit, schien sich ein enges Match zu entwickeln. "Wir waren aber doch nervös", bekannte Christina Benecke. Ein Hinweis: Im ersten Durchgang verschlug jede Fischbekerin zumindest einmal eine ihrer Aufgaben. Und das lag nicht an einer besonders riskanten Aufschlagstrategie, mit denen die solide Annahme der Schwerinerinnen um Libera Limda Döhrendahl und Annahmespielerin Sylvia Roll in Verlegenheit gebracht werden sollte.

Immerhin: Im dritten Satz deuteten die Fischbekerinnen an, warum sie in dieser Serie zu den Top-Vereinen der Bundesliga gehören, glichen einen zwischenzeitlichen Rückstand von 6:11 wieder aus, gewannen den Satz noch. "Ich bin auch deswegen nicht so traurig, weil ich nicht unbedingt an die Verwirklichung des ganz großen Ziels, die Meisterschaft, glaube", so Christina Benecke. Es wäre angesichts der Qualität der Gegner eine Überraschung. "Nicht, dass ich mich nicht über den Titel freuen würde", so die Mannschaftsführerin. Wenn am Ende der Saison Platz drei herausspringt, wäre die 32-Jährige auch sehr zufrieden.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Norderstedter Zeitung

 Montag, 19. Februar 2007

   www.abendblatt.de 

VCN bezwingt Oststeinbek II

Der viertletzte Tabellenplatz dürfte den Norderstedtern nach dem überraschenden 3:2-Erfolg sicher sein.

Norderstedt - So richtig überrascht wirkte Alexander Hente, der Mannschaftsführer der abstiegsgefährdeten Volleyballmänner des 1. VC Norderstedt, nach dem wichtigen 3:2 (22:25, 25:22, 27:29, 25:11, 15:13)-Erfolg seiner Truppe gegen den Tabellenvierten Oststeinbeker SV II nicht. "Ich habe immer gesagt, dass wir spielerisch einiges drauf haben. Wir hatten zuletzt nur ein Kopfproblem", so Hente.

Mit dem doppelten Punktgewinn dürften sich die Norderstedter vier Spieltage vor dem Saisonende zumindest den viertletzten Tabellenplatz gesichert haben, da die Konkurrenz aus Greifswald und Adelby nun schon vier Zähler zurückliegt. Hinzu kommt das ausgezeichnete Satzverhältnis des VCN.

Nur: Damit ist der Klassenerhalt noch längst nicht gesichert, weil mit dem SV Neustadt-Glewe ein Zweitliga-Vertreter in die Regionalliga Nord absteigt. Sollte der designierten Nordmeister Adler Kiel den angestrebten Aufstieg in die 2. Bundesliga verpassen, müsste auch der Viertletzte aus der Regionalliga absteigen.

Deshalb hat Alexander Hente nun ein neues Ziel für sich und seine Mannschaftskollegen ausgegeben: "Wir wollen den Tabellenfünften WiWa Hamburg noch abzufangen. Das ist durchaus möglich, auch wenn die Wandsbeker das deutlich leichtere Restprogramm haben", so der VCN-Kapitän.

Sein Selbstvertrauen zieht er aus dem Überraschungserfolg gegen die Oststeinbeker, die den Gastgebern vor dem Spiel in fast jeder Hinsicht überlegen zu sein schienen. Das begann schon mit der Tatsache, dass der Gegner mit 13 Akteuren in die Moorbekhalle gekommen war, obwohl nur zwölf in den Spielbericht eingetragen werden dürfen. Beim quantitativ wesentlich schlechter besetzten VCN blieben dagegen gleich vier Spalten leer.

"Letztendlich kommt es aber nur auf die sechs Spieler an, die auf dem Feld stehen", sagte Alexander Hente.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Montag, 19. Februar 2007

   www.svz.de 

SSC-Damen meisterlich

3:1-Auswärtssieg gestern bei Verfolger NA Hamburg

Hamburg ( Manfred Schäffer ) - Wer seinen Meistertitel verteidigen will, muss solche Spiele gewinnen. Beim 3:1 (23, 19, - 23, 21) im Spitzenspiel der Volleyball-Bundesliga beim bisherigen Tabellendritten zeigten sich die Frauen des Schweriner SC von ihrer coolen Seite. 

 

 

Deutschland - Ostsee-Zeitung

 Montag, 19. Februar 2007

   www.ostsee-zeitung.de

VC-Damen gegen Hamburg erfolgreich

Am 14. Spieltag der Regionalliga traf der 1.VC Stralsund der Damen auf den NA. Hamburg II. In einem überragenden Spiel siegten die Stralsunderinnen mit 3:1.

 

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Oststeinbeker SV - News

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Hamburger Heimspiele 06/07

Interview zum Hamburger Jugendvolleyball

Smash Award 2006

"Train the Trainer"
HVbV-Bildungsprogramm 2007

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Die nächsten Spiele ... 

WiWa Hamburg - Bayer Leverkusen
Fr, 23.02., 20 h, Sporthalle Wandsbek
NA.Hamburg - Dresdner SC
So, 25.02., 15 h, AreNA Süderelbe
VC Norderstedt - VC Essen-Borbeck
So, 18.03, 15.00 h, Moorbekstraße
Oststeinbeker SV - MTV Hildesheim
Sa, 03.03., 20 h, Meessen 32

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Mo, 12.02. - So., 18.02.2007
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