News

 Mittwoch, 04. April 2007 

SCC: Play-off-Start vor heimischer Kulisse
Helden von Moskau haben keine Verschnaufpause
Grandioser Empfang für „wunderbare Jungs“
Quantensprung für Volleyball am See
Friedrichshafen macht Jagd auf das Triple
Die Mannschaft ist der Star beim VfB
„Ich bin beeindruckt und ein bisschen sprachlos!“
Moculescu: „Im Vergleich eine Kindertruppe!“
Jugend männlich: Erfolgreicher Auftakt in Polen
TSV empfängt Bayer Wuppertal
Larsen sieht Unterhaching in der Favoritenrolle
WiWa stellt keinen Lizenzantrag
Keine griechischen Fanclubs mehr
"Mission impossible" für VCL
VGE: Wie geht es weiter mit Regionalliga?
Es ist Bundesliga, aber keiner will mitmachen
MSC: Es muss alles passen

April 2007

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Deutschland - SCC Berlin-News

 Mittwoch, 04. April 2007

   

SCC: Play-off-Start vor heimischer Kulisse

„Let´s get it started“ titelte SCC-Angreifer Dirk Westphal heute im beliebten „Players-Blog“ und spielte damit auf den morgigen Play-off-Start von Berlins Volleyball-Team Nr. 1 an. Im Hinspiel des Viertelfinales treffen die Hauptstädter am Mittwoch um 19 Uhr in der Sporthalle Charlottenburg (Sömmeringstraße / U7 U-Bahnhof Mierendorffplatz) auf die SG Eltmann.

Die Franken konnten sich am letzten Spieltag der Normalrunde durch ein 3:2 über Wuppertal noch von Rang acht auf den sechsten Platz der Abschlusstabelle verbessern. „Wir haben uns das Spiel von Eltmann, in dem sie die starken Wuppertaler geschlagen haben, genau angesehen. Besonders auffällig war die Geschlossenheit, mit der die Franken agiert haben“, warnt SCC-Coach Michael Warm davor, die Gäste aufgrund der beiden klaren Siege (3:0 und 3:1) in der Normalrunde zu unterschätzen.

Doch auch die Berliner konnten zuletzt überzeugen. Im Jahr 2007 gab es erst zwei Niederlagen (gegen Düren und Wuppertal) und selbst der frisch gebackene Champions-League-Sieger VfB Friedrichshafen konnte in eigener Halle mit 3:2 bezwungen werden. Damit ist der SCC in dieser Saison sowohl national als auch international das bislang einzige Team, das in der Arena Friedrichshafen gewinnen konnte.

Beim morgigen Play-off-Start setzen Trainer und Mannschaft nicht zuletzt auch auf die Unterstützung der Berliner Volleyballfans. „Ich kann verstehen, dass einige Zuschauer am letzten Samstag von der Vorstellung des VC Leipzig enttäuscht waren. Ich kann mich für die Aktion meines Kollegen, mit der zweiten Sechs anzutreten, nur entschuldigen. Ich verspreche aber, dass dies im Viertelfinale nicht passieren wird und will unser Publikum aufrufen, uns gegen Eltmann wieder lautstark zu unterstützen. Wir haben eine sehr gute Rückrunde gespielt und wollen die Hauptstadt jetzt im Halbfinale präsentieren“, so Trainer Michael Warm. Und sein Schützling Dirk Westphal appelliert im Players-Blog: „Gerade jetzt, wo jedes Spiel doppelt zählt, ist eure Hilfe doppelt wichtig. Wir zählen auf Euch!“

mk

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Mittwoch, 04. April 2007

   

Helden von Moskau haben keine Verschnaufpause

Nur wenige Tage nach dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte, dem Gewinn der Champions League, muss der VfB Friedrichshafen am Mittwoch um 20 Uhr in der ARENA Friedrichshafen in den Viertelfinal-Playoffs um die deutsche Meisterschaft gegen den VC Leizig ran. „Wir werden Leipzig nicht unterschätzen. Wir wissen was die Mannschaft kann“, so VfB Co- Trainer Ulf Quell vor dem Auftakt der Playoffs.

Presonell kann der VfB Friedrichshafen zum Start der Playoffs aus dem Vollen schöpfen. So ist auch Libero Jiri Polanski nach seiner Bandscheibenoperation und dem Aufbautraining wieder im Kader. Lediglich hinter dem Einsatz von Kristian Knudsen, der sich im Spiel gegen den Moerser SC eine Bänderdehnung zugezogen hat, steht noch ein kleines Fragezeichen.

In der laufenden Saison kam es in der Volleyball Bundesliga schon zwei Mal zum Aufeinandertreffen zwischen dem VfB Friedrichshafen und dem VC Leipzig. Beide Spiele konnte der deutsche Volleyball Rekordmeister klar und deutlich mit 3:0 für sich entscheiden. „Wir wissen, dass wir gut spielen müssen, wenn wir gegen Leipzig gewinnen wollen“, erklärt Ulf Quell.

Für Leipzig ist der VfB nicht gerade der Gegner, den sich die Mannschaft von Michael Mücke für die Playoffs gewünscht hat. Schon vor Wochen wollte der VC Trainer auf jeden Fall dem deutschen Rekordmeister aus dem Wege gehen.

Ermüdungserscheinung nach dem Sensationssieg – die wird es beim VfB nicht geben. „Alle Spieler sind voll motiviert und wollen natürlich auch die Meisterschaft gewinnen“, erklärt Ulf Quell und betont: „Die deutsche Meisterschaft hat für uns oberste Priorität, denn nur über diesen Titel können wir uns für die kommende Champions League Saison qualifizieren.“ Nach einer neuen Regelung des Europäischen Volleyball Verbandes (CEV) steht Deutschland in der kommenden European Champions League nur noch ein Startplatz zu.

In den Playoffs geht es im Modus "Best of 3" um den Einzug in die nächste Runde. Los geht es am Mittwoch (20.00 Uhr) in Friedrichshafen, bevor es am Samstag (7.4., 19.30 Uhr) zum Auswärtsspiel bei den Sachsen kommt. Ein mögliches Entscheidungsspiel würde am 11.4 am Bodensee ausgetragen. In den drei weiteren Viertelfinalbegegnungen trifft SCC Berlin auf die SG Eltmann, TSV Unterhaching auf Bayer Wuppertal und evivo Düren auf den Moerser SC.

Nach dem Viertelfinal Spiel in der ARNEA Friedrichshafen wollen die Verantwortlichen des VfB und die Mannschaft nochmals gemeinsam den großen Erfolg in der European Champion League im Foyer der ARENA feiern. Schon am Montag, als das Team von Trainer Stelian Moculescu aus Moskau zurückgekommen ist, wurde es bei einem Empfang, der nach dem Erfolg spontan von Sigi Rehm, Sven Rautenberg, Georg Feicht und Hans Scherf organisiert wurde, vor der ARENA Friedrichshafen von über 1000 Fans frenetisch gefeiert.

Zum zweiten Spiel im Playoff – Viertelfinale in Leipzig bieten die Firma „Wegis – Reisen“ und der VfB Friedrichshafen eine zweitägige Fanfahrt mit Übernachtung in einem 4 Sterne Hotel nach Leipzig an. Abfahrt ist am Samstag, die Rückfahrt erfolgt am Sonntag nach dem Match. Der Preis beträgt 85,00 Euro. Weitere Informationen und Anmeldungen bis Donnerstag bei „Wegis Reisen“ unter Telefon 0 75 44 / 9 55 50.

 

 

Deutschland - Südkurier

 Mittwoch, 04. April 2007

   www.suedkurier.de 

Grandioser Empfang für „wunderbare Jungs“

"Wir wollen die Sieger sehn!" Über 1000 Fans brechen in ohrenbetäubende Jubelstürme aus. Gerade ist der Bus mit den heiß ersehnten Volleyballern vor der Arena vorgefahren. "Fast alle mit russischem Haarschnitt", schmunzelt Sven Rautenberg, während der Ansturm beginnt und ...

 

 

Deutschland - Südkurier

 Mittwoch, 04. April 2007

   www.suedkurier.de 

Quantensprung für Volleyball am See

Zum vierten Mal in acht Jahren stand der VfB im Finalturnier der Champions League. Schon unter die besten vier Vereine Europas zu kommen, ist die Sensation der Saison. Aber die junge Mannschaft von Trainer Stelian Moculescu setzte noch einen drauf: Sie schlug im Halbfinale den italienischen Meister Lube Banca Marche Macerata und schaltete Tours VB im Finalkampf um den heißbegehrten Pott einfach aus.

 

 

Deutschland - Süddeutsche Zeitung

 Mittwoch, 04. April 2007

   www.sueddeutsche.de 

Friedrichshafen macht Jagd auf das Triple

Berlin (dpa) - Nur drei Tage nach dem Triumph in der europäischen Königsklasse sind die Volleyballer des VfB Friedrichshafen schon wieder im Einsatz. Die Mannschaft vom Bodensee hat im ersten Playoff-Viertelfinale «best of three» um die deutsche Meisterschaft den VC Leipzig zu Gast.

 

 

Deutschland - Schwäbische Zeitung

 Mittwoch, 04. April 2007

   www.szon.de 

Die Mannschaft ist der Star beim VfB

Nach dem Gewinn der Champions League ist von allen Beteiligten gebetsmühlenartig betont worden, dass die mannschaftliche Geschlossenheit der Schlüssel zum Erfolg gewesen sei. Die SZ-Redakteure Bernd Hüttenhofer und Gunnar M. Flotow haben dennoch eine Einzelkritik der Spieler vorgenommen.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 04. April 2007

   

„Ich bin beeindruckt und ein bisschen sprachlos!“

Stimmen zum Sensations-Triumph des VfB Friedrichshafen

Die Volleyball- und Sportwelt verneigt sich vor dem VfB Friedrichshafen. Der sensationelle Triumph des deutschen Vorzeige-Klubs im wichtigsten und Prestige trächtigsten europäischen Vereins-Wettbewerb kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Es war der erste Champions League Erfolg eines deutschen Teams in diesem Jahr. Vielleicht war das auch ein Signal für den deutschen Vereins-Sport allgemein: Im Handball steht fest, dass der nächste Titelträger der Champions League ein deutscher Verein sein wird (Kiel oder Flensburg), vielleicht schaffen es ja auch die Fußballer… Im Folgenden äußern sich einige ehemalige und aktive Volleyballer zur Sensation von Moskau.

Holger Kleinbub (Ex-Nationalspieler): „Es freut mich persönlich tierisch, dass die Arbeit von Stelu und dem VfB "endlich mal" solche Früchte trägt. Ich hoffe aber auch, dass der Titel die Motivation liefert, um auf dem Niveau weiterzumachen, damit es in naher Zukunft heißt, dass der VfB "mal wieder" Champions League Sieger wurde. Riesen Glückwunsch an das Team!“

Rieke Brink-Abeler (Beach-Nationalspielerin): „Ich hab’s gerade erst hier in Los Angeles erfahren. Das ist ja mal der Hammer. Das freut mich sehr. Bin total beeindruckt. Und ein bisschen sprachlos!“

Ludwig Evertz (Sportchef Radio Bremen): „Als sich einst Damen-Bundestrainer Hee Wan Lee mit Werner von Moltke auf dem Bremer Hallenboden in den Armen lagen, dachte ich "so etwas werden wir nie wieder erleben...". Wie sich dann gestern Stelian Moculescu Sekunden nach dem Matchball auf den Moskauer Hallenboden warf, das war noch eine Steigerung! Mister Volleyball hat's verdient wie kein anderer in den Volleyball-Himmel gelobt zu werden. Seine Jungs haben sensationell gespielt und beste Werbung für die EM in St. Petersburg und Moskau gemacht. Ich freue mich schon auf die nächste "Bauchlandung" von Stelu und verneige mich aus Achtung und Begeisterung! Genießt den Triumph!“

Ralph Bergmann (Nationalspieler): „Einfach genial, endlich der verdiente Lohn für den Volleyball verrückten Stelu! Freut mich besonders für Simon und Jochen (ich habe Jochen diesen Sommer im Zuge unserer Arbeit mit Wolfgang Klöckner (Psychologe, Anm. d. Red.) noch gesagt, er solle mehr an sich glauben!). Vielleicht kann es ja sogar Volleyball in Deutschland einen Kick geben?!

Tanja Hart (Nationalspielerin): „Hallo Champions!!! Ich verneige mich! Meine herzlichsten Glückwünsche zu Eurem sensationellen Triumph in Moskau. Ich habe Euch spielen sehen und war fasziniert von Eurem Kampfgeist, Teamwork und Spielfreude. Ich freue mich für Euch und grüße alle, die in irgendeiner Weise daran mitgearbeitet haben.“

Axel Büring (Trainer USC Münster): „Ich finde den Erfolg von Friedrichshafen sensationell. Die Champions League ist auf Vereinsebene gleichzusetzen mit den Olympischen Spielen. Umso größer ist mein Respekt vor den handelnden Personen, insbesondere mit dem Blick auf das vergleichsweise niedrige Budget im Vergleich zu den anderen Vereinen. Respekt.“

Dr. Bernd Zimmermann (Spielbeobachter DVV-Männer): „Großes Kompliment an den VFB Friedrichshafen zum sensationellen Champions League Erfolg. Die unter Leitung von Stelian Moculescu über Jahre geleistete engagierte Arbeit hat endlich Früchte getragen. Ein Traum ist Wirklichkeit geworden – motivierend auch für den (Männer) Volleyball und die kommenden Aufgaben der Nationalmannschaft.“

Burkhard Sude (Ex-Nationalspieler): „Ein gelungener und sensationeller „April-Scherz“, der in die Geschichte eingehen wird und der Volleyball-Deutschland gut tut. Meinen persönlichen Respekt und meine Anerkennung für diese grandiose Leistung.“

Giovanni Guidetti (Bundestrainer Frauen): „Was für ein großartiges Ergebnis. Als ich Friedrichshafen im Pokalfinale sah, dachte ich, Treviso wird 3:0 und 3:0 gewinnen. Ich sah das Spiel und Friedrichshafen gewann nach großartigem Spiel 3:0. Ich gratulierte Stelian zum Sieg und zur Art und Weise. Das Geheimnis? Ein Zuspieler und ein Diagonalangreifer, die in jedem italienischen Team spielen können, aber vielleicht wissen sie das noch nicht. Ein Team ohne große Stars und einem großartigen Trainer. Dazu kommt ein Teamgeist, ein Team, welches ohne Druck großartig aufspielt – das ist es!“

Alberto Salomoni (Trainer TSV Bayer 04 Leverkusen und Spielbeobachter DVV-Frauen): "Ich habe mich am Montag vor den Fernseher gesetzt und total das Spiel genossen. Ich war erstaunt, wie die Häfler so sicher und kostant waren. Eine Organisation in Block/Abwehr, die ich schon lange nicht in Deutschland gesehen hatte. Beeindruckend! Ich habe mir die Spiele aufgenommen und werde auf jeden Fall ins Detail gehen. Fantastico ! Ich habe mich für Jochen Schöps, den ich bei der Junioren-WM betreut hatte, so gefreut! Eine Kaltschnäuzigkeit als Diagonalspieler, unglaublich! Er hat mich an den besten Andrea Zorzi erinnert. Und Markus Steuerwald! Incredibile! Ich habe noch den Buben vor Augen, dem ich beim Bundespokal vor zwei Jahren begegnet bin! Vai Markus, sei grande!!!!
Aber vor allem freue ich mich sehr für Stelian "Stelu" Moculescu, der durch seine Kostanz und seine Arbeit immer an der Spitze geblieben ist und das Vertrauen zu Recht an junge deutsche Spieler gegeben hat ( Schöps, Tischer, Steuerwald, Schwarz, Günthör).
Ein Dankeschön auch an Ulf Quell, Donato Jasi ( vai Donato, sei un grande !!!) und Stefan Mau, für die Emotionen, die ihr uns gegeben habt.
Ich hoffe, dass jetzt ein Schwung für den Volleyball in Deutschland kommen wird, vor allem mit Medien und begeisterten Zuschauern."

Michael Warm (Trainer SCC Berlin): "Großartig! Wir haben mitgezittert und uns gefreut, dass den Jungs ein so spektakulärer Erfolg gelungen ist! Träume gehen eben vor allem dann in Erfüllung, wenn man sie nicht erwartet und darauf drängt. Umso schöner sollten jetzt alle feiern, die sich irgendwie an dem großen Triumph beteiligt fühlen! Ich bin begeistert!"

Mark Siebeck (Nationalspieler): "Glückwünsche auch aus Warschau. Sensationell, einfach super. Auch von meinen polnischen Kollegen gab es viel Anerkennung und Glückwünsche die ich entgegennehmen konnte."

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 04. April 2007

   

Moculescu: „Im Vergleich eine Kindertruppe!“

Auf der Internetseite des VfB Friedrichshafen geht nichts mehr, der Server knickte aufgrund der zahlreichen Aufrufe ein. Zahlreich angerufen und beglückwünscht wurde auch Stelian Moculescu. Der Trainer des VfB Friedrichshafen und der Männer-Nationalmannschaft erfüllte sich mit dem Gewinn der Champions League einen Traum und hatte für wenige Minuten Zeit zum Interview.

Der VfB gilt als sehr gut organisierter Verein: Gab es nach dem Finale T-Shirts mit „Champions League Gewinner 2007“?
Moculescu: „Nein, die gab es nicht. Wer die gedruckt hätte, da hätte man gesagt, der ist ein Geldvernichter.“

Was hast du in dem Moment gedacht, als du nach dem Matchball auf dem Boden lagst?
Moculescu: „Ich weiß es nicht. Wenn mich jemand angestochen hätte, hätte es keinen Tropfen Blut gegeben. Es war ein Gefühl, das kann man nicht beschreiben. Wenn man 30 Jahre lang von etwas träumt, und es dann plötzlich und unerwartet eintritt, kommt wohl eine solche Reaktion.“

Du hast zig Titel als Spieler und als Trainer gewonnen. Ist dieser Sieg bis dato die Krönung?
Moculescu: „Ich denke schon. Es ist der wichtigste Wettbewerb für Vereinsmannschaften. Für so ein Land wie Deutschland ist das etwas ganz Besonderes. Das erste und letzte Mal gewann 1964 der SC Leipzig – das sagt alles. Ich bin sehr stolz auf die Jungs. Wie sie auftreten und sich benehmen, ist eine Augenweide, ein Gottes Geschenk für jeden Trainer.“

Wie erklärst du dir den Erfolg deiner Mannschaft, die nacheinander u.a. die Favoriten aus Treviso, Macerata und Tours der Bahn gekegelt hat?
Moculescu: „In erster Linie haben wir überragenden Volleyball gespielt. Wir haben nur ein schlechteres Spiel gemacht, in Ostrava. Die Mannschaft hat eine Qualität an den Tag gelegt, dass sie sich in jedem wichtigen Spiel gesteigert hat. Wir haben überragend gespielt, und auch die Anerkennung der italienischen Trainer, viele haben mich angerufen, zeigt dies. Die wissen das einzuschätzen, wir sind im Vergleich zu Macerata und Tours eine Kindertruppe.“

Gab es für dich in Halbfinale und Finale Schlüsselmomente?
Moculescu: „Es gab einige: Im Finale haben wir die langen Ballwechsel gewonnen, was früher nicht typisch für den deutschen Volleyball war. Wir haben überragend verteidigt, dazu unsere Stärken in Aufschlag und Angriff gezeigt. Jochen Schöps hat ab dem zweiten Satz gegen Macerata richtig Spaß bekommen, auf den Ball zu kloppen.“

Wie habt ihr den Erfolg gefeiert?
Moculescu: „Die Jungs sind irgendwann mal verschwunden, die Polizei kam mal, weil sie wohl ein bisschen laut waren. Am morgen, als ich sie sah, wusste ich, dass sie gefeiert haben. Das ist aber auch richtig. Es gibt Spieler, die werden nie wieder in einem Champions League Finale stehen, genießt das, habe ich ihnen gesagt.“

Viele laufen nun mit modischer Kurzhaarfrisur herum. Sollten auch deine Haare dran glauben?
Moculescu: „Ich habe eh wenig Haare, da macht es wenig Sinn. Viele Spieler haben sich die Haare rasiert, aber trotz allem sehen sie noch anständig aus."

Wird es schwer sein, die Mannschaft jetzt aus dem siebten Himmel herunter zu holen und für die Play-offs gegen Leipzig zu motivieren?
Moculescu: „Die Jungs haben bis jetzt alle ihre Aufgaben gut erledigt. Das wird nicht einfach sein und auch nicht, den Kopf frei zu kriegen. Ich hoffe, wir haben am Mittwoch viele Zuschauer, dann bringen sie die Leistung.“

Droht nach dem Sieg jetzt der Ausverkauf? Spieler des Champions League Siegers sind begehrt!
Moculescu: „Der droht in Friedrichshafen in jedem Jahr, das Thema haben wir immer. Wir haben einen Zwischenschritt erreicht mit dem VfB und der Stadt. Ich glaube, es wird jetzt einiges passieren. Ich bin der Meinung, dass Simon Tischer noch ein Jahr bleiben muss, und für Schöps wäre das auch gut, auch im Hinblick auf die Nationalmannschaft. Die EM und Olympia-Qualifikation sind nicht weit weg. Nach einer gelungenen EM und Olympia-Teilnahme können sie das hinreichend aufholen.“

9. Platz bei der WM, Sieg beim wichtigsten europäischen Vereins-Wettbewerb. Sind das die eindeutigen Signale, dass der deutsche Männer-Volleyball stark im Aufwind ist?
Moculescu: „Was soll ich sagen? Ich hoffe, dass die Nationalmannschaft die Stimmung mitnimmt. Simon und Jochen haben auch von der WM Positives mitgenommen. Alle Nationalspieler haben angerufen und uns gratuliert, alle freuen sich schon wieder auf die Nationalmannschaft im Mai.“

Zurück zu den T-Shirts: Was würdest du sagen, wenn Fans von Düren, Berlin und Wuppertal euch demnächst mit T-Shirts empfangen, auf denen steht: „Champions League Sieger-Besieger“?
Moculescu: „Das ist ihr gutes Recht, persönlich ist mir das egal.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 04. April 2007

   

Jugend männlich: Erfolgreicher Auftakt in Polen

Die männliche Jugend-Nationalmannschaft (Jahrgang 1989/90) hat ihr erstes von drei Länderspielen gegen den polnischen Nachwuchs deutlich gewonnen: In Szczyrk/Polen setzte sich die Mannschaft von Bundestrainer Stewart Bernard mit 3:0 (25-21, 25-16, 25-19) gegen den Gastgeber durch. Zwei weitere Spiele folgen am 4. und 5. April. Es ist der letzte Härtetest für die EM-Endrunde vom 11.-16. April in Krems & Wien/Österreich, wo die deutsche in der Vorrunde auf die Türkei (12.4.) und Serbien (13.4.) trifft. Die beiden Erstplatzierten qualifizieren sich für das Viertelfinale.

Von Beginn an setzten die deutschen Spieler den polnischen Annahmeriegel unter Druck, sodass die Polen stets in der Defensive waren. Der Aufschlagdruck war Grundlage für ein erfolgreiches Block- und Feldabwehr-Spiel der deutschen Mannschaft. Stewart Bernard sagte nachher: „Heute haben wir klar die Polen beherrscht. Drei Sätze lang haben wir sie unter Druck gesetzt und mit einer gute Block- und Feldabwehr bezwungen.“ In den nächsten beiden Partien erhofft sich der deutsche Bundestrainer mehr Gegenwehr, schließlich will er alle seine Spieler unter Stressbedingungen unter die Lupe nehmen. Nach der Reise möchte Bernard seinen endgültigen EM-Kader benennen.

Der Kader der deutschen Mannschaft in Polen: Lukas Bauer, Jonas Umlauft (beide VC Olympia Kempfenhausen), Fabian Kohl (Volley YoungStars Friedrichshafen), Dennis Kaliberda, Christian Fromm, Santino Rost (alle VC Olympia Berlin), Felix Isaak, Carlos Capote, Johann Schumacher, Marvin Prolingheuer, Alexander Schneider (alle Volleyball-Internat Frankfurt), Evgeni Metelskiy (VC Gotha)

 

 

Deutschland - DVL-News

 Mittwoch, 04. April 2007

   www.volleyball-bundesliga.de 

TSV empfängt Bayer Wuppertal

Ziel ist das Halbfinale

Vor eigenem Publikum dürfen die Volleyballer des TSV Unterhaching am Mittwoch in die Bundesliga-Playoffs starten. Ausschlaggebend hierfür war der 3:0-Sieg über die Netzhoppers Königswusterhausen am Samstagabend, mit dem sich die Hachinger Jungs Platz vier der Tabelle und somit das Heimrecht im ersten Viertelfinalspiel sicherten.

Um 19 Uhr empfängt das TSV-Team Tabellennachbar Bayer Wuppertal in der Generali Sportarena zum ersten von drei möglichen Viertelfinal-Begegnungen. Gespielt wird im Modus „Best-of-Three“ bei dem die Mannschaft ins Halbfinale einzieht, die zuerst zwei Matche für sich entscheiden kann. So muss das junge Unterhachinger Team am Samstag zur zweiten Begegnung in Wuppertal ran, das mögliche dritte Entscheidungsspiel findet dann wieder in Unterhaching statt (Dienstag, 10.04., 19 Uhr).

Hachings Trainer Mihai Paduretu hat das Erreichen des Halbfinals als festes Ziel ausgegeben, vor allem, weil damit auch die Teilnahme am europäischen Wettbewerb verbunden ist. Dazu ist ein Sieg über Wuppertal am Mittwoch unbedingt notwendig, denn Bayer bewies sich diese Saison besonders heimstark. Zu Hause verlor die Mannschaft bisher nur gegen evivo Düren, selbst Championsleague-Sieger Friedrichshafen konnten die Wuppertaler schlagen. Der TSV unterlag nur knapp mit 2:3 in der Bayer-Arena und auch in Unterhaching lieferten sich beide Teams einen packenden Fünf-Satz-Krimi.

Doch die Spielstärke von Bayer Wuppertal ist nicht der einzige Grund, warum Paduretu besorgt auf die Begegnung am Mittwoch blickt. Nach Florian Malescha war auch Kapitän Michael Mayer an einem Magenvirus erkrankt, konnte gegen die Netzhoppers nicht auflaufen. Zwar haben beide das Training inzwischen wieder aufgenommen, ob Mayer gegen Bayer jedoch einsatzfähig ist, steht noch nicht fest.
In Unterhaching ist man für die Begegnung aber doppelt motiviert: Würden gegen Wuppertal zwei Siege gelingen, so wäre nicht nur die Teilnahme am europäischen Wettbewerb gesichert, man träfe im Halbfinale dann auf den frischgebackenen Championsleague-Sieger Friedrichshafen.

Hannah Ziegler

 

 

Deutschland - DVL-News

 Mittwoch, 04. April 2007

   www.volleyball-bundesliga.de 

Larsen sieht Unterhaching in der Favoritenrolle

Es gibt keine Rechenspiele mehr, kein Blick mehr auf die Tabelle oder auf die Konkurrenz. Volleyball-Bundesligist SV Bayer Wuppertal startet am Mittwoch (19 Uhr) beim TSV Unterhaching ins Play-off-Viertelfinale. Das zweite Spiel der Serie „Best of three“ findet am Karsamstag (19.30 Uhr) in der Bayerhalle statt. Zwei Siege in maximal drei Begegnungen müssen her, um ins Halbfinale einzuziehen.

Zwei Duelle zwischen dem SV Bayer und den Hachingern gab es bereits während der Normalrunde. Beide endeten mit 3:2 jeweils für die Gastgeber. „Man sollte vor allem das Spiel beim TSV nicht unbedingt als Maßstab nehmen. Wir fahren als komplett anderes Team mit einer ganz anderen Spielweise nach Unterhaching. Wir haben uns wesentlich weiterentwickelt“, sagt Teamkapitän Gergely Chowanski. Nichtsdestotrotz wird der Heimvorteil eine große Rolle spielen. Deswegen hätten die Wuppertaler auch so gerne noch den Sprung auf Platz vier geschafft, denn dann hätten sie und nicht der TSV, sollte es zu einem Entscheidungsspiel kommen, Heimrecht. Aber vielleicht gelingt den Bergischen ja bereits bei den Bayern ein Erfolg. 

„Auf Grund des eventuell doppelten Heimvorteils und der größeren Play-off-Erfahrung sehe ich die Hachinger in der Favoritenrolle. Wir haben eigentlich nichts zu verlieren“, hofft Trainer Jens Larsen auf einen unverkrampften Auftritt seines Teams. Gegen Friedrichshafen, Düren, Berlin und über weite Strecken auch in Eltmann präsentierten sich die Wuppertaler in einer starken Verfassung. „Frei spielen und Spaß haben, das sind unsere Schlagwörter“, so Larsen. „Wir sind heiß auf die Play-offs. Darauf haben wir die ganze Saison hingearbeitet“, ergänzt Chowanski. Die Niederlage in Eltmann ist längst ad acta gelegt. „Alle wissen jetzt, dass man den letzten Punkt auch machen muss, wenn man gewinnen will. So was wie in Eltmann wird uns nicht noch mal passieren“, so der Zuspieler.

Dabei verliert der dänisch Coach auch die sehr guten Leistungen der Hachinger nicht aus den Augen. „Eine perfekte taktische Vorbereitung gehört für uns zu jedem Spiel“, erklärt der 37-Jährige. Bereits am Dienstagmorgen treten die Wuppertaler ihre Reise gen Süden an. Dienstag und Mittwoch stehen in Unterhaching noch zwei Trainingseinheiten an, bevor es am Mittwoch um 19.30 Uhr zum großen Duell kommt. Für das sind bis auf Dirk Grübler alle Akteure des SV Bayer rechtzeitig wieder fit geworden. Mittelblocker Artur Augustyn hat nach seiner Verletzungspause die Spiel-Belastung in Eltmann muskulär gut verkraftet und sollte beim TSV auch fünf Sätze lang durchhalten können.

 

 

Deutschland - Volleyball Magazin

 Mittwoch, 04. April 2007

   www.volleyball.de 

WiWa stellt keinen Lizenzantrag

Die Verantwortlichen von WiWa Hamburg haben entschieden, keinen Lizenzantrag für die kommende Erstliga-Saison zu stellen. Am Montag war die Frist zur Meldung abgelaufen. Ausschlaggebend für den Abstieg ist weniger die sportliche Leistung, als die mangelnde Unterstützung von Unternehmen in der Sportstadt Hamburg.

„Uns ist es bisher nicht gelungen, potenzielle Partner von den tollen Kommunikationsmöglichkeiten, die ein Team in der Bundesliga bietet, zu überzeugen“, bilanziert Jörn Wessel , der Leiter der Volleyballgemeinschaft WiWa Hamburg. „Auf sportlicher und organisatorischer Ebene konnten wir durch den mutigen Schritt in die 1. Bundesliga viel lernen und haben viele neue Freunde und Partner gefunden – indes nicht genug, um unseren eigenen Ansprüchen an eine Zugehörigkeit zur Eliteliga in der kommenden Spielzeit zu erfüllen.“

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Mittwoch, 04. April 2007

   http://de.sports.yahoo.com 

Keine griechischen Fanclubs mehr

Athen (dpa) - Nach dem gewaltsamen Tod eines Fans vor einem Damen-Volleyballspiel müssen die Fan-Clubs aller griechischen Vereine ihre Tätigkeit einstellen. Ob und wann es wieder solche Vereine in Griechenland geben wird, darüber werden Regierung und Sportverbände entscheiden.

 

 

Deutschland - MDR.de

 Mittwoch, 04. April 2007

   www.mdr.de 

"Mission impossible" für VCL

Die Volleyballer des VC Leipzig stehen ab Mittwoch vor einer nahezu unlösbaren Aufgabe. Im Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft muss der VCL beim Pokal- und frisch gebackenen Champions-League-Sieger VfB Friedrichshafen ran.

 

 

Deutschland - Elmshorner Nachrichten

 Mittwoch, 04. April 2007

   www.en-online.de 

VGE: Wie geht es weiter mit Regionalliga?

Mit Erfolgen verabschiedeten sich Elmshorns Volleyballerinnen und Volleyballer in die Beach-Pause. Die Frauen holten den dritten Platz, die Männer wurden Vierter.

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Mittwoch, 04. April 2007

   www.westline.de 

Es ist Bundesliga, aber keiner will mitmachen

Münster - Der Schritt aus der zweiten in die erste Bundesliga scheint vielen Vereinen zu groß. Zu diesem Schluss muss man nach dem Ablauf der Meldefrist für die nächste Saison kommen.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Mittwoch, 04. April 2007

   www.nrz.de 

MSC: Es muss alles passen

Moerser SC spielt heute im Play-off-Viertelfinale bei Vizemeister Evivo Düren. Ouekallas und Rosic wieder dabei.

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel