News

 Dienstag, 23. Januar 2007 

Cowboys: Schlechtes Spiel – glücklicher Sieg
Lohhoferinnen gewinnen in vier Sätzen
VfB plagen große Personalsorgen
Warum Paul auf dem Sofa meistens alleine sitzt
Frust für Aachen: Null Punkte, eine Verletzte
Fünf-Satz-Sieg muss MTV München teuer bezahlen
SCC: Engagiert und souverän
USC-Zweite gewinnt Westfalen-Derby
Bundesliga: Ein Wochenende ohne Überraschungen
Klemperer/Schneider werden Siebte
Haching sichert wichtige Punkte
VCO Berlin: Vier Ausfälle - dennoch vier Punkte
Eltmann mit bester Saisonleistung
Ludwig trotz des Sieges sauer
Sinsheim: Der stille Triumphmarsch
Elmshorn: Deichliga oder Regionalliga
Suhl: Der Kampfgeist hat gesiegt
Sonneberg: Schade ! Wäre Satzgewinn wert gewesen
Wiesbaden: Variantenreich zum fünften Sieg
A10 Netzhoppers unterliegen Favorit SV Bayer
Benecke: Ein Star ohne Allüren
Dämpfer für den VfL
Oststeinbek gewinnt Zitterpartie
VGE: Ärger über zu frühen Pfiff
Der lange Weg nach Peking

Januar 2007

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Zum Medien-Überblick

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Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Dienstag, 23. Januar 2007

   

Cowboys: Schlechtes Spiel – glücklicher Sieg

OSV Cowboys – SVF Neustadt-Glewe 3:2 (25:16/20:25/12:25/25:18/16:14)

Es war Glück. 3:2 haben die Oststeinbek Cowboys zu Hause gegen den Tabellenvorletzten Neustadt-Glewe gewonnen und dabei einen Matchball abgewehrt. Es war wohl das schwächste Saisonspiel, sieht man einmal von der ersten Niederlage im September ab, ausgerechnet gegen – Neustadt-Glewe. „Wir sind gerade noch mal davongekommen“, sagte OSV-Trainer Joachim Müller nach dem Spiel.

Schon vor dem Anpfiff hatte sich Libero Hendrik Hofmann verletzt – Verdacht auf Bandscheibenvorfall! Müller musste sein Team umstellen: Er beorderte Außenangreifer Fridolin Lippens auf Hofmanns Position.

Die Cowboys starteten nervös, lagen 6:9 hinten im ersten Satz, fingen sich dann aber und kontrollierten das Spiel. Die Annahme kam, Diagonalmann Gil Ferrer Cutino hatte eine starke Quote im Angriff – 25:16. Sollte es wieder ein lockeres 3:0 geben, das dritte in Folge?

„Nach dem guten ersten Satz haben meine Spieler wohl gedacht, dass sie das Ding ganz locker nach Hause schaukeln“, so Müller. „Wir wollten den Gegner nicht groß werden lassen, doch genau das haben wir getan.“ Die Cowboys ließen nach im zweiten Satz, deutlich sogar. Kein Druck in den Sprungaufschlägen, kein Wille, den Satz noch herumzureißen, kein Antreiber, der die Mannschaft mitzieht.

Der dritte Satz war eine einzige Katastrophe. Es war überhaupt keine Linie mehr im Spiel des OSV, Annahmen gingen reihenweise weg, die Angreifer blieben im starken Block der Neustädter hängen oder schlugen die Bälle ins Aus. 12:25, ein volleyballerischer Offenbarungseid. „Wir haben völlig den Faden verloren. Das war ein Déja-vu-Erlebnis für meine Spieler. Im Hinspiel gab es eine ganz ähnliche Situation. Doch da konnten wir uns nicht mehr befreien“, so Müller.

Die Cowboys fingen sich im vierten Satz wieder, spielten konstanter und mit weniger Fehlern. Mit 25:18 kämpfte sich der OSV in den Tie-Break.

5:8 und 9:11 lagen die Cowboys hinten, bei 13:14 hatten sie Matchball gegen sich. Und dann machte die Mannschaft etwas, was sie schon die ganze Saison macht, wenn es kritisch wird: Die entscheidenden Punkte. Drei in Folge waren es zum 16:14, wobei der Schiedsrichter dem Gegner ausgerechnet im letzten Ballwechsel ein unsauberes Zuspiel abpfiff – Möglichkeiten, dies zu tun, hatten sich in den Sätzen zuvor viele ergeben.

„Kein Spieler hat heute das Optimum abgerufen. Der Gegner hat sehr stark gespielt. Jetzt muss sich die Mannschaft erst einmal darauf einstellen, in nächster Zeit ohne Hendrik auszukommen.“

 

 

Deutschland - SV Lohhof-News

 Dienstag, 23. Januar 2007

   

Lohhoferinnen gewinnen in vier Sätzen

Hart erkämpfter Sieg gegen Vilsbiburg 2

Nach der Niederlage im Auswärtsspiel gegen den MTV Stuttgart, zeigten die Lohhoferinnen mit ihrem Sieg gegen die Roten Raben Vilsbiburg 2 wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung. Die Roten Raben machten es dem Tabellenzweiten allerdings nicht leicht - viele lange Ballwechsel zeigten den Kampf um jeden Punkt bei beiden Mannschaften. Der erste Satz ging mit 25:21 noch an den SV Lohhof, im zweiten Satz wurde dann unter anderem auch durch vier umstrittene Schiedsrichterentscheidungen der Spielfluss beider Mannschaften beeinträchtigt

und nach einem langen verlorenen Ballwechsel mussten sich die Lohhoferinnen mit 23:25 geschlagen geben. Doch sie ließen sich nicht beirren und durch gute Abwehraktionen von Martina Utz erkämpften sich die Spielerinnen des SV Lohhof konsequent einen Vorsprung im dritten Satz, welchen sie dann auch mit sechs Punkten Unterschied gewinnen konnten. Der vierte Satz war ein Spiegelbild der vorhergehenden Sätze. Die Vilsbiburgerinnen kämpften bis zum Ende, den besseren Abschluss im Angriff zeigten allerdings die Lohhoferinnen und gewannen schließlich den vierten Satz mit 25:21.

„Die Mannschaft hat eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt und ihr Spiel konsequent durchgeführt.“, urteilte die gesundheitlich angeschlagene Zuspielerin Claudia Pavlicek, welche sich bravourös durch die vier anstrengenden Sätze quälte.

Hervorzuheben sind unter anderem die Leistungen von Sophie Schellenberger und Youngstar Patricia Hofmarksrichter. Erstere zeigte gute Blockaktionen und verwandelte den Matchball souverän. Patricia setzte sich am Ende des dritten und vierten Satzes durch gute Aufschlage und ein Ass in Szene.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Dienstag, 23. Januar 2007

   

VfB plagen große Personalsorgen

Kurz vor dem wichtigen Champions League Spiel des VfB Friedrichshafen gegen DHL Ostrava am Mittwoch plagen die Verantwortlichen des deutschen Volleyball Rekordmeisters große Personalsorgen. Neben den beiden Langzeitverletzten Jiri Polansky und Peter Nagy, beide Bandscheibenvorfall, ist nun auch der Einsatz von Diagonalspieler Jochen Schöps und Mittelblocker Max Günthör gegen DHL Ostrava fraglich.

„Jochen ist mit einem Magen-Darm Infekt zu Hause und Max laboriert an einer Grippe“, so VfB Co – Trainer Ulf Quell. Ob beide am Mittwoch spielen können, wird sich kurzfristig entscheiden.

Die krankheitsbedingten Ausfälle sind vor allem zum derzeitigen Zeitpunkt sehr bitter, kann der VfB Friedrichshafen doch bereits am Mittwoch den Einzug in das Achtelfinale der Volleyball Champions League vorzeitig klarmachen.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Dienstag, 23. Januar 2007

   

Warum Paul auf dem Sofa meistens alleine sitzt

Wenn morgens um sechs für sie der Wecker klingelt, braucht er noch lange nicht aus den Federn. Claudia Klumpp muss aber raus, um pünktlich an ihrem Schreibtisch in der Kämmerei der Stadt Weingarten zu sitzen. Deshalb hat die 25-Jährige „zur Sicherheit“ gleich drei Wecker neben dem Bett deponiert. „Ich dreh’ mich gern noch mal um. Außerdem: Spätestens beim dritten Läuten ist Simon auch wach.“ Sagt’s, und schaut schmunzelnd zu ihrem Freund. Der findet dann zwar selten wieder in den Schlaf, steht aber noch lange nicht auf.

Für den Zuspieler der VfB-Volleyballer gelten andere Arbeitszeiten. Wenn Claudia am späten Nachmittag wieder zuhause in der schnuckeligen, selbst eingerichteten Dachgeschoss-Wohnung in Spaltenstein ist, steht für Simon Tischer das Abendtraining in der Arena an – wenn er nicht gerade auf Reisen ist.

Sein Job bedeutet während der Saison: kein freies Wochenende, sehr oft unterwegs. „Ich hab’ fast mehr Nächte mit meinem Zimmernachbarn Schöpsi verbracht als mit meiner Freundin“, erzählt der 24-Jährige lachend. Auch sonst bleibt wenig Zeit für Zweisamkeit, denn seit Claudia Klumpp den Job in Weingarten hat, sind auch „Dates“ am Nachmittag für die beiden nicht drin. „Ich kann schlecht immer frei nehmen, wenn Simon mal zuhause ist.“

Die beiden sind seit fünf Jahren ein Paar. Kennen gelernt haben sie sich in Schwäbisch Gmünd, wo sowohl Simon als auch Claudia ihre familiären Wurzeln haben. Damals spielte der „VfB-Regisseur“ noch beim SV Fellbach, seine Freundin drückte die Schulbank in der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl. Als Simon Tischer vor drei Jahren nach Friedrichshafen kam, festigte sich die Partnerschaft per Fernbeziehung.

Seit mehr als zwei Jahren leben sie nun unter einem Dach, und „es gibt keine Gefahr, dass wir uns auf den Geist gehen“. Auch wenn er sagt, dass sein Job mit dem Erfolg leichter geworden sei: „Manchmal ist es für mich schon schwer damit umzugehen, wenn du Sehnsucht nach der Freundin oder der Familie hast.“ Ein bisschen Hochachtung schwingt mit, wenn er meint, dass dieses Leben „mit Sicherheit nicht jede Frau mitmacht“.

Dass sich die beiden zwar schon mit Familienplanung beschäftigen, weil „alles passt“, aber sich für den letzten Schritt noch Zeit lassen wollen, hängt beispielsweise davon ab, wann und wohin der erste Mann am VfB-Netz wie in der Nationalauswahl ins Ausland wechseln wird. Dass er mal bei einem Verein in Italien oder Frankreich oder … einen Vertrag unterschreiben wird, steht für Simon Tischer fest wie das Amen in der Kirche.

Mit fast gleicher Bestimmtheit möchte Claudia Klumpp ihre berufliche Karriere am liebsten nicht unterbrechen, um im Ausland „nur“ Simons Partnerin zu sein und im eigenen Lebenslauf eine Lücke zu hinterlassen. Es sei denn, sie wäre mit der Mutterschaft ausgefüllt… „Mit der Hochzeitsparty necken uns die anderen schon. Aber da lassen wir uns nicht unter Druck setzen“, legt Simon Tischer energisch fest.

Welche „Macht“ die Truppe aber hat, erzählt eine kleine Geschichte. Das Kind des Mittelblockers Georg Wiebel, der vergangene Saison beim VfB spielte, war noch nicht gezeugt, da hieß der Spross im Mannschafts-Jargon schon Paul. „Und genau so haben er und seine Frau ihren Sohn dann tatsächlich genannt“, weiß der 24-Jährige um den Einfluss der VfB-Familie.

Auch das Pärchen Tischer-Klumpp hat einen „Paul“: eine Plüschgiraffe, die mit den beiden gern auf dem Sofa lümmelt. Füße hoch, schmusen und faulenzen sind Lieblingsbeschäftigungen der zwei, wenn sie beisammen sind – wenn Simon nicht gerade am PC hockt und mit seinen Freunden in der WOW-Gilde „zockt“. Gutes Essen und einen guten Wein genießen beide – bevorzugt auswärts – genauso wie „alles, was Spaß macht und für ein normales Pärchen Alltag ist“.

Vielleicht abgesehen vom gemeinsamen Urlaub, obwohl beide nur zu gern verreisen. Urlaub ist für Simon Tischer kaum planbar, weil nach Saisonschluss die Nationalmannschaft auf ihn wartet. Auf die Frage, wann der letzte gemeinsame Urlaub war, müssen beide überlegen. „Türkei vor zwei Jahren, glaub ich. Man, mir kommt das ewig vor“, sagt er. Sie darauf: „Ich war letztes Jahr drei Wochen in Rio, Argentinien und Paraguay. Aber leider ohne ihn.“ Dass ihr Freund in Spanien, Japan oder Griechenland war, beeindruckt da kaum. „Wenn überhaupt, dann ist üblicherweise mal ein halber Tag Stadtgang drin.“

Was Simon Tischer mal nach dem Profisport macht, weiß er noch nicht. „Vorstellen kann ich mir vieles. Ich werde jedenfalls nicht bis zum bitteren Ende Volleyball spielen, sondern mir rechtzeitig überlegen, was danach kommt.“ Dass er auf die zwei Semester BWL, die er in Mendig absolviert hat, draufsattelt, glaubt er weniger. Für ein Fernstudium, wie es sein Teamgefährte Max Günthör angefangen hat, fehlten ihm Elan und Ehrgeiz. „Ich setze derzeit andere Prioritäten. Aber Hut ab vor Max, wenn er das durchzieht.“

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Dienstag, 23. Januar 2007

   

Frust für Aachen: Null Punkte, eine Verletzte

2. Bundesliga Nord der Frauen:  Alemannias Team trotzdem noch auf Rang drei

Samstags: VC Parchim - Alemannia Aachen 3:2 (9:25, 25:22, 17:25, 25:14, 15:12)

Solch einen wechselhaften Spielverlauf hat man in den letzten Jahren in einer Zweitligapartie der Aachenerinnen selten gesehen. Im ersten Satz wurde Parchims junge Garde (Jahrgang 1988 - 1991) mit 25:9 von den Aachenerinnen in nur 18 Minuten überrollt. „Solch eine Leistung wie im ersten Satz darf als optimal bezeichnet werden“, so Alemannias Co-Trainer Ralph Kranzhoff.

Trainer Luc Humblet und er hatten seine Mädels optimal auf die Stärken und Schwächen der Gegnerinnen eingestellt. Bei Aachen klappte alles, bei Parchim – gelinde ausgedrückt – nichts! Stephan Bräuer, Stützpunkttrainer des Schweriner „Farmteams“ hierzu: „Vielleicht war der erste Satz für Aachen zu deutlich, denn danach konnten meine Mädels nur besser werden.“ Und das wurden sie: mit 8:0 (!) legten sie im zweiten Durchgang los wie die berühmte Feuerwehr. Allerdings muss Alemannias Team sich im Nachhinein den Vorwurf gefallen lassen, zu spät kämpferisch dagegen gehalten zu haben. Denn beinahe hätte die Aufholjagd noch Erfolg gehabt. Und da der dritte Durchgang wieder klar an die Alemannia-Sechs ging, wäre ein 0:3 aus Parchimer Sicht an diesem Tag nicht unrealistisch gewesen. 

Doch der vierte Durchgang und dessen Verlauf ließ das VCP-Team regelrecht in einen Spiel-Rausch geraten. Kämpferisch fantastisch und spielerisch risikobereit setzten sie die Aachenerinnen so sehr unter Druck, dass der Schwung mit in den Tie-Break genommen wurde (0:3 und 4:8). Nach dem letzten Seitenwechsel war das Spiel auf beiden Seiten wieder gleichwertig, doch den Spielstand ausgleichen konnten Aachens Spielerinnen nicht mehr. Übrigens verletzte sich Cecile Casin im zweiten Satz an einer Unterarm-Sehne, kämpfte sich aber bis ans Match-Ende durch die Partie, um ihr Team nicht im Stich zu lassen. Frustriert und traurig saßen nach dem Spiel die „ladies in black“ in der Parchimer Halle. Das hätte nicht sein müssen!

Jedoch war man ein fairer Verlierer und gratulierte ehrlich den Parchimerinnen zu den zwei vielleicht insgesamt verdienten Punkten, zumal man auf Aachener Seite ja beim Hinspiel in Aachen knapp und ebenfalls in einem tollen Match mit 3:2 die Oberhand behalten hatte.

Sonntags: VC Olympia Berlin - Alemannia Aachen 3:1 (25:15, 25:14, 20:25, 26:24)

Am nächsten Tag – ohne die verletzte Führungsspielerin Cecile Casin – geriet man von Anfang an unter solch großen Druck, dass zwei Sätze lang lediglich reagiert statt agiert wurde. Zu dominant und aggressiv das Angriffsspiel der Juniorinnen-Nationalspielerinnen, zu harmlos und kampflos das sichtlich verunsicherte Aachener Team. Erst im dritten Satz – nicht zuletzt durch eine frech  aufspielende Zuspielerin Audrey Hervel – bewies man sich selbst und den wenigen Zuschauern in der Halle, dass man es doch kann und dass da noch was ging!

Und ob das was ging: durch sehr kampfbetontes Spiel und endlich ebenfalls aggressives Angriffsverhalten verunsicherte man die anfangs so überlegenen jungen Berlinerinnen (Jahrgang 1990 – 1991) derart, dass der Schwung beinahe in den Tie-Break gereicht hätte. Doch leider nur beinahe: bei 24:21 hatten die Aachenerinnen drei Satzbälle zum Einzug in diesen fünften Satz, doch konnten sie keinen nutzen. Im Gegenteil: VCO zog durch gewann diesen letzten Satz mit 26:24. Bundestrainer Jens Tietböhl: „Wenn ihr den vierten Satz zu gemacht hättet, hättet ihr auch den Tie-Break gewonnen, da war ich mir zum Schluss sicher!“ So aber saßen erneut traurige Aachenerinnen in der Halle und mussten sich letztendlich ohne Punktausbeute auf die lange Heimreise machen. 

Trotz der beiden Niederlagen steht man noch auf Rang drei der Tabelle - punktgleich mit dem Tabellenvierten Köpenick II und USC Münster II, der als nächstes in den „Hexenkessel Bergische Gasse“ kommt: am Sonntag, dem 4. Februar um 15.00 Uhr empfangen die Aachenerinnen die Münsteraner Konkurrenz um den momentanen dritten Platz, den Trainer Luc Humblet „unbedingt verteidigen“ will!

 

 

Deutschland - MTV München-News

 Dienstag, 23. Januar 2007

   

Fünf-Satz-Sieg muss MTV München teuer bezahlen

(tg) Nach 100 Minuten Spielzeit im Sportzentrum Häberlstraße stand der Erfolg für den MTV München fest. Der Tabellenführer der Volleyball Regionalliga setzte sich in einer kämpferischen Partie gegen den TSV Friedberg mit 3-2 (20, -19, -18, 17, -8) durch.

Richtig rund läuft es für den MTV München im neuen Jahr noch nicht. Doch der Trend in der Woche vor dem Spiel gegen den TSV Friedberg zeigte deutlich nach oben. In der Woche absolvierte man noch ein Trainingsspiel gegen den Zweitligisten TSV Grafing, indem man zwar in allen vier gespielten Sätze den Kürzeren zog, doch die Leistung stimmte MTV-Trainer Tom Gailer zumindest phasenweise zufrieden.

Der ehemalige Zweitligist TSV Friedberg, der  zur Zeit auf den sechsten Platz der Regionalliga Tabelle rangiert, war keinesfalls zu unterschätzen. Haben die Schwaben doch in der vergangenen Woche den TSV Mühldorf einen Tag nach dem knappen MTV Erfolg deutlich besiegt. Verzichten müssen die Friedberger jedoch weiterhin auf ihr Jungtalent Simon Goisser, der sich Anfang Januar bei einer Maßnahme der Bayern-Auswahl leider eine schwere Fingerverletzung zugezogen hatte. Der MTV München konnte dagegen fast aus dem Vollen schöpfen. Bis auf Mittelblocker Alex Lingg, der aus privaten Gründen leider passen musste, waren alle Mann wieder mit an Bord.

Im ersten Satz konnte sich keines der Teams entscheidend absetzen, so dass die Führung bis zum 19-19 immer wieder hin und her wechselte. Der TSV Friedberg zeigte aber in dieser Phase den größeren Willen und konnte sich durch gute Abwehraktionen und druckvolle Aufschläge den Satz mit 25-20 sichern. Der Satzverlust weckte anscheinend das MTV-Team um Roland Stieger. Eine deutlich geringere Eigenfehlerquote und ein besser abgestimmtes Blockspiel waren die Gründe, dass von Beginn des zweiten Satzes nur noch der MTV München das Spiel bestimmte. So waren die Durchgänge Zwei und Drei jeweils auch mit 25-19 und 25-18 schnelle Angelegenheiten für den Tabellenführer. 

Doch da war sie – die fehlende Konstanz – wieder. Ab dem 7-7 ging beim MTV in allen Bereichen nichts mehr und die Friedberger drehten noch einmal kräftig auf. So ging es nach der 17-25 Satzniederlage wie in der Vorwoche wieder in den Tiebreak. Gleich im ersten Ballwechsel passierte es dann: Ein Schrei auf dem Spielfeld und MTV-Angreifer Thilo Pfletschinger liegt verletzt am Boden und musste ausgewechselt werden. Geschockt ging es nach kurzer Pause weiter und die Münchner zeigten, dass sie für ihren verletzten Mitspieler das Spiel gewinnen wollen. Friedberg hatte keine Chance mehr gegen die nun entfesselt spielenden MTV`ler und so gewann der MTV München auch den entscheidenden Satz deutlich mit 15-7.

Zum Feiern war den Spielern des MTV aber nicht zumute, machte man sich doch viel mehr Sorgen um Thilo Pfletschinger, der schon mit Verdacht auf einen Achillessehnenriss, der sich leider auch bestätigte, auf dem Weg ins Krankenhaus war. „Zwei Punkte schön und gut, aber Thilo wird uns wohl den Rest der Saison fehlen“, MTV Trainer Tom Gailer nach dem Fünf-Satz-Erfolg.

Tom Gailer

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Dienstag, 23. Januar 2007

   

SCC: Engagiert und souverän

11 Spieler, 43 Punkte und 62 Minuten – mit diesen Eckdaten kann man die engagierte und souveräne Leistung des SCC BERLIN gegen Tabellenschlusslicht GSVE Delitzsch zusammenfassen. Beim glatten 3:0 (25:13, 25:15, 25:15) Erfolg ließ der Hauptstadtclub, bei dem alle 11 Akteure zum Einsatz kamen, während der nur 62minütigen Spielzeit lediglich 43 Gegenpunkte der Sachsen zu.

Nach leichten Anfangsschwierigkeiten kam die Truppe von Trainer Michael Warm immer besser in Schwung und ließ keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie an diesem Sonntag Nachmittag ihrer Favoritenrolle gerecht werden wollte. Kapitän Jaroslav Skach verteilte die Bälle variabel auf alle seine Mitspieler, deren Angriffsdruck die Gäste aus Sachsen nicht gewachsen waren. Als sich Mitte des ersten Satzes auch noch der Delitzscher Zuspieler Carsten Schulze verletzte, erlitt die Moral des Liganeulings einen zusätzlichen Rückschlag.

SCC-Coach Warm nutzte die Gelegenheit, seinen gesamten Kader einzusetzen. Koch für Skach, Steinke für Vukanovic, Westphal für Panousos und Böhme für Spirovski lauteten die zahlreichen Wechsel während des eindeutigen Spielverlaufs. Trotz dieser Vielzahl von taktischen Veränderungen stellte die variable und druckvolle Spielweise der Berliner den Außenseiter immer wieder vor unlösbare Aufgaben. Doch die Hauptstädter zeigten nur wenig Mitleid und schossen weiterhin aus allen Lagen – vor allem die Angriffe aus dem Rückraum sorgten bei den 860 Zuschauern wiederholt für Begeisterungsstürme.

„Genau auf diese Art und Weise muss man gegen einen solchen Gegner spielen“, zeigte sich Michael Warm nach der Partie sichtlich zufrieden. „Meine Mannschaft hat sich heute ebenso engagiert wie konzentriert präsentiert und bewiesen, dass alle Spieler einen wichtigen Beitrag zum Teamerfolg leisten können“, so der Trainer des SCC. Auf ihn und sein Team wartet nun in der nächsten Woche das Hauptstadtderby gegen den VC Olympia (27.01. / 19.30 Uhr / Anton-Saefkow-Platz), bei dem der SCC seinen dritten Tabellenplatz erneut verteidigen will.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Dienstag, 23. Januar 2007

   

USC-Zweite gewinnt Westfalen-Derby

Mit 3:1 (21:25, 25:22, 25:21, 25:14) hat das Zweitligateam des USC Münster gegen die Warendorfer SU gewonnen. Den achten Sieg im 14. Spiel mussten sich die Münsteranerinnen hart erarbeiten. „Wir wussten, dass es nicht leicht wird“, sagte Trainer Christoph Kesselmeier

Sieg im Westfalenderby für das Zweitligateam des USC Münster. In einer über weite Strecken umkämpften Partie setzte sich die Mannschaft von Trainer Christoph Kesselmeier mit 3:1 (21:25, 25:22, 25:21, 25:14) gegen die Warendorfer SU durch, musste sich aber gegen weitaus mehr Gegenwehr durchsetzen als erwartet. „Wir wussten, dass es nicht leicht wird“, so der Coach. „Umso wichtiger und schöner ist es, dass wir dieses Spiel am Ende gewonnen haben.“

Mit Nina Elberich, Jennifer Schräder, Maike Hermann, Laura Mertens, Teresa Mersmann, Silke Schrieverhoff und Steffi Golla in der Startformation verschliefen die Münsteranerinnen den ersten Satz. Auf der anderen Seite präsentierte sich der Tabellenletzte aus Warendorf gut und konnte immer wieder gelungene Akzente setzen. Während sich die WSU somit den ersten Abschnitt sicherte, drehte der USC danach den Spieß um und schaffte den Ausgleich. „Uns ist es gelungen“, so Kesselmeier erleichtert, „das Spiel wieder in unsere Hände zu nehmen“.

In den folgenden Durchgängen agierten die Unabhängigen immer besser und sicherten sich damit verdient den Sieg. Zu Kurzeinsätzen kam Eva Schlechter, die bisher im Oberligateam des USC aufschlug. Auch Teresa Mersmann stand nach Maßnahmen mit der Auswahl des Westdeutschen Volleyball-Verbandes (WVV) sowie überstandener Mandelentzündung wieder im Aufgebot und machte ihre Sache ordentlich. Zudem brachte Routinier Ester Volicerova ihre Erfahrung ins Spiel ihrer jungen Teamkolleginnen ein. „Wir warten immer noch zu sehr darauf, was der Gegner macht und konzentrieren uns dann zu wenig auf das eigene Spiel. Damit spielen wir unsere Stärken noch zu wenig aus“, sagte sie, freute sich aber zugleich über den Sieg. „Was soll´s. Wir haben ja heute trotzdem gewonnen.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 23. Januar 2007

   

Bundesliga: Ein Wochenende ohne Überraschungen

Knapp 3.000 Zuschauer verfolgten das Baden-Württemberg-Derby in der Arena Friedrichshafen. Doch wie erwartet dominierte der VfB die Partie über weite Strecken. Der Gast aus Rottenburg hielt spielerisch zwar ganz gut mit, konnte die Heimmannschaft beim 3:0 Erfolg jedoch nie ernsthaft gefährden. In Düren setzte sich evivo erwartungsgemäß mit 3:0 gegen das Zurich Team VCO Berlin durch. Die Nachwuchsmannschaft bot dem Vizemeister in den Durchgängen zwei und drei Paroli und spielte auf ähnlichem Niveau.

Der Pokalfinalist aus Moers präsentierte sich beim 1:3 in Eltmann nicht in Endspielform und muss die SG in der Tabelle vorbeiziehen lassen. Bayer Wuppertal konnte sich über den dritten Sieg in Folge freuen. Beim Sieg in Königs Wusterhausen dominierte Bayer den Gastgeber.

Delitzsch scheint sich mit dem Abstieg aus dem Volleyball-Oberhaus bereits abgefunden zu haben. Bei der deutlichen Niederlage beim SCC Berlin war ein Klassenunterschied nicht zu übersehen. Auch der TSV Unterhaching bleibt in der Spitzengruppe vertreten. Gegen Leipzig gewannen die Bayern mit 3:1 und sind Teil einer vierköpfigen Verfolgergruppe.

Die Ergebnisse in der Übersicht
Netzhoppers KW - SV Bayer Wuppertal 1:3 (16:25 / 25:21 / 21:25 / 19:25)
SG Eschenbacher Eltmann - Moerser SC 3:1 (25:23 / 23:25 / 31:29 / 25:21)
VfB Friedrichshafen - TV Rottenburg 3:0 (25:21 / 25:15 / 25:17)
evivo Düren - Zurich Team VCO Berlin 3:0 (25:14 / 25:22 / 26:24)
TSV Unterhaching - VC Leipzig 3:1 (25:18 / 25:21 / 19:25 / 25:19)
SCC Berlin - GSVE Delitzsch 3:0 (25:13 / 25:15 / 25:15)

Ähnlich wie bei den Männern siegten auch bei den Frauen die Favoriten. Der VC Wiesbaden marschiert weiter mit großen Schritten durchs neue Jahr. Der Gast aus Leverkusen konnte die Partie nur im ersten Satz offen gestalten, musste sich schließlich dennoch mit 0:3 geschlagen geben. Auch die zweite Auswärtspartie von Bayer an diesem Wochenende ging ohne Satzgewinn verloren. In Hamburg war NA. In den entscheidenden Phasen besser und kehrt mit einem 3:0 in die Erfolgsspur zurück.

Der Dresdner SC hat seine Pflichtaufgabe am Freitagabend bei WiWa Hamburg gelöst. Nur im dritten Durchgang zeigten die Sachsen Schwächen, gewannen aber am Ende mit 3:1. Jetzt war es die Aufgabe von Schwerin nachzuziehen und sich die Tabellenführung zurück zu erobern. Keine leichte Aufgabe bei den Roten Raben aus Vilsbiburg. Im Stile einer Spitzenmannschaft meisterte der SSC diese Hürde und siegte mit 3:1 in Bayern.

Suhl gehört nach dem Sieg gegen Köpenick weiter der Verfolgergruppe an, musste dafür beim 3:2 Erfolg allerdings über die volle Distanz gehen.

Aufatmen beim USC Münster. Nach fünf Niederlagen in Folge gelang den Westfalen im Heimspiel gegen den VCO Rhein-Neckar wieder ein Sieg. Das auch in den Sätzen deutliche 3:0 war Balsam für die Münsteranerinnen. Der VCO konnte nicht an die Leistungen aus den letzten Wochen anknüpfen und bleibt das Schlusslicht der Tabelle.

Die Ergebnisse in der Übersicht
1. VC Wiesbaden - TSV Bayer 04 Leverkusen 3:0 (28:26 / 25:17 / 25:18)
WiWa Hamburg - Dresdner SC 1:3 (21:25 / 14:25 / 25:23 / 21:25)
VfB Suhl - Köpenicker SC 3:2 (21:25 / 25:21 / 24:26 / 25:23 / 15:11)
Rote Raben Vilsbiburg - Schweriner SC 1:3 (20:25 / 27:25 / 18:25 / 17:25)
NA.Hamburg - TSV Bayer 04 Leverkusen 3:0 (25:16 / 25:23 / 25:22)
USC Münster - VCO Rhein-Neckar 3:0 (25:17 / 25:11 / 25:16)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 23. Januar 2007

   

Klemperer/Schneider werden Siebte

David Klemperer/Kjell Schneider (Hildesheim/Kiel) haben beim Turnier im australischen St. Kilka den siebten Platz belegt. Das DVV-Duo schied letztlich wegen einer Verletzung (unbekannt) aus. Zuvor hatte es zwei Siege und eine Niederlage gegeben. 

Während Klemperer/Schneider kurz nach diesem Turnier ihren ersten Vorbereitungsabschnitt in Australien beenden, starten Julius Brink/Christoph Dieckmann (beide VC Olympia Berlin) und Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich (beide USC Münster) beim nächsten Turnier der australischen Serie vom 2. bis 4. Februar in Scarborough

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Dienstag, 23. Januar 2007

   www.volleyballer.de 

Haching sichert wichtige Punkte

Nach dem Spiel war alles ziemlich schnell gesagt. Denn der TSV Unterhaching war am Sonntag Nachmittag die deutlich bessere Mannschaft in der Generali Sportarena. Nach nur eineinhalb Stunden schickte das Team von Trainer Mihai Paduretu den VC Leipzig mit 3:1 (25:18, 25:21, 19:25, 25:19) nach Hause.

"Wir sind hierher gefahren, um es dem TSV Unterhaching schwer zu machen“, meinte Gästekapitän Jan Günther. „Doch schon im ersten Satz kam die Ernüchterung!“ Gott sei Dank, so möchte man aus Hachinger Sicht sagen: Durch die beiden Punkte aus der Partie gegen Leipzig bleibt der TSV weiter auf dem vierten Tabellenrang – und der ist ja bekanntlich erklärtes Saisonziel.

Es schien, als wollten die TSV-Jungs die Niederlage vom vergangenen Wochenende wieder gut machen. „In Wuppertal hatten wir eine Menge Pech“, meinte Außenangreifer Patrick Schwaack. Er verwandelte gleich zu Beginn der Begegnung die ersten drei TSV-Angriffe und brachte die Hausherren somit in Front. Der VC Leipzig, derzeit Achter in der Volleyball-Bundesliga, zeigte sich vom Auftritt des TSV wohl beeindruckt. Die Gäste wirkten nervös und vergaben viele Chancen, so dass die Hachinger keine große Mühe hatten, mit 8:5 und später sogar mit 18:10 in Führung zu gehen und den ersten Durchgang letztendlich für sich zu entscheiden. Eine gute Partie machte dabei vor allem Mittelblocker Gerrit Zeitler. „Das war heute ein großer Schritt nach vorne für ihn“, lobte Paduretu den 19-jährigen anschließend: „Ich hoffe, dass er auch in Moers ein so gutes Spiel macht!“

Der VC Leipzig präsentierte sich auch zu Beginn des zweiten Durchgangs schwach und fand kein Mittel, die TSV Angreifer zu kontrollieren. Immer wieder liefen die Angriffe über Kapitän Michael Mayer, aber auch Gerrit Zeitler und Dejan Stankovic punkteten für den TSV, der scheinbar uneinholbar mit 15:6 vorne lag. Doch Leipzig gab nicht auf und kämpfte sich wieder ins Spiel. Vor allem in der Feldabwehr retteten die Leipziger immer mehr Bälle und holten den Rückstand auf. Trotz sächsischer Aufholjagd ging auch der zweite Satz verdient an den TSV Unterhaching (25:21).

„Das Ende des zweiten Satz gab uns den nötigen Drive für den dritten“, erklärte Gästetrainer Michael Mücke. Und diesen Durchgang konnten die Gäste deutlich für sich entscheiden (25:19). „Da haben wir die Zügel etwas schleifen lassen“, gesteht Schwaack. Dabei fehlte es den Hachingern vor allem an konsequenter Blockarbeit und so konnte sich Leipzigs Mittelangreifer Christian Langer häufig durchsetzen. Deutlich ging der dritte Satz somit an die Gäste, die Volleyball-Fans durften sich über eine Verlängerung freuen.

Wenig Grund zur Freude gab es dann aber für Leipzig-Coach Mücke, der zusehen musste, wie sein Team nach zwei umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen das Match wieder aus der Hand gab. „Da sucht man als Trainer dann schon nach seinen eigenen Sportschuhen“, meint Mücke – allerdings mit einem versöhnlichen Lächeln im Gesicht -und erklärt weiter: „Wir haben uns dadurch zu sehr durcheinander bringen lassen.“ Zwar blieb Leipzig bis zum 15:14 für Haching an den Gastgebern dran, nachdem der Pfiff des ersten Schiedsrichters dann aber wieder für den TSV entschied konnten sich die Hachinger mit 19:14 absetzen. Der VC L zeigte daraufhin nur noch wenig Gegenwehr. „Wir haben verdient gewonnen und haben den vierten Platz verteidigt“, zeigte sich Paduretu nach der Partie zufrieden.

Darum wird es auch am Samstag gehen, wenn der TSV Unterhaching beim SC Moers antreten muss. „Wir wollen uns für die 1:3-Heimniederlage revanchieren“, kündigt der TSV-Coach an. Allerdings wird er dann auf ein paar seiner Spieler verzichten müssen: am Samstag und Sonntag spielt die A-Jugend des TSV in Lenting um die Oberbayrische Meisterschaft.

Hannah Ziegler

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Dienstag, 23. Januar 2007

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VCO Berlin: Vier Ausfälle - dennoch vier Punkte

Bis auf die ersten beiden Sätze gegen Aachen wirkten die 15/16-jährigen Spielerinnen des Zurich Team VC Olympia Berlin überspielt und müde. Dennoch fuhren die Schützlinge von Nachwuchs-Bundestrainer Jens Tietböhl am Wochenende in der 2.Volleyball-Bundesliga (Staffel Nord) der Frauen in der heimischen Saefkow-Halle einen doppelten Doppelpunktgewinn ein: Am Sonnabend durch ein 3:1 (25:20, 25:20, 20:25, 25:21) über den Erstligaabsteiger USC Braunschweig und tags darauf ebenfalls 3:1 (25:15, 25:14, 20:25, 26:24) über den Aufstiegsaspiranten Alemannia Aachen.

Die Berlinerinnen bleiben nach insgesamt sechs verlorenen Partien bei neun Erfolgen auf dem sechsten Rang. Obwohl sie die Vorsaison als Dritte beendet hatten und mit erwarteten weiteren Fortschritten als Kandidat für die absoluten Spitzenplätze galten. Ist die Mannschaft nicht in dem Maße vorangekommen oder die Liga stärker geworden?- Dazu der Bundestrainer: "Wir haben drei Leistungsträgerinnen aus den älteren Jahrgängen zur Juniorinnen-Nationalmannschaft nach Heidelberg gegeben und fast durchweg einer Jugendmannschaft gespielt. Auch hat die Ligastaffel Nord tatsächlich an Qualität gewonnen."

Die insgesamt schwachen Vorstellungen am Wochenende erklärt Tietböhl auch damit, "dass uns wegen Krankheit oder Verletzung vier Spielerinnen, unter ihnen Spielführerin Patricia Grohmann, fehlten. Und die Mädchen nach der erfolgreichen Qualifikation in der ersten Januarwoche in Slowenien, wo wir alle fünf Spiele gewannen, körperlich und mental ein bisschen in ein Loch gefallen sind". Was man irgendwo akzeptieren müsse.

Am Sonntag kam der Abfall gegen den bis dato Tabellenzweiten Aachen allerdings ziemlich unerwartet. Denn nach 25:15 und 25:14 deutete alles auf ein schnelles Ende für die Gastgeberinnen hin. Doch Aachen, am Tage zuvor schon in Parchim beim 2:3 unsanft gelandet, hielt auch ohne seine belgische Angriffskraft Cecile Casin (in Parchim verletzt) mit einem Male dagegen und beim ZTVCO häuften sich die Fehler. Auch im vierten Durchgang diktierte der Gast mit der zur ersten Beachgarnitur zählenden Ruth Flemig das Geschehen: 10:4, 16:15, 22:17, 24:22. Doch dann kam der große Auftritt von Sina Kostorz (16) im ZTVCO-Dress. "Bringe den Ball bei der Aufgabe vor allem sicher ins Feld." Sina tat wie ihr geheißen. Schlechte Annahme bei Aachen, nun endlich wieder sehr aufmerksam der eigene Block und konsequent (Sarah Petrausch) der Angriff. Vier Punkte in Folge und das 3:1 war perfekt.

"Eigentlich ist der Aufschlag nicht gerade meine Stärke", sagte die 1,88 m große Mittelblockerin Sina Kostorz, "aber irgendwie hat es ja dann doch geklappt. War alles mehr eine Willenssache heute - wir wollten unbedingt gewinnen."

Aachens belgischer Trainer Luc Humblet war enttäuscht über die beiden Niederlagen hintereinander, bleibt aber mit seinem Team hinter Potsdam und Emlichheim Dritter und zuversichtlich beim Projekt 1. Bundesliga. Nachdem die Fußballabteilung komplett aus dem Gesamtverein ausgegliedert sei, "rechne ich mit Unterstützung für unsere Erstligapläne". Diese Woche werde er dem Vorstand ein Konzept vorlegen, "in dem notwendige bauliche Veränderungen in unserer Halle und insgesamt mehr Professionalität in den Strukturen vorgeschlagen werden". Weil Potsdam und Emlichheim (bereits mit Erstligaerfahrungen) Aufstiegsabsichten inoffiziell dementiert haben, könnte Aachen vielleicht schon im Herbst dazugehören.

epo.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Dienstag, 23. Januar 2007

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Eltmann mit bester Saisonleistung

SG Eschenbacher Eltmann besiegt Ex-Champion Moerser SC 3:1

„Aus meiner Sicht war das vor allem im kämpferischen Bereich eine sensationelle Leistung nach dem kräftezehrenden 5-Satz-Krimi zuvor, Wahnsinn“, strahlte SG-Betreuer Ralf Väth überglücklich. 4:2 Zähler beim Europapokaldebüt, 4:2 Zähler aus dem schweren Rückrundenstart – der Jahresauftakt ist den Unterfranken gelungen.

Mit ein bisschen mehr Fortune hätte es gar noch ein bisschen mehr sein können, „aber so ist der Sport nun mal“, blieb SG-Trainer Milan Maric nach der Partie bescheiden, „das Glück, das uns gegen Wuppertal im 2. Satz fehlte, war diesmal im 3. Durchgang auf unserer Seite. Und solange es sich immer wieder ausgleicht, ist es in Ordnung. Heute bin ich sehr zufrieden.“ Dass man in Eltmann gleich im ersten Heimspiel 2007 einen derartigen Coup feiern durfte, lag allerdings nicht nur am vorentscheidenden 3. Satz, über alle vier Abschnitte hinweg präsentierten sich die Wallburgstädter als echte Einheit.

Bereits der Verlauf der ersten Ballwechsel war vielversprechend, nach einem Grozer-Ass lag man zwar 3:5 hinten, doch es sollte der letzte Rückstand gewesen sein: Ein bärenstarker 3er-Block von Zachrich, Peciakowski und Geiger zum 8:6, Glinker schmettert zum 14:10, schon zu diesem frühen Zeitpunkt herrschte Gänsehautstimmung. Aber Moers konterte zum 18:18, das Spiel drohte zu kippen, ein unglaublicher „Kunstschlag“ von Geiger in höchster Not sorgte für das 19:18. Der vor der Saison aus Moers an den Main gewechselte Jaromir Zachrich erzielt per Schnellangriff das 23:22 – in Eltmann hat sich der 20-Jährige zu einer festen Größe auf der Mittelposition entwickelt – und blockt gemeinsam mit dem extra eingewechselten Timo Wilhelm zum 24:22. Die erste Chance vereitelt Grozer noch, dann kann der MSC-Block Sven Glinker nicht stoppen, 1:0 für die Hausherren.

Genau anders herum verlief der nächste Durchgang, es waren die Pokalfinalisten, die auf ihrem Siegeszug nicht nur die SG im Achtelfinale, sondern danach auch Düren und Berlin aus dem Wettbewerb beförderten, die mit 7:5 und 10:8 vorne sind, ehe den Eltmannern der Ausgleich zum 17:17 gelang. Ein Fehler Glinkers zum 17:19 läutete dann bereits das Ende ein, denn ab hier verwandelten die „Adler“ aus jeder Annahme heraus erfolgreich ihre Angriffe. Dass auch die SG keinen Fehler mehr machte, reichte nicht, die 2-Punkte-Führung retteten die Gäste über 21:19, 24:22 zum 25:23-Ausgleich. Wie sollte es auch anders sein, sind die Fans doch Krimis gewohnt. 

Und tatsächlich sollte der weitere Spielverlauf nichts für schwache Nerven sein: Bis zum 16:16 ging es unterbrochen hin und her, im Duell zweier gleichstarker Teams gelang es keiner Seite, öfter als zweimal in Folge zu jubeln. Beim 20:18 lag die SG dann vorne, ein Netzroller sorgte jedoch schnell wieder für ausgeglichene Verhältnisse (20:20). Crunch-Time an der Wallburg: 22:23, 23:23, 23:24 – Satzball Moers, und ausgerechnet deren Bester wechselt zum Aufschlag. Doch es gibt kein neuerliches Grozer-Ass, sein Aufschlag bleibt im Netz hängen, 24:24, und auch den zweiten (24:25) wehrt Zachrich per Aufsteiger ab. Beim 26:25, 27:26 und 28:27 kann man selbst drei Möglichkeiten nicht nutzen, in Wuppertal vergab man gleich deren sieben. Glinker wird geblockt, Mayer wird geblockt – plötzlich 28:29. Maric reagiert, wechselt Stefan Uhmann auf der Diagonalposition für Alexander Mayer ein. Erneut bringt Moers seinen Service nicht übers Netz, 29:29, Zachrich und Glinker blocken Grozer zum 30:29, schließlich landet ein Moerser Lobversuch knapp im Aus.

Doch zum Durchpusten blieb kaum Zeit: 2 Asse und 2 Schmetterschläge von Grozer zum 4:6 – Maric forderte gleich eine Auszeit, „jetzt nur nicht nachlassen“. Und sein Team nahm das Herz sprichwörtlich in beide Hände: Beim 9:9 war es ausgeglichen, 12:10 die erste Führung. In der Abwehr Andras Geiger, im Block Kapitän Christian Nowak, die Schmetterschläge saßen regelmäßig: 18:16, Uhmann zum 20:17 und 21:18, Zachrich zum 22:19. Und auch die Nerven hielten bis zum vorletzten Punkt: Nach einer Abwehr verwandelt Glinker mit einem Hinterfeldangriff seinen Schmetterball zum 24:20. Grozer kann nur noch einmal verkürzen, ehe ein erneuter MSC-Aufschlagfehler das Spiel endgültig entscheidet. Zur Freude der SG Eschenbacher Eltmann, der mit diesem Erfolg ein Meilenstein auf dem Weg in die Play-Offs gelang: Zu Platz 9 konnte ein 4-Punkte-Polster angelegt werden, bevor man in den drei nächsten Begegnungen mit den Neulingen Delitzsch, VCO Berlin und Rottenburg weiter punkten kann.

Marc Wittmann

 

 

Deutschland - Sächsische Zeitung

 Dienstag, 23. Januar 2007

   www.sz-online.de 

Ludwig trotz des Sieges sauer

Die Volleyballerinnen des Dresdner SC 1898 machen sich das Leben schwer und bekommen jetzt auch die Folgen zu spüren.

Freitagabend in der Bundesliga-Partie bei Wiwa Hamburg nach 90 Minuten mit 3:1 (25:21, 25:14, 23:25, 25:21). Trotz des Erfolges reagierte ihr Trainer Arnd Ludwig sauer: „Es geht nicht darum, ob wir einen Satz verlieren, sondern wie wir das tun.“

 

 

Deutschland - Heilbronner Stimme

 Dienstag, 23. Januar 2007

   http://stimme.de 

Sinsheim: Der stille Triumphmarsch

SV Interroll Sinsheim verteidigt durch ein 3:1 gegen den VfL Nürnberg Platz drei

Norbert Axmann ist ein Freund der klassischen Musik. Wenn der Sponsor des SV Interroll Sinsheim einen schönen Tag ausklingen lassen will, dann hört er sich am liebsten etwas von Beethoven an. Am Samstagabend hätte er auch nichts gegen Verdi einzuwenden gehabt.

 

 

Norddeutschland - Elmshorner Nachrichten

 Dienstag, 23. Januar 2007

   www.en-online.de 

Elmshorn: Deichliga oder Regionalliga

Pioniere des Elmshorner Volleyballs von 1968 verfolgten das Spitzenspiel der Regionalliga-Frauen gegen Stralsund.

Elmshorn. Mehr als 40 ehemalige und noch aktive Volleyballer folgten der Einladung von Werner Ullrich und kamen zum Heimspiel der Regionalliga-Frauen der Volleyball Gemeinschaft Elmshorn in die alte Halle der KGSE. 

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Dienstag, 23. Januar 2007

   www.freies-wort.de 

Suhl: Der Kampfgeist hat gesiegt

Beim knappen 3:2-Erfolg des VfB Suhl gegen Köpenick entschied auch die Moral

SUHL - Es war nicht das Gelbe vom Ei, was die Spielerinnen des VfB 91 Suhl da am Samstagabend vor ihren eigenen Zuschauern zeigten. Der 3:2-Sieg gegen den Köpenicker SC war glücklich, aufgrund der größeren Moral aber verdient.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Dienstag, 23. Januar 2007

   www.freies-wort.de 

Sonneberg: Schade ! Wäre Satzgewinn wert gewesen

SONNEBERG – Wenn laut Vorgaben der Trainer in der jetzigen Situation jeder Sonneberger Satzgewinn eine Überraschung ist, dann schrammten die Gastgeber am Samstag haarscharf an dieser Überraschung vorbei. Nur im 1. Satz (17:25) gab es in der Schlussphase einen deutlichen Leistungsunterschied zu sehen. Dann aber ...

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Dienstag, 23. Januar 2007

   www.wiesbadener-kurier.de 

Wiesbaden: Variantenreich zum fünften Sieg

VCW hat Playoffs nach 3:0 gegen Leverkusen so gut wie sicher

WIESBADEN Der fünfte Sieg in Folge hat dem VC Wiesbaden die fast sichere Teilnahme an den Meisterschafts-Playoffs der Frauen-Bundesliga im Volleyball gesichert. Da ist die Freude groß, auch wenn es gegen Bayer Leverkusen Licht und Schatten gab.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Dienstag, 23. Januar 2007

   www.volleyballer.de 

A10 Netzhoppers unterliegen Favorit SV Bayer

Zum ersten Mal in dieser Saison konnte Trainer Matze Münz vor dem Spiel beruhigt in eine Partie gehen. Stellte sich am heutigen Samstag doch zum ersten Mal eine Mannschaft der Top Five der deutschen Volleyball-Liga in der Paul-Dinter-Halle vor. Endlich mal nicht als Favorit in eine Begegnung gehen müssen wirkte wie ein bekanntes Beruhigungsmittel des Hauptsponsors der Gäste auf den A10 Häuptling!

Die Werksmannschaft des Pharmagiganten hatte sich in der noch laufenden Woche bereits auf eine stürmische Begegnung in Brandenburg vorbereiten können. Kyrill hatte den Wuppertalern beim Training das Licht ausgepustet. Leider hatte dies aber keine Signalwirkung auf die Leistung im Spiel gegen die A10 Netzhoppers. Ganz im Gegenteil. Die Gäste aus dem bergischen Land nahmen ziemlich schnell und ohne große Gegenwehr den ersten Satz in einem Tempo, dass an die Schnelligkeit der Wuppertaler Schwebebahn erinnerte.

Erst im zweiten Satz kam die Mannschaft um Kapitän Manuel Rieke ins Spiel. Gegen einen starken Wuppertaler Block konnten schöne Punkte herausgespielt werden und der Satz ging verdientermaßen an die A10 Netzhoppers. Leider konnte dieses Spiel nicht über die gesamte Spieldauer gehalten werden und so sah Trainer Matze Münz nach 99 Minuten Spielzeit und zwei weiteren Sätzen wie sich Wuppertal mit seinem 4. Matchball weitere 2 Punkte auf dem Habenkonto verbuchen konnte.

Stimmen zum Spiel:

Martin Pomerenke: Die Einstellung der Mannschaft hat gestimmt, aber die Konstanz fehlte. Wuppertal ist kein 2. Liga Gegner sondern besteht aus gestandenen Bundesliga Spielern. Wenn man da gewinnen will muss man beständig auf hohem Niveau spielen.

Ilka Semmler (Beach-Volleyball Nationalspielerin): Im 2. Satz haben die A10 Netzhoppers eine gute und vor Allem kämpferische Leistung gezeigt. Leider konnten sie diese aber in den anderen Sätzen nicht mehr abrufen. Auffällig fand ich auch, dass, es viele Eigenfehlerserien im 3. Satz gab, was dazu führte, dass eine hart erkämpfte Führung immer wieder abgegeben wurde.

Kay Matysik (konnte verletzungsbedingt nicht spielen): Die Mannschaft stand gut in der Abwehr, es war eine deutliche Steigerung erkennbar. Trotzdem bleiben die Annahme und der anschließende Spielaufbau unser Knackpunkt. Wuppertal hat solide gespielt. Wir haben in entscheidenden Situationen immer wieder die gleichen Fehler gemacht. Gegen Mannschaften wie Wuppertal dürfen solche Fehler nicht passieren.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Dienstag, 23. Januar 2007

   www.abendblatt.de 

Benecke: Ein Star ohne Allüren

Volleyball-Nationalspielerin Christina Benecke ist eine der Favoritinnen in der Kategorie Sportlerin des Jahres.

Hamburg - Ein Glamourgirl ist Volleyball-Nationalspielerin Christina Benecke kaum. Dabei hat die 32-Jährige ihrer Mitspielerin Margareta Kozuch (20), immerhin seit kurzem mit Modelvertrag versehen, voraus, 2004 schon mal nackt in Gold auf dem Titel der Illustrierten "Stern" gewesen zu sein. In der Vorberichterstattung der Olympischen Spiele 2004 in Athen hatte Fotograf Thomas Herbrich deutsche Olympioniken als Gestalten der griechischen Mythologie abgebildet - darunter die Volleyball-Frauen Angelina Grün, Atika Bouagaa und Christina Benecke als Feuer verbreitende Furien.

Nur: Zorn gehört kaum zu den prägenden Emotionen, mit denen die 1,90 Meter große und 78 Kilo leichte Volleyballerin in Verbindung gebracht werden könnte. Eher sind es eine gewisse Hartnäckigkeit und ungemeine Willenskraft, die nicht nur den sportlichen Werdegang der Bürokauffrau begleitet und ermöglicht haben. "Was Tina in ihrer Karriere erreicht hat, ist außergewöhnlich", sagt Helmut von Soosten , ihr Coach beim Bundesligaklub NA Hamburg. Zuletzt war es im vergangenen Jahr die Teilnahme an der WM in Japan. "Das war die härteste Vorbereitung auf ein Turnier, die ich je mitgemacht hatte", erinnert sich die Hamburgerin. Zunächst begeisterten die deutschen Frauen, gegen Ende der WM ließen die Kräfte nach, unter Wert sprang nur Rang elf heraus.

Christina Beneckes Bilanz von gut 14 Jahren Leistungssport: um die 200 Länderspiele, zweimalige Teilnahme an Weltmeisterschaften, neben Rang neun in Athen gab es bei Olympia in Sydney 2000 einen sechsten Platz, der wohl herausragende Erfolg in ihrer Laufbahn - trotz der Bronzemedaille bei der Europameisterschaft 2003 in der Türkei. Nicht zu vergessen die drei Jahre Liga-Volleyball in Italien, in einem Umfeld, in dem sich nur die weltbesten Spielerinnen durchsetzen können. Aus dieser Zeit hat sich Benecke die Vorliebe zu Toskana-Wein (Santa Cristina) und echter neapolitanischer Pizza erhalten.

Erst mit 14 Jahren war sie durch eine Freundin beim SC Poppenbüttel zum Volleyball gekommen. Das hochgewachsene Mädchen fiel auf, wechselte bald zu Hamburgs damaligem Talentschuppen VG Alstertal-Harksheide und wurde zur Saison 1995/96 von Trainer Knut Rettig zum TV Fischbek geholt. Am 2. Januar 1997 blockte sie erstmals in Bremen für Deutschland gegen Tschechien.

Trotz aller Erfolge: Starallüren sind Christina Benecke fremd. Nach den Spielen redet die Mannschaftsführerin mit jedem Fan freundlich und geduldig. Auch teamintern sorgt sie aufmerksam mit vielen Kleinigkeiten für den notwendigen sozialen Zusammenhalt. "Dafür hat Tina einen echten Blick", lobt von Soosten.

Über ihre Zukunft in der Nationalmannschaft will die Volleyballerin am Ende der Bundesliga-Saison entscheiden. "Ich weiß wirklich noch nicht, wie es weitergeht", sagt Benecke, die zuletzt wenig Rücksicht auf Freund Martin nehmen konnte. Etwas anderes weiß sie genau: "Mit jedem Jahr wird es für mich härter." Und zu Olympia in Peking 2008 ist es ein langer und weiter Weg.

Manfred Schäffer

So machen Sie mit

Bis zum Sonntag, dem 28. Januar, um 24 Uhr können Sie Ihre Favoriten wählen - per Telefon, per SMS, per Post oder im Internet. Für jede Kategorie haben Sie eine Stimme.

Telefon*
Wählen Sie die Telefonnummer inklusive der Endziffern Ihres Favoriten: 01378/40 50 05 + Endziffer 01 bis 30 (für die Sportlerin, den Sportler oder die Mannschaft). Beispiel: Wollen Sie für Roya Afshar votieren, wählen Sie bitte: 01378/40 50 05-01.
*CompuTel/Anruf aus dem Festnetz der deutschen Telekom kostet Sie 50 Cent.

SMS* 
Schicken Sie eine SMS mit dem Inhalt: HAM Leerzeichen Wahl Leerzeichen Ziffern Ihres Favoriten (01 bis 30) Leerzeichen Ihren Namen und Ihre Adresse. Beispiel: Sie wollen Alexander Barta wählen, dann tippen Sie die SMS: HAM/Leerzeichen/Wahl/Leerzeichen/11/Leerzeichen/Max Mustermann Musterstraße 1, 12345 Musterstadt. Ihre SMS senden Sie bitte an die Nummer: 52020*.
*49 Cent/SMS, VFD2-Anteil 12 Cent, alle Netze.

Post 
Schicken Sie eine Postkarte an: Hamburger Abendblatt, Sportgala, 20790 Hamburg.

Online-Formular 
Auch im Internet können Sie Ihre Stimme abgeben: www.abendblatt.de/go/sportgala. Weitere Infos: www.hamburger-sportgala.de.

 

 

Hamburg - Pinneberger Zeitung

 Dienstag, 23. Januar 2007

   www.abendblatt.de 

Dämpfer für den VfL

PINNEBERG - Die Ambitionen des VfL Pinneberg, in die Volleyball-Regionalliga der Männer "durchzumarschieren", haben am jüngsten Doppel-Heimspieltag der Verbandsliga Hamburg in der Jahnhalle einen Dämpfer erhalten. Einem 3:0 (26:24, 25:23, 25:15) über den BSV Atlantik ließ das Team von Trainer Andreas Liedtke ein 2:3 (19:25, 25:23, 24:26, 25:22, 10:15) gegen Aufstiegskonkurrent Eimsbütteler TV II folgen.

Die Scharte auswetzen wollen die Pinneberger (jetzt Vierter/14:6 Punkte) am Wochenende mit einem Sieg über den zweitplatzierten VfL Geesthacht (22:8).

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Dienstag, 23. Januar 2007

   www.abendblatt.de 

Oststeinbek gewinnt Zitterpartie

Nur mit Glück und Hilfe der Schiedsrichter zieht der OSV den Kopf gegen den Tabellenvorletzten noch aus der Schlinge.

Oststeinbek - Die Strafe wird nicht lange auf sich warten lassen: Unmittelbar nach dem 3:2 (25:16, 20:25, 12:25, 25:18, 16:14) im Zweitbundesligaspiel über den Tabellenvorletzten SVF Neustadt-Glewe fuhr Joachim Müller, Trainer der Volleyballer des Oststeinbeker SV, nach Hause, stellte den PC an und transferierte den Videomitschnitt des unfreiwilligen Thrillers auf DVD. "Jeder Spieler muss sich den Film im Laufe der Woche zu Hause angucken", sagte der Coach.

Wieder einmal hatten die "Ostbek Cowboys" die Nerven ihrer Anhänger auf eine harte Probe gestellt. Langweilig sind Spiele der Stormarner wahrlich nicht. Allerdings: Ob die Fans wirklich Vorstellungen wie im dritten Durchgang mögen, ist mehr als fraglich. Da führte ein Zweitliga-Aufsteiger ein auf Erstliga-Wiederaufstieg eingestelltes Heimteam richtig vor - peinlich.

"Da hatten einige meiner Spieler wohl ein echtes Déjà-vu-Erlebnis", mutmaßte Müller. Schon in der Hinrunde war seine Mannschaft dem Abstiegskandidaten, der bislang erst drei Siege auf seinem Konto hat, überraschend mit 1:3 unterlegen gewesen. Es spricht aber für die Moral der Oststeinbeker, dass sie nach dem desaströsen dritten Satz wieder ins Match fanden, im Tiebreak sogar einen Matchball abwehrten und mit etwas Glück und Schiedsrichter-Hilfe ihrerseits die erste Möglichkeit zum Gewinn der Partie nutzten. Ein Zuspiel des Neustädter Stellers pfiff der Unparteiische etwas überraschend ab. "Das war mit Sicherheit keine saubere Technik, doch vorher hatte der Schiedsrichter mindestens siebenmal ähnliche Situationen durchgehen lassen", zeigte Müller Verständnis für die entgeisterte Reaktion des Verlierers. "Wir haben nur mit einer Portion Glück gewonnen", konzedierte der Coach.

Wer will, findet auch Ursachen und Gründe. Sicher hat es eine Rolle gespielt, dass Libero Hendrik Hofmann beim Einspielen plötzlich signalisierte, dass er nicht mehr weitermachen könne. Wie im Vorjahr lautet die Diagnose Bandscheibenvorfall. Wann der Abwehr-Chef wieder einsetzbar sein wird, ist unklar - es könnte eine lange Pause werden. Dass deshalb kurzfristig Außenangreifer Fridolin Lippens die noch nie trainierte Aufgabe als Defensiv-Spezialist übernehmen musste, war eine objektive Schwächung. Trotzdem sollte ein Meisterschaftskandidat einen Abstiegsaspiranten souveräner in Schach halten können.

Manfred Schäffer

 

 

Norddeutschland - Pinneberger Zeitung

 Dienstag, 23. Januar 2007

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VGE: Ärger über zu frühen Pfiff

Weil ein erfolgreicher Satzball annulliert wurde, gerieten die VGE-Frauen gegen Stralsund mit 0:2 in Rückstand und scheiterten schließlich im Tiebreak.

Elmshorn - "Was wäre gewesen, wenn...?" - diese Frage beschäftigte die Volleyballerinnen der VG Elmshorn noch lange nach Ende des Regionalliga-Spitzenspiels gegen den 1. VC Stralsund in der heimischen KGSE-Halle, das sie binnen 102 Minuten mit 2:3 (24:26, 22:25, 25:19, 25:15, 4:15) verloren hatten.

Die Gedanken der Spielerinnen und ihres Trainers Marc Hasselmeyer schweiften vor allem zurück zur Schlussphase des ersten Durchgangs: Beim Stand von 24:23 meinten die Elmshornerinnen den Satzball schon verwandelt zu haben, doch ein schriller Pfiff ließ den aufkommenden Jubel verstummen. "Doppelfehler" lautete die Entscheidung, laut Regelwerk ging es mit einer Wiederholung des Aufschlages weiter, den die VGE diesmal aber nicht nutzen konnte. Mehr noch: Die Gäste gewannen diesen und auch den nächsten Satz, und den unerwarteten Rückstand konnte das Heimteam zwar noch einmal egalisieren, stand aber dann im Tiebreak auf verlorenem Posten.

"Der Schiedsrichter hat einfach zu früh gepfiffen und sich dafür später auch noch mehrfach bei uns entschuldigt, aber das nützte uns nichts mehr", ärgerte sich die Elmshorner Mannschaftsführerin Katja Saß , die sich relativ sicher ist, dass ihr Team mit einer Führung im Rücken beste Chancen gehabt hätte, das Spitzenspiel des Zweiten (VGE) gegen den Dritten für sich zu entscheiden.

Die Rolle des ersten Verfolgers sind die Elmshornerinnen zwar zunächst einmal los, können sich aber am kommenden Sonnabend noch einmal massiv in den Titelkampf der Regionalliga Nord einschalten: Um 15 Uhr stellt sich Tabellenführer NA Hamburg II, dem die VGE in der Hinrunde die bislang einzige Saisonniederlage beibrachte, in Elmshorn vor.

Grund zur Freude hatten nach der bitteren Niederlage ihrer Vereinskameradinnen die Regionalliga-Männer der VGE, die gegen den Oststeinbeker SV II binnen einer knappen Stunde zu einem unerwartet deutlichen 3:0 (25:20, 25:21, 25:19) kamen. "Ein niveauvolles Spiel mit vielen attraktiven Ballwechseln", befand Spielertrainer Ekkehard Goller, der über drei Sätze seiner Anfangsformation (Bahne Diekmann, Karsten Schreiner, Janis Jäger, Lars Winter , David Jung , Goller) vertraute.

"Auf diesem Erfolg ausruhen dürfen wir uns allerdings nicht", nimmt der Spielercoach sein nach wie vor abstiegsbedrohtes Team in die Pflicht. Ins Mittelfeld absetzen könnten sich die Elmshorner am kommenden Sonnabend (18 Uhr) mit einem Heimsieg über den 1. VC Norderstedt.

Frank Will

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Dienstag, 23. Januar 2007

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Der lange Weg nach Peking

Münster. Rieke Brink-Abeler (27) und Hella Jurich (26) spielen seit sieben Jahren gemeinsam Beachvolleyball. Ihren ersten großen Triumph feierten die Münsteranerinnen 2004 mit dem überraschenden Gewinn der Deutschen Meisterschaft. 2005 und 2006 spielten sie durchgängig die World Tour. Mit herausragenden Erfolgen insgesamt neun Top-Ten-Plätzen katapultierten sie sich in der Weltrangliste auf Position elf. Vor der neuen Saison sprach unser Redaktionsmitglied Wilfried Sprenger mit Rieke Brink-Abeler.

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