News

 Montag, 05. März 2007 

Volleydays: Heute geht’s los!
Stelian Moculescu erhält Volleyball-Award
SSC: Souveränes 3:1 gegen Dresden
Friedrichshafen holt erneut den Pott
Pech, Gold, Geld und Licht!
Volley YoungStars: Samstag hui, Sonntag pfui
Team 48: Großer Kampf, knappe Niederlage
ETV- Damen verlieren 1:3 gegen Schwerin!
Alemannia gewinnt glatt in Braunschweig!
Oststeinbek festigt Platz zwei
1:3 - VCN verliert beim USC Münster II
VfL-Männer verpassen Aufstieg ganz knapp
WSU: Da saß nichts drin
Debütantinnen-Ball am Berg Fidel
Salomoni: „Es geht um unseren Stolz“
Humann ohne Glanz erfolgreich
MSC: Raus mit ganz viel Applaus!
Görtzen-Debüt ist Moersern doch zu riskant
Georg junior: Mit "24" werde ich gehen

März 2007

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Februar 2007

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Zum Medien-Überblick

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Hamburg - Smash Online-News

 Montag, 05. März 2007

   

Volleydays: Heute geht’s los!

Während normalerweise in der Sporthalle Wandsbek Bundesliga- und Regionalliga-Volleyballerinnen um Punkte kämpfen, steht Hamburgs traditioneller Volleyballtempel diese Woche im Zeichen der Jugend: der CVJM lädt in der ersten Woche der Frühjahrsferien zu den „Volleydays“.

Täglich von 14:30 bis 17:15 Uhr wird ein kostenloses Volleyballtraining für Schülerinnen ab 12 Jahren angeboten. Unterstützt vom Hamburger Volleyball-Verband und der Norddeutschen Affinerie, soll jeder Tag mit viel Spaß und Fleiß einem speziellen Volleyball-Thema gewidmet sein. Am heutigen Montag geht es um die Annahme des Aufschlags, also des Beginns eines Ballwechsels. Claudia Nieländer, Jugendtrainerin des CVJM: „Eine gute Annahme ist die Basis des Volleyballspiels: sie bietet die Grundlage, um ein Spiel zu gewinnen.“ Anschließend wartet bei kostenlosen Getränken ein Kleinfeldturnier auf die Teilnehmer.

Es ist keine Anmeldung erforderlich, einfach mit Sportbekleidung und Hallenschuhen in die Wandsbeker Sporthalle in der Rüterstraße, Ecke Schädlerstraße kommen. Rückfragen können bei der Jugendtrainerin des CVJM, Claudia Nieländer, per Telefon unter 0177 – 515 62 27 oder per E-Mail an ClaudiaNiel@gmx.de gestellt werden.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 05. März 2007

   

Stelian Moculescu erhält Volleyball-Award

„Stelian Moculescu ist zu einer Marke in unserer Sportart geworden!“

Bereits vor dem Pokalfinale am heutigen 4. März zählt Stelian Moculescu, Trainer des Pokalfinalisten und –titelverteidigers VfB Friedrichshafen, zu den Gewinnern des Wochenendes: Der 56-Jährige, seit 1998 auch verantwortlich für die Männer-Nationalmannschaft, wurde am Vorabend des Pokalfinals auf der Volleyball-Gala im Gerry Weber Sportpark Hotel im ostwestfälischen Halle mit dem zum zweiten Mal vergebenen Volleyball-Award ausgezeichnet. Sichtlich überrascht und gerührt erhielt Moculescu die vom Deutschen Volleyball-Verband (DVV), Deutsche Volleyball-Liga (DVL) und Volleyball Magazin vergebene Auszeichnung aus den Händen von DVV-Präsident Werner von Moltke. Bei der Premiere hatte Matthias Fell, Präsident des Westdeutschen Volleyball-Verbandes, die Auszeichnung erhalten.

DVV-Ehrenpräsident Roland Mader hielt die Laudatio auf Stelian Moculescu und hob die herausragenden Leistungen und Eigenschaften des 1972 während der Olympischen Spiele nach Deutschland geflüchteten Rumänen hervor. „Stelian Moculescu ist ein Volleyball-Besessener, der immer seinen Weg gegangen ist und dessen Maxime immer war: Ich will gewinnen, gewinnen, gewinnen! Dabei stellt er nicht nur an sich, sondern auch an sein Umfeld die höchsten Ansprüche, die dieses manchmal auch überfordert hat. Der Erfolgsmensch Moculescu ist nicht einfach, er ist ein charismatischer Typ mit Ecken und Kanten. Ein positiv Verrückter, wie es leider viel zu wenige in unserer Sportart gibt. Dies hat ihn bis heute dankbare Bewunderer und erbitterte Gegner beschert.

Die Vita und Aufzählung von Erfolgen gehört in so einer Laudatio dazu: Mit 18 Jahren rumänischer Meister, mit 22 Jahren Familie und Heimatland verlassen, mit 27 Jahren Spielertrainer in der Bundesliga und bereits zehn Jahre später Bundestrainer. Dies zeigt, wie konsequent „Stelu“ seine Ziele verfolgt. Mittlerweile hat er es auf mehr als 30 nationale Titel gebracht, zählt man die Erfolge in Rumänien und Österreich dazu, sind es fast 40. Dazu kommen das hervorragende Abschneiden in der Champions League sowie die immer besser werdenden Resultate mit der Männer-Nationalmannschaft.

Diese Erfolgsliste verdeutlicht: Stelian Moculescu ist zu einem „Brand“, zu einer wirklichen Marke unserer Sportart geworden. Dieser Erfolg ruft natürlich auch Neider hervor, die beispielsweise seine Doppelfunktion als Vereins- und Nationaltrainer kritisieren. Was die Kritiker allerdings übersehen: Es ist Stelian Moculescu, der seine Friedrichshafener Spieler immer wieder ermuntert hat, im Sinne der Nationalmannschaft ins Ausland zu wechseln, um dort noch besser zu werden. Die Leistungen der Spieler geben ihm Recht und verdeutlichen, wie zielgerichtet Moculescu arbeitet und wie sehr er in der Lage ist, über den Tellerrand hinauszublicken, um dauerhaft erfolgreich zu sein. Ich hoffe, dass „Stelu“ sich selbst und dem DVV mit der Teilnahme an den Olympischen Spielen 2008 in Peking belohnt, denn damit würde sich für ihn jener Kreis schließen, der mit den Olympischen Spielen 1972 in München begonnen hat.“

Stelian Moculescu bedankte sich für die Ehrung und die emotionalen Worte seines Freundes Roland Mader und meinte mit einem Schmunzeln: „So eine Ehrung bedeutet auch, dass es langsam zu Ende geht und man älter wird. Ich möchte mich vor allem bei meiner Frau Gaby bedanken, die es 30 Jahre neben meiner ,zweiten Frau’, dem Volleyball, ausgehalten hat, ich weiß, das war nicht immer einfach. Gleichzeitig bitte ich alle um Unterstützung für die Männer-Nationalmannschaft. Vielleicht erleben wir bei der EM in diesem Jahr ein Herbstmärchen.“

Stelian Moculescu im Portrait

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 05. März 2007

   

SSC: Souveränes 3:1 gegen Dresden

Schwerin holt erneut den Pokal

Der Schweriner SC hat seinen Pokalsieg aus dem Vorjahr wiederholt und zum insgesamt dritten Mal den DVV-Pokal gewonnen: Der Titelverteidiger setzte sich im Finale im Gerry-Weber-Stadion in Halle/Westfalen vor 10.100 Zuschauern gegen den aktuellen Bundesliga-Tabellenführer Dresdner SC mit 3:1 (25-17, 25-21, 17-25, 25-17) durch. Punktbeste Spielerinnen bei Schwerin waren Patricia Thormann (15), Sylvia Roll und Anzhela Kryvarot (je 14), bei Dresden wussten Christiane Fürst (13) und Corina Ssuschke (12) am besten zu gefallen.

Dresdens Trainer Arnd Ludwig begann mit Mareen Apitz im Zuspiel, Christin Guhr auf der Diagonalen, Jana Müller und Heike Beier im Außenangriff, den Nationalspielerinnen Corina Ssuschke und Christiane Fürst in der Mitte sowie Kerstin Tzscherlich als Libero.
Tore Aleksandersen hielt mit Kathleen Weiß im Zuspiel, Tina Gollan auf der Diagonalen, Cathrin Schlüter und Patricia Thormann in der Mitte, Sylvia Roll und Anzhela Kryvarot auf den Außenpositionen und Linda Dörendahl als Libero dagegen.

Die Schwerinerinnen, die im Vorjahr bereits mit einem 3:0-Erfolg über den USC Münster in Halle auftrumpften, hatten den wesentlich besseren Start in das Finale: Die Aufschläge kamen, der Block stand und vor allem über die Außenangreiferinnen Sylvia Roll und Tina Gollan punktete der Titelverteidiger beständig. Ganz anders der Bundesliga-Tabellenführer aus Dresden: Viele Aufschläge fanden nicht das Ziel, der Schnellangriff wurde zu wenig eingesetzt und über die Außenpositionen zu wenig Druck entwickelt. Dresdens Trainer Arnd Ludwig versuchte alles, nahm Auszeiten, wechselte seine Spielerinnen durch, es half nichts. Die Dresdnerinnen wirkten nervös und verkrampft, die Schwerinerinnen locker und siegessicher. Im dritten Satz kippte das Stimmungsbild. Schwerin wackelte um Libero Linda Dörendahl auf ein mal in der Annahme, die Mitteachse der Nationalmannschaft und der Dresdnerinnen, Christiane Fürst und Corina Ssuschke, kam deutlich besser ins Spiel. Der Lohn war der dritte Satz und die Hoffnung auf mehr. Doch die wurde schnell im Keim erstickt. Denn wie in den ersten beiden Durchgängen waren es die Schwerinerinnen, die dem Spiel ihren Stempel aufdrückten. Roll und Anzhely Kryvarot im Außenangriff, am Satzende vor allem Schnellangreiferin Patricia Thormann machten die wichtigen Punkte. Als Schwerins National-Zuspielerin Kathleen Weiß den zweiten Matchball per Zuspielfinte ins Feld drückte, kannte der Schweriner Jubel keine Grenzen mehr.

Ausführlicher Spielbericht

1. Satz
Schwerin geht mit einem ersten „Kracher“ von Kapitän Sylvia Roll in Führung, und auch bei den nächsten Bällen spielt der Routinier die Hauptrolle. Zu Beginn können die Schweriner Außenangreiferinnen angreifen, wie sie wollen, das Dresdner Paradestück Block, funktioniert noch gar nicht (4-6). Da auch die Aufschläge von Dresden noch nicht wie gewohnt, ihr Ziel finden, hat Schwerin zu Beginn Vorteile. Nach einem Angriffsball ins Netz (Jana Müller) liegt der Titelverteidiger mit 5-8 in der ersten technischen Auszeit vorne. Dresden ist in dieser Phase zu schwach über die Außenposition und bringt keinen Ball auf den Boden. Ganz anders die Schwerinerinnen: Erneut Roll (an den Block) und Tina Gollan aus dem Rückraum – 5-10 und Auszeit Dresden. Den bis dato längsten Ballwechsel des Spiels vollstreckt Fürst zum 7-11, einen Punkt später ist die weltbeste Blockerin erneut erfolgreich (8-11). Doch ein Dresdner Netzfehler sowie Block von Schlüter (gegen Beier) machen daraus wieder eine 5-Punkte-Differenz (8-13). Als Guhr einen Angriff weit hinter die Grundlinie setzt und anschließend am Einerblock von Roll scheitert, ist der Schweriner Vorsprung weiter angewachsen (8-15). Ein weiterer Fehlaufschlag bei Dresden (Fürst) lässt beide Teams in die zweite technische Auszeit gehen – Dresden ist noch gar nicht im Spiel (9-16). Trainer Ludwig reagiert und führt mit Anna Swietonska und Grit Müller einen Doppelwechsel durch. Tore Aleksandersen wechselt Jana Schumann zum Aufschlag für Cathrin Schlüter ein, doch alles bleibt beim Alten: Schwerin ist druckvoller und sicherer in seinen Aktionen (11-19). Ludwig nimmt seine zweite Auszeit, als Grit Müller am Block scheitert. Ein Ass von Grit Müller lässt die zahlreichen Dresdner Fans jubeln, doch Roll macht mit einem gefühlvollen Lob den nächsten Zähler (14-21). Anne Matthes kommt auf Dresdner Seite für Jana Müller und schreitet sofort zum Aufschlag, doch ihr Service landet knapp im Seitenaus. Auch Nationalspielerin Fürst macht es beim nächsten Mal nicht besser, Schwerin muss nicht viel tun, um den Vorsprung zu halten (16-23). Ein mit viel Übersicht geschlagener Angriff von Gollan bringt die ersten Satzbälle, und die 1,98 Meter große Diagonalspielerin des Schweriner SC macht ihn gleich per Block perfekt (17-25).

2. Satz
Schwerin bleibt natürlich in gleicher Aufstellung, bei Dresden führt Swietonska Regie, Guhr ist auf der Diagonalen, Jana Müller und Heike Beier auf den Außenpositionen. Dresden findet aber immer noch nicht zur Souveränität aus der Liga zurück, Schwerin macht im Aufschlag und Angriff mehr Druck (2-4). Ein Ass von Schlüter macht daraus ein 3-6, Fürst verkürzt per sehenswertem Schnellangriff auf 4-6. Doch die nächsten beiden Punkte gehen erneut an die Titelverteidigerinnen, die abgeklärter und viel souveräner wirken (4-8). Gollan, bislang überragend in Aufschlag und Angriff, erhöht per Sprungaufschlag-Ass auf 4-9, ein weiteres Ass auf die eingewechselte Stephanie Kestner (für Jana Müller) macht daraus ein 4-10 – Auszeit Dresden. Ein direkter Aufschlag-Winner durch Guhr lässt die Dresdner wieder etwas heran kommen (7-11), ein Schnellangriff von Ssuschke bringt das 9-12, Aleksandersen nimmt seine erste Auszeit. Der nächste Ball wird sofort über Roll gespielt, und der Schweriner Kapitän macht kurzen Prozess. Dresden scheint nun etwas besser im Spiel zu sein, doch entscheidend nähern, können sie sich nicht (11-15). Roll macht per Diagonalknaller das 11-16, damit geht es in die zweite technische Auszeit. 13-16, Fürst blockt das erste Mal „brutal“, Gollan ist das „Opfer“. Beier setzt per Außenangriff noch einen drauf, Dresden ist plötzlich in Sichtweite (14-16). Als Beier jedoch eine weitere Punktchance ungenutzt lässt und Kryvarot den Block anschlägt, sind es wieder vier Punkte (14-18). Anne Matthes kommt für Fürst zum Aufschlag, doch dieser bleibt an der Netzkante hängen. Weiß spielt ihre Schnellangreiferin völlig blockfrei und diese hat keine Probleme zu vollstrecken (16-20). Dresden bleibt mit Beier dran (17-20), Grit Müller kommt zum Aufschlag für Beier, doch Weiß kontert mit einer Zuspielfinte (17-21). Als Thormann einen direkten Aufschlagpunkt erzielt, nimmt Ludwig seine zweite Auszeit (17-22), alles deutet auf einen zweiten Schweriner Satzgewinn hin. Kestner verkürzt nochmals auf 18-23, Stefanie Karg kommt zum Block für Swietonska – Ludwig versucht alles. Beim 19-24 heißt es wieder Satzbälle Schwerin, den ersten wehrt Fürst per Block gegen Roll ab. Als Guhr Schwerins Gollan blockt, heißt es nur noch 21-24 und Aleksandersen nimmt eine Auszeit. Zwar wehrt Dresden den ersten Angriff ab, kann den Gegenangriff jedoch nicht verwerten. Gollan nutzt die zweite Chance des Ballwechsels und bringt Schwerin mit 0:2-Sätzen in Führung (21-25).

3. Satz
Dresden erwischt dieses Mal den besseren Start: Fürst und Kestner sorgen für das 4-2, Fürst erhöht gar nach Annahmefehler von Roll auf 5-2 – Auszeit Schwerin. Die deutsche Nationalspielerin macht auch den nächsten Punkt, Block gegen Gollan. Als Kestner eine zu weite Annahme von Dörendahl verwertet und Swietonska ein Ass gelingt, steht es plötzlich 8-2. Doch jetzt ist bei Schwerin der „Wurm“ drin. Swietonska macht erneut einen Aufschlagpunkt, ehe Schlüter seit langer Zeit wieder für Schwerin punkten kann (9-3). Schwerin gelingt nach einem Doppelblock gegen Guhr das 10-5, doch anschließend verschlägt Schlüter ihren Aufschlag (11-5). Ein Block gegen Kryvarot und ein Netzroller von Beier lassen die Dresdnerinnen den Vorsprung auf 13-5 ausbauen. Die Dresdner Fans sind jetzt voll da – zweite Auszeit Schwerin. Ein Ass von Beier lässt beide Teams mit 16-7 in die zweite technische Auszeit gehen. Vor allem Schwerins Libero Dörendahl hat in dieser Phase Probleme, ihr hohes Niveau der ersten zwei Sätze zu halten und hadert mit sich. Schwerins Trainer Aleksandersen reagiert und wechselt Gollan aus, es kommt die Brasilianerin Fernanda de Oliveira (17-7). Schwerin verkürzt auf 18-11, Roll punktet zwei mal im Angriff, doch Guhr schlägt aus dem Rückraum den Schweriner Block an (19-11). Schwerin kommt weiter heran, weil die Dresdnerinnen im Angriff erneut zu drucklos agieren. Kryvarot verkürzt auf 19-13, ehe Guhr das 20-13 macht. Jana Schumann kommt für Schlüter, und ihr Aufschlag bringt das 20-15. Trainer Ludwig reagiert und nimmt eine Auszeit. Die zahlt sich aus: Schumann verschlägt ihren Aufschlag, anschließend blockt Ssuscke Kryvarot (22-15). Roll verkürzt nochmals krachend aus dem Rückraum, doch den Satz lässt sich Dresden nicht mehr aus der Hand nehmen. Ein erneuter Block von Ssuscke gegen die Weißrussin Kryvarot bringt das 24-16 und zahlreiche Satzbälle. Thormann wehrt den ersten per Schnellangriff ab, doch Ssuschke nutzt den zweiten unwiderstehlich per Angriff über den Block (25-17).

4. Satz
Schwerin ist hellwach aus der Satzpause gekommen und geht mit 0-2 in Führung (Ssuschke-Fehler und Roll-Block). Als Beier einen „Dankeball“ zu weit spielt und Kryvarot aus der Abwehr punktet, nimmt Dresdens Ludwig beim 2-5 seine erste Auszeit. Das hilft zunächst nicht, denn weiterhin ist es Schwerin, das den Ton angibt. Ein Schnellangriff von Fürst lässt Dresden auf 4-7 verkürzen, dann macht Guhr per Trickschlag das 5-7. Kryvarot knallt ihren Außenangriff durch den Dresdner Block und lässt beide Teams mit 5-8 in die erste technische Auszeit gehen. Die komplett in gelb gekleideten Schweriner Fans sind aus dem Häuschen. Die Schwerinerinnen kommen besser aus der Auszeit und erhöhen durch einen Schnellangriff von Thromann auf 6-10. Als Beier ihren Angriff ins Netz setzt, wechselt Ludwig sie gegen Anne Matthes aus (6-11). Auch Ssuschke scheitert im nächsten Angriff – Auszeit Dresden, in der sich die Spielerinnen nochmals einschwören. Nun klappt wenigstens wieder der Sideout, d.h. der Angriff aus der Annahme (8-13), doch bei dem Rückstand muss auch mit dem Aufschlag gepunktet werden. Ssuschke tut dies: Ein direktes Ass auf die Grundlinie und ein Aufschlag, der die Schwerinerinnen derart in Bedrängnis bringt, dass Fürst den anschließenden Punktball souverän verwertet (10-13) – Auszeit Schwerin. Roll übernimmt abermals Verantwortung und wird ihr auch gerecht. Anschließend serviert Weiß noch einen Aufschlag-Winner – Schwerin steuert auf die Titelverteidigung zu (11-16). Als Roll ihren Aufschlag ins Netz setzt und Matthes Gollan blockt, sind es nur noch drei Punkte Differenz (13-16), Kestner verschlägt ihren Aufschlag jedoch auch. Thormann „mogelt“ den Ball durch den Dresdner Zweierblock und macht das 14-18, anschließend zeigt die Schweriner Schnellangreiferin, dass es auch hart geht (14-19). Einen langen Ballwechel beendet schließlich Roll aus dem Rückraum zum 14-20, der Schweriner Doppelblock erhöht gegen Guhr auf 14-21. Heike Beier kommt für Matthes zurück aufs Feld, zudem Mareen Apitz und Grit Müller (für Guhr und Swietonska – 15-21). Aber Schwerin ist jetzt nicht mehr zu stoppen: Erneut punktet Thormann per Einbeiner, Ein abermaliger Einbeiner von Thormann sowie ein Zuspielfehler von Apitz bringen Schwerin Matchbälle (16-24). Den ersten wehrt Beier noch ab, den zweiten jedoch nutzt Weiß per Zuspielerfinte zum 17-25. Schwerin hat den Pokal erfolgreich und verdient verteidigt.

Stimmen zum Spiel

Corina Ssuschke (Spielerin Dresden): „Wir hatten uns vorgenommen, ruhig anzufangen. Wir haben leider viel zu ruhig angefangen und nicht ins Spiel gefunden. Die ersten beiden Sätze waren „Schweizer Käse“ bei uns, der dritte Satz lief super, aber auch, weil Schwerin dachte, das war´s.“

Cathrin Schlüter (Spielerin Schwerin): „Ich bin überglücklich, es ging zuletzt bei uns ja rauf und runter. Heute haben wir alles gut umgesetzt, wie wir es uns vorgenommen hatten, lediglich im dritten Satz hatten wir einen kleinen Hänger. Wir waren auch nervös, aber wir haben gleich die ersten zwei, drei Punkte gemacht. Das hat uns Sicherheit gegeben.“

Christiane Fürst (Spielerin Dresden): „Wir haben nicht unsere Leistung gebracht, Schwerin hat dagegen fast fehlerfrei gespielt. Wir haben keinen Druck in Aufschlag und Angriff entwickeln können. Jetzt heißt es für uns Vollgas für die Meisterschaft, wir wollen Meister werden.“

Sylvia Roll (Kapitän Schwerin): „Ich bin überglücklich über die Titelverteidigung. Es ist immer wieder schön, in Halle/Westfalen zu sein. Mir fehlen einfach die Worte, aber unsre Mannschaft hat gut gespielt und wir haben den Gegner nie richtig ins Spiel kommen lassen. Wir freuen uns auf das nächste Jahr und werden den Sieg ausgiebig feiern. Hier ist eine großartige Atmosphäre.“

Jana Müller (Kapitän Dresden): „Leider konnten wir das gute Spiel der letzten Wochen nicht umsetzen.“

Arnd Ludwig (Trainer Dresden): „Die Schwerinerinnen kannten die Halle bereits, das war ein Vorteil für sie. Wir sind sehr enttäuscht. Wir haben uns sehr viel vorgenommen, aber konnten dies nicht in unserem Spiel umsetzen. Ich beglückwünsche Schwerin zum Titel und im nächsten Jahr wollen wir wieder angreifen.“

Tore Aleksandersen (Trainer Schwerin): „Meine Mannschaft war von Anfang an in der Partie. Unsere Taktik ist voll auf gegangen. Wir sind letztlich unser Favoritenrolle gerecht geworden. Auf der Rückfahrt werden wir nur noch feiern.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 05. März 2007

   

Friedrichshafen holt erneut den Pott

3:1 gegen starke Moerser

Der VfB Friedrichshafen hat seinen Pokalsieg aus dem Vorjahr wiederholt und zum insgesamt neunten Mal (zum siebten Mal in Folge!) den DVV-Pokal gewonnen: Der favorisierte Titelverteidiger setzte sich im Finale vor 10.100 Zuschauern im Gerry-Weber-Stadion in Halle/Westfalen gegen den Moerser SC mit 3:1 (28-30, 25-23, 25-21, 25-18) durch, stieß dabei aber zu Beginn der Partie auf erheblichen Widerstand. Punktbester Spieler beim VfB Friedrichshafen war Jochen Schöps (26 Punkte), bei Moers punktete Georg Grozer junior (24) am erfolgreichsten.

Trainer Georg Grozer senior begann mit Lukas Kampa im Zuspiel, Georg Grozer junior auf der Diagonalen, Kristjan Ouekallas und Vojislav Skoric im Außenangriff, Tuukka Anttila und Aleksandar Ljubicic in der Mitte sowie Nikola Rosic als Libero.
Stelian Moculescu hielt mit Lukas Tichacek im Zuspiel, Jochen Schöps auf der Diagonalen, Joao Jose und Juliano Bendini in der Mitte, Robert Hupka und Lukas Divis auf den Außenpositionen und Markus Steuerwald als Libero dagegen.

Der große Außenseiter im Männer-Finale, der Moerser SC, erwischte im ersten Satz einen glänzenden Start: Die Aufschläge flogen den Friedrichshafener Annahmespielern um die Ohren, der erst 19-jährige Zuspieler Lukas Kampa zog geschickt die Fäden und Super-Star Georg Grozer junior drosch den Häflern die Bälle nur so ins Feld. Es entwickelte sich in der Folge ein offener Schlagabtausch, denn Friedrichshafen konterte – vor allem in Person von Jochen Schöps – wie erwartet. Aber, Moers hielt dagegen und nutzte schließlich seinen fünften Satzball zum umjubelten und überraschenden Satzgewinn. Und auch in der Folge tat sich der Favorit aus Friedrichshafen äußerst schwer, Moers hielt auch im zweiten Satz kräftig dagegen und lag 22-21 in Front. Dann spielte der Titelverteidiger seine Routine und Klasse aus, Simon Tischer sorgte per Ass für das 23-25 und den wichtigen Satzausgleich. Zunächst zeigte sich Moers davon nicht beeindruckt und hielt weiter stark dagegen, dann ließen die Kräfte immer mehr nach und die Friedrichshafener Ausgeglichenheit sorgte für den Unterschied und den verdienten Erfolg.

Ausführlicher Spielbericht

1. Satz
Moers ist von Beginn an hellwach und legt einen Blitzstart hin: Zunächst punktet Grozer junior mit etwas Glück (Ball springt vom Dreierblock knapp ins aus), anschließend zeigt der Kapitän des Moerser SC, was ihn auszeichnet: Knallharte Aufschläge und ein Hinterfeldangriff die Linie entlang. Friedrichshafens Trainer Stelian Moculescu nimmt gleich seine erste Auszeit (6-2). Doch auch die anderen MSC-Angreifer zeigen sich zu Beginn stark: Ouekallas und Skoric punkten von den Außenpositionen und bringen das 8-4. Dann zeigt der Titelverteidiger erstmals seine ganz Klasse in Person Jochen Schöps. Der Nationalspieler hämmert vier Aufschläge über das Netz, zudem packt der Friedrichshafener Doppelblock das erste Mal gegen Grozer zu. Aus einem Rückstand wurde eine Ein-Punkt-Führung (8-9). Doch Moers kontert, der erst 19-jährige Zuspieler Lukas Kampa steuert zwei Punkte per Aufschlag bei (11-9). Dann ist wieder Friedrichshafen an der Reihe, dass nach einem technischen Fehler (Skoric) ausgleicht (13-13). Nach einem abermals vorgetragenen und erfolgreichen Schnellangriff durch Jose liegt Friedrichshafen bei der ersten technischen Auszeit wieder mit einem Punkt vorne (15-16). Als Ljubicic seinen Angriff ins Netz setzt, führt der Titelverteidiger erstmals mit zwei Zählern, doch Grozer verkürzt per Angriff über den Block (16-17). Anschließend unterlaufen Divis und Schöps zwei Angriffsfehler, Ljubicic serviert ein Ass mit Hilfe der Netzkante (19-17). Dann gleicht Friedrichshafen wieder aus, Hupka schlägt locker über den Block in das freie Feld (19-19). Beim 20-20 kommt Simon Tischer für Tichacek aufs Feld, der bedient seinen Kapitän Jose mustergültig (21-21), doch dann zieht Grozer erneut über den Block und bringt Moers die Führung (22-21). Moers hält durch Grozer den Punkt-Vorsprung, mehr wird es jedoch nicht, weil Anttila und Grozer ihre Aufschläge verschlagen. Grozer holt Moers den ersten Satzball, sein Angriff prallt vom gegnerischen Block unter dem Netz ins Feld – Auszeit Friedrichshafen (24-23). Friedrichshafen wehrt über die Mitte, über Bendini, souverän ab. Max Günthör kommt für Jose, um den Block zu verstärken (24-24), doch Ljubicic holt den nächsten Satzball für Moers per knallhartem Schnellangriff (25-24). Im ersten Versuch scheitert der wieder gekommene Jose, doch im zweiten Versuch macht es der Portugiese besser. Aber Moers kontert erneut, dieses Mal mit Skoric (26-25), Hupka wird von Tischer freigespielt und versenkt. Dann serviert der Slowake Hupka einen knallharten Aufschlag, der dem VfB seinen ersten Satzball beschert (26-27), aber Grozer wehrt ab. Der MSC-Kapitän ist es auch, der Moers den vierten Satzball beschert, indem er seinen Angriff einfach oben an den Block drischt (28-27). Moers vergibt erneut per Fehlaufschlag, ehe Grozer unwiderstehlich per Angriff über den Block den nächsten Satzball holt (29-28). Dann kommt es auf Friedrichshafener Seite zu einem Missverständnis zwischen Tischer und Schöps. Moers´Zuspieler Kampa erkennt die Chance, passt den Ball hoch zu seinem Kapitän und Grozer besorgt den Rest. 30-28, der Außenseiter führt mit 1:0-Sätzen.

2. Satz
Beide Teams beginnen mit ihrer Startformation des ersten Satzes, d.h. Tichacek übernimmt das Zuspiel wieder von Tischer. Doch erneut ist es Moers, dass den besseren Start erwischt: Grozer, immer wieder Grozer! Der 22-Jährige ist von Friedrichshafen bis jetzt überhaupt nicht zu kontrollieren. Und da sich auch die anderen Moerser in einen wahren Spielrausch steigern, geht es mit 8-4 in die erste technische Auszeit. Bendini mit einemBlock gegen Ljubicic sowie ein lupenreines Ass durch Divis lassen Friedrichshafen wieder verkürzen (9-7), ehe Grozer wieder zuschlägt (10-7). Dann wehrt Bendini Grozer ab und Mittelblocker-Kollege Jose pflückt sich Anttila. Als anschließend Kampa mit einer Zuspielfinte scheitert, ist der Ausgleich da, Moers nimmt eine Auszeit (10-10). Nach einigen Fehlaufschlägen unterläuft Ouekallas ein leichter Angriffsfehler, Friedrichshafen liegt erstmals im zweiten Satz in Führung (12-13). Die wird nach einem Übergreifen von Grozer ausgebaut (13-15) und nach einem Aufschlagfehler des etwas hadernden Grozer in die zweite technische Auszeit mitgenommen (14-16). Dann packt der Dreierblock gegen den Moerser Kapitän zu, Friedrichshafen scheint die Partie nun etwas in den Griff zu bekommen (15-18). Doch weiter absetzen kann sich der Deutsche Rekordmeister zunächst nicht, zu stabil agiert Moers aus der Annahme (18-20). Als Jose einen Schnellangriff ins Netz schlägt, ist der Anschluss wieder geschafft (19-20), ein Doppelblock gegen den Lob von Hupka bringt den Ausgleich (20-20). Moculescu führt erneut einen Zuspiel-Wechsel durch und bringt Tischer für Tichacek. Der spielt Divis im Rückraum zwar frei, doch der Slowake verzieht knapp, Führung Moers und Auszeit Friedrichshafen (21-20). Hupka gleicht per Angriff aus, verzieht aber anschließend seinen Aufschlag (22-21). Divis gleich per Trickschlag aus und Friedrichshafen holt die Führung, als Skoric aus dem Rückraum übertritt (22-23). Ein Lob von Ljubicic bedeutet erneut den Ausgleich, ehe Grozer seinen Aufschlag knapp verschlägt (23-24). Satzball Friedrichshafen, und Tischer sorgt mit seinem Sprungaufschlag für ein Missverständnis und den entscheidenden Punkt (23-25) – Satzausgleich und Aufatmen beim Favoriten.

3. Satz
Moers zeigt sich von dem Satzausgleich gut erholt und geht mit 3-1 in Führung. Hupka gleicht zwar zügig aus, doch ein Angriffsfehler von Divis bringt erneut die Zwei-Punkte-Führung für Moers (6-4). Als Grozer zum wiederholten Male seinen Aufschlag verzieht und anschließend im Block hängen bleibt, ist der Ausgleich erneut geschafft (6-6). Aber Ouekallas und Grozer punkten erneut in Folge, und es geht mit 8-6 in die erste technische Auszeit. Bendini per Schnellangriff und Aufschlag sorgt für den Ausgleich, ehe Schöps eine weitere Annahmeschwäche gnadenlos ausnutzt und die Häfler Führung besorgt (8-9). Doch Moers gibt sich nicht so leicht geschlagen und geht durch Grozer (durch wen sonst) erneut in Führung (10-9). Die Zuschauer sehen ein völlig ausgeglichenes Spiel, in dem der Außenseiter hervorragend agiert (11-11). Als Grozer am Dreierblock (Tischer, Jose, Divis) scheitert und Hupka ein knallhartes Ass serviert, nimmt Grozer senior eine Auszeit (11-13). Schöps verwertet einen erneuten Hupka-Knaller hart diagonal und schießt Ouekallas Ko (11-14). Der Drei-Punkte-Vorsprung des Titelverteidigers hat auch bei der zweiten technischen Auszeit noch Bestand (13-16). Divis erhöht per Aufschlag-Ass auf 14-18, dann packt Bendini gegen Ouekallas im Block zu. Sofort nimmt Grozer senior seine zweite Auszeit (14-19). Ljubicic per Schnellangriff und ein Schöps-Fehler bringen Moers auf 16-19 heran, ehe Schöps wieder punktet. Anschließend setzt der deutsche Nationalspieler per Ass noch einen drauf (17-22). Als Grozer den Ball nicht richtig trifft und der Ball im Publikum landet, hat Friedrichshafen Satzbälle (19-24). Den ersten vergibt Jose per Aufschlag, den zweiten wehrt Grozer ab – Auszeit Moculescu (21-24). Das zahlt sich aus, Bendini verwertet seinen Zwei-Meter-Schuss mit etwas Glück zur 1:2-Satzführung (21-25).

4. Satz
Beide Teams bleiben unverändert, aber Friedrichshafen sorgt von Beginn an für Druck von der Aufschlaglinie und am Netz. Nach einem Missverständnis der Serben Skoric und Rosic liegt Friedrichshafen deutlich vorne (2-6). Dann nimmt Grozer etwas Risiko aus dem Aufschlag, hat aber dennoch mit zwei direkten Aufschlagpunkten Erfolg – Auszeit Friedrichshafen (5-6). Doch der Kapitän von Moers lässt sich nicht beirren und einen weiteres Ass nach der Auszeit folgen. Erst Schöps durchbricht diese Drangphase von Moers, ehe Tischer seinen Aufschlag verschlägt (7-7). Als Ljubicic anschließend Schöps blockt, liegt Moers in diesem Satz erstmals vorne (8-7). Dann ist es Friedrichshafen, das in Person von Schöps zwei Mal knallhart und erfolgreich punktet (9-10). Anschließend funktioniert die Block- und Feldabwehr der Friedrichshafener perfekt. Sie entschärft mehrere Angriffe der Moerser und verwertet die Gegenangriffe konsequent (9-13) – Auszeit Moers. Das hilft nichts, Schöps pflückt sich Grozer und sieht ihm anschließend tief in die Augen. Als Bendini noch ein Aufschlagwinner gelingt, nimmt Moers seine zweite Auszeit (9-15). Moers verkürzt durch zwei Fehler der Friedrichshafener (Bendini Aufschlag und Schöps Angriff), dann geht es mit 11-16 in die zweite technische Auszeit. Schöps macht danach den ersten Punkt, und Hupka erhöht per Ass weiter (12-18). Die Nationalmannschaft-Achse Tischer/Schöps spielt nun ihre ganze Klasse aus, Schöps verwertet die Zuspiele seines Freundes knallhart (13-19). Nils Lieber kommt für Ouekallas aufs Feld (13-20), doch Grozer schlägt seinen Angriff an die Antenne. Anschließend blockt Divis den Moerser Kapitän, den wohl seine Kräfte ein wenig verlassen (14-22). Ein Aufschlagfehler von Tischer, ein Block gegen Schöps sowie ein Angriffsfehler von Bendini bringen Moers nochmals etwas heran (17-22) und zwingen Moculescu zu einer Auszeit. Als Schöps erneut verzieht, sind es nur noch vier Zähler, ehe der Diagonalangreifer den nächsten Ball versenkt. Bendini erhöht per Schnellangriff, Matchbälle für Friedrichshafen (18-24). Divis nutzt gleich den ersten per Ass (18-25), Friedrichshafen hat erneut den Pokal gewonnen, verdient, aber härter umkämpft als erwartet.

Stimmen zum Spiel

Stelian Moculescu (Trainer Friedrichshafen): „Moers hat die ersten anderthalb Sätze hervorragend gespielt und stark verteidigt. Moers hat gezeigt, warum es im Finale steht, meine Spieler waren etwas überrascht über die Stärke. Wir haben etwas gebraucht, um das Spiel unter Kontrolle zu kriegen. Wir haben zunehmend besser gespielt. Kompliment an meine Mannschaft. Sie hat auf ihr Können vertraut und wurde mit dem Titel belohnt. Die Entwicklung im Volleyball geht bergauf. Ich spreche ein großes Dankeschön an alle Verantwortlichen und Organisatoren dieser Veranstaltung aus. Mit Engagement und Können werden so gute Dinge wie hier in Halle/Westfalen erfolgreich sein."

Grozer senior (Trainer Moers): "Meine Mannschaft hat versucht, ihr Bestes zu geben. Wir sind mit unserer Leistung nicht zufrieden. Unsere Spieler sind noch nicht so weit, aber wir haben eine Menge Erfahrung gewonnen. Nächstes Jahr werden wir wieder angreifen, wir werden nicht aufgeben, denn ein zufriedener Sportler, ist ein ,toter’ Sportler.“

Grozer junior (Kapitän Moers): „Wir haben anfangs sehr gut gespielt. Hätten wir den zweiten Satz gewonnen, wären wir sicherlich als Sieger vom Platz gegangen, aber das Niveau von uns ließ im Laufe der Partie nach.“

Jochen Schöps (Spieler Friedrichshafen): „Gratulation an Moers, sie haben gut gespielt. Ab dem zweiten Satz hatten wir das Spiel im Griff. Insgesamt haben wir supergeil gespielt, und die Zuschauer haben ein schönes Spiel gesehen.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 05. März 2007

   

Pech, Gold, Geld und Licht!

Pech: 2006 zählte sie zu den besten und auffälligsten Spielerinnen beim Finalerfolg des Schweriner SC im Pokalfinale. 2007 wird sie auch auffallen, jedoch leider nicht auf dem Spielfeld: Julia Retzlaff, 19-jährige Außenangreiferin des Schweriner SC, muss wegen einer schweren Knieverletzung beim Finale gegen den Dresdner SC passen. Retzlaff zog sich am vergangenen Wochenende bei der Bundesliga-Partie beim TSV Bayer 04 Leverkusen einen Riss des Kreuz-, Innen- und Außenbandes sowie des Meniskus zu. Selbstverständlich hat es sich Retzlaff dennoch nicht nehmen lassen, in Halle dabei zu sein, um auf Krücken und mit Gips ihre Kolleginnen anzufeuern.

Gold: Mit Gold kehrt Georg Grozer junior am Sonntag nach dem Finale auf alle Fälle nach Moers zurück. Der 22-jährige Super-Star des Moerser SC heiratete am Freitag seine schwangere Freundin Violetta. Dennoch kannte Papa Georg Grozer senior kein Erbarmen, entführte den frisch gebackenen Ehemann und bat kurz nach der Eheschließung zum Training. Ob Grozer junior mit Doppel-Gold (Ring und Goldmedaille) nach Moers zurück kehrt oder nur mit Gold (Ring) und Silber (Silbermedaille) liegt zuletzt auch an seiner Leistung.

Licht: Licht am Ende des Tunnels sehen zwei Langzeitverletzte des VfB Friedrichshafen: Peter Nagy, ungarischer Diagonalangreifer des Meisters, und Jiri Polansky, tschechischer Libero in Diensten des VfB, fehlten der Mannschaft von Stelian Moculescu lange Zeit aufgrund von Bandscheibenvorfällen. In Halle kehrt nun zumindest Nagy erstmals in den Kader zurück, Polansky wird erneut von dem jungen Markus Steuerwald vertreten, „wir rechnen in ca. vier Wochen mit Jiri“, so Co-Trainer Ulf Quell.

Geld: 50.000 US Dollar sind im Fußball, Tennis oder Golf nicht viel Geld. Im Volleyball ist es ein wahres Vermögen, auch für Nationalspielerinnen. So auch für Christiane Fürst, Mittelblockerin des Dresdner SC, die bei der WM 2006 in Japan als beste Blockerin der Titelkämpfe ausgezeichnet wurde und dafür diese Prämie erhielt. Was sie mit dem Geld anfängt und wie sie es auf ihre Nationalmannschafts-Mitspielerinnen verteilt, weiß „Fürstl“ noch nicht: „Ich muss erstmal auf die Steuererklärung warten und kann dann erst berechnen, was ich auf die Mannschaft verteile.“

Prominenz: Wenn vier der besten deutschen Teams um den ersten nationalen Titel des Jahres 2007 kämpfen, hat sich auch einige Prominenz aus Politik und Volleyball angesagt: Harald Ringstorff, Ministerpräsident Mecklenburg-Vorpommerns, möchte den erfolgreichsten Ballsportlerinnen seines Landes erneut vor Ort die Daumen drücken. Gleiches gilt für Oberbürgermeister Norbert Claussen aus Schwerin. Mit Oberbürgermeister Joachim Erwin aus Düsseldorf ist ein Gast in Halle, der im nächsten Jahr bei der Olympia-Qualifikation der Männer in Düsseldorf auf ein ähnliches Spektakel hofft. Mit Gerhard Weber (Vorstandsvorsitzender Gerry Weber International), Udo Hardieck (Vorstand Gerry Weber International) und Ralf Weber (Gerry Weber Management Event OHG) ist der Hausherr komplett vertreten. Die größte Prominenz aus dem Volleyball-Lager ist extra aus Italien angereist: Frauen-Bundestrainer Giovanni Guidetti (Chieri) hat ebenso spielfrei wie Stefan Hübner (Trento), deutscher Nationalspieler und aktuell bester Blockspieler der italienischen Liga.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 05. März 2007

   

Volley YoungStars: Samstag hui, Sonntag pfui

BÜHL/ FRIEDRICHSHAFEN – Die Volley YoungStars Friedrichshafen haben ein Wochenende mit Licht und Schatten erlebt. Dem 3:0-Sieg (25:19, 25:23, 25:20) am Samstag beim TV Bühl ließen sie im Heimspiel am Sonntag eine 1:3-Niederlage (19:25, 25:16, 22:25, 21:25) gegen den TuS Kriftel folgen.

Besser hätte es am Samstag für die YoungStars beim TV Bühl nicht laufen können. Valters Lagzdins, Jonas Hemlein und Simon Quenzer zeigten ihrem Ex-Verein, was sie während ihrer Zeit bei den YoungStars dazugelernt haben. Das gesamte Team überzeugte mit platzierten Aufschlägen und guter Blockarbeit. Dagegen waren die Bühler chancenlos. Lediglich die Häfler Annahme wackelte. Weil Jonas Hemlein damit so seine Schwierigkeiten hatte, übernahm Sören Schneider ab Mitte des zweiten Satzes das Zuspiel. In den entscheidenden Situationen waren die Häfler cleverer und holten sich den verdienten Sieg vor 500 Zuschauern.

Am frühlingshaften Pokal-Sonntag hatte sich nicht viel Publikum in die Arena verirrt. Dafür war mit Nationalspieler Christian Pampel ein prominenter Gast vertreten. Im Vergleich zum Vortag schien die Mannschaft wie ausgewechselt. So gut es am Samstag in Bühl „fluppte“, so schwer taten sich die YoungStars einen Tag später gegen den TuS Kriftel. Fehlerhaft im Aufschlag, zu unentschlossen in der Annahme, erfolglos im Abschluss – so ging der erste Satz mit 19:25 verloren. Da halfen auch die Versuche von Söhnke Hinz nichts, seine Jungs in den Auszeiten wachzurütteln. Im zweiten Spielabschnitt präsentierten sich die YoungStars wie ausgetauscht. Mit zwei Aufschlagserien von Valters Lagzdins und Simon Quenzer erspielten sie sich einen passablen Vorsprung, den sie bis zum 25:16-Satzgewinn ausbauen konnten.

Wer dachte, der Knoten sei geplatzt, sah sich getäuscht. Immer leicht in Rückstand, gelang erst bei 22:21 die erste Führung, als Simon Quenzer den gegnerischen Block geschickt angeschlagen hatte. Das sollte allerdings der letzte Punkt in diesem Satz gewesen sein. Bedingt durch Schwächen in der Annahme hatten die Häfler Schwierigkeiten im Spielaufbau und gaben den Satz mit 22:25 an die Hessen ab.

Im vierten Spielabschnitt – mittlerweile mit Schneider statt Hemlein im Zuspiel – ging noch einmal ein Ruck durch die Mannschaft. Aber jeder Vorsprung wurde durch zu viele Nachlässigkeiten wieder zunichte gemacht. In der Schlussphase versuchte ein engagierter Sören Schneider vergeblich, seine Mannschaft vor der Niederlage zu bewahren.

Trainer Söhnke Hinz war vor allem mit der Einstellung seines Teams unzufrieden. „Alles, was gestern gut war, hat heute nicht funktioniert“, schimpfte er nach der Niederlage. „Die jungen Spieler müssen lernen, nach einem guten Spiel am nächsten Tag genauso konsequent zu agieren.“

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Montag, 05. März 2007

   www.volleyballer.de 

Team 48: Großer Kampf, knappe Niederlage

Oststeinbek/Hildesheim. Nach großem Kampf und einer 2:1-Satzführung, musste sich das TEAM 48 nach über 2 Stunden den Ostbek Cowboys mit 2:3 (18:25,25:22,25:21,18:25,7:15) geschlagen geben. Vor über 400 Zuschauern war das Spiel geprägt von Nervosität auf beiden Seiten, da es für beide Teams um Alles ging was den Verlauf für den Rest der Saison angeht. Auf hohem Zweitliganiveau entschied die glücklichere Mannschaft des Oststeinbeker SV das Spiel letztendlich jedoch verdient für sich.

Bis Mitte des vierten Satzes stand das Spiel auf Messers Schneide. Auf einen Sieger konnte man, trotz der 2:1-Satzführung der Hildesheimer, noch nicht wetten. Bis dahin überzeugten auf Seiten der Niedersachsen alle Spieler. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten im ersten Satz, stabilisierte sich das TEAM 48 in allen Bereichen. Die Annahme, im Saisonverlauf die Achillesferse der MTV'er, wurde mit zunehmender Spieldauer sicherer und so überzeugte jeder Spieler - allen voran Henning Machtens und Moritz Windemuth. Auch gegen das Spiel über die Mitte fanden die Cowboys kein Mittel. So konnten Alexander Schnipkoweit und Nils Mörsch bis Mitte des vierten Satzes regelmäßig punkten. Was dann passierte, erlebten die Oststeinbeker schon einige Male in dieser Saison, hatten sie schon oft in schier ausweglosen Situationen den Kopf aus der Schlinge gezogen. Sie spielten konsequent weiter, während die Hildesheimer Seite zusehends abbaute. Die oft zitierte und alles entscheidende Konzentration ging bei den 48ern plötzlich verloren. Auf den in dieser Phase überdurchschnittlich viel eingesetzten Hildesheimer Kapitän, stellte sich der OSV-Block immer besser ein. Ein Zuspielwechsel beim Stand von 16:21 konnte für keine neuen Impulse sorgen.

Fünfter Satz. Keinen Zuschauer hielt es mehr auf den Sitzen und das von Oststeinbek angekündigte 'Beben von Ostbek' war nun in jeder Faser bei Aktiven und Publikum zu spüren. Ab jetzt glänzte ein Mann, der für die Stormarner in dieser Saison den Unterschied machen sollte: Gil Ferrer Cutino. Der bis dahin spielerisch eher blass gebliebene Kubaner, trumpfte in der matchentscheidenden Phase auf und 'erledigte' die 48er fast im Alleingang. Im entscheidenden Durchgang zeigte sich der Cowboy-Diagonale als schonungsloser Vollstrecker.
Die Hildesheimer zeigten über die Spieldauer hinweg einen großen Kampf, spielten mit viel Herz und Teamgeist. Unter dem Strich jedoch steht eine Alles in Allem verdiente Niederlage und die Erkenntnis, in dieser Saison noch nicht so weit zu sein um reelle Erstligaansprüche stellen zu dürfen. Das Potenzial ist da. Das TEAM 48 muss es nur für sich nutzen.

Glückwunsch nach Oststeinbek!

 

 

Norddeutschland - Eimsbüttler TV-News

 Montag, 05. März 2007

   

ETV- Damen verlieren 1:3 gegen Schwerin!

Der letzte Platz in der Tabelle und bisher ein einziger Sieg, der dann auch noch nachträglich aberkannt wurde, lassen die jungen Spielerinnen aus Schwerin beim Gastspiel in Eimsbüttel befreit aufspielen. Von Anfang an spielt die Internatsmannschaft konstant und stabil in der Abwehr und macht viele direkte Punkte über die Außenposition. Die Eimsbüttlerinnen wirken verhalten und kommen nicht ins Spiel. Viel zu viele Eigenfehler, eine schlechte Annahme und der fehlende Kampfgeist führen am Ende des Spieltages zu einer verdienten 1:3 Niederlage der Gastgeberinnen.

Dieses Ergebnis wirbelt die eigene Zielsetzung ganz schön durcheinander und es bleibt weiterhin spannend, was sich in den letzten Spielen dieser Saison noch so alles tut. Nun muss am Ende noch mindestens ein Sieg her um den Klassenerhalt nicht zu gefährden, denn würde Norderstedt aus der 2. Bundesliga absteigen, so müssten evtl. die letzten vier Teams der Tabelle zurück in die jeweiligen Verbandsligen.  Noch sind die ETV-Damen auf dem sicheren sechsten Platz, aber an dem wird ordentlich gerüttelt… Drei Matches stehen noch aus und wollen hart umkämpft werden. Am nächsten Wochenende geht’s in die Wandsbeker Sporthalle zu den Mädels von NA Hamburg II. Diese wollen um jeden Preis aufsteigen und der ETV will es ihnen nicht all zu einfach machen. In der Hinrunde spielte man 2:3 gegen die NA-Erstplatzierten und will nun bei genau dieser Leistung wieder ansetzen.

Es bleibt den ETV-Spielerinnen diese Woche wohl nichts anderes übrig als den nötigen Biss für das anstehende Spiel am Samstag im Training zurück zu erlangen.

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Montag, 05. März 2007

   

Alemannia gewinnt glatt in Braunschweig!

Tolle Mannschaftsleistung bringt vierten Sieg in Folge

Co-Trainer Ralph Kranzhoff  war (am Telefon) genau wie Cheftrainer Luc Humblet sehr zufrieden mit Spiel, Spielverlauf und dem gesamten Team: „Ich bin ehrlich. Vor diesem Spiel habe ich  - im Hinblick auf die Begegnungen bis zum Spiel in Emlichheim – am meisten Respekt gehabt. Morgens früh aufstehen, lange Busfahrt und eine nicht zu unterschätzende Braunschweiger Mannschaft!“ Umso schöner, das es eigentlich ein überlegenes und klares Ergebnis gab. Durch die Krankheit von Ruth Flemig (Angina) bekam Sarah Wolnizki ihre Chance – und nutzte sie mit einer tollen Leistung auf der Außenposition. Diana Berkemeyer wurde nach ihrer Knie-OP ebenfalls erstmals wieder eingesetzt (im Doppelwechsel zusammen mit Ruth Flemig). Und Steffi Hüttermann kam für den Aufschlag hinten rein – und machte im dritten Satz mal eben vier direkte Punkte damit!

Ansonsten die momentan bewährte restliche Aufstellung: Audrey Hervel im Zuspiel, Marjorie Pirenne auf der anderen Außenposition und die drei Mittelblockerinnen Esther Stahl, Cecile Casin und Lis Zernickow. Und dann war da noch eine Libera Bina Rollersbroich, die laut Kranzhoff „wahrscheinlich eine 99%-Quote mit ihrer Annahme erreicht hat. So ein gutes Spiel habe ich von Bina schon lange nicht mehr gesehen!“

Dementsprechend war die lange Busrückreise eine sehr amüsante und stimmungsvolle, denn was will man mehr als mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung „zu-null“ heimkehren. Und dann hatte am Samstag auch noch SCU Emlichheim gegen VCO Berlin mit 0:3 Federn gelassen, so dass Aachen nun punktgleich mit dem Tabellenzweiten steht. Nächsten Sonntag erwartet man nun um 15.00 Uhr in der Bergischen Gasse einen weiteren Aufsteiger, und zwar die junge und zuletzt sehr starke Mannschaft des VC Schwerte, die auf ihrer Homepage vor zwei Wochen jemanden zitierten, der sagte, dass Schwerte mit seiner Heimspielatmosphäre die Nummer 1 in der Liga sei. Alemannias „Ladies in black“ wollten dies zwar nicht kommentieren, freuen sich aber sehr auf die Schwerterinnen und den nächsten Sonntag!

USC Braunschweig – Alemannia Aachen 0:3 (21:25, 11:25, 20:25)

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Montag, 05. März 2007

   www.abendblatt.de 

Oststeinbek festigt Platz zwei

Nach dem 3:2 über den MTV Hildesheim haben die Stormarner sechs Punkte Vorsprung auf den Tabellendritten.

Oststeinbek - Gäbe es im Volleyball eine Auszeichnung für die beste sportliche Show, die Zweitbundesliga-Männer des Oststeinbeker SV hätten sie für ihre Auftritte vor eigenem Publikum in der Walter-Ruckert-Sporthalle wohl verdient. Wie im guten Krimi gibt es fast immer Rückschläge, die in furiosen Endphasen noch zu einem Happy End geführt werden. Auch nach dem 3:2 (25:18, 22:25, 21:25, 25:18, 15:7) über Verfolger MTV Hildesheim bleibt der Tabellenzweite aus Stormarn vor eigenem Publikum ungeschlagen, dürfte Rang zwei und damit die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Ersten Bundesliga sicher haben.

Und so verteilte Trainer Joachim Müller, der sich nach den 100 spannenden Spielminuten vor 400 Zuschauern per Handschlag bei jedem einzelnen Spieler für die Leistung bedankte, erst einmal Lob: "Was zum Beispiel Fridolin Lippens in der Annahme geleistet hat, war ausgezeichnet." Höchstens ein Fehler beim Baggern pro Satz unterlief dem Außenangreifer.

Der Trainer trug selbst einiges zur Dramatik bei. Statt Stammzuspieler Sebastian Neufeld hatte er zunächst Timo Timpe aufgeboten. Mit ihm als Spielmacher starteten die "Ostbek Cowboys" furios, beherrschten den Gegner klar. Nur: Im zweiten Spielabschnitt beim 9:12 wechselte der Coach dann wieder die Zuspieler - und Satz zwei und drei gingen verloren. "Timpe hatte zwei, drei Fehler gemacht. Und wenn man einen Neufeld in der Hinterhand hat, muss man ihn auch bringen", sagte Müller, der auch im Mittelblock munter wechselte, zunächst Stefan Trienen und Chris Ahlfeldt spielen ließ, später kamen auch Felix Braun und Oliver Kook zum Einsatz.

Auffälligste Akteure waren Mannschaftsführer Björn Domroese (insgesamt 23 Zähler) und Diagonalangreifer Gil Ferrer Cutino (26). Insbesondere der Tiebreak wurde zu einer "Cutino-Show". Dabei ging es weniger um die Anzahl der fünf Schmetterbälle, die der gebürtige Kubaner in diesem Durchgang verwandelte, eher schon um das Wie. Mit unglaublicher Dynamik flog der nur 1,85 Meter große Angreifer durch die Luft und donnerte die Bälle ins gegnerische Feld.

"Unser letztes Heimspiel gegen TuB Bocholt gewinnen wir mit 3:0", verspricht Braun. Das wäre doch schade und für die Zuschauer fast schon grauer Volleyball-Alltag.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Norderstedter Zeitung

 Montag, 05. März 2007

   www.abendblatt.de 

1:3 - VCN verliert beim USC Münster II

NORDERSTEDT - Es ist schon kurios: Das 1:3 (25:21, 19:25, 23:25, 18:25) der Volleyballfrauen des 1. VC Norderstedt bei der zweiten Vertretung des USC Münster war schon die siebte Niederlage in Folge für den Aufsteiger. Und doch wächst mit jedem Spieltag bei Trainer Thomas Broscheit die Überzeugung, den Klassenerhalt schaffen zu können.

"Es war stellenweise sehr knapp, das Ergebnis hätte auch umgekehrt sein können", so Broscheit, der erneut ohne gelernte Zuspielerin auskommen musste, da Juliane Lüning weiterhin mit einem Bandscheibenvorfall ausfällt. Dafür hatte Angreiferin Annalena Broscheit wie schon beim 0:3 gegen Alemannia Aachen Gelegenheit, weiter in die für sie fachfremde Aufgabe hineinzuwachsen.

Der Optimismus des Trainers ist nicht unbegründet, da die Verfolger die Schwächephase des 1. VCN bisher nicht nutzen konnten. Zwar haben die Norderstedterinnen den Anschluss an das obere Mittelfeld verloren. Doch sie behaupten in der Tabelle weiterhin den fünftletzten Rang - bei voraussichtlich zwei Absteigern. "Wir haben es selbst in der Hand, mit zwei Siegen in den restlichen Partien für den Klassenerhalt zu sorgen", erklärt Thomas Broscheit.

In den nächsten drei Matches treffen die Norderstedterinnen auf den Tabellenletzten VC Essen-Borbeck, treten auswärts beim Verfolger USC Braunschweig an und haben dann den Vorletzten VC Schwerte zu Gast. Alle drei Gegner wurden in der Vorrunde besiegt. Broscheit: "Da holen wir die nötigen Punkte."

masch

 

 

Hamburg - Pinneberger Zeitung

 Montag, 05. März 2007

   www.abendblatt.de 

VfL-Männer verpassen Aufstieg ganz knapp

PINNEBERG - Sie hatten sich zwar vor dem letzten Doppelspieltag der Verbandsliga-Saison nicht mehr viel ausgerechnet, aber dass sie dann derart knapp den Aufstieg in die Regionalliga Nord verpassen würden, hatten die Volleyballer des VfL Pinneberg nicht erwartet. Zwei 3:0-Siege hätte das Team um Kapitän Daniel Pötz in Norderstedt benötigt, um das Unmögliche noch möglich zu machen - ein Traum, der im Auftaktmatch gegen Gastgeber VCN II schon nach dem verlorenen zweiten Satz geplatzt war.

Dass die Pinneberger, bei denen der im Saisonverlauf aus beruflichen Gründen nach Süddeutschland übersiedelte Ben Schriever seinen verhinderten Nachfolger Andreas Liedke als Trainer vertrat, die Partie noch 3:1 und die nachfolgende gegen den ETV III 3:0 gewann, steigerte am Ende noch die Enttäuschung: Bei identischer Punkteausbeute (26:10) und Satzdifferenz (plus 19) entschied Geesthacht das Aufstiegsrennen nur aufgrund der mehr gespielten Sätze (45 gegenüber 43) für sich. "Ich darf nicht darüber nachdenken, wie knapp das ist", sagte VfL-Mittelblocker André Kulisch.

fwi

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 05. März 2007

   www.westline.de 

WSU: Da saß nichts drin

-kafi- Warendorf. Ob die Olympioniken schon den toten Punkt überwunden hatten? Anders werden sich Warendorfs Zweitliga-Volleyballerinnen ihre gestrige 0:3 (11:25, 19:25, 16:25)-Niederlage in Berlin wohl nicht erklären können.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 05. März 2007

   www.westline.de 

Debütantinnen-Ball am Berg Fidel

Münster. Zwei Siege geholt und dabei sogar noch Zeit zum Experimentieren gehabt: Die Zweitliga-Volleyballerinnen des USC können auf einen richtig erfolgreichen Doppelspieltag zurückblicken. Am Samstag bezwang das Team von Trainer Christoph Kesselmeier in eigener Halle den VC Norderstedt mit 3:1 (21:25, 25:19, 25:23, 25:18), bevor es dann gestern einen ganz hart umkämpften 3:0 (29:27, 28:26, 29:27)-Sieg beim VC Essen-Borbeck gab.

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Montag, 05. März 2007

   www.westline.de 

Salomoni: „Es geht um unseren Stolz“

Münster - Der USC fiebert dem Normalrunden-Finale gegen NA Hamburg entgegen. Und die Fans rechnen. Reicht es vielleicht doch noch für die Meisterrunde? Das hängt auch davon ab, wie Konkurrent Vilsbiburg gegen Bayer Leverkusen spielt. Wir sprachen mit Leverkusens Coach Alberto Salomoni.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 05. März 2007

   www.nrz.de 

Humann ohne Glanz erfolgreich

Neupert-Schützlinge verteidigten mit Sieg über TSV Giesen Rang fünf.

In einer schwachen Zweitliga-Partie bezwang Volleyball-Zweitligist VV Humann den TSV Giesen mit 3:1 (25:22, 22:25, 26:24, 25:17) und verteidigten damit den fünften Platz gegenüber den Niedersachsen.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 05. März 2007

   www.nrz.de 

MSC: Raus mit ganz viel Applaus!

"Adler" überraschen bei der 1:3-Niederlage gegen Friedrichshafen mit einer fantastischen Anfangsphase.

Es war lange spannend, doch schlussendlich musste der Moerser SC doch wieder mit ansehen, wie der VfB Friedrichshafen die Goldmedaillen überreicht bekam und den dicken Pott in den schweißnassen Händen halten durfte: Der VfB Friedrichshafen gewann gestern Nachmittag im deutschen Volleyball-Pokalfinale gegen die "Adler", doch Außenseiter MSC hielt bei der 1:3-Niederlage (30:28, 23:25, 21:25, 18:25) im Gerry Weber-Stadion in Halle/Westfalen vor 10 100 Zuschauern überraschend lange gut mit.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 05. März 2007

   www.nrz.de 

Görtzen-Debüt ist Moersern doch zu riskant

Schiedsrichter hätten dem Olympiasieger von 1996 ´grünes Licht´ gegeben.

EXAKT 13.41 UHR war es, als die "Adler" gestern erstmals den Innenraum des Gerry Weber-Stadions betraten.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 05. März 2007

   www.nrz.de 

Georg junior: Mit "24" werde ich gehen

Kapitän würde gerne für Friedrichshafen spielen. Stelian Moculescu: "Der Sieg ist geil!"

Georg Grozer junior: "Am Anfang der Partie haben wir sehr gut gespielt. Aber der zweite Satz war entscheidend: Hätten wir den zum 2:0 geholt, hätten wir gewonnen. Leider ...

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