News

 Dienstag, 17. April 2007 

„Sachsen verdient zwei Erstligateams“
Münsters Miniaufgebot kämpft, aber verliert
USC feiert sechsten Sieg in Folge
SCC und Michael Warm gemeinsam in die Zukunft
Gold- Mädchen: Aufwind für Hallen-Fraktion
Europameister! Ein Traum wird wahr
Jugend-EM: Deutsche Jungs belegen Platz 5
Sieg und Niederlage für 1844 Freiburg
Victoria Bieneck mit deutscher U 18 Europameister
Jugend-EM: „Das Niveau ist toll“
Metzger-Team verspielt die Meisterschaft
SSC: Auch in Wiesbaden erfolgreich
VCW: Mehr als Aufbäumen gegen Meister nicht drin

April 2007

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Deutschland - Fighting Kangaroos Chemnitz-News

 Dienstag, 17. März 2007

   

„Sachsen verdient zwei Erstligateams“

Volleyball-Kooperationsvereinbarung zwischen Chemnitzer PSV und Dresdner SC 1898 unterzeichnet

Am Montag unterzeichneten CPSV-Präsident Detlef Fritzsch und DSC-Präsidiumsmitglied Wolfgang Söllner auf der Pressekonferenz in Dresden den Kooperationsvertrages zwischen dem Chemnitzer Polizeisportverein e.V. und dem Bundesstützpunkt Dresden / Abteilung Volleyball des Dresdner Sportclub 1898 e.V. Gleich zu Beginn nannte Wolfgang Söllner einen wichtigen Punkt, der Ziel der Kooperation sein soll: „Zwei sächsische Teams in Liga eins versprechen spannende Derbys, kurze Wege und volle Hallen für beide Vereine“. Der Abteilungsleiter der Dresdner Volleyballabteilung verwies zudem darauf, dass eine Stärkung der Zweitligavereine nötig sei, um das teilweise auftretende Leistungsgefälle zwischen erster und zweiter Bundesliga beheben zu können.

Ziel der Kooperation zwischen Chemnitz und Dresden sei es, den Volleyballstandort Sachsen zu stärken und weiter voranzubringen. „Wir wollen den Chemnitzer PSV mit unserem Know-how in sportlicher und organisatorischer Hinsicht unterstützen“, so Söllner. Durch eine noch engere Zusammenarbeit bei der Suche und Förderung von Volleyball-Talenten soll Spitzenvolleyball in Sachsen weiter gefördert werden.

CPSV-Präsident Detlef Fritzsch lobte die Erfolge, auf die beide Vertragspartner bereits jetzt zurückblicken können. „Beide Vereine setzen schon lange Zeit auf eine kontinuierliche Nachwuchsarbeit. Viele junge Spielerinnen empfehlen sich durch ihre Leistungen schon jetzt für höhere Aufgaben und Sachsen verdient zwei Erstligateams“ erzählt Fritzsch. Die Erwartungen, bereits im nächsten Jahr in die deutsche Eliteliga aufsteigen zu wollen, seien aber noch verfrüht.  „Unsere Planungen gehen schon in Richtung Platz eins bis drei. Einen festen Fahrplan, bis wann wir in Chemnitz die erste Liga in Angriff nehmen können, gibt es allerdings noch nicht“, erklärt CPSV-Trainer Mirko Pansa die aktuelle Lage. Für CPSV-Marketing GmbH Geschäftführer Dr. Stephan Franke seien drei Punkte ausschlaggebend für einen Aufstieg in Liga eins: Die Sportlerinnen, die finanzielle Situation und die Macher im Hintergrund, bei denen der Dresdner SC in Zukunft sicherlich hilfreich zur Seite stehen wird, um dem Chemnitzer Verantwortlichen nützliche Tipps zu geben.

Die im Vorfeld genannten Bedenken, dass junge CPSV-Talente aus der Bundesligamannschaft der Fighting Kangaroos nun den Weg nach Dresden einschlagen werden, erstickte Stützpunkttrainer Klaus Kaiser im Keim: „Von Chemnitz wird kommende Saison keine Spielerin nach Dresden wechseln“, erklärt der VCO-Trainer. Aus dem Chemnitzer Nachwuchs wechselt lediglich Kaderspielerin Ines Wilkerling in die Landeshauptstadt. Dafür werden aber aller Voraussicht nach Ulrike Gebhardt, Josefine Reum und Nora Ebert wieder nach Chemnitz zurückkehren. Zudem würden Spielerinnen, die nicht den Sprung in die Erstligamannschaft des Dresdner SC schaffen, ein Angebot unterbreitet, in einem sehr guten Zweitligateam spielen zu können.

In diesem Zusammenhang lobte Landestrainer Wolfgang Tronick die Nachwuchsarbeit im Chemnitzer PSV: „Chemnitz zählt seit Jahrzehnten zu den führenden Vereinen in Sachsen, in denen eine hervorragende Arbeit geleistet wird.“ Besonders hob Tronick dabei die Arbeit von CPSV-Trainerin Gerda Lermer hervor. Denn Volleyballerinnen, die den Sprung in den DVV-Kader schaffen, bringen dem jeweiligen Bundes- bzw. Talentestützpunkt bares Geld ein. Eine Zusammenarbeit fördere also auch den Nachwuchsbereich beider Vereine und bringt den Volleyball im Land Sachsen noch weiter voran.

Nach der bereits erfolgreichen Zusammenarbeit im Nachwuchsbereich kam es durch die Vertragsunterzeichnung zur logischen Weiterführung im Profibereich. Jetzt bleibt abzuwarten, wann Fans und Verantwortliche das erste Bundesligaderby zwischen Chemnitz und Dresden erleben werden.

Mathias Vogel

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Dienstag, 17. März 2007

   

Münsters Miniaufgebot kämpft, aber verliert

Nach fast zwei Stunden zogen die Volleyballerinnen vom USC Münster mit 2:3 (25:27, 25:16, 25:20, 22:25, 10:15) gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen den Kürzeren. USC-Trainer Axel Büring zeigte sich trotzdem mit der Leistung beim letzten Auswärtsspiel der Saison zufrieden.

Es ist Sonntagnachmittag in Leverkusens Sporthalle an der Ophovener Straße. Beim letzten Auswärtsspiel der Saison haben die Fans des USC Münster die Heimspielstätte des TSV Bayer 04 Leverkusen fest im Griff. Gerade einmal gut 200 sind bei strahlendem Sonnenschein gekommen – gut die Hälfte von ihnen aber kommt aus Münster und macht noch dazu einen Lärm als wären es mindestens doppelt so viele. „Unsere Fans haben in Leverkusen einmal wieder unter Beweis gestellt, dass sie die besten der Liga sind“, so USC-Trainer Axel Büring. „Das war wirklich beeindruckend.“

Für Büring und sein Ensemble war die Unterstützung ein Grund mehr, um alles daran zu setzen, die beiden Punkte aus Leverkusen zu entführen. Letztendlich aber mussten sich die Unabhängigen nach 114 umkämpften Spielminuten knapp mit 2:3 (25:27, 25:16, 25:20, 22:25, 10:15) geschlagen geben. „Es war ein kämpferisch starkes und auch qualitativ über weite Strecken gutes Spiel“, urteilte Büring. „Unter den personellen Voraussetzungen, mit denen wir in Leverkusen angetreten sind, war das gut.“

In Leverkusen nämlich musste der Coach sowohl auf Kapitän Andrea Berg als auch Katharina Holzgreve (beide Rückenbeschwerden) verzichten. Darüber hinaus hatte Atika Bouagaa die Reise zum Westderby zwar angetreten, war aber letztlich doch nicht einsetzbar. So schickte der Münsteraner Cheftrainer Doreen Engel im Zuspiel, Tatjana Zautys auf der Diagonalen, Anika Brinkmann und Johanna Barg im Außenangriff sowie Lisa Thomsen als Libero auf das Feld. Die beiden Position in der Mitte teilten sich zu gleichen Teilen Lea Hildebrand, Jil Döhnert und Claudia Bimberg. Teresa Mersmann löste zudem zwischenzeitlich Johanna Barg ab.

Mit den couragiert auftretenden Leverkusenerinnen lieferten sich die Münsteranerinnen von Beginn an einen spannenden Kampf. Nach verlorenem ersten Satz erspielten sie sich in den beiden folgenden Durchgänge Vorteile in den Bereichen Aufschlag sowie Block-Abwehr, dominierten somit das Geschehen und gingen verdient in Führung. Leverkusen aber kam zurück und hatte im vierten Abschnitt auch das Glück auf seiner Seite. Nach dem 21:21 verschafften ihnen zwei strittige Schiedsrichterentscheidungen einen entscheidenden Vorsprung. Den Schwung aus dem Satzgewinn nahm das Bayer-Team mit in den Entscheidungssatz und sicherte sich den Sieg.

„Ich ziehe den Hut vor den Spielerinnen. Alle haben die Begegnung sehr ernst genommen, obwohl es ja eigentlich um nichts mehr ging“, sagte Büring, der trotz der Niederlage das Ziel erfüllt sah. „Wir wollten Werbung für unser letztes Heimspiel gegen Köpenick (22. April, 15.30 Uhr) machen. Das ist uns gelungen. Jetzt hoffe ich, dass uns unsere Fans auch dann noch einmal so phantastisch unterstützen.“

Das letzte Spiel des USC Münster in den Play-downs
22. April (15.30 Uhr) USC Münster – Köpenicker SC

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Dienstag, 17. März 2007

   

USC feiert sechsten Sieg in Folge

Die Serie hält: Das Zweitligateam des USC Münster gewann das letzte Heimspiel dieser Spielzeit gegen die Reserve des Köpenicker SC mit 3:1 (25:16, 16:25, 25:19, 33:31). Für die Mannschaft von Trainer Christoph Kesselmeier war es bereits der sechste Sieg in Folge.

Einen besseren Ausgang des letzten Heimspiels der Saison hätten sich die Zweitliga-Volleyballerinnen des USC Münster kaum wünschen können. Gegen die zweite Mannschaft des Köpenicker SC gewannen sie mit 3:1 (25:16, 16:25, 25:19, 33:31). Damit feierte das Ensemble von Trainer Christoph Kesselmeier bereits den sechsten Sieg in Folge und ist seit zehn Wochen ungeschlagen. Das letzte Mal verloren die Münsteranerinnen am 4. Februar gegen Alemannia Aachen. „Natürlich freuen mich diese Siege“, sagte Kesselmeier, will die Erfolge gleichzeitig aber nicht zu hoch hängen: „Man darf nicht vergessen, dass wir im richtigen Moment immer gegen den richtigen Gegner gespielt haben und so manches Mal auch ein wenig Glück hatten.“

Gegen Köpenick stellten sie Unabhängigen wieder einmal unter Beweis, dass sie es auf vortreffliche Weise verstehen, personelle Engpässe zu kompensieren. Dieses Mal war es vor allem Zweitliga-Debütantin Lisa Stetzkamp, die ab dem zweiten Satz Anke Ludwig ablöste und neben Silke Schrieverhoff als einziger etatmäßigen Mittelblockerin die zweite Position an der Netzmitte übernahm. „Für ihr erstes Bundesligaspiel war des schon sehr ordentlich“, lobte der Coach.

Die Münsteranerinnen begannen konzentriert und dominierten im ersten Satz das Spielgeschehen. „Das war überragend“, urteilte Kesselmeier. Danach schlichen sich Unkonzentriertheiten ein und Köpenick kam wieder ins Spiel, das nun zunehmend spannender wurde. Den dramaturgischen Höhepunkt erreichte die Partie im vierten Durchgang, als der USC mehrere Satzbälle abwehrte, den Sieg dann aber doch selbst davontrug. „Wir hatten zwar Defizite in der Abwehr, aber waren am Netz besser“, bilanzierte Kesselmeier. „Insgesamt haben unsere Vorteile im Block und Angriff den Ausschlag gegeben.“

Das nächste Spiel des USC Münster II
21. April (18 Uhr) SCU Emlichheim – USC Münster II

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Dienstag, 17. März 2007

   

SCC und Michael Warm gemeinsam in die Zukunft

Warm war zu Beginn der Saison 2005/06 vom Posten des Junioren-Bundestrainers zum SCC gewechselt und hatte Berlins Volleyball-Team Nr. 1 in seiner ersten Saison als Cheftrainer zur Bronzemedaille geführt. Auch in diesem Jahr stehen die Hauptstädter wieder im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft und führen hier in der „best of three“-Serie gegen Vizemeister Evivo Düren momentan mit 1:0.

Das Rückspiel findet am kommenden Mittwoch (18. April) um 19 Uhr in der Charlottenburger Sömmeringhalle statt. Mit einem weiteren Sieg würde für den SCC der Traum vom ersten Finaleinzug seit drei Jahren in Erfüllung gehen.

„Der Überraschungserfolg von Düren hatte allerdings keinen Einfluss auf die Vertragsverlängerung, diese war bereits vorher beschlossene Sache“, sagt Kaweh Niroomand. „Nachdem zum Saisonbeginn ein personeller Umbruch innerhalb unserer Mannschaft notwendig geworden war, hat das Team unter Führung von Michael Warm eine gute Entwicklung genommen. Wir glauben, damit den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft gelegt zu haben und wollen den eingeschlagenen Weg gemeinsam mit dem Trainer fortsetzen“, so der SCC-Manager.

Auch der 39jährige Coach blickt optimistisch in die Zukunft: „Ich fühle mich hier in der Hauptstadt sehr wohl, beim SCC besitze ich optimale Arbeits- und Trainingsbedingungen. Ich habe ein gutes Gefühl, gemeinsam mit Kaweh Niroomand noch viel für den Volleyballsport in Berlin bewegen und erreichen zu können.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 17. März 2007

   

Gold- Mädchen: Aufwind für Hallen-Fraktion

Im Beach-Volleyball sind die deutschen Athletinnen und Athleten seit einigen Jahren Weltklasse: Medaillen im Senioren- und Nachwuchs-Bereich werden seit der sensationellen Olympia-Bronzemedaille von Jörg Ahmann/ Axel Hager 1996 regelmäßig gewonnen. Nun deutet auch im Hallenbereich immer mehr darauf hin, dass die deutschen Schmetter-Asse den Anschluss an die Weltspitze geschafft haben und weiter nach oben klettern.

Den ersten Fingerzeig gab es Ende 2006, als die Frauen und Männer bei den Weltmeisterschaften mit starken Leistungen aufwarteten und einige der Weltklasse-Teams bezwangen.

Der sensationelle Gewinn des VfB Friedrichshafen in der Champions League am 1. April diesen Jahres unterstrich diesen Trend – es wird hervorragender Volleyballsport in deutschen Landen geboten.

Nun setzten die deutschen Mädchen (Jahrgang 1990/91) noch einen drauf: Bei der Jugend-EM in Brno/CZE gewann die Mannschaft von Bundestrainer Jens Tietböhl ohne Niederlage den Titel. Im Finale wurden die bis dato Satzverlust freien Serbinnen mit 3:0 entzaubert. Es war die erste Goldmedaille im Nachwuchsbereich bei einer EM oder WM in der Halle, für den weiblichen Bereich die erste Medaille seit 1994 (Bronze bei der Juniorinnen-EM).

Neben dem EM-Titel gab es noch zwei Belohnungen für das deutsche Team: Mittelblockerin Berit Kauffeldt (Schweriner SC) wurde als beste Blockerin des Turniers ausgezeichnet, und als Europameister ist die deutsche Mannschaft (neben fünf weiteren europäischen Teams) auch für die WM vom 31. Juli bis 11. August in Mexiko qualifiziert.

Dementsprechend zufrieden war Bundestrainer Jens Tietböhl, der nach kurzer Nacht (bis 4.00 Uhr gefeiert) sagte: „Serbien hatte die Favoritenrolle und wir konnten befreit aufspielen. Wir waren schon mit dem zweiten Platz zufrieden. Ich wäre zufrieden gewesen, wenn wir unter die ersten sechs kommen und uns für die WM qualifizieren. Ich muss mich einfach bei allen Landes- und Vereinstrainern bedanken, die diese Mädchen ausgesucht und so gut vorbereitet haben. Ich hoffe, das gibt einen Push für den weiblichen Bereich.“

Beste Spielerinnen
MVP: Stefana Veljkovic (SRB)
Beste Punktesammlerin: Jolien Wittock (BEL)
Beste Angreiferin: Alessandra Gennari (ITA)
Beste Aufschlägerin: Yana De Leeuw (BEL)
Beste Blockerin: Berit Kauffeldt (GER)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 17. März 2007

   

Europameister! Ein Traum wird wahr

3:0 über Serbien

Sensation durch die deutschen Mädchen bei der Jugend-EM in Brno/CZE: Die Mannschaft (Jahrgang 1990/91) von Bundestrainer Jens Tietböhl setzte sich durch einen 3:0-Finalerfolg (27-25, 25-23, 28-26) über Serbien die kontinentale Krone auf und darf sich seit dem 15. April 2007 Europameister nennen. Es war der erste Titelgewinn in dieser Altersklasse (Mädchen und Jungen) für den DVV, im Mädchenbereich zudem die erste Medaille bei einer Jugend-EM (seit 1995 ausgetragen) überhaupt. Die Mannschaft Serbiens hatte bis zum Finale nicht einen einzigen Satz abgegeben.

Im Finale der Jugend-Europameisterschaft im tschechischen Brno standen sich die favorisierten Serben und die deutsche Nationalmannschaft gegenüber. Punkt 17.30 Uhr ging es los. Das Spiel wurde live im tschechischen Sportfernsehen übertragen.
Deutschland beginnt im ersten Satz mit der altbewährten Aufstellung: Lena Möllers im Zuspiel, Lenka Dürr als Libero, Saskia Hippe auf der Diagonalen, Sarah Petrausch und Patricia Grohmann auf der Außenposition, und mit Janine Hinderlich und Berit Kauffeldt im Mittelblock. Bis zur ersten technischen Auszeit (8:7) ist es ein Abtasten auf beiden Seiten, aber dann kann sich die DVV-Auswahl mit einer hervorragend ausgearbeiteten Aufschlagstrategie von den Serben auf 14:7 absetzen. Jetzt kommt Serbien ins Spiel und holt Punkt um Punkt auf. Beim 16:15 ist Serbien wieder ran an der DVV-Auswahl. Nun ist es ein richtiges Finale. Beide Seiten kämpfen um jeden Punkt. Bei 21:19 kommt Victoria Bieneck am Aufschlag für Janine Hinderlich ins Spiel. Serbien verkürzt wieder auf 21:20. Ein Angriff von Saskia Hippe bringt Deutschland beim 24:22 den ersten Satzball. Doch dann gelbe Karte für Deutschland für zu starkes Jubeln. 24:23. Eine unglaubliche Entscheidung bei diesem Spielstand. Mit einem Block beendet Berit Kauffeldt den Satz zum 27:25.

Deutschland erwischt den besseren Start in Durchgang Nummer zwei. Mit 8:2 geht die DVV-Auswahl in die technische Auszeit. Wieder kommt Serbien zurück und verkürzt auf 10:8. Bei der zweiten technischen Auszeit (16:15) sind beide Mannschaften wieder Kopf an Kopf zusammen. Auf beiden Seiten gibt es fantastische Ballwechsel, aber der DVV-Auswahl gelingt es immer wieder mit erfolgreichen Angriffen und Blockaktionen einen Zwei-Punkteabstand zu halten. Zuspielerin Lena Möllers beendet mit einer Finte den Satz zum 25:23. Deutschland führt 2:0.

Satz Nummer drei sieht von Beginn an Serbien vorne, die jetzt auch gezwungen sind, alle Kräfte zu mobilisieren. Serbien erarbeitet kann sich einen kleinen Vorsprung erarbeiten und diesen mit in die zweite technische Auszeit (16:15) nehmen. Beim Stande von 17:18 gelingt Berit Kauffeldt ein Schnellangriff zum 18:18. Der Jubel ist groß, doch der erste Schiedsrichter sieht es anders. Rote Karte für Berit Kauffeldt und es steht 17:19. Die Spielerin muss das Feld verlassen, dafür kommt nun Sina Kostorz das erste Mal bei dieser Europameisterschaft aufs Feld. Die Aufregung ist groß, aber nun ist die ganze Halle auf deutscher Seite. Serbien kann sich auf 18:21 absetzen. Deutschland kommt zurück ins Spiel. Nach dem Motto „Jetzt erst recht!“ gelingt es auf 22:22 auszugleichen. Jetzt kann jede Ungenauigkeit die Entscheidung bringen. Sina Kostorz langer Aufschlag bringt die serbische Annahme ins Wanken, so dass sie den Ball nur noch leicht übers Netz spielen können. Deutschland baut auf und Janine Hinderlich beendet mit einem Angriff den Satz zum 28:26. Deutschland ist Europameister. Der Jubel ist riesengroß!

Europameister 2007 sind: Lena Möllers, Sarah Petrausch, Janine Hinderlich, Patricia Grohmann, Victoria Bieneck, Sina Kostorz, Juliane Pohle (alle Zurich Team VC Olympia Berlin), Berit Kauffeldt, Janine Völker (beide Schweriner SC), Lenka Dürr (Rote Raben Vilsbiburg), Sandra Sydlik, Saskia Hippe (beide Köpenicker SC)
Jens Tietböhl (Bundestrainer), Matthias Münz (Co-Trainer), Oliver Klenk (Physiotherapeut), Jan Lindenmair (Scout), Konstantinos Velentzas (Journalist), Stefan Bräuer (Teammanager)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 17. März 2007

   

Jugend-EM: Deutsche Jungs belegen Platz 5

3:2 gegen Niederlande

Am Ende jubelten die deutschen Spieler bei der Jugend-EM in Wien/AUT doch noch: Im Platzierungsspiel um Platz 5/6 gewann die Mannschaft von Bundestrainer Stewart Bernard gegen die Niederlande mit 3:2 (25-20, 26-24, 20-25, 21-25, 15-9) und sicherte sich Platz 5. Dieser berechtigt zur Teilnahme an der Jugend-WM in Mexiko (15.-26. August).

Im gesamten Turnierverlauf verlor die deutsche Mannschaft nur ein Spiel - das Viertelfinale gegen Polen ging mit 2:3 verloren, und der Traum von einer Medaille war vorbei.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Dienstag, 17. März 2007

   www.volleyballer.de 

Sieg und Niederlage für 1844 Freiburg

FREIBURG (zm). Für die Volleyballer der FT von 1844 Freiburg bleibt es bis zum letzten Spieltag der 2. Bundesliga spannend. Nachdem die Freiburger einen Sieg und eine Niederlage von der zweitägigen Auswärtsfahrt ins Hessische mitbrachten, entscheidet sich erst beim Saisonfinale am kommenden Samstag, ob die Aufstiegsspiele zur 1. Bundesliga erreicht werden.

Dem überraschend deutlichen 3:0 (25:22, 25:21, 26:24)-Erfolg beim TuS Kriftel folgte am Sonntag eine 1:3 (27:25, 14:25, 17:25, 20:25)-Niederlage beim TuS Eintracht Wiesbaden, der damit im vorletzten Saisonspiel die Meisterschaft der Süd-Staffel perfekt machte.
„Ich bin gar nicht unzufrieden mit dem Wochenende“, bilanzierte 1844-Spielertrainer Wolfgang Beck die Gastspielreise. Vor allem der Auftritt in Kriftel imponierte Beck. Jeder Satz verlief zunächst ausgeglichen, ehe die Gäste in den entscheidenden Phasen zulegen konnten. „Zum Schluss haben wir jedes Mal den Schalter umgelegt“, lobte Beck seine Akteure.

Das Nachholspiel in Wiesbaden stand von Beginn an auf hohem Niveau. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Da die TG Rüsselsheim am Vortag beim SV Schwaig mit 2:3 verloren hatte, konnte Wiesbaden mit einem Sieg vorzeitig den Titelgewinn feiern. Der Ehrgeiz bei den Gastgebern war deshalb ebenso groß, auch wenn sie in der kommenden Saison mit Rüsselsheim fusionieren werden.

Nachdem die Freiburger den ersten Satz in der Verlängerung gewonnen hatten, legten die Hessen im zweiten Durchgang zu. Vor allem im Aufschlag erhöhten die Wiesbadener den Druck und kamen im zweiten und dritten Satz zu entscheidenden Punktserien. „Im zweiten Satz sind wir richtig eingebrochen“, musste Beck einräumen – was auch an umstrittenen Entscheidungen der Schiedsrichter lag: So kassierte Beck ohne Vorwarnung für eine harmlose Geste zur eigenen Bank eine Gelbe Karte. Weil es für den Spielertrainer die zweite Verwarnung in dieser Spielzeit war, ist Beck im letzten Saisonspiel gegen den SV Schwaig gesperrt.

Auch im vierten Satz zog der Wiesbadener Zuspieler Aleksandar Ondelj die Fäden und setzte vor allem seinen kaum zu stoppenden Mittelangreifer Goran Iliev immer wieder geschickt ein. „Wir waren am Ende etwas zu unerfahren“, räumte Beck ein. Doch Wiesbaden besitzt eine starke Truppe und sicherte sich zurecht den Meistertitel.

Weil Konkurrent VC Gotha mit 3:1 beim ASV Dachau gewann und davon auszugehen ist, dass der punktgleiche Tabellenvierte am letzten Spieltag sein Heimspiel gegen den Tabellenletzten SV Lohhof gewinnen wird, haben es die Freiburger in der Hand: Mit einem Heimsieg am Samstag, 21. März (Anpfiff schon um 19.30 Uhr in der Burdahalle!), gegen den Tabellenfünften Schwaig sichern sie sich auf jeden Fall den dritten Platz und damit die Teilnahme an den Aufstiegsspielen eine Woche später. Der Gegner steht übrigens schon fest: Der Osteinbeker SV holte am Wochenende in der Nord-Staffel die Vizemeisterschaft. Die Spieler aus der Hamburger Vorstadt stiegen erst im Vorjahr aus der 1. Bundesliga ab.

Nächstes (und letztes!) Saisonspiel:
Samstag, 21. März, 19.30 Uhr: FT v. 1844 Freiburg – SV Schwaig

M. Kaufhold

 

 

Deutschland - Oberhessische Presse

 Dienstag, 17. März 2007

   www.op-marburg.de 

Victoria Bieneck mit deutscher U 18 Europameister

Brünn. Als Europameisterin mit der Junioren-Nationalmannschaft (Jahrgang 1990/1991) kehrte Victoria Bieneck gestern aus dem tschechischen Brünn nach Deutschland zurück.

 

 

International - Sportlive.at

 Dienstag, 17. März 2007

   www.sportlive.at 

Jugend-EM: „Das Niveau ist toll“

Der geschäftsführende Präsident des ÖVV, Peter Kleinmann, zog am Finaltag der Jugend-EM in Krems und Wien bereits ein erstes Resümee der Veranstaltung, ... 

 

 

Deutschland - Darmstädter Echo

 Dienstag, 17. März 2007

   www.echo-online.de 

Metzger-Team verspielt die Meisterschaft

Männer der Turngemeinde unterliegen trotz guter Leistung 2:3 in Schwaig

„Ein Superspiel“, nannte es Trainer Christian Metzger, „das war Party.“ „Es hat Spaß gemacht“, fand Zuspieler Thilo von Hagen und ergänzte: „Wir haben als Mannschaft sehr gut gespielt.“ Aber es gab einen Haken. Einen großen sogar: Das Ergebnis hat nicht gestimmt.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Dienstag, 17. März 2007

   www.svz.de 

SSC: Auch in Wiesbaden erfolgreich

Volleyballerinnen des Schweriner SC gewinnen Rückspiel in Hessen mit 3:1

Schwerin/Wiesbaden (Martina Kasprzak) - Nach dem klaren 3:0 (20, 14, 11) am Freitagabend gegen den 1. VC Wiesbaden gewannen die Schweriner Volleyballerinnen auch gestern das Rückspiel bei den Hessen mit 3:1 (23, -21, 19, 20) .

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Dienstag, 17. März 2007

   www.wiesbadener-kurier.de 

VCW: Mehr als Aufbäumen ist gegen Meister nicht drin

Trotz 1:3 gegen Schweriner SC hat VCW die beste Ausgangsposition im Kampf um Platz drei/Niedenthal lässt Halle am Elsässer Platz vermessen

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel