Mo, 26.03. - So, 01.04.2007 Aus Copyright-Gründen darf zu Berichten von Zeitungen, die ihr Einverständnis zur direkten Wiedergabe nicht erteilt haben, nur ein Link gesetzt werden. Sollte ein Link nicht mehr funktionieren, kann auf individuelle Nachfrage unter Angabe von Datum und Titel der Bericht aus dem Privat-Archiv angefordert werden.
OSV
Pirates: Schwacher Saisonabschluss TSV Kronshagen
– OSV Pirates 3:0 (25:18/25:18/25:20) Nach 64 Minuten war der
Spuk vorbei. 0:3 haben die Pirates in Kronshagen verloren. Und dabei eine der
schwächsten Saisonleistungen gezeigt. In der Abschluss-Tabelle steht die Zweite
auf Platz fünf – ein Platz, der ihren Ansprüchen bei weitem nicht gerecht
wird. Eimsbüttel hat Kiel nach einem dramatischen Tie-break-Sieg am letzten
Spieltag doch noch den Titel entrissen. Natürlich haben die Säulen
Jan Burmester, Wieder einmal – bei
fast allen Auswärtsspielen war dies zu sehen -
startete Oststeinbek schwach in die Begegnung, kam auf 16:17 heran, und
verlor danach völlig den Faden. Die Stabilität fehlte in fast allen Bereichen:
die Annahme kam ordentlich, doch weder sehr gut noch stabil, das Zuspiel streute
erheblich, die Angriffe verpufften oft wirkungslos, der Block war kaum einmal
erfolgreich. Kurzum: Die Pirates hatten einen ganz schwachen Tag erwischt. Hinzu kam etwas, was
sich wie eine Seuche durch die ganze Saison zieht: Es fehlte die Stimmung auf
dem Feld, die nötige Aggressivität, um auch mal drei oder vier Punkte
aufzuholen, wie beim 17:20 im zweiten Satz. Es war ja nicht so, das Kronshagen
stark gespielt hätte. Die beiden ersten Sätze waren lange Zeit sogar
ausgeglichen. Doch die OSV-Spieler wankten seltsam emotionslos über das Feld,
als würden sie lieber in der Sonne einen Kaffee schlürfen. Selbst als die
Pirates führten im zweiten Satz, wurden sie nicht laut. Und gaben prompt drei
Punkte in Folge ab. Das ist so unverständlich wie ärgerlich. Denn das Team hatte
sicher das spielerische Potential, um den Titel mitzuspielen. Immerhin haben
drei, vier Akteure jahrelange Zweit- oder gar Erstligaerfahrung. Dazu gesellen
sich junge, hungrige Spieler. Doch der Mittelbau fehlt in dieser Mannschaft, die
23-26-Jährigen, die vielleicht auch einmal Brücken schlagen könnten. Das muss
kein Nachteil sein, ein Vorteil ist es gewiss nicht. Emotional bewegt sich
das Team mit dem in dieser Hinsicht viel versprechenden Namen oft auf
unterklassigem Niveau. Auch Schlesinger hatte das oft bemängelt und im Training
Reizpunkte gesetzt. Dort wurden sie meist angenommen, aber viel zu oft nicht auf
die Spiele übertragen. Natürlich bleibt
Positives: Die ganze Saison lang haben die Pirates oben mitgespielt, man darf
das nicht vergessen. Sie haben, das ist der beste Beweis ihrer Leistungsfähigkeit,
den Meister Eimsbüttel zwei Mal bezwungen, als einziges Team.Valentin Begemann,
der wie alle anderen auch gegen Kronshagen keinen guten Tag erwischte – sieht
man einmal vom im Angriff starken
Cowboys
erzwingen Vorentscheidung Souveränes
3:1 gegen Bocholt Die
Stimmung war gelöst wie lange nicht, der Jubel der mehr als 400 Fans so
ausgelassen wie der des Teams – direkt nach dem verwandelten eigenen Matchball
zum 3:1 gegen Bocholt hatten die Oststeinbeker erfahren, dass Zweitliga-Meister
Bad Dürrenberg CarGo! Bottrop glatt bezwingen konnte. „Jetzt
müsste es mit dem Teufel zugehen, wenn wir die Vizemeisterschaft noch aus der
Hand geben“, sagte Jan Schneider, Abteilungschef des Oststeinbeker SV. Damit
sind die Erstliga-Aufstiegsspiele der Cowboys gegen den Süddritten zum Greifen
nahe. „Alle
Kräfte bündeln“, das war das Motto, das die Verantwortlichen in der Woche
ausgegeben hatten, und so saß gegen den designierten Absteiger TuB Bocholt „Ein
souveräner Erfolg, ich hatte zu keinem Zeitpunkt Bedenken, dass wir Probleme
bekommen könnten“, sagte ein zufriedener Trainer Joachim Müller. Es war der
zwölfte Heimsieg in Folge, der OSV blieb in dieser Saison somit zu Hause
ungeschlagen. Die Ruckert-Halle – eine Festung. Der
Coach setzte in der Mitte auf Chris Ahlfeldt und Stefan Trienen, diagonal
spielte wie erwartet Oliver Schmäschke. Und Schmäschke war es auch, der mit
harten Sprungaufschlägen gleich Akzente setzte, dazu Trienen unwiderstehlich im
Schnellangriff – die Cowboys waren bald davongezogen, holten mit 25:19 den
ersten Satz. Bocholt spielte zwar beherzt mit, beeindruckte mit Abwehrstärke,
zeigte allerdings in Angriff und Block athletische Defizite. Nur im zweiten
Durchgang, als der OSV mal wieder nachlässig wurde, übernahmen die Gäste das
Kommando. Zwar konnten die Cowboys ein 21:24 noch einmal wettmachen, kurze Zeit
später aber war der Satzverlust geschehen. „Da waren wir für zehn Minuten
uns zu sicher“, sagte Müller. Der Trainer hatte da schon Felix Braun für
Ahlfeldt gebracht, und von nun an war die Cowboys-Stampede nicht mehr zu
stoppen. Mit 25:19 und 25:15 gingen die nächsten Sätze an die Hausherren, die
in der Feldabwehr aufopferungsvoll kämpften. Bestnoten verdienten sich Libero
Hendrik Hofmann sowie die Annahmespieler Nur
Kurzeinsätze bekam der angeschlagene Hauptangreifer Gil Ferrer Cutino, der aber
hernach sagte: „Es geht schon besser, ich bin bald wieder der alte.“ Das ist
auch nötig, denn Patrick Stellmann fällt nach seiner erfolgreichen Knie-OP für
den Rest der Saison ebenso aus wie wohl Oliver Kook (Handgelenk). „Und viele
im Team sind noch angeschlagen“, sagte Lippens, „das Training in dieser
Woche kam mir manchmal vor, als befänden wir uns in einem Lazarett.“ Da sich
die Mannschaft zum Wochenende berappeln konnte, ist OSV-Macher Jan Schneider
nicht bange: „Wichtig ist vor allem, dass wir dieses Match als Basis
begreifen, von der aus es wieder aufwärts geht.“ Mit 34:10 Punkten hat man
sich nun womöglich entscheidend von CarGo! Bottrop abgesetzt (32:14 Punkte).
Ein Sieg in Braunschweig (in zwei Wochen) oder Berlin (in drei) reichte den
Oststeinbekern, sich für die Relegation zur 1. Bundesliga zu qualifizieren.
Dort würde nach derzeitigem Stand die FT Freiburg warten, die sich allerdings
noch im Fernduell gegen den VC Gotha durchsetzen muss. Den Fans stehen also aufregende Wochen ins Haus, die mit den Aufstiegskrimis am 27. und 29. April gekrönt werden könnten. Schon jetzt können sie der Mannschaft den Rücken stärken: 1000 ASSE FÜR HAMBURG – jede zum Sonderpreis bestellte Dauerkarte macht den Cowboys in dieser Phase gehörig Mut.
FT
Adler: Zweite Bundesliga zum Greifen nahe Nichts
für schwache Nerven: Am Samstag um 19 Uhr kommt es in der Gustav-Falke-Straße
in Hamburg zu einem heißen und alles entscheidenden Duell in der Regionalliga
der Männer. Tabellenerster FT
Adler Kiel (28:6 Punkte) tritt gegen Tabellenzweiten Eimsbütteler
TV (26:8 Punkte) an, und nur wer als Sieger aus diesem Match hervorgeht,
gewinnt die Meisterschaft. Die FTA würde bei Niederlage trotz Punktgleichheit
wegen des schlechteren Satzverhältnisses auf Platz zwei landen. "Wir haben
eine tolle Saison gespielt. Was kann man sich mehr wünschen, als ein echtes
Endspiel am letzten Spieltag austragen zu dürfen?", freut sich FTA-Trainer
Daniel Sattler auf das bevorstehende Highlight. Das
wird eine knappe Kiste: Die Fieberkurve zeigt, dass die beiden Mannschaften
gleichwertig sind, und dass sie sich auf einem Leistungshoch befinden. Nachdem
zwischenzeitlich der ETV schon die Spitze der Liga aus den Augen verloren hatte
(siehe Bilanz), haben die "Büttels" die letzten fünf Spiele mit 3:0
gewonnen und strotzen dementsprechend vor Selbstbewusstsein. Außerdem sind die
Hamburger heiß darauf, sich für die knappe Hinspiel-Niederlage zu
revanchieren. Die Saisonbilanz der "Adler-Jungs" zeigt eine stetig
steigende Tendenz mit einer stabilen Endphase auf hohem Niveau. Das Spitzenspiel
gegen Tabellendritten Oststeinbeker SV gewannen die Kieler deutlich mit 3:0 und
bewiesen damit Auswärtsstärke. Alle Verletzten sind wieder fit, und Trainer
Sattler kann aus Vollem schöpfen. "In dem Spiel wird es nicht reichen, nur
70 oder 80 Prozent zu geben, um als Sieger vom Feld zu gehen. Wir müssen von
Beginn an aufmerksam sein, den Spielaufbau konsequent angehen und in den
Offensivelementen mit Übersicht, Durchsetzungskraft und Schlitzohrigkeit
agieren," weiß Sattler. Aufgrund
mehrerer Anfragen bieten die Adler-Jungs die Organisation von Mitfahrmöglichkeiten
für Fans und Volleyballfreunde aus Kiel an. Wer eine Mitfahrgelegenheit
braucht, oder eine anzubieten hat, kann eine E-Mail unter Angabe des Namens und
der Telefonnummer an folgende Adresse schicken: regionalligamaenner@ft-adler-kiel.de
oder sich unter der Telefonnumer 0160-8441643 melden. "Das Spiel hätte
eine tolle Kulisse verdient. Ich würde mich freuen, wenn wir in Hamburg von
vielen Kieler Fans unterstützt werden", so Adler-Trainer Sattler. Hier
gibt es die Anreisebescheibung zur Halle als PDF-Download.
OSV:
Aufstiegsspiele wohl gegen Freiburg Die
Männer des Oststeinbeker SV bestreiten ihr letzes Punktspiel der regulären
Zweitliga-Saison gegen Bocholt (Sa., 20 Uhr, Meessen) ohne Gil Ferrer Cutino (Rückenblockade).
In der Südstaffel wird der Tabellendritte FT 1844 Freiburg für die
Erstklassigkeit melden. Bleibt es bis zum Ende bei der jetzigen Konstellation, müssen
die Oststeinbeker Ende April zwei Aufstiegsspiele gegen die Freiburger
bestreiten.
VCN
steht vor Schicksalsspielen NORDERSTEDT
- Wir können jede Unterstützung gebrauchen", sagt Alexander Hente,
Mannschaftsführer der Volleyball-Männer des 1. VC Norderstedt vor dem
"Schicksalsspiel' gegen WiWa Hamburg (Sa., 19 Uhr, Moorbekhalle). Die
Norderstedter müssen siegen, sonst droht der Abstieg aus der Regionalliga. "Das
ist unser erstes Entscheidungsspiel um den Klassenerhalt", sagt
VCN-Frauentrainer masch
OSV
mobilisiert gegen Bocholt alle Kräfte OSTSTEINBEK
- Wie wichtig die Verantwortlichen der Volleyball-Männer des Oststeinbeker SV
ihr letztes Heimspiel (Sonnabend, 20 Uhr, Meessen) der regulären
Punktspielrunde in der Zweiten Bundesliga nehmen, zeigt die Tatsache, dass gegen
den Tabellenvorletzten TuB Bocholt extra Kotrainer masch
NA.Hamburg
II: Heimspiel zum Saisonabschluss Mit
einem Fern-Duell zwischen NA.Hamburg II und dem VC Stralsund um die
Meisterschaft endet die Saison der Regionalliga Nord der Frauen. Der VC
Stralsund empfängt den VC Adler Kiel, während die Hamburgerinnen sich mit dem
Team der Rückrunde, dem SV Fortschritt Neusatdt-Glewe, auseinandersetzen müssen. Schock
für das Hamburger Team: das sicher in drei Sätzen gewonnene letzte Heimspiel
bei FT Adler Kiel wurde vom Staffelleiter mit 3:0 und 75:0 für die Gastgeber
gewertet, da Einträge im Spielberichtsbogen nicht vollständig seien. Der
Einspruch ist in Vorbereitung, vorerst liegen die Hamburgerinnen aber erst
einmal nur noch auf Platz 2 der Tabelle mit zwei Punkten Rückstand auf
Stralsund. "Es
ist wichtig, dass wir uns trotz dieser ärgerlichen Situation auf das Heimspiel
gegen Neustadt konzentrieren",
lehnt NA-.Trainer Die
Gäste aus Neustadt-Glewe kommen mit acht Siegen in Folge nach Hamburg, sind
also in der Rückrunde noch ungeschlagen und haben sich aus Abstiegsregionen auf
den sicheren vierten Platz in der Tabelle vorgearbeitet. "Das wird eine
harte Nuss", erklärt Schubot. "Die Neustädterinnen haben zu ihrer früheren
Form, die sie in die 2. Liga brachte, zurück gefunden." Dennoch
sieht Schubot sein Team als Favoriten. "Wir haben eine hervorragende Saison
gespielt. Angesichts aller Widrigkeiten mit diversen lange verletzten
Spielerinnen sowie berufsbedingter Ausfälle ist es eine beachtliche Leistung,
lediglich zwei Spiele verloren zu haben. Vor allem, da die 15 Siege mit großer
Souveränität und spielerischer Klasse erreicht wurden." Am
Samstag steht erstmals nach ihrem Handbruch Außenangreiferin NA.Hamburg
II - SV Fortschritt Neustadt-Glewe, Samstag, 31.03.07, 16 Uhr, Sporthalle
Wandsbek. Eintritt frei.
Cowboys:
Gegen Bocholt alle Kräfte bündeln Es ist das letzte reguläre Heimspiel dieser Saison für den
Oststeinbeker SV, Tabellenzweiter der 2. Liga Nord. Die Lage ist klar vor dem
Match gegen TuB Bocholt (Samstag, 20 Uhr): „Ein Sieg muss her“, sagt
OSV-Abteilungschef Jan Schneider. Es könnte der ersehnte große Schritt in
Richtung Vizemeisterschaft und Aufstiegsspielen sein – denn zeitgleich tritt
der Dritte Bottrop beim designierten Meister Bad Dürrenberg an. Für
Cowboys-Trainer Joachim Müller war die 2:3-Niederlage in Bottrop Anfang dieser
Woche nochmals Thema des Trainings: „Ich habe der Mannschaft aufgezeigt, dass
wir dieses Spiel selbst verloren haben, indem wir im Tie-Break einfach zu viele
Fehler gemacht haben. Bottrop hatte einfach Riesenschwein - so wie wir in der
Vorrunde öfter Schwein hatten“. Folglich habe man alles in der Hand gehabt -
eine bittere, aber auch Mut machende Erkenntnis. Der Effekt beim Team sei
eindeutig zu spüren gewesen: „Die Jungs hätten den Satz zu gerne noch mal
gespielt.“ Gegen
den TuB Bocholt wird er seine Spieler eindringlich warnen, die Westdeutschen
nicht ernst zu nehmen. Zwar ist der TuB, einst Mitaufsteiger in die 2. Liga, als
Zwölfter vor dem Abstieg kaum mehr zu retten, dennoch unterlag man zuletzt Bonn
und Essen nur knapp nach fünf Sätzen. „Die haben erfahrene Leute
reaktiviert, ich erwarte heftige Gegenwehr“, sagt denn auch Jan Schneider. Vieles
deutet im Cowboys-Lager darauf hin, dass auf diagonal Oliver Schmäschke
auflaufen wird, der in Bottrop überzeugte – Gil Ferrer Cutino fällt wegen
einer Wirbelblockade wohl aus. Da auch Oliver Kook nicht mitwirken kann, haben
sich die OSV-Verantwortlichen entschlossen, die Routiniers Auf
der Bank wird an seiner Seite Um
20 Uhr beginnt das Match, die Cowboys hoffen auf reges Faninteresse, obwohl
parallel „Wetten, dass“ und „DSdS“ laufen. „Das hält diesmal
hoffentlich niemanden zu Hause, wir brauchen Mann und Maus“, sagt Schneider. Natürlich wird er auch
die Dauerkarten-Aktion 1000 ASSE FÜR HAMBURG vorstellen, bei der sich die Fans
zum Sonderpreis mögliche Erstligatickets sichern können. Und nach dem Spiel
wird im Ostbek Saloon der Rundenausklang nach Kräften gefeiert – wenn alles
glatt läuft, mit einem Polster von vier Minuspunkten auf den letzten noch
verbliebenen Rivalen, Bottrop.
„Dresden ist nicht unschlagbar“ NA.Hamburg
mit neuem „Traum-Duo“ Hamburg, den 29.3.2007.
Mit einer starken Leistung am vergangenen Sonntag feierten die NA.Hamburg
Volleyball-Damen ihren ersten Play-off-Erfolg und kletterten prompt auf den
begehrten dritten Rang. Damit das anvisierte Saisonziel - ein Medaillenrang -
auch noch länger Bestand hat, wollen die Fischbekerinnen am Thron der
Dresdnerinnen rütteln und mit viel Selbstvertrauen zum Tabellenführer reisen.
„Es ist nicht unser Ziel, den DSC von der Meisterschaft abzuhalten, sondern für
uns genügend Punkte zu sammeln, um am Ende auf Rang drei zu stehen. Wir haben
gegen Suhl ein gutes Spiel abgeliefert und müssen jetzt zu sehen, dass wir
diese Leistung auch in Dresden abrufen können“, so NA.Hamburg Trainer Zweimal
hatten die Hanseatinnen in der regulären Saison gegen Dresden das Nachsehen
(1:3 und 0:3) und mussten gegen den Liga-Primus Federn lassen. Rechtzeitig zu
den Play-offs zeigt die Formkurve der Fischbekerinnen allerdings steil nach oben
und macht berechtigte Hoffnungen für das anstehende Auswärtsspiel. „Dresden
ist nicht unschlagbar. Sicherlich müssen wir einen sehr guten Tag erwischen und
Dresden einen mittelmäßigen, um sie zu bezwingen. Mit einem druckvollen
Aufschlagspiel wollen wir ihre Schnellangriffe unterbinden. Im Block und in der
Abwehr haben wir noch Luft nach oben und wir können in diesen beiden Elementen
noch was rausholen“, weiß Schöps, wo sich sein Team noch steigern muss.
Auch
Shooting-Star Dominice Steffen, die gemeinsam mit Teamkollegin Margareta Kozuch
das neue NA.Hamburg „Traum-Duo“ bildet (beide jeweils 22 Punkte gegen Suhl)
kennt die Stärken des Gegners und vertraut auf den guten Teamgeist ihrer
Mannschaft: „Es wird sehr schwer für uns, keine Frage. Dresden verfügt über
einen sehr starken und erfahrenen Kader. Doch wir dürfen nicht zu viel
nachdenken und sollten ähnlich wie gegen Suhl mit Freude und Spaß in die
Partie gehen. Wenn wir zusammenhalten und gemeinsam Gas geben, haben wir eine
Chance. Mir tut der Zuspruch des Trainers und der Mannschaft momentan sehr gut.
Ich freue mich einfach, spielen zu dürfen und hoffe, dass ich das entgegen
gebrachte Vertrauen mit guten Leistungen zurückzahlen kann.“ Dresdner SC -
NA.Hamburg
Sonntag, 1.4. 2007, 15.30
Uhr
USC:
Gegen Absteiger Selbstvertrauen tanken Nach
der Niederlage gegen Leverkusen ist für Volleyball-Bundesligist USC Münster am
Sonntag (1. April, 15.30 Uhr) gegen WiWa Hamburg Wiedergutmachung angesagt.
Gegen den Tabellenletzten gehen die Münsteranerinnen als klarer Favorit in die
Partie. Das
0:3 des USC Münster gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen am vergangenen Sonntag
setzte Axel Büring merklich zu. Zwei Nächte lang schlief der Münsteraner
Trainer schlecht bis gar nicht – so sehr beschäftigte ihn die Vorstellung
seines Teams. „Mein Anspruch ist einfach ein anderer als das, was wir gegen
Leverkusen geboten haben“, sagt er. „Es spielt dabei keine Rolle, dass wir
in den Play-downs spielen und der Absteiger schon fest steht.“ Aufgrund
des ebenfalls am Sonntagnachmittag stattfindenden Spiels von Preußen Münster
bittet der USC Münster alle Zuschauer, möglichst nicht mit dem Auto und
stattdessen zu Fuß, mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zum
Volleydome zu kommen. Da die Preußen immer eine Parkgebühr verlangen, ist ein
kostenloses Parken dieses Mal nicht möglich. Der USC aber will das Geld nicht
in die eigene Tasche stecken, sondern spendet die Einnahmen an die
Kinderkrebshilfe.
NA.Hamburg
muss zum Dresdner SC FISCHBEK
- Von Angstgegner mag Helmut von Soosten, Coach der Volleyball-Frauen der
NA.Hamburg, nicht sprechen. Aber der Respekt vor dem Dresdner SC, dem Auswärtskontrahenten
am Sonntag, ist groß. Immerhin ist der Spitzenreiter das einzige Team der
Bundesliga, gegen das die Fischbekerinnen in dieser Serie noch nicht haben
siegen können. "Das
wird auch in Dresden sehr schwierig", ahnt von Soosten. Nur wenn seine
Mannschaft ihre Bestform bringen kann, sei eine Überraschung möglich.
"Dresden ist auf jeder Position doppelt und gut besetzt", erläutert
der NA-Trainer. Außerdem werden die Sächsinnen vom treuen Publikum stark
unterstützt, sind in eigener Halle eine Macht. Beim 1:3 im Hinspiel der
Normalrunde waren gut 1800 Fans in der Halle an der Bodenbacher Straße. Mit 0:3
mussten sich die Fischbekerinnen sogar daheim geschlagen geben. "Wir
müssen von Satz zu Satz denken", gibt Helmut von Soosten kleinschrittiges
Denken vor. Das erste Ziel sei der Gewinn eines Satzes, danach vielleicht der
eines zweiten. Sollte dies geschehen, könne man auf eine Überraschung hoffen.
"Dresden braucht jedoch den Sieg, um auf Titelkurs zu bleiben",
rechnet er nicht mit einem Qualitätsabfall des Gegners. Das
NA-Team aber muss um seine beste Angreiferin besorgt sein. Diagonalangreiferin
Margareta Kozuch ist vom Training befreit, da sie sich eine kräftige Frühjahrs-Grippe
eingefangen hat. Allerdings wird Kozuch mit nach Dresden reisen. Die anderen
Spielerinnen sind voll einsetzbar. masch
NA-Frauen
betrieben "Aktionärs-Pflege" HAMBURG
- Auch das gehört zu den Pflichten einer Volleyball-Spielerin im
Bundesliga-Team der NA Hamburg. Gestern war die Mannschaft bei der Aktionärs-Hauptversammlung
von Namensgeber Norddeutsche Affinerie anwesend, wurde den gut 2500 Anwesenden
im CCH unter Beifall vorgestellt. Im Foyer hatte es einen Info-Stand gegeben,
die Spielerinnen und Trainer Helmut von Soosten mussten Fragen der Aktionäre
beantworten. Einzig
Nationalspielerin Margareta Kozuch wurde nach einer halben Stunde nach Hause
geschickt. Die Diagonalangreiferin litt unter Schüttelfrost und Fieber, ist
auch heute vom Training befreit, wird aber zum Auswärtsspiel am Sonntag bei
Spitzenreiter Dresdner SC mitreisen. Derweil
bemüht sich Schlusslicht WiWa Hamburg noch um Sponsoren für die nächste
Saison, hat noch einmal fast 300 Unternehmen angeschrieben. masch
Münster
- Abgeschlagen ziert WiWa Hamburg das Tabellenende der Volleyball-Bundesliga.
Der Aufsteiger ist den Nachweis seiner Liga-Tauglichkeit schuldig geblieben.
Kommt WiWa, bleiben die Zuschauerränge daher leer. Gleichwohl scheint nicht
ausgeschlossen, dass die Nordlichter ein weiteres Jahr beim USC im Oberhaus
bleiben. Wenn sie es selbst wollen.
Pirates:
Sie wollen Dritter bleiben TSV Kronshagen
– OSV Pirates (Samstag 19 Uhr) Platz drei oder vier
– wo stehen die Pirates am Ende der Saison? Dieses letzte Spiel in Kronshagen
wird Aufschluss darüber geben. Allerdings fährt das Team von Es geht also um die
goldene Ananas an diesem Abschluss-Spieltag der Regionalliga-Nord. Zumindest für
die Pirates und Kronshagen. Beide Teams hätten dort stehen können, wo sich
jetzt Kiel und Eimsbüttel begegnen. Auf Platz eins und zwei. Noch dazu auf
Augenhöhe: Eimsbüttel hat zwei Punkte Rückstand auf Kiel, aber das bessere
Satzverhältnis. Und spielt zu Hause gegen die so lange auf dem ersten Platz
stehenden Kieler. Bitter, wenn sie auf den letzten Metern durch eine Niederlage
beim direkten Konkurrenten auf Platz zwei zurückfielen. Die Pirates aber haben
in dieser Saison oft nicht ganz ihr Limit erreicht und unnötig Spiele verloren,
in Adelby, zu Hause gegen Norderstedt, in Norderstedt. Diese Spiele muss man
gewinnen, und das bedeutet Platz eins. Es war mehr drin als Rang drei oder vier.
Trotzdem haben die
Pirates keine schlechte Saison gespielt, 11 Siege stehen sechs Niederlagen gegenüber.
Schneider:
Kniescheibe nicht gebrochen Erleichterung bei WiWa
Hamburg: Der Verdacht auf Bruch der Kniescheibe bei Jule
Schneider, Libera des Volleyball-Bundesligaklubs, hat sich nach einer
Computertomografie nicht bestätigt. "Es ist aber höchst fraglich, ob sie
in diesem Jahr noch einmal zum Einsatz kommen kann", erklärt Manager
VCN:
Meisterliche "Patchwork-Truppe" Das
A-Jugend-Team des 1. VC Norderstedt setzt sich aus Spielern von sechs
verschiedenen Mannschaften zusammen. Norderstedt
- Da ist den A-Jugend-Volleyballern des 1. VC Norderstedt ein echter Überraschungscoup
gelungen. Bei den Norddeutschen Meisterschaften in Geesthacht setzte sich das
Team ohne Satzverlust durch, besiegte unter anderem im Finale die deutlich höher
eingeschätzte Vertretung des Schweriner SC mit 25:18 und 25:20. Der Lohn für
die Mühen: Am 5. und 6. Mai nehmen die VCN-Talente an den Deutschen
Meisterschaften in Bad Saulgau teil. "Dass
wir uns so deutlich durchsetzen würden, damit hatte ich nicht gerechnet",
sagt Trainer Die
weiteste Anreise hatte Zuspieler Merten Krüger, der im Volleyball-Internat in
Berlin lebt, bei Jugend-Meisterschaften aber per Zweitspielrecht für seinen
Heimat-Klub antreten darf. Mit derselben Regelung durfte auch der Husumer
Thorben Stahmer mitmachen. "Das
Endspiel hatte gutes Regionalliga-Niveau", zeigte sich Die
Mädchen des VCN wurden bei den Norddeutschen Meisterschaften Sechste. Bei der
Mitglieder-Versammlung des 1. VCN im Vereinsheim des Norderstedter SV wurden
Klubpräsident
WiWa:
Schwer verdauliche Serie Münster. Vielleicht werden die Volleyballerinnen von WiWa Hamburg gar nicht so unglücklich sein, wenn die Saison im April endet. Schließlich hatte sich der Aufsteiger die Premieren-Serie in der Bundesliga gewiss ein wenig anders vorgestellt.
Brasilianisches
Temperament in Fischbek Danubia, drei Jahre
lang hast Du in der portugiesischen Liga Volleyball gespielt, zuletzt bei
Boavista Porto. Wie ist der Kontakt nach Deutschland zu den NA.Hamburg
Volleyball-Damen entstanden? Du spielst jetzt seit fünf
Monaten in der Bundesliga. Inwiefern unterscheidet sich die Deutsche
Volleyball-Liga von der portugiesischen? Wie ist das Interesse
der Medien und der Bevölkerung im Vergleich zu der Bundesliga? Was sind Deine
sportlichen Ziele mit NA.Hamburg? Denkst Du manchmal an
die Nationalmannschaft? Wie stehen Deine Chancen für eine Nominierung? Wie erholt sich Danubia,
wenn Sie mal nicht gegnerische Angriffe abwehren muss? Wie gefällt Dir
Hamburg, hast Du schon Lieblingsplätze? Hat Dich Deine Familie
in Hamburg schon besuchen können? Wie sieht Deine
Zukunft nach der Volleyball-Karriere aus?
Fern-Duell
zwischen CarGo! und Ostbek Cowboys Noch auf der Rückreise
musste Trainer Müller in seinem Team Aufbauarbeit leisten, während Tom Gülke
gemeinsam mit Team und Sponsoren den abendlichen Ausklang im Courtyard-Hotel
begehen konnte. Die Stimmung ist super! Nun ist weiter für
Spannung gesorgt; im Schlussspurt der 2. Bundesliga im Volleyball der Herren müssen
noch einige offene Fragen geklärt werden. Die Hamburger Presse schreibt:
"Vorsprung der Cowboys schmilzt". In der Tat, nach Pluspunkten stehen
CarGo! und die Ostbek Cowboys punktgleich. Oststeinbek hat ein Spiel weniger und
somit auch 2 Minuspunkte weniger. Andersherum gerechnet.
Bottrop muss beide Restspiele gewinnen, Oststeinbek drei. Welche Aufgabe ist da
schwieriger? Nominell hat Oststeinbek das leichtere Restprogramm, doch die
Gegner, bei denen sie auswärts antreten müssen, kämpfen um den Klassenerhalt,
da werden in höchster Not noch mal besondere Kräfte freigesetzt. Bocholt, das
ebenfalls in Hamburgs Wildem Osten antreten muss, konnte gegen Humann Essen zwar
nicht gewinnen, aber zeigen, dass durchaus auch noch einiges drin ist. Schließlich
hat man zu Saisonbeginn ( CarGo! hat das sicher mittlerweile verdrängt) in
Bottrop gewonnen. Und eine lange Rückfahrt ist angenehmer, mit zwei Punkten im
Gepäck. Bottrop muss derweil in
Bad Dürrenberg antreten. Die sind schon Meister und es ist fraglich, ob sie überhaupt
noch die nötige Spannung aufbringen können. In der Dieter Renz Halle musste
der VCBDS die Aufschlagstärke des CarGo! Teams schon anerkennen. Das hat sich
noch stabilisiert, wie die beiden letzten Siege in Essen und gegen den OSV
bewiesen. In der Jahrhunderthalle in Spergau waren zuletzt gegen den OSV 2000
Zuschauer - Ligarekord. Ferdi Stebner und seine Mitspieler freuen sich schon
jetzt auf ein großes Spiel, zu verlieren haben sie nichts, gewinnen können sie
alles. Eine spannende Trainingswoche liegt vor dem CarGo! Team. Noch in der letzten
Woche wurde der Spieltermin in Bad Dürrenberg um einen Tag vorgezogen, gespielt
wird also am Samstag abend. Interessierten Fans wird Mitfahrgelegenheit geboten.
Informationen und Anfragen unter bundesliga@vcbottrop90.de. Wolfgang Donat
Kronshagen:
Niederlage gegen Eimsbütteler TV Die 1. Herren des TSVK konnten trotz großen Kampfgeistes ihr sonntägliches Heimspiel gegen den Eimsbütteler TV nicht für sich entscheiden und kassierten mit dem 0:3-Ergebnis die 6. Saison- und 1. Heimniederlage. In einem Regionalliga-Spiel auf hohem Niveau erwischten die Gäste aus Eimsbüttel den besseren Start und konnten sich mit 4 Punkten absetzen. Eine dramatische Aufholjadg begann, in dem es die Gastgeber sogar schafften, kurzzeitig die Führung zu übernehmen, bis die Hamburger Gäste wieder einen Gang hochschalteten und kleine individuelle Fehler auf Kronshagener Seite den Satzerfolg für die Gäste mit 25:22 besiegelte. Der zweite Satz verlief fast genau wie der erste. Der ETV ging in Führung, die Kronshagener zogen nach und leisteten sich im Anschluss wieder kleine Unkonzentriertheiten, die trotz eines guten Zuspiels von Heiko Mülmenstädt und mächtigen Angriffen über die Mittelangreifer Jan-Peter Wurl und Sebastian Dollinger zum erneuten Satzgewinn für Eimsbüttel führten. Auch der dritte Satz war lange ausgeglichen, bis die Gäste abermals davonzogen und den 3:0-Erfolg perfekt machen konnten. Der TSVK hat nun im letzten Spiel der Saison, das am Samstag den 31.03.07 im Sportzentrum am Suchsdorfer Weg in Kronshagen stattfinden wird, die Chance, die bisher sehr zufriedenstellend verlaufene Saison mit einem Sieg und dem damit verbundenen dritten Tabellenplatz versöhnlich abzuschließen. Die 1. Herren hoffen auch im letzten Saisonspiel auf die tatkräftige Unterstützung ihrer Anhänger!
Cowboys
mit 2:3 zurück in Hamburgs Wilden Osten 600
Zuschauer in der Bottroper Dieter Renz Halle erleben ein Top-Spiel Das war schon klasse,
was beide Teams den zahlreichen Zuschauern in der Bottroper Dieter Renz Halle
boten. Die Gäste aus Oststeinbek wollten ihren Hinspielerfolg wiederholen und
Platz 2 in der Tabelle sichern und das CarGo! Team wollte sich natürlich nicht
mit einer Heimniederlage aus der Saison verabschieden. Er- wünschter
Nebeneffekt: durch einen Sieg konnte man nach Pluspunkten mit dem
Bundesligaabsteiger gleichziehen, nach Minuspunkten allerdings auf ein Mass von
2 Points noch hinten bleiben. Volleyballfotograf Tom Schulte, der im Ruhrgebiet
zahlreiche Spitzenspiele mit seinem Objektiv verfolgt sagte hinterher: Ihr habt
einen tollen Lauf. Die Zuschauer können wirklich was sehen bei Euch. Noch ist
alles drin! Ja, der Meinung sind auch Trainer und Team momentan. Die
spielerische Linie halten sie in der Regel ganz und so schaffen es die CarGo!
Spieler, zwischenzeitliche Rückstände durch gute Blockarbeit und natürlich
schärfste Aufgaben den Gegner in Schach zu halten. Zuletzt in Essen und gestern
gegen den Oststeinbeker SV. Die Cowboys sehen sich eigentlich schon in der 1.
Liga und publizieren das auch, beginnend auf ihrer Homepage. Sie waren also mit
dem nötigen Selbstvertrauen angereist. Mit 14:8 führten die
Gastgeber dann auch schnell und zogen das Publikum auf ihre Seite, doch die Gäste
mochten sich nicht damit zufrieden geben und holten Punkt um Punkt auf und und
dem Trommelwirbel der mitgereisten Ostbek-Fans war dann auch bald der 18:18
Ausgleich hergestellt und sogar der erste Satz konnte mit 25:22 gewonnen werden.
Tom Gülke und sein Team gerieten jedoch nicht in Panik, hielten ihre Liie durch
und dann sassen sie, die Aufgaben, der Block stand und die Ballannahme und
Feldabwehr zeigte sich von der sicheren Seite. Mit dem Publikum im Rücken
gelang dann auch eine sichere 2:1 Satzführung, die darauf hoffen liess, dass
dieses Spiel nach vier Durchgängen zu Ende gehen konnte. Doch weit gefehlt.,
die Ostbek-Cowboys zeigten schon, warum sie in der Tabelle derzeit Rang zwei
einnehmen. Viele ihrer Spiele gingen über 5 Sätze und die meisten, davon auch
das Hiinspiel konnten sie gewinnen. Hier und heute war dem aber nicht so. CarGo!
ging im Entscheidungssatz mit 7:4 in Führung, zwar konnten die Cowboys nochmal
auf 10:10 ausgleichen doch gerade die starken Nerven, der gute Block auf CarGo!
Seite hielt und unter dem tosenden Beifall der weit über 500 Fans hielt sich
CarGo! weiterhin die Chance offen, vielleicht doch noch Platz zwei zu Erringen. Im Publikumsinterview ,
kaum ein Zuschauer hatte die Halle verlassen, dankte Kapitän Ferdi Stebner für
die phantastische Unterstützung der Fans und Klemens Psopiech wies einmal mehr
daruaf hin, dass es gelungen sei, die Dieter Renz Halle zu einer Festung
auszubaue.Gegenüber der schreibenden Zunft äußerte sich Tom Gülke, dass die
Mannschaft jetzt noch zwei weitere Endspiele vor der Brust habe, die man genau
so engagiert angehen wolle, schließlich darf sich in der jetzigen Situation
niemand einen Ausrutscher erlauben. Zufrieden war auch
Spielsponsor Now von der Sparkasse Bottrop. Die Präsente und Preise für die
Publikumstombola kamen gut an und die Ballmädchen aus Geldern konnten auf ihren
now-Shirts zahlreiche Spielerautogramme sammeln, die natürlich gern gegeben
wurde. Im Anschlusss an das Spiel hatte Sponsorpartner Courtyard by Marriott zu
einem Empfang anlässlich des letzten Heimspiels eingeladen - hier war die
Stimmung natürlich ausgelassen, Mannschaft, Sponsoren, Team, Freunde und Gönner
konnten in "Bill's Restaurant" im CY noch einen gemütlichen abend
verbringen. Besonderen Dank hatte
auch Phydio Svenja Schmidt verdient, hatte sie doch Jan Romund, der am Mttwoch
noch leicht umgeknickt war, wieder in einen spielfähigen Zustand versetzt,
dieser dankte es ihr dann auch mit zahlreichen wuchtigen Mittelangriffen. CarGo! Bottrop - Ostbek Cowboys 3:2 ( 22:25, 25:19, 25:20, 15:25, 15:12)
Cowboys
unterliegen nach großem Kampf Es fehlten ganze drei
Punkte, um den Coup perfekt zu machen. Doch die Ostbek Cowboys gaben den
Tie-Break bei CarGo! Bottrop mit 12:15 ab, verloren beim Dritten knapp 2:3
(25:22, 19:25, 20:25, 25:15, 12:15). „Wir konnten leider nicht mehr
zusetzen“, sagte OSV-Trainer Joachim Müller, „gegenüber Giesen war das
eine klare Steigerung, aber Bottrop hat am Ende verdient gewonnen.“ Dennoch
bleiben die Cowboys Zweiter der 2. Liga Nord, haben weiterhin alle Möglichkeiten,
die Aufstiegsspiele zu erreichen. Zunächst lief
allerdings vor 500 Zuschauern alles, wie sich das der Oststeinbeker SV gewünscht
hatte. Die Pleite in Giesen war vergessen, der Spielaufbau passte. Vor allem
Stefan Trienen verdankte man es, den ersten Satz ungefährdet zu gewinnen –
dem Mittelblocker gelangen in entscheidender Phase gleich zwei Asse. Danach aber
zeigten die Gastgeber, warum sie nach schwachem Saisonstart inzwischen die großen
Ambitionen rechtfertigen. Mit guter Blockarbeit wurde den OSV-außen den Zahn
gezogen, und auch Gil Ferrer Cutino kam immer seltener durch. Allerdings war der
Kubaner stark gehandicapt ins Spiel gegangen, Trainer Müller nahm ihn denn auch
im dritten Satz heraus. „Es machte keinen Sinn mehr, Gil konnte sich nur noch
unter Schmerzen bewegen.“ Dafür kam Oliver Schmäschke
– und der Youngster setzte sofort deutliche Akzente in Aufschlag und Angriff.
„Er hat unser Spiel wiederbelebt“, sagte Müller. Nach dem klaren Gewinn des
vierten Satzes ging man im psychologischen Vorteil in den fünften Satz. Nun
aber unterliefen den Cowboys zu viele Fehler. Ein 4:8 konnte man noch aufholen
zum 10:10, danach aber patzten die Angreifer erneut. Müller hatte keine adäquate
Wechselmöglichkeit mehr, Ex-Cowboy Jan Buhrmester war zwar mit angereist, im
Mittelblock aber lag nicht das Problem. „In dieser Phase haben wir schmerzlich
gemerkt, wieviele Verletzte wir haben“, sagte Müller, „schade, wir hatten
trotzdem alle Möglichkeiten, das Ding zu gewinnen.“ Für
OSV-Abteilungsleiter Jan Schneider kam dieser Rückschlag „wenig überraschend.
Bottrop hat einen Lauf, und wir haben gerade jene schwierige Phase, wie sie
jedes Team einmal in der Saison hat. Der Zeitpunkt ist nicht glücklich, aber so
ist es nun mal.“ Bis auf zwei Minuspunkte sind die Bottroper nun an die
Cowboys herangerückt. Ob er beunruhigt sei? „Ich bleibe dabei, wenn wir
Samstag gegen Bocholt zu Hause gewinnen, spricht alles für uns. Wir werden das
schaffen“, sagt Schneider. In den letzten beiden Spielen müssen beide Mannschaften reisen: Der OSV nach Braunschweig und Berlin, Bottrop nach Bad Dürrenberg und Giesen. Auf dem Papier hat Oststeinbek nach wie vor die klar besseren Karten. „Aber das wichtigste ist, dass wir unsere Jungs einsatzfähig kriegen für den Schlussspurt“, sagt Müller.
NTSV-Männer
suchen Trainer/in und Spieler Der
Niendorfer TSV sucht für seine 1. Herren, die seit Jahren erfolgreich in der
Landesliga spielen, einen engagierten Trainer/in. Die Mannschaft trainiert am
Montag und Donnerstag von 20:00 bis 21:30. Altersdurchschnitt ca 25 Jahre. Die
Mannschaft ist motiviert, eine strukturierte Saisonvorbereitung mitzugestalten
und hat Potential, in die Verbandsliga aufzusteigen. Ansprechpartner ist Harald Mesterknecht, Tel.: 040 / 552 35 69 oder 0175 / 7234 868 oder auch per E-Mail: Harald.mesterknecht@t-online.de
Suhler
Mädchen: Defizite im Endkampf Der VfB 91 Suhl hat sein erstes Auswärtsspiel in der Playoff-Runde bei NA. Hamburg mit 1:3 (25:22, 23:25, 18:25, 22:25) verloren und damit einen Rückschlag im Kampf um einen Medaillenplatz erlitten. Suhl rangiert nun mit 26:18 Punkten auf Platz fünf der Tabelle.
Am
Samstag, den 31.03.2007 steht mit dem letzten Spieltag in der Regionalliga Nord
der absolute Höhepunkt der Saison für den Eimsbütteler TV an. Sowohl bei den
Damen als auch bei den Herren geht es am Doppelspieltag in der Gustav-Falke-Straße
noch einmal um alles - die Spannung ist kaum zu überbieten: Um
16:00 Uhr treten die 1. Damen nach einer etwas durchwachsenen Saison gegen die
Frauen von der FT Adler Kiel an. Wegen
eines formalen Fehlers (falscher Einsatz der Libera) durch NA.Hamburg wurde
deren spielerisch gewonnenes Spiel gegen Adler Kiel zugunsten der Adler
gewertet. Somit haben die Kielerinnen noch am letzten Spieltag die Chance, den
ETV zu überholen und auf einen möglicherweise Abstiegsrang zu verbannen. Doch
die Eimsbüttler Damen haben schon vor der Entscheidung am Grünen Tisch mit
einem Sieg gegen den VC Adler Kiel ihre derzeitige Stärke unter Beweis
gestellt. Mit einem starken Publikum im Rücken wollen die ETVerinnen nichts
anbrennen lassen. Um
19:00 kommt es dann zum absoluten Spitzenkampf um die Meisterschaft in der
Herren Regionalliga Nord. Nachdem
zwischenzeitlich der ETV schon die Spitze der Liga aus den Augen verloren hatte,
haben die Büttels durch einen beeindruckenden Zwischenspurt (5 mal 3:0
hintereinander und HH Pokalsieg) und einer im Moment schwächelnden FT Adler
Kiel nun wieder den Meistertitel fest im Blick. Wer
am Samstag in der packenden Party als Sieger vom Feld geht, krönt die Saison
mit dem Meistertitel - nichts für schwache Nerven. Adler hat im letzten Spiel
der Büttels in Kronshagen noch mit einer kleinen Fantruppe versucht, den Run
der ETVer zu stören, doch die Mannen von Trainer Henning Wulff zählen auf den
Rückhalt des gesamten Vereins und seiner Anhänger, eine ungleich stärkere
Kulisse in der Gustav-Falke-Straße aufbieten zu können. Hoch motiviert bis in
die Spitzen geht es in den alles entscheidenden Fight gegen FT Adler Kiel. Ein
Hauch alter Zweitligazeiten liegt in der Luft ... Also
unbedingt dabei sein: Samstag, 31.03.2007 - 16:00 Uhr Damen und 19:00 Herren -
hey Skol und Helme auf!
Oststeinbeks
Vorsprung schmilzt Gerät
der für einen Aufstieg notwendige zweite Platz wieder in Gefahr? Der OSV hat
nur noch zwei Punkte Vorsprung. Oststeinbek
- Schon auf der Rückfahrt bemühte sich Trainer Joachim Müller um die
notwendige mentale Aufbauarbeit. Nach dem 2:3 (25:22, 19:25, 20:25, 25:15,
12:15) der Volleyball-Männer des Oststeinbeker SV beim unmittelbaren Verfolger
CarGo! Bottrop haben die Westfalen nach Pluspunkten zu den Stormarnern
aufgeschlossen. Da die "Ostbek Cowboys" aber ein Spiel weniger
ausgetragen haben, bleiben sie noch Zweiter der Zweiten Bundesliga Nord. "Es
ist eigentlich nichts passiert", sagte Müller. Weiterhin habe es sein Team
in eigenen Händen, den zweiten Platz und damit die Chance auf den Aufstieg in
die Erstklassigkeit zu wahren. "Zumal wir auch noch das deutlich leichtere
Restprogramm haben", erläuterte der Coach. Tatsächlich
empfangen die Oststeinbeker am kommenden Sonnabend den Tabellenvorletzen TuB
Bocholt, die Bottroper müssen zu Spitzenreiter VC Bad Dürrenberg/Spergau und
dazu noch am letzten Spieltag (21. April) zum heimstarken Sechsten TSV Giesen
reisen. Der OSV tritt hingegen beim achtplatzierten USC Braunschweig (14. April)
und zum Abschluss der Serie beim auf Rang neun liegenden TSC Berlin an. Gibt es
drei Siege für die Stormarner, ist Rang zwei gesichert. Auf Schützenhilfe
allerdings sollten Müller und sein Team nicht unbedingt zählen. Denn in der
Hinrunde hatten die Bottroper sowohl Giesen wie auch den designierten Meister
Bad Dürrenberg geschlagen. "Wir
haben gerade die schwierige Phase, die jede Mannschaft während einer Saison mal
hat", beschwichtigte auch Abteilungsleiter Jan Schneider. Dazu gehört
offenkundig das anhaltende Verletzungspech der Oststeinbeker. Unter der Woche
hatte Gil Ferrer Cutino ohne Schmerzen voll trainieren können. Am Spieltag aber
meldete sich eine alte Rückenverletzung wieder. Drei Sätze hielt der
Diagonalangreifer aus Kuba durch, dann wechselte Müller für ihn Oliver Schmäschke
ein. "Eigentlich ist dann alles richtig gelaufen", sagte der Coach.
Schmäschke sorgte für neue Impulse im Angriff, der vierte Durchgang ging klar
und verdient an die Stormarner. Und
hätten die Gäste im Tiebreak etwas konzentrierter agiert, wäre auch der Sieg
möglich gewesen. "Zehn von Bottrops 15 Zählern waren direkte Folge
unserer eigenen Fehler", analysierte der Coach. Manfred
Schäffer
VGE:
3:1-Siege - und ein kaltes Büfett Etwa
100 Zuschauer ließen sich zum Saisonausklang in der KGSE-Halle sportlich und
kulinarisch verwöhnen. Elmshorn
- Ein bisschen überrascht waren die Regionalliga-Mannschaften der VG Elmshorn
am letzten Doppel-Heimspieltag 2006/07 denn doch. Während sich für gewöhnlich
nur einige "Edel-Fans" auf den Rängen verlieren, hatten sich zum
Saison-Kehraus knapp 100 eingefunden - und die wurden denn auch verwöhnt. Zunächst
nämlich setzten sich die VGE-Frauen binnen 81 Minuten mit 3:1 (25:17, 19:25,
30:28, 25:12) gegen den Wiker SV durch, dann triumphierten ihre Vereinskameraden
nach eineinviertelstündiger Spielzeit mit demselben Resultat (23:25, 25:20,
25:18, 25:22) über den SV Adelby. Anschließend wurde das reichhaltige kalte Büfett
eröffnet, und für die Nimmermüden bestand sogar noch die Gelegenheit, in der
Gaststätte "Casablanca" bis zum frühen Morgen weiterzufeiern. Weniger
gute Stimmung hätte dort wohl geherrscht, wenn die VGE-Frauen in ihrer Partie
nach einem Durchhänger nicht noch die Kurve bekommen hätte. Die motivierten Gäste
aus Kiel schafften den Satzausgleich und verlangten den Elmshornerinnen im -
allerdings knapp gewonnenen - dritten Durchgang alles ab. Zu Beginn des vierten
Satzes gelang VGE-Trainer Marc Hasselmeyer dann ein Glücksgriff: Er beorderte
Mittelblockerin Sarah Hoppe auf die ungewohnte Außenposition, und von dort
punktete die 22-Jährige konstant. "Sarah hat jeden Ball ins gegnerische
Feld geschmettert", wunderte sich sogar VGE-Mannschaftsführerin Katja Saß
über die Galavorstellung ihrer Beach-Partnerin. Erhebliche
Anlaufschwierigkeiten hatten die VGE-Männer, die den ersten Satz prompt
verloren. "Wir waren doch etwas überrascht, dass sich die schon als
Absteiger feststehenden Adelbyer derart energisch zur Wehr setzten", musste
VGE-Spielertrainer Ekkehard Goller einräumen. In den folgenden drei Durchgängen
aber gerieten die Elmshorner nicht mehr in Verlegenheit und haben nun gute
Chancen, die Saison auf dem vierten Tabellenplatz zu beenden: Während sie
selbst am Sonnabend (15 Uhr) bei Schlusslicht SC Concordia gastieren, nehmen
sich die punktgleichen TSV Kronshagen (Dritter) und Oststeinbeker SV II
(Vierter) gegenseitig die Punkte ab. Die VGE-Frauen, die Platz drei schon sicher
haben, müssen am Sonnabend (15 Uhr) noch einmal bei Grün-Weiß Eimsbüttel
antreten. Frank Will
NA-Damen
machen kurzen Prozess „Auf
diese Leistung können wir aufbauen“ Hamburg,
den 25.3.2007. NA.Hamburg - VfB 91 Suhl 3:1 (21:25/ 25:23/ 25:18/ 25:22). Die
NA.Hamburg Volleyball-Damen konnten aufgrund einer konzentrierten Leistung ihren
ersten Sieg in den Play-offs verbuchen und sind ihrem angestrebten Saisonziel
ein Stückchen näher gekommen. Mit dem 3:1-Heimerfolg haben sich die
Fischbekerinnen nicht nur für das bittere Pokal-Aus (2:3) gegen Suhl
revanchieren können, sondern auch den Verfolger aus Mecklenburg-Vorpommern auf
Distanz gehalten. „Auf dieser Leistung können wir aufbauen. Das gibt uns
Selbstvertrauen und Mut für die weiteren Partien. Unser Ziel war es, weiterhin
oben dran zu bleiben und Suhl auf Abstand zu halten. Mit dem heutigen Sieg haben
wir einen wichtigen Schritt in Richtung Platz drei gemacht“, war
NA-Diagonalangreiferin Kerstin Ahlke mit der Leistung zufrieden. Im
ersten Satz wurde es die erwartet eng umkämpfte Partie. Mit hohem Risiko
versuchten beide Teams, die gegnerische Mannschaft früh unter Druck zu setzen
und Fehler im Spielaufbau zu erzwingen. Es waren die Gäste aus Suhl, die
schneller zu ihrem Spielrhythmus fanden. Die Fischbekerinnen produzierten viele
leichte Fehler in der Annahme und konnten ihre Chancen im Angriff nicht nutzen,
so dass der erste Durchgang mit 21:25 an den VfB ging. Angefeuert
von den 600 Zuschauern in der AreNA Süderelbe konnte sich der Tabellenvierte
nach dem Wechsel deutlich steigern. Die Taktik des Hamburger Trainer-Duos konnte
im zweiten Satz umgesetzt werden, so dass die Angriffsattacken der Gäste
seltener wurden. Mit druckvollen Aufschlägen wurde die Mannschaft von
VfB-Trainer Han Abbing permanent unter „Beschuss“ genommen, so dass der
Tabellenfünfte nur schwer zum gewohnten Spielaufbau kam. Mit mehreren
Aufschlagserien gingen die Gastgeberinnen immer wieder in Führung und enteilten
dem VfB. Dank dieser Spielfreude und einer disziplinierten Mannschaftsleistung
wurden die Durchgänge zwei (25:23) und drei (25:18) verdient gewonnen. „Suhl
war zu Beginn der Partie emotionaler. Zum Glück haben wir uns steigern können
und unsere Chancen genutzt. Vor allem hat Dominice Steffen heute eine ganz
starke Leistung gezeigt und unheimlich viel gepunktet“, lobte Ahlke ihre
Teamkollegin, die zur Matchwinnerin avancierte. Die frisch gebackene
Abiturientin war von den Gästen kaum in den Griff zu kriegen und „knallte“
mit ihren wuchtigen Schmetterbällen zahlreiche Angriffe eindrucksvoll in das
gegnerische Spielfeld. Suhl versuchte im vierten Durchgang noch einmal alles,
doch Kozuch & Co. ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen. Auch ihr
Vorhaben, fünf Sätze zu vermeiden, konnten die von Soosten-Schützlinge
einhalten und den Gewinn bringenden letzten Satz mit 25:22 für sich
entscheiden. „Es
war ein sehr kampfbetontes und ausgeglichenes Spiel. Endlich haben wir Mal drei
Sätze in Folge gegen Suhl gewonnen und ein Fünf-Satz-Match vermieden. Wir
haben heute eine sehr gute Leistung abrufen können und streben weiterhin den
dritten Platz an. Besonders die Leistung von Dominice Steffen hat mich
gefreut“, äußerte sich auch NA.Hamburg Teammanager Horst Lüders zufrieden
nach der Partie.
Turbine Greifswald - OSV Pirates 1:3 (20:25/14:25/25:20/16:25) Die Vorgabe ihres Trainers Bernd Schlesinger, dieses Mal zu Null zu spielen, konnte die zweite Mannschaft des Oststeinbeker SV nicht erfüllen. Dennoch haben die OSV Pirates das vorletzte Spiel der Saison nach einer recht konzentrierten Leistung mit 3:1 gewonnen. Sie spielen damit im direkten Vergleich am kommenden Samstag gegen Kronshagen um den dritten Platz. Endlich starteten die Pirates aufmerksam in den ersten Satz. Schnell führte Schlesingers Team mit 5:1 und baute diesen Vorsprung kontinuierlich aus. Die Gäste, die nur zu neunt nach Greifswald gefahren waren, ließen keinen Zweifel aufkommen, dieses Spiel möglichst schnell abzuhaken. Die Annahme kam, der Block stand sehr gut, 25:20 nach 17 Minuten. Im zweiten Satz führte der OSV Greifswald phasenweise vor. Mit starken Aufschlägen setzten die Gäste die abstiegsbedrohten Greifswalder unter Druck und lagen mit 7:2 vorne. Nur deren Zuspieler konterte geschickt mit einigen gelegten Bällen. Greifswalds Angreifer machten zu viele Fehler oder scheiterten am Block des OSV. Die Gäste setzten sich ab, 19:12 hieß es nur wenige Minuten später, den Satz ließen sie sich nicht mehr nehmen. Doch dann riss der rote Faden im Spiel der Pirates. Wie so oft, ohne offensichtlichen Grund. Die Spieler schienen nach ausgeglichenem Beginn etwas erstaunt darüber zu sein, dass Greifswald zum ersten Mal dagegenhielt – und verloren die Kontrolle über das Spiel. Obwohl sie überhaupt nicht in Bedrängnis waren. Bei 6:9 nahm ein sichtlich angefressener Schlesinger die erste Auszeit, stauchte sein Team zusammen, doch seine Laune besserte sich im Laufe des Satzes nicht wirklich. Bei 19:20 keimte kurz Hoffnung auf, individuelle Fehler erstickten sie, 20:25. Doch dann lief es wieder, die Pirates wirkten aggressiver, konzentrierter. Ohne sich erneut auf das Geplänkel aus Satz drei einzulassen, spielten die Gäste ihr Spiel, nicht spektakulär, aber effektiv. Greifswald resignierte früh, der Punktabstand war schnell sehr groß geworden, und verlor mit 16:25. Ein Sieg mit kleinem
Makel, doch ein durchaus souveräner Erfolg. Das war nicht immer so bei Auswärtsspielen
gegen schwächer eingeschätzte Teams in dieser Saison.
Ergebnisse
der Hamburger Jugend-Endrunden Bei
herrlichem Frühlingswetter mit strahlendem Sonnenschein hielten sich etliche
Volleyballer samt Anhang wieder da auf, wo sie sich am wohlsten fühlen: in
„muffigen“ Sporthallen. Trotz des „Muffs“ aber herrschte gute Stimmung
bei den Endrundenteilnehmern der LK1/2 männlich und der U-13. Alle hatten ihren
Spaß, allen voran Altona 93, die bei beiden Endrunden den Sieger stellen
konnte. Hier
die Ergebnisse :
Jörn Schröder
Nach klarem 3:0
in Kronshagen empfängt Eimsbüttel nun FT Adler Kiel zum Endspiel Nachdem Adler Kiel
einen glücklichen 3:2 Sieg gegen die abstiegsgefährdeten Norderstedter am
Samstag vorlegte, mussten die Eimsbüttler am Sonntag in Kronshagen nachziehen. Mit zuletzt fünf
Siegen ohne Satzverlust trat man mit breiter Brust die Fahrt nach Kronshagen an.
Vom ersten Punkt an konzentriert agierten die Büttels selbstbewusst und
ließen keinen Zweifel daran, wer als Sieger vom Platz gehen würde. Auch die
starken Kronshagener Aufschläge brachten die Annahme um Libero Martin Hagen an
diesem Tag nicht in Verlegenheit. Im Gegenzug wurde durch platzierte Aufschläge
ein konstruktiver Spielaufbau der Kronshagener im Keime erstickt. Nur in Satz drei
konnten die Kronshagener eine fünf Punkte Führung herausarbeiten, was aber
hauptsächlich an der Unkonzentriert der Eimsbüttler lag. Durch Kampfgeist und
gute Abwehrleistung kämpfte sich der ETV zurück ins Spiel und gewann den Satz
schließlich mit 25:22. Ein insgesamt schneller und verdienter Sieg. Nachdem der ehemals
beste Libero der Liga spontan zu keinem Statement zu überreden war, war aus
Mannschaftskreisen zu erfahren: “ Dem Broiler werden die Flügel gestutzt!“ Die Meisterschaft bleibt offen und es kommt am Samstag, dem 31.03., zum großen Showdown in der Gustav-Falke-Straße.
NA-Frauen
besiegen Suhl mit 3:1 HAMBURG
- Die Volleyball-Frauen der NA Hamburg (3., 30:14) dürfen weiter von der
Teilnahme am Europapokal träumen, für die ein dritter Rang in der
Abschlusstabelle reichen würde. Im zweiten Spiel der Meisterschaftsrunde der
besten sechs Mannschaften der Bundesliga besiegten die Fischbekerinnen in einem
hochklassigen Spiel in der Halle am Neumoorstück Angstgegner VfB Suhl vor 700
Zuschauern mit 3:1 (21:25, 25:23, 25:18, 25:22). Entscheidend
war der zweite Durchgang, in dem die Hamburgerinnen schon mit 11:14 zurückgelegen
hatten. "Wenn wir den Satz auch verloren hätten, wäre das Spiel wohl
nicht mehr zu drehen gewesen", stellte NA-Trainer Helmut von Soosten nach
den 96 Spielminuten fest. Vor allem die größere Schlaggewalt brachte sein Team
auf Erfolgskurs. Dabei zeichneten sich insbesondere Diagonalangreiferin
Margareta Kozuch und Außenangreiferin Dominice Steffen mit jeweils 22 Zähler
aus. Besonders der Auftritt der 19 Jahre alten Abiturientin Steffen überraschte
den Suhler Trainer Han Abbing. "Die beiden haben wir nie in den Griff
bekommen", so der Niederländer. Bemerkenswert: Die zweite Hamburger Außenangreiferin
Kerstin Ahlke beendete den dritten Durchgang mit ihrem neunten Aufschlag in
Folge. Zum sportlichen Ungemach des Tabellenletzten WiWa Hamburg (2:42 Punkte)
kam vor dem 0:3 (18:25, 19:25, 14:25) im Spiel der Abstiegsrunde gegen den Köpenicker
SC auch noch eine Menge Pech. Im Training unter der Woche hatte sich Libera Jule
Schneider einen Bruch der Kniescheibe zugezogen. Neben
der besten Annahmespielerin des Wandsbeker Teams hatten mit Silke Niemeyer
(Finger ausgerenkt) und Andrea Dellnitz (Grippe) auch die weiteren
Bagger-Spezialistinnen nicht zur Verfügung gestanden. Schneider wird nun mit
Sicherheit bis zum Saisonende ausfallen. masch
NA.Hamburg
besiegt Suhl deutlich FISCHBEK
- Das Erfolgsrezept hat Dominice Steffen sofort parat. "Ich darf einfach
nicht zuviel nachdenken", sagte die Volleyballerin des Bundesliga-Klubs
NA.Hamburg. Beim 3:1 (21:25, 25:23, 25:18, 25:22) über den VfB Suhl war die
19-jährige gemeinsam mit Diagonalangreiferin Margareta Kozuch mit jeweils 22 Zählern
beste Punktesammlerin. Dementsprechend zufrieden und auch stolz lief die Außenangreiferin
nach Spielschluss durch die Halle am Neumoorstück. "Dominice bestätigt
damit die Eindrücke, die sie zuletzt im Training hinterlassen hat", so
Trainer Helmut von Soosten. "Es
stärkt schon das Selbstbewusstsein, wenn man von Beginn an aufs Feld
darf", sagte die Spielerin, die sich besonders im Baggern deutlich
verbessert zeigte. In der Normalrunde teilte sich die Reservistin mit Ioana
Nemtanu eine Position im Außenangriff, wurde häufig eingewechselt. Derzeit
scheint sie ihrer Konkurrentin den Rang abgelaufen zu haben. "Man merkt bei
Dominice, dass sie weniger Druck hat, seitdem sie ihre Abiklausuren beendet
hat", erklärte von Soosten. "Dass Margareta Kozuch stark sein würde,
damit hatten wir gerechnet", sagte Suhls Coach Han Abbing. Überrascht sei
er von Dominice Steffen gewesen. "Wir haben beide nicht in den Griff
bekommen, das war spielentscheidend", so der Niederländer. Als
Helmut von Soosten im zweiten Durchgang bei 9:12 nach einer Wechselmöglichkeit
suchte, musste nicht Steffen gehen, sondern die zweite Außenangreiferin Kerstin
Ahlke. Für sie kam Nemtanu. Doch die Rumänin steckt in einem Formtief. Nach
drei Fehlern musste sie vom Feld, Kerstin Ahlke spielte durch. Eine
Entscheidung, die sich auszahlte. 17:18 stand es, als die 27-Jährige an den
Aufschlag kam, bei 25:18 war Schluss. "So etwas ist in der Bundesliga
selten", lobte der Trainer. masch
VCN:
Starker Auftritt beim Tabellenführer Norderstedt
- Spannender kann der Kampf um den Klassenerhalt in der Volleyball-Regionalliga
wohl kaum noch werden. Am kommenden Sonnabend wird es am letzten Spieltag der
Saison in der Moorbekhalle zum entscheidenden Duell zwischen den Männern des 1.
VC Norderstedt und von der Volleyballgemeinschaft WiWa Hamburg kommen. Selbst
wenn die Norderstedter bei Tabellenführer FT Adler Kiel nicht mit 2:3 (25:21,
25:21, 21:25, 18:25, 7:15) verloren hätten, wäre die Ausgangslage identisch.
"Wir müssen siegen, um in der Klasse bleiben zu können", weiß
Mannschaftsführer Alexander Hente. Dabei zieht der Mittelblocker durchaus ein
positives Fazit aus dem Auftritt in Kiel. "Das
war wirklich ein gutes Regionalligaspiel, am Ende hat wohl nur die bessere körperliche
Verfassung den Ausschlag gegeben", so Hente. Zweieinhalb Sätze lang
konnten die Norderstedter auf hohem Regionalliga-Niveau mithalten. Erst
bei einer 20:19-Führung des VCN im dritten Durchgang konnten die Kieler das
Blatt wenden. Nun waren die Norderstedter immer einen Tick langsamer als der
Gegner, ob in Block, Abwehr oder Angriff. "Man merkte einfach, dass sie
mehr trainieren als wir", stellte der Mannschaftsführer fest. Wichtig
für Trainer Hartmut Hintze: Mit Linkshänder Jared Grigoleit aus der zweiten
Mannschaft steht ihm jetzt ein weiterer Diagonalangreifer zur Verfügung, der
sich mit Alexander Dehnert gut abwechseln kann. Und dass Christoph Stridde
(ebenfalls Mitglied der zweiten Mannschaft) ein guter Libero in der Dritten Liga
ist, hatte er in den vergangenen Jahren schon bewiesen. Manfred
Schäffer
Stadtpokal
- das besondere Spaßturnier ELMSHORN
- Mit Spannung erwartet wurde die Auslosung für den diesjährigen Elmshorner
Stadtpokal im Volleyball. Die 19 gemeldeten Teams verteilen sich für die
Vorrunde, die am 21./22. April in den Sporthallen der KGSE ausgetragen wird, auf
vier Gruppen. Gespielt wird an beiden Tagen jeder gegen jeden. Es wird dabei zu
einigen interessanten Begegnungen kommen. Der
letztjährige Gewinner "Lieths United" trifft in Gruppe A unter
anderem auf die Vorjahresachten "Kurz und Knackig", die "Young
Spirit Stars" und die Stadtpokal-Routiniers "Kywalda". In Gruppe
B bekommt es Rekordteilnehmer "Dorfi" mit "Götter der
Ballkunst", einem neuformierten Team um das Ehepaar Birte Schaak-Möller/Jürgen
Möller, zu tun. Eine Truppe, die weit vorn landen kann. Auch
die übrigen drei Mannschaften dieser Gruppe, "Nie da", "Friday
Freaks" und "Netzhänger 04", werden ein Wort bei der Vergabe der
vorderen Plätze mitzureden haben. In Gruppe D muss sich "GoA" mit
"Ostblock" messen, einem Team, das im vergangenen Jahr als "Serve
& Volley" das Endspiel erreichte. In
Gruppe D schließlich treffen die "Stadtpokal-Urgesteine Blues
Blocker" und "Racker" aufeinander. Da Platz eins und zwei in den
Vorrundengruppen für das Erreichen der Plätze eins bis acht nötig sind, wird
es sicher einige spannende Partien um diese Ränge geben. Die Zwischenrunde wird dann am 12. und 13. Mai, ebenfalls in den Hallen der KGSE, ausgetragen, da sich der Beginn der Renovierungsarbeiten an den Sp
|
Newsseiten
Hamburger Vereine
Newsticker Hamburger Vereine Hamburger
Beachserie Smash-Special "Train
the Trainer" Hamburger Topteams:
Frühere News
|
© 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel