News

 Montag, 26. März 2007 

SHVV: Jugendwart fordert mehr Breite
Chemnitz: Tie-Break-Erfolg gegen Erfurt
NA-Damen machen kurzen Prozess
Pirates: Das Gesicht gewahrt
Ergebnisse der Hamburger Jugend-Endrunden
Showdown in Eimsbüttel
Alemannia: Tolles Spiel vor toller Kulisse
Büring fast sprachlos
USC 2: Serie hält auch gegen Schwerte
Mit den Critters nach Hamburg und Leverkusen
Friedrichshafen siegt in Moers
VCO: Für den Sieger eine Ehrensache
Europapokal: Eurosport mit Rückblicken
Rote Raben völlig von der Rolle
Die Bayerhalle bleibt 2007 eine Festung
Grün mit Bergamo Champions-League-Sieger
Freiburg: Erste Liga, oder was?
Volleyball - ein Grundgefühl, ein Lebensstil
NA-Frauen besiegen Suhl mit 3:1
NA.Hamburg besiegt Suhl deutlich
VCN: Starker Auftritt beim Tabellenführer
Stadtpokal - das besondere Spaßturnier
Sportunion lässt den Meister zappeln
USC-Reserve stürmt Richtung Saisonende
USC: Ein richtig trostloser Nachmittag
Humann: Tims Aufschläge brachten die Wende
MSC: Das Spiel mit den Nerven
SV Bayer als Favoritenschreck
Sonneberg: Starker Gast trumpfte auf
Han Abbing: „Bin ein niederländischer Europäer“

März 2007

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Deutschland - SHVV-News

 Montag, 26. März 2007

   

SHVV: Jugendwart fordert mehr Breite

Am 30. März um 19 Uhr im Haus des Sports in Kiel (Winterbeker Weg) führt der SHVV die Jugend-Vollversammlung durch. Dann wird Carlos Santos sein erstes Jahr im Amt des Jugendwartes vollenden. Dies nehmen wir zum Anlass, um mit dem SHVV-Jugendwart über ihn und seine Arbeit zu sprechen.

Der 48-jährige Qualitätskontrolleur in der Industrieglas-Branche verließ seine Geburtsstadt Lissabon (Portugal) eine Woche vor seinem sechzehnten Geburtstag und ließ sich mit seiner Familie in Wahlstedt nieder. "Das war eine ganz andere Volleyballwelt", sagt der damalige portugiesische Jugend-Nationalspieler, der beim berühmten Benfica Lissabon als 11-Jähriger seine Schulvolleyball-Fähigkeiten ausbaute. "Das, was Real Madrid für Spanien ist, ist Benfica Lissabon für Portugal", erläutert Carlos, der mit 187cm Körperlänge für einen Portugiesen "ziemlich groß geraten" ist. Drei Jahre später setzte er sich in seiner neuen Heimat als Trainer ein und förderte so den Volleyballsport. Als Spieler agierte er mehrere Jahre in der Landes- und Verbandsliga bei der Eintracht Segeberg, dem heutigen SC Rönnau. "Bis ich mir die Schulter elf Mal ausgekugelt habe", muss Carlos über sich selbst lachen. Dem SC Rönnau blieb er jedoch treu und arbeitet dort seitdem als B-Trainer im Damen- und Jugendbereich. Für den SHVV war er als Staffelleiter für C- und B-Jugend tätig, bis er letztes Jahr von der Jugend-Vollversammlung, dem höchsten Gremium für die Jugendförderung, zum Jugendwart gewählt wurde. In einem Interview mit Pressereferentin Ana Schanze blickt er auf seine Arbeit als Jugendwart zurück und in die Zukunft.

Wie gefällt dir die Arbeit als SHVV-Jugendwart?
Ich habe festgestellt, dass der Jugendwart überwiegend eine Repräsentationsfunktion hat. Als langjähriger Trainer war es für mich nun eine neue Herausforderung, hinter den Kulissen zu arbeiten, was aber auch ohne Frage seine Reize hat.

Kannst du uns einen Höhepunkt und einen Tiefpunkt deiner Arbeit nennen?
Im vergangenen Jahr habe ich sehr viel Input bekommen, ich habe sehr viel gelernt. Ich war überrascht, wie viele unterschiedliche Dinge hinsichtlich der Jugendförderung bereits stattfinden. Das könnte man als einen Höhepunkt bezeichnen. Mit negativen Erfahrungen hatte ich noch nicht zu tun. Also gibt es noch keinen Tiefpunkt.

Wenn du an das vergangene Jahr zurückdenkst, was fällt dir spontan dazu ein?
Es ist schön zu sehen, dass unabhängig davon, ob Jugendspielwart, Landesauswahltrainer oder Schulsportbeauftragte, alle sehr stark bemüht sind, den Volleyballsport in Schleswig-Holstein zu fördern. Für mich persönlich ist es auch eine Ehre, zu diesem Team dazu zu gehören und etwas für die Volleyballjugend zu tun.

Was tust du denn für die Volleyballjugend?
Meine Aufgabe ist es, die Vereine und Jugendliche anzuspornen, vorhandene Möglichkeiten zu nutzen. Ich spreche mit den Verantwortlichen in den Vereinen landesweit und versuche, sie zu überzeugen, ihnen aufzuzeigen, dass doch einiges auch mit relativ wenigen Mitteln machbar ist.

Und wie ist die Resonanz?
Ich habe das Gefühl, dass sich nur wenige Vereine trauen, beim Verband nach Unterstützung und Hilfe zu fragen. Rückmeldung bekommen wir lediglich von den Vereinen, in denen die Jugendarbeit bereits recht gut organisiert ist. Doch wir möchten gern eine größere Breite in der Jugend-Volleyballszene erreichen und mehr von den Vereinen erfahren, die noch etwas bewegen wollen, aber vielleicht noch nicht wissen, wie sie es anstellen sollen. Hier könnten wir ihnen unter die Arme greifen.

Was haben die Vereine, bei denen die Jugendarbeit gut läuft, was die anderen nicht haben?
Meistens haben sie eine sehr engagierte Person, die viele Dinge anstößt und am Laufen hält.

Was hast du dir für die Zukunft vorgenommen?
Die bereits angesprochene größere Breite erreichen. Genau da möchte ich in naher Zukunft den Hebel ansetzen.

Hast du auch schon eine Idee, wie?
Eine Möglichkeit ist es, bei den Schulen anzusetzen. Zahlreiche Schulen Schleswig-Holsteins führen Schulturniere durch, doch diese potenziellen Volleyballtalente finden sich in den Vereinen nicht wieder. Ich möchte es diesen Kindern schmackhaft machen, am Spielbetrieb teilzunehmen. Denn Vereine haben Möglichkeiten, die die Schulen nicht haben, z.B. Volleyball- und Beach-Volleyball-Angebote auch in den Sommerferien in Form von Sportcamps oder Freundschaftsspielen. Wenn man im Volleyball weiter kommen möchte, dann ist das nur im Verein möglich.

Was versprichst du dir von der Jugend-Vollversammlung?
Ich würde mir wünschen, dass viele Vereine vertreten sind. Ich hoffe, von den Verantwortlichen direkt über ihre Sorgen und Nöte zu erfahren, um zu prüfen, wo und wie der Verband helfen kann.

Carlos, vielen Dank für das Gespräch und weiterhin ein gutes Gelingen!

 

 

Deutschland - Fighting Kangaroos Chemnitz-News

 Montag, 26. März 2007

   

Chemnitz: Tie-Break-Erfolg gegen Erfurt

Die Fighting Kangaroos gewannen am Samstag vor 410 Zuschauern in der Sporthalle an der Chemnitzer Forststraße gegen das SWE Volley-Team aus Erfurt mit 3:2 (25:21, 18:25, 25:16, 16:25, 15:8). Durch diesen Erfolg verbessert sich die Mannschaft von Kangaroo-Coach Mirko Pansa auf den sechsten Tabellenplatz der 2. Bundesliga-Süd.

Wie schon im Hinspiel, mussten beide Mannschaften auch am Samstag erneut über die volle Distanz von fünf Sätzen gehen. Damals hatte das Gäste-Team von SWE-Trainer Jürgen Treppner noch mit 3:2 knapp die Nase vorn. Nach insgesamt 103 Spielminuten revanchierten sich die Chemnitzer "Kängurus" für die Tie-Break-Niederlage aus der Hinrunde.

Über Sieg und Niederlage entschieden diesmal die Abwehrreihen beider Mannschaften. Kein Ball wurde verloren gegeben. Die Angreiferrinnen benötigten oft mehrere Versuche, um erfolgreich zu punkten. Lange Ballwechsel mit spektakulären Aktionen waren die Folge. Die Chemnitzer Zuschauer unterstützen ihr Team lautstark und puschten die Spielerinnen zusätzlich.

Die Fighting Kangaroos schickten ihre Fans dabei auf eine spielerische und emotionale Berg- und Talfahrt. Nach dem ersten Satzgewinn (25:21) mussten die Gastgeberinnen den zweiten Durchgang an Erfurt abtreten (18:25). Davon unbeeindruckt, setzte sich der Chemnitzer Zweitligist ab Mitte des dritten Satzes deutlich ab. Einen Fünf-Punkte-Vorsprung ließen sich die "Kängurus" nicht mehr nehmen und verbuchten den dritten Spielabschnitt mit 25:16 klar auf ihrer Seite. Im vierten Durchgang beherrschten wieder die Gäste aus Erfurt das Spielgeschehen. Durch ein ebenfalls klares 25:16 schaffte das Volley-Team den Satzausgleich und rettete sich in den spielentscheidenden Tie-Break.

Den psychologischen Vorteil, den vorgehenden Satz gewonnen zu haben, konnte Erfurt allerdings nicht nutzen. Die "Kängurus" spielten unbeirrt weiter und wechselten mit zwei Punkten Vorsprung die Seiten. Eine Aufschlagserie von Christin Hölzel und klare Angriffsaktionen von Susann Nitzsche und Mandy Sohr verhalfen den Fighting Kangaroos zu einem klaren 15:8-Satzgewinn.

"Die Zuschauer haben heute ein abwechslungsreiches und spannendes Spiel von beiden Mannschaften gesehen. Das Team-Play meiner Spielerinnen hat mir sehr gut gefallen. Sie haben sich in der entscheidenden Spielphase nicht aus der Ruhe bringen lassen und am Ende verdient gesiegt", resümierte der 33-jährige Kangaroo-Coach Mirko Pansa zufrieden.

Mathias Vogel

 

 

Deutschland - NA.Hamburg-News

 Montag, 26. März 2007

   

NA-Damen machen kurzen Prozess

„Auf diese Leistung können wir aufbauen“

Hamburg, den 25.3.2007. NA.Hamburg - VfB 91 Suhl 3:1 (21:25/ 25:23/ 25:18/ 25:22). Die NA.Hamburg Volleyball-Damen konnten aufgrund einer konzentrierten Leistung ihren ersten Sieg in den Play-offs verbuchen und sind ihrem angestrebten Saisonziel ein Stückchen näher gekommen. Mit dem 3:1-Heimerfolg haben sich die Fischbekerinnen nicht nur für das bittere Pokal-Aus (2:3) gegen Suhl revanchieren können, sondern auch den Verfolger aus Mecklenburg-Vorpommern auf Distanz gehalten. „Auf dieser Leistung können wir aufbauen. Das gibt uns Selbstvertrauen und Mut für die weiteren Partien. Unser Ziel war es, weiterhin oben dran zu bleiben und Suhl auf Abstand zu halten. Mit dem heutigen Sieg haben wir einen wichtigen Schritt in Richtung Platz drei gemacht“, war NA-Diagonalangreiferin Kerstin Ahlke mit der Leistung zufrieden.

Im ersten Satz wurde es die erwartet eng umkämpfte Partie. Mit hohem Risiko versuchten beide Teams, die gegnerische Mannschaft früh unter Druck zu setzen und Fehler im Spielaufbau zu erzwingen. Es waren die Gäste aus Suhl, die schneller zu ihrem Spielrhythmus fanden. Die Fischbekerinnen produzierten viele leichte Fehler in der Annahme und konnten ihre Chancen im Angriff nicht nutzen, so dass der erste Durchgang mit 21:25 an den VfB ging.

Angefeuert von den 600 Zuschauern in der AreNA Süderelbe konnte sich der Tabellenvierte nach dem Wechsel deutlich steigern. Die Taktik des Hamburger Trainer-Duos konnte im zweiten Satz umgesetzt werden, so dass die Angriffsattacken der Gäste seltener wurden. Mit druckvollen Aufschlägen wurde die Mannschaft von VfB-Trainer Han Abbing permanent unter „Beschuss“ genommen, so dass der Tabellenfünfte nur schwer zum gewohnten Spielaufbau kam. Mit mehreren Aufschlagserien gingen die Gastgeberinnen immer wieder in Führung und enteilten dem VfB. Dank dieser Spielfreude und einer disziplinierten Mannschaftsleistung wurden die Durchgänge zwei (25:23) und drei (25:18) verdient gewonnen.

„Suhl war zu Beginn der Partie emotionaler. Zum Glück haben wir uns steigern können und unsere Chancen genutzt. Vor allem hat Dominice Steffen heute eine ganz starke Leistung gezeigt und unheimlich viel gepunktet“, lobte Ahlke ihre Teamkollegin, die zur Matchwinnerin avancierte. Die frisch gebackene Abiturientin war von den Gästen kaum in den Griff zu kriegen und „knallte“ mit ihren wuchtigen Schmetterbällen zahlreiche Angriffe eindrucksvoll in das gegnerische Spielfeld. Suhl versuchte im vierten Durchgang noch einmal alles, doch Kozuch & Co. ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen. Auch ihr Vorhaben, fünf Sätze zu vermeiden, konnten die von Soosten-Schützlinge einhalten und den Gewinn bringenden letzten Satz mit 25:22 für sich entscheiden.

„Es war ein sehr kampfbetontes und ausgeglichenes Spiel. Endlich haben wir Mal drei Sätze in Folge gegen Suhl gewonnen und ein Fünf-Satz-Match vermieden. Wir haben heute eine sehr gute Leistung abrufen können und streben weiterhin den dritten Platz an. Besonders die Leistung von Dominice Steffen hat mich gefreut“, äußerte sich auch NA.Hamburg Teammanager Horst Lüders zufrieden nach der Partie.

 

 

Norddeutschland - Oststeinbeker SV-News

 Montag, 26. März 2007

   

Pirates: Das Gesicht gewahrt

Turbine Greifswald - OSV Pirates 1:3 (20:25/14:25/25:20/16:25)

Die Vorgabe ihres Trainers Bernd Schlesinger, dieses Mal zu Null zu spielen, konnte die zweite Mannschaft des Oststeinbeker SV nicht erfüllen. Dennoch haben die OSV Pirates das vorletzte Spiel der Saison nach einer recht konzentrierten Leistung mit 3:1 gewonnen. Sie spielen damit im direkten Vergleich am kommenden Samstag gegen Kronshagen um den dritten Platz.

Endlich starteten die Pirates aufmerksam in den ersten Satz. Schnell führte Schlesingers Team mit 5:1 und baute diesen Vorsprung kontinuierlich aus. Die Gäste, die nur zu neunt nach Greifswald gefahren waren, ließen keinen Zweifel aufkommen, dieses Spiel möglichst schnell abzuhaken. Die Annahme kam, der Block stand sehr gut, 25:20 nach 17 Minuten.

Im zweiten Satz führte der OSV Greifswald phasenweise vor. Mit starken Aufschlägen setzten die Gäste die abstiegsbedrohten Greifswalder unter Druck und lagen mit 7:2 vorne. Nur deren Zuspieler konterte geschickt mit einigen gelegten Bällen. Greifswalds Angreifer machten zu viele Fehler oder scheiterten am Block des OSV. Die Gäste setzten sich ab, 19:12 hieß es nur wenige Minuten später, den Satz ließen sie sich nicht mehr nehmen.

Doch dann riss der rote Faden im Spiel der Pirates. Wie so oft, ohne offensichtlichen Grund. Die Spieler schienen nach ausgeglichenem Beginn etwas erstaunt darüber zu sein, dass Greifswald zum ersten Mal dagegenhielt – und verloren die Kontrolle über das Spiel. Obwohl sie überhaupt nicht in Bedrängnis waren. Bei 6:9 nahm ein sichtlich angefressener Schlesinger die erste Auszeit, stauchte sein Team zusammen, doch seine Laune besserte sich im Laufe des Satzes nicht wirklich. Bei 19:20 keimte kurz Hoffnung auf, individuelle Fehler erstickten sie, 20:25.

Doch dann lief es wieder, die Pirates wirkten aggressiver, konzentrierter. Ohne sich erneut auf das Geplänkel aus Satz drei einzulassen, spielten die Gäste ihr Spiel, nicht spektakulär, aber effektiv. Greifswald resignierte früh, der Punktabstand war schnell sehr groß geworden, und verlor mit 16:25.

Ein Sieg mit kleinem Makel, doch ein durchaus souveräner Erfolg. Das war nicht immer so bei Auswärtsspielen gegen schwächer eingeschätzte Teams in dieser Saison.

 

 

Hamburg - Smash Online-News

 Montag, 26. März 2007

   

Ergebnisse der Hamburger Jugend-Endrunden

Bei herrlichem Frühlingswetter mit strahlendem Sonnenschein hielten sich etliche Volleyballer samt Anhang wieder da auf, wo sie sich am wohlsten fühlen: in „muffigen“ Sporthallen. Trotz des „Muffs“ aber herrschte gute Stimmung bei den Endrundenteilnehmern der LK1/2 männlich und der U-13. Alle hatten ihren Spaß, allen voran Altona 93, die bei beiden Endrunden den Sieger stellen konnte.

Hier die Ergebnisse :

LK1/2 männlich:

 

 

 

Spiel 1:

NTSV - WiWa

2:0

 

Spiel 2:

WiWa - AFC

1:2

 

Spiel 3:

NTSV - AFC

0:2

 

Platz

Team

Punkte

Sätze

1.

Altona FC 93

4:0

4:1

2.

Niendorfer TSV

2:2

2:2

3.

VG WiWa

0:4

1:4

U-13

 

 

 

Gruppe 1

 

 

 

Spiel 1:

WiWa – AFC

0:2

 

Spiel 2:

CVJM – AFC

0:2

 

Spiel 3:

CVJM – WiWa

2:1

 

Platz

Team

Punkte

Sätze

1.

Altona FC 93

4:0

4:0

2.

CVJM

2:2

2:3

3.

VG WiWa

0:4

1:4

Gruppe 2

 

 

 

Spiel 1:

NTSV – Riss

1:2

 

Spiel 2:

NTSV – TSV

2:0

 

Spiel 3:

Riss – TSV

2:1

 

Platz

Team

Punkte

Sätze

1.

Rissener SV

4:0

4:2

2.

Niendorfer TSV

2:2

3:2

3.

TSV Schwarzenbek

0:4

1:4

Platz 5:

TSV Schwarzenbek und VG WiWa

 

 

Spiel um Platz 3:

CVJM – Niendorfer TSV

2:0

 

Spiel um Platz 1:

Altonaer FC – Rissener SV

2:0

 

Jörn Schröder

 

 

Norddeutschland - Eimsbütteler TV-News

 Montag, 26. März 2007

   

Showdown in Eimsbüttel

Nach klarem 3:0 in Kronshagen empfängt Eimsbüttel nun FT Adler Kiel zum Endspiel

Nachdem Adler Kiel einen glücklichen 3:2 Sieg gegen die abstiegsgefährdeten Norderstedter am Samstag vorlegte, mussten die Eimsbüttler am Sonntag in Kronshagen nachziehen.

Mit zuletzt fünf Siegen ohne Satzverlust trat man mit breiter Brust die Fahrt nach Kronshagen an.  Vom ersten Punkt an konzentriert agierten die Büttels selbstbewusst und ließen keinen Zweifel daran, wer als Sieger vom Platz gehen würde. Auch die starken Kronshagener Aufschläge brachten die Annahme um Libero Martin Hagen an diesem Tag nicht in Verlegenheit. Im Gegenzug wurde durch platzierte Aufschläge ein konstruktiver Spielaufbau der Kronshagener im Keime erstickt.

Nur in Satz drei konnten die Kronshagener eine fünf Punkte Führung herausarbeiten, was aber hauptsächlich an der Unkonzentriert der Eimsbüttler lag. Durch Kampfgeist und gute Abwehrleistung kämpfte sich der ETV zurück ins Spiel und gewann den Satz schließlich mit 25:22. Ein insgesamt schneller und verdienter Sieg.

Nachdem der ehemals beste Libero der Liga spontan zu keinem Statement zu überreden war, war aus Mannschaftskreisen zu erfahren: “ Dem Broiler werden die Flügel gestutzt!“

Die Meisterschaft bleibt offen und es kommt am Samstag, dem 31.03., zum großen Showdown in der Gustav-Falke-Straße.

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Montag, 26. März 2007

   

Alemannia: Tolles Spiel vor toller Kulisse

Über volle Distanz - sechster Sieg in Folge!

So lange brauchte die Alemannia schon länger nicht mehr, um ein Match erfolgreich zu beenden. Fast zwei Stunden Spielzeit boten beide Teams dem wieder zahlreich erschienenen Publikum. Dabei sah es im ersten Satz zunächst so aus, dass die bereits am frühen Morgen aus Berlin angereiste Mannschaft wacher und irgendwie nicht geschlaucht wirkte. Völlig verdient holten sich die Köpenickerinnen somit auch deutlich Durchgang eins. 

Ganz anders dann das Spiel der „ladies in black“ in den Sätzen 2 und 3. Hier dominierten die Aachenerinnen mit druckvollem Angriffsspiel und starkem Block das Geschehen. Aachens Trainer Luc Humblet wechselte dabei alle seine Spielerinnen ein. Satz 2 ging deutlich, Satz 3 schon knapper an das Heimteam. Doch diese Spielweise schien Kraft gekostet zu haben, denn im Durchgang vier dominierte wieder die junge Garde des Erstligisten (die „älteste“ Spielerin ist gerade 20 Jahre jung!). Im gesamten Spiel zeigten beide Mannschaften immer wieder viele spektakuläre Ballwechsel, sehr gute Abwehraktionen und rissen die Fans zu häufigen „standing ovations“ von der Tribüne. 

Der normalerweise spannende Tie-Break musste also die Entscheidung bringen. Einige starke Blocks und Angriffe der Alemannia direkt zu Beginn waren laut Gästetrainer Michel Lehmann der Knackpunkt in diesem fünften Satz, denn diese Aktionen  verunsicherten das Köpenicker Team zusehends. Der Bann schien gebrochen und relativ deutlich holte sich das Team um Kapitänin Lis Zernickow diesen Durchgang und die beiden Punkte. 

Mit diesem sechsten Sieg in Folge stehen die Spielerinnen um ihre „Spielerin des Tages“ Audrey Hervel (Köpenick: Pia Riedel) nunmehr auf Platz zwei der Tabelle und haben am kommenden Sonntag in Emlichheim die Chance, diesen zweiten Platz mehr als zu festigen. Unmittelbar vor dem Spiel ehrte Präsident Prof. Horst Heinrichs die Mannschaft für den dritten Platz bei der Wahl zur „Mannschaft des Jahres 2006“ der Aachener Nachrichten.

Alemannia Aachen – Köpenicker SC II 3:2 (15:25, 25:13, 25:22, 17:25, 15:8)

André Schnitker

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 26. März 2007

   

Büring fast sprachlos

Vor heimischer Kulisse können die Volleyballerinnen vom USC Münster einfach nicht gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen gewinnen. Im zweiten Spiel der Play-downs verloren sie vor 820 Zuschauern mit 0:3 (21:25, 21:25, 27:29). Für den USC ist es die dritte Niederlage im vierten Saisonspiel gegen Leverkusen

Dieses Spiel hatten sich sowohl Axel Büring als auch Andrea Berg anders vorgestellt. Zerknirscht nahmen der Trainer und die Spielführerin nach dem 0:3 (21:25, 21:25, 27:29) gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen zur Pressekonferenz auf dem Sofa Platz und standen Rede und Antwort. „Leverkusen hat bei den vorherigen Siegen in Münster besser gespielt. Heute hat eine durchschnittliche Leistung zum Sieg gereicht“, urteilte Büring. „Das wiederum enthebt mich jeglichen Kommentars über unsere Leistung.“ Dem hatte Andrea Berg nichts hinzuzufügen. „Ich schließe mich der Meinung Axels voll und ganz an“, sagte sie. „Man konnte von Anfang an merken, dass Leverkusen unbedingt den Sieg wollte.“

Zunächst allerdings schenkten sich beide Teams nichts. Erst beim 18:16 gelang es mit Münster zum ersten Mal einer Mannschaft, sich mehr als einen Punkt abzusetzen. Das aber nützte den Gastgeberinnen, bei denen Doreen Engel, Tatjana Zautys, Anika Brinkmann, Johanna Barg, Andrea Berg und Lisa Thomsen sowie dieses Mal zudem Jil Döhnert in der Startaufstellung standen, nichts. Leverkusen glich nicht nur aus, sondern beendete Durchgang eins mit einem As zu seinen Gunsten.

Möglicherweise angespornt von zwei persönlich von Trainer Alberto Salomoni zubereiteten Schüsseln Tiramisu setzten sich die Spielerinnen aus der Farbenstadt in Abschnitt zwei schnell auf 3:7 ab. Die Unabhängigen, bei denen Lea Hildebrand anstelle von Jil Döhnert sowie Katharina Holzgreve anstelle von Doreen Engel aktiv ins Geschehen eingreifen durfte, aber kämpften sich bis zum 10:11 heran. Mehr war auch jetzt nicht möglich. Immer wieder waren es die Leverkusenerinnen, die den USC-Actricen mit erfolgreichen Blocks (15 im gesamten Spiel) den Zahn zogen und zudem im Gegenangriff entscheidende Punkte sammelten. „Unser Block und unsere Abwehr haben heute sehr gut funktioniert“, freute sich Salomoni. „Das war entscheidend.“

Im dritten Satz aber bäumten sich die Münsteranerinnen noch einmal mit aller Macht gegen die drohende Niederlage auf. 16:20 lagen sie schon zurück, ehe sie beim 20:21 den Rückstand bis auf einen Punkt verkürzt hatten. Beim 23:23 war der Ausgleich geschafft, einen Zähler später winkte der erste Satzgewinn. Die Unabhängigen aber ließen diesen Satzball sowie zwei folgende ungenutzt und musste sich im zweiten Leverkusener Anlauf geschlagen geben. Ein Angriffsball von Tatjana Zautys segelte ins Aus und besiegelte die dritte Niederlage im vierten Saisonspiel gegen das Bayer-Team.

„Gegen Köpenick haben wir noch überragend gespielt“, grübelte Büring nach der Partie. „Aber heute war einfach der Wurm drin.“ Auswirkungen auf das Klassement hat das Resultat aus USC-Sicht nicht. Nach wie vor rangiert Münster auf dem siebten Rang und hat ein Vier-Punkte-Polster auf Platz acht.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 26. März 2007

   

USC 2: Serie hält auch gegen Schwerte

Das Zweitligateam des USC Münster hat seine beeindruckende Serie auch gegen den VC Schwerte 02 fortgesetzt. Beim glatten 3:0-Erfolg (25:23, 25:21, 25:21) gegen den Tabellenletzten feierte die Mannschaft von Trainer Christoph Kesselmeier schon den fünften Sieg in Folge

„Wir können im Moment sicher sehr zufrieden sein“, freute sich Kesselmeier nach dem Spiel. „Gerade weil wir ja jetzt im Saisonendspurt mit unseren vielen verletzungsbedingten Ausfällen nicht unbedingt die günstigsten Voraussetzungen haben.“ Gegen Schwerte lief der USC in der Anfangsphase des ersten Satzes zwar noch einem Rückstand hinterher, machte dann aber schnell klar, dass er sich auf jeden Fall für die knappe 2:3-Hinspielniederlage revanchieren wollte. Mit 25:23 ging dieser erste Durchgang schließlich an den USC.

Mit Wiebke Fieseler und Eva Schlechter wechselten sich bei den Gastgeberinnen zwei Spielerinnen ab, die erst kürzlich aus der Oberliga-Mannschaft in den Zweitliga-Kader aufgerückt waren. Und beide machten ihre Sache gut: Auch in den beiden folgenden Sätzen blieb der USC immer dominant. Schwerte kämpfte zwar und gab sich nie auf, in den entscheidenden Situationen waren es aber immer die Münsteranerinnen, die sich durchsetzten und die wichtigen Punkte machten. Insbesondere Teresa Mersmann kam am Netz immer wieder durch und stellte die Feldabwehr der Gäste vor unlösbare Probleme. Im dritten Satz nutzte die Mannschaft ihren ersten Matchball und machte den verdienten Heimerfolg perfekt.

„Am Anfang waren wir noch etwas verhalten, aber dann haben wir uns stetig gesteigert und mussten auch nie wirklich zittern“, war Christoph Kesselmeier mit der Leistung seines Teams absolut einverstanden. Erst in drei Wochen ist der USC in der 2. Liga wieder gefordert. Die Zeit vor den letzten beiden Meisterschaftsspielen will der Trainer nutzen: „Wir werden jetzt daran arbeiten, noch konstanter zu spielen und die Phasen abzustellen, in denen wir uns immer wieder ein paar Aussetzer leisten. Dann werden wir unsere kleine Serie auch gegen noch stärkere Gegnerinnen ausbauen können.“

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 26. März 2007

   

Mit den Critters nach Hamburg und Leverkusen

Zu den beiden letzten Auswärtsspielen der Saison 2006/2007 gegen WiWa Hamburg und den TSV Bayer 04 Leverkusen bietet der USC-Fanclub Critters bei ausreichender Beteiligung Busfahrten an. Abfahrt nach Hamburg am Ostersonntag (8. April) um 11 Uhr, Halle Berg Fidel. Der Fahrpreis ist abhängig von der Beteiligung und wird einschließlich Eintritt zwischen 20 und 25 Euro liegen. Nach Leverkusen wird am 15. April um 12 Uhr ebenfalls an der Halle Berg Fidel gestartet. Der Fahrpreis einschließlich Eintritt wird zwischen 15 und 20 Euro liegen.

Verbindliche Anmeldungen sind telefonisch unter 02541/7922, per E-Mail über Hans.Siebels@t-online.de und während der Heimspiele gegen Leverkusen und Hamburg am Fanartikel-Stand möglich. Anmeldeschluss für die Hamburg-Fahrt ist der 2. April, für die Fahrt nach Leverkusen der 9. April.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 26. März 2007

   

Friedrichshafen siegt in Moers

Der VfB Friedrichshafen hat sein Bundesligaspiel gegen den Moerser SC mit 3:1 (25:17 / 16:25 / 26:24 / 25:18) im Sportzentrum Rheinkamp gewonnen. Vor fast ausverkaufter Halle wurde der deutsche Rekordmeister in weiten Teilen der Begegnung seiner Favoritenrolle gerecht. „Wir wollten hier unbedingt gewinnen und das ist uns gelungen. Natürlich wäre uns ein 3:0 lieber gewesen, doch wir haben teilweise zu viele leichte Fehler gemacht“, erklärte VfB Co – Trainer Ulf Quell nach dem Match.

Von Beginn zeigte das Team von Trainer Stelian Moculescu, dass es sich im Endspurt vor den Playoffs keine weitere Niederlage erlauben wollte. Juliano Bendini, Simon Tischer, Jochen Schöps, Robert Hupka, Markus Steuerwald, Joao Jose und Kristian Knudsen, der für den gesundheitlich angeschlagenen Lukas Divis begann, spielten im ersten Satz sehr souverän und nutzen die ihre Chancen, so dass der erste Satz nach nicht einmal 20 Minuten mit 25:17 an den VfB ging.

Auch im zweiten Satz dominierte der VfB bis zur Verletzung von Kristian Knudsen beim Stande von 12:7 das Geschehen. „Kristian ist umgeknickt und wir haben ihn zur Sicherheit ausgewechselt. Wir denken, dass er sich eine Bänderdehnung zugezogen hat“, so Ulf Quell. Nach dem Wechsel, Lukas Divis für Kristian Knudsen, ein Bruch im Spiel des deutschen Rekordmeisters. Viele leichte Fehler in der Annahme und vergebene Punktbälle verhalfen Moers den Satz noch zu drehen und am Ende mit 16:25 für sich zu entscheiden.

Spannung pur dann im dritten Durchgang. Keine Mannschaft schaffte es sich, einen entscheidenden Vorsprung zu erspielen. Punkt für Punkt schaukelten sich beide Teams nach oben, ehe der VfB beim Stande von 25:24 seinen zweiten Satzball zum 26:24 und damit zur 2:1 Satzführung verwandeln konnte.

Im vierten Satz präsentierte sich Friedrichshafen wieder von seiner besten Seite. Gute Aufschläge, sichere Annahme und eine sehr gute Chancenauswertung waren der Grundstein für den Erfolg. Nach 23 Minuten und einer Gesamtspielzeit von 93 Minuten sicherten sich die Profis vom Bodensee den vierten Satz mit 25:18 und damit den 3:1 Sieg.

„Wir sind mit der Leistung der Mannschaft zufrieden, obwohl wir den zweiten Satz nicht hätten verlieren müssen“, zog Ulf Quell nach dem Match Bilanz. Zu viele vermeidbare Fehler in der Annahme waren in seinen Augen am Satzverlust schuld. Dieser könnte am Mittwochabend beim Spiel gegen Düren das Zünglein an der Waage sein. „Ich werde mich im Moment nicht mit Rechenspielchen beschäftigen. Erstens sorgt es nur für Unruhe und zweitens müssen wir gegen Düren erst einmal gewinnen“, so Quell hinsichtlich des letzten Spiels vor den Playoffs.

Das Spitzenspiel in der Volleyball Bundesliga zwischen dem VfB Friedrichshafen und evivo Düren findet am kommenden Mittwoch, 28. März, um 20 Uhr in der ARENA Friedrichshafen statt. Derzeit führt der Vizemeister aus Düren die Tabelle mit zwei Niederlagen vor dem VfB mit drei Niederlagen an. Sollte Friedrichshafen am Mittwoch gegen evivo gewinnen, würde das bessere Satzverhältnis darüber entscheiden, wer als Nummer eins in die Playoffs geht. Hochspannung ist also garantiert.

 

 

Deutschland - Podeswa-News

 Montag, 26. März 2007

   

VCO: Für den Sieger eine Ehrensache

Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt...die negative Seite dieser Spruchweisheit mussten die Junioren des Zurich Team VC Olympia Berlin am Samstagabend im letzten Heimspiel der ersten Volleyball-Bundesliga erfahren - durch ein 0:3 (22:25, 18:25, 18:25) gegen die Netzhoppers KönigsWusterhausen.

Hatten die Schützlinge von Nachwuchs-Bundestrainer Manfred Steinbeißer nicht im Hinspiel den ersten Erfolg (3:2 nach 0:2) eingefahren? Waren nicht gerade eine Woche zuvor beim 3:0 über den Auf- und Wiederabsteiger Delitzsch ebenfalls in der Halle am Saefkow-Platz die Fortschritte auch im Ergebnis deutlich geworden? Hatte die Mannschaft in der Woche nicht gut und engagiert trainiert?- Ja, ja, ja...aber all das half nicht viel. Nach gut 60 Minuten vor rund 300 Zuschauern - die lautstärksten in diesem Quasi-Lokalderby mit den Randberlinern waren die Netzhoppers-Fans - konnten sich die Interessierten dem Bildschirm am Hallenimbiss zuwenden. Da begann 20.45 Uhr das Fußballmatch Tschechien gegen Deutschland.

Kurz war der Volleyballvergleich, aber kurzweilig aus Sicht der Gastgeber leider nicht. Manfred Steinbeißer tat alles, um durch Wechsel seine Formation richtig in Fahrt zu bringen. Er brachte auf der Diagonalen Beacher Jonathan Erdmann für Marcel Herrmann, als zweiten Mittelblocker den 17-jährigen Ricardo Galandi aus der Regionalligamannschaft für Roy Friedrich. Und er nahm im dritten Durchgang, als die Mannschaft noch immer nicht den Faden gefunden hatte, sogar den normalerweise gesetzten Zuspieler Sebastian Kühner raus und warf Eric Weber ins Gefecht. Jener war lange verletzt, hatte wenig Wettkampfpraxis und konnte verständlicherweise das Schiff auch nicht mehr auf Erfolgskurs bringen...so blieb unterm Strich statt des erhofften dritten Doppelpunkterfolges satte Enttäuschung und ein bisschen Ratlosigkeit.

"Vielleicht waren die Jungens heute übermotiviert. Vielleicht kamen sie mit der ungewohnten Situation nicht zurecht, dass diesmal von ihnen ein Sieg gefordert und erwartet wurde. Ein Sch..spiel aus unserer Sicht", meinte Steinbeißer. Die Mannschaft sei vom ersten Ballwechsel an von den Netzhoppers unter Druck gesetzt worden, konnte nie eigenen Druck nach entsprechenden Vorsprüngen aufbauen und lief praktisch immer hinterher: "Die waren richtig motiviert und wollten unbedingt eine zweite Niederlage gegen die Junioren vermeiden."

Diese Vermutung war richtig. Netzhoppers-Trainer Matthias Münz: "Als Neunter nicht in den Play-offs und auch nicht unter Abstiegsgefahr - da habe ich vorher an die Sportlerehre appelliert und die Sache nach dem missratenen Auftritt gegen Eltmann zu einer Frage der Moral erklärt." Das hätten seine Leute verstanden und sehr konzentriert in die Tat umgesetzt. "Ich denke diesmal war es ein Vorteil für uns, dass sich die Akteure aus zahlreichen Trainingsspielen kennen." Und so wussten seine im Schnitt fünf Jahre älteren Spieler (VCO rund 19/Nh 24 Jahre) genau, welche Spielart den Burschen auf der Gegenseite "weh" tun würde. Die halbhohen und schnellen Zuspiele von Manuel Ricke, die kurzen und schnellen Aufsteiger, die der wendige Beacher Florian Karl ein ums andere Mal verwertete, die cleveren Außenangriffe durch Beachprofi Kay Matysik, der den hohen Block des ZTVCO immer wieder mit Bällen außen vorbei die Linie runter düpierte...

Recht hatte auch KW-Manager Matthias Haupt, wenn er fand: "VCO war heute viel schwächer als bei uns. Wir hatten regelrecht leichtes Spiel, weil die Gegenwehr fehlte." KW wird die nächste Saison in einer neuen Halle im acht Kilometer entfernten Bestensee bestreiten und hofft, dass Münz das sechste Jahr dort weiter arbeitet. Jener ist prinzipiell nicht abgeneigt, "weil in KW noch etliche Ressourcen vorhanden sind". Aber er hat auch andere Anfragen und will innerhalb der nächsten vier Wochen bekanntgeben, wo er ab Sommer tätig ist.

Ernst Podeswa

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 26. März 2007

   

Europapokal: Eurosport mit Rückblicken

Die bisherigen Spiele in der Champions League

Hinsichtlich des anstehenden Final Four Turniers der Indesit European Champions League blickt der europäische Sportsender „Eurosport“ auf die bisherige Champions League Saison zurück. Im Fokus der Berichterstattung sind die vier Mannschaften, darunter auch der VfB Friedrichshafen, die sich für das Final Four Turnier in Moskau am 31. März und 1. April qualifiziert haben.

Am Montag, 26. März, um 00.30 Uhr und am Mittwoch, 28. März, um 20.45 Uhr zeigt Eurosport den Weg des VfB Friedrichshafen, von Tour VB und Macerata zum Final Four nach Moskau. Die Zusammenfassung hat jeweils eine Länge von 30 Minuten.

Unabhängig der Fernsehverträge des VfB Friedrichshafen für das Final Four in Moskau am 31. März und 1. April, fasst Eurosport die Ereignisse in Moskau zusammen und strahlt sie in einer 60 Minuten langen Zusammenfassung am Montag, 2. April, um 13 Uhr sowie am Mittwoch, 4. April, und Donnerstag, 5. April, jeweils um 9 Uhr aus.

Einzelheiten zu den Fernsehübertragungen des Final Four Turniers der Indesit European Champions League in Deutschland wird der VfB Friedrichshafen Anfang kommender Woche bekannt geben.

Alle TV-Zeiten in der Übersicht

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 26. März 2007

   www.volleyball-bundesliga.de 

Rote Raben völlig von der Rolle

Schwerin siegte locker mit 0:3

Die Roten Raben konnten machen, was sie wollten, der Schweriner SC hatte immer eine bessere Antwort parat. Mit 0:3 (11:25/20:2514:25) siegte der Tabellenzweite in der Vilsbiburger Vilstalhalle und unterstrich damit weiter seine Ambitionen auf den Meistertitel. Dabei brauchte er gerade mal 63 Minuten, um die Roten Raben regelrecht zu demontieren.. Raben-Trainer Igor Arbutina gestand ein, dass Schwerin deutlich besser war als seine Mannschaft. „Wir hatten in allen Bereichen viele Probleme. Das müssen wir analysieren und nach den Ursachen suchen“.

Die Roten Raben konnten machen, was sie wollten, der Schweriner SC hatte immer eine bessere Antwort parat. Mit 0:3 (11:25/20:2514:25) siegte der Tabellenzweite in der Vilsbiburger Vilstalhalle und unterstrich damit weiter seine Ambitionen auf den Meistertitel. Dabei brauchte er gerade mal 63 Minuten, um die Roten Raben regelrecht zu demontieren.. Raben-Trainer Igor Arbutina gestand ein, dass Schwerin deutlich besser war als seine Mannschaft. „Wir hatten in allen Bereichen viele Probleme. Das müssen wir analysieren und nach den Ursachen suchen“.

Gerade mal 500 Zuschauer verloren sich am Samstag Abend in der Vilsbiburger Vilstalhalle. Die Leistungen der Roten Raben in den vergangenen Spielen sowie das EM-Qualifikationsspiel der deutschen Fußballnationalmannschaft sorgten für diesen Zuschauer-Minusrekord. Der Auftritt gegen die bis in die Haarspitzen motivierten Schweriner stellte auch diese Raben-Fans auf eine harte Geduldsprobe. Sylvia Roll & Co. ließen von Beginn an keinen Zweifel daran, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. „Wir haben von Anfang an Druck gemacht und wollten den Sieg“, sagte Patricia Thormann nach dem Spiel.

Das heimische Raben-Team blieb in allen Belangen blass; lediglich Regina Burchardt erreichte einigermaßen Normalform. Wie das berühmte Kaninchen vor der Schlange erstarrten die Vilsbiburger Spielerinnen schier in Ehrfurcht. Sie konnten nur in der Anfangsphase des ersten Satzes mithalten und das Spiel bis zum 6:6 offen halten. Danach zog der SSC Punkt um Punkt davon. Während Sylvia Roll, Tina Gollan und Anzheka Kryvarot nach Belieben punkteten, zeigte der Angriff der Gastgeberinnen wenig Durchschagskraft. 9:16 hieß es bei der zweiten technischen Auszeit. Hier hatte Raben-Trainer Igor Arbutina aber bereits seine beiden Auszeiten genommen, ohne die Kreise der Schweriner Spielerinnen entscheidend stören zu können. Beim Stand von 9:20 brachte er Maja Pachale für Martina Georgieva im Außenangriff, doch auch sie konnte dem Spiel keine Wende mehr geben. Kurze Zeit später wurde ein Angriffsball von Raben-Spielführerin Katja Wühler erfolgreich geblockt und es stand 11:25 für Schwerin.

Ähnlich verlief auch der zweite Satz. Der SSC konnte gleich bis auf 7:12 davon ziehen. Dann wechselte der Raben-Trainer und brachte Martina Georgieva für Katja Wühler. Nach einer Auszeit beim 9:14 kamen die Raben Punkt um Punkt heran und schafften mit dem 15:15 den Ausgleich. Dann war es aber schon wieder vorbei mit der Spielkunst der Gastgeberinnen. Schwerin verschärfte das Tempo und machte wieder die Punkte. Über 16:19 (Auszeit Rote Raben) zogen sie auf 17:22 davon. Wieder wechselte der Raben-Trainer und brachte Nadja Jenzewski für Ivnna Lacerda Sampaio auf der Zuspielposition. Doch das Team von Tore Aleksandersen ließ sich nicht beeindrucken und holte sich auch den zweiten Satz mit 20:25.

Wer jetzt im dritten Satz ein Aufbäumen der Roten Raben erwartet hatte, sah sich getäuscht: Verkrampft, geistig und körperlich unbeweglich waren sie in diesem Satz völlig von der Rolle. Daran änderten auch Auszeiten beim 1:4 und 2:10 nichts, in denen Raben-Trainer Igor Arbutina mal eindringlich und ruhig, mal mit lauten Worten versuchte, die Spielerinnen anzuspornen. Es lief einfach nichts zusammen.

Mitte des Satzes konnte es sich Schwerins Trainer Tore Aleksandersen sogar locker leisten nach und nach Marlit Fischer für Cathrin Schlüter, Kristin Kasperski für Anzheka Kryvarot, Candace McNamee für Kathleen Weiß und Jana Schumann für Patricia Thormann einzuwechseln. Auch der „zweite Anzug“ hatte keine Probleme den Satz mit 14:25 für Schwerin zu entscheiden.

Ratlosigkeit herrschte nach dem Spiel auf Seiten der Roten Raben: „Wir waren ziemlich langsam; eigentlich gar nicht auf dem Feld. Ich habe keine Erklärung dafür“, sagte Katja Wühler. Auch Patricia Thormann meinte: „Ich weiß nicht, was heute mit Vilsbiburg los war.“ Raben-Trainer Igor Arbutina hofft, dass nach den Wolken auch wieder Sonnenschein kommt. Schwerins Trainer Tore Aleksandersen lobte seine Mannschaft, die eine gute Leistung geboten habe. „Wir haben konzentriert gespielt und verdient gewonnen“. Fast schon ein wenig mitleidig empfahl er den Gastgebern auf die eigene Leistung zu vertrauen. „Ihr seid eigentlich viel besser, als ihr euch heute präsentiert habt“.

Harald Schwarz

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 26. März 2007

   www.volleyball-bundesliga.de 

Die Bayerhalle bleibt 2007 eine Festung

3:1-Sieg gegen den SCC Berlin

Selbst mit nur einem gelernten Mittelblocker hat Volleyball-Bundesligist SV Bayer Wuppertal seine Siegesserie in der heimischen Bayerhalle ausgebaut. Durch den 3:1 (25:20; 19:25; 25:23; 25:22)-Erfolg gegen den SCC Berlin schoben sich die Bergischen zumindest über Nacht auf Platz vier in der Tabelle vor.

Allrounder Nathan Roberts übernahm neben Andreas Eichhorn die zweite Mittelblockerposition. Trotz dieser Umstellung knüpften die Wuppertaler beinahe nahtlos an die zuletzt starken Leistungen gegen Düren und Friedrichshafen an. Gerade ein einziges Mal, beim Stande von 6:6, schafften die Berliner in Durchgang eins den Ausgleich, ansonsten dominierte der SV Bayer den Satz. Die Annahme präzise, die Angriffe druckvoll und ein guter Block waren die Trümpfe im Wuppertaler Spiel. Gerade auch die Schnellangriffe über die Mitte von Roberts und Eichhorn sorgten immer wieder für Punkte. „Wir hatten uns vorgenommen, viel über die Mitte anzugreifen, und das haben wir sehr gut umgesetzt“, lobte Trainer Jens Larsen. Zwei Asse von Mads Ditlevsen sorgten für den Satzgewinn.

Doch in Durchgang zwei verloren die Hausherren den Faden. Vor allem die Annahme brach zusammen, und somit hatten die Gäste aus Berlin leichtes Spiel. Sie nutzten ihre Punktchancen konsequent aus. Larsen reagierte und wechselte zur Mitte der Satzes. Kapitän und Zuspieler Gergely Chowanski räumte für Jordan Hove das Feld, Lars Dinglinger ersetzte Peter Lyck. Für die Wende reichten diese Umstellungen nicht mehr, aber spätestens ab Satz Nummer drei zeigten sie Wirkung. „Jordan hat die Bälle sehr gut verteilt“, so Larsen. Der Amerikaner profitierte jetzt wieder von einem guten ersten Pass und zog sein schnelles Spiel erfolgreich durch. Der Kleinste mit seinen 190 cm auf dem Feld wurde spätestens dann zum Größten, als er einen spektakulären Einerblock setzte. Zusätzlich profitierten die Wuppertaler von der Nervosität der eigentlich erfahrenen Berliner, die in der entscheidenden Phase des Satzes einen unnötigen Aufstellungsfehler produzierten. Satzball Nummer zwei verwandelte der SV Bayer.

Mit dem Schwung einer 2:1-Führung im Rücken legten die Hausherren in Durchgang vier einen Blitzstart hin. Über 4:0 bauten der SV Bayer die Führung auf 8:3 aus, bevor die Annahme wieder wackelte. Die Berliner kamen zurück und glichen zum 10:10 aus. In der Folgezeit entwickelte sich ein enges Match mit leichten Vorteilen für die Wuppertaler. Und als es um die „Big-Points“ ging, war das Larsen-Team hellwach. Lars Dinglinger brachte seine Mannschaft mit starken Aufschlägen schließlich endgültig auf die Siegerstraße. Mit dem zweiten Matchball schaffte der SV Bayer Heimspielsieg Nummer sechs im Jahr 2007. In der kompletten Saison gewann nur eine Mannschaft in der Bayerhalle, und das war evivo Düren. „Nathan hat seine Aufgabe hervorragend gelöst. Es ist sehr schön, wieder ein wichtiges Spiel gewonnen zu haben. Und das selbst mit argen Personalsorgen und einem Tomas Plichta, der nicht so überragend agierte wie zuletzt gegen Friedrichshafen oder Düren“, zog Jens Larsen ein rundum positives Fazit. Der Blick der Wuppertaler richtet sich nun am Sonntag nach Unterhaching. Sollte Eltmann beim TSV gewinnen, würde das Ziel Platz vier vor den Play-offs in greifbare Nähe rücken.

 

 

International - Yahoo-News

 Montag, 26. März 2007

   http://de.sports.yahoo.com 

Grün mit Bergamo Champions-League-Sieger

Zürich (dpa) - Angelina Grün, Kapitän der deutschen Volleyball- Nationalmannschaft und bei der WM in Japan ins All-Star-Team gewählt, hat mit ihrem italienischen Verein Foppapedretti Bergamo die europäischen Champions League gewonnen.

 

 

Deutschland - Volleyball Online

 Montag, 26. März 2007

   www.volleyball-online.de 

Freiburg: Erste Liga, oder was?

FREIBURG (zm). Die Zwei-Seen-Tour endete doch noch versöhnlich: Nach der 1:3-Niederlage (22:25, 23:25, 25:21, 22:25) am Samstag bei den VolleyYoungStars Friedrichshafen gewannen die Volleyballer der FT von 1844 Freiburg in der Zweiten Bundesliga tags darauf beim VCO Bayern Kempfenhausen mit 3:0 (25:17, 28:26, 25:21). Am Starnberger See hielten die Freiburger damit Kurs auf den dritten Tabellenplatz, der dem Team um Spielertrainer Wolfgang Beck zum Saisonende mit der Teilnahme an den Aufstiegsspielen ungeahnte Perspektiven eröffnen würde. Wer hätte das vor dem Rundenstart für möglich gehalten?

Doch der Reihe nach: Am Bodensee musste die FT v. 1844 zunächst einen Rückschlag im Kampf um eine Spitzenposition in der Südstaffel hinnehmen. Beim Nachwuchsteam des Deutschen Rekordmeisters VfB Friedrichshafen kamen die Gäste nicht richtig in die Gänge und bauten den am Vortag in Kempfenhausen mit 2:3 unterlegenen Tabellenfünften unnötig auf: „Wir haben die Friedrichshafener mit unseren Fehlern stark gemacht“, stellte Wolfgang Beck fest. „Alles war zu ungenau, in allem haben wir zehn Prozent zu wenig gezeigt.“

Die angespannte Personalsituation ließ für Beck kaum Alternativen zu: Jan Jansen (Grippe), Robert Raddatz (private Verpflichtungen) und Tobias Vetter (Bruch des kleinen Fingers) hatten die Auswärtsfahrt erst gar nicht mitgemacht. Beck selbst war durch eine Schnittwunde am Daumen der Schlaghand stark gehandicapt. „Im dritten Satz lief’s etwas besser, doch dann hatten wir wohl Angst zu gewinnen“, sagte Beck.

Die Lichtblicke gab’s dann auf der zweiten Etappe des Seen-Hoppings. Bezahlt machte sich für die Freiburger gegen Kempfenhausen ein Schachzug von Beck bei der Aufstellung: Martin Fröhlich aus der zweiten Mannschaft spielte im Mittelangriff neben Florian Schneider durch, dafür stabilisierte Sascha Helwig auf der Außenposition die Annahme. „Beide haben ihre Sache wirklich gut gemacht“, sagte Beck, der selbst nicht einzugreifen brauchte.

Den Gästen erleichterte es die Aufgabe, dass Kempfenhausen im dritten Spiel des Wochenendes (am Samstag gab es noch ein 3:1 gegen den SV Lohhof) „richtig platt“ (Beck) war. Nach dem klaren Gewinn des ersten Satzes konnten sich die 1844-Cracks in den entscheidenden Phasen der Folgesätze auf ihren Aufschlag und gute Blocks verlassen.

„Im Grunde lief es so, wie ich es zwar nicht erhofft, wohl aber erwartet hatte“, bilanzierte Beck das Wochenende. Weil die Tabellenkonkurrenz auf den nachfolgenden Plätzen ebenfalls Federn ließ, „haben wir weiter alles in der Hand“, so Beck.
Aufstiegsspiele für den Tabellendritten!

Nun rangieren die Freiburger punktgleich mit dem um drei Sätze schlechteren Vierten VC Gotha (28:18) auf dem dritten Tabellenplatz. Und dieser Rang hat nach Bekanntgabe der Fusionspläne der TG Rüsselsheim und des TuS Eintracht Wiesbaden zu „rhein-main-volley“ eine besondere Bedeutung erhalten: Da Rüsselsheim und Wiesbaden mit derzeit acht Punkten Vorsprung die Tabelle der Zweiten Bundesliga Süd anführen, ist der Aufstieg von „rhein-main-volley I“ wohl perfekt. Demnach fällt das Recht zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen gegen den Nord-Zweiten dem Tabellendritten zu.

In Freiburg wird deshalb der Horizont innerhalb von wenigen Tagen enorm geweitet: Bis zum Samstag, 31. März, muss beim Ligabüro ein Antrag zur Erteilung einer möglichen Lizenz für die Erste Bundesliga eingegangen sein. Im Klartext: Die Freiburger müssen noch in dieser Woche klären, ob sie sportlich, finanziell und organisatorisch die Erste Bundesliga tatsächlich in Angriff nehmen wollen und können.
Unabhängig von der bevorstehenden strategischen Entscheidung wollen die FT-Akteure am Netz ihren sportlichen Höhenflug in den noch ausstehenden drei Ligaspielen fortsetzen: Am nächsten Samstag kommt deshalb in der Burdahalle erneut ein Hauch von Derby-Stimmung auf, wenn der Tabellenneunte TuS Durmersheim in Freiburg gastiert.

 

 

International - Neue Zürcher Zeitung

 Montag, 26. März 2007

   www.nzz.ch 

Volleyball - ein Grundgefühl, ein Lebensstil

Das dynamische Ballspiel beobachtet am Final-Four-Turnier von Corinne Schlatter (Text) und Christoph Ruckstuhl (Bilder)

«Puntooo, puntooooooo!», brüllt Javier Fernandez Crusillo in das Mikrofon. Mit Leibeskräften, fast ekstatisch kommentiert der füllige Reporter von Radio Comercio Tenerife das Spiel um den 3. Rang im Final-Four-Turnier im Zürcher Hallenstadion. Spielzug für Spielzug, Punkt für Punkt bekommen Crusillos Zuhörer daheim auf der Kanarischen Insel mit, wie sich die Partie zwischen Teneriffa und Voléro entwickelt. Ein Heldenepos in drei Sätzen, engagiert erzählt und miterlebt.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 26. März 2007

   www.abendblatt.de 

NA-Frauen besiegen Suhl mit 3:1

HAMBURG - Die Volleyball-Frauen der NA Hamburg (3., 30:14) dürfen weiter von der Teilnahme am Europapokal träumen, für die ein dritter Rang in der Abschlusstabelle reichen würde. Im zweiten Spiel der Meisterschaftsrunde der besten sechs Mannschaften der Bundesliga besiegten die Fischbekerinnen in einem hochklassigen Spiel in der Halle am Neumoorstück Angstgegner VfB Suhl vor 700 Zuschauern mit 3:1 (21:25, 25:23, 25:18, 25:22).

Entscheidend war der zweite Durchgang, in dem die Hamburgerinnen schon mit 11:14 zurückgelegen hatten. "Wenn wir den Satz auch verloren hätten, wäre das Spiel wohl nicht mehr zu drehen gewesen", stellte NA-Trainer Helmut von Soosten nach den 96 Spielminuten fest. Vor allem die größere Schlaggewalt brachte sein Team auf Erfolgskurs. Dabei zeichneten sich insbesondere Diagonalangreiferin Margareta Kozuch und Außenangreiferin Dominice Steffen mit jeweils 22 Zähler aus. Besonders der Auftritt der 19 Jahre alten Abiturientin Steffen überraschte den Suhler Trainer Han Abbing. "Die beiden haben wir nie in den Griff bekommen", so der Niederländer. Bemerkenswert: Die zweite Hamburger Außenangreiferin Kerstin Ahlke beendete den dritten Durchgang mit ihrem neunten Aufschlag in Folge. Zum sportlichen Ungemach des Tabellenletzten WiWa Hamburg (2:42 Punkte) kam vor dem 0:3 (18:25, 19:25, 14:25) im Spiel der Abstiegsrunde gegen den Köpenicker SC auch noch eine Menge Pech. Im Training unter der Woche hatte sich Libera Jule Schneider einen Bruch der Kniescheibe zugezogen.

Neben der besten Annahmespielerin des Wandsbeker Teams hatten mit Silke Niemeyer (Finger ausgerenkt) und Andrea Dellnitz (Grippe) auch die weiteren Bagger-Spezialistinnen nicht zur Verfügung gestanden. Schneider wird nun mit Sicherheit bis zum Saisonende ausfallen.

masch

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Montag, 26. März 2007

   www.abendblatt.de 

NA.Hamburg besiegt Suhl deutlich

FISCHBEK - Das Erfolgsrezept hat Dominice Steffen sofort parat. "Ich darf einfach nicht zuviel nachdenken", sagte die Volleyballerin des Bundesliga-Klubs NA.Hamburg. Beim 3:1 (21:25, 25:23, 25:18, 25:22) über den VfB Suhl war die 19-jährige gemeinsam mit Diagonalangreiferin Margareta Kozuch mit jeweils 22 Zählern beste Punktesammlerin. Dementsprechend zufrieden und auch stolz lief die Außenangreiferin nach Spielschluss durch die Halle am Neumoorstück. "Dominice bestätigt damit die Eindrücke, die sie zuletzt im Training hinterlassen hat", so Trainer Helmut von Soosten.

"Es stärkt schon das Selbstbewusstsein, wenn man von Beginn an aufs Feld darf", sagte die Spielerin, die sich besonders im Baggern deutlich verbessert zeigte. In der Normalrunde teilte sich die Reservistin mit Ioana Nemtanu eine Position im Außenangriff, wurde häufig eingewechselt. Derzeit scheint sie ihrer Konkurrentin den Rang abgelaufen zu haben. "Man merkt bei Dominice, dass sie weniger Druck hat, seitdem sie ihre Abiklausuren beendet hat", erklärte von Soosten. "Dass Margareta Kozuch stark sein würde, damit hatten wir gerechnet", sagte Suhls Coach Han Abbing. Überrascht sei er von Dominice Steffen gewesen. "Wir haben beide nicht in den Griff bekommen, das war spielentscheidend", so der Niederländer.

Als Helmut von Soosten im zweiten Durchgang bei 9:12 nach einer Wechselmöglichkeit suchte, musste nicht Steffen gehen, sondern die zweite Außenangreiferin Kerstin Ahlke. Für sie kam Nemtanu. Doch die Rumänin steckt in einem Formtief. Nach drei Fehlern musste sie vom Feld, Kerstin Ahlke spielte durch. Eine Entscheidung, die sich auszahlte. 17:18 stand es, als die 27-Jährige an den Aufschlag kam, bei 25:18 war Schluss. "So etwas ist in der Bundesliga selten", lobte der Trainer.

masch

 

 

Norddeutschland - Norderstedter Zeitung

 Montag, 26. März 2007

   www.abendblatt.de 

VCN: Starker Auftritt beim Tabellenführer

Norderstedt - Spannender kann der Kampf um den Klassenerhalt in der Volleyball-Regionalliga wohl kaum noch werden. Am kommenden Sonnabend wird es am letzten Spieltag der Saison in der Moorbekhalle zum entscheidenden Duell zwischen den Männern des 1. VC Norderstedt und von der Volleyballgemeinschaft WiWa Hamburg kommen.

Selbst wenn die Norderstedter bei Tabellenführer FT Adler Kiel nicht mit 2:3 (25:21, 25:21, 21:25, 18:25, 7:15) verloren hätten, wäre die Ausgangslage identisch. "Wir müssen siegen, um in der Klasse bleiben zu können", weiß Mannschaftsführer Alexander Hente. Dabei zieht der Mittelblocker durchaus ein positives Fazit aus dem Auftritt in Kiel.

"Das war wirklich ein gutes Regionalligaspiel, am Ende hat wohl nur die bessere körperliche Verfassung den Ausschlag gegeben", so Hente. Zweieinhalb Sätze lang konnten die Norderstedter auf hohem Regionalliga-Niveau mithalten.

Erst bei einer 20:19-Führung des VCN im dritten Durchgang konnten die Kieler das Blatt wenden. Nun waren die Norderstedter immer einen Tick langsamer als der Gegner, ob in Block, Abwehr oder Angriff. "Man merkte einfach, dass sie mehr trainieren als wir", stellte der Mannschaftsführer fest.

Wichtig für Trainer Hartmut Hintze: Mit Linkshänder Jared Grigoleit aus der zweiten Mannschaft steht ihm jetzt ein weiterer Diagonalangreifer zur Verfügung, der sich mit Alexander Dehnert gut abwechseln kann. Und dass Christoph Stridde (ebenfalls Mitglied der zweiten Mannschaft) ein guter Libero in der Dritten Liga ist, hatte er in den vergangenen Jahren schon bewiesen.

Manfred Schäffer

 

 

Norddeutschland - Pinneberger Zeitung

 Montag, 26. März 2007

   www.abendblatt.de 

Stadtpokal - das besondere Spaßturnier

ELMSHORN - Mit Spannung erwartet wurde die Auslosung für den diesjährigen Elmshorner Stadtpokal im Volleyball. Die 19 gemeldeten Teams verteilen sich für die Vorrunde, die am 21./22. April in den Sporthallen der KGSE ausgetragen wird, auf vier Gruppen. Gespielt wird an beiden Tagen jeder gegen jeden. Es wird dabei zu einigen interessanten Begegnungen kommen.

Der letztjährige Gewinner "Lieths United" trifft in Gruppe A unter anderem auf die Vorjahresachten "Kurz und Knackig", die "Young Spirit Stars" und die Stadtpokal-Routiniers "Kywalda". In Gruppe B bekommt es Rekordteilnehmer "Dorfi" mit "Götter der Ballkunst", einem neuformierten Team um das Ehepaar Birte Schaak-Möller/Jürgen Möller, zu tun. Eine Truppe, die weit vorn landen kann.

Auch die übrigen drei Mannschaften dieser Gruppe, "Nie da", "Friday Freaks" und "Netzhänger 04", werden ein Wort bei der Vergabe der vorderen Plätze mitzureden haben. In Gruppe D muss sich "GoA" mit "Ostblock" messen, einem Team, das im vergangenen Jahr als "Serve & Volley" das Endspiel erreichte.

In Gruppe D schließlich treffen die "Stadtpokal-Urgesteine Blues Blocker" und "Racker" aufeinander. Da Platz eins und zwei in den Vorrundengruppen für das Erreichen der Plätze eins bis acht nötig sind, wird es sicher einige spannende Partien um diese Ränge geben.

Die Zwischenrunde wird dann am 12. und 13. Mai, ebenfalls in den Hallen der KGSE, ausgetragen, da sich der Beginn der Renovierungsarbeiten an den Sportstätten verschoben hat. Und die Endrunde mit der beliebten abschließenden Stadtpokal-Fete findet am 2. Juni statt.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 26. März 2007

   www.westline.de 

Sportunion lässt den Meister zappeln

Warendorf. Die WSU ließ den Meister vor der Jubelfeier noch etwas zappeln. Bevor der SC Potsdam gestern Nachmittag die vorzeitige Meisterschaft bejubeln durfte, lagen anderthalb Stunden Arbeit hinter dem Team. Unerwartet gut schlugen sich Warendorfs abstiegsgefährdete Zweitliga-Volleyballerinnen gegen den haushohen Favoriten beim 1:3 (26:24, 17:25, 12:25, 13:25).

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 26. März 2007

   www.westline.de 

USC-Reserve stürmt Richtung Saisonende

-mj- Münster. Besser könnte es für die Zweitliga-Volleyballerinnen des USC Münster im Moment eigentlich gar nicht laufen. Am Samstag fuhr das Team beim glatten 3:0 (25:23, 25:21, 25:21) in eigener Halle gegen den VC Schwerte 02 schon den fünften Sieg in Folge ein.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 26. März 2007

   www.westline.de 

USC: Ein richtig trostloser Nachmittag

Münster. Die Bundesliga-Abstiegsrunde ist für den USC Münster kein Spaß, das war vorher schon jedem klar. Gestern stand dann aber am Berg Fidel ein ganz besonders trostloser Volleyball-Nachmittag auf dem Programm. Im ersten Heimspiel der Play-downs verlor der USC gegen Bayer Leverkusen nach einer völlig enttäuschenden Vorstellung mit 0:3 (21:25, 21:25, 27:29).

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 26. März 2007

   www.nrz.de 

Humann: Tims Aufschläge brachten die Wende

Humänner nahmen die Punkte aus Bocholt mit. Lob für Mittelangreifer Greve.

Humänner gewinnen in Bocholt. Die Essener Volleyballer vom VV Humann gewannen beim TuB Bocholt mit 3:2 (25:20, 21:25, 25:18, 20:25, 16:14) und punkteten damit nach drei Auswärtsniederlagen in Serie wieder in fremder Halle.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 26. März 2007

   www.nrz.de 

MSC: Das Spiel mit den Nerven

Bundesligist Moerser SC verliert wieder 1:3 gegen den VfB Friedrichshafen. Trainer Grozer senior: "Haben es selbst verbockt!" Sein Sohn fährt erstmals zur Nationalmannschaft.

 

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung

 Montag, 26. März 2007

   www.wz-newsline.de 

SV Bayer als Favoritenschreck

Die Wuppertaler gewinnen 3:1 gegen den SCC Berlin. Der Aufwärtstrend hält an.

Wuppertal. Nur 13 Stunden nach dem 3:1 (25:20, 20:25, 25:23, 25:22)-Erfolg gegen den SCC Berlin waren die Volleyballer des SV Bayer wieder in Aktion.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Montag, 26. März 2007

   www.freies-wort.de 

Sonneberg: Starker Gast trumpfte auf

SONNEBERG – „Naja, bis auf den 2. Satz war’s ja noch ganz ordentlich“, meinte Zuspieler Stefan Danz am Ende dieser 19, 13, 21-Niederlage in 69 Minuten. Womit er recht hatte, denn ...

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Montag, 26. März 2007

   www.freies-wort.de 

Han Abbing: „Bin ein niederländischer Europäer“

Trainer des VfB 91 Suhl, über Hagelslag und die Einstellung seiner Landsleute zur EU

SUHL – In den 1980er-Jahren studierte Han Abbing Geschichte an der Universität Groningen. Seit Sommer 2004 trainiert er die Volleyballerinnen des VfB 91 Suhl, die in der 1. Bundesliga spielen. Er kommt aus den Niederlanden, einem der Unterzeichnerländer der Römischen Verträge zur Gründung der EU. Wir sprachen mit ihm.

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel