News

 Montag, 29. Januar 2007 

Am Montagabend Chat mit Tatjana Zautys
Volley YoungStars verlieren beim SV Schwaig
VfB: Mit Glück und Geschick zum Sieg
SV Bayer: Heftiger Dämpfer in Leipzig
NA.Hamburg punktet in der Fremde
Pirates ganz stark in Eimsbüttel
USC: Ohne Lisa zum zweiten 3:0
CarGo! auch in Bocholt in Schwung
Chemnitz: „Pflichtsieg“ beim Tabellenschlusslicht
"Der TVR hat drei Sätze gut gespielt"
Königs Wusterhausen als David gegen Goliath
Leverkusen fegt Wiesbaden aus der Halle
VCO Berlin: Standesgemäß war nur das Ergebnis
Dresdner Volleyballerinnen gewinnen in Schwerin
NA.Hamburg spielt um Meisterschaft mit
VCN: Jetzt wird es wieder eng
Oststeinbeker bestehen Härtetest
WSU: Schlinge zieht sich zu
USC: Für den Meister warm geschmettert
Was ist bloß los mit dem MSC?
Rüsselsheim: „Waren saustark im Block“
Suhl: Mit 3:1 in Heidelberg auf Platz fünf
Sonneberg: Ein Satzgewinn!

Januar 2007

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Zum Medien-Überblick

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Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 29. Januar 2007

   

Am Montagabend Chat mit Tatjana Zautys 

Sie groß, hübsch, sprunggewaltig und sorgt mit ihren Angriffen und Aufschlägen regelmäßig für viele Punkte für den USC Münster: Tatjana Zautys. Am Montag (29. Januar) steht die Diagonalspielerin mit den dunkelblonden Locken zwischen 19 und 20 Uhr im Chat auf der Website des USC Münster www.usc-muenster.de Rede und Antwort.

Eine gute Gelegenheit also, um nach längerer Pause online direkt mit einer Erstligaspielerin des USC in Kontakt zu treten und viele Fragen zu stellen. Wie empfindet sie nach dem Wechsel vom TSV Bayer 04 Leverkusen ihre Zeit beim USC Münster? Hat sie ihre Fingerverletzung gut überstanden? Was genau hat es mit der extra angefertigten Fingerschiene auf sich? Oder: Was traut sie sich und ihrem Team in dieser Saison und speziell beim Heimspiel gegen den Schweriner SC (4. Februar, 15.30 Uhr) zu?

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 29. Januar 2007

   

Volley YoungStars verlieren beim SV Schwaig

Grippegeschwächte YoungStars sind chancenlos

FRIEDRICHSHAFEN – Mit nur sieben Akteuren konnten die Volley YoungStars am Samstag beim SV Schwaig antreten. Derart Ersatz geschwächt war die Niederlage vorprogrammiert. Nach gerade mal einer Stunde war das 0:3 (15:25, 16:25; 19:25) besiegelt.

„Unter den Bedingungen war nicht dran zu denken, in Schwaig etwas ausrichten zu können“, sagte YoungStars-Trainer Söhnke Hinz nach dem Spiel. Die Häfler mussten fünf Spieler zu Hause lassen, weil diese entweder krank oder verletzt waren. Hinz brauchte – oder besser konnte – sich über die Aufstellung keine Gedanken machen, weil es keine Wechselmöglichkeiten gab.

Schon die ganze Woche über hatte der Grippe-Virus den Häflern zu schaffen gemacht. Während Markus Steuerwald und Jonas Hemlein wegen ihrer Magen-Darm-Grippe erst gar nicht mitgefahren waren, hatten René Bahlburg und Fabian Kohl ihre Kräfte noch nicht vollends wiedererlangt.

Michael Kasprzak fehlte, weil er im Landesliga-Team gebraucht wurde. Im Mittelblock war zwar Pere Vrdoljak erstmals nach seiner Daumen-Verletzung zum Team gestoßen. Aber in seinem ersten Zweitligaspiel war von dem 17-jährigen nicht viel zu erwarten.

Derart dezimiert und geschwächt konnten die YoungStars bei den kompakt auftretenden Schwaigern nicht viel ausrichten. Von Anfang an dominierten die Hausherren, ohne dass die Gäste ein adäquates Mittel dagegen gefunden hätten. Bereits zu den ersten technischen Auszeiten waren die Franken soweit vorn, dass die schlappen Häfler nicht mehr aufholen konnten.

„Abhaken und nach vorn schauen“, lautet nach der Partie die Devise. Söhnke Hinz hat seinen Jungs bis Dienstag freigegeben, „damit sie sich regenerieren können und sich nicht mehr gegenseitig anstecken“. Anschließend hofft er, wieder normal trainieren zu können, um sich aufs kommende Wochenende vorzubereiten. Am Sonntag, 4. Februar um 16 Uhr empfangen die Volley YoungStars den ASV Dachau zum nächsten Heimspiel.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 29. Januar 2007

   

VfB: Mit Glück und Geschick zum Sieg

Der VfB Friedrichshafen hat sein Auswärtsspiel in der Volleyball Bundesliga bei den Netzhoppers aus Königs Wusterhausen mit Glück und Geschick mit 3:0 (31:29 / 31:29 / 25:23) nach knapp eineinhalb Stunden Spielzeit gewonnen. Die personell veränderte Mannschaft des deutschen Volleyball Rekordmeisters kam im gesamten Match nicht richtig in Tritt, während die Netzhoppers stark aufspielten.

„Wir haben heute wahrlich nicht gut gespielt und am Ende hat sich die Erfahrung unserer Spieler durchgesetzt“, zog VfB Co – Trainer Ulf Quell, der den krankheitsbedingt fehlenden Stelian Moculescu an der Linie ersetzte, nach dem Match Bilanz.

Von Beginn an konnten die Netzhoppers gegen den Tabellenführer vom Bodensee mithalten. Die Vermutung von Netzhoppers Trainer Matthias Münz, dass das Spiel nur solange gehe, wie es der VfB will, bestätigte sich nicht. Punkt für Punkt schaukelten sich beide Team nach oben. Keiner Mannschaft gelang es, sich einen entscheidenden Vorsprung heraus zu spielen. Sebastian Schwarz, Kristian Knudsen, Lukas Tichacek, Lukas Divis, Robert Hupka, Joao José und Juliano Bendini taten sich sichtlich schwer. Nach knapp einer halben Stunde nutzte der VfB dann den sechsten Satzball und sicherte sich den ersten Durchgang mit 31:29.

Wer gedacht hatte, dass der VfB im zweiten Durchgang nun davon ziehen würde, der hatte sich getäuscht. Das Team aus Königs Wusterhausen witterte die ganz große Chance und kämpfte verbissen um jeden Punkt. Wie im ersten Satz schaffte es der VfB auch im zweiten Satz nur selten, seine Klasse zu beweisen und sicherte sich am Ende auch den zweiten Durchgang mit 31:29.

Auch der dritte Satz war bis zum Ende hart umkämpft, doch wie in den beiden Sätzen zuvor setzte sich am Ende der VfB durch. 25:23 lautete das Ergebnis am Ende. 3:0 gewonnen, keinen Satz verloren und keine weiteren gesundheits- oder krankheitsbedingten Ausfälle lautet das Resümee der VfB Verantwortlichen.

„Das Spiel war wirklich sehr knapp. Ein großes Kompliment an die Leistung der Netzhoppers. Sie haben uns alles abverlangt“, so Ulf Quell. Zufrieden war er mit der Leistung seiner Schützlinge nicht ganz: „Wir haben phasenweise einfach zu undiszipliniert gespielt und uns dadurch immer wieder in Bedrängnis gebracht.“ Doch er gibt auch zu bedenken, dass die Spieler des VfB im Moment einfach im Dauerstress sind. Soria, Delitzsch, Berlin, Novi Sad und nun Königs Wusterhausen. „Die ständigen weiten Reisen gehen nicht spurlos den Spielern vorbei. Wir waren fast nur im Bus oder Flugzeug unterwegs und dann kamen auch noch die gesundheitlichen Probleme durch den Grippevirus hinzu.“

In der Volleyball Bundesliga führt der VfB Friedrichshafen weiterhin die Konkurrenz mit zwölf Siegen und 24:0 Punkten vor den beiden Hauptkonkurrenten der letzten Jahre, evivo Düren und dem SCC Berlin an. Für den VfB Friedrichshafen gilt es nun nochmals alle Kräfte für das wichtige Spiel in der European Champions League am Mittwoch in der ARNEA Friedrichshafen zu mobilisieren. Zwar hat sich der VfB schon vorzeitig für das Achtelfinale qualifiziert, doch mit einem Sieg gegen den italienischen Top Club Cuneo und einer gleichzeitigen Niederlage von Panathinaikos Athen könnte der VfB sogar noch Gruppensieger werden. Spielbeginn zwischen dem VfB Friedrichshafen und Bre Banca Lannutti Cuneo ist am Mittwoch um 20 Uhr in der ARENA Friedrichshafen.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 29. Januar 2007

   www.volleyball-bundesliga.de 

SV Bayer: Heftiger Dämpfer in Leipzig

Spiele am Freitagabend scheinen Volleyball-Bundesligist SV Bayer Wuppertal nicht zu liegen. Nach der freitäglichen 0:3-Pleite im Pokal zwei Tage vor Weihnachten, war für die Bergischen auch beim VC Leipzig nichts zu holen. Mit 1:3 (17:25; 25:20; 14:25; 19:25) unterlag der SV Bayer in Sachsen.

Wie schon vermutet, musste Trainer Jens Larsen auf seinen dänischen Landsmann Mads Ditlevsen verzichten. Für den Nationalspieler rutschte Nathan Roberts in die Startformation. Doch der Australier erwischte genauso wie die meisten seiner Kollegen keinen guten Tag. „Der Einzige, der heute Normalform gebracht hat, war Peter Lyck“, bilanziert ein enttäuschter SV Bayer-Coach. Viel hatten sich die Wuppertaler für die Partie in Leipzig vorgenommen. Nach drei Siegen in Folge wollte man selbstbewusst auftreten, beherzt sein eigenes Spiel durchziehen und einen weiteren Schritt nach vorne machen. Doch der SV Bayer verschlief komplett die Anfangsphase. „Wir haben so viele Fehler gemacht und einfach schlecht gespielt“, so Kapitän Gergely Chowanski.

Zum Glück fingen sich die Gäste im zweiten Satz und zeigten über weite Strecken, warum sie sowohl Unterhaching als auch Eltmann in diesem Jahr bereits geschlagen haben. Warum diese positive Energie gleich zu Beginn des dritten Satzes wieder verpuffte, blieb das Geheimnis der Wuppertaler. „Wir müssen uns heute alle an die eigene Nase packen“, versuchte Chowanski die Niederlage keinesfalls schön zu reden.

„Vielleicht haben wir nach den drei Erfolgen gedacht, das schaffen wir mit links“, suchte Trainer Larsen Gründe für die bittere Pleite im mentalen Bereich. Gut eine Woche Zeit bleibt dem SV Bayer nun, die Wunden zu lecken und neue Energie für das wichtige Heimspiel am kommenden Samstag (3. Februar) gegen den Moerser SC zu sammeln. Und für den Rest der Saison kann man in Wuppertal zumindest beruhigt sein, was Freitagsspiele angeht. Es gibt keine mehr.

Oliver Nitschke

 

 

Deutschland - NA.Hamburg-News

 Montag, 29. Januar 2007

   

NA.Hamburg punktet in der Fremde

“Köpenick hat uns alles abverlangt“

Hamburg, den 27.1.2007. Es scheint so, als wenn die NA.Hamburg Volleyball-Damen ihr Versprechen einhalten und die angekündigte Siegesserie in die Realität umsetzen werden. Mit einer kämpferisch starken Leistung bezwangen die NA-Damen den Gastgeber aus Köpenick mit 3:1 und konnten sich dabei nach einem unglücklichen Satzverlust noch einmal rechtzeitig steigern. „Der KSC hat uns alles abverlangt. Wir haben viel Gegenwehr erhalten und mussten unser ganzes Können abrufen“, freute sich NA.Hamburg Teammanager Horst Lüders über die Leistung seiner Mannschaft.

Köpenick hatte sich viel vorgenommen und erwischte den besseren Start. Vor eigener Kulisse ging der KSC schnell mit 6:2 in Führung. Das Hamburger Trainergespann von Soosten/Schöps reagierte prompt und unterbrach mit der ersten Auszeit den starken Auftakt der Gastgeberinnen. Die NA-Damen erhöhten im Aufschlag den Druck und brachten die Berlinerinnen damit aus dem Konzept. Die Eigenfehler des Tabellen-Achten in der Annahme häuften sich und die Fischbekerinnen drehten den 2:6-Rückstand in eine 17:15-Führung, ehe sie endgültig mit 25:20 den ersten Satzgewinn feiern durften.

Nach dem Wechsel war es lange eine ausgeglichene Partie, ehe Nationalspielerin Margareta Kozuch aufdrehte und mit ihren druckvollen Schmetterbällen die „big points“ erzielte. Nach 23 Minuten hieß es auch in Durchgang zwei: Satzgewinn NA.Hamburg (25:18).

Im dritten Satz suchten die NA-Damen die vorzeitige Entscheidung und führten bereits mit 17:13 und 22:17. Doch die Mannschaft des argentinischen Trainers Guillermo Gallardo stemmte sich gegen die drohende Niederlage und verkürzte verdient auf 1:2-Sätze (24:26). „Wir konnten im dritten Satz unsere guten Chancen nicht verwerten und haben dazu auch noch leichte Fehler produziert“, analysierte von Soosten den Satzverlust.

Doch im Stile einer Spitzenmannschaft ließen sich Benecke & Co. nicht beirren und konnten im Anschluss an die ersten beiden Sätze anknüpfen. Das Hamburger-Trainer Duo ging auf Nummer sicher und stellte wieder die „Starting Six“ auf, die ihre Einwechslung mit einem deutlichen 25:19-Matchgewinn rechtfertigte. „Köpenick spielt keineswegs um den Abstieg, das hat man heute gemerkt. Toll, wie unsere Mannschaft im vierten Satz zurückgekommen ist und den Sieg unter Dach und Fach gebracht hat. Mit der Leistung und dem Ergebnis sind wir absolut zufrieden“, äußerte sich Lüders nach dem Auswärtserfolg.

 

 

Norddeutschland - Oststeinbeker SV-News

 Montag, 29. Januar 2007

   

Pirates ganz stark in Eimsbüttel

Eimsbüttler TV – OSV Pirates 1:3 (20:25/19:25/25:9/23:25)

Nach der 0:3-Pleite in Elmshorn hatten nicht Viele damit gerechnet:  Mit 3:1 haben die Oststeinbek Pirates in einem spannenden Lokalderby den TV Eimsbüttel geschlagen - und gezeigt, dass sie richtig gut spielen können, wenn alles zusammenpasst.

Die Pirates spielten in den ersten beiden Sätzen am Limit. Eimsbüttel lag jeweils nur kurz nach Anpfiff vorne, dann wurde das Team um die beiden früheren OSV-Spieler Christian Bartram und Stefan Haarmeyer von den Gästen überrollt. Oststeinbek blockte unglaublich stark, Jan Burmester war praktisch nicht zu überwinden, Bartram verzweifelte an den langen Armen seines Ex-Erstligakollegen.

Endlich beherzigten die Pirates das, was ihr Trainer Bernd Schlesinger gefordert hatte. Sie waren fokussiert auf sich selbst, kämpften um jeden Ball und machten ganz wenige leichte Fehler. Eimsbüttel war machtlos. 20:25 und 19:25, und das in eigener Halle, beim Verfolgerduell des Zweiten gegen den Vierten.

Doch danach wackelten die Pirates plötzlich. Der dritte Satz hatte gut begonnen. Schnell lagen die Pirates mit 5:3 vorne. Was danach kam, erstaunte selbst die Zuschauer. Nichts ging mehr bei den Gästen, gar nichts. Sie standen völlig neben sich. Im ganzen Satz machten sie noch vier (!) Punkte, verloren ihn 9:25. Nicht einmal zehn Zähler. Das ist die Höchststrafe im Volleyball. Bernd Schlesinger tat das einzig Richtige. Als er sah, dass sein Team keine Chance haben würde in diesen Satz, wechselte er nacheinander seine komplette Stammsechs aus. Schongang für die taumelnden Pirates. „Haltet euch bereit für den nächsten Satz“, sagte Schlesinger zu den nervös hin- und hertrabenden Ausgewechselten.

Oststeinbeks Manager Rüdiger Barth, der gerade von einem längeren Urlaub zurückgekehrt war und spontan für den verletzten Zuspieler Jan Mayfarth einsprang, konnte das Debakel nicht mehr verhindern. Sie fielen nicht.

Der vierte Satz war ausgeglichen, beide Teams schenkten sich wenig. Die Pirates lagen in Führung, Eimsbüttel kam heran auf 12:13, wollte wechseln, es ging lang, zu lang. Verwarnung wegen Spielverzögerung, gleich darauf sogar eine Bestrafung, wieder hatte der Wechsel zu lange gedauert - Punkt für die Pirates in dieser so wichtigen Phase. Doch die Gastgeber kämpften, sie wollten das Derby nicht verlieren. 18:15 führten sie, dann 21:19. Oststeinbek behielt die Nerven – der erst 17 Jahre alte Zuspieler Valentin Begemann, noch von einer Grippe geschwächt, spielte abgezockt, die Pirates hatten Glück, wehrten gut ab und beendeten das Spiel mit einem Block.

Dritter sind die Pirates nun, eingezwängt zwischen den punktgleichen Eimsbüttelern und Kronshagen. Kiel hat vier Punkte Vorsprung auf das Trio – vielleicht war dies der vorentscheidende Spieltag im Kampf um den Titel.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 29. Januar 2007

   

USC: Ohne Lisa zum zweiten 3:0

Souverän mit 3:0 (26:24, 25:20, 25:13) gewannen die Volleyballerinnen des USC Münster das Auswärtsspiel beim Tabellen-Vorletzten WiWa Hamburg. Dabei traten sie ohne Libero Lisa Thomsen an, die sich im Training eine Gehirnerschütterung zugezogen hatte und die Reise nach Hamburg nicht antrat

Volleyball-Bundesligist USC Münster hat eine Mini-Siegesserie gestartet. Nach dem souveränen Dreisatzerfolg über den VC Olympia Rhein-Neckar setzten sie sich nun gegen WiWa Hamburg durch. Gerade einmal 69 Spielminuten benötigten die Münsteranerinnen, bis vor gerade einmal 300 Zuschauern – davon etwa 50 aus Münster - das verdiente 3:0 (26:24, 25:20, 25:13) über den Tabellen-Vorletzten unter Dach und Fach war. „Unter dem Strich“, freute sich Münsters Trainer Axel Büring, „war das eine gute Leistung“.

Ohne Libero Lisa Thomsen, die sich im Training eine Gehirnerschütterung zugezogen hatte und die Reise nach Hamburg erst gar nicht antrat, begann sein Ensemble unsicher. Die neue Aufstellung ohne die Defensivspezialistin und ein damit veränderter Annahmeriegel stellte den USC – mit Doreen Engel, Tatjana Zautys, Atika Bouagaa, Anika Brinkmann, Andrea Berg und Claudia Bimberg in der Startaufstellung - immer wieder vor Probleme. WiWa wusste dies zu nutzen, kämpfte und hatte sich beim 23:24 einen Satzball erspielt. Die Unabhängigen aber steckten den Kopf nicht in den Sand. Dank eines erfolgreichen Angriffs der eingewechselten Johanna Barg schafften sie den Ausgleich und drehten den Durchgang schließlich zu ihren Gunsten.

Danach gewannen die Münsteranerinnen zusehends an Sicherheit und agierten immer souveräner. Der Lohn: zwei deutlich gewonnene Abschnitte und damit ein Dreisatzsieg. „Der erste Satz war umkämpft – wir haben glücklich gewonnen“, analysierte Büring, zeigte sich aber erfreut über die Leistungsentwicklung seines Teams. „Wir haben uns gesteigert und verdient gewonnen.“

Ein Sonderlob hatte der Coach für Jil Döhnert parat, die im bisherigen Saisonverlauf nur wenig Spielanteile erhalten hatte. Gegen WiWa rückte die 21-Jährige schon im ersten Satz für Claudia Bimberg auf die Mittelblockposition und machte ihre Sache ordentlich. „Sie hat ihre Chance genutzt“, freute sich Büring. Ihre Erstliga-Premiere feierte zudem Jennifer Schräder. Sowohl im zweiten als auch im dritten Durchgang durfte die 18-jährige Spielführerin des USC-Zweitligateams für Andrea Berg auf das Feld, um die Annahme zu stabilisieren. „Am Anfang war sie nervös“, so Büring. „Dann war es ok.“

Ob die Münsteranerinnen mit den beiden Erfolgen genug Selbstvertrauen tanken konnten, um gegen die Topteams der Liga zu bestehen, wird sich am kommenden Sonntag (4. Februar, 15.30 Uhr) zeigen. Dann ist der Schweriner SC und damit der amtierende Deutsche Meister und Pokalsieger zu Gast im Volleydome. „Wir wollten Appetit auf das Heimspiel gegen Schwerin machen“, sagte Büring. „Denn dann wollen wir zeigen, dass wir mithalten können. Wenn sich eine Chance bietet, greifen wir zu.“

 

 

Deutschland - CarGo! Bottrop-News

 Montag, 29. Januar 2007

   

CarGo! auch in Bocholt in Schwung

Deutlicher Sieg bei  den Veilchen

Das war schon eine ordentliche Vorstellung, die das CarGo! Team an diesem Sonntag beim NRW Derby in Bocholt abgegeben hat. In drei Sätzen setzten Szekeres und Co. die Vorgaben von Tom Gülke und Klemens Pospiech in die Tat um und beherrschten die Gastgeber aus der Grenzstadt zu den Niederlanden zu jeder Zeit.

In den ersten beiden Sätzen gingen die CarGo! Spieler jeweils deutlich in Führung. Die Aufgaben saßen und setzten die Spieler von Geeron Peeters, immer wieder deutlich unter Druck, so dass ein geordnetes Aufbauspiel nicht zustande kam. Ein wirkungsvoller Block verhinderte zudem, dass der Ball oftmals überhaupt die Bottroper Seite ankratzte. "Tibet, Tibet" skandierte die Bottroper Reserve in Anlehnung an das "Dach der Welt", welches der Bottroper Block an diesem Sonntag über der Netzkante aufbaute. 25:20 und 25:21 war der verdiente Lohn.

Im dritten Durchgang legten sich die Gastgeber noch mal kräftig ins Zeug, in gleichem Masse ließ die Konzentration im Bottroper Spielaufbau und in der Abwehr nach. Bis zum Stande von 16:16 verlief der Satz recht ausgeglichen, doch dann zog CarGo! noch mal kräftig an und ließ bis zum Stand von 25:23 vor allem im Spiel über die Mitte nichts mehr anbrennen. Zum Einsatz kamen an diesem Sonntag Szekeres, Terhoeven, Mols ( Libero). Stebner, Schirmeisen, Wernitz und Romund. Mit diesem dritten Erfolg in Serie startete CarGo! überaus erfolgreich in die Rückrunde. Nunmehr steht im Monat Februar ein wahres Volleyball Feuerwerk an. An jedem Wochenende wird das CarGo! Team sich in der Dieter Renz Halle präsentieren - Ziel ist es,  diesen Monat unbeschadet zu überstehen und somit wieder direkten Anschluss an die Tabellenspitze zu finden. Noch sind die Bottroper allerdings in der Außenseiterrolle, doch die Niederlage von Humann Essen in Frankfurt zeigt, dass auch die vordersten Mannschaften mit Niederlagen rechnen müssen. Wenn es dann auch noch untereinander zugeht, fallen auf jeden Fall Punkte und diese Spiele untereinander will CarGo! zu einem kräftigen Zwischenspurt nutzen.

Das erste Heimspiel im Monat Februar wird vom Alpincenter Bottrop präsentiert - hierzu wird der USC Braunschweig erwartet. Spielbeginn ist am Sonntag um 16.00 Uhr in der Dieter Renz Halle Bottrop

Wolfgang Donat

 

 

Deutschland - Fighting Kangaroos Chemnitz-News

 Montag, 29. Januar 2007

   

Chemnitz: „Pflichtsieg“ beim Tabellenschlusslicht

Die Fighting Kangaroos sammeln weiter Punkte. Nach dem 3:1-Heimerfolg gegen den TV Hülzweiler ließen die Chemnitzer "Kängurus" einen 3:0-(25:22, 28:26, 25:19)-Auswärtssieg  beim Tabellenschlusslicht TG Biberach folgen. Auf dem Papier war es eine klare Angelegenheit für das Team von Kangaroo-Coach Mirko Pansa. Dennoch verliefen die ersten beiden Durchgänge sehr ausgeglichen. Nach 69 Spielminuten siegte der Tabellensechste aus Sachsen ohne Satzverlust gegen das "Abwehrbollwerk" aus Oberschwaben.

Nach über sieben Stunden Fahrzeit steckte den Spielerinnen aus Sachsen die beschwerliche Anreise noch in den Gliedern. Der Chemnitzer Zweitligist kam nur schwer in Fahrt. Die Block- und Feldabwehr der TG Biberach stand gut und brachte viele Angriffsbälle zurück, was den 33-jährigen Gästetrainer teilweise verzweifeln lies: "Das war ein Spiel wie gegen eine Gummiwand. Wenn du da nicht die Nerven behältst, kannst du ganz schnell einen Satz verlieren", analysierte CPSV-Coach Pansa. So kamen die Spielerinnen vom Chemnitzer Polizeisportverein nach klarer Führung und mehreren Satzbällen im zweiten Durchgang sogar ins Hintertreffen - mussten ihrerseits Satzbälle der Gastgeberinnen abwehren. Die "Kängurus" behielten aber Ruhe und nutzten beim Stand von 29:28 ihre Chance zum entscheidenden Punktgewinn im zweiten Durchgang.

"In diesem Jahr musst du vor jedem Team auf der Hut sein. Wenn schon der Tabellenvorletzte gegen den Spitzenreiter gewinnt, dann kannst du gegen jeden verlieren", erzählte der Chemnitzer Trainer und meinte damit das Spiel des VfL Nürnberg gegen TSV Sonthofen. Der VfL gewann am Sonntag überraschend mit 3:1 gegen den Tabellenführer aus Sonthofen.  Schon am kommenden Samstag müssen sich die Chemnitzerinnen in der Sporthalle an der Forststraße gegen den Favoritenschreck aus Nürnberg beweisen.

 

 

Deutschland - TV Rottenburg-News

 Montag, 29. Januar 2007

   

"Der TVR hat drei Sätze gut gespielt"

Wer von den knapp 2000 Zuschauern am Samstagabend in der TÜArena damit gerechnet hatte, der TV Rottenburg würde gegen den Tabellenzweiten Evivo Düren „abgeschossen“, der sah sich nach der Partie eines besseren belehrt. Der TVR hielt bei der 1:3-Niederlage (27:25, 21:25, 20:25, 16:25) gegen den Champions-League-Teilnehmer über drei Sätze lang gut mit.

Das bestätigte auch Gästetrainer Mirco Culic: „Der TVR hat drei Sätze gut gespielt. Unsere Routine hat sich am Ende aber durchgesetzt.“ TVR-Manager Jörg Papenheim war zufrieden mit seiner Mannschaft: „Es war ein gutes Spiel, aber uns fehlt die Konstanz in den entscheidenden Phasen.“

Im ersten Satz sahen die Zuschauer viele spektakuläre Ballwechsel. Wie den beim 10:12 aus Sicht des TVR. Eine verunglückte Annahme von Matthias Pompe fliegt in die Zone neben dem Gästefeld. Zuspieler Thomas Welz spurtet hinterher und spielt den Ball artistisch ins eigene Feld zurück, wo Pompe seinen Fehler wieder gut macht und den Ball brachial im Gästefeld versenkt. Das Spiel ist bis zum Ende ausgeglichen. Stjepan Masic besorgt per Schnellangriff den ersten Satzball, den er im Aufschlag gleich vergibt. Ebenso Stefan Schneider – erst der Punkt, dann Fehlaufschlag. Doch aus dem Rückraum sorgt Schneider für den dritten Satzball, den Thomas Welz mit einem wuchtigen Einerblock endlich nützt. (27:25)

Nach dieser Satzführung spielt der TVR weiter stark auf. Vor allem Diagonalangreifer Stefan Schneider macht gegen die Dürener drei Sätze lang ein ganz starkes Spiel. Zu Beginn des Satzes führen die Rottenburger mit 4:1. Diese Führung können sie zwar nicht halten, doch bis zum 16:17 verläuft der Satz wieder ausgeglichen. Dann ein Monsterblock von Oliver Gies und Matthias Klippel gegen den Dürener Quero, der die Zuschauer fast aus den Sitzen reißt. Doch statt diese Euphorie zu nutzen, haderten die Rottenburger mit den Schiedsrichtern, die in dieser Phase einige umstritten Entscheidungen trafen. Düren nutzte das eiskalt aus und sorgte ruhig für das 1:1 nach Sätzen (21:25).

Anfang dritter Satz spielt der TV Rottenburg wie im Rausch. Immer wieder Schneider und ein Monsterblock von Masic und Gies sorgt für die zwischenzeitliche 8:4-Führung. Danach schafften es die Rottenburger aber nicht mehr, Druck im Aufschlag auszuüben. Das ermöglicht einfache Punkte für die Gäste, die nun ruhig ihr schnelles Spiel aufziehen können. Zwar halten die Rottenburger ihre Führung bis zum 16:15. Doch Düren gleicht zum 19:19 und punktet in dieser Phase souverän, während der TVR mehrmals übe seine Außenpositionen geblockt wird (20:25).

Im vierten Satz ist das Aufschlagspiel weiter das Hauptproblem im Spiel der Rottenburger. Zwar können Gies und Klippel mit einem brachialen Block zum 4:4 ausglichen, dann zieht Düren aber davon. Fehlaufschläge oder einfache Flatteraufschläge bringen die Annahme der Gäste nicht mehr in Bedrängnis und Rottenburg kann das hohe Niveau der ersten drei Sätze in Block und Angriff nicht mehr halten. Über 8:12 und 13:20 endet der Satz klar für die Gäste (16:25).

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Montag, 29. Januar 2007

   www.volleyballer.de 

Königs Wusterhausen als David gegen Goliath

A10 Netzhoppers Königs Wusterhausen fordern Meister VfB Friedrichshafen und verlieren dennoch 0:3 (29:31, 29:31, 23:25). Wieder einmal musste der alttestamentarische Vergleich für ein Duell zweier Mannschaften herhalten. Spielte am Samstag um 19.00 in der Paul-Dinter-Halle doch der deutsche Rekordmeister vom Bodensee gegen die A10 Netzhoppers. Auf der einen Seite der Abomeister, auf der Anderen der ambitionierte Aufsteiger. Hier die deutsche Mannschaft von Trainer Stelian Moculescu mit Stars gespickt, dort die junge (un-) erfahrene aber willige Truppe.

Mit dem VfB Friedrichshafen stellte sich die von Bundestrainer Stelian Moculescu gecoachte Eliteeinheit der deutschen Volleyballliga in Königs Wusterhausen vor. Mit dem süddeutschen Starensemble hat sich Moculescu noch einiges vorgenommen. So soll die kleine Stadt am Bodensee das Aushängeschild des deutschen Hallenvolleyballs auf europäischer Ebene werden. Diese Mannschaft dauerhaft in der Champions League zu etablieren ist das erklärte Ziel von Moculescu.

Und da fangen auch schon die Probleme an. Gute deutsche Spieler sind auch international mal wieder gefragt. Konnten in der Vergangenheit schon Björn Andrae, Marcus Popp usw. dem Ruf der ausländischen Spitzenvereine nicht widerstehen, so sind es heuer Simon Tischer und Jochen Schöps, die von italienischen Spitzenclubs umworben werden.

Kommen wir zu den Herausforderungen der A10 Netzhoppers. Trainer Matze Münz konnte am Samstag die Stammspieler Manuel Rieke, Kay Matysik und Hannes Ambelang nicht aufstellen, die drei mussten verletzungsbedingt auf einen Einsatz verzichten. So gab sich Matze Münz auch keinerlei Illusionen hin: wenn Friedrichshafen aufschlägt kommen bekommen wir Probleme. Das einzige, was seine Mannschaft dagegen halten kann ist Leidenschaft. Eventuell könnte sich ja auch das Programm der süddeutschen als hilfreich für die A10 Netzhoppers erweisen. So mussten die Spieler in dieser Woche bereits in der Champions League bestehen und dort über 5 Sätze gehen. In wenigen Tagen steht auch schon die nächste Partie für den bereits für das Achtelfinale qualifizierten Club an.

Es war wohl die von Matze Münz ersehnte Leidenschaft, die die A10 Netzhoppers dem wieder einmal zahlreich erschienenen heimischen Fans im ersten Satz boten. Lagen die A10 Netzhoppers schnell mit 4:8 hinten, konnten sich die Jungs von Matze Münz wieder fangen und kämpften sich Punkt für Punkt heran. Dass die Netzhoppers so kämpfen konnten verwunderte sicher auch Friedrichshafens Co-Trainer Ulf Quell, der den krankheitsbedingt fehlenden Moculescu vertrat.

Erst den sechsten Satzball konnten die Gäste verwerten und gewannen mit 31:29 den spannenden ersten Satz. Was man im ersten Satz schon erkennen konnte setzte sich in den Sätzen 2 und 3 fort. Die Mannschaft der A10 Netzhoppers merkte nun, dass heute was geht. Kein Ball wurde verschenkt, jeder setzte sich für das gemeinsame Ziel ein. Die Führung wechselte ständig, und keiner Mannschaft gelang es sich entscheidend vom Gegner abzusetzen. Zum Ende des zweiten Satzes wurden die Zuschauer auch Zeugen der 3 Satzbälle der A10 Netzhoppers. Es zeigte sich jetzt unglücklicher Weise, welche Mannschaft abgebrüht genug war diesen Satz nach Hause zu bringen. Sehr zum Entsetzen der Zuschauer waren dies nicht die A10 Netzhoppers. Satz Nummer 3 gab denn auch ein ähnliches Bild ab und so bejubelte das Publikum die A10 Netzhoppers noch lange nach Abpfiff des Spiels. Alle waren sich sicher, heute ein tolles Spiel gesehen zu haben.

Stimmen zum Spiel

Manuel Rieke: Wir haben ein gutes Spiel gezeigt, wirklich jeder hat gekämpft. Mir hat heute Florian Karl besonders gut gefallen. Ich glaube das war sein Bestes Spiel der letzten zwei Jahre. Die Zuschauer konnten sich heute davon überzeugen, dass wir in der Lage sind auf gutem Niveau Volleyball zu spielen.

Michael Lehmann (Trainerlegende): Ein 3:0 sagt nicht immer alles über den tatsächlichen Spielverlauf aus. Die Jungs haben gut gespielt, aber in den satzentscheidenden Situationen fehlte noch ein wenig die Cleverness.

Elke Radzuweit (Nationalspielerin a. D.): Mir hat heut besonders gut der Björn Matthes gefallen. Obwohl die gesamte Mannschaft toll gespielt hat, ist er mir durch sein respektloses, mutiges Auftreten besonders aufgefallen.

Robert Körhing

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Montag, 29. Januar 2007

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Leverkusen fegt Wiesbaden aus der Halle

Nach dem erfolglosen letzten Wochenende wo beide Spiele mit 3:0 an die Gegner gingen konnte sich Leverkusen zumindest beim VC Wiesbaden revanchieren. Vor den rund 700 Zuschauern gewann das Team von Alberto Salomoni in drei Sätzen (27:25; 25:22; 25:19). Im ersten Satz konnte sich Leverkusen schnell einen kleinen Vorsprung erarbeiten, doch gegen Ende beim Stand von 23:23 kamen die Wiesbadener zum Ausgleich. Sogar einen Satzball mussten die Leverkusenerinnen abwehren bevor letztendlich der Satzgewinn für die Führung sorgte.

Jetzt drehte Wiesbaden auf und zwang Alberto Salomoni bereits am Anfang des zweiten Satzes beim 0:3 Punkte- Stand zu einer Auszeit. Diese wirkte und Leverkusen war nur ein Punkt in der ersten technischen Auszeit zurück. Es ging hin und her. Die Führung wechselte immer wieder, doch die Gastgeberinnen zeigten Nervenstärke und holten auch den zweiten Satz.

Der dritte Satz war zu Anfang noch offen, doch Leverkusen kam immer besser ins Spiel und holte den entscheidenden Satz mit einem sechs Punkte Vorsprung.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 29. Januar 2007

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VCO Berlin: Standesgemäß war nur das Ergebnis

Die SCC-Fans jedenfalls, die von der Sömmeringstraße in den Ostteil Berlins herübergekommen waren, äußerten schon während der Partie ihre Unzufriedenheit. Und riefen dadurch ein paar Irritationen auf der SCC-Bank samt Trainer Micha Warm hervor. Auf der anderen Seite erntete Manfred Steinbeißer viel Lob für die couragierte Vorstellung seiner 18/19-jährigen Schützlinge. An der Einsatzbereitschaft und dem Willen, das Beste zu geben, habe er nichts zu bemängeln, so der Junioren-Bundestrainer, "allerdings waren da noch zu viele Aufschlagschwächen. Außerdem haben wir die reichlichen Fehler des Gegners nicht optimal genutzt." Und er sinnierte, ob es mit dem Außenangreifer und Führungsspieler Jan Umlauft möglicherweise noch besser gelaufen wäre. "Aber sein Vertreter Kai Kleefisch hat diese Position gut ausgefüllt." Mathematik-Student Umlauft war wegen seines herausragenden Abiturs zu einer Selektion für ein Sonder-Stipendium eingeladen. Gegen Eltmann und Unterhaching dürfte er wieder dabei sein.

Richtig zufrieden - und das ist selten - äußerte sich Götz Moser, Gründer und Manager des Modells ZTVCO: "Die jungen Burschen sollen in der ersten Bundesliga unbekümmert aufspielen und sich sportlich entwickeln. Beides haben sie heute in erfreulicher Art bewiesen."

Die von Steinbeißer angesprochenen Fehler des SCC, der mit vier ehemaligen Akteuren aus VCO-Jahrgängen antrat, erlaubten den Junioren immer wieder Anschluss und alle Sätze eng zu halten. So übernahm der Gast im ersten Durchgang nach einem 8:10 (das erste halbe Dutzend Aufgaben segelte ins Netz oder Aus!) mit 13:11 die Führung und schaffte wenig später mit 14:11 einen Drei-Punkte-Vorsprung. Nach 14:16 und 16:18 aber gewann dennoch ZTVCO mit 26:24. Weil Vukanovic, Westphal, Fischer, Spirovski und Co. gegen ihre verstärkte Nachwuchstruppe (vier Akteure beim ZTVCO sind vom SCC) einfach nicht ihr Potenzial abrufen konnten. Im zweiten Durchgang blieb es zur Überraschung des Moderators vom Volleyball-Radio weiterhin knapper als gedacht. Beim 23:19 gab es die höchste Führung für den Meister 2003/04 und ein 25:22. Wie schon zuvor wechselte Warm, der ja sechs Jahre erfolgreich beim VC Olympia tätig war, auch im dritten und vierten Abschnitt häufig. Eine grundlegende Besserung trat jedoch nicht ein. Das löste nicht nur bei Rainer Tscharke, dem Weltmeister mit der DDR 1970 und Ruheständler, sowie bei den Volleyball-Ikonen früherer Jahre Maike Arlt (mehr als 250 Länderspiele/Europameisterin) und Rene Hecht (fast 400 Länderspiele) Verwunderung aus.

Er könne verstehen, so SCC-Kapitän Jaro Skach, "dass unsere Fans sauer waren. Wir waren schlecht im Angriff und ganz schlecht mit den Aufgaben. Und dann wird es in der ersten Liga gegen jeden schwer". Skach, vielleicht der einzige im SCC-Trikot annähernd in Normalform, bestätigte, dass immer wieder gegen Mannschaften aus dem unteren Drittel "katastrophale Abschnitte" gäbe. Auf der anderen Seite frage nach einer Woche "niemand, wie das 3:1 zustande gekommen ist. Wir haben zwei Punkte kassiert und liegen nach wie vor auf dem dritten Rang. Außerdem bin ich überzeugt, dass hier noch so mancher Verein Probleme bekommt. Wir müssen voll da sein, wenn es gegen Düren oder die unmittelbare Gegnerschaft um die beste Ausgangsposition für die Play-offs geht".

Vielleicht haben Skach und Co. ihr Timing am Abend zuvor verloren. Dort durften SCC-Sponsoren im Beachcenter Wittenau jeweils mit den Spieler eine lockere Sandspiel-Runde drehen. Co-Trainer Sten Schmidt: "Wir haben beim Training am Spieltag festgestellt, dass die Bewegungsmuster auf dem Parkett überhaupt nicht mehr passten...".

epo

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Montag, 29. Januar 2007

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Dresdner Volleyballerinnen gewinnen in Schwerin

Berlin (dpa) - Die Volleyball-Frauen des Dresdner SC haben das Bundesliga-Spitzenspiel beim Titelverteidiger Schweriner SC nach 111 Minuten mit 3:2 (17:25, 25:23, 25:22, 22:25, 16:14) gewonnen.

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Montag, 29. Januar 2007

   www.abendblatt.de 

NA.Hamburg spielt um Meisterschaft mit

Fischbek - "So eng war es in der Volleyball-Bundesliga lange nicht mehr", sagte Helmut von Soosten , Trainer der Frauen der NA.Hamburg. Mit dem 3:1 (25:20, 25:18, 24:26, 25:19) beim Köpenicker SC festigten die Fischbekerinnen ihren Platz in der Meisterschaftsrunde, kletterten gar wieder auf den dritten Tabellenrang. Da Titelverteidiger Schweriner SC nach dem 2:3 gegen den Dresdner SC die Tabellenführung an die Sächsinnen abgeben musste, weisen die Fischbekerinnen selbst nun wieder nur noch zwei Zähler Rückstand auf Rang eins auf.

Und doch: Das Wort Meisterschaft im Hinblick auf sein Team meidet von Soosten. Wohl wissend, dass der zweite Anzug des Fischbeker Teams noch nicht richtig sitzt. Zu sehen war dies im dritten Satz der Partie bei den Berlinerinnen. Da hatte der Fischbeker Coach die wenig effektive Außenangreiferin Ioana Nemtanu schon früh gegen Dominice Steffen ausgewechselt. Ungefähr nur jeder fünfte Angriffsschlag der gebürtigen Rumänin führte zu einem Zähler. Doch auch Steffen war diesmal nicht viel effektiver. Der Wechsel brachte keinen wirklichen neuen Impuls für das Match. "Im Training verwandelt Dominice sieben von zehn Bällen. Im Spiel sind es nicht mal drei von zehn", so von Soosten rätselnd.

Und auch Imke Wedekind , zuletzt immer mal wieder erfolgreich im Mittelblock eingesetzt, fehlt noch die nötige Stabilität in der Leistung. Diesmal kam sie beim Stand von 22:17 im dritten Durchgang aufs Feld. Es wäre nun aber unfair zu sagen, ihr persönlich sei der Satzverlust anzulasten. Doch das Mannschaftsgefüge insgesamt ist noch zu zerbrechlich, um jedes Mal Änderungen zuzulassen.

So schickte von Soosten im vierten Durchgang wieder die Startsechs mit Christina Benecke und Danubia Costa Caldara im Mittelblock, Margareta Kozuch im Diagonalangriff, Ioana Nemtanu und die diesmal sehr starke Kerstin Ahlke im Außenangriff sowie Zuspielerin Nicole Fetting aufs Feld. Diese Formation hatte keine Mühen, den Tabellenachten wieder in den Griff zu kriegen. "Trotzdem ist es im Hinblick auf die Entwicklung der Spielerinnen notwendig, sie auch mal spielen zu lassen", erklärte der Trainer.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Norderstedter Zeitung

 Montag, 29. Januar 2007

   www.abendblatt.de 

VCN: Jetzt wird es wieder eng

Der Zweitliga-Aufsteiger verpasst gegen den 1. VC Parchim einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf.

Norderstedt - "Jetzt wird es wieder eng werden", seufzte Thomas Broscheit , der Trainer der Volleyballfrauen des 1. VC Norderstedt. Zuvor hatten für den Zweitliga-Aufsteiger zwei Punktspiele binnen 18 Stunden auf dem Programm gestanden. Gegen Spitzenreiter SC Potsdam gab es dabei zunächst ein 1:3 (23:25, 17:25, 25:17, 21:25). Bitterer war indes das 1:3 (26:28, 25:20, 25:27, 21:25) gegen den bis dahin ebenfalls abstiegsgefährdeten 1. VC Parchim.

"Wir haben das Spiel im dritten Satz verloren, das war reine Kopfsache", sagte Thomas Broscheit . Mit 16:9 und 20:14 lagen die Norderstedterinnen gegen die junge Vertretung aus Parchim (Durchschnittsalter etwa 17 Jahre) schon in Führung. Doch dann verließ die Gastgeberinnen die Konzentration, Fehler reihte sich an Fehler. Logische Folge: Die Mecklenburgerinnen holten Punkt um Punkt auf.

Dann die Entscheidung: VCN-Mittelblockerin Annalena Broscheit fasste beim Stand von 24:23 erst ins Netz, dann leistete sich die Tochter des VCN-Trainers beim zweiten Satzball (25:24) einen Fehlaufschlag. Kurz darauf wurde Julia Lemmer zweimal bei Angriffen abgeblockt.

Im Gegensatz zur Partie gegen Spitzenreiter SC Potsdam wurde den gut 120 Zuschauer von beiden Mannschaften kein gutes Zweitliga-Niveau geboten. Beide Teams wechselten sich mit Fehlerserien ab. "Keine meiner Spielerinnen war gut", kritisierte Thomas Broscheit .

Auch Veronik Olszewska nicht. Die 18-Jährige vom Bundesliga-Klub WiWa Hamburg bestritt ihre ersten beiden Punktspiele für den 1. VC Norderstedt. Während der VCN bislang mit allen Versuchen gescheitert war, ihre Freigabe zu erlangen, hat nun die Spruchkammer Nord der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) den Wechsel der Linkshänderin als rechtmäßig erachtet. Kurios: Die Schiedsrichter-Gespanne waren vom Ligabüro der DVL angewiesen worden, Olszewska nicht spielen zu lassen. Erst nach Durchsicht des Bescheids der Spruchkammer durfte sie auflaufen.

"Zum einen lag uns kein Spielervertrag vor, zum anderen fehlte der Nachweis der Krankenversicherung", so Bundesspielwart Werner Schaus aus Worms, der davon ausgeht, dass den Norderstedterinnen ein Sieg aberkannt worden wäre. Außerdem sei die Spielerin wegen der Wechselfristen noch bis zum 20. Februar gesperrt. Die grundsätzliche Spielgenehmigung aber zweifle er nicht an. VCN-Marketing-Chef Klaus Meetz hält die Einwände des Bundesspielleiters für irrelevant: "Der Mann liegt juristisch falsch."

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Montag, 29. Januar 2007

   www.abendblatt.de 

Oststeinbeker bestehen Härtetest

Oststeinbek - Auch der Satzverlust störte nicht. "Solange bei uns unter dem Strich ein Sieg steht, ist mir das egal", sagte Joachim Müller, der Trainer der Volleyball-Männer des Oststeinbeker SV nach dem 3:1 (25:18, 25:22, 22:25, 25:20) im Zweitbundesligaspiel bei Fortuna Bonn. Womöglich wäre Müller etwas strenger gewesen, doch die Nachricht von der 0:3-Niederlage des Meisterschafts-Mitbewerbers VV Humann Essen beim Team des Volleyball-Internats Frankfurt sorgte für zusätzliche Freude bei den "Ostbek Cowboys".

Immerhin haben die Stormarner als Tabellenzweiter nun vier Zähler Vorsprung vor dem Erstliga-Mitabsteiger aus Essen. Aber Müller wäre nicht er selbst, wenn er nicht schon sofort darauf hingewiesen hätte, "dass wir in drei Wochen selbst in Frankfurt antreten müssen". Und der Respekt vor der Ausbildungs-Mannschaft des Deutschen Volleyball-Verbands ist nicht nur aufgrund des Sieges über Essen gewachsen: "Die lernen halt schnell und sind in der Rückserie immer stärker", so der OSV-Coach.

Dabei hatte seine stark ersatzgeschwächte Mannschaft in Bonn durchaus einen Härtetest bestanden. Mittelblocker Stefan Trienen zum Beispiel war de facto direkt von einer Geschäftsreise in die USA zum Spiel gekommen. Er musste aber auflaufen, da Oliver Kook aus familiären Gründen nicht zur Verfügung stand.

Für den gelernten Außenangreifer Fridolin Lippens war es der erste geplante Auftritt als Libero in Vertretung von Hendrik Hofmann (Bandscheibenvorfall). "Er hat seine Sache gut erledigt", lobte Müller. Und auch Diagonalangreifer Gil Ferrer Cutino kam erstmals seit längerer Zeit wieder von Beginn an zum Einsatz. Der zuletzt überzeugende Oliver Schmäschke hatte unter der Woche aufgrund starker Kniebeschwerden nicht mittrainieren können. Trotzdem war er mitgefahren, ersetzte im vierten Durchgang den etwas nachlassenden Patrick Stellmann als Außenangreifer. Ferrer Cutino im Übrigen zeigte eine tadellose Leistung, war erfolgreichster Punktesammler des Teams mit einer hohen Angriffs-Effektivität.

"Dass wir den dritten Satz verloren haben, ist ja schon schon fast normal", stellte Müller fest. Die ersten beiden Sätze hatten die Oststeinbeker den Gegner im Griff, im dritten ließ die Konzentration etwas nach. "Wichtig war, dass wir im vierten Satz wieder zur vorangegangenen Form gefunden haben", so der Trainer.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 29. Januar 2007

   www.westline.de 

WSU: Schlinge zieht sich zu

-kafi- Warendorf. Langsam aber sicher ziehen sich die dunklen Wolken über den Häuptern der Warendorfer Zweitliga-Volleyballerinnen zusammen. 2:3 (23:25, 19:25, 25:21, 25:16, 13:15)so lautete der Endstand aus Sicht der WSU nach dem Duell der Kellerkinder in Essen.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 29. Januar 2007

   www.westline.de 

USC: Für den Meister warm geschmettert

Münster. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Diese längst windelweich gedroschene Fußballfloskel hat bei Bedarf auch im Volleyball Gültigkeit. Gestern zumindest wollte sich Trainer Axel Büring nicht unnötig lange mit dem souveränen Erfolg seines USC Münster beim Tabellenvorletzten WiWa Hamburg beschäftigen, sondern ...

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 29. Januar 2007

   www.nrz.de 

Was ist bloß los mit dem MSC?

Bundesligist kassiert mit dem 2:3 gegen Unterhaching die dritte Niederlage. Boss Krivec: "Annahme katastrophal!"

Es wurde wieder der erwartete Krimi, doch diesmal hatten die Bayern die besseren Nerven: Volleyball-Bundesligist Moerser SC verlor sein Heimspiel gegen den TSV Unterhaching mit 2:3 (26:24, 24:26, 25:23, 20:25, 9:15).

 

 

Deutschland - Main-Spitze

 Montag, 29. Januar 2007

   www.main-spitze.de 

Rüsselsheim: „Waren saustark im Block“

TG-Volleyballspieler beim 3:0 in Bühl in toller Form und wieder Erster

kri. BÜHL So sehen Sieger aus. Thilo von Hagen und Christian Günther hatten sich bei ihrem Physiotherapeuten Christian Minar eingefunden, um diesem zum Erreichen des Viertelfinal-Heimspiels mit der Hockeymannschaft des Rüsselsheimer RK zu gratulieren. 

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Montag, 29. Januar 2007

   www.freies-wort.de 

Suhl: Mit 3:1 in Heidelberg auf Platz fünf

HEIDELBERG – Pflichtaufgabe erfüllt: Mit 3:1 gewann der VfB Suhl am Sonntag beim Tabellenschlusslicht VCO Rhein-Neckar, das damit weiterhin sieglos bleibt.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Montag, 29. Januar 2007

   www.freies-wort.de 

Sonneberg: Ein Satzgewinn!

DACHAU/SONNEBERG – Was im letzten Heimspiel noch knapp verpasst wurde, holte der 1. Sonneberger VC 04 nun auswärts nach: Er holte sich den ersten Satzgewinn der Rückrunde!

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel