News

 Donnerstag, 12. April 2007 

Cowboys in Braunschweig
Alemannia: Der Meister kommt!
DVV-Mädchen: Auftaktsieg gegen starke Polen
WiWa Hamburg: Niederlage mit Schmerzen
DVV-Mädchen siegen auch gegen Russland
Starker EM-Auftakt der Franzosen
Die Hamburger Girls from Ipanema
Bitteres Ende für SV Bayer
Bayer: Nationalspieler an der Angel?
VCW gerät in der Hallenfrage in Zeitnot

April 2007

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Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Donnerstag, 12. März 2007

   

Cowboys in Braunschweig

Ein Sieg fehlt noch zu den Aufstiegsspielen

Im Training ging es rund: Die Osterpause hat dem Team des Oststeinbeker SV sichtlich gut getan. „Da ist wieder ordentlich Spannung drin“, sagt Joachim Müller, Trainer der Ostbek Cowboys, Zweiter der 2. Liga Nord, vor dem Gastspiel beim USC Braunschweig. Mit einem Auswärtserfolg (Samstag, 19.30 Uhr) könnte sich der OSV die Vizemeisterschaft sichern - und damit das Startrecht bei den Aufstiegsspielen Ende April.

Allerdings stellt sich in Braunschweig ein unbequemer Gegner den Cowboys in den Weg. Das junge Team hat zwar nach einem glänzenden Saisonstart mit 10:6 Punkten zwischendurch kräftig Federn lassen müssen, die Absteiger Bocholt und Neustadt-Glewe aber mittlerweile klar distanziert. Im Vergleich der Hinrunde führte der USC bereits mit 2:0-Sätzen, hatte im vierten Durchgang gar Matchball, ehe die Mannen des OSV doch noch die Kurve kriegten. „Das ist ein athletisches Team, das wir sehr ernst nehmen werden“, urteilt Cowboys-Coach Müller, „wir sind gewarnt, das Hinspiel war zunächst ein einziger Krampf, später ein großer Kampf.“ Sein Augenmerk richtet er aber naturgemäß auf die eigene Mannschaft.

Dort hat sich Gil Ferrer Cutino mit eindrucksvollen Trainingsleistungen zurückgemeldet, von den hartnäckigen Rückenbeschwerden ist nichts mehr zu bemerken. „Diese Dynamik will ich Samstag auch in Braunschweig sehen“, sagt Müller, „es ist unglaublich wichtig, dass Gil in dieser Phase der Saison voran marschiert. Dafür haben wir ihn ja.“ In der Mitte liefern sich der zuletzt sehr überzeugende Stefan Trienen, Felix Braun und Chris Ahlfeldt einen Dreikampf um die Startplätze. Youngster Oliver Kook wird in diese Rivalität wohl in dieser Saison nicht mehr eingreifen. „Er wird uns nach seiner Verletzung kaum mehr helfen können“, berichtet Müller.

Dagegen befindet sich Außenangreifer Patrick Stellmann nach seiner Knieoperation auf dem Weg der Besserung. „Er arbeitet hart daran, eventuell in den Aufstiegsspielen wieder an Bord zu sein“, sagt Müller, „wir werden aber nichts überstürzen.“ Der Modellathlet könnte über außen die Durchschlagskraft bringen, die zuletzt mitunter fehlte - noch aber scheint ein Comeback in weiter Ferne.

Ein, zwei Spieler laborieren zwar noch an kleineren Blessuren, für den Coach aber ist klar: „Wir legen wieder zu, das Tal liegt hinter uns. Alle fiebern dem Saisonendspurt entgegen.“ Wieder mit von der Partie sein werden die Routiniers Martin Hofmann und Jan Buhrmester , die in Abwehr und Block diese Mannschaft nach wie vor substanziell verstärken können.

Ob es diese Unterstützung braucht? Mit 34:10 Punkten liegt man ? bei zwei ausstehenden Spielen - nach Minuspunkten vier Zähler vor CarGo! Bottrop, das nur noch ein Spiel zu bestreiten hat. Ein einziger Sieg genügt also den Cowboys, dann ist das erste Etappenziel erreicht. OSV-Abteilungsleiter Jan Schneider hofft, von einem Endspiel am letzten Spieltag in Berlin verschont zu bleiben. „Die Jungs machen den Sack jetzt bitteschön zu. Im Vergleich zur Hinrunde haben sie gegen den USC noch einiges gutzumachen. Vielleicht ist das ja ein zusätzlicher Ansporn.“

Zumal das Duell mit der FT Freiburg lockt, und die Dauerkarten-Aktion ?1000 Asse für Hamburg? parallel weiter läuft. Die bisherige Resonanz? „Es gibt schon einige Bestellungen, aber viele Leute warten ganz einfach noch ab“, sagt Schneider, „so ist das halt bei uns im Norden. Erst müssen Fakten her.“

Der Auftrag an die Cowboys ist klar.

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Donnerstag, 12. März 2007

   

Alemannia: Der Meister kommt!

Alemannia Aachen empfängt den SC Potsdam

Im letzten Heimspiel der Saison empfängt der aktuelle Tabellendritte – Alemannia Aachen – am Sonntag um 15 Uhr in der Bergischen Gasse im absoluten Spitzenspiel den schon als Meister feststehenden SC aus Potsdam. Das Hinspiel kurz vor Weihnachten verloren die Aachenerinnen nach 89 Minuten mit 1:3 (13:25, 25:22, 21:25, 17:25). Besonders die druckvollen Angriffsbälle über die Außenposition brachen den Alemanninnen damals das Genick.

Die Potsdamerinnen haben bisher erst zwei Spiele verloren: ihr erstes Saisonspiel am 16. September in Parchim (2:3) und am 4. Februar gegen VCO Berlin (1:3). Deshalb führen sie vor dem vorletzten Spieltag auch die Tabelle uneinholbar mit 36:4 Punkten an, gefolgt von Emlichheim mit 32:10 Punkten und Aachen mit 30:10 Punkten. Die Aachenerinnen können also immer noch Vizemeister werden, zumal sie am letzten Spieltag (21. April) um 18 Uhr noch in Warendorf antreten müssen. Eben in Warendorf bestritt Potsdam sein letztes Spiel am 25. März und gewann mit 3:1. Am 21. April spielt Potsdam dann noch zu Hause gegen Parchim.

Nach dem letzten Spiel vor zwei Wochen gegen SCU Emlichheim hatten die „Ladies in black“ genügend Zeit, sich noch einmal intensivst auf die Begegnung gegen den Spitzenreiter vorzubereiten. Vergangenen Donnerstag schlug man den niederländischen Zweitligisten Landgraaf in einem Trainingsspiel in dessen Halle mit 4:1, und selbst am Ostermontag kannte Trainer Luc Humblet keine Gnade: Training stand auf dem Programm.

Die Aachenerinnen möchten sich natürlich mit einem Sieg im letzten Heimspiel von ihren treuen Fans verabschieden. Und wer weiß: trotz des letzten Tages der Osterferien und voraussichtlich schönem Wetter wollen die Alemanninnen versuchen, den eigenen Zuschauerrekord (mit knapp 1200 Fans Anfang Dezember im Heimspiel gegen Emlichheim aufgestellt) zu brechen.

Doch nicht nur die „Ladies in black“ fiebern dem Match am Sonntag entgegen, auch Potsdam freut sich auf die Partie. In einem Interview Mitte März etwa sagte Angreiferin Ramona Stucki: „... noch mehr gespannt bin ich auf die ... Begegnung beim Tabellendritten Alemannia Aachen. Dort sind immer ganze Zuschauermassen in der Halle.“ Mal sehen, wer sich nach dem Spiel – es gibt wieder ein tolles Rahmenprogramm mit vielen Überraschungen - mehr freuen kann.

Bina Rollersbroich

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 12. März 2007

   

DVV-Mädchen: Auftaktsieg gegen starke Polen

Die weibliche Jugend-Nationalmannschaft (Jahrgang 1990/1991) des Deutschen Volleyball-Verbandes ist mit einem 3:1-Sieg (25:15 / 25:23 / 21:25 / 25:14) gegen Polen im tschechischen Brünn in die Jugend-Europameisterschaft gestartet. Die Spielerinnen von Bundestrainer Jens Tietböhl waren nervös in den ersten Satz gestartet. Zur ersten technischen Auszeit lag die DVV-Auswahl mit 3:8 zurück. Nach und nach kamen die Spielerinnen um Spielführerin Patricia Grohmann wieder ins Spiel zurück. Beim Stand von 9:9 hatte die DVV-Auswahl den Anschluss an die polnische Mannschaft geschafft. Nun kamen die Stärken der deutschen Mannschaft zum Tragen. Mit konsequentem Blockspiel und viel Druck in den Aufschlägen gerieten die Polinnen immer deutlicher in den Rückstand. Mit 16:12 gingen beide Mannschaften in die zweite technische Auszeit. Danach war der Bann für diesen Satz gebrochen und Durchgang Nummer ging mit 25:15 an die DVV-Auswahl.

Der zweite Satz sah die deutsche Mannschaft von Beginn an in Front (6:1), bevor die Polen Punkt um Punkt begannen aufzuholen. Beim Stande von 10:10 nahm Bundestrainer Jens Tietböhl seine erste Auszeit ohne den Spielfluss der polnischen Mannschaft unterbrechen zu können. Von da an konnte sich Polen leicht absetzen und mit 18:15 in Führung gehen. Die Wende in diesem Satz brachten erfolgreich vorgetragene Schnellangriffe und eine, als es drauf ankam, sehr gute Blockarbeit. Deutschland glich zum 19:19 aus und konnte sich mit zwei Punkten zum 22:20 absetzen. Diesen Vorsprung wurde durch Angriffe über die Außenpositionen bis zum 25:23-Satzgewinn nicht mehr aus der Hand gegeben.

Satz Nummer drei stand unter anderem Vorzeichen. Polen - mit dem Rücken zur Wand - mobilisierte nun seine letzten Kraftreserven um dem Spiel noch eine Wendung geben zu können. Diese Energieleistung auf polnischer Seite, als auch Konzentrationsmängel auf Seiten der DVV-Auswahl, brachten die Polen nun wieder ins Spiel zurück. Der polnischen Auswahl gelang es sich mit vier Punkten abzusetzen und diesen Satz mit 25:21 zu gewinnen.

Im vierten Satz ging es nun um die „Wurst“. Satzausgleich für Polen oder Spielgewinn für Deutschland? Schnell zeichnete sich eine Antwort auf diese Frage ab. Das deutsche Team hatte sich durch den Satzverlust nicht verunsichern lassen und fand wieder zu alter Stärke zurück. Über 8:4 bei der ersten und 16:9 bei der zweiten technischen Auszeit gelang es sich der DVV-Auswahl entscheidend abzusetzen. Deutschland war der Satzgewinn (25:15) und der 3:1-Auftaktsieg nicht mehr zu nehmen. Bundestrainer Jens Tietböhl nach dem Spiel: “Uns ist heute gegen eine starke polnische Mannschaft ein gelungener Start in diese Europameisterschaft geglückt. Kompliment an meine Mannschaft zu dieser Leistung! Nun wartet mit Russland heute um 15.00 Uhr der nächste schwere Gegner im Kampf um den Einzug in die Zwischenrunde auf uns.“

Der deutsche Kader: Lena Möllers, Sarah Petrausch, Janine Hinderlich, Saskia Hippe, Patricia Grohmann, Berit Kauffeldt, Lenka Dürr, Sandra Sydlik, Victoria Bieneck, Janine Völker, Sina Kostorz und Juliane Pohle

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Donnerstag, 12. März 2007

   www.volleyballer.de 

WiWa Hamburg: Niederlage mit Schmerzen

Die Niederlage gegen den mehrfachen Deutschen Meisters USC Münster am zurückliegenden Sonntag schmerzt das Team von WiWa Hamburg in der 1. Bundesliga doppelt: Bis zur Mitte des zweiten Satzes hielten die Wandsbekerinnen die Spielerinnen aus Münster kräftig unter Druck und lagen oft in Führung, doch ein Satzgewinn war nicht möglich.

„Wie schon oft in dieser Saison gelingt es uns das Spiel bis zur zweiten technischen Auszeit offen zu gestalten und dann reißt der Faden“, ärgert sich Spielkapitänin Anita Drese . Der USC Münster wirkte bei seinem Gastspiel in der Sporthalle Wandsbek alles andere als souverän und eröffnete WiWa Hamburg unerwartet viele Punktchancen.
Anita Drese ist sich sicher: „Das wird den dritten Satz dann relativ schnell abgegeben haben, hängt sicherlich auch mit dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Katharina zusammen“.

Schrecksekunde in der Mitte des zweiten Satzes: Außenangreiferin Katharina Kozuch gleitet während einer Rettungsaktion auf dem Hallenboden vergeblich hinter dem Ball her und knallt mit der linken Schulter gegen die Auswechselbank. Die Spielerin bleibt mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen und muss ausgewechselt werden. Auch die vielen Münsteraner Fans blicken besorgt auf das Spielfeld und bangen mit der sympathischen Wandsbekerin. Die anwesende WiWa-Physiotherapeutin Astrid Stockdreher versorgt Katharina sofort.

Nach Spielende begleitet Sportdirektor Carsten Schmidt die 26-jährige ins Bundeswehrkrankenhaus. Dort wird festgestellt, dass Gelenk und umliegende Knochen heil geblieben sind. Die ausgekugelte Schulter wurde durch die Physiotherapeutin noch in der Sporthalle wieder instand gesetzt, so dass aktuell nur die umliegenden Sehnen und Bänder in Mitleidenschaft gezogen sind. Näheres werden die weiteren Untersuchungen der Fachärzte ergeben.

Glück im Unglück: Katharina kollidierte mit der linken Schulter und nicht mit der kürzlich genesenen rechten Schulter. Ob die im Spiel gegen Münster druckvoll agierende Außenangreiferin beim Auswärtsspiel in Köpenick am kommenden Wochenende einsatzfähig ist, bleibt abzuwarten.

 

 

Deutschland - Smash Online-News

 Donnerstag, 12. März 2007

   

DVV-Mädchen siegen auch gegen Russland

Die deutsche Jugend-Nationalmannschaft der Mädchen hat im tschechischen Brno auch ihr zweites Spiel der Europameisterschaft gewonnen. Gegen Russland gelang dem Team von Bundestrainer Jens Tietböhl ein 3:1 (25:22, 21:25, 25:16, 25:19).

Damit hat die deutsche Auswahl den 1. Platz in der Gruppe B bereits sicher und damit bereits das Viertelfinale erreicht. Dort trifft das deutsche Team am Freitag auf den Zweitplatzierten der Gruppe A, der am Donnerstag in der Partie zwischen Frankreich und Tschechien ermittelt wird.

Auch in den Gruppen A mit Serbien und D mit Italien haben zwei Teams nach je zwei Siegen die Gruppe gewonnen und sich für das Viertelfinale qualifiziert. Lediglich in Gruppe C entscheidet nach dem 1:3 der Niederlande gegen Belgien und dem 3:2-Erfolg der Holländerinnen gegen die Ukraine das letzte Gruppenspiel zwischen Belgien und der Ukraine um die Plätze.
Bei den Jungen setzte sich am ersten Tag der EM, die in Österreich ausgetragen wird, in Krems Belgien gegen Lettland mit 3:1 (25:23, 25:21, 23:25, 25:23) durch, wobei die Belgier nach den zwei aufgrund starker Angriffs- und Blockleistung gewonnenen Sätzen noch zwei Sätze auf hohem Niveau überstehen mussten, die Nerven behielten und sich letztlich glücklich, aber verdient durchsetzen konnten. Lettland spielt morgen gegen Polen.

Auch in der Gruppe B, die in Wien ausgetragen wird, sahen die Zuschauer eine hochklassige Partie zwischen Türkei und Serbien. Letztendlich unterlagen die Türken dem Turnierfavoriten mit 1:3 (23:25, 24:26, 27:25, 25:27) und spielen am Donnerstag gegen Deutschland um ihren Verbleib im Turnier.

Ebenfalls in Wien traf in Gruppe D Frankreich auf Russland, beides Teams, die vor dem Turnier als Mitfavoriten gehandelt wurden. Frankreich zeigte vor allem dank Topscorer Guillaume Quesque mit 17 Punikten ein überlegenes Spiel und siegte in 71 Minuten mit 3:0 (25:18, 25:23, 25:22). Morgen trifft das französische Team auf Gastgeber Österreich.

Im zweiten Spiel in Krems gab es einen Fünf-Satz-Krimi zwischen Estland und Italien, den die Italiener letztlich nach hartem Kampf und großem Spiel beider Teams mit 3:2 (21:25, 25:20, 23:25, 25:16, 15:12) gewinnen konnten. Im nächsten Spiel trifft Italien auf die Niederlande.

 

 

Deutschland - Sport1.at

 Donnerstag, 12. März 2007

   www.sport1.at 

Starker EM-Auftakt der Franzosen

ÖVV-Gruppengegner Frankreich startet mit einem souveränen 3:0-Sieg gegen Russland in die Volleyball-EM der Junioren in Österreich.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Donnerstag, 12. März 2007

   www.abendblatt.de 

Die Hamburger Girls from Ipanema

Stephanie Pohl und Okka Rau bereiten sich in Rio auf Olympia vor

RIO DE JANEIRO - Das Thermometer kennt kein Erbarmen: Um kurz nach acht Uhr springt der Zeiger auf 31 Grad. Im Schatten natürlich. Am blauen Himmel ist weit und breit keine Wolke zu entdecken. Es ist nicht warm, es ist unerträglich heiß. Noch ist der Strand von Ipanema fast menschenleer. Ein paar Kinder sammeln Dosen auf, die von Touristen am Vortag liegen gelassen wurden. Ein Jogger läuft keuchend an der Promenade der Avenida Vieira Souto entlang. João von der Saftbar "Polis Sucos" guckt ihm kopfschüttelnd hinterher. Wer macht an solch einem Tag schon Sport?

Nur wenige Meter weiter lassen sich die beiden Hamburger Beachvolleyballerinnen Okka Rau (30) und Stephanie Pohl (28) von ihrer brasilianischen Trainerin Jackie Silva (45) durch den Sand scheuchen. "Come on, girls! You can do it." 20 blau-gelb-weiße Bälle liegen um den umzäunten Platz. Balljunge Enio ist eifrig bemüht, dass zumindest einer dieser Bälle stets im Spiel ist. Neben Jackie stehen ihre beiden Assistenten Eurico und Rogério, die jede Bewegung von Rau und Pohl unter die Lupe nehmen. Jeder Patzer wird kommentiert: "Okka, dreh den Kopf schneller um!"

Seit sieben Jahren fahren die beiden HSV-Athletinnen in der Saisonvorbereitung nach Rio. Die brasilianische Metropole ist das Eldorado des internationalen Beachvolleyballs. Hier leisten sie sich für fünf Wochen ein privates Trainingsteam, das sie für die World Tour fit machen soll. Die beginnt im Mai. 130 Reais - rund 50 Euro - kostet ein lokales Trainerteam pro Tag. Für den gesamten Trip geben Rau und Pohl rund 5000 Euro pro Person aus. Doch das Geld ist gut angelegt.

"Gut gemacht, Okka!", lobt Jackie. Hamburgs braun gebrannte Sportlerin des Jahres hat einen fast unmöglichen Ball doch noch mit einem Hechtsprung zurück ins Spiel gebracht. Doch über das Kompliment kann sich die Studentin nur für Bruchteile einer Sekunde freuen. Sofort schmettert Rogério den nächsten Ball übers Netz.

Noch bis Ende dieser Woche bleiben die Olympiafünften von Athen in Brasilien. Ihr Tag ist straff durchorganisiert. Um 6.15 Uhr wird gefrühstückt, anschließend geht es von 8 bis 10 Uhr zum Training an den Strand von Ipanema. Am Abschnitt zwischen posto neun und zehn sind zwölf Beachvolleyballfelder aufgereiht. Hier trainieren neben Rau und Pohl auch Kolleginnen aus Kanada, den USA, Brasilien und Deutschland. Nach einer kurzen Mittagspause gehen die Europameisterinnen von 2003 von 14 und 16 Uhr ins Fitnessstudio, ehe sie abends eine Kleinigkeit essen und anschließend ins Bett fallen.

Mittlerweile ist es kurz vor zehn Uhr. "Die letzte Übung", ruft Jackie. Noch einmal sollen Block und Annahme trainiert werden. Die beiden Mädels mobilisieren ihre letzten Reserven. Nach fünf Minuten ist Schluss. Ein kurzer Sprung in den Atlantik zur Abkühlung, dann gehts zurück ins Apartment. Beide wohnen wenige Meter vom Strand entfernt in der Rua Visconde de Pirajá. Um wenigstens ab und zu mal ihre Ruhe zu haben, hat jede ihr eigenes Zimmer. "Mit den Jahren wird man ein bisschen schrullig, das wollten wir uns gegenseitig nicht antun", sagt Stephie.

200 Tage im Jahr sind Pohl und Rau unterwegs. Vor Brasilien waren sie drei Wochen in Australien, kurz zu Hause, zwei Wochen auf Fuerteventura, wieder zu Hause und nun seit dem 8. März in Rio. In Hamburg werden sie wieder Ende April vorbeischauen. Was sich wie eine Aufreihung von Traumreisezielen anhört, sind in Wahrheit Strapazen. "Es ist schon anstrengend, immer unterwegs zu sein", gibt Okka zu. Doch für ein Ziel nehmen sie alle Strapazen gern auf sich: Olympia 2008 in Peking.

Kai Schiller

 

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung

 Donnerstag, 12. März 2007

   www.wz-newsline.de 

Bitteres Ende für SV Bayer

Die Saison ist für die Wuppertaler nach einer klaren 0:3-Niederlage beim TSV Unterhaching gelaufen.

Wuppertal. Der SV Bayer ist bei den Halbfinalspielen um die deutsche Meisterschaft nur noch Zuschauer. Auch das Ticket für den Europapokal wurde nicht gelöst, denn das Team von Trainer Jens Larsen verlor das Entscheidungsspiel beim TSV Unterhaching mit 0:3 (19:25, 19:25, 18:25).

 

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung

 Donnerstag, 12. März 2007

   www.wz-newsline.de 

Bayer: Nationalspieler an der Angel?

Nach Saisonaus plant der SV Bayer mit neuen Spielern.

Zwei Tage nach dem Ausscheiden im Viertelfinale in den Play-offs beim TSV Unterhaching sind sich Bayer-Trainer Jens Larsen und sein Kapitän Gergely Chowanski einig: „Die Unterhachinger hatten einfach immer die bessere Antwort parat gehabt.“

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Donnerstag, 12. März 2007

   www.wiesbadener-kurier.de 

VCW gerät in der Hallenfrage in Zeitnot

Bis 10. Mai will DVL einen Beschluss sehen

WIESBADEN Nun haben sich sogar die Sponsoren eingeschaltet. Unter Führung von Dieter Klindworth wenden sich die Geldgeber des Volleyball-Bundesligisten VC Wiesbaden in einem Brief an Oberbürgermeister, Bürgermeister und Stadtverordnetenvorsteherin. "Wir bitten Sie dringend, mit dem gleichen Nachdruck, wie sie erfreulicherweise das Stadionproblem für den SV Wehen gelöst haben, die Hallenfrage zu klären."

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel